Martin Tolksdorf Logistics GmbHBrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Martin Tolksdorf Logistics GmbHBrechen - Niederbrechen
Anhang1. Allgemein a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen: Die Martin Tolksdorf Logistics GmbH hat ihren Sitz in 65611 Brechen. Sie ist im Handelsregister des 65549 Limburg a.d. Lahn unter HRB 1888 eingetragen. b) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Martin Tolksdorf Logistics GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf. 2. Gliederung und Darstellung Die Bilanz wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches §§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB, 266 HGB aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren die Gliederung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 3. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses a) Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. 4. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Vorjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). b) Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 5. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung a) Bruttoanlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel (Beilage zum Anhang, Anlage 4) zu entnehmen. b) Beteiligungen Zu nachfolgenden Unternehmen bestehen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:
c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 443.116,44 (Vorjahr: € 235.945,47). d) Eigenkapital Der in den Posten Bilanzgewinn einbezogene vorhandene Gewinnvortrag beträgt € 5.684.790,25. e) Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
f) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. g) Nicht bilanzierte sonstige finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 368.667,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Bei dieser Bewertung wurden die Miet- u. Leasingverträge mit der tatsächlichen Restlaufzeit und alle übrigen einzubeziehenden Verträge mit einer Laufzeit von 5 Jahren nach dem Bilanzstichtag bewertet. Damit wurde der Zeitraum herangezogen, den die Gesellschaft ernsthaft zur Erfüllung der Verpflichtung in Aussicht nimmt. Die Restlaufzeit liegt zwischen 15 und 60 Monaten. 6. Sonstige Pflichtangaben a) Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
b) Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Arbeitnehmergruppen Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
d) Unterschrift der Geschäftsleitung
Brechen - Niederbrechen, 09. Dezember 2024 Herr Martin Tolksdorf Herr Florian Tolksdorf Anlagenspiegel
Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 16. Dezember 2024 festgestellt. Lagebericht 2023MT LOGISTICSMARTIN TOLKSDORF LOGISTICS GmbHBrechenI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell von MTL ist eines Containeroperators im Bahnverkehr welcher sich hauptsächlich um die ILU * - Transporte beladen oder leer in Europa konzentriert, sowohl über die maritime und grüne Grenze und dies für unterschiedliche Zielgruppen, inklusive der notwendigen Leistungen (Dokumente, Dokumentation, ggf. packen - auspacken, Terminalservices, Umfuhren etc.)! Hier sind die grundlegenden Elemente dieses Geschäftsmodells: Transport- und Logistikdienstleistungen: Transport der Container von einem Ort zum anderen, die Administration und Prozesskoordination mit Dokumentation an. Dies kann die Zusammenarbeit mit Logistikunternehmen beinhalten, um die nahtlose Bewegung der Container über Straße, Schiene oder Wasserweg sicherzustellen. Verwaltung und Tracking: Kombinierte Verkehre (KV) sind Gütertransporte, bei denen Ladeeinheiten (wie MOCO, Wechselbehälter, Container) auf der Gesamtstrecke von mindestens zwei verschiedenen Verkehrsträgern (z.B. Straße, Schiene, Wasser) befördert werden. Die MTL beschäftigt sich ausschließlich mit der Kombination der Verkehrsträger Eisenbahn und LKW, sprich dem Unbegleiteten Kombinierten Verkehr (UKV) Schiene-Straße, bei dem nur die Ladeeinheiten befördert werden. Charakterisierend für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße ist die Verknüpfung der Systemvorteile zweier Verkehrsträger: die Massenleistungsfähigkeit der Bahn, die sich damit ideal zur Überbrückung großer Distanzen eignet, mit der Flexibilität des LKW, der auf kurzen und mittleren Entfernungen für Sammel- und Verteilerverkehre unschlagbar ist. Der Kombinierte Verkehr ist prinzipiell dafür geeignet, alle Güterarten zu befördern, die auch im Straßenverkehr über größere Entfernungen transportiert werden. Vorteile des KV: Nutzung der Vorteile von Schiene und Straße ohne Warenumladung
