OOH Media GmbHDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OOH Media GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der OOH Media GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der OOH Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 11. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Kamann, Wirtschaftsprüferin Zwirner, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Konzern-Kapitalflussrechnung 2023
Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss der OOH Media GmbH, Düsseldorf (im Folgenden auch kurz: "OOH Media"), wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Zwecks Verbesserung der Übersichtlichkeit der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden "Davon"-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. Die OOH Media GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 82806 eingetragen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie zehn inländische Gesellschaften, an welchen die OOH Media direkt oder indirekt beteiligt ist. Neun der inländischen Gesellschaften werden vollkonsolidiert, eine Gesellschaft wird aufgrund des maßgeblichen Einflusses der OOH Media at-equity (Buchwertmethode) bilanziert. Sämtliche Anteile, an denen die OOH Media unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, werden voll konsolidiert. Zu den vollkonsolidierten Unternehmen werden folgende Angaben gemacht:
Zu der at-equity Beteiligung wird folgende Angabe gemacht:
Konsolidierungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember eines Jahres als Abschlussstichtag. Bei der Konsolidierung (§ 300 HGB) der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen wurden folgende Grundsätze angewendet: Kapitalkonsolidierung Bei der erstmaligen Einbeziehung der IT WORKS GmbH im Rahmen der Erstkonsoli-dierung zum 28. September 2017 wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten neu bewertet und angesetzt. Dabei wurden ein Kundenstamm in Höhe von 35.040 Tsd. € und ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 47.599 Tsd. € aktiviert. Der Kundenstamm wird über die erwartete Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben und ist seit September 2022 vollständig abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Bei der erstmaligen Einbeziehung der EASYmedia GmbH im Rahmen der Erstkonsoli-dierung zum 3. Januar 2019 wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten neu bewertet und angesetzt. Dabei wurde eine Technologie in Höhe von 727 Tsd. € und ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 965 Tsd. € aktiviert. Die Technologie wird über die erwartete Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Bei der Kapitalkonsolidierung wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile, mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) sind die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises gegeneinander aufgerechnet worden. Aufwands- und Ertragskonsolidierung sowie Zwischenergebniseliminierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung der Posten der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 305 HGB. Die in den Gewinn- und Verlustrechnungen der Konzernunternehmen ausgewiesenen Innenumsätze und die diesen entsprechenden Aufwendungen sowie die übrigen gegenseitigen Aufwendungen und Erträge wurden gegeneinander aufgerechnet. Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vermögensgegenständen Zwischenergebnisse vorhanden waren, wurden diese gemäß des § 304 Abs. 1 HGB erfolgswirksam eliminiert. Latente Steuern Latente Steuern werden auf Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz angesetzt, soweit diese zu einer zukünftigen Steuerbe- bzw. -entlastung führen. Sie werden wie die laufenden Steuern mit dem Steuersatz des Organkreises von 31,2 % berechnet, da alle konsolidierten Gesellschaften in den ertragsteuerlichen Organkreis einbezogen sind. Die temporären Bilanzunterschiede resultieren aus immateriellen Vermögensgegenständen. Die daraus resultierenden passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Aktive latente Steuern liegen nicht vor. Eine Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern findet dementsprechend nicht statt. Im Konzernabschluss wurden die zukünftigen Steuerbe- bzw. -entlastungen ermittelt und latente Steuern auf temporäre Differenzen aus den Einzelabschlüssen sowie ergebniswirksame Konsolidierungsbuchungen angesetzt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Der Abschluss der MIC Media Innovation Center GmbH, Düsseldorf, wurde ebenso nach den identischen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der vollkonsolidierten Gesellschaften erstellt. Erworbene und selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Geschäfts- oder Firmenwerte, welche im Rahmen der Erstkonsolidierung der IT WORKS GmbH und ihrer Tochtergesellschaften aus dem Geschäftsjahr 2017, der EASYmedia GmbH aus dem Geschäftsjahr 2019 und der DOOH GmbH aus dem Geschäftsjahr 2020 erstmalig angesetzt wurden. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Erwerb IT WORS GmbH und ihrer Tochtergesellschaften, aus dem Erwerb der EASYmedia GmbH sowie aus dem Erwerb der DOOH GmbH werden linear über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Bilanzierte Technologie aus dem Erwerb der EASYmedia GmbH und der DOOH GmbH werden über die hierfür unterstellte Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear. Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll im Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden im Rahmen der Sammelabschreibung über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Unter den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten die anteiligen Jahresüberschüsse der assoziierten Unternehmen. Unter den Abgängen sind anteilige Jahresfehlbeträge oder Kapitalausschüttungen erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem waren nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden überwiegend bereits vereinnahmte Erlöse für folgende Geschäftsjahr ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Konzernanhangs) dargestellt. Entwicklungsaufwendungen sind in Höhe von 770 Tsd. € (Vorjahr 1.554 Tsd. €) angefallen. Von dem Aktivierungswahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde wie im Vorjahr Gebrauch gemacht. Entwicklungskosten in Höhe von 770 Tsd. € (Vorjahr 1.554 Tsd. €) wurden als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Forschungsaufwendungen sind wie im Vorjahr keine angefallen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen ist wie im Vorjahr kein Betrag mit einer Fälligkeit von über einem Jahr enthalten. In den Sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag mit einer Fälligkeit von über einem Jahr von 5 Tsd. € (Vorjahr 5 Tsd. €) enthalten. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Wesentlicher Bestandteil sind Zahlung von Aufwendungen für Mediakampagnen, die dem Geschäftsjahr 2024 zuzuordnen sind. Des Weiteren beinhaltet der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ein Disagio von 412 Tsd. € (Vorjahr 85 Tsd. €). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von 100 Tsd. € (Vorjahr 100 Tsd. €) und die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von 14.625 Tsd. € (Vorjahr 14.625 Tsd. €) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten und sind voll einbezahlt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist im Wesentlichen auf die Abschreibungen auf die im Rahmen der Erstkonsolidierung der It Works GmbH aufgedeckten stillen Reserven in Höhe von 4.760 Tsd. € (Vorjahr 10.016 Tsd. €) sowie die Zinsen auf die Darlehen zum Erwerb der IT Works GmbH in Höhe von 2.288 Tsd. € (Vorjahr 2.671 Tsd. €) zurückzuführen. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierungen der im Geschäftsjahr 2017 erworbenen Anteile an der IT WORKS GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften sowie der im Geschäftsjahr 2019 erworbenen Anteile an der EASYmedia GmbH, Düsseldorf (ehem. Herne), und der im Geschäftsjahr 2020 durchgeführten Anteilserhöhung an der DOOH GmbH, Düsseldorf, führten jeweils zu aktiven Unterschiedsbeträgen, die als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert wurden. Sonstige Rückstellungen Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen i.H.v. 20.595 Tsd. € (Vorjahr 19.465 Tsd. €) enthält insbesondere Rückstellungen für Kundenboni i.H.v. 19.538 Tsd. € (Vorjahr 18.468 Tsd. €) sowie ausstehende Rechnungen i.H.v. 213 Tsd. € (Vorjahr 579 Tsd. €). Verbindlichkeiten
Die Darlehen der Kreditinstitute sind gesichert durch Anteilsverpfändungen der Muttergesellschaft und der IT WORKS GmbH, der IT WORKS Aussenwerbung GmbH, der WestWorks GmbH, der M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH, der Digital Works GmbH, der VIVOOH GmbH, der EASYmedia GmbH, der DOOH GmbH, der OOH Media GmbH sowie der MIC Düsseldorf GmbH, Globalabtretung der Forderungen der o.g. Gesellschaften insbesondere aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegen die Gesellschafterin OOH Media Holding GmbH aus dem gewährten Gesellschafterdarlehen, Kontenverpfändung sämtlicher inländischen Bankkonten der o.g. Gesellschaften sowie Sicherungsabtretung bzw. Verpfändung der wesentlichen Schutzrechte. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden in Höhe von 11.066 Tsd. €. Diese resultieren vollständig aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin OOH Media Holding GmbH, Düsseldorf (Vorjahr 24.750 Tsd. €). Im Vorjahr bestand ein Darlehen gegenüber der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG ("Afinum 8"), welches per 31.12.2022 mit 6.822 Tsd. € (zzgl. aufgelaufener Zinsen) valutierte und zum 31.12.2023 abgelöst ist. Die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen resultiert aus der Refinanzierung im Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 959 Tsd. € (Vorjahr 1.131 Tsd. €) sowie eine ausstehende, variable Kaufpreiszahlung auf dem Erwerb der EASYmedia GmbH im Jahre 2019 (2023: 625 Tsd. €; 2022: 625 Tsd. €). Gegenüber den assoziierten Unternehmen bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Wesentlicher Bestandteil sind erhaltene Zahlungen für Mediavolumina, die dem Geschäftsjahr 2024 zuzuordnen sind. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern von 836 Tsd. € (Vorjahr 842 Tsd. €) resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bilanzieller Wertansätze für selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte. Der Berechnung wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von 31,2% zugrunde gelegt. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen zu 94% (Vorjahr 90%) Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Werbeleistungen sowie 6% (Vorjahr 7%) aus erbrachten Sondermittlerleistungen. Die Umsätze werden zu 96% (Vorjahr 97%) im Inland erzielt. Im Geschäftsjahr wurden 1.407 Tsd. € (Vorjahr 1.745 Tsd. €) Umsatzerlöse aus der Überlassung von Software und Technologie-Fees erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Hierin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von 846 Tsd. € (Vorjahr 724 Tsd. €). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der OOH Media Konzern hat folgende außerbilanzielle sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Durch die eingegangenen Miet- und Leasingverpflichtungen wird eine langfristige Kapitalbindung vermieden. Das Working Capital Management der Gruppe wird zum einen durch die Gestaltung und Ausnutzung von Zahlungskonditionen sowie durch den Einsatz von Factoring Modellen mit Partnern gewährleistet. Zum Stichtag sind keine Forderungen im Rahmen des Factorings abgetreten. Sonstige Angaben Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Geschäftsführung der OOH Media besteht aus Herrn Bernd Rabsahl, Geschäftsleiter, Düsseldorf, als alleinigem Geschäftsführer. Wir verzichten auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a) und b) HGB aufgrund von § 286 Abs. 4 i.V.m. § 314 Abs. 3 HGB. Mitarbeiter Der Konzern beschäftigte durchschnittlich 123 Angestellte inklusive 10 Auszubildender und 6 Geschäftsführer. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Prüfungs- und Beratungshonorare Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt:
Angaben zu § 264 Abs. 3 HGB Die Konzerntochtergesellschaften IT WORKS GmbH, Düsseldorf, IT WORKS Aussenwerbung GmbH, Düsseldorf, WestWorks GmbH, Düsseldorf, M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH, Düsseldorf, Digital Works GmbH, Düsseldorf, VIVOOH GmbH, Düsseldorf, MIC Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, DOOH GmbH, Düsseldorf, EASYmedia GmbH, Düsseldorf (ehem. Herne), nehmen die Möglichkeit zur Befreiung von bestimmten Vorschriften über die Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses bzw. des Lageberichts gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Konzernverhältnisse Die OOH Media GmbH, Düsseldorf, ist nach § 290 Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Dieser Konzernabschluss wird für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufgestellt und im Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag gab es keine weiteren Vorgänge besonderer Bedeutung, die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung des OOH Media Konzerns zeigt anhand zahlungswirksamer Vorgänge die Veränderung der flüssigen Mittel im Laufe der Berichtsperiode. Gemäß DRS 21 werden die Zahlungsströme getrennt nach Herkunft und Verwendung aus dem operativen Bereich sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Die Mittelzu- und -abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss des Konzerns, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden demgegenüber direkt aus Ein- und Auszahlungen ermittelt. Aus der Entwicklung der einzelnen Cashflows ergibt sich die Veränderung des Finanzmittelfonds im Konzern. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Er enthält sowohl Kassenbestände als auch Guthaben bei Kreditinstituten. Der Finanzmittelfonds von 13.789 Tsd. € (Vorjahr 11.907 Tsd. €) besteht im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Bedeutende zahlungswirksame Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle waren insbesondere die Tilgung des Darlehens gegenüber der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG in Höhe von 3.000 Tsd. € sowie die Tilgung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von 6.000 Tsd. €. Darüber hinaus wurde mit Vertrag vom 4. August 2023 eine Refinanzierung durchgeführt. Hierbei wurden die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.464 Tsd. € auf 20.000 Tsd. € aufgestockt und in die Tilgung des Gesellschafterdarlehens (9.065 Tsd. €) sowie in die vollständige Rückführung des Darlehens gegenüber Afinum 8 in Höhe von 4.001 Tsd. € investiert. Der Residualbetrag in Höhe von 470 Tsd. € dient zur Finanzierung etwaiger Strukturierungsentgelte der Kreditgeber. Wesentliche Investitionsvorgänge stellen die Investitionen in die Software LOCATRICS® mit einem Betrag von 770 Tsd. € dar. Gewinnverwendungsvorschlag für die KonzernmuttergesellschaftDie Geschäftsführung der OOH Media GmbH schlägt vor, den aus dem Jahresabschluss resultierenden Jahresüberschuss in Höhe von 5.918 Tsd. € und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Düsseldorf, 11. April 2024 Bernd Rabsahl, Geschäftsführer Konzern-Lagebericht für 2023Die OOH Media GmbH, Düsseldorf, und ihre Tochtergesellschaften, im Folgenden bezeichnet als die OOH Media-Gruppe, sind ein Konzern spezialisierter Media Agenturen im Bereich der Out-of-Home Werbung (OOH) sowie Technologieanbieter. In dem folgenden Lagebericht wird die Geschäftsführung der OOH Media-Gruppe auf folgende Punkte eingehen:
1. Die Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaft stand auch im Jahr 2023 vor großen Herausforderungen. Die geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen, die Nachwirkungen der Covid 19-Pandemie und der negative Einfluss des Krieges in der Ukraine standen einer Erholung der Weltwirtschaft im Wege. Hohe Inflationsraten führten zu einem Rückgang des BIP-Wachstums von 3,5% auf 3,1% 1. Das Konsumverhalten fiel entsprechend niedriger aus und veranlasste die Zentralbanken zu einer weiterhin restriktiven Geldpolitik - so hat die europäische Zentralbank im Jahr 2023 die Leitzinsen für den Euro-Raum von 2,5% zum Jahresbeginn auf insgesamt 4,5% in sechs Zinsschritten erhöht 2. Die US-Notenbank Federal Reserve hat im Jahr 2023 vier Zinsschritte durchgeführt von 4,5% zum Jahresbeginn bis auf 5,50% zum Jahresende 3. Die Industrie in Europa litt neben der Zinsentwicklung und der schwachen globalen Nachfrage an der durch die Euro-Aufwertung bedingten verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit 4. Eine Zunahme der Unternehmensinsolvenzen, verschlechterte Finanzierungsbedingungen in der Baubranche sowie ein Rückgang des privaten Konsums waren in den europäischen Kernländern Deutschland, Ungarn, Tschechische Republik und Österreich zu beobachten 5. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken 6. Durch die hohe Inflationsrate von 5,9% 7 ist der private Konsum deutlich geringer ausgefallen. Der deutsche Werbemarkt zeigt sich im Jahr 2023 widerstandsfähig und verzeichnet einen Anstieg der Bruttowerbeinvestitionen von 34.319 Mio. Euro auf 34.614 Mio. Euro (+0,9% 8 ggü. 2022). Der Aufschwung ist insbesondere auf ein starkes zweites Halbjahr zurückzuführen, welches von einem - im Vergleich zum ersten Halbjahr - spürbaren Rückgang der Inflationsraten und somit weitaus besseren Konsumverhalten der Verbraucher geprägt war. Außerdem ist das überproportionale Wachstum digitaler Werbung hervorzuheben, was somit den Trend der Vorjahre fortsetzte. Die Werbegattungen OOH Medien sowie Mobile Medien - in denen sich die Kernaktivitäten der OOH Media Gruppe abspielen - sind überproportional gestiegen. Der Gesamtmarkt OOH verzeichnete mit einem Wachstum von 10,8% (Vorjahr 2,6%) einen Anstieg der Bruttoinvestitionen auf 2.905 Mio. € (Vorjahr 2.622 Mio. €) und befindet sich mit dem Anstieg von +283 Mio. €, der betraglich in etwa dem des gesamten Werbemarkts entspricht, weiterhin auf Wachstumskurs. Abbildung 1 fasst die Entwicklung des OOH Marktes und des Gesamtwerbemarktes im Geschäftsjahr 2023 zusammen:
8 Quelle: The Nielsen Company, 2024 sowie eigene
Analysen der OOH Media Gruppe
Damit setzt OOH die nächste Rekordmarke in seiner Entwicklungsgeschichte, was vor allem durch das starke Wachstum von Digital OOH getrieben ist. Machte Digital OOH noch einen Anteil von 36,3% von OOH in 2022 aus, so liegt der Anteil von Digital OOH in 2023 bei 40,9% der entsprechenden OOH Werbeausgaben. Der OOH Anteil im gesamten Medien-Mix ist im Geschäftsjahr 2023 von 7,6% auf 8,4% gestiegen. Zusammenfassend stellen sich die Entwicklungen und Veränderungen im Zeitraum 2020 bis 2023 der einzelnen Medien wie folgt dar 10 :
10 Quelle: The Nielsen Company Germany, 2024
sowie eigene Analysen der OOH Media Gruppe
Abb. 2: Entwicklung und Veränderungen der Brutto-Mediaausgaben in Mio. €
