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eBZ GmbH GmbH

Bielefeld ·HRB 41514 Bielefeld
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
GmbH
Address
Neusser Str. 8
33649 Bielefeld
Commercial register
HRB 41514, Bielefeld
Registration date
June 5, 2014
Industry
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Purpose
die Entwicklung, die Produktion sowie der Vertrieb von mess- und kommunikationstechnischen Geräten, insbesondere der Wasser- und Energieversorgung, sowie die Erbringung von damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen können. Sie kann insbesondere Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Financials

Revenue 2024
16,76 Mio. €
Employees 2024
39
Total assets 2024
10,08 Mio. €
Net income 2024
150.448 €
8 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 10,08 Mio
  • Fixed Assets 28,4 % 2,87 Mio
  • Current Assets 28,4 % 2,87 Mio
  • Prepaid Expenses 0,6 % 63,4 k
Liabilities and Equity 10,08 Mio
  • Liabilities 91,0 % 9,17 Mio
  • Equity 4,8 % 488,0 k
  • Provisions 4,2 % 420,4 k
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Balance sheet data available for 8 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 38,10 Mio
  • Revenue 44,0 % 16,76 Mio
  • Material expenses 31,5 % −12,02 Mio
  • Personnel expenses 6,3 % −2,42 Mio
  • Verlustvortrag aus dem Vorjahr 5,9 % −2,23 Mio
  • Balance sheet profit/loss 5,5 % −2,08 Mio
  • Other operating expenses 3,6 % −1,36 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 1,2 % −446,7 k
  • Interest and similar expenses 0,9 % −361,1 k
  • Result after taxes 0,4 % 151,1 k
  • Annual net profit/loss 0,4 % 150,4 k
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,2 % −66,4 k
  • Other operating income 0,2 % 59,7 k
  • Other taxes 0,0 % −624
  • Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 0
  • Other interest and similar income 0,0 % 0
  • Income and profit taxes 0,0 % 0
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P&L data available for 3 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Michael Schwetje since 2025 Managing Director
6 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Top 3 hold 78.0 %
  • GELESENWASSER Digital GmbH DEU AG Hamburg unter HR B 132880 49.0 % 88k €
  • Gerd Hoepfner Holding GmbH DEU AG Bonn, HR B 21445 18.0 % 32k €
  • U** S****** 11.0 % 20k €
2 more shareholders · viewable with an API key Get API key →

Ultimate beneficial owners (UBOs)

51.0 % identified 49.0 % unidentified
  • G*** H****** 18.0 %
  • M***** B***** 11.0 %
2 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2025
  2. 02.10.
    Exit of position
    Christoph Bujak · Managing Director
  3. 22.01.
    Exit of position
    Uwe Dr. Schöneberg · Managing Director
  4. 22.01.
    Member entry
    Michael Schwetje · Managing Director
  5. 2023
  6. 04.09.
    Exit of position
    R*** D****** · Managing Director
  7. 2021
  8. 02.11.
    Exit of position
    E***** B**** · Procura
  9. 02.11.
    Member entry
    R*** D****** · Managing Director
  10. 2019
  11. 25.09.
    Change of bylaws
    eBZ GmbH
  12. 25.09.
    Exit of position
    M***** B***** · Managing Director
23 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2024

Published August 8, 2025 · Source: Bundesanzeiger

eBZ GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024

Lagebericht 2023/2024

I. Geschäftstätigkeit und Grundlagen des Unternehmens

Die eBZ GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bielefeld, welches elektronische Stromzähler für deutsche Messstellen- und Netzbetreiber entwickelt und produziert. Neben hochqualitativen, modernen Messeinrichtungen (mME) fokussiert sich die eBZ GmbH auch auf Lösungen zur Datenkommunikation.

Die Produkte sind optimierte elektronische Basiszähler mit offenen Schnittstellen, die leicht in intelligente Systeme eingebunden werden können. An hochmodernen Maschinen entstehen digitale Stromzähler mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“. Auch deshalb setzt die eBZ GmbH auf eine höchstmögliche Wertschöpfung innerhalb Deutschlands.

