active Legal form GmbH

Bruker EAS GmbH

Hanau ·HRB 92543 Hanau ·bruker.com

Overview

Legal form
GmbH
Address
Ehrichstraße 10
63450 Hanau
Commercial register
HRB 92543, Hanau
Registration date
July 25, 2008
Industry
Beteiligungsgesellschaften
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Registered capital
550,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Purpose
Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von supraleitenden Materialien, insbesondere solche im Hochtemperaturbereich, und anderen Leitern für Anwendungen aller Art sowie die Entwicklung entsprechender Produktionsverfahren. Eingeschlossen ist die Grundlagenforschung in diesen Materialien. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin das Halten und Verwalten von Beteiligungen an der Bruker EAS GmbH, Hanau, und der Bruker Advanced Supercon GmbH, Bergisch Gladbach.

Financials

Revenue 2023
136,26 Mio. €
Employees 2023
287
Total assets 2023
152,22 Mio. €
Net income 2023
7,39 Mio. €
15 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2023
Assets 152,22 Mio
  • Current Assets 57,4 % 87,42 Mio
  • Fixed Assets 42,5 % 64,63 Mio
  • Prepaid Expenses 0,1 % 169,5 k
Liabilities and Equity 152,22 Mio
  • Liabilities 60,0 % 91,26 Mio
  • Equity 26,7 % 40,70 Mio
  • Provisions 13,3 % 20,26 Mio
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Balance sheet data available for 15 earlier fiscal years.

Profit & loss

2023
Income 145,33 Mio
  • Revenue 93,8 % 136,26 Mio
  • Other operating income 3,3 % 4,82 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 2,2 % 3,22 Mio
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,7 % 984,1 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 49,0 k
Expenses 131,50 Mio
  • Material expenses 68,6 % 90,27 Mio
  • Personnel expenses 17,5 % 23,01 Mio
  • Other operating expenses 8,2 % 10,78 Mio
  • Interest and similar expenses 3,2 % 4,20 Mio
  • Income and profit taxes 2,4 % 3,20 Mio
  • Other taxes 0,0 % 46,8 k
  • Result after taxes 7,44 Mio
  • Annual net profit/loss 7,39 Mio
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P&L data available for 9 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Burkhard Armin Dr. Prause since 2008 Managing Director
  • Klaus Alfons Dr. Schlenga since 2008 Managing Director
  • André Aubele since 2026 Procura
  • Stefan Lang since 2021 Procura
  • Tassilo Börner since 2019 Procura
6 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Top 3 hold 98.2 %
  • Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc. USA 86.4 % 475k €
  • Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc. USA 7.3 % 40k €
  • Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc. USA 4.6 % 25k €
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Ultimate beneficial owners (UBOs)

The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.

Holds shares in

History

  1. 2026
  2. 16.06.
    Member entry
    André Aubele · Procura
  3. 2024
  4. 24.09.
    Exit of position
    A**** K****** · Procura
  5. 2021
  6. 08.12.
    Exit of position
    P**** U****** · Procura
  7. 08.12.
    Correction of personal data
    B****** P***** · Managing Director
  8. 08.12.
    Exit of position
    U***** B*** · Procura
  9. 08.12.
    Correction of personal data
    K**** S****** · Managing Director
  10. 01.09.
    Change of company name
    Bruker EAS GmbH
  11. 01.09.
    Member entry
    Stefan Lang · Procura
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2023 Jahresabschluss Published Via the API
2022 Jahresabschluss Published Read full text
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2020 Jahresabschluss Published Via the API
2019 Jahresabschluss Published Via the API
2022 Jahresabschluss Full text

Bruker EAS GmbH

Hanau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für 2022

Geschäftsentwicklung

Der Geschäftsgegenstand der Bruker EAS GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Verkauf von Supraleitern für Anwendungen in der Wissenschaft und Medizin. Die Hauptmärkte dieser Anwendungen liegen in Europa, Nordamerika und China. Die konjunkturelle Lage in diesen Wirtschaftsräumen war auch 2022 gekennzeichnet durch ein Wirtschaftswachstum mit weiteren Erholungseffekten von den Vorjahren. Die Bruttoinlandsprodukte Europas (EU-27) und der USA stieg in 2022 um +10,8% respektiv +9,8%. Das Bruttoinlandsprodukt Chinas stieg hingegen 2022 um +0,6 % an.

Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Bruker EAS GmbH ihr Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Der Umsatz stieg von 104,3 Mio. EUR im Vorjahr um 28,76 % auf 134,2 Mio. EUR im Berichtsjahr. Das Verkaufsvolumen erreichte damit erfreulicherweise einen neuen Rekordwert. Im Mehrjahresvergleich bewegt sich dieses wichtigste Geschäftssegment Medizintechnik auch weiterhin auf einem hohen Niveau. Auf etwa gleichem Niveau verlief die Geschäftsentwicklung bei Supraleitern für NMR-Anwendungen (Nuclear Magnetic Resonance) mit unseren Kunden aus dem Konzern. Wir haben im Berichtsjahr 2022 weiter in die Modernisierung und Optimierung der maschinellen Ausrüstung und der Fertigungsabläufe investiert. Die Bruker EAS GmbH verfügt in ihrem jetzigen Umfeld über eine hochmoderne Fertigung für Supraleiter und bedient damit das gesamte Anwendungsspektrum für metallische Supraleiter. Dies betrifft auch das Geschäft mit hochleistungsfähigen Nb3Sn-Drähten.

Der Auftragseingang wird für das Geschäftsjahr mit +55,9 Mio. EUR ausgewiesen (nach 101,0 Mio. EUR im Vorjahr).

Der Auftragsbestand sank zum 31. Dezember 2022 auf 252,8 Mio. EUR (i. Vj. 322,5 Mio. EUR).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich von 86,3 Mio. EUR auf 137,1 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 24,6% auf 24,3% gesunken. Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2022 zu 59% durch Eigenkapital finanziert.

Die Investitionstätigkeit stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 42,5 Mio. EUR (i.Vj. 3,6 Mio. EUR). Neben dem Erwerb des Betriebsgrundstückes der Bruker EAS in Hanau einschließlich darauf stehender Gebäude bzw. Hallen und Außenanlagen für 32,0 Mio. EUR wurde im aktuellen Berichtsjahr in die Modernisierung unserer Maschinen, in Ersatzbeschaffungen, sowie in das Factory 21 Projekt investiert. Ebenfalls wurde das Insourcing weiter vorangetrieben.

Daneben wurde die Gauss Fusion GmbH gegründet und 1 Mio EUR als Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Die Gauss Fusion investiert in die Entwicklung und Kommerzialisierung von Fusionskraftwerken.

Im Berichtszeitraum wurde weiter erfolgreich an der kontinuierlichen Verbesserung der Produktivität gearbeitet. Die Vorratsbestände für das Geschäftsvolumen haben sich um 7 Mio. EUR auf 58,2 Mio. EUR erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 16,1 Mio. EUR auf 16,9 Mio. EUR, was insbesondere aus das höhere Umsatzvolumen zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital ergebnisbedingt auf 33,3 Mio. EUR erhöht. Zudem bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 74,4 Mio. EUR (Vj. 42,9 Mio. EUR); diese resultieren im Wesentlichen aus Cash Pooling und dem Erwerb der Liegenschaft.

In den Rückstellungen sind insbesondere die Steuerrückstellungen ergebnisbedingt um 6,1 Mio EUR auf EUR 6,9 Mio EUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens von 6,7 Mio EUR auf 8,4 Mio EUR gestiegen.

Finanzlage

Der Gesamt-Cashflow betrug im Wirtschaftsjahr 2022 1,7 Mio. EUR, nach einem Mittelabfluss von 2,9 Mio. EUR im Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Verbindlichkeiten.

Die Finanzlage ist solide. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen mit wenigen Ausnahmen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Gesellschaft finanziert sich neben den Mittelzuflüssen aus dem laufenden Geschäft durch den Cash Pool der Bruker Finance B.V., Rotterdam, aus dem Konzern zu marktüblichen Konditionen.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Gesellschaft ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 12,1 Mio. EUR (i. Vj. 8,8 Mio. EUR) und erreichte damit eine gute Rentabilität. Die Umsatzrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 9 % nach 8,4% im Vorjahr.

Die gesteigerte Umsatzrentabilität resultiert im Wesentlichen aus den verglichen mit dem Vorjahr um 29,9 Mio. EUR auf 134,2 Mio. EUR gestiegenen Umsatzerlösen. Dieser Anstieg überkompensiert die Steigerung des Materialaufwands von 18,3 Mio. EUR.

