BVV GmbHDurmersheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht 2022BVV GmbHI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell Die Roos-Gruppe gehört zu den führenden Unternehmen in Deutschland und Europa im Bereich Flüssigguttransporte. Im nationalen Fernverkehr deckt die Roos -Gruppe im Wesentlichen die Bundesrepublik Deutschland ab. Im internationalen Fernverkehr liegt unser Schwerpunkt im Transport von Sendungen in und aus Süd- und Westeuropa. Wir führen insbesondere Gefahrguttransporte durch. Grundlage des Unternehmenserfolgs ist der im Wesentlichen in Polen angesiedelte Personalstamm an langjährig qualifizierten Berufskraftfahrern. Die Roos-Gruppe unterhält einen eigenen hochmodernen und bestausgestatteten Fuhrpark mit zurzeit über 540 Einheiten bestehend aus Aufliegern und Zugfahrzeugen. Langjährig erfahrene Vertragspartner unterstützen uns in unseren vielfältigen Aufgaben. Eigene Fahrzeuge warten wir regelmäßig in zugelassenen Partnerwerkstätten über einen Wartungsvertrag. Zwischen Disposition und Fahrzeug ist durch den Einsatz eines von uns für uns entwickelten Flottenmanagementsystems eine lückenlose und professionelle Kommunikation möglich. Unser Konzernkonzept beruht auf Flexibilität und Innovation. Beide Faktoren garantieren den fortlaufenden Bestand des Konzerns. Unser vorrangiges Ziel ist es, unsere Dienstleistungen immer weiter zu verbessern. Deshalb konzentrieren wir uns - als moderner Logistikkonzern - darauf, das Machbare zu realisieren. So haben uns unsere Beständigkeit, unsere Verlässlichkeit und unsere Termintreue im internationalen Wettbewerb über viele Jahre einen angesehenen Namen verschafft. Heute bündeln wir im Konzern die Vorteile regionaler Präsenzen mit einer internationalen Ausrichtung und Vernetzung. Bei allen Aktivitäten steht unser Kunde bei uns stets im Mittelpunkt. Sein Vertrauen ist die Basis für die Erbringung unserer Logistikdienstleistungen und somit der Grundstein für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Unternehmenspolitik der Roos -Gruppe setzt auf nachhaltiges, umweltgerechtes, auf die Zukunft ausgerichtetes Wirtschaften. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Konjunktur und Wachstum der Transportbranche ist unmittelbar abhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft und der allgemeinen Konjunktur. Die Fahrleistung der LKW in Deutschland auf mautpflichtigen Straßen betrug in 2022 41,3 Mrd. Kilometer (Bundesamt für Güterverkehr). In der Speditionsbranche im Bereich Flüssigguttransporte war im Berichtsjahr 2022 die Nachfrage gestiegen, aufgrund der Verringerung des Transportangebots am Markt. Umweltbewusstsein und Innovation rücken mehr und mehr in den Fokus der Branche, was sich auch im Jahr 2022 noch einmal verstärkt hatte. Im Trend liegen LNG (Liquefied Natural Gas) Fahrzeuge, was zuletzt durch die hohen Energiekosten ins Stocken geraten ist. Es wurden auch schon erste Zugmaschinen- Prototypen im Bereich Wasserstoffantrieb entwickelt, dabei liegt das Erreichen der Marktreife allerdings noch in der Zukunft. Die Fahrerakquise in Deutschland und auch in ganz Europa wird zunehmend schwieriger und der Fahrernachwuchs wird vermehrt aus Osteuropa rekrutiert. In 2023 wird ein Trend hin zur Rekrutierung asiatischer Fahrer erwartet. Die Auftragslage war zu Beginn des Berichtsjahres 2022 zufriedenstellend. Die Auswirkungen der Covid 19 - Pandemie waren zu Beginn des Wirtschaftsjahres kaum noch spürbar. Am 24. Februar 2022 eskalierte der Russland/Ukraine Konflikt, wovon auch unsere Tochtergesellschaft in Polen direkt betroffen war. Ukrainische Mitarbeiter durften ihr Heimatland nicht mehr verlassen. Die Geschäftsleitung hat sich sehr für die betroffenen Fahrer und deren Familien eingesetzt. Der Fahrermangel in Polen und dem Rest von Europa wurde unvorhersehbar verstärkt. Die Transportbranche war mit einem sprunghaften Anstieg fehlender Fernfahrer konfrontiert. Durch das fünfte EU-Sanktionspaket wurden belarussische sowie russischen Speditionsunternehmen