MIFCOM GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens I.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die MIFCOM GmbH, eine 100-prozentige Tochter der IM Management GmbH, ist seit 2008 erfolgreich am Markt etabliert und gehört zu den führenden Herstellern maßgeschneiderter, leistungsstarker Computersysteme in der DACH-Region. Unser Unternehmen spezialisiert sich auf die Entwicklung, Wartung und den Vertrieb individuell konfigurierbarer Computerlösungen, darunter Desktop-PCs, Notebooks, Workstations und Server. Unser Leistungsangebot beginnt mit einer umfassenden Marktanalyse und der kontinuierlichen Beobachtung neuer Technologien und Plattformen durch unsere Produktmanager. Sämtliche neuen Computerkomponenten werden in unserem firmeneigenen Testlabor gründlich auf Leistung, Stabilität und Funktionalität geprüft. Nur die besten Komponenten schaffen es in unser Portfolio, auf dessen Basis wir verschiedene Systemkonfigurationen und Konfiguratoren entwickeln. Der Großteil unseres Vertriebs erfolgt über unsere eigenen Online-Shops. Dort haben Kunden die Möglichkeit, ihre Computersysteme nach ihren individuellen Wünschen zu konfigurieren, die Kompatibilität zu prüfen und direkt zu bestellen. Für Geschäftskunden, die komplexe Projekte oder größere Bestellvolumina umsetzen möchten, steht unser Business-Vertriebsteam direkt zur Verfügung. Zusätzlich bieten wir Fulfillment-Lösungen für die Produktion und den Service von Computern als "White Label"-Lösungen sowie für Drittanbietermarken an. Unsere Systeme werden im Privatkundensegment vor allem für Gaming und Content-Erstellung genutzt. Im B2B-Bereich kommen sie hauptsächlich in rechenintensiven Anwendungsgebieten wie Künstlicher Intelligenz, wissenschaftlichem Rechnen, CAD, 3D-Modellierung sowie Rendering und Visualisierung zum Einsatz. Nach dem Kauf steht unseren Kunden ein erfahrenes Support-Team zur Seite, das bei Hardware- und Softwareproblemen, Fernwartungen, dem Austausch defekter Teile, Reparaturen und der Organisation von Vor-Ort-Support unterstützt. Zusätzlich zu unseren Kerngeschäften handeln wir mit Computerperipherie und Software. Zu unseren neueren Geschäftsfeldern gehören Cloud-Lösungen und die Bereitstellung von Rechenkapazitäten für GPU-Computing-Anwendungen. I.2 Vertrieb und Absatzmärkte Unser Hauptmarkt erstreckt sich primär über die DACH-Region, wobei wir zusätzlich einen EU-weiten Versand anbieten. Im Rahmen spezifischer Projekte erfolgt die Lieferung unserer Produkte auch weltweit. Sowohl Privat- als auch Geschäftskunden können bequem über unseren firmeneigenen Onlineshop bestellen. Für Geschäftskunden mit komplexen Projekten, Key Accounts und öffentliche Auftraggeber steht unser spezialisiertes Vertriebsteam zur Verfügung, um eine maßgeschneiderte und persönliche Betreuung sicherzustellen. Der Großteil unseres Vertriebs erfolgt direkt, zusätzlich vertreiben wir unsere Produkte über Fachhändler, Retailer, Systemhäuser sowie auf Online-Marktplätzen. I.3 Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung konzentrieren wir uns intensiv auf die Weiterentwicklung von Computersystemen und Lösungen im High-Performance-Computing (HPC). Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Optimierung effizienter Kühllösungen, um die Stabilität und maximale Leistungsfähigkeit dieser Systeme zu gewährleisten. Darüber hinaus arbeiten wir an der Entwicklung einer digitalen Commerce-Plattform, die ein nahtloses, vollintegriertes Einkaufserlebnis für individuell konfigurierbare Computersysteme bietet. Diese Plattform umfasst einen Onlineshop, einen Produktkonfigurator sowie vollständig integrierte CMS-, CRM- und ERP-Systeme, die durch eine Kombination aus Eigenentwicklungen und bewährten Drittanbieterlösungen realisiert werden. Die Entwicklungskosten im laufenden Geschäftsjahr betrugen TEUR 1.430, die vollständig aktiviert wurden. Im Vorjahr wurden TEUR 1.079 aktiviert. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen im Anhang zu den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen. Gleichzeitig setzen wir auf die fortlaufende Optimierung und Digitalisierung unserer Produktions- und Logistikprozesse. Zu unseren aktuellen Entwicklungsfeldern zählen außerdem innovative Lösungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datacenter und Cloud-Computing. II. Wirtschaftsbericht II.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2024 blieb die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland von anhaltenden Herausforderungen geprägt, wenngleich erste Anzeichen einer Stabilisierung erkennbar waren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im zweiten Jahr in Folge leicht zurück, wenngleich sich der Rückgang nach -0,3% im Vorjahr auf -0,2% in 2023 etwas abschwächte. Ursächlich hierfür waren die schwache internationale Konjunktur, anhaltend hohe Energiepreise sowie eine verhaltene Investitionstätigkeit. Positiv wirkte sich hingegen die rückläufige Teuerungsrate aus: Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 2,2 % und lagen damit unter dem Niveau des Vorjahres. Im deutschen E-Commerce-Markt setzte in 2024 eines leichte Erholung ein. Der Brutto-Umsatz mit Waren verringerte sich im Jahr 2024 um 1,1 % auf 80,6 Mrd. Euro. Nach dem erheblichen Einbruch von 11,8 % im Jahr 2023 deutete dies auf eine Bodenbildung hin. Innerhalb des Segments „Unterhaltung“ mit den Bereichen Computer, Zubehör, Spiele und Software belief sich der Umsatzrückgang auf -1,1 % und lag damit weiterhin über dem Gesamtdurchschnitt, zeigte jedoch eine spürbare Abmilderung gegenüber dem Vorjahr. Der europäische und deutsche Computermarkt konnte sich im Jahr 2024 leicht erholen. Die weltweiten PC-Auslieferungen stiegen um 1,0 % auf rund 262,7 Mio. Einheiten. Diese Entwicklung war vor allem auf eine zunehmende Nachfrage im Unternehmenssektor, auf eine einsetzende Erneuerungswelle bei