Greenbone AG (vormals: Greenbone Networks GmbH)OsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Als Vorstand der Greenbone AG mit Sitz in Osnabrück wird gemäß § 289 HGB zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Gesellschaft (§ 264 Abs. 2 S. 3 HGB) der nachstehende Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 erstattet. I. Allgemeine Angaben - Überblick über das Unternehmen Die Greenbone Networks GmbH wurde im Wege des Formwechsels in die Greenbone AG umgewandelt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 08.03.2023 unter HR B 218768. Die Greenbone AG ist ein deutsches IT-Sicherheitsunternehmen mit Sitz in Osnabrück. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet und ist der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Schwachstellenmanagement-Lösungen. Die angebotenen Produke und Services ermöglichen es Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur effektiv auf Schwachstellen zu prüfen und vor Angriffen zu schützen. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft verschlechterten sich im Jahr 2023 erneut. Die geopolitische Lage verschärfte sich: zu dem fortdauernden Krieg in der Ukraine kamen die Terroranschläge auf Israel, und auch die Beziehungen zwischen China und den westlichen Staaten verschlechterten sich weiter. Die Prognose zur Entwicklung der weltweiten Produktion, die der Internationale Währungsfonds (IWF) zum Jahresbeginn 2023 veröffentlicht hatte (+2,9 %), wurde mit 3,1 % unter anderem aufgrund der dynamischeren wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und in mehreren Schwellenländern leicht übertroffen. Der Welthandel nahm jedoch lediglich um 0,4 % zu, statt wie prognostiziert um 2,4 % zuzulegen, was die deutsche Exportwirtschaft deutlich belastete. Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion. Gegenüber dem gesamten Euroraum, in dem das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 % stieg, schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,1 %. Der Außenhandel, der sich in den Vorjahren erholt hatte, entwickelte sich im Jahr 2023 rückläufig. Da die Importe mit einem Minus von 3,4 % jedoch stärker zurückgingen als die Exporte (-2,2 %), erhöhte der Außenbeitrag das gesamtwirtschaftliche Wachstum um 0,6 Prozentpunkte. Die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie im Geschäftsjahr 2023 stiegen gemäß der Gartner Inc. um 3,3 % gegenüber dem Vorjahr, wobei die Ausgaben für Software (+ 12,4 %) und IT-Services (+ 5,8%) überproportional stiegen, während die Ausgaben für Hardware um 8,3 % zurückgingen. Die Ausgaben für IT-Sicherheit stiegen um 14,2 %. Nach dem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland für das Jahr 2023 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) war die Bedrohungslage so hoch wie noch nie zuvor. So haben nicht nur insbesondere Hacktivismus-Angriffe zugenommen, es war auch ein Anstieg der Bedrohung im Bereich Schwachstellen zu verzeichnen. Hier wurden täglich im Durchschnitt 68 neue Schwachstellen in Softwareprodukten registriert, was einem Anstieg von 24 % gegenüber dem Jahr 2022 entspricht. Laut einer Studie von Cybersecurity Ventures fand 2023 durchschnittlich alle 39 Sekunden ein Cyberangriff statt, was im Durchschnitt über 2.200 Attacken pro Tag entspricht. Im Vorjahr lag die Angriffsfrequenz noch durchschnittlich bei 44 Sekunden, wobei gleichzeitig auch die Raffinesse der Bedrohungen gestiegen ist. Die Greenbone AG hat gerade die Technologien um das Risiko und die Auswirkungen von Cyberangriffen zu reduzieren und die Kunden damit vor fast allen Angriffen zu schützen. Dies geschieht durch die täglich aktualisierte Technologie, welche Schwachstellen aufspürt und Anleitung zu deren Beseitigung gibt. Im Gegensatz zu Firewall- und Antivirus-Technologien setzt die Technologie also an der Prävention und Widerstandsfähigkeit an, so dass Cyberangriffen der eigentliche Angriffspunkt fehlt. Daher ist die