Krebs Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Krebs Holding GmbH, HamburgA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Krebs Holding GmbH fungiert als Konzernobergesellschaft für die direkt oder indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften. Die Krebs Holding hält 88 % der Anteile an der Robert Krebs GmbH. Seit 1949 ist die Robert Krebs GmbH ein familiengeführtes Korrosionsschutzunternehmen mit Sitz in Hamburg. Sie ist 100 %ige Gesellschafterin der Krebs Korrosionsschutz GmbH (Rostock, Wismar). Die Lubminer Korrosionsschutz GmbH (Rubenow) wurde im Berichtsjahr auf die Krebs Korrosionsschutz GmbH verschmolzen. Des Weiteren ist die Robert Krebs GmbH 100 %ige Gesellschafterin der Krebs Spezialgerüstbau GmbH (Hamburg). Ebenfalls ist die Robert Krebs GmbH 100 %ige Gesellschafterin der Warnowkran Kranservice GmbH (Rostock) und der Krebs Industriservice Danmark ApS (Rødby, Dänemark) sowie zu zwei Dritteln Gesellschafterin an der DSB Data Service for Business GmbH (Wismar). Weiterhin werden 56% an der Hanseschicht GmbH (Hamburg) gehalten. Am 30.01.2023 wurde die Krebs Project Solutions GmbH (Hamburg) als 100%ige Tochter der Robert Krebs GmbH gegründet. Die Krebs Offshore Shipping Sp. z o. o. (Gdynia, Polen) wurde im Jahr 2023 liquidiert. Im März 2019 wurde die 3K Industrieservice GmbH (Brunsbüttel) gegründet. Die Robert Krebs GmbH hielt 45 % der Anteile. Diese Beteiligung wurde im ersten Halbjahr 2023 verkauft. Die Krebs Holding GmbH hält 65% der Geschäftsanteile der OIS Offshore Industrie Service GmbH (Rostock). Diese Gesellschaft wird, mit ihrem 100%igen Tochterunternehmen ISC Training & Assembly GmbH (Rostock) als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Die ISC Training & Assembly GmbH (Kirchham) Österreich, wird aufgrund der Geringfügigkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die Krebs Holding GmbH hält eine 20 %ige Minderheitsbeteiligung an der Marina Lubmin GmbH (Lubmin). Diese Minderheitsbeteiligung wird im Konzernabschluss nicht konsolidiert. Am 11.03.2022 wurde die KP Immobilien GmbH (Rostock) gegründet. Die Krebs Holding GmbH hält 50% der Anteile. Am 18.07.2023 wurde die Baltic Structures Company GmbH (Rostock) gegründet. Die Krebs Holding GmbH hält 50% der Anteile. Aufgrund der Geringfügigkeit sind diese beiden Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Von der Krebs Unternehmensgruppe werden Korrosionsschutzarbeiten und Industrie-Dienstleistungen sowie Gerüstbauarbeiten für die Schiffbau- und energieerzeugende Industrie, öffentliche Auftraggeber und Unternehmen des Stahl- und Maschinenbaus angeboten. Hauptabsatzgebiet ist Norddeutschland. Hier werden unsere Leistungen mobil und stationär erbracht (Robert Krebs GmbH, Krebs Korrosionsschutz GmbH, Krebs Project Solutions GmbH, die Hanseschicht GmbH sowie die Krebs Spezialgerüstbau GmbH). Darüber hinaus werden Schwerlastlogistikdienstleistungen (Robert Krebs GmbH, Warnowkran Kranservice GmbH sowie Krebs Korrosionsschutz GmbH), Schiffslogistikdienstleistungen (Robert Krebs GmbH) und IT- und EDV-Dienstleistungen (DSB Data Service for Business GmbH) erbracht. 2. Ziele und Strategie Als in der dritten Generation geführtes Familienunternehmen gilt unser Augenmerk der Sicherung der Arbeitsplätze, dem Werterhalt und der Zukunftssicherung für die folgenden Generationen. Um den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens zu sichern, sind Ziele wie Qualität, Arbeitssicherheit, Energieeffizienz und Umweltschutz Bestandteil aller Geschäftsbereiche. Unseren Kunden bieten wir ein Gesamtpaket aus Dienstleistungen in hoher Qualität, Flexibilität, Termintreue, unter Einhaltung der Arbeitssicherheits- und Umweltschutzrichtlinien an. Diese Strategie macht uns bei den Großkunden zu einem wichtigen Systemlieferanten. Bei der Auswahl der Kunden und Geschäftsfelder achten wir, soweit wie möglich, auf eine breite Aufstellung, um Diversifikationsvorteile zu nutzen. Die Umsetzung dieser Strategien ist Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Dies wird mit einer Vielzahl an Zertifikaten, Zulassungen und Gütesiegeln dokumentiert. 