Die Personalaufwendungen stiegen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 1,1 Mio. EUR auf 20,3 Mio. EUR, was insbesondere auf den verglichen mit dem Vorjahr höheren Personalbestand zurückzuführen ist.

Fremdwährungseffekte hatten im Berichtsjahr einen positiven Einfluss auf die Ertragslage. Saldiert wurde das Ergebnis mit 1,9 Mio. EUR (Fremdwährungsaufwand 3,3 Mio. EUR; Fremdwährungsertrag 5,2 Mio. EUR) positiv beeinflusst. Im Vorjahr 2021 bestand ein positiver saldierter Ertrag in Höhe von 0,8 Mio. EUR.

Unsere getroffenen Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2022 haben wir erreichen können.

Darüber hinaus hatten wir in 2022 durch die geschlossenen Langfristverträge mit unseren drei größten Kunden ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Preisniveau.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung des Unternehmens verwendet werden, sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Auftragsbestand und Auftragseingänge werden ebenfalls als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen.

Ein für uns wichtiges Rohmaterial sind Halbzeuge aus Rein-Kupfer. Nachdem sich bereits im Vorjahr die Kupferpreise stabilisiert hatten, lag unser durchschnittlicher Einkaufspreis für Kupfer-Vorprodukte im Berichtsjahr, auch währungsbereinigt, über dem des Vorjahres, während andere Vormaterialien durchschnittlich im Preis gleichgeblieben sind. Da wir für den überwiegenden Teil unseres Geschäfts den Einfluss aus der Rohstoffpreisentwicklung durch entsprechende Preisgleitklauseln sowie teilweise auch durch Rohstoff-Swaps absichern, ergeben sich Ergebniseinflüsse aus Rohstoffpreisentwicklungen im Wesentlichen nur aus ggf. zeitlichen Divergenzen bei hoher Volatilität der betreffenden Rohstoffmärkte. Dies war im Berichtszeitraum nicht der Fall.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Im Berichtszeitraum wurde durch enge Kooperation mit der Schwesterfirma Bruker OST die Einführung der leistungsfähigen und kostengünstigeren Leitertechnologie (RRP® Methode) weiter vorangetrieben. Der in naher Zukunft vielversprechendste Markt liegt im Bereich von Supraleitern für Magnete in Fusionsanlagen für die Energieerzeugung.

Als grundsätzliche Entwicklungsaufgabe ist darüber hinaus die fertigungsnahe Weiterentwicklung unserer Produkte zu sehen, die sich aus den Anforderungen unserer Kunden durch den Bedarf an neuen oder optimierten Leitern für ihre Magnete ergibt.

Der Gesamtbetrag der FuE-Aufwendungen in 2022 betrug 1.588 TEUR (Vorjahr 582 TEUR). Das entspricht 1,3 %vom Gesamtumsatz.

Mitarbeiter

Im Zusammenhang mit der Corona Pandemie mussten die personellen Fertigungskapazitäten im Berichtsjahr 2022 leicht angepasst werden. Das Unternehmen beschäftigte zum 31. Dezember 2022 insgesamt 271 eigene Mitarbeiter und damit 23 Mitarbeiter mehr als zum Ende des Jahres 2021. Zum Stichtag wurden acht Zeitarbeitnehmer überwiegend in der Fertigung eingesetzt und damit ein Zeitarbeitnehmer weniger als zum Ende des Vorjahres.

In dieser Gesamtzahl sind fünf gewerbliche Auszubildende enthalten. Das Unternehmen bildet im Berufsbild des Verfahrensmechanikers, Fachrichtung NE-Metallumformung, aus, um auch für die Zukunft über qualifizierten Nachwuchs verfügen zu können. Darüber hinaus wird im Rahmen unserer jährlichen Weiterbildungsplanung der Schulungsbedarf unserer Mitarbeiter ermittelt und deren fachliche und persönliche Weiterentwicklung durch entsprechende Maßnahmen gefördert.

Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt grundsätzlich nach den jeweils gültigen Tarifen der Industriegewerkschaft Metall, an die das Unternehmen durch einen Anerkennungs-Tarifvertrag gebunden ist. Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter weitere Sozialleistungen sowie variable Vergütungsbestandteile, die sich an vereinbarten Zielen sowie am Unternehmenserfolg orientieren.

