Jung, DMS & Cie. Pool GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Jung, DMS & Cie. Pool GmbH mit Sitz in Wiesbaden (Amtsgericht Wiesbaden, HRB 21441) ist zum Stichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) sowie des § 42 GmbH aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear, im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten zusammengefasst, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel Ergebnis mindernd abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden berücksichtigt, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert. Bankguthaben und Kassenbestände werden mit dem Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. C. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Anlagenspiegel
2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Provisionsabrechnungen in Höhe von T€ 9.585,9. 3. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten aus Anleihen betreffen mit € 20.000.000,00 die Anleihe 2023/2028, die besichert ist durch im Rahmen einer Globalzession abgetreten Ansprüchen aus bestehenden sowie zukünftigen Abschlussfolgeprovisionen sowie sonstigen Provisionsvergütungsansprüchen in Höhe von mindestens 33,33 % des Emissionserlöses. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse gem. § 285 Nr. 4 HGB Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Abschluss- und Bestandsprovisionen und setzen sich wie folgt zusammen:
E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag, die im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen resultieren, gliedern sich nach der Fristigkeit wie folgt:
2. Personalstruktur gem. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer beträgt 74 (Vj. 79) und unterteilt sich in folgende Gruppen:
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB Die Gesellschaft nimmt die Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 4. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen der Geschäftsleitung an: - Herr Dr. Sebastian Josef Grabmaier, Grünwald, Rechtsanwalt, CEO der JDC Group AG, - Herr Ralph Konrad, Mainz, Diplom-Kaufmann, CFO der JDC Group AG, - Herr Stefan Bachmann, Frankfurt am Main, CDO der JDC Group AG (bis zum 30.6.2023). 5. Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB Die Berichtsgesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
* Jahresabschluss zum 31.12.2022 6. Geschäfts- oder Firmenwert gem. § 285 Nr. 13 HGB Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des in der Bilanz ausgewiesenen entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwertes beträgt 15 Jahre, aufgrund der Stabilität und Bestandsdauer des erworbenen Mitarbeiter-Know-Hows und der erworbenen Kundenbeziehungen. 7. Mutterunternehmen gem. §§ 285 Nr. 14, 14a HGB und Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gem. § 291 Abs. 2 HGB Die Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, Wiesbaden, wird in den Konzernabschluss der JDC Group AG mit dem Sitz in Wiesbaden (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nr. HRB 22030) einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. Die JDC Group AG, Wiesbaden, stellt damit einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften auf, sodass die Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, Wiesbaden, nach § 291 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit ist. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB Es sind keine angabepflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Wiesbaden, 13. März 2024 Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, Wiesbaden Dr. Sebastian Josef Grabmaier Ralph Konrad Lagebericht1. Grundlagen der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH 1.1. Geschäftsmodell der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH Die JDC Pool GmbH bietet im Segment Advisortech eine digitale Plattform für Versicherungen, Investmentfonds und alle anderen Finanzprodukte und -dienstleistungen. Indem sie sämtliche Produktanbieter des Finanzmarktes mit kompletter Produktpalette und vollständiger Daten- und Dokumentenversorgung anbietet und abwickelt, schafft sie über ihre Sichtsysteme und Schnittstellen den perfekten Arbeitsplatz für Finanzintermediäre aller Art (Makler, Vertreter, Firmenverbundene Vermittler, Banken, Ausschließlichkeitsorganisationen, FinTechs) und das erste echte Financial Home für Finanzdienstleistungskunden. Über