Hoffmann SEMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Zusammengefasster Lagebericht 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Entwicklung des Anlagevermögens 2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Zusammengefasster Lagebericht 2023Der vorliegende Lagebericht betrifft sowohl die Hoffmann SE als auch den Hoffmann SE Konzern. Sofern keine separaten Angaben gemacht werden, stimmen die Aussagen sowohl für den Jahresabschluss der Muttergesellschaft als auch für den Konzernabschluss überein. Der zusammengefasste Lagebericht der Hoffmann SE, München, und ihrer Tochtergesellschaften wurde gemäß §§ 289, 315 HGB aufgestellt. A. Grundlagen und Geschäftsmodell der Hoffmann SE und des Konzerns 1. Konzernstruktur und Geschäftsmodell Die Hoffmann SE und ihre in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen (im Folgenden "Hoffmann SE", "der Konzern" oder "die Gruppe" genannt) sind ein internationaler Lieferant von Qualitätswerkzeugen, Betriebseinrichtungen und persönlicher Schutzausrüstung in Europa. Der Konzern ist mit 34 Tochtergesellschaften sowie Vertriebs-Partnern in über 50 Ländern aktiv. Als Systempartner für Qualitätswerkzeuge bietet die Hoffmann Gruppe ihren Kunden ein Leistungsportfolio aus Handels-, Hersteller- und Servicekompetenz. Diese Bündelung garantiert höchste Versorgungs- und Qualitätssicherheit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Produktions- und Produktivitätssicherheit ihrer Kunden. Das Portfolio umfasst 500.000 gelistete Artikel im Katalog und E-Shop und beinhaltet neben Werkzeugen zum Zerspanen, Spannen, Messen, Schleifen und Trennen auch Handwerkzeuge, Arbeitsschutz, Betriebseinrichtungen, Automationslösungen und Werkstattbedarf. Zu den Kunden zählen börsennotierte Großkonzerne sowie Mittelstands- und Kleinunternehmen. Mit einem flächendeckenden Kundenservice, hochqualifizierten Fachberatern und einer TÜVzertifizierten Lieferqualität und Kundenzufriedenheit ist die Gruppe mit Hauptsitz in München für ihre Kunden ein zuverlässiger und effizienter Partner. Die Hoffmann SE stellt die Management- und Holdinggesellschaft der Gruppe dar. Die Gesellschaft hält direkte und indirekte Beteiligungen an den Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Darüber hinaus bündelt die Hoffmann SE verschiedene Zentralfunktionen der Gruppe und hat die Treasury Funktion des Konzerns inne. Mit der 2022 vollzogenen Übernahme der Hoffmann SE ist der Konzern nun Bestandteil des Segments Distribution & Logistics der SFS Group AG. 2. Unternehmensziele Qualität spielt für die Hoffmann Gruppe eine übergeordnete Rolle. Das Portfolio der Hoffmann Gruppe umfasst Produkte der eigenen Premium-Marke GARANT sowie der Qualitätsmarke HOLEX. Der Konzern entwickelt die Produktmarken GARANT und HOLEX gemeinsam mit seinen Kunden, Lieferanten und Ingenieuren laufend weiter, um den Kundennutzen stetig zu steigern. Verantwortungsvoller Weitblick und absoluter Fokus auf den Kundennutzen sind dabei die wichtigsten Kriterien. Der Betrieb des 2021 errichteten Logistikzentrums in Nürnberg (LogisticCity) wird mit der Belieferung der Kunden der deutschen Partner weiter ausgelastet. Mit der im Projekt "Logistics United" stattfindenden Zusammenarbeit wurden die Kunden der Firma Gödde schrittweise ab Q4/2023 direkt aus der LogisticCity heraus beliefert. Mit dem Beginn des Geschäftsjahres 2024 verzichtet Gödde komplett auf eine eigene Logistik. Die Belieferung der Kunden der Firmen Perschmann und Oltrogge ist für 2025 geplant, was insgesamt zur Hebung von Synergien auf beiden Seiten führt. LogisticCity ist der erste Schritt in Richtung einer digital vernetzten Logistik, die die heutigen technologischen Möglichkeiten, wie z.B. den Einsatz von Robotern, optimal ausschöpft. Damit stellt die Hoffmann Gruppe ihre Versorgungssicherheit und Lieferperformance sicher. Zudem baut die Gruppe in der LogisticCity den Bereich Dienstleistungen rund um das Werkzeugsortiment aus. Die Expansion in strategisch wichtige Märkte hat für die Hoffmann Gruppe eine hohe Bedeutung und bietet die Chance, international agierende Bestandskunden mit langjährigen Vertragsbeziehungen umfassend direkt vor Ort mit dem vollen Leistungsspektrum zu betreuen. Als weiterer Schritt im Rahmen dieser Strategie betreibt die Gruppe auch verschiedene Logistikzentren in wichtigen Regionalmärkten. Im Geschäftsjahr wurde für China ein neues Logistikzentrum in Taicang und ein neuer Bürostandort in Shanghai bezogen. Darüber hinaus ist es ein großes Anliegen der Hoffmann SE, eine nachhaltige Zukunft aktiv mitzugestalten. Aus diesem Grund baut die Gesellschaft den Bereich ESG (Environment, Social & Governance) weiter aus, mit dem Ziel, die Umwelt zu schützen und ihren gesellschaftlichen sowie gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Der Bereich ESG beinhaltet auch den schonenden Umgang mit knappen Ressourcen, um Umweltbelastungen von Anfang an zu reduzieren. Hierfür arbeitet die Hoffmann SE eng mit ihren Kunden, Lieferanten sowie Logistik- und Entsorgungsunternehmen zusammen. Daneben spielen die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine übergeordnete Rolle. Die Hoffmann SE achtet auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Zudem führt die Hoffmann SE verschiedene Maßnahmen, wie z.B. Schulungen, durch, die dazu beitragen, die Arbeitssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Die Nachhaltigkeitsleistung der Hoffmann SE 2023 wurde mit einer Silber-Medaille der internationalen Nachhaltigkeitsbewertungsplattform EcoVadis ausgezeichnet (Vorjahr Bronze-Medaille), womit die Gruppe zu den 25% bestbewerteten Unternehmen gehört. Bereits im Juni 2022 wurde die Hoffmann GmbH Qualitätswerkzeuge, München, als Tochterunternehmen mit dem EcoVadis-Rating Gold ausgezeichnet. Gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und soziales Engagement gehören seit Bestehen des Unternehmens zur Firmenkultur der Hoffmann SE. Dieses Engagement institutionalisiert die Gruppe unter anderem mit der Hoffmann Group Foundation gGmbH. Die Foundation unterstützt gezielt Einrichtungen, die die Entwicklung benachteiligter und traumatisierter Kinder und Jugendlicher fördert und hilft ihnen so, das Fundament für ein erfolgreiches und glückliches Leben zu legen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war durch weiter bestehende und neu hinzugekommene Unsicherheiten und Krisen, wie die Kriege in der Ukraine und Nahost, hohe Energiepreise und anhaltende Inflation geprägt. Neben diesen negativen Aspekten gab es aber auch positive Entwicklungen. Weltwirtschaft Nach verhaltenem Start beschleunigte sich zur Jahresmitte 2023 die Weltwirtschaft, weil sowohl in China als auch in den USA die Expansionsdynamik aufgrund eines lebhafteren privaten Verbrauchs zulegte. Die globale Industrieproduktion stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal, ein nachhaltiger Aufschwung zeichnete sich aber aufgrund der geldpolitischen Straffung in vielen Regionen der Welt und den weiterhin hohen Energiepreisen noch nicht ab. Hinzu lasten die besonderen strukturellen Herausforderungen in China weiter auf der Weltwirtschaft 1. Die Konsumstruktur der privaten Haushalte hat sich nach dem Ende der Pandemie in vielen Ländern normalisiert und anstelle von Waren werden wieder vermehrt Dienstleistungen nachgefragt, was den Welthandel belastet. Zudem haben die Unternehmen nach Auflösung der Lieferkettenprobleme ihre teils hohen Lagerbestände an Zwischenprodukten abgebaut und somit weniger Neubestellungen durchgeführt. Der Rohölpreis hat sich in den vergangenen Wochen auf mittlerem Niveau stabilisiert, der Erdgaspreis ist seit dem Sommer hingegen leicht gestiegen. Die Leitzinssätze in den USA und im Euroraum haben neue Höchststände erreicht. Die Inflation ist in beiden Wirtschaftsräumen zum Jahresende deutlich gesunken, während die Arbeitsmärkte nach wie vor angespannt sind 2. In Summe steigt das Bruttoinlandsprodukt der Welt laut ifo Konjunkturprognosen im Geschäftsjahr 2023 um 2,7% 3. Eurozone Im Euroraum hat sich die Konsumnachfrage der privaten Haushalte angesichts der ungünstigeren Reallohnentwicklung abgeschwächt. Zudem belastet der Energiepreisschock des Vorjahres noch die Industriekonjunktur, vor allem in den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Die gesamtwirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal 2022 bis zum dritten Quartal 2023 weitgehend unverändert. Dennoch sind die Arbeitsmärkte auch im Euroraum weiterhin angespannt. Die demografisch bedingte Verknappung des Arbeitskräfteangebots erhöht die Suchkosten und senkt die Rekrutierungschancen der Unternehmen. Beschäftigte dürften daher trotz Unterauslastung eher in den Betrieben gehalten werden. Die Inflationsrate sank zuletzt zügig, auf 2,4% im November 2023, und befindet sich somit nur mehr knapp über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) 4
1 www.bundesbank.de: Deutsche Bundebank,
Monatsbericht November 2023
Deutschland Die deutsche Wirtschaft bewegt sich nach wie vor in konjunkturell schwerem Fahrwasser. Die Wirtschaftsleistung ging im dritten Quartal 2023 leicht zurück. Laut der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes sank das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) saisonbereinigt um 0,1% gegenüber dem Vorquartal, in dem es noch leicht zugelegt hatte. 5 Die Industrie litt auch im dritten Quartal unter der schwachen Nachfrage aus dem Ausland und den Folgen des vorangegangenen Energiepreisschocks. Gestiegene Finanzierungskosten dämpften weiterhin die privaten Investitionen und damit auch die inländische Nachfrage nach Industriegütern und insbesondere nach Bauleistungen. Zudem nahmen die Auftragspolster weiter ab und fingen den Nachfragerückgang in beiden Sektoren zunehmend weniger auf. Dadurch ging die Produktion in diesen Bereichen zurück. Auch die realen Warenexporte sanken. Des Weiteren zeigte sich der private Konsum weiter schwunglos. Trotz kräftiger Lohnsteigerungen, rückläufiger Inflationsraten und einer stabilen Beschäftigung hielten sich die Verbraucher/innen mit zusätzlichen Ausgaben noch zurück. Der Dienstleistungssektor zeigte sich hingegen in diesem schwierigen Umfeld recht robust 6. Gemäß ifo Konjunkturprognose wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2023 im Vorjahresvergleich um 0,3% sinken. Die Inflationsrate wird im Gesamtjahresdurchschnitt bei 5,9% liegen. 7 Unsicherheit besteht durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts und der daraus entstandenen Haushaltslücke. Die Mehrheit der Wirtschaftsteilnehmer geht jedoch davon aus, dass zunächst alle bereits von der Bundesregierung verabschiedeten Maßnahmen wie geplant durchgeführt werden und die investiven Maßnahmen des Staates zur Wirtschaftsstimulierung erhalten bleiben. Unter dieser Annahme schwenkt die Finanzpolitik in den kommenden beiden Jahren auf einen restriktiven Kurs ein, da zukünftig mehr Maßnahmen wegfallen als neue hinzukommen, ein Umstand der aktuell bereits das Handeln der Wirtschaftsteilnehmer beeinflusst. Das Finanzierungsdefizit des Staats beträgt 2023 77 Mrd. Euro bzw. 1,9 % des nominalen Bruttoinlandsprodukts, wobei sich der Schuldenstand nach den Maastricht-Kriterien auf 64,3 % des nominalen Bruttoinlandsprodukts 2025 beläuft. 8 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die diversifizierte Kundenstruktur der Hoffmann Gruppe führt zu einer gewissen Unabhängigkeit von einzelnen Branchenentwicklungen. Dennoch gibt es verschiedene Kernbranchen, wie die Maschinenbau-, Automobil- und Werkzeugindustrie, die eine Indikatorfunktion für die Entwicklung der Gruppe aufweisen, da sie für den Umsatz des Unternehmens von starker Relevanz sind. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sind viele Unternehmen trotz rückläufigem Auftragseingang optimistisch gestimmt 9. Die Auftragspolster verringern sich, die Vorläufe sind aber immer noch ausreichend. Inzwischen profitieren die Unternehmen der Branche von wieder entspannten Lieferketten. Die Kosten der Energieversorgung bleiben weiterhin hoch. Große Schwierigkeiten sieht die Branche weiterhin im Fachkräftemangel.