Über das Verbesserungsvorschlagswesen unseres Unternehmens wollen wir die Kreativität und Kompetenz unserer Mitarbeiter für die Optimierung der Prozesse einbinden, Verbesserungspotentiale erkennen, realisieren und honorieren.

Ausblick, Chancen und Risiken

Zur frühen Erkennung von möglichen Risiken, die einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens haben könnten, deren Analyse sowie die Einleitung von geeigneten Maßnahmen, verfügt die Gesellschaft über ein Risiko-Managementsystem, das sich maßgeblich auf eine umfangreiche Berichterstattung stützt, welche anhand von geeigneten Auswertungen und Kennzahlen Frühindikatoren zur Verfügung stellt. Darin einbezogen ist eine ausführliche und der Größe des Unternehmens angemessene kurz- und mittelfristige Wirtschaftsplanung. Zudem ist das Unternehmen vollumfänglich in die Berichts- und Planungsstrukturen des Bruker-Konzerns eingebunden.

Im Konzernverbund hatte die Bruker EAS GmbH durch den im November 2016 abgeschlossenen Zukauf eines ehemaligen Wettbewerbers in USA (jetzt Bruker OST) ein Schwesterunternehmen bekommen. Der intensive Austausch der jeweils besten Techniken zur Optimierung beider Standorte macht weiter gute Fortschritte und erzielt die gewünschten Ergebnisse. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit beider Standorte für die kommenden Jahre weiter gesteigert.

Das Geschäftsjahr 2022 zeichnete sich durch eine weitere Erhöhung des Geschäftsvolumens zum Vorjahr aus. Ursächlich hierfür ist das Geschäft in der Medizintechnik, dass sich gut erholt hat. Wir sehen die weiterhin positive Marktentwicklung in diesem für die Supraleiter wichtigsten und mit Abstand größten Marktsegment, für das - wie auch für die Folgejahre - mit weiterem Wachstum gerechnet wird. Dieses Wachstum wird nach wie vor insbesondere von den asiatischen Märkten getragen. Damit dürften sich unsere Erwartungen bestätigen, dass sich das abgeschwächte Wirtschaftswachstum Chinas nicht auf die Nachfrage nach medizinischen Großgeräten, wie etwa den mit Supraleitern ausgestatteten Kernspintomographen (MRI - Magnetic Resonance Imaging) niederschlagen wird. Diese Entwicklung des Weltmarktes hat dazu geführt, dass die Hersteller von Kernspintomographen ihren Kampf um Marktanteile intensivieren, mit entsprechenden Auswirkungen auf ihre Zulieferer und deren Lieferportfolio. Für die Bruker EAS GmbH bedeutet dies, im Hinblick auf die Umsatzerwartungen für das aktuell laufende Geschäftsjahr und auch die Folgejahre, sowohl Chancen als auch Risiken zugleich.

Ein derzeit stark wachsendes, von der Medizintechnik unabhängiges Umsatzfeld entwickelt sich derzeit im Zusammenhang mit der Energieerzeugung durch Kernfusion, für die zum Teil starke supraleitende Magneten zum Einschluss des heißen Plasmas benötigt werden.

Einen Unsicherheitsfaktor stellt auch weiterhin der zunehmend schwankende Euro gegenüber dem US-Dollar dar. Wir kaufen den Großteil unserer Vormaterialen, allen voran Kupfer und Niob-Titan-Legierungen, in Dollar ein. Da wir die meisten Kunden in USD berechnen, ergibt sich hier ein USD-Überhang. Dieser Überhang wird je nach Bedarf in EUR getauscht.

Aufgrund der Kundenstruktur und der nicht direkt konjunkturabhängigen Geschäftstätigkeit werden keine besonderen Absatz- oder Forderungsausfallrisiken gesehen.

Das Unternehmen hat sich, nicht zuletzt auch durch die Möglichkeiten zur Reorganisation im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Fertigungsflächen, intensiv mit der Verbesserung und Optimierung aller Abläufe und Prozesse beschäftigt. Dabei liegen die Schwerpunkte in Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität und der Bestandsanpassung.

Die Mittelabflüsse wird die Gesellschaft, wie auch ihren Finanzbedarf allgemein, weiterhin durch die Einbindung des Unternehmens in die Finanzierungsstrukturen des Konzerns und dessen Cash-Pool-Regelung decken können.