Smartphone-App, Tablet oder PC erhalten Kunden und Vermittler eine komplette Übersicht über das individuelle Versicherungs- und Fondsportfolio, einfache Abschlussstrecken und Übertragungsmöglichkeiten und zudem einen vollständigen Marktvergleich, so dass Kunden und Berater Absicherung und Vorsorge einfach und in idealem Leistungs-Kostenverhältnis optimieren können. Die Gesellschaft ist mittelbares Tochterunternehmen der JDC Group AG und wird in den Konzernabschluss der JDC Group AG einbezogen. Die JDC Group AG steht für moderne Finanzberatung und intelligente Finanztechnologie für Berater und Kunden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die weltweite Erholung von der COVID-19-Pandemie verläuft weiterhin langsam und uneinheitlich. So hat sich die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr zwar erneut positiv entwickelt, allerdings ist das Vorkrisenniveau noch immer nicht erreicht. Ursächlich hierfür sind mehrere Faktoren. Neben den langfristigen Folgen der Pandemie belasteten auch der anhaltende Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und die damit verbundene geldpolitische Straffung die weltwirtschaftliche Erholung. Gemäß der Einschätzung des IWF vom Januar 2024 sank das globale Wachstum im vergangenen Jahr auf 3,0 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent). Das Ergebnis verblieb damit erneut unter dem historischen Durchschnitt von 3,8% (Zeitraum von 2000 bis 2019). In diesem nach wie vor krisengeprägten Umfeld kam im vergangenen Jahr auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ins Stocken. Hierzulande liegt das BIP inzwischen wieder 0,7% über dem Wert von 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, allerdings sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland 0,1%. [1] 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für Investmentfonds[2] Die deutsche Investmentfondsbranche verwaltete zum 31. Dezember 2023 ein Gesamtvermögen von 4.149 Milliarden Euro. Das Volumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund neun Prozent (31. Dezember 2022: 3.805 Milliarden Euro). Auf Sicht von zehn Jahren hat sich das für private und institutionelle Anleger verwaltete Vermögen damit fast verdoppelt. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank beträgt der Anteil des deutschen Fondsmarkts inzwischen 27 Prozent des gesamten Marktes der EU. Zum 31. Dezember 2023 (in Klammern der Wert zum 31. Dezember 2022) waren 1.382 Milliarden Euro (1.281 Milliarden Euro) in Publikumsfonds und 2.079 Milliarden Euro (1.944 Milliarden Euro) in Spezialfonds investiert. 634 Milliarden Euro (529 Milliarden Euro) entfielen auf Mandate und 54 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds (51 Milliarden Euro). Auf die einzelnen Assetklassen teilt sich das Fondsvolumen der Publikumsfonds zum 31. Dezember 2023 (in Klammern der Wert zum 31. Dezember 2022) wie folgt auf: - Aktienfonds: 623,6 Milliarden Euro (532,1 Milliarden Euro) - Rentenfonds: 211,3 Milliarden Euro (188,3 Milliarden Euro) - Geldmarktfonds: 39,4 Milliarden Euro (34,0 Milliarden Euro) - Offene Immobilienfonds: 130,8 Milliarden Euro (131,1 Milliarden Euro) - Gemischte und sonstige Fonds: 377,1 Milliarden Euro (395,2 Milliarden Euro) Gleichwohl das vergangene Jahr von geopolitischen Krisen, einer anhaltenden Inflation und einer Rückkehr der Zinsen geprägt war, herrschte eine gute Stimmung an den Kapitalmärkten. Dies zeigte sich unter anderem im Absatz der offenen Publikumsfonds. Flossen in 2022 noch 3,4 Milliarden Euro ab, erhielten derartige Fonds im vergangenen Jahr neue Gelder in Höhe von 12,9 Milliarden Euro. Die Kehrtwende im Neugeschäft zeigte sich insbesondere bei den Rentenfonds. Nach Abflüssen von 16,5 Milliarden Euro in 2022 konnten Rentenfonds im letzten Jahr Nettozuflüsse von 12,7 Milliarden Euro verzeichnen. Hier sorgte der Zinsanstieg für attraktive Perspektiven. Aber auch Aktienfonds erhielten mit Zuflüssen von 12,9 Milliarden Euro deutlich mehr neue Gelder als noch im Vorjahr (2022: 0,5 Milliarden). Vor dem Hintergrund der letztjährigen Herausforderungen war 2023 demnach ein beachtliches Fondsjahr. Der Markt für Versicherungen[3] Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich im vergangenen Jahr ebenfalls gut behauptet. Vor dem Hintergrund der schwierigen globalen Rahmenbedingungen verlief auch hier