Greenbone AG nicht im Wettbewerb mit Herstellern von Abwehr-Produkten, sondern nur mit wenigen Konkurrenten vergleichbar. Der "Market Guide for Vulnerability Assessment" von Gartner Inc. benennt eine Top-40 Liste repräsentativer Hersteller für den globalen Markt unter denen sich auch die Greenbone AG befindet. Von diesen Herstellern stuft die Greenbone AG für ihren Kernmarkt lediglich die drei großen US-Unternehmen Tenable, Qualys und Rapid7 als direkt wettbewerblich aktiv ein, wobei Tenable als globaler Marktführer gilt und deren Leistungsmerkmale sich die Greenbone AG zum Maßstab macht. Wesentlicher Unterschied zu allen Marktteilnehmern ist die Open Source Strategie der Greenbone AG. Die zentralen Werte für Kunden liegen in den täglich aktualisierten Inhalten zur Sicherheitsanalyse. Die Software-Produkte, die diese Inhalte auswerten, sind für die Allgemeinheit als Quelltext und freie Downloads verfügbar, aber auch kommerziell mit entsprechenden Support-Verträgen. Durch diesen Ansatz hat sich die Greenbone AG die weltweit größte diesbezügliche Anwenderzahl erarbeitet, aus denen, neben der direkten vertrieblichen Aktivität, zunehmend neue Kunden gewonnen werden. 2. Geschäftsverlauf der Greenbone AG Wie bereits in den vorangegangenen Geschäftsjahren konnte der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Steigerung verteilt sich gegenüber 2022 in etwa gleichmäßig auf die Produkte sowie auch auf die wiederkehrenden Umsätze aus den Subskriptionen für die täglich aktualisierten Inhalte. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist im Vergleich zum Vorjahresstichtag von T€ 11.110 auf T€ 11.828 am 31.12.2023 gestiegen. Das Gesamtkapital stieg in demselben Zeitraum wie das Gesamtvermögen von T€ 11.110 auf T€ 11.828 am 31.12.2023. Während die flüssigen Mittel um T€ 2.200 und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 64 gesunken sind, haben sich die Forderungen um T€ 2.002 ebenso wie die sonstigen Vermögensgegenstände (+ T€ 273), die Vorräte (+ T€ 688) und die Sachanlagen (+ T€ 19) erhöht. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt gestiegen und setzen sich am 31.12.2023 wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital beläuft sich am 31.12.2023 auf rd. T€ 97,0 (am Vorjahresstichtag: T€ 566,9). Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 0,82 % (nach 5,1% am Vorjahresstichtag). 2. Finanzlage Alle anstehenden finanziellen Verpflichtungen wurden - in der Regel unter Ausnutzung von Skonti - durch zeitnahe Zahlung erfüllt. Dem Unternehmen steht zum 31.12.2023 ausreichende Liquidität zur Verfügung. Es wird damit gerechnet, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Greenbone AG stellt den Kunden die Abonnements für die täglich aktualisierten Inhalte zur Sicherheitsanalyse vorab in Rechnung. Dabei handelt es sich in der Regel um Zeiträume zwischen einem und fünf Jahren. Auch wenn also die liquiden Mittel zum 31.12.2023 um T€ 2.200 auf T€ 6.069 gesunken sind, ist die Liquidität des Unternehmens nach aktuellem Kenntnisstand gesichert. Investiert wurde insbesondere in den Aufbau von zusätzlichem Personal in den Bereichen Produktentwicklung und Vertrieb. Die Mitarbeiterzahl stieg dabei von durchschnittlich 85 im Vorjahr auf durchschnittlich 98 in 2023. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Sachinvestitionen in Höhe von insgesamt T€ 190 vorgenommen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Elektrokraftfahrzeuge (T€ 94) und diverser Hardware (T€ 85). Investitionen in Finanzanlagen erfolgten in 2023 nicht. Den Zugängen standen in 2023 Abgänge in Höhe von T€ 0,2 gegenüber. 