Kerngeschäft der OOH Media-Gruppe ist die Beratung, der Einkauf, Planung und Aussteuerung von analogen und digitalen OOH Medialeistungen national und international auf einer proprietären Plattform, die auch die für die OOH Media-Gruppe immer bedeutsamer werdende programmatische Werbeaussteuerung ermöglicht. Weitere Dienstleistungen sind:
Zur OOH Media-Gruppe gehören folgende Gesellschaften: OOH Media GmbH, Düsseldorf, IT WORKS GmbH, Düsseldorf, Digital Works GmbH, Düsseldorf, M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH, Düsseldorf, WestWorks GmbH, Düsseldorf, IT WORKS Aussenwerbung GmbH, Düsseldorf, MIC Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, VIVOOH GmbH, Düsseldorf, EASYmedia GmbH, Düsseldorf (ehem. Herne), DOOH GmbH, Düsseldorf und MIC Media Innovation Center GmbH, Düsseldorf (50%). Die OOH Media-Gruppe hat als Konzern-unabhängiger Dienstleister eine bedeutende Stellung im Markt. Haupteinflussfaktoren für das Geschäft sind die Werbekonjunktur und die daraus resultierenden Mediaaufwendungen sowie die Stellung der Außenwerbung im intermedialen Mix. Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2023 wie bereits in den Vorjahren in die Stärkung ihrer Software-Plattform LOCATRICS© investiert. Die Investitionen dienen insbesondere zur Entwicklung einer Software-Plattform, welche die Kampagnen-Planung von traditionellen und programmatischen Buchungslogiken harmonisiert und aufeinander abstimmt. Über die vorgenannten Entwicklungstätigkeiten hinaus gibt es keine weitere Entwicklungstätigkeiten in der OOH Media-Gruppe. Die OOH Media-Gruppe betreibt keine Forschungstätigkeiten in Bezug auf LOCATRICS©, jedoch Forschungsprojekte im Bereich der Werbewirkung, welche handelsrechtlich nicht kapitalisiert werden. 2. Die Ertragslage Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der OOH Media-Gruppe im Geschäftsjahr 2023 im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zufrieden. Der Umsatz im Berichtszeitraum 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 lag bei 281.166 Tsd. € (Vorjahr 273.310 Tsd. €) und ist geprägt vom Ausbau und der damit korrespondierenden stärkeren Nutzung der Plattform LOCATRICS®, wodurch ein Anstieg der programmatischen Bruttowerbeinvestitionen von 61,1% verzeichnet werden konnte. Darüber hinaus konnten die Honorarerlöse aufgrund des Wachstums eines wesentlichen Mediaagenturkunden signifikant gesteigert werden. Der Umsatzmix auf Kundenebene zeichnet sich durch einen Rückgang des Konzentrationsrisikos im Bereich Vendor-Services aus, welcher durch Umsatzanstiege bei Kunden in den Bereichen Telekommunikation, Entertainment, E-Commerce sowie Mobilität ausgeglichen werden konnte. Der Umsatz lag damit im oberen Bereich der im Vorjahr prognostizierten Bandbreite in Höhe von 239.000 Tsd. € bis 292.000 Tsd. €. Die aktivierten Eigenleistungen im Berichtszeitraum betrugen 770 Tsd. € (Vorjahr 1.554 Tsd. €) und sind insbesondere auf die im Geschäftsjahr fortgesetzten Entwicklungstätigkeiten in Bezug auf die Software LOCATRICS®, die einen maßgeblichen Bestandteil der zukünftigen Unternehmensstrategie der OOH Media-Gruppe darstellt, zurückzuführen. Der Rückgang der aktivierten Eigenleistungen resultiert aus einer effizienteren Allokation der Entwicklungsressourcen für die Weiterentwicklung der LOCATRICS®-Plattform. Der Materialaufwand betrug im Berichtszeitraum 260.186 Tsd. € (Vorjahr 252.855 Tsd. €) und beinhaltet die bezogenen Leistungen für den Verkauf von Medialeistungen. Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis von Materialaufwand und Umsatzerlösen) lag weitgehend stabil bei 92,5% (Vorjahr 92,5%). Der Personalaufwand betrug 8.187 Tsd. € (Vorjahr 7.121 Tsd. €). Der Anstieg ist auf den Aufbau der Belegschaft in den Mediaberatungsteams zurückführen. Darüber hinaus beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände von 5.683 Tsd. € (Vorjahr 10.856 Tsd. €). Nach der vollständigen Abschreibung des im Rahmen der Erstkonsolidierung der IT WORKS-Gruppe aktivierten Kundenstamms im Vorjahr, wurde in 2023 im Wesentlichen nur noch der Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Jahre 2017 (4.760 Tsd. €) abgeschrieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 2.767 Tsd. € (Vorjahr 3.700 Tsd. €). Die Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die laufenden betrieblichen Aufwendungen wie Raum-, IT- und Verwaltungsaufwendungen, Aufwendungen für Freelancer sowie Aufwendungen für Beratungs- und Prüfungsdienstleistungen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auf die Reduktion der Beratungsaufwendungen von externen Entwicklern für die Weiterentwicklung von LOCATRICS® zurückzuführen. Einen weiteren bedeutenden Bestandteil der Gewinn- und Verlustrechnung stellen die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen von 2.437 Tsd. € (Vorjahr 2.751 Tsd. €) dar, welche sich auf die Aufnahme von Fremdkapital zur Finanzierung der Akquisition der IT WORKS-Gruppe