Das Geschäftsjahr der eBZ GmbH weicht vom Kalenderjahr ab. Es beginnt am 1. Juni eines Jahres und endet am 31. Mai des Folgejahres.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Gegenüber dem Jahr 2022 ist die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Die Erholung nach dem Einbruch durch den Beginn der Corona-Pandemie hat sich also nicht weiter fortgesetzt.

Im Jahr 2023 exportierte die deutsche Wirtschaft preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen als noch im Jahr 2022. Die preisbereinigten Importe sind um 3,0 % gesunken.

Die preisbereinigten Bauinvestitionen haben 2023 um 2,1 % abgenommen. Ursächlich dafür war ein Mangel sowohl an Baumaterialien als auch an entsprechenden Fachkräften sowie eine ungünstige Preis- und Zinsentwicklung. Die preisbereinigten Ausrüstungsinvestitionen sind dagegen um 3,0 % angestiegen.

Die Zahl der Erwerbstätigen rangierte 2023 auf einem Allzeithoch - ein Anstieg um 0,7 % zum Vorjahr. Den hauptsächlichen Beitrag zum Wachstum liefern die Dienstleistungsbereiche.

Bis zum Bilanzstichtag 31.05.2024 gab es einen geringfügigen Anstieg der Wirtschaftsleistung - so stieg das BIP im ersten Quartal um 0,2 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt) Im zweiten Quartal erfolgte eine Seitwärtsentwicklung. Produktion und Exportentwicklung stagnieren - unter anderem wegen instabiler außenwirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Sowohl die Weltkonjunktur als auch Kennzahlen zu Auftragseingängen und Geschäftsklima geben keine Anzeichen zu einer nachhaltigen Wirtschaftsbelebung in Deutschland.

2. Branchenspezifisches Umfeld

Als Hersteller digitaler Stromzähler ist die eBZ GmbH grundsätzlich der Elektroindustrie zuzuordnen. Im Bereich der elektronischen Messgeräte unterliegt die eBZ GmbH mit ihren Produkten den Besonderheiten eines regulierten Marktes für Messstellenbetriebe innerhalb des Energiesektors und den mess- und eichrechtlichen Vorschriften.

Seit 2016 regelt das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (Änderungen im Messstellenbetriebsgesetz - MsbG) und den Roll-out intelligenter Gerätetechnik in Deutschland. Seit Inkrafttreten des Gesetzes bietet die eBZ GmbH bereits Messsysteme an, die den Anforderungen des Gesetzes entsprechen und darüber hinaus durch Zusatzprodukte zu modernen Messeinrichtungen oder intelligenten Messsystemen erweitert bzw. direkt als moderne Messeinrichtung genutzt werden können.

Mehrkosten für moderne Messeinrichtungen dürfen vom Energieversorger nicht auf den Endkunden umgelegt werden. Dazu wurde die staatlich festgelegte Preisobergrenze für den Betrieb der Stromzähler um ca. 3 € auf 20 € erhöht. Dadurch hat sich die Situation hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit für die Energieversorger zu Gunsten des elektronischen Zählers gegenüber dem elektromechanischen Ferraris-Zähler verändert. Derzeit (2024) sind immer noch ca. 27 Mio. elektromechanische Ferraris-Zähler im Einsatz. Bis 2032 müssen diese gemäß dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende durch moderne Messeinrichtungen ersetzt werden. Dieses erzeugt einen durchschnittlichen Gesamtbedarf von 2,5 bis 3 Mio. Geräten pro Jahr.

Ziel der eBZ GmbH ist es einerseits, durch eine hohe Kundenbindung über Qualität und Liefersicherheit in der Hochlaufphase der Bestandskunden ihre Position am Markt zu halten, aber auch, über innovative Produktideen Neukunden zu gewinnen.

