Dortmunder Hafen AktiengesellschaftDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024Die Dortmunder Hafen AG mit Sitz in Dortmund ist beim Handelsregister Dortmund unter HRB 2363 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Folgenden nicht gesondert genannten Posten sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten und die Sachanlagen mit Anschaffungs- und Herstellungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten abzüglich erhaltener Skonti und Zuschüsse angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei den Sachanlagen werden Kapitalzuschüsse direkt von den Anschaffungskosten gekürzt. Die Zugänge des Geschäftsjahres bei den beweglichen Vermögensgegenständen werden linear, entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern abgeschrieben. Bis 2008 wurde bei den beweglichen Vermögensgegenständen grundsätzlich die degressive Abschreibungsmethode mit späterem Übergang auf lineare Abschreibung angewandt. Der Übersichtlichkeit halber werden im Anlagevermögen die Sachanlagen, die von der Container Terminal Dortmund GmbH genutzt werden, in den jeweiligen Anlagenposten separat ausgewiesen. Selbstständig nutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 € werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit Anschaffungskosten, oder bei dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Wertpapiere des Anlagevermögens bestehen wie im Vorjahr aus dem von der Allianz Global Investors GmbH aufgelegten Wertpapierspezialfonds, einem gemischten Aktien-/Rentenfonds mit täglicher Liquidationsmöglichkeit. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Ausfallrisiken durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Für Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionen, Deputate) wird ein Rechnungszins von 1,90 % p. a. (Vorjahr 1,82 %) zugrunde gelegt. Hierbei wird von einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen. Für alle übrigen Verpflichtungen gilt ein Rechnungszins von 1,96 % p. a. (Vorjahr 1,74 %). Des Weiteren wird bei den Pensionsrückstellungen eine unveränderte Anwartschaftsdynamik von 2,50 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 1,00 %, 1,40 % bzw. 1,60 % p. a. je nach Zusage zugrunde gelegt. Neben den Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und den am Bilanzstichtag bestehenden Anwartschaften sind auch Verpflichtungen für Beihilfen, Übergangs- und Sterbegeld sowie Gasbezug und Freifahrtkarten zurückgestellt. Als Teuerungsrate für Beihilfen und Freifahrtkarten wird ein Wert von 2,0 % p.a. unterstellt. Der Unterschiedsbetrag zu der Rückstellung, berechnet mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre, beträgt 51 T€. Der Unterschiedsbetrag ist ausschüttungs- aber nicht abführungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken sowie für ungewisse Verbindlichkeiten in angemessener Höhe gebildet. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Aktiva 1.1 Anlagevermögen 1.1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Zusammensetzung:
Zusammensetzung der Sachanlagen:
Die Zugänge bei den Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten in Höhe von insgesamt rund 394 T€ beziehen sich auf den Kauf eines Erbbaurechtes zur Erweiterung der Umschlaganlage an der Kanalstraße (320 T€) sowie den Kauf von Betriebsgrundstücken (75 T€), denen Abschreibungen in Höhe von 48 T€ gegenüberstehen. Bei den Technischen Anlagen und Maschinen stehen den planmäßigen Abschreibungen von 398 T€ keine Zugänge im Berichtsjahr gegenüber. Die Zugänge bei Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen im Wesentlichen einen Kran (95 T€), eine Echolotanlage für die Arbeitsboote (42 T€) sowie ein Elektroauto (43 T€). Den Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von 87 T€ gegenüber. Bei den Anlagen im Bau handelt es sich im Wesentlichen um den Neubau Hafenverwaltung/Betriebshof in Höhe von 2.057 T€. 1.1.2 Finanzanlagen Zusammensetzung:
Der Wertpapierspezialfonds hat zum Bilanzstichtag einen Kurswert von 40.586 T€. Es erfolgte im Geschäftsjahr 2024 keine Zwischenausschüttung. Der Fonds investiert überwiegend in festverzinsliche Rentenpapiere. 1.2 Umlaufvermögen 1.2.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zusammensetzung:
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der DSW21 in Höhe von 159,2 T€ (Vorjahr: 1.813,1 T€), der DE Infrastruktur GmbH in Höhe von 21,4 T€ (Vorjahr: 85,4 T€) und der d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH in Höhe von 7,1 T€ (Vorjahr: 9,0 T€). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultieren im Wesentlichen aus geringeren Darlehensforderungen gegenüber der DSW21. 1.2.2 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Zusammensetzung:
2. Passiva 2.1 Eigenkapital Zusammensetzung:
Das Gezeichnete Kapital der Dortmunder Hafen AG i.H.v. 9.849.000,00 Euro betrifft die Stammeinlage von DSW21 von 9.684.850,00 Euro (98,33 %) sowie die Stammeinlage der Stadt Dortmund i.H.v. 164.150,00 Euro (1,67 %). Es handelt sich um 4.020 Namensaktien je 2.450 Euro. Die Kapitalrücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB haben sich daraus ergeben, dass die Stadt Dortmund zur Finanzierung des Hafenausbaus Zuschüsse von 15,3 Mio. € gezahlt hat und der den Investitionen entsprechende Betrag in die Rücklage eingestellt wurde. Weitere 9,6 Mio. € hatte die Gesellschaft als Zuschuss von der Stadt Dortmund für den Bau des Container Terminals erhalten. Diese wurden ebenfalls in die Kapitalrücklage eingestellt. Im Jahr 2001 wurde die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln um 189 T€ gemindert. Im Rahmen der Übertragung von Pensionsrückstellungen auf DSW21 sind der Kapitalrücklage im Geschäftsjahr 2022 2.756 T€ entnommen worden. Die Kapitalrücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB stammen aus dem Betrag, der bei der Kapitalerhöhung im Jahr 1968 über den Nominalwert der ausgegebenen Aktien hinaus erzielt wurde (261 T€). Außerdem sind hier Bewertungsdifferenzen aus der DM-Eröffnungsbilanz erfasst (400 T€). 2.2 Rückstellungen Zusammensetzung:
In den sonstigen Rückstellungen sind 444 T€ für Instandhaltungsmaßnahmen am Alten Hafenamt sowie 35 T€ auf Pauschalvergütungen für den Aufsichtsrat ausgewiesen. 2.3 Verbindlichkeiten Zusammensetzung:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Lieferungen und Leistungen gegenüber der DEW21 (7,9 T€) sowie der DOKOM (1,2 T€). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Dortmund in Höhe von 259,4 T€ (Vorjahr 170,5 T€) aus weiterzuleitenden Mieten sowie Verbindlichkeiten aus Steuern von 4,5 T€ (Vorjahr 22,9 T€) ausgewiesen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. 2.4 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält die Mietvorauszahlung von CTD in Form einer geleistete Entschädigungszahlung für den Abriss eines Gebäudes in Höhe von 193,1 T€. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Zusammensetzung:
2. Sonstige betriebliche Erträge Zusammensetzung
Der Gewinn aus Sachanlagenabgängen resultiert aus einem Grundstücksverkauf an die Stadt Dortmund. 3. Materialaufwand Zusammensetzung:
Hierin sind insbesondere Grundstücksmieten / -pachten für betriebsnotwendige Hafengrundstücke sowie die Miete für das Verwaltungsgebäude enthalten. 4. Personalaufwand Zusammensetzung:
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Zusammensetzung:
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Zusammensetzung:
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf die im Vorjahr gebildete Rückstellung für Instandhaltungsmaßnahmen am Alten Hafenamt von rund 400 T€ zurückzuführen. Demgegenüber stehen leicht gestiegene Rechts- und Beratungskosten (+65 T€). Die Dienstleistungen von der DSW21 und verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Dienstleistungen der DSW21 in Höhe von 199 T€ (Vorjahr 2015 T€), unter anderen für Buchhaltungsarbeiten, Personalabrechnungen, Rechtsberatung sowie Leistungen des Rechenzentrums. 7. Finanzergebnis Zusammensetzung:
8. Zinsergebnis Zusammensetzung:
IV. Sonstige Angaben 1. Organmitglieder a) Vorständin Bettina Brennenstuhl b) Aufsichtsrat
