CraftingIT GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024I. Darstellung des Geschäftsverlaufes1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche 1.1 Ökonomische Rahmenbedingungen und weltwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft zeigte sich im Geschäftsjahr 2024 trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und hoher Inflationsraten widerstandsfähig. Das globale BIP-Wachstum belief sich auf 3,2 %.1 Während die USA positive Wachstumsimpulse verzeichneten, war im Euroraum eine Abschwächung zu beobachten. In den USA erfolgte das Lohnwachstum im Einklang mit Produktivitätssteigerungen, während im Euroraum ein Anstieg der Lohnstückkosten die Produktivitätsgewinne überstieg.2 Unterbrechungen in den Rohstofflieferketten, insbesondere im Ölsektor, sowie extreme Wetterereignisse beeinträchtigten maßgeblich die wirtschaftliche Entwicklung im Nahen Osten, in Zentralasien und in der Subsahara-Region. Gleichzeitig stimulierte eine hohe Nachfrage nach Halbleitern und Elektronik - bedingt durch signifikante Investitionen in künstliche Intelligenz in Südostasien - das globale Wirtschaftswachstum. Die Gesamtinflationsrate sank auf 5,7 %.3 Während sich die Preise für Güter stabilisierten, blieben die Dienstleistungspreise unter Druck.4 Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich leicht positiv, mit einem BIP-Wachstum von 0,8 %. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch eine Lockerung der restriktiven Geldpolitik sowie rückläufige Rohstoffpreise. Die Inflation lag bei 2,4 %.5 Die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen Rückgang des BIP um 0,2 %.6 Wesentliche Belastungsfaktoren waren eine anhaltend hohe Unsicherheit, strukturelle Herausforderungen sowie ein Rückgang der Exporte um 0,8 %.7 Insbesondere aufgrund der Preisentwicklung im Dienstleistungsbereich und bei Nahrungsmitteln stieg die Inflation auf 2,2 %8.9 Die anhaltende gesamtwirtschaftliche Stagnation spiegelte sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresdurchschnitt um 0,2 % zu, wobei diese Entwicklung primär auf Überhangeffekte aus 2023 zurückzuführen ist. Die Investitionstätigkeit der Unternehmen war rückläufig. Gründe hierfür sind eine rückläufige Industrieproduktion, hohe Zinsen sowie geopolitische Unsicherheiten.10 Im Vergleich zum Vorjahr waren Investitionen in den nicht staatlichen Sektor des Baugewerbes mit 4,3 % und des Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugbereichs mit 6,5 % rückläufig. Dagegen stiegen die Investitionen in dem nicht staatlichen Sektor der sonstigen Anlagen um 4,5 %, wobei der Bereich Forschung & Entwicklung diese positive Entwicklung wesentlich beeinflusste.11 1.2 Entwicklung der Branche Die CraftingIT GmbH (CraftingIT) mit ihrem Fokus im Bereich Service & Support und im Aufbau von strategischen Nearshore-Partnerschaften bietet gemeinsam mit ihren verbundenen Unternehmen BridgingIT GmbH (BridgingIT), Mannheim, und Fastahead GmbH & Co. KG (Fastahead), Berlin, ein breit gefächertes Angebotsspektrum im Bereich Beratung, IT-Lösungen und Service. Um die Entwicklungen in den einzelnen Marktsegmenten darzustellen, sind spezifische Erhebungen heranzuziehen. Der Gesamtmarkt für Informationstechnik- und Telekommunikation zeigte sich in einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld weiterhin robust. Die Branche konnte im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2024 ein 3,3 %-iges Wachstum auf 222,6 Mrd. EUR erzielen. Damit entwickelte sich die Digitalwirtschaft deutlich besser als die Gesamtwirtschaft und zeigte sich stabil im krisenbeeinflussten Umfeld.12 Der Teilmarkt Informationstechnik weist einen Jahresumsatz von 149,7 Mrd. EUR aus und zeigte sich bei einem Jahresplus von 4,4 % stabil. Etwas zurückhaltender entwickelte sich der Telekommunikationsmarkt, der im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % auf 73 Mrd. EUR wuchs.13 Der positive Trend spiegelt sich auch in der Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche wider. So arbeiteten 2024 knapp 1,34 Mio. Menschen in diesem Marktsegment, das waren 9.000 mehr als im Jahr zuvor.14 Nachdem der Digitalisierungsfortschritt 2023 stagnierte, wurde die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 deutlich digitaler. Trotz der anhaltenden Krisensituationen durch geopolitische Konflikte, hohe Energiepreise, gestörte Lieferketten, Inflation und genereller Unsicherheit steigerten deutsche Unternehmen ihre Digitalisierungsaktivitäten. Der Digitalisierungsindex stieg auf 113,6 Punkte (Vorjahr: 108,1 Punkte). Branchen-Spitzenreiter bei der Digitalisierung waren die ITK-Branche (285,1 Punkte) sowie Elektrotechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau (160,4 Punkte, + 5,6 Punkte vs. 2023). Den stärksten Digitalisierungszuwachs verzeichneten unternehmensnahe Dienstleister (+ 6,5 Punkte) sowie die Branchengruppe Grundstoffe, Chemie und Pharma (+ 6,4 Punkte).15 2024 war ein dynamisches Jahr für die Künstliche Intelligenz (KI). Die Nutzung künstlicher Intelligenz ist um 8 Prozentpunkte gestiegen, sodass 2024 jedes fünfte Unternehmen KI nutzte, vor allem große Unternehmen.16 Zusammenfassend stellen sich die von der CraftingIT im Verbund mit der BridgingIT adressierten Märkte in einem von Krisen geprägten Umfeld