3. Ertragslage Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr 2022 um T€ 1.416 auf T€ 9.300 in 2023 gestiegen. Gleichwohl liegt das Jahresergebnis nach Steuern in 2023 mit T€ 14 um T€ 480 unter dem Vorjahresergebnis (T€ 494) und betrug damit im Verhältnis zur Gesamtleistung 0,15 % (Vorjahr: 6,3 %). Dem Rohergebnis in Höhe von T€ 7.789 standen hauptsächlich Personalaufwendungen (T€ 6.570), Abschreibungen (T€ 174) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 1.044) gegenüber. Zusammenfassend ist die Ertragslage nach wie vor positiv zu beurteilen, auch wenn das Ergebnis trotz gestiegenen Umsatzes im Verhältnis zum Vorjahr erheblich zurückgegangen ist. Insbesondere sind die Personalaufwendungen in 2023 gegenüber 2022 gestiegen. III. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse) ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr 2022 insgesamt um T€ 1.416 von T€ 7.884 auf T€ 9.300 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 98,5 Personen einschließlich Teilzeitkräfte und Aushilfen beschäftigt. Begleitend durch die Überprüfung der Zertifizierungen gemäß ISO 9001 und ISO 27001 sowie TISAX wurden in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern Geschäftsabläufe und Sicherheitsprozesse verbessert und ausgeweitet. Die Kundenzufriedenheit hat gemäß normalisiertem NPS (Net Promoter Score) im Geschäftsjahr 2023 im Schnitt bei rund 90% gelegen, bei im Jahresverlauf nur geringen Abweichungen von diesem Schnitt. IV. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Prognose und Chancen Der deutschsprachige Markt, auf dem die Gesellschaft den wesentlichen Umsatz erwirtschaftet, ist weiterhin geprägt durch die angespannte Sicherheitslage insbesondere auch im Cyberraum. Die regelmäßig stattfindenden und in vielen Fällen auch erfolgreichen Cyber-Angriffe auf deutsche und europäische digitale Infrastrukturen und Unternehmen stärken das Problembewusstsein und die Handlungsnotwendigkeit. Aus dieser Lage und aus dem wachsenden Handlungsdruck resultieren erhebliche Chancen für die Gesellschaft. Laut einer Umfrage der Statista GmbH liegt bei den im Umfragezeitpunkt derzeit größten Gefahren für die Entwicklung von mittelständischen Unternehmen der Schutz der IT vor Hackerangriffen mit 61% auf dem dritten Platz, nach Fachkräftemangel und Rohstoffpreisen, und liegt damit unter Anderem vor Energiepreisen und schlechter Konjunktur. Bei der weltweiten Risikobetrachtung liegt laut der Statista GmbH "Cybervorfälle" auf Platz 1 und Fachkräftemangel lediglich auf Platz 8. Für das Jahr 2024 ist der Aufbau von zusätzlichem Personal zum einen für den Vertrieb und das Marketing geplant, um die Markt-Potentiale der Greenbone AG besser auszuschöpfen. Die Potentiale bestehen sowohl bei Neukunden mittelständischer Größe als auch für Bestandskunden. Auch mittlere und große Behörden der Landes- und Bundesverwaltung bieten für 2024 weitere Potentiale. Insgesamt steigt die Sensibilität aufgrund gesetzgeberischer Vorgaben (zum Beispiel NIS-2). Gleichwohl werden vertriebliche Erfolge neuer Vertriebsmitarbeiter in der Regel im Folgejahr ihrer Anstellung voll wirksam. Im Rahmen dieser Markt-Potentiale, welche nicht auf den deutschsprachigen Markt beschränkt sind, werden auch die Gründungen von Vertriebsgesellschaften im europäischen Ausland geprüft. Die Strategie zu vertrieblichen Wachstumschancen den erfolgreichen Kundenvertrieb auf weitere Märkte zu übertragen, läuft bei Greenbone AG unter der Bezeichnung "Sales-led-growth". Nachdem 2023 das IT-Fachpersonal für Produkt-Entwicklung nicht im gewünschten Umfang gefunden werden konnte, sind für 2024 weitere Neueinstellungen geplant. Für 2024 entstehen erhebliche Produktentwicklungskosten für die derzeit selbst entwickelte neue Produktlinie "OpenSight". Die Produktlinie baut auf den bestehenden Produkten auf und bietet vor allem Großkunden ein umfassendes und zentralisiertes Management der Greenbone-Lösung. Diese derzeit noch unfertigen Softwareerzeugnisse werden nach ihrer Fertigstellung einen erheblichen Wert darstellen, auch wenn insoweit im handelsrechtlichen Sinne kein bilanziell aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand vorliegen wird. Für 2025 ist die Inverkehrbringung teils in April und teils in Oktober