FRIGOSPED GmbH Internationale SpeditionRansbach-BaumbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31.12.2024Aktivseite scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024scroll
ANHANG für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung. Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang auszuweisen sind, erfolgen grundsätzlich im Anhang. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft scroll
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgren-zungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll ab-geschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht aktiviert. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Ertragsteuern für die Geschäftsjahre 2023 bis 2024. Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende kurzfristige Bankguthaben mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge. Finanzanlagen Die Beteiligungsbuchwerte erhöhten sich im Geschäftsjahr um € 400.000,00 und betreffen die Anteile an der Veik Fleet Management GmbH, Verden. Mit notariell beurkundetem Kauf- und Abtretungsvertrag hat die Gesellschaft mit Wirkung zum 28.10.2024 die Anteile erworben. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen einen Kreditbetrag in Höhe von € 6.459.000,00 (Vorjahr: € 3.880.000,00) der im Rahmen einer Vereinbarung über insgesamt € 7.000.000,00 gewährt wurde. Dieser als Darlehen ausgestaltete Kreditrahmen ist befristet bis zum 31.12.2030; die Zinsen werden quartalsweise erbracht. Die Gesellschaft hat einen Rangrücktritt für dieses Darlehen erklärt. Ein weiteres Darlehen wurde an die FS Transport GmbH (vormals F+S Transport GmbH) in Höhe von € 2.310.813,53 gewährt. Die Zinsen werden einmal jährlich erbracht. Die Laufzeit des Darlehens ist bis zum 23.10.2032 befristet. Die Gesellschaft hat hierfür einen Rangrücktritt erklärt. Angaben zum Anteilsbesitz scroll
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nur Zahlen aus dem Jahresabschluss 2023 vorhanden
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Die Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde selektiv in Anspruch
genommen.
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von der Befreiung gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 32.187,63 (Vorjahr: € 32.774,60). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von € 1.930.085,22 (Vorjahr: € 1.360.396,94). Aktive latente Steuern Nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurden die aktiven latenten Steuern in Höhe von € 21.050,42. (Vorjahr: € 46.955,70) nicht aktiviert. Passive latente Steuern liegen nicht vor. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 29,5 % (Vorjahr: 29,5 %). Steuerlatenzen zum 31.12.2024: scroll
Steuerlatenzen zum 31.12.2023: scroll
Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht. Eigenkapital Durch Gesellschafterbeschluss vom 12. August 2024 wurden € 2.041.114,00 von der Gewinnrücklage in die Kapitalrücklage eingestellt. Somit erhöhte sich die Kapitalrücklage auf einen Betrag von € 3.841.114,00 (Vorjahr € 1.800.000,00). Die Gewinnrücklage verminderte sich entsprechend auf € 4.799.029,03 (Vorjahr € 6.840.143,03). Darüber hinaus wurde eine Gewinnausschüttung von € 533.755,00 beschlossen. Der verbleibende Teil des Jahresüberschusses 2023 wurde dem Gewinnvortragskonto gutgeschrieben. Die Kapitalrücklage wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Oktober 2024 um weitere € 400.000,00 auf € 4.241.114,00 erhöht. Die Erhöhung erfolgte im Zuge des Anteilserwerbs der Veik Fleet Management GmbH, Verden durch die Gesellschaft. Darüber hinaus wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 26.6.2024 eine Ausschüttung in Höhe von € 533.755 beschlossen. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: scroll
Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechend den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend mit € 1.400.028,82 (Vorjahr € 1.600.109,82) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnunq Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Dieses Gliederungsschema ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen (§ 285 Nr. 4 HGB) entfallen 22,3% (Vorjahr: 24,7 %) auf das Ausland und 77,7 % (Vorjahr: 75,3 %) auf das Inland. Es handelt sich im Wesentlichen um Erlöse für Transport- und Logistikleistungen. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 947,43 (Vorjahr: € 11.209,50) enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Erträge), wie folgt enthalten:
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 290,81 (Vorjahr: € 4,03) enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind (periodenfremde Aufwendungen), wie folgt enthalten:
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens In den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind ausschließlich Zinserträge aus Ausleihungen in Höhe von € 356.337,78 enthalten (Vorjahr: € 138.420,74). Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Nutzung der benötigten technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebsausstattung wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Laufzeiten betragen noch bis zu drei Jahre. Die damit in Verbindung stehenden gesamten finanziellen Verbindlichkeiten betragen € 1.605.600,45, davon € 720.250,41 mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr und € 885.350,04 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Laufzeit von bis zu 54 Monaten in Höhe von insgesamt € 8.531.474,58. Davon entfällt ein Betrag von € 4.088.807,16 auf eine Restlaufzeit unter einem Jahr und ein Betrag von € 4.442.667,42 auf eine Restlaufzeit über einem Jahr. Zielsetzung der eingegangenen Miet- und Leasinggeschäfte ist insbesondere die Verringerung der Kapitalbindung und Verbesserung der Eigenkapitalquote. Sie führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten Fahrzeuge, Betriebsausstattungen und Gebäude. Haftungsverhältnisse Im Geschäftsjahr 2022 hat die Gesellschaft eine neue Tochtergesellschaft, die FRIGOMED GmbH, Kassel (vormals Sonnenschein Logisitk GmbH, Ransbach-Baumbach), gegründet. Diese betreibt ihr Geschäft mit einem Fuhrpark, der durch den FRIGOSPED-Konzern erworben worden ist. Im Zuge der Erweiterung dieses Eigenfuhrparks hat die FRIGOSPED GmbH eine Bürgschaft für den Mietkauf in Höhe von € 6.444.300 und eine Mithaftung für finanzierende Darlehen in einer Höhe von € 5.597.900 übernommen. Durch die seit Aussprache der Haftungsübernahmen vorgenommen Tilgungen valutiert die Finanzierung aus dem Mietkauf mit € 4.892.346,67 am Abschlussstichtag und die Darlehen mit € 4.566.740,57. Daneben bürgt die FRIGOSPED für weitere Fahrzeuge, die von der FRIGOMED angemietet worden sind. Die zukünftigen Mietzahlungsverpflichtungen aus diesen Fahrzeugmieten liegen bei € 2.070.191,34. Für das Tochterunternehmen FS Logistics GmbH haftet die FRIGOSPED GmbH für die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die beiden betreffenden Darlehen über nominal € 8.072.000 valutieren am Abschlussstichtag mit € 6.882.744,27. Es besteht darüber hinaus eine Mietbürgschaft in Höhe von € 321.000 aus einem Mietverhältnis für einen Standort der Gesellschaft. Ebenso übernimmt die Gesellschaft für ein Tochterunternehmen die Warenkreditversicherung aus einem Einkaufskontrakt. Der daraus resultierende Haftungsbetrag liegt am Abschlussstichtag bei € 228.733,64. Die Haftungsverhältnisse für die zuvor genannten Sachverhalte betragen damit insgesamt € 16.891.565,15. Aufgrund der aktuellen finanziellen Ausstattung der Unternehmensgruppe rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme. Für die folgenden Tochtergesellschaften wurden Patronatserklärungen abgegeben:
Arbeitnehmer:innen im Durchschnitt des Geschäftsjahres Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:innen beträgt damit 488 (Vorjahr: 409) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Seit Mai 2025 ist Herr Manfred Normann, Koblenz, zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Des Weiteren sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Mitglieder der Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Herr Hoffmann-Rothe ist im Juni 2024 als Geschäftsführer ausgeschieden. Herr Wernig ist im April 2025 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB zur Angabe der Organbezüge wird Gebrauch gemacht. Die FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, stellt als Mutterunternehmen sowohl für den größten als auch für den kleinsten Kreis einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.
Ransbach-Baumbach, 27. Mai 2025
gez. Bernhard Heinrich, Geschäftsführer gez. Manfred Normann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024scroll
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LAGEBERICHT 2024I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die FRIGOSPED GmbH ist ein internationaler Speditions- und Logistikdienstleister, spezialisiert auf den Transport, die Lagerung und den Umschlag von sensiblen Gütern sowie auf Logistikaufträge mit individuellen und digitalen Anforderungen. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Ransbach-Baumbach. Wir beschäftigen zum Stichtag des Geschäftsjahres 448 Mitarbeiter, davon 27 Auszubildende, an insgesamt 10 Standorten in Deutschland. Im Jahr 2020 haben wir unsere Tochtergesellschaft FS Logistics GmbH mit Hauptsitz in Ransbach-Baumbach mit einer Niederlassung in Verden gegründet. Gegenstand der Gesellschaft sind individuelle Logistiklösungen mit dem Schwerpunkt auf Inhouse-Logistik, Warehousing, Value Added Services und Transport. Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Frigomed GmbH zunächst unter der Firmierung Sonnenschein GmbH gegründet. Ab 2023 wurden 10 % der Anteile von Herrn Klaus-Peter Schmoll gehalten, der diese Anteile mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2025 an Frigosped GmbH übertragen hat. Das Unternehmen beschäftigt einen eigenen Nutzfahrzeug-Fuhrpark im Rahmen einer Kontraktlogistik in der Pharma-Branche sowie für den Lebensmittelhandel. Bereits 2022 wurden 90 % der Anteile an der in Planinsolvenz befindlichen Kaiser & Schmoll GmbH mit Sitz in Kassel unter aufschiebenden Bedingungen durch Frigosped GmbH erworben. Die Übertragung der Anteile erfolgte zum 05.04.2023. Die Insolvenz ist zum 12. Mai 2023 aufgehoben worden. Die Verbindlichkeiten wurden vollständig befriedigt. Das Unternehmen wurde anschließend in F+S Transport GmbH umfirmiert und konzentriert sich auf die Spedition und Komplettladungstransporte. Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2025 hat Herrn Klaus-Peter Schmoll seine restlichen Anteile an Frigosped GmbH übertragen, die Frigosped GmbH ist damit alleinige Gesellschafterin. Die Beteiligungsgesellschaft wurde im Jahr 2025 in FS Transport GmbH umfirmiert und der Sitz der Gesellschaft nach Ransbach-Baumbach verlegt. Es bestehen drei Niederlassungen in Hamburg, Kassel und Wittenberg. Die Veik Fleet Management GmbH wurde in 2024 erworben. Die Abaudit GmbH wurde als Vertriebsgesellschaft für die selbst entwickelten Software-Lösungen im Jahr 2023 gegründet. In 2024 wurde nur noch eine der erforderlichen Immobilien von dem nahestehenden Unternehmen KWN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG gemietet und zum Jahreswechsel 2024/2025 durch Frigosped erworben. Weitere gewerblich genutzte Immobilien wurden von Dritten angemietet bzw. befinden sich im Eigentum. Im Jahr 2024 haben wir die Umsetzung unserer Digitalisierungs-Strategie durch weitere Investitionen in unsere IT-Infrastruktur fortgesetzt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2024 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands rund 4,31 Billionen Euro, nominal ist das BIP gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer Rezession, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent. Schon im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zurück; dass die Wirtschaft in Deutschland zwei Jahre in Folge schrumpfte, kam zuletzt vor über 20 Jahren vor. Die Probleme, mit denen die deutsche Wirtschaft kämpft, sind vielfältig. Deutschland ist als exportorientierte Volkswirtschaft besonders von der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche der letzten Jahre betroffen, welche unter anderem durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und anderen geopolitischen Spannungen ausgelöst bzw. verstärkt wurden. Auch die Folgen der in den letzten beiden Jahren hohen Inflation belasten die deutsche Wirtschaft weiterhin. Zudem müssen die deutschen Unternehmen den Umbau hin zu einer CO2 -neutralen Wirtschaft bewältigen und sich an die Folgen des demografischen Wandels anpassen. (Quelle: Veröffentlicht von Statista Research Department, 12.03.2025) Der Logistik-Indikator der Bundesvereinigung Logistik (BVL) für das 4. Quartal 2024 zeigt einen leichten Aufwärtstrend des Geschäftsklimas in der deutschen Logistikwirtschaft. Verantwortlich dafür ist eine Trendumkehr hinsichtlich der Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate. Dies zeigen die Zahlen zum 4. Quartal 2024. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und struktureller Krisen, die insbesondere die herstellende Industrie betreffen (von rückläufigen Auftragseingängen bis hin zu branchenspezifischen Herausforderungen) hat sich die Stimmung der deutschen Logistiker im zurückliegenden Jahr leicht aufgehellt. Die aktuelle Geschäftslage bei Logistikdienstleistern und deren Kunden aus Industrie und Handel bleibt unverändert schwierig. Im Verlauf des Jahres 2024 ist der Index leicht gefallen und stagniert im letzten Quartal auf niedrigem Niveau bei etwa 83 Indexpunkten (Basisjahr 2015: Indexwert 100). Die Entwicklung im zurückliegenden Jahr ist gleichermaßen die Fortsetzung einer bereits drei Jahre anhaltenden Talfahrt. Die Geschäftslage in Industrie, Handel und Logistikdienstleistung bleibt auf einem Abwärtstrend. Sowohl Anbieter als auch Anwender von Logistikdienstleistungen sehen die aktuelle Situation deutscher Unternehmen weiterhin als sehr herausfordernd. Diese Einschätzung spiegelt sich im Index der Geschäftslage wider, der den niedrigsten Stand seit Mitte 2020 erreicht hat. Nur während der zwei großen Krisen der letzten zwei Jahrzehnte - Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 und Coronakrise 2020 - brach der Index noch stärker ein. Allerdings gab es für beide Krisen jeweils eine eindeutige Hauptursache, die eine schnelle und erfolgreiche Einleitung von Gegenmaßnahmen ermöglichte. Während sich die Weltwirtschaft und die Geschäftslage in der Logistik nach der Wirtschafts- und Coronakrise relativ rasch erholte, ist nun seit bereits drei Jahren ein deutlich langsamerer, aber kontinuierlicher Abwärtstrend des Index erkennbar. (Quelle: Kommentar zum Logistik-Indikator für das 4. Quartal 2024 von PwC und BVL) Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr haben wir einen um 5,3 % (= € 9,8 Mio.) höheren Umsatz (€ 195,5 Mio.) erzielt, im Wesentlichen bedingt durch ein stärkeres Inlandsgeschäft, sowohl bei Transport- als auch bei Lagerdienstleistungen. Absolut ist der Rohertrag um 6,6 % gestiegen. Relativ hingegen war eine Steigerung von 25,9 % auf 26,3 % im Verhältnis zum Umsatz zu verzeichnen. Der Anstieg ist auch auf eine Verschiebung der Lagerdienstleistungen vom Materialaufwand hin zum Personalaufwand zu erklären. Die Personalkosten sind um T€ 786 gestiegen, das entspricht 3,3 %. Die Mehraufwendungen gehen einher von mit dem Aufbau von Logistik- und IT-Experten und der allgemeinen, aber außerordentlichen Gehaltsentwicklung. Durch weitere Investitionen in unsere IT-Systeme und Ausstattung sind unsere Abschreibungen mit T€ 185 um 8,7 % höher als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss des Jahres 2024 betrug T€ 3.801 (Vorjahr T€ 2.724). Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist mit 35,6 % im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 % (absolut) gestiegen. Einer Erhöhung der Bilanzsumme um Mio. € 6,3 verglichen zum Vorjahr steht eine Erhöhung des Eigenkapitals um € 3,7 Mio. gegenüber, davon € 2,4 Mio. aus Zuführungen in die Kapitalrücklage. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um € 2,8 Mio. gestiegen. Der Anstieg steht im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Immobilie für den Standort der Tochtergesellschaft Frigomed GmbH, Kassel. Im kommenden Jahr gehen wir weiter von einer positiven Geschäftsentwicklung und von einer Verbesserung der Finanzlage aus. Allerdings wird das Betriebsergebnis durch die Anlaufverluste im Aufbau der eigenen Transportlogistik auslastungsbedingt negativ beeinflusst werden. Unser vereinfachter Cash-Flow aus Jahresüberschuss und Abschreibungen beträgt T€ 6.118 (Vorjahr: T€ 4.856). Das Unternehmen ist aufgrund des Cashflows und bestehender Kreditlinien jederzeit in der Lage seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Die Bilanzsumme erfuhr gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um T€ 6.402, im Wesentlichen bedingt durch weitere Investitionen in die Grundstücke & Gebäude (+T€ 5.543 (inkl. Abschreibungen), Anstieg der Ausleihung an Tochtergesellschaften (+T€ 2.079) bei einem gleichzeitigen Rückgang der Bankguthaben (-T€ 1.129). Das Stammkapital ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das Eigenkapital erhöhte sich im Wesentlichen um den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.801 sowie der Einstellungen in die Kapitalrücklage in Höhe von € 2,4 Mio. auf € 20,4 Mio. Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss / Eigenkapital) ist von 16,3 % auf 18,7% leicht gestiegen. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen des internen Berichtswesens liegt unser Schwerpunkt auf den nachfolgenden finanziellen Leistungs- und Steuerungsindikatoren:
Im Berichtsjahr kennzeichnet sich unsere werthaltige Umsatzentwicklung durch ein maßvolles Wachstum aus, das maßgeblich durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie Lieferanten und Dienstleistern auf Basis längerfristiger Vertragsbeziehungen beruht. Die Umsatzwachstumsrate von über 5 % - in Summe aus marktbedingten Volumenrückgängen und Preiserhöhungen - gegenüber dem Vorjahr verdeutlicht unsere Stärken in einem hochkompetitiven Markt und bestätigt unsere Prognose. Insbesondere unsere Investitionen in die weitere Digitalisierung unserer Prozesse trugen wesentlich zur Effizienzsteigerung und verbesserten Kundenzufriedenheit bei. Unsere Fähigkeit flexibel auf saisonale und konjunkturelle Marktschwankungen sowie Kundenanforderungen reagieren zu können und unser Controlling, in den Bereichen Auslastung, Umsatzqualität und Kundenzufriedenheit sowie Kosten gewährleisten unseren Erfolg. Externe Einflussfaktoren, wie geopolitische Ereignisse, beeinflussen die allgemeine Konsum.- und Investitionszurückhaltung. Die Nachfrage hat wiederum einen Einfluss auf das volatile Transportvolumen. In Summe hat dieses in der Transportbranche zu mangelnder Auslastung und steigende Kosten bedingt durch mehr Leerkilometer geführt. Dank risiko- und chancenbewusster Vorgehensweise in der Auswahl unserer Kundenverbindungen und der flexiblen Ausrichtung in der „Make or Buy“-Strategie haben wir die Auswirkungen hieraus angemessen am offenen Drittmarkt erfahren. Für die Zukunft planen wir, unsere Position in unseren Schlüsselmärkten weiter angemessen auszubauen und unsere Services durch technologische Fortschritte weiter zu verbessern. Unsere Strategie zielt darauf ab, das Umsatzwachstum weiterhin nachhaltig zu entwickeln und unsere Position im Bereich der Markt der sensiblen Güter weiter zu festigen. Die Eigenkapitalrentabilität, gemessen als Verhältnis des Jahresüberschusses zum Eigenkapital zum Bilanzstichtag, ist ein zentraler Indikator für die finanzielle Effizienz und Profitabilität unseres Unternehmens. Im Berichtsjahr erreichte unsere Eigenkapitalrentabilität einen Wert von 18,7%, was allerdings einer geringen Erhöhung gegenüber dem Vorjahr gleichkommt und über den Erwartungen des Vorjahres liegt. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch die Erhöhung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzrentabilität gemessen als Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern zum Umsatz beträgt 2,7% gegenüber 2,2% im Vorjahr. Mit gezielten Maßnahmen zur Umsatzentwicklung und Kostenoptimierung sowie durch die fortwährende Verbesserung unserer operativen Prozesse u.a. durch Digitalisierung streben wir weiterhin eine nachhaltige leichte Steigerung dieser Kennzahlen in den kommenden Jahren an. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere Mitarbeiter:innen sind die Basis unseres Erfolgs. Sie identifizieren sich stets mit der Erfüllung unseres Unternehmenszwecks und den daraus abgeleiteten Zielen sowie Maßnahmen. Im Rahmen einer individuellen Kompetenz- und Potentialentwicklung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich auch an der strategischen Planung bzw. Unternehmenskultur ausrichtet, wird sichergestellt, dass auf ständig neue Herausforderungen flexibel reagiert werden kann. Besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang für uns entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten mit fachlichen als auch verhaltensorientierten Inhalten. Hierzu arbeiten wir mit renommierten Weiterbildungsinstituten zusammen. Nachhaltigkeits-Management ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Alle Standorte unseres Unternehmens werden kontinuierlich auf Energieeinsparung und Ressourcenschonung geprüft. Wir investieren stetig in die Energieeinsparung in Gebäude und Fuhrpark, Digitalisierung unserer Prozesse sowie bei alternativen Energien im Fuhrpark und Immobilien. So haben wir im Jahr 2024 erstmalig die Position eines Nachhaltigkeits-Managers besetzt sowie erneut in unseren Logistikimmobilien Teile der Hallenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung umgestellt, weitere Investitionen in E-LKW, E-PKW und Hybrid-Fahrzeuge inklusive Ladeinfrastruktur beauftragt. Im Rahmen der Nutzfahrzeuginvestition wurde großer Wert daraufgelegt, dass Altfahrzeuge durch die neueste emissionssparende Fahrzeuggeneration ausgetauscht wurden. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsmaßnahmen haben wir unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht erstellt und wir wurden auf der Online-Plattform EcoVadis mit einer sehr guten Bewertung registriert. Unsere Betriebe wurden erneut vom unabhängigen IFS International Featured Standards mit dem durchgängigen Top-Ergebnis „Higher Level“ zertifiziert. Darüber hinaus verfügen wir über aktuelle Zertifizierungen GMP+ (Futtermittel), GDP (Pharma) und Bio. Auch im Hinblick auf zukünftige Investitionen zählen die Merkmale Qualität und Umweltverträglichkeit ebenso wie die Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit zu den wichtigsten Entscheidungskriterien. Die sorgfältige Lieferantenauswahl und -pflege dient der Qualitätssicherung und erfolgt deshalb nicht allein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Mit unseren Lieferanten:innen verbindet uns meist eine schon seit vielen Jahren gefestigte, partnerschaftliche Zusammenarbeit, die dem Unternehmen und damit auch unserer Kundschaft dient. Die auf langfristige Zusammenarbeit ausgelegten Beziehungen sind respektvoll, vertrauensvoll und verbindlich. Unser primäres Unternehmensziel ist es, FRIGOSPED und seine Beteiligungsgesellschaften so weiterzuentwickeln, dass der Unternehmensfortbestand und die Sicherheit der Arbeitsplätze gewährleistet ist. Um dies zu erreichen, stehen unsere Kunden im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir pflegen und bauen wir unsere bestehenden Kundenbeziehungen aus, ebenso erschließen wir neue Geschäftszweige und Kundengruppen im In- und Ausland. Wir streben ein nachhaltiges Wachstum unseres Unternehmens an, um uns wettbewerbsfähig zu halten und unsere Dienstleistungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der Name FRIGOSPED soll auch weiterhin intern und extern mit höchster Qualität und bestem Kundenservice verbunden werden. Gesamtaussage Das Ergebnis des Geschäftsjahres erfüllt unsere selbst gesteckten Ziele noch nicht vollumfänglich. Der strategisch wichtige Aufbau des eigenen Fuhrparks hat sich wirtschaftlich und operativ bestätigt. Der Aufbau eines Neukundenauftrages in der Kontraktlogistik dauert jedoch aufgrund von mangelnder Auslastung länger als erwartet. Die erfreulich höhere Auslastung in den Lagerstandorten und den digitalen Service-Bereichen konnten die Entwicklung jedoch positiv unterstützen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2025 eine vor dem Hintergrund der getroffenen Maßnahmen leicht verbesserte Ergebnisentwicklung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb bestehender Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir haben im Berichtsjahr unsere Verbindlichkeiten nach jeweils vereinbartem Skontoabzug gezahlt. Zur finanziellen Absicherung gehören neben den laufenden Maßnahmen in der Überwachung der Forderungen vor allem die seriöse Kundenauswahl. III. Zweigstellenbericht Unser Unternehmen bzw. unsere Beteiligungsgesellschaften verfügen neben dem Hauptsitz in Ransbach-Baumbach über 10 inländische Niederlassungen in:
Unsere Zweigniederlassungen helfen uns unsere Kunden effizienter zu betreuen. IV.Prognosebericht Wirtschaftliche Entwicklung Bei unserer Planung gehen wir davon aus, dass der Geschäftsverlauf bei FRIGOSPED im Wesentlichen von der Entwicklung der Binnenkonjunktur und deren Auswirkung auf unsere Branche abhängt. Die wirtschaftliche Dynamik wird zunächst schwach bleiben. Zeichen für eine spürbare konjunkturelle Belebung sind rar gesät. Ohnehin leidet die deutsche Wirtschaft offenbar vor allem unter strukturellen Problemen, die kurzfristig kaum nachlassen werden. Sofern die US-Administration die Zölle auf deutsche Einfuhren erhöhen wird - wie für diese Prognose unterstellt -, wird dies die Wirtschaftsleistung zusätzlich dämpfen. Schon allein die Unsicherheit durch die erratische US-Handelspolitik dürfte belastend wirken. Dabei hat die deutsche Exportwirtschaft in den vergangenen Jahren bereits merklich an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt und Marktanteile verloren. Für 2025/26 geht das IWF für die Prognose davon aus, dass die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD bereits teilweise umgesetzt werden und die Finanzpolitik deutlich expansiver ausgerichtet wird. Vor diesem Hintergrund haben hat das IWF seine Prognose nach oben angepasst und rechnen für das Jahr 2026 nun mit einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent (Dezemberprognose: 0,9 Prozent). Im laufenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt stagnieren (Dezemberprognose: 0,0 Prozent). Die Investitionen dürften ihre Talsohle durchschreiten und im Jahr 2026 nach vier Rückgängen in Folge wieder zulegen. Neben der weniger restriktiv wirkenden Geldpolitik tragen dazu auch die konjunkturelle Belebung und der Anstieg der öffentlichen Investitionen bei. Die Erwerbstätigkeit wird im kommenden Jahr wohl wieder etwas zulegen, während sich für das laufende Jahr ein leichter Rückgang abzeichnet. Der Spielraum für eine höhere Erwerbstätigkeit wird durch den demografischen Wandel jedoch zusehends geringer. (Quelle IFW 03/2025) Bei ihrem Frühjahrsgipfel Anfang April 2025 sind die „Logistikweisen“ zu dem Ergebnis gekommen, dass die Prognose für die Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik im Jahr 2025 real bei minus 0,5 Prozent bis minus 0,8 Prozent und nominal bei 0,8 Prozent bis 1,1 Prozent liegt. Damit passten die 26 Fachleute des Expertenkreises ihre Prognose von Herbst 2024 angesichts der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten noch einmal nach unten an. Prof. Christian Kille, Sprecher der Logistikweisen, ordnete die Ergebnisse auf einer Pressekonferenz anlässlich des Tags der Logistik entsprechend ein: „Die aktuelle Lage der Logistikbranche bleibt herausfordernd. (Quelle: Logistik Heute 23.04.2025 online) Unsere strategische Ausrichtung haben wir bereits vor Jahren so gewählt, dass wir uns auf stabile und langfristig ausgerichtete Kundenbeziehungen konzentrieren. Für unsere Key Accounts wollen wir verlässliche und innovative Geschäftspartner sein. Wir gehen keine Neukundenverbindungen ein, sofern dadurch eine bereits bestehende Kundenbeziehung benachteiligt werden könnte. Die Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie dient u.a. auch dem demografischen Wandel sowie der Effizienzsteigerung. Die Investition in den eigenen Fuhrpark steht vor dem Hintergrund der Umsetzung des Qualitätsversprechens. Maßnahmen in die verschiedenen Bereiche der Nachhaltigkeit sind eine gesellschaftliche Selbstverpflichtung. Für 2025 erwarten wir ein verbessertes Betriebsergebnis, das in erster Linie auf die Steigerung der Auslastung beruhen wird. Somit wird sich die Eigenkapitalrentabilität unseren Erwartungen zufolge für 2025 moderat verbessern. Die Umsatzrendite für das Jahr 2025 wird sich voraussichtlich ebenfalls moderat verbessern. V. Chancen und Risikobericht Der HDE Handelsverband Deutschland meldet am 31.01.2025, dass nach einem schwierigem Jahr 2024 der Einzelhandel seine Umsätze auch in diesem Jahr wohl nur geringfügig erhöhen wird. Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht im Vergleich zum Vorjahr von einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent aus. Real bedeutet das voraussichtlich ein Plus von 0,5 Prozent für die Branche. Hauptgrund dafür ist eine große Verunsicherung bei den Verbrauchern sowie die konjunkturelle Flaute. Hinzu kommen viele Unwägbarkeiten auf der politischen Ebene. Der HDE fordert deshalb in einem für viele Handelsunternehmen schwierigen Umfeld in einem Zehn-Punkte-Plan von der künftigen Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen. (Quelle: www.einzelhandel.de/presse) Somit bleibt zu erwarten, dass der private Konsum, als wesentlicher Nachfragetreiber unseres Geschäftes sich ebenfalls nur unbedeutend verändert. Flexible Reaktion auf der Kostenseite bleibt daher ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns. Die Investitionsfähigkeit und fachliche Kompetenz eines Unternehmens in der Logistikbranche sowie der Wille zur Veränderung wird ausschlaggebend dafür sein, die Herausforderungen der Zukunft als Chancen nutzen zu können. Die Digitalisierung und die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit haben einen hohen Stellenwert strategischen Entwicklung. Neben der Flexibilität im Kostenbereich soll die Auslastung des eigenen Fuhrparks mittel- und langfristig die Strategie in den einzelnen Geschäftsfeldern absichern. Mit Kunden, Lieferanten und Dienstleistern sowie unseren Mitarbeiter/innen wird eine enge Zusammenarbeit gepflegt - die Langfristigkeit in der Zusammenarbeit und die Stabilität der Lieferkette steht im Vordergrund. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklung gehen wir auch für das kommende Jahr von moderaten Umsatzzuwächsen aus, die aufgrund stabiler Kundenbeziehungen auch profitabel sein werden. Unsere Dienstleistungen im Bereich Lagerung sind personalintensiv und könnten zu Umsatzeinbußen führen, wenn entsprechendes Personal nicht zur Verfügung steht. Der Fachkräftemangel bleibt eine Herausforderung. Wir können uns nicht allein auf die Maßnahmen der Bundesregierung verlassen. Somit haben wir im Jahr 2024 damit begonnen die ersten Auszubildenen aus Übersee zu rekrutieren. Weitere werden im Jahr 2025 folgen. Hierzu haben wir. u.a. auch in bedarfsgerechten Wohnungsraum investiert. Die Geschäftsführung und leitende Mitarbeiter:innen beobachten, erfassen und bewerten laufend die sich in den Geschäftsfeldern von FRIGOSPED ergebenden Risiken und Chancen. Wir gehen nur dann Risiken ein, wenn die gebotenen Chancen überwiegen und die Risiken in sich begrenzt und nicht existenziell gefährdend sind. Grundlage des Risikomanagements ist das detaillierte und aussagefähige Berichtswesen sowie ein Expertenteam in der Krisenprävention. Schwerpunkt der Entwicklung ist stets die Sicherung und Verbesserung der Beziehungen zu Kunden, Mitarbeiter:innen und Lieferanten sowie die Optimierung des operativen Geschäfts zwecks Absicherung der finanziellen Ressourcen. Finanzwirtschaft Durch die positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre hat unser Unternehmen im Berichtsjahr den Finanzspielraum auf gutem Niveau ausbauen können. Wir sind in der Lage, den Ausbau unserer Geschäftsumfangs sowie den unserer Beteiligungsgesellschaften sowohl mit eigenen Mitteln als auch im angemessenen Umfang mit Fremdkapital zu finanzieren. Mit der Erwirtschaftung eines angemessenen Cash-Flows und der ständigen Bildung von Rücklagen bilden wir auch künftig die Grundsicherung der finanziellen Ausstattung der FRIGOSPED. Durch Vereinbarungen mit Kreditgebern, Kunden und Lieferanten werden die Finanzströme abgestimmt und geplant. Aufgrund der Ergebnisse des Berichtswesens unseres Unternehmens werden diese ständig überprüft und neu bewertet. Forderungsrisiken begegnen wir durch ständige Kontrolle der Positionen und durch die Versicherung von Risiken. Aufgrund der Beschränkung unseres Geschäftes auf Europa sind Währungsrisiken begrenzt. Zinsänderungs- und anderen Preisrisiken haben wir mit langfristigen Verträgen abgesichert. Eine negative Ergebnisauswirkung wird aus diesem Grund nicht erwartet. Beschaffung Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Transport- und Speditionsunternehmen zusammen, um die Risiken der nicht ausreichenden Zurverfügungstellung von Transportmöglichkeiten auszuschließen. Dennoch sehen wir ein mittelfristiges Risiko bei der Beschaffung des Laderaumes und den damit verbundenen höheren Transportpreisen. Der eigene Fuhrpark zahlt hierauf ein. In der Beschaffung von Investitionsgütern und Verbrauchsmaterial setzen wir auf langfristig bestehende Lieferantenverbindungen zu Marktbedingungen. Somit erwarten wir im Gesamtergebnis auch keine negative Auswirkung auf das Ergebnis. Absatz Eine langfristige und faire Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist für FRIGOSPED essenziell. Nur so können wir unsere Logistikerfahrung und -kompetenz nachhaltig unseren Kunden zur Verfügung stellen. Absatzrisiken sind derzeit nicht zu erkennen und auch nicht zu erwarten. Die Veränderungen am Markt sowie die Beziehungen zu unseren Kunden beobachten wir ständig. Die hieraus resultierenden Risiken werden von uns permanent beobachtet. Anpassungen, in welche Richtung auch immer, begegnen wir flexibel und angemessen. Grundsätzlich besteht für uns das Risiko der mangelnden Auslastung unserer Speditionsbetriebe, wovon dann auch die Deckungsbeiträge für andere Geschäftsbereiche tangiert wären. Die Marktsituation sorgt für Entwicklungsmöglichkeiten. Für notwendige Versicherungen zur Absicherung gegen wesentliche Risiken (z. B. Feuer-, Speditions-, Haftpflichtversicherungen) haben wir gesorgt. Die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter:innen sowie kundenspezifische IT-Lösungen ermöglichen uns die sichere Abwicklung der uns übertragenen Logistikaufgaben. Darüber hinaus führen wir ständig interne und externe Qualitätskontrollen durch, um den reibungslosen operativen Ablauf zu gewährleisten. Für 2025 sind weitere Investitionen in die IT geplant. In Summe gehen wir davon aus, dass sich die Chancen und Risiken im Geschäftsjahr 2025 ausgleichen werden.