das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend. Die Branche hat über alle Sparten hinweg einen Beitragswachstum von 3,8 Prozent verzeichnen können. Bei den Lebensversicherern gingen die Beitragseinnahmen 2023 um 5,2 Prozent auf rund 92 Mrd. Euro zurück. Ursächlich hierfür war die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage, die schwache Entwicklung der realen Löhne und die damit einhergehende Konsumzurückhaltung. Diese Entwicklung spiegelte sich vor allem jedoch im Einmalbeitragsgeschäft wider. Die laufenden Beiträge entwickelten sich dagegen weitgehend robust. Bei der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die Einnahmen um 6,7 Prozent auf 84,5 Mrd. Euro. Und auch die Unternehmen der Privaten Krankenversicherung nahmen 2,3 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Die dortigen Beitragseinnahmen stiegen auf 48,2 Mrd. Euro. Der Ausblick für das kommende Geschäftsjahr fällt insbesondere im Bereich der Lebensversicherung optimistischer aus als in den Vorjahren. Die höheren Zinsen verbessern die Ertragskraft der Unternehmen und die steigende Überschussbeteiligung sorgt für eine höhere Attraktivität der Produkte. Für 2024 erwartet der GDV im Lebensversicherungsgeschäft daher eine stabile Beitragsentwicklung. Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung prognostiziert der GDV Beitragszuwächse von 7,7 Prozent. Hier wird erwartet, dass vor allem die Entwicklung in der Kfz-Versicherung von Nachholeffekten geprägt sein wird. 2.3. Geschäftsverlauf und LAGE der Gesellschaft 2.3.1. wESENTLICHE kENNZAHLEN Für die Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs sowie zur Steuerung des Gesamtkonzerns und seiner Segmente verwendet der Vorstand des JDC Group-Konzerns als Maßgrößen der Zielerreichung die Entwicklung der Umsatzerlöse und nach Abzug der Provisionsaufwendungen verbleibenden Rohertrages sowie das EBITDA. Neben diesen gleichsam in den operativen Einzelgesellschaften als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren definierte Kennzahlen misst die Geschäftsführung der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH der Entwicklung des Personalaufwandes und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen eine besondere Bedeutung zu. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, sind nicht ersichtlich. Von 2021 bis 2023 entwickelten sich die wesentlichen Kennzahlen der JDC wie folgt.
2.3.2. Vermögenslage Die um 818 TEUR auf 63.634 TEUR gestiegene Bilanzsumme entfällt mit 56.378 TEUR bzw. 88,6% (Vorjahr: 88,4%) im Wesentlichen auf Umlaufvermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtsjahr um 2.641 TEUR (Vorjahr: -467 TEUR) auf 9.682 TEUR gestiegen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 42.316 TEUR sind um 1.397 TEUR (Vorjahr: -1.677 TEUR) gestiegen. Dies resultiert aus der im Wesentlichen aus der Konzernfinanzierung eines Beteiligungserwerbs. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stehen der Gesellschaft dabei teilweise nicht kurzfristig zur Verfügung. Die sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich insbesondere aufgrund der niedrigeren Provisionsvorschüsse gegen Vermittler. Die Guthaben bei Kreditinstituten verminderten sich um 3.107 TEUR auf 3.817 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft ist damit zum Berichtszeitpunkt mehr als ausreichend dotiert. Das Anlagevermögen ist um 4 TEUR auf 7.235 TEUR gesunken. Das Eigenkapital ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der JDC AG unverändert. Das Fremdkapital der Gesellschaft in Höhe von 61.404 TEUR entfällt mit 20.000 TEUR auf Verbindlichkeiten aus einer Unternehmensanleihe. Mit Datum vom 1. November 2023 hat die Gesellschaft eine neue Anleihe (2023/2028) in Höhe von 20 Mio. EUR emittiert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 1.765 TEUR (Vorjahr: 1.662 TEUR) auf 18.121 TEUR angestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 1.835 TEUR (Vorjahr: 1.242 TEUR) auf 11.573 TEUR erhöht. 