Bei der Verknüpfung werden die jeweiligen Vorteile beider Verkehrsträger ideal ausgenützt. Nur komplette Ladeeinheiten wechseln von einem Verkehrsträger auf den anderen; Güter werden nicht umgeladen, sondern bleiben "unberührt". » Ökonomisch Hohe Ladegewichte - dies ist v.a. bei schweren Montan-Gütern ein großer Transportvorteil Straßenmaut nur im Vor- und Nachlauf Unabhängig von schwankenden Treibstoffpreisen Freie Fahrzeug- und Personalkapazitäten, wenn eine Verlagerung von der Straße in den KV erfolgte für den LKW-Unternehmer Ausnahmeregelungen bei Fahrverboten (an Sonntagen kann gefahren werden auf der Schiene) Hohe Transportsicherheit auf der Schiene Entlastung der Straßen (Vermeidung von Staus/Unfällen) » Ökologisch umwelt- und klimafreundliche Transportart, Beitrag zum Klimaschutz durch CO 2 -Einsparung Kundenbeziehungsmanagement: Ein effektives Beziehungsmanagement zu Kunden, Lieferanten und Partnern ist wesentlich. Gute Kundenbetreuung, klare Kommunikation und die Fähigkeit, auf Kundenfeedback einzugehen, tragen dazu bei, langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen und die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Insgesamt dreht sich das Geschäftsmodell eines KV-Operators, um die Bereitstellung einer Schlüsselkomponente für den internationalen Warentransport und die Unterstützung der globalen Lieferketten. Die Rentabilität hängt von der Effizienz der Ressourcenverwaltung, der Fähigkeit zur Anpassung an den Markt und der Qualität der angebotenen Dienstleistungen ab. Entwicklung von Ganzzugkonzepten in einem sich ergänzenden Netzwerk! 2. Forschung und Entwicklung diese Feststellungen gelten auch für 2023 Der europäische Kombinierte Verkehr, auch bekannt als Intermodaler Verkehr, bezieht sich auf den Transport von Gütern über verschiedene Verkehrsträger wie Straße, Schiene und Wasserweg unter Verwendung von Containern, LKW-Trailer oder Wechselbehältern. Dieser Ansatz soll die Vorteile der verschiedenen Transportarten kombinieren, um Effizienzsteigerungen, Kostenreduktionen und Umweltschutz zu ermöglichen. Hier sind einige Entwicklungen im europäischen Kombinierten Verkehr: Umweltaspekte und Nachhaltigkeit: Angesichts der steigenden Umweltbelastung durch den Verkehrssektor wird der Kombinierte Verkehr als umweltfreundlichere Option angesehen. Die Förderung von Transporten auf der Schiene und dem Wasserweg trägt dazu bei, die CO 2 - Emissionen zu reduzieren und den Güterverkehr klimafreundlicher zu gestalten. Infrastrukturinvestitionen: Um den Intermodalen Verkehr zu fördern, sind Investitionen in die notwendige Infrastruktur erforderlich. Dies umfasst den Ausbau von Terminals, die Anpassung von Bahnstrecken für den kombinierten Verkehr, die Modernisierung von Wasserwegen und die Entwicklung von multimodalen Knotenpunkten. Technologische Innovationen: Neue Technologien wie IoT (Internet der Dinge), Telematik und digitale Plattformen spielen eine immer wichtigere Rolle im Kombinierten Verkehr. Diese Technologien ermöglichen eine bessere Überwachung von Waren, die Optimierung von Transportrouten und die Verbesserung der Lieferketteneffizienz. MTL hat mit der Beteiligung an der Protostellar den Weg der externen Digitalisierung gestartet. Der vereinfachte Zugang zum KV für die zukünftigen Nutzer ist eines der von der Politik geförderten IT-Plattform, die Protostellar gerade realisiert bzw. bereits eine Vielzahl an Tools entwickelt hat, was förderlich für den KV ist. Darüber hinaus gibt es Förderprogramme der Politik: Die Europäische Union setzt sich aktiv für den Kombinierten Verkehr ein, sowohl aus ökologischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen. Verschiedene Förderprogramme, Subventionen und politische Maßnahmen sollen den Intermodalen Verkehr stärken und den Anteil des Straßengüterverkehrs reduzieren. Netzwerkentwicklung: Im Laufe