GLATT Gesellschaft mit beschränkter HaftungBinzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Glatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Binzen1. Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Glatt ist ein innovativer Verfahrensentwickler und bietet integrierte Prozesslösungen zur Entwicklung, Herstellung und Veredelung von Pulvern an. Das international tätige Familienunternehmen begleitet seine Kunden aus der pharmazeutischen und verwandten pulververarbeitenden Industrie von der Produktentwicklung, über die erforderlichen Prozesstechnologien bis hin zur fertigen Anlage oder dem festen Arzneimittel. Die Glatt GmbH ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. So vereint die Glatt GmbH im operativen Geschäft unterschiedliche Geschäftsbereiche. Die Anforderungen seitens des Marktes und der Kunden ändern sich stetig. Um auf diese Veränderungen besser und schneller reagieren zu können und organisatorische Flexibilität zu gewinnen, wurde die Entscheidung getroffen den Bereich "Werk Anlagenbau - Process Technology Pharma" in eine neu gegründete Gesellschaft auszugliedern. Das Ziel ist es für die Zukunft noch besser aufgestellt zu sein. Die Glatt GmbH hat daher mit Wirkung zum 1. Januar 2023 ihren Teilbetrieb "Werk" auf die im Jahr 2022 gegründete Glatt Technology Solutions GmbH & Co. KG übertragen. Alle anderen Geschäftsbereiche verbleiben in der Glatt GmbH. Zum Leistungsportfolio der Glatt GmbH gehört weiterhin die Entwicklung, das Projektmanagement und der weltweite Vertrieb von individuellen Anlagen zur Herstellung pharmazeutischer Produkte (Tabletten, Kapseln, Pellets) sowie die Entwicklung innovativer Prozesstechnologien. Die wesentlichen Steuerungsgrößen im Unternehmen sind Auftragseingang, Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführungsverträgen. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Entwicklungstätigkeit der Glatt GmbH umfasst die systematische und stetige Verbesserung der bestehenden Produkte. Ferner werden im Bereich "New Technologies", insbesondere im Innovation Center der Glatt GmbH, gezielt neue Prozess- und Verfahrenstechniken sowie neue Anlagentypen entwickelt und getestet. Die Glatt GmbH verwaltet aktiv ein umfangreiches Patentportfolio und beantragt in allen relevanten Fällen Patentschutz für ihre Technologien und Produkte. Die Glatt GmbH analysiert ihr Patentportfolio regelmäßig und entscheidet, ob die Patentanmeldungen und Patente aufrechterhalten, weiterverfolgt oder fallengelassen werden. Die Glatt GmbH kontrolliert ein Patentportfolio, das zum 31. Dezember 2023 ca. 78 Patentfamilien umfasst. Sie alle sind sowohl national als auch international erteilt oder zur Anmeldung eingereicht. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 15 neue Patentanmeldungen eingereicht. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach 3,2 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 3,9 %. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde vielerorts durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, erhöhte Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und wurde im Jahr 2023 insbesondere von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik gebremst. Der Euroraum trug mit 0,5 % daher nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Die schwächelnde Weltkonjunktur hatte auch Auswirkungen auf den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Gem. dem VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) haben die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im Jahr 2023 ihr Vorjahresniveau um real 12 % verfehlt. Weiterhin sei eine Trendwende nicht erkennbar. Der Umsatz auf dem Weltpharmamarkt konnte lt. der Online-Plattform Statista im Jahr 2023 nach 1,2 Billionen US-Dollar im Vorjahr auf insgesamt 1,3 Billionen US-Dollar gesteigert werden. Demgegenüber belief sich der Umsatz auf dem deutschen Pharmamarkt im Jahr 2023 auf rund 59,8 Milliarden Euro (Vj. 56,5 Milliarden Euro). Lt. dem Ärzteblatt werden im Hinblick auf die deutsche Pharmabranche nach dem Ende des Booms für Coronaimpfstoffe und dem Produktionsrückgang von 3,5 % im Jahr 2023 wieder bessere Zeiten erwartet. Insbesondere zeugten lt. dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. die Entscheidungen zum Bau von Produktionsstätten in Deutschland von Vertrauen in den Standort. 