Implenia Tesch GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Wirtschaftsbericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Allgemeines Die Implenia Tesch GmbH ist als mittelständisch geprägter Baudienstleister mit hoher Eigenfertigungstiefe hauptsächlich für Industriekunden im Rahmenvertrags- und Projektgeschäft mit der Erbringung von Bauleistung sowie im Raum Dortmund und Duisburg für Firmen der öffentlichen Daseinsvorsorge im erdverlegten Rohrleitungsbau tätig. Die Bauleistungen erstrecken sich über Hoch-, Tief- und Rohrleitungsbauarbeiten sowie Betonsanierung. Sitz der Firma ist Essen, die Leistungserbringung erstreckt sich über das Ruhrgebiet bis zum Rheinland in Nordrhein-Westfalen. Gesellschafterin ist die Implenia Hochbau GmbH mit Sitz in Raunheim. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Implenia Hochbau GmbH und der Implenia Tesch GmbH. Seit 2018 besteht zudem ein Cash-Pooling Vertrag mit der Muttergesellschaft. Die Gesellschaft ist Teil des Schweizer Baukonzerns Implenia AG, Opfikon. b) Entwicklung der Branche Im Bauhauptgewerbe gab es in 2023 einen realen Umsatzrückgang von 5,2%. Bei den negativen Einflussfaktoren infolge des Krieges in der Ukraine, wie der Versorgungslage und Preisentwicklung der Baumaterialien, wurde der Höhepunkt bei den Erzeugerpreisindizes in 2022 erreicht. Es wird damit gerechnet, dass die bereits in 2023 eingesetzte Entspannung bei den Baumaterialpreisen, sich für 2024 weiterhin fortsetzen wird. Ein anhaltend großes Problem für den Wohnungsbau stellt die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt im Jahr 2023 dar. Im Wohnungsbau, als größte aller Bausparten, waren die Folgen des Ukraine Krieges in 2023 nach wie vor deutlich zu spüren. Im Wohnungsneubau gingen die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um real 11,5% zurück. Nach Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite (Durchschnittswert über alle Laufzeiten) im Neugeschäft von Januar 2022 bis Dezember 2023 von 1,3% auf 4,1%. Dieser unerwartete Zinsanstieg beeinträchtigt Renditeerwartungen im Mietwohnungsmarkt; gleichzeitig stellt es potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. In 2021 hat die Bundesregierung das Ziel ausgerufen, jährlich 400.000 neuen Wohnungen auf den Markt zu bringen. Dieses Ziel wurde seitdem deutlich verfehlt. Ein weiterer Grund hierfür war die weitere Verschärfung der energetischen Standards (zum 01. Januar 2023 verpflichtend Effizienzhaus 55) bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderung. Die zwischenzeitlich beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Bundesregierung für 2024 dürften auch in diesem Jahr die Probleme im Wohnungsneubau im Bauhauptgewerbe nicht auffangen. Folglich beschleunigte sich der Rückgang von Baugenehmigungen in 2023 deutlich. Im Zeitraum Januar - November 2023 gab es einen Absturz im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser (41%), bei Mehrfamilienhäusern (24%); insgesamt um 28%. Im Wohnungsneubau insgesamt wird bei den realen Umsätzen in 2024 im Vergleich zu 2023 mit einem Rückgang um 12% gerechnet. Im Wirtschaftsbau waren in 2023 die Folgen des Ukraine Krieges abgemildert sichtbar. Die Baugenehmigungen entwickelten sich in 2023 unterschiedlich. So legten die Baugenehmigungen für Fabrik- und Werkstattgebäude um 3,3% zu, wohingegen der Markt für Büro- und Verwaltungsgebäude um 9,1% und bei Handels- und Lagergebäuden um 12,1% zurückgingen. Im Wirtschaftshochbau gingen die Baugenehmigungen zurück, wohingegen im Wirtschaftstiefbau die Auftragseingänge, aufgrund von einigen Großprojekten im Bahnbau und bei Stromtrassen, deutlich angewachsen sind. Insgesamt sind die realen Umsätze des Bauhauptgewerbes im Wirtschaftsbau 2023 um 0,9% zurückgegangen. Für 2024 wird ein preisbereinigtes Wachstum von 2% erwartet. Grund hierfür ist die geringere Zinsabhängigkeit der gewerblichen Investitionen gegenüber dem Wohnungsbau. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau um 1,6% zurückgegangen. In 2024 ist mit einem leichten Wachstum von 1% zur rechnen. Vorausblickend wird für das deutsche Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 alles in allem ein realer Umsatzrückgang von 3,5% (Vorjahr -5,2%) erwartet. Grund hierfür ist unter anderem die Entwicklung der Baupreise. Während diese in 2023 um etwa 7% zulegten, wird für 2024 mit einem Rückgang um 1% gerechnet. Wegen der negativen Konjunkturprognose wird davon ausgegangen, dass das Bauhauptgewerbe im Jahr 2024 die Zahl der Beschäftigen - erstmals seit 2008 - um 10.000 Beschäftigte bzw. 1% auf 917.000 Personen reduzieren wird. 1 c) Gesamtleistung und Auftragsentwicklung im Geschäftsjahr Einen der wichtigsten Leistungsindikatoren der Gesellschaft stellt neben dem Ergebnis vor Steuern nach HGB die Gesamtleistung dar. Die Gesamtleistung berichten wir sowohl nach Vorschriften des HGB als auch nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften der IFRS. Im internen Management-Reporting wird die Gesamtleistung nach IFRS ermittelt und beinhaltet hauptsächlich den erbrachten Umsatz auf unseren Bauprojekten. Der erbrachte Umsatz enthält auch die, je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge. Daneben enthält der Umsatz die von der Gesellschaft ausgeführten Service- und Dienstleistungen wie Reparaturen sowie Gerätevermietung und Personalgestellung, die gegenüber Dritten, verbundenen Unternehmen und Arbeitsgemeinschaften erbracht werden. Die je nach Fertigstellungsgrad erzielte, anteilig realisierte Projektmarge bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften sind ebenfalls Bestandteil der Umsatzerlöse. Die Gesamtleistung nach HGB ist definiert als die Summe der Umsatzerlöse aus fertiggestellten und abrechenbaren Bauleistungen inklusive Bestandsveränderungen aus nicht abgerechneten Bauleistungen. Die Definition der zurechenbaren aktivierten Herstellkosten nach IFRS und HGB sind abweichend. Positive Projektmargen bei Arbeitsgemeinschaften werden nur bei erfolgter Fertigstellung erfolgswirksam bilanziert. Die Planung der Gesamtleistung erfolgt nach HGB und entwickelte sich in den letzten Jahren wie folgt:
Die Beauftragung eines Großprojekts und die sich besser als vom Markt signalisiert entwickelnde Nachfrage führte zu einer positiveren Entwicklung der Gesamtleistung. Die gesamtleistungsbestimmenden Projekte waren 2023 die Leistungen für den Neubau einer Verbrennungslinie, den Neubau einer Biomasseanlage, die RV Tiefbau und Hochbau Marl 2023, RV Netze Duisburg 2023 und Netzbaumaßnahmen Süd 2022 mit einer Gesamtleistung von insgesamt 17.322 TEUR. Geplant waren 8.640 TEUR. Das geplante Ergebnis vor Steuern von 300 - 600 TEUR konnte jedoch nicht erzielt werden. Im Jahr 2023 lag das Ergebnis vor Steuern bei -68 TEUR (Vorjahr -201 TEUR). Das Ergebnis vor Steuern wurde durch Preissteigerungen bei den Materialien und bezogenen Leistungen, die zu einer höheren Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) von 57% (Vorjahr 55%) geführt haben, negativ beeinflusst. Des Weiteren haben höhere Aufwendungen aus der Zuführung von Rückstellungen das Ergebnis vor Steuern belastet. Die Auftragslage stellte sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Werte der Auftragsinhalte setzen sich aus den tatsächlich eingegangenen Aufträgen zuzüglich der gemäß Erfahrungswerten zu erwartenden Abrufen aus Rahmenverträgen zusammen. Die Gesellschaft hält an ihrer selektiven, risikobewussten Auftragsannahme fest. Im Jahr 2022 konnte das Projekt Sarpi gewonnen werden, welches einen erheblichen Einfluss auf unseren Auftragseingang und Auftragsbestand hatte. Dies führte dazu, dass der Auftragseingang und Auftragsbestand im Vorjahr höher ausfielen. Die Ausführung dieses Projektes wird voraussichtlich bis ins Jahr 2025 dauern. d) Personalpolitik des Unternehmens Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl belief sich in 2023 auf 133 Mitarbeiter (Vorjahr 133). Das Unternehmen zeichnet sich durch eine hohe Personalbindung aus. Durch gezielte Förderprogramme werden langfristig Mitarbeiter/innen weiterentwickelt und gebunden. Für Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umwelt und Qualitätssicherung war die Fachabteilung HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) in enger Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Management verantwortlich. Die Einhaltung und Wirksamkeit des entwickelten HSEQ-Systems wurden regelmäßig überwacht und über standardisierte Kennzahlen gemessen. 2. Lage der Gesellschaft a) Darstellung der Ertragslage Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Implenia Hochbau GmbH übernommen. Eine entsprechende Forderung gegen verbundene Unternehmen ist erfasst. Für das Geschäftsjahr ergab sich eine Gesamtleistung von 30.515 TEUR (Vorjahr 26.310 TEUR), die sich wie folgt zusammensetzt:
Die Umsatzerlöse aus Bauleistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4.925 TEUR. Grund hierfür waren die vermehrten, aber im Berichtsjahr noch nicht abgeschlossenen Projektarbeiten sowie allgemeine Preissteigerungen. Des Weiteren war das Ergebnis vor Steuern geprägt durch folgende wesentliche Ergebniseffekte: Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 327 TEUR (Vorjahr 927 TEUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie geringere Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen zurückzuführen. Der Materialaufwand ist überproportional zur Gesamtleistung von 14.526 TEUR im Vorjahr auf 17.473 TEUR gestiegen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Preissteigerungen bei den Materialien und bezogenen Leistungen, die zu einer höheren Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) von 57% (Vorjahr 55%) geführt haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 3.118 TEUR (Vorjahr 2.535 TEUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere konzerninterne Umlagen sowie höhere Aufwendungen aus der Zuführung von Rückstellungen zurückzuführen. b) Darstellung der Finanz- und Vermögenslage
Die Investitionen in das Anlagevermögen veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
Die Investitionen des Berichtsjahres beinhalten Ersatzbeschaffungen für Mobilbagger, Werkzeuge und andere Baugeräte. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 10.826 TEUR im Vorjahr auf 13.383 TEUR im Berichtsjahr. Die Vorräte sind aufgrund höherer erhaltener Abschlagszahlungen um 904 TEUR gesunken. Aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse aus Bauleistungen steigen auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Weiterhin werden die Forderungen über ein funktionierendes Working Capital Management überprüft. Durch ein höheres Cash Pool Guthaben gegenüber dem Gesellschafter erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.656 TEUR auf 5.331 TEUR im Berichtsjahr. Die Rückstellungen erhöhen sich um 722 TEUR auf 4.646 TEUR. Wesentlicher Grund hierfür war ein höherer Bedarf an Rückstellungen für Prozessrisiken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund einer höheren Geschäftstätigkeit um 1.555 TEUR gestiegen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung erhöhen sich um 893 TEUR von 1.927 TEUR auf 2.820 TEUR. Die Erhöhung ist in den jeweiligen individuellen Projekten begründet. Aufgrund geringerer konzerninterner Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 513 TEUR. Die übrigen Bilanzpositionen zeigten sich im Wesentlichen unverändert. Aufgrund der erhöhten Bilanzsumme und des unveränderten Eigenkapitals verringerte sich die Eigenkapitalquote leicht von 3,2% im Vorjahr auf 2,6% im Berichtsjahr. Der Gewinnabführungsvertrag besteht fort. Die Liquidität wird unter anderem durch den abgeschlossenen Cash-Pool Vertrag mit der Implenia Holding GmbH als Cash-Pool-Führer sichergestellt. II. Prognosebericht mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken1. Risiken Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit der Implenia Tesch GmbH eröffnen sich Chancen und es ergeben sich Risiken, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Eingegangene Risiken müssen beherrscht und Chancen genutzt werden. Langfristig ist der Geschäftserfolg nur gesichert, wenn die Chancen die Risiken überwiegen. Das Erkennen von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil des jeweiligen Prozessmanagements unserer operativen Einheiten. Unter Chancen verstehen wir günstige, unter Risiken negative Abweichungen von den geplanten Randbedingungen. Besondere Risiken in der zukünftigen Entwicklung, die über die allgemeinen Geschäftsrisiken der Branche hinausgehen, sehen wir für unsere Gesellschaft derzeit nicht. Für alle identifizierten Projektrisiken wurde ausreichende bilanzielle Vorsorge getroffen. Es liegen keine wesentlichen Liquiditäts- und Ausfallrisiken vor. Abschreibungen auf Forderungen sind aufgrund regelmäßiger Bonitätsprüfungen, des gut etablierten Forderungsmanagements sowie strukturierten Mahnwesens so gut wie ausgeschlossen Bezüglich IT- und Datensicherheit werden Maßnahmen u.a. im Bereich von Zugriffsschutz, Berechtigung, Backup nach aktuellem Stand der IT-Technik angewendet. Die Durchführung dieser operativen Maßnahmen obliegt Implenia Group IT und deren Dienstleistern. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Projektgeschäft Bei der Planung und Durchführung insbesondere komplexer Projekte bestehen für uns Kalkulations- und Ausführungsrisiken. Verluste bei Großaufträgen können das Ergebnis des Unternehmens erheblich belasten. Die Vermeidung, Minimierung und Beherrschung dieser Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der für das jeweilige Projekt verantwortlichen Einheiten. Im Rahmen des Value Assurance Prozesses werden bereits in der Akquisitionsphase die möglichen Aufträge klassifiziert, einer sorgfältigen kaufmännischen und juristischen Prüfung unterzogen sowie hinsichtlich technischer Aspekte von Fachleuten analysiert. Die daraus resultierende Chancen-/Risikomatrix wird im Auftragsfall fortgeführt. Je nach Klassifizierung entscheidet ein unterschiedlich besetztes Gremium (Klasse 1 - Konzernleitung Klasse 4- regionale Einheit) über Bearbeitung bzw. Abgabe des Angebots. Das Risiko wird bei kleineren und kurz laufenden Projekten als klein, bei über mehrere Jahre laufenden Großprojekten als mittel eingestuft. Rechtsstreitigkeiten, Schadensfälle und Haftungsrisiken Für etwaige Schadensfälle und Haftungsrisiken haben wir angemessene Versicherungen abgeschlossen. Rückstellungen zu Prozessrisiken werden in Abstimmung mit den zuständigen Rechtsanwälten gebildet. Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten naturgemäß nicht mit Sicherheit vorhersagen lässt. Dennoch gehen wir nach sorgfältiger Prüfung davon aus, dass für alle Rechtsstreitigkeiten ausreichend Vorsorge gebildet wurde. Das Risiko wird insgesamt als gering eingestuft. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdet hätten. Der andauernde Krieg in der Ukraine mit seinen Folgen auf die Preis- und Zinsentwicklung hat nach Einschätzung des Bauindustrieverbands weiterhin maßgeblichen Einfluss auf die baukonjunkturelle Lage für 2024. Insgesamt bedeutet dies für das Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von 3,5%. 2 Mittelfristig könnte dies temporär, negative Auswirkungen auf die Erreichung unserer wirtschaftlichen Planzahlen haben; insbesondere in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf und Folgen des Kriegs, die sich nach wie vor nicht absehen lassen. Zum Berichtszeitpunkt sieht die Gesellschaft jedoch keine wesentlichen Risiken für das operative Kerngeschäft. Durch die wirtschaftliche Stärke der Implenia Gruppe sehen wir uns für die bevorstehenden Unwägbarkeiten im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus gut aufgestellt. Ein Risiko, das die Gesellschaft in ihrem Bestand gefährden kann, ist nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. 2. Chancen Durch unsere technische Kompetenz und langjährigen Kundenbeziehungen sehen wir uns im Wettbewerb auch weiterhin gut positioniert. Aus den weiter zu erwartenden Investitionen privatwirtschaftlicher Unternehmen eröffnen sich wieder stabile Wachstumschancen. Die Zusammenarbeit im Konzernverbund soll in den nächsten Jahren intensiviert und gemeinsame Projekte angeboten werden. 3. Ausblick und zukünftige Entwicklung Die unternehmensinterne Management-Planung wird auf Basis der internationalen Rechnungslegungsvorschriften des IFRS erstellt. Hieraus leiten wir zusätzlich Planzahlen für den handelsrechtlichen Abschluss ab. Im Wesentlichen unterscheiden sie sich im Bereich der Leistung durch die bereits erwähnte anteilige Hinzurechnung der in Arbeitsgemeinschaft erbrachten Leistung nach IFRS. Da wir nur in geringem Umfang in Arbeitsgemeinschaften arbeiten, ist diese Abweichung auf den Planungshorizont zu vernachlässigen. Auch bei der Planung der Jahresergebnisse vor Steuern nach IFRS und HGB kann es zu Abweichungen kommen. Im IFRS wird die Projektmarge über die Projektlaufzeit realisiert (Over-Time-Methode), im HGB bei Abnahme (Completed-Contract-Methode). Da unsere Projekte i.d.R. eine Laufzeit zwischen ein und zwei Jahren aufweisen, hebt sich dieser Effekt innerhalb des Planungshorizonts auf. Nach HGB erwarten wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine Gesamtleistung in folgender Bandbreite.
