active Legal form GmbH

GOES GmbH

Wesendorf ·HRB 200611 Hildesheim ·goes-well.com

Overview

Legal form
GmbH
Address
Münchener Str. 32
29392 Wesendorf
Commercial register
HRB 200611, Hildesheim
Registration date
November 22, 2006
Industry
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Registered capital
25,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Purpose
Konstruktion, Fertigung und Vertrieb von Anlagen für die Erdölindustrie sowie Bohrzubehör, ferner dazugehörige Serviceleistungen und Engineering

Financials

Revenue 2024
54,27 Mio. €
Employees 2024
105
Total assets 2024
53,98 Mio. €
Net income 2024
2,46 Mio. €
Annual accounts · –
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

Annual accounts · –
2024
Assets 53,98 Mio
  • Current Assets 94,0 % 50,72 Mio
  • Fixed Assets 6,0 % 3,23 Mio
  • Prepaid Expenses 0,1 % 30,0 k
Liabilities and Equity 53,98 Mio
  • Liabilities 69,4 % 37,47 Mio
  • Equity 23,6 % 12,76 Mio
  • Provisions 6,0 % 3,23 Mio
  • Deferred Tax Liabilities 0,6 % 327,0 k
  • Accrued Expenses 0,4 % 201,1 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

Annual accounts · –
2024
Income 63,79 Mio
  • Revenue 85,1 % 54,27 Mio
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 10,0 % −6,41 Mio
  • Other operating income 2,4 % 1,55 Mio
  • Other capitalized own work 1,6 % 1,01 Mio
  • Other interest and similar income 0,9 % 547,4 k
Expenses 48,51 Mio
  • Material expenses 69,1 % 33,52 Mio
  • Other operating expenses 12,6 % 6,12 Mio
  • Personnel expenses 12,4 % 6,01 Mio
  • Income and profit taxes 2,3 % 1,09 Mio
  • Interest and similar expenses 2,2 % 1,07 Mio
  • Depreciation 1,4 % 689,3 k
  • Other taxes 0,0 % 3,2 k
  • Result after taxes 2,46 Mio
  • Annual net profit/loss 2,46 Mio
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P&L data available for 12 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Daniel Johnson since 2025 Managing Director
  • Henning Bartels since 2013 Managing Director
2 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

  • KATT GmbH DEU Amtsgericht Lüneburg, HRB 100397 100.0 % 25k €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.

History

  1. 2025
  2. 18.12.
    Member entry
    Daniel Johnson · Managing Director
  3. 18.12.
    Exit of position
    Volker Hein · Managing Director
  4. 2020
  5. 15.04.
    Change of bylaws
    GOES GmbH
  6. 2019
  7. 08.03.
    Exit of position
    R*** B****** · Managing Director
  8. 2015
  9. 28.04.
    Change of bylaws
    GOES GmbH
  10. 28.04.
    Change of company name
    GOES GmbH
  11. 2013
  12. 15.08.
    Member entry
    Henning Bartels · Managing Director
  13. 2009
  14. 08.07.
    Change of address
    GOES GmbH
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2024 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Published Read full text
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2020 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Full text

GOES GmbH

Wesendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der GOES GmbH

im Folgenden auch "die Gesellschaft" genannt,

Münchener Straße 32, 29392 Wesendorf

1. Allgemeiner Geschäftsverlauf

1.1 Geschäftsmodell

Die Gesellschaft ist im Sonderanlagenbau tätig und ist unteranderem spezialisiert auf die Fertigung von Pumpanlagen, Zementierungsanlagen sowie Vermessungsanlagen. Die Kunden stammen überwiegend aus der Energiewirtschaft sowie der Bauindustrie, der Horizontalbohrtechnik und der industriellen Reinigung.

Die Absatzmärkte der GOES GmbH befinden sich überwiegend im Mittleren und im Nahen Osten sowie in Europa.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenumfeld

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war weiterhin von der anhaltenden Kriegs- und Krisensituation geprägt. Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3% niedriger als im Vorjahr 1.

Die Inflationsrate in Deutschland war mit 5,9% leicht rückgängig, aber weiterhin hoch 2.

