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iProspect GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

Frankfurt am MainFrankfurt am Main, DEU ·HRB 117179 Frankfurt am Main ·iprospect.com
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Speicherstraße 53
60327 Frankfurt am Main
Commercial register
HRB 117179, Frankfurt am Main
Registration date
March 6, 1997
Purpose
Dienstleistungen (Beratung, Konzeption und Entwicklung) im Bereich von Kommunikationssystemen (Individual- und Dialogkommunikation). Dazu gehören beispielsweise Direktmarketing, Neue Medien, Programm-/Media-Marketing, Sponsorship, Bartering in Verbindung mit Media-Full-Service. Unternehmensberatung und alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen.

Financials

Revenue 2024
13,11 Mio. €
Employees 2024
50
Total assets 2024
111,56 Mio. €
Net income 2024
0 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 111,56 Mio
  • Current Assets 79,1 % 88,22 Mio
  • Fixed Assets 20,7 % 23,04 Mio
  • Prepaid Expenses 0,0 % 0
Liabilities and Equity 111,56 Mio
  • Liabilities 91,3 % 101,87 Mio
  • Equity 7,5 % 8,32 Mio
  • Provisions 1,2 % 1,38 Mio
  • Accrued Expenses 0,0 % 0
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 38,85 Mio
  • Revenue 33,7 % 13,11 Mio
  • Other operating expenses 21,8 % −8,46 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 12,1 % −4,72 Mio
  • Result after taxes 12,1 % 4,72 Mio
  • Personnel expenses 9,9 % −3,85 Mio
  • Erträge aus Gewinnabführung 7,4 % 2,88 Mio
  • Other operating income 2,4 % 927,3 k
  • Other interest and similar income 0,4 % 148,4 k
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,1 % −27,4 k
  • Income and profit taxes 0,0 % −12,3 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % −1,2 k
  • Other taxes 0,0 % 126
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
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P&L data available for 12 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Andrea Biebl since 2025 Managing Director
  • Katja Anette Brandt since 2025 Managing Director
  • Marc Lehmann since 2026 Managing Director
  • Matus Rajnák since 2025 Managing Director
  • Marco Lüderitz since 2019 Procura
  • Oliver Grafeneder since 2024 Procura
7 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

Holds shares in

History

  1. 2026
  2. 28.04.
    Merger
    iProspect GmbH
  3. 29.01.
    Member entry
    Marc Lehmann · Managing Director
  4. 2025
  5. 10.12.
    Member entry
    Andrea Biebl · Managing Director
  6. 25.11.
    Member entry
    Katja Anette Brandt · Managing Director
  7. 25.11.
    Member entry
    Matus Rajnák · Managing Director
  8. 25.02.
    Exit of position
    Jan Christoph Drechsel · Procura
  9. 25.02.
    Exit of position
    Karin Zimmermann · Managing Director
  10. 2024
  11. 22.12.
    Change of purpose
    Dienstleistungen (Beratung, Konzeption und Entwicklung) im Bereich von Kommunikationssystemen (Individual- und Dialogkommunikation). Dazu gehören beispielsweise Direktmarketing, Neue Medien, Programm-/Media-Marketing, Sponsorship, Bartering in Verbindung mit Media-Full-Service. Unternehmensberatung und alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen.
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Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2023

Published April 20, 2026 · Source: Bundesanzeiger

iProspect GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

scroll
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 25.301 204.971
2. Geleistete Anzahlungen 405.353 405.353
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.201 6.092
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 22.635.500 22.623.002
23.072.355 23.239.418
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 19.548 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.441.692 24.667.524
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.780.782 13.388.972
3. Forderungen gegen Gesellschafter 67.175.325 27.996.779
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.502.397 2.616.875
93.900.196 68.670.150
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 263.935 1.010.635
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.933 10.933
117.266.967 92.931.136

Passiva

scroll
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000 110.000
II. Kapitalrücklage 8.206.803 8.206.803
III. Gewinnvortrag 1.374 1.374
8.318.177 8.318.177
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 35.831 35.831
2. Steuerrückstellungen 760.196 760.196
3. sonstige Rückstellungen 1.387.772 1.023.876
2.183.799 1.819.903
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 4.959.103
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.572.007 32.464
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.295.694 41.767.437
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62.716.167 34.100.764
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 15.016.667 0
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.153.656 1.172.488
davon aus Steuern: TEUR 134 (Vorjahr: TEUR 66)
106.754.191 82.032.256
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.800 760.800
117.266.967 92.931.136

