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OOH Media GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

DüsseldorfDüsseldorf, DEU ·HRB 82806 Düsseldorf ·outdoorsmedia.de
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Hammer Str. 19
40219 Düsseldorf
Commercial register
HRB 82806, Düsseldorf
Registration date
July 6, 2017
Industry
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Beteiligungsgesellschaften
Purpose
Erwerb und Verwaltung eigenen und fremden Vermögens soweit dies keiner behördlichen Genehmigung oder Zulassung bedarf, namentlich Erwerb, Veräußerung und Verwaltung von Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen (insbesondere im Bereich von Medienagenturen) mit geschäftlichem Schwerpunkt in Deutschland, der Schweiz und Österreich mit Jahresumsätzen von jeweils ca. EUR 15 Mio. bis ca. 250 Mio. sowie entgeltliche Erbringung von Managementdienstleistungen an bestehende sowie künftige Tochtergesellschaften.
Erwerb von Unternehmensbeteiligungen Verwaltung von Beteiligungen Veräußerung von Beteiligungen Management- und Verwaltungsdienstleistungen für Tochtergesellschaften Vermögensverwaltung Beteiligungsmanagement Holdingtätigkeit Management-Dienstleistungen Medienagenturen (Beteiligungen)

Financials

Revenue 2024
286,27 Mio. €
Employees 2024
128
Total assets 2024
62,04 Mio. €
Net income 2024
1,16 Mio. €
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Balance sheet

2023
Assets 90,80 Mio
  • Fixed Assets 85,1 % 77,26 Mio
  • Current Assets 14,4 % 13,10 Mio
  • Prepaid Expenses 0,5 % 437,4 k
Liabilities and Equity 90,80 Mio
  • Equity 48,7 % 44,21 Mio
  • Liabilities 48,3 % 43,81 Mio
  • Provisions 2,1 % 1,94 Mio
  • Deferred Tax Liabilities 0,9 % 835,6 k
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Balance sheet data available for 3 earlier fiscal years.

Profit & loss

2023
Income 40,21 Mio
  • Revenue 22,6 % 9,08 Mio
  • Annual net profit/loss 14,7 % 5,92 Mio
  • Result after taxes 14,7 % 5,90 Mio
  • Other operating income 14,0 % 5,64 Mio
  • Other operating expenses 10,3 % 4,15 Mio
  • Material expenses 7,5 % −3,02 Mio
  • Income and profit taxes 6,6 % 2,66 Mio
  • Interest and similar expenses 6,1 % 2,44 Mio
  • Personnel expenses 2,9 % 1,15 Mio
  • Depreciation 0,3 % 130,6 k
  • Other capitalized own work 0,3 % 115,7 k
  • Other taxes 0,0 % −18,9 k
  • Gesamtleistung 9,19 Mio
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P&L data available for 3 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Bernd Georg Herbert Rabsahl since 2018 Managing Director
  • Julia Gertrud Katrin Schleunung since 2026 Managing Director
  • Pascal Hansen since 2026 Procura
3 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Top 3 hold 96.0 %
  • OOH Media Holding GmbH DEU AG München HRB 234587 91.0 % 91k €
  • B**** R****** 3.8 % 4k €
  • L*** K****** 1.3 % 1k €
4 more shareholders · viewable with an API key Get API key →

Ultimate beneficial owners (UBOs)

9.0 % identified 91.0 % unidentified
  • B**** R****** 3.8 %
  • L*** K****** 1.3 %
4 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

Holds shares in

History

  1. 2026
  2. 07.07.
    Exit of position
    Martin Borgmann · Procura
  3. 10.02.
    Member entry
    Julia Gertrud Katrin Schleunung · Managing Director
  4. 10.02.
    Member entry
    Pascal Hansen · Procura
  5. 2020
  6. 13.02.
    Change of address
    OOH Media GmbH
  7. 2019
  8. 21.01.
    Member entry
    M***** B****** · Procura
  9. 2018
  10. 01.03.
    Change of court
    OOH Media GmbH
  11. 01.03.
    Change of address
    OOH Media GmbH
  12. 01.03.
    Change of seat
    OOH Media GmbH
31 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Konzernabschluss
  • 2023 Konzernabschluss
  • 2022 Konzernabschluss
  • 2021 Konzernabschluss
  • 2020 Konzernabschluss
Previous year — readable in full

Konzernabschluss 2023

Published February 3, 2025 · Source: Bundesanzeiger

OOH Media GmbH

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die OOH Media GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der OOH Media GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und der Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der OOH Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 11. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kamann, Wirtschaftsprüferin

Zwirner, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.675.310,00 2.590.496,40
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.009,40 152.663,96
3. Geschäfts- oder Firmenwert 18.308.311,92 23.159.369,16
20.989.631,32 25.902.529,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.442,00 86.939,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 370.059,30 438.585,30
444.501,30 525.524,30
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 45.193,61 38.399,11
2. Sonstige Ausleihungen 35.529,43 37.563,11
80.723,04 75.962,22
21.514.855,66 26.504.016,04
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.779.867,81 11.548.388,06
2. Sonstige Vermögensgegenstände 14.614.484,65 12.855.299,82
25.394.352,46 24.403.687,88
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 13.789.359,02 11.907.121,85
39.183.711,48 36.310.809,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.822.808,28 1.334.455,83
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.013.593,67 9.986.095,29
71.534.969,09 74.135.376,89