Andere Hersteller, unter anderem in Fernost, haben die Veränderungen am deutschen Markt registriert. Zum einen gibt es „Joint Ventures“ zwischen deutschen Vertriebsorganisationen und chinesischen Herstellern, zum anderen haben ausländische Firmen die durch die oben genannten Gesetze losgetretene Entwicklung im deutschen Markt „entdeckt“. Es wird versucht, mit extrem niedrigen Preisen in den deutschen Markt einzudringen. Dies ist ein kurzfristiger Unsicherheitsfaktor, gegen die sich die eBZ GmbH durch Termintreue und hohe Qualität behauptet.

3. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden unter weiterhin widrigen Rahmenbedingungen wie der Inflation und außenwirtschaftlicher Unsicherheiten die insgesamt positiven internen Entwicklungen der Vorjahre weiter vorangetrieben. Insoweit wurden die Auswirkungen der negativen exogenen Effekte vermindert.

Der Start in das Geschäftsjahr 2023/2024 gestaltete sich durchwachsen. Zwar wirkten sich der russische Überfall auf die Ukraine und andere akute exogene Schockereignisse weniger stark auf die Beschaffungstätigkeit aus, absatzseitig war der branchenspezifische Rückgang der Auftragsmengen im Sommer jedoch stärker als erwartet. Zu Beginn der 2. Hälfte des letzten Geschäftsjahres (Anfang des Kalenderjahres 2023) wurden sehr viele Bestellungen getätigt, auch aufgrund des durch die Pandemie stark gewachsenen Sicherheitsbedürfnisses der Kunden. Die Lagerhaltung wurde intensiviert. Damit kam es im Laufe des Sommers 2023 zu einem Rückgang der Nachfrage, da häufig erst die Lagervorräte wieder abgebaut werden. Durch verbesserte Rahmenbedingungen konnten ab Herbst 2023 zahlreiche Neuaufträge akquiriert werden, die den Zeitraum der schwachen Nachfrage teilweise ausglich.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 10.080 TEUR (Vorjahr: 9.596 TEUR). Technische Anlagen und Maschinen betragen 12,5 % des Vermögens der eBZ GmbH (Vorjahr: 15,5 %). Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen betragen 16,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 16,7 %).

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag am 31. Mai 2023 318 TEUR (Vorjahr: 396 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Ende des Berichtsjahres 2.156 TEUR (Vorjahr: 2.553 TEUR).

Die Gesellschaft war und ist stets in der Lage, ihren Verbindlichkeiten fristgerecht nachzukommen. Die Finanzierung ist strategisch und langfristig aufgestellt.

Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Eigenkapitalquote liegt am Bilanzstichtag bei 4,8 % (Vorjahr: 3,5 %).

Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2023/2024 16.760 TEUR (Vorjahr: 16.101 TEUR, Wachstum: 4,1 %). Durch die Verfolgung einer kunden- und qualitätsorientierten Strategie, verbunden mit einer hohen Wertschöpfung in Deutschland, gelang es der eBZ GmbH, bei schwierigen Rahmenbedingungen die Absatzmenge gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

Die Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse liegt bei -66 TEUR (Vorjahr: +130 TEUR). Sonstige betriebliche Erträge liegen in Höhe von 60 TEUR (Vorjahr: 73 TEUR) vor und setzen sich hauptsächlich aus Rückstellungsauflösungen sowie der Verrechnung sonstiger Kfz-Sachbezüge zusammen. Der Materialaufwand beträgt 12.020 TEUR (Vorjahr: 11.978 TEUR). Der Anstieg spiegelt einerseits das Bild der Umsatzseite wider, andererseits zeigt sich durch den Anstieg gleichfalls eine leichte Entspannung hinsichtlich des Preisdrucks durch Produktions- und Lieferengpässe bei den Lieferanten. Deshalb vermindert sich die Materialaufwandsquote am Umsatz von 74,4 % im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 71,7 % im Geschäftsjahr 2023/2024. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023/2024 auf 2.416 TEUR (Vorjahr: 2.333 TEUR) moderat angestiegen. Die Abschreibungen sind durch weitere Investitionen auf 447 TEUR (Vorjahr: 428 TEUR) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 1.359 TEUR (Vorjahr: 1.159 TEUR). Der Zinsaufwand hat sich auf 361 TEUR (Vorjahr: 263 TEUR) erhöht. Als wichtige Investitionen im Geschäftsjahr sind zum einen die Erneuerung der ERP- Umgebung sowie die Erneuerung von Spritzgusswerkzeug anzuführen. Für die Finanzierung mussten keine zusätzlichen Fremdmittel beschafft werden.