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

scroll
2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.264.160 16.606.798
2. Sonstige betriebliche Erträge 751.662 707.195
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: TEUR 287 (Vorjahr: TEUR 168)
28.015.822 17.313.993
3. Personalaufwand
a) Gehälter -5.510.905 -4.898.247
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -967.375 -1.226.238
davon für Altersversorgung: TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 133)
-6.478.280 -6.124.485
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegestände und auf Sachanlagen -183.171 -289.090
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.673.498 -10.126.637
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 533)
6. Erträge aus Gewinnabführung 2.662.401 3.075.781
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101.040 21.566
davon aus verbundenen Unternehmen: TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 22)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.120 -1.909.662
davon an verbundene Unternehmen: TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 1.886)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Aufwand, i.Vj. Ertrag) -70.982 600.911
10. Ergebnis nach Steuern 15.353.212 2.562.377
11. Sonstige Steuern (Ertrag, i.Vj. Aufwand) 302 -29
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -15.353.514 -2.562.348
13. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma iProspect GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 117179 eingetragen. Es besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH, Frankfurt am Main. Weiterhin besteht ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der iProspect GmbH und der Tochtergesellschaft explido GmbH.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise „davon-Vermerke“ in diesem Anhang gemacht.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

a. Anlagevermögen

Die Bewertung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt zu Herstellungskosten der Entwicklung. Die Abschreibungen werden linear über die geplante Nutzungsdauer von vier Jahren vorgenommen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt bei vier bis neun Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die immateriellen Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen drei und dreizehn Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die Sachanlagen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Geringwertige Anlagegüter unter EUR 800 werden bei Erwerb direkt aufwandswirksam erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

b. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Berücksichtigung des Realisationsprinzips.

Für erkennbare Risiken werden im Einzelfall im angemessenen Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Das latente Risiko des Forderungsausfalls wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

c. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

d. Rückstellungen für Pensionen

Die Gesellschaft bietet ihren Mitarbeitern zur Altersvorsorge und Risikoabsicherung ein „deferred compensation“ Modell an. Dabei haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, Gehaltsbestandteile in Altersversorgungsansprüche umzuwandeln. Eigene Beitragsleistungen durch die Gesellschaft sind ausgeschlossen.

Zur Erfüllung dieser Versorgungszusage hat die Gesellschaft mit einem Versicherer eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, wonach alle Rechte und Ansprüche daraus der Gesellschaft zustehen. Zur Sicherstellung der Ansprüche der Versorgungsberechtigten sind alle Leistungsansprüche der Gesellschaft gegenüber der Versicherung an die Mitarbeiter verpfändet.

Im Versorgungsfall steht der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens der Verpflichtung gegenüber dem pensionsberechtigten Mitarbeiter in gleicher Höhe gegenüber. Die Rückdeckungsversicherung ist als leistungskongruent zu bezeichnen, da die aus ihr erfolgenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Zeitpunkte deckungsgleich mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten sind.

Damit bestimmt sich der Wert der Pensionsverpflichtung am Bilanzstichtag nach dem Wert des Deckungsvermögens gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB. Rückdeckungsanspruch und Pensionsrückstellungen werden nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert, ohne dass es dabei zu einem Ausweis eines Aktiv- oder Passivüberhangs kommt.

Darüber hinaus bestehen laufende Rentenverpflichtungen. Diese Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der projizierten Einmalbeitragsmethode berechnet. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 1,82 %. Es wurden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

e. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

f. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips.

g. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag passiviert, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

h. Umsatzerlöse

Als Umsatzerlöse werden Provisionen und Honorare als Entgelt für die Agenturleistungen ausgewiesen. Die von den Mediengesellschaften bezogenen Fremdleistungen für Mediaschaltungen und die entsprechend an die Kunden weiterbelasteten Beträge werden in der Rechnungslegung branchenüblich als durchlaufende Posten behandelt, obwohl auf der Grundlage der Verträge mit den Auftraggebern einerseits und den Werbeträgern andererseits jeweils getrennte Rechtsbeziehungen unterhalten werden. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die vereinbarte Leistung erbracht wurde.

Darüber hinaus werden Konzernumlagen, denen ein Leistungsaustausch zugrunde liegt, unter den Umsatzerlösen ausgewiesen.

i. Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Dentsu Inc., Tokio, Japan, einbezogen werden.

III. Erläuterung zur Bilanz

a. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

b. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen beinhalten folgende Beteiligung:

scroll
Direkte Beteiligung Sitz Eigenkapital 31.12.2023 Jahresüberschuss 31.12.2023 Kapitalanteil
TEUR TEUR
explido GmbH Augsburg 22.643 * 2.662 100%

* Ergebnis 2023 vor Gewinnabführung

Die Veränderung an der Beteiligung der explido GmbH zum Vorjahr resultiert aus der Begleichung der bis dato noch nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen auf das Stammkapital in Höhe von TEUR 12.

