![]() insightsoftware Deutschland GmbHSchmittenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ zum 31. Dezember 2021insightsoftware Deutschland GmbH Mitte, Schmitten im TaunusAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021insightsoftware Deutschland GmbH Mitte, Schmitten im Taunus
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 20211. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die insightsoftware Deutschland GmbH für integrierte DV-Lösungen mit Sitz in Schmitten ist beim Amtsgericht Königstein unter HRB 108370 eingetragen. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Angaben gern. § 284 Abs. 1 HGB sind in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 Jahre zugrunde gelegt. Die neue aktivierte Software zur Veräußerung an Kunden wird über 7 Jahre abgeschrieben, da diese Nutzungsdauer bei Lizenzsoftware den langjährigen Erfahrungen unseres Unternehmens entspricht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der am Bilanzstichtag beizulegende Wert unter den Anschaffungskosten liegt, wird dieser angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Am Abschlussstichtag werden sie gern. § 256a S.1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Im Wirtschaftsjahr waren keine latenten Steuern zu berechnen. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden konnten im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand daher nicht statt. 3. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Positionen der Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibung des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Anlagengüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Im Folgejahr werden die Werte im Anlagengitter jeweils als Abgang gezeigt. Finanzanlagen
Die Umrechnung von Schweizer Franken CHF in Euro erfolgte zum Referenzkurs 31.12.2021 von 1,0331. Die Finanzanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 523 T€ verringert. Dies liegt im Wesentlichen an einer Kapitalherabsetzung der schweizer Tochtergesellschaft. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen per 31.12.2021 in Höhe von 1.617,3 T€, davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.475 T€. Gegenüber der Gesellschafterin besteht eine Forderung in Höhe von. 1.384,6 T€. Von den sonstigen Vermögensgegenständen sind € 0 (Vorjahr € 127.391) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital von € 2.300.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr um 1.632.050,31 Euro erhöht. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag ist aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags unverändert gegenüber dem Vorjahr in Höhe von € 483.855,84. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde die Projizierte Einmalbeitragsmethode PUC (Projected-Unit-Credit-Method) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt: 31.12.2021
Bei der Bewertung wurden die Bewertungsvorgaben des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB i. d. F. des BilMoG berücksichtigt, nach denen Rückstellungen zum abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag anzusetzen sind. Maßgeblich ist der ihrer Restlaufzeit entsprechende durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zu Änderungen handelsrechtlicher Vorschriften erfolgt für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2015 beginnen, die Durchschnittsbildung über einen Zeitraum von zehn Jahren. Der sich daraus ergebende Differenzbetrag € 39.180 unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Zinsaufwand beträgt € 9.165. Der Bilanzausweis ergibt sich wie folgt:
Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis ein Jahr € 765.865,21 (Vj. € 552.152) und mehr als ein Jahr € 0,00 (Vj. € 72.000,00). In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von € 617.418,13 (Vj. € 427.646) enthalten. 4. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind € 173.605,27 (Vj. € 86,58) Erträge aus Währungsumrechnung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind € 232,00 (Vj. € 3.798,00) Aufwand aus Währungsumrechnung enthalten. 5. Sonstige Angaben a) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind bzw. waren: Bernward Egenolf (Niederlegung zum 14.07.2021), Dipl. Kaufmann, Geschäftsführer für alle Unternehmensbereiche John-Henry Liepe, Kaufmann, Geschäftsführer für alle Unternehmensbereiche, seit 2. September 2022 David Woodworth, Kaufmann, Geschäftsführer für alle Unternehmensbereiche, seit 2. September 2022 Andreas Lange, Dipl. Kaufmann, Geschäftsführer Vertrieb, bis 22. September 2022, wiederbestellt seit 19. April 2023 Christiane Wiegmann, Dipl. Kauffrau, Geschäftsführerin Beratung, bis 22. September 2022, wiederbestellt seit 19. April 2023 Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. b) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Mit der Gesellschafterin IDL Europe GmbH wurde ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die insightsoftware Deutschland GmbH (vormals IDL GmbH Mitte) wird in den Konzernabschluss der GS Intermediate Inc mit Sitz in Raleigh NC 27615, USA einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis. Der Konzernabschluss wird gemäß der Vorschriften in den USA nicht offengelegt. 6. Nachtragsbericht Bilanzierungspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten; gleiches gilt für nicht bilanzierungspflichtige Vorgänge.