Nach Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 150 TEUR (Vorjahr: 142 TEUR).

5. Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, der Wareneinsatz und das Jahresergebnis.

Überwiegend aufgrund einer leicht gestiegenen Absatzmenge die Umsatzerlöse von 16.101 TEUR auf 16.760 TEUR angestiegen. Die Umsatzerlöse konnten in einen leichten Jahresüberschuss von 150 TEUR übersetzt werden (Vorjahr: 142 TEUR).

Der Materialaufwand beträgt 12.019 TEUR (Vorjahr: 11.978 TEUR). Der Anstieg spiegelt einerseits das Bild der Umsatzseite wider, andererseits zeigt sich durch den Anstieg gleichfalls eine leichte Entspannung hinsichtlich des Preisdrucks durch Produktions- und Lieferengpässe bei den Lieferanten.

Wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden derzeit nicht genutzt.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Wie bereits in den Vorjahren liegt der Fokus auf Flexibilität und Schnelligkeit. Ziel der eBZ GmbH ist es, den Kunden Lösungen und Produkte dann zur Verfügung zu stellen, wenn sie benötigt werden. Die eBZ GmbH stellt für Ihre Kunden einen loyalen und vor allem zuverlässigen Partner über Jahre dar.

Eine weitere Erhöhung der Fertigungskapazitäten durch Optimierung der Anlagen in den kommenden Monaten geplant. Bei gleichem Personaleinsatz soll die Fertigungskapazität noch einmal gesteigert werden.

In der Flexibilität und Qualität sieht die eBZ GmbH einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Durch weitere Optimierung in den Prozessstufen können zudem auch kleinere Losgrößen pro Auftrag bedient werden, was dem Geschäftsmodell der eBZ GmbH zugutekommt, da den Kunden Lösungen angeboten werden können, welche für Wettbewerber nicht rentabel sind. Durch Weiterbildung, Qualifizierungsmaßnahmen und Rekrutierung neuer Mitarbeiter wird auch die Entwicklung des Humankapitals über die kommenden Jahre gepflegt.

Der politische Wille und der Trend zur Elektromobilität und der damit verbundenen Notwendigkeit des Ausbaus einer Ladeinfrastruktur birgt eine Chance für die eBZ GmbH in sich.

Die eBZ GmbH wird die eigenen Produkte weiterentwickeln und neue Lösungen in den Markt bringen. Als Beispiel seien hier Stromzähler für Funkverbindungen genannt. Mehrere Kommunen/Stadtwerke bauen derzeit solche Netze auf und die eBZ GmbH bietet dafür Lösungen an.

Hohe Qualität und kurze Lieferzeiten werden auch in Zukunft die Chance für die eBZ GmbH sein. Empfehlungen zu eigenen Qualitätsuntersuchungen werden von verschiedenen Kunden mehr und mehr befolgt.

2. Risiken

Branchenspezifische Risiken

Die unter dem Punkt des branchenspezifischen Umfelds aufgezeigten Aktivitäten der Wettbewerber (Eindringen mit Dumpingpreisen in den deutschen Markt), stellen ein gewisses Risiko für das Wachstum der eBZ GmbH dar. Derzeit scheinen Bestandskunden, die sich in den letzten Jahren von der Qualität der eBZ GmbH überzeugt haben, gegenüber diesen Konkurrenzangeboten immun. Aber die Gewinnung von Neukunden wird schwieriger.