5 www.bundesbank.de: Deutsche Bundebank,
Monatsbericht November 2023
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) blickt auf eine positive Entwicklung im Jahr 2023. Insgesamt wurden 4,1 Mio. Pkw produziert, 18% mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion aber noch um 12% unter dem damaligen Wert. Nach einer ursprünglich verhaltenen Einschätzung für das Jahr 2023 hat der VDA noch im Juli 2023 seine Prognosen für den deutschen sowie den europäischen Pkw-Markt angepasst. Im ersten Quartal 2023 hat der Pkw-Weltmarkt seine Erholung von den Auswirkungen der Covid-Pandemie fortgesetzt. Dabei hat sich insbesondere die Versorgungssituation in den Lieferketten merklich entspannt, die außerordentlich hohen Auftragsbestände konnten etwas abgebaut werden. 10 Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 17 Prozent mehr als 2022. Damit bleibt der Export um knapp 11 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 3,5 Mio. neue Pkw aus Deutschland exportiert wurden. Die Bilanz für das Gesamtjahr bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019. Das veränderte Förderungsregime schlug sich auch in der Gesamtjahresperspektive deutlich nieder: Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein genauerer Blick offenbart allerdings, dass BEV in den letzten zwölf Monaten um 11 Prozent zulegten, während der Markt für PHEV um 51 Prozent schrumpfte 11. 3. Geschäftsverlauf Die folgenden Aussagen betreffen den Konzernabschluss der Hoffmann SE. Ertragslage Die Gruppe konnte das Geschäftsjahr 2023 mit konsolidierten Umsatzerlösen in Höhe von 1.188.807 T€ (Vj. 1.106.226 T€) abschließen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhte Mengennachfrage sowie entsprechende Einflüsse durch Preissteigerungen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse entfielen zu 73,3% (Vj. 64,8%) auf die Region GSA (Deutschland, Österreich und Schweiz), zu 21,9% (Vj. 30,1%) auf die Region Europa, zu 2,8% (Vj. 3,3%) auf die Region Asien und zu 2,0% (Vj. 1,9%) auf die Region Amerika. Es handelt sich im Wesentlichen um Handelsumsätze. Die Umsätze aus Dienstleistungen machen momentan noch einen untergeordneten Anteil aus. Der Materialaufwand liegt bei 618.862 T€ (Vj. 609.732 T€). Der Rohertrag, definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand, liegt damit bei 569.945 T€ (Vj. 496.494 T€) bzw. 47,9 % (Vj. 44,9%) vom Umsatz. Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 1.221 T€ (Vj. 1.311 T€) enthalten interne Personalaufwendungen, welche im Zusammenhang mit der Entwicklung von Digitalen Produkten aktiviert wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 13.462 T€ (Vj. 269.774 T€). Im Vorjahr sind Erträge aus der Entkonsolidierung des Geschäftsfelds Contorion in Höhe von 254.719 T€ enthalten. Darüber hinaus sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.829 T€ (Vj. 3.387 T€) enthalten, die in voller Höhe periodenfremd sind. Die Fremdwährungsgewinne belaufen sich im Geschäftsjahr auf 2.972 T€ (Vj. 2.593 T€).
10 https://www.vda.de/de/presse/Pressemeld
gen/2023/230720 PM VDA passt Markt und Produktionsprognosen
an
Der Personalaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 253.285 T€ (Vj. 239.983 T€). Dies entspricht einer Personalaufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz von 21,3% (Vj. 21,7%). Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 3.208 (Vj. 3.042) Mitarbeiter beschäftigt. In Deutschland wurden die tarifgebundenen Gehälter im Geschäftsjahr aufgrund der weiter andauernden Tarifverhandlungen freiwillig um insgesamt 6% angehoben sowie eine steuerfreie Inflationsausgleichsprämie gezahlt. Aufgrund der erfreulichen Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum entwickelten sich auch die umsatzabhängigen Vertriebsprovisionen positiv. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 169.826 T€ (Vj. 166.294 T€) enthalten Vertriebskosten, Rechts- und Beratungskosten, Provisionen, Infrastruktur- und IT-Aufwendungen sowie sonstige Verwaltungsaufwendungen. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) liegt bei 161.192 T€ (Vj. 361.233 T€), die EBITDA-Quote liegt bei 13,6% (Vj. 32,7%). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 26.357 T€ (Vj. 26.850 T€). Diese betreffen insbesondere planmäßige lineare Abschreibungen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 134.836 T€ (Vj. 315.568 T€) bzw. 11,3% (Vj. 28,5%) der Umsatzerlöse. Das Finanzergebnis, definiert als Summe aus Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen, in Höhe von 3.087 T€ (Vj. - 1.225 T€) resultiert im Wesentlichen aus Zinserträgen auf das Intercompany-Darlehen mit der SFS Group International AG. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf 39.955 T€ (Vj. 26.528 T€). Die Konzernsteuerquote liegt dabei bei rund 31,6%. Im Gesamtbetrag sind latente Steuererträge in Höhe von 440 T€ (Vj. 5.618 T€) enthalten. Der Jahresüberschuss liegt im Geschäftsjahr bei 91.731 T€ (Vj. 285.634 T€), 7,7% des Umsatzes (Vj. 25,8%). Vermögens- und Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurden erneut weitreichende Investitionen getätigt. Die Zugänge zum Anlagevermögen betrugen 15.025 T€ (Vj. 24.172 T€). Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungsleistungen als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 4.810 T€ (Vj. 5.772 T€) aktiviert. Das Vorratsvermögen besteht im Wesentlichen aus Handelsware. Der Vorratsbestand zum Stichtag 31.12.2023 beläuft sich auf 170.173 T€ (Vj. 178.642 T€) und befindet sich im Wesentlichen im zentralen Logistikzentrum in Nürnberg. Mit der Vorratsbewertung nach Reichweiten und Niederstwerttest beträgt die Abschreibungsquote im Geschäftsjahr rund 16% (Vj. 13%) des Bruttobestands. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum Stichtag auf 495.241 T€ (Vj. 435.758 T€). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 161.183 T€ (Vj. 92.370 T€). Das im Geschäftsjahr 2020 implementierte ABCP- Programm wurde zum 30.09.2023 beendet und noch offene Forderungen wurden wieder von der Hoffmann Gruppe übernommen. Die Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 272.876 T€ gegenüber der SFS Group International AG. Die sonstigen Vermögensgegenstände von 60.270 T€ (Vj. 68.626 T€) enthalten neben Forderungen aus Steuern im Wesentlichen Forderungen gegenüber Lieferanten im Zusammenhang mit Bonusvereinbarungen. Die liquiden Mittel der Gesellschaft belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 35.592 T€ (Vj. 31.314 T€) oder 3,5% (Vj. 3,2%) der Bilanzsumme. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 33.866 T€ (Vj. 98.184 T€). Verantwortlich dafür ist im Wesentlichen das positive Ergebnis im Berichtszeitraum, welches dem Mittelabfluss aus einem gegenüber dem Vorjahr um 73.147 T€ erhöhten Working Capitals, insbesondere getrieben durch den Anstieg der Forderungen, gegenübersteht (Vj. Mittelabfluss um 33.220 T€). Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von 7.858 T€ (Vj. 18.810 T€) resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Investitionen in Technische Maschinen und Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 21.852 T€ (Vj. 81.948 T€) ist im Wesentlichen auf die Tilgung des KfW Darlehens und Reduzierung des Intercompany Darlehen mit der SFS Group Schweiz AG zurückzuführen. Aus dem gemeinsamen revolvierenden Kreditvertrag mit der SFS Group AG hat die Hoffmann SE per 31.12.2023 105.000 T€ in Anspruch genommen. Die drei KfW-refinanzierten Rahmendarlehen wurden planmäßig in Höhe von 8.313 T€ getilgt. Die Gesellschaft erhielt ein kurzfristiges Darlehen der SFS Group Schweiz AG in Höhe von 5 Mio. €. Im Geschäftsjahr wurde keine Dividende ausgeschüttet. Die Hoffmann SE bewertet ihre Liquiditätssituation zum Stichtag positiv. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verfügte die Gesellschaft über ausreichende Liquidität bzw. freie Kreditlinien, um ihren kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Die Eigenkapitalquote beträgt bei einem Eigenkapital von 694.606 T€ (Vj. 602.356 T€) rund 69% (Vj. 63,0%). Die Rückstellungen belaufen sich zum Stichtag auf 59.663 T€ (Vj. 41.888 T€). Darin enthalten sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 7.403 T€ (Vj. 7.654 T€). Die Steuerrückstellungen belaufen sich zum Stichtag auf 16.359 T€ (Vj. 4.861 T€) und betreffen im Wesentlichen laufende Steuern für das Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen, welche im Wesentlichen den Personalbereich betreffen, belaufen sich auf 35.901 T€ (Vj. 29.373 T€). Der im Jahr 2022 abgeschlossene Konsortialkredit beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 105.000 T€. Die Inanspruchnahme der drei bilateralen KfW-refinanzierten Ratendarlehen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 8.313 T€ auf 41.563 T€. Die beiden bilateralen Kreditlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die Zinsverbindlichkeiten auf Fremdfinanzierung zum Bilanzstichtag belaufen sich auf 26 T€ (Vj. 198 T€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 64.714 T€ (Vj. 73.952 T€). Sie betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten für Warenbezüge. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen bei 31.747 T€ (Vj. 63.485 T€), davon Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 14.517 T€ (Vj. 16.660 T€). Im Vorjahreswert der sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem ABCP Conduit in Höhe von 31.755 T€ im Zusammenhang mit Zahlungseingängen auf veräußerte Forderungen enthalten. Die passiven latenten Steuern in Höhe von 3.759 T€ (Vj. 3.657 T€) resultieren im Wesentlichen aus der Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände nach Handelsrecht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge. Die Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB betreffen Bürgschaften und sind von untergeordneter Bedeutung. Geschäftsverlauf der Hoffmann SE Auch die Hoffmann SE blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück. Der Geschäftsverlauf der Hoffmann SE ist unter anderem aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge mit allen wesentlichen deutschen Konzerngesellschaften sowie aufgrund des geltenden Transferpreismodells eng mit dem Geschäftsverlauf des Hoffmann SE Konzerns verbunden. Positive Ergebnisbeiträge der Tochtergesellschaften spiegeln sich im Ergebnis der Hoffmann SE wider. Die Hoffmann SE konnte das Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen in Höhe von 146.646 T€ gegenüber 104.063 T€ im Vorjahr abschließen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Dienstleistungsverrechnungen für an verbundene Unternehmen erbrachte Dienstleistungen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die positive Geschäftsentwicklung zurückzuführen, die Einfluss auf die Verrechnungshöhe nimmt. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 146.235 T€ auf 1.465 T€ im Vergleich zum Vorjahr ist auf den im Vorjahr ausgewiesenen Gewinn aus der Veräußerung der Contorion GmbH (143.232 T€) zurückzuführen. Der Personalaufwand liegt bei 35.545 T€ gegenüber 32.665 T€ im Vorjahr. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 313 Mitarbeiter/innen gegenüber 286 Mitarbeiter/innen im Vorjahr. Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von 148.756 T€ (Vj. 138.587 T€) enthält neben Dienstleistungsumlagen insbesondere Marketing-, IT- und Beratungsaufwendungen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf gegenüber dem Vorjahr gestiegene Kostenumlagen von Verbundenen Unternehmen zurückzuführen, im Geschäftsjahr erstmalig gegenüber der SFS Group Schweiz AG. Die Erträge im Zusammenhang mit Gewinnabführungen der deutschen Organgesellschaften erhöhten sich von 131.062 T€ im Vorjahr auf 156.654 T€ im Berichtszeitraum, während sich die Aufwendungen aus Verlustübernahmen von 19.953 T€ im Vorjahr auf 5.878 T€ reduzierten. Die Erhöhung der Bruttoerträge resultiert aus dem allgemein positiven Geschäftsverlauf 2023. Das Zinsergebnis, das neben Zinsen auf konzerninterne Darlehen und Cashpool Salden auch Zinsen auf die externe Fremdfinanzierung enthält, beträgt 9.872 T€ gegenüber 3.919 T€ im Vorjahr. Der Steueraufwand beläuft sich auf 37.373 T€ (Vj. 24.456 T€) und enthält im Berichtszeitraum latenten Steueraufwand in Höhe von 151 T€ (Vj. 2.918 T€). Die Hoffmann SE erzielte im Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss von 86.826 T€ gegenüber 170.753 T€ im Vorjahr. Die Hoffmann SE ist Kreditnehmerin für die externen Finanzierungen der Hoffmann Gruppe. Sie führt den deutschen Cashpool und stattet die Konzerngesellschaften mit der notwendigen Liquidität aus. Zum Bilanzstichtag weist die Hoffmann SE Liquide Mittel in Höhe von 12.715 T€ gegenüber 13.183 T€ im Vorjahr aus. Die Hoffmann SE weist Netto-Cashpool Forderungen in Höhe von 354.683 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen zum 31.12.2023 aus. Die Bilanzsumme der Hoffmann SE beläuft sich per 31.12.2023 auf 998.049 T€ (Vj. 726.321 T€), vor allem getrieben durch die Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen, die sich auf 933.687 T€ gegenüber 656.459 T€ im Vorjahr erhöhten. Diese Erhöhung resultiert aus höheren Forderungen aus Direktverrechnung sowie höheren Cashpool Forderungen bedingt durch bessere Ergebnisse der Gesellschaften (EAV). Die Eigenkapitalquote der Hoffmann SE entwickelte sich insbesondere aufgrund der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen rückläufig auf rund 50,0% (Vj. 56,7%). Es liegt ein laufender Jahresüberschuss in Höhe von 86.862 T€ bei einem Eigenkapital von 498.969 T€ (Vj. 412.143 T€) vor. Die Fremdfinanzierung konnte im Geschäftsjahr weiter zurückgeführt werden und beträgt zum Bilanzstichtag 146.588 T€ gegenüber 150.073 T€ im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 322.975 T€ gegenüber 119.263 T€ im Vorjahr. Die Rückstellungen belaufen sich zum Stichtag auf 22.184 T€ (Vj. 11.028 T€). Darin enthalten sind Steuerrückstellungen in Höhe von 16.122 T€ (Vj. 3.946 T€) und sonstige Rückstellungen in Höhe von 6.062 T€ (Vj. 7.082 T€), die im Wesentlichen den Personalbereich betreffen. Insgesamt beurteilt der Vorstand die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowohl des Hoffmann SE Konzerns als auch der Hoffmann SE im Geschäftsjahr 2023 positiv. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden primär die Kennzahlen Umsatzerlöse, Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) und seit dem Geschäftsjahr 2023 der Deckungsbeitrag (DB) I und II herangezogen. DB I ist definiert als die Gesamtsumme aus Umsatzerlösen aus Warenlieferungen, inklusive Umsätze aus deren Verbringung, sowie Dienstleistungen unter Berücksichtigung von Umsatzerlösschmälerungen gem. HGB und wird um die kumulierten Währungseffekte aus Kundenforderungen ergänzt. Die Gesamtsumme wird zum Materialaufwand, der Währungseffekte aus Lieferantenverbindlichkeiten einschließt, in Abzug gebracht. DB II definiert sich analog DB I inklusive übriger Umsatzerlöse nach HGB sowie aktivierten Eigenleistungen, übrige sonstige betriebliche Erträge und Erträgen aus Anlagenverkauf. Das EBITDA liegt im Vergleich zu den Vorjahren nicht mehr im zentralen Fokus. Die Kennzahlen werden im Rahmen einer jährlichen Budgetplanung sowie eines rollierenden Forecasts auf Basis legaler Einheiten über drei Jahre prognostiziert. Es finden monatlich Soll-Ist-Analysen statt, wobei wesentliche Abweichungen im Vorstand diskutiert und Maßnahmen zur Erreichung der Zielvorgaben verabschiedet werden. 5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Kunden und Lieferanten Den hohen Qualitätsanforderungen der Gruppe entsprechen nur sorgsam ausgewählte Lieferanten. Die Hoffmann SE setzt bei der Auswahl ihrer Geschäftspartner auf ein bewährtes Bewertungssystem und ist so in der Lage, fundierte Entscheidungen hinsichtlich der Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Lieferanten zu treffen. Wesentliche Steuerungsgrößen der Gruppe sind die Kundenzufriedenheit, die Lieferfähigkeit sowie die Liefergenauigkeit. Dass in diesen Bereichen hohe Standards bestehen, wurde im laufenden Geschäftsjahr im Rahmen einer Zertifizierung des TÜV Süd nachgewiesen. Die Hoffmann Gruppe erhielt das Zertifikat TÜV MS Standards Lieferqualität für Lieferkultur und Lieferzuverlässigkeit, Reklamationsbearbeitung und Mitarbeiter-Qualifikation. Ebenso wurde die Hoffmann SE nach ISO 9001 für ihr Qualitätsmanagement bei der Entwicklung und Durchführung von Seminaren für Kunden und Mitarbeiter sowie nach VDA 6.4 für ihre Produktentwicklung 2021 zertifiziert. Mitarbeiter Per 31.12.2023 beschäftigte die Gruppe 3.273 Mitarbeiter/innen (Vj. 3.159). Davon sind rund 2.283 (Vj. 2.204) Mitarbeiter in der Region GSA (Deutschland und Österreich) ansässig, 692 (Vj. 649) Mitarbeiter entfallen auf