Captrain Deutschland CargoWest GmbHGüterslohJahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2020Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Captrain Deutschland CargoWest GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Captrain Deutschland CargoWest GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Captrain Deutschland CargoWest GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 7. Mai 2021 Ernst
& Young GmbH
von Michaelis, Wirtschaftsprüfer Ottenhus, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Allgemeine AngabenDie Captrain Deutschland CargoWest GmbH, 33330 Gütersloh, Am Grubenhof 2 ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Gütersloh unter der Nummer HRB 4252 im Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts Gütersloh. Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften zu Grunde sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Bilanz zum 31. Dezember 2020 wurde zudem unter Beachtung des Bilanzformblattes für Verkehrsunternehmen gemäß Verordnung vom 27. Februar 1968 (BGBI 1968, Seite 193) in der am 13. Juli 1988 geänderten Fassung (BGBI 1988, Seite 1.057) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte unverändert zu Anschaffungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Diese wird im Zugangsjahr zeitanteilig vorgenommen. Die Bemessung der Nutzungsdauer beruht auf betrieblichen Erfahrungen. Die Abschreibungen bei immateriellen Vermögensgegenständen und beweglichem Anlagevermögen erfolgen linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 10 Jahren, Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr von 10 bis 23,5 Jahre abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert zwischen 150 EUR bzw. 250 EUR und 1.000 EUR wurden bis Ende 2018 in einem jährlichen Sammelposten im Anlagevermögen gesammelt, welcher über eine Nutzungszeit von fünf Jahren abgeschrieben wird. Seit dem 1. Januar 2019 werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 EUR sofort aufwandswirksam erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Zusätzlich werden Pauschalwertberichtigungen auf länger fällige Forderungen erfasst. Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Für Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, wurden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft, welches im Handelsregister eingetragen ist, beträgt unverändert € 500.000 und ist vollständig eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet worden und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Diese werden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für die Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen wurde gemäß HGB der pauschal nach § 253 Abs. 2 HGB zulässige durchschnittliche Marktzinssatz für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare längerfristige Verpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Der angewendete zum 31. Dezember 2020 gültige Abzinsungssatz betrug 1,6 %. Zukünftige Gehaltssteigerungen wurden mit 2,20% p.a. angesetzt. Alle Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bewertet. Im Geschäftsjahr 2020 sind von der Gesellschaft keine Geschäfte in Fremdwährungen getätigt worden. Auch existieren zum Bilanzstichtag keine Aktiva und Passiva in Fremdwährungen. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Teutoburger Waldeisenbahn GmbH, Gütersloh, werden keine latenten Steuern bilanziert. Erläuterungen zur BilanzImmaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2020 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 8.990 (i. Vj. T€ 14.476) enthalten im Wesentlichen die abgerechneten und abgegrenzten Forderungen bezüglich der erbrachten Transportleistungen im November und Dezember des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 11.859 (Vj. T€ 4.800), sie umfassen Leistungsentgelte in Höhe von T€ 2.429 (Vj. T€ 3.977) sowie sonstige Forderungen in Höhe von T€ 9.430 (Vj. T€ 824). In Höhe von T€ 8.180 bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter. Zum Bilanzstichtag haben die Forderungen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Ausnahme eine Kaution über T€ 20 mit Restlaufzeit bis zu fünf Jahren. EigenkapitalDas Eigenkapital der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH, Gütersloh. RückstellungenDie Rückstellungen in Höhe von T€ 9.202 (Vj. T€ 9.985) betreffen sonstige Rückstellungen. Diese setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von T€ 6.989 (Vj. T€ 7.976) sowie i.W. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung und Personalaufwand zusammen. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 14.823 (Vj. T€ 13.254) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 13.299 (Vj. T€ 12.280), diese umfassen Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.515 (Vj. T€ 8.987) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.784 (Vj. T€ 3.293). In Höhe von T€ 74 bestehen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge und Aufwendungen werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Bei den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 65.280 (Vj. T€ 88.590) handelt es sich mit T€ 61.708 (Vj. 81.238) um Einnahmen aus Transportleistungen. Weitere Umsatzerlöse betreffen Werkstatterlöse, Lokvermietung und Personalgestellung. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 6.930 (Vj. T€ 11.782) beinhalten im Wesentlichen Trassenförderung über T€ 4.328 (Vj. 5.076), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.185 (Vj. T€ 4.308). Zu den weiteren Bestandteilen gehören Schadensersatz & Versicherungserstattung in Höhe von T€ 505 (Vj. T€ 164) sowie Erträge aus Weiterbelastungen in Höhe von T€ 350 (Vj. T€ 1.249). Die Materialaufwendungen betragen gesamt T€ 63.005 (Vj. T€ 80.209). Die darin enthaltenen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 6.619 (Vj. T€ 9.261) betreffen im Wesentlichen Kosten für Traktionsstrom und Diesel. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 56.386 (Vj. T€ 70.948) beinhalten vorwiegend Aufwendungen für Fremd- bzw. Subunternehmerleistungen (T€ 14.763, Vj. T€ 22.542), Miet- und Leasingaufwendungen für Lokomotiven und Waggons von T€ 16.473 (Vj. T€ 18.533) sowie Aufwendungen für Trassenkosten von T€ 10.249 (Vj. T€ 12.993). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 7.735 (Vj. T€ 10.585) sind unter anderem Aufwendungen für Betriebsführungskosten von T€ 3.413 (Vj. T€ 4.773), Aufwendungen für Versicherungen und Schadensfälle von T€ 1.438 (Vj. 1.447) sowie diverse sonstige Kosten für Personalbeschaffung, Aus- und Weiterbildung, IT-Dienstleistungen etc. erfasst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle GeschäfteDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB stellen sich wie folgt dar:
davon finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundene Unternehmen: T€ 20.936
Sonstige AngabenAnzahl der ArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2020 wurden durchschnittlich beschäftigt (ohne geringfügig Beschäftigte):
GeschäftsführungSeit 1. September 2020 Johann Ubben, Aurich, Geschäftsführer Bis 31. August 2020 Dipl.-Ing. Henrik Würdemann, Wiefelstede, Geschäftsführer Bis 15. Januar 2021 Dipl.-Kffr. Christina Bruckmann, Berlin, Geschäftsführerin Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beläuft sich auf T€ 25. Diese Aufwendungen fallen ausschließlich für Leistungen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung an. Konzernzugehörigkeit und BeteiligungsverhältnisseDie Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH, Gütersloh, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Société Nationale SNCF SA (SNCF), eingetragen im Handelsregister Paris unter Nr. B.552.049.447, Firmensitz in 2 Place aux Étoiles, 93200 Saint-Denis, Frankreich, konsolidiert. (SNCF group ist größter und gleichzeitig kleinster Konsolidierungskreis). Der IFRS Konzernabschluss der SNCF wurde bis zum Geschäftsjahr 2019 in deutscher Sprache und wird ab 2020 in englischer Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Transaktionen zu marktunüblichen Konditionen mit verbundenen UnternehmenTransaktionen zu marktunüblichen Konditionen mit verbundenen Unternehmen sind nicht getätigt worden.