Ferner bildet der Fachkräftemangel die Herausforderung für die nächsten Jahre. Durch interne Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahmen und neue externe Mitarbeiter wird intern dem demografischen Wandel vorgebeugt. Dennoch wird es zukünftig schwierig sein, junge Menschen für ein kleines mittelständisches Unternehmen zu begeistern und die Vorteile gegenüber großen Strukturen hervorzuheben.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbssituation ist unverändert. Marktbegleiter verlagern Standorte in osteuropäische Nachbarländer oder nach Asien und reduzieren ihre Produktionskosten. Aufgrund des nicht lohnintensiven Produktionsprozesses wird am Standort Ostwestfalen festgehalten und das Risiko als gering erachtet.

Der russische Überfall auf die Ukraine und andere akute exogene Schockereignisse wirken sich momentan weniger stark auf die Beschaffungstätigkeit aus. Absatzseitig verlaufen die letzten Monate weitgehend erwartungsgemäß.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftliche Situation wird aktuell als stabil bewertet, da eine solide Bonitätszertifizierung vorliegt. Liquiditätsrisiken werden durch eine enge Zusammenarbeit mit den Eigentümern und Fremdkapitalgebern stets überwacht und gemeinsam minimiert. Ein adäquat niedriges Zinsniveau konnte langfristig gesichert werden und wirkt risikominimierend, trotz Signalen der Zinssteigerung in den letzten Wochen und Monaten.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die eBZ GmbH zum Teil über Kreditlinien der Gesellschafter. Ferner kann auf Geldmarktkredite der Hausbanken zurückgegriffen werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 war die eBZ GmbH stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Die eBZ GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht inzwischen eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Forderungsausfälle wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht verzeichnet. Der Kundenstamm weist fast ausschließlich Stadtwerke und Netzbetreiber (zum Teil in kommunaler Hand) in Deutschland auf. Das Ausfallrisiko wird als sehr gering eingestuft.

3. Zusammenfassende Bewertung

Die beschriebenen Risiken wurden identifiziert, bewertet und priorisiert, sodass geeignete strategische Maßnahmen getroffen und umgesetzt wurden. Die Geschäftsführung sieht sich sehr gut vorbereitet, den Risiken adäquat zu begegnen und sogar als Chance zu nutzen, das Geschäftsmodell stetig zu optimieren.

Mittelfristig hat die Geschäftsführung das weitere Wachstum und den Fortbestand der Unternehmung durch Alleinstellungsmerkmale wie Flexibilität, Qualität und Service sowie Entwicklung neuer innovativer Produkte gesichert. Dies schafft eine stabile Planungsmöglichkeit über das gesamte Jahr.

IV. Prognosebericht

Nach weniger erfolgreichen Geschäftsjahren 2020/2021 und 2021/2022 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie konnte in den Geschäftsjahren 2022/2023 und 2023/2024 wieder ein positives Ergebnis erzielt werden. Der andauernde Ausnahmezustand hat dazu beigetragen, das unternehmerische Handeln der eBZ GmbH so auszurichten, dass auch unter widrigen und unvorhergesehenen Entwicklungen ein profitables und erfolgreiches Wirtschaften möglich ist.

Die Geschäftsführung erwartet, dass im Geschäftsjahr 2024/2025 bei steigenden Umsatzerlösen und sich stabilisierenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbesserte Ergebnisse erreicht werden können.

Durch die Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern (Kunden, Lieferanten, Banken, Gesellschafter, Mitarbeiter, Berater), die größtenteils vertraglich langfristig abgesichert wird, kann die eBZ unter stabilen Rahmenbedingungen wirtschaften und eine konstante Auslastung der Produktionskapazitäten sicherstellen. Vorbehaltlich möglicher exogener Störereignisse, etwa weiterer Eskalationen kriegerischer Auseinandersetzungen, Handelsstreitigkeiten, Cyberangriffen, Naturkatastrophen, erhöhter Inflation etc., wird die eBZ GmbH in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs 2024/2025 hochproduktiv und rentabel wirtschaften. Eine Überarbeitung (Redesign) der Stromzähler zur Senkung der Materialkosten wird derzeit durchgeführt und sollte helfen, die angestrebten kommerziellen Ziele zu erreichen.