Schmitten, den 06. September 2024 John-Henry Liepe David Woodworth Andreas Lange Christiane Wiegmann
Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.20211. Geschäfts- und RahmenbedingungenInternational agierende Konzerne bis hin zu mittelständischen Unternehmensgruppen setzen in Zeiten von sich schnell verändernden Wettbewerbsbedingungen verstärkt auf Corporate Performance Management (CPM)-Lösungen. Dabei stellen nicht nur verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen und internationale Standards der Rechnungslegung erhebliche Anforderungen an die Verfügbarkeit und Qualität von Informationen. CPM treibt den Wandel von klassischem Reporting hin zu mehrdimensionalen Analyse- und Prognosemodellen. CPM-Lösungen liefern die Informationen mit deren Hilfe Unternehmer und Manager aus der Vergangenheit lernen, die Zukunft zu prognostizieren und die Gegenwart zu steuern. Besonders die zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit von Softwarelösungen wird zunehmend eine wesentliche Rolle spielen. So werden immer mehr Geschäftsanwendungen in der Cloud laufen, womit der Wechsel von herkömmlicher Software und Client-Server- Modellen hin zu cloud-basierten Lösungen verstärkt Fahrt aufnehmen wird. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Cloud Computing im kommenden Jahrzehnt im Zusammenspiel mit mobilen Endgeräten neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit unabhängig vom Standort bringen wird. Gleichzeitig ermöglicht die Cloud-Technologie die Bereitstellung von flexiblen, insbesondere auch skalierbaren CPM-Services und ermöglicht damit völlig neue Geschäftsmodelle. Die Insightsoftware Deutschland GmbH hat ihren zentralen Standort in Schmitten im Taunus (Hessen) und ist in Deutschland mit Standorten in Ahrensburg, Berlin, Hannover, Rosenheim und Nürnberg vertreten. Darüber hinaus bestehen Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Frankreich. Das Geschäftsmodell der Insightsoftware basiert auf den klassischen Kernfeldern von Financial Performance Management. Mit den umfassenden Einsatzmöglichkeiten der IDL CPM Suite bei der durchgängigen Gestaltung von Financial Performance Management Prozessen überzeugt die IDL. IDL führt den Anwender sicher durch Konsolidierungs- und Planungsprozesse, liefert Standards für Daten - Validierung und Plausibilitätsprüfungen sowie eine integrierte Reporting- und Analyse - Package. Der ursprüngliche Einstiegspunkt war in den 90er Jahren die Besetzung des Spezialgebiets „Konzernkonsolidierung“, in dem sich Insightsoftware als fachlicher Marktführer etablieren konnte. In den vergangenen Jahren wurde das damalige Geschäftsmodell auf weitere Bereiche des CPM ausgeweitet, um als ganzheitlicher Anbieter in diesem Marktsegment agieren zu können. Insightsoftware entwickelt in diesem Umfeld für die Bereiche Konsolidierung, Planung, Analyse und Reporting eigene Standardsoftwarekomponenten, punktuell ergänzt um Softwaretools von Drittanbietern. Nach dem pandemiebedingten Abschwung im Jahr 2020 hat sich die Wirtschaft in den EU-Ländern, laut Eurostat (Das Statistische Amt der Europäischen Union,) im Jahr 2021 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 6 % erholt. Der Anstieg in Deutschland war mit 3,2 % nicht so hoch wie der Durchschnitt. Im Jahresdurchschnitt 2021 waren rund 44,9 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2021 auf gleichem Niveau (+7.000 Personen; 0,0 %) wie im Vorjahr. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigkeit beendet und zu einem Rückgang um 370.000 Personen (-0,8 %) geführt. Obwohl sich Deutschland nach der Pandemie langsamer erholte als der EU-Durchschnitt, konnte Insightsoftware Deutschland seine Umsatzerlöse um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr steigern. 