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.100,00 100.100,00
II. Kapitalrücklage 14.624.900,00 14.624.900,00
III. Konzernverlustvortrag -24.711.095,29 -21.973.268,02
IV. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 972.501,62 -2.737.827,27
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 9.013.593,67 9.986.095,29
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.256.248,00 1.412.554,00
2. Sonstige Rückstellungen 20.595.350,96 19.464.925,22
21.851.598,96 20.877.479,22
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.582.550,95 6.402.615,22
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 329.167,50 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.117.964,96 6.293.933,48
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.065.894,77 31.625.401,66
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11.651,17 10.983,13
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.729.637,82 2.245.405,79
davon aus Steuern EUR 958.988,11 (Vj. EUR 1.131.192,97)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 14.421,10 (Vj. EUR 12.202,67)
36.836.867,17 46.578.339,28
D. Rechnungsabgrenzungsposten 12.010.900,20 5.838.000,46
E. Passive latente Steuern 835.602,76 841.557,93
71.534.969,09 74.135.376,89

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 281.166.059,81 273.309.971,94
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 770.420,15 1.554.118,93
3. Sonstige betriebliche Erträge 961.092,44 840.551,89
282.897.572,40 275.704.642,76
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -260.185.570,56 -252.855.115,87
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.966.735,51 -6.093.183,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.220.739,86 -1.027.674,50
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.799.734,22 -10.994.602,97
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.767.231,09 -3.700.489,33
-276.940.011,24 -274.671.065,86
8. Aufwendungen oder Erträge aus assoziierten Unternehmen 6.794,50 5.542,77
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 366,32 1.140,47
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.941,62 363,90
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.437.491,86 -2.750.797,67
davon an Gesellschafter EUR 1.506.409,04 (Vj. EUR 1.886.418,65)
-2.376.389,42 -2.743.750,53
12. Ergebnis vor Steuern 3.581.171,74 -1.710.173,63
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.627.406,37 -1.026.313,64
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 5.955,17 (Vj. EUR 1.501.235,27)
14. Ergebnis nach Steuern 953.765,37 -2.736.487,27
15. Sonstige Steuern 18.736,25 -1.340,00
16. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 972.501,62 -2.737.827,27

Konzern-Kapitalflussrechnung 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis 972.501,62 -2.737.827,27
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.799.734,22 10.994.602,97
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 1.130.425,74 -1.319.950,42
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen 1.161,32 31,00
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -1.079.648,56 3.904.982,92
Zunahme (-)/Abnahme (+) der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten -488.352,45 -1.072.713,14
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -1.236.252,88 1.092.133,42
Zunahme (+)/Abnahme (-) der passiven Rechnungsabgrenzungposten 6.172.899,74 3.071.608,01
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 2.383.550,24 2.750.797,67
Aufwendungen (+) /Erträge (-) aus assoziierten Unternehmen -6.794,50 -5.542,77
Zunahme (+)/Abnahme (-) der passiven latenten Steuern -5.955,17 -1.501.235,27
Ertragssteueraufwand (+)/-ertrag (-) 2.627.406,37 1.427.994,39
Ertragsteuerzahlungen (+ / -) -2.783.712,37 -673.714,49
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 13.486.963,32 15.931.167,02
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -36.187,87 -115.674,67
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -770.420,15 -1.554.118,93
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 2.033,68 2.400,00
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -366,32 -750,46
Auszahlungen (-) aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen 0,00 -100.000,00
Erhaltene Zinsen (+) 53.941,62 363,90
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -750.999,04 -1.767.780,16
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 20.000.000,00 0,00
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -29.842.332,68 -13.646.465,56
Gezahlte Zinsen (-) -1.011.394,43 -361.274,86
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -10.853.727,11 -14.007.740,42
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 1.882.237,17 155.646,44
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.907.121,85 11.751.475,41
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 13.789.359,02 11.907.121,85
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 13.789.359,02 11.907.121,85
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 13.789.359,02 11.907.121,85

Entwicklung des Konzerneigenkapitals 2023

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzern- Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss Summe
EUR EUR EUR EUR EUR
01.01.2022 100.100,00 14.624.900,00 -17.129.597,64 -4.843.670,38 -7.248.268,02
Einstellung in den Verlustvortrag 0,00 0,00 -4.843.670,38 4.843.670,38 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -2.737.827,27 -2.737.827,27
31.12.2022 100.100,00 14.624.900,00 -21.973.268,02 -2.737.827,27 -9.986.095,29
01.01.2023 100.100,00 14.624.900,00 -21.973.268,02 -2.737.827,27 -9.986.095,29
Einstellung in den Verlustvortrag 0,00 0,00 -2.737.827,27 2.737.827,27 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 972.501,62 972.501,62
31.12.2023 100.100,00 14.624.900,00 -24.711.095,29 972.501,62 -9.013.593,67

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss der OOH Media GmbH, Düsseldorf (im Folgenden auch kurz: "OOH Media"), wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Zwecks Verbesserung der Übersichtlichkeit der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden "Davon"-Vermerke teilweise im Anhang gemacht.

Die OOH Media GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 82806 eingetragen.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie zehn inländische Gesellschaften, an welchen die OOH Media direkt oder indirekt beteiligt ist. Neun der inländischen Gesellschaften werden vollkonsolidiert, eine Gesellschaft wird aufgrund des maßgeblichen Einflusses der OOH Media at-equity (Buchwertmethode) bilanziert.