ein Tätigkeitsverbot in der EU erteilt. Die Transportpreise in Europa sind durch diese Reduzierung der Transportdienstleister und durch die höheren Treibstoffkosten Branchenübersteigend gestiegen. Der Preisindex ist im 3. Quartal 2022 auf 152,43 gestiegen (131,77 im 3. Quartal 2021 - 1. Quartal 2005 = 100 (Quelle: statista.com). Die Treibstoffkosten (Diesel pro KM) sind im Wirtschaftsjahr um über 27% (Quelle: Statistische Auswertung Cotris) gestiegen. Vor allem mit Beginn der Eskalation des Russ- lands/Ukraine Konflikts kam es zu einem sprunghaften Dieselpreisanstieg auf ein neues Rekordniveau. Auch zum Ende des Wirtschaftsjahres waren die Dieselpreise über dem Vorjahresniveau. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Durch die Neuausrichtung des Unternehmens in den Vorjahre 2020 und 2021 konnte man sehr wirtschaftlich und effizient arbeiten. Die Chancen auf dem Spotmarkt wurden in einem hohen Maße genutzt. Die Fuhrparkgröße musste aufgrund des Russlands/Ukraine Konflikts angepasst werden (um 23 Fahrzeuge reduziert). Dennoch konnte man im Berichtsjahr einen sehr zufriedenstellenden Ertrag erzielen. Die Umsatzerlöse liegen bei 57.877 T€. Die Umsatzrendite nach Ertragssteuern (Jahresüberschuss T€1.365/Umsatzerlöse T€ 57.877) liegt bei 2%. Die Wirtschaftsleistung wurde mit 394 Mitarbeitern ausgehend von den Standorten in Durmersheim und Polen erbracht. Das Verwaltungsgebäude ist angemietet und steht nicht im Eigentum der Gesellschaft. Die um die Bestandsveränderungen bereinigte Materialquote lag im Geschäftsjahr bei 52%. Die Personalquote lag im Geschäftsjahr bei 24%. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Den Bank- und Mietkaufverbindlichkeiten stehen die jeweiligen Sachwerte des Fuhrparks gegenüber. Allen finanziellen Verpflichtungen wurde fristgerecht nachgekommen. Erforderliche Investitionen konnten zu marktüblichen Konditionen getätigt werden. c) Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 19%. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung hauptsächlich die Kennzahlen Umsatz und Umsatzrendite sowie Fuhrparkauslastung und effektive Kosten je Transportkilometer sowie Personalfluktuation bei den nichtfinanzielle Leistungsindikatoren heran. Im Geschäftsjahr lag der Konzernumsatz bei T€ 57.877 und die Konzernumsatzrentabilität bei 2%. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Ertragsentwicklung trotz aller Marktverwerfungen in Zusammenhang mit dem Russland/Uk- raine Konflikt und der Energiekrise kann man als gut bezeichnen. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und soweit möglich Skonto in Abzug zu bringen. Wir arbeiten mit der Deutschen Factoring Bank zusammen, so dass die Forderungen zeitnah vereinnahmt werden. IV. Prognosebericht Aufgrund der aktuellen Wirtschaftlichen Lage in Europa und der aktuell herrschenden Energie-/Rohstoffkrise rechnen wir aktuell nicht mit weiterem Wachstum, auf Niveau des Berichtsjahrs. Aufgrund der gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit vergangenen Krisensituationen bleibt die Geschäftsführung bei der Strategie mit einem teilweise angemieteten Fuhrpark bei monatlicher Kündigungsoption, um auf konjunkturelle Schwankungen zeitnah reagieren zu können. Wir rechnen daher im Berichtsjahr 2023 mit Umsatzkontinuität, die durch die angespannte Preisentwicklung das konsolidierte Ergebnis belasten kann. Geschäftsbeziehungen zu unseren Kunden werden weiter intensiviert und ausgebaut. Wir erwarten eine entsprechend kontinuierliche Entwicklung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht Durch den aktuellen Russland/Ukrainekonflikt haben sich die ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa geändert. Neben den unmittelbaren Auswirkungen auf das direkte Liefergeschäft durch Sanktionen gibt es zahlreiche und weitreichendere indirekte Folgen insbesondere in Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Mittlerweile klingt die Energiekrise allerdings ab und die Konjunkturaussichten hellen sich auf (Konjunkturbericht Euroraum Ql/2023 des Instituts für Weltwirtschaft Kiel). Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Energiekrise. Dennoch kommt vor allem die Chemische Industrie nicht auf die Beine. Der Energiebedarf der Chemieindustrie ist weiterhin sehr hoch und die Energiekosten haben einen erheblichen Anteil an der Wertschöpfung. Vor allem Deutsche Chemie Unternehmen leiden immer noch unter zu hohen Produktionskosten. Somit sind sie nicht mehr in der Lage Konkurrenzfähig zu produzieren und die Produkte am Markt zu Platzieren. Dies hat einen direkten Einfluss auf die Tankzugspeditions-Branche, die mit geringerem Marktvolumen auf deutschem Boden sich Konfrontiert sieht. Aufgrund des sinkenden Marktvolumens und der damit erhöhten Verfügbarkeit an Laderaum auch die Transportpreise entsprechend eine sinkende Tendenz zeigen. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 0,5 Prozent und im Jahr 2024 um 1,4 Prozent steigen und damit leicht stärker als in der Winterprognose erwartet. Damit wird die deutsche Wirtschaft tiefe Produktionsrückgänge infolge der Energiekrise voraussichtlich vermeiden, dies gilt allerdings nicht für die Chemische Industrie. Insgesamt scheint laut Institut für Weltwirtschaft Kiel ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 % für das laufende Jahr und von 1,4 % für das Jahr 2024 möglich. Die Inflationsrate dürfte in diesem Jahr mit 5,4 % weiterhin hoch ausfallen. Bei mäßiger steigenden Rohstoffpreisen und Rückgang der Lieferengpässe, wird die Inflation im kommenden Jahr mit 2,1 % deutlich gemäßigter ausfallen. Die Lohnentwicklung dürfte angesichts des hohen heimischen Preisauftriebs und des dadurch spürbar gestiegenen Verteilungsspielraums sowie aufgrund der rekordhohen Arbeitskräfteknappheit auch im laufenden und kommenden Jahr steigend ausfallen. Die Personalakquise im Transportgewerbe zu marktgerechten Bedingungen stellt eine grundsätzliche Herausforderung dar, die durch unser Haus in Polen bewältigt werden kann. Sollten sich hierbei arbeitsrechtliche oder tarifliche Verschiebungen ergeben können sich auch negative Auswirkungen auf die Ertragsfähigkeit unserer Gesellschaft ergeben. Aufgrund enger Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden können hier Infos und Gesetzesänderungen Zeitnahe analysiert und proaktiv bearbeitet werden. Steigende Rohstoffpreise, sowie steigende Preise bei Ersatzinvestitionen können zumindest mittelfristig die Ergebnissituation belasten. Ein weiteres Risiko liegt im sich abschwächenden Chemie-Sektor, der auch die Nachfrage nach Transportkapazitäten in unserem Marktsegment beeinträchtigt und somit die Gefahr von Auslastungsprobleme beinhaltet. Hier können wir allerdings durch den zum Teil angemieteten Fuhrpark monatlich reagieren. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen auch weiterhin zu einem geringen Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. KPI (Key Performance Indicator) Analysen gehören zu unserem täglichen Geschäft somit können wir umgehend auf Veränderungen reagieren. Ein weiteres Risiko besteht in der Gesetzlich beschlossenen CO 2 Abgabe der Bundesregierung die den Mautpreis von 0,19 Cent auf ca.0,35 Cent ab dem 01.12.2023 anheben wird. Diese Mauterhöhung ist unverhältnismäßig hoch und für Transportunternehmen wird es sehr schwierig werden auf einem sinkenden Markt diese Erhöhung bei seinen Kunden durchzusetzen. Neben den dargestellten Qualitätsmerkmalen bestehen die größten Chancen in einer steigenden Konjunktur und der damit erhöhten Nachfrage auf dem Transportmarkt. Ebenso liegt in der sehr guten und qualitativen Performance gerade während der Krisenzeiten (Fahrzeugknappheit) die Chance die Kundenbeziehungen auszubauen und nun auch bei vielen anderen Kunden im Spotmarkt anzubieten. Aufgrund der langanhaltenden Konjunkturschwäche auf dem Transportmarkt kann es auch zu einer Marktbereinigung führen die damit verbunden Chancen liegen darin sein Transportvolumen aufgrund des Wegfalls einiger Marktbegleiter zu erhöhen.