Infolge des anhaltenden Anstiegs der Inflationsrate begann der Europäische Zentralbank Rat im Juli 2022 mit Leitzinserhöhungen. Bis Mitte 2023 hob er die Leitzinssätze in acht Schritten um insgesamt 400 Basispunkte an 3

Der Wechselkurs Euro zu US-Dollar beeinflusst die Wettbewerbsposition der Gesellschaft im Anlagenbau. Der Wechselkurs war im Geschäftsjahr 2023 weiterhin Schwankungen unterworfen, insgesamt war der Euro aber stabiler als im Vorjahr und notierte bei 1,10 zum Ende des Geschäftsjahrs.

Das Investitionsklima im Sonderanlagenbau für den Energiesektor ist abhängig von der Entwicklung der Energiepreise und spiegelt sich langfristig in der Entwicklung der Auftragslage der Gesellschaft wider. Nach einem leichten Tief der Ölpreise im Sommer 2023 auf ein Niveau von rund 65 Euro pro Barrel Brent, erfolgte seit Juli ein erneuter Anstieg auf rund 80 Euro pro Barrel Brent zum Stichtag 1. Oktober 2023 4. Bis zum Bilanzstichtag fiel der Ölpreis wieder auf 65 Euro pro Barrel Brent und erholte sich zum Tag der Lageberichterstellung auf etwa 77 Euro pro Barrel Brent.

Die wirtschaftlichen Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten gegen Russland bestehen weiterhin.

1 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statementbip.pdf?__blob=publicationFile
2 Quelle: DeStatis, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024
3 Deutscher Bundesbank Monatsbericht Juni 2023

4 https://www.grantthornton.de/themen/2023/update-entwicklung-energiemarkt-2023/

1.3 Absatz- und Umsatzentwicklung

Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr von knapp 39 Mio. um rund 20 % auf fast 47 Mio. gestiegen. Im Geschäftsjahr wurden 56 (Vorjahr 46) Anlagen abgesetzt. Die Gesellschaft produziert eine breite Produktpalette zu unterschiedlichen Margen.

Der Umsatz wurde im Wesentlichen mit Kunden im Nahen und Mittleren Osten erzielt sowie aus Europa.

1.4 Beschaffung

Das Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlösen lag, wie im Vorjahr auch, bei 71 %. Mit den wesentlichen Lieferanten bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Viele Bestellungen wurden schon im Jahr 2022 getätigt, um sich gute Preise zu sichern. Insgesamt ist der Inflationsdruck auch in dieser Branche zu spüren. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen hat sich von TEUR 18.706 auf TEUR 28.000 weiter erhöht.

Die in Zukunft erzielbare Entwicklung der Handelsspanne im Bereich Anlagenbau hängt im Wesentlichen von der Wertentwicklung des Euro, der Preisentwicklung auf dem Beschaffungsmarkt und der Wettbewerbssituation im Vertrieb ab.

1.5 Investitionen

Neben Investitionen in die Außenanlagen am Hauptstandort Wesendorf, wurde die Betriebs- und Geschäftsausstattung erweitert. Es wurde insbesondere der Fuhrpark mit u.a. Elektrofahrzeugen erneuert und dazugehörige Wallboxen errichtet.

1.6 Personal- und Sozialbereich

Es waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 110 Mitarbeiter (Vorjahr 110) beschäftigt. Der Personalaufwand ist von TEUR 5.787 auf TEUR 5.918 leicht gestiegen. Im Vorjahr wurden zum Ausgleich des Inflationsdruckes in einigen Abteilungen die Gehälter erhöht und die Inflationsprämie gezahlt.

1.7 Finanzierung

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich auf TEUR 16.653 (Vorjahr TEUR 17.888) verringert, davon stehen TEUR 15.803 (Vorjahr TEUR 16.438) im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der Kreditlinien.

Es wurden während des Geschäftsjahres keine mittel- oder langfristigen Darlehen aufgenommen. Bestehende Darlehen wurden planmäßig getilgt.

Die Vorfinanzierung der Produktionsaufträge wird weitestgehend durch die Kreditlinie und durch das Eigenkapital gewährleistet. Teilweise werden auch Anzahlungen von Kunden geleistet.

2. Darstellung der Lage

Die Darstellung der Lage der Gesellschaft erfolgt unter anderem anhand ausgewählter finanzieller Leistungsindikatoren, die auch bei der internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden. Unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Höhe der Umsatzerlöse, das EBITDA und die Eigenkapitalquote.

