active Legal form GmbH

Martin Tolksdorf Logistics GmbH

Brechen ·HRB 1888 Limburg a. d. Lahn ·mtlogistics.de

Overview

Legal form
GmbH
Address
Bahnhofstraße 47
65611 Brechen
Commercial register
HRB 1888, Limburg a. d. Lahn
Registration date
June 7, 2001
Industry
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Registered capital
25,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Der Geschäftsführer mit der Befugnis die Gesellschaft stets allein zu vertreten, ist befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden.

Purpose
- Übernahme von Vertretungen/Agenturen von anderen Speditionen, Reedereien und Schiffmaklern, - Betreiben allgemeiner Speditionsgeschäfte, - Handel mit Transportequipment - Logistik- und Transportconsulting - Organisation von multimodalen Transportketten.

Financials

Balance sheet

2024
Assets 3,76 Mio
  • Current Assets 69,9 % 2,63 Mio
  • Fixed Assets 29,7 % 1,12 Mio
  • Prepaid Expenses 0,4 % 16,9 k
Liabilities and Equity 3,76 Mio
  • Equity 70,1 % 2,64 Mio
  • Liabilities 26,8 % 1,01 Mio
  • Provisions 3,1 % 115,9 k
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Balance sheet data available for 16 earlier fiscal years.

Profit & loss

2023
Income 18,23 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 31,2 % 5,68 Mio
  • Balance sheet profit/loss 24,6 % 4,49 Mio
  • Gross profit 10,7 % 1,95 Mio
  • Other operating expenses 10,5 % 1,92 Mio
  • Personnel expenses 7,9 % 1,44 Mio
  • Annual net profit/loss 6,6 % −1,20 Mio
  • Result after taxes 6,6 % −1,20 Mio
  • Income and profit taxes 1,2 % −224,1 k
  • Depreciation 0,3 % 63,2 k
  • Other interest and similar income 0,3 % 60,3 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % 3,8 k
  • Other taxes 0,0 % 1,7 k
  • Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
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P&L data available for 1 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Florian Tolksdorf since 2015 Managing Director
  • Frank Tesch since 2024 Managing Director
  • Martin Tolksdorf since 2003 Managing Director

Ownership & holdings

Shareholders

  • Martin Tolksdorff 66.1 % 4k €
  • Florian Tolksdorff 33.9 % 2k €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

2 hold ≥ 25%
  • M***** T****** ≥25% 66.1 %
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Holds shares in

History

  1. 2024
  2. 05.03.
    Member entry
    Frank Tesch · Managing Director
  3. 2015
  4. 16.12.
    Member entry
    Florian Tolksdorf · Managing Director
  5. 16.12.
    Change of address
    Martin Tolksdorf Logistics GmbH
  6. 2009
  7. 17.07.
    Change of address
    Martin Tolksdorf Logistics GmbH
  8. 2003
  9. 28.10.
    Change of bylaws
    Martin Tolksdorf Logistics GmbH
  10. 28.10.
    Change of company name
    Martin Tolksdorf Logistics GmbH
  11. 31.01.
    Change of representation scheme
    Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Der Geschäftsführer mit der Befugnis die Gesellschaft stets allein zu vertreten, ist befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden.
  12. 31.01.
    Change of purpose
    - Übernahme von Vertretungen/Agenturen von anderen Speditionen, Reedereien und Schiffmaklern, - Betreiben allgemeiner Speditionsgeschäfte, - Handel mit Transportequipment - Logistik- und Transportconsulting - Organisation von multimodalen Transportketten.
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2024 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Published Read full text
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2020 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Full text

Martin Tolksdorf Logistics GmbH

Brechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.533,00 8.677,00
II. Sachanlagen 123.704,00 124.337,00
III. Finanzanlagen 929.258,68 674.366,12
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 510,00 510,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.496.118,96 4.905.766,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.827.639,63 2.480.147,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.263,52 108.214,74
6.453.027,79 8.302.019,23

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 4.487.684,34 5.684.790,25
4.512.684,34 5.709.790,25
B. Rückstellungen 508.876,90 879.093,95
C. Verbindlichkeiten 1.431.466,55 1.713.135,03
6.453.027,79 8.302.019,23

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Martin Tolksdorf Logistics GmbH