der Jahre haben sich immer mehr regionale und internationale Intermodal-Netzwerke entwickelt. Diese Netzwerke ermöglichen es, Güter effizient über verschiedene Ländergrenzen hinweg zu transportieren und den Kombinierten Verkehr nahtlos in die Lieferketten der Unternehmen zu integrieren. Auch auf europäischer Ebene erhielt Protostellar die Aufgabe, der Beschleunigung von Zügen im Grenzübertritt für die Zollverfahren. Herausforderungen: Trotz der Fortschritte im Kombinierten Verkehr gibt es immer noch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Dazu gehören unterschiedliche Standards und Vorschriften in verschiedenen Ländern, der Bedarf an besserer Zusammenarbeit zwischen den Verkehrsträgern und die Notwendigkeit, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des intermodalen Transports weiter zu verbessern. Eine unserer weiteren Aufgaben ist die Entwicklung von Transporten auf der Schiene mit nicht KV-fähigen Transportequipment (trailer etc.), welche ca. 95% des Marktes darstellen. Lediglich 5% haben die technische Voraussetzung, um auf Straße Schiene Straße eingesetzt zu werden. Insgesamt entwickelt sich der europäische Kombinierte Verkehr weiter, da die Nachfrage nach nachhaltigen und effizienten Transportlösungen steigt. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren im Transportsektor sowie Investitionen in Technologie und Infrastruktur werden entscheidend sein, um den Kombinierten Verkehr erfolgreich zu fördern und mit MTL auszubauen. Als eine Marktchance sehen wir die Verkehre, die über 1500 km international realisieret werden, denn da haben die Trucker mittlerweile auch den Bedarf dies alternativ über Schiff und Schiene zu transportieren (Trailer/WB im Schiff/RoRo Verkehr und auf der Schiene im KV). II. Wirtschaftsbericht 1. Konjunkturelle Einschätzung des Marktes und Gesamtwirtschaftliche Komponenten mit branchenbezogenen Rahmenbedingungen: 1. Die großen LKW-Trucker haben ihre Flotten erweitert und LKW's in 2021/22 bestellt, um der Nachfrage aus 21/22 zu entsprechen. Die LKW's werden und sind ausgeliefert und keiner benötigt diese Kapazität nun wirklich (gleiches Spiel wie bei den Reedereien mit den Schiffskapazitäten im Deep sea Verkehr). Der starken Verluste von Marktanteilen der Automobilindustrie lässt auch in der Logistik proportionale Transportmengenverluste verzeichnen. Also drängen diese LKW-Kapazitäten und die dort bereits implementierten KV-Systemverkehre zusätzlich zu den offenen LKW-Transportkapazitäten auch in den Markt. 2. Der Trend ist weiterhin, dass konjunkturell die Transportvolumen von Monat zu Monat kleiner werden, die Assets für die Straßentransporte sind da und keiner benötigt diese wirklich, sondern setzt diese gegen den KV-Verkehr ein, d.h. die Straßentransportanteil versuchen Ihren Marktanteil zu erhalten und die Schienentransporte im KV werden weniger, da bisher diese als Transportkapazitätback up eingestuft waren . Das alles, was man politisch und ökologisch nicht wünscht (Straßenverkehr mit Diesel - LKW), wird nicht am Markt nachvollzogen. Dies kann auch an dem Renommée der DB liegen und das zurzeit fehlende Vertrauen damit in die Schiene. 3. Großströmige Volumen können und sollten in den KV Schiene-Straße umstrukturiert werden, aber gibt es Verzögerungen in der Transportabwicklung, werden sofort das KV-Equipment auf die Straße zurück verlagert und dort transportiert. 30 Prozent des KV-Equipments der Trucker wird generell auf der Straße verwendet. Warum nur?? 4. Außerdem gibt es auch KV-Abfertigungsverbote für die Schiene von Seite der Industrie oder der Gebietsspediteure, die hier garantierte Transportleistungen verkauft haben. Grund ist das Risiko, wegen Betriebsstörungen - Lokführerausfälle etc. sich gravierende Transportunterbrechungen, was jeden KV-Operator immer wieder trifft, einzuhandeln und damit die SOLL-Zeiten der Ankunft zu verpassen. 5. Die Frage ist wirklich, wie kann das System flexibilisiert werden - Terminals mit Depoterweiterungen, mehr Zugangsmöglichkeiten wie Parkplätze für Anlieferfahrzeuge - Strecke - Equipment - fehlerfreie Abläufe - usw., bzw. die Möglichkeiten national oder international in einer Matrixinfrastruktur erschließen zu lassen auf Initiative der Politik. Die EU-politische Situation wurde auch unter Forschung und Entwicklung bereits beschrieben. 