2.3.3. Finanzlage Die Jung, DMS & Cie. Pool führt ihre Bankkonten auf Guthabenbasis. Die Liquidität der Gesellschaft ist im Jahresverlauf stets mehr als ausreichend dotiert. Am 02. Dezember 2019 hat die Gesellschaft eine Anleihe mit einem Volumen von 25 Mio. EUR emittiert. Die Anleihe wird mit 5,5% p.a. verzinst und ist zum 02. Dezember 2024 fällig. Diese Anleihe wurde am 8. Dezember 2023 ordentlich gekündigt und zurückgeführt. Am 01. November 2023 hat die Gesellschaft eine neue Anleihe mit einem Volumen von 20 Mio. EUR emittiert. Die Anleihe wird mit 7,0% p.a. verzinst und ist zum 1. November 2028 fällig. Die Gesellschaft erzielte einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 7.309 TEUR. Mittelzuflüsse in Höhe von 196 TEUR gab es im Bereich der Investitionstätigkeit zu berichten. Deutliche Mittelabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 10.612 TEUR führten per Saldo zu einem sinkenden Guthabenbestand. Der Finanzmittelfonds insgesamt verminderte sich um 3.106 TEUR auf 3.817 TEUR. Die Eigenkapitalquote zum Stichtag beträgt 3,5% (Vorjahr: 3,5%). 2.3.4. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr um 11,9% (Vorjahr: 4,4%) von 103.053 TEUR auf 115.311 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen auf 539 TEUR (Vorjahr: 818 TEUR). Der Rohertrag stieg damit um 15,0% auf 23.565 TEUR (Vorjahr: 20.500 TEUR). Die Rohertragsmarge, definiert als Rohertrag zu Umsatzerlöse, stieg leicht auf 20,4% (Vorjahr: 19,9%). Der Personalaufwand ist mit 4.271 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (4.142 TEUR) leicht gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 7.173 TEUR auf 8.148 TEUR leicht gestiegen. Das EBITDA hat sich von 9.184 TEUR auf 11.146 TEUR deutlich erhöht. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich ebenfalls von 8.496 TEUR auf 10.246 TEUR. Im Geschäftsjahr 2006 wurde zwischen JDC und der Muttergesellschaft Jung, DMS & Cie. AG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschaft hat insoweit Aufwendungen in Höhe von 10.295 TEUR (Vorjahr: 8.493 TEUR) aus Gewinnabführung. Der Ausgleich erfolgt im Geschäftsjahr 2024. 2.4. Zusammenfassende Gesamtaussage Insgesamt blickt die Geschäftsführung aus ihrer Sicht auf eine positive Geschäftsentwicklung zurück. Die erwartete positive Entwicklung des Unternehmens mit einer deutlichen Umsatzsteigerung insbesondere in der Versicherungssparte hat sich durch die stetige Anbindung neuer Großkunden eingestellt. Bei einem deutlichen gestiegenen Umsatz und Rohertrag wurde das operative EBITDA nochmals gesteigert. Die Gesellschaft hat in 2023 die alte Anleihe (2019/2024) vorzeitig gekündigt und eine neue Anleihe (2023/2028) in Höhe von 20 Mio. begeben. Damit ist die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft weiterhin sichergestellt. Im aktuellen Jahr konnten bereits weitere Großkunden angebunden werden. Damit ist der Grundstein für eine weitere Umsatz- und Ergebnisverbesserung gelegt. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht I. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die künftige Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist mit allen Chancen und Risiken verbunden, die mit dem Vertrieb von Finanzprodukten verbunden ist. Das aktuelle Umfeld wird weiterhin von weltweiten Krisen, politischer Unsicherheiten und einer in Amerika und Europa gegensätzlichen Geldpolitik beeinflusst. Die Gesellschaft hat darauf mit einer Weiterentwicklung seiner bestehenden Risikomanagementsysteme reagiert. Auf Jung, DMS & Cie. Gruppenebene werden monatliche Auswertungen zu Absatz, Umsatz und Liquiditätssituation erstellt. Die Geschäftsführung bekommt einen täglichen Überblick über die Liquiditätskennziffern. Die relevanten unternehmensbezogenen Risiken sind die folgenden: • Im Rahmen der Vermittlung von Finanzprodukten und Versicherungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Stornierungen Aufwendungen entstehen, die nicht durch entsprechende Rückforderungsansprüche gegenüber den Vermittlern gedeckt sind. Mit dem gestiegenen Versicherungsumsatz in der JDC kommt dem Forderungsmanagement für die Realisierung derartiger Rückforderungsansprüche eine gestiegene Bedeutung zu. • JDC kann für Aufklärungs- oder Beratungsfehler durch Vertriebspartner in Anspruch genommen werden. Ob im Einzelfall die Risiken dann durch den bestehenden Versicherungsschutz oder die Rückforderungsansprüche gegenüber Vermittlern gedeckt sind, ist nicht pauschal darzustellen. • Aufgrund der anhaltend volatilen Kapitalmärkte und des schwer prognostizierbaren Produktabsatzes sind große Anforderungen an das Liquiditätsmanagement zu stellen. Fehlende Liquidität könnte zu einem existenziellen Problem werden. • Die JDC steht immer mehr im Fokus des Kapitalmarkts. Zudem zählt die JDC