das übrige Europa, 105 (Vj. 113) Mitarbeiter auf die Region Amerika und unverändert zum Vorjahr 193 Mitarbeiter/innen auf die Region Asien. Die Investitionen in die Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiter wurde auch im Berichtsjahr konsequent fortgeführt. Durch den Fokus auf eine strategiekonforme fachliche Qualifikation fanden beispielsweise zahlreiche Fachschulungen statt. Unter anderem wurden die Mitarbeiter erneut detailliert zu den Produkten und Dienstleistungen der Hoffmann Gruppe geschult, um für ihre Kunden den gewohnten Service sicherzustellen. Der Nachwuchsförderung kommt eine besondere Bedeutung zu. So bildete die Gruppe im Geschäftsjahr 2023 107 (Vj. 94) Auszubildende aus. Darüber hinaus gibt es ein Programm für ein duales Studium, dass eine Ausbildung mit einem Studium verbindet. Forschung und Entwicklung Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Berichtszeitraum beträgt 20.848.T€ (Vj. 21.410 T€). Die Forschungs- und Entwicklungskosten betreffen sowohl interne Personalkosten 13.110 T€ (Vj. 11.650 T€) als auch Leistungen Dritter für Forschungs- und Entwicklungszwecke 7.739 T€ (Vj. 9.760 T€). Im Berichtsjahr wurde ein Betrag von 4.810 T€ (Vj. 5.772 T€) als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens des Konzerns aktiviert. Die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten belaufen sich auf 3.495 T€ (Vj. 2.350 T€). Die Forschungs- und Entwicklungskosten betreffen insbesondere Digitale Produkte. Ein wichtiges Beispiel für die erfolgreichen Entwicklungsaktivitäten der Hoffmann Gruppe ist Connected Manufacturing, eine innovative Software für die Digitalisierung der Fertigung. Das Produkt wurde im Berichtszeitraum bei weiteren Kunden eingesetzt. Neben Connected Manufacturing werden weitere Digitale Fertigungslösungen wie z.B. Connected Metrology entwickelt, die planmäßig ab Q2 2027 positive EBIT-Beiträge leisten werden. Nachhaltigkeit Die Hoffmann SE setzt sich schon seit Jahrzehnten für die Belange von Menschen und Umwelt ein. Dieses Engagement ist fester Bestandteil der Kultur und des Handelns der Gruppe. So ist das Thema Nachhaltigkeit auch Bestandteil der Strategie der Gruppe. Der Bereich ESG wird in den kommenden Monaten und Jahren weiter ausgebaut, um die Nachhaltigkeitsthemen noch weiter in den Fokus der Gruppe zu stellen. Ein wichtiges Beispiel für das Engagement der Gruppe im Bereich Soziales ist die Förderung der Hoffmann Group Foundation gGmbH, welche sich um benachteiligte und traumatisierte Kinder und Jugendliche kümmert. C. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Prognose Das ifo-Institut hat seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum 2024 von 1,4% auf 0,9% reduziert. Die Gründe für diese Anpassung sind eine schwächere Entwicklung im letzten Quartal 2023 und eine erhöhte Unsicherheit, die die Sparneigung der Verbraucher erhöht und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und privaten Haushalten senkt. Zusätzlich könnte die unklare Lage um den Bundeshaushalt nach dem Urteil des Verfassungsgerichts die Wachstumsrate auf 0,7% fallen lassen, wenn der Haushalt 2024 um 20 Milliarden Euro gekürzt werden würde. 12 Im Euroraum hat sich die Konsumnachfrage der privaten Haushalte angesichts der ungünstigeren Reallohnentwicklung abgeschwächt. Zudem belastet der Energiepreisschock des Vorjahres noch die Industriekonjunktur, vor allem in den industriestarken Regionen Mitteleuropas. Die gesamtwirtschaftliche Produktion blieb vom vierten Quartal 2022 bis zum dritten Quartal 2023 weitgehend unverändert. Dennoch sind die Arbeitsmärkte auch im Euroraum weiterhin angespannt. Die demografisch bedingte Verknappung des Arbeitskräfteangebots erhöht die Suchkosten und senkt die Rekrutierungschancen der Unternehmen. Beschäftigte dürften daher trotz Unterauslastung eher in den Betrieben gehalten werden. Die Inflationsrate sank zuletzt zügig, auf 2,4% im November 2023, und befindet sich somit nur mehr knapp über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Im Euroraum dürfte sich der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf +1,0% 2024 verbessern 13 In den USA herrscht entgegen allen Erwartungen eine robuste Konjunktur, die Konsumausgaben der privaten Haushalte stützten auch im dritten Quartal die Nachfrage. Zudem ist die Fiskalpolitik im laufenden Jahr äußerst expansiv, das gesamtwirtschaftliche Haushaltsdefizit hat sich von 4,0% des BIP im Jahr 2022 auf 7,4% im Jahr 2023 erhöht. Die Inflationsrate verharrt dementsprechend auf über 3% 14. In China wird die strukturelle Immobilienkrise durch stimulierende Staatseingriffe übertüncht, das Wirtschaftswachstum hat sich im dritten Quartal beschleunigt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Volkswirtschaften gibt es in China keinen nennenswerten Verbraucherpreisanstieg, zwischenzeitlich sind die Preise sogar gesunken 15.
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https://www.ifo.de/prognosen/ifo-konjunkturprognose
Indien: Das Wachstum des indischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird sich im Finanzjahr 2023/2024 (1. April bis 31. März) laut Prognosen der Weltbank auf 6,3 Prozent leicht abkühlen. Im vorangegangenen Finanzjahr hatte die Steigerung noch bei 7,2 Prozent gelegen, aber die schlechtere Weltkonjunktur verpasst dem Wachstum einen Dämpfer. Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024/2025 liegen auf einem ähnlichen Niveau von 6,4% 16 Alles in allem dürfte sich der Zuwachs der Weltproduktion von 2,7% im laufenden auf 2,0% im kommenden und 2,3% im Jahr 2025 verringern. 17 Prognose des Hoffmann SE Konzerns Trotz der verhaltenen Wachstumserwartungen in Deutschland konnte die Hoffmann SE die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2023 um ein zusätzliches Plus im unteren einstelligen Prozentbereich übertreffen und geht im Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzwachstum aus. Demnach steigen die konsolidierten Umsatzerlöse gegenüber dem Berichtszeitraum, u.a. getrieben durch die Übernahme des ersten Partnergeschäfts, zwischen 8 und 12%. Gestützt wird diese Entwicklung aber auch durch Wachstumserwartungen in Europa, Asien und Amerika und weitere moderate Preissteigerungen. Gemäß der verabschiedeten Planung wird im Geschäftsjahr 2024 von einem dem Verhältnis der Umsätze entsprechenden Anstieg des Deckungsbeitrags I sowie II ausgegangen. Das operative EBITDA- bzw. EBIT-Wachstum 2023 ist getrieben durch die positive Umsatzentwicklung. Stabile Kosten und die gleichzeitige Verschiebung von Projekten führten im Berichtsjahr zu einer um 2,8%-Punkte gestiegenen EBIT-Marge gegenüber dem operativen EBIT 2022. Das absolute EBIT 2024 wird im Vergleich zum Berichtszeitraum im mittleren einstelligen Bereich wachsen. Wie bereits im Vorjahr wird das Ergebnis von der Umsetzung verschiedener strategischer Projekte, unter anderem im Bereich der Digitalisierung, beeinflusst. Die Personalkosten werden, insbesondere aufgrund weiterer, zu erwartender Gehaltssteigerungen sowie der immer noch anstehenden Tarifabschlüsse, im Vergleich zum Berichtsjahr im einstelligen Prozentbereich steigen. Obige Prognosen stehen unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass sich die weltwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen, nicht signifikant gegenüber der Planung zugrundeliegenden Annahmen verschlechtern. Prognose der Hoffmann SE Die Hoffmann SE stellt die Management- und Holdinggesellschaft der Gruppe dar. Sie ist Organträgerin des deutschen Organkreises, in den alle wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften einbezogen sind. Mit den Organgesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge. Die Hoffmann SE ist Kreditnehmerin für die Fremdfinanzierung des gesamten Konzerns und beinhaltet die konzernweite Treasury-Funktion. Darüber hinaus ist die Hoffmann SE Inhaberin des deutschen Cash Pools und bündelt sämtliche Zahlungsströme in Deutschland und Europa. Die Gesellschaften in Amerika und Asien werden über die Hoffmann SE und ihre Tochtergesellschaft Hoffmann Auslands-Beteiligung GmbH finanziert. Zuletzt werden sämtliche konzerninternen Leistungsverrechnungen über die Hoffmann SE abgewickelt. Die Prognose der Hoffmann SE ist demnach eng mit der Entwicklung der Gruppe verbunden. Über die Ergebnisabführungsverträge werden die deutschen Ergebnisse an die Hoffmann SE abgeführt.