als resilient dar. 2. Darstellung der Gesellschaft 2.1 Aufstellung der Gesellschaft Im September 2014 als Tochtergesellschaft der BridgingIT gegründet, versteht sich CraftingIT als Managed Service Provider und unterstützt ihre Kunden durch sowohl bedarfsorientierte als auch standardisierte Betreuung von Anwendungen und Systemen. Innerhalb der BridgingIT-Gruppe ist die CraftingIT der Service-Partner, der serviceorientiert die Betreuung von IT-Systemen und Lösungen übernimmt. Fachliche Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen von Cloud Infrastructure, DevOps, Application Management von Standard- und Individual-Anwendungen sowie IT-Administration. Unsere Experten unterstützen dabei mit einem Skill-Set aus Methoden- und Technologiekompetenz ganzheitlich und branchenübergreifend. Bei Kapazitätsengpässen werden im Rahmen des Partnergeschäfts Leistungen von externen Partnern zugekauft. Hauptstandort der CraftingIT ist Magdeburg. Regional vertreten ist die BridgingIT-Unternehmensgruppe zudem an folgenden Standorten: Mannheim, Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg, Köln, Hamburg, Berlin und Heidelberg. Die Gesellschaft ist in den Geschäftsbereich Information & Communication Services (ICS) der SPIE Germany Switzerland Austria GmbH (SPIE GSA), Düsseldorf (Vormals: Ratingen), eingebunden, in dem die Kompetenzen der Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Digitalisierungsberatung gebündelt werden. Die CraftingIT ist - wie die Fastahead - eine 100%-ige Tochtergesellschaft der BridgingIT. Seit dem Geschäftsjahr 2023 hält die SPIE ICS Group GmbH (SPIE ICS Group), Düsseldorf (Vormals: Ratingen), mit 75,1 % die Mehrheit der Stimmrechte an der BridgingIT. Die SPIE ICS Group ist wiederum eine 100%-ige Tochtergesellschaft der SPIE GSA. Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der SPIE GSA eingebunden. 2.2 Entwicklung der Gesellschaft a. Marktpositionierung Der spezifische Hauptmarkt der CraftingIT wie auch für die gesamte BridgingIT-Gruppe liegt in der Bereitstellung von IT-Dienstleistungen für deutsche Konzerne. Dieser Markt war in 2024 zunehmend von Risiken und Sparmaßnahmen geprägt. Unternehmen vergaben Aufträge sehr zögerlich bzw. später als geplant. Viele Kunden kämpften mit Investitionsstau und sogar schon beauftragte Projektvorhaben wurden gestoppt oder gebremst. Im Gegenzug bleibt der Trend zur Digitalisierung und zur Umstellung auf Cloud-Lösungen unverändert eine Notwendigkeit und Priorität. Viele Unternehmen - sowohl große als auch mittelständische - wissen um die Notwendigkeit einer Investition in ihre digitale Transformation. Die CraftingIT war in 2024 in der Lage, sich an die sich verändernden Marktbedingungen anzupassen und speziell mit der Einführung von Cloud-Technologien, Automatisierung und anderen Zukunftstechnologien relevante Wertbeiträge zur Marktfähigkeit oder zur Effizienzsteigerung bei Kunden, zu realisieren. Dementsprechend konnten über die BridgingIT-Gruppe Rahmenverträge mit den wichtigsten Kunden mehrjährig verlängert werden. Auch Nachhaltigkeit ist weiter ein zunehmend wichtiges Thema. IT-Beratungshäuser werden vermehrt von Unternehmen gefragt, wie sie ihre IT-Infrastrukturen umweltfreundlicher gestalten können, etwa durch den Einsatz energieeffizienter Rechenzentren oder durch den verstärkten Einsatz von Softwarelösungen zur Optimierung des Ressourcenverbrauchs. Gerade in den Trendthemen muss der Fachkräftemangel weiter als große Herausforderung gesehen werden. Die BridgingIT-Gruppe setzt selbst auf Automatisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz, um so ihre eigenen Prozesse zu optimieren und schneller sowie kostengünstiger zu arbeiten. Dadurch können Margen verbessert und Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Auch in 2024 ist das Unternehmen wiederholt vom SZ-Institut als Top-digitales Unternehmen ausgezeichnet worden. Darüber hinaus investierte die BridgingIT-Gruppe in die Etablierung von Partnerschaften mit großen Technologieanbietern wie Microsoft, Amazon Web Services (AWS) oder Google Cloud, um ihre Dienstleistungen zu erweitern und eine breitere Kundenbasis zu erreichen. Eine ab Ende 2024 durchgeführte Kundenzufriedenheitsbefragung hat zu Ende 2024 ein sehr gutes Kundenfeedback zu den Leistungen der CraftingIT gezeigt. Die Befragung wurde im ersten Quartal 2025 abgeschlossen. Auf Basis der Ergebnisse und Rückmeldungen werden dann weitere Verbesserungspotentiale analysiert und umgesetzt. b. Geschäftsentwicklung Die Kundenstruktur des Unternehmens hielt vielen negativen Trends aus Wirtschaft und Politik stand. In einzelnen Branchen und Clustern, bspw. Automotive, war ein spürbarer Nachfragerückgang zu verzeichnen. Diese negativen Einflüsse konnten durch positive Entwicklungen anderer Branchen und Cluster (z.B. Energy und Finance/Insurance) nahezu aufgefangen werden. Die CraftingIT blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2024 zurück, in dem Leistung und EBIT im Kerngeschäft Managed Services annähernd gehalten werden konnten. Die Zusammenarbeit mit ausgewählten Nearshore-Partnern wurde weiter ausgebaut und stabilisiert, was sich positiv auf die Liefer- und Leistungsfähigkeit ausgewirkt hat. Zum Jahresende 2024 konnte eine große Anzahl der bestehenden Serviceverträge verlängert und teilweise erweitert werden, sodass zum Jahresstart 2025 positiv auf das erste Halbjahr 2025 geblickt werden konnte. Durch umfangreiche Maßnahmen zur Standardisierung und Qualitätssteigerung konnte im Jahr 2024 die Weiterentwicklung der CraftingIT in eine agile und flexible Managed Service Organisation weiter vorangetrieben werden. In Verbindung mit den laufenden Ausbildungs-Initiativen z.B. in den Bereichen Cloud und DevOps soll dies absehbar für eine weitere Steigerung der Qualität und Skalierbarkeit der Serviceleistungen sorgen. 