nach derzeitigem Stand geplant. Ein herausragender aktueller Technologie-Trend sind KI-Systeme. Sie können die Produktivität in vielen Bereichen erhöhen, darunter auch im Bereich der IT-Sicherheit. Greenbone plant die Wirksamkeit und Chancen für eine Greenbone-KI sowohl im operativen Bereich interner Prozesse als auch in Form eines Produktes oder Produkterweiterungen in der Praxis zu prüfen. Da bei öffentlichen Ausschreibungen wiederholt und auch für IT-Projekte nach einer ISO 14001 Zertifizierung gefragt wurde, wird für die Greenbone AG die Einführung eines Umwelt-Management-Systems mit ISO 14001 Zertifizierung für das Jahr 2024 eingeplant. Für das Jahr 2024 wird nach derzeitigem Kenntnisstand bei einem gegenüber 2023 voraussichtlich höheren Umsatz und gestiegenen Aufwendungen insgesamt ein erheblicher Verlust erwartet. Dieser begründet sich wesentlich durch die Investitionen in die Entwicklung der Produktlinie "OpenSight" welche aus handelsrechtlichen Gründen nicht aktiviert werden können. Risiken Personalrisiken Die Knappheit an IT-Fachkräften stellt weiterhin ein großes Risiko dar. Infolgedessen musste bereits der ursprünglich geplante Marktstart neuer Produkte verschoben werden. Die künftigen Umsatzerlöse könnten geringer als geplant ausfallen, sollte sich der geplante Marktstart (April 2025 bzw. Oktober 2025) weiter verschieben. Auch für den Vertrieb sind Fachkräfte derzeit knapp und dies könnte dazu führen, dass Vertriebspotentiale nicht voll ausgeschöpft werden. Geplante Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung für das Jahr 2024 sind daher eine systematische Unterstützung der Entwicklung der Mitarbeiter ("Employee Development"). Letztlich wird auch eine weitere Anhebung des Gehaltsspiegels eine notwendige Maßnahme sein und damit zusätzlich die Grundkosten erhöhen. Mit zunehmender Größe des Unternehmens werden bisherige Abläufe aufwändiger. Um dem damit verbundenen Risiko einer höheren Fehleranfälligkeit zu begegnen, wird für das Jahr 2024 eine höhere Standardisierung und Digitalisierung von Abläufen angestrebt. Priorität hat dabei insbesondere das Personal-Management. Liquiditätsrisiken Vor dem Hintergrund der beschriebenen Risiken und Chancen besteht ein grundsätzliches Liquiditätsrisiko darin, dass wachstumsbedingt finanzielle Engpässe auftreten könnten, sollten bspw. die für April bzw. Oktober 2025 geplanten Release-Zeitpunkte verschoben werden müssen. Um das ambitionierte Wachstum in neue Märkte sicher zu stellen und auch zu verstärken, ist es geplant mit potenziellen Investoren Gespräche zu führen, um die Wachstumsdynamik im Jahr 2025 gestärkt fortführen zu können. Geopolitische Risiken Einige Kunden der Greenbone AG entscheiden sich für eine Lösung, die auf spezieller Hardware vorinstalliert ist. Diese Appliance-Hardware wird im asiatischen Raum für die Greenbone AG gefertigt. Im Falle einer Zunahme geopolitischer Spannungen könnte das Risiko für die Lieferfähigkeit von Appliance-Hardware aus dem asiatischen Raum künftig steigen. Für die Greenbone AG ist dieses Risiko bereits adressiert. Zum einen wurde die Lagermenge so dimensioniert, dass im Falle eines Lieferausfalls genügend Zeit für die Etablierung einer Alternative bleibt. Zum anderen kann auf virtuelle Appliances ausgewichen werden. Währungsrisiken Die wesentlichen Transaktionen erfolgen im operativen Geschäft in Euro. Es bestehen aktuell keine signifikanten Währungsrisiken. Sonstige Risiken Durch mögliche Steigerungen des allgemeinen Preisniveaus können sich ungeplante Kostensteigerungen ergeben. Die identifizierten Risiken können sich negativ auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird keines dieser Risiken für sich genommen im handelsrechtlichen Prognosezeitraum als bestandsgefährdend angesehen. Über das übliche allgemeine Geschäftsrisiko und die oben beschriebenen Risiken hinaus sind der Geschäftsführung derzeit keine weiteren wesentlichen Risiken bekannt.
