J. Siebrecht GmbH & Co. KGUslarKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Konzernanhang zum 31. Dezember 2024I. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht: Mutterunternehmen:
Tochtergesellschaften
Der Konzernabschluss der J. Siebrecht GmbH & Co. KG, Uslar, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. II. Konsolidierungsgrundsätze Neben dem Mutterunternehmen J. Siebrecht GmbH & Co. KG, Uslar, wurden die Tochterunternehmen i.S. des § 290 HGB, die Autohaus Siebrecht GmbH, Uslar, und die digital35 GmbH, Uslar, mit jeweils einem Anteil am Kapital von 100%, in den Konzernabschluss einbezogen. Die J. Siebrecht Verwaltungsgesellschaft mbH, Uslar, wurde wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernkreis einbezogen. Die Töchterunternehmen haben wie die Muttergesellschaft ein dem Kalenderjahr entsprechendes Geschäftsjahr. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wurde nach den Vorschriften des § 301 Abs. 1 HGB (Neubewertungsmethode) durchgeführt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2013, für die digital35 GmbH zum 1. Januar 2021. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in dem Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach den Vorschriften des § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden, sofern vorhanden, erfolgswirksam gebucht. Behandlung von Zwischenergebnissen Zwischengewinne werden neutralisiert. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Aufwendungen und Erträge, die aus Geschäftsbeziehungen zwischen den in dem Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen resultieren, wurden nach § 305 HGB - sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung waren - ebenfalls bei der Konsolidierung eliminiert. Die Eliminierung erfolgt erfolgsneutral. Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Konzernbilanz ist entsprechend des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens, J. Siebrecht GmbH & Co. KG, gegliedert. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften des § 298 Abs. 1 HGB entsprechend der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung der J. Siebrecht GmbH & Co. KG, Uslar. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 Abs. 2 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Verschmelzung Autohaus Fischer GmbH Aufgrund der Verschmelzung der Autohaus Fischer GmbH, Hameln, auf die Autohaus Siebrecht GmbH, Uslar, im Geschäftsjahr sind die Zahlen des Vorjahres nur eingeschränkt mit den Zahlen des Berichtsjahres vergleichbar. Der Jahresabschluss der Autohaus Fischer GmbH 2023 enthält folgende Werte: Struktur der AKTIVA- und PASSIVA-Posten
Struktur der GuV-Posten
In diesem Zusammenhang wurden 26 Mitarbeiter übernommen. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich entsprechend den bei der Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Ausweismethoden einbezogen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle Risiken und Verluste, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn sie erst zwischen dem Bilanzstichtag und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Bilanzstichtag realisiert worden sind. Aufwendungen sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Es gibt keine auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear (Nutzungsdauer 3 bis 15 Jahre) abgeschrieben. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode (Nutzungsdauer 2 bis 50 Jahre) ermittelt. Bei der Bemessung der Abschreibungen werden die voraussichtlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen monatsgenau. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Forderungen werden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko werden durch Einzelwertberichtigungen sowie durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Im Übrigen werden Vermögensgegenstände mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziert und mit den passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2024 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Kurzfristige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem folgenden Anlagenspiegel.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 33.094,83 (Vorjahr: € 53.914,01). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio von € 15.695,11 (Vorjahr: € 19.981,08) enthalten. Die Auflösung dieses Postens erfolgt korrespondierend zur Laufzeit der zugrunde liegenden Darlehensverträge. 4. Aktive latente Steuern Die Differenzen der latenten Steuer beruhen auf abweichende Bewertungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Bilanzposten Betriebs- und Geschäftsausstattung, Pensionsrückstellung und sonstige Rückstellungen, die saldiert zu aktiven latenten Steuern führen. Es wurden die aktuell geltenden Steuersätze für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer berücksichtigt (30,01%). Die Differenzen gliedern sich wie folgt auf:
Des Weiteren ergibt sich die Differenz der latenten Steuer aufgrund einer abweichenden Bewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz bei der J. Siebrecht GmbH & Co. KG, Uslar, bei dem Bilanzposten sonstige Rückstellungen, die saldiert zu aktiven latenten Steuern führt. Es wurde der aktuell geltende Steuersatz für Gewerbesteuer berücksichtigt (13,83%). Die Differenz gliedert sich wie folgt auf:
Latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen ergeben sich nicht. 5. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
7. Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind beträgt T€ 165.689 (Vorjahr: T€ 185.898). Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 6.163.235,87 (Vorjahr: € 6.682.814,24) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 940,84 (Vorjahr: € 934,17) enthalten. 8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Für die Verbindlichkeiten der ALS AutoLeasing-Service GmbH, Uslar, bei der DZ-Bank AG, der VR-Bank in Südniedersachsen eG und der Kreis-Sparkasse Northeim ist die Autohaus Siebrecht GmbH, Uslar, Mithafterin. Hierbei handelt es sich um einen Sicherheitenpool in Höhe von T€ 59.000. Die der Haftung unterliegende Inanspruchnahme der ALS AutoLeasing-Service GmbH beträgt zum 31. Dezember 2024 T€ 54.500. Darüber hinaus bestehen Aval-Linien bei der Kreis-Sparkasse Northeim in Höhe von T€ 6. Die zugunsten der ALS GmbH abgegebenen oben genannten Verpflichtungen sind nicht zu passivieren, da diese Gesellschaft bisher alle Raten an die Kreditinstitute fristgerecht zurückgezahlt hat, sodass davon auszugehen ist, dass die Gesellschaften auch weiterhin ihre vertraglichen Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllen. Somit werden keine Anhaltspunkte für eine Inanspruchnahme aus der Verpflichtung gesehen. Für die Verbindlichkeiten der Fleet Spot GmbH, Uslar, die gegenüber der Deutsche Glasfaser Holding GmbH bestehen wurde seitens der J. Siebrecht GmbH & Co. KG eine Bürgschaft in Höhe von T€ 1.200 übernommen. Die Gesellschaft selbst hatte zum 31. Dezember 2024 keine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen. Aufgrund der wirtschaftlich stabilen Lage bei den genannten Gesellschaften ist hiervon auch in absehbarer Zeit nicht auszugehen. 9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattungen bestehen folgende Verpflichtungen:
Es liegen zwei Erbbaurechtsverträge vom 7. Juni 1952 bzw. 26. Juli 1958 für das Objekt Einbeck vor. Die Verträge wurden auf die Dauer von 80 Jahren geschlossen. Der jährliche Erbbauzins beträgt insgesamt € 6.234.29. Daneben wurde am 29. Juni 2016 mit der Stadt Uslar ein Gestattungsvertrag über die Nutzung von städtischen Flächen zur Präsentation von Fahrzeugen in der Ernst-Reuter- Straße geschlossen. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist seitens der Stadt Uslar mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Quartals kündbar. Die monatliche Nutzungsentschädigung beträgt 50,00 €. Neben diesem Gestattungsvertrag liegt ein 6. Nachtragsvertrag vom 18. Dezember 2020 zu den Erbbaurechtsverträgen vom 18. Oktober/19. Oktober 1950, 15. Oktober/31. Oktober 1955 sowie 15. September/22. Oktober 1964 für das Objekt in Einbeck, Hullerser Landstraße 4/6, vor. Die Verträge wurden auf die Dauer von 80 Jahren geschlossen. Der jährliche Erbbauzins beträgt insgesamt € 10.326,55. Vorteile des Leasings sehen wir in der geringen Kapitalbindung sowie durch den schnellen Austausch von Wirtschaftsgütern bei technischem Wandel. Risiken aus dem Leasing und der Pachtverhältnisse bestehen darin, dass, wenn seitens des Leasingebers bzw. des Pächters die Leasing- und Pachtverträge nicht verlängert oder gekündigt werden, höhere Belastungen durch Neuanpachtungen bzw. Neuabschluss von Leasingverträgen zu schlechteren Konditionen entstehen können. VI. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gem. § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
2. Erläuterungen zu periodenfremden und neutralen Erträgen und Aufwendungen
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung der aktiven latenten Steuern in Höhe von € 55.750,09 (Vorjahr: € 261.620,02) enthalten. VII. Ergänzende Angabe zur Kapitalflussrechnung Ausschüttbares Eigenkapital Das ausschüttbare Eigenkapital beträgt per 31. Dezember 2024 € 6.149.277,82. VIII. Sonstige Pflichtangaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Einschl. durchschnittlich zwei Geschäftsführer. Darüber hinaus wurden durchschnittlich 31 Auszubildende beschäftigt. 2. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt: J. Siebrecht Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch deren Geschäftsführer Herrn Kfz-Meister Joachim Siebrecht, Uslar, und Herrn Kfz-Betriebswirt, BPC, Maik Siebrecht, Uslar. Die Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 a und b HGB werden analog der Regelungen im § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für die Prüfung des Konzernabschlusses sowie des Jahresabschlusses einer Tochtergesellschaft beträgt € 53.500,00. Neben der Prüfung werden keine weiteren Beratungstätigkeiten durch den Abschlussprüfer erbracht. 5. Persönlich haftender Gesellschafter Die J. Siebrecht Verwaltungsgesellschaft mbH, Uslar ist persönlich haftende Gesellschafterin der J. Siebrecht GmbH & Co. KG und verfügt über ein gezeichnetes Kapital von € 25.000,00. 6. Angaben nach § 264 c Abs. 1 HGB Gegenüber dem Gesellschafter bestehen die nachfolgenden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten:
7. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor. Zu den entsprechenden Risiken verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Uslar, den 10. September 2025 gez. Maik Siebrecht, Geschäftsführer gez. Joachim Siebrecht, Geschäftsführer Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2024
Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2024
Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2024I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Konzern-Automobilgruppe ist eine familiengeführtes Unternehmen in vierter Generation, die an den Standorten Uslar, Holzminden und Einbeck tätig ist. In 2024 wurde rückwirkend zum 1. Januar die Autohaus Fischer GmbH in Hameln auf die Autohaus Siebrecht GmbH, Uslar verschmolzen. Seitdem hat der Konzern auch einen Standort in Hameln. Das Unternehmen steht seit über 100 Jahren für Mobilität. Gegenstand des Konzerns ist der An- und Verkauf von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -zubehör, die Durchführung von Kraftfahrzeugreparaturen, der Betrieb von Tankstellen sowie alle damit zusammenhängenden Handelsgeschäfte. Neben dem gängigen Handels- und Servicegeschäft betreiben wir unser bundesweites Großkunden- und Flottengeschäft zudem ein modernes Karosserie- und Lackierzentrum, ein Logistikzentrum sowie eine Tankstelle mit integriertem Shop und Bistro am Standort Uslar. Für die Marken Opel, Citroen, Peugeot, Mitsubishi, CROSSCAMP, Ora und WEY bestehen Händler- und Serviceverträge. Mit der Verschmelzung der Autohaus Fischer GmbH sind Händler- und Serviceverträge für die Marken SEAT und CUPRA hinzugekommen. Seit dem 13. Mai 2025 bestehen weiterhin Verträge mit der Leapmotor International B.V. und ab dem 1. September 2025 mit der Kia Deutschland GmbH. An den Standorten Uslar, Holzminden und Einbeck gehören ferner Waschparks zum Leistungsangebot unserer Automobilgruppe. Als eines der größten Gewerbe- und Flottenkundenzentren in Deutschland bieten wir ein großes Spektrum an Dienstleistungen wie z.B. Fahrzeugein- und -umbauten, Folierung sowie kompetente Beratung in Service und Verkauf deutschlandweit an. 2. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen betreibt keinerlei Forschung und Entwicklung. 3. Mitarbeiter Die Führungsebene legt großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung im Unternehmen. Es werden jährlich eine Vielzahl von Ausbildungsverträgen im kaufmännischen und gewerblichen Bereich abgeschlossen. Ziel ist es, jungen Menschen eine Chance zur persönlichen und beruflichen Entwicklung zu geben und gleichzeitig eine Investition in unsere Zukunft zu tätigen. Hierdurch wird versucht, dem stetig steigenden Druck durch den seit einigen Jahren zu spürenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Personalstruktur und das bestehende Sozialwesen sind weiterhin ein wesentlicher Erfolgsfaktor unserer Automobilgruppe. Durch Zielvereinbarungen, fortwährende Mitarbeitergespräche und laufende Schulungen der Mitarbeiter wird eine ständige Weiterentwicklung des Konzerns vorangetrieben. Im Bereich des Sozialwesens erhalten die Arbeitnehmer eine durch den Arbeitgeber geförderte betriebliche Altersversorgung sowie eine arbeitgeberfinanzierte Zusatzkrankenversicherung. Gesundheitsfördernde Maßnahmen gehören zu unseren Standards. Mitarbeitermotivation ist für uns ein bedeutender Indikator, da durch motiviertes Personal mehr Ideen, Wissen und Kompetenzen gesichert werden können. Wir sind als Top-Arbeitgeber (TOPAS) in der Region Südniedersachsen seit mehreren Jahren zertifiziert. Im Unternehmen waren im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 403 Mitarbeiter beschäftigt, ohne Auszubildende. Zum Jahresende waren einschl. Auszubildende insgesamt 460 Mitarbeiter in unserem Unternehmen tätig. Die Ausbildungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen und lag 2024 bei ca. 7,7% (Vorjahr: 6,1%). Alle Mitarbeiter haben einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens in einem schwierigen Umfeld geleistet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen und Entwicklungen Die deutsche Wirtschaft hat noch nicht aus der längeren wirtschaftlichen Schwächephase herausgefunden. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage entwickelte sich schwach und auch die außenwirtschaftliche Nachfrage blieb trotz des insgesamt wieder anziehenden Welthandels deutlich gedämpft. Die finanzpolitische Lage Deutschlands ist durch die noch anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen sich überlagernder Krisen sowie strukturelle Herausforderungen und einen hohen Investitionsbedarf geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex erhöhte sich im Jahresdurchschnitt 2024 um 3,1% gegenüber 2023, damit lag die Teuerungsrate niedriger als im Vorjahr (6,0%). Die Energiepreise verbilligten sich 2024 gegenüber dem Vorjahr um 3,2%, nach dem 5,3% im Jahr 2023 und nach dem enormen Anstieg um 29,7% im Jahr 2022. Die Zahl der inländisch Beschäftigten ist im Jahresdurchschnitt von etwa 46,2 auf 46,3 Millionen Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Erwerbslosenquote lag somit bei 3,2% (Vj. 2,8%). In 2024 wurden die EZB-Leitzinsen in mehreren Schritten gesenkt. Die Einlagefazilität wurde im Dezember letztmalig um 0,25% gesenkt und betrug somit am Jahresende 3,0%. Für 2025 prognostiziert die Bundesregierung eine Stagnierung des Bruttoinlandsproduktes. Im vergangenen Jahr war ein Rückgang von 0,2% zu verzeichnen. Damit wäre es das dritte Jahr in Folge, in dem es kein Wachstum gibt. Die Gründe dafür, dass eine Erholung weiterhin ausbleibt, sind unterschiedlicher Natur. Aktuell befindet sich Deutschland in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Insbesondere belasten außenwirtschaftlich nach dem Amtsantritt von US-Präsident Trump und dessen Zollpolitik Handelsrisiken und Konjunkturaussichten. Der ifo-Geschäftsklimaindex als anerkanntes Stimmungsbarometer der Wirtschaft reflektiert Wachstumserwartungen der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2025. Der Geschäftsklimaindex verharrte im Mai bei 87,5 Punkten. Somit liegt dieser höher als noch im Januar 2025 (85,2 Punkte). Die Erwartung insgesamt zeigt sich damit etwas optimistischer, eine leichte Stabilisierung zeichnet sich ab. Der Umsatz im Kfz-Gewerbe in Deutschland ist im Jahr 2024 um 5,6% auf