fischerwerke GmbH & Co. KGWaldachtalKonzernabschluss 31.12.2009Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, WaldachtalGeschäft und RahmenbedingungenDie Unternehmensgruppe fischer ist unverändert in ihren Geschäftsbereichen Befestigungssysteme, automotive systems, fischertechnik und Prozessberatung tätig. Das Produktsortiment umfasst Befestigungssysteme in den Bereichen Kunststoff, Metall und Chemie (Bereich Befestigungssysteme), Kinematik-Komponenten für den Fahrzeuginnenraum (Bereich automotive systems), Konstruktionsbaukästen für den Spielwarenbereich und technischen Unterricht (Bereich fischertechnik) sowie Unternehmensberatung im Bereich Prozessoptimierung. Produktionsstandorte befinden sich sowohl im Inland als auch im Ausland. Der weltweite Vertrieb wird weitgehend über unsere Tochtergesellschaften abgewickelt. Die Weltwirtschaft erlebte im Jahr 2009 infolge der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise den stärksten Einbruch in der Nachkriegszeit. Insgesamt verringerte sich die globale Wirtschaftsleistung um 2,3 %. Der internationale Handel ging sogar um 11,0 % zurück. Besonders betroffen waren dabei die export- und investitionsgüterabhängigen Industrienationen, die insgesamt einen Rückgang ihrer Wirtschaftsleistung von 3,6 % erleiden mussten. In Deutschland ergab sich ein Minus von 5,0 %. Lediglich Schwellenländer wie China und Indien konnten sich diesem Sog entziehen und erzielten trotz der Krise ein beachtliches Wachstum. Um der Krise entgegen zu wirken, wurden weltweit durch die Regierungen umfassende Konjunktur- und Hilfsprogramme aufgelegt und Stützungsmaßnahmen von Notenbanken durchgeführt. Begünstigt durch im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Ölpreise, geringere Inflationsraten und die positive Entwicklung einiger Schwellenländer konnte eine noch tiefere Rezession vermieden und eine Stabilisierung ab der zweiten Jahreshälfte erreicht werden. Aufgrund des von der Bundesregierung ausgegebenen Konjunkturprogramms, welches dem öffentlichen Bau ein Wachstum von 3,4 % ermöglichte, konnten die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise in der Bauindustrie etwas gemildert werden. Insgesamt ergab sich über alle drei Sektoren (öffentlicher Bau, Wohnungs- und Wirtschaftsbau) ein Rückgang des baugewerblichen Umsatzes von 4,0 %. Eine drastischere Entwicklung nahm das Bauvolumen in Europa: Hier ergab sich in 2009 ein Rückgang von 8,4 %, was hauptsächlich aus der starken Verminderung des Wohnungsneubaus in Europa resultiert. Weitreichende Auswirkungen der Krise erlebte die Automobilbranche. Nachdem bereits im Herbst 2008 die Nachfrage deutlich nachgelassen hatte, folgte im ersten Quartal 2009 ein Einbruch von fast 20 %. Erst durch die in vielen Ländern eingeführte Abwrackprämie konnte dieser Trend gestoppt werden. Dank dieser staatlich gestützten Nachfrageprogramme gelang es, den weltweiten Rückgang auf dem Automobilmarkt auf 5 % zu begrenzen. Profitieren von den staatlichen Anreizprogrammen konnten vor allem ausländische Hersteller im Bereich der Kleinwagen. Dies zeigt sich vor allem darin, dass trotz des Rekordzuwachses bei den Neuzulassungen um 23,2 % auf 3,8 Mio. Pkws die Inlandsproduktion um 10,3 % zurückging. Das Exportvolumen verzeichnete mit einer Abnahme um 17,1 % eine deutlich schlechtere Entwicklung. Besonders getroffen hat die Krise den Automobilmarkt in den USA, infolge dessen der Absatz auf 10,4 Mio. Light Vehicles zurückging und somit ein Minus von 21,0 % verzeichnete. Erst zum Jahresende wurde die Talsohle durchschritten und eine Stabilisierung zeichnete sich ab. ErtragslageIn diesem Umfeld entwickelte sich die Unternehmensgruppe fischer insgesamt zufriedenstellend, wobei die einzelnen Geschäftsfelder in den verschiedenen Regionen unterschiedlich abschnitten. So schloss das Geschäftsjahr im Unternehmensbereich Befestigungssysteme mit einem Bruttoumsatz von 424,6 Mio. Euro, was gegenüber Vorjahr lediglich einen Rückgang von 25,6 Mio. (- 5,7 %) bedeutet. Unter den gegebenen Umständen ist ein nur geringer Umsatzrückgang in Deutschland (- 1,9 %) hervorzuheben. Stärkere Umsatzeinbußen mussten vor allem in Europa und hier besonders im Nicht-EU Raum hingenommen werden (- 9,3 %). Positiv zu sehen ist die nur leichte Abnahme des Umsatzes in den Märkten in Asien und Amerika. Sehr erfolgreich gestalteten sich in 2009 die neu erschlossenen Märkte im mittleren Osten sowie Australien, auf denen beachtliche prozentuale Umsatzsteigerungen erzielt wurden. Im