3. Forschung und Entwicklung Die Krebs Korrosionsschutz GmbH hat eine Forschungsabteilung, die eng zusammen mit dem Betrieb und den Kunden Forschungsfragestellungen bearbeitet. Weiterhin werden ständig im Bereich öffentlicher Forschungsträger Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Beschichtung von Offshore-Großstrukturen und zur Automatisierung damit in Zusammenhang stehender Prozesse durchgeführt. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung der Krebs Unternehmensgruppe. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt sank in Deutschland im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem das Wachstum in 2022 1,9 % betragen hatte. Die Wettbewerbssituation sowie unsere Marktstellung sind unverändert zum Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf Die Planzahlen für 2023 aus dem November 2022 konnten deutlich übertroffen werden. Zwar konnte die Betriebsleistung des Unternehmens (inkl. der sonstigen betr. Erträge) mit TEUR 86.702 (Vorjahr TEUR 61.268) den geplanten Wert um TEUR 12.708 übertreffen. Gleichzeitig stieg der Materialaufwand auf TEUR 33.030 (Vorjahr TEUR 25.696) und lag TEUR 1.629 über dem Plan. Der Rohertrag im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 53.672 (Vorjahr TEUR 35.572) ist zur Deckung des Kostenblocks ausreichend und bestätigt die Planung. Die Personalkosten in Höhe von TEUR 23.031 (Vorjahr TEUR 17.896) sind im Vergleich zur Planung gestiegen. Im Verhältnis zur Betriebsleistung fallen sie annähernd plangemäß aus. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 7.350 (Vorjahr TEUR 6.258) sind in der erwarteten Höhe. Trotz einem gestiegenen sonstigen Aufwand von TEUR 13.304 (Vorjahr TEUR 10.087) wurde ein außergewöhnlich gutes Betriebsergebnis von TEUR 9.986 (Vorjahr TEUR 1.330) erreicht, welches TEUR 5.139 über dem Planwert liegt. Der Konzernjahresüberschuss im Jahr 2023 beträgt TEUR 6.760 (Vorjahr TEUR 375) und wird als sehr zufriedenstellendes Konzernergebnis bewertet. Die Prognose des Vorjahres wurde damit deutlich übertroffen. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Ertragslage Das geplante Jahresergebnis 2023 wurde übertroffen. Der Konzernjahresüberschuss beträgt TEUR 6.760 (Vorjahr TEUR 375).
3.2. Finanzlage 3.2.1 Kapitalstruktur Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 TEUR 32.940 (Vorjahr TEUR 26.562). Die Eigenkapitalquote betrug 49,5% (Vorjahr 45,9 %) und wird als gut bewertet. Der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme beträgt 12,3 % (Vorjahr 11,1 %). Zum 31.12.2023 betragen die Gesamtverbindlichkeiten TEUR 25.371 (Vorjahr TEUR 24.854). Hiervon sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 16.901 (Vorjahr TEUR 18.227). Dies entspricht dem Stand der mittel- und langfristigen Darlehnsverbindlichkeiten. Die Höhe der Zinsen für diese Darlehen ist für die jeweiligen Restlaufzeiten festgeschrieben oder durch Zinssicherungsgeschäfte gesichert gewesen. 3.2.2 Investitionen Die Investitionen im Jahr 2023 betrugen TEUR 12.509 (Vorjahr TEUR 13.408). Die Investitionen erfolgten hauptsächlich ins Sachanlagevermögen. Das Anlagevermögen ist aufgrund der oben genannten Zugänge, Abschreibungen in Höhe von TEUR 7.350 (Vorjahr TEUR 6.258) und Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 624 (Vorjahr TEUR 190) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 3.2.3 Liquidität Die kurz- und mittelfristige Liquidität wird für die nächsten Jahre durch bilaterale Verträge mit diversen Kreditinstituten gesichert. Liquiditätsprobleme sind im Berichtszeitraum nicht aufgetreten. Zum Stichtag beträgt die Liquidität TEUR 4.771 (Vorjahr TEUR 6.574). Für die Bereitstellung ausreichender Liquidität erfolgt innerhalb der Unternehmensgruppe ein zentrales Liquiditätsmanagement. Die Krebs Unternehmensgruppe ist jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Im Rahmen der Kreditvereinbarungen ist eine Umschichtung von freien Linien in der Gruppe jederzeit möglich. Zum Stichtag bestehen zugesagte aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von TEUR 7.007 (Vorjahr TEUR 3.525). 3.2.4 Vermögenslage Zum 31.12.2023 betrug die Bilanzsumme TEUR 66.514 (Vorjahr TEUR 57.835). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betrug 63,3 % (Vorjahr 64,9 %). Dabei beträgt der Wert des Sachanlagevermögens TEUR 40.480 (Vorjahr TEUR 37.709).