rund 218,9 Milliarden € gestiegen. Der Umsatzanstieg resultiert im Wesentlichen aufgrund des Umsatzanstiegs im Pkw- Gebrauchtwagenhandel (+11,1%) sowie im Service-Bereich (+7,4%). Die Hauptgründe für den Anstieg im Fahrzeugverkauf liegen an den höheren Stückzahlen bei etwa gleichbleibenden durchschnittlichen Gebrauchtwagenpreisen. So wechselten im Gebrauchtwagen-Gesamtmarkt rund 6,48 Mio. Pkw die Besitzer. Das waren 7,4% mehr als im Jahr 2023. Der Umsatz stieg im Markenhandel um 21,8% auf 71,1 Milliarden €. Der durchschnittliche Fahrzeugpreis lag laut DAT bei 26.140 Euro lag. Im Neuwagen- Bereich verringerten sich die Preise und betrugen durchschnittlich 43.530 Euro. Der geringere Durchschnittspreis als auch der Rückgang der Pkw-Neuzulassungen um 1,0% bescherte dem Pkw-Neuwagenhandel ein Minus von 2,0%. Der Umsatz betrug in diesem Bereich 65,3 Milliarden € (Vorjahr: 66,6 Milliarden €). Der Anstieg im Service-Bereich ist vielfältig. Zum einen resultiert er aus der stabil bleibenden durchschnittlichen Werkstattauslastung, welche weiterhin 87% beträgt. Der Wert des Vorkrisenjahres 2019 wurde somit um 4% übertroffen. Des Weiteren ist der Fahrzeugbestand im letzten Jahr weiter leicht gewachsen, auf rund 49,5 Millionen Pkw. Auch das Pkw-Durchschnittsalter liegt bei 10,3 Jahre. Und je älter ein Fahrzeug ist, desto höher sind die Aufwendungen für Wartung und Reparatur. Insgesamt ließen die Autofahrer sowohl mehr Wartungen als auch Reparaturen im Vergleich zum Jahr 2023 durchführen. Die Geschäfte mit neuen und gebrauchten Lkw haben sich auch weiterhin positiv entwickelt. Eine höhere Anzahl von neuen Nutzfahrzeugen und verkaufter Gebrauchtfahrzeuge, verbunden mit gestiegenen Preisen, brachten um 1,8% gesteigerte Umsätze. Der Markenhandel hat seinen Anteil an der Zahl der Pkw-Besitzumschreibungen um 22,0% erhöht. Dies entspricht 2,7 Millionen Besitzumschreibungen. Im freien Handel verringerte sich der Umsatz mit gebrauchten Pkw um 8,2% auf 29,5 Milliarden €. Der durchschnittliche Gebrauchtwagenpreis verringerte sich um 14,6% auf 13.390 € und die Zahl der Besitzumschreibungen beläuft sich auf 2,2 Mio., was einen Anstieg von 7,4% darstellt. Die gestiegenen Besitzumschreibungen konnten den geringeren Gebrauchtwagenpreis somit kompensieren. Der Umsatz im Pkw-Neuwagenhandel verringerte sich um 2,0% auf 65,3 Milliarden €. Der Rückgang ist wie bereits geschrieben auf die geringeren Durchschnittspreise und den Rückgang der Pkw-Neuzulassungen zurückzuführen. Die im Vorjahr positive Entwicklung im Servicegeschäft hat sich im Laufe des Jahres 2024 fortgesetzt. So erhöhte sich der Umsatz um 7,4% auf 36,3 Milliarden €. Im Durchschnitt waren die Werkstätten im vergangenen Jahr mit 87,0% ausgelastet. Somit liegt die Werkstattauslastung 4,0% über dem Wert des Vorkrisenjahres 2019. Weiterhin positiv für das Kraftfahrzeuggewerbe ist die ungebrochene Attraktivität und Anziehungskraft der Branche für den Nachwuchs. So schlossen die Autohäuser und Werkstätten im Jahr 2024 mit 30.948 jungen Menschen Ausbildungsverträge ab. Dies entspricht einem Anstieg von 6,7% und somit den höchsten Stand seit 20 Jahren bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen im Kfz-Gewerbe. Der positive Trend aus 2023 konnte fortgeführt werden. Insgesamt bildet das Kfz- Gewerbe zurzeit 94.900 junge Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen aus und damit 3,3% mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Kfz-Betriebe ist im vergangenen Jahr mit 36.030 leicht unter Vorjahresniveau (-0,4%). Die Gesamtzahl unterteilt sich in 14.050 fabrikatsgebundene und 21.980 freie Betriebe. Bei den fabrikatsgebundenen Betrieben wurden 70 Betriebe, sprich 0,5% weniger gezählt als in 2023, bei den freien Betrieben wurden ebenfalls 70 Betriebe weniger gezählt, sprich 0,3%. Erfasst sind alle organisationsfähigen Betriebe ab einer jährlichen Umsatzgröße von 100.000 € aufwärts. Entsprechend veränderte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 428.000. Das sind 0,5% weniger als im Jahr 2023. 2. Geschäftsverlauf In diesem konjunkturellen schwierigen Umfeld können wir trotz aller Umstände wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken mit dem wir zufrieden sind. Auch im Jahr 2024 sind wir im Gewerbekunden- sowie im Nutzfahrzeugbereich einer der größten Opel Händler Deutschlands. Der Konzern-Jahresüberschuss hat sich von 6.533.702,79 € auf 3.645.091,11 € verringert. In 2024 wurden insgesamt 17.291 Fahrzeuge (Vj. 13.577) verkauft, davon 12.629 Neuwagen (Vj. 10.287) mit einem Umsatzvolumen von 291,5 Mio. EUR (Vj. 218,30 Mio. EUR) und 4.662 Gebrauchtwagen (einschl. Vorführ- und Mietwagen) mit einem Umsatz von 64,3 Mio. EUR (Vj. 53,7 Mio. EUR). Sowohl im Privatkundenbereich als auch im Gewerbe- und Großkundengeschäft ist der Absatz an Fahrzeugen somit gestiegen. Die Umsätze im Bereich Logistik, Werkstatt- und Service-Bereich inkl. Karosserie- und Lackzentrum konnten gesteigert werden. Lediglich beim Umsatz im Bereich Tankstelle und Mietwagen war ein Rückgang zu verzeichnen. Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 lag für die wesentlichen Leistungsindikatoren teilweise entgegen unseren Erwartungen. Die Kennzahlen Jahresergebnis, Umsatzerlöse und Rohertrag ziehen wir weiterhin als wesentliche Leistungsindikatoren heran. Wir hatten für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der höheren Gesamtauslieferungen mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und einem Jahresergebnis über Vorjahresniveau bei einem leicht steigenden Rohertrag gerechnet. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 86,0 Millionen € bzw. 28,2%. Das prognostizierte Konzern-Jahresergebnis über Vorjahresniveau bestätigte sich trotz des gestiegenen Umsatzes nicht. Das Konzern-Jahresergebnis lag mit 3.645 T€ um 2.889 T€ unter dem des Vorjahres. Der betriebliche Rohertrag hat sich, entsprechend unseren Erwartungen, um 5.675 T€ erhöht. Hinsichtlich der Auswirkungen der Verschmelzung mit der Autohaus Fischer GmbH, Hameln verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Die erwartete, geschäftliche Entwicklung wird anhand der bedeutsamsten Leistungsindikatoren eingestuft und entspricht den generellen Erwartungen der Autohaus Siebrecht GmbH. Als grundlegende Parameter werden leicht/moderat steigende oder sinkende Werte in einer Bandbreite von 5 bis 10 % angesehen. Darüberhinausgehende Werte werden als starke, darunterliegende Abweichungen als gleichbleibende Indices definiert. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsatzerlöse haben sich um 28,2% auf 390,5 Millionen € erhöht. Die Entwicklung der Umsatzerlöse wurde bereits im vorherigen Absatz erläutert. Das Konzern-Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert. Wesentliche Gründe hierfür sind die steigenden Personalaufwendungen (+3.138 T€), die ihre Ursache im Wesentlichen in der gestiegenen Mitarbeiterzahl, Gehaltsanpassungen und Zahlung der Inflationsausgleichsprämie haben. Ebenso ursächlich sind die steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+2.337 T€), die ihre Ursache im Wesentlichen in gestiegen Miet- und Fahrzeugkosten, Werbekosten sowie IT-Kosten haben. Außerdem haben die aufgrund von erhöhten Fahrzeugfinanzierungsaufwand gestiegenen Zinsaufwendungen (+2.528 T€) zum verringerten Jahresergebnis beigetragen. Die Materialeinsatzquote erhöhte sich um 2,1% auf ca. 86,5%. Die Konzern-Bilanzsumme verringerte sich im Wesentlichen aufgrund des gesunkenen Umlaufvermögens und dem damit verbundenen geringeren Finanzierungsvolumen um 17,7% auf 217,0 Millionen €.
Im laufenden Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 24,6 Millionen € getätigt, 5,4 Millionen € weniger als im Jahr 2023. Dabei entfallen im Wesentlichen 9,3 Millionen € auf die Anschaffung von Vorführwagen (Vj. 4,9 Millionen €) sowie 11,3 Millionen € auf die Anschaffung von Mietwagen (Vj. 16,9 Millionen €). Das Anlagevermögen ist mit 36,8% durch das Eigenkapital gedeckt (Vj. 31,1%). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem betragsmäßigen Anstieg des Eigenkapitals. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte mit aufgenommenen kurzfristigen Bankdarlehen und aus dem laufenden Cash-Flow. Das Umlaufvermögen verringerte sich um ca. 22,9% im Vergleich zum Vorjahr. Dies ergibt sich im Wesentlichen aus dem Rückgang der Vorräte um 15,5% sowie dem Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um 69,0% im Wesentlichen aufgrund geringerer Prämienforderungen. Dem Rückgang der Vorräte sowie der sonstigen Vermögensgegenstände steht der stichtagsbedingte Anstieg der liquiden Mittel um 12,6% sowie dem stichtagsbedingten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 15,1% entgegen. Der Rückgang der Vorräte ist einhergehend mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Fahrzeugfinanzierungen. Die geringeren Prämienforderungen ergeben sich im Wesentlichen aufgrund Systemumstellungen und Behebung von Migrationsproblemen seitens des Stellantis-Konzerns. Um die Zinsbelastung geringer zu halten, wurde der Vorratsbestand kontinuierlich abgebaut und somit auch der Finanzierungsbedarf. Zum Bilanzstichtag erhöhte sich die Eigenkapitalquote im Wesentlichen in Folge der gesunkenen Bilanzsumme auf 10,4% (Vj. 7,3%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Diese Entwicklung geht mit der Entwicklung im Bereich des fremdfinanzierten Vorratsvermögens einher. Die erhaltenen Anzahlungen sind stichtagsbedingt ebenfalls gesunken, ebenso die sonstigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Vermögenslage unserer Konzerns ist unverändert gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzbereich stabil. Die Finanz- und Liquiditätslage ist geordnet. Aufgrund bestehender Kreditzusagen und unserer Liquiditätsplanung war die Zahlungsbereitschaft jederzeit gewährleistet. Zum Bilanzstichtag verfügt der Konzern über 14,7 Millionen € (Vj. 13,0 Millionen) liquide Mittel. Die Darlehen wurden planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit 165,7 Millionen € im Vergleich zum Vorjahr gesunken (-20,2 Millionen €) und machen rund 76,3% der Bilanzsumme aus. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. IV. Prognosebericht Wir rechnen damit, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2025 weiterhin leicht stabilisieren werden und stützt sich hierbei auf die ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2025. Das ifo Institut rechnet für das Jahr 2025 mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Für das kommende Jahr wird mit einem Wachstum von 0,8% gerechnet und damit an der ifo Konjunkturprognose Winter 2024 festgehalten. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist ausgesprochen hoch. Als Gründe hierfür sind u.a. die wirtschaftspolitischen Pläne der neuen Bundesregierung, der Strukturwandel im Verarbeitenden Gewerbe, die USamerikanische Wirtschafts- und insbesondere Zollpolitik sowie die unterschiedlichen gewaltsamen Konflikte und Kriege zu nennen. Daher bleiben die Konjunkturaussichten insgesamt für dieses Jahr eher verhalten. Alles in allem wird die Wirtschaftsleistung im laufenden und in den kommenden Quartalen wohl nur leicht zulegen. Der ZDK erwartet für das Autojahr 2025 eine rückläufige Entwicklung bei der Zulassung neuer Pkw. Der ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn prognostiziert rund 2,7 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Gründe hierfür sieht der ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn darin, da Anreize durch Förderprämien im Bereich der E-Mobilität bis zur Bildung einer neuen Bundesregierung vermutlich ausbleiben und die Kunden angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten, der hohen Neufahrzeugpreise und der weiterhin hohen Leitzinsen zurückhaltend reagieren. Wachstum hingegen erwartet der Verband für das Jahr 2025 im Gebrauchtwagengeschäft. Mit rund 6,8 Millionen Pkw-Besitzumschreibungen sei mit einem höheren Niveau als im Jahr 2024 zu rechnen. Begründet wird dies damit, dass wirtschaftliche Unsicherheiten und eine hohe Sparquote der Privathaushalte die Zurückhaltung auf dem Neuwagenmarkt verstärken und den Gebrauchtwagenmarkt weiter befeuern werden. Im Service rechnet der ZDK für 2025 mit bleichbleibend hoher Werkstattauslastung und weiterwachsendem Servicegeschäft. Der VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V.) rechnet für das Jahr 2025 mit etwa 2,85 Mio. neuen Pkw, was etwas über dem Niveau des Jahres 2023 liegt. Der erwartete leichte Anstieg baut auf ein starkes Wachstum bei den batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV). Dies bedingt allerdings, dass die neue Bundesregierung bei den Rahmenbedingungen für die Elektromobilität nachbessern muss. Ohne weitere nennenswerte Anreize für den Hochlauf der Elektromobilität dürften für 2025 erneut Zuwächse im BEV-Bereich fehlen. Wir werden für das Jahr 2025 voraussichtlich eine Gesamtauslieferung von ca. 15.000 Fahrzeugen erzielen. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2025 aufgrund der geringeren Gesamtauslieferungen einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse. Das Jahresergebnis wird sich trotz des rückläufigen Umsatzes auf Vorjahresniveau halten, da wir auch mit sinkenden Zinsaufwendungen rechnen. Für den Rohertrag erwarten wir einen Wert auf Vorjahresniveau. Diese Entwicklung wird sich in 2026 analog fortsetzen. Die Prognosefähigkeit ist unter den bereits erwähnten Faktoren eingeschränkt, da die Folgen für die Wirtschaft im Allgemeinen nicht abschließend beurteilt werden können. Vorübergehende negative Auswirkungen sind möglich. Die erwartete, geschäftliche Entwicklung wird anhand der bedeutsamsten Leistungsindikatoren eingestuft und entspricht den generellen Erwartungen der Autohaus Siebrecht GmbH. Als grundlegende Parameter werden leicht/moderat steigende oder sinkende Werte in einer Bandbreite von 5 bis 10 % angesehen. Darüberhinausgehende Werte werden als starke, darunterliegende Abweichungen als gleichbleibende Indices definiert. Auch aufgrund unserer neuen Marken steht weiterhin und verstärkt die deutschlandweite Neugewinnung von Gewerbekunden im Fokus. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf unser Dienstleistungsportfolio, dass wir den Kunden anbieten und durch das wir uns von anderen Händlern in Deutschland abheben. Die Streuung der Branchenarten ist uns hierbei sehr wichtig. Wir achten darauf, dass wir ein umfangreiches Portfolio haben, um eventuelle Wirtschaftsschwankungen kompensieren zu können. Hier haben wir unsere Leistungskapazitäten in einem angemessenen Verhältnis angepasst. Wir sind weiterhin dabei Lösungen zu finden, die Prozesse zu optimieren. Dies soll insbesondere durch die Digitalisierung und Softwareentwicklung ermöglicht werden. Seit nunmehr zwei Jahren ist es uns nunmehr möglich, einen voll digitalisierten Fahrzeugverkaufsprozess darzustellen. Das Privatkundengeschäft war auch im vergangenen Jahr durch die allgemeine wirtschaftliche Lage, der gestiegenen Finanzierungs- und Leasingkosten sowie der allgemeinen Verteuerung in allen Bereichen des täglichen Lebens als schwierig anzusehen. Diese Verunsicherung wird sich voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025 beruhigen. Neben der Abhängigkeit von der allgemeinen Konjunktur in Deutschland und den oben genannten Faktoren sind wir als Vertragshändler ganz besonders von den Produkten und der Preispolitik der jeweiligen Hersteller geprägt. Dabei spielen auch Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen der von uns vertretenen Marken eine bedeutende Rolle. Wir weisen darauf hin, dass, soweit wir vorstehende Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Entwicklung des Konzerns ist grundsätzlich abhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung. Die deutsche Wirtschaft befindet sich derzeit in einem herausfordernden Umfeld. Zwar haben die finanzpolitischen Weichenstellungen der künftigen Regierungskoalition sowie die damit verbundenen Änderungen im Grundgesetz zunächst für eine spürbare Stimmungsaufhellung in Unternehmen und bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gesorgt. Doch die am 2. April 2025 von der US- Regierung angekündigten umfassenden Zollerhöhungen, die kurz darauf wieder zum Teil zurückgenommen wurden, haben an den internationalen Finanzmärkten Turbulenzen ausgelöst und weltweit zu einer deutlichen Korrektur der Wachstumserwartungen geführt - insbesondere auch mit Blick auf die US-Wirtschaft. Diese Entwicklung trifft die deutsche Wirtschaft zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Phase wirtschaftlicher Stagnation der vergangenen Jahre ist noch nicht überwunden. Zwar gab es zuletzt erste positive Signale