MEN Mikro Elektronik GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlust-rechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MEN Mikro Elektronik GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, 9. Juni 2017 Ernst
& Young GmbH
Schuberth, Wirtschaftsprüfer Helgert, Wirtschaftsprüfer Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2016
Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemeine Informationen Formale Darstellung Der Jahresabschluss der Firma MEN Mikro Elektronik GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr 2016 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 Abs. 2 und 3, 275 HGB ungekürzt aufgestellt. Das Gesamtkostenverfahren findet Anwendung. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma MEN Mikro Elektronik GmbH mit Sitz in Nürnberg im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 5540 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 a HGB erstellt. Die folgenden Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt: Erworbene und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen projektbezogene Entwicklungskosten für Neuprodukte, die bis zur Serienproduktion entstehen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Von dem steuerlichen Wahlrecht zur Sofortabschreibung der geringwertigen Anlagegüter (§ 6 Abs. 2 EStG) wurde Gebrauch gemacht. Die Übernahme dieser Abschreibungsmethode in die Handelsbilanz erfolgte unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Auf den Anlagespiegel wird verwiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Weiter wurden herstellungsbezogene Verwaltungskosten aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert ausgewiesen. Als aktive Rechungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand in Folgeperioden darstellen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach den Bestimmungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter der Anwendung der "Projected Unit Credit Method" durchgeführt. Den Berechnungen wurde nach den geltenden Grundsätzen ein Rententrend von 0,0% p.a. zugrunde gelegt. Der Rechenzins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten Wert von 4,03% angesetzt (Vereinfachungsregelung gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die ausschließlich der Erfüllung dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 78. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive latente Steuern gemäß § 274 HGB ergeben sich im Wesentlichen aufgrund unterschiedlicher Ansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen und Urlaubsansprüchen. Passive latente Steuern gemäß § 274 HGB resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen beim Sachanlagevermögen und bei der Währungsumrechnung sowie aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,47% zugrunde gelegt. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der MEN Holding GmbH werden die Steuerlatenzen der Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2014 beim Organträger berücksichtigt. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. In dem abgelaufenen Geschäftsjahr lagen keine Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vor. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten: TEUR 31 (Vj. TEUR 47). Alle anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 78. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gleitzeitguthaben, Urlaubsansprüche, Gewährleistungsverpflichtungen, Kundenboni, ausstehende Rechnungen und Berufsgenossenschaftsbeiträge gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in der Regel lieferantenseitig durch Eigentumsvorbehalt abgedeckt. Die Besicherung durch Globalzession und Sicherungsübereignung der Vorräte besteht für die Kreditrahmen gegenüber Kreditinstituten. Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.514 (Vj. TEUR 8.081). Außerbilanzielle Geschäfte Leasingverträge Zweck: Diese beinhalten KFZ-Leasing und Leasing von Geschäftsausstattung. Das Operating Leasing wird grundsätzlich zur Sicherung der Liquidität herangezogen, ein Erwerb der Leasinggegenstände würde einen erhöhten Bedarf an liquiden Mitteln zum Zeitpunkt der Anschaffung bedeuten. Durch die Zahlung der Leasingraten in gleichbleibenden monatlichen Raten können die liquiden Mittel entsprechend geschont werden. Ein Risiko würde grundsätzlich nur dann entstehen, wenn die Verwendungsmöglichkeit des Leasinggegenstandes kurzfristig wegfallen würde. Zu den finanziellen Auswirkungen wird auf die sonstigen finanziellen Verpflichtungen verwiesen. Konsignationslagervereinbarungen Zweck: Diese beinhaltenen Konsignationslagervereinbarungen mit Lieferanten für Rohstoffe, welche zur Minimierung der Kapitalbindung bei gleichzeitiger Steigerung der Versorgungssicherheit herangezogen werden. Das Material ist bereits qualitätsgeprüft und jederzeit in der vereinbarten Menge erhältlich. Durch die monatliche Berechnung des Materials erst bei Lagerentnahme werden die Kapitalbindungskosten minimiert. Ein Risiko würde aufgrund von Abnahmeverpflichtungen für kundenspezifische Bauteile grundsätzlich nur dann entstehen, wenn der Materialbedarf kurzfristig wegfallen würde. Zum Stichtag betrug der Bestandswert des Konsignationslagers TEUR 321. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen jährlich aus:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2017 und 2021. Zum Stichtag bestehen Bestellobligos im branchenüblichen Umfang. Das Bestellobligo für Investitionen beläuft sich zum Stichtag auf rund TEUR 135. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Regionen erzielt:
Sonstige betriebliche Erträge Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Berichtsjahr TEUR 42 (Vj. TEUR 381). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Versicherungserstattungen sowie Erlöse aus dem Anlagenverkauf. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 7 (Vj. TEUR 84) und beinhalten Aufwendungen aus dem Anlagenabgang. Forschungs- und Entwicklungskosten Im Geschäftsjahr sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 7.886 angefallen. Davon wurden TEUR 3.306 an selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens im Berichtsjahr aktiviert. Gewinnverwendungsbeschluss/Gewinnverwendungsvorschlag Gemäß dem abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wurde das erzielte Jahresergebnis vertragskonform an die MEN Holding GmbH abgeführt. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Mitglieder der Geschäftsführung • Schmitz Manfred, Nürnberg, Dipl.-Ing. (FH) • Härtlein Bernd, Schwarzenbruck, Dipl.-Ing. (FH) Von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Bezüge der früheren Mitglieder der Unternehmensorgane Von der gebildeten Pensionsrückstellung entfällt auf diese Personengruppe eine Rückstellung für laufende Pensionen in Höhe von TEUR 295 (Vj.: TEUR 272). Angabe gemäß § 285 Nr. 11 HGB Aufstellung über den Anteilsbesitz:
Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den freiwilligen Konzernabschluss der MEN Holding GmbH, Nürnberg, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Die MEN Holding GmbH ist wiederum eine mehrheitliche Tochtergesellschaft der Equita GmbH & Co. Holding KGaA, Bad Homburg, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Equita GmbH & Co. Holding KGaA, Bad Homburg, ist beim elektronischen Bundesanzeiger einsehbar. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Nürnberg, 9. Juni 2017 Die Geschäftsführung Manfred Schmitz Bernd Härtlein Entwicklung des Anlagevermögens 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Geschäftslage und Rahmenbedingungen 1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und der Geschäftsergebnisse Die im Jahre 1982 gegründete MEN Mikro Elektronik GmbH entwickelt und produziert elektronische Baugruppen für spezielle Anwendungen, bei denen die Zuverlässigkeit, Robustheit, Sicherheit und lange Verfügbarkeit im Vordergrund steht. Seit Gründung der MEN Mikro Elektronik GmbH ist der Stammsitz des Unternehmens unverändert Nürnberg. Am Standort waren Ende des Berichtsjahres 278 Mitarbeiter beschäftigt. Die Organisation des Unternehmens am Stammsitz ist in einen größeren operativen und einen kleineren administrativen Bereich gegliedert. Der operative Bereich seinerseits teilt sich auf in die Entwicklung und Industrialisierung (ca. 94 Mitarbeiter zum Jahresende, vor allem Ingenieure), in den Fertigungsbereich mit ca. 88 Mitarbeitern, in Marketing/Vertrieb/Support sowie Produktmanagement mit ca. 53 Mitarbeitern und in Supply Chain Management mit ca. 15 Mitarbeitern. Der relativ kleine, nicht operative Bereich ist unterteilt in Qualitätsmanagement, IT und Controlling/Buchhaltung sowie Human Resources (ca. 28 Mitarbeiter). Das Tochterunternehmen MEN Mikro Elektronik SAS in Frankreich wurde im Jahr 1996 gegründet, um das Vertriebs- und Distributionsnetzwerk in Südeuropa inklusive Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und seit 2013 Afrika zu verstärken. Neben Vertrieb, lokalem Support und Produktmanagement wurde in 2014 eine eigene Entwicklungsabteilung implementiert. Die MEN Micro Incorporated in den USA wurde zunächst als ein reines Verkaufsbüro und technischer Support für den nordamerikanischen und australischen Markt gegründet. In 2013 erfolgte der Umzug in neue Räumlichkeiten in Blue-Bell, PA. Neben Vertrieb, lokalem Support und Produktmanagement ist dort 2013 auch ein Fertigungsstandort implementiert worden. Zu Beginn des Jahres 2016 wurde eine dritte Tochtergesellschaft in China eröffnet. Die MEN Mikro Elektronik Shanghai startet zunächst mit dem Fokus auf Vertrieb und Produktmanagement. Die langfristige Strategie ist, die Niederlassung je nach Marktbedarf auszubauen. Mit ihren Auslandsvertretungen in Frankreich und den USA sowie einem Netz an Distributoren in den wichtigsten Abnehmerländern werden alle wichtigen Märkte in Europa und zu-nehmend auch in Amerika, Asien und der GUS abgedeckt. Die Produkte sind spezialisiert für die Märkte Bahn, Straße und Luftfahrt, aber ebenso geeignet für Applikationen in der Industrie, in der Medizintechnik und in der Energiewirtschaft. Anwendungen finden die Produkte in Steuerungs-, Überwachungs-, Kommunikations-, Infotainment-, Sicherheits- und Testsystemen. Die Produkte werden für diese speziellen Märkte nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt. Als solches ist die MEN Mikro Elektronik GmbH in einem sehr attraktiven