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung überprüfen wir laufend, jahresübergreifend folgende Kennzahlen: Umsatz, Rohertrag und Jahresergebnis, runtergebrochen auf Kostenstellen und Deckungsbeiträge der Kostenträger. Wie oben beschrieben, haben sich die finanziellen Leistungsindikatoren im Jahr 2023 verändert. Die oben beschriebene Ergebnisentwicklung findet sich entsprechend in den finanziellen Leistungsindikatoren wieder. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren wie der Energieverbrauch, die Anzahl der Unfälle und die Entwicklung der IT-Infrastruktur werden laufend überwacht. Der Energieverbrauch der Unternehmensgruppe lag im Jahr 2023 bei 35.815 MWh und der CO 2 -Ausstoß liegt insgesamt bei 10.491 Tonnen. Im Jahr 2023 mussten wir in den Konzernunternehmen 23 Arbeitsunfälle verzeichnen. Eine Analyse der Unfälle wurde durchgeführt. Maßnahmen zur Unfallvermeidung wurden eingeleitet. Die IT des Konzerns unterliegt einer ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung. Durch die Inhouse-Lösung ist eine schnelle Kommunikation zwischen Anwender und IT-Administration gegeben. Notwendige Investitionen werden zeitnah umgesetzt, um den hohen Standard weiterhin zu gewährleisten. 5. Gesamtaussage Das Ergebnis der Planung aus dem November 2022 konnte deutlich übertroffen werden. Hierfür ist die gute Auslastung in allen Geschäftsbereichen ursächlich. Neue Standorte und Geschäftsbereiche unterstützen die positive Ergebnisentwicklung. C. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Chancenbericht Durch die hohe Leistungsbereitschaft und den hohen Ausbildungsstand unserer Mitarbeiter ist es uns möglich, die uns gestellten Aufgaben qualitativ hochwertig, wirtschaftlich, regelkonform, sicher und umweltfreundlich zu bewältigen. Hierzu stehen in allen Bereichen moderne Anlagen und Konzepte zur Verfügung. Als Familienunternehmen haben wir die Möglichkeit schnell und flexibel zu reagieren. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes in allen Betriebsbereichen besteht die Chance unsere wirtschaftlich positive Entwicklung weiter auszubauen. Die Krebs Unternehmensgruppe bietet Ausbildungsmöglichkeiten im technischen sowie im kaufmännischen Bereich an. Hiermit sichern wir uns für die Zukunft Fachkräfte in allen Bereichen. 2. Risikobericht a. Allgemeiner Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln ist unmittelbar mit Chancen und Risiken verbunden. Daher ist ein wirksames Management der Chancen und Risiken ein bedeutender Erfolgsfaktor zur nachhaltigen Sicherung des Unternehmenswertes. Die Erzielung eines wirtschaftlichen Erfolgs ist zwangsweise mit Risiken verbunden. Keine Handlung oder Entscheidung darf aber ein existenzielles Risiko, das heißt ein den Fortbestand des Unternehmens gefährdendes Risiko, nach sich ziehen. Risiken, die sich weder auf Kern- noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden von uns grundsätzlich nicht eingegangen. Kernprozesse sind hierbei die Umsetzung und Weiterentwicklung des Geschäftsmodells, die Abarbeitung unserer Aufträge zur Zufriedenheit unserer Kunden, die Sicherstellung der Arbeitsplätze, der Liquidität, die Aus- und Fortbildung sowie die Motivation unserer Mitarbeiter. Einzugehende Ertragsrisiken müssen durch die erwartete Rendite angemessen prämiert werden. b. Spezieller Risikobericht Neben dem Konjunkturrisiko und dem Marktrisiko trägt das Unternehmen noch weitere Risiken. Spezielle Risiken liegen in der konjunkturellen Entwicklung der einzelnen Branchen unserer Kunden. Grundsätzlich gehen wir von einer weiterhin bestehenden positiven Nachfrage aus, die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und eventuelle steuerliche Anreize für Investitionen noch verstärkt wird. Risiken aus