Bei den dargestellten Einzelrisiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risiko-Managementsystems von einer eher geringen Eintrittswahrscheinlichkeit bei überwiegend jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Wesentliche kritische Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder gar bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar und die Gesamtrisikoposition des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Allerdings bestehen weiterhin zahlreiche Risiken, etwa der Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine. Auch regierungskritische Proteste in verschiedenen Ländern könnten die Wirtschaft belasten. Weiterhin sind die Auswirkungen durch den Corona-Virus auf die wirtschaftliche Entwicklung nicht vorhersehbar.

Für die Zukunft darf dies aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ertragslage in den letzten Jahren auch durch überaus positive Rahmenbedingungen begünstigt war. Das hohe Geschäftsvolumen, einhergehend mit einer sehr guten Auslastung der Fertigungskapazitäten und die damit verbundene Fixkostendeckung, war ein wesentlicher Treiber für eine gute Rentabilität. Darüber hinaus war es in Phasen der Vollauslastung der Kapazitäten der gesamten Branche für die Kunden sehr schwierig Preisreduzierungen durchzusetzen.

Im Geschäftsjahr 2022 konnten wir eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse von 104,3 Mio. EUR auf 134,2 Mio. EUR sowie eine Verbesserung des Ergebnisses von 8,8 Mio. EUR auf 12,1 Mio. EUR realisieren.

Im Geschäftsjahr 2023 erzielten wir wie prognostiziert einen Umsatz von EUR 135,9 Mio. EUR, wobei sich auch die Auswirkungen des im Februar 2022 begonnenen Russland-Ukraine-Krieges sowie der daraufhin steigenden Inflation, insbesondere durch höhere Energiepreise, auf unserer Kostenseite zeigten. Entsprechend ist das Jahresergebnis für 2023 erwartungsgemäß gegenüber dem Vorjahr auf 6,1 Mio. EUR gesunken.

Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse um 1,7 Mio. EUR auf 134,2 Mio. EUR verzeichnen. Das Jahresergebnis liegt mit 5,4 Mio. EUR wie auch die Umsatzerlöse leicht unter den Erwartungen.

Für das Geschäftsjahr 2025 prognostizieren wir aufgrund von auslaufenden Langzeitverträgen sowie Unsicherheiten durch die US-amerikanische Zollpolitik einen Rückgang der Umsatzerlöse auf 113,4 Mio. EUR. Darüber hinaus erwarten wir einen Jahresüberschuss, welcher leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Dank an die Mitarbeiter

Wir danken unseren Mitarbeitern und unserem Betriebsrat für die im Berichtsjahr zum Wohl des Unternehmens geleistete Arbeit.

 

Hanau, 19. August 2025

Bruker EAS GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Burkhard Prause

Dr. Klaus Schlenga

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
€
31.12.2021
€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.983,00 69.541,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 338,00 801,00
64.321,00 70.342,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.860.132,70 2.201.891,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.686.044,00 9.701.878,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.805.620,00 1.506.040,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.919.755,91 1.791.561,38
55.271.552,61 15.201.370,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.000.000,00 0,00
56.335.873,61 15.271.712,38
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Rohstoffe 9.286.169,54 9.755.695,75
2. unfertige Erzeugnisse 41.651.906,03 32.205.901,87
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.244.891,59 9.478.585,80
4. Erhaltene Anzahlungen 0,00 -222.280,51
58.182.967,16 51.217.902,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16.913.941,96 16.098.350,80
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.022.256,75 2.371.904,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.671.110,65 1.216.251,78
20.607.309,36 19.686.507,49
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.744.442,57 393,43
80.534.719,09 70.904.803,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 212.393,19 92.598,67
137.082.985,89 86.269.114,88

Passiva

31.12.2022
€
31.12.2021
€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 550.000,00 550.000,00
II. Kapitalrücklage 23.665.867,37 23.665.867,37
III. Verlustvortrag -3.039.771,19 -11.818.815,72
IV. Jahresüberschuss 12.125.870,53 8.779.044,53
33.301.966,71 21.176.096,18
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.091.725,00 6.720.262,00
2. Steuerrückstellungen 6.949.553,82 828.230,00
3. Sonstige Rückstellungen 5.778.992,06 7.413.592,12
19.820.270,88 14.962.084,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.397.304,73 5.542.073,66
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 74.360.448,63 42.921.274,17
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.202.994,94 1.667.586,75
(davon aus Steuern € 1.169.011,90; Vorjahr € 1.253.594,28)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 0,00)
83.960.748,30 50.130.934,58
137.082.985,89 86.269.114,88