aus dem Jahre 2017 beziehen. Der Rückgang der Zinsaufwendungen ist auf die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführte Refinanzierung zurückzuführen. Hierbei wurden durch die Aufnahme von Fremdkapital bei einer Bestandsbank signifikante Teile des höher verzinslichen Gesellschafterdarlehens getilgt. Die OOH Media-Gruppe erzielt einen Konzern-Jahresüberschuss von 973 Tsd. € (Vorjahr Konzern-Jahresfehlbetrag von 2.738 Tsd. €). Die deutliche Verbesserung des Konzernergebnisses ist vornehmlich geprägt durch die geringeren Abschreibungen der im Rahmen der Akquisition der IT WORKS-Gruppe in 2017, aufgedeckten immateriellen Vermögensgegenstände sowie durch die reduzierten Finanzierungsaufwendungen. Das EBITDA 11 lag im Berichtszeitraum bei 11.757 Tsd. € (Vorjahr 12.028 Tsd. €). Hierin sind sonstige betriebliche Erträge von 961 Tsd. € (Vorjahr 841 Tsd. €) enthalten, welche im Wesentlichen aus Rückstellungsbildungen aus Vorjahren resultieren und damit einen nicht-wiederkehrenden Charakter aufweisen. Das EBITDA liegt damit innerhalb des Korridors der Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr prognostiziert: EBITDA zwischen 9.700 Tsd. € und 13.100 Tsd. €). Die reduzierte EBITDA Marge (als Rohertrag abzgl. Personalaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist i.W. auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen, da im Geschäftsjahr 2023 in die Qualität von Fachpersonal im Zuge steigender Anforderungen von Kundenbedürfnissen investiert wurde. 3. Die Finanzlage Die Passivseite der Bilanz ist auf der mittel- und langfristigen Seite geprägt von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 18.583 Tsd. € (Vorjahr 6.403 Tsd. €) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 11.066 Tsd. € (Vorjahr 24.750 Tsd. €). Die Veränderungen resultieren aus der im August 2023 durchgeführten Refinanzierung. Hierbei wurden die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.464 Tsd. € auf 20.000 Tsd. € aufgestockt und korrespondierend eine teilweise Tilgung des Gesellschafterdarlehens (9.065 Tsd. €) sowie eine vollständige Rückführung des Darlehens gegenüber der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG ("Afinum 8") in Höhe von 4.001 Tsd. € vorgenommen. Der Residualbetrag in Höhe von 470 Tsd. € diente zur Finanzierung von Nebenkosten der Refinanzierung. Der überwiegende Teil der Verbindlichkeiten hat eine Fristigkeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten unter anderem gestundete Zinsen, welche dem Darlehensbestand hinzugerechnet werden. Die Gruppe hat im Berichtszeitraum Tilgungen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1.429 Tsd. € (Vorjahr 3.000 Tsd. €) getätigt. Auf das Darlehen der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG ("Afinum 8") wurde - bereits vor der Refinanzierung im August - eine Sondertilgung in Höhe von 3.000 Tsd. € geleistet und auf das Gesellschafterdarlehen der OOH Media Holding GmbH eine Sondertilgung in Höhe von 6.000 Tsd. €. Die liquiden Mittel von 13.789 Tsd. € sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (Vorjahr 11.907 Tsd. €). Die Nettofinanzverschuldung (Verzinsliches Fremdkapital abzgl. liquide Mittel) hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch einen hohen operativen Cashflow, welcher zur konsequenten Reduktion des Fremdkapitals genutzt wurde, signifikant reduziert (Berichtsjahr 15.859 Tsd. €; Vorjahr 24.245 Tsd. €). Das Eigenkapital im Konzern weist zum Berichtsstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 9.014 Tsd. € auf (Vorjahr 9.986 Tsd. €) und eine Eigenkapitalquote von -12,6% (Vorjahr -13,5%) aus. Sowohl das Konzerneigenkapital als auch der Konzernjahresüberschuss beinhalten Finanzierungs- und Abschreibungseffekte welche im Zusammenhang mit der Akquisition der IT WORKS-Gruppe stehen. Das Konzerneigenkapital sowie der Konzernjahresüberschuss würden sich unter Herausrechnung der o.g. Effekte wie folgt darstellen:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.118 Tsd. € (Vorjahr 6.294 Tsd. €) sowie die Verbindlichkeiten aus Steuern und sozialer Sicherheit in Höhe von 973 Tsd. € (Vorjahr 1.143 Tsd. €) sind vollständig durch flüssige Mittel gedeckt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Zahlungen eines Key-Accounts für Aufträge, welche im Jahre 2024 realisiert werden sollen sowie Zahlungen eines weiteren Key-Accounts für die Abnahme von Werbeflächen welche im Folgejahr realisiert werden können. Die Gesellschaft war in 2023 jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 4. Die Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt 30,1% (Vorjahr 35,8%) der Bilanzsumme. Hiervon entfallen zum 31. Dezember 2023 17.850 Tsd. € (Vorjahr 22.607 Tsd. €) auf die im Rahmen des Erwerbs der IT WORKS-Gruppe zugegangenen immateriellen Vermögensgegenstände. Das Umlaufvermögen ist geprägt von sonstigen Vermögensgegenständen mit einem Anteil von 37,3% (Vorjahr 35,4%) und liquiden Mitteln mit einem Anteil von 35,2% (Vorjahr 32,8%) am gesamten Umlaufvermögen. Bezogen auf das Gesamtvermögen, liegt der Anteil der liquiden Mittel bei 19,3% (Vorjahr 16,1%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 24.403 Tsd. € auf 25.394 Tsd. €. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vornehmlich erwirtschaftete, noch nicht vereinnahmte Boni von Lieferanten enthalten, welche erst im laufenden Geschäftsjahr zugeflossen sind. Die liquiden Mittel wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2023: 13.789 Tsd. €; Vorjahr 11.907 Tsd. €), um im ersten Quartal 2024 fällige, im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Kundenvergütungen vornehmen zu können. 5. Der Risiko- und Chancen-Bericht Das Risikomanagement der Gesellschaft hat als Hauptziel die Sicherstellung der Liquidität im Verhältnis zu kurz-, mittel- und langfristigen Zahlungsverpflichtungen und die frühzeitige Erkennung von etwaigen bestandsgefährdenden Risiken. Hierzu wird regelmäßig die Liquidität analysiert und deren Entwicklung prognostiziert. In dieser Planung findet insbesondere auch die Sicherstellung der Liquidität bei anstehenden Zahlungen wie Darlehenstilgungen Berücksichtigung. In der OOH Media Gruppe sind Risikomanagementprozesse implementiert, die im Geschäftsjahr 2023 genutzt wurden, um die einhergehenden volkswirtschaftlichen Folgen des Ukraine Konfliktes (hohe Inflationsraten, hohes Zinsniveau, Absenkung des BIP in Deutschland) in Bezug auf den Konzern zu kontrollieren und kurzfristig gegensteuern zu können. Neben einem regelmäßigen Controlling zur Analyse von Auftragseingängen- und/oder -rückgängen bzw. Stornierungen und der damit einhergehenden potentiellen Liquiditätsengpässe wurden Maßnahmen implementiert, um Über- oder Unterkapazitäten innerhalb einzelner Geschäftsbereiche frühzeitig zu identifizieren. Darüber hinaus wird im Rahmen eines regelmäßigen Geschäftsleitungsgremiums die Aufrechterhaltung des Betriebes sichergestellt, sowie Maßnahmen zur etwaigen Krisenbewältigung festgelegt und - je nach Situation - angepasst. Preisänderungen werden regelmäßig in einem Konditionen- und Deckungsbeitragsreport geprüft und ggf. Gegenmaßnahmen ergriffen. Ausfallrisiken wird durch Bonitätsprüfungen und Debitorenmanagement begegnet. Diese Risikomanagementtools gelten ebenso für die Konzernmutter wie auch für die einzelnen Konzerntochtergesellschaften. Die Beteiligungen werden im Rahmen eines Beteiligungscontrollings regelmäßig einer Prüfung auf finanzieller und strategischer Ebene unterworfen; weiteren Bedarf an Risikomanagement sieht die Geschäftsführung nicht. Der Werbemarkt orientiert sich i.W. am gesamtwirtschaftlichen Umfeld und Wachstum. Das Hauptrisiko der Gesellschaft besteht damit (a) in der Verringerung und dem Ausfall von zu betreuenden Werbeetats sowie (b) im Preis- und Konditionenwettbewerb in der Branche. In Zeiten von hohen Inflationsraten und reduziertem Konsumverhalten bestand eine zusätzliche Unsicherheit für den OOH-Markt in Bezug auf mögliche Einsparungen bei Marketinginvestitionen durch Werbetreibende. Durch wöchentliche Reportings, die bei Bedarf auch täglich erzeugt werden können, sowie ein monatliches Reporting im Zusammenhang mit dem buchhalterischen Monatsabschluss, sieht die Geschäftsführung sich mit einem ausreichenden Instrumentarium versorgt, um entsprechend schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Die Gruppe ist als neutraler Vermittler und Dienstleister zwischen Anbietern von analogen und digitalen OOH Werbeleistungen und Werbetreibenden ein integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette. Als solcher besteht ein Gleichgewicht zwischen großen Anbietern und für die Gruppe großen Kunden. Wenngleich der Wegfall einzelner Kunden ein wesentliches Ertragsrisiko für die Gesellschaft darstellen kann, ist keiner der Kunden als einzelner von einer Bedeutung, die von der Geschäftsführung als potentiell bestandsgefährdend angesehen wird. Im Hinblick auf die aktuellen Kriegshandlungen in der Ukraine sieht sich die IT WORKS Gruppe - sofern die militärischen Auseinandersetzungen allein auf das Territorium der Ukraine begrenzt bleiben - nur in Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage und eine etwaige Verunsicherung im Werbemarkt exponiert. Bestandsgefährdende Risiken aus der Ukraine-Krise selbst oder aus anderen externen Faktoren wie zum Beispiel den kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost sind aktuell nicht erkennbar. Als Chance sieht die Gruppe die Digitalisierung des Werbeträgerbestandes, den Ausbau der programmatischen Werbeaktivitäten und von