Osnabrück, den 5. November 2024 Greenbone AG gez. Dr. Jan-Oliver Wagner, Vorstandsvorsitzender gez. Elmar Geese, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den geltenden deutschen Rechnungslegungsvorschriften (§§ 242-256a, 264-288 HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) unter der Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB geltenden Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht, als eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nicht vorgenommen wurde. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Aufgrund der identitätswahrenden formwechselnden Umwandlung der Greenbone Networks GmbH in die Greenbone AG gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 und der gleichzeitigen Eintragung der Greenbone AG (AG Osnabrück HRB 218768) ist die Eintragung der Gesellschaft unter HRB 202460 beim AG Osnabrück am 08.03.2023 gelöscht worden. Die folgende Aufstellung entspricht in ihrer Reihenfolge dem Postenaufbau des gesetzlich vorgeschriebenen Gliederungsschemas. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden grundsätzlich zu Nominalwerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Das gezeichnete Kapital der Greenbone AG beträgt T€ 50,0. Das Grundkapital ist eingeteilt in 10.000 Aktien im Nennwert von jeweils 5,00€. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 304 betreffen im Wesentlichen mit T€ 270 (Vorjahresstichtag: T€ 152) den zum Bilanzstichtag ausstehenden Resturlaub. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahresstichtag: 0,00 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aus der Währungsumrechnung resultierten in 2023 Erträge in Höhe von TEUR 0,00 (im Vj.: TEUR 28,1) sowie Aufwendungen i.H.v. TEUR 5,0 (im Vj.: TEUR 11,5). Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses In Fortführung des Jahresergebnisses (§ 158 Abs. 1 S. 2 AktG) erfolgt die nachfolgende Darstellung:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 98. Angaben zu den gesetzlichen Vertretern Bestellt als Vorstand, jeweils einzelvertretungsberechtigt sind Herr Dr. Jan-Oliver Wagner, Vorsitzender und Herr Elmar Geese. Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden drei Mitgliedern: • Herr Lukas Grunwald (V), Hildesheim, Geschäftsführer der DN-Systems Enterprise Internet Solutions GmbH, Hildesheim • Herr Frank Koormann, Osnabrück, Geschäftsführer der Intevation GmbH, Osnabrück • Herr Bernhard Reiter, Osnabrück, Geschäftsführer der Intevation GmbH, Osnabrück Vergütungen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Von § 286 Abs. 4 HGB, wonach die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans unterbleiben kann, wurde Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 177 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Angaben zu Beteiligungen Die Gesellschaft ist zum Stichtag an nachfolgenden Unternehmen beteiligt: Cyber Resilience Solutions GmbH, Solingen, mit € 10.000,00 bzw. einer Beteiligungsquote von 40 %; Ausweislich des letzten Jahresabschlusses der Beteiligungsgesellschaft zum 31.12.2022 belief sich ihr Eigenkapital auf € 16.259,16; in dem Geschäftsjahr 2022 erzielte das Beteiligungsunternehmen ein Jahresergebnis in Höhe von € - 2.386,58. Greenbone Networks UK Ltd., London, mit GBP 100 bzw. einer Beteiligungsquote von 100 %; Ausweislich des letzten Jahresabschlusses der Beteiligungsgesellschaft zum 31.12.2023 belief sich ihr Eigenkapital auf GBP 12.175,00; in dem Geschäftsjahr 2023 erzielte das Beteiligungsunternehmen ein Jahresergebnis in Höhe von GBP 2.554,00. ErgebnisverwendungsvorschlagNach Dotierung der gesetzlichen Rücklage gem. § 150 Abs. 2 AktG bzw. § 18 Abs. 5 der Satzung in Höhe von 5% soll der verbleibende Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Weitere Angaben Mit Datum vom 19.07.2022 hat die