Als Abgänge werden die bereits abgeschriebenen Beteiligungen an ADMATICS.COM LTD., London, UK und Videobeat Networks Inc., New York, USA gezeigt.

c. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

d. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 11.578; Vorjahr: TEUR 10.848) und saldierte Forderungen aus Gewinnausschüttungen bzw. Forderungen aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der explido GmbH (TEUR 5.203; Vorjahr: TEUR 2.541).

e. Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betreffen mit TEUR 1.722 (Vorjahr: TEUR 1.432) Forderungen aus dem laufendem Verrechnungsverkehr. Weiterhin enthalten sind Cashpool Forderungen in Höhe von TEUR 68.745 (Vorjahr: TEUR 29.496). Die im Vorjahr in den Forderungen gegen die Gesellschafterin enthaltene Forderung aus Überzahlungen von Gewinnabführungen in Höhe von TEUR 2.899 wurde im Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe mit den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin verrechnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH betreffen Verbindlichkeiten aus dem laufendem Verrechnungsverkehr mit TEUR 3.291 (Vorjahr: TEUR 3.268) und wurden, wie im Vorjahr, in voller Höhe mit den Forderungen gegen die Gesellschafterin verrechnet. Im Vorjahr wurden erstmalig die Verbindlichkeiten aus der Abführung des Jahresergebnisses 2022 in Höhe von TEUR 2.562 in voller Höhe mit den Forderungen gegen die Gesellschafterin verrechnet.

f. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren.

g. Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen saldiert, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zu den „Rückstellungen für Pensionen“.

Der Rückdeckungsanspruch bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens sowie die Anschaffungskosten für die Verpflichtung und somit auch der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung betragen gemäß Bestätigung der Versicherungsgesellschaft TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 69).

Die verrechneten Aufwendungen und Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 4).

h. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 110 und wird vollständig von der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH gehalten. Die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 8.206 resultierte zum einem aus der im Jahr 2012 erfolgten Verschmelzung der iProspect GmbH, Hamburg, auf die iProspect GmbH, Frankfurt am Main in Höhe von TEUR 1.077 sowie aus den Verschmelzungen aus dem Jahr 2021 der Videobeat Networks GmbH und der David Wood & Associates GmbH, auf die iProspect GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR 7.129.

Das aus dem Vorjahr fortgeführte Eigenkapital unterliegt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages keiner Veränderung und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 8.318.

i. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 betreffenden, im Geschäftsjahr 2023 noch nicht veranlagten Steuern, die im Rahmen der Verschmelzung im Geschäftsjahr 2022 mit der damaligen Schwestergesellschaft David Wood & Associates GmbH übertragen wurden.

j. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 1.016 (Vorjahr: TEUR 326), Beträge für ausstehende Gutschriften in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 200) sowie für Prüfungskosten in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 199). Die Personalrückstellungen enthalten TEUR 858 (Vorjahr: TEUR 14) Rückstellungen für Abfindungen.

k. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

l. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die im Vorjahr in der Position enthaltene kurzfristige Darlehensverbindlichkeit gegenüber einer Bank im Rahmen eines unechten Factoring-Geschäfts in Höhe von TEUR 4.959 ist im Geschäftsjahr 2023 vollständig zurückgezahlt worden.

m. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten aus Depotzahlungen in Höhe von TEUR 17.196 (Vorjahr: TEUR 24.001) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 45.520 (Vorjahr: TEUR 10.100).

Es wurden Verbindlichkeiten aus Depotzahlungen in Höhe von TEUR 38.343 (Vorjahr: TEUR 38.343) mit den Forderungen gegen die entsprechenden verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 21.147 (Vorjahr: TEUR 14.342) verrechnet.

n. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen die Verbindlichkeiten aus der Abführung des Jahresergebnisses 2023 in Höhe von TEUR 15.354 sowie aus der Abführung des Jahresergebnisses 2022 in Höhe von TEUR 2.562.

Die im Vorjahr in den Forderungen gegen die Gesellschafterin enthaltene Forderung aus Überzahlungen von Gewinnabführungen in Höhe von TEUR 2.899 wurde im Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe mit den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin verrechnet.

o. Rechnungsabgrenzungsposten

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der passive Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 750 verringert, insbesondere aufgrund von geringeren erhaltenen Vorauszahlungen für nach dem Bilanzstichtag zu erbringenden Leistungen.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

a. Umsatzerlöse

Als Umsatzerlöse werden Provisionen und Honorare als Entgelt für die Agenturleistungen ausgewiesen. Die von den Mediengesellschaften bezogenen Fremdleistungen für Mediaschaltungen und die entsprechend an die verbundenen Unternehmen weiterbelasteten Beträge werden in der Rechnungslegung branchenüblich als durchlaufende Posten behandelt, obwohl auf der Grundlage der Verträge mit den Auftraggebern einerseits und den Werbeträgern andererseits jeweils getrennte Rechtsbeziehungen unterhalten werden. Die Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die vereinbarte Leistung erbracht wurde.

b. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Kursgewinnen aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 287 (Vorjahr: TEUR 168), Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 40) und sonstigen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 38).

c. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Abfindungszahlungen in Höhe von TEUR 497 (Vorjahr: 12) enthalten.

d. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 5.954 (Vorjahr: TEUR 6.432), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 551 (Vorjahr: TEUR 725), Raumkosten in Höhe von TEUR 269 (Vorjahr: TEUR 469), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 505) und sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 455 (Vorjahr: TEUR 567). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 533) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind daneben Restrukturierungsaufwendungen von TEUR 558 (Vorjahr: TEUR 40) enthalten.

e. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen im Wesentlichen Zinserträge aus Cashpooling von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 22).

f. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Vorjahr betrafen die Zinsaufwendungen im Wesentlichen Zinsen an verbundene Unternehmen aus dem Cashpooling in Höhe von TEUR 1.886. Im Berichtsjahr sind keine entsprechenden Zinsaufwendungen angefallen, da das Cashpoolkonto durchgehend ein Guthaben auswies.