2.1 Vermögenslage

Die Unternehmensentwicklung nach den Kennzahlen zur Vermögenslage stellt sich im Berichtsjahr in einem Dreijahresvergleich wie folgt dar:

2023 2022 2021
Bilanzsumme TEUR 56.749 45.248 29.515
Eigenkapital TEUR 10.301 9.608 8.302
Eigenkapitalquote 18,2% 21,2% 28,1%
Kurzfristige Forderungen und flüssige Mittel TEUR 12.811 12.010 12.644
kurzfristige Verpflichtungen TEUR 43.384 32.474 15.884
Liquiditätsgrad 2 29,5% 37,0% 79,6%
Umlaufvermögen TEUR 54.642 42.859 27.415
Liquiditätsgrad 3 126,0% 132,0% 172,6%

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 11.501 erhöht. Auf der Aktivseite ist im Wesentlichen dies durch die Erhöhung des Vorratsvermögens zu begründen. Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen die Rückstellungen, die erhaltenen Kundenanzahlungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht. Dem gegenüber steht der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Eigenkapitalquote verringerte sich durch den Aufbau des Vorratsvermögens und deren Finanzierung durch Fremdkapital.

2.2 Finanzlage

Im Anlagenbau handelt es sich um Projektgeschäft. Dies führt dazu, dass die Gesellschaft regelmäßig, in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Ein- und Auszahlungen, die ihr zur Verfügung stehenden Kreditlinien ausnutzt. Insgesamt stehen der Gesellschaft am Bilanzstichtag Kreditlinien in Höhe von TEUR 26.350 (Vorjahr TEUR 27.650) zur Verfügung. Eine Kreditlinien für eine Projektfinanzierung wurde zum 01.01.2024 um 4 Mio. reduziert.

Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
1. Laufende Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss 693 1.307
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 509 510
+ Abschreibung auf das Umlaufvermögen 32 624
+/- Verlust (Gewinn) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 41
- Beteiligungserträge 0 0
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 935 165
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -3 -195
Cashflow im engeren Sinne 2.166 2.452
+/- Zunahme(+)/ Abnahme(-) der Rückstellungen 615 -2.028
-/+ Zunahme(-)/ Abnahme(+) der Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände und anderer Aktiva, die nicht der Investitionstätigkeit zuzuordnen sind -12.456 -16.649
+/- Zunahme(+)/ Abnahme(-) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva, die nicht der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 10.233 3.584
= Cashflow aus der laufenden Tätigkeit 558 -12.641
2. Investitionsbereich
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen und Finanzanlagenvermögen 5 23
+/- Veränderungen aus gewährten Darlehen 721 87
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und in Finanzanlagen -250 -851
+ erhaltene Zinsen 163 126
+ erhaltene Dividenden 0 0
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 639 -616
3. Finanzierungsbereich
+ Aufnahme von Bankdarlehen und Veränderung anderer Darlehen
- Ausschüttung an Gesellschafter
- Tilgung von Bankdarlehen und Veränderungen der sonstigen Darlehen -200 13.081
- gezahlte Zinsen -980 -255
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.180 12.825
4. Finanzmittelbestand
Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aller Cashflows) 16 -431
+ Finanzmittelfonds am 01.01. 235 666
= Finanzmittelfonds am 31.12. 251 235

Die Kreditoren- und Debitorenziele haben sich folgendermaßen entwickelt:

2023 2022 2021
Debitorenziel in Tagen 104 93 83
Kreditorenziel in Tagen 70 50 72

Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen immer nachkommen.

2.3 Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 stellt sich nach ausgewählten Kennzahlen wie folgt dar:

2023 2022 2021
Umsatzerlöse TEUR 46.989 38.902 26.736
Rohgewinn TEUR 14.147 11.686 9.706
Rohgewinn-Marge TEUR 30,1% 30,0% 36,3%
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBITDA) TEUR 2.772 3.136 1.897
Betriebsergebnis (EBIT) TEUR 2.230 2.003 1.348
Jahresüberschuss TEUR 693 1.307 1.006
Umsatzrentabilität % 1,5% 3,4% 3,8%
EBIT-Marge % 4,7% 5,1% 5,0%
EBITDA-Marge % 5,9% 8,1% 7,1%

Die Rohgewinn-Marge blieb konstant bei 30 %.