3. Entwicklung von Auftragseingang, Leistung und Umsatz Der Auftragseingang der CraftingIT betrug im Berichtsjahr Mio. EUR 35,0. Im Vorjahr wurde der Auftragseingang als Kennzahl nicht erhoben. Die Leistung, die bei der Gesellschaft mit den Umsatzerlösen gleichzusetzen ist, betrug im Geschäftsjahr Mio. EUR 33,2 (Vorjahr: Mio. EUR 27,8). Der Umsatz betrug Mio. EUR 33,2 (Vorjahr: Mio. EUR 27,8) und ist gegenüber dem Vorjahr um 19,3 % gestiegen. Der Zugang ist im Wesentlichen auf den Zuwachs des Partnergeschäfts zurückzuführen. 4. Personalentwicklung Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter der CraftingIT belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2024 auf 59 (Vorjahr: 58 Mitarbeiter). II. Wirtschaftsbericht1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die kontinuierliche Unternehmenssteuerung basiert maßgeblich auf folgenden finanziellen Leistungsindikatoren: Auftragseingang, Leistung (definiert als Summe aus Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung und der aktivierten Eigenleistungen), Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT, unter Abzug sonstiger Steuern), Working Capital (definiert als Saldo von Umlaufvermögen ohne Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse, kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten) und Liquiditätsentwicklung (definiert als Summe aus Bankguthaben, Kassenbeständen und Cash-Pool-Positionen). Im Vorjahr erfolgte die Steuerung noch auf Basis der Umsatzentwicklung und des dabei erzielten Jahresergebnisses. Im Folgenden werden diese wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren näher ausgeführt sowie weitere inhaltliche Erläuterungen zum Jahresabschluss gegeben. 1.1 Auftragseingang Der Auftragseingang der CraftingIT betrug im Berichtsjahr Mio. EUR 35,0. Im Vorjahr wurde der Wert nur für die Gruppe erhoben. 1.2 Leistung und Umsatzerlöse Die Leistung entspricht bei der Gesellschaft dem Umsatz und liegt im Berichtsjahr mit Mio. EUR 33,2 (Vorjahr: Mio. EUR 27,8) deutlich über dem avisierten Planwert. Die Umsatzerlöse konnten vor allem aufgrund des in diesem Umfang nicht erwarteten gestiegenen Partnergeschäfts um Mio. EUR 5,4 gesteigert werden. 1. 3 Ertragslage Die Ertragslage im Geschäftsjahr war insgesamt zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr Mio. EUR 0,5 (Vorjahr: Mio. EUR 1,0). Damit konnte das Niveau des Vorjahres aufgrund gestiegener Kosten im Partnergeschäft und bei den Personalkosten sowie höheren Umlagen nicht gehalten werden. Den gestiegenen Umsatzerlösen stehen die um Mio. EUR 4,6 überproportional gestiegenen Aufwendungen aus dem Einkauf dieser Leistungen gegenüber. Gleichzeitig stiegen die Personalaufwendungen um Mio. EUR 0,5 aufgrund von gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen und Vergütungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um Mio. EUR 0,7 aufgrund höherer Konzernumlagen der BridgingIT. 1. 4 Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von Mio. EUR 4,2 um Mio. EUR 2,1 auf Mio. EUR 6,3 gestiegen. Das Anlagevermögen ist wie im Vorjahr zu über 100 % durch Eigenkapital gedeckt und finanziert. Der Anstieg des Aktivvermögens beruht insbesondere auf dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 1,2 bedingt durch das gestiegene Umsatzvolumen. Des Weiteren sind die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stichtagsbedingt und aufgrund der vollständigen Einbindung in das Cash-Pooling der SPIE GSA auf Mio. EUR 1,1 gestiegen. Dem gegenüber steht ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Mio. EUR 3,5 aufgrund der o.g. Steigerung des Umsatzvolumens durch das Partnergeschäft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die im Vorjahr im Wesentlichen aus Finanzverbindlichkeiten bestanden haben, konnten aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der Reduktion des Working Capital vollständig abgebaut werden. Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt deutlich gestiegen. Das Eigenkapital verminderte sich im Berichtsjahr um EUR 0,3 Mio. Die Veränderung resultiert aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres sowie aus der Ausschüttung des Vorjahresergebnisses. Die Eigenkapitalquote liegt mit 6,7 % unterhalb des Vorjahreswertes (16,1 %). Das Working Capital, ermittelt als Saldo von Umlaufvermögen (ohne Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse), Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen, ist mit Mio. EUR 0,3 im Vergleich zu Mio. EUR 0,6 im Vorjahr gesunken. Bereinigt um die Forderungen aus dem Cash-Pool Mio. EUR 1,1 (Vorjahr: Mio. EUR -1,2) sank das Working Capital im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 2,6 auf Mio. EUR -0,8. 