V. Sonstige Angaben

a. Angaben zum Mutterunternehmen

Die iProspect GmbH gehört über ihre Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH zum Konzernkreis der Dentsu International Limited, London, Großbritannien. Diese hat die iProspect GmbH in den Teilkonzernabschluss (kleinster Kreis) mit einbezogen.

Der Teilkonzernabschluss ist auf der Website https://find-and-update.company-information.service. gov.uk/company/01403668 erhältlich.

Dieser Teilkonzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Dentsu Inc., Tokio, Japan, als höchster Konzernspitze (größter Kreis) einbezogen.

Der Konzernabschluss ist auf der Website des Unternehmens (https://www.group.dentsu. com/en/ir/library/) erhältlich.

b. Angaben zur Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts

Die iProspect GmbH, Frankfurt am Main, erfüllt als Mutterunternehmen zusammen mit ihren Tochterunternehmen die größenabhängigen Befreiungskriterien des § 293 Abs. 1 HGB und ist somit von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sowie eines Konzernlageberichts befreit.

c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden EDV- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.543 (Vorjahr: TEUR 1.927).

Die Fälligkeit stellt sich wie folgt dar:

scroll
Fälligkeit TEUR
2024 1.543
2025 0
Folgejahre 0
1.543

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 1.516 auf verbundene Unternehmen. Diese resultieren aus EDV- und Mietverträgen sowie Leistungs- und Umlagevereinbarungen, wobei Letztere mangels langfristiger Verträge, das nächste Geschäftsjahr betreffen.

d. Ausschüttungssperre

Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beträgt TEUR 25.301. Passive latente Steuern waren aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaft nicht zu berücksichtigen. Aufgrund ausreichender Kapitalrücklagen greift die Ausschüttungssperre nicht.

e. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 82 Mitarbeiter (Vorjahr: 73) beschäftigt, davon 33 Männer und 49 Frauen. Alle Mitarbeiter standen im Angestelltenverhältnis. Zum Geschäftsjahresende waren neben der Geschäftsführung 81 Mitarbeiter und keine Auszubildenden beschäftigt, davon waren 34 Männer und 47 Frauen.

f. Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und bis zum Aufstellungsdatum folgende Personen an:

Werner aus den Erlen, Chief Customer Officer/Chief Product Officer/Geschäftsführer der iProspect GmbH, Frankfurt am Main (bis 31. Oktober 2025)

Christoph Mauerer, Managing Director/Geschäftsführer der iProspect GmbH, Frankfurt am Main (ab 01. Juni 2022)

Karin Zimmermann, Chief Executive Officer DACH, Geschäftsführerin der Dentsu Aegis Network Central Europe Holding GmbH (ab 07. März 2024 bis 31. Dezember 2024)

Katja Anette Brandt, Chief Executive Officer Germany & Media Practice President Central Europe/Geschäftsführerin der Dentsu Aegis Network Central Europe Holding GmbH (ab 28. Oktober 2025)

Matus Rajnak, Chief Financial Officer Central Europe/Geschäftsführer der Dentsu Aegis Network Central Europe Holding GmbH (ab 06. November 2025)

Andrea Biebl, President iProspect & dentsu X, Chief Executive Officer MW Office, Geschäftsführerin der iProspect GmbH, Frankfurt am Main (ab 01. November 2025)

Marc Lehmann, Head of Operations, Geschäftsführer der iProspect GmbH, Frankfurt am Main (ab 01. Januar 2026)

g. Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.

h. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ab dem Geschäftsjahr 2024 wurden die Verrechnungen im Konzern neu geordnet. Die erhöhten Umlagen werden zu einer wesentlichen Verschlechterung der Profitabilität der Gesellschaft führen.

 

Frankfurt am Main, den 19. März 2026

iProspect GmbH

Die Geschäftsführung

Christoph Mauerer

Katja Anette Brandt

Matus Rajnak

Andrea Biebl

Marc Lehmann

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

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Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.104.108 0 0 0 1.104.108
Entgeltich erworbene Software 70.000 0 0 0 70.000
Geleistete Anzahlungen 405.353 0 0 0 405.353
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.374 0 81.000 0 42.374
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 67.727.872 12.500 2.346.099 0 65.394.273
69.430.707 12.500 2.427.099 0 67.016.108
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Abschreibung
01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 899.137 179.670 0 1.078.807
Entgeltich erworbene Software 70.000 0 0 70.000
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 117.281 3.501 84.610 36.173
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 45.104.870 0 2.346.097 42.758.773
46.191.288 183.171 2.430.706 43.943.753
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Restbuchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 25.301 204.971
Entgeltich erworbene Software 0 0
Geleistete Anzahlungen 405.353 405.353
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.201 6.093
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 22.635.500 22.623.002
23.072.355 23.239.419