Gütersloh, den 31. März 2021 gez. Johann Ubben Entwicklung des Anlagevermögens 2020
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020A. Grundlagen des UnternehmensDie Captrain Deutschland CargoWest GmbH (CCW) ist als Eisenbahnverkehrsunternehmen im Schienengüterverkehr mit Betriebsstandorten in Gütersloh, Hamburg, Lengerich und Neu-Ulm vertreten. Die Gesellschaft führt Transport-, Rangier- und Werkstattleistungen durch und arbeitet dabei im Auftrag von Industriekunden, anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen und Spediteuren. Die Fernverkehrsleistungen werden vorrangig auf der Ost-West-Achse, der Nord-Süd-Achse sowie aus/in Richtung Frankreich erbracht. B. Wirtschaftliches UmfeldGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft ist nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr in eine tiefe Rezession geraten. Nach ersten Berechnungen (Stand 01/2021) fiel das BIP um 5,3 % niedriger aus als im Vorjahr (kalenderbereinigt). Die Produktion wurde sowohl in Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt. Während beim Produzierenden sowie Verarbeitenden Gewerbe Rückgänge um jeweils ca. 10 % festgestellt wurden, erhöhte sich die Wertschöpfung im Baugewerbe um 1,4 %. Im Bereich der Importe (8,6 %) und Exporte (9,9 %) kam es ebenfalls zu erheblichen Rückgängen. 1 In 2018 wurde vom BMVI die Richtlinie zur Förderung des Schienengüterverkehrs über eine anteilige Finanzierung der genehmigten Trassenentgelte (af-TP) in Kraft gesetzt. Im Rahmen der Umsetzung wird der Schienengüterverkehr in Deutschland mit 350 Mio. € jährlich bis Juni 2023 gefördert. Im Juni 2020 veröffentlichte das BMVI zudem den sog. "Masterplan Schienenverkehr". Dieser markierte einen bedeutenden Meilenstein bei der Weiterentwicklung der Eisenbahn in Deutschland. Erstmals legte sich das BMVI auf ein Marktanteilsziel im Schienengüterverkehr von "mindestens 25 % bis 2030" fest (zurzeit 19 % der Transportleistung in Mrd.tkm). 2 Gemäß der Pressemeldung des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) vom November 2020 zeichnete sich aufgrund der Corona-Pandemie verkehrsträgerübergreifend für das Jahr 2020 ein hoher Rückgang der Verkehrsleistung in Deutschland ab. 3 Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hat in Deutschland der Straßengüterverkehr. Mit 3,8 Mrd. Tonnen im Jahr 2019 betrug der Anteil ca. 79,3 % der gesamten Beförderungsmenge. 4 Die Mengen des letzten Kalenderjahres 2020 befanden sich bei vielen der vom BAG befragten Unternehmen unter den üblichen Volumina. Die Beförderungsnachfrage stabilisierte sich zum Jahresende zunehmend, zuletzt vor allem im Nah- und Regionalverkehr. Die Beförderungsvolumina für die Automobilindustrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau befanden sich jedoch auf einem tendenziell niedrigeren Niveau. 5 In der Binnenschifffahrt blieben die Transportmengen hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Die weltweite Nachfrage im Bereich Luftfracht lag im September 2020 bei 8,0 % unter dem Vorjahresniveau. 5 Das Verkehrsaufkommen im Schienengüterverkehr lag in 2019 noch bei 408,4 Millionen Tonnen. 4 Zum Ende des dritten Quartals 2020 lag gemäß vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes die Verkehrsleistung um rund 7,3 % und die Beförderungsmenge um rund 9,0 % unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Nachfrage nach Schienengüterverkehrsleistungen in Deutschland war in 2020 sehr volatil mit teilweise erheblichen monatlichen Schwankungen infolge des Lockdowns. Während die Nachfrage zum Jahresende 2020 gewisse Erholungstendenzen zeigte, zeichnete sich eine nachhaltige Verbesserung der Auftrags-, Ertrags- und Liquiditätssituation nicht ab. Vielmehr wurde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Studie mit bevorstehenden großen Herausforderungen gerechnet. Die Mehrzahl verfügte bis zuletzt über freie Kapazitäten, die am Markt kurzfristig zur Verfügung standen und den Marktpreis negativ beeinflusst haben. Auch im Kombinierten Verkehr ging die Nachfrage zurück (um rund 3,4 %). 