Brechen - Niederbrechen

01.01.-31.12.2023 01.01.-31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 1.949.407,46 6.052.727,47
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.235.039,47 1.332.282,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 209.331,17 202.104,05
1.444.370,64 1.534.387,00
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 63.228,57 55.713,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.917.796,91 1.711.940,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 60.283,75 919,54
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 22.500,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.750,00 5.447,20
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -224.058,00 510.157,00
9. Ergebnis nach Steuern -1.195.396,91 2.213.501,41
10. sonstige Steuern 1.709,00 1.302,16
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -1.197.105,91 2.212.199,25
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.684.790,25 3.472.591,00
13. Bilanzgewinn 4.487.684,34 5.684.790,25

Anhang

1. Allgemein

a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen:

Die Martin Tolksdorf Logistics GmbH hat ihren Sitz in 65611 Brechen. Sie ist im Handelsregister des 65549 Limburg a.d. Lahn unter HRB 1888 eingetragen.

b) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Martin Tolksdorf Logistics GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf.

2. Gliederung und Darstellung

Die Bilanz wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB, 266 HGB aufgestellt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

3. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

a) Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

4. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten,

Ausleihungen zum Nennwert,

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten das Vorjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

b) Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

5. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Bruttoanlagespiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel (Beilage zum Anhang, Anlage 4) zu entnehmen.

b) Beteiligungen

Zu nachfolgenden Unternehmen bestehen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:

Protostellar GmbH

Sitz: Bahnhofstr. 47, 65611 Brechen

Beteiligungshöhe: 25,10 %

• Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023: -600.178,08 €
• Ergebnis der Gesellschaft zum 31.12.2023: -633.837,45 €
 

Eine Abschreibung auf die bestehende Beteiligung in Höhe von TE 489 wurde nicht vorgenommen, weil die Wertminderung nicht dauerhaft ist. Aufgrund zu erwartender Umsatz- und Ergebniszuwächse in den Folgejahren wird sich die Ergebnissituation verbessern.

Zolldeklaration H. Lauenroth GmbH

Sitz: Reiherdamm 44, 20457 Hamburg

Beteiligungshöhe: 40,00 %

• Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2022: 239.430,77 €
• Ergebnis der Gesellschaft zum 31.12.2023: 160.632,10 €

System H GmbH

Sitz: Bahnhofstr. 51, 65611 Brechen

Beteiligungshöhe: 50,00 %

• Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023: -285.802,36 €
• Ergebnis der Gesellschaft zum 31.12.2023: -290.871,68 €
 

Für die bestehende Beteiligung in Höhe von T€ 25 liegt eine dauerhafte Wertminderung vor. Die Beteiligung wurde bereits im Vorjahr in Höhe von T€ 23 abgeschrieben.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 443.116,44 (Vorjahr: € 235.945,47).

d) Eigenkapital

Der in den Posten Bilanzgewinn einbezogene vorhandene Gewinnvortrag beträgt € 5.684.790,25.

e) Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

• Rückstellung für Tantieme € 82.672,29
• Rückstellung für Abschlusskosten € 25.500,00
• Rückstellung für Urlaub € 65.380,61

f) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

g) Nicht bilanzierte sonstige finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 368.667,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Euro
aus Miet- und Leasingverträgen 368.667,00
Summe 368.667,00

Bei dieser Bewertung wurden die Miet- u. Leasingverträge mit der tatsächlichen Restlaufzeit und alle übrigen einzubeziehenden Verträge mit einer Laufzeit von 5 Jahren nach dem Bilanzstichtag bewertet. Damit wurde der Zeitraum herangezogen, den die Gesellschaft ernsthaft zur Erfüllung der Verpflichtung in Aussicht nimmt.

Die Restlaufzeit liegt zwischen 15 und 60 Monaten.