2. Pflichtangaben Beschäftigte Im Jahresdurchschnitt (12-Monats-Durchschnitt) waren neben der Vorständin 14,50 Mitarbeiter (im Vorjahr 16,50 Mitarbeiter) beschäftigt. Bezüge und Rückstellungen Die Vorständin erhielt in 2024 von der Gesellschaft Gesamtbezüge in Höhe von 219.697,54 €, einschließlich Pkw-Gestellung. Die Bezüge unterteilen sich wie folgt:
Der Vorstand hat Anspruch auf ein Ruhegehalt. Dieses wird gemäß der Vereinbarung zwischen der Dortmunder Hafen AG und DSW21 über einen Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme vom 19.12.2022 von DSW21 übernommen. Die ausgezahlten Vergütungen aller Art an den Aufsichtsrat betrugen im Berichtsjahr 50.617,20 €, die sich wie folgt aufteilen:
3. Konzernabschluss Muttergesellschaft ist mit einer Beteiligung von 98,33 % DSW21, Dortmund. Die Dortmunder Hafen AG ist gem. § 290 HGB in den Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Die Dortmunder Hafen AG zählt zu den Einheiten des DSW Konzerns i. S. des § 4 (1) MinStG und fällt somit unter den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Von der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung werden keine zusätzlichen Steuerbelastungen erwartet. 4. Vergütung Abschlussprüfer Auf die Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, weil diese Angabe im Konzernabschluss des einbeziehenden Mutterunternehmens enthalten ist. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen, belaufen sich am Bilanzstichtag auf 264,0 T€ und entfallen auf Miet- sowie Erbbauzinsverpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin Stadt Dortmund. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres gab es keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.
Dortmund, 31. März 2025 Dortmunder Hafen Aktiengesellschaft Die Vorständin, Brennenstuhl Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dortmunder Hafen AG, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dortmunder Hafen AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dortmunder Hafen AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 2. Mai 2025 PKF Fasselt Jahn, Wirtschaftsprüfer Hesse, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 10. Juni 2025 festgestellt. |
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Dortmunder Hafen Aktiengesellschaft
Overview
- Legal form
- AG
- Address
-
Bülowstr. 12
44147 Dortmund - Commercial register
- HRB 2363, Dortmund
- Registration date
- June 10, 1939
- Industry
-
Betrieb von Häfen
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Beteiligungsgesellschaften - Registered capital
- 9,849,000.00 EUR
- Representation rules
Der Vorstand besteht aus einer oder zwei Personen. Die Zahl der Mitglieder des Vorstands bestimmt der Aufsichtsrat. Ist nur eine Person zum Vorstand bestellt, vertritt diese die Gesellschaft allein. Sind zwei Personen zum Vorstand bestellt, wird die Gesellschaft durch beide Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinschaftlich mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- (1) Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist der Bau und Betrieb von Häfen und Eisenbahnen, die Wahrnehmung aller mit dem Betrieb und der Verwaltung von Häfen und Eisenbahnen zusammenhängenden Geschäfte. Weiterhin soll die Gesellschaft Standortgesellschaft für den Entwicklungsraum Hafen und Kanalschiene sein. Unternehmensgegenstand ist in diesem Zusammenhang die Erstellung, Fortschreibung (und ggf. im Einzelfall die Realisierung) eines Entwicklungskonzepts. Dieses soll die Verstärkung des Logistiksektors, logistiknahe und - ergänzende Dienstleistungen, freizeitwirtschaftliche sowie sonstige sich in das Gesamtkonzept sinnvollerweise einfügende Nutzungen ("Lebensraum am Wasser") umfassen. (2) Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen, die ihrem Zweck förderlich erscheinen, beteiligen, solche Unternehmen erwerben oder pachten, veräußern oder verpachten und Interessengemeinschaftsverträge abschließen sowie alles tun, was dem Zweck der Gesellschaft förderlich ist. (3) Die Gesellschaft wendet den Public Corporate Governance Kodex der Stadt Dortmund ("PCGK") in der Fassung vom 03.07.2025 an.