2. Forschung und EntwicklungStandardsoftware ist eine der tragenden Säulen unserer langfristigen Wachstumsstrategie. Nur mit der permanenten Weiterentwicklung entsprechend den jeweils aktuellen Bedürfnissen unserer Kunden sowie den neuesten rechtlichen und technologischen Gegebenheiten, können wir nachhaltig profitabel wachsen. Wir werden nur dann erfolgreich sein, wenn es uns gelingt, dass unsere Kunden aus unseren Produkten im jeweiligen CPM-Themengebiet den größtmöglichen Nutzen ziehen. Deshalb ist der Bereich Forschung & Entwicklung (F & E) für die ISW von hoher Bedeutung. Die Entwicklung der IDL-Softwarekomponenten für die Themengebiete Konzernkonsolidierung, Planung und Reporting/Berichtswesen, gehören zum Kernbereich des Unternehmens. Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten orientieren sich an folgenden Prämissen:
3. Geschäftsjahr 2021Der Umsatz im Jahr 2021 belief sich auf 15,5 Millionen Euro, bzw. 6,3% mehr als 2020. Erfolgsgarant hierfür war insbesondere die konsequente Weiterentwicklung der Financial CPM Suite und die konsequente Ausrichtung unserer Softwaremodule und Apps hin zu einer ganzheitlichen end-2-end Gestaltung von fachanwendertauglichen Finanzberichterstattungsprogrammen. Die geplanten Umsätze wurden um 220 TEUR über. Aufgrund gestiegener Materialkosten sowie Personalkosten für die Entwicklung neuer Produkte und verstärkte Handels- und Beratungsaktivitäten verschlechterte sich das EBIT, einer unserer wichtigsten Leistungsindikatoren, im Jahr 2021 gegenüber 2020 um 645 TEUR, was sich im Jahr 2022 voraussichtlich ändern wird, sobald sich unsere Investitionen in Personal positiv auswirken. 3.1. ErtragslageDie Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2021 15.558 TEUR (Vorjahr 15.038 TEUR). Aufgrund des gestiegenen Materialaufwands verringerte sich das Bruttoergebnis jedoch um 876 TEUR von 13.172 TEUR auf 12.296 TEUR Im Geschäftsjahr 2021 betrugen die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 1.367 Tausend Euro, was ähnlich dem Wert des Geschäftsjahres 2020 ist. Das Betriebsergebnis wird mit -1.532 TEUR ausgewiesen. Gründe sind die Erhöhung des Materialaufwandes und der Personalaufbau. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag durch die Muttergesellschaft ausgeglichen. 3.2. FinanzlageDer Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 256 TEUR von 375 TEUR auf 631 TEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.433 EUR und lagen zum Jahresende praktisch bei null. Der Businessplan 2022 sieht Investitionen vor, um die Entwicklung und den Ausbau von IDL DESIGNER fortzusetzen. 3.3. VermögenslageDie Bilanzsumme in Höhe von 12.745 TEUR (Vorjahr 9.636 TEUR) ist um 32,25 % gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 1.629 TEUR auf 3.681 TEUR gesunken, die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind hingegen um 3.202 TEUR auf 3.295,6 TEUR gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 180 TEUR auf 766 TEUR und die Verbindlichkeiten im Verbund sind um 1.783 TEUR auf 2.534 TEUR gesunken. Das Eigenkapital hat sich durch die Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 1.632 erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund dieser Erhöhung von 34% auf 39%. Nach Einschätzung der Geschäftsführung werden die Investitionen u.a. in die Weiterentwicklung der Produkte sowie die personelle Verstärkung weiterhin den Erfolg des Unternehmens sicherstellen. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf als positiv, da mit der Übernahme neuer Unternehmen durch die Insightsoftware-Konzernobergesellschaft und der damit verbundenen Erweiterung des Produktangebots immer mehr Kunden unsere Produkte anfragen, nicht nur für Lizenzen, sondern auch für die Wartung. 