6. Sonstige Pflichtangaben

a) Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name des ersten Geschäftsführers: Herr Martin Tolksdorf
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Name weiterer Geschäftsführer: Herr Florian Tolksdorf
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

b) Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

c) Arbeitnehmergruppen

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 28
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 28

d) Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Brechen - Niederbrechen, 09. Dezember 2024

Herr Martin Tolksdorf

Herr Florian Tolksdorf

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.441,25 0,00 0,00 11.441,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.359,96 0,00 0,00 1.359,96
2. technische Anlagen und Maschinen 4.269,61 0,00 0,00 4.269,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 347.774,73 61.451,57 0,00 409.226,30
353.404,30 61.451,57 0,00 414.855,87
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.343,75 254.892,56 0,00 265.236,31
2. Beteiligungen 686.522,37 0,00 0,00 686.522,37
696.866,12 254.892,56 0,00 951.758,68
1.061.711,67 316.344,13 0,00 1.378.055,80
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023 Geschäftsjahr (Zugang) Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.764,25 1.144,00 0,00 3.908,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 314,96 151,00 0,00 465,96
2. technische Anlagen und Maschinen 3.237,61 427,00 0,00 3.664,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.514,73 61.506,57 0,00 287.021,30
229.067,30 62.084,57 0,00 291.151,87
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 22.500,00 0,00 0,00 22.500,00
22.500,00 0,00 0,00 22.500,00
254.331,55 63.228,57 0,00 317.560,12
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.533,00 8.677,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 894,00 1.045,00
2. technische Anlagen und Maschinen 605,00 1.032,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.205,00 122.260,00
123.704,00 124.337,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 265.236,31 10.343,75
2. Beteiligungen 664.022,37 664.022,37
929.258,68 674.366,12
1.060.495,68 807.380,12

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 16. Dezember 2024 festgestellt.

Lagebericht 2023

MT LOGISTICS

MARTIN TOLKSDORF LOGISTICS GmbH

Brechen

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von MTL ist eines Containeroperators im Bahnverkehr welcher sich hauptsächlich um die ILU * - Transporte beladen oder leer in Europa konzentriert, sowohl über die maritime und grüne Grenze und dies für unterschiedliche Zielgruppen, inklusive der notwendigen Leistungen (Dokumente, Dokumentation, ggf. packen - auspacken, Terminalservices, Umfuhren etc.)!

* Intermodale Ladeeinheit

Hier sind die grundlegenden Elemente dieses Geschäftsmodells:

Transport- und Logistikdienstleistungen:

Transport der Container von einem Ort zum anderen, die Administration und Prozesskoordination mit Dokumentation an. Dies kann die Zusammenarbeit mit Logistikunternehmen beinhalten, um die nahtlose Bewegung der Container über Straße, Schiene oder Wasserweg sicherzustellen.

Verwaltung und Tracking:

Kombinierte Verkehre (KV) sind Gütertransporte, bei denen Ladeeinheiten (wie MOCO, Wechselbehälter, Container) auf der Gesamtstrecke von mindestens zwei verschiedenen Verkehrsträgern (z.B. Straße, Schiene, Wasser) befördert werden. Die MTL beschäftigt sich ausschließlich mit der Kombination der Verkehrsträger Eisenbahn und LKW, sprich dem Unbegleiteten Kombinierten Verkehr (UKV) Schiene-Straße, bei dem nur die Ladeeinheiten befördert werden.

Charakterisierend für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße ist die Verknüpfung der Systemvorteile zweier Verkehrsträger: die Massenleistungsfähigkeit der Bahn, die sich damit ideal zur Überbrückung großer Distanzen eignet, mit der Flexibilität des LKW, der auf kurzen und mittleren Entfernungen für Sammel- und Verteilerverkehre unschlagbar ist. Der Kombinierte Verkehr ist prinzipiell dafür geeignet, alle Güterarten zu befördern, die auch im Straßenverkehr über größere Entfernungen transportiert werden.

Vorteile des KV:

Nutzung der Vorteile von Schiene und Straße ohne Warenumladung

Schiene: Beförderung von großen Gütermengen über lange Strecken mit hoher Transportsicherheit
Straße: Flexible Lade- und Zustellmöglichkeiten

Bei der Verknüpfung werden die jeweiligen Vorteile beider Verkehrsträger ideal ausgenützt.

Nur komplette Ladeeinheiten wechseln von einem Verkehrsträger auf den anderen; Güter werden nicht umgeladen, sondern bleiben "unberührt".