Financials
Balance sheet
2025- Fixed Assets 94,1 % 40,03 Mio
- Current Assets 5,9 % 2,49 Mio
- Prepaid Expenses 0,0 % 18,2 k
- Equity 77,2 % 32,83 Mio
- Provisions 14,0 % 5,94 Mio
- Liabilities 8,5 % 3,59 Mio
- Accrued Expenses 0,4 % 179,3 k
Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 35,8 % 3,91 Mio
- Personnel expenses 13,5 % −1,47 Mio
- Result after taxes 13,3 % 1,45 Mio
- Material expenses 9,5 % −1,04 Mio
- Income from investments 9,0 % 987,7 k
- Other operating expenses 8,0 % −875,4 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 5,6 % −616,9 k
- Other operating income 3,5 % 384,9 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,8 % 92,9 k
- Other interest and similar income 0,8 % 84,8 k
- Other taxes 0,1 % −12,6 k
- Interest and similar expenses 0,0 % −3,5 k
- Annual net profit/loss 0,0 % 0
- Aufwendungen aus Gewinnabführung an DSW21 100,0 % −1,44 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,0 % 0
P&L data available for 8 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Bettina Brennenstuhl
since 2022 Board Member
-
Alexandra Reinbach
since 2019 Procura
Ownership & holdings
Holds shares in
- DE Infrastruktur GmbH 81.0 %
- d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH GmbH 49.0 %
- Dortmunder Eisenbahn GmbH 35.0 %
History
- 2026
-
06.08.
Change of purpose(1) Gegenstand und Zweck der Gesellschaft ist der Bau und Betrieb von Häfen und Eisenbahnen, die Wahrnehmung aller mit dem Betrieb und der Verwaltung von Häfen und Eisenbahnen zusammenhängenden Geschäfte. Weiterhin soll die Gesellschaft Standortgesellschaft für den Entwicklungsraum Hafen und Kanalschiene sein. Unternehmensgegenstand ist in diesem Zusammenhang die Erstellung, Fortschreibung (und ggf. im Einzelfall die Realisierung) eines Entwicklungskonzepts. Dieses soll die Verstärkung des Logistiksektors, logistiknahe und - ergänzende Dienstleistungen, freizeitwirtschaftliche sowie sonstige sich in das Gesamtkonzept sinnvollerweise einfügende Nutzungen ("Lebensraum am Wasser") umfassen. (2) Die Gesellschaft kann sich an Unternehmen, die ihrem Zweck förderlich erscheinen, beteiligen, solche Unternehmen erwerben oder pachten, veräußern oder verpachten und Interessengemeinschaftsverträge abschließen sowie alles tun, was dem Zweck der Gesellschaft förderlich ist. (3) Die Gesellschaft wendet den Public Corporate Governance Kodex der Stadt Dortmund ("PCGK") in der Fassung vom 03.07.2025 an.
-
06.08.
Change of bylawsDortmunder Hafen Aktiengesellschaft
- 2025
-
04.04.
Change of bylawsDortmunder Hafen Aktiengesellschaft
- 2023
-
14.08.
Change of bylawsDortmunder Hafen Aktiengesellschaft
- 2022
-
28.09.
Member entryBettina Brennenstuhl · Board Member
-
28.09.
Exit of positionU** B****** · Board Member
-
04.04.
Correction of entity dataDortmunder Hafen Aktiengesellschaft
-
04.04.
Enterprise agreementDortmunder Hafen Aktiengesellschaft
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
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--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
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"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
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"handelsregister": {
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}
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