Der aktuelle Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten werden unsere Planzahlen nach derzeitiger Entwicklung nicht unmittelbar beeinflussen, da wir weder Standorte noch Bauvorhaben dort oder in Russland haben. Auswirkungen auf die Verfügbarkeiten von Rohstoffen, insbesondere von Gas und Öl, sind aktuell nur im geringen Maße vorhanden. Preisanstiegen bei den Rohstoffen werden durch Stoffpreisgleitklauseln entgegengewirkt.
Essen, 19. Juli 2024 André Homann
1 Quelle: Hauptverband der deutschen Bauindustie
- Bauindustrie.de "Zahlen und Fakten auf den Punkt
gebracht"; Baukonjunkturelle Lage Januar 2024; ... auf den
Punkt gebracht - Die Deutsche Bauindustrie
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023I. Allgemeine HinweiseDie Implenia Tesch GmbH hat ihren Sitz in Essen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen (HRB 7085). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren unter Zusammenfassung der Posten "Umsatzerlöse" bis "Materialaufwand" zu einem Posten "Rohergebnis" (§ 276 HGB) gegliedert. Die sonstigen Steuern werden abweichend von § 275 Abs. 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren ansonsten unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der einzelnen Anlagenklassen liegen in folgenden Bandbreiten:
Für diverse Posten in den Anlagenklassen Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, die zwischen 2004 und 2010 zugegangen sind, wird noch die degressive Abschreibungsmethode gem. dem Beibehaltungsrecht nach Art 67 Abs. 4 Satz 1 EG HGB angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit am Bilanzstichtag dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Erhaltene Anzahlungen wurden gemäß § 13b UStG netto, ohne Berücksichtigung der Umsatzsteuer, passiviert. Der Ausweis erfolgt gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen unter den Vorräten. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf den um die Umsatzsteuer und Einzelwertberichtigungen gekürzten Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen/gegenüber Arbeitsgemeinschaften (Argen) wurden grundsätzlich zu Nennwerten/Erfüllungsbeträgen bilanziert. Für zweifelhafte Beträge aus dem Verrechnungsverkehr sowie für anteilige, am Bilanzstichtag eingetretene oder drohende Verluste von Argen wurden Wertberichtigungen aktivisch abgesetzt. Absetzungsbeträge aus eingetretenen und erwarteten Verlusten, die den Forderungssaldo übersteigen, wurden als Verbindlichkeiten gegenüber Argen ausgewiesen. Die anteiligen Gewinne aus der Beteiligung an Arbeitsgemeinschaften wurden von der Gesellschaft nur insoweit realisiert, als die Arge gegenüber dem Auftraggeber ganz oder teilweise abgerechnet hat. Zur Deckung allgemeiner Risiken wurde auf die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften eine Pauschalabwertung von 1 % gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, die zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 11. März 2016 geändert worden ist, verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden berücksichtigt. Es wurde eine geschlechts- und altersspezifische Fluktuation zugrunde gelegt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen mit einer Fälligkeit über einem Jahr. Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt unverändert 343 TEUR. Ein für die Abführung gesperrter Betrag existiert nicht. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten des Deckungsvermögens in Höhe von 20 TEUR und dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von 19 TEUR beträgt -1 TEUR. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden die folgenden Parameter verwendet:
Der Differenzbetrag zwischen 10 und 7 Jahren Durchschnittszins wäre ausschüttungsgesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für die folgenden Sachverhalte gebildet:
Folgende Parameter wurden bei der Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen zugrunde gelegt:
Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von über einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus sonstigen Steuern i.H.v. 18 TEUR (Vj. 19 TEUR) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betrugen 29 TEUR (Vorjahr 28 TEUR). Es liegen keine außergewöhnlichen Erträge oder Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB vor. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat keine Bürgschaften gegeben. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Einzelnen die folgenden Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung insbesondere bei Immobilien wesentlich geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestlaufzeit eventuell ungünstiger Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Es bestehen marktübliche Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogen werden. Geschäfte mit Arbeitsgemeinschaften im Rahmen von Bauprojekten werden zu marktüblichen Konditionen vertraglich fixiert und abgewickelt. Geschäftsführung André Homann, Euskirchen, Baufachwirt Die Gesamtbezüge werden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden 11 TEUR für das Honorar des Abschlussprüfers zuzüglich Auslagen und Nebenkosten aufgewendet. Das Honorar entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Implenia Tesch GmbH einbezogen wird, ist die Implenia AG, Opfikon/Schweiz. Der Konzernabschluss der Implenia AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und auf der Publikationsseite unter "https://implenia.com/investoren/geschaeftsbericht/2023" veröffentlicht. Gewinn-/Verlustübernahme Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Implenia Hochbau GmbH übernommen. Eine entsprechende Forderung gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst.