Ransbach-Baumbach, 27. Mai 2025
gez. Bernhard Heinrich, Geschäftsführer gez. Manfred Normann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition, Ransbach-Baumbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen orschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 4. Juni 2025 LOHR + COMPANY GmbH Mark Schiffer, Wirtschaftsprüfer Uwe Höschler, Wirtschaftsprüfer Bekanntgabe der Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGBMit Beschlussfassung vom 17. Juni 2025 haben die Gesellschafter der FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 festgestellt. Gesellschaftsbeschluss über die Ergebnisverwendung vom 17. Juni 2025Die Gesellschafter erhalten gemäß den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft die Mindestausschüttung in Höhe von 2 % des Nennbetrages ihrer Geschäftsanteile zzgl. eines Betrages von 2 % des auf ihre Geschäftsanteile entfallenden Gewinnvortrag bzw. der Gewinnrücklagen. Die ersten EUR 1,8 Millionen in der Kapitalrücklage bleiben bei der Berechnung dieser Mindestausschüttung außer Ansatz. Die nach Einbehalt von Steuern verbleibenden Beträge werden an die Gesellschafter ausgezahlt. Im Übrigen wird der Restbetrag des Jahresüberschusses 2024 auf neue Rechnung vorgetragen. |
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FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Sälzerstrasse 1
56235 Ransbach-Baumbach - Commercial register
- HRB 5258, Montabaur
- Registration date
- April 21, 1977
- Industry
-
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Speditionen - Registered capital
- 1,117,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Besorgung, Vermittlung und Durchführung von Transporten im Güternah- und Fernverkehr, auf Schiene, Straße und in der Luft für Güter aller Art, insbesondere aber für temperaturgeführte Güter sowie Vermittlung oder Durchführung von Import-, Export- und Zollabfertigungen, Lagerungen sowie Be- und Entladung von Transportmitteln im Rahmen der Transporte für fremde Rechnung als Spediteur sowie der Handel mit Treib- und Schmierstoffen sowie Ladehilfsmitteln. Darüber hinaus Copacking/Value Added Services, Logistikberatung sowie alle sonstigen Tätigkeiten im Bereich der Logistik.
Financials
Balance sheet
2025- Fixed Assets 52,9 % 34,44 Mio
- Current Assets 46,7 % 30,37 Mio
- Prepaid Expenses 0,4 % 251,7 k
- Liabilities 63,7 % 41,48 Mio
- Equity 30,4 % 19,79 Mio
- Provisions 5,8 % 3,80 Mio
Balance sheet data available for 19 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 43,7 % 182,23 Mio
- Material expenses 34,0 % 142,07 Mio
- Gross profit 10,7 % 44,85 Mio
- Personnel expenses 6,0 % 25,23 Mio
- Other operating expenses 3,4 % 14,29 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,6 % 2,38 Mio
- Other operating income 0,6 % 2,31 Mio
- Depreciation 0,5 % 2,19 Mio
- Income and profit taxes 0,2 % 890,6 k
- Interest and similar expenses 0,1 % 436,5 k
- Annual net profit/loss 0,0 % −195,5 k
- Result after taxes 0,0 % −163,1 k
- Other interest and similar income 0,0 % 114,4 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 90,0 k
- Other taxes 0,0 % 32,4 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 100,0 % 2,19 Mio
P&L data available for 19 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Bernhard Heinrich
since 2018 Managing Director
-
Mike Heinrich
since 2026 Managing Director
-
Viktor Michel
since 2026 Managing Director
-
Christian Langer
since 2019 Procura
-
Drazan Malesevic
since 2026 Procura
-
Gerhard Mäß
since 2022 Procura
-
Gregor Hungenberg
since 2019 Procura
-
Jens Noll
since 2026 Procura
-
Kay Krauth
since 2021 Procura
-
Mathias Remme
since 2024 Procura
-
Michael Schneider
since 2019 Procura
-
Sascha Braun
since 2019 Procura
-
Sven Linxen
since 2024 Procura
-
Tobias Jardon Perwak
since 2026 Procura
-
Torge Holsing
since 2022 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- W. Kühlen Beteiligungs GmbH & Co. KG DEU 25.1 % 280k €
- R. Narten Beteiligungs GmbH & Co. KG DEU 25.1 % 280k €
-
Bernhard Heinrich
25.1 %
280k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
Holds shares in
- Veik Fleet Management GmbH 100.0 %
- FS Transport GmbH 100.0 %
- FRIGOMED GmbH 100.0 %
History
- 2026
-
18.08.
Change of bylawsFRIGOSPED GmbH Internationale Spedition
-
01.07.
Exit of positionManfred Wilhelm Joachim Normann · Managing Director
-
01.07.
Member entryMike Heinrich · Managing Director
-
01.07.
Member entryDrazan Malesevic · Procura
-
01.07.
Exit of positionViktor Michel · Procura
-
01.07.
Member entryViktor Michel · Managing Director
-
26.01.
Correction of personal dataTobias Jardon Perwak · Procura
-
26.01.
Correction of personal dataTobias Jardon Perwak · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
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- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for FRIGOSPED GmbH Internationale Spedition. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: da8f55374df4902a4614d77ca6aef51b",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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