1.5 Finanzlage Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der SPIE GSA eingebunden. Damit ist die Liquidität jederzeit gesichert. Die verfügbare Stichtagsliquidität bestehend aus Bankguthaben, Kassenbeständen und Cash-Pool Beständen hat sich gegenüber dem Vorjahr gesteigert und beträgt zum Bilanzstichtag Mio. EUR 1,1 (Vorjahr: Mio. EUR 0). 1.6 Gesamtaussage Unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren haben sich in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld im Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen im Rahmen unserer Erwartungen entwickelt. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung der Gesellschaft als zufriedenstellend. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht1. Erwartetes wirtschaftliches Umfeld 1.1 Erwartete weltwirtschaftliche Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2025 wurde ein globales BIP-Wachstum von 3,3 % prognostiziert.17 Des Weiteren wurden Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen sowie protektionistischen Maßnahmen großer Volkswirtschaften identifiziert, die sich dämpfend auf das globale Wirtschaftswachstum auswirken können.18 Tatsächlich wuchs die Weltwirtschaft um 3,3 % und zeigte sich damit resilient.19 Die identifizierten Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen sowie protektionistischen Maßnahmen haben sich im Berichtsjahr materialisiert: Insbesondere die strenge Zollpolitik der USA wirkte negativ, wurde jedoch durch massive Technologieinvestitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in Nordamerika und Asien sowie eine unterstützende Fiskal- und Geldpolitik kompensiert.20 Im Euroraum wurde ein BIP-Wachstum von 1,3 % erwartet. Nach einem schwachen Vorjahr dürfte sich die Binnennachfrage aufgrund steigender Reallöhne, einer rückläufigen Inflationsrate und eines höheren verfügbaren Einkommens erholen.21 Tatsächlich betrug das BIP-Wachstum im Euroraum im Jahr 2025 1,3 %. Die Binnennachfrage erholte sich nach einem schwachen Vorjahr, unterstützt durch steigende Reallöhne und ein höheres verfügbares Einkommen. Die Inflationsrate belief sich im Berichtszeitraum auf 2,1 % und lag damit im erwarteten rückläufigen Bereich.22 Die deutsche Wirtschaft sollte um 0,3 % wachsen.23 Für die Inflation wurde eine Stabilisierung auf 2,2 %24 erwartet, wodurch sich positive Impulse für den Konsum ergeben würden. Gleichzeitig wurde erwartet, dass die angekündigten US-Zölle das Exportgeschäft belasten (-0,3 %)25. Des Weiteren wurde erwartet, dass sinkende Zinsen die Investitionstätigkeit der Unternehmen begünstigen und damit einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten.26 Tatsächlich belief sich das Wirtschaftswachstum jedoch lediglich auf 0,2 % und blieb damit leicht hinter der Prognose zurück.27 Die Inflationsrate stabilisierte sich entsprechend der Erwartungen auf 2,2 %28 und die prognostizierte Belastung des Exportgeschäfts durch angekündigte US-Zölle trat mit einem Exportrückgang von 0,3 % in vollem Umfang ein.29 Die erwarteten positiven Impulse sinkender Zinsen auf die Investitionstätigkeit blieben weitgehend aus - die Investitionen waren von Zurückhaltung geprägt, insbesondere im Bau- und Ausrüstungssektor, bedingt durch hohe Finanzierungskosten und geopolitische Risiken.30 Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein stabiles globales BIP-Wachstum von 3,3 % prognostiziert. Diese positive Einschätzung basiert auf einem Nachlassen restriktiver Handelsbarrieren sowie einer anhaltenden Dynamik bei Investitionen in Künstliche Intelligenz, die konjunkturelle Schwächen in traditionellen Sektoren ausgleichen sollen. Dennoch bestehen aufgrund der am 28. Februar 2026 begonnenen militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits erhöhte Unsicherheiten in Bezug auf die Erwartungen zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung. Für den Euroraum wird für 2026 ein BIP-Wachstum von 1,2 % prognostiziert. Diese Erwartung stützt sich auf eine Belebung des Außenhandels sowie robuste private Konsumausgaben, die durch steigende Realeinkommen und eine sinkende Sparquote begünstigt werden. Die Inflationsrate wird voraussichtlich auf 1,9 % sinken.31 Nachdem im Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von Anfang Februar 2026 noch ein Wachstum von 1,0 % für die deutsche Wirtschaft angenommen wurde,32 hat die Bundesregierung diese Wachstumserwartung in der Frühjahrsprojektion von Ende April 2026 auf 0,5% gesenkt. Der Konflikt im Nahen Osten und die faktische Sperrung der Straße von Hormus führen weltweit zu Engpässen und Preisanstiegen für Energie und anderen Rohstoffen. Die Inflationsrate wird demnach in 2026 auf 2,7 % und in 2027 auf 2,8 % steigen.33 Zentrale Säulen der wirtschaftlichen Stabilisierung sind das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) sowie gezielte höhere Verteidigungsausgaben. Das SVIK mit einem Gesamtvolumen von 500 Mrd. EUR, das über einen Zeitraum von 12 Jahren angelegt ist, setzt für das Jahr 2026 mit 39 Mrd. EUR deutliche Impulse zur Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur.34 1.2 Erwartete Entwicklung der Branche Die Digitalbranche zeigt sich in einem von der geopolitischen Situation, Inflation und eingeschränkten Lieferketten geprägten herausfordernden Marktumfeld sehr stabil. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der ITK-Branche im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum von 4,6 %. Somit werden die Umsätze voraussichtlich um rund 10 Mrd. EUR auf 232,8 Mrd. EUR wachsen. Zugleich wird die Beschäftigtenzahl den Prognosen nach um 1,5 % auf rund 1,37 Millionen zulegen. Der von SPIE bediente Teilmarkt der Informationstechnik soll 2025 um 5,9 % wachsen und einen Umsatz von 158,5 Mrd. EUR erwirtschaften, wobei für den Teilmarkt Software (9,8 %, auf 51,1 Mrd. EUR) ein starkes Wachstum prognostiziert wird. Besonders die KI-Plattformen werden den Erwartungen nach einem Wachstum um 43 % auf 2,3 Mrd. EUR aufweisen. Aber auch Kollaborationstools für mobiles Arbeiten (+12 % auf 1,4 Mrd. EUR) und die Sicherheitssoftware (+11 % auf 5,1 Mrd. EUR) sollen stark wachsen. Cloud-Services (+17 % auf 20 Mrd. EUR) sowie IT-Dienstleistungen (+5 % auf 53,8 Mrd. EUR) werden den Markt ebenfalls durch ihr Wachstum antreiben. Für den Markt der Telekommunikation wird ein leichtes Wachstum von 1,8 % auf 74,3 Mrd. EUR prognostiziert.35 Im industriellen IoT-Markt wird im Jahr 2025 mit einem Plus von 12,4 % und somit einem Umsatzvolumen über 7,97 Mrd. EUR gerechnet.36 Für das Geschäftsjahr 2026 erweist sich die Digitalbranche in einem von geopolitischen Spannungen geprägten Marktumfeld als äußerst stabil und festigt ihre Position als größter industrieller Arbeitgeber. Der Digitalverband Bitkom prognostiziert für die ITK-Branche im Jahr 2026 ein Umsatzwachstum von 4,4 %. Dies würde zu einem Anstieg der Umsätze um etwa 10 Mrd. EUR auf insgesamt 245,1 Mrd. EUR führen. Gleichzeitig wird die Beschäftigtenzahl voraussichtlich um 0,9 % auf rund 1,36 Millionen steigen. Für den von CraftingIT bedienten Teilmarkt der Informationstechnik wird ein Wachstum von 5,8 % auf einen Umsatz von 170,0 Mrd. EUR erwartet. Besonders bemerkenswert ist das prognostizierte starke Wachstum im Bereich Software, welches mit 10,2 % auf 58,3 Mrd. EUR ansteigt. Davon entfallen voraussichtlich 38,3 Mrd. EUR allein auf Cloud-Software. Die KI-Plattformen werden voraussichtlich ein beeindruckendes Wachstum von 61 % auf 4,1 Mrd. EUR verzeichnen. Darüber hinaus werden auch Infrastructure-as-a-Service (+21 %) und IT-Dienstleistungen (+3,5 % auf 54,3 Mrd. EUR) den Markt weiter antreiben. Cloud- und KI-Technologien entwickeln sich zunehmend zum Standard in Unternehmen und transformieren die Software- und Service-Märkte. Für den Telekommunikationsmarkt wird ein moderates Wachstum von 1,2 % auf 75,1 Mrd. EUR prognostiziert.37 Zur Sicherung der Verfügbarkeit von Halbleitern in Deutschland und Europa wird im Jahr 2026 die konsequente Umsetzung der Mikroelektronik-Strategie durch die operative Ausgestaltung des IPCEI AST38 sowie die geplante Revision des European Chips Act auf EU-Ebene erwartet39. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die im Jahr 2025 geschaffenen infrastrukturellen Grundlagen durch eine Stärkung des Chip-Designs und ein effizienteres Förderregime zu ergänzen.40 Zusammenfassend stellen sich die von der CraftingIT adressierten Märkte, trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Marktumfelds, als attraktiv dar und weisen große Potenziale für ein solides künftiges Wachstum auf. Treibende Faktoren sind die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung, der Durchbruch der KI in den Software-Anwendungen, das zunehmende Bedürfnis nach physischer und virtueller Sicherheit sowie die hohen Investitionen in Kommunikations- und Netzwerkinfrastrukturen in vielen Kundensegmenten. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren 2.1 Auftragseingang Für das Geschäftsjahr 2025 erwarteten wir eine deutliche Reduzierung des Auftragseinganges, vor allem im Partnergeschäft. Im Geschäftsjahr 2025 wurde ein Auftragseingang (vor Jahresabschlussprüfung) von Mio. EUR 32,7 erzielt. Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine moderate Reduzierung des Auftragseingangs im Vergleich zum Geschäftsjahr 2025 erwartet. Der erwartete Rückgang basiert auf dem guten Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2025 in Kombination mit dem erwarteten kleinteiligeren und kurzfristigeren Bestellverhalten der Kunden in 2026. 2.2 Leistung Wir erwarteten zudem einen moderaten Anstieg der Leistung im Geschäftsjahr 2025. Die Leistung betrug im Geschäftsjahr 2025 (vor Jahresabschlussprüfung) Mio. EUR 29,3. Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein moderates Wachstum der Leistung gegenüber dem Geschäftsjahr 2025 um 1 % erwartet. 2.3 Ertragslage Für das Jahr 2025 wurde ebenfalls eine moderate Steigerung im Ergebnis vor Steuern und Zinsen angestrebt (EBIT). Im Vergleich zum Berichtsjahr sollen zusätzliche positive Ergebnisbeiträge erzielt werden aus der Konsolidierung von Teams und der weiteren Professionalisierung der Organisation. Das EBIT beträgt im Geschäftsjahr 2025 (vor Jahresabschlussprüfung) Mio. EUR 0,5. Für das Geschäftsjahr 2026 wird eine vergleichbare Profitabilität wie im Jahr 2025 angestrebt. Der Fokus liegt auf einer weiteren Optimierung und Professionalisierung der Organisation. 