Bereich automotive systems verminderte sich der Bruttoumsatz um 14,3 Mio. Euro (- 14,0 %) auf 87,8 Mio. Euro. Dabei gab es im für den Unternehmensbereich wichtigsten deutschen Markt einen Rückgang von - 16,5 %. In Amerika und im EU-Raum waren die Umsatzeinbußen fast annährend so hoch. Positiv gestaltet sich das in 2008 begonnene Engagement in China. Entgegen dem allgemeinen Trend erreichte der Bereich fischertechnik erfreulicherweise ein Umsatzplus von 0,4 Mio. Euro auf 7,1 Mio. Euro. Insgesamt sank das Bruttoumsatzvolumen in der Unternehmensgruppe um 39,0 Mio. (- 7,0 %) auf 520,6 Mio. Euro und der Nettoumsatz nach Erlösschmälerungen um 37,7 Mio. Euro auf 490,5 Mio. Euro (- 7,1 %). Das Betriebsergebnis lt. Gewinn- und Verlustrechnung konnte im Berichtsjahr trotz der schlechten Rahmenbedingungen um 7,4 Mio. Euro (+ 35,9 %) auf 27,9 Mio. Euro verbessert werden. Durch ein erfolgreiches Kosteneinsparungsmanagement wurde den Auswirkungen der Wirtschaftskrise entgegengetreten und im Bereich der Gemein- und Personalkosten sowie der Investitionen gewünschte Effekte erzielt. Des Weiteren hatten Margensteigerungen zusätzlich einen positiven Einfluss auf das Ergebnis. Das deutlich über Plan liegende Betriebsergebnis des Unternehmensbereiches Befestigungssysteme konnte das der allgemeinen Situation in der Automobilbranche entsprechende Betriebsergebnis im Unternehmensbereich automotive systems mehr als kompensieren. Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2009 wurden Neugründungen nicht priorisiert. Durch die eingeleiteten Maßnahmen konnte in 2009 eine Steigerung des Jahresüberschusses auf 12,9 Mio. Euro (i. V. 0,7 Mio. Euro) erzielt werden. Die Nettoumsatzrendite verbesserte sich dabei von 0,1 % auf 2,6 %. Kapitalstruktur und FinanzierungDas Eigenkapital konnte in 2009 um 8,0 Mio. Euro auf 88,8 Mio. Euro erhöht werden und beträgt nunmehr 31,5 % (i. V. 26,2 %) der Bilanzsumme. Bank- und Wechselverbindlichkeiten verringerten sich um 37,8 Mio. Euro (- 33,9 %) auf 73,8 Mio. Euro und belaufen sich auf 26,1 % (i. V. 36,2 %) der Bilanzsumme. Im Rahmen der Finanzierungsstrategie werden Forderungen soweit erforderlich forfaitiert. Der Verschuldungsgrad (Verbindlichkeiten ohne Gesellschafterdarlehen und Rückstellungen) verbesserte sich von 53,7 % auf 42,9 % der Bilanzsumme. BilanzsummeDas konsequente Working-Capital-Management, vor allem im Bereich der Bestände, sowie eine restriktive Investitionspolitik verringerten die Bilanzsumme in 2009 um 8,5 % auf 282,3 Mio. Euro. InvestitionenIm Berichtsjahr lag das Investitionsvolumen in Sachanlagevermögen aufgrund der krisenbehafteten Umstände bei 11,3 Mio. Euro (i. V. 30,4 Mio. Euro). Investiert wurde zum größten Teil in Produktionsanlagen und Werkzeuge. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres erhöhten sich leicht um 0,1 Mio. Euro auf 20,9 Mio. Euro. Forschung und EntwicklungBereich Befestigungssysteme: Auch im Geschäftsjahr 2009 konnte die Unternehmensgruppe mit innovativen Produkten und spezifischen Kundenlösungen ihre Leistungsfähigkeit beweisen. Im Bereich Kunststoff wurde der Alleskönner UX um eine Kurzvariante von 40 mm ergänzt, was vor allem auf dem europäischen Markt gefordert wurde. Durch einen konstruktiven Input auf dem Handwerkertag wurde das Fräsverhalten des Thermax optimiert, was eine enorm kundenfreundlichere Anwendung hervorbringt. Im Bereich Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) wurde ein neuer Dübel mit Kunststoffnagel entwickelt. Außerdem wurde ein justierbarer Holzfaserdämmplattenbefestiger entwickelt, welcher bis heute einzigartig in dieser Art vorliegt. Die Bereiche Fassadentechnik ACT und Samontec wurden durch innovative Kundenlösungen erweitert. Mit Power-Fast und Classic-Fast Schrauben wurde das fischer Schraubensortiment eingeführt. Bereich automotive systems: Folgende Neuprodukte kamen in 2009 zum Serienanlauf: Im Herbst startete der neue F07 von BMW. Für diese Limousine produziert fischer Cupholder, Düsen sowie verschiedene Klappfächer. Ebenfalls im Herbst war der Serienanlauf des Porsche Panamera. Hierfür werden diverse Cupholder und Ablagefächer hergestellt. Zusätzlich konnte im Dezember das erste Übernahmegeschäft für Düsen gewonnen werden. MitarbeiterIm abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 3.603 Mitarbeiter beschäftigt. Der Rückgang von 132 Mitarbeitern zum Vorjahr wird stark von den automotive-Töchtern in Deutschland und in USA getragen sowie durch Geschäftsprozessanpassungen in Frankreich und