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war für die Glatt GmbH aufgrund der angespannten gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen sehr herausfordernd. Dennoch verzeichnet die Gesellschaft entsprechend der Prognose des Vorjahres einen leichten Umsatzanstieg von 159 Mio. € auf 161 Mio. € gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Wie zu erwarten hatte die Ausgliederung wesentliche Auswirkungen auf die Gesamtleistung, den Material- und Personalaufwand. Das Ergebnis vor Steuern und vor Berücksichtigung der Ergebnisabführungsverträge in Höhe von 3 Mio. € (Vj. 8 Mio. €) liegt jedoch entgegen den Erwartungen deutlich unter dem prognostizierten Ergebnis des Vorjahres. Die Gesellschaft blickt daher insgesamt auf ein schwieriges Jahr zurück. 2.2.1 Ertragslage Die Glatt GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 161 Mio. € (Vj. 159 Mio. €). Davon wurden rund 75 % der Umsätze in Europa (Vj. 63 %), 12 % in Amerika (Vj. 18 %), 9 % im asiatischen Raum (Vj. 15 %) und 4 % in Afrika (Vj. 4 %) erzielt. Der Auftragsbestand liegt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 bei 238 Mio. € (Vj. 232 Mio. €). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr geht hierbei insbesondere aus einem erneut starken Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr von rund 167 Mio. € (Vj. 183 Mio. €) hervor. Bedingt durch einen hohen Bestandsabbau im Berichtsjahr, dem im Vorjahreszeitraum ein gegenläufiger Effekt gegenübersteht, reduzierte sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 9 % auf 149 Mio. € (Vj. 164 Mio. €). Dabei liegt die Gesamtleistung im Verhältnis zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter mit T€ 698 (Vj. T€ 349) deutlich unter dem Vorjahr. Diese Entwicklung ist auch mit der Ausgliederung "Werk Anlagenbau - Process Technology Pharma" zu sehen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von 12 Mio. € auf 4 Mio. € ist im Wesentlichen durch Einmaleffekte im vorangegangenen Geschäftsjahr zurückzuführen, die aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen hervorgingen. Diese fielen im aktuellen Berichtszeitraum mit rund 2 Mio. € geringer aus. Die Materialaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 108 Mio. € (Vj. 101 Mio. €). Dies resultierte im Wesentlichen aus einem Anstieg der Zukäufe von Handelswaren innerhalb der Glatt Gruppe. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Materialaufwandsquote, gemessen am Verhältnis des Materialaufwands zur Gesamtleistung, von 64 % auf 73 %. Insgesamt beruht diese Veränderungen aufgrund der Ausgliederung "Werk Anlagenbau - Process Technology Pharma" im laufenden Geschäftsjahr. Ebenfalls bedingt durch die Werksausgliederung verzeichnet der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 50 % auf 20 Mio. € (Vj. 40 Mio. €). Die Personalaufwandsquote liegt mit 13 % deutlich unter dem Vorjahr (Vj. 24 %). Demgegenüber liegen die durchschnittlichen Personalkosten pro Mitarbeiter mit T€ 93 (Vj. T€ 85) über dem Niveau des Vorjahres. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 24 Mio. € auf 18 Mio. € ist im Wesentlichen bedingt durch Wertberichtigungen auf Forderungen im vorangegangenen Geschäftsjahr. Das Finanzergebnis reduzierte sich um 45 % auf 0,7 Mio. € (Vj. 1,3 Mio. €) was im Wesentlichen auf die Aufwendungen aus der Verlustübernahme im Rahmen der bestehenden Ergebnisabführungsverträgen mit rund -0,9 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €) zurückzuführen ist. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag berücksichtigen im Wesentlichen Erstattungen für Ertragsteuern für das laufende Jahr sowie für das Vorjahr. Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss nach Steuern von 6,1 Mio. € erwirtschaftet werden (Vj. 5,5 Mio. €). 