dem Wettbewerb um einzelne Aufträge sind gleichbleibend zu den Vorjahren. Hier werden wir weiter durch unsere hohen Qualitätsstandards und unsere Nähe zu den Kunden überzeugen. Risiken aus der Personalfluktuation werden durch eigene Ausbildungsprogramme abgemildert. Die Bindung der Mitarbeiter an unser Unternehmen hat höchste Priorität. Unsere Mitarbeiter finden durch die hauseigenen Tarifverträge und weitere freiwillige soziale Leistungen optimale Rahmenbedingungen vor. Das Zinsrisiko wird als marktüblich eingeschätzt. Langfristige Kredite wurden mit festen Zinssätzen vereinbart. Gegen das Ausfallrisiko von Forderungen besteht Versicherungsschutz. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung nicht erkennbar. Gegen das Risiko der Insolvenzanfechtung ist ebenfalls eine Versicherung abgeschlossen. Aufgrund einer angezeigten Insolvenzanfechtung wurden Rückstellungen gebildet. Zurzeit gehen wir davon aus, dass die Deckungssumme ausreichend ist. Risiken aus Sach- und Personenschäden sind mit speziell auf unser Unternehmen zugeschnittenen Versicherungslösungen gedeckt. Risiken aus Gewährleistungen sind im branchenüblichen Rahmen und werden mit der notwendigen kaufmännischen Vorsicht behandelt und es werden hierfür entsprechende Rückstellungen gebildet. Bei der Bearbeitung von Aufträgen für die Offshore-Industrie kam es zu einem Rechtstreit mit einem Subunternehmer. Vom Subunternehmer wurde im Jahr 2017 eine Klage beim Landgericht eingereicht. Diese wurde von uns mit einer Gegenklage erwidert. Eine auf Anraten des Gerichtes angesetzte Mediation ist gescheitert. Wir rechnen nicht mit einer kurzfristigen Entscheidung/Einigung. Im 2. Halbjahr 2024 wird die nächste gerichtliche Verhandlung angesetzt. Das Risiko für unsere Gesellschaft erachten wir als überschaubar. Für bisher aufgelaufene und zukünftige Prozesskosten wurde eine Rückstellung gebildet. Risiken aus Cyberkriminalität und IT-Systemunterbrechungen entgegnen wir mit auf unser Unternehmen zugeschnittenen Hardware-, Software- und Versicherungslösungen. Diese Lösungen werden von unserer eigenen IT-Abteilung (DSB) ständig auf Aktualität geprüft und den Erfordernissen angepasst. Die Energie- und Rohstoffknappheit sowie der Fachkräftemangel führen zu einer Kostensteigerung, die in unseren Preiskalkulationen Berücksichtigung findet. c. Gesamtaussage Risiken sehen wir vor allem im allgemeinen Konjunkturrisiko und dem Marktrisiko. Vor dem Hintergrund unserer Struktur als flexibles Familienunternehmen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. d. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen marktüblich solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme und soweit möglich durch Versicherungen gedeckt. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden und Kreditinstituten. Finanzierungen werden im marktüblichen Konsens mit Kreditinstituten abgeschlossen. Zu den in Anspruch genommenen Finanzierungen gehören u.a. Darlehen sowie Leasing- und Mietkaufverträge. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Reduzierung finanzieller Risiken jeder Art, um den Unternehmenserfolg zu sichern und für eine ausreichende Liquidität zu sorgen. 3. Prognosebericht Laut DIW Berlin wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 0,1 % steigen. Unsere Planung aus November 2023 sieht für das Jahr 2024 eine Betriebsleistung von TEUR 82.163 (Vorjahr IST TEUR 86.702) vor. Die Materialaufwandsquote wird sich mit steigendem Materialaufwand leicht erhöhen. Dies führt zu einem geplanten Rohertrag von TEUR 46.493 (Vorjahr IST TEUR 53.672). Wir erwarten ein Konzernbetriebsergebnis von TEUR 4.830 (Vorjahr IST TEUR 6.760). Die Geschäftsfelder und die Kundenstruktur werden sich im Jahr 2024 nicht wesentlich verändern.