Die Mitarbeiterzahl rangierte in etwa auf dem gleichen Niveau, wobei es ein Anstieg im Bereich von Aushilfsbeschäftigungen zu verzeichnen ist. Interne Abläufe sind optimiert worden und werden weiter optimiert, was dazu führt, dass in Kombination mit dem hohen Automatisierungsgrad eine erhöhte Ausbringungsmenge produzierbar ist, ohne den Personalstamm signifikant zu erhöhen.

 

Bielefeld, 30. September 2024

Dr. Uwe Schöneberg, Geschäftsführer

Christoph Bujak, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Mai 2024

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.545,00 186.211,00
2. Geleistete Anzahlungen 200.351,77 107.275,74
311.896,77 293.486,74
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.259.140,00 1.487.751,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 402.155,00 458.076,24
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 892.474,42 29.690,21
2.553.769,42 1.975.517,45
B. Umlaufvermögen 2.865.666,19 2.269.004,19
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.509.144,04 4.557.673,01
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 129.409,81 130.957,32
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 258.759,51 323.593,29
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 140.400,00
4.897.313,36 5.152.623,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (*)
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.656.134,45 1.602.662,82
2. Sonstige Vermögensgegenstände 279.537,07 35.444,52
1.935.671,52 1.638.107,34
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 318.098,31 396.306,04
7.151.083,19 7.187.037,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.391,16 139.687,31
10.080.140,54 9.595.728,50

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
II. Kapitalrücklage 2.386.800,00 2.386.800,00
III. Verlustvortrag -2.229.239,84 -2.371.090,03
IV. Jahresüberschuss 150.447,54 141.850,19
488.007,70 337.560,16
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 420.379,66 505.130,34
420.379,66 505.130,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.156.452,16 2.552.658,44
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.776,97 7.776,97
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.272.239,67 942.138,71
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.735.284,38 5.250.463,88
davon aus Steuern 129.475,89 EUR (Vorjahr 229.693,60 EUR) 9.171.753,18 8.753.038,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 EUR (Vorjahr 40,00 EUR)
10.080.140,54 9.595.728,50

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2024

Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.760.163,35 16.100.878,74
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -66.381,29 130.361,99
4. Sonstige betriebliche Erträge 59.660,92 73.028,36
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -11.806.534,11 -11.824.115,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -213.053,18 -153.742,32
-12.019.587,29 -11.977.857,76
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.033.408,80 -1.970.598,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung 144,32 EUR (Vorjahr 512,24 EUR) -382.839,38 -362.695,72
-2.416.248,18 -2.333.294,71
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -446.749,19 -427.972,37
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.358.681,06 -1.159.148,88
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.329,35 EUR (Vorjahr 9.773,84 EUR)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 7,37
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 18,40
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -361.105,72 -263.472,29
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 7,34
13. Ergebnis nach Steuern 151.071,54 142.556,19
14. Sonstige Steuern -624,00 -706,00
15. Jahresüberschuss 150.447,54 141.850,19
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -2.229.239,84 -2.371.090,03
17. Bilanzverlust -2.078.792,30 -2.229.239,84

Anhang 2023/2024

I. Allgemeine Angaben

Die eBZ GmbH (eBZ) mit Sitz in Bielefeld ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bielefeld unter HRB 41514 eingetragen.

Die eBZ erfüllt die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der eBZ wurde nach den geltenden für mittelgroßen Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr erstreckt sich von dem 1. Juni eines Kalenderjahres bis zum 31. Mai des folgenden Kalenderjahres.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden grundsätzlich im Anhang erläutert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert fortgeführt. Die Gesellschaft beachtet die verpflichtend anzuwendenden gesetzlichen Regelungen. Darüber hinaus ist Folgendes anzumerken:

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen ebenfalls zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Abschreibungen auf angeschaffte immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen linear in Anlehnung an die steuerlich zulässigen Höchstsätze, insoweit diese die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern hinreichend abbilden. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen 2 bis 5 Jahre, bei Maschinen und technischen Anlagen 4 bis 14 Jahre und bei Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR werden im Zugangsjahr teils voll, teils ratierlich abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h., soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand der sogenannten FIFO-Methode (first in - first out).