Essen, den 19. Juli 2024 André Homann Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Implenia Tesch GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Implenia Tesch GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Implenia Tesch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 19. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Martin Nicklis, Wirtschaftsprüfer ppa. Johann Horz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juli 2024 festgestellt. |
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Implenia Tesch GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Schnabelstraße 1
45134 Essen - Commercial register
- HRB 7085, Essen
- Registration date
- November 24, 1986
- Industry
-
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung - Registered capital
- 500,000.00 DEM
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Die Planung und Durchführung von Bauleistungen aller Art, insbesondere Hoch-, Tief- und Eisenbetonbau sowie Wasser-, Straßen- und Rohrleitungsbau sowie die Lieferung von Baumaterialien und sonstigen Bedarfsgegenständen für Bauausführungen. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen gleicher Art beteiligen und auch solche erwerben. Sie kann unter derselben Voraussetzung Zweigniederlassungen errichten.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 83,5 % 15,26 Mio
- Fixed Assets 16,5 % 3,02 Mio
- Liabilities 76,8 % 14,04 Mio
- Provisions 21,3 % 3,89 Mio
- Equity 1,9 % 342,9 k
Balance sheet data available for 11 earlier fiscal years.
Profit & loss
- On intangible assets and property, plant, and equipment 43,5 % −642,2 k
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn (Vorjahr: übernommener Verlust) 42,8 % −632,1 k
- Other interest and similar income 13,7 % 201,7 k
- Personnel expenses 80,5 % −10,27 Mio
- Other operating expenses 19,1 % −2,44 Mio
- Interest and similar expenses 0,3 % −31,9 k
- Other taxes 0,1 % −17,9 k
- Gross profit 13,83 Mio
- Result after taxes 650,0 k
- Annual net profit/loss 0
P&L data available for 11 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
André Homann
since 2007 Managing Director
-
Hans-Dieter Wigger
since 2013 Procura
-
Jonas Heidenreich
since 2025 Procura
-
Katrin Schwab
since 2022 Procura
-
Rainer Schnatz
since 2022 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Implenia Hochbau GmbH DEU 100.0 % 500k DEM
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
History
- 2025
-
22.10.
Exit of positionKerstin Ute Brems · Procura
-
22.10.
Exit of positionTorsten Voigt · Procura
-
22.10.
Member entryJonas Heidenreich · Procura
- 2024
-
20.08.
Member entryT****** V**** · Procura
-
20.08.
Correction of personal dataK****** B**** · Procura
- 2022
-
21.09.
Member entryK****** B**** · Procura
-
21.09.
Member entryKatrin Schwab · Procura
-
21.09.
Member entryRainer Schnatz · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated July 29, 2025 | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated July 19, 2024 | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated May 17, 2023 | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated March 28, 2022 | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss Audited by PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated April 26, 2021 | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
Register documents
Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.
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- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open the handelsregister.ai app in ChatGPT and add it.
- Sign in with your handelsregister.ai account when ChatGPT asks.
- Ask your question in the chat – the answers come straight from the commercial register.
Prefer to connect it yourself? Create a custom app in ChatGPT’s developer mode with this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Who runs Implenia Tesch GmbH, who owns it and how have its financials developed? Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 13e9d3259c97abe1d410969c55749197",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
Who runs Implenia Tesch GmbH, who owns it and how have its financials developed? Include fiscal years and sources.
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