» Ökonomisch

Hohe Ladegewichte - dies ist v.a. bei schweren Montan-Gütern ein großer Transportvorteil

Straßenmaut nur im Vor- und Nachlauf

Unabhängig von schwankenden Treibstoffpreisen

Freie Fahrzeug- und Personalkapazitäten, wenn eine Verlagerung von der Straße in den KV erfolgte für den LKW-Unternehmer

Ausnahmeregelungen bei Fahrverboten (an Sonntagen kann gefahren werden auf der Schiene)

Hohe Transportsicherheit auf der Schiene

Entlastung der Straßen (Vermeidung von Staus/Unfällen)

» Ökologisch

umwelt- und klimafreundliche Transportart, Beitrag zum Klimaschutz durch CO 2 -Einsparung

Kundenbeziehungsmanagement: Ein effektives Beziehungsmanagement zu Kunden, Lieferanten und Partnern ist wesentlich. Gute Kundenbetreuung, klare Kommunikation und die Fähigkeit, auf Kundenfeedback einzugehen, tragen dazu bei, langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen und die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten.

Insgesamt dreht sich das Geschäftsmodell eines KV-Operators, um die Bereitstellung einer Schlüsselkomponente für den internationalen Warentransport und die Unterstützung der globalen Lieferketten. Die Rentabilität hängt von der Effizienz der Ressourcenverwaltung, der Fähigkeit zur Anpassung an den Markt und der Qualität der angebotenen Dienstleistungen ab.

Entwicklung von Ganzzugkonzepten in einem sich ergänzenden Netzwerk!

2. Forschung und Entwicklung diese Feststellungen gelten auch für 2023

Der europäische Kombinierte Verkehr, auch bekannt als Intermodaler Verkehr, bezieht sich auf den Transport von Gütern über verschiedene Verkehrsträger wie Straße, Schiene und Wasserweg unter Verwendung von Containern, LKW-Trailer oder Wechselbehältern. Dieser Ansatz soll die Vorteile der verschiedenen Transportarten kombinieren, um Effizienzsteigerungen, Kostenreduktionen und Umweltschutz zu ermöglichen.

Hier sind einige Entwicklungen im europäischen Kombinierten Verkehr:

Umweltaspekte und Nachhaltigkeit: Angesichts der steigenden Umweltbelastung durch den Verkehrssektor wird der Kombinierte Verkehr als umweltfreundlichere Option angesehen. Die Förderung von Transporten auf der Schiene und dem Wasserweg trägt dazu bei, die CO 2 - Emissionen zu reduzieren und den Güterverkehr klimafreundlicher zu gestalten.

Infrastrukturinvestitionen: Um den Intermodalen Verkehr zu fördern, sind Investitionen in die notwendige Infrastruktur erforderlich. Dies umfasst den Ausbau von Terminals, die Anpassung von Bahnstrecken für den kombinierten Verkehr, die Modernisierung von Wasserwegen und die Entwicklung von multimodalen Knotenpunkten.

Technologische Innovationen: Neue Technologien wie IoT (Internet der Dinge), Telematik und digitale Plattformen spielen eine immer wichtigere Rolle im Kombinierten Verkehr. Diese Technologien ermöglichen eine bessere Überwachung von Waren, die Optimierung von Transportrouten und die Verbesserung der Lieferketteneffizienz.

MTL hat mit der Beteiligung an der Protostellar den Weg der externen Digitalisierung gestartet.

Der vereinfachte Zugang zum KV für die zukünftigen Nutzer ist eines der von der Politik geförderten IT-Plattform, die Protostellar gerade realisiert bzw. bereits eine Vielzahl an Tools entwickelt hat, was förderlich für den KV ist.

Darüber hinaus gibt es Förderprogramme der Politik: Die Europäische Union setzt sich aktiv für den Kombinierten Verkehr ein, sowohl aus ökologischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen. Verschiedene Förderprogramme, Subventionen und politische Maßnahmen sollen den Intermodalen Verkehr stärken und den Anteil des Straßengüterverkehrs reduzieren.

Netzwerkentwicklung: Im Laufe der Jahre haben sich immer mehr regionale und internationale Intermodal-Netzwerke entwickelt. Diese Netzwerke ermöglichen es, Güter effizient über verschiedene Ländergrenzen hinweg zu transportieren und den Kombinierten Verkehr nahtlos in die Lieferketten der Unternehmen zu integrieren. Auch auf europäischer Ebene erhielt Protostellar die Aufgabe, der Beschleunigung von Zügen im Grenzübertritt für die Zollverfahren.

Herausforderungen: Trotz der Fortschritte im Kombinierten Verkehr gibt es immer noch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Dazu gehören unterschiedliche Standards und Vorschriften in verschiedenen Ländern, der Bedarf an besserer Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsträgern und die Notwendigkeit, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des intermodalen Transports weiter zu verbessern.