Die, durch die Erhöhungen der Leitzinssätze, stark erhöhten Zinsaufwendungen führen dazu, dass sich die Umsatzrentabilität stark verschlechtert hat.

Die EBITDA-Marge verschlechterte sich im Geschäftsjahr, aufgrund der gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und der geringeren sonstigen betrieblichen Erträge. Hierunter fallen insbesondere konzerninterne Weiterberechnungen von Aufwendungen und Erträge für Personal-, Gebäude- und Kapitalgestellungen.

Die EBIT-Marge verringerte sich ebenfalls auf Grund der o.g. erhöhten Aufwendungen. Entgegensteht ein positiver Trend durch die Abschreibungen, welche sich - im Gegensatz zum Vorjahr - wieder auf Normalniveau einpendelten.

Zur Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bis zum Datum der Lageberichterstellung verweisen wir auf die Prognoseberichterstattung.

3. Prognose-, Chancen- und Risikoberichterstattung

Die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Umsätze von über 63 Mio. Euro wurden verfehlt, da sich die technische Abnahme eines Projektes auf das erste Quartal 2024 verschoben hat. Das erwartete EBITDA und EBIT konnten übertroffen werden, da einige Planungsaufträge durch Projekte mit guter Marge ersetzt wurden.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit Umsätzen in Höhe von rund 60 Mio. Euro und einem EBITDA von 4 Mio. Euro.

Mittelfristig und langfristig bestehen die folgenden wesentlichen Risiken für die künftige Entwicklung:

Absatzseite:

Kundennachfrage nach den Produkten der Gesellschaft sind abhängig von der Energiepreisen, da die Investitionen unserer Kunden in ihre Anlagen und Ersatzteile abhängig sind von der Anlagenauslastung und den dabei erzielbaren Margen. Das aktuelle Preisniveau sorgt für eine stabile Nachfrage in unseren Zielmärkten im Mittleren Osten, Asien und Osteuropa.

Ein schwächerer US-Dollar im Verhältnis zum Euro macht unsere Produkte teurer, da unsere Mitbewerber die wesentlichen Kosten in US-Dollar oder lokaler Währung haben, wir jedoch den überwiegenden Teil in Euro. Aktuell bestehen viele Aufträge in US-Dollar und somit profitieren wir von einem schwächeren Euro.

Beschaffungsseite:

Die Lieferketten-Strapazierungen haben sich etwas erholt. Für einige Komponenten ist aber weiterhin mit einer hohen Lieferzeit zu rechnen.

Ein starker US-Dollar erhöht die Kosten einiger Komponenten. Es wird jedoch versucht auch in der Währung zu fakturieren, in der ein Großteil der Kosten entsteht.

Die Inflation erhöht die zukünftigen Herstellungskosten unserer Produkte.

Sonstige Risiken:

Die Rekrutierung von Fachpersonal gestaltet sich weiterhin schwierig. In der Vergangenheit konnten jedoch die wichtigen Positionen schnell besetzt werden.

Wesentliche Chancen:

Die Gesellschaft fertigt seit vielen Jahren direkt oder indirekt über die Muttergesellschaft Sonderanlagen für Kunden aus dem konventionellen Energiesektor und genießt einen guten Ruf im Markt. Die Gesellschaft erfüllt somit auch die notwendigen Bedingungen zur Teilnahme an den meisten Kundenausschreibungen; teilweise müssen hierfür bis zu 15 Jahre Erfahrung nachgewiesen werden. Die interne elektronische, mechanische und hydraulische Konstruktion ermöglicht die schnelle Umsetzung individueller Kundenspezifikationen.

Seit 2021 investiert die Gesellschaft in die Entwicklung batteriebetriebener Anlagen sowie die Elektrifizierung bisher dieselbetriebener Anlagen. Im Geschäftsjahr 2023 konnten die ersten Anlagen dieser Art ausgeliefert werden.

Die Gesellschaft hat die letzten Jahre diverse Anlagen für den Mittleren Osten geliefert und konnte ihren Bekanntheitsgrad weiter erhöhen und hierdurch ihre Position auf dem Markt weiter stabilisieren.

Die Anlagen der Gesellschaft verfügen über eine sehr gute Steuerungssoftware, die von unseren Kunden gelobt wird und wodurch wir uns von der Konkurrenz abheben.