Nischenmarkt mit exzellenten Wachstumschancen positioniert. Das Unternehmen konzentriert sich auf "Embedded Electronic" für diese anspruchsvollen Märkte, konnte dort viel Know-how aufbauen und sich durch stete Innovation die technische Marktführerschaft erarbeiten. Gleichzeit folgte die MEN Mikro Elektronik GmbH dem Trend weg vom Baugruppenlieferant hin zum Gerätelieferanten und bietet dabei sowohl Katalogprodukte als auch vollkommen kundenspezifische Lösungen an. Kundenspezifische Lösungen nutzen die Standardprodukte als Basis, so dass es hohe Synergien zwischen kundenspezifischen Lösungen und Standardprodukten gibt. Die Produkte von MEN zeichnen sich dadurch aus, dass sie extremen Umweltbedingungen, wie einem erweiterten Temperaturbereich, Erschütterungen, Stößen und Vibrationen widerstehen können. Oft sind die Baugruppen gegen chemische Einflüsse, Feuchtigkeit und Staub speziell geschützt - entweder durch geeignete Schutzlackierungen oder durch hermetisch dichte Gehäuse, die ebenfalls im Hause selbst entwickelt werden. Wegen der potenziellen Gefährdung von menschlichem Leben oder hoher Kosten im Falle eines Fehlers müssen MEN-Produkte, die in sicherheits- oder erfolgskritischen Applikationen eingesetzt werden, eine vorhersagbare Zuverlässigkeit aufweisen. Entsprechend sind unsere Systeme nach den strengen SIL- und DAL-Sicherheitsstandards bis zu SIL-4 und DAL-A zertifiziert. Durch die permanente, innovative Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die Entwicklung neuer Produktfamilien konnte unser Unternehmen auch im Berichtsjahr weitere, wichtige neue Kunden gewinnen. Die Spezialisierung und Optimierung der Produkte für die Zielmärkte Bahn, Luftfahrt und andere mobile Anwendungen hat ebenfalls dazu beigetragen, sich gegenüber dem Wettbewerb - auch aus Fernost - zu behaupten. 2. Branchenentwicklung in Deutschland und weltweit Betrachtet man den gesamten Welt-Elektromarkt, so ist dieser mit einem Marktvolumen von 3.611 Mrd. Euro (2015) einer der größten Wirtschaftsbranchen weltweit. Das starke Marktwachstum der Jahre 2011 (+5%) und 2012 (+8%) konnte sich im Jahr 2013 (-1%) nicht gleichermaßen fortsetzen. Ein wiedererstarktes Wachstum konnte in 2014 (+5%) und 2015 (+3%) verbucht werden, wobei das Marktwachstum vor allem von den Schwellenländern (+5%) getragen wurde, wohingegen die Industrieländer (+2%) einen deutlich geringeren Zuwachs zeigten. Für die Folgejahre wird ein stabiles Wachstum von 3 bis 4% prognostiziert. Der europäische Elektromarkt legte 2015 mit +3% auf 671 Mrd. Euro zu und wuchs damit um ca. 1%-Punkt stärker als der amerikanische Markt. Der Anteil Europas am Gesamt-Elektromarkt macht heute ca. 18% des Weltmarktes aus. Wachstumsprognosen mit 3% für die Folgejahre zeigen bestenfalls ein vergleichbares, wohl aber ein etwas geringeres Wachstum als der globale Markt insgesamt. Der deutsche Markt für elektronische und elektrotechnische Erzeugnisse wuchs in 2015 um 2% auf 120 Mrd. Euro und blieb mit einem Weltanteil von 3% hinter China, den USA, Japan und Südkorea der fünftgrößte der Welt. Für 2016 und 2017 werden leichte Zuwächse von je 2% erwartet. Auf Asien entfielen in 2015 mit 2.094 Mrd. Euro 58% des globalen Elektromarktes. Mit einem Anstieg von 4% legte der asiatische Markt 2015 erneut überdurchschnittlich zu. Für 2016 und 2017 werden Zuwächse von 4 bis 5% erwartet. Der chinesische Markt ‒ mit einem Volumen von 1.319 Mrd. Euro und einem Anteil von 37% der mit weitem Abstand größte Ländermarkt weltweit ‒ sollte nach seinem letztjährigen Plus von 6% auch 2016 und 2017 wieder um je 6% wachsen. Bezogen auf der von der MEN Mikro Elektronik GmbH bedienten Nische Embedded Electronic ist generell ein stetiger Bedarfszuwachs von solch integrierter Elektronik in unseren Geschäftsfeldern zu erkennen. Begründet sei dies durch erhöhten Bedarf an Automatisierung, Kommunikation, Mobilität und IT Sicherheit (mitunter zusammengefasst unter den Begriffen Industrie 4.0 und Internet der Dinge "IoT"), stetigem Bedarfszuwachs an sicherer Elektronik und steigendem Energiebedarf. Letzteres ermöglicht den Einsatz von Embedded Electronic sowohl bei der Energiegewinnung als auch der intelligenten Energienutzung und -verteilung. Im von der MEN als eigenständiges Geschäftsfeld Rail und Public Transport identifiziertem Bereich der Eisenbahntechnik wird ein jährliches Marktwachstum von 2,5% bis 3% pro Jahr vorhergesagt. Dies leitet sich durch das Bevölkerungswachstum und die zunehmende Mobilität ab. Treiber ist der öffentliche Nahverkehr (bis zu 10% pro Jahr vor allem in Asien/USA) sowie das European Rail Traffic Management System in Europa ("ERTMS"). Im Bereich Elektronik wird sich in einem grundsätzlich positiven Umfeld überproportionales Wachstum ergeben. Grundsätzlich wächst die Elektronik ca. doppelt so schnell wie dieser Markt - bedingt durch die relative Kurzlebigkeit der Elektronik und der genannten fortschreitenden Digitalisierung. Im von der MEN als eigenständiges Geschäftsfeld Embedded Electronic identifiziertem Bereich finden sich als wichtigste Märkte Automation, Luftfahrt und Energietechnik. Für die Luft- und Raumfahrt geht man von einem Wachstum von ca. 5% pro Jahr aus. Dieses