6. Die maritimen Märkte mit Containertransporten ab deutsche Seehäfen stagnieren. 7. Die Situation der chinesischen Transitverkehre "Seidenstraße" über Land reduziert sich auch, da durch den Krieg RUS - UKR die Sanktionspolitik für Versender und Empfänger Risiken darstellt, die man nicht eingehen möchte und natürlich die gleichen Bedingungen konjunkturell auch in China vorfindet. Wie im letzten Jahr beschrieben, sind die nachstehenden Feststellungen weiterhin aktuell! Die Volumina sind in 2023 weiterhin gesunken und je nach Situation rechnen wir ggf. weitere Veränderungen, die nicht abzuschätzen sind, denn eine konjunkturelle Einschätzung fällt schwer, denn wer hätte gedacht, dass die Chemie - Glas - Stahlindustrie extrem unter den Energiepreisen leidet bis zum einstellen von Geschäftsfeldern. Der Maschinenbau, ebenso eine Hochburg in BW, liegt nur noch bei 20 - 40% von den ursprünglichen Exportvolumen. Was ist mit Zusatzstoffen in Industrieprodukte, die verboten werden - wird die Industrie und Handel weiterhin marktfähig sein? Sind die Transportvolumenspender noch existent? Das Konsumverhalten ist weiterhin rückläufig durch höhere Lebensunterhaltskosten von Essen, über Mieten etc., was Betriebe nicht auffangen können. Das sind alles Fragen, die keiner beantworten kann, da sich hier Märkte drehen, d.h. auch verändern, die man schwer im Rahmen der externen Verkehrsströme erkennen kann bzw. unterliegen nicht wirklich einer transparenten Ankündigung. 1. Geschäftsverlauf und Ertragslage Das Berichtsjahr 2023 stand unter dem Gesichtspunkt Abwicklung des letzten Schiffes aus dem Seidenstraßenverkehr mit Russland für 4 Monate. Hier haben wir monatlich 90 TEUR an Kosten nicht decken können, durch den Preisverfall der europäischen Charterkapazitäten, die aus der Ostsee in den allgemeinen Markt angeboten wurden. Die Verkehre mit Wilhelmshaven und die fehlende Erweiterung von den ursprünglich geplanten zusätzlichen Deep Sea Schifftransporten, die von Hapag Lloyd und anderen Carriern geplant waren, sind ausgefallen, Verkehre wurden wieder nach Hamburg verlagert. Damit waren Ganzzugkonzepte ab Wilhelmshafen ausgeschlossen, denn es wurden primär Einzelwagenverkehre mit der DB realisiert im shuttle nach Hamburg und mit dortigen Anschlüssen. Die Planung mit Realisierung für die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen wie Lokomotive und Leerwaggon, wurden weiterhin erschwert, d.h. geplante Geschäfte ab/nach Wilhelmshaven sind zu 100% ausgefallen. Die Assets, die wir für diese Geschäfte vorgehalten haben, blieben inaktiv. Am Spotmarkt haben wir bis Juli 2023 noch Züge fahren dürfen und dann sind diese Verkehre mangels Sondervolumen, verloren gegangen. Die Assets haben wir um 4 Waggonsets und 3 Lokomotiven umgehend reduzieren können. Die bei MRCE angemietete Lok haben wir dann ab Frankfurt/Oder nach Duisburg/Hamburg für die restlichen Seidenstraßenverkehre eingesetzt. Diese Volumen per anno im Seidenstraßenverkehr reduzierten sich von ca. 3000 zu ca. 1200 Zügen Tendenz fallend. Hier die Leistungswerte der Mengenstrukturentwicklung von 2022 auf 2023 im Verkehr mit der Seidenstraße::
Auch die Auslastung bestehender Zugsysteme reduzierte sich, so dass die Volumen um 20% bei gleicher Kundenstruktur und Frequenz reduzierte, und damit auch die Erlöse geringer wurden. Positiv zu sehen war die Papierindustrie, denn hier haben wir Sondervolumen für den Export realisieren können, da das Papier fast nur international vermarktet werden konnte und der europäische Markt schwächelte. Hier konnten wir ein Plus von ca. 25 % verzeichnen, was dann pro Woche durchschnittlich mit ca. einem Zugrundlauf zu quantifizieren ist. a) Ertragslage
Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich im Kalenderjahr 2023 um fast 2/3 verringert. Dies spiegelt die wirtschaftlich angespannte Situation wider. Durch den weiter anhaltenden Ukraine Krieg ist insbesondere das Geschäft mit Fernost auf ein Minimum reduziert worden. Die wesentlichen Ergebnisquellen in 2023 waren das Verkehrsmanagement und die Koordination von Nebenleistung wie z.B. Containerterminal, Zollbehandlung, Transport von Behältern/Container mit Gütern. b) Finanzlage Die Finanzlage ist zum Ende des Geschäftsjahres noch als gut einzustufen. Allerdings ist durch die Reduktion des Geschäftsumfangs und damit Verminderung des Rohertrags mit einem Rückgang der finanziellen Mittel zu rechnen. Die Geschäftsleitung ist bestrebt dem durch Kosteneinsparungen entgegenzuwirken. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 253 gestiegen. Die zeigt sich insbesondere im Bereich der Finanzanlagen mit einer Zunahme von T€ 254, während sich die die restlichen Positionen des Anlagevermögens lediglich um T€ -1 vermindert haben. Der Bankbestand ist aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements und einer Reduzierung des Zahlungszieles um T€ 348 gestiegen
Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 4.513. Die Eigenkapitalquote liegt bei 69,9% und ist somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen in der Branche. Die vorhandene Kontokorrentlinie wurde, wie bereits im Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 275 gemindert. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite hat sich durch das negative Betriebsergebnis im Jahr 2023 um 18,7% im Vergleich zum Vorjahr verringert. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassung. IV. Prognose- und Risiko (Prognosebericht) In den Geschäftsfeldern Ergänzungsleistungen für die Zugleistungen in Bereich Seidenstraße, sehen wir weiterhin als rückläufig an, da politisch immer neuere Sanktionspakete gegen Russland umgesetzt werden, die im Zentrum eigentlich, wenn die Transportleistung auf russischem Gebiet unterbrochen werden, die duale Nutzung des Transportgutes beinhaltet. In 2021 haben wir noch 2.500 Züge betreut, 2022 waren es dann 1.530 Züge und in 2023 gehen wir wieder von einer Halbierung aus, was sich schon im November/Dezember abzeichnete. Die Vor- und Nachläufe im maritimen Verkehr von/nach Wilhelmshaven ist geprägt von der Verlagerung eines Fernostgeschäftes von Hapag Lloyd und die damit verbundene Fahrgemeinschaft. Da werden ca. 2000 x 40' erwartet pro Woche, was eigentlich unsere Kapazitäten abfüllen, könnte in den Relationen, die wir anbieten können. Sollte dieser Service nicht kommen, dann sieht es schlecht aus für unsere mit der Traktion RuG und mit System-H gefahren Verkehre. Die Geschäfte in der Abfertigung der Locon-Züge sind natürlich auch vom maritimen Chinaverkehr geprägt und lassen eine Reduktion auch erwarten. Bisher haben wir eine feste Vereinbarung mit Locon, die auch bisher nicht angezweifelt wurde für unsere Abfertigungen. Entscheidend ist die Entwicklung im Krieg zwischen der Ukraine und Russland. Werden die energieträchtigen Industriegeschäfte in der EU weiterhin Bestand haben oder nicht! Geschäftsverlagerungen oder das Einstellen von Geschäften ist zu erwarten (Bsp.. Chemie -Farben, Glas etc.) Volkswirtschaftlich ist die Frage, wenn das Coronakonkursrecht nicht mehr greift, sind auch sehr viele Konkurse zu erwarten. Hat dies Einfluss auf die Arbeitslosenquote oder nicht - ich kann diese Entwicklung nur als Risiko darstellen und dann die Folgen mit der fehlenden Kaufkraft. V. Chancen (- und Risikobericht) Wir sehen Chancen im Kombinierten Verkehr mit Trailer, da man hier die Verkehrsströme die speziell über den Balkan laufen gigantische Volumen beinhaltet. Wird die Wirtschaftskraft in den dortigen Regionen nicht geschwächt, dann gibt der Markt pro Woche 50000 Transporte zwischen Balkan einschl. Türkei und Deutschland pro Woche her. Die Bahn sollte aus politischer Sicht immer im Modalsplit der Verkehrsträger 20 - 30% erreichen, d.h. 15.000 Transporte. Dieses Volumen ist nicht annähernd erreicht. Also gibt es hier gigantische Marktpotentiale. Ebenso gibt es neue Terminals, welche in lukrativer Wirtschaftsregionen liegen, die zurzeit einem starken Terminalwettbewerb unterliegen. An solchen Standorten kann man auch Verkehr im Wettbewerb der etablierten Unternehmen eintreten. Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der aktuellen Entwicklung mit einem Jahresfehlbetrag von rd. € 2 Mio. gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir derzeit von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.