China. NachtragsberichtNach Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Unternehmensgruppe von wesentlicher Bedeutung sind. Risiken der zukünftigen EntwicklungInfolge der Finanzkrise werden sowohl die europäische als auch die deutsche Baubranche weiterhin stagnieren. In der Automobilindustrie zeigte die extrem gesunkene Nachfrage, vor allem zu Beginn des Jahres auf den Absatzmärkten ungewöhnlich hohe Umsatzrückgänge bei den OEMs. Die Zulieferer mussten meist noch höhere Umsatzrückgänge verkraften, da die Automobilhersteller zuerst versuchten die Neuwagenüberbestände abzuverkaufen. Des Weiteren besteht in der Automobilindustrie ein Zwang zur weltweiten Konsolidierung aufgrund von Überkapazitäten in der Produktion. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass sich die Automobilbranche auf eine dauerhafte Absenkung der Produktion einstellen muss. Dies hat bereits in 2009 zu ersten Werksschließungen und Insolvenzen in der Branche geführt. Hinzu kommt, dass die weltweiten Maßnahmen zur Absatzförderung auslaufen. Dem steigenden Preisdruck und damit dem Druck auf die Margen im Bereich automotive systems begegnen wir durch Produktionsverlagerungen zu unserer verlängerten Werkbank in Tschechien. Die noch instabile Situation der Weltwirtschaft birgt weiterhin ein Risiko einer schwächeren Entwicklung der globalen Konjunktur. Faktoren, die die Instabilität begünstigen, sind nach wie vor die Lage an den Finanzmärkten, anhaltende restriktive Kreditvergabe, deflationäre Tendenzen, sehr hohe Verschuldungsquoten von öffentlichen Haushalten sowie die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern. Einhergehend mit der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der daraus resultierenden höheren Insolvenzrate ist die Liquiditätssituation unserer Kunden zu beachten. Dabei ist das Forderungsausfallrisiko durch weitgehende Forderungsabsicherungen über Kreditversicherung und Verbände begrenzt; wesentlich höher ist das Umsatzausfallrisiko durch mangelnde Liquidität der Kunden einzuschätzen. Ein weiteres Risiko besteht in der Verteuerung der Finanzierung sowie der Kreditverknappung am Kapitalmarkt. Zudem bestehen Risiken aus der allgemein hohen Volatilität einzelner Währungen sowie dem Einfluss der Überschuldung einzelner Staaten auf die Wechselkursentwicklung. Den finanziellen Risiken der Unternehmensgruppe haben wir durch ein aktives Finanzmanagement Rechnung getragen. Hierzu wurden in einem ersten Schritt die Risiken identifiziert und durch geeignete Instrumente reduziert. Dies betrifft die gruppenweite Liquiditätssicherung ebenso wie die im Kreditportfolio aufgetretenen Zins- und Währungsrisiken. Zins- und Währungsrisiken werden teilweise durch derivative Finanzinstrumente abgesichert. Die Risiken im Forderungsbestand sind durch den Abschluss entsprechender Kreditversicherungen und durch ein umfassendes Forderungsmanagement minimiert. Das Risiko in der Rohstoffpreisentwicklung liegt in der derzeitigen hohen Volatilität mit der Tendenz zu steigenden Preisen. Eine umsichtige, risikobewusste Vertriebs- und Einkaufspolitik kombiniert mit einem eng verflochtenen Controlling sowie mit der weiteren konsequenten Umsetzung des fischer Prozess Systems reduzieren die durch die Rahmenbedingungen gegebenen Risiken. AusblickDie im Sommer eingesetzte Erholung der globalen Konjunktur basierte weniger auf einem selbsttragenden Aufschwung, sondern stützte sich überwiegend auf Sondereffekte. Die konjunkturpolitischen Maßnahmen sind zum Teil bereits ausgelaufen oder werden im Jahresverlauf 2010 langsam an Kraft verliefen. Der wieder ansteigende Preis am Rohölmarkt wird zum einen negativ auf den bereits sehr volatilen Rohstoffpreis ausstrahlen. Zum anderen wird er verbunden mit der keineswegs sich entspannenden Situation am Arbeitsmarkt und den sehr niedrigen Lohnzuwächsen einen negativen Einfluss auf den privaten Konsum entfalten. Die Investitionstätigkeit wird sich in 2010 noch moderat verhalten, da einerseits noch freie Kapazitäten vorhanden sind und die noch instabile Situation keinen Nährboden für große Investitionen bietet. Anderseits bleibt abzuwarten, inwiefern durch das Kreditverhalten der Banken Investitionsvorhaben unterstützt werden. Weiterhin positive Impulse werden aus den Schwellenländern erwartet, die vor allem exportierenden Nationen zu Wachstum verhelfen. Trotz der immer noch nicht ausgestandenen Krise und der durchaus noch vorhandenen Risiken in 2010 und 2011 wird eine, wenn auch moderate, Erholung der globalen