Wachstum ist im Bereich der zivilen Luftfahrt bereits durch feste Aufträge für die nächsten Jahre belegt. Ähnlich gestaltet sich das Wachstum im militärischen Bereich. Hier ist es vor allem durch unbemannte Flugzeuge (Drohnen) begründet. Auch der Bereich Space wird stark wachsen - die Anzahl der Kommunikationssatelliten wird sich in den nächsten zehn Jahren vervielfachen. Diese Satelliten werden kleiner, kostengünstiger und weniger langlebig sein als derzeitige. Das Wachstum im Bereich industrieller Automation ist weiterhin verhalten auf ca. 2 bis 3% vorhergesagt, wobei die Robotik am stärksten wachsen wird, da aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung (Schlagwort "Industrie 4.0" - also die 4. Revolution innerhalb der Industrie) eine Zusammenführung der Arbeitsfelder von Robotern und Menschen erfolgt. Im Allgemeinen führt eine fortschreitende Automatisierung, eine stetige Steigerung der Effizienz sowie ein hohes Maß an Kommunikation und Vernetzung bei Senkung des Energieverbrauchs zu einem steigenden Bedarf an hoch integrierter Elektronik. Als Fazit kann zusammenfassend genannt werden, dass ein kontinuierliches Wachstum in beiden Geschäftsfeldern Rail und Public Transport und Embedded Electronic erwartet wird. Somit ist ein Wachstum der Firma nicht allein durch Verdrängung möglich, sondern auch durch das Partizipieren am allgemeinen Marktwachstum. II. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die MEN Mikro Elektronik GmbH einen Umsatz von TEUR 52.529 bei einem operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von TEUR 7.665. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Wachstum von 13,8% beim Umsatz und 10,4% beim operativen Gewinn. Gestützt auf innovative Produkte und hohe Diversifikation in den regionalen und vertikalen Märkten sowie in unserer Kundenstruktur konnten wir flexibel auf Entwicklungen in den Märkten reagieren und trotz wachsender Unsicherheiten der weltweiten Konjunkturentwicklung unsere Wachstumsziele in 2016 erreichen. III. Lage des Unternehmens 1. Ertragslage In einem nach wie vor anspruchsvollen Marktumfeld, das von Unsicherheit und Volatilität geprägt war, entwickelte sich der Umsatz mit TEUR 52.529 um 13,8% über dem Vergleichswert des Vorjahres von TEUR 46.140. Insbesondere von den Bereichen Power und Energy und Rail und Public Transport gingen, nach verhaltener Geschäftsentwicklung im Vorjahreszeitraum, wieder starke Wachstumsimpulse aus. Im Berichtsjahr legte die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Leistungen zuzüglich aktivierte Eigenleistungen) bedingt durch den im Vergleich zum Vorjahr deutlichen Rückgang der Bestandveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie der geringeren Erträge aus aktivierten Eigenleistungen unterproportional um 8,8% auf TEUR 55.968 zu (Vj.: TEUR 51.460). Dabei entwickelten sich die Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Leistungen gegenüber dem Jahresbeginn mit TEUR -114 sowie gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit TEUR -1.661 rückläufig. Auch die Erträge aus aktivierten Eigenleistungen gingen leicht um TEUR 220 zurück und betrugen im Berichtsjahr TEUR 3.553 (Vj.: TEUR 3.773). Die Rohertragsmarge gemessen an der Gesamtleistung belief sich im Jahresmittel auf 52,4% und somit aufgrund von negativen Wechselkurseffekten sowie im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Aufwendungen für Fremdleistungen leicht unter dem Vorjahresniveau (Vj.: 53,0%). Bedingt durch den gegenüber dem Vorjahr gewachsenen Personalstand und durch die allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhung in Deutschland in Höhe von 2,8% ab dem 1. August 2016, legten die Personalaufwendungen von TEUR 15.014 auf TEUR 15.525 zu. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEUR 6.936 um TEUR 582 über den Vorjahreswerten (Vj.: TEUR 6.354). Die wesentlichen Treiber hierfür waren die Aufwendungen für Verkaufsprovisionen, Miet- und Leasingaufwendungen, Rechtskosten, Aufwendungen für Wartung und Instandsetzung sowie Werbungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge entwickelten sich um TEUR 235 auf TEUR 801 rückläufig und waren im Wesentlichen bedingt durch die geringeren Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Aus dem Umsatzwachstum resultiert in 2016 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von TEUR 7.665 (Vj.: TEUR 6.940), dies bedeutet einen Zuwachs von 10,4% gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug TEUR 5.859 (Vj.: TEUR 6.001) und enthält Abschreibungen in Höhe von TEUR 855 (Vj.: TEUR 85) auf selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte. 2. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nahm im Geschäftsjahr deutlich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.760 auf TEUR 5.038 (Vj.: TEUR -1.722) zu. Insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben weniger deutlich zugenommen als im Vorjahr. Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in den letzten zwei Geschäftsjahren beruht auf einer tendenziellen Verschiebung der Auftragsabrechnungen in das 4. Quartal des Geschäftsjahres und einer Ausweitung der Zahlungsziele bei Großkunden. Darüber hinaus hatten im Geschäftsjahr 2015 der Verbrauch/Abnahme von Rückstellungen sowie die gegenüber dem Vorjahr stärkere Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einen negativen Einfluss auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 5.774 ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 521 angestiegen und ist überwiegend auf die Investitionen in technische Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf TEUR 823 und lag bedingt durch die deutlich geringere Inanspruchnahme von Mitteln aus gewährten Kontokorrentlinien deutlich unter dem Vorjahresniveau in Höhe von TEUR 4.431. Zum Stichtag nahmen die liquiden Mittel von TEUR 774 auf TEUR 861 zu. Die MEN Mikro Elektronik GmbH verfügte während des gesamten Geschäftsjahrs über eine ausreichende und angemessene Liquiditätsausstattung. Von Seiten der Hausbanken stehen Kreditlinien in Höhe von TEUR 9.800 zur Verfügung, um auch kurzfristig Finanzierungsspielraum zu haben. Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der MEN Mikro Elektronik GmbH betrug zum Stichtag TEUR 36.301 (Vj.: TEUR 29.613). Das Anlagevermögen der MEN betrug dabei TEUR 10.943 (Vj.: TEUR 6.953). Die größte Position innerhalb des Anlagevermögens bilden neben den technischen Anlagen und Maschinen mit TEUR 2.666 (Vj.: TEUR 905) die selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerte mit TEUR 6.002 (Vj.: TEUR 3.551). Bei den kurzfristigen Vermögensgegenständen sind die Vorräte und die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wesentlich. Der Bestand an Vorräten lag mit TEUR 10.742 auf Vorjahresniveau (Vj.: TEUR 10.658). Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bezifferten sich zum Stichtag auf TEUR 12.103 (Vj.: TEUR 8.583). Der Hauptgrund für den Anstieg waren das umsatzstarke letzte Quartal 2016 sowie der gegenüber Vorjahr gestiegene Umsatzanteil von Kunden mit längerem Zahlungsziel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 1.059 auf TEUR 1.175 rückläufig gewesen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Tochtergesellschaften. Bedingt durch die Abführung des Periodenüberschusses in voller Höhe beträgt das Eigenkapital unverändert TEUR 12.975 und entspricht einer Eigenkapitalquote von 35,7%. Die Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.264 (Vj.: TEUR 1.917) und beinhalten im Wesentlichen sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.790 (Vj.: TEUR 1.473). Die größten Positionen innerhalb der sonstigen Rückstellungen bilden neben den Garantierückstellungen die Rückstellungen für Gleitzeitguthaben und Urlaubsansprüche. Die langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bezifferten sich auf TEUR 474 (Vj.: TEUR 444). Die Gesellschaft weist für 2016 aufgrund der Ergebnisabführung keine Steuerrückstellungen aus. Neben den Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.370 (Vj.: TEUR 4.479) sind kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 2.796 (Vj.: TEUR 1.837) und erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen mit TEUR 25 (Vj.: TEUR 25) zu verzeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen von TEUR 8.158 im Vorjahr auf TEUR 12.567 in 2016. Dies ist im Wesentlichen durch die Ergebnisabführung entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber der MEN Holding GmbH begründet. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 304 (Vj.: TEUR 223) beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 239 (Vj.: TEUR 197) sowie kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 57 (Vj.: TEUR 8). 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens die Liquiditäts- und Cashflow-Entwicklung sowie das EBITDA- wie auch Jahresergebnis herangezogen. Umsatz, Auftragsbestand und Liquidität werden arbeitstäglich verfolgt. Es wurde ein Berichtswesen aufgebaut, das einen monatlichen Überblick zur Unternehmensentwicklung erlaubt. Zur Umsatz- und Ergebnissteuerung erfolgen Analysen der Projektergebnisse. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind Kennzahlen zur Fertigungssteuerung und Qualitätssicherung, Kunden- und Lieferantenbeziehungen, Kundenzufriedenheit, Arbeitnehmerbelange, Personaldaten, Umweltaspekte sowie Ressourcenschonung zentrale Bestandteile der Unternehmenssteuerung. IV. Berichte über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Risiken Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil aller strategischen Überlegungen, aller Planungen sowie aller Prozesse und Aktivitäten im Unternehmen. Dabei versuchen wir nicht nur Risiken für das Unternehmen und deren Mitarbeiter, sondern auch für Kunden, Lieferanten und die Gesellschaft zu berücksichtigen. Ganzheitliches Denken wird von der Führungsebene vorgelebt. Die Ziele des Finanz- und Risikomanagements der MEN Mikro Elektronik GmbH bestehen in der Sicherung der Liquidität, der Begrenzung finanzieller Risiken sowie im zweckmäßigen Einsatz des Kapitals, das konsequent genutzt wird, um das organische Wachstum zu gewährleisten. Zur Minimierung des Liquiditätsrisikos und zur Planung des Finanzmittelbedarfs wird im Rahmen der Unternehmensplanung die Liquiditäts- und Finanzlage fortlaufend prognostiziert. Überdies verfügt das Unternehmen über ein effizientes