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Einzelkosten und angemessenen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie dem Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen in Höhe von 19 T€ (Vorjahr: 19 T€) Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr aus. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (1.916 T€, Vorjahr 1.619 T€).

3. Rückstellungen

Erheblich sind die Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 213 T€ (Vorjahr: 213 T€) sowie für nicht genommenen Urlaub in Höhe von 156 T€ (Vorjahr: 148 T€).

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 62 T€ (Vorjahr: 200 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 2.094 T€ (Vorjahr: 2.353 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, davon 2.094 T€ über fünf Jahre (Vorjahr: 2.186 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von 1.272 T€ (Vorjahr: 942 T€) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von 140 T€ (Vorjahr: 255 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 3.000 T€ (Vorjahr: 2.400 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit 5.596 T€ (Vorjahr 4.996 T€) auf die Gesellschafter.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die im Inland erzielten Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2023/2024 2022/2023
T€ % T€ %
Zählerverkäufe 16.476 98,3 15.710 97,6
sonstige Umsatzerlöse 298 1,8 407 2,5
Erlösschmälerungen -14 -0,1 -16 -0,1
16.760 100,0 16.101 100,0

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Rückstellungsauflösungen (49 T€).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:

2023/2024 2022/2023
T€ T€
Raumkosten 174 176
Rechts- und Beratungskosten 265 241
Kosten der Warenabgabe 179 194
Reparaturen und Instandhaltung 192 128
Versicherungen, Beiträge und Abgaben 83 86
Fahrzeugkosten 49 53
Werbe- und Reisekosten 46 34
übrige 371 247
1.359 1.159

V. Ergänzende Angaben

1. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 im Vorjahresvergleich durchschnittlich:

2023/2024 2022/2023
Produktion und Logistik 18 13
Verwaltung 8 8
Entwicklung und Konstruktion 9 7
Vertrieb und Marketing 4 4
39 32

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 387 T€ (Vorjahr: 387 T€) auf, davon für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 176 T€.

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023/2024:

Dr. Schöneberg, Uwe, Dipl.-Ing., Bielefeld: Vorsitzender der Geschäftsführung, Technische Leitung, Sonderprojekte

Bujak, Christoph, Dipl.-Ing., Heiligenhaus: Vertriebsleitung, Marketing, Beratung

Zusätzlich bis 04.09.2023:

Elges, Ralf, Dipl.-Wirt.-Ing., Bielefeld: Kaufmännische Leitung, Administration

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Ergänzend ist zu erwähnen, dass nach Ende des Geschäftsjahres, per Eintragung vom 04.09.2023, der Geschäftsführer Ralf Elges aus dem Handelsregister ausgetragen wurde.

4. Angaben zur Unternehmensfortführung

Nachdem die Gesellschaft zum 31.05.2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 142 T€ ausgewiesen hatte, ergibt sich zum 31.05.2024 ein Jahresüberschuss von 150 T€.

Laut den Planungen der Gesellschaft werden für das Geschäftsjahr 2023/2024 steigende Umsatzerlöse und ein verbessertes Ergebnis nach Steuern erwartet.

Es wird unverändert von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von 2.079 T€, der sich aus dem Jahresüberschuss von 150 T€ und dem Verlustvortrag von 2.229 T€ ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Der Start in das Geschäftsjahr 2024/2025 gestaltet sich verhalten positiv. Der russische Überfall auf die Ukraine und andere akute exogene Schockereignisse wirken sich momentan weniger stark auf die Beschaffungstätigkeit aus und die Absatzentwicklung zeigt positive Tendenzen. Dem gegenüber stehen erhöhte und ungeplante Aufwände für Anlagenwartung und -instandhaltung, die sich negativ auf die Produktionskapazität und den Betriebsaufwand auswirken.

Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die als wesentlich einzustufen sind.

 

Bielefeld, 30. September 2024

eBZ GmbH

Dr. Uwe Schöneberg, Geschäftsführer

Christoph Bujak, Geschäftsführer

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