2.4 Working Capital Durch konsequentes Faktura- und Forderungsmanagement wurde im Geschäftsjahr 2025 eine moderate Reduzierung des Working Capital angestrebt. Im Geschäftsjahr 2025 ist das Working Capital (vor Jahresabschlussprüfung) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Durch konsequentes Faktura- und Forderungsmanagement wird im Geschäftsjahr 2026 weiterhin eine Reduzierung des Working Capital angestrebt. 2.5 Liquiditäts-Entwicklung Die Planung der Cash-Entwicklung basiert auf der ausgeführten positiven Ertragsentwicklung und einer weiteren Optimierung des Working Capital. Insgesamt wurde eine leichte Erhöhung des Liquiditäts-Bestands (einschl. Cash-Pooling-Forderungen) für 2025 erwartet. Der Liquiditätsbestand hat sich im Geschäftsjahr 2025 (vor Jahresabschlussprüfung) um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 1,2 erhöht. Für das Geschäftsjahr 2026 basiert die Planung der Cash-Entwicklung auf der ausgeführten positiven Ertragsentwicklung und einer weiteren Optimierung des Working Capital. Insgesamt wird eine Erhöhung des Cash-Bestands (einschließlich Cash-Pooling-Forderungen) für 2026 erwartet. 3. Effiziente Organisation des Risikomanagements Die Risikopolitik der CraftingIT ist eingebettet in die Risikopolitik der SPIE GSA-Gruppe und darauf ausgerichtet, den Bestand der Gruppe und der Gesellschaft zu sichern sowie den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Für das Risikomanagement ist innerhalb der SPIE GSA-Gruppe das Team Risikomanagement im Zentralbereich Governance mit folgenden wesentlichen Aufgaben verantwortlich:
Wesentlich für die Erreichung dieses Ziels ist die Steuerung der identifizierten Auftrags- und Absatzrisiken durch unternehmensinterne Standards und Freigabeprozesse. Die vereinheitlichten Freigabeprozesse und -grenzen werden in Abstimmung mit der Konzernführung kontinuierlich überprüft und nach Bedarf angepasst. Diese Anpassungen werden vom Team Risikomanagement durch Schulungen in allen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften begleitet. Kunden- und Marktrisiken begegnen wir durch eine differenzierte Produkt- und Kundenstruktur sowie durch sorgfältige Kundenauswahl und kontinuierliche Überprüfungen der Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Als weitere Maßnahmen sind effektives Debitoren- und Kreditorenmanagement einschließlich des Abschlusses einer Forderungsausfallversicherung für Risiken aus Insolvenz und Protected Default für ausgewählte Kunden vorgesehen. 4. Chancen und Risiken zur künftigen Entwicklung Die nachfolgend dargestellten Chancen und Risiken werden entsprechend ihrem absteigenden Grad etwaiger positiver / negativer finanzieller Auswirkungen dargestellt. Das Portfolio der Gesellschaft bietet eine gute Perspektive für solides zukünftiges Wachstum. Als Gründe sind zu nennen:
Zur stetigen Weiterentwicklung des Lösungsportfolios und Realisierung dieser Marktchancen führt die Gesellschaft interne Center of Competence in den Bereichen AI, Cloud, IT Security und PSIM (Physical Security Information Management). Um weiteres Neugeschäft zu generieren, werden in enger Abstimmung mit der Portfolio- und Sales-Organisation sowie den Practices der BridgingIT-Gruppe weitere marktfähige, standardisierte Service-Offerings ausgeprägt und im ersten Halbjahr 2025 in den Markt gebracht Zusätzliche Chancen für die Gesellschaft erwarten wir durch den Ausbau der vertrieblichen Zusammenarbeit mit der SPIE Gruppe. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken werden für die CraftingIT nicht gesehen. Die Wachstumschancen werden nachhaltig begrenzt durch den sich laufend verstärkenden Fachkräftemangel und die daraus resultierende Herausforderung, Renteneintritte sowie die natürlichen Fluktuationen durch Neueinstellungen hinreichend zu kompensieren. Gemeinsam mit der SPIE Gruppe verfolgt die Gesellschaft hierzu eine umfangreiche Employer of Choice Kampagne, um die Attraktivität des Unternehmens am Arbeitsmarkt weiter nachhaltig zu steigern. Marktseitige Risiken für die zukünftige Entwicklung liegen außerdem in fehlenden Ausschreibungen bzw. der zögerlichen oder zeitversetzten Vergabe von Aufträgen. Im Zuge zunehmender globaler Bedrohungen im Bereich der Informationssicherheit sowie einer steigenden Anzahl zielgerichteter und komplexer Cyberangriffe bestehen Risiken. Trotz implementierter Sicherheitsmaßnahmen können potenzielle Angriffe nicht vollständig ausgeschlossen werden. Solche Vorfälle können negative Auswirkungen auf das Unternehmensimage, die Wettbewerbsfähigkeit sowie die wirtschaftliche Lage haben. Um auf diese Risiken zu reagieren, passt SPIE seine Maßnahmen zur Informationssicherheit kontinuierlich an die zunehmende Bedrohungslage an und hat weitere personelle Ressourcen in der Informations- und IT-Sicherheit aufgebaut. Durch das gruppenweite Security Operations Center und unter Verwendung von State of the Art Technologien ist SPIE in der Lage, Angriffe frühzeitig zu erkennen und zeitnah einzudämmen. Lieferketten können durch geopolitische Spannungen, Materialengpässe oder Cyberangriffe gestört werden und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Gleichzeitig resultieren aus diesen Cyber-Security-Risiken aufgrund unseres Geschäftsmodells große Wachstumschancen. Den oben genannten Risiken ist ein Großteil aller Unternehmen ausgesetzt. Aufgrund der wachsenden Risiken ergeben sich für uns dementsprechend weitere Möglichkeiten zur Ausweitung unseres