Hamburg, den 31.07.2024 gez. Detlef Krebs gez. Manfred Krebs BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
KapitalflussrechnungKrebs Holding GmbH, Konzernabschluss Kapitalflussrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Eigenkapitalspiegel
AnhangAnhang zum Konzernabschluss der Krebs Holding GmbH, Hamburg zum 31. Dezember 2023 I. Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen dieses Konzerns ist die Krebs Holding GmbH mit Sitz in Hamburg. Die Gesellschaft wird beim Handelsregister Hamburg unter der Nummer HRB 158485 geführt. Der vorliegende Konzernabschluss der Krebs Holding GmbH wurde auf Grundlage der Bilanzierungs-und Bewertungsvorschriften der § 264 ff des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung und die Bewertungen wurden auf Grundlage der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften vorgenommen. Bilanz (Anlage I) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage II) enthalten gemäß § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres. Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens gemäß § 299 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Bilanzstichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. II. Konsolidierungskreis a) Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen worden sind Neben der Muttergesellschaft Krebs Holding GmbH werden folgende Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
Der Konsolidierungskreis hat sich im Jahr 2023 um die Krebs Project Solutions GmbH erweitert. b) Tochterunternehmen, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind
Es besteht eine Beteiligung der Krebs Holding GmbH mittelbar über die OIS Offshore Industrie Service GmbH an der ISC Training & Assembly GmbH, Kirchham, Österreich, in Höhe von 100,00 %. Diese Beteiligung wird aufgrund der Geringfügigkeit für den Konzern nicht mit im Konzernabschluss konsolidiert. Das buchmäßige Eigenkapital zum 31.12.2023 betrug TEUR 8,0 (Vorjahr TEUR -169,3) und das Jahresergebnis 2023 TEUR 12,8 (Vorjahr TEUR 10, 8). Es besteht eine Beteiligung der Krebs Holding GmbH an der KP Immobilien GmbH, Bentwisch, in Höhe von 50,00 %. Diese Beteiligung wird aufgrund der Geringfügigkeit für den Konzern nicht mit im Konzernabschluss konsolidiert. Der letzte vorliegende Jahresabschluss der KP Immobilien GmbH stammt aus dem Jahr 2022. Das buchmäßige Eigenkapital zum 31.12.2022 betrug TEUR 16,0 und der Jahresfehlbetrag 2022 TEUR 9,0. Es besteht eine Minderheitsbeteiligung der Krebs Holding GmbH an der Marina Lubmin GmbH, Lub-min, in Höhe von 20,00 %. Diese Minderbeteiligung wird aufgrund der Geringfügigkeit für den Konzern nicht mit im Konzernabschluss konsolidiert. Der letzte vorliegende Jahresabschluss der Marina Lubmin GmbH stammt aus dem Jahr 2022. Das buchmäßige Eigenkapital zum 31.12.2022 betrug TEUR 294,2 und der Jahresfehlbetrag 2022 TEUR 14,0. Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB zu dem Zeitpunkt, an dem Unternehmen Tochterunternehmen geworden sind. Die Erstkonsolidierung bei Gründung der Krebs Holding GmbH zum 31.12.2019 erfolgte jedoch abweichend von § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht nach der Neubewertungsmethode, weil kein Erwerb von Konzernunternehmen von unabhängigen Dritten vorlag, wie es die in § 301 HGB geregelte Erwerbsmethode unterstellt. Die damals durchgeführte Gründung einer neuen Konzernstruktur durch Einbringung der Anteile war hingegen eine Transaktion unter gemeinsamer Beherrschung. In diesem Fall lag somit die ultimative Kontrolle über die beteiligten Unternehmen vor und nach der Transaktion bei den gleichen Personen. Da diese Transaktionen wirtschaftlich keine Substanz haben, scheidet demnach eine Pflicht zur Neubewertung aus. Zudem fehlt auch ein zu Marktbedingungen zustande gekommener Transaktionspreis. Der Literaturauffassung folgend wird es daher als sachgerecht angesehen, den Buchwert der jeweiligen Beteiligung an dem formal neuen Tochterunternehmen aus dem Jahresabschluss des neuen Mutterunternehmens mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des jeweiligen Tochterunternehmens zu den (fortgeführten) Konzernbilanzbuchwerten zu verrechnen. Ein nach Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral in die Gewinnrücklage eingestellt. Die Anteile konzernfremder Gesellschafter sind in Höhe ihres Anteils am Kapital gemäß § 307 HGB innerhalb des Postens Eigenkapital gesondert ausgewiesen. 