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
€
2021
€
1. Umsatzerlöse 134.166.410,25 104.256.219,36
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.212.309,95 6.323.521,48
3. Sonstige betriebliche Erträge 7.430.939,32 5.621.198,59
(davon Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung € 5.043.285,87; Vorjahr € 2.465.900,31)
148.809.659,52 116.200.939,43
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 79.560.132,92 58.327.553,74
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.992.720,89 16.904.335,54
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 17.453.007,77 16.894.192,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.875.223,68 2.311.465,18
(davon für Altersversorgung € 166.903,00; Vorjahr € -147.395,00)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.537.708,75 2.206.271,36
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.366.299,85 9.036.926,23
(davon Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung € 3.100.594,16; Vorjahr € 1.665.251,08)
128.785.093,86 105.680.744,21
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.069,79 27.072,81
(davon aus verbundenen Unternehmen € 19.069,79; Vorjahr € 27.072,81)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.869.645,90 1.450.051,46
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung € 205.117,00; Vorjahr € 497.060,00)
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.558.109,90; Vorjahr € 922.773,78)
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 6.048.119,02 318.172,04
11. Ergebnis nach Steuern 12.125.870,53 8.779.044,53
12. Jahresüberschuss 12.125.870,53 8.779.044,53

Anhang für 2022

A. Allgemeine Hinweise

Die Bruker EAS GmbH hat ihren Sitz in Hanau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hanau (HRB Reg. Nr. 92543).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (2-15 Jahre) um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Für den Firmenwert wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt, da sich der Markt für diese Produktgruppe wegen der Zahl von Anbietern und der hohen Markteintrittsbarriere nur sehr langsam verändert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (2-30 Jahre).

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00, sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt.

Die Bestände an Rohstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Hilfs- und Betriebsstoffe werden aus Vereinfachungsgründen und wegen Geringfügigkeit direkt bei ihrem Kauf den Aufwendungen zugeführt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden ebenfalls nicht aktiviert.

Das Vorratsvermögen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Kapitalrücklagen betreffen andere Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt.

Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78% (Vj. 1,87%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % (Vj. 2,5 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % (Vj. 1,75 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer unternehmensspezifischen Fluktuationswahrscheinlichkeit, die sich nach dem Alter und der im jeweiligen Alter abgeleisteten Dienstzeit richtet, berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zum 31.12.2022 beträgt € 320.511.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Effekte aus Änderungen des Abzinsungssatzes und Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wird unterstellt, dass Änderungen des Abzinsungssatzes, des Verpflichtungsumfangs und der Restlaufzeit jeweils zum Ende des Geschäftsjahres eintreten.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit der Altersteilzeitrückstellung verrechnet.

Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Im Anlagevermögen sind Maschinen in Höhe TEUR 710 (Vj. TEUR 710) enthalten, die im Rahmen eines Sale-and-Lease-Back-Geschäftes an einen Kunden verkauft wurden. Die Wertberichtigungen auf diese Maschinen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 685 (Vj. TEUR 621).

Finanzanlagen

Die Gesellschaft besitzt 100% der Anteile der Gauss Fusion GmbH, München (vormals Hanau). Das Eigenkapital der Gauss Fusion beträgt EUR 828.641 (Vorjahr: EUR 0). Im Geschäftsjahr 2022 ergab sich ein Jahresfehlbetrag von EUR 171.359 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR 0).

Vorräte

In die Ermittlung der Abwertungsbeträge werden Reichweiten, überdurchschnittliche Lagerdauer, das Fehlen von Kundenaufträgen sowie die Sperrung von Beständen unzureichender Qualität oder Maße einbezogen.

Der maschinell ermittelte Abwertungsbetrag unterliegt einer zusätzlichen, manuellen Überprüfung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) und resultieren aus sonstigen Leistungen.