Für den europäischen Markt produzierte Anlagen sind in der Regel für europäische Straßen auszulegen und benötigen CE-Zertifikate. Dies sind, neben der Nähe zum Kunden, wesentliche Wettbewerbsvorteile der Gesellschaft gegenüber der nichteuropäischen Konkurrenz.

 

Wesendorf, den 30.04.2024

gez. Volker Hein, Geschäftsführer

gez. Henning Bartels, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 273.666,00 407.044,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 490,00 274.156,00 3.165,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 161.741,00 128.130,00
2. technische Anlagen und Maschinen 452.766,00 524.929,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 956.996,00 1.055.489,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.520,70 1.580.023,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 231.963,61 231.963,61
2. sonstige Ausleihungen 0,00 231.963,61 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 28.000.213,15 18.706.286,42
2. fertige Erzeugnisse und Waren 10.013.444,02 6.569.217,36
3. geleistete Anzahlungen 1.250.288,72 39.263.945,89 2.593.834,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.245.789,15 9.841.150,86
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.331.681,07 3.796.080,10
3. sonstige Vermögensgegenstände 550.049,19 15.127.519,41 1.117.530,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 250.719,57 234.630,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.586,60 38.914,91
56.748.914,78 45.248.364,86

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 9.583.488,53 8.276.930,31
III. Jahresüberschuss 692.595,29 1.306.558,22
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 74.130,00 99.921,00
2. sonstige Rückstellungen 2.223.134,47 2.297.264,47 1.511.889,01
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.653.141,47 17.887.558,60
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.463.719,28 4.227.367,31
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.157.222,41 1.962.537,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.267.577,34 9.113.613,02
5. sonstige Verbindlichkeiten 91.884,63 43.633.545,13 132.281,98
- davon aus Steuern EUR 44.481,41 (EUR 53.388,09)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 6.104,80 (EUR 18.559,08)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 362.621,36 480.308,12
E. Passive latente Steuern 154.400,00 224.400,00
56.748.914,78 45.248.364,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 46.988.882,29 38.901.982,35
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 9.293.926,73 9.557.225,81
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 301.582,91
4. Sonstige betriebliche Erträge 909.744,14 1.380.189,31
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 383.854,81 (EUR 1.031.776,82)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.177.399,80 34.788.015,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.484.200,14 42.661.599,94 2.635.318,75
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.730.557,73 4.618.236,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.187.093,67 5.917.651,40 1.168.956,83
- davon für Altersversorgung EUR 34.615,58 (EUR 39.408,47)
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 509.083,55 509.730,96
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 32.400,00 541.483,55 624.036,35
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.211.609,58 3.733.460,91
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 753.924,21 (EUR 974.729,33)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 179.735,79 125.774,08
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 16.894,34 (EUR 50.741,80)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 500,00 (EUR 0,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.114.475,50 290.490,33
- davon an verbundene Unternehmen EUR 174.584,06 (EUR 73.967,73)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 228.967,69 588.343,18
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 0,00 (EUR 106.850,00)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 70.000,00 (EUR 0,00)
12. Ergebnis nach Steuern 696.501,29 1.310.165,22
13. sonstige Steuern 3.906,00 3.607,00
14. Jahresüberschuss 692.595,29 1.306.558,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die GOES GmbH hat ihren Sitz in Wesendorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hildesheim unter der Registernummer HRB 200611.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzes und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Dabei wird überwiegend eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren zugrunde gelegt.

Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten aktiviert, sofern erwartet wird, dass die Herstellung der entwickelten Produkte dem Unternehmen einen wirtschaftlichen Nutzen bringen wird und technisch durchführbar ist, und sofern die Kosten verlässlich ermittelt werden können. Die Herstellungskosten umfassen sämtliche direkt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten. Aktivierte Entwicklungskosten werden über fünf Jahre abgeschrieben. Die aktivierten Entwicklungskosten setzen sich im Wesentlichen aus den Personalkosten der betriebsangehörigen Ingenieure, den direkt zurechenbaren Kosten für fremde Ingenieure und aus den Kosten für vergebene Entwicklungsaufträge zusammen. Die aktivierten Personalkosten wurden stundengenau im Rahmen der Kostenrechnung ermittelt. Es wurden nur Entwicklungskosten für die tatsächlich auch im Geschäftsjahr gefertigten Anlagen aktiviert. Entwicklungskosten gehen dann ab, wenn es Hinweise dafür gibt, dass entsprechende Entwicklungen nicht mehr genutzt werden.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Von den Wahlrechten zur Aktivierung wurde kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Waren und der geleisteten Anzahlungen erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert.