5 (verwendete Quellen: 1 Statistisches Bundesamt (destatis), Pressemitteilung Nr. 020, Stand Januar 2021, 2 Allianz pro Schiene, Pressemeldung vom 30.06.2020, 3 BAG, Pressemeldung Nr. 036 vom 03.11.2020, 4 BMVI, Gleitende Kurs- und Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr, Stand Dezember 2020, 5 BAG Corona-Wochenbericht KW 49 / 2020 GeschäftsverlaufDie CCW weist im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz unter dem des Vorjahres aus. Sowohl die Transporterlöse gingen um 19,5 Mio € zurück auf 61,7 Mio € (Vorjahr: 81,2 Mio €) als auch der Gesamtumsatz um 23,3 Mio € auf 65,3 Mio € (Vorjahr: 88,6 Mio €). Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus der Einstellung sowie Mengeneffekten von Bestandsverkehren. Damit liegt der Gesamtumsatz unter der Prognose von 84 Mio €. Die Anzahl von Bestandskunden ist im Wesentlichen stabil, wobei bei einzelnen Kunden der Umsatzanteil am Gesamtumsatz sich änderte. Im Ergebnis zeigt sich eine breite Streuung im Kunden- und Marktportfolio: Montanindustrie 51% (im Vorjahr 52%), Kombinierte Verkehre 30% (im Vorjahr 24%), Rangiererlöse 7% (im Vorjahr 10%) und Sonstige 13% (im Vorjahr 14%) des Gesamtumsatzes. Die Konkurrenzsituation zu anderen Verkehrsträgern, der allgemeine Wettbewerb im Schienengüterverkehr sowie die teilweise angespannte wirtschaftliche Situation der Kunden führte dazu, dass Produktionskostensteigerungen in laufenden Verträgen nicht vollumfänglich weitergegeben werden konnten. Zudem ist es aufgrund dem sich zunehmend ausbreitenden Coronavirus Sars-CoV-2 zu Unterbrechungen und Nachfragerückgängen gekommen. Das Güterverkehrsaufkommen der CCW erreichte im Geschäftsjahr 2020 6.615.339 Tonnen und lag somit deutlich unter dem Vorjahresniveau (2019: 8.375.861 Tonnen). Die Verkehrsleistung erreichte 2.083.814 tkm (2019: 2.481.233 tkm). C. GeschäftslageI. ErtragslageDas Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um T€ 7.826 auf ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ -8.171 (Vorjahr: T€ -345). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen die direkte Folge der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung aufgrund der Corona-Pandemie und verteilt sich wie folgt auf die wesentlichen Ergebnispositionen: Die CCW weist im Geschäftsjahr 2020 einen um T€ 23.310 auf T€ 65.280 gesunkenen Gesamtumsatz zum Vorjahr bzw. 18 Mio. € zum Budget (Vorjahr: T€ 88.590, Budget 84 Mio. €) aus, der im Wesentlichen auf die Minderung der Transport- und Rangiererlöse auf T€ 61.708 (Vorjahr: T€ 87.038) zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um T€ 4.852 auf T€ 6.930 (Vorjahr: T€ 11.782). Das ist ebenfalls im Zusammenhang mit dem niedrigeren Gesamtumsatz zu sehen. Die Materialaufwendungen verringerten sich um T€ 17.204 auf T€ 63.005 (Vorjahr: T€ 80.209), was im Zusammenhang mit dem verändertem Produktmix und mit dem Umsatzrückgang zu sehen ist. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlöse) stieg von 90,54 % in 2019 auf 96,51 % in 2020. Die Materialaufwendungen enthalten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe von T€ 6.619 (Vorjahr: T€ 9.261) sowie Aufwendungen für bezogenen Leistungen in Höhe von T€ 56.386 (Vorjahr: T€ 70.948). Der Rückgang der Materialaufwendungen resultiert aus dem geringerem Bedarf an Fremdpersonal- und Subunternehmerleistungen von T€ 21.806 (Vorjahr T€ 31.388) aufgrund der geringeren Anzahl sowie Veränderung der Zusammensetzung an durchgeführten Verkehren. Damit verbunden ist der Rückgang des Verbrauchs flüssiger Treibstoffe (Diesel) um T€ 631 auf T€ 794 (Vorjahr: T€ 1.425). Die Mietaufwendungen für Waggons und Lokomotiven verringerten sich um T€ 2.060 auf T€ 16.473 (Vorjahr: T€ 18.533) was auf die geringere Anzahl sowie die Veränderung der durchgeführten Verkehre zurückzuführen ist. Die Personalaufwendungen verringerten sich um T€ 452 auf T€ 9.189 (Vorjahr: T€ 9.641). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Veränderung der Mitarbeiterstruktur in 2020 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um T€ 2.850 auf T€ 7.735 (Vorjahr: T€ 10.585). Nach Berücksichtigung sonstiger Steuern in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 8) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2020 ein Verlust in Höhe von T€ 8.180 (Vorjahr: T€ -353; Budget: T€ 1.600) der aufgrund des Gewinnabführungsvertrags mit der Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH, Gütersloh, zu Erträgen aus Verlustübernahme in gleicher Höhe führt. II. FinanzlageKapitalstruktur: Die Eigenkapitalquote ist mit 7,3 % um 0,3 Prozentpunkte unwesentlich niedriger als im Vorjahr. Die Veränderung ergibt sich bei gleichbleibendem Eigenkapital und Gewinnabführungsvertrag aus den gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Investitionen: Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2020 auf T€ 47 (Vorjahr: T€ 2.526). Im Berichtszeitraum beliefen sich die Abschreibungen auf T€ 448 (Vorjahr: T€ 280). Liquidität: Die CCW ist seit 2012 Mitglied im Cash-Pool der SNCF. Dieser ist grundsätzlich kurzfristig organisiert, wird jedoch zur langfristigen Finanzierung eingesetzt. Der Saldo des Cash-Pools hat sich von T€ -2.642 auf T€ 1.156 erhöht. Aufgrund des negativen Ergebnisses im Berichtsjahr ist die CCW für ihren Fortbestand auf den finanziellen Ausgleich im Wege der Verlustübernahme durch die Gesellschafterin TWE angewiesen. III. VermögenslageDie Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 786 auf T€ 25.934 erhöht (Vorjahr: T€ 25.148). Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 402 auf T€ 3.916 im Wesentlichen aufgrund der Abschreibung von Fahrzeugen für den Güterverkehr (Lokomotiven) verringert (Vorjahr: T€ 4.318). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um T€ 5.486 auf T€ 8.990 (Vorjahr: T€ 14.476). Dies folgt aus dem Rückgang der Umsatzerlöse. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.859 (Vorjahr: T€ 4.801) beruhen auf dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Vereinnahmung von Erträgen aus Verlustübernahme von T€ 8.180 gegenüber der Teutoburger Wald Eisenbahn GmbH, Gütersloh. Im Vorjahr wies die Gesellschaft einen Ertrag aus Verlustübernahme von T€ 353 aus. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um T€ 783 auf T€ 9.202 (Vorjahr: T€ 9.985) und beziehen sich im Wesentlichen auf Rückstellungen für ausstehende Rechnungen über T€ 6.989 (Vorjahr: T€ 7.976). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 474 auf T€ 1.356 (Vorjahr: T€ 882). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 1.019 auf T€ 13.299 (Vorjahr: T€ 12.280). D. Chancen- und RisikoberichtChancenDie weitere Vereinheitlichung der Strukturen und Abläufe innerhalb der Unternehmensgruppe wird dazu beitragen, am Markt gemeinsam konzentriert bei Ausschreibungen anzubieten und Verkehre zu generieren. Zunehmend werden Aufträge auch in intensiver Zusammenarbeit mit den Schwesterunternehmen durchgeführt, insbesondere der Captrain Netherland B.V. Bei einer schnelleren Erholung der konjunkturellen Lage und anziehender Transportnachfrage kann die Erschließung von neuen Geschäftsfeldern in Bezug auf den Schienengüterverkehr die Ertragslage positiv beeinflussen. Im Segment integrierte Logistik liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktivitäten im Bereich der Verbesserung der Leistungs- und Servicequalität für die Kunden der CCW. Wir sehen hierin Chancen für zusätzliche Verbesserungen des Kundenzuspruchs und einer nachhaltigen Kundenbindung. Als Reaktion auf das Erfordernis nach höherer Flexibilität der Dienstleistung im relevanten gesamtwirtschaftlichen Umfeld hat die Gesellschaft das Transportsystem SLoT (Salzgitter Logistic Train) permanent erweitert und angepasst, was sich bei kontinuierlicher Nachfrage der Kunden positiv auf