IT-Infrastrukturen sowie auf die Markteinführung neuer Geräteklassen mit KI-Funktionalitäten zurückzuführen. Die verbesserte Versorgungslage bei Prozessoren und weiteren Komponenten trug ebenfalls zu dieser positiven Entwicklung bei. Die in den Vorjahren befürchtete Chipknappheit stellte im Jahr 2024 kein wesentliches Risiko mehr dar. Die Auslastung der großen Auftragsfertiger, wie beispielsweise TSMC und Samsung, normalisierte sich und ermöglichte eine stabile Versorgungslage ohne gravierende Preissteigerungen. Während die Nachfrage nach Grafikprozessoren im Mining-Segment weiter nachließ und zu sinkenden Preisen sowie einer hohen Verfügbarkeit im Consumer-Bereich führte, war im professionellen Umfeld eine steigende Nachfrage nach leistungsfähigen GPUs für KI-Anwendungen zu verzeichnen. Diese Entwicklung wirkte stabilisierend auf das Preisniveau in diesem Marktsegment. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich der weltweite PC-Markt nach zwei Jahren deutlicher Rückgänge im Jahr 2024 lediglich stabilisierte und mit rund +1 % nur ein minimales Wachstum verzeichnete. Treiber dieser Entwicklung waren staatliche Subventionen in China, Jahresendaktionen in den USA und Europa sowie erste Upgrade-Wellen im Vorfeld des Windows-10-Supportendes. Die leichte Erholung war zudem durch eine zunehmende Investitionsbereitschaft im Unternehmensumfeld und anstehende Hardware-Erneuerungszyklen gestützt. Während sich die Nachfrage in den meisten globalen Absatzmärkten stabilisierte, blieb China aufgrund anhaltender wirtschaftlicher Schwäche und gedämpfter Konsumausgaben unterdurchschnittlich. Einen wichtigen Impuls für das Premiumsegment lieferten neue Gerätegenerationen mit integrierten KI-Funktionalitäten. Diese haben vor allem im High-End-Bereich zu einer spürbar stärkeren Nachfrage beigetragen, auch wenn sich die breite Marktdurchdringung von AI-PCs aufgrund noch unklarer Anwendungsfälle und eingeschränkter Budgets weiter verzögert. Für die MIFCOM ist weniger der globale Massenmarkt relevant als vielmehr die Entwicklung im DACH-Raum und in spezifischen Premium-Segmenten wie High-End-Gaming-PCs, Workstations und AI-optimierten Systemen. Diese reagieren deutlich sensibler auf neue Technologiezyklen (z. B. GPU-/CPU-Generationen) und haben sich in 2024 besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Sie bilden den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. II.2 Geschäftsverlauf und Lage II.2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die MIFCOM konnte sich in dem herausfordernden Marktumfeld in 2024 entgegen dem allgemeinen Trend gut behaupten. Umsatzseitig konnte das Vorjahr um EUR 3,4 Mio. übertroffen werden (+4,0%). Die Gesamtleistung lag mit EUR 89,4 Mio. ebenfalls um EUR 3,4 Mio. (+4,0%) über Vorjahr. Insbesondere zum Jahresende konnte nach Verfügbarkeit weiterer Finanzmittel eine starke Wachstumsdynamik aufgenommen werden. Die Auftragslage lag in dem zurückliegenden Geschäftsjahr weitestgehend deutlich über den tatsächlich fakturierten Systemen und zeigt damit weiteres Umsatzpotenzial auf, dass es im Folgejahr zu heben gilt. Die Kundenstruktur besteht aus einer gesunden Mischung von Stammkunden und Neukunden aus verschiedenen Branchen. Abhängigkeiten von Einzelkunden bestehen aufgrund der breiten Kundenbasis nicht. Die im Jahr 2024 weiterhin gestiegene Nachfrage nach MIFCOM-Systemen wurde durch mehrere positive Faktoren beeinflusst: - Ein wachsender Anteil gamingaffiner Computernutzer - Stark ausgeweitete Marketingaktivitäten zur Stabilisierung und Steigerung des Umsatzes - Erweiterung des Produktportfolios, insbesondere in den Bereichen Server und Workstations - Zunehmende Nachfrage nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz, insbesondere im Geschäftskundenumfeld II.2.2 Beschaffung Die globale Technologieindustrie war im Jahr 2024 von einer weiteren Normalisierung der Lieferketten geprägt. Die Nachwirkungen des Chipmangels, die in den Vorjahren deutlich spürbar waren, spielten kaum noch eine Rolle. Stattdessen traten andere Faktoren in den Vordergrund, die die Rahmenbedingungen bestimmten: - Geopolitische Risiken: Der anhaltende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine belastete weiterhin die Stabilität der globalen Märkte. Zwar hatten sich die Energiepreise gegenüber den Spitzenwerten der Vorjahre stabilisiert, jedoch wirkten Sanktionen und geopolitische Unsicherheiten weiterhin hemmend auf internationale Handelsströme. - Handelskonflikte: Die Spannungen zwischen den USA und China blieben auch 2024 bestehen und führten insbesondere im Bereich strategischer Technologien wie Künstliche Intelligenz und Halbleiterfertigung zu Unsicherheiten. Restriktionen im Export hochentwickelter Chips in Richtung China verschärften die Situation. - Strukturelle Herausforderungen in der Chipproduktion: Trotz weiterer Investitionen in den Ausbau von Produktionskapazitäten bleibt die Herstellung von Halbleitern komplex und kapitalintensiv. Dadurch ist eine schnelle Anpassung an kurzfristige Nachfrageänderungen nach wie vor eingeschränkt. - Nachfrageverschiebungen: Während die Nachfrage aus klassischen Segmenten wie Automobilindustrie und öffentlichen Auftraggebern stabil blieb, verzeichnete insbesondere der Markt für KI-optimierte Halbleiter einen deutlichen Zuwachs. Der Bedarf an Hochleistungschips für Rechenzentren und generative KI-Anwendungen entwickelte sich 2024 zu einem zentralen Treiber. - Naturkatastrophen: Größere Unterbrechungen durch Naturereignisse blieben im Jahr 2024 aus, die Verwundbarkeit global verteilter Lieferketten bleibt jedoch ein strukturelles Risiko. Gegen Ende des Jahres 2024 setzte sich die Entspannung auf der Beschaffungsseite weiter fort. Dies ermöglichte es, die Lagerbestände in Relation zum Umsatz effizient zu steuern. Bei einem moderaten Umsatzwachstum lagen die Bestände zum Stichtag in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Die effiziente Steuerung der Lagerhaltung und die kontinuierliche Optimierung des Einkaufs unter Berücksichtigung von Preiserwartungen stellten auch im Geschäftsjahr 2024 eine zentrale Aufgabe dar. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Sicherung der Profitabilität. Durch die enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Lieferanten konnte die Gesellschaft auch im Jahr 2024 eine durchgehende Produktions- und Lieferfähigkeit gewährleisten. Die Beschaffungsstruktur erwies sich als robust und flexibel, sodass notwendige Anpassungen an die veränderten Marktbedingungen möglich waren. Die Warenbestellungen blieben weiterhin breit diversifiziert. Es bestanden keine kritischen Abhängigkeiten. Bei den zehn größten Lieferanten deckte die Gesellschaft rund 73 % ihres gesamten Einkaufsvolumens ab. Langfristige Abnahmeverträge mit Lieferanten, die die Flexibilität einschränken könnten, bestanden auch 2024 nicht. II.2.3 Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen konzentrierten sich im Wesentlichen auf die Aktivierung von Eigenleistungen im Zusammenhang mit der Erstellung einer neuen Shop-Software für das E-Commerce-Geschäft der Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.430. II.2.4 Finanzierungsmaßnahmen Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten valutierten zum Geschäftsjahresende in Höhe von TEUR 2.103 (davon TEUR 1.103 mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr) und dienten vornehmlich der Finanzierung des Umlaufvermögens. Durch die Ausweitung von drei auf sechs finanzierende Institute im Laufe des Geschäftsjahres standen ab Q4 ausreichende Linien zur Unterstützung des Umsatzwachstums zur Verfügung. Die Kontokorrentlinien werden regelmäßig durch die Inanspruchnahme von niedriger verzinsten Geldmarktkrediten auf Basis des Euribor ausgenutzt. Gleichzeitig bemüht sich die Gesellschaft, die Finanzierung in höherem Maße langfristiger zu strukturieren. II.2.5 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Es liegen keine wesentlichen schwebenden Geschäfte oder Rechtsstreitigkeiten vor, für die nicht Rückstellungen gebildet wurden oder für die nach jetziger Einschätzung der Geschäftsführung eine Bildung von Rückstellungen erforderlich wäre. Für eventuelle Gewährleistungsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Ertragslage Das Jahresergebnis 2024 weist mit einen Fehlbetrag TEUR -197 einen negativen Saldo aus (Vorjahr TEUR +1.482). Das negative Ergebnis ist durch periodenfremde Aufwendungen für Nachbuchungen von latenten Steuern i.H.v. TEUR - 348 für das Vorjahr sowie einem Aufwandssaldo für weitere periodenfremde Anpassungen i.H.v. TEUR 661 beeinflusst. Operativ konnten Umsätze um +EUR 3,4 Mio. bzw. +4,0% sowie der Rohertrag um +EUR 1,5 Mio. bzw. +7,3% in dem schwierigen Marktumfeld gesteigert werden. Die Aktivierung von Eigenleistung lag in 2024 mit TEUR 682 leicht über Vorjahr (TEUR 651) und trug ebenfalls positiv zur Verbesserung der Gesamtleistung auf EUR 89,4 Mio. (Vorjahr EUR 85,9 Mio.) bei. Die Kostenpositionen entwickelten sich wie folgt: Der Materialaufwand erhöhten sich unterproportional von absolut EUR 64,7 Mio. um EUR 1,9 Mio. (2,9%) auf EUR 66,6 Mio., was einer Reduzierung der Materialeinsatzquote von 75,3% auf 74,5% entspricht. Die Personalkosten stiegen infolge von Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen um TEUR 483 bzw. 4,2%. auf EUR 11,9 Mio. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 179 Voll- oder Teilzeitmitarbeiter (im Vergleich zu 158 im Vorjahr) sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich um EUR 2,4 Mio. auf EUR 11,2 Mio, was einem Anstieg von 27,0% entspricht. Der höhere Aufwand wurde insbesondere verursacht durch periodenfremde Aufwendungen (+TEUR 841) und erneut gestiegene Rechts- und Beratungskosten (+TEUR 291) sowie überproportional zum Umsatz gestiegene Kosten für Marketing, Fracht- und Verpackungskosten. Das in der GuV ausgewiesene EBITDA liegt mit TEUR 932 um EUR -1,3 Mio. unter Vorjahr. Finanzlage Die Eigenkapitalquote betrug 25,9 % gegenüber 26,2 % im Vorjahr. Der Rückgang der Eigenkapitalquote resultierte aus dem Jahresfehlbetrag unter Berücksichtigung einer geringfügigen Aktiv-/Passiv-Minderung (TEUR -424). Die Kreditlinien der bisherigen Hausbanken (Unicredit Bank AG, Stadtsparkasse München und Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg) wurden im zweiten Halbjahr 2024 erweitert um Engagements der Neubanken Kreissparkasse Biberach, Merkur Privatbank KGaA und Commerzbank AG. Zum Bilanzstichtag waren lediglich EUR 1,0 Mio. als Darlehen und EUR 0,9 Mio. als Eurokredit fix vereinbart, alle weiteren Linien werden kurzfristig bei Bedarf in Anspruch genommen und waren im Berichtszeitraum ausreichend. Vermögenslage Aktiva scroll
Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 29.496 um TEUR -424 auf TEUR 29.072. Das Anlagevermögen erhöhte sich primär durch die Aktivierung von Kosten für die Entwicklung des neuen Onlineshops der Gesellschaft von TEUR 3.838 um TEUR 1.181 auf TEUR 5.019. Die liquiden Mittel hingegen reduzierten sich von TEUR 8.556 um TEUR 4.837 auf TEUR 3.719 Auf der Passivseite verminderten sich Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute um EUR -5,2 Mio. Verbindlichkeiten LuL wurden mit EUR 15,8 Mio. um EUR 5,8 Mio. aufgebaut, bedingt durch stark wachsendes Geschäftsvolumen zum Jahresende wie auch durch verlängerte Zahlungsziele bei den wichtigsten Lieferanten. Der Lagerbestand sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind als werthaltig einzuschätzen. Finanzielle (und nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft zur Steuerung bedeutsamen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse, Rohertragsmarge, (bereinigtes) EBITDA und (bereinigtes) EBIT. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind nicht aufgeführt, da sie keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens im Sinne der Wesentlichkeit haben (hinsichtlich des Bereichs Forschung und Entwicklung wird auf Tz. I.3 des Lageberichtes verwiesen). scroll