Gesellschafterversammlung eine Erhöhung des Stammkapitals von € 25.000,00 um € 25.000.00 beschlossen. Die Tatsache wurde am 27.07.2022 im Handelsregister beim AG Osnabrück unter HRB 202460 eingetragen. Die Gesellschaft ist nach Maßgabe des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 19.07.2022 mit Ergänzung vom 17.11.2022 im Wege des Formwechsels in die Greenbone AG (Amtsgericht Osnabrück HRB 218768) umgewandelt worden. Der Formwechsel wurde mit Eintragung der Greenbone AG in das Handelsregister beim AG Osnabrück unter HRB 218768 zum 08.03.2023 wirksam. Am 08.03.2022 wurde die Greenbone Networks GmbH im Handelsregister beim AG Osnabrück unter HRB 202460 gelöscht. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Nachtragsbericht Beginnend mit dem Geschäftsjahr 2024 werden für die selbstentwickelte neue Produktlinie " OpenSight" Produktentwicklungskosten anfallen, die aus handelsrechtlichen Gründen nicht aktiviert werden. Nach derzeitigem Stand ist die Markteinführung für April bzw. Oktober 2025 geplant. Unterschrift des Vorstands
Osnabrück, den 05.11.2024 Greenbone AG gez. Dr. Jan-Oliver Wagner, Vorstandsvorsitzender gez. Elmar Geese, Vorstand Einladung / TO HauptversammlungNiederschrift über die Hauptversammlung der Greenbone AG mit Sitz in Osnabrück vom 10. März 2025 EröffnungAm 10. März 2025 fand in Osnabrück eine Hauptversammlung der Greenbone AG mit Sitz in Osnabrück, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB 218768, statt. Der Vorstand hat gemäß § 14 Abs. 7 der Satzung entschieden, dass Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder sowie Aktionäre im Wege der elektronischen Kommunikation durch ein virtuelles Meeting teilnehmen können und hatte darauf bereits in der Einberufung der Hauptversammlung hingewiesen. An der Hauptversammlung nahmen teil: 1. vom Aufsichtsrat - Lukas Grunwald als Aufsichtsratsvorsitzender, - Frank Koormann, - Bernhard Reiter. 2. vom Vorstand - Dr. Jan-Oliver Wagner als Vorsitzender und - Elmar Geese. 3. als Aktionäre (diese entsprechen 100% der Aktien) - DN-Systems Enterprise Internet Solutions GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Lukas Grunwald, - Intevation GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Bernhard Reiter und Frank Koormann, - Elmar Geese und - Dr. Jan-Oliver Wagner. 4. Wirtschaftsprüfung CONTEXT TREUHAND GmbH, vertreten durch Reinolf Schwandt (während TOP 1 bis 2). Als Aufsichtsratsvorsitzender übernahm Lukas Grunwald satzungsgemäß (§ 16 Abs. 2) den Vorsitz in der Hauptversammlung als Versammlungsleiter und eröffnete sie um 14:02 Uhr. Der Versammlungsleiter hat die Beschlussfähigkeit festgestellt. Der Versammlungsleiter gab bekannt, dass eine notarielle Beurkundung der Hauptversammlung wegen der Beschlusslage nicht notwendig ist und daher auf die Teilnahme eines Notars verzichtet werde. Mit der Protokollierung ist der Vorstandsvorsitzende Dr. Jan-Oliver Wagner beauftragt. Die zu Beginn nochmals bekannt gegebene Tagesordnung der Hauptversammlung lautete wie folgt: TOP 1: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 der Greenbone AG TOP 2: Entlastung Vorstand der Greenbone AG TOP 3: Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31.12.2024 TOP 4: Festlegung einer festen Vergütung für den Aufsichtsrat TOP 5: Ergebnisverwendungsvorschlag TOP 6: Anzeige des Vorstandes über den Verlust der Hälfte des Grundkapitals nach § 92 Abs. 1 AktG Die Tagesordnungspunkte wurden wie folgt erledigt: TOP 1: Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 der Greenbone AG1. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und des Lageberichts 2023, erstellt durch CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Datum 31. Januar 2025 hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Abschlussprüfer kommt in seinem Bericht zu folgendem Schluss (Seite 18 des Prüfungsberichts sowie Anlage 6, Seite 1ff des Prüfungsberichts "Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"): Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Erteilt wurde ein uneingeschränktes Testat. Der Wirtschaftsprüfer Reinolf Schwandt erläuterte das Prüfungsergebnis zusammenfassend. 2. Der Jahresabschluss der Greenbone AG zum 31.12.2023 hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Da Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen haben, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen, muss diese nun gemäß § 173 Abs. 1 AktG den Jahresabschluss feststellen. Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Der vorgelegte Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 der Greenbone AG wird festgestellt. Die Bilanzsumme beträgt € 11.828.000,43. Die Hauptversammlung hat die vorstehende Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 wie folgt beschlossen: DAFÜR: 100% DAGEGEN: 0% ENTHALTUNG: 0% Der Vorsitzende stellt den gefassten Beschluss fest und verkündet ihn. TOP 2: Entlastung des Vorstands der Greenbone AGIm Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 bildeten Dr. Jan-Oliver Wagner und Elmar Geese den Vorstand der Greenbone AG. Der Vorsitzende schlug vor, dem Vorstand Entlastung zu erteilen: Die Hauptversammlung beschloss die Erteilung der Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt: DAFÜR: 100% DAGEGEN: 0% ENTHALTUNG: 0% Der Vorsitzende stellte den Beschluss fest und verkündete ihn. TOP 3: Wahl des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31.12.2024Der Aufsichtsrat schlug vor, die CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Prüferin des Jahresabschlusses der Greenbone AG zum 31.12.2024 zu wählen. Die Hauptversammlung beschließt die Wahl der CONTEXT TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Abschlussprüferin des Jahresabschlusses zum 31.12.2024 wie folgt: DAFÜR: 100% DAGEGEN: 0% ENTHALTUNG: 0% Der Vorsitzende stellt den gefassten Beschluss fest und verkündet ihn. TOP 4: Festlegung einer festen Vergütung für den AufsichtsratGemäß §12.1 der Satzung der Greenbone AG wird die Höhe einer festen Vergütung des Aufsichtsrates durch die Hauptversammlung festgestellt. Der Vorsitzende schlug vor, wie folgt zu beschließen: Ab 1.1.2025 erhält der Aufsichtsrat den Betrag von 15.000,00 Euro pro Jahr als pauschale Vergütung. Gemäß Satzung erhält der Vorsitzende des Aufsichtsrates das Doppelte des Betrags und der Stellvertreter das Eineinhalbfache des Betrags. Die Vergütung wird jeweils 4 Wochen vor Ende des Wirtschaftsjahres fällig. Die Hauptversammlung beschloss diesen Betrag festzulegen wie folgt: DAFÜR: 96% DAGEGEN: 0% ENTHALTUNG: 4% Der Vorsitzende stellt den gefassten Beschluss fest und verkündet ihn. TOP 5: ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt zur Verwendung des Jahresüberschuss 2023 vor: Nach Dotierung der gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 AktG bzw. § 18 Abs. 5 der Satzung der Gesellschaft in Höhe von 5 % soll der verbleibende Jahresüberschuss vorgetragen werden. Dividenden werden daher nicht gezahlt. Die Hauptversammlung nahm diesen Vorschlag wie folgt an: DAFÜR: 100% DAGEGEN: 0% ENTHALTUNG: 0% Der Vorsitzende stellt den gefassten Beschluss fest und verkündet ihn. TOP 6: Anzeige des Vorstandes über den Verlust der Hälfte des Grundkapitals nach § 92 Abs. 1 AktGDer Hauptversammlung wird angezeigt, dass bei der Gesellschaft ein Verlust in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals für das Geschäftsjahr 2024 eingetreten ist. Zu dem Tagesordnungspunkt ist keine Beschlussfassung der Hauptversammlung vorgesehen, da er sich entsprechend der gesetzlichen Regelung auf die Anzeige des Vorstandes über den Verlust der Höhe des Grundkapitals gemäß § 92 Abs. 1 AktG