Geschäfts. Die CraftingIT ist aus ihrem operativen Geschäft grundsätzlich einem Ausfallrisiko von Forderungen ausgesetzt. Die Außenstände werden fortlaufend überwacht. In den Geschäftsjahren seit Gründung der Gesellschaft konnten aufgrund des aktiven Forderungsmanagements keine wesentlichen Ausfälle verzeichnet werden. Im Zusammenhang mit der am 28. Februar 2026 begonnenen militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits ergeben sich für die CraftingIT keine unmittelbaren Risiken, da die Gesellschaft keine nennenswerten direkten Geschäftsbeziehungen im Mittleren Osten unterhält. Dennoch werden sich voraussichtlich aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen, die aus dem Krieg resultieren, weitere Risiken ergeben. Diese können jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Im Jahr 2022 richtete SPIE wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen Krisenstab ein, der sich mit möglichen negativen Auswirkungen des Konflikts auf das Geschäft von SPIE beschäftigte. Hierbei standen insbesondere Lieferverzögerungen und -engpässe sowie der Umgang mit Materialpreissteigerungen im Fokus. Diese Risiken konnten durch Preisfixierungen oder Preisanpassungen weitgehend reduziert werden. Da sich die Lieferketten inzwischen entspannt haben und die im Jahr 2022 erreichten Preislevel wieder gesunken sind, werden aktuell keine weiteren Risiken aus dem Konflikt gesehen. Der Krisenstab konnte im Laufe des Jahres 2023 aus den genannten Gründen aufgelöst werden. Die CraftingIT ist in die Finanzierung des SPIE-Konzerns eingebunden. Hieraus können sich sowohl Chancen - Stärkung und Erweiterung des Beteiligungsportfolios - als auch Risiken - finanzielle Abhängigkeit durch Konzernfinanzierung - ergeben.
Magdeburg, den 11.05.2026 Geschäftsführer Dr. Jochen Rolf Ruben Reiner Schlosser Christian Kobl
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Vgl. IMF (2025): World Economic Outlook, Update January 2025, S. 8. Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine AngabenSitz der CraftingIT GmbH ist Magdeburg, das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Stendal. Die Handelsregisternummer lautet HRB 21053. Der Jahresabschluss der CraftingIT GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform aufgestellt. In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende „Davon“-Vermerke sind teilweise in den Anhang übernommen worden. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr. Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der SPIE Germany Switzerland Austria GmbH (SPIE GSA), Düsseldorf (vormals: Ratingen), eingebunden. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Ansatz planmäßiger linearer Abschreibungen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer: Es werden folgende Abschreibungsdauern verwendet: scroll
Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1,0 % für das allgemeine Kreditrisiko auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand gebildet. Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Diese sind zum Nennbetrag bewertet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Soweit sich ein Passivüberhang ergibt und weitere aufrechnungsfähige und unbeschränkt vortragsfähige Verlust- und Zinsvorträge bestehen, werden darauf bis zur Höhe des passiven Überhangs weitere latente Steuern gebildet. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes und des Abzinsungssatzes sowie aus einer geänderten Schätzung der Restlaufzeiten im Finanzergebnis ausgewiesen werden. Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB nach laufzeitadäquaten Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag TEUR 1.114 (Vorjahr: TEUR 0) und beinhalten u.a. Finanzforderungen gegenüber der Gesellschafterin, BridgingIT GmbH, Mannheim, in Höhe von TEUR 698 (Vorjahr: TEUR 0), sowie aus Cashpooling gegenüber der SPIE GSA in Höhe von TEUR 416 (Vorjahr: TEUR 0). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind u.a. Steuererstattungsansprüche für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten, die erst mit Ablauf des Kalenderjahres rechtlich entstehen. Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. (3) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital bleibt unverändert bei TEUR 25. Nach Abzug des gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrten Betrags in Höhe von insgesamt TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 24), verbleibt somit ein ausschüttungsfähiges Eigenkapital in Höhe von TEUR 373 (Vorjahr: TEUR 634). Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB resultiert dabei zum 31. Dezember 2024 ausschließlich aus der Anwendung des Wahlrechtes aus § 274 HGB (Aktivierung latenter Steuern). (4) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen scroll
(5) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht mehr (Vorjahr: TEUR 1.222; ausschließlich Finanzverbindlichkeiten). Im Vorjahr entfielen hiervon TEUR 1.217 auf die Gesellschafterin BridgingIT GmbH. Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. (6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus längerfristigen Büroraummietverträgen in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 256) und sonstigen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 38). Sie teilen sich wie folgt auf: scroll