Eine unserer weiteren Aufgaben ist die Entwicklung von Transporten auf der Schiene mit nicht KV-fähigen Transportequipment (trailer etc.), welche ca. 95% des Marktes darstellen. Lediglich 5% haben die technische Voraussetzung, um auf Straße Schiene Straße eingesetzt zu werden.

Insgesamt entwickelt sich der europäische Kombinierte Verkehr weiter, da die Nachfrage nach nachhaltigen und effizienten Transportlösungen steigt. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im Transportsektor sowie Investitionen in Technologie und Infrastruktur werden entscheidend sein, um den Kombinierten Verkehr erfolgreich zu fördern und mit MTL auszubauen.

Als eine Marktchance sehen wir die Verkehre, die über 1500 km international realisieret werden, denn da haben die Trucker mittlerweile auch den Bedarf dies alternativ über Schiff und Schiene zu transportieren (Trailer/WB im Schiff/RoRo Verkehr und auf der Schiene im KV).

II. Wirtschaftsbericht

1. Konjunkturelle Einschätzung des Marktes und Gesamtwirtschaftliche Komponenten mit branchenbezogenen Rahmenbedingungen:

1. Die großen LKW-Trucker haben ihre Flotten erweitert und LKW's in 2021/22 bestellt, um der Nachfrage aus 21/22 zu entsprechen. Die LKW's werden und sind ausgeliefert und keiner benötigt diese Kapazität nun wirklich (gleiches Spiel wie bei den Reedereien mit den Schiffskapazitäten im Deep sea Verkehr). Der starken Verluste von Marktanteilen der Automobilindustrie lässt auch in der Logistik proportionale Transportmengenverluste verzeichnen. Also drängen diese LKW-Kapazitäten und die dort bereits implementierten KV-Systemverkehre zusätzlich zu den offenen LKW-Transportkapazitäten auch in den Markt.

2. Der Trend ist weiterhin, dass konjunkturell die Transportvolumen von Monat zu Monat kleiner werden, die Assets für die Straßentransporte sind da und keiner benötigt diese wirklich, sondern setzt diese gegen den KV-Verkehr ein, d.h. die Straßentransportanteil versuchen Ihren Marktanteil zu erhalten und die Schienentransporte im KV werden weniger, da bisher diese als Transportkapazitätback up eingestuft waren . Das alles, was man politisch und ökologisch nicht wünscht (Straßenverkehr mit Diesel - LKW), wird nicht am Markt nachvollzogen. Dies kann auch an dem Renommée der DB liegen und das zurzeit fehlende Vertrauen damit in die Schiene.

3. Großströmige Volumen können und sollten in den KV Schiene-Straße umstrukturiert werden, aber gibt es Verzögerungen in der Transportabwicklung, werden sofort das KV-Equipment auf die Straße zurück verlagert und dort transportiert. 30 Prozent des KV-Equipments der Trucker wird generell auf der Straße verwendet. Warum nur??

4. Außerdem gibt es auch KV-Abfertigungsverbote für die Schiene von Seite der Industrie oder der Gebietsspediteure, die hier garantierte Transportleistungen verkauft haben. Grund ist das Risiko, wegen Betriebsstörungen - Lokführerausfälle etc. sich gravierende Transportunterbrechungen, was jeden KV-Operator immer wieder trifft, einzuhandeln und damit die SOLL-Zeiten der Ankunft zu verpassen.

5. Die Frage ist wirklich, wie kann das System flexibilisiert werden - Terminals mit Depoterweiterungen, mehr Zugangsmöglichkeiten wie Parkplätze für Anlieferfahrzeuge - Strecke - Equipment - fehlerfreie Abläufe - usw., bzw. die Möglichkeiten national oder international in einer Matrixinfrastruktur erschließen zu lassen auf Initiative der Politik.

Die EU-politische Situation wurde auch unter Forschung und Entwicklung bereits beschrieben.

6. Die maritimen Märkte mit Containertransporten ab deutsche Seehäfen stagnieren.

7. Die Situation der chinesischen Transitverkehre "Seidenstraße" über Land reduziert sich auch, da durch den Krieg RUS - UKR die Sanktionspolitik für Versender und Empfänger Risiken darstellt, die man nicht eingehen möchte und natürlich die gleichen Bedingungen konjunkturell auch in China vorfindet.