Wirtschaft erwartet. In Europa ist in den kommenden Jahren mit einem Wachstum von 0,9 % bzw. 1,4 % zu rechnen. Dank der etwas stärkeren Entwicklung der USA, Kanada und Japan ergeben sich für die Industrieländer Prognosewerte von 1,8 % bzw. 1,7 % für die nächsten beiden Jahre. Weltweit tragen Schwellenländer dazu bei, dass die Weltwirtschaft voraussichtlich um 2,9 % und 2,7 % wachsen wird. Als Exportnation ist Deutschland von der Krise besonders betroffen. Nach den kräftigen Erholungen im Sommer 2009 zeigen die Entwicklungen im Herbst/Winter, dass der Aufschwung zu einem großen Teil auf den wirtschaftspolitischen Eingriffen basierte. Dennoch deutet sich, wie in den anderen Industrienationen auch, eine aufwärtsgerichtete Tendenz an. Bestätigt wird dies durch verbesserte Auftragseingänge und durch das aufgehellte Geschäftsklima. Das Wachstum in Deutschland wird in den nächsten beiden Jahren auf 1,5 % und 1,4 % prognostiziert. Wetterbedingt nahm das Bauhauptgewerbe im Inland einen schweren Start in das Jahr 2010. Der Umsatzrückgang ist allerdings nahezu ausschließlich auf die Witterung zurückzuführen, was die Tendenzen der letzten Wochen beweisen. Eine erhebliche Verbesserung wird sich im Vergleich zu 2009 nicht einstellen. Es wird wiederum ein Rückgang des Bauvolumens prognostiziert (- 1,5 %). Zum einen laufen die konjunkturpolitischen Maßnahmen langsam aus und die Finanzsituation der Länder und des Bundes werden keinen weiter wachsenden öffentlichen Bau, wenn auch notwendig, zulassen. Zum anderen werden aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingen und Verhältnisse weder von der privaten noch von der Industrieseite Investitionsimpulse zu erwarten sein. Die Entwicklung auf den europäischen Baumärkten wird hauptsächlich von der Wohnungsbausituation geprägt. Für das Jahr 2010 ist laut Einschätzungen mit einer weiteren Abnahme der Bauaktivitäten von 2,2 % zu rechnen. Positive Impulse sind weiterhin von den osteuropäischen Märkten zu erwarten. Nach wie vor sehen wir in den laufenden wirtschaftsfördernden Programmen eine Belebung unseres Befestigungsbereichs. Außerdem sehen wir in den neu entwickelten und zugelassenen Produkten die Chance, uns weiter auf dem Markt zu stabilisieren. Basierend auf dem Leitbild der Unternehmensgruppe fischer wird die strategische Ausrichtung im Bereich Befestigungssysteme durch direkte Präsenz am Markt innovative Produkt- und Anwendungslösungen anzubieten, und dadurch den Handel als größten Vertriebsweg zu stärken, in 2010 einer unserer Schwerpunkte sein. Für 2010 zeichnet sich nach VDA-Einschätzung eine Belebung auf dem Welt-Pkw-Markt ab, zu der weiterhin die asiatischen Wachstumsmärkte, aber auch die USA beitragen werden. In Westeuropa dürfte dagegen das Neuzulassungsvolumen aufgrund des Auslaufens der staatlichen Eingriffe in einigen Ländern eher niedriger ausfallen. Im Bereich automotive systems besteht auch in 2010 unverändert ein intensiver Branchenwettbewerb speziell auf Kundenebene. Der Preisdruck wird - unabhängig von der Insolvenz einiger Zulieferer - unverändert hoch bestehen bleiben. Dies bedeutet, dass die Berücksichtigung bei Folgeprojekten nur unter erheblichem Preisdruck sowie teilweiser Gewährung von Preissenkungen bei laufenden Modellen realisiert werden kann. Hier ist es im Rahmen der Vertriebspolitik notwendig, die Abhängigkeit von den bestehenden Kunden durch Gewinnung neuer Kunden weiter zu reduzieren. Weiter offen sind die Chancen auf eventuelle Übernahmegeschäfte. Hier ist jedoch im Erfolgsfall lediglich mit geringen Margen zu rechnen. Im Bereich Befestigungssysteme wurde basierend auf den Zahlen aus 2009 ein eher konservativer Bruttoumsatz von 446,1 Mio. Euro geplant. Die bisherige Geschäftsjahresentwicklung und -aussichten lassen auf ein Erreichen des Planumsatzes schließen. Auch ergebnisseitig gehen wir davon aus, mindestens auf dem Niveau von 2009 abzuschließen. Der Planumsatz bei automotive systems in Höhe von 90,6 Mio. Euro ist gestützt durch Abnahmezahlen der Automobilindustrie. Wir rechnen zwar noch mit einem negativen Ergebnis, jedoch mit einer Verbesserung zum Vorjahr. Im Unternehmensbereich fischertechnik wird sich der Umsatz als auch das Ergebnis auf dem Niveau von 2009 bewegen. Im Konzern ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass wir den geplanten Umsatz von 545,2 Mio. Euro in 2010 erreichen. Trotz der unsicheren Entwicklung der Rohstoffpreise gehen wir beim Ergebnis davon aus, über dem Niveau von 2009 abschließen zu können.