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Geschäftsfeld und Organisation

Die iProspect GmbH (im Folgenden: iProspect oder Gesellschaft) ist als Spezialagentur für ihre Kunden im Bereich Digitale Medien, insbesondere Mediaplanung und -einkauf, tätig. Muttergesellschaft der iProspect ist die Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden: DANCE). Die Geschäftsführung der iProspect steuert die Gesellschaft für die Zwecke des Jahresabschlusses nach zwei finanziellen Leistungsindikatoren: Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Daneben existieren diese oder ähnliche Steuerungsgrößen auch auf Kundenebene. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren kommen für die Steuerung der Gesellschaft nicht zur Anwendung.

Die Umsatzerlöse generieren sich einerseits aus dem Verkauf von Media-Schaltungen an Kunden und andererseits aus Entgelten für die Beratung dieser Kunden. Den Verkäufen von Media-Schaltungen an Kunden stehen Einkäufe von Media-Schaltungen bei Vermarktern, z. B. TV-Vermarktern, gegenüber. Die Gesellschaft verkauft die Werbeschaltungen an Dritt-Kunden als auch an andere Konzerngesellschaften, während die Einkäufe bei Vermarktern durchgeführt werden. Als Umsatzerlöse werden die Agenturprovisionen (als Nettoerlöse aus dem Einkauf und Verkauf von Media-Schaltungen) und die Erlöse aus Beratungstätigkeit ausgewiesen.

Die iProspect ist in die Dentsu-Gruppe wirtschaftlich und organisatorisch eingebunden. Diverse administrative Aufgaben werden über die Schwestergesellschaft Dentsu Germany GmbH, Frankfurt am Main, abgewickelt. Der Mediaeinkauf wird im eigenen Namen und für eigene Rechnung durchführt. Die georderten Werbeschaltungen werden dann an eigene Kunden sowie an Gruppengesellschaften weiterverkauft. Für die durchgeführten Einkaufstätigkeiten wird die Gesellschaft mit einer Umlage vergütet.

Durch die enge funktionale und organisatorische Einbindung der Gesellschaft innerhalb der deutschen Dentsu-Gruppe sowie durch die enge Abstimmung mit der Konzerngruppe besteht ein mittelbarer Einfluss der Lage und Entwicklungen dieser verbundenen Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der iProspect. So ist beispielsweise die Zahlungsfähigkeit der iProspect als operative Gesellschaft durch die Einbindung in den Cashpool der deutschen Gruppe unter Führung der DANCE jederzeit gewährleistet. Zwischen der iProspect und der Muttergesellschaft bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft.

Entwicklung der Branche

Die Angaben zur Entwicklung der Branche basieren auf den bereinigten Werbestatistiken der NielsenIQ (Germany) GmbH, Frankfurt am Main. Ab dem Jahr 2023 werden als Bruttowerbeaufwendungen die um Werbesendungen bereinigten Aufwendungen definiert. Die bereinigten Bruttowerbeaufwendungen betrugen im Jahr 2022 EUR 33.716 Mio. und stiegen in 2023 um 0,3 % (EUR 92 Mio.) auf EUR 33.808 Mio.

Die Bruttowerbeaufwendungen starteten schwach ins Jahr 2023 - vor allem im Vergleich zum starken 1. Quartal 2022. Das zog sich bis in den Sommer hin. Erst ab September wurde die Entwicklung positiver und legte im Dezember mit Plus 7,5 % nochmal einen Endspurt hin.

Für die meisten Mediagattungen verlief das Jahr final positiv, besonders für Out of Home (OOH) (+11,2 %) und Zeitungen (+7,8 %). Auch Kino liegt mit 22,3 % deutlich im Plus, aber auf insgesamt niedrigem Niveau. Die großen Verlierer sind im Jahr 2023 Publikumszeitschriften mit -8,1 % und TV mit -3,5 %.

TV bleibt dennoch die stärkste Mediengattung, was Bruttowerbeinvestitionen von Nielsen angeht, mit über zwei Prozentpunkten mehr Marktanteil (48,95 %) als im Jahr zuvor. Zeitungen und Online (Desktop und Mobile) konnten ihren Marktanteil ausbauen - auf 16,15 % bzw. 12,42 %. Auch OOH gewann in 2023 Marktanteile und überholte damit die Publikumszeitschriften. Schlusslicht bleibt Kino mit unter einem Prozent, aber steigendem Marktanteil.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Im Lagebericht 2022 wurde für 2023 mit einem starken Umsatzanstieg und einem stark positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung gerechnet.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung ist im Geschäftsjahr von TEUR 2.562 auf TEUR 15.354 gestiegen. Der Anstieg des Ergebnisses ist insbesondere auf die gestiegenen Umsatzerlöse sowie auf einen Rückgang der Zinsen und ähnliche Aufwendungen zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die iProspect GmbH durch die Beteiligung an der explido GmbH einen wesentlich geringeren Gewinn in Höhe von TEUR 2.662 als in 2022 (Vorjahr TEUR 3.076).