immer mehr Großkonzerne zu ihren Kunden. Sollte es hier mal zu einem Imageschaden kommen, kann dies zu Umsatzverlusten führen. Die relevanten marktbezogenen Risiken sind die folgenden: • Der geschäftliche Erfolg der Gesellschaft ist grundsätzlich von der volkswirtschaftlichen Entwicklung abhängig. • Die Entwicklung der nationalen und globalen Finanz- und Kapitalmärkte ist für den Erfolg der JDC von erheblicher Relevanz. Anhaltende Volatilität oder negative Entwicklungen können die Ertragskraft der JDC negativ beeinflussen. • Die Stabilität der rechtlichen und regulativen Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich ist von großer Wichtigkeit. Vor allem kurzfristige Änderungen der Rahmenbedingungen für Finanzdienstleistungsunternehmen, Vermittler und Finanzprodukten können das Geschäftsmodell der JDC negativ beeinflussen. • Diverse Krisenherde auf der Welt sorgen für Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung. Es können sich Energiepreise verteuern oder die Inflation kann wieder befeuert werden. Dies kann sich negativ auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen auswirken als auch zu einer Kaufzurückhaltung der Verbraucher führen. Sollte sich diese Entwicklung so einstellen, hat dies negative Auswirkungen auf die Ertragskraft der JDC. Die relevanten regulatorischen Risiken sind die folgenden: • Die Umsetzung der europäischen DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) betrifft alle deutschen Unternehmen, insbesondere jedoch auch Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche, die in besonderem Maße mit personenbezogenen Daten arbeiten. Hier treffen uns umfangreiche Informations- und Dokumentationspflichten. Da die Digitalisierung der Versicherungsindustrie noch am Anfang steht, sind viele Prozesse bei JDC noch manuell zu bewältigen. Das erhöht das Risiko von Datenpannen aufgrund von menschlichen Fehlern. Weitere bestands- oder entwicklungsgefährdende Risiken für die Gesellschaft kann die Geschäftsführung aktuell nicht erkennen und ist der Ansicht, dass die identifizierten Risiken überschaubar sind und den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährden. Die Chancen sieht die Geschäftsführung wie folgt: Viele Finanzvertriebe sind derzeit - insbesondere durch die Corona-Krise - finanziell geschwächt. Im Ergebnis sind die finanziellen Ressourcen vieler Wettbewerber erschöpft und der Konsolidierungsdruck hat sich erhöht - wovon die großen Marktteilnehmer, unter anderem die JDC Group-Konzernunternehmen, profitieren. Die JDC Gruppe sieht sich durch die Anbindung von Großkunden ertragsseitig sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Das alles wird aus Sicht der Geschäftsführung dazu führen, dass sich die JDC im Geschäftsjahr 2024 positiv entwickeln wird. II. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 - unter Berücksichtigung des wirtschaftlich und politisch schwierigen Umfelds - allerdings durchweg positiv. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und des Geschäftsklimas in Deutschland und Europa durch die diversen Krisenherde auf der Welt kann natürlich die Kapitalmärkte und auch das Kaufverhalten unserer Kunden negativ beeinflussen. Der Umsatz wird entsprechend den Unternehmensplanungen trotz eines unverändert sehr schwierigen Marktumfeldes leicht steigen. Im Zusammenhang mit der geplanten Umsatzsteigerung wird eine Steigerung des Rohertrages gegenüber dem Vorjahr erwartet. Der Fokus wird weiterhin auf der Anbindung von Großkunden liegen. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Wiesbaden, 13. März 2024 Dr. Sebastian Grabmaier Ralph Konrad [1] Alle Daten der folgenden Beschreibung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden- wenn nicht anders kenntlich gemacht - dem Begleitmaterial zur Pressekonferenz des statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024 sowie Stellungnahmen des IWF im Januar 2024 entnommen. [2] Alle Daten der folgenden Beschreibung des Marktes für Investmentprodukte wurden - wenn nicht anders kenntlich gemacht - der Pressemitteilung des BVI vom 13. Februar 2024 entnommen. [3] Alle Daten der folgenden Beschreibung des Marktes für Versicherungen wurden - wenn nicht anders kenntlich gemacht - der Internetseite des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) entnommen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 14. März 2024 Dr.