Im Geschäftsjahr konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 4% gesteigert werden, bei gleichzeitiger Verbesserung der Rohertragsmarge. Dennoch ging das um periodenfremde Effekte bereinigte EBITDA um 25,6% zurück. Das um periodenfremde Effekte bereinigte EBIT in % vom Umsatz reduzierte sich auf 1,2 % im Vergleich zu 1,9 % in 2023. II.2.6 Gesamtaussage In einem weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld mit schwacher Konsumnachfrage und rückläufigem E-Commerce konnte die MIFCOM ihre Umsätze um +4,0 % steigern und die Rohertragsmarge verbessern. Damit entwickelte sich die Gesellschaft deutlich besser als der Gesamtmarkt, der im Jahr 2024 lediglich ein Wachstum von rund +1 % verzeichnete. Besonders im B2B-Bereich zeigte sich eine anhaltend hohe Nachfrage. Gleichzeitig konnten die Wachstumschancen im kapitalintensiven Zukunftsmarkt B2B durch eingeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten bis weit ins zweite Halbjahr hinein nur teilweise realisiert werden. Erst nach Gewährung zusätzlicher Kreditlinien durch drei Neuinstitute sowie dem Einräumen einer zusätzlichen Saisonlinie eines Bestandsinstituts konnte zum Jahresende hin der hohe Auftragsbestand produziert und fakturiert werden. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MIFCOM als stabil eingeschätzt wird. Trotz eines durch Sondereffekte geprägten Ergebnisses ist die Liquidität gesichert und die operativen Geschäftszahlen zeigen eine vielversprechende Entwicklung. III. Prognosebericht III.1. Abgleich zur Vorjahresprognose Im Abgleich zu der Prognose des Vorjahreslageberichts ergeben sich weitgehend positive Abweichungen. In der Vorjahres-Prognose wurde von einem Umsatzanstieg von 4% ausgegangen. Dies entspricht auch der tatsächlichen Umsatzsteigerung in 2024. Ferner wurde von einer absoluten wie relativen Steigerung des Rohertrags ausgegangen. Der Rohertrag stieg in 2024 um EUR 1,5 Mio., die Rohertragsmarge stieg von 24,1% auf 24,9%. Des Weiteren wurde in der Prognose von einem bereinigten EBITDA von EUR 1,3 Mio. und einem bereinigten EBIT von EUR 0,9 Mio. ausgegangen. Das bereinigte EBITDA 2024 lag mit EUR 1,6 Mio., das bereinigte EBIT 2024 mit EUR 1,1 Mio. leicht darüber. Diese Prognosewerte wurden somit allesamt erreicht oder übertroffen. III.2. Zukunftsprognose Die Gesellschaft wird ihre strategische Ausrichtung beibehalten und weiterhin darauf abzielen, ihre Position im Markt für leistungsstarke Computersysteme auszubauen. Im Fokus stehen High-End-Gaming-PCs, Workstations für professionelle Anwendungen, AI-optimierte Systeme sowie spezialisierte Server- und Datacenter-Lösungen. Für das Geschäftsjahr 2025 verzeichnet die Gesellschaft von einer deutlichen Umsatzsteigerung von annähernd 20% aus. Trotz einer prognostizierten etwas schwächeren Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch den höheren Anteil an B2B-Geschäft, gehen wir von einer Steigerung des Rohertrags um rund EUR 4 Mio. aus. Unter Berücksichtigung von volumenbedingten Kostensteigerungen erwartet die Gesellschaft eine signifikante Erholung im bereinigten EBITDA auf mindestens EUR 3 Mio. Dies entspricht im Vergleich zum bereinigten Vorjahres-EBITDA einer Verbesserung von mindestens 90%. Das bereinigte EBIT wird mit einem prognostizierten Wert von deutlich über EUR 2 Mio. ebenfalls um mehr als 100% ansteigen. Mittelfristig, insbesondere für die Jahre 2026 und 2027, plant die Gesellschaft, die Marktposition in wachstumsstarken Segmenten gezielt auszubauen. Die zunehmende Adaptierung von KI-Technologien auch im Mittelstand eröffnet dabei signifikante Chancen, mit maßgeschneiderten Produkten und Lösungen weitere Marktanteile zu gewinnen. Darüber hinaus könnten die Bestrebungen nach europäischer digitaler Souveränität zu einer verstärkten Nachfrage nach lokal betriebener Edge-Infrastruktur führen, die eine datenschutzkonforme und leistungsfähige Ergänzung zu globalen Public-Cloud-Angeboten darstellt. In Kombination mit dem Ausbau des B2B- und Enterprise-Segments und der geplanten Internationalisierung im europäischen Markt bilden diese Trends die Schwerpunkte der weiteren strategischen Ausrichtung. Für die Jahre 2026 und 2027 geht die Gesellschaft von einem weiteren Umsatzwachstum und einer kontinuierlichen Verbesserung der Ertragslage aus. Eine fortgesetzte Erholung auf EBITDA-Ebene, Skaleneffekte im Einkauf sowie Effizienzsteigerungen durch den verstärkten Einsatz von KI in zentralen Unternehmensprozessen werden voraussichtlich zu einer weiteren Stärkung der Rentabilität beitragen. Ergänzend sind Investitionen in die Infrastruktur vorgesehen, um die hohe Auslastung in Logistik und Produktion nachhaltig abzusichern, sowie in den Ausbau des Managementteams, um die angestrebte Wachstumsstrategie organisatorisch zu stützen. IV. Chancen- und Risikobericht Die Chancen- und Risikolage der Gesellschaft wird monatlich in Form eines standardisierten Prozesses analysiert und dokumentiert. Ziel ist es, Transparenz unternehmensgefährdender Risiken herzustellen und durch geeignete Maßnahmen zur Risikobewältigung zeitnah negative Ergebnisauswirkungen zu begrenzen. Die Hauptkomponente des Risikomanagementsystems besteht aus abgestimmtenD und etablierten Planungs-, Berichts- und Controllingprozessen. So werden monatlich Umsatz-, Kosten- und Ertragsentwicklungen detailliert analysiert und bewertet. Ebenso werden Working Capital Entwicklungen wie auch Liquiditätsprognosen permanent analysiert, um Tendenzen frühzeitig zu erkennen und effektiv bewerten zu können. Die Geschäftsentwicklung der MIFCOM ist in einem dynamischen Marktumgeld eingebettet, das sowohl Chancen