2. Unterschiedsbetrag Differenzen ergeben sich aus den aktivierten Beteiligungsbuchwerten abzüglich dem auf diese Anteile entfallenden gruppenzugehörigen Eigenkapital. Der aus der Erstkonsolidierung zum 31.12.2019 im Rahmen der neu gegründeten Konzernstruktur resultierende passive (unechte bzw. technische) Unterschiedsbetrag wurde erfolgsneutral in die Konzerngewinnrücklage eingestellt. Die passiven Unterschiedsbeträge resultieren ausschließlich aus Gewinnthesaurierungen der einbezogenen Unternehmen, da die Erstkonsolidierung lange Zeit nach dem Zeitpunkt des Erwerbs bzw. im vorliegenden Fall der Einbringung in die Krebs Holding GmbH erfolgte. Aktive Unterschiedsbeträge wurden nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit mit den passiven Unterschiedsbeträgen verrechnet, um den Vorgang der Erstkonsolidierung einheitlich zu erfassen. 3. Schuldenkonsolidierung Bei der Konsolidierung werden die Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Währungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden erfolgsneutral in das Eigenkapital unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" eingestellt. 4. Behandlung des Zwischenergebnisses Die Zwischenergebnisse wurden gem. § 304 Abs. 2 HGB eliminiert. 5. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze sowie sonstige Aufwendungen und Erträge zwischen den Unternehmen des Konsolidierungskreises wurden gemäß § 305 HGB miteinander verrechnet. 6. Währungsumrechnung Der Jahresabschluss der in den Konzernabschluss einbezogenen Krebs Industrieservice Danmark ApS ist in dänischen Kronen aufgestellt. Die Umrechnung der Bilanzposten erfolgte mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Abschlussstichtag. Das Eigenkapital wurde mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank zu dem Zeitpunkt der Gründung, dem 22.02.2022, umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Jahresdurchschnittskurs der Europäischen Zentralbank des abgelaufenen Geschäftsjahres umgerechnet. In den Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden die kurzfristigen Forderungen/Verbindlichkeiten in fremder Währung entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Sofern die Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt, werden die nicht realisierten Kursgewinne und nicht realisierten Kursverluste gemäß § 256a Satz 2 HGB ausgewiesen. Auf fremde Währung lautende langfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 7. Latente Steuern Eine Abgrenzung latenter Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 Abs. 1 HGB wurde im Geschäftsjahr soweit notwendig durchgeführt. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt. Soweit Abschreibungen bisher nach steuerlichen Grundsätzen vorgenommen wurden, wurden diese - soweit GoB-konform - beibehalten. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 werden auf das Konto geringwertige Wirtschaftsgüter gebucht und sofort abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten inkl. aller Einzelkosten und angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie zurechenbaren Werteverzehr des Anlagevermögens und zurechenbarer Zinsen unter Beachtung des Niederstwertprinzips sowie der verlustfreien Bewertung. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Es wurden sämtliche erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen auf der Aktivseite offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind nur solche Posten aktiviert worden, die vor dem Bilanzstichtag zur Zahlung fällig oder bereits gezahlt waren und den Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für die Ermittlung aktiver latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen und Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenen Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Ertragsteuern und werden gemäß der erwarteten Inanspruchnahme bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Der Abzinsungssatz entspricht, den von der Deutschen Bundesbank für die jeweilige Restlaufzeit ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die einen Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Aus der Konsolidierung der OIS Offshore Industrie Service GmbH und der ISC Training & Assembly GmbH in 2022 resultierte ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.608.155,05, der als Geschäfts- oder Firmenwert zu qualifizieren ist und über zehn Jahre abgeschrieben wird. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 3.728 (Vorjahr TEUR 1.895). Hiervon haben TEUR 850 (Vorjahr TEUR 850) eine Laufzeit von über einem Jahr. 3. Weitere Aktivposten Antizipative Posten in größerem Umfang sind in den sonstigen Vermögensgegenständen nicht enthalten. 4. Aktive Rechnungsabgrenzung Der Posten beinhaltet kein Disagio (Vorjahr TEUR 7,5). 5. Aktive latente Steuern Die gebildeten aktiven latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen und aus unterschiedlichen Wertansätzen der Rückbauverpflichtungen, die mit dem jeweiligen unternehmensindividuellen Steuersatz von ca. 32 % gebildet wurden. Es verbleiben aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 413 (Vorjahr TEUR 598). Die Verringerung beträgt TEUR 185. 