Verbundene Unternehmen

Es bestanden folgende Intercompany-Beziehungen:

Verbundene Unternehmen Ford . Verb . Erlöse Aufwand
1100 Bruker BioSpin AG (CH) 455.968 -17.313 -7.645.025 17.313
1103 Bruker - PHYSIK GmbH 0 0 0 101.683
1109 Bruker BioSpin S.A.(FR) 137.123 0 -2.605.657 0
1138 RI Research Instruments GmbH 10.288 0 0 7.607
1144 Hydrostatic Extrusions Ltd. (GB) 0 0 -31.053 130.440
1150 Gauss Fusion GmbH (DE) 62.609 0 0 0
1149 Bruker OST LLP (US) 1.356.268 -136.763 -12.730.156 5.641.748
1240 Bruker Daltonics (US) 0 -210.752 0 1.440.782
1280 Bruker Corporation (US) 0 0 0 354.385
1282 Bruker Finance BV (Cash-Pool) 0 -73.983.697 -19.070 1.558.110
1501 Bruker AXS GmbH 0 -11.920 0 39.022
2.022.256 - 74.360.448 -23.030.961 9.291.090

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 423 (Vj. TEUR 1.100), für Rückbauverpflichtung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.017), für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 276 (Vj. TEUR 585) sowie Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 3.802 (Vj. TEUR 4.132).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Seit 1. Dezember 2013 erfolgt die Finanzierung der Gesellschaft ausschließlich im Rahmen eines Cash-Pooling durch die Bruker Finance B.V. Bis dahin bestehende Intercompany-Darlehen wurden vollständig abgelöst. Zum Bilanzstichtag ergaben sich Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 73.984 (Vj. TEUR 40.842). Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern in Höhe von TEUR 252 (Vj. TEUR 498), aus noch abzuführender Umsatzsteuer an die britische Finanzbehörde im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Konsignationslagers für einen Großkunden in Großbritannien in Höhe von TEUR 917 (Vj. TEUR 755), Verbindlichkeiten aus einem Sale-and-Lease-Back-Geschäft in Höhe von TEUR 25 (Vj. TEUR 89).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2022 2021
TEUR % TEUR %
Geographische Märkte
Europa 70.159 52,3 57.828 55,5
Inland 8.619 6,4 6.096 5,9
NAFTA 36.298 27,1 28.239 27,0
Asia-Pacific 19.090 14,2 12.093 11,6
134.166 100 104.256 100
Kunden
Dritte 111.185 82,9 83.731 80,3
Verbundene Unternehmen 22.981 17,1 20.525 19,7
134.166 100 104.256 100

Die Umsatzerlöse gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

2022 2021
TEUR % TEUR %
Produktverkäufe
Bruker BioSpin AG (CH) 1100 7.645 33,3 8.906 43,4
Bruker BioSpin S.A. (FR) 1109 2.605 11,3 1.758 8,6
Bruker OST LLC (US) 1149 12.584 54,8 9.706 47,3
Weiterbelastungen 146 0,6 155 0,8
22.981 100 20.525 100

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.801 (Vj. TEUR 108) enthalten. Der wesentliche Teil ist auf den Kauf der Liegenschaft mit entsprechender Auflösung der Rückbaurückstellung zurückzuführen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Steuern für Vorjahre in Höhe von TEUR 1.404.

E. Sonstige Erläuterungen und Angaben

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestand ein Avalobligo aus der Bestellung von Sicherheiten zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TUSD 3.829 (Vj. TUSD 2.239). Mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft wird aufgrund der wirtschaftlichen Situation des verbundenen Unternehmens nicht gerechnet.

Darüber hinaus lagen am Bilanzstichtag keine abgabepflichtigen Haftungsverhältnisse vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus langfristigen Mietverträgen sowie Leasingverträgen in Höhe von TEUR 180 (Vj. TEUR 6.416).

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2025.

Das Bestellobligo für Investitionen beträgt TEUR 4.802 (Vj. TEUR 4.687).

Bei den Sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Mietverträge für Grundstücke und Gebäude des Werksgeländes und um sog. Operating-Lease-Verträge für Fahrzeuge und Geschäftsausstattung, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten bzw. keine Einigung über die Verlängerung der Mietverträge erzielt werden kann, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten

Die Gesellschaft schließt unterjährig Geschäfte über Finanzderivate ab. Ziel dieser Transaktionen ist die Verringerung der Marktrisiken aus Veränderungen des Kupferpreises. Die derivativen Finanzinstrumente werden bei der Gesellschaft nicht zu Handels- oder spekulativen Zwecke eingesetzt. Es handelt sich hierbei um geschlossene Positionen (Bewertungseinheiten), die nicht bilanziert werden. Zum Bilanzstichtag bestehen Kupferpreistermingeschäfte mit einem Marktwert (mark-to-market Bewertung) von TEUR +554 (Vj. TEUR +316).