als auch erhebliche Risiken birgt. Im Folgenden werden die wesentlichen branchenspezifischen Risiken dargestellt, die für die Jahre 2025 und 2026 von besonderer Bedeutung sind. Branchenspezifische Risiken Die branchenspezifischen Risiken konzentrieren sich im Wesentlichen auf folgende Themen: - Handels- und Zollrisiken, die sich aus den anhaltenden Spannungen zwischen den USA und China ergeben. Daraus resultierende Import- und Exportrestriktionen können sich unmittelbar auf die Verfügbarkeit und Preisgestaltung zentraler Komponenten wie GPUs, CPUs und Speicher auswirken und zu höheren Beschaffungskosten und potenziellen Verzögerungen in der Lieferkette führen. - Technologische Abhängigkeiten und Lieferkettenrisiken: Die starke Abhängigkeit von wenigen Herstellern erhöht die Verwundbarkeit gegenüber geopolitischen Spannungen und regionalen Störungen. NVIDIA (GPU) und TSMC (Foundry) dominieren ihre Segmente, Intel und AMD teilen den x86-Markt, wobei AMD ebenfalls auf TSMC angewiesen ist. Die weltweite Halbleiterproduktion - v. a. bei 3-nm- und 5-nm-Technologien - konzentriert sich auf wenige Anbieter wie TSMC und Samsung. Diese Abhängigkeiten bergen das Risiko steigender Kosten, längerer Lieferzeiten und eingeschränkter Produktzyklen. - Wettbewerbs- und Preisdruck: Der zunehmende Wettbewerb im Premium- und High-Performance-Markt führt zu Margendruck. Kunden vergleichen zunehmend Preis-Leistung, Effizienz und Features. Überangebot oder Nachfragerückgang können Preissenkungen erzwingen. - KI-Entwicklung und Transformation zu Public Clouds: Die wachsende Bedeutung von KI und die Verlagerung von IT-Infrastrukturen in Public Clouds verändern die Nachfrage: NVIDIA erzielt bereits den Großteil seines Umsatzes mit KI-Chips. Gleichzeitig verliert der Bedarf an lokal betriebenen High-Performance-Systemen an Gewicht. Für Anbieter wie MIFCOM besteht das Risiko einer strukturellen Abschwächung des klassischen PC- und Workstation-Geschäfts. - Technologische Disruption / Innovationsdruck: Neue Architekturen wie RISC-V, spezialisierte Beschleuniger und SoCs für AI/ML oder Edge-Computing könnten etablierte x86- und GPU-Modelle unter Druck setzen. Für Anbieter von Premium-PCs und Workstations besteht die Gefahr, dass Produkte schneller obsolet werden, wenn technologische Innovationen nicht zeitnah adaptiert werden. Ertragsorientierte Risiken - Makroökonomische Belastungen Hohe Inflation, steigende Energiepreise und schwache Konsumstimmung können die Nachfrage dämpfen. Erhöhte Finanzierungskosten mindern zudem die Investitionsbereitschaft von Unternehmen. Dies führt zu schwankenden Absatzvolumina, Margendruck und Unsicherheit in der Planung. - Saisonalität und Jahresendgeschäft Ein Großteil des Umsatzes im Consumer-Segment entfällt auf das vierte Quartal. Schwächere Nachfrage oder Störungen in der Lieferkette können daher überproportionale Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis haben und die Volatilität zwischen den Quartalen erhöhen. - Projekt- und Auftragsrisiken im B2B-Segment Der B2B-Bereich ist stark projektgetrieben. Verzögerungen, Budgetkürzungen oder Stornierungen von Großaufträgen können wesentliche Abweichungen von der Planung verursachen. - Abhängigkeit von Produktzyklen Umsatz und Ertrag hängen stark von den Produktzyklen führender Technologieanbieter ab. Verzögerte Markteinführungen oder geringe Nachfrage nach neuen Generationen belasten Absatz, Preise und Margen und machen die Ertragslage weniger planbar. Finanzwirtschaftliche Risiken Nach dem Konsolidierungsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft aufgrund eines prognostizierten deutlichen Umsatz- und Ertragswachstums eine weitere Stärkung des Eigenkapitals. Unter Ratinggesichtspunkten der Finanzierungspartner stehen den positiven Aussichten jedoch die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen entgegen, da diese nur mittelfristig rückgeführt werden können. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, beabsichtigt die Gesellschaft zusätzliche Maßnahmen zur Stärkung des wirtschaftlichen Eigenkapitals zu ergreifen. In Verbindung mit der positiven Geschäftsentwicklung sollen hierdurch weitere Finanzierungsmöglichkeiten eröffnet werden. Sollten diese wider Erwarten nicht umsetzbar sein, wäre ein weiteres Wachstum gebremst, was zu einer ergebnisseitigen Stagnation führen würde. Allerdings sieht sich die Gesellschaft resilient aufgestellt, um auch Finanzrestriktionen durch interne Working-Capital-Optimierungen entgegenwirken zu können und somit weiterhin positive Jahresergebnisse zu erreichen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist derzeit überwiegend kurzfristig ausgerichtet. Strategisches Ziel ist es, die Finanzierungsstruktur sukzessive auf eine stärkere Langfristigkeit umzustellen. Gleichzeitig müssen flexible Kreditlinien zur Absicherung saisonaler Bedarfsspitzen vorgehalten werden. Entsprechende Gespräche mit den wesentlichen Finanzierungspartnern sollen noch im laufenden Geschäftsjahr zu einer Umsetzung führen. Darüber hinaus gewinnt die Absicherung von Währungsrisiken zunehmend an Bedeutung. Neben der Führung von Fremdwährungskonten werden vermehrt Währungssicherungsgeschäfte abgeschlossen, um potenzielle Kursschwankungen abzusichern. Risikoberichterstattung über Finanzinstrumente Die Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Begrenzung von Ausfallrisiken führt die Gesellschaft bei neuen Geschäftspartnern umfassende Bonitätsprüfungen durch. Über Kreditversicherungen werden Limite für Neukunden definiert und abgesichert. In Verbindung mit langjährigen, vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen sowie einer sorgfältigen Auswahl neuer Kunden verfügt die Gesellschaft damit über ein bonitätsstarkes Partnerportfolio. Ein effizientes Forderungsmanagement einschließlich eines strukturierten Mahnwesens trägt zusätzlich zur Risikobegrenzung bei. Forderungsausfälle konnten dadurch auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Mit Blick auf die Lieferantenbeziehungen strebt die Gesellschaft möglichst lange Zahlungsziele an. Hierzu wird ein enger Austausch mit den Warenkreditversicherern gepflegt, um die Geschäftsentwicklung jederzeit transparent darzustellen und bestmögliche Limitabsicherungen zu erzielen. Neben Lieferantenkrediten stützt sich die Gesellschaft auf Geschäftsbeziehungen zu mittlerweile sechs Banken. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zeigt sich insbesondere in der Bereitstellung saisonaler Kreditlinien sowie in der aktiven Unterstützung bei der Neustrukturierung der Refinanzierung. Zentrales Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist es, finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Insbesondere einem potenziellen Liquiditätsrisiko begegnet die Gesellschaft durch eine vorausschauende Finanzplanung, die frühzeitig mögliche Engpässe identifiziert und Gegenmaßnahmen ermöglicht. Fazit: Trotz der beschriebenen branchenspezifischen, ertragsorientierten und finanzwirtschaftlichen Risiken - von geopolitischen Handelskonflikten und makroökonomischer Unsicherheit über technologische Abhängigkeiten bis hin zu strukturellen Verschiebungen durch Cloud-Computing, zunehmendem Wettbewerbsdruck und Innovationszyklen - deren Eintrittswahrscheinlichkeit als eher gering eingeschätzt wird, sieht sich die Gesellschaft aufgrund ihrer breiten Aufstellung und Flexibilität gut gerüstet. Die kontinuierliche Beobachtung technologischer Entwicklungen, enge Partnerschaften mit führenden Herstellern sowie die Fokussierung auf Premium-Segmente wie AI-optimierte Systeme, Gaming-PCs und Workstations wie auch die beabsichtigten Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals ermöglichen es der MIFCOM, auf Veränderungen schnell zu reagieren und damit den genannten Risiken zu begegnen. Damit ist die Gesellschaft in der Lage, auch in einem herausfordernden Umfeld Chancen zu nutzen und die identifizierten Risiken wirksam zu begrenzen. Chancenbericht Die Gesellschaft sieht sich neben den bestehenden Risiken auch einer Reihe von Chancen gegenüber, die sich aus technologischen Entwicklungen, Markttrends und internen Maßnahmen ergeben. Diese Chancen betreffen sowohl die Branchen- und Marktentwicklung als auch ertrags- und finanzwirtschaftliche Aspekte. Branchenspezifische Chancen Die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz führt zu einem strukturellen Nachfragewachstum im Bereich von High-Performance-Computing-Systemen (HPC). Bereits heute zeigt sich eine steigende Nachfrage nach KI-optimierten Workstations und Serverlösungen, die sowohl in der Forschung als auch in der Industrie eingesetzt werden. Für die kommenden Jahre wird erwartet, dass insbesondere auch mittelständische Unternehmen verstärkt KI-Technologien adaptieren und hierfür maßgeschneiderte, lokal betriebene Systeme benötigen. Hier bietet sich für die Gesellschaft die Chance, mit speziell konzipierten Produkten und Lösungen Marktanteile zu gewinnen. Darüber hinaus eröffnen die politischen und wirtschaftlichen Bestrebungen nach einer stärkeren europäischen digitalen Souveränität zusätzliche Marktchancen. Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber könnten künftig verstärkt lokale Anbieter bevorzugen, die nach deutschem und europäischem Recht agieren. Dies betrifft insbesondere den Aufbau von Edge-Infrastrukturen, die eine dezentrale und datenschutzkonforme Alternative zu globalen, insbesondere US-amerikanischen, Public-Cloud-Angeboten darstellen. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer regionalen Verankerung und technischen Kompetenz in einer guten Ausgangsposition, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Ertragsorientierte Chancen Ein wesentlicher Treiber künftigen Wachstums liegt im Ausbau des B2B- und Enterprise-Geschäfts. Während die Gesellschaft in der Vergangenheit stark im Consumer-Segment verankert war, eröffnet die zunehmende Nachfrage nach maßgeschneiderten Systemen für Unternehmen und Institutionen neue Geschäftsmöglichkeiten. Der weitere Ausbau des Enterprise-Segments ermöglicht eine Diversifikation der Umsatzbasis und eine höhere Resilienz gegenüber zyklischen Schwankungen im Consumer-Markt. Hinzu kommen Chancen aus der Internationalisierung. Die Gesellschaft hat mit der Professionalisierung im Management, der Erweiterung der Produktionskapazitäten und dem Relaunch des Online-Shops die Voraussetzungen geschaffen, künftig verstärkt auch im europäischen Ausland Marktanteile zu gewinnen. Durch die geografische Expansion wird nicht nur die Kundenbasis verbreitert, sondern auch die Abhängigkeit vom Heimatmarkt verringert. Finanzwirtschaftliche Chancen Die positive Geschäftsentwicklung und der erfolgreiche Aufbau neuer Bankbeziehungen eröffnen Chancen zur Optimierung der Finanzierungsstruktur. Durch zusätzliche Kreditlinien und eine Neustrukturierung der Finanzierungskonditionen besteht die Möglichkeit, künftig schneller auf Marktchancen zu reagieren und wachstumsstarke Segmente gezielt zu bedienen. Darüber hinaus können mit zunehmendem Geschäftsvolumen Skaleneffekte im Einkauf realisiert werden, die sich positiv auf die Kostenbasis und die Ertragslage auswirken. Fazit Insgesamt bieten die technologischen Trends rund um Künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing, die wachsende Bedeutung europäischer digitaler Souveränität sowie die Expansion in das B2B- und internationale Geschäftsfeld erhebliche Chancen für die Gesellschaft. In Verbindung mit einer gestärkten Managementstruktur, erweiterten Produktionskapazitäten und verbesserten Finanzierungsmöglichkeiten ist die Gesellschaft gut positioniert, diese Chancen zu nutzen und ihre Marktstellung nachhaltig auszubauen. Gesamtaussage Zusammenfassend bietet die Entwicklung