Durmersheim, 15. November 2023 gez. Vito Bentivegna Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022
KonzernanhangAllgemeine Angaben Die BVV GmbH hat Ihren Sitz in Durmersheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 737312 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Der nach Landesrecht erstellte Jahresabschluss der ausländischen Enkelgesellschaft wurde den deutschen Rechnungslegungsvorschriften angepasst und in EUR umgerechnet. Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochter- und Enkelunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der BVV GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens zum 31.12.2022 aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt. Die Aufstellung der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung (01.01.2021). Dabei sind alle zu übernehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten der Tochtergesellschaften mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet worden. Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden konzerninterne Umsätze mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Der aus der Kapitalkonsolidierung zwischen der BVV GmbH und der Roos Spedition GmbH entstandene Geschäfts- und Firmenwert i. H. v. ursprünglich T€ 1.681 wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den Zugängen im Bereich der Auflieger wurde die handelsrechtliche Abschreibung entsprechend den auf Erfahrungswerte der Berichtsfirma basierenden Nutzungsdauern vorgenommen. Bei den Anlagenzugängen des Geschäftsjahres erfolgte die Abschreibung im Jahr des Zuganges streng zeitanteilig. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Mit Ausnahme der geleisteten Kautionszahlungen in Höhe T€ 5 beträgt die Laufzeit der Forderungen kleiner ein Jahr. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten weist ausschließlich transitorischen Aufwand für Folgejahre aus. Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 25.000 (einbezahlt Euro 12.500) wurde mit dem Nennwert angesetzt und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Stammkapital. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gern. den §§ 274 und 306 HGB. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung des Abschlusses des Enkelunternehmens, das nicht dem Euro-Währungsraum angehört, erfolgte nach den Vorschriften des § 308a HGB. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden nur eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung gesondert unter der Position "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Angaben zur Konzernbilanz Konzernanlagenspiegel für die einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens Die Konzernjahresabschreibung je Posten der Konzernbilanz ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. Angabe und Erläuterungen zu Konzernrückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betragen T€ 1.551. Davon entfallen auf:
Angabe und Erläuterung zu Konzernverbindlichkeiten
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Latente Steuern Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 1.595 setzen sich wie folgt zusammen:
verrechnet mit
Angaben zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die fast ausschließlich aus dem Speditions- und Verpachtungsbereich resultierenden Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige betriebliche Erträge Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Mineralölsteuererstattungen in Höhe von T€ 219 und Versicherungsentschädigung in Höhe von T€ 125. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unter Hinweise auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt T€ 35 für die Abschlussprüferleistungen und T€ 19 für die Steuerberatungsleistung. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte zu nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, bestanden zum Stichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Mietverpflichtungen belaufen sich zum Stichtag auf T€ 558. Konsolidierungskreis (nur Vollkonsolidierung) BVV GmbH, Konzernmutter
Roos Spedition GmbH
ROOS Spedition Sp. z o.o. (Enkelgesellschaft)
Beschluss der Ergebnisverwendung
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres/Nachtragsbericht Spezielle Risiken und Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich mit Ausnahme des unkalkulierbaren Russland/Ukraine-Konflikts nicht ereignet.
Durmersheim, den 15. November 2023 gez. Vito Bentivegna Der Konzernabschluss wurde am 16. November 2023 gebilligt. Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG NACH DRS 21
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BVV GmbH, Durmersheim Prüfungsurteile Wir haben den von der BVV GmbH, Durmersheim aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 sowie den Konzernanhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus hoben wir den Konzernlagebericht der BVV GmbH, Durmersheim, für das Geschäftsjahr 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung bei der BVV GmbH feststellen.
Karlsruhe, den 15. November 2023 RWM
GmbH & Co. KG
gez. Weber, Wirtschaftsprüfer gez. Mumm, Wirtschaftsprüfer |
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BVV GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Malscher Straße 19
76448 Durmersheim - Commercial register
- HRB 737312, Mannheim
- Registration date
- July 21, 2020
- Industry
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Registered capital
- 25,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
- Purpose
- Das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen sowie die Unternehmensberatung.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 100,0 % 1,06 Mio
- Fixed Assets 0,0 % 1
- Equity 98,3 % 1,04 Mio
- Provisions 1,7 % 18,0 k
- Liabilities 0,0 % 213
Profit & loss
- Revenue 99,3 % 50,90 Mio
- Other operating income 0,7 % 337,9 k
- Other interest and similar income 0,0 % 1,5 k
- Material expenses 51,8 % −26,48 Mio
- Personnel expenses 28,6 % −14,64 Mio
- Other operating expenses 11,9 % −6,08 Mio
- Depreciation 6,2 % −3,17 Mio
- Interest and similar expenses 1,2 % −608,3 k
- Other taxes 0,2 % −121,9 k
- Income and profit taxes 0,1 % −67,2 k
- Result after taxes 205,3 k
- Annual net profit/loss 83,4 k
P&L data available for 2 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Vito Daniel Bentivegna
since 2020 Managing Director
-
Meral Demirdögen
since 2020 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
-
Vito Daniel Bentivegna
100.0 %
25k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
Holds shares in
- Roos Spedition GmbH 100.0 %
- Vise Solution GmbH 70.0 %
History
- 2020
-
05.11.
Member entryMeral Demirdögen · Procura
-
13.08.
IncorporationBVV GmbH
-
13.08.
Change of bylawsBVV GmbH
-
13.08.
Change of purposeDas Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen sowie die Unternehmensberatung.
-
13.08.
Change of addressBVV GmbH
-
13.08.
Member entryVito Daniel Bentivegna · Managing Director
-
13.08.
Change of legal formGesellschaft mit beschränkter Haftung
-
13.08.
Change of seatBVV GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2023 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Konzernabschluss | Published | Read full text |
| 2021 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
2022 Konzernabschluss Full text
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for BVV GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: b5dfe5dbc8fcd7a912c8d703ce38d5c1",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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