Der Vorteil der Miet- und Leasingverträge liegt in der Entlastung der Bilanz, der Schonung der Liquidität und erhöhter Flexibilität. Risiken können in der Langfristigkeit der Verträge und in der Fähigkeit der Vermieter/Leasinggeber ihre Verpflichtungen zu erbringen bestehen. Sonstige Angaben(7) Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2024 zählte die Belegschaft durchschnittlich 60 Arbeitnehmer (Vorjahr: 53). scroll
(8) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll ein Gewinn in Höhe von TEUR 373 ausgeschüttet werden. (9) Geschäftsführer & Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans
Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht. (10) Konzernzugehörigkeit Alleinige Gesellschafterin ist die BridgingIT GmbH. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy-Pontoise, Frankreich. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister unter der Firma SPIE Germany Switzerland Austria GmbH veröffentlicht. (11) Gesamthonorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 39) und beinhaltet Abschlussprüfungsleistungen. (12) Ereignisse nach dem Stichtag Die CraftingIT GmbH hat keine direkten Geschäftsbeziehungen im Mittleren Osten. Die CraftingIT GmbH ist daher nicht unmittelbar von den am 28. Februar 2026 begonnenen militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran andererseits betroffen. Finanzielle Auswirkungen sind lediglich aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen zu erwarten. Diese können jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Magdeburg, den 11.05.2026 CraftingIT GmbH Geschäftsführer Dr. Jochen Rolf Ruben Reiner Schlosser Christian Kobl Entwicklung des Anlagevermögens 2024scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CraftingIT GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CraftingIT GmbH, Magdeburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CraftingIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 11. Mai 2026 PricewaterhouseCoopers GmbH Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer ppa. Dennis Heering, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 19.05.2026 festgestellt. |
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CraftingIT GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Erzbergerstraße 1-2
39104 Magdeburg - Commercial register
- HRB 21053, Stendal
- Registration date
- August 20, 2014
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten - Registered capital
- 25,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Die mittel- und langfristige Erbringung von Dienstleistungen und Unterstützung von Geschäftskunden im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, die Entwicklung und Wartung von Individual- Software, die Wartung und Weiterentwicklung sowie der Betrieb von Standard- und Individualsoftware, die Übernahme und Sicherstellung von IT- Dienstleistungen, der Test von IT-Systemen und Anwendungen sowie der Betrieb von Plattformen und Anwendungen in eigener Verantwortung.
Financials
Balance sheet
2025- Current Assets 98,0 % 3,88 Mio
- Fixed Assets 1,4 % 54,3 k
- Deferred Tax Assets 0,6 % 22,9 k
- Prepaid Expenses 0,0 % 0
- Liabilities 69,2 % 2,73 Mio
- Equity 20,0 % 789,8 k
- Provisions 10,9 % 428,9 k
Balance sheet data available for 10 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 34,9 % 29,26 Mio
- Material expenses 27,8 % −23,33 Mio
- Expenses for purchased services 27,8 % −23,33 Mio
- Personnel expenses 4,2 % −3,54 Mio
- Other operating expenses 2,4 % −2,03 Mio
- Balance sheet profit/loss 0,9 % 740,7 k
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,4 % 373,3 k
- Result after taxes 0,4 % 367,6 k
- Annual net profit/loss 0,4 % 367,4 k
- Other operating income 0,2 % 193,8 k
- Income and profit taxes 0,2 % −169,8 k
- Interest and similar expenses 0,1 % −44,3 k
- Other interest and similar income 0,0 % 38,8 k
- Depreciation 0,0 % −5,4 k
- Other taxes 0,0 % −207
P&L data available for 2 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Christian Rudolf Kobl
since 2025 Managing Director
-
Jochen Rolf Dr. Ruben
since 2026 Managing Director
-
Reiner Erich Schlosser
since 2016 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- BridgingIT GmbH DEU 100.0 % 25k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
F**** W******
7.9 %
-
K**** B******
6.4 %
History
- 2026
-
22.06.
Change of bylawsCraftingIT GmbH
-
18.05.
Exit of positionKlaus Michael Baumgärtner · Managing Director
-
18.05.
Member entryJochen Rolf Dr. Ruben · Managing Director
-
18.05.
Exit of positionFrank Dr. Wallner · Managing Director
- 2025
-
15.10.
Member entryChristian Rudolf Kobl · Managing Director
- 2019
-
24.09.
Correction of personal dataK**** B****** · Managing Director
-
26.08.
Change of addressCraftingIT GmbH
-
26.08.
Correction of entity dataCraftingIT GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
Register documents
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- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for CraftingIT GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 1d3c0d30d45ab77713299e62b0f796a0",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for CraftingIT GmbH. Include fiscal years and sources.
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