6. Eigenkapital Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt unverändert TEUR 26 und ist voll eingezahlt. Die nicht beherrschenden Anteile in Höhe von insgesamt TEUR 4.719 (Vorjahr TEUR 3.608) entfallen in Höhe von TEUR 4.892 (Vorjahr TEUR 3.667) auf die Familie Krebs und in Höhe von TEUR - 173 (Vorjahr TEUR - 59) auf fremde Dritte. 7. Unterschiedsbetrag Hinsichtlich der Erläuterungen des passiven Unterschiedsbetrages verweisen wir auf III.2. 8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 6.074 (Vorjahr 4.383) und enthalten noch offene Verpflichtungen im Personalbereich in Höhe TEUR 2.424 (Vorjahr 1.138), Rückstellungen für Abschlussund Prüfungskosten in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr TEUR 132), die Vorsorge für Gewährleistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 651 (Vorjahr TEUR 212) und Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.981 (Vorjahr TEUR 2.593). 9. Verbindlichkeiten Der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel stellt die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und deren Laufzeit zum 31.12.2023 dar:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren 16.900.907,71 EUR (Vorjahr EUR 18.226.886,91) durch Pfand-, Grund- und Schiffspfandrechte sowie Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise über die üblichen Eigentumsvorbehalte gesichert. 10. Passive Rechnungsabgrenzung Die passive Rechnungsabgrenzung beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag aus Vermietung und Verpachtung für das Folgejahr. 11. Passive latente Steuern Die gebildeten passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Abschreibungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. 12. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von EUR 3.316.765,57 (Vorjahr EUR 4.775.959,80). Unternehmen, für deren Verbindlichkeiten die Bürgschaften und Gewährleistungsverträge eingegangen sowie die Sicherheiten bestellt worden sind, haben ihre Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern bisher stets erfüllt. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass hier in Zukunft eine Änderung eintreten könnte. Mit einer Inanspruchnahme der Krebs Holding GmbH oder ihrer Tochtergesellschaften ist deswegen nicht zu rechnen. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, aus Dauerschuldverhältnissen, im Einzelnen aus Raummietverträgen sowie aus Leasingverträgen über bewegliche Vermögensgegenstände. Die betreffenden Aufwendungen werden in der Summe TEUR 1.839,7 p.a. (Vorjahr TEUR 1.573,3 p.a.) betragen, die sich wie folgt aufteilen:
VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze in Höhe von TEUR 85.145 (Vorjahr TEUR 57.972) verteilen sich wie folgt:
Die Steuern von Einkommen und Ertrag betreffen die gewöhnliche Geschäftstätigkeit sowie die Zuführung von latenten Steuern. Der Konzernjahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 6.760 (Vorjahr TEUR 375). VII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. VIII. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Die Konzern-Gesellschaften beschäftigten im Jahr 2023 durchschnittlich 372 Mitarbeiter, davon 261 gewerbliche Arbeitnehmer, 111 Angestellte. 2. Gesellschaftsorgane Im Geschäftsjahr 2023 waren Geschäftsführer der Krebs Holding GmbH I. Detlef Krebs, Geschäftsführer, Kühlungsborn II. Manfred Krebs, Geschäftsführer, Seevetal Im Geschäftsjahr 2016 haben die Gesellschafter bei dem Tochterunternehmen Robert Krebs GmbH einen Beirat benannt. Die Mitglieder des Beirates waren im Jahr 2023: I. Hildegard Krebs, Rentnerin, Seevetal II. Andreas von Bülow, Steuerberater, Schenefeld Der Beirat hat im Geschäftsjahr 2023 Gesamtbezüge von EUR 2.000,00 erhalten. Der Beirat beendete seine Tätigkeit zum 31.12.2023 und wurde aufgelöst. Die Krebs Holding GmbH hat ab dem 01.01.2024 einen Beirat bestellt. 3. Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar belief sich auf TEUR 130 und entfiel auf den Tätigkeitsbereich der Jahresabschlussprüfung. IX. Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB Insgesamt bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von EUR 412.577,22 (Vorjahr EUR 598.360,99) aus der Bildung aktiver latenter Steuern. X. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der Krebs Holding GmbH schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. XI. Erleichterungsmöglichkeiten Folgende Tochterunternehmen machen nach §264 Abs. 3 HGB von der Möglichkeit Gebrauch, den Jahresabschluss nicht offenzulegen.
