Implenia Deutschland GmbH (vormals: IMPLENIA Holding GmbH)RaunheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Wirtschaftsbericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Allgemeines Die Implenia Deutschland GmbH in Raunheim (vormals IMPLENIA Holding GmbH) ist eine 100% Tochtergesellschaft der Implenia Schweiz AG mit Sitz in Aargau/Schweiz, welche wiederum eine 100% Tochter der Implenia AG in Opfikon/Schweiz ist. Die Implenia Deutschland GmbH hat selbst kein operatives Eigengeschäft. Zu ihren Funktionen gehören der Erwerb, die Veräußerung und Haltung diverser Anteile von selbständig tätigen Tochterunternehmen. Gegenstand der einzelnen Unternehmen der deutschen Implenia Gruppe sind die Erbringung von Planungs- und Bauleistungen aller Art auf den Gebieten des Verkehrswege- und des Ingenieurbaus, des Straßen-, Brücken-, Gleis-, Industrie- und Tiefbaus, des Hochbaus und der Baulogistik, wobei die einzelnen Beteiligungen unterschiedliche Kernkompetenzen innehaben. Zusätzlich erbringt die Implenia Deutschland GmbH Verwaltungsdienstleistungen aus den Bereichen Human Resources, IT, Accounting & Taxes, Controlling, Treasury, Procurement, Legal und Compliance für ihre operativen Beteiligungen. b) Entwicklung der Branche Als Holdinggesellschaft, die selbst nicht operativ tätig ist, ist die Implenia Deutschland GmbH von der wirtschaftlichen Entwicklung der verbundenen Unternehmen und des Konzerns der Implenia AG abhängig. Ebenso entscheidend ist die Gesamtentwicklung des Bauhauptgewerbes in Deutschland. Im Bauhauptgewerbe gab es in 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,2%. Bei den negativen Einflussfaktoren infolge des Krieges in der Ukraine, wie der Versorgungslage und Preisentwicklung der Baumaterialien, wurde der Höhepunkt bei den Erzeugerpreisindizes in 2022 erreicht. Es wird damit gerechnet, dass die bereits in 2023 eingesetzte Entspannung bei den Baumaterialpreisen, sich für 2024 weiterhin fortsetzen wird. Ein anhaltend großes Problem für den Wohnungsbau stellt die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt im Jahr 2023 dar. Im Wohnungsbau, als größte aller Bausparten, waren die Folgen des Ukraine Krieges in 2023 nach wie vor deutlich zu spüren. Im Wohnungsneubau gingen die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um real 11,5% zurück. Nach Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite (Durchschnittswert über alle Laufzeiten) im Neugeschäft von Januar 2022 bis Dezember 2023 von 1,3% auf 4,1%. Dieser unerwartete Zinsanstieg beeinträchtigt Renditeerwartungen im Mietwohnungsmarkt; gleichzeitig stellt es potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. In 2021 hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neuen Wohnungen auf den Markt zu bringen. Dieses Ziel wurde seitdem deutlich verfehlt. Ein weiterer Grund hierfür war die weitere Verschärfung der energetischen Standards (zum 01. Januar 2023 verpflichtend Effizienzhaus 55) bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderung. Die zwischenzeitlich beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Bundesregierung für 2024 dürften auch in diesem Jahr die Probleme im Wohnungsneubau im Bauhauptgewerbe nicht auffangen. Folglich beschleunigte sich der Rückgang von Baugenehmigungen in 2023 deutlich. Im Zeitraum Januar - November 2023 gab es einen Absturz im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser (41%), bei Mehrfamilienhäusern (24%); insgesamt um 28%. Im Wohnungsneubau insgesamt wird bei den realen Umsätzen in 2024 im Vergleich zu 2023 mit einem Rückgang um 12% gerechnet. Im Wirtschaftsbau waren in 2023 die Folgen des Ukraine Krieges abgemildert sichtbar. Die Baugenehmigungen entwickelten sich in 2023 unterschiedlich. So legten die Baugenehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude um 3,3% zu, wohingegen der Markt für Büro- und Verwaltungsgebäude um 9,1% und bei Handels- und Lagergebäuden um 12,1% zurückgingen. Im Wirtschaftshochbau gingen die Baugenehmigungen zurück, wohingegen im Wirtschaftstiefbau die Auftragseingänge, aufgrund von einigen Großprojekten im Bahnbau und bei Stromtrassen, deutlich angewachsen sind. Insgesamt sind die realen Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wirtschaftsbau 2023 um 0,9% zurückgegangen. Für 2024 wird ein preisbereinigtes Wachstum von 2% erwartet. Grund hierfür ist die geringere Zinsabhängigkeit der gewerblichen Investitionen gegenüber dem Wohnungsbau. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau um 1,6% zurückgegangen. In 2024 ist mit einem leichten Wachstum von 1% zur rechnen. Vorausblickend wird für das deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 alles in allem ein realer Umsatzrückgang von 3,5% (Vorjahr -5,2%) erwartet. Grund hierfür ist unter anderem die Entwicklung der Baupreise. Während diese in 2023 um etwa 7% zulegten, wird für 2024 mit einem Rückgang um 1% gerechnet. Wegen der negativen Konjunkturprognose wird davon ausgegangen, dass das Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 die Zahl der Beschäftigen - erstmals seit 2008 - um 10.000 Beschäftigte bzw. 1% auf 917.000 Personen reduzieren wird. 1 c) Gesamtleistung Einen der wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellt neben dem Ergebnis vor Steuern nach HGB die Gesamtleistung dar. Die Gesamtleistung berichten wir sowohl nach Vorschriften des HGB als auch nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften der IFRS. Die Gesamtleistung der Implenia Deutschland GmbH definiert sich aus Umsatzerlösen aus Service- und Dienstleistungen insbesondere aus den Bereichen HR, Legal, Procurement, Finance und IT an verbundene Unternehmen. Im Jahr 2023 verminderte sich die Gesamtleistung nur geringfügig von 20,4 Mio. EUR aus dem Jahr 2022 auf 18,9 Mio. EUR. Begründet werden kann diese annähernd konstante Leistung damit, dass eine gleichbleibende Weitergabe der Service- und Dienstleistungen an verbundene Unternehmen besteht. Der Planwert für das Geschäftsjahr 2023 wurde lediglich geringfügig unterschritten. Bei der Ermittlung der Planabweichungen gehen wir jeweils von den ursprünglichen Planungsbandbreiten aus und stellen die Ist-Leistung gegen den oberen bzw. unteren Planungskorridor, je nachdem, ob der Korridor nach oben oder nach unten verfehlt wurde. Lag die Leistung im Planungshorizont, gehen wir vom Mittelwert der beiden Korridore aus. d) Personalpolitik des Unternehmens Am Ende des Berichtsjahres beschäftigte die Implenia Deutschland GmbH insgesamt 129 Mitarbeiter (Vorjahr 134 Mitarbeiter). Durchschnittlich betrug die Zahl der Beschäftigten 140 Mitarbeiter im Jahr 2023, wobei hier 10 Mitarbeiter auf den technischen und 130 Mitarbeiter auf den kaufmännischen Bereich entfallen. Zum Schutz Ihrer Mitarbeiter und der Umwelt arbeitet die Implenia Gruppe zusammen mit einem eigenen Managementsystem für Arbeits- und Gesundheitsschutz und Umweltmanagement. Ein unabhängiges Unternehmen prüft jährlich die Einhaltung der internationalen Normen ISO 45001 und DIN EN ISO 14001. Die Vorgaben der Einhaltung zu den Themen Arbeits-, Gesundheitsschutz und Umweltmanagement sind für jeden Mitarbeiter der Implenia Gruppe, folglich auch für die Implenia Deutschland GmbH, bindend. Ebenfalls hält sich die Implenia Deutschland GmbH an die gesetzlichen Regelungen der zuständigen Berufsgenossenschaft und arbeitet hier eng mit der BG Bau zusammen. 2. Lage der Gesellschaft a) Darstellung der Ertragslage Die Implenia Deutschland GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von -10,8 Mio. EUR (Vorjahr: 7,7 Mio. EUR) ab und liegt somit nicht in der geplanten Bandbreite. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus den bestehenden Ergebnisabführungsverträgen, die zwischen der Gesellschaft und fünf Tochterunternehmen bestehen. Hieraus ergab sich saldiert eine Ergebnisübernahme von insgesamt -12,1 Mio. EUR in 2023 (Vorjahr: +4,1 Mio. EUR). Der größte Anteil kam von der Implenia Construction GmbH mit -6,4 Mio. EUR. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der höheren durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 12,4 Mio. EUR auf 13,9 Mio. EUR. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Mio. EUR von 1,5 Mio. EUR in 2022 zu 7,8 Mio. EUR in 2023. Grund hierfür sind die deutlich gestiegenen Zinssätze. Den Aufwendungen stehen ein Gesamtumsatz in Höhe von 18,9 Mio. EUR (Vorjahr 20,4 Mio. EUR), sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 3,3 Mio. EUR) sowie 14,3 Mio. EUR (Vorjahr 5,0 Mio. EUR) Zins- und ähnliche Erträge gegenüber. Die um 9,3 Mio. EUR gestiegenen Zins- und ähnliche Erträge sind auf die deutlich gestiegenen Zinssätze sowie höhere Cash-Pool Forderungen zurückzuführen. b) Darstellung der Finanz- und Vermögenslage