Merschmeier + Partner GmbH
Jäger, Wirtschaftsprüfer Scheiper, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 11.6.2024 festgestellt. |
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- Legal form
- GmbH
- Address
-
Söhnleinstraße 8
65201 Wiesbaden - Commercial register
- HRB 21441, Wiesbaden
- Registration date
- May 7, 2004
- Industry
-
Vermittlung von Krediten
Fondsmanagement
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln - Registered capital
- 600,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- die Beratung über und die Vermittlung von inländischen und ausländischen Investmentfonds, Versicherungsprodukten und geschlossenen Fonds (KG- Beteiligungen) sowie die Vermittlung von Finanzierungen über Makler und Mehrfachagenten einschließlich deren Betreuung, ferner der Vertrieb dieser Produkte dirket und über Plattformen. Im Hinblick auf die Vermittlung von Investmentanteilen erbringt die Gesellschaft die Anlage- und Abschlussvermittlung im Sinne des § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nrn. 1 und 2 KWG von Anteilen an Investmentvermögen, die von einer Kapitalanlagegesellschaft ausgegeben werden und/oder von ausländischen Investmentanteilen, die nach dem Investmentgesetzt öffentlich vertrieben werden dürfen, für die in § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8 KWG genannten Unternehmen. Bei der Erbringung dieser Finanzdienstleistungen ist die Gesellschaft nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Anteilen von Kunden zu verschaffen.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 89,4 % 62,72 Mio
- Zwischensumme 89,4 % 62,72 Mio
- Fixed Assets 10,6 % 7,44 Mio
- Prepaid Expenses 0,0 % 34,7 k
- Liabilities 76,1 % 53,45 Mio
- Provisions 18,9 % 13,27 Mio
- Equity 4,8 % 3,38 Mio
- Accrued Expenses 0,1 % 92,0 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Revenue 41,5 % 141,83 Mio
- Material expenses 34,0 % 116,14 Mio
- Gross profit 7,8 % 26,63 Mio
- Result after taxes 3,8 % 12,90 Mio
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 3,8 % 12,89 Mio
- Operating result 3,7 % 12,56 Mio
- Other operating expenses 2,4 % 8,17 Mio
- Personnel expenses 1,6 % 5,60 Mio
- Other interest and similar income 0,5 % 1,83 Mio
- Interest and similar expenses 0,4 % 1,51 Mio
- Other operating income 0,3 % 943,6 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,1 % 298,4 k
- Income from investments 0,0 % 18,8 k
- Income and profit taxes 0,0 % 18,4 k
- Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,0 % 14,4 k
- Other taxes 0,0 % 1,8 k
- Annual net profit/loss 0,0 % 0
P&L data available for 18 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Ralph Karl Konrad
since 2013 Managing Director
-
Sebastian Josef Dr. Grabmaier
since 2005 Managing Director
-
Christina Carola Scheunig
since 2014 Procura
-
Helmut Schulz-Jodexnis
since 2013 Procura
-
Jens Armin Hildebrandt
since 2010 Procura
-
Ramona Dr. Evens
since 2025 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Jung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft DEU 100.0 % 600k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
Holds shares in
- JDC Geld.de GmbH 100.0 %
- JDC plus GmbH 100.0 %
- Vermittlerbund.de GmbH Deutschland 100.0 %
History
- 2025
-
24.09.
Member entryRamona Dr. Evens · Procura
- 2024
-
18.07.
MergerJung, DMS & Cie. Pool GmbH
- 2023
-
24.08.
Exit of positionS***** B****** · Managing Director
- 2021
-
09.03.
Member entryS***** B****** · Managing Director
- 2020
-
29.06.
Change of addressJung, DMS & Cie. Pool GmbH
-
06.01.
MergerJung, DMS & Cie. Pool GmbH
- 2019
-
14.11.
Exit of positionS***** S****** · Managing Director
-
04.07.
MergerJung, DMS & Cie. Pool GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
Register documents
Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.
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- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Jung, DMS & Cie. Pool GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: fa43e9a16f12a3f26630ee88ec7249e1",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
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