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Bruker EAS GmbH sind:

 

Dr. Burkhard Prause, Dipl.-Physiker, Geschäftsführer der Bruker EAS GmbH

(Aufgabenbereich Verwaltung)

 

Dr. Klaus Schlenga, Dipl.-Physiker, Geschäftsführer der Bruker EAS GmbH

(Aufgabenbereich Technik)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge erhielten.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden 249 (Vj. 224) Mitarbeiter beschäftigt, wobei Teilzeitmitarbeiter anteilig einbezogen sind.

Die Mitarbeiter waren in folgenden Funktionsbereichen tätig:

2022
Produktion 211
Vertrieb 6
Forschung und Entwicklung 7
Verwaltung und allgemeine Dienste 25
249

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wurde in Anwendung der Erleichterungsvorschrift des § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der Bruker Corporation, Billerica/USA, enthalten sind.

Der Konzernabschluss ist auf der Webseite der U. S. Security and Exchange Commission einsehbar.

Konzernverhältnis

Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc., Billerica, USA und wird in den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bruker Corporation, Billerica/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.

Nachtragsbericht

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft eine Zahlung in Höhe von EUR 0,7 Mio. in die Stammeinlage der Gauss Fusion GmbH geleistet. Ebenfalls verpflichtete sich die Gesellschaft zur Einzahlung von EUR 1,1 Mio in die freie Kapitalrücklage der Gauss Fusion GmbH.

Ferner wurde im Geschäftsjahr 2023 mit Wirkung zum 10. März 2023 ein Vertrag über die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von EUR 32,0 Mio. mit der Bruker Finance B.V., Rotterdan, Niederlande, mit einer Laufzeit von 5 Jahren abgeschlossen.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hanau, 19.08.2025

Die Geschäftsführung

Dr. Burkhard Prause

Dr. Klaus Schlenga

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
€
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
31.12.2022
€
01.01.2022
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.203.720,97 27.150,37 0,00 0,00 2.230.871,34 2.134.179,97
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.936,46 0,00 0,00 0,00 6.936,46 6.135,46
2.210.657,43 27.150,37 0,00 0,00 2.237.807,80 2.140.315,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.693.791,65 35.636.515,24 14.007,98 670.134,03 41.986.432,94 3.491.900,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 20.405.822,01 391.237,80 11.745,94 14.949,05 20.800.262,92 10.703.944,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.128.308,22 700.097,46 124.190,51 34.822,50 4.739.037,67 2.622.268,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.791.561,38 5.848.100,11 0,00 -719.905,58 6.919.755,91 0,00
32.019.483,26 42.575.950,61 149.944,43 0,00 74.445.489,44 16.818.112,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.000.000,00 0,00 0,00 1.000.000,00 0,00
34.230.140,69 43.603.100,98 149.944,43 0,00 77.683.297,24 18.958.428,31
Buchwerte
Zugänge
€
Abgänge
€
Umbuchungen
€
31.12.2022
€
31.12.2022
€
31.12.2021
€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.708,37 0,00 0,00 2.166.888,34 63.983,00 69.541,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 463,00 0,00 0,00 6.598,46 338,00 801,00
33.171,37 0,00 0,00 2.173.486,80 64.321,00 70.342,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 648.407,57 14.007,98 0,00 4.126.300,24 37.860.132,70 2.201.891,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.420.790,85 10.515,94 0,00 12.114.218,92 8.686.044,00 9.701.878,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 435.338,96 124.189,51 0,00 2.933.417,67 1.805.620,00 1.506.040,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 6.919.755,91 1.791.561,38
2.504.537,38 148.713,43 0,00 19.173.936,83 55.271.552,61 15.201.370,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.000.000,00 0,00
2.537.708,75 148.713,43 0,00 21.347.423,63 56.335.873,61 15.271.712,38

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bruker EAS GmbH, Hanau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bruker EAS GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bruker EAS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. August 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Landau, Wirtschaftsprüfer

ppa. Markus Grave, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 05.09.2025 festgestellt.

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  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

Run once in your terminal:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this MCP server as a tool in your application:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Bruker EAS GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: c39f36ea20b27e1bf4702eddacc2eb66",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this configuration to your MCP client:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Ask about this company

Once connected, ask your assistant this question:

Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Bruker EAS GmbH. Include fiscal years and sources.

entity_idc39f36ea20b27e1bf4702eddacc2eb66