Die Umsatzerlöse betreffen Provisionen und Honorare für Agenturleistungen sowie Konzernumlagen, denen ein Leistungsaustausch zugrunde liegt, und betragen TEUR 27.264 und sind gegenüber dem Vorjahr um 64,2 % gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 64,2%, der im Wesentlichen auf die Gewinnung von neuen Kunden sowie auf höhere Umsätze mit bestehenden Kunden zurückzuführen ist.

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse plus sonstige betriebliche Erträge) erhöht sich um 61,8 % von TEUR 17.314 auf TEUR 28.016.

Der Personalaufwand ist um TEUR 354 auf TEUR 6.478 gestiegen. Der Anstieg ist auf gestiegene Rückstellungen für Abfindungen zurückzuführen, die im Zusammenhang mit organisatorischen Anpassungen und Personalabbau gebildet wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 10.127 auf TEUR 8.673 im Wesentlichen aufgrund der gesunkenen konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 5.954 (Vorjahr TEUR 6.432) zurückgegangen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind von TEUR 1.910 auf TEUR 20 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem deutlich niedrigeren Zinsaufwand aus Cashpooling aufgrund des gesunkenen durchschnittlichen Finanzierungsvolumens im Vergleich zum Vorjahr.

Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch ein erhöhtes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 15.354 nach TEUR 2.562 im Vorjahr.

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital unterliegt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages keiner Veränderung. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 92.931 auf TEUR 117.267 erhöht, entsprechend ist die Eigenkapitalquote von 8,95 % auf 7,09 % gesunken.

Der Anstieg der Bilanzsumme ist aktivisch im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen gegen die Gesellschafterin um TEUR 39.179 auf TEUR 67.175 bedingt. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Cashpoolguthabens in Höhe von TEUR 39.249. Zudem haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 3.392 auf TEUR 16.781 erhöht. Gegenläufig sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um TEUR 16.226 auf TEUR 8.442 gesunken.

Passivisch zeigt sich der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Diese sind im Wesentlichen aufgrund der Ergebnisabführung 2023 um TEUR 15.017 auf TEUR 15.017 gestiegen. Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 34.101 auf TEUR 62.716 gestiegen. Der wesentliche Treiber hierfür ist der stichtagsbedingte Anstieg der der darin enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Weiterhin sind die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 3.540 auf TEUR 3.572 gestiegen. Gegenläufig sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt von TEUR 41.767 auf TEUR 24.296 zurückgegangen. Zudem sind die Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR 750 auf TEUR 11 gesunken.

Die Gesellschaft weist aufgrund der Tätigkeiten im Bereich der Media-Abwicklung eventuell stark schwankende stichtagsbezogene Werte auf.

Wesentliche Finanzinstrumente der Gesellschaft im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB stellen die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb des Konzernkreises der Dentsu-Gruppe dar. Bezüglich der Risiken wird auf Abschnitt 3. verwiesen. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein.

Insgesamt war das Jahr 2023 aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend.

3. Chancen- und Risiken aus der zukünftigen Entwicklung

Chancen

Da sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie der Markt in den Jahren seit dem Berichtsjahr nicht grundlegend geändert hat, sind die Chancen der weiteren Entwicklung immer noch wesentlich im Netzwerk mit den anderen Gesellschaften der Dentsu-Gruppe zu sehen. Derzeit bestehen für die iProspect eine Reihe an wesentlichen Chancen im Wettbewerb mit anderen Netzwerken und Mediaunternehmen.

Die Chancen sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt:

Bessere Nutzung der Einkaufsmacht als eines der größten Media-Netzwerke im deutschen Markt zur Erzielung von Einkaufsvorteilen in Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften der Dentsu-Gruppe.

Ausbau der Positionierung als Spezialanbieter in einem derzeit wachsenden Markt, insbesondere im digitalen Bereich.

Kooperation mit internationalen Gesellschaften der Dentsu-Gruppe zur Neugewinnung von vor allem international agierenden Kunden im Rahmen eines globalen Marktauftrittes. Ziel ist es, die digitalen Werbemaßnahmen weiter auszubauen.

Frühzeitige Erkennung von Risiken durch regelmäßige und zeitnahe internationale Abstimmungen der Konzerngesellschaften.

Risiken

Das Risikomanagement der iProspect ist in das der Dentsu-Gruppe eingebunden und hat das Ziel, potenzielle Risiken frühzeitig und systematisch zu identifizieren und zu klassifizieren, um durch geeignete Maßnahmen Risiken, die sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirken könnten, abzuwenden bzw. eine Bestandsgefährdung auszuschließen. Das Risikomanagement soll jederzeit sicherstellen, dass finanzielle Risiken, Rechtskonformitäts- und Sicherheitsrisiken auf einem für das Unternehmen tragbaren Niveau gehalten werden.