Sämtliche Anteile, an denen die OOH Media unmittelbar oder mittelbar zu 100% beteiligt ist, werden voll konsolidiert. Zu den vollkonsolidierten Unternehmen werden folgende Angaben gemacht:

Name Sitz Anteil in %
IT WORKS GmbH Düsseldorf 100%
IT WORKS Aussenwerbung GmbH Düsseldorf 100%
WestWorks GmbH Düsseldorf 100%
MIC Düsseldorf GmbH Düsseldorf 100%
M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH Düsseldorf 100%
Digital Works GmbH Düsseldorf 100%
VIVOOH GmbH Düsseldorf 100%
EASYmedia GmbH Düsseldorf (ehem. Herne) 100%
DOOH GmbH Düsseldorf 100%

Zu der at-equity Beteiligung wird folgende Angabe gemacht:

Name Sitz Anteil Eigenkapital zum 31.12.2023 Jahres-ergebnis 2023
in % in € in €
MIC Media Innovation Center GmbH Düsseldorf 50% 90.387 13.589

Konsolidierungsgrundsätze

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember eines Jahres als Abschlussstichtag.

Bei der Konsolidierung (§ 300 HGB) der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen wurden folgende Grundsätze angewendet:

Kapitalkonsolidierung

Bei der erstmaligen Einbeziehung der IT WORKS GmbH im Rahmen der Erstkonsoli-dierung zum 28. September 2017 wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten neu bewertet und angesetzt. Dabei wurden ein Kundenstamm in Höhe von 35.040 Tsd. € und ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 47.599 Tsd. € aktiviert. Der Kundenstamm wird über die erwartete Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben und ist seit September 2022 vollständig abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Bei der erstmaligen Einbeziehung der EASYmedia GmbH im Rahmen der Erstkonsoli-dierung zum 3. Januar 2019 wurden die in den Konzernabschluss aufgenommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten neu bewertet und angesetzt. Dabei wurde eine Technologie in Höhe von 727 Tsd. € und ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 965 Tsd. € aktiviert. Die Technologie wird über die erwartete Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben.

Bei der Kapitalkonsolidierung wird der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile, mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Der für die Bestimmung des Zeitwerts der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten und der für die Kapitalkonsolidierung maßgebliche Zeitpunkt ist grundsätzlich der, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB) sind die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises gegeneinander aufgerechnet worden.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung sowie Zwischenergebniseliminierung

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung der Posten der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 305 HGB. Die in den Gewinn- und Verlustrechnungen der Konzernunternehmen ausgewiesenen Innenumsätze und die diesen entsprechenden Aufwendungen sowie die übrigen gegenseitigen Aufwendungen und Erträge wurden gegeneinander aufgerechnet.

Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vermögensgegenständen Zwischenergebnisse vorhanden waren, wurden diese gemäß des § 304 Abs. 1 HGB erfolgswirksam eliminiert.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz angesetzt, soweit diese zu einer zukünftigen Steuerbe- bzw. -entlastung führen. Sie werden wie die laufenden Steuern mit dem Steuersatz des Organkreises von 31,2 % berechnet, da alle konsolidierten Gesellschaften in den ertragsteuerlichen Organkreis einbezogen sind.

Die temporären Bilanzunterschiede resultieren aus immateriellen Vermögensgegenständen. Die daraus resultierenden passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Aktive latente Steuern liegen nicht vor. Eine Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern findet dementsprechend nicht statt.

Im Konzernabschluss wurden die zukünftigen Steuerbe- bzw. -entlastungen ermittelt und latente Steuern auf temporäre Differenzen aus den Einzelabschlüssen sowie ergebniswirksame Konsolidierungsbuchungen angesetzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Der Abschluss der MIC Media Innovation Center GmbH, Düsseldorf, wurde ebenso nach den identischen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der vollkonsolidierten Gesellschaften erstellt.

Erworbene und selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Geschäfts- oder Firmenwerte, welche im Rahmen der Erstkonsolidierung der IT WORKS GmbH und ihrer Tochtergesellschaften aus dem Geschäftsjahr 2017, der EASYmedia GmbH aus dem Geschäftsjahr 2019 und der DOOH GmbH aus dem Geschäftsjahr 2020 erstmalig angesetzt wurden. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Erwerb IT WORS GmbH und ihrer Tochtergesellschaften, aus dem Erwerb der EASYmedia GmbH sowie aus dem Erwerb der DOOH GmbH werden linear über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Bilanzierte Technologie aus dem Erwerb der EASYmedia GmbH und der DOOH GmbH werden über die hierfür unterstellte Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen linear. Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll im Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden im Rahmen der Sammelabschreibung über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Unter den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Zugänge bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthalten die anteiligen Jahresüberschüsse der assoziierten Unternehmen. Unter den Abgängen sind anteilige Jahresfehlbeträge oder Kapitalausschüttungen erfasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem waren nicht vorhanden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden überwiegend bereits vereinnahmte Erlöse für folgende Geschäftsjahr ausgewiesen.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Konzernanhangs) dargestellt.