datengetriebenen Produkten insbesondere im Bereich Mobile sowie die Übernahme von OOH- und Mobile-Mediadienstleistungen für kleinere und mittlere Agenturen, die der Kompetenz von IT WORKS und der Effizienz- sowie Effektivitätssteigerung der Plattform LOCATRICS® im spezifischen Segment OOH und Mobile vertrauen. Hierdurch entstehen weitere Wachstumspotentiale sowie neue interessante und flexible Werbestrategien, die den Bereich "public media" für Neukunden attraktiver werden lässt. Durch die breite Aufstellung der OOH Media-Gruppe als Marketing-Technology-Unternehmen im Bereich OOH, DOOH (Digital Out-of-Home), Ambient, Mobile sowie die Entwicklungsaktivitäten in weiter datengetriebene Geschäftsmodelle kann die Unternehmensgruppe integrierte, z.T. lokale Lösungsansätze bei hoher Flexibilität bieten. Durch Optimierung der Software-Infrastruktur und die einhergehende Transformation von analogen zu digitalen Arbeitsabläufen und Prozessen innerhalb der OOH Media-Gruppe ergeben sich weitere Chancen im Hinblick auf Effizienzsteigerungen durch die Optimierung der Kampagnenplanung und -aussteuerung sowie des Monitorings. 6. Der Prognosebericht Nach dem Geschäftsjahr 2023 des Konzerns geht die Geschäftsführung der OOH Media GmbH, Düsseldorf, von einer erfolgreichen Fortführung der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2024 aus. Der erwartete konsolidierte Umsatz als wesentlicher Treiber des Ergebnisses wird in einer Bandbreite von 237.300 Tsd. € und 290.100 Tsd. € erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein positives EBITDA zwischen 10.500 Tsd. € und 14.200 Tsd. € in einem kompetitiven und weiterhin von politischer und makroökonomischer Unsicherheit geprägten konjunkturellen Umfeld prognostiziert.
Düsseldorf, 11. April 2024 Bernd Rabsahl |
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OOH Media GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Hammer Str. 19
40219 Düsseldorf - Commercial register
- HRB 82806, Düsseldorf
- Registration date
- July 6, 2017
- Industry
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Beteiligungsgesellschaften - Purpose
- Erwerb und Verwaltung eigenen und fremden Vermögens soweit dies keiner behördlichen Genehmigung oder Zulassung bedarf, namentlich Erwerb, Veräußerung und Verwaltung von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen (insbesondere im Bereich von Medienagenturen) mit geschäftlichem Schwerpunkt in Deutschland, der Schweiz und Österreich mit Jahresumsätzen von jeweils ca. EUR 15 Mio. bis ca. 250 Mio. sowie entgeltliche Erbringung von Managementdienstleistungen an bestehende sowie künftige Tochtergesellschaften.
Financials
Balance sheet
2023- Fixed Assets 85,1 % 77,26 Mio
- Current Assets 14,4 % 13,10 Mio
- Prepaid Expenses 0,5 % 437,4 k
- Equity 48,7 % 44,21 Mio
- Liabilities 48,3 % 43,81 Mio
- Provisions 2,1 % 1,94 Mio
- Deferred Tax Liabilities 0,9 % 835,6 k
Balance sheet data available for 3 earlier fiscal years.
Profit & loss
2023- Revenue 22,6 % 9,08 Mio
- Annual net profit/loss 14,7 % 5,92 Mio
- Result after taxes 14,7 % 5,90 Mio
- Other operating income 14,0 % 5,64 Mio
- Other operating expenses 10,3 % 4,15 Mio
- Material expenses 7,5 % −3,02 Mio
- Income and profit taxes 6,6 % 2,66 Mio
- Interest and similar expenses 6,1 % 2,44 Mio
- Personnel expenses 2,9 % 1,15 Mio
- Depreciation 0,3 % 130,6 k
- Other capitalized own work 0,3 % 115,7 k
- Other taxes 0,0 % −18,9 k
- Gesamtleistung 9,19 Mio
P&L data available for 3 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Bernd Georg Herbert Rabsahl
since 2018 Managing Director
-
Julia Gertrud Katrin Schleunung
since 2026 Managing Director
-
Pascal Hansen
since 2026 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- OOH Media Holding GmbH DEU 91.0 % 91k €
-
B**** R******
3.8 %
4k €
-
L*** K******
1.3 %
1k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
B**** R******
3.8 %
-
L*** K******
1.3 %
Holds shares in
- IT WORKS GmbH GmbH 100.0 %
History
- 2026
-
07.07.
Exit of positionMartin Borgmann · Procura
-
10.02.
Member entryJulia Gertrud Katrin Schleunung · Managing Director
-
10.02.
Member entryPascal Hansen · Procura
- 2020
-
13.02.
Change of addressOOH Media GmbH
- 2019
-
21.01.
Member entryM***** B****** · Procura
- 2018
-
01.03.
Change of courtOOH Media GmbH
-
01.03.
Change of addressOOH Media GmbH
-
01.03.
Change of seatOOH Media GmbH
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Konzernabschluss
- 2023 Konzernabschluss ↓
- 2022 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss
- 2020 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2023
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
Unlock with API key Get API key →Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
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