2.2.2 Finanzlage 2.2.2.1 Kapitalstruktur Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital 150 Mio. € (Vj. 144 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 67 % (Vj. 76 %). Der Rückgang der Rückstellungen von 15 Mio. € im Vorjahr auf 10 Mio. € im Berichtsjahr geht im Wesentlichen aus einer Minderung der Steuerrückstellungen hervor. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt von 5 Mio. € auf 4 Mio. € reduziert. Demgegenüber verzeichnen die Verbindlichkeiten im Verbundbereich einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 13 Mio. € auf 25 Mio. €. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen mit 3 Mio. € aufgrund eines Anstiegs der Umsatzsteuerverbindlichkeiten ebenfalls über dem Vorjahr (2 Mio. €). Hinsichtlich der Details zu den außerbilanziellen Verpflichtungen wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. 2.2.2.2 Investitionen Die im Berichtszeitraum getätigten Investitionen in Höhe von rund 12 Mio. € gehen im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie in das Finanzanlagevermögen hervor und stellen mit jeweils 5 Mio. € über 80 % der Gesamtinvestitionen dar. Die wesentlichen Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen mit rund 2 Mio. € die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 5 Mio. € beziehen sich dabei auf den Erwerb der Anteile an der gegründete Glatt Technology Solutions GmbH & Co. KG. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Investitionsverpflichtungen. 2.2.2.3 Liquidität Die Glatt GmbH finanziert sich überwiegend durch Eigenkapital und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft mit Ausnahme von Avalkreditlinien nicht auf Bankkredite angewiesen und verfügt über Liquiditätsreserven, auch aufgrund nicht in Anspruch genommener Kreditlinien in Höhe von rund 33 Mio. €. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 weist die Glatt GmbH einen Bestand an liquiden Mitteln von 17 Mio. € (Vj. 30 Mio. €) aus. Vor diesem Hintergrund war es für die Glatt GmbH jederzeit problemlos möglich, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 2.2.3 Vermögenslage Zum 31.12.2023 weist die Bilanz der Glatt GmbH ein Vermögen von rund 225 Mio. € aus (Vj. 190 Mio. €); hierbei ist zu beachten, dass die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 64 Mio. € (Vj. 82 Mio. €) offen von den Beständen der Vorräte abgesetzt wurden. Der den Vorratsbestand übersteigende Betrag der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 32 Mio. € ist innerhalb der Verbindlichkeiten ausgewiesen. Aufgrund der in Abschnitt 2.2.2.2 beschriebenen Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von rund 12 Mio. € und unter Berücksichtigung der Abgänge und Abschreibungen im laufenden Geschäftsjahr erhöhte sich der Buchwert des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr um 7 Mio. € auf 95 Mio. €. Bedingt durch die Werksausgliederung verzeichnet die Glatt GmbH keine Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen mehr (Vj. 5 Mio. €). Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen liegt um 14 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres (57 Mio. €; Vj. 71 Mio. €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Kunden reduzierten sich stichtagsbedingt um 3 Mio. € auf 21 Mio. €. Demgegenüber verzeichnen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen einen Anstieg von 35 Mio. € auf 71 Mio. €. Die Erhöhung im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände von 4 Mio. € auf 10 Mio. € ist im Wesentlichen auf Steuererstattungen zurückzuführen. Die liquiden Mittel reduzierten sich um 13 Mio. auf 17 Mio. €. 