das Unternehmen und seine Geschäftsfelder auswirken kann. Die Gewinnung von Neugeschäft für den Verkehrsträger Schiene wird durch die Richtlinie zur Förderung des Schienengüterverkehrs über eine anteilige Finanzierung der genehmigten Trassenentgelte unterstützt, jedoch fehlen noch signifikante neue Mengen im Markt. Die Vernetzung mit den europäischen Schwestergesellschaften der SNCF Gruppe bietet weiter gutes Potenzial zur Entwicklung internationaler Verkehre. Innerhalb der Bestandsverkehre arbeitet die Gesellschaft weiterhin an Ergebnisverbesserungen durch optimierten und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen Service. RisikenIn dem wettbewerbsstarken Marktumfeld im Schienengüterverkehr Vertriebserfolge zu erzielen, um eine Verschlechterung der Umsatz und Ergebnislage zu verhindern, stellt weiterhin eine sehr große Herausforderung für die Gesellschaft dar. Der Wettbewerb zwischen Schiene und Straße ist trotz der politischen Bemühungen, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern, stark ausgeprägt und beeinflusst die Gestaltung von Transportketten seitens der Kunden, vor allem bei geringeren zu transportierenden Mengen. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wird sich gemäß den aktuellen Prognosen erholen, jedoch nicht das Niveau von 2019 erreichen. Die Personalsituation in den operativen Bereichen kann infolge von Fluktuation sowie der allgemein am Arbeitsmarkt herrschenden Knappheit qualifizierten Personals zu einer Verlangsamung des angestrebten Wachstums der Gesellschaft führen. Tariflich bedingte Lohn- und Gehaltsanpassungen sowohl bei eigenem Personal als auch bei Dienstleistern führen zu steigenden Kosten für die Erbringung der Dienstleistung. Grundsätzlich sind der Schienengüter- und der Schienenpersonenverkehr weiterhin durch eine Knappheit an Triebfahrzeugführern geprägt. Die CCW hat dafür Maßnahmen der Ausbildung und Umschulung fortgeführt. Das grundsätzliche Risiko, Kostensteigerungen nicht am Markt durchsetzen zu können, bleibt weiterhin bestehen und steht besonders unter dem Einfluss der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Vor dem Hintergrund des Brexits können sich Warenströme verändern. Die vor allem vom Standort Gütersloh betreuten Kunden im Stahlsektor unterliegen zum einen konjunkturellen Schwankungen, zum anderen sind Veränderungen der Produktionsstrukturen der Kunden zu berücksichtigen, die sich häufig in einem globalen Wettbewerb befinden und auch unter hohem Preisdruck stehen. Derzeit sieht sich der Schienengüterverkehr hier mit einer rückläufigen Entwicklung im Stahlsektor konfrontiert. Auch in weiterverarbeitenden Industriezweigen wie z.B. der Automobilproduktion ist eine rückläufige Transportnachfrage zu erwarten. Im Bereich der Energiekosten sind sowohl im Bereich des Traktionsstroms als auch bei dem Einkauf von Diesel aufgrund der CO 2 -Bepreisung Steigerungen zu erwarten. Die wirtschaftliche Entwicklung wird im Jahr 2021 von den sich zunehmend ausbreitenden Coronavirus Sars-CoV-2 und seinen Mutanten weiterhin negativ beeinflusst. Konkrete Umsatzrisiken ergeben sich aus dem Rückgang von Transportvolumina aufgrund. schwächer frequentierter Lieferketten in Handel und Produktion sowie aus dem internen Risiko eingeschränkter personeller Ressourcen aufgrund von Infektionen. Alle Gesellschaften der Captrain Deutschland Gruppe haben Maßnahmen ergriffen, um die mit der Pandemie verbundenen organisatorischen Herausforderungen zu managen und die wirtschaftlichen Auswirkungen bestmöglich abzufedern. Die Koordination der Aktivitäten erfolgt über gruppenweite und lokale Krisenstäbe. PrognoseDie Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2021 einen Umsatz in Höhe von ca. 72 Mio. € (Vorjahresprognose: 84 Mio. €) bei einem leicht positiven Ergebnis nach Steuern wie im Vorjahr. Dies beinhaltet eine Verbesserung in Umsatz und Ergebnis gegenüber dem tatsächlichen Geschäftsverlauf des Vorjahres.