beschränkt. Gemäß der betriebswirtschaftlichen Auswertung zum 31.12.2024 ergibt sich ein vorläufiges Jahresergebnis in Form eines Verlustes in Höhe von 2.064.576,19 Euro. Da in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zunächst geplant war selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter mit einem Wert in etwa der Höhe des Verlustes zu aktivieren, dieser Plan aber zwischenzeitlich aufgegeben wurde, ist die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt. AbschlußDamit war die Tagesordnung erledigt. Der Vorsitzende schloss die Hauptversammlung um 14:54 Uhr. Ich, der Aufsichtsratsvorsitzende stelle insbesondere fest, dass alle stimmberechtigten Beteiligten während aller Abstimmungen ununterbrochen anwesend waren. Sämtliche Abstimmungen wurden ordnungsgemäß vorgenommen. Die Ergebnisse der Beschlüsse wurden jeweils sofort festgestellt und verkündet. Zu keinem Beschluss wurde Widerspruch zur Niederschrift erhoben. (Vorsitzender)
Osnabrück, 10. März 2025 gez Lukas Grunwald gez. Dr. Jan-Oliver Wagner, Protokollführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Greenbone AG (als eingetragene Rechtsnachfolgerin der Greenbone Networks GmbH), Osnabrück Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Greenbone AG, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greenbone AG, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir unser Ermessen pflichtgemäß aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, am 31. Januar 2025 Context Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Schwandt, Wirtschaftsprüfer |
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Greenbone AG AG
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- AG
- Address
-
Neumarkt 12
49074 Osnabrück - Commercial register
- HRB 218768, Osnabrück
- Registration date
- July 19, 2022
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sicherheitsdienste a. n. g.
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung - Purpose
- Die Planung, die Entwicklung und der Vertrieb von Lösungen für Netzwerk-, Daten-, Kommunikations- und Softwaresicherheit sowie Dienstleistungen aller Art in diesen und verwandten Bereichen.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 80,7 % 12,18 Mio
- Net Loss Not Covered by Equity 15,1 % 2,28 Mio
- Fixed Assets 2,7 % 414,5 k
- Prepaid Expenses 1,5 % 223,1 k
- Accrued Expenses 91,7 % 13,84 Mio
- Liabilities 6,2 % 944,0 k
- Provisions 2,1 % 316,3 k
- Equity 0,0 % 0
Balance sheet data available for 2 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Personnel expenses 38,7 % 9,47 Mio
- Gross profit 34,4 % 8,41 Mio
- Annual net profit/loss 9,7 % −2,38 Mio
- Result after taxes 9,7 % −2,38 Mio
- Other operating expenses 5,6 % 1,37 Mio
- Depreciation 0,8 % 184,8 k
- Income and profit taxes 0,5 % −133,0 k
- Other interest and similar income 0,4 % 106,1 k
- Other taxes 0,0 % 1,1 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 932
P&L data available for 2 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Dirk Stark
since 2025 Procura
Ownership & holdings
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
F**** K******
15.7 %
-
B****** R*****
15.7 %
History
- 2026
-
09.06.
Change of bylawsGreenbone AG
- 2025
-
20.10.
Member entryDirk Stark · Procura
-
20.10.
Exit of positionJan-Oliver Dr. Wagner · Board Member
- 2023
-
08.03.
IncorporationGreenbone AG
-
08.03.
Change of purposeDie Planung, die Entwicklung und der Vertrieb von Lösungen für Netzwerk-, Daten-, Kommunikations- und Softwaresicherheit sowie Dienstleistungen aller Art in diesen und verwandten Bereichen.
-
08.03.
Change of seatGreenbone AG
-
08.03.
Change of company nameGreenbone AG
-
08.03.
Change of representation schemeIst nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
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