Die Investitionen in das Anlagevermögen veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Bilanzsumme der Implenia Deutschland GmbH reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 um 8,8% von 822,2 Mio. EUR auf 750,1 Mio. EUR. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich im Wesentlichen durch höhere Cash-Pool Forderungen von 242,2 Mio. EUR auf 251,9 Mio. EUR. Gegenläufig reduzierten sich die Finanzanlagen um 38,8 Mio. EUR auf 405,8 Mio. EUR. Begründet ist dies durch den Abgang einer Beteiligung mit dem Buchwert von 1,1 Mio. EUR sowie geringere Ausleihungen an die Implenia AG. Des Weiteren hat ein Bankensaldo von 89,6 Mio. EUR zum Stichtag (Vorjahr 133,8 Mio. EUR) zur Reduzierung der Bilanzsumme beigetragen, welcher sich aus der Reduzierung von Verbindlichkeiten ergibt. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 605,3 Mio. EUR auf 548,7 Mio. EUR um 56,6 Mio. EUR reduziert. Die Reduktion kommt durch niedrigere Cash-Pool Verbindlichkeiten zustande, welche durch höhere Verbindlichkeiten aus der Ergebnisübernahme gemindert wird. Die Implenia Deutschland GmbH investierte im Berichtsjahr insgesamt 1,9 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen (Vorjahr: 0,2 Mio. EUR) und 0,0 Mio. EUR (Vorjahr: 5,3 Mio. EUR) in das Finanzanlagevermögen. Das Eigenkapital der Implenia Deutschland GmbH verringerte sich um 11,0 Mio. EUR von 191,3 Mio. auf 180,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023. Die Veränderung entspricht dem Jahresfehlbetrag. Die Eigenkapitalquote gemessen an der Bilanzsumme stieg auf 24,1% (Vorjahr.: 23,3%). Die Fremdkapitalfinanzierung der Implenia Deutschland GmbH beruht hauptsächlich auf der Finanzierung über die Implenia AG als mittelbares Mutterunternehmen. Das Mutterunternehmen, Implenia AG, hat die Möglichkeit der Fremdmittelbeschaffung im Wesentlichen aus einem international syndizierten Bankenkredit (Syndicated Revolving Credit Facility Agreement). Auch besteht die Möglichkeit in Einzelfällen, wie z. B. bei geplanten Großprojekten separate, "zweckgebundene" Darlehen bei anderen Banken und/oder der Hausbank abzuwickeln. 3. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f HGB Zum Stichtag 31. Dezember 2023 wies die Geschäftsführerebene einen Frauenanteil von 25% aus. In der 2. Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung der Gesellschaft ist ein Frauenanteil von 20% und in der 3. Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung der Gesellschaft einen Frauenanteil von 29,41% vorhanden. Das Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen sieht eine Berichtspflicht über die festgelegten Zielgrößen und Fristen vor. Im Rahmen der Beschlussfassung der Gesellschafterversammlung der Implenia Deutschland GmbH vom 14. Juni 2022 wurden Festlegungen ab 14. Juni 2022 bis zum 31. Dezember 2026 für die ersten drei Managementebenen getroffen. Die Zielgröße für die Geschäftsführung beträgt weiterhin mindestens 25%. Darüber hinaus wurden die Zielgrößen weiterhin für die 2. Führungsebene mit mindestens 20% und für die 3. Führungsebene mit mindestens 29,41% bestimmt. II. Prognosebericht mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken1. Risiken Wie jedes Unternehmen der Implenia Gruppe gliedert sich die Implenia Deutschland GmbH auch in die gemeinsame Erreichung der Unternehmensziele ein. Zu den allgemeinen Unternehmensgrundsätzen zählt unter anderem eine agile Haltung gegenüber frühzeitiger Erkennung von Chancen und Risiken sowohl im strategischen als auch im