Die Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt:

Umfeld-, Markt- und Absatzrisiken

Das wesentlichste Risiko ist eine negative Entwicklung des Werbemarktes, da die Geschäftstätigkeit der iProspect in starkem Maße von der Konjunktur des Werbemarktes abhängt und damit konjunkturellen Risiken unterliegt. Der Werbemarkt wiederum hängt von der konjunkturellen Entwicklung der jeweiligen Märkte ab, in denen die Werbetreibenden und die Medien tätig sind. Damit könnten Verschlechterungen im Konsumklima auch negative Einflüsse auf das Ergebnis der Gesellschaft haben. Auch außenpolitische Risiken oder weltweite Krisen können einen Einfluss auf das deutsche Konsumklima haben.

Aufgrund der Wettbewerbssituation mit anderen Agenturen unterliegt die Ertragslage der iProspect einem permanenten Preiswettbewerb.

Durch die ab Mai 2018 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung ergeben sich weitreichende zu beachtende Vorschriften, insbesondere hinsichtlich der Behandlung personenbezogener Daten. Eine unzureichende Beachtung dieser Vorschriften könnte zu hohen Strafzahlungen führen.

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass einzelne Kunden an den Wettbewerb verloren werden, ihr Werbebudget reduzieren oder ihren Gattungsmix verändern. Da aber die Werbeausgaben im digitalen Bereich in den nächsten Jahren voraussichtlich ansteigen werden, erscheint das Risiko aus einer Reduzierung des Werbebudgets oder der Veränderung des Gattungsmixes einzelner Kunden auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft als nicht wesentlich. Der Verlust wesentlicher Einzelkunden könnte wesentliche Auswirkungen haben; wir schätzen die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios allerdings als gering ein.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Insgesamt sehen wir die Wahrscheinlichkeit, dass finanzwirtschaftliche Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, als gering ein.

Das oberste Ziel des Finanzmanagements der Gesellschaft ist die Minimierung finanzwirtschaftlicher Risiken durch Liquiditätssicherung und Optimierung der Finanzkraft. Zu diesem Zweck ist die Gesellschaft in das Cashpool-System der deutschen Gesellschaften innerhalb der Dentsu-Gruppe eingebunden. Das Cashpool-System sorgt dafür, dass die angebundenen Gesellschaften der deutschen Dentsu-Gruppe durch vertragliche Regelungen mit ausreichender Liquidität ausgestattet sind. Dabei werden positive Salden an die Muttergesellschaft abgeführt und negative Salden von der Muttergesellschaft ausgeglichen.

Das Geschäft der iProspect mit ihren Kunden unterliegt dem allgemeinen Bonitäts- und Ausfallrisiko. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, haben die Gesellschaften der deutschen Dentsu-Gruppe ein Forderungsmanagement eingerichtet und Kreditversicherungen abgeschlossen.

Grundsätzlich besteht ein Liquiditätsrisiko. Dagegen schützt sich die Gesellschaft, indem durch das branchenübliche Vorauszahlungssystem die Finanzmittel für die Schaltung von Werbung seitens der Kunden im Voraus an die Mediaagentur gezahlt werden. Die Finanzmittel fließen kurzfristig in den Cashpool und sind jederzeit verfügbar.

Es bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken, da die Geschäfte der iProspect nahezu ausschließlich in Euro fakturiert werden. Das verbleibende Währungsrisiko wird über das gruppenweite Hedging minimiert.

Wesentliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft grundlegend beeinträchtigen könnten, sind nicht erkennbar. Auf Grund des vorhandenen breiten Kunden- und Produktportfolios, einer langfristig positiven Ertragserwartung sowie vorhandener Liquidität durch den Cashpool, ergeben sich für die iProspect keine aktuell erkennbaren Bestandsgefährdungsrisiken.

4. Prognosebericht

Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Der Ukraine-Krieg sowie politische und wirtschaftliche Instabilität global, aber vor allem in Deutschland, halten auch in 2023 an. Der Anstieg der Energiepreise wird nur teilweise durch staatliche Unterstützung kompensiert. Das reale Bruttoinlandsprodukt 2023 sank leicht im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Dieser Trend setzte sich in 2024 mit einer Senkung von 0,1 % weiter fort. Für 2025 wird ein Wachstum des realen BIP von 0,4 % prognostiziert. Auch die privaten Konsumausgaben gingen zurück (-0,8 %), was nach Angaben von Experten vor allem auf die weiterhin hohen Verbraucherpreise zurückzuführen ist. Die Inflationsrate des Kalenderjahres 2023 liegt mit 5,9 % zwar unter der des Vorjahres, ist aber weiter auf hohem Niveau. In 2024 beträgt die Inflationsrate 2,2 % und liegt somit erstmals deutlich unter den Werten der Vorjahre. Für 2025 wird eine Stabilisierung der Inflation bei 2 % erwartet. Die Arbeitslosigkeit bleibt im Durchschnitt auf ähnlichem Level wie im Vorjahr, es herrscht Fachkräftemangel.