bei wichtigen Frühindikatoren wie dem ifo Geschäftsklima, den ZEW-Konjunkturerwartungen und dem Konsumentenvertrauen, doch die unberechenbare US-Handelspolitik dürfte zu deutlichen Rückschlägen bei den Erwartungen führen. Die Produkte der Opel Automobile GmbH sind aufgrund der Fusion der Groupe PSA und der FCA (Fiat Chrysler Automobiles) auf den Mutterkonzern Stellantis und den ständigen Verbesserungen in Bezug auf Qualität und äußerem Erscheinungsbild in der Kundenzufriedenheit weiter gestiegen. Mit den seit den letzten Jahren neu eingeführten Produkten steht nunmehr eine noch umfangreichere, zufriedenstellende und modernere Produktpalette zur Verfügung. Einhergehend mit dieser Fusion kann aufgrund der Herstellervielfalt von einer geplanten weiteren Marktfestigung in den nächsten Jahren ausgegangen werden, sodass auch hier das Produktrisiko als vermindert eingestuft werden kann. Inwieweit eine Öffnung der globalen Märkte durch den neuen Mutterkonzern erfolgen wird bzw. erfolgen kann, bleibt abzuwarten. Das Risikomanagementsystem erfolgt direkt auf der Ebene der Geschäftsleitung. Das betriebliche Rechnungs- und Berichtswesen erlaubt eine frühzeitige Erkennung von existenzrelevanten Entwicklungen. Gerade auch vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sich im Geschäftsjahr 2024 wieder gezeigt, dass ein funktionierendes Risikomanagement zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der zunehmende Absatz- und Margendruck macht die permanente Prüfung der betrieblichen Ablauf- und Kostenstruktur erforderlich. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein straffes Forderungsmanagement Rechnung getragen. In der Regel erfolgt die Fahrzeugauslieferung erst nach bzw. bei Kaufpreiszahlung. Forderungsabschreibungen aufgrund von Zahlungsausfällen haben wir bislang nur in sehr geringem Maß vornehmen müssen. Finanzwirtschaftliche Risiken sind für uns aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. Die Kreditverbindlichkeiten stellen im Hinblick auf die Zinsänderungen für das Unternehmen einen erhöhten Aufwand aber ein überschaubares Risiko dar. Das Liquiditätsrisiko des Konzerns ist kalkulierbar, weil für die Abwicklung des Tagesgeschäftes ausreichend liquide Mittel sowie Kreditlinien zur Verfügung stehen. Personalrisiken sehen wir in der stetig sinkenden Anzahl der Schulabgänger sowie in deren schulischer Ausbildungsqualität. Der Wettbewerb um geeignete Nachwuchskräfte ist intensiver geworden. Diesem Risiko begegnen wir mit einer Ausbildungsoffensive mit Übernahmegarantie sowie der Möglichkeit eines dualen Studiums. Auf soziale Kompetenzen im Personalbereich legen wir großen Wert. Währungsrisiken bestehen nicht, da wir weder im Bereich der Zahlungsmittelbeschaffung noch im Bereich des Absatzes Fremdwährungen nutzen. Aufgrund nach unserer Einschätzung gut aufgestellten IT-Infrastruktur bieten wir wenig Angriffsfläche für etwaige Cyberattacken. Für Risiken, die durch den Geschäftsbetrieb erwachsen, ist ein unserer Ansicht nach angemessener Versicherungsschutz vorhanden. 2. Chancenbericht Chancen sehen wir bei allen von uns geführten Automobilmarken im Bereich der Entwicklung neuer Produkte und damit durch erweiterte Modellpaletten. Als weitere Chance erachten wir die bereits in 2023 umgesetzte Strukturierung unseres neu errichteten Gewerbe- und Flottenkundenzentrums in Uslar. Aufgrund einer Flächenerweiterung in 2024 können neue Kapazitäten für alle Marken geschaffen werden. Um die schnelle Entwicklung der Digitalisierung auch in unserem Unternehmen zu implementieren, wurde innerhalb der Automobilgruppe Siebrecht bereits in 2020 die digital35 GmbH gegründet, die sich insbesondere mit einer digitalen, markenübergreifenden Vertriebsplattform für Kraftfahrzeuge und damit verbundenen Dienstleistungen beschäftigt. Die Plattform konnte bereits erfolgreich auf dem Automobil- Markt vertrieben werden. Wir sehen Chancen aufgrund der wachsenden Kundenansprüche, die gesamten Dienstleistungsangebote „alles aus einer Hand“ zu erhalten, welche wir derzeit konkurrenzlos im deutschen Automobilhandel anbieten können. Hiermit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal am Markt. Dieses werden wir ausbauen und unser Portfolio durchgängig allen Kunden anbieten. Insbesondere Folierung und Beklebung stellt eine zentrale Dienstleistung unseres Unternehmens dar, denn dieser Bereich wird in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen. Ferner wird sich auch die Automobilgruppe Siebrecht mit den angeschlossenen Unternehmen ALS AutoLeasing-Service GmbH, Fleet Spot GmbH, digital35 GmbH und SIProtect GmbH am Markt behaupten und eine Symbiose aus Fahrzeugdienstleistungen erreichen. Durch unser Dienstleistungsportfolio und den Firmenverbund der Automobilgruppe streben wir eine noch bessere Marktdurchdringung an. Die Geschäftsführung geht von einer positiven Entwicklung in den nächsten Jahren aus. Wir profitieren von den attraktiven und großen Modellpaletten des Stellantis-Konzerns sowie der Hyundai Motor Group. Auch in 2025 werden die Konzerne die Anstrengungen bei den Zukunftstechnologien, der Elektromobilität, autonomen Fahrzeugen und der Digitalisierung der Produkte verstärken. 3. Gesamtaussage Im Rahmen unseres Risikomanagements erfolgt keine quantitative Erfassung und Bewertung der möglichen Risiken und Chancen. Nach eingehender Prüfung der derzeitigen Risikosituation stellen wir fest, dass unser Unternehmen ausreichend vorgesorgt hat. Die derzeit bestehenden Risiken üben keinen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.