2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Basis für die interne Unternehmenssteuerung der Glatt GmbH ist ein monatliches Reporting. Dieses umfasst eine Darstellung der Auftragseingänge und -bestände, eine fortlaufende Plan-/ Ist Abweichung der Kostenstrukturen sowie die bedeutsamen Kennzahlen Umsatz und Ergebnis vor Steuern. Die Finanzplanung basiert auf einer rollierenden Einnahmen-/ Ausgabenrechnung. Operativ wird regelmäßig auf Projektebene beobachtet, welche Produktionsfaktoren und welche Beträge benötigt werden, um den Kundenauftrag zu erfüllen. Eine Vielzahl von weiteren qualitativen Faktoren, die kontinuierlich beobachtet und überwacht werden, wie z.B. Auslastung, Lieferantenbewertungen und Bewertungen zur Kundenzufriedenheit, runden den Informationsbedarf ab. Regelmäßige Managementmeetings werden dazu genutzt, kritische Entwicklungen zu diskutieren sowie Maßnahmen und Entscheidungen zu treffen. Maßgeblich für den zukünftigen Erfolg der Glatt GmbH ist der Auftragseingang bzw. -bestand im Kompetenzbereich Process Technology Pharma. Als Innovationstreiber haben auch Qualitätskennzahlen für die Glatt GmbH einen hohen Stellenwert. Dazu gehören die Überwachungen und systematischen Beobachtungen der Reklamationen sowie der Garantie- und Kulanzleistungen. Die Personalkosten werden sowohl am Verhältnis zur Gesamtleistung als auch an den absoluten Kosten pro Mitarbeiter gemessen. Die Personalentwicklung und die Mitarbeiterzufriedenheit sind für die Glatt GmbH sehr wichtig. Entsprechend werden regelmäßig interne Schulungen durchgeführt. Außerdem gewährt die Gesellschaft den Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich extern weiterzubilden. Die Fluktuation ist gering und trotz der schwierigen Arbeitsmarktbedingungen sowie der großen Konkurrenz durch den Schweizer Arbeitsmarkt, gelingt es der Glatt GmbH, Stellen gemäß den Personalanforderungen in angemessener Zeit planmäßig zu besetzen. Die Belegschaftsstärke der Glatt GmbH betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 213 Mitarbeitende (Vj. 470 Mitarbeitende) sowie durchschnittlich 29 Auszubildende (Vj. 26 Auszubildende). Der Rückgang der Mitarbeitenden ist bedingt durch die Ausgliederung "Werk Anlagenbau - Process Technology Pharma". 3. Chancen-, Risiko- und PrognoseberichtDie Glatt GmbH ist weltweit Zulieferer und Partner der Pharmaindustrie. Somit teilt die Gesellschaft grundsätzlich die Chancen und Risiken dieser Branche. Die weltweite Bevölkerungs- und Wohlstandsentwicklung sowie das Bedürfnis eines jeden Menschen nach Gesundheit, determiniert die Größe und die Stabilität des Pharmamarktes. Das innovative, organisatorische und finanzielle Niveau der Pharmaindustrie ist, verglichen mit an anderen Branchen der Weltwirtschaft, als sehr hoch zu bezeichnen. 3.1 Chancenbericht Die Glatt GmbH verfügt als finanziell starkes, unabhängiges und vorausschauend planendes Familienunternehmen über eine attraktive und breite Produkt- und Dienstleistungspalette, insbesondere für die Pharmaindustrie im Bereich Feststoffe. Die Produktpalette wird stetig durch Innovationen erweitert. Dadurch bleiben das Kundeninteresse und die Befriedigung der Kundenwünsche sowie der Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern in dieser Marktnische erhalten. Mit dem Portfolio im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände können bei einer erfolgreichen Vermarktung Gewinne unter anderem dazu genutzt werden, weiter in die Forschung und Entwicklung der Glatt GmbH zu investieren. Die Lieferungen und Leistungen werden von der Glatt GmbH weltweit angeboten. Die Glatt GmbH liefert passgenaue Kundenlösungen und steht für hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Fachkompetenz. Große Chancen sieht die Gesellschaft insbesondere durch die lokale Präsenz in wachstumsstarken Märkten. Dazu betreibt die Glatt GmbH u.a. in Indien ein leistungsfähiges Tochterunternehmen. Die Glatt GmbH hat viele gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeitende, die gut ausgerüstet in einer sich kontinuierlich verbesserten Organisation fast jeden Kundenwunsch erfüllen können. Des Weiteren ist die Glatt GmbH Muttergesellschaft von am Bilanzstichtag insgesamt 17 operativen Gesellschaften weltweit. Die Glatt GmbH hat somit gruppenintern viele Möglichkeiten der Geschäftsfelderweiterung. Zudem gibt es in der Zusammenarbeit der operativen Einheiten noch Synergiepotentiale. 