Die Valutaforderungen und -verbindlichkeiten werden nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag der Forderung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrags gebildet. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zu den Posten des Jahresabschlusses

Die Aufgliederung des in der Bilanz zusammengefassten Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Laufzeiten der Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2023 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen 11.246 8.755 2.286 205
gegen verbundene Unternehmen 3.332 3.332 0 0
-davon aus Lieferungen und Leistungen 3.030 3.030 0 0
-davon gegen Gesellschafter 736 736 0 0
sonstige Vermögensgegenstände 550 473 77 0
15.128 12.560 2.363 205
davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2022 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen 9.841 6.897 2.774 170
gegen verbundene Unternehmen 3.796 3.796 0 0
-davon aus Lieferungen und Leistungen 2.984 2.984 0 0
-davon gegen Gesellschafter 313 313 0 0
sonstige Vermögensgegenstände 1.118 1.082 36 0
14.755 11.775 2.810 170

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.511; Vorjahr: TEUR 948), Urlaub und Überstunden (TEUR 151; Vorjahr: TEUR 180), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 376; Vorjahr: TEUR 311) und kalkulatorische Zinsen (TEUR 76, Vorjahr 0).

Am 4. Mai 2023 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lackiererei Straube GmbH eröffnet. Am Bilanzstichtag besteht eine Forderung (Darlehen) gegenüber der GmbH in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 70). Dem Darlehen stehen Anlagen als Sicherung gegenüber. Zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung wird von einer Unternehmens- und Tilgungsfortführung ausgegangen. Für das bestehenden Risiko wurde eine Rückstellung in Höhe, der nicht durch die Sicherheiten gedeckten Forderung, von 32 TEUR gebildet.

Es besteht ein langfristiges Arbeitszeitkonto in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr TEUR 5), dieses setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung 28 28
Zeitwert der Rückdeckungsversicherung 28 28
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten (Zeitwert) 37 33
Saldierung mit Zeitwert der Fonds und Depots 8 5

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2023 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
gegenüber Kreditinstituten 16.653 16.403 250 0
erhaltene Anzahlungen 8.464 8.464 0 0
-davon gegenüber Gesellschafter 0 0 0 0
aus Lieferung und Leistung 3.157 3.157 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 15.268 15.268 0 0
-davon aus Lieferung und Leistungen 7.546 7.546 0 0
-davon gegenüber Gesellschaftern 10.958 10.958 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 92 92 0 0
43.634 43.384 250 0
davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2022 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
gegenüber Kreditinstituten 17.888 17.038 850 0
erhaltene Anzahlungen 4.227 4.227 0 0
-davon gegenüber Gesellschafter 0 0 0 0
aus Lieferung und Leistung 1.963 1.963 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 9.114 9.114 0 0
-davon aus Lieferung und Leistungen 2.561 2.561 0 0
-davon gegenüber Gesellschaftern 5.378 5.378 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 132 132 0 0
33.324 32.474 850 0

Insgesamt stehen den Gesellschaften Kreditlinien in Höhe von TEUR 26.350 (Vorjahr TEUR 26.650) zur Verfügung. Von den bestehenden Linien sind TEUR 25.350 auch durch die Muttergesellschaft ausnutzbar. Zum Bilanzstichtag wurden Kreditlinien in Höhe von TEUR 15.800 (Vorjahr TEUR 16.438) in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft haftet für weitere Bankdarlehen der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.800 (Vorjahr TEUR 2.700), für die Kreditlinie einer Schwestergesellschaft mit maximal TEUR 3.000 (Vorjahr TEUR 3.000) und für Bankdarlehen von Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 6.606 (Vorjahr TEUR 1.286).

Es gibt keine Anzeichen für eine Inanspruchnahme der Bürgschaften.

Zum 31.12.2023 bestanden bei der GOES GmbH Avale in Höhe von TEUR 1.568 und TUSD 1.852.

Im Geschäftsjahr bestehen aktiven latenten Steuern von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 0) und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr TEUR 224). Die aktiven latenten Steuern resultierten aus Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen für künftige Auszahlungen von Überstunden. Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern resultieren aus der handelsrechtlichen Aktivierung der Entwicklungskosten für neue Anlagentypen als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie aus Bewertungsunterschieden bei kurzfristigen Währungsforderungen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 29,5%. Es handelt sich um eine temporäre Differenz. Verlustvorträge bestehen nicht.