4. Prognose- Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementsystem Im Rahmen des Risikoprofils sind das anteilige Markterfolgsrisiko sowie das Entwicklungsrisiko aufzuzeigen. Das anteilige Markterfolgsrisiko ist insbesondere durch die steigende Nachfrage nach Dienstleistungen und Softwarekomponenten im CPM Umfeld gering. Hinsichtlich eines Entwicklungsrisikos ist anzumerken, dass dieses ebenfalls als gering einzustufen ist, da die wesentlichen Softwarekomponenten aus dem Haus IDL sich langfristig im Markt bewährt haben. Ein wesentlicher, sich noch verstärkender Trend ist die Verdrängung sogenannter On-Premise- Installationen (geschäftlich genutzte Software wird auf eigenen Servern vorgehalten) durch sogenannte SaaS-Angebote. Dabei wird die geschäftlich genutzte Software auf externen Servern (Rechenzentren) installiert und über geeignete Schnittstellen für den Fernzugriff (üblicherweise Web-Service- Schnittstellen) genutzt, wobei das Internet als Kommunikationsinfrastruktur dient. Dieser Trend wurde früh seitens unseres Hauses erkannt und mit der Neuausrichtung der Produktsuite und der Bereitstellung neuer Produktkomponenten, basierend auf dieser neuen Technologie, als Basis für unser langfristiges Wachstum erkannt. Wir haben Maßnahmen getroffen mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Das Risikomanagement unterliegt einem ständigen Verbesserungsprozess. Das Risikomanagementsystem soll dazu beitragen Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für unser Risikomanagementsystem sind das interne Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Die nach § 91 Abs. 2 AktG analog erforderlichen Maßnahmen wurden unter Beachtung unserer Betriebsgröße eingerichtet. Unser Unternehmen verfügt über geeignete Planungs- und Kontrollinstrumente, um Risiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Zum internen Überwachungssystem gehören:
Das Frühwarnsystem wurde zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Chancenberichterstattung Das Unternehmen wurde im Dezember 2020 von dem US-amerikanischen Softwarekonzern insightsoftware mit Sitz in Raleigh (USA) übernommen, der international tätig ist. Ziel der Akquisition war es, im deutschsprachigen Raum und weltweit weiter zu wachsen und die Zukunft des Unternehmens als Teil einer globalen, auf CPM-Software spezialisierten Gruppe langfristig zu sichern. Die Integration von IDL in die Insightsoftware-Gruppe wurde im Jahr 2021 mit den entsprechenden Skaleneffekten abgeschlossen, von denen wir erwarten, dass sie die Entwicklung des Geschäfts im deutschsprachigen Raum unterstützen werden. Insightsoftware strebt eine signifikante Umsatzsteigerung an, sowohl durch die Verbesserung interner Prozesse als auch durch Akquisitionen im Markt, die einen Mehrwert für das Produktportfolio der Kunden bieten können. Ein weiteres vorrangiges Ziel ist es, die Rentabilität zu verbessern und den Verkauf von Produkten zu steigern, die Kunden derzeit innerhalb der Produktpalette des Unternehmens kaufen. Andererseits möchte Insightsoftware ein Unternehmen sein, in dem sich die Mitarbeiter wohlfühlen und stolz darauf sind, in einer Organisation zu arbeiten, in der der menschliche Faktor eine Rolle spielt. Prognoseberichterstattung Basierend auf der bereits erwähnten Einstufung des BARC Scores als „Market Leader“ im Bereich des Financial Performance Managements, werden wir gezielt den Ausbau unserer Software sowie den Bereich des Partnervertriebs vorantreiben, um die gesteckten Wachstumsziele für die nächsten Jahre zu untermauern. Mit den bereits skizzierten Maßnahmen sind wir auf einem guten Weg in die Zukunft. Wir sehen uns gut gerüstet, um den wachsenden Anforderungen des Financial Performance Management-Marktes gerecht zu werden und unsere Position als Marktführer weiter zu festigen. Aufgrund der positiven konjunkturellen Entwicklung nach der Krise im Jahr 2020 und der aktuellen Prognosen für die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung erwarten wir für die Periode 2022 - 2023 eine Fortsetzung des Umsatzwachstums von 6%.