operativen Geschäft, um hierauf bestmöglich innovativ und werthaltig für alle Beteiligten zu reagieren. Aufgrund der Tätigkeit der Implenia Deutschland GmbH als verwaltende und nicht operativ tätige Gesellschaft hängen die Risiken von anderen Unternehmen der Implenia Gruppe ab. Hier sei insbesondere der Bezug zum Dienstleistungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Implenia Construction GmbH erwähnt, sowie die Abhängigkeiten zu den bestehenden Ergebnisabführungsverträgen mit der Implenia Bau GmbH, der Implenia Immobilien GmbH, der Implenia Specialties GmbH und der Implenia Real Estate GmbH. Grundsätzliche Risiken, die sich üblicherweise in der Baubranche wiederfinden lassen, sind Risiken aus Projektgeschäften (Planungs-, Kalkulations- und Ausführungsrisiken), Haftungsrisiken, Rechtsstreitigkeiten und Schadensfallleistungen. Die Implenia Deutschland GmbH trägt folglich all diese Risiken mit, welche in den einzelnen angebundenen Unternehmen existieren. Um die Risiken weitestgehend zu minimieren bzw. zu beherrschen stützt sich die Implenia Gruppe auf eine sorgfältige Auswahl an Geschäftspartnern unter Einbeziehung kaufmännischer und juristischer Prüfungen, sowie Analysen von technischen Aspekten durch Fachleute. Bezüglich IT- und Datensicherheit werden Maßnahmen u.a. im Bereich von Zugriffsschutz, Berechtigung, Backup nach aktuellem Stand der IT-Technik angewendet. Die Durchführung dieser operativen Maßnahmen obliegt Implenia Group IT und deren Dienstleistern. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Projektgeschäft Im Projektgeschäft können Risiken aus juristischen Auseinandersetzungen aus der Leistungserbringung entstehen. Kontroversen mit Auftraggebern beziehen sich zumeist auf Vergütung, behauptete Mängel oder Verzögerungen in der Fertigstellung eines Projekts. In diesen Fällen ergeben sich oft auch gleichartige Auseinandersetzungen mit den eingesetzten Nachunternehmern. Die Implenia Gruppe ist bestrebt, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Dieses Ziel ist jedoch nicht immer realisierbar, so dass sämtliche Beteiligungen in Gerichts- beziehungsweise Schiedsgerichtsverfahren involviert sind. Deren Ausgang lässt sich naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen. Dennoch kann aufgrund sorgfältiger Prüfung davon ausgegangen werden, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen wurde. Für etwaige Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir angemessene Versicherungen abgeschlossen. Rechtsstreitigkeiten, Schadensfälle und Haftungsrisiken Eigene Rechtsstreitigkeiten liegen bei der Implenia Deutschland GmbH nicht vor bzw. führen voraussichtlich nicht zu absehbar nennenswerten hohen Kosten. Sonstige Risiken aus dem üblichen Geschäft im Baugewerbe bestehen nur in Verbindung zu anderen verbundenen Unternehmen. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Weltweite politische Themen, Konjunkturschwankungen und Marktgegebenheiten haben unmittelbar und mittelbar Einfluss auf die deutsche Wirtschaft und somit auch auf die Konjunktur in der Bauwirtschaft, welche ebenfalls als mögliche Risiken zu berücksichtigen sind. Die einzelnen Unternehmen der Implenia Gruppe verfolgen hierbei detailliert die jeweiligen Entwicklungen am europäischen und weltweiten Markt, um rechtzeitig auf die Ereignisse adäquat reagieren zu können. Das Risiko wird als gering eingestuft. Das zentrale Finanzmanagement der Implenia Deutschland GmbH überwacht finanzwirtschaftliche Risiken und sichert es gegen diese ab. Hauptbestandteil der Überwachung und Absicherung ist eine kontinuierliche Finanz- und Liquiditätsplanung. Der kontinuierlichen Erfassung von sämtlichen Finanzvorgängen folgen monatliche Meldungen an die Gruppenmutter im Rahmen des monatlichen Reportings. Diese sind mit einem wöchentlichen Tracking aller laufenden Bankvorgänge der Tochter- und Schwestergesellschaften der Implenia Deutschland GmbH verbunden. Das Gesamttreasury wird zum Großteil über und in Abstimmung mit der Implenia AG erstellt. Fremdwährungsgeschäfte werden aus der Schweiz heraus getätigt. Hierzu bedient man sich der Instrumente der Devisen- und Kassageschäfte. Etwaiger Finanzmittelbedarf bezieht die Implenia Deutschland GmbH in erster Linie durch ihre Gruppenmutter. Risiken werden demnach hauptsächlich über die Mutter in der Schweiz geregelt. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten. Der andauernde Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen auf die Preis- und Zinsentwicklung hat nach Einschätzung des Bauindustrieverbands weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die baukonjunkturelle Lage für 2024. Insgesamt bedeutet dies für das Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 3,5%. 2 Mittelfristig könnte dies temporär, negative Auswirkungen auf die Erreichung unserer wirtschaftlichen Planzahlen haben; insbesondere in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf und Folgen des Kriegs, die sich nach wie vor nicht absehen lassen. Zum Berichtszeitpunkt sieht die Gesellschaft jedoch keine wesentlichen Risiken für das operative Kerngeschäft. Durch die wirtschaftliche Stärke der Implenia Gruppe sehen wir uns für die bevorstehenden Unwägbarkeiten im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus gut aufgestellt. Ein Risiko, das die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden kann, ist nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. 2. Chancen Wesentliche Chancen ergeben sich für die Implenia Deutschland GmbH entsprechend der Konzernstrategie durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft. Dies bedeutet u.a. eine konsequente Bereinigung des Beteiligungsportfolios bzw. die Investition in zukunftsträchtige Geschäftsfelder. Ziel bleibt es qualitativ hochwertige sowie kundenoptimierte Lösungen im Rahmen der Gesamtleistungspalette der Implenia Gruppe anzubieten. Zusätzliche Chancen ergeben sich aus der gruppenweiten Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der IT-Landschaft und der damit verbundenen Prozesse. Über mehrere IT-Initiativen werden in den Bereichen Angebotsbearbeitung, Angebotsabwicklung, Rechnungswesen und Controlling Investitionen in die IT-Systeme getätigt. Fokus ist hierbei die Digitalisierung, Zentralisierung und Automatisierung der Arbeitsabläufe. Durch gesteigerte Effizienz der Abläufe werden sich in den kommenden Jahren wesentliche Chancen auf Kosteneinsparungen ergeben. 3. Ausblick und zukünftige Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einer unveränderten Gesamtleistung in Deutschland gerechnet. Limitierender Faktor wird wiederum der weitere Aufbau von Fachpersonal sein. Zusätzlich wird die zukünftige Entwicklung davon abhängen wie sich die Preise für Materialien, Energien und Einsatzstoffen entwickeln. Ziel der Implenia Gruppe, respektive der Implenia Deutschland GmbH, ist ein profitables Wachstum mit stabilen Margen in einem auskömmlichen Bereich. Um die Ziele der Implenia Gruppe verwirklichen zu können, wurde in 2019 der Weg eines neuen Geschäftsmodels mit vier Kerngeschäften (Hochbau, Tiefbau, Development, Spezialitäten) bei der Implenia Gruppe aufgesetzt. Dieser Weg wurde in 2023 weiter ausgebaut und gestärkt. Weiterhin im Fokus ist das Thema Kosteneffizienz zur nachhaltigen Mehrwertschaffung für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre. Mit der weiteren Verfolgung der Management-Strategien, dem Value Assurance und des Operational Excellence Programm wurden Optimierungen von vielen Prozessen bereits umgesetzt und bleiben auch künftig im Focus. Daher sind weitere Effizienzsteigerung zu erwarten. Aufgrund der ambitionierten Ziele, der Optimierung von Prozessen und verschieden neu implementieren Steuerungsinstrumenten innerhalb der Implenia Gruppe, ist davon auszugehen, dass man weiterhin seine Position als ein führendes Bauunternehmen in der Schweiz vertreten kann und mit dieser Unterstützung auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern die Marktposition stärken kann. Die Implenia Deutschland GmbH wird weiterhin zentrale Serviceleistungen für unsere Beteiligungen erbringen sowie die Finanzierung innerhalb Deutschlands sicherstellen.