Gütersloh, 31. März 2021 Johann Ubben |
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Captrain Deutschland CargoWest GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Am Grubenhof 2
33330 Gütersloh - Commercial register
- HRB 4252, Gütersloh
- Registration date
- September 4, 2001
- Industry
-
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Personenbeförderung im Eisenbahnverkehr - Registered capital
- 500,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- die Erbringung von nationalen und internationalen Eisenbahnverkehrsleistungen zur Beförderung von Gütern und Personen sowie alle dazu erforderlichen Hilfs- und Nebengeschäfte einschließlich des Betriebes von Eisenbahninfrastrukturen, Werkstätten und sonstigen Serviceeinrichtungen
Financials
Balance sheet
- Current Assets 81,0 % 14,89 Mio
- Fixed Assets 19,0 % 3,49 Mio
- Prepaid Expenses 0,0 % 0
- Provisions 63,7 % 11,71 Mio
- Liabilities 25,9 % 4,76 Mio
- Equity 10,4 % 1,91 Mio
- Accrued Expenses 0,0 % 0
Balance sheet data available for 15 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 81,9 % 73,58 Mio
- Other operating income 16,9 % 15,16 Mio
- Erträge aus Verlustübernahme 1,2 % 1,05 Mio
- Other interest and similar income 0,0 % 18
- Material expenses 79,6 % 71,51 Mio
- Personnel expenses 11,2 % 10,10 Mio
- Other operating expenses 8,6 % 7,73 Mio
- Depreciation 0,5 % 429,9 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 7,8 k
- Other taxes 0,0 % 6,9 k
- Zwischensumme (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge) 88,74 Mio
- Zwischensumme (Betriebliche Aufwendungen) 89,77 Mio
- Finanzergebnis −7,8 k
- Result after taxes −1,04 Mio
- Annual net profit/loss 0
P&L data available for 14 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Denny Jünemann
since 2024 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- Captrain Deutschland GmbH DEU 100.0 % 500k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
History
- 2026
-
15.04.
Exit of positionAlexander Hölscher · Procura
- 2024
-
02.12.
Enterprise agreementCaptrain Deutschland CargoWest GmbH
-
10.10.
Member entryDenny Jünemann · Managing Director
-
10.10.
Exit of positionH***** W****** · Managing Director
-
02.07.
Exit of positionJ***** U**** · Managing Director
-
02.07.
Member entryH***** W****** · Managing Director
- 2022
-
22.03.
Member entryA****** H****** · Procura
-
03.02.
Enterprise agreementCaptrain Deutschland CargoWest GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2021 | Jahresabschluss Audited by Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated June 16, 2022 | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss Audited by Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated May 7, 2021 | Published | Read full text |
| 2019 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated May 11, 2020 | Published | Via the API |
| 2018 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated July 4, 2019 | Published | Via the API |
| 2017 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated June 5, 2018 | Published | Via the API |
2020 Jahresabschluss Full text
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- Structured content (SI, XML) XML
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- Sign in with your handelsregister.ai account when ChatGPT asks.
- Ask your question in the chat – the answers come straight from the commercial register.
Prefer to connect it yourself? Create a custom app in ChatGPT’s developer mode with this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Who runs Captrain Deutschland CargoWest GmbH, who owns it and how have its financials developed? Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: fe4e483ed567b9c4f65dc4ff01d48482",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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