im Bereich von KI-optimierten High-Performance-Systemen, die zunehmende Adaptierung von KI-Technologien auch im Mittelstand sowie die wachsende Bedeutung europäischer digitaler Souveränität erhebliche Chancen für die Gesellschaft. Ergänzt durch den Ausbau des B2B- und Enterprise-Segments, die geplante Internationalisierung sowie die erreichte Professionalisierung von Management und Infrastruktur verfügt die Gesellschaft über eine solide Basis für weiteres Wachstum. Den identifizierten Risiken aus geopolitischen Spannungen, makroökonomischer Unsicherheit, technologischen Abhängigkeiten und strukturellen Marktveränderungen begegnet die Gesellschaft mit einem breiten Produkt- und Kundenspektrum sowie einer flexiblen Organisation. Substanzielle Risiken, die den Fortbestand gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Insgesamt sieht die Gesellschaft sich gut positioniert, um auch in einem herausfordernden Umfeld erfolgreich zu agieren und ihre Marktstellung nachhaltig auszubauen. BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der MlFCOM GmbH (Amtsgericht München, HRB 173072) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände, wie z.B. Software oder Entwicklungsprojekte, werden in unserer Bilanz erfasst, sofern sie die Ansatzkriterien wie technische Realisierbarkeit, Verwendung oder Verkaufsmöglichkeit, und hinreichende Ressourcen zur Fertigstellung erfüllen. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten, welche die direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Gemeinkosten umfassen. Alle Entwicklungskosten werden umfassend dokumentiert und regelmäßig auf Werthaltigkeit überprüft. In Höhe der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag. Die hierfür gebildeten passiven latenten Steuern sind hiervon abzuziehen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 20 Jahren. Die Vorräte betreffen Waren und wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abwertungen auf einen niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag waren nicht vorzunehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und bei Devisenbeständen werden Gewinne und/oder Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Erlöse und Aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich mit steuerlicher Wirkung umkehren. Darüber hinaus wurden latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern gemäß § 274 Absatz 1 HGB werden saldiert ausgewiesen. Ein sich ergebender Passivüberhang wird als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt. Die Bewertung der Steuerlatenzen erfolgt unter Verwendung eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 31,19%. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 1.430 TEUR, diese wurden vollständig des selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zugeordnet. Vorräte Im Posten werden fertige Erzeugnisse und Waren in Höhe von 8.595 TEUR ausgewiesen. Hiervon wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von 2.262 TEUR gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände scroll
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 4.990 TEUR (Vorjahr: 1.112 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen die Tonigold Projektentwicklung GmbH in Höhe von 1.456 TEUR, Erztragsteuer-Erstattungsansprüche in Höhe von 1.222 TEUR und Bonuszahlungen aufgrund von Rahmenvereinbarungen mit den Lieferanten sowie Werbekostenzuschüsse in Höhe von insgesamt 472 TEUR. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind insbesondere Abgrenzungen für Lizenzen und Versicherungen, darunter - SalesForce für den Zeitraum Januar bis Dezember 2025 (75 TEUR) - SER Solutins Deutschland für den Zeitraum Januar bis Dezember 2025 (22 TEUR) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital betrifft die geleistete Kapitaleinlage der IM Management GmbH zu 100 %. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel (Restlaufzeiten und Sicherheiten) zusammengefasst: scroll
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 0 = keine Sicherung 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt 7 = Bürgschaft Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: scroll
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 31,190% (die schrittweise Körperschaftsteuersenkung ab 2028 aufgrund des „Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland“ ist bei der Ermittlung des bei der Bewertung der latenten Steuern anzuwendenden Steuersatzes per 31.12.2024 nicht berücksichtigt). Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 630 TEUR. Im laufenden Geschäftsjahr wurde der Saldo der passiven latenten Steuern um 630 TEUR erhöht. Von dieser Erhöhung entfielen 348 TEUR auf periodenfremde Zuführungen zu den passiven latenten Steuern. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen. Im Einzelnen ergeben sich die Verpflichtungen aus den folgenden Sachverhalten: scroll
Darüber hinaus gehende Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.788 TEUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt: scroll