Das Ergebnis vor Steuern wird stark abhängig von der Gewinnabführungen unserer Tochtergesellschaft Implenia Construction GmbH sein. Der aktuelle Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten werden unsere Planzahlen nach derzeitiger Entwicklung nicht unmittelbar beeinflussen, da wir weder Standorte noch Bauvorhaben dort oder in Russland haben. Bei den Verfügbarkeiten und der Preisvolatilität von Rohstoffen unterliegen wir vergleichbaren Risiken wie übrige Marktteilnehmer.
Raunheim, den 9. August 2024 Dr. Matthias Jacob Henning Schrewe Anita Eckardt Reimer Siegert
1 Quelle: Hauptverband der deutschen
Bauindustie - Bauindustrie.de "Zahlen und Fakten auf den
Punkt gebracht";
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine HinweiseDie Implenia Deutschland GmbH (vormals IMPLENIA Holding GmbH) hat ihren Sitz in Raunheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt (HRB 97948). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften gem. § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die sonstigen Steuern werden abweichend von § 275 Abs. 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Gesellschaft hat keine operative Tätigkeit. Aus rechnerischen Gründen können Rundungsdifferenzen auftreten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (drei bis fünf Jahre) um planmäßige Abschreibungen linear pro rata temporis vermindert. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der einzelnen Anlagenklassen liegen in folgenden Bandbreiten:
Die Posten in der Anlagenklasse Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 EUR sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für vorgenommene Abwertungen entfallen sind. Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden mit ihren Nennwerten bilanziert. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden berücksichtigt. Es wurde eine geschlechts- und altersspezifische Fluktuation zugrunde gelegt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
* Ergebnis vor Durchführung des Gewinnabführungsvertrags / mit der Implenia Bau GmbH, der Implenia Construction GmbH, Implenia Real Estate, der Implenia Immobilien Deutschland GmbH und der Implenia Specialties GmbH bestehen Gewinnabführungsverträge. a) Beteiligungen der Implenia Specialties GmbH, Raunheim
* Ergebnis vor Durchführung des Gewinnabführungsvertrags. b) Beteiligungen der BBV System GmbH, Bobenheim-Roxheim
* Umrechnungskurs zum Stichtag 1:37,96507; lt. vorläufigem Abschluss zum 31.12.2023. ** Umrechnungskurs zum Stichtag 1:4,28730; lt. vorläufigem Abschluss zum 31.12.2023. c) Beteiligungen der Building Construction Logistics GmbH, Raunheim
* Umrechnungskurs zum Stichtag 31.12.23: 1 EUR = 0,92928 CHF d) Beteiligungen der Implenia Immobilien Deutschland GmbH, Raunheim
e) Beteiligungen der Implenia Construction GmbH, Raunheim
* Ergebnis vor Durchführung des Gewinnabführungsvertrags. f) Beteiligungen der Implenia Spezialtiefbau GmbH, Langen
* lt. vorläufigem Abschluss 31.12.23 g) Beteiligungen der Implenia Hochbau Holding GmbH (vormals Zschokke Holding Deutschland GmbH), Raunheim
* Ergebnis vor Durchführung des Gewinnabführungsvertrages h) Beteiligungen der Implenia Hochbau GmbH, Raunheim
* Ergebnis vor Durchführung des Gewinnabführungsvertrages i) Beteiligungen der Implenia Modernbau GmbH, Saarbrücken
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen mit einer Fälligkeit über einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert 3.068 TEUR und ist vollständig eingezahlt. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden die folgenden Parameter verwendet:
Der Differenzbetrag zwischen 10 und 7 Jahren Durchschnittszins wäre ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere und Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für die folgenden Sachverhalte gebildet:
Folgende Parameter wurden bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von über einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 18 TEUR (Vj. 21 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 6 TEUR (Vj. 7 TEUR) und sonstige Steuern in Höhe von 14 TEUR (Vj. 13 TEUR). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 115 TEUR (Vj. Verluste 216 TEUR). Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betrugen 41 TEUR (Vj. 38 TEUR). Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB sind nicht vorhanden. V. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen die folgenden Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Es bestehen marktübliche Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen werden. Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhielten durch die Implenia Deutschland GmbH im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden 21 TEUR für das Honorar des Abschlussprüfers zuzüglich Auslagen und Nebenkosten aufgewendet. Das Honorar entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Implenia Deutschland GmbH einbezogen ist, ist die Implenia AG, Opfikon/Schweiz. Der Konzernabschluss der Implenia AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und auf der Publikationsseite unter "https://implenia.com/investoren/geschaeftsbericht/2023" veröffentlicht. Die Implenia Deutschland GmbH ist von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss- und -lagebericht zu erstellen, befreit. Die Implenia AG, Opfikon/Schweiz, stellt einen befreienden Konzernabschluss und -lagebericht auf, der im Unternehmensregister veröffentlicht ist. Ergebnisverwendung/ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Raunheim, den 9. August 2024 Dr. Matthias Jacob Henning Schrewe Anita Eckardt Reimer Siegert Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Implenia Deutschland GmbH (vormals IMPLENIA Holding GmbH), Raunheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Implenia Deutschland GmbH (vormals IMPLENIA Holding GmbH), Raunheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Implenia Deutschland GmbH (vormals IMPLENIA Holding GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 9. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 29. August 2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Implenia Deutschland GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Am Prime-Parc 1
65479 Raunheim - Commercial register
- HRB 97948, Darmstadt
- Registration date
- July 15, 1969
- Industry
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Registered capital
- 3,067,751.29 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer können von den Beschränkungen des § 181 BGB allgemein befreit werden.