Wie im letzten Jahr beschrieben, sind die nachstehenden Feststellungen weiterhin aktuell!

Die Volumina sind in 2023 weiterhin gesunken und je nach Situation rechnen wir ggf. weitere Veränderungen, die nicht abzuschätzen sind, denn eine konjunkturelle Einschätzung fällt schwer, denn wer hätte gedacht, dass die Chemie - Glas - Stahlindustrie extrem unter den Energiepreisen leidet bis zum einstellen von Geschäftsfeldern. Der Maschinenbau, ebenso eine Hochburg in BW, liegt nur noch bei 20 - 40% von den ursprünglichen Exportvolumen.

Was ist mit Zusatzstoffen in Industrieprodukte, die verboten werden - wird die Industrie und Handel weiterhin marktfähig sein? Sind die Transportvolumenspender noch existent? Das Konsumverhalten ist weiterhin rückläufig durch höhere Lebensunterhaltskosten von Essen, über Mieten etc., was Betriebe nicht auffangen können.

Das sind alles Fragen, die keiner beantworten kann, da sich hier Märkte drehen, d.h. auch verändern, die man schwer im Rahmen der externen Verkehrsströme erkennen kann bzw. unterliegen nicht wirklich einer transparenten Ankündigung.

1. Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das Berichtsjahr 2023 stand unter dem Gesichtspunkt Abwicklung des letzten Schiffes aus dem Seidenstraßenverkehr mit Russland für 4 Monate. Hier haben wir monatlich 90 TEUR an Kosten nicht decken können, durch den Preisverfall der europäischen Charterkapazitäten, die aus der Ostsee in den allgemeinen Markt angeboten wurden.

Die Verkehre mit Wilhelmshaven und die fehlende Erweiterung von den ursprünglich geplanten zusätzlichen Deep Sea Schifftransporten, die von Hapag Lloyd und anderen Carriern geplant waren, sind ausgefallen, Verkehre wurden wieder nach Hamburg verlagert. Damit waren Ganzzugkonzepte ab Wilhelmshafen ausgeschlossen, denn es wurden primär Einzelwagenverkehre mit der DB realisiert im shuttle nach Hamburg und mit dortigen Anschlüssen. Die Planung mit Realisierung für die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Lokomotive und Leerwaggon, wurden weiterhin erschwert, d.h. geplante Geschäfte ab/nach Wilhelmshaven sind zu 100% ausgefallen. Die Assets, die wir für diese Geschäfte vorgehalten haben, blieben inaktiv.

Am Spotmarkt haben wir bis Juli 2023 noch Züge fahren dürfen und dann sind diese Verkehre mangels Sondervolumen, verloren gegangen. Die Assets haben wir um 4 Waggonsets und 3 Lokomotiven umgehend reduzieren können. Die bei MRCE angemietete Lok haben wir dann ab Frankfurt/Oder nach Duisburg/Hamburg für die restlichen Seidenstraßenverkehre eingesetzt. Diese Volumen per anno im Seidenstraßenverkehr reduzierten sich von ca. 3000 zu ca. 1200 Zügen Tendenz fallend.

Hier die Leistungswerte der Mengenstrukturentwicklung von 2022 auf 2023 im Verkehr mit der Seidenstraße::

Monat Seidenstraße 2023 Seidenstraße 2023 Diff. Diff.
In TEU In %
Januar 10408 6294 4114 39,5
Februar 8565 5182 3383 39,5
März 9155 5796 3359 36,7
April 6768 5224 1544 22,8
Mai 8036 3815 4221 52,5
Juni 8722 4183 4539 52,0
Juli 11464 3712 7752 67,6
August 13043 2574 10469 80,3
September 10168 1927 8241 81,0
Oktober 7967 1903 6064 76.1
November 7122 1888 5234 73,5
Dezember 4988 1685 3303 66,2
Gesamt 106406 44183 62223 58,5

Auch die Auslastung bestehender Zugsysteme reduzierte sich, so dass die Volumen um 20% bei gleicher Kundenstruktur und Frequenz reduzierte, und damit auch die Erlöse geringer wurden.