Uslar, den 10. September 2025 gez. Maik Siebrecht, Geschäftsführer gez. Joachim Siebrecht, Geschäftsführer Quellen: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/02/PD25_069_811.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_168_611.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/02/PD25_062_13321.html https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Tabellen/eck werttabelle.html https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Infografiken/Schlaglichter-der- Wirtschaftspolitik/2025/05/08- https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Wirtschaft/jahreswirtschaftsbericht-2024. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/Projektionen-der-Bundesregierung/projektionen- https://gemeinschaftsdiagnose.de/wpcontent/uploads/2025/04/Befuerwortung_Fruehjahrsprojektion_ https://gemeinschaftsdiagnose.de/wpcontent/uploads/2025/04/Anhangstabelle_Befuerwortung_ https://www.bundesbank.de/resource/blob/607806/c22cf69aad3bc56a68736c003deb0f6e/ https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250205_PM_Nationale_PM_Pkw-Produktion_ https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250403_PM_Nationale_PM_Pkw-Produktion_ https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250506_PM_Nationale_PM_Pkw-Produktion_ https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250604_PM_Pkw-Produktion_im-_ https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250121_PM_Jahrespressekonferenz_2025_DE https://www.kfzgewerbe.de/zdk-prognose-2025-rund-27-millionen-pkw-neuzulassungen https://www.ifo.de/sites/default/files/secure/umfragen-gsk/ku-202503/ku-2025-03- https://gemeinschaftsdiagnose.de/wp-content/uploads/2025/05/GD25F_final.pdf https://www.vdik.de/wp-content/uploads/2024/12/2024-JPK-Statement-Schmidt.pdf https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/51c44c5a-29eb- https://www.kfzgewerbe.de/dossier/branchendaten-prognosen/autojahr-2024-inkllangzeittabellen https://www.kfzgewerbe.de/fileadmin/user_upload/Presse/Pressemeldungen/JPK_2025 /2025_ohne_ https://www.kfzgewerbe.de/kfz-gewerbe-individuelle-mobilitaet-darf-nicht-zum-luxus-werden https://www.ifo.de/fakten/2025-03-17/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2025-deutsche-wirtschaft-steckt-fest https://www.vdik.de/2024/vdik-prognose-2025-pkw-markt-waechst-durch-eautos/?print=print BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die J. Siebrecht GmbH & Co. KG, Uslar Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der J. Siebrecht GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der J. Siebrecht GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detern-Amdorf, den 10. September 2025 WIPRON Treuhandgesellschaft mbH gez. Jelen, Wirtschaftsprüferin Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. September 2025 gebilligt worden. |
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J. Siebrecht GmbH & Co. KG
Overview
- Legal form
- GmbH & Co. KG
- Address
- 37170 Uslar
- Commercial register
- HRA 200788, Göttingen
- Industry
- Industry · viewable with an API key Get API key →
- Representation rules
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Financials
Balance sheet
2024- Fixed Assets 91,1 % 37,38 Mio
- Current Assets 8,8 % 3,63 Mio
- Prepaid Expenses 0,1 % 25,7 k
- Deferred Tax Assets 0,0 % 2,6 k
- Liabilities 84,8 % 34,80 Mio
- Equity 15,0 % 6,15 Mio
- Provisions 0,2 % 95,5 k
Balance sheet data available for 12 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 48,6 % 393,29 Mio
- Material expenses 42,3 % 342,76 Mio
- Personnel expenses 2,7 % 21,63 Mio
- Other operating expenses 2,1 % 16,95 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,7 % 5,60 Mio
- Result after taxes 0,5 % 4,43 Mio
- Annual net profit/loss 0,5 % 4,33 Mio
- Balance sheet profit/loss 0,5 % 4,29 Mio
- Other operating income 0,5 % 3,72 Mio
- Interest and similar expenses 0,4 % 3,42 Mio
- Konzerngewinn-/verlustvortrag 0,4 % 3,34 Mio
- Einstellung / Entnahme in die / aus den anderen Gewinnrücklagen 0,4 % −3,34 Mio
- Income and profit taxes 0,3 % 2,24 Mio
- Other taxes 0,0 % 98,0 k
- Zuweisung zum Privatkonto der Kommanditisten Fremdkapital 0,0 % −49,0 k
- Other interest and similar income 0,0 % 27,2 k
P&L data available for 12 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
J****** H*** W**** A***** S********
since 2012 Limited Partner
-
M*** S********
since 2014 Limited Partner
-
S***** F*******
since 2018 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
-
J****** S****** Limited Partner
312 €
-
M*** S****** Limited Partner
888 €
- J. Siebrecht Verwaltungsgesellschaft mbH DEU Fully Liable Partner
Holds shares in
- digital35 GmbH 100.0 %
History
- 2021
-
01.02.
Other person eventJ****** H*** W**** A***** S******** · Limited Partner
- 2018
-
28.08.
Member entryS***** F******* · Procura
- 2014
-
06.08.
Other person eventJ****** H*** W**** A***** S******** · Limited Partner
-
06.08.
Member entryM*** S******** · Limited Partner
- 2012
-
31.08.
Other person eventJ****** H*** W**** A***** S******** · Limited Partner
-
22.08.
SplitJ. Siebrecht GmbH & Co. KG
-
08.08.
Change of legal formGesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Kommanditgesellschaft
-
08.08.
IncorporationJ. Siebrecht GmbH & Co. KG
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Konzernabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
2024 Konzernabschluss Full text
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-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
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-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for J. Siebrecht GmbH & Co. KG. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: e59cb39eeaf157a632fdf56f5d85bc7d",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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