Waldachtal, 26. April 2010 fischerwerke
GmbH & Co. KG
Geschäftsführung gez. Prof. E. h. Klaus Fischer gez. Jörg Klaus Fischer gez. Michael Belschak gez. Ulrich Jäckle gez. Dr. Longfei Li gez. Dr. Joachim Schätzle gez. Marcus Wölfle Konzernbilanz zum 31. Dezember 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, WaldachtalAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal
Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2009der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal
1) davon 0,03% treuhänderisch von der
Industriefinanz GmbH, Emmendingen, gehalten
Konzernanhang der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal, für das Geschäftsjahr 2009A. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal, sind neben der Muttergesellschaft unverändert zum Vorjahr 15 inländische und 37 ausländische Tochtergesellschaften einbezogen, an denen die fischerwerke GmbH & Co. KG mehrheitlich direkt oder indirekt beteiligt ist und die vollkonsolidiert werden. Der Anteilsbesitz ist aus der separaten Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Veränderungen im Konsolidierungskreis ergeben. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts in § 296 Abs. 2 und § 311 Abs. 2 HGB wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eine inländische Gesellschaft sowie eine ausländische Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss einbezogen und auch nicht als assoziierte Unternehmen bewertet und ausgewiesen. B. KonsolidierungsgrundsätzeZeitpunkt der ErstkonsolidierungDer Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Unternehmensgruppe fischer ist der 1. Januar 1995, bei in der Folge neu gegründeten bzw. erworbenen Gesellschaften der Gründungs- bzw. Erwerbszeitpunkt. Bei drei Gesellschaften untergeordneter Bedeutung, die erst nachträglich in den Konzernabschluss einbezogen wurden, wurde erleichternd der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung gewählt. Im Jahr der Erstkonsolidierung wurde bis 2001 vereinfachend das zu konsolidierende anteilige Eigenkapital zum Fremdwährungskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erst- und Folgekonsolidierungen erfolgen ab 2002 mit dem Kurs zum Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt bzw. zum Zeitpunkt der Kapitalerhöhung. KonsolidierungsgrundsätzeBei den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochtergesellschaften wird der Anschaffungswert der Beteiligung nach der Buchwertmethode mit dem auf die Anteile entfallenden Eigenkapitalbetrag des Tochterunternehmens verrechnet (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Soweit sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Aufrechnung zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital ergibt, wird dieser grundsätzlich offen mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Auf eine vorherige Aufteilung von stillen Reserven wird aus Wesentlichkeitsgründen vereinfachend verzichtet. Insofern zum Konsolidierungszeitpunkt erwartete Aufwendungen eingetreten bzw. Gewinne realisiert sind, wird der Unterschiedsbetrag ergebniswirksam aufgelöst. Die Gesamtsumme der mit den anderen Gewinnrücklagen gemäß § 309 Abs. 1 S. 3 HGB verrechneten aktivischen Unterschiedsbeträge beträgt EUR 3.943.220,08. Bei den bedeutendsten Gesellschaften der Unternehmensgruppe fischer, fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal, und FISCHER ITALIA S.R.L, Padua/Italien, wurde von diesem Grundsatz abgewichen. Die nach der Aufteilung von stillen Reserven im Anlagevermögen verbleibenden Firmenwerte werden bei fischerwerke GmbH & Co. KG und FISCHER ITALIA S.R.L über 15 Jahre ertragswirksam abgeschrieben. Der Restbuchwert der Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung beträgt zum Jahresende EUR 2.916.318,08 (i. V. EUR 4.295.872,95). Für die Aufteilung der stillen Reserven wurde die Methode nach der längsten Verweildauer der Wirtschaftsgüter im Unternehmen gewählt. Die ergebniswirksame Abschreibung der stillen Reserven im Konzernabschluss der Unternehmensgruppe fischer erfolgt entsprechend den Höchstnutzungsdauern. Die passivischen Unterschiedsbeträge in Höhe von EUR 15.019.621,31 betreffen Gewinnthesaurierungen von Tochterunternehmen nach Gründung/Erwerb und vor der Erstkonsolidierung und wurden den anderen Gewinnrücklagen zugeordnet. Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert. Eine Drittschuldenkonsolidierung wird aus Wesentlichkeitsgründen nicht durchgeführt. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden gemäß § 306 HGB Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Der für Konsolidierungsvorgänge im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung und Schuldenkonsolidierung hierfür zu Grunde gelegte Steuersatz von 30 % wird als gewichteter Mischsatz aus den länderspezifischen Steuerbelastungen der Kapital- und Personengesellschaften gebildet. Latente Steuern auf sonstige Konsolidierungsmaßnahmen werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz ermittelt. Auf ergebniswirksame Anpassungen von Einzelabschlüssen auf die konzerneinheitliche Bewertung werden keine aktiven Steuerabgrenzungen vorgenommen. Passivische latente Steuern aus den Einzelabschlüssen werden gemäß § 306 Satz 3 HGB mit den latenten Steuern auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge zusammengefasst. In den Konzernabschluss übernommene Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen und Leistungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, werden mit Konzernanschaffungs- bzw. Konzernherstellungskosten bewertet. Entsprechende Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen werden eliminiert. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurde beachtet. BilanzstichtagKonzernbilanzstichtag ist der 31. Dezember als Stichtag des Mutterunternehmens. C. RechnungslegungsgrundsätzeGrundsätzlichesIm Konzernabschluss wurde gemäß der Konzernrichtlinie der Unternehmensgruppe fischer einheitlich bewertet und gegliedert. Die in der Konzernrichtlinie der Unternehmensgruppe fischer festgelegten Bewertungsprinzipien entsprechen denen des Mutterunternehmens; Bilanzierungswahlrechte des HGB sind bis auf wenige Ausnahmen immer mit Aktivierungsverboten und Passivierungsgeboten belegt. Abweichungen von der Konzernrichtlinie sind nur zulässig, wenn sie zu einer vorsichtigeren Bewertung führen. In unwesentlichen Fällen unterbleibt eine Anpassung der Einzelabschlüsse. Aufgrund hochinflationärer Entwicklungen in Argentinien fand bei den betroffenen Landesgesellschaften bis 2003 eine inflationsbedingte Aufwertung des Anlagevermögens statt. Der Grundsatz der Ausweis-, Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. AnlagevermögenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten - jeweils vermindert um plan- und außerplanmäßige Abschreibungen - bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über die individuelle Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird überwiegend linear abgeschrieben. Hierbei liegen die Nutzungsdauern bei Gebäuden zwischen zehn und 50 Jahren und bei beweglichen Anlagegütern zwischen drei und 20 Jahren. Die Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlich im Inland erlaubten Höchstwerten. Soweit notwendig erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Für die seit 2008 erworbenen geringwertigen Anlagegüter wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 a EStG 2008). Andere aktivierte Eigenleistungen sind zu Herstellungskosten einschließlich notwendiger Gemeinkosten bewertet, geleistete Anzahlungen sind netto ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt, Wertpapiere und Ausleihungen mit ihrem Nennwert bzw. im Falle einer dauernden Wertminderung mit ihrem beizulegenden Wert. UmlaufvermögenVorräte werden zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Gängigkeitsabschläge sind in Abhängigkeit von der jeweiligen Lagerreichweite festgelegt. Die Konzernherstellungskosten setzen sich aus den aktivierungspflichtigen steuerlichen Herstellungskosten zuzüglich Frachtkosten zusammen. Die Bewertung der einzelnen unter den Vorräten zu aktivierenden Werkzeuge erfolgt grundsätzlich auf Basis einzeln abrechenbarer Teilprojekte. Die Ermittlung der verlustfreien Werte erfolgt anhand der erwarteten bzw. vereinbarten Projekterlöse. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuern ausgewiesen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Einzelrisiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Die Ermittlung der Einzelwertberichtigungen erfolgt mit Hilfe eines pauschalierten Verfahrens unter Anwendung eines Überfälligkeitsrasters. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % für Inlands- und Auslandsforderungen berücksichtigt. Die übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über die Darlehenslaufzeit aufgelöst. EigenkapitalDas Eigenkapital wird nach Ergebnisverwendung der Muttergesellschaft dargestellt. Überträge auf Verlustsonderkonten oder Darlehenskonten der Kommanditisten der Konzernmutter werden berücksichtigt. Das nach Ergebnisverwendung verbleibende Jahresergebnis und der Ergebnisvortrag werden in der Konzernbilanz im Konzernbilanzgewinn dargestellt. Rückstellungen und VerbindlichkeitenPensionsrückstellungen wurden nach dem Teilwertverfahren auf Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszinsfuß für die Bildung der Pensionsrückstellungen liegt zwischen 5,5 % und 6 %. Bei den Rückstellungen für Altersteilzeit werden die Aufstockungsbeträge sowie der Erfüllungsrückstand mit ihrem Barwert unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,5 % ausgewiesen. Darüber hinaus werden die unter Berücksichtigung desselben Zinssatzes ermittelten Barwerte von Ansprüchen der Altersteilzeitmitarbeiter bei Beendigung des Dienstverhältnisses berücksichtigt. Bei den Jubiläumsrückstellungen beträgt der Zinssatz für das Barwertverfahren 5,5 %. Die Berechnung erfolgt mittels der Staffelung nach Dauer der Betriebszugehörigkeit und ist in Höhe der anteilig bis zum Bilanzstichtag bereits erdienten Beträge unter Berücksichtigung der Fluktuationsabschläge gebildet. Die übrigen sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen mit dem Nennwert angesetzt. WährungsumrechnungIn den Einzelabschlüssen werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Dritten in Fremdwährung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens umgerechnet; bei Kursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtages unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Die Währungsumrechnung bei flüssigen Mitteln erfolgt analog zur Währungsumrechnung bei Forderungen. Geschlossene Fremdwährungspositionen werden zum historischen Sicherungskurs bewertet. Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Tochterunternehmen erfolgt mit dem am Bilanzstichtag veröffentlichten Referenzmittelkurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Jahresergebnisse in der Bilanz der ausländischen Tochterunternehmen werden mit dem Durchschnittskurs (Mittelwert der veröffentlichten Monatsdurchschnittskurse auf Basis Referenzmittelkurs) umgerechnet. Sich dabei ergebende Differenzen zur Umrechnung des Jahresergebnisses mit dem Referenzmittelkurs in Höhe von EUR 96.294,11 werden in der Währungsrücklage ausgewiesen. Die Umrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals erfolgt zu historischen Kursen. Die sich aus der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag ergebenden Differenzbeträge wurden erfolgsneutral als Währungsdifferenz aus der Kapitalkonsolidierung in die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesene Währungsrücklage eingestellt. Die Umrechnung der nicht konsolidierungspflichtigen Rücklagen erfolgte seit 2005 zu historischen Kursen auf der Basis des Geschäftsjahres 2004 und die Umrechnung der nicht konsolidierungspflichtigen Ergebnisvorträge erfolgt seit 2008 zu historischen Kursen auf der Basis des Geschäftsjahres 2007. Die sich aus der Währungsumrechnung zum Bilanzstichtag ergebenden Differenzbeträge wurden erfolgsneutral als Währungsdifferenz in die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesene Währungsrücklage eingestellt. D. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungI. Konzernbilanz1. KonzernanlagevermögenDie gesondert dargestellte Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Die Zugänge zu den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden im Anlagegitter mit Stichtagskursen umgerechnet, während die Umrechnung der Abschreibungen in Fremdwährung in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung mit den Durchschnittskursen erfolgt. 2. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenEs bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 8.080,33. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde der Bestand an veräußerten Forderungen nachverfolgt. Zahlungseingänge, die nach der letzten Veräußerung erfolgten, wurden in Höhe von EUR 3,1 Mio. (i. V. EUR 3,3 Mio.) als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. 3. Sonstige VermögensgegenständeIn der Position sonstige Vermögensgegenstände ist ein Betrag von EUR 171.768,64 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Sie beinhaltet außerdem einen Betrag in Höhe von EUR 604.943,00, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entsteht. Es handelt sich hierbei um noch nicht verrechenbare Vorsteuer. 4. RechnungsabgrenzungspostenIn der Position ist ein Disagio von EUR 159.292,05 (i. V. EUR 180.530,97) enthalten. 5. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital betrifft in voller Höhe die Kapitalanteile der Kommanditisten. 6. Gewinnrücklagen
7. KonzernbilanzgewinnIm Konzernbilanzgewinn enthalten ist ein Konzernergebnisvortrag in Höhe von EUR -26.626,48 (i. V. EUR 4.825.738,47). 8. SteuerrückstellungenIn den Steuerrückstellungen sind Rückstellungen für latente Steuern in Höhe von EUR 401.570,14 ausgewiesen. 9. Sonstige RückstellungenFür mittelbare Verpflichtungen aus dem Deckungsfehlbetrag einer Unterstützungskasse in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 73) wurde gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB keine Rückstellung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Verpflichtungen im Arbeitnehmerbereich in Höhe von TEUR 25.649, aus Umsätzen in Höhe von TEUR 14.292 und für sonstige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.814. 10. Verbindlichkeiten
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch Grundschulden bzw. Hypotheken besichert. Die besicherten Verbindlichkeiten betragen am Bilanzstichtag EUR 17.532.999,60. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 83.804,48 (i. V. EUR 84.579,61). II. Gewinn- und Verlustrechnung1. UmsatzerlöseAufgliederung nach Sparten
Aufgliederung nach Regionen
2. Periodenfremde Erträge und AufwendungenIn den Umsatzerlösen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 450 enthalten. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Retouren, Preisdifferenzen und Boni der Vorjahre. Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 260 betreffen im Wesentlichen Skonto- und Bonusrückerstattungen. Im Materialaufwand sind periodenfremde Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 616 enthalten sowie periodenfremde Erstattungen aus Bezugsnebenkosten in Höhe von TEUR 40. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3.431 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen bzw. Einzelwertberichtigungen sowie Erträge aus Anlageabgängen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 785 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Nachzahlungen aus Lieferungen und Leistungen 2008 und um Verluste aus Anlageabgängen sowie um Forderungsausbuchungen. In Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind periodenfremde Zinsen in Höhe von TEUR 4 ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 70 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 22. Die sonstigen Steuern enthalten periodenfremde Steuern aus Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 46. 3. Aufwendungen für AltersversorgungIn der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 5.219.542,69 (i. V. EUR 4.863.559,52) enthalten. 4. Verbundene UnternehmenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 3.084,64 (i. V. EUR 2.459,96) Zinsen an verbundene Unternehmen. 5. AbschreibungenDie Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten in Höhe von EUR 139.813,32 außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen in voller Höhe von EUR 650.000,00 außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB. E. KonzernkapitalflussrechnungWährend des Geschäftsjahres wurden Zinsen in Höhe von TEUR 5.101 und Steuern in Höhe von TEUR 5.304 gezahlt. F. KonzerneigenkapitalspiegelAm Bilanzstichtag stehen TEUR 34.872 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Gesetzliche und satzungsmäßige Ausschüttungssperren bestehen nicht. Die übrigen Veränderungen im erwirtschafteten Konzerneigenkapital betreffen Veränderungen aus der Währungsumrechnung. G. Sonstige Angaben1. BeteiligungsverhältnisseDie gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 5) ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. OffenlegungserleichterungenFür folgende Gesellschaften werden die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen: fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal fischer automotive systems GmbH & Co. KG, Horb a. N. fischertechnik GmbH, Waldachtal fischer Deutschland Vertriebs GmbH, Waldachtal fischer Hotel- und Catering-Services GmbH & Co. KG, Waldachtal fischerinternational GmbH, Waldachtal fischer Consulting GmbH, Waldachtal FIKU GmbH, Waldachtal 3. PersonalDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Rahmen einer stillen Abtretung waren zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von TEUR 12.018 (i. V. 18.139) verkauft. Dadurch resultierte im Berichtsjahr ein Mittelabfluss über TEUR 6.121 und eine Bilanzverkürzung von TEUR 8.967. Bei einer Aussetzung des revolvierenden Forderungsverkaufs kommt es zukünftig zu Mittelabflüssen in Höhe des verkauften Forderungsbestandes. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus vier Immobilien- und zwei Mobilienverträgen in Höhe von TEUR 33.133 enthalten. Davon entfallen TEUR 20.418 auf zukünftige Tilgungen und TEUR 12.715 auf Zinsen und Verwaltungskostenbeiträge. Die Bilanzsumme hat sich dadurch um TEUR 26.043 verkürzt. Zudem bestehen Verpflichtungen aus weiteren Leasingverträgen in Höhe von TEUR 6.455, aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 8.190, aus Abnahmeverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.020 und Sonstige in Höhe von TEUR 4.800. 5. Derivative FinanzinstrumenteDie derivativen Finanzinstrumente betreffen ausschließlich OTC-Produkte und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Marktwerte entfallen weitestgehend auf bestehende Zins- und Währungssicherungen. Rückstellungen wurden insoweit gebildet, als negative Marktwerte nicht durch Bewertungseinheiten gedeckt sind. Für negative Marktwerte wurde eine Drohverlustrückstellung von TEUR 400 gebildet. Die Marktwerte der Zinsswaps wurden nach der im Markt üblichen Diskontierung von Zahlungsströmen mit der Marktzinskurve ermittelt (Bootstrapping). Zinscaps werden mittels Black-Scholes-Modell bewertet. Die Marktwerte für Devisentermingeschäfte sind nach der Diskontierungsmethode für unbedingte Geschäfte bewertet. 6. Honorar des Konzernabschlussprüfers (ohne Umsatzsteuer)
Waldachtal, 26. April 2010 fischerwerke
GmbH & Co. KG
Geschäftsführung gez. Prof. E. h. Klaus Fischer gez. Jörg Klaus Fischer gez. Michael Belschak gez. Ulrich Jäckle gez. Dr. Longfei Li gez. Dr. Joachim Schätzle gez. Marcus Wölfle Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der fischerwerke GmbH & Co. KG, Waldachtal, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 a und 6 b HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und der ehemaligen Geschäftsführer nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 27. April 2010 Ebner
Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Hans-Dieter Harm Wirtschaftsprüfer Claudia Rothe Wirtschaftsprüferin Zusätzliche AngabenDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. Juni 2010 gebilligt worden. |
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fischerwerke GmbH & Co. KG GmbH & Co. KG
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH & Co. KG
- Address
- 72178 Waldachtal
- Commercial register
- HRA 440255, Stuttgart
- Industry
- Industry · viewable with an API key Get API key →
Financials
Balance sheet
2010- Current Assets 62,5 % 219,20 Mio
- Fixed Assets 36,8 % 128,97 Mio
- Prepaid Expenses 0,7 % 2,40 Mio
- Equity 30,9 % 108,32 Mio
- Provisions 21,5 % 75,31 Mio
Balance sheet data available for 3 earlier fiscal years.
Profit & loss
2010- Revenue 44,0 % 549,45 Mio
- Material expenses 16,9 % 211,27 Mio
- Personnel expenses 14,4 % 180,07 Mio
- Other operating expenses 7,7 % 96,80 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4,5 % 55,70 Mio
- Annual net profit/loss 2,8 % 34,50 Mio
- Group balance sheet profit/loss 1,9 % 24,06 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 1,8 % 22,03 Mio
- Gewinngutschrift auf Gesellschafterkonten 1,5 % −18,35 Mio
- Income and profit taxes 1,2 % 15,56 Mio
- Other operating income 1,1 % 13,74 Mio
- Gewinnvortrag (i. V. Verlustvortrag) aus dem Vorjahr 0,6 % 7,83 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,5 % 6,80 Mio
- Interest and similar expenses 0,5 % 5,90 Mio
- Außerordentliches Ergebnis 0,3 % −4,20 Mio
- Other taxes 0,1 % 1,44 Mio
- Other capitalized own work 0,1 % 1,22 Mio
- Other interest and similar income 0,0 % 414,2 k
- Außerordentliche Erträge 0,0 % 248,1 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 139,6 k
- Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,0 % 86,7 k
- Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 0,0 % −6,3 k
- Income from investments 0,0 % 4,6 k
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
- Außerordentliche Aufwendungen 100,0 % 4,45 Mio
P&L data available for 3 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
C******** D***************** (*** W******
since 2021 Procura
-
M********* K**** B******
since 2021 Procura
-
R****** T******
since 2026 Procura
-
T***** D***** K*****
since 2026 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
-
A**** F******
100.0 %
50k DM
Ultimate beneficial owners (UBOs)
Holds shares in
- fischer Werkzeug- und Formenbau GmbH GmbH 100.0 %
- fischer Sondermaschinenbau GmbH GmbH 100.0 %
- fischer GmbH GmbH 100.0 %
History
- 2026
-
23.06.
Exit of positionE**** M******* F**** · Procura
-
29.05.
Member entryR****** T****** · Procura
-
24.03.
Member entryT***** D***** K***** · Procura
-
30.01.
Exit of positionH********** M**** · Procura
- 2025
-
25.06.
Exit of positionH***** T**** · Procura
- 2024
-
22.10.
Exit of positionC******** H******* · Procura
-
18.05.
Member entryE**** F**** · Procura
- 2023
-
20.10.
Member entryH***** T**** · Procura
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2010 Konzernabschluss
- 2009 Konzernabschluss ↓
- 2008 Konzernabschluss
- 2007 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2009
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
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