Entwicklungsaufwendungen sind in Höhe von 770 Tsd. € (Vorjahr 1.554 Tsd. €) angefallen. Von dem Aktivierungswahlrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB wurde wie im Vorjahr Gebrauch gemacht. Entwicklungskosten in Höhe von 770 Tsd. € (Vorjahr 1.554 Tsd. €) wurden als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Forschungsaufwendungen sind wie im Vorjahr keine angefallen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen ist wie im Vorjahr kein Betrag mit einer Fälligkeit von über einem Jahr enthalten. In den Sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag mit einer Fälligkeit von über einem Jahr von 5 Tsd. € (Vorjahr 5 Tsd. €) enthalten.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Wesentlicher Bestandteil sind Zahlung von Aufwendungen für Mediakampagnen, die dem Geschäftsjahr 2024 zuzuordnen sind. Des Weiteren beinhaltet der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ein Disagio von 412 Tsd. € (Vorjahr 85 Tsd. €).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von 100 Tsd. € (Vorjahr 100 Tsd. €) und die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von 14.625 Tsd. € (Vorjahr 14.625 Tsd. €) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten und sind voll einbezahlt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag ist im Wesentlichen auf die Abschreibungen auf die im Rahmen der Erstkonsolidierung der It Works GmbH aufgedeckten stillen Reserven in Höhe von 4.760 Tsd. € (Vorjahr 10.016 Tsd. €) sowie die Zinsen auf die Darlehen zum Erwerb der IT Works GmbH in Höhe von 2.288 Tsd. € (Vorjahr 2.671 Tsd. €) zurückzuführen.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierungen der im Geschäftsjahr 2017 erworbenen Anteile an der IT WORKS GmbH, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften sowie der im Geschäftsjahr 2019 erworbenen Anteile an der EASYmedia GmbH, Düsseldorf (ehem. Herne), und der im Geschäftsjahr 2020 durchgeführten Anteilserhöhung an der DOOH GmbH, Düsseldorf, führten jeweils zu aktiven Unterschiedsbeträgen, die als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert wurden.

Sonstige Rückstellungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen i.H.v. 20.595 Tsd. € (Vorjahr 19.465 Tsd. €) enthält insbesondere Rückstellungen für Kundenboni i.H.v. 19.538 Tsd. € (Vorjahr 18.468 Tsd. €) sowie ausstehende Rechnungen i.H.v. 213 Tsd. € (Vorjahr 579 Tsd. €).

Verbindlichkeiten

31.12.2023, in Tsd. € Restlaufzeit gesamt
bis von 1 bis 5 über
Art der Verbindlichkeit 1 Jahr Jahre 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.864 15.719 0 18.583
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 329 0 0 329
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.118 0 0 5.118
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 11.066 0 11.066
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11 0 0 11
Sonstige Verbindlichkeiten 1.105 625 0 1.730
- davon aus Steuern 959
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 14
Gesamt 9.427 27.410 0 36.837
31.12.2022, in Tsd. € Restlaufzeit gesamt
bis von 1 bis 5 über
Art der Verbindlichkeit 1 Jahr Jahre 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56 6.347 0 6.403
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.294 0 0 6.294
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 31.625 0 31.625
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11 0 0 11
Sonstige Verbindlichkeiten 1.620 625 0 2.245
- davon aus Steuern 1.131
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 12
Gesamt 7.981 38.597 0 46.578

Die Darlehen der Kreditinstitute sind gesichert durch Anteilsverpfändungen der Muttergesellschaft und der IT WORKS GmbH, der IT WORKS Aussenwerbung GmbH, der WestWorks GmbH, der M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH, der Digital Works GmbH, der VIVOOH GmbH, der EASYmedia GmbH, der DOOH GmbH, der OOH Media GmbH sowie der MIC Düsseldorf GmbH, Globalabtretung der Forderungen der o.g. Gesellschaften insbesondere aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegen die Gesellschafterin OOH Media Holding GmbH aus dem gewährten Gesellschafterdarlehen, Kontenverpfändung sämtlicher inländischen Bankkonten der o.g. Gesellschaften sowie Sicherungsabtretung bzw. Verpfändung der wesentlichen Schutzrechte.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden in Höhe von 11.066 Tsd. €. Diese resultieren vollständig aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin OOH Media Holding GmbH, Düsseldorf (Vorjahr 24.750 Tsd. €). Im Vorjahr bestand ein Darlehen gegenüber der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG ("Afinum 8"), welches per 31.12.2022 mit 6.822 Tsd. € (zzgl. aufgelaufener Zinsen) valutierte und zum 31.12.2023 abgelöst ist. Die Reduktion der Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen resultiert aus der Refinanzierung im Geschäftsjahr 2023.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 959 Tsd. € (Vorjahr 1.131 Tsd. €) sowie eine ausstehende, variable Kaufpreiszahlung auf dem Erwerb der EASYmedia GmbH im Jahre 2019 (2023: 625 Tsd. €; 2022: 625 Tsd. €).

Gegenüber den assoziierten Unternehmen bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Wesentlicher Bestandteil sind erhaltene Zahlungen für Mediavolumina, die dem Geschäftsjahr 2024 zuzuordnen sind.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern von 836 Tsd. € (Vorjahr 842 Tsd. €) resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bilanzieller Wertansätze für selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte. Der Berechnung wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von 31,2% zugrunde gelegt.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen zu 94% (Vorjahr 90%) Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Werbeleistungen sowie 6% (Vorjahr 7%) aus erbrachten Sondermittlerleistungen. Die Umsätze werden zu 96% (Vorjahr 97%) im Inland erzielt. Im Geschäftsjahr wurden 1.407 Tsd. € (Vorjahr 1.745 Tsd. €) Umsatzerlöse aus der Überlassung von Software und Technologie-Fees erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Hierin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von 846 Tsd. € (Vorjahr 724 Tsd. €). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Außerbilanzielle Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der OOH Media Konzern hat folgende außerbilanzielle sonstige finanzielle Verpflichtungen:

in Tsd. € Betrag bis 1 Jahr Betrag 1 bis 3 Jahre Betrag über 3 Jahre
Miete Büroräume 525 1.468 1.483
Miete Jobräder 9 10 0
Miete Firmenfahrzeuge 38 35 0
572 1.513 1.483

Durch die eingegangenen Miet- und Leasingverpflichtungen wird eine langfristige Kapitalbindung vermieden.