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https://www.gtai.de/de/trade/indien/wirtschaftsumfeld/indiens-wirtschaft-bleibt-in-guter-verfassung-245176
Das Transferpreissystem der Gruppe führt darüber hinaus dazu, dass sich auch die ausländischen Konzernergebnisse bis auf definierte EBIT-Margen im Ergebnis der Hoffmann SE widerspiegeln. Aus den genannten Gründen verweisen wir hinsichtlich der Prognose der Hoffmann SE auf die Prognose des Gesamtkonzerns. Aufgrund der engen Verzahnung des Ergebnisses der Hoffmann SE mit den Ergebnissen des Konzerns existieren keine separaten finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Hoffmann SE. D. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagement Das Risikomanagement der Hoffmann Gruppe hat zum Ziel, wesentliche Unternehmensrisiken zu identifizieren und zu bewerten, um Transparenz über die wesentlichen Unternehmensrisiken zu schaffen. Darüber hinaus sollen Chancen identifiziert und durch geeignete Maßnahmen wahrgenommen werden. Durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen soll damit langfristig Wert geschaffen werden. Unter Risiko versteht die Gruppe jedes Ereignis, das eine entsprechend negative Abweichung vom Unternehmenszielwert aufgrund unternehmensinterner sowie -externer Einflussfaktoren nach sich ziehen kann. Als Chancen werden mögliche Erfolge gesehen, die über die definierten Ziele im Planungszeitraum von drei Jahren hinausgehen. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Enterprise Risk Managementsystem (ERM) für die Hoffmann Gruppe eingeführt. Das ERM umfasst die Gesamtheit aller Vorgaben, Prozesse und Maßnahmen, die einen strukturierten Umgang mit Risiken sicherstellen. Es enthält eine standardisierte Risikoidentifikation und -bewertung auf Basis der Risikokategorie und Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der möglichen finanziellen und nicht finanziellen Auswirkungen. Daraus werden Maßnahmen zur Risikosteuerung abgeleitet. Das zentrale Risikomanagement koordiniert den Prozess der Risikoerfassung, -bewertung und -steuerung, aggregiert die Risiken und berichtet die Gesamtrisikosituation an den Gesamtvorstand. Es wurde eine Meldeschwelle für die Meldung von Risiken mit einem definierten Netto-Risiko auf das EBIT sowie einer Eintrittswahrscheinlichkeit von > 1% definiert. Nicht finanzielle Schäden in Form von Reputations- , Compliance-, Umwelt-, Gesundheits- oder Sicherheitsrisiken sind ab der definierten Schwelle von mindestens "hoch" vorstandsmeldepflichtig. 2. Compliance Die Hoffmann Gruppe führt ihre Geschäfte verantwortungsvoll und in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und Regeln der Länder, in denen sie tätig ist. Der Konzern duldet keinerlei Verstöße gegen Gesetze, Kodizes sowie interne Regelungen. Compliance ist essenziell für den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Der Vorstand bekennt sich uneingeschränkt zu Compliance, ebenso wie zum Verzicht auf jegliches Geschäft, das den konzernweit geltenden Compliance- Grundsätzen entgegensteht. Das Compliance-Managementsystem des Hoffmann Konzerns wird vom Compliance Officer geleitet, der dazu direkt an den Gesamtvorstand sowie an den Aufsichtsrats- Vorsitzenden berichtet. Das Compliance-Managementsystem soll das rechtmäßige und verantwortungsbewusste Handeln aller Mitarbeitenden, einschließlich der Geschäftsleitungen und Organe, sicherstellen. Um eine systematische und präventive Risikoerkennung und -beurteilung zu erreichen, werden mögliche Compliance-Risiken gemeinsam mit den operativen Geschäftseinheiten identifiziert. Aus den gesammelten Erkenntnissen über die Compliance-Risiken werden unter anderem geeignete Maßnahmen für spezifische Prozesse, Geschäftsaktivitäten oder Länder abgeleitet. 3. Risikobericht Im Folgenden werden die wesentlichen Risken der Gruppe dargestellt. Die Risikoquantifizierung umfasst jeweils die finanziellen Risiken gemessen am potenziellen EBIT-Schaden unter Berücksichtigung risikosteuernder Maßnahmen, d.h. es werden die Nettorisiken betrachtet. Dabei werden jeweils die finanziellen Auswirkungen auf das Ergebnis über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren berücksichtigt. Die Risikoklassifizierung erfasst Risiken ab einem finanziellen Schaden von 5 Mio. €. Die im Folgenden dargestellten Risiken fallen größtenteils in die Kategorie geringer bzw. mittlerer Risiken (finanzieller Schaden bis 10 Mio. € bzw. 50 Mio. €). Im Berichtsjahr wurde auf den ersten Indikationen, gewonnen im Vorjahr, aufgebaut und der Prozess weiterentwickelt, wie es auch für die kommenden Jahre geplant ist. Neben der finanziellen Risikoklassifizierung ist die Eintrittswahrscheinlichkeit für die Einschätzung des Gesamtrisikos relevant. Alle im Folgenden dargestellten Risiken weisen aus Sicht der Gruppe kurzfristig eine Eintrittswahrscheinlichkeit von deutlich unter 25% auf. Wirtschaftliches Umfeld und branchenspezifische Risiken Die Hoffmann Gruppe kann durch ihre sowohl regionale als auch branchenübergreifende Präsenz lokale Konjunkturschwankungen ausgleichen. Im Kernmarkt Deutschland ist, abgesehen von der aktuell abflauenden Konjunktur, die Risikosituation als stabil anzusehen. In den europäischen Ländern bestehen Unterschiede in Bezug auf die weitere Entwicklung. Die Präsenz in den wichtigsten europäischen Märkten ermöglicht es der Gruppe aber, aufkommende Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen wirksam zu begegnen. Natürlich bestehen aber weiterhin auch Unsicherheiten, vor allem hinsichtlich der geopolitischen Spannungen und Konflikte. In Bezug auf die kurz- und mittelfristigen Risiken bleibt die Situation am Beschaffungsmarkt insgesamt herausfordernd, auch wenn die Lieferketten sich nach den Pandemie-Jahren wieder stabilisiert haben. Die Risiken betreffen sowohl die Lieferanten als auch die operativen Prozesse rund um die Lieferketten. Der Russland-Ukraine Konflikt sowie der neu aufgeflammte Nahost- Konflikt verstärken die Lieferkettenrisiken weiter. Zukünftige finanzielle Risiken aufgrund externer Schocks und Konflikte sind nicht auszuschließen und werden regelmäßig neu bewertet. Der hohe Anteil variabler Kosten der Hoffmann Gruppe hilft hier, um bei Herausforderungen schnell zu reagieren. Finanzielle Risiken aufgrund von Branchenstrukturverschiebungen bestehen ebenfalls, in der Region GSA (Germany, Switzerland, Austria) insbesondere aufgrund der Transformation im Automobilbereich. Diese werden ebenfalls eng beobachtet. Im Berichtszeitraum konnte die Gruppe auch dank ihrer breiten Positionierung im Bereich der Beschaffung dem Preisdruck und Engpässen auf der Angebotsseite gut begegnen. Die Hoffmann SE geht davon aus, dass die kurzfristige Warenverfügbarkeit eine weiterhin dominante Rolle haben wird. Darüber hinaus ist die Gruppe dem Risiko mangelnder Produktqualität von Seiten der Lieferanten ausgesetzt. Diesem wird mit einem zertifizierten, durchgängigen Qualitätssicherungssystem sowie langjährigen und auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen basierenden Lieferantenbeziehungen begegnet. Das Risiko eines Betriebsstillstands aufgrund von Engpässen an Verpackungsmaterialien ist aufgrund verschiedener Maßnahmen gering. Gleiches gilt für Risiken im Zusammenhang mit dem Katalogdruck. Beide Risiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die Gruppe arbeitet aber auch mit fremden Dritten in Gestalt von Lieferanten, Dienstleistern und Servicepartnern, deren Risikoprofil Einfluss nimmt. Bereits bei der Auswahl der Kooperationspartner wird auf deren Risikoexposition und Management von aktuellen und künftigen Risiken, mit dem Ziel eingegangen, dies zum Bestandteil der Auswahlentscheidung zu machen. Eine enge Begleitung der Kooperationspartner erfolgt auch in der Phase der Zusammenarbeit. Gleichwohl ist anzuerkennen, dass es sich um fremde und unabhängige Wirtschaftsunternehmen handelt, deren Entscheidungen zu Risiken autonom im Sinne selbständiger Unternehmer erfolgt. Die Risikoexposition von Lieferanten, Dienstleitern und Servicepartnern ist an dieser Stelle nicht zu quantifizieren. Bei einem schnellen und nachhaltigen Wandel zugunsten von Plattform-Modellen könnte das gegenwärtige Geschäftsmodell der Hoffmann SE den Markt unzureichend bedienen, mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis. Die finanziellen Risiken im Zusammenhang mit einem schnellen und nachhaltigen Kanalshift stuft die Gruppe weiterhin als hoch ein, die kurzfristige Wahrscheinlichkeit aber als gering ein. Investitionen in die E-Commerce Tochtergesellschaft simple system folgen dem strategischen Ziel zur Erschließung neuer Wachstumsfelder. Die Hoffmann SE sieht weiterhin viel Potenzial, die Attraktivität der Plattform für ihre Kunden und Lieferanten zu erhöhen. Die digitale Transformation bringt darüber hinaus weitere E-Commerce Wettbewerber hervor, die neuartige und attraktive Kundenerfahrung bieten und für mehr Preistransparenz für Commodity Produkte sorgen. Die Gruppe begegnet den Risiken im Zusammenhang mit der Digitalisierung im Rahmen ihrer Strategie. Ziel ist das Bereitstellen aller Lösungen der Hoffmann Gruppe auch über digitale Kanäle inklusive Online-Beratung, automatisierter Bestellung und einem E-Shop. Die Gruppe sieht zudem Chancen im Ausbau und der Weiterentwicklung ihres digitalen Produktportfolios. Die strategischen Risiken aufgrund von neuen Materialien und Verfahren bzw. mangelnder Transformationsgeschwindigkeit der Hoffmann SE werden im Rahmen der Strategie der Gruppe adressiert, deren potenzieller finanzieller Schaden wird jeweils mittel eingeschätzt (gegenüber Vorjahr unverändert). Finanzwirtschaftliche Risiken Der Bereich Treasury plant und steuert zentral den Bedarf und die Bereitstellung liquider Mittel innerhalb der Hoffmann Gruppe. Für die deutschen und westeuropäischen Konzerngesellschaften wird das Cash Pooling Verfahren genutzt. Auf Basis einer wöchentlich und monatlich rollierenden Liquiditätsplanung wird die finanzielle Flexibilität und Zahlungsfähigkeit der Hoffmann SE überwacht und gesteuert. Im Geschäftsjahr 2022 trat die Hoffmann SE dem Kreditvertrag der SFS Group AG mit einem Volumen von bis zu 600.000 T CHF und einer Laufzeit bis 10.05.2027 als Kreditnehmer bei. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Kreditvertrag für ein Volumen von 500.000 T CHF bis 10.05.2028 verlängert. Der Zinssatz für die unter dem Kreditvertrag gezogenen EUR-Darlehen basiert auf dem EURIBOR zuzüglich einer Zinsmarge, welche an den Verschuldungsgrad des SFS Konzerns (gemäß Definition des Kreditvertrages, im Folgenden "die Finanzkennzahl") geknüpft ist. Die Finanzkennzahl ist während der Laufzeit des Kreditvertrages zu allen Halbjahresstichtagen einzuhalten. Dies war im Berichtszeitraum gegeben. Am 24.06.2019 wurden drei bilaterale KfW-refinanzierte Ratendarlehen über insgesamt 66.500 T€ mit einer Laufzeit bis zum 30.12.2028 geschlossen. Die Ratendarlehen werden mit einem festen Zinssatz verzinst und seit dem 31.03.2021 in 32 gleich hohen aufeinander folgenden vierteljährlichen Raten getilgt. Per 31.12.2023 beläuft sich die Finanzierungssumme auf 41.563 T€, wovon 33.250 T€ eine Laufzeit > 1 Jahr aufweisen. Als Sicherheit für die Ratendarlehen wurde durch die Hoffmann Group Immobilien GmbH eine Grundschuld auf das Grundstück des neuen Logistikstandorts in Nürnberg bestellt. Darüber hinaus stehen der Hoffmann SE zwei bilaterale Kreditlinien mit der UniCredit Bank AG bzw. der Landesbank Baden-Württemberg mit einem Volumen von insgesamt bis zu 50.000 T€ zur Verfügung. Die bilateralen Kreditlinien wurden auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, zum Stichtag 31.12.2023 standen diese vollständig für kurzfristige Ziehungen zur Verfügung. Der Konzern ist im Rahmen der Fremdkapitalfinanzierung einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinssatzschwankungen, insbesondere Schwankungen des EURIBOR, können sich auf die Höhe der Zinszahlungen für bestehende Schulden auswirken. Optionen zur Minimierung des Risikos werden laufend bewertet. Des Weiteren ist der Zinssatz aus dem Kreditvertrag an die Finanzkennzahl gebunden. Diese wird auf Ebene der SFS Gruppe kontinuierlich überwacht, um frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Für den Konzern stellt der Euro die Konzern- und Berichtswährung dar. Da die Hoffmann Gruppe den größten Teil ihres Geschäfts innerhalb der Euro-Länder tätigt, ist sie Währungsrisiken, wie auch schon im Vorjahr, nur in geringem Umfang ausgesetzt. Die Hoffmann SE ist im Rahmen ihres operativen Geschäfts einem Ausfallrisiko im Zusammenhang mit Kundenforderungen ausgesetzt. Mit dem Ziel der Minimierung des Forderungsausfallrisikos hat die Hoffmann SE eine Richtlinie für das Forderungsmanagement implementiert, die im Geschäftsjahr 2023 nochmals aktualisiert wurde. Diese beinhaltet neben einem dreistufigen Mahnprozess die fortlaufende Überwachung der Außenstände mit Hilfe von Ratingagenturen. Bei mangelhaftem Zahlungsverhalten werden Kreditlimits verringert und ggf. Lieferstopps gesetzt. Das Risiko von materiellen Ergebnisauswirkungen wird aufgrund des stark diversifizierten Kundenportfolios der Gruppe sowie monatlichen Wertberichtigungen auf überfällige Forderungen sehr gering eingeschätzt (Vorjahresbewertung sehr gering). Steuerliche, rechtliche und IT-Risiken Im Zusammenhang mit konzerninternen Waren- und Dienstleistungstransaktionen ist die Hoffmann SE steuerlichen Risiken ausgesetzt. Die Gruppe begegnet diesen Risiken durch die fortlaufende Weiterentwicklung ihres Transferpreissystems gemeinsam mit externen Beratern. Basierend auf der Einigung mit dem deutschen Finanzamt aus der Betriebsprüfung der Veranlagungszeiträume 2015-2020 wurde das Verrechnungspreismodell im Jahr 2021 umfassend weiterentwickelt. Die steuerlichen Risiken werden auf diesem Themengebiet deshalb als sehr gering eingeschätzt. Die Gruppe verstärkt 2024 ihre Vorbereitungen für die Einführung eines Tax Compliance Management Systems zur systematischen Erfassung und Überwachung von steuerlichen Risiken. Die steuerlichen Risiken insgesamt werden als gering eingeschätzt (Vorjahr sehr gering). Die Hoffmann SE unterliegt für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2023 beginnen, dem Mindeststeuergesetz. Um die fristgerechte Umsetzung der Vorschriften sicherzustellen, wurde auf Ebene der SFS Group mit Unterstützung externer Berater bereits im Jahr 2022 ein Umsetzungsprojekt für den Gesamtkonzern gestartet. Im Jahr 2023 wurden vor allem die Verfügbarkeit notwendiger Daten für die Berichterstattung sowie die Erfüllung der Safe-Harbour- Regelungen durch die Konzerngesellschaften mit positivem Ergebnis geprüft. Die Hoffmann SE ist deshalb zuversichtlich, die Regelungen des Mindeststeuergesetzes fristgerecht umzusetzen. Zoll- und exportkontrollrechtlichen Risiken wird durch konsequente Umsetzung und Überprüfung der anwendbaren Exportkontrollvorschriften und Sanktionslisten begegnet. Das finanzielle Risiko eines Ausfalls des GTS-Systems wird als mittel quantifiziert (erstmalige Einschätzung des finanziellen Risikos, kein Vorjahresvergleich). Die Unternehmen der Hoffmann SE sind keinen über die allgemeinen und branchentypischen Rechtsrisiken ihres Handelsgeschäfts hinausgehenden Rechtsrisiken ausgesetzt. Derzeit sind keine Rechtsstreitigkeiten anhängig, die nicht zum branchentypischen Tagesgeschäft eines Handelsgeschäfts zählen würden (Inkasso, Arbeitsgerichtliche Verfahren). Das finanzielle Risiko von Kartell- und Wettbewerbsrechtsrisiken wird aufgrund der bestehenden Steuerungsmaßnahmen als gering eingeschätzt (Vorjahresbewertung gering). Die Hoffmann SE verfügt über ein Datenschutzmanagementsystem, welches kontinuierlich überwacht und weiterentwickelt wird, um Datenschutzverstößen entgegenzuwirken. Neben einer vollständigen und aktualisierten Datenschutzdokumentation existieren Richtlinien und Handlungsanweisungen. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter sollen ein DSGVO-konformes Handeln sicherstellen. Die Hoffmann SE schätzt die finanziellen Risiken aufgrund von möglichen Datenschutzverstößen aufgrund der vorhandenen Maßnahmen gering ein (Vorjahresbewertung gering). Die Unternehmen der Hoffmann SE sind Cyber-Bedrohungen, wie potenziellen Angriffen durch Hacker ausgesetzt. Neben dem Ausfall wesentlicher IT-Systeme bestehen Risiken in Form von Datenverlusten und Datenmanipulation. Cyber-Attacken können die Publikation kritischer oder sensibler Daten nach sich ziehen sowie zentrale Geschäftsprozesse, unter anderem betreffend LogisticCity, stören. Die Hoffmann Gruppe begegnet Cyber-Bedrohungen durch die schrittweise konsequente Verbesserung der Sicherheit der Informationssysteme in Zusammenarbeit mit externen IT-Security Beratern. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter der Gruppe regelmäßig zum Thema Cyber Security (Pishing, Social Engineering, u.ä.) geschult. Weiterhin wurden Prozesse zur Minimierung von Betrugsrisiken in Form von kriminell vorbereiteten und organisierten Warenbestellungen in betrügerischer Absicht eingeführt. Die finanziellen Schäden im Zusammenhang mit Cyber-Angriffen und Datenverlusten bzw. Datenmanipulation können ohne geeignete Steuerungsmaßnahmen durchaus materiell sein. Aufgrund der vorhandenen Maßnahmen beziffert die Gruppe ihr Nettorisiko als gering und wird zukünftig weitere Schritte einleiten, um die Risiken zu minimieren (Vorjahresbewertung mittleres Risiko). Personal Die Gruppe wird auch im Geschäftsjahr 2024 Personal einstellen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der angespannten Arbeitsmarktsituation besteht in diesem Zusammenhang ein Risiko hinsichtlich der zeitnahen Rekrutierung von qualifizierten Fach- und Führungskräften. Der Fachkräftemangel wirkt sich auf Hoffmann durch verlängerte Zeiten zur Gewinnung neuer Mitarbeiter und durch teilweise nicht besetzte Stellen aus. Diesem Risiko, das die Gruppe durchaus als bedeutend einstuft, tritt die Hoffmann Gruppe mit einem kontinuierlichen Ausbau der Arbeitgebermarke entgegen. Die Steigerung der Attraktivität der Gruppe als Arbeitgeber erfolgt unter anderem durch die individuelle Förderung der persönlichen und fachlichen Entwicklung neuer und bestehender Mitarbeiter sowie die weitere Fokussierung auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Hoffmann SE schätzt das finanzielle Risiko im Zusammenhang mit Personalengpässen aufgrund der vorhandenen Maßnahmen nach wie vor als gering ein. 4. Chancenbericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage der Hoffmann Gruppe. Für die kommenden Jahre sieht die Hoffmann SE entlang ihrer Strategieplanung weiterhin große Chancen für Wachstum und Profitabilität. Gemäß der Vision der Hoffmann SE wird die Gruppe ihren Kunden alle essenziellen Lösungen für die industrielle Produktion der Zukunft bieten und ihre Kunden damit noch erfolgreicher machen. Die Hoffmann SE unterstützt ihre Kunden dabei, wettbewerbsfähiger zu werden: mit passenden, digital vernetzen Werkzeugen, Lösungen für eine verlässliche und effiziente Beschaffung, Angeboten rund um funktionale und sichere Arbeitsplätze sowie persönlicher Prozess- und Anwendungsberatung. Darüber hinaus bietet die Gruppe Lösungen zur Optimierung der Fertigungsprozesse, bspw. erhöhen Digitale Produkte und Automation die Auslastung im Maschinenpark. Strategische Ebene "Kerngeschäft stärken": Die Gruppe wird ihr Kerngeschäft in GSA (insb. Deutschland und Österreich) und den übrigen europäischen Märkten stärken und ausbauen. Zukünftig soll die führende Marktposition weiter ausgebaut werden, auch im Verbund mit Vertriebspartnern unter der Marke Hoffmann Group. Die hier erwirtschafteten Erträge wird die Gruppe gezielt in Wachstumsfelder investieren. Die Präsenz in den wichtigsten europäischen Märkten ermöglicht es der Gruppe, auf regionale Konjunkturentwicklungen schnell zu reagieren. Sollten sich die Weltwirtschaft oder einzelne Regionen positiver entwickeln als in obigem Prognosebericht dargestellt, könnten Umsatz und Ergebnis die Erwartungen der Geschäftsleitung übertreffen. Strategische Ebene "Gezielt wachsen": Diese strategische Zielrichtung beinhaltet Bereiche, in denen die Gruppe gezielt wachsen möchte, das heißt Wachstum steht zunächst im Vordergrund. Allerdings gilt auch für die Wachstumsbereiche das mittelfristige Ziel, den Ergebnisbeitrag sukzessive zu erhöhen. Die Marktbearbeitung in den Regionen Americas und Asien soll in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut werden, um die Potenziale dieser großen Märkte zu nutzen. Hierzu werden laufend Anpassungen an die Anforderungen der lokalen Kunden vorgenommen. Die strategische Stoßrichtung umfasst zudem den Bereich Digitalisierung, in dem die Hoffmann SE erhebliche Chancen sieht. Die Gruppe verfügt über ausgeprägtes Produkt- und Marktwissen im B2B-Umfeld und entsprechende Beratungskompetenz. Aus dieser starken Position werden digitale Produkte wie "Connected Manufacturing" entwickelt. Diese innovative Software bietet eine einfache Lösung für die Digitalisierung in der Fertigung. Die Gruppe wird in den kommenden Jahren mit weiteren Produktinnovationen dieser Richtung folgen. Dies geschieht aus der Überzeugung heraus, dass eine Fortsetzung des Wachstumskurses der Gruppe vor allem von der Fähigkeit abhängt, innovative Lösungen auf den Markt zu bringen und kontinuierlich Mehrwert für die Kunden zu schaffen. Auch der Ausbau von Service-Angeboten zahlt auf dieses Ziel ein. Auch Investitionen in die E-Procurement Beschaffungsplattform Simple System folgen dem strategischen Ziel zur Erschließung neuer Wachstumsfelder. Der Vorstand der Hoffmann SE sieht für die Zukunft weiterhin viel Potenzial, die Attraktivität der Plattform Simple System für ihre Kunden und für Lieferanten zu erhöhen und damit ein attraktives Angebot am Markt zu platzieren. Strategische Ebene "Basis schaffen" Zukünftiges Wachstum benötigt ein solides Fundament. Deshalb wird die Gruppe in den kommenden Jahren ihre Prozesse und IT-Architektur konsequent Stück für Stück optimieren und zukunftsfest machen. Dazu gehört die Umsetzung des zentralen Digitalisierungs- und Transformationsprogramms Hoffmann 4.0 das eine Reihe von Initiativen zur Digitalisierung entlang der Wertschöpfung bündelt. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die kontinuierliche Optimierung des Logistikzentrums in Nürnberg, in dem bis zu 40.000 Pakete am Tag versendet werden können. LogisticCity bietet vollautomatisierte Prozesse von der Bestellung bis zur Lieferung auf modernstem Standard und ermöglicht als leistungsstärkster Logistikstandort der Hoffmann SE noch schnellere und zuverlässigere Lieferungen. Über 3.200 hoch qualifizierte Mitarbeiter sind verantwortlich für das nachhaltige Wachstum und die Profitabilität der Hoffmann Gruppe. Im Berichtsjahr wurde weiter in die Qualifikation und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert, um auch zukünftig Wachstumschancen nutzen zu können. Als weiterer Schwerpunkt wurde für die kommenden Jahre eine Nachhaltigkeitsstrategie verabschiedet, die Ziele und Maßnahmen für nachhaltiges Handeln in relevanten Geschäftsaktivitäten der Hoffmann Gruppe enthält. 5. Gesamtaussage Die Risiken für die Hoffmann Gruppe sind insbesondere aufgrund der sehr soliden Unternehmenssituation begrenzt. Vorhandene Risiken werden identifiziert, Risikosteuerungsmaßnahmen werden aufgesetzt und konsequent überwacht. Die gesamte Chancen- und Risikolandschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine Risiken im Zusammenhang mit der zukünftigen Entwicklung erkennbar, die den Fortbestand der Gruppe gefährden. E. Sonstige Angaben 1. Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Hoffmann SE war im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eine unmittelbar abhängige Gesellschaft von der SFS Group International AG, Heerbrugg, Schweiz sowie eine mittelbar abhängige Gesellschaft von der SFS Group AG, Heerbrugg, Schweiz jeweils im Sinne von § 312 AktG. Es bestand bzw. besteht weder ein Beherrschungsvertrag noch ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Hoffmann SE und den vorgenannten Gesellschaften. Daher hat der Vorstand der Hoffmann SE gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Dieser Bericht enthält folgende Schlusserklärung: "Die Hoffmann SE hat nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Bei den getroffenen Maßnahmen ist die Hoffmann SE nicht benachteiligt worden. Unterlassene Maßnahmen lagen im Berichtszeitraum nicht vor." 2. Nachtragsbericht Mit dem 01.02.2024 hat Manfred Rosenberger die Vorstandsposition des Chief Financial Officers übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Marc Trube an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch zum 30.06.2023 verlassen hat. Darüber hinaus ergaben sich zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses weder im Konzern der Hoffmann SE noch im näheren wirtschaftlichen Umfeld Ereignisse von besonderer Bedeutung mit maßgeblichen Auswirkungen auf das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
München, den 28. Februar 2024 Hoffmann SE der Vorstand Martin Reichenecker Alexander Eckert Claudia Lenders Manfred Rosenberger Borries Schüler BILANZ ZUM 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2023
ANHANG 20231. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Der Jahresabschluss der Hoffmann SE, München (Amtsgericht München, HRB Nr. 237463) wurde zum 31.12.2023 nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des Aktiengesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Geschäftsjahr Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr stetig angewandt. b) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten und soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauer liegt in der Regel zwischen drei und fünf Jahren. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden darüber hinaus außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen angesetzt. Grundlage für planmäßige Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 3, Abs. 1 HGB). Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über 5-10 Jahre abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden darüber hinaus außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Entfallen die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung wird das Zuschreibungsgebot bis zur Höhe der Anschaffungskosten befolgt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen sowie aktivierte Disagiobeträge gem. § 250 Abs. 3 HGB. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Es werden neben passiven latenten Steuern auch aktive latente Steuern angesetzt. Es erfolgt keine Saldierung. Für die Ermittlung der latenten Steuern ist der unternehmensindividuelle Steuersatz im Zeitpunkt des Differenzenabbaus gem. § 274 Abs. 2 Satz 1 HGB anzuwenden. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten, 7-Jahres- Durchschnittszins abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten werden saldiert ausgewiesen, sofern eine Aufrechnung aufgrund identischer Rechtspersönlichkeit sowie identischer Fristigkeiten möglich ist und sie gleichartig sind. Umsatzerlöse werden entsprechend des Realisationsprinzips im Zeitpunkt der Leistungserbringung realisiert. Die Umsatzerlöse werden um direkt damit verbundene Umsatzsteuern vermindert. Die Ausschüttungssperren nach § 268 Abs. 8 HGB im Zusammenhang mit aktiven latenten Steuern wird berücksichtigt. c) Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu dem am Entstehungstag maßgebenden Kurs oder mit dem Stichtagskurs, soweit dieser bei Vermögensgegenständen niedriger bzw. bei Verbindlichkeiten höher war, umgerechnet. Bei den verwendeten Währungskursen handelt es sich um die veröffentlichten Kurse der Europäischen Zentralbank. 3. Weitere Angaben zur Bilanz a) Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung und Darstellung der einzelnen Posten des Anlagevermögens erfolgt gemäß § 284 Abs. 3 HGB und ist im Anlagenspiegel ersichtlich. b) Angaben zu den Finanzanlagen Direkte Beteiligungen
* Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
Indirekte Beteiligungen
* Werte aus der HBII Anpassung zum 31.12.2023
Im Geschäftsjahr wurde die Hoffmann Supply Management GmbH & Co. KG gegründet an der die HSE 100% des Kommanditkapitals hält, die Hoffmann Asset Management GmbH wurde in Supply Chain Verwaltungs GmbH umbenannt, die simple system SAS Frankreich ist durch Verschmelzung auf das Mutterunternehmen simple system GmbH erloschen. c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus einer Darlehensforderung inkl. Zinsen gegenüber der Gesellschafterin SFS Group International AG sowie einer Darlehensforderung gegenüber der Simple System GmbH in Höhe von 275.501 T€ (Vj. 274.443 T€). Darüber hinaus bestehen Cash-Pool Forderungen in Höhe von 543.641 T€ (Vj. 383.794 T€). Der Rest betrifft Dienstleistungsverrechnungen. Die Forderungen haben mit Ausnahme einer Darlehensforderung in Höhe von 2.544 T€ (Vj. 800 T€) gegenüber der Simple System GmbH eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenständen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. d) Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 650 T€ (Vj. 441 T€) betreffen im Wesentlichen vorausbezahlte Versicherungsprämien und Dienstleistungsverträge. e) Latente Steuern Aktive latente Steuern auf Ebene des Organträgers Hoffmann SE und der inländischen Organgesellschaften ergeben sich im Geschäftsjahr größtenteils aus unterschiedlichen Wertansätzen für Vorräte und Forderungen sowie Pensionsrückstellungen. Des Weiteren wurden aktive latente Steuern aufgrund von höheren steuerlichen Wertansätzen im Anlagevermögen ermittelt. Aus § 274 HGB resultierende passive latente Steuern ergeben sich im Geschäftsjahr lediglich auf Ebene einzelner inländischer Organgesellschaften. Die passiven latenten Steuern resultieren größtenteils aus unterschiedlichen Ansatzvorschriften für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Die aktiven latenten Steuern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 6.294 T€ (Vj. 6.352 T€), die passiven latenten Steuern auf 3.527 T€ (Vj. 3.434 T€). Der der Bewertung zu Grunde liegende Steuersatz beträgt 31,6% (Vj. 31,4%). Die Ausschüttungssperre aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern beträgt 2.767 T€ (Vj. 2.918 T€). Hoffmann berücksichtigt keine latenten Steuern im Zusammenhang mit BEPS 2.0. f) Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 2.550 T€ (Vj. 2.550 T€) und ist in 2.550.000 (Vj. 2.550.000) nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt. Der rechnerische Wert je Aktie beträgt 1 €. Bei den Gewinnrücklagen der Hoffmann SE handelt es sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen. g) Rückstellungen für Steuern Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen laufende Ertragsteuern. h) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich (variable Gehälter, Urlaubs- und Gleitzeitguthaben). i) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise Eigentumsvorbehalte im üblichen Rahmen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Stichtag 31.12.2023 auf 146.588 T€ (Vj. 150.073 T€). Die Hoffmann SE ruft aus dem Kreditvertrag der SFS Group AG mit einer Laufzeit bis 10.05.2027 und einem revolvierenden Kreditrahmen in Höhe von bis zu 600 Mio. CHF als Kreditnehmer Darlehenstranchen ab. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Kreditvertrag für ein Volumen von 500 Mio. CHF bis 10.05.2028 verlängert. Ein Gesamtbetrag in Höhe von 41.563 T€ (Vj. 49.875 T€) der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus drei bilateralen KfW-refinanzierten Ratendarlehen, die am 24.06.2019 abgeschlossen wurden. Zur Sicherstellung der Ansprüche der Banken aus den Ratendarlehen wurde eine erstrangige Grundschuld auf das Grundstück des neuen Logistikstandorts in Nürnberg in Höhe von 66.500 T€ bestellt. Die Tilgung des Darlehens erfolgt in gleichbleibenden Raten. Die bestehenden bilateralen Kreditlinien mit der Landesbank Baden-Württemberg und der HypoVereinsbank/UniCredit über je 25.000 T€ wurden zum Stichtag 31.12.2023 für Kontokorrentkredite nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestehen aus einer Darlehensverbindlichkeit inkl. Zinsen in Höhe von 5.001 T€ (Vj. 20.020 T€) gegenüber der SFS Group Schweiz AG. Darüber hinaus bestehen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Cash- Pooling in Höhe von 188.958 T € (Vj. 82.628 T€). Der Rest betrifft Dienstleistungsverrechnungen. Weitere Pfandrechte oder ähnliche Rechte bestehen nicht. 4. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen in Höhe von 146.646 T€ (Vj. 104.063 T€) handelt es sich im Wesentlichen um Konzernumlagen für Dienstleistungen an Verbundene Unternehmen. Dienstleistungen mit einem Gesamtbetrag von 3.196 T€ (Vj. 3.900 T€) wurde gegenüber Dritten erbracht. Die Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr ausschließlich in Deutschland realisiert. b) Sonstige betriebliche Erträge Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge 1.465 T€ gegenüber Vorjahr 147.701 T€ begründet sich im Wesentlichen durch den Sondereffekt der Veräußerung des Geschäftsfelds Contorion im Vorjahr in Höhe von 143.232 T€. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 972 T€ gebucht. Davon beziehen sich 925 T€ auf die Auflösung von Rückstellungen. c) Personalaufwand Der Personalaufwand umfasst im Wesentlichen Löhne und Gehälter in Höhe von 30.434 T€ (Vj. 28.520 T€). d) Jahresergebnis und Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf 37.373 T€ (Vj. 24.456 T€). Im Gesamtbetrag sind latente Steuererträge in Höhe von 151 T€ (Vj. 2.918 T€) enthalten. Die OECD hat im Dezember 2021 Mustervorschriften der zweiten Säule (Pillar Two) für die nationale Umsetzung der globalen Mindeststeuer von 15 Prozent veröffentlicht (BEPS 2.0). Von der Mindeststeuer betroffen sind multinationale Unternehmen mit einem konsolidierten Umsatz von mehr als EUR 750 Mio. In der Zwischenzeit wurden in Deutschland sowie in verschiedenen Ländern, in denen die Gruppe tätig ist, die relevanten Vorschriften umgesetzt. Diese Vorschriften sind für Hoffmann ab dem Geschäftsjahr 2024 anzuwenden. Gemeinsam mit der SFS Group wurden die potenziellen Auswirkungen in Bezug auf die Steuern im Zusammenhang mit BEPS 2.0 analysiert. Wären die relevanten Mustervorschriften, insbesondere diejenigen betreffend den temporären CBCR Safe Harbour Regeln, bereits für die analysierten Geschäftsjahre verpflichtend gewesen, wären keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gewinne des Konzerns zu erwarten gewesen. Gemeinsam mit der SFS Group werden laufend die weiteren Entwicklungen der BEPS 2.0 Vorschriften und deren möglich Auswirkungen auf die Gruppe überwacht. 5. Sonstige Angaben a) Organe der Gesellschaft Die Leitung der Hoffmann SE obliegt dem Vorstand. Folgende Personen waren im Geschäftsjahr 2023 zum Vorstand bestellt:
Den Mitgliedern des Vorstands wurden im Geschäftsjahr 2023 Bezüge für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Höhe von insgesamt 3.468 T€ (Vj. 3.218 T€) gewährt. Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr 2023 aus folgenden Mitgliedern:
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats betrug im Geschäftsjahr 0 T€ (Vj. 200 T€). b) Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe zum Abschlussprüferhonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernanhang der Hoffmann SE. c) Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Hoffmann SE, München, einbezogen. Die Hoffmann SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Hoffmann SE wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der SFS Group AG, Heerbrugg, Schweiz, einbezogen. Der übergeordnete Konzernabschluss umfasst den größten Kreis an Tochterunternehmen. Der Konzernabschluss der SFS Group AG wird unter anderem auf der Homepage der SFS Group AG (Downloads Finanzpublikationen | SFS Group) veröffentlicht. d) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden ausschließlich zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte abgeschlossen. e) Mitarbeiter Die Hoffmann SE beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 157 männliche und 156 weibliche Angestellte (Vj. 145 männliche und 141 weibliche Angestellte) in Deutschland. f) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind nachfolgend aufgeführt:
g) Haftungsverhältnisse Es bestanden zum Stichtag die folgenden Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:
Die Wahrscheinlichkeit, dass die angegebenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Anspruch genommen werden, wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. h) Angaben zu nicht in der Konzernbilanz enthaltenen Geschäften Im September 2020 schloss die Hoffmann Gruppe einen Vertrag zur Finanzierung von Forderungen mittels Verbriefung am ABCP (asset-backed commercial paper) Markt ab (im Folgenden: "ABCP Programm"). Involviert sind sieben operative Tochtergesellschaften. Im Rahmen der Struktur werden Forderungen zunächst an die Hoffmann SE veräußert. In einem zweiten Schritt erfolgt die Abtretung an ein insolvenzfestes ABCP Conduit in Luxemburg. Zum 30.09.2023 erfolgte die Rückabwicklung des Factoringprogrammes. Durch den Rückerwerb verkaufter Forderung kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 37.859 T€. Die Verlustreserve wurde erfolgswirksam in Höhe von 1.000 T€ verbucht. Die unter den sonstigen Vermögensgegenstände zum 31.12.2022 enthaltenen Kaufpreiseinbehalte in Höhe von 7,45 % bzw. 4.797 T€ wurden mit Rückabwicklung aufgelöst. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um die zum 31.12.2022 ausgewiesenen Zahlungseingänge von Kunden in Höhe von 26.564 T€. Im Rahmen des Programms wurden Bankkonten in der Art verpfändet, dass Zahlungseingänge auf abgetretene Forderungen im Fall der Insolvenz einer Tochtergesellschaft der Hoffmann SE dem ABCP Conduit zustehen. Aus dem Grundgeschäft Forderungsverkauf bestehen durch die Beendigung des Programms zum Bilanzstichtag keine weiteren finanziellen Verpflichtungen. Die verpfändeten Konten als Sicherungsinstrument aus der Finanzierung bestehen weiterhin. Die Auflösung der Sicherungsvereinbarung nimmt aufgrund der unterschiedlichen Jurisdiktionen noch Zeit in Anspruch. i) GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand empfiehlt, von einer Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2023 abzusehen. Der Bilanzgewinn des Mutterunternehmens (bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 86.826 T€ (Vj. 170.753 T€) und dem Gewinnvortrag in Höhe von 406.986 T€ (Vj. 263.233 T€) in Höhe von 493.811 T€ (Vj. 406.986 T€) soll demnach auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die endgültige Entscheidung über die Verwendung des Bilanzgewinns trifft die Hauptversammlung der Hoffmann SE. j) Nachtragsbericht Mit dem 01.02.2024 hat Manfred Rosenberger die Vorstandsposition des Chief Financial Officers übernommen. Darüber hinaus ergaben sich weder zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses der Hoffmann SE noch im näheren wirtschaftlichen Umfeld Ereignisse von besonderer Bedeutung mit maßgeblichen Auswirkungen auf das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
München, den 28. Februar 2024 Hoffmann SE, der Vorstand Martin Reichenecker Alexander Eckert Claudia Lenders Manfred Rosenberger Borries Schüler Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hoffmann SE, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hoffmann SE, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hoffmann SE, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin |
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Hoffmann SE
Overview
- Legal form
- SE
- Address
-
Haberlandstraße 55
81241 München - Commercial register
- HRB 237463, München
- Registration date
- September 27, 2017
- Industry
-
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Registered capital
- 2,550,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Mitglied des Leitungsorgans bestellt, so vertritt es allein. Sind mehrere Mitglieder des Leitungsorgans bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Mitglied des Leitungsorgans gemeinsam mit einem Prokuristen.
- Purpose
- Erwerb, Besitz und Verwaltung sowie Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen und Gesellschaften jeder Art und Rechtsform im In- und Ausland. Die Gesellschaft leitet die Unternehmensgruppe Hoffmann, welche derzeit in den Geschäftszweigen Handel mit und Vertrieb von Werkzeugen und Werkstatteinrichtungen aller Art tätig ist. Die Gesellschaft ist als Tochtergesellschaft der SFS Group International AG in den SFS-Konzern mit der Konzernmutter SFS Group AG eingebunden und wird zusammen mit der Unternehmensgruppe Hoffmann als Unternehmenssegment "Distribution & Logis-tics" geführt. Der Teilkonzern Hoffmann mit der Gesellschaft als Teilkonzernmutter nimmt, soweit rechtlich möglich, die übergeordneten Interessen des SFS-Konzerns wahr und setzt Konzernvorgaben um, soweit diese nicht den Interessen der Gesellschaft entgegenstehen.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 94,4 % 751,48 Mio
- Fixed Assets 5,5 % 43,54 Mio
- Deferred Tax Assets 0,1 % 659,0 k
- Prepaid Expenses 0,1 % 528,0 k
- Equity 71,4 % 568,16 Mio
- Liabilities 24,6 % 195,62 Mio
- Provisions 3,8 % 29,94 Mio
- Deferred Tax Liabilities 0,3 % 2,49 Mio
- Accrued Expenses 0,0 % 6,3 k
Balance sheet data available for 2 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Balance sheet profit/loss 41,4 % 563,00 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 36,3 % 493,81 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 10,6 % 143,47 Mio
- Revenue 10,0 % 135,42 Mio
- Other interest and similar income 1,7 % 22,73 Mio
- Other operating income 0,1 % 952,2 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,0 % 39,4 k
- Other operating expenses 64,1 % 149,67 Mio
- Personnel expenses 16,6 % 38,63 Mio
- Income and profit taxes 15,3 % 35,72 Mio
- Interest and similar expenses 2,5 % 5,75 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahmen 1,4 % 3,38 Mio
- Other taxes 0,1 % 197,9 k
- Result after taxes 69,39 Mio
- Annual net profit/loss 69,19 Mio
P&L data available for 2 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Iso Raunjak
since 2026 Board Member
-
Manfred Rosenberger
since 2024 Board Member
-
Alexander Eckert
since 2026 Procura
-
Anika Henze
since 2026 Procura
-
Borries Schüler
since 2026 Procura
-
Christoph Birle
since 2019 Procura
-
Christoph Opitz
since 2019 Procura
-
Claudia Diane Lenders
since 2026 Procura
-
Florian Leins
since 2026 Procura
-
Jürgen Heid
since 2024 Procura
-
Robert Impler
since 2026 Procura
-
Thomas Weitl
since 2026 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Franz Hoffmann Holding GmbH & Co. KGaA 2.6M €
- Franz Hoffmann Holding GmbH & Co. Kommanditgesellschaft 60k €
- Hoffmann AG 250k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
Holds shares in
- Garant Productions GmbH 100.0 %
- Gödde GmbH 100.0 %
- Hch. Perschmann GmbH 100.0 %
History
- 2026
-
04.03.
Change of authorityRobert Impler · Procura
-
04.03.
Exit of positionAlexander Eckert · Board Member
-
04.03.
Exit of positionClaudia Diane Lenders · Board Member
-
04.03.
Exit of positionRobert Impler · Procura
-
04.03.
Exit of positionBorries Schüler · Board Member
-
04.03.
Member entryRobert Impler · Procura
-
24.02.
Member entryFlorian Leins · Procura
-
24.02.
Member entryAnika Henze · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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-
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Hoffmann SE. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 7904cf41167fb99f033b15c8825e6612",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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