3.2 Risikobericht Die Risiken der Glatt GmbH liegen vor allem im Wesen des typischen Sonderanlagengeschäftes. Das bedeutet: bei jedem dieser Aufträge ist trotz vorheriger Machbarkeitsprüfung und ausgereiftem Projektmanagement erst am Projektende ersichtlich, ob die Glatt GmbH die vertraglich vereinbarten kundenspezifischen Wünsche zu dem ausgehandelten Preis erbringen konnte. Das Absatzrisiko realisiert sich durch einen geringeren Absatz aufgrund von ungünstigen Marktbedingungen, die entweder durch verschärften Wettbewerb oder eine geringere Kundennachfrage entstehen. Ständig wird die Produktpalette innerhalb der Glatt GmbH um technologische Neuerungen aktualisiert und spezielle Kundenwünsche maßgeschneidert konstruiert und realisiert. Aufgrund dieser individuellen und kundenspezifischen Modifikationen an den Anlagen ergeben sich in der Regel langjährige Kundenbeziehungen, da oftmals der Inbetriebnahme von Neuanlagen zu einem späteren Zeitpunkt dann Umbauten und Ersatzteillieferungen folgen. Um sich von ihren Mitbewerbern abzusetzen, setzt die Glatt GmbH darüber hinaus auf ihr einzigartiges Portfolio an innovativen Produkten und weitreichenden Dienstleistungen. Dadurch kann die Glatt GmbH das Risiko minimieren. Die Risiken aufgrund des Krieges in der Ukraine sind aufgrund eines geringen Handelsvolumens mit der Ukraine und Russland weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Aufgrund des weltweiten Exportgeschäfts bestehen bei der Gesellschaft Transportrisiken. Zur Abdeckung und Minderung dieser Risiken sind Transportversicherungen abgeschlossen. Das Delkredererisiko ist bei der Glatt GmbH aufgrund hoher Anzahlungen und solventer Kunden als äußerst gering einzustufen. Ebenso werden Liquiditätsrisiken insbesondere aufgrund freier Zahlungsmittel und vorhandenen Kreditlinien als gering angesehen. Infolge einer risikoaversen Finanzanlagenstrategie bestehen auf Seiten der Glatt GmbH hinsichtlich der getätigten Finanzanlageninvestitionen keine Ausfallrisiken. Die Glatt GmbH ist aufgrund von länderspezifischen Vorgaben, wie z.B. der Gesundheitspolitik, einem hohen Marktrisiko ausgesetzt. Da die Glatt GmbH in einer großen Anzahl von Märkten mit einer Vielzahl von Kunden agiert, wird das Risiko durch Diversifizierung stark minimiert. Risiken, die durch Gesetze und Regelungen in den Bereichen, wie z.B. Patentrecht, Umweltrecht, Brandschutz, Arbeitssicherheit oder Luftfrachtsicherheit entstehen könnten, werden durch interne Experten sowie externe Berater im Zuge des Entscheidungsprozesses auf ihre Relevanz geprüft, um gegebenenfalls geeignete Sicherungsmaßnahmen einleiten zu können. Die Glatt GmbH hat eine Vielzahl von Softwareanwendungen im Einsatz. Damit die Abhängigkeit im IT-Bereich nicht zu einem Risiko wird, werden nur gängige Softwareprodukte von großen IT-Systemhäusern verwendet. Darüber hinaus bestehen Wartungs- und Serviceverträge mit den entsprechenden IT-Systemhäusern. Die interne IT-Abteilung sorgt darüber hinaus für die regelmäßige Datensicherung, die Einhaltung des Datenschutzgesetzes und ist zuständig für die Berechtigungsverwaltung und die Datensicherheit. Die Risiken werden auf Grund der getätigten Maßnahmen in diesem Zusammenhang insgesamt als gering eingestuft. Mit der Werksausgliederung zum 1. Januar 2023 gehen wesentliche Risiken im Zusammenhang mit der Herstellung, Lagerhaltung und Beschaffung auf die Glatt Technology Solutions GmbH & Co. KG über. 3.3 Zusammenfassende Beurteilung zum Chancen- und Risikobericht Trotz des schwierigen Wettbewerbsumfeldes und den typischen Risiken des Sonderanlagenbaus sieht sich die Glatt GmbH vor dem Hintergrund ihrer finanziellen Stabilität, ihrer jahrzehntelangen Erfahrung und ihrer stabilen Kundenbeziehungen für die Zukunft gut gerüstet. Das Gesamtbild der Risikolage der Glatt GmbH führt zu der Einschätzung, dass weder einzelne Risiken noch die Risiken in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter haben. Die Glatt GmbH ist überzeugt, die Herausforderungen, die sich aus den oben genannten Risiken ergeben auch zukünftig erfolgreich zu meistern. 