Positiv zu sehen war die Papierindustrie, denn hier haben wir Sondervolumen für den Export realisieren können, da das Papier fast nur international vermarktet werden konnte und der europäische Markt schwächelte. Hier konnten wir ein Plus von ca. 25 % verzeichnen, was dann pro Woche durchschnittlich mit ca. einem Zugrundlauf zu quantifizieren ist.

a) Ertragslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 12.751 100,0% 36.109 100,0% -23.358 -64,7%
Bestandsveränderung 0 0,0% -187 0,0% 187 -100,0%
Gesamtleistung 12.751 100,0% 35.922 100,0% -23.171 -64,5%
sonstige betriebliche Erträge 386 3,0% 219 0,6% 167 76,3%
Materialaufwand -11.188 -87,7% -30.088 -83,8% 18.900 -62,8%
Rohertrag 1.949 15,3% 6.053 16,9% -4.104 -67,8%
Personalaufwand -1.444 -11,3% -1.534 -4,3% 90 -5,9%
Abschreibungen -63 -0,5% -56 -0,2% -7 12,5%
sonstige betriebliche Aufwendungen -1.918 -15,0% -1.712 -4,8% -206 12,0%
Zwischensumme -3.425 -26,9% -3.302 -9,2% -123 3,7%
Betriebsergebnis -1.476 -11,6% 2.751 7,7% -4.227 -153,7%
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 0,0% -23 -0,1% 23 -
Finanzergebnis 56 0,4% -4 0,0% 60 >100,0%
Ertragssteuern 225 1,8% -510 -1,4% 735 -144,1%
sonstige Steuern -2 0,0% -2 0,0% 0 0,0%
Ergebnis nach Steuern -1.197 -9,4% 2.212 6,2% -3.409 -154,1%
Jahresüberschuss -1.197 -9,4% 2.212 6,2% -3.409 -154,1%

Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich im Kalenderjahr 2023 um fast 2/3 verringert. Dies spiegelt die wirtschaftlich angespannte Situation wider. Durch den weiter anhaltenden Ukraine Krieg ist insbesondere das Geschäft mit Fernost auf ein Minimum reduziert worden.

Die wesentlichen Ergebnisquellen in 2023 waren das Verkehrsmanagement und die Koordination von Nebenleistung wie z.B. Containerterminal, Zollbehandlung, Transport von Behältern/Container mit Gütern.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist zum Ende des Geschäftsjahres noch als gut einzustufen. Allerdings ist durch die Reduktion des Geschäftsumfangs und damit Verminderung des Rohertrags mit einem Rückgang der finanziellen Mittel zu rechnen. Die Geschäftsleitung ist bestrebt dem durch Kosteneinsparungen entgegenzuwirken.

c) Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8 0,1% 9 0,1% -1 -11,1%
II. Sachanlagen 124 1,9% 124 1,5% 0 0,0%
III. Finanzanlagen 928 14,4% 674 8,1% 254 37,7%
1.060 16,4% 807 9,7% 253 31,4%
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1 0,0% 1 0,0% 0 0,0%
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.496 38,7% 4.906 59,1% -2.410 -49,1%
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.828 43,8% 2.480 29,9% 348 14,0%
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68 1,1% 108 1,3% -40 -37,0%
5.393 83,6% 7.495 90,3% -2.102 -28,0%
6.453 100,0% 8.302 100,0% -1.849 -22,3%

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 253 gestiegen. Die zeigt sich insbesondere im Bereich der Finanzanlagen mit einer Zunahme von T€ 254, während sich die die restlichen Positionen des Anlagevermögens lediglich um T€ -1 vermindert haben.

Der Bankbestand ist aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements und einer Reduzierung des Zahlungszieles um T€ 348 gestiegen

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
A Eigenkapital 4.513 69,9% 5.710 68,8% -1.197 -21,0%
4.513 69,9% 5.710 68,8% -1.197 -21,0%
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 335 5,2% 404 4,9% -69 -17,1%
2. sonstige Rückstellungen 174 2,7% 475 5,7% -301 -63,4%
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.407 21,8% 1.682 20,3% -275 -16,3%
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0,0% 4 0,0% -4 -100,0%
3. sonstige Verbindlichkeiten 24 0,4% 27 0,3% -3 -11,1%
1.940 30,1% 2.592 31,2% -652 -25,2%
6.453 100,0% 8.302 100,0% -1.849 -22,3%

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 4.513. Die Eigenkapitalquote liegt bei 69,9% und ist somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen in der Branche.