Brechen den 09. Dezember 2024 Martin Tolksdorf Florian Tolksdorf In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss warden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 Abs. 2 und 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Martin Tolksdorf Logistics GmbH, Brechen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Martin Tolksdorf Logistics GmbH, Brechen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Martin Tolksdorf Logistics GmbH, Brechen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Limburg, den 13. Dezember 2024 MCP
Schmidt Treuhand GmbH
Wolfgang Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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Martin Tolksdorf Logistics GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Bahnhofstraße 47
65611 Brechen - Commercial register
- HRB 1888, Limburg a. d. Lahn
- Registration date
- June 7, 2001
- Industry
-
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt - Registered capital
- 25,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Der Geschäftsführer mit der Befugnis die Gesellschaft stets allein zu vertreten, ist befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden.
- Purpose
- - Übernahme von Vertretungen/Agenturen von anderen Speditionen, Reedereien und Schiffmaklern, - Betreiben allgemeiner Speditionsgeschäfte, - Handel mit Transportequipment - Logistik- und Transportconsulting - Organisation von multimodalen Transportketten.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 69,9 % 2,63 Mio
- Fixed Assets 29,7 % 1,12 Mio
- Prepaid Expenses 0,4 % 16,9 k
- Equity 70,1 % 2,64 Mio
- Liabilities 26,8 % 1,01 Mio
- Provisions 3,1 % 115,9 k
Balance sheet data available for 16 earlier fiscal years.
Profit & loss
2023- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 31,2 % 5,68 Mio
- Balance sheet profit/loss 24,6 % 4,49 Mio
- Gross profit 10,7 % 1,95 Mio
- Other operating expenses 10,5 % 1,92 Mio
- Personnel expenses 7,9 % 1,44 Mio
- Annual net profit/loss 6,6 % −1,20 Mio
- Result after taxes 6,6 % −1,20 Mio
- Income and profit taxes 1,2 % −224,1 k
- Depreciation 0,3 % 63,2 k
- Other interest and similar income 0,3 % 60,3 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 3,8 k
- Other taxes 0,0 % 1,7 k
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
P&L data available for 1 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Florian Tolksdorf
since 2015 Managing Director
-
Frank Tesch
since 2024 Managing Director
-
Martin Tolksdorf
since 2003 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
-
Martin Tolksdorff
66.1 %
4k €
-
Florian Tolksdorff
33.9 %
2k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
M***** T******
≥25%
66.1 %
Holds shares in
- System H GmbH 50.0 %
- Protostellar GmbH 25.1 %
History
- 2024
-
05.03.
Member entryFrank Tesch · Managing Director
- 2015
-
16.12.
Member entryFlorian Tolksdorf · Managing Director
-
16.12.
Change of addressMartin Tolksdorf Logistics GmbH
- 2009
-
17.07.
Change of addressMartin Tolksdorf Logistics GmbH
- 2003
-
28.10.
Change of bylawsMartin Tolksdorf Logistics GmbH
-
28.10.
Change of company nameMartin Tolksdorf Logistics GmbH
-
31.01.
Change of representation schemeIst nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Der Geschäftsführer mit der Befugnis die Gesellschaft stets allein zu vertreten, ist befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Durch Gesellschafterbeschluss kann Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilt werden.
-
31.01.
Change of purpose- Übernahme von Vertretungen/Agenturen von anderen Speditionen, Reedereien und Schiffmaklern, - Betreiben allgemeiner Speditionsgeschäfte, - Handel mit Transportequipment - Logistik- und Transportconsulting - Organisation von multimodalen Transportketten.
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
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- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Martin Tolksdorf Logistics GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 22d7764d74234e90cb450f388e4fbca4",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Martin Tolksdorf Logistics GmbH. Include fiscal years and sources.
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