3.4 Prognosebericht Der nachfolgenden Prognose für das folgende Geschäftsjahr liegen die Annahmen zugrunde, dass keine wesentlichen Sondereffekte in dem Geschäftsjahr eintreten sowie die Projekte wie geplant schlussgerechnet werden können. Allerdings enthält dieser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen und sind damit immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht wurden. Die Glatt GmbH erwartet auf Basis des geplanten Auftragseingangs in Höhe von 128 Mio. € auch für das Geschäftsjahr 2024 einen gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr leichten Anstieg der Umsätze. Das Ergebnis vor Steuern und vor Berücksichtigung der Ergebnisabführungsverträge wird voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau liegen. Bei dieser Prognose bleiben Einmaleffekte unberücksichtigt.
Binzen, 30. September 2024 GLATT Gesellschaft mit beschränkter Haftung Reinhard Nowak Jay Nowak Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der GLATT Gesellschaft mit beschränkter Haftung, BinzenI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie GLATT GmbH hat ihren Sitz in Binzen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 410707 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung1. Angewandte Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, welche in der Regel zwischen 3 und 5 Jahren liegt, erfasst. Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, welche in der Regel zwischen 4 und 12 Jahren liegt, erfasst. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Mindestansatzes. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über EUR 800,00 werden grundsätzlich über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei dauerhafter Wertminderung. Der Anteil an Unternehmen, mit welchen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nicht durchgeführt, da es sich um Anleihen handelt, welche bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen. Die sonstigen Ausleihungen sind mit dem Nennwert bewertet. Die Vorräte sind, ausgehend von den Anschaffungs oder Herstellungskosten, nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Bei den Roh, Hilfs und Betriebsstoffen liegen der Ermittlung der Anschaffungskosten gleitende Durchschnittspreise zugrunde. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen enthalten Material und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer wurde durch pauschale Wertabschläge Rechnung getragen. Die geleisteten Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert angesetzt und sind von den Vorräten offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen für laufende Pensionen und Pensionsanwartschaften wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde das versicherungsmathematische Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) mit den Sterbetafeln 2018 G von Prof. Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurden die individuellen Restlaufzeiten der Berechtigten anhand der Sterbetafeln angesetzt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,55 % angesetzt (Vj.: 1,55 %), welcher sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. Darüber hinaus ein Rententrend von 2,0 % - 2,5 % p.a. zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 18. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Rückstellungen, die eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben, wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Angabe der Grundlage für die Umrechnung von Währungsposten Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls. Zum Bilanzstichtag sind Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet (§ 256a S. 1 HGB). Verluste und Wertaufholungen aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag eingetreten sind, wurden berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden auch nicht realisierte Währungsgewinne berücksichtigt (§ 256a S. 2 HGB). III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang verwiesen. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Anzahlungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 25.000 (Vj. TEUR 25.000) 2. Geleistete Anzahlungen In den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 615.681,15 (Vj. TEUR 1.291) enthalten. 