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen/Märkten Die Umsatzerlöse in Höhe von 88.667 TEUR entfallen zu 82,11% auf den deutschen Markt und zu 17,89% auf das Ausland. Im Ausland wurde der Umsatz insbesondere in dem deutschsprachigen Raum (Schweiz mit 8,58% und Österreich mit 6,96%) erwirtschaftet. Von den Umsatzerlösen entfielen in 2024 76,66% auf private Endkunden und 23,34% auf Geschäftskunden. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen im aktuellen Geschäftsjahr nicht vor. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung lagen im aktuellen Geschäftsjahr nicht vor. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 180 TEUR enthalten. Die Erträge wurden im Posten „Periodenfremde Erträge“ erfasst. Diese Erträge resultieren i.H.v. 21 TEUR aus einer Berichtigung der für das Kalenderjahr 2023 angefallenen Zinserträge betreffend einer unter den so. Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderung sowie i.H.v. 158 TEUR Bereinigungseffekte im Rahmen von Kontenabstimmungen. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 842 TEUR erfasst. Die Aufwendungen wurden im Posten „periodenfremde Aufwendungen“ erfasst. Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren zum einen aus Wertberichtigungen auf bilanziell ausgewiesenen Forderungen aus Altjahren in Höhe von 689 TEUR sowie in Höhe von 153 TEUR auf Anpassungen Umsatzsteuerzahlungen Schweiz für Vorjahre. Darüber hinaus sind im Steueraufwand periodenfremde latente Steueraufwendungen i.H.v. 348 TEUR enthalten. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 102) Erträge und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 242 (Vorjahr: TEUR 91) Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten. Aufwendungen für Altersversorgung Der im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallene Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20). Angabe aufgrund Mindeststeuergesetzen Die Gesellschaft ist von den Mindeststeuerregelungen nicht betroffen. Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind: Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 179. scroll
Namen der Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 an: - Geschäftsführer: Dimitri Mistetski (Kaufmännischer Geschäftsführer), München - Geschäftsführer: Dmitry Ginzburg (Technischer Geschäftsführer), München Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 266 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet: Gegenüber dem Geschäftsführer Dimitri Mistetski bestehen Forderungen aus Kreditverträgen zum 31. Dezember 2024 in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 112). Das Verrechnungskonto wird ohne Stellung von Sicherheiten gewährt. scroll
Gegenüber Geschäftsführer Dmitry Ginzburg bestehen Forderungen aus Kreditverträgen zum 31. Dezember 2024 in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 20). scroll
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 45 TEUR und gliedert sich wie folgt: scroll
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 197 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die in der Bilanz und/oder Gewinn- und Verlustrechnung hätten berücksichtigt werden müssen. sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel zum 31.12.2024scroll
scroll
scroll
München, den 26.09.2025 Dimitri Mistetski Dmitry Ginzburg Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MIFCOM GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MIFCOM GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MIFCOM GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigen ständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osterode am Harz, 26. September 2025 bohrmann & mai Partnerschaft mbB Dipl.-Kfm. Sven Bohrmann, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
MIFCOM GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Neumarkter Straße 34
81673 München - Commercial register
- HRB 173072, München
- Registration date
- February 25, 2008
- Industry
-
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Großhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Großhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten - Registered capital
- 25,050.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Elektronikhandel mit Service, Herstellung von Elektronikgeräten, Beratung im IT- Bereich und Elektronik.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 80,7 % 26,88 Mio
- Fixed Assets 18,5 % 6,18 Mio
- Prepaid Expenses 0,8 % 260,5 k
- Liabilities 64,1 % 21,36 Mio
- Equity 26,0 % 8,66 Mio
- Provisions 6,4 % 2,15 Mio
- Deferred Tax Liabilities 3,4 % 1,15 Mio
Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 97,9 % 112,81 Mio
- Other operating income 1,2 % 1,36 Mio
- Other capitalized own work 0,5 % 614,1 k
- Other interest and similar income 0,4 % 412,4 k
- Material expenses 75,1 % 84,87 Mio
- Personnel expenses 13,1 % 14,80 Mio
- Other operating expenses 10,0 % 11,35 Mio
- Income and profit taxes 0,9 % 1,00 Mio
- Depreciation 0,5 % 616,6 k
- Interest and similar expenses 0,3 % 322,2 k
- Other taxes 0,1 % 93,9 k
- Result after taxes 2,23 Mio
- Annual net profit/loss 2,13 Mio
P&L data available for 6 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Dimitri Mistetski
since 2008 Managing Director
-
Dmitry Ginzburg
since 2008 Managing Director
-
Andreas Litzel
since 2025 Procura
-
Vlantislav Theocharidis
since 2022 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- IM Management GmbH DEU 100.0 % 25k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
D****** M******
≥25%
50.0 %
History
- 2025
-
11.09.
Member entryAndreas Litzel · Procura
- 2024
-
02.05.
Correction of personal dataDmitry Ginzburg · Managing Director
- 2023
-
27.12.
Correction of personal dataDimitri Mistetski · Managing Director
-
27.12.
Change of addressMIFCOM GmbH
-
27.12.
Correction of entity dataMIFCOM GmbH
-
07.06.
Exit of positionF**** d* · Procura
- 2022
-
19.05.
Correction of personal dataDimitri Mistetski · Managing Director
-
19.05.
Change of company nameMIFCOM GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
Register documents
Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.
/v1/fetch-document- Current extract (AD) PDF
- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
Explore more companies
Company data in your AI chat
Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for MIFCOM GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: e93ca5ecbd57dee23af24a2948d75df7",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for MIFCOM GmbH. Include fiscal years and sources.
Copying failed. Please select the text and copy it manually.
Keyboard shortcuts
- Copy active snippet
- C
- Copy entity_id
- I
- Switch tab
- 1–6
- Toggle this help
- ?