Debitorenmanagement, um Liquidität zu sichern und Ausfallrisiken zu reduzieren. Mit den meisten Kunden bestehen langfristige partnerschaftliche Beziehungen - stets wird der persönliche, partnerschaftliche Dialog gesucht. Offene Posten, Zahlungsverhalten und Kreditlimits der Kunden werden fortlaufend überwacht und bewertet. Bei Bedarf werden externe Ratings eingeholt. Zahlungsausfälle und Einzelwertberichtigungen kommen nur in sehr seltenen Fällen vor. Drohende Zahlungsausfälle werden bewertet und entsprechend wertberichtigt. Die Geschäftsvorfälle des Unternehmens werden überwiegend in Euro abgewickelt. Die Währungsrisiken aus US-Dollar-Transaktionen werden durch den Einsatz von Finanzinstrumenten minimiert. Als weltweit agierendes Unternehmen ist die MEN Mikro Elektronik GmbH den Schwankungen auf den Absatzmärkten ausgesetzt. In operativer Hinsicht wird diesem Risiko des Unternehmens mit der Unabhängigkeit von Märkten, Regionen und von Kunden begegnet. Das internationale Engagement schützt vor den Auswirkungen plötzlicher nationaler Krisen. Die Fokussierung auf nicht nur einen vertikalen Markt bewahrt vor Preis- und Absatzschwankungen einzelner Branchen. Am Standort Deutschland wird bewusst festgehalten - sowohl für die Produktion als auch für die Entwicklung. Deutschland zeichnet sich neben sehr stabilen politischen Verhältnissen und geringer Kriminalität durch sehr gute Infrastruktur aus. Alle Gebäude sind mit notwendiger Alarmtechnik (Feuer/Einbruch) mit automatischer Meldung an entsprechende Behörden ausgestattet. Ergänzt wird dies durch Diebstahlschutz und Zugangsbeschränkungen, welche auch für die Geheimhaltung bestimmter Dokumente notwendig sind. Unser Unternehmen pflegt den Kontakt mit lokalen technischen Hochschulen aktiv, so dass das Personalrisiko im Ingenieursbereich minimiert ist. Im Bereich der gewerblichen Arbeitskräfte setzt MEN auf eigene Ausbildung im Rahmen des dualen Systems (schulische Ausbildung parallel zur praktischen Ausbildung im Unternehmen). Personalbedarfsspitzen werden durch lokale Dienstleister ausgeglichen, mit denen ein langjähriges, partnerschaftliches Verhältnis besteht. Rückgrat des Unternehmens ist die IT-Infrastruktur und so wird auf diesen Bereich größter Wert gelegt. Datensicherheit, Zugriffskontrollen und ausgefeilte Datensicherungsstrategien werden stets auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten. Die interne EDV weist eine Verfügbarkeit von mehr als 99,9% auf. Alle aktiv benutzten Software-Pakete sind auch aus diesem Grund in Wartung der jeweiligen Lieferanten. Auch die Geheimhaltung von Kundendateien ist gewährleistet. Im Produktionsprozess wird von der Bauteileauswahl über die gesamte Lieferkette, über die Produktion bis zur Warenlieferung selbst darauf geachtet, Risiken klein zu halten. Soweit wie möglich versuchen wir, für eine Komponente mindestens zwei Lieferanten zu haben. Die Verfügbarkeit der Lieferanten wird bei Einführung der jeweiligen Komponente überprüft. Ansonsten sind wir bestrebt, unsere wichtigen Lieferanten langfristig zu binden und mit entsprechenden Liefervereinbarungen (wie Pufferlager) die Versorgung mit Material zu gewährleisten. Für entscheidende Maschinen in der Produktion sind Wartungsverträge geschlossen, welche im Fehlerfall innerhalb von 8 bzw. 24 Stunden für Ersatzteile sorgen. Zudem sind alle wichtigen Produktionsanlagen mindestens 2-fach vorhanden. Außerdem steht für alle Fälle ein externer Bestückungsdienstleister bereit, um die Produktion zu unterstützen. Die Ware wird sorgfältig verpackt und nur mit namhaften Logistikunternehmen versandt, so dass gewährleistet ist, dass die Ware termingerecht in einwandfreiem Zustand ihren Bestimmungsort erreicht. Lagerbestände sind aufgrund der Langzeitlieferverpflichtungen unvermeidlich, werden aber rechtzeitig und systematisch wertberichtigt. 2. Chancen Durch einen unserer Grundsätze zur Risikominimierung - Unabhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten - ergeben sich durch die Diversität hohe Chancen. So kann MEN Kenntnisse und Kompetenzen, die für Entwicklungen in speziellen Märkten erlangt werden, problemlos auf Produkte in anderen Märkten übertragen und somit effizient einen Mehrwert für die Kunden bieten. Verdichtet wird dieser Grundsatz durch eine Aufteilung der akquisitionsrelevanten Bereiche in zwei Geschäftsfelder Rail und Public Transport und Embedded Electronic. Geschäftsfeldspezifische Solution Teams bestehend aus Vertriebsmitarbeitern, Produktmanagern und Field Application Engineers arbeiten fokussiert gemeinsam an der Gewinnung von Projekten aus dem jeweiligen Geschäftsfeld. Dadurch wird eine Kompetenzverdichtung und Fokussierung der Mitarbeiter erreicht. Megatrends wie Internet der Dinge, Digitalisierung, E-Mobilität, Energieeffizienz und Konsolidierung der Märkte greifen zum Großteil in allen adressierten Absatzmärkten und schaffen verstärkt Absatzpotentiale für MEN. Im Speziellen ergeben sich neue Potentiale durch steigenden Bedarf an funktionaler Sicherheit, Abstraktion, Virtualisierung, Interoperabilität durch Standardisierung und Konnektivität gepaart mit IT-Sicherheit. Adressiert werden diese durch MEN Plattformen