Der Bilanzausweis der passiven latenten Steuern erfolgt gesondert nach den passiven Rechnungsabgrenzungsposten.

TEUR Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
Aktive latente Steuern 0 3 3
Passive latente Steuern 224 -67 157
Summe -224 70 -154

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzaufteilung nach Regionen stellt sich folgendermaßen dar:

Region 2023 2022
Naher Osten und Mittlerer Osten 22.167 13.505
Europa 15.811 21.884
Nordamerika 2.344 365
Afrika 2.276 358
Ehemalige Sowjetunion 2.165 2.769
Asien-Pazifik 5 21
44.768 38.902

Im Geschäftsjahr wurden keine Eigenleistungen aktiviert (Vorjahr TEUR 302). In der Höhe von TEUR 193 (Vorjahr TEUR 287) besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

E. Sonstige Angaben

Am Bilanzstichtag bestanden Devisentermingeschäfte, die mit den abgesicherten Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens eine Bewertungseinheit bilden. Die Devisentermingeschäfte dienen im Sinne eines Makro-Hedging der Absicherung von Fremdwährungsrisiken aus möglichen Wechselkursschwankungen zwischen dem US- Dollar und dem Euro bezüglich der erwarteten Zahlungsströme in Höhe von TUSD 6.000 aus Abverkäufen des Vorratsvermögens (Cashflow-Hedge). Durch das Sicherungsgeschäft werden die Wechselkursrisiken teilweise ausgeglichen. Die Devisentermingeschäfte haben eine maximale Laufzeit bis Juni 2024. Aufgrund der Bildung der Bewertungseinheit konnte bei der verlustfreien Bewertung des Vorratsvermögens auf eine Berücksichtigung möglicher Erlösschmälerungen aus einer Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar verzichtet werden. Auch ohne das Sicherungsgeschäft wäre eine Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert nicht notwendig gewesen, sodass aus dem Sicherungsgeschäft keine Auswirkungen auf die Bilanzierung zum Abschlussstichtag resultieren. Da das Termingeschäft einheitlich und die Zinskomponente nicht separat behandelt wurde, unterbleibt zum Abschlussstichtag ein erfolgswirksamer Ausweis der Zinskomponente aus dem Derivat. Die Höhe des abgesicherten Risikos beläuft sich zum Abschlussstichtag auf TEUR 5.449.

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 110 Mitarbeiter (im Vorjahr: 110 Mitarbeiter) beschäftigt, die sich während des Berichtsjahrs durchschnittlich wie folgt aufgliedern:

Anzahl 2023 2022
Arbeiter 69 65
Angestellte 41 45
Summe 110 110

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Vertragsart
Mietvertrag Gebäude 907 881
Wartung Software 121 113
KFZ Leasing 0 4

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

•

Volker Hein, Maschinenbauingenieur, Hohne, einzelvertretungsbefugt

•

Henning Bartels, Kaufmann, Celle, einzelvertretungsbefugt

Nach § 286 Absatz 4 HGB verzichten wir auf den Ausweis der Geschäftsführervergütungen.

Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:

Sitz Anteil % Eigenkapital Ergebnis des GJ
TEUR TEUR
Mehrheitsbeteiligungen GOES d.o.o. Rijeka, Kroatien 100 139 81

F. Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KATT GmbH, Celle, als oberstes Mutterunternehmen, eingebunden. Die Abschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

G. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

H. Nachtragsbericht

Eine zur Verfügung stehende Kreditlinien für eine Projektfinanzierung wurde planmäßig zum 01.01.2024 um 4 Mio. reduziert.

 

Wesendorf, den 15.05.2024

gez. Volker Hein, Geschäftsführer

gez. Henning Bartels, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GOES GmbH, Wesendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GOES GmbH, Wesendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GOES GmbH, Wesendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der

•

Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

WZR GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mirco Schroeter, Wirtschaftsprüfer

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  2. Enter this server URL and add the connector:
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  1. In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

Run once in your terminal:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

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Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for GOES GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 0c8349c5bfbc3536328d9a04bc2843d2",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

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{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
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    }
  }
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