- Purpose
- Die Gründung und der Erwerb von und die Beteiligung an Gesellschaften und Unternehmen, deren Verwaltung unter Einschluß der Ausübung der einheitlichen Leitung (Holding-Funktion) sowie die Erbringung von Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Dritten.
Financials
Balance sheet
- Fixed Assets 64,5 % 478,34 Mio
- Current Assets 35,5 % 263,37 Mio
- Prepaid Expenses 0,0 % 34,9 k
- Liabilities 80,5 % 596,78 Mio
- Equity 18,9 % 140,56 Mio
- Provisions 0,6 % 4,42 Mio
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 70,9 % 22,66 Mio
- Other interest and similar income 14,1 % 4,51 Mio
- Other operating income 12,4 % 3,97 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 2,5 % −799,2 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahmen 53,4 % −37,65 Mio
- Personnel expenses 21,5 % −15,16 Mio
- Interest and similar expenses 11,9 % −8,38 Mio
- Other operating expenses 9,1 % −6,42 Mio
- Material expenses 3,9 % −2,74 Mio
- Income and profit taxes 0,3 % 195,4 k
- Other taxes 0,0 % −10,8 k
- Result after taxes −39,82 Mio
- Annual net profit/loss −39,83 Mio
P&L data available for 14 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Daniel Krause
since 2026 Managing Director
-
Henning Schrewe
since 2020 Managing Director
-
Matthias Dr. Ing. Jacob
since 2018 Managing Director
-
Ignazio Gentile
since 2019 Procura
-
Jonas Heidenreich
since 2024 Procura
-
Jörg Zohner
since 2023 Procura
-
Katrin Schwab
since 2022 Procura
-
Kerstin Ute Brems
since 2025 Procura
-
Michael Kläsges
since 2026 Procura
-
Rainer Schnatz
since 2025 Procura
-
Tobias Weber
since 2022 Procura
-
Volker Dr. Bährle
since 2018 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Implenia Schweiz AG CHE 100.0 % 3.1M €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
Holds shares in
- Implenia Specialties GmbH 100.0 %
- Implenia Hochbau Holding GmbH 100.0 %
- IMPLENIA Bau GmbH 100.0 %
History
- 2026
-
03.07.
Exit of positionAnita Eckardt · Managing Director
-
03.07.
Member entryDaniel Krause · Managing Director
-
05.02.
Member entryMichael Kläsges · Procura
- 2025
-
06.11.
Member entryKerstin Ute Brems · Procura
-
06.11.
Correction of personal dataKerstin Ute Brems · Procura
-
29.10.
Exit of positionTorsten Voigt · Procura
-
29.10.
Exit of positionKerstin Ute Brems · Procura
-
29.10.
Member entryRainer Schnatz · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
Register documents
Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.
/v1/fetch-document- Current extract (AD) PDF
- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
Explore more companies
Company data in your AI chat
Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Implenia Deutschland GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 60f5f5c557403b1b2667945bcafa721e",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Implenia Deutschland GmbH. Include fiscal years and sources.
Copying failed. Please select the text and copy it manually.
Keyboard shortcuts
- Copy active snippet
- C
- Copy entity_id
- I
- Switch tab
- 1–6
- Toggle this help
- ?