wie Rail Data Center, Train Control Systeme und das Netzwerk-Portfolio. Überdurchschnittliches Wachstum im Welt-Elektromarkt wird verstärkt in Schwellenländern generiert, wohingegen in Europa moderates Wachstum prognostiziert wird. Dies gilt in gleichem Maße für die von MEN hauptsächlich vermarktete Embedded Electronic. Um das geplante Unternehmenswachstum zu sichern, werden verstärkt Aktivitäten in sich entwickelnden Ländern mit hohem Potenzial unternommen. Dazu gehören speziell Russland und der Rest der GUS sowie China und der Mittlere Osten. Trotz der aktuellen geopolitischen Einflüsse in Russland und Teilen der GUS hält MEN an der Fokussierung dieser Region fest und strebt durch Kooperationen mit lokalen Partnern eine deutliche Verbesserung der Absatzchancen in unseren Zielmärkten an. In Zusammenarbeit mit chinesischen Herstellern von Eisenbahntechnologie erschließen sich nicht nur große Potentiale durch die vielen lokalen Programme zum rasanten Aufbau und Erweiterung der Eisenbahninfrastruktur. Auch durch die Export-Strategie der chinesischen Unternehmen - speziell auch nach Europa - ergeben sich neue Absatzmöglichkeiten, da europäische Standards hierfür Grundvoraussetzung sind. Weiterhin werden gute Absatzchancen in Italien, Spanien und Nordamerika gesehen. Speziell in den USA erfolgte durch die Erweiterung der Niederlassung zu einem Fertigungsstandort eine konsequente Fokussierung auf den amerikanischen Markt. Obwohl MEN den klassischen Automotive-Markt nicht bedient, finden sich auch im Bereich der Straßenfahrzeuge verstärkt Absatzpotentiale. Zum einen zeigt sich dies durch eine hohe Nachfrage nach Komfort-Elektronik im Öffentlichen Nahverkehr und in Fernbussen, zum anderen durch Entwicklungen im Bereich Autonomes Fahren. Durch geopolitische Veränderungen (z.B. in Nord-Amerika) finden sich verstärkt Bestrebungen zur Energieautonomie. So ergeben sich weitere Absatzchancen für die Zukunft nicht nur in intelligenter Energieverteilung, sondern auch für robuste vernetzte System zur Energiegewinnung, z.B. bei Öl- und Gasbohrplattformen. V. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir einen Umsatzanstieg in Höhe von 8,5% auf TEUR 57.000 und eine angemessene Steigerung des operativen Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA). Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir den Vertrieb weiter verstärken. Sowohl am Standort in Nürnberg, als auch in den Tochtergesellschaften in den USA, China und in Frankreich konnten neue, erfahrene Mitarbeiter hinzugewonnen werden, die zusammen mit dem Produktmanagement eine hohe Beratungskompetenz beim Kunden beweisen. Trotz der Tatsache, dass die Märkte immer noch durch große politische Unsicherheit weltweit geprägt sind, erwarten wir ein positives Geschäftsjahr 2017. Im 1. Quartal ist die Geschäftstätigkeit wie erwartet eher verhalten. Ab dem 2. Quartal zeigt sich eine deutliche Zunahme der Geschäftsaktivität, so dass die gesteckten Ziele erreicht werden sollten. Neben der wichtigsten marktunabhängigen Messe "Embedded-World" werden zahlreiche fachspezifische Messen (z.B. "Aircraft Interior", "Rail Safety Orlando", "Aircraft Electronics", "Railtex", "Rail Africa", "APTA Expo Atlanta") für neue Impulse sorgen. VI. Forschungs- und Entwicklungsbericht Um den sehr dynamischen Anforderungen der Märkte und Kunden mit immer weiter entwickelten technischen Lösungen begegnen zu können, hat die Forschung und Entwicklung für MEN eine elementare Bedeutung. Unsere Entwicklungsabteilung konzentriert sich neben der Entwicklung von kundenspezifischen Produkten und Lösungen auf die Optimierung und Weiterentwicklung bestehender sowie die Einführung neuer Technologien und Standardprodukte. Dabei strebt MEN kontinuierlich nach Technologieführerschaft bezüglich Innovativität, Qualität und Einzigartigkeit seiner Produkte. Die zunehmende Nachfrage nach immer komplexeren Baugruppen und Systemen in langfristig orientierten Bereichen wie Sicherheit und Verkehr und die damit stetig steigenden Markt- und Kundenanforderungen an die Technologie- und Lösungskompetenz der Hersteller bestätigen uns darin. Dies bedeutet unverändert hohe Investitionen in Entwicklung und Technologie. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 7.886, was einem Umsatzanteil von 15,0% entspricht.
Nürnberg, 21. April 2017 Die Geschäftsführung Manfred Schmitz Bernd Härtlein |
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duagon Germany GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Neuwiederstr. 1 - 7
90411 Nürnberg - Commercial register
- HRB 5540, Nürnberg
- Registration date
- February 3, 1982
- Industry
-
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Herstellung von bestückten Leiterplatten
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik - Registered capital
- 2,100,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Herstellung und Entwicklung elektronischer Baugruppen, die Erstellung von Software sowie der Vertrieb dieser Erzeugnisse.
Financials
Older figures · 2017 Why?
Why are there no newer figures?
The latest figures available here relate to fiscal year 2017. They describe the company at that time.
When are statements due?