Die vorhandene Kontokorrentlinie wurde, wie bereits im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.

Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 275 gemindert.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

 

Umsatzentwicklung

 

Betriebsergebnis

 

Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsatzrendite und den Cashflow heran.

Die Umsatzrendite hat sich durch das negative Betriebsergebnis im Jahr 2023 um 18,7% im Vergleich zum Vorjahr verringert.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassung.

IV. Prognose- und Risiko (Prognosebericht)

In den Geschäftsfeldern Ergänzungsleistungen für die Zugleistungen in Bereich Seidenstraße, sehen wir weiterhin als rückläufig an, da politisch immer neuere Sanktionspakete gegen Russland umgesetzt werden, die im Zentrum eigentlich, wenn die Transportleistung auf russischem Gebiet unterbrochen werden, die duale Nutzung des Transportgutes beinhaltet. In 2021 haben wir noch 2.500 Züge betreut, 2022 waren es dann 1.530 Züge und in 2023 gehen wir wieder von einer Halbierung aus, was sich schon im November/Dezember abzeichnete.

Die Vor- und Nachläufe im maritimen Verkehr von/nach Wilhelmshaven ist geprägt von der Verlagerung eines Fernostgeschäftes von Hapag Lloyd und die damit verbundene Fahrgemeinschaft.

Da werden ca. 2000 x 40' erwartet pro Woche, was eigentlich unsere Kapazitäten abfüllen, könnte in den Relationen, die wir anbieten können. Sollte dieser Service nicht kommen, dann sieht es schlecht aus für unsere mit der Traktion RuG und mit System-H gefahren Verkehre.

Die Geschäfte in der Abfertigung der Locon-Züge sind natürlich auch vom maritimen Chinaverkehr geprägt und lassen eine Reduktion auch erwarten. Bisher haben wir eine feste Vereinbarung mit Locon, die auch bisher nicht angezweifelt wurde für unsere Abfertigungen.

Entscheidend ist die Entwicklung im Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Werden die energieträchtigen Industriegeschäfte in der EU weiterhin Bestand haben oder nicht! Geschäftsverlagerungen oder das Einstellen von Geschäften ist zu erwarten (Bsp.. Chemie -Farben, Glas etc.) Volkswirtschaftlich ist die Frage, wenn das Coronakonkursrecht nicht mehr greift, sind auch sehr viele Konkurse zu erwarten. Hat dies Einfluss auf die Arbeitslosenquote oder nicht - ich kann diese Entwicklung nur als Risiko darstellen und dann die Folgen mit der fehlenden Kaufkraft.

V. Chancen (- und Risikobericht)

Wir sehen Chancen im Kombinierten Verkehr mit Trailer, da man hier die Verkehrsströme die speziell über den Balkan laufen gigantische Volumen beinhaltet. Wird die Wirtschaftskraft in den dortigen Regionen nicht geschwächt, dann gibt der Markt pro Woche 50000 Transporte zwischen Balkan einschl. Türkei und Deutschland pro Woche her. Die Bahn sollte aus politischer Sicht immer im Modalsplit der Verkehrsträger 20 - 30% erreichen, d.h. 15.000 Transporte. Dieses Volumen ist nicht annähernd erreicht. Also gibt es hier gigantische Marktpotentiale.

Ebenso gibt es neue Terminals, welche in lukrativer Wirtschaftsregionen liegen, die zurzeit einem starken Terminalwettbewerb unterliegen. An solchen Standorten kann man auch Verkehr im Wettbewerb der etablierten Unternehmen eintreten.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der aktuellen Entwicklung mit einem Jahresfehlbetrag von rd. € 2 Mio. gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir derzeit von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

 

Brechen den 09. Dezember 2024

Martin Tolksdorf

Florian Tolksdorf

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss warden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Martin Tolksdorf Logistics GmbH, Brechen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Martin Tolksdorf Logistics GmbH, Brechen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Martin Tolksdorf Logistics GmbH, Brechen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

 

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Limburg, den 13. Dezember 2024

MCP Schmidt Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.

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View the document API
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.

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  1. Open Connectors in Claude and add a custom connector.
  2. Enter this server URL and add the connector:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
  1. In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

Run once in your terminal:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this MCP server as a tool in your application:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Martin Tolksdorf Logistics GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 22d7764d74234e90cb450f388e4fbca4",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this configuration to your MCP client:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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