Das Working Capital Management der Gruppe wird zum einen durch die Gestaltung und Ausnutzung von Zahlungskonditionen sowie durch den Einsatz von Factoring Modellen mit Partnern gewährleistet. Zum Stichtag sind keine Forderungen im Rahmen des Factorings abgetreten.

Sonstige Angaben

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Geschäftsführung der OOH Media besteht aus Herrn Bernd Rabsahl, Geschäftsleiter, Düsseldorf, als alleinigem Geschäftsführer.

Wir verzichten auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a) und b) HGB aufgrund von § 286 Abs. 4 i.V.m. § 314 Abs. 3 HGB.

Mitarbeiter

Der Konzern beschäftigte durchschnittlich 123 Angestellte inklusive 10 Auszubildender und 6 Geschäftsführer.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Prüfungs- und Beratungshonorare

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzerns beträgt:

Tsd. €
Abschlussprüfungsleistungen 124
Andere Bestätigungsleistungen 18
142

Angaben zu § 264 Abs. 3 HGB

Die Konzerntochtergesellschaften IT WORKS GmbH, Düsseldorf, IT WORKS Aussenwerbung GmbH, Düsseldorf, WestWorks GmbH, Düsseldorf, M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH, Düsseldorf, Digital Works GmbH, Düsseldorf, VIVOOH GmbH, Düsseldorf, MIC Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, DOOH GmbH, Düsseldorf, EASYmedia GmbH, Düsseldorf (ehem. Herne), nehmen die Möglichkeit zur Befreiung von bestimmten Vorschriften über die Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses bzw. des Lageberichts gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

Konzernverhältnisse

Die OOH Media GmbH, Düsseldorf, ist nach § 290 Abs. 1 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Dieser Konzernabschluss wird für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen aufgestellt und im Bundesanzeiger offengelegt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine weiteren Vorgänge besonderer Bedeutung, die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung des OOH Media Konzerns zeigt anhand zahlungswirksamer Vorgänge die Veränderung der flüssigen Mittel im Laufe der Berichtsperiode. Gemäß DRS 21 werden die Zahlungsströme getrennt nach Herkunft und Verwendung aus dem operativen Bereich sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Die Mittelzu- und -abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss des Konzerns, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden demgegenüber direkt aus Ein- und Auszahlungen ermittelt. Aus der Entwicklung der einzelnen Cashflows ergibt sich die Veränderung des Finanzmittelfonds im Konzern.

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Er enthält sowohl Kassenbestände als auch Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Finanzmittelfonds von 13.789 Tsd. € (Vorjahr 11.907 Tsd. €) besteht im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten.

Bedeutende zahlungswirksame Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle waren insbesondere die Tilgung des Darlehens gegenüber der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG in Höhe von 3.000 Tsd. € sowie die Tilgung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von 6.000 Tsd. €. Darüber hinaus wurde mit Vertrag vom 4. August 2023 eine Refinanzierung durchgeführt. Hierbei wurden die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.464 Tsd. € auf 20.000 Tsd. € aufgestockt und in die Tilgung des Gesellschafterdarlehens (9.065 Tsd. €) sowie in die vollständige Rückführung des Darlehens gegenüber Afinum 8 in Höhe von 4.001 Tsd. € investiert. Der Residualbetrag in Höhe von 470 Tsd. € dient zur Finanzierung etwaiger Strukturierungsentgelte der Kreditgeber.

Wesentliche Investitionsvorgänge stellen die Investitionen in die Software LOCATRICS® mit einem Betrag von 770 Tsd. € dar.

Gewinnverwendungsvorschlag für die Konzernmuttergesellschaft

Die Geschäftsführung der OOH Media GmbH schlägt vor, den aus dem Jahresabschluss resultierenden Jahresüberschuss in Höhe von 5.918 Tsd. € und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.423.911,81 770.420,15 700.072,16 3.494.259,80
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 759.073,27 0,00 5.430,00 753.643,27
3. Geschäfts- oder Firmenwert 48.543.644,79 0,00 0,00 48.543.644,79
52.726.629,87 770.420,15 705.502,16 52.791.547,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 123.644,25 0,00 0,00 123.644,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.342.291,01 36.187,87 86.721,99 1.291.756,89
1.465.935,26 36.187,87 86.721,99 1.415.401,14
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 38.399,11 6.794,50 0,00 45.193,61
2. Sonstige Ausleihungen 37.563,11 366,32 2.400,00 35.529,43
75.962,22 7.160,82 2.400,00 80.723,04
54.268.527,35 813.768,84 794.624,15 54.287.672,04
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 833.415,41 685.606,55 700.072,16 818.949,80
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 606.409,31 145.903,56 4.679,00 747.633,87
3. Geschäfts- oder Firmenwert 25.384.275,63 4.851.057,24 0,00 30.235.332,87
26.824.100,35 5.682.567,35 704.751,16 31.801.916,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.705,25 12.497,00 0,00 49.202,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 903.705,71 104.669,87 86.677,99 921.697,59
940.410,96 117.166,87 86.677,99 970.899,84
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
27.764.511,31 5.799.734,22 791.429,15 32.772.816,38
Buchwerte Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.675.310,00 2.590.496,40
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.009,40 152.663,96
3. Geschäfts- oder Firmenwert 18.308.311,92 23.159.369,16
20.989.631,32 25.902.529,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.442,00 86.939,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 370.059,30 438.585,30
444.501,30 525.524,30
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 45.193,61 38.399,11
2. Sonstige Ausleihungen 35.529,43 37.563,11
80.723,04 75.962,22
21.514.855,66 26.504.016,04

 

Düsseldorf, 11. April 2024

Bernd Rabsahl, Geschäftsführer

Konzern-Lagebericht für 2023

Die OOH Media GmbH, Düsseldorf, und ihre Tochtergesellschaften, im Folgenden bezeichnet als die OOH Media-Gruppe, sind ein Konzern spezialisierter Media Agenturen im Bereich der Out-of-Home Werbung (OOH) sowie Technologieanbieter. In dem folgenden Lagebericht wird die Geschäftsführung der OOH Media-Gruppe auf folgende Punkte eingehen:

1.