Hamburg, den 31.07.2024 gez. Detlef Krebs, Geschäftsführer gez. Manfred Krebs, Geschäftsführer Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss 2023 in der Höhe von € 1.738.419,10 wird auf eine neue Rechnung vorgetragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Krebs Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Krebs Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Krebs Holding GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. August 2024 gez. Deecke, Wirtschaftsprüfer gez. Thering, Wirtschaftsprüfer |
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Krebs Holding GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Buschwerder Hauptdeich 5
21107 Hamburg - Commercial register
- HRB 158485, Hamburg
- Registration date
- July 23, 2019
- Industry
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Registered capital
- 26,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer können ermächtigt werden, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
- Purpose
- Gegenstand des Unternehmens sind der Erwerb, das Halten und Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere in Form von Unternehmensbeteiligungen sowohl von Mehrheits- als auch von Minderbeteiligungen und die Erbringung von Management-, Beratungs- und Sachleistungen für diese Unternehmen als Holding.
Financials
Balance sheet
- Fixed Assets 54,5 % 47,29 Mio
- Current Assets 45,0 % 39,03 Mio
- Deferred Tax Assets 0,4 % 324,5 k
- Prepaid Expenses 0,2 % 133,3 k
- Equity 45,5 % 39,47 Mio
- Liabilities 40,9 % 35,51 Mio
- Provisions 13,6 % 11,80 Mio
- Accrued Expenses 0,0 % 530
- Deferred Tax Liabilities 0,0 % 0
Balance sheet data available for 5 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 96,8 % 124,80 Mio
- Other operating income 2,3 % 2,95 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,8 % 1,06 Mio
- Income from investments 0,1 % 99,8 k
- Other interest and similar income 0,0 % 45,6 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 1,4 k
- Other capitalized own work 0,0 % 0
- Material expenses 49,4 % 60,09 Mio
- Personnel expenses 24,6 % 29,87 Mio
- Other operating expenses 14,4 % 17,45 Mio
- Depreciation 7,3 % 8,88 Mio
- Income and profit taxes 3,3 % 4,06 Mio
- Interest and similar expenses 0,9 % 1,08 Mio
- Other taxes 0,1 % 125,0 k
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
- Result after taxes 7,52 Mio
- Annual net profit/loss 7,39 Mio
P&L data available for 5 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Detlef Krebs
since 2019 Managing Director
-
Hella, geb. Hahn Döhle
since 2019 Managing Director
-
Manfred Krebs
since 2019 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
-
Manfred Krebs
50.0 %
13k €
-
Detlef Krebs
32.9 %
9k €
-
R***** K****
5.7 %
1k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
M****** K****
≥25%
50.0 %
-
D***** K****
≥25%
32.9 %
Holds shares in
- Krebs Offshore Solutions GmbH 100.0 %
- Robert Krebs GmbH 88.0 %
- DSB Data Service for Business GmbH 66.7 %
History
- 2019
-
23.12.
Change of share capitalKrebs Holding GmbH
-
23.12.
Change of purposeGegenstand des Unternehmens sind der Erwerb, das Halten und Verwalten eigenen Vermögens, insbesondere in Form von Unternehmensbeteiligungen sowohl von Mehrheits- als auch von Minderbeteiligungen und die Erbringung von Management-, Beratungs- und Sachleistungen für diese Unternehmen als Holding.
-
23.12.
Change of addressKrebs Holding GmbH
-
23.12.
Change of bylawsKrebs Holding GmbH
-
23.12.
Member entryDetlef Krebs · Managing Director
-
23.12.
Change of company nameKrebs Holding GmbH
-
23.12.
Member entryManfred Krebs · Managing Director
-
13.08.
Change of share capitalKrebs Holding GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Konzernabschluss Audited by DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated July 11, 2025 | Published | Via the API |
| 2023 | Konzernabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Konzernabschluss Audited by DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated October 5, 2022 | Published | Via the API |
| 2020 | Konzernabschluss Audited by DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated September 27, 2021 | Published | Via the API |
2023 Konzernabschluss Full text
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https://mcp.handelsregister.ai/mcp
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Who runs Krebs Holding GmbH, who owns it and how have its financials developed? Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: a2f7985ad6a40cd020269b498a0ce025",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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