Der Werbemarkt in Deutschland hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiter erholt und wächst auf 48,9 Mrd. EUR (+1,6 %). Ab dem Jahr 2023 werden als Bruttowerbeaufwendungen die um Werbesendungen bereinigten Aufwendungen definiert. Die bereinigten Bruttowerbeaufwendungen betrugen im Jahr 2022 EUR 33.716 Mio. und stiegen in 2023 um 0,3 % (EUR 92 Mio.) auf EUR 33.808 Mio. In 2024 steigen die Bruttowerbeaufwendungen um 5,7 % (EUR 1.934 Mio.) auf EUR 35.742 Mio.

In der Medienwirtschaft nimmt das Thema „KI“ - Künstliche Intelligenz - an Fahrt auf und wird bereits medial eingesetzt. Im digitalen Bereich unterstützen virtuelle Assistenten, Chatbots und Empfehlungsmarketing schon längst Interaktionen, aber auch im Radio wird KI bereits für nächtliche Moderationen oder „Text-to-voice-Umsetzungen“ verwendet.

Die tägliche Mediennutzung geht vor allem bei Print und linearem TV zurück und auch bei zeitversetztem Video scheint eine Grenze erreicht zu sein. Audio und Social Media können dazugewinnen.

Prognose der Unternehmensentwicklung in 2024, 2025 und 2026

Die grundsätzliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft blieb in den Geschäftsjahren nach dem Berichtsjahr im Wesentlichen unverändert.

Die iProspect erwartet für 2024 auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 13.108 und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 4.638. Für das Jahr 2025 erwartet die iProspect auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.976 und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 7.378. Für die Entwicklung von 2023 zu 2026 wird bei weiterhin fallenden Umsatzerlösen ein starker Rückgang des Ergebnisses vor Ergebnisabführung prognostiziert. Zwar werden weitere Reduktionen in den Personal- und sonstigen Kosten geplant, diese können den Umsatzrückgang jedoch nicht vollständig kompensieren.

Ab dem Geschäftsjahr 2024 wurden die Verrechnungen im Konzern neu geordnet, was zu einer Verringerung der Erlöse und folglich zu einer Verschlechterung der Profitabilität der Gesellschaft führen wird. Die iProspect GmbH plant weiterhin mit positiven Ergebnisbeiträgen.

In 2025 wurden die erhaltenen Depotzahlungen an die Schwestergesellschaften zurückgezahlt, was zu einer Verschlechterung des Finanzergebnisses führt. Die Die Liquidität der Gesellschaft ist trotz teilweise abweichender Zahlungsmodalitäten in Einzelverträgen weiterhin über das generelle branchenübliche Vorauszahlungssystem sowie den Cashpool gesichert.

 

Frankfurt am Main, den 19. März 2026

iProspect GmbH

Die Geschäftsführung

Christoph Mauerer

Katja Anette Brandt

Matus Rajnak

Andrea Biebl

Marc Lehmann

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 08. April 2026 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die iProspect GmbH, Frankfurt am Main

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der iProspect GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iProspect GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt „Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile“ beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Die Notwendigkeit einer Zuschreibung aufgrund des handelsrechtlichen Wertaufholungsgebots der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 22.636 konnte uns sowohl für das vorherige Geschäftsjahr als auch für das laufende Geschäftsjahr nicht nachgewiesen werden, weil uns keine hinreichend detaillierte Unternehmensplanung vorgelegt wurde. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir insoweit keine hinreichende Sicherheit erlangen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere bei der Bewertung der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sowohl für das vorherige Geschäftsjahr als auch für das laufende Geschäftsjahr, insbesondere in Hinblick auf das Erfordernis einer möglichen Zuschreibung auf Finanzanlagen, hätten vorgenommen werden müssen. Da mögliche Bewertungseffekte der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen in die Bestimmung der Ertragslage des vorhergehenden Geschäftsjahres oder des laufenden Geschäftsjahres eingehen, können wir nicht ausschließen, dass Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung hätten vorgenommen werden müssen, die auch Auswirkungen auf die Höhe des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals gehabt hätten Da dieser Sachverhalt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beeinträchtigt, ist auch unser Prüfungsurteil zum Lagebericht des Berichtszeitraums modifiziert.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. März 2026

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zoller, Wirtschaftsprüfer

Neuser, Wirtschaftsprüfer

Latest filings and full-volume access to every fiscal year. Get API key →

Register documents

PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.

  • Current extract (AD)
  • Chronological extract (CD)
  • Structured content (SI, XML)
  • Shareholders list
  • Articles of association
Unlock with API key Get API key →

Website content

Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.

Unlock with API key Get API key →
Profile · Financials · People · Documents

Structured data and full text — per company

From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.

  • Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
  • Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
  • Publications Official commercial register publications including date and full text.
  • Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
  • News Recent mentions of the company from external news sources.
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