Die Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.

Die Ertragslage

3.

Die Finanzlage

4.

Die Vermögenslage

5.

Der Risiko- und Chancen-Bericht

6.

Der Prognosebericht

1. Die Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die globale Wirtschaft stand auch im Jahr 2023 vor großen Herausforderungen. Die geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen, die Nachwirkungen der Covid 19-Pandemie und der negative Einfluss des Krieges in der Ukraine standen einer Erholung der Weltwirtschaft im Wege. Hohe Inflationsraten führten zu einem Rückgang des BIP-Wachstums von 3,5% auf 3,1% 1.

Das Konsumverhalten fiel entsprechend niedriger aus und veranlasste die Zentralbanken zu einer weiterhin restriktiven Geldpolitik - so hat die europäische Zentralbank im Jahr 2023 die Leitzinsen für den Euro-Raum von 2,5% zum Jahresbeginn auf insgesamt 4,5% in sechs Zinsschritten erhöht 2. Die US-Notenbank Federal Reserve hat im Jahr 2023 vier Zinsschritte durchgeführt von 4,5% zum Jahresbeginn bis auf 5,50% zum Jahresende 3.

1 Quelle: Statista, 2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157924/umfrage/prognose-zum-bip-wachstum-in-ausgewaehlten-laendern-und-regionen

2 Quelle: Statista, 2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/201216/umfrage/ezb-zinssatz-fuer-das-hauptrefinanzierungsgeschaeft-seit-1999

3 Quelle: Statista, 2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/419455/umfrage/leitzins-der-zentralbank-der-usa/

Die Industrie in Europa litt neben der Zinsentwicklung und der schwachen globalen Nachfrage an der durch die Euro-Aufwertung bedingten verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit 4. Eine Zunahme der Unternehmensinsolvenzen, verschlechterte Finanzierungsbedingungen in der Baubranche sowie ein Rückgang des privaten Konsums waren in den europäischen Kernländern Deutschland, Ungarn, Tschechische Republik und Österreich zu beobachten 5.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken 6. Durch die hohe Inflationsrate von 5,9% 7 ist der private Konsum deutlich geringer ausgefallen.

Der deutsche Werbemarkt zeigt sich im Jahr 2023 widerstandsfähig und verzeichnet einen Anstieg der Bruttowerbeinvestitionen von 34.319 Mio. Euro auf 34.614 Mio. Euro (+0,9% 8 ggü. 2022). Der Aufschwung ist insbesondere auf ein starkes zweites Halbjahr zurückzuführen, welches von einem - im Vergleich zum ersten Halbjahr - spürbaren Rückgang der Inflationsraten und somit weitaus besseren Konsumverhalten der Verbraucher geprägt war. Außerdem ist das überproportionale Wachstum digitaler Werbung hervorzuheben, was somit den Trend der Vorjahre fortsetzte.

Die Werbegattungen OOH Medien sowie Mobile Medien - in denen sich die Kernaktivitäten der OOH Media Gruppe abspielen - sind überproportional gestiegen. Der Gesamtmarkt OOH verzeichnete mit einem Wachstum von 10,8% (Vorjahr 2,6%) einen Anstieg der Bruttoinvestitionen auf 2.905 Mio. € (Vorjahr 2.622 Mio. €) und befindet sich mit dem Anstieg von +283 Mio. €, der betraglich in etwa dem des gesamten Werbemarkts entspricht, weiterhin auf Wachstumskurs. Abbildung 1 fasst die Entwicklung des OOH Marktes und des Gesamtwerbemarktes im Geschäftsjahr 2023 zusammen:

4 Quelle: Europäische Zentralbank, 2024: https://www.ecb.europa.eu/pub/projections/html/ecb.projections202312_eurosystemstaff~9a39ab5088.de.html

5 Quelle: Destatis, 2024, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

6 Quelle: Statista, 2024: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/

7 Quelle: Statista, 2024: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

8 Quelle: The Nielsen Company, 2024 sowie eigene Analysen der OOH Media Gruppe

Damit setzt OOH die nächste Rekordmarke in seiner Entwicklungsgeschichte, was vor allem durch das starke Wachstum von Digital OOH getrieben ist. Machte Digital OOH noch einen Anteil von 36,3% von OOH in 2022 aus, so liegt der Anteil von Digital OOH in 2023 bei 40,9% der entsprechenden OOH Werbeausgaben. Der OOH Anteil im gesamten Medien-Mix ist im Geschäftsjahr 2023 von 7,6% auf 8,4% gestiegen. Zusammenfassend stellen sich die Entwicklungen und Veränderungen im Zeitraum 2020 bis 2023 der einzelnen Medien wie folgt dar 10 :

9 Quelle: The Nielsen Company, Bruttospendings, Stand 2024 sowie eigene Analysen der OOH Media Gruppe

10 Quelle: The Nielsen Company Germany, 2024 sowie eigene Analysen der OOH Media Gruppe

Abb. 2: Entwicklung und Veränderungen der Brutto-Mediaausgaben in Mio. €

Kerngeschäft der OOH Media-Gruppe ist die Beratung, der Einkauf, Planung und Aussteuerung von analogen und digitalen OOH Medialeistungen national und international auf einer proprietären Plattform, die auch die für die OOH Media-Gruppe immer bedeutsamer werdende programmatische Werbeaussteuerung ermöglicht. Weitere Dienstleistungen sind:

Mediaberatungen,

Mediaforschung und

Mobile Marketing.