Corporations such as GmbH, UG and AG generally have to disclose their accounts. The usual deadline is twelve months after the fiscal year ends; capital-market-oriented companies have shorter deadlines. A newly formed company may therefore not have filed its first statement yet.
What is published at each company size?
Size classes depend on total assets, annual revenue and average employee numbers. Generally, at least two of the three thresholds must be met on two consecutive reporting dates. Special rules apply to newly formed companies and certain reorganisations.
- Micro-companies
- up to €450,000 total assets · €900,000 revenue · 10 employees May meet their disclosure obligation by depositing a balance sheet. It can be retrieved from the Unternehmensregister after registration and payment of a fee. A profit and loss statement does not have to be disclosed, so only limited figures may be available.
- Small companies
- up to €7.5 million total assets · €15 million revenue · 50 employees Generally disclose a balance sheet and notes, with permitted simplifications. They do not have to disclose their profit and loss statement. Revenue is therefore often absent from public filings, although some profit figures may still appear in the balance sheet.
- Medium-sized companies
- up to €25 million total assets · €50 million revenue · 250 employees Disclose a balance sheet, profit and loss statement, notes and management report, with statutory simplifications. Revenue and certain expenses may be combined into a gross-result figure in the profit and loss statement.
- Large companies
- Exceed at least two of the limits for medium-sized companies. Generally disclose full annual accounts, including the balance sheet, profit and loss statement and notes, together with a management report. Capital-market-oriented companies are generally classified as large.
These thresholds generally apply to fiscal years starting in 2024 or later; early application was permitted for 2023. Some thresholds were lower for older statements.
Other legal forms and exemptions
Sole traders and partnerships with a natural person bearing unlimited liability generally fall outside the disclosure rules for corporations. Particularly large businesses may nevertheless be covered by the German Public Disclosure Act. Certain subsidiaries may also qualify for exemptions when included in consolidated accounts.
Other reasons for missing or older figures
These are general explanations. Missing figures alone do not establish which reason applies to this company.
- Not yet due or filed late
- A statement may still be within its filing deadline or may be submitted late. The Federal Office of Justice can start administrative fine proceedings for disclosure breaches. Absence from this page does not establish such a breach.
- Changes in disclosure scope
- If a company becomes smaller or uses permitted simplifications, later statements may contain less detail or may only be deposited. A figure available in earlier years may then be absent.
- Removal, reorganisation or winding up
- Reports under this company may end after removal from the register or a merger. Liquidation, insolvency or inactivity does not automatically remove disclosure obligations; these generally continue until removal from the register.
- Data coverage
- A statement may already be published or deposited but not yet be included or fully processed in our dataset. Missing individual disclosures in the document also limit the figures that can be derived.
Newer figures appear here once the relevant statements have been added to our dataset and processed. This hint describes the data available on this page.
Balance sheet
- Current Assets 60,7 % 23,23 Mio
- Fixed Assets 38,5 % 14,73 Mio
- Prepaid Expenses 0,9 % 339,5 k
- Liabilities 60,3 % 23,10 Mio
- Equity 33,9 % 12,98 Mio
- Provisions 5,8 % 2,22 Mio
Balance sheet data available for 11 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 81,8 % 56,26 Mio
- Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 8,2 % −5,66 Mio
- Other capitalized own work 4,8 % 3,30 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 3,7 % 2,52 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,8 % −564,0 k
- Other operating income 0,7 % 475,4 k
- Other interest and similar income 0,0 % 20,7 k
- Material expenses 51,7 % 26,54 Mio
- Personnel expenses 32,7 % 16,77 Mio
- Other operating expenses 15,2 % 7,78 Mio
- Interest and similar expenses 0,4 % 216,1 k
- Other taxes 0,0 % −7,7 k
- Zwischensumme (Umsatz und sonstige betriebliche Erträge) 59,47 Mio
- Summe betriebliche Aufwendungen −53,60 Mio
- Finanzergebnis −195,4 k
- Result after taxes 5,67 Mio
- Annual net profit/loss 0
P&L data available for 11 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Hans-Joachim Hermann
since 2024 Managing Director
-
Martin Georg Senger
since 2023 Managing Director
-
Alain Chapuis
since 2021 Procura
-
Alexander von Allmen
since 2025 Procura
-
Andreas Wöhrmann
since 2023 Procura
-
Christian Zeiher
since 2021 Procura
-
Christopher Stender
since 2024 Procura
-
Dimitrios Tsompanidis
since 2023 Procura
-
Matthias Forster
since 2023 Procura
-
Sonja Mehrlich
since 2025 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- duagon Deutschland GmbH DEU 100.0 % 2.1M €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
Holds shares in
History
- 2026
-
20.03.
Exit of positionMichael Dr. Goldbach · Managing Director
-
20.03.
Exit of positionUwe Heinz Mierike · Procura
- 2025
-
16.07.
Member entrySonja Mehrlich · Procura
-
21.02.
Exit of positionFélix André Bécheiraz · Procura
-
21.02.
Member entryAlexander von Allmen · Procura
-
21.02.
Exit of positionThomas Motschmann · Procura
- 2024
-
10.12.
Member entryHans-Joachim Hermann · Managing Director
-
20.08.
Exit of positionD**** K***** · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2017 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2016 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2015 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2014 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2013 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2016 Jahresabschluss Full text
Register documents
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- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for duagon Germany GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 7489d5b8725ecbb70f2b3ecacce1a58a",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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