3. Forderungen Die Fristigkeiten der Forderungen stellen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11.188 (Vj.: TEUR 9.897) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 59.734 (Vj.: TEUR 25.510) enthalten. Bei den Forderungen gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände. 4. Steuerabgrenzung Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise - im Wesentlichen aus den Bereichen Anlagevermögen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Ermittlung dieser latenten Steuern erfolgte unter der Zugrundelegung von unternehmensindividuellen Steuersätzen zwischen 15 % und 30 %. 5. Pensionsrückstellung Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf TEUR 4.321 (Vj.: TEUR 4.462). Der Zinsaufwand in Höhe von TEUR 69 (Vj.: TEUR 74) ist in dem Gesamtbetrag der "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" enthalten. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 18 (Vj.: TEUR 150). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Kosten für Provisionen, ausstehende Leistungen, ausstehende Gutschriften, Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und der Steuer und Rechtsberatung. 7. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr und sind nicht gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17.124 (Vj.: TEUR 8.521) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.089 (Vj.: TEUR 3.385) enthalten. 8. Haftungsverhältnisse
Die Haftungsverhältnisse enthalten Sicherheiten für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.430 (Vj.: TEUR 9.897) Nach unserer Einschätzung bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für das Risiko, dass wir aus oben genannten Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen werden. 9. Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen ergibt folgende Anteile am Gesamtumsatz:
10. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 3.436 (Vj. TEUR 10.507). Diese stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Auflösung von Einzelwertberichtigungen. 11. Materialaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen Im Berichtsjahr wurden die Provisionsaufwendungen erstmals vom Materialaufwand in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. 12. Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 69 (Vj. TEUR 74) enthalten. IV. Sonstige Pflichtangaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aufgrund der unbegrenzten Dauer der Verpflichtung erfolgt hier die Angabe des Jahresbetrages der Verpflichtungen nach 2028. 2. Latente Steuern Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der bilanzierten latenten Steuern:
3. Tatsächlicher Steuererfolg aus der Mindestbesteuerung Das Mindeststeuergesetz findet auf Grund der Größenkriterien keine Anwendung. 4. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 S. 1 Nr. 9 lit. a und b HGB verzichtet. 5. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer war bestellt und im Handelsregister eingetragen:
6. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 213 Mitarbeiter beschäftigt von denen 202 als Angestellte und 11 als Gewerbliche tätig waren. 7. Angaben zum Anteilbesitz Die GLATT GmbH ist persönlich haftendende Gesellschafterin der Glatt GmbH & Co. Beteiligungsgesellschaft KG, Binzen. Eine Aufstellung des Anteilbesitzes ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB
1 Ergebnisabführungsvertrag mit der Glatt GmbH, Binzen. 2 Währungsumrechnung zum Mittelkurs des Bilanzstichtages. 3 Währungsumrechnung zum Durchschnittskurs des Jahres. 4 Abweichenes Geschäftsjahr 01.04. bis 31.03. 5 Ruhende Gesellschaft 8. Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf eine Angabe des Gesamthonorars wird verzichtet, da dieses im Abschlussprüferhonorar im Anhang des Konzernabschlusses gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB enthalten ist. 9. Vorschlag zur GewinnverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Glatt GmbH, Binzen, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de abrufbar. 11. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Glatt GmbH auswirken, lagen nicht vor.