Zur OOH Media-Gruppe gehören folgende Gesellschaften: OOH Media GmbH, Düsseldorf, IT WORKS GmbH, Düsseldorf, Digital Works GmbH, Düsseldorf, M.A.I.S. Marketing Information-Systems GmbH, Düsseldorf, WestWorks GmbH, Düsseldorf, IT WORKS Aussenwerbung GmbH, Düsseldorf, MIC Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, VIVOOH GmbH, Düsseldorf, EASYmedia GmbH, Düsseldorf (ehem. Herne), DOOH GmbH, Düsseldorf und MIC Media Innovation Center GmbH, Düsseldorf (50%).

Die OOH Media-Gruppe hat als Konzern-unabhängiger Dienstleister eine bedeutende Stellung im Markt. Haupteinflussfaktoren für das Geschäft sind die Werbekonjunktur und die daraus resultierenden Mediaaufwendungen sowie die Stellung der Außenwerbung im intermedialen Mix.

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2023 wie bereits in den Vorjahren in die Stärkung ihrer Software-Plattform LOCATRICS© investiert. Die Investitionen dienen insbesondere zur Entwicklung einer Software-Plattform, welche die Kampagnen-Planung von traditionellen und programmatischen Buchungslogiken harmonisiert und aufeinander abstimmt. Über die vorgenannten Entwicklungstätigkeiten hinaus gibt es keine weitere Entwicklungstätigkeiten in der OOH Media-Gruppe. Die OOH Media-Gruppe betreibt keine Forschungstätigkeiten in Bezug auf LOCATRICS©, jedoch Forschungsprojekte im Bereich der Werbewirkung, welche handelsrechtlich nicht kapitalisiert werden.

2. Die Ertragslage

Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der OOH Media-Gruppe im Geschäftsjahr 2023 im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zufrieden.

Der Umsatz im Berichtszeitraum 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 lag bei 281.166 Tsd. € (Vorjahr 273.310 Tsd. €) und ist geprägt vom Ausbau und der damit korrespondierenden stärkeren Nutzung der Plattform LOCATRICS®, wodurch ein Anstieg der programmatischen Bruttowerbeinvestitionen von 61,1% verzeichnet werden konnte. Darüber hinaus konnten die Honorarerlöse aufgrund des Wachstums eines wesentlichen Mediaagenturkunden signifikant gesteigert werden. Der Umsatzmix auf Kundenebene zeichnet sich durch einen Rückgang des Konzentrationsrisikos im Bereich Vendor-Services aus, welcher durch Umsatzanstiege bei Kunden in den Bereichen Telekommunikation, Entertainment, E-Commerce sowie Mobilität ausgeglichen werden konnte. Der Umsatz lag damit im oberen Bereich der im Vorjahr prognostizierten Bandbreite in Höhe von 239.000 Tsd. € bis 292.000 Tsd. €.

Die aktivierten Eigenleistungen im Berichtszeitraum betrugen 770 Tsd. € (Vorjahr 1.554 Tsd. €) und sind insbesondere auf die im Geschäftsjahr fortgesetzten Entwicklungstätigkeiten in Bezug auf die Software LOCATRICS®, die einen maßgeblichen Bestandteil der zukünftigen Unternehmensstrategie der OOH Media-Gruppe darstellt, zurückzuführen. Der Rückgang der aktivierten Eigenleistungen resultiert aus einer effizienteren Allokation der Entwicklungsressourcen für die Weiterentwicklung der LOCATRICS®-Plattform.

Der Materialaufwand betrug im Berichtszeitraum 260.186 Tsd. € (Vorjahr 252.855 Tsd. €) und beinhaltet die bezogenen Leistungen für den Verkauf von Medialeistungen. Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis von Materialaufwand und Umsatzerlösen) lag weitgehend stabil bei 92,5% (Vorjahr 92,5%).

Der Personalaufwand betrug 8.187 Tsd. € (Vorjahr 7.121 Tsd. €). Der Anstieg ist auf den Aufbau der Belegschaft in den Mediaberatungsteams zurückführen.

Darüber hinaus beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände von 5.683 Tsd. € (Vorjahr 10.856 Tsd. €). Nach der vollständigen Abschreibung des im Rahmen der Erstkonsolidierung der IT WORKS-Gruppe aktivierten Kundenstamms im Vorjahr, wurde in 2023 im Wesentlichen nur noch der Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Jahre 2017 (4.760 Tsd. €) abgeschrieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 2.767 Tsd. € (Vorjahr 3.700 Tsd. €). Die Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die laufenden betrieblichen Aufwendungen wie Raum-, IT- und Verwaltungsaufwendungen, Aufwendungen für Freelancer sowie Aufwendungen für Beratungs- und Prüfungsdienstleistungen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auf die Reduktion der Beratungsaufwendungen von externen Entwicklern für die Weiterentwicklung von LOCATRICS® zurückzuführen.