06 September 2024 John-Henry Liepe David Woodworth Andreas Lange Christiane Wiegmann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die insightsoftware Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der insightsoftware Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der insightsoftware Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter (und des Aufsichtsrats/identifizierten Aufsichtsorgans) für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 31. Oktober 2024 dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Benedikt Owerdieck, Wirtschaftsprüfer Dr. Matthias Johnen, Wirtschaftsprüfer |
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insightsoftware Deutschland GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Tannenwaldstraße 14
61389 Schmitten - Commercial register
- HRB 108370, Königstein
- Registration date
- June 15, 1990
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software - Registered capital
- 2,300,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft sind die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, insbesondere durch Realisierung von integrieten DV-Lösungen, der Erwerb und der Verkauf von Software-Lizenzen sowie derHandel mit EDV-Anlagen und -Zubehör.
Financials
Balance sheet
2024- Fixed Assets 63,2 % 25,33 Mio
- Current Assets 36,6 % 14,68 Mio
- Prepaid Expenses 0,2 % 87,6 k
- Liabilities 69,4 % 27,83 Mio
- Accrued Expenses 15,9 % 6,36 Mio
- Equity 12,3 % 4,93 Mio
- Provisions 2,5 % 985,9 k
Balance sheet data available for 12 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Revenue 49,7 % 19,24 Mio
- Personnel expenses 26,0 % 10,06 Mio
- Material expenses 8,2 % 3,17 Mio
- Interest and similar expenses 6,4 % 2,48 Mio
- Other operating expenses 6,1 % 2,37 Mio
- Depreciation 3,0 % 1,16 Mio
- Result after taxes 0,2 % 66,7 k
- Other interest and similar income 0,2 % 65,3 k
- aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,2 % 62,9 k
- Other operating income 0,0 % 8,0 k
- Other taxes 0,0 % 3,8 k
- Annual net profit/loss 0,0 % 0
P&L data available for 12 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Edward John Dillon
since 2025 Managing Director
-
John-Henry Fredrik Liepe
since 2022 Managing Director
-
Petra Ellmerich
since 2020 Procura
Ownership & holdings
Holds shares in
- bitprofound GmbH 100.0 %
- Cubeware GmbH 100.0 %
History
- 2025
-
17.04.
Exit of positionMatthias Hoppe · Procura
-
17.04.
Exit of positionMichael Dr. Richter · Procura
-
22.01.
Exit of positionDavid Michael Woodworth · Managing Director
-
22.01.
Member entryEdward John Dillon · Managing Director
- 2023
-
12.06.
Exit of positionJ**** T****** · Managing Director
-
12.06.
Member entryA****** L**** · Managing Director
-
12.06.
Member entryC****** W****** · Managing Director
-
23.03.
Change of bylawsinsightsoftware Deutschland GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2019 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2018 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2021 Jahresabschluss Full text
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- Chronological extract (CD) PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for insightsoftware Deutschland GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 30cbe2b4a61fd06b47649e88fd154de2",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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