Binzen, den 30. September 2024 GLATT Gesellschaft mit beschränkter Haftung Reinhard Nowak Jay Nowak Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023der GLATT Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Binzen
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Glatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Binzen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Glatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Binzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Glatt Gesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 30. September 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Kai Mauden, Wirtschaftsprüfer Gregor Zwatz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. Oktober 2024 festgestellt. |
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GLATT Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Werner-Glatt-Straße 1
79589 Binzen - Commercial register
- HRB 410707, Freiburg
- Registration date
- December 9, 1977
- Industry
-
Herstellung von Prüfmaschinen
Wärme- und Kältehandel
Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen - Registered capital
- 5,000,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB allgemein befreit werden.
- Purpose
- Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Anlagen, Einrichtungen und Apparaten auf dem Gebiet der Luft- und Klimatechnik.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 56,4 % 138,74 Mio
- Fixed Assets 37,9 % 93,33 Mio
- Prepaid Expenses 5,7 % 13,94 Mio
- Equity 60,3 % 148,26 Mio
- Liabilities 36,0 % 88,61 Mio
- Provisions 3,7 % 9,15 Mio
- Deferred Tax Liabilities 0,0 % 0
Balance sheet data available for 19 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Revenue 45,7 % 168,90 Mio
- Material expenses 35,7 % 132,07 Mio
- Other operating expenses 6,3 % 23,20 Mio
- Personnel expenses 5,5 % 20,45 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 1,6 % 5,88 Mio
- Other operating income 1,3 % 4,76 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 1,1 % 4,21 Mio
- Other interest and similar income 1,0 % 3,72 Mio
- Annual net profit/loss 0,5 % −1,84 Mio
- Result after taxes 0,4 % −1,55 Mio
- Income and profit taxes 0,3 % −1,06 Mio
- Interest and similar expenses 0,3 % 972,3 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,1 % 392,0 k
- Other taxes 0,1 % 292,8 k
- Other capitalized own work 0,1 % 231,4 k
- Income from investments 0,0 % 0
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,0 % 0
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 100,0 % 2,25 Mio
P&L data available for 19 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Jesko Jay Nowak
since 2020 Managing Director
-
Reinhard Otto Adolf Nowak
since 2006 Managing Director
-
Bianca Nina Nowak
since 2018 Procura
-
Ivo Daniel Nowak
since 2018 Procura
-
Melanie Ellsässer
since 2020 Procura
-
Susanne Domke
since 2024 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
-
Reinhard Nowak
54.0 %
2.7M €
-
B***** N****
11.5 %
575k €
-
M**** N****
11.5 %
575k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
R****** N****
≥25%
54.0 %
-
B***** N****
11.5 %
Holds shares in
- hollomet Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH 100.0 %
- Glatt Laser Process Technology GmbH 100.0 %
- Glatt Pharmaceutical Services Verwaltungs GmbH 100.0 %
History
- 2026
-
14.07.
Exit of positionThomas Hofmaier · Procura
- 2024
-
17.12.
Member entrySusanne Domke · Procura
- 2022
-
28.10.
Member entryGlatt Technology Solutions GmbH & Co. KG · Limited Partner
- 2021
-
11.01.
Change of authorityMelanie Ellsässer · Procura
- 2020
-
21.12.
Member entryMelanie Ellsässer · Procura
-
21.12.
Exit of positionW***** M*** · Procura
-
30.03.
Exit of positionJesko Jay Nowak · Procura
-
30.03.
Member entryJesko Jay Nowak · Managing Director
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
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from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for GLATT Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: e0c8f8dc57047149f8aab80460be1d91",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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