Einen weiteren bedeutenden Bestandteil der Gewinn- und Verlustrechnung stellen die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen von 2.437 Tsd. € (Vorjahr 2.751 Tsd. €) dar, welche sich auf die Aufnahme von Fremdkapital zur Finanzierung der Akquisition der IT WORKS-Gruppe aus dem Jahre 2017 beziehen. Der Rückgang der Zinsaufwendungen ist auf die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführte Refinanzierung zurückzuführen. Hierbei wurden durch die Aufnahme von Fremdkapital bei einer Bestandsbank signifikante Teile des höher verzinslichen Gesellschafterdarlehens getilgt.

Die OOH Media-Gruppe erzielt einen Konzern-Jahresüberschuss von 973 Tsd. € (Vorjahr Konzern-Jahresfehlbetrag von 2.738 Tsd. €). Die deutliche Verbesserung des Konzernergebnisses ist vornehmlich geprägt durch die geringeren Abschreibungen der im Rahmen der Akquisition der IT WORKS-Gruppe in 2017, aufgedeckten immateriellen Vermögensgegenstände sowie durch die reduzierten Finanzierungsaufwendungen.

Das EBITDA 11 lag im Berichtszeitraum bei 11.757 Tsd. € (Vorjahr 12.028 Tsd. €). Hierin sind sonstige betriebliche Erträge von 961 Tsd. € (Vorjahr 841 Tsd. €) enthalten, welche im Wesentlichen aus Rückstellungsbildungen aus Vorjahren resultieren und damit einen nicht-wiederkehrenden Charakter aufweisen. Das EBITDA liegt damit innerhalb des Korridors der Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr prognostiziert: EBITDA zwischen 9.700 Tsd. € und 13.100 Tsd. €).

11 EBITDA definiert als Konzernjahresergebnis vor Finanzerträgen/-aufwendungen, Steuern und Abschreibungen.

Die reduzierte EBITDA Marge (als Rohertrag abzgl. Personalaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist i.W. auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen, da im Geschäftsjahr 2023 in die Qualität von Fachpersonal im Zuge steigender Anforderungen von Kundenbedürfnissen investiert wurde.

3. Die Finanzlage

Die Passivseite der Bilanz ist auf der mittel- und langfristigen Seite geprägt von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 18.583 Tsd. € (Vorjahr 6.403 Tsd. €) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 11.066 Tsd. € (Vorjahr 24.750 Tsd. €). Die Veränderungen resultieren aus der im August 2023 durchgeführten Refinanzierung. Hierbei wurden die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.464 Tsd. € auf 20.000 Tsd. € aufgestockt und korrespondierend eine teilweise Tilgung des Gesellschafterdarlehens (9.065 Tsd. €) sowie eine vollständige Rückführung des Darlehens gegenüber der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG ("Afinum 8") in Höhe von 4.001 Tsd. € vorgenommen. Der Residualbetrag in Höhe von 470 Tsd. € diente zur Finanzierung von Nebenkosten der Refinanzierung. Der überwiegende Teil der Verbindlichkeiten hat eine Fristigkeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten unter anderem gestundete Zinsen, welche dem Darlehensbestand hinzugerechnet werden.

Die Gruppe hat im Berichtszeitraum Tilgungen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1.429 Tsd. € (Vorjahr 3.000 Tsd. €) getätigt. Auf das Darlehen der AFINUM Achte Beteiligungsgesellschaft mbH & Co KG ("Afinum 8") wurde - bereits vor der Refinanzierung im August - eine Sondertilgung in Höhe von 3.000 Tsd. € geleistet und auf das Gesellschafterdarlehen der OOH Media Holding GmbH eine Sondertilgung in Höhe von 6.000 Tsd. €. Die liquiden Mittel von 13.789 Tsd. € sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (Vorjahr 11.907 Tsd. €). Die Nettofinanzverschuldung (Verzinsliches Fremdkapital abzgl. liquide Mittel) hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch einen hohen operativen Cashflow, welcher zur konsequenten Reduktion des Fremdkapitals genutzt wurde, signifikant reduziert (Berichtsjahr 15.859 Tsd. €; Vorjahr 24.245 Tsd. €).

Das Eigenkapital im Konzern weist zum Berichtsstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 9.014 Tsd. € auf (Vorjahr 9.986 Tsd. €) und eine Eigenkapitalquote von -12,6% (Vorjahr -13,5%) aus. Sowohl das Konzerneigenkapital als auch der Konzernjahresüberschuss beinhalten Finanzierungs- und Abschreibungseffekte welche im Zusammenhang mit der Akquisition der IT WORKS-Gruppe stehen. Das Konzerneigenkapital sowie der Konzernjahresüberschuss würden sich unter Herausrechnung der o.g. Effekte wie folgt darstellen:

2023 2022
Bilanzielles Konzerneigenkapital zum 31.12. -9.014 Tsd. € -9.986 Tsd. €
Kumulierte Finanzierungsaufwendungen aus der Akquisitionsfinanzierung 16.799 Tsd. € 14.364 Tsd. €
Kumulierte Abschreibungseffekte aus Vermögensgegenständen aus der Kaufpreisallokation 64.790 Tsd. € 60.030 Tsd. €
Kumulierte Erträge aus der Auflösung von Steuerlatenzen -10.950 Tsd. € -10.950 Tsd. €
Konzerneigenkapital bereinigt um Effekte aus der Akquisition der IT WORKS-Gruppe zum 31.12. 61.625 Tsd. € 53.458 Tsd. €
2023 2022
Konzernjahresüberschuss zum 31.12. 973 Tsd. € -2.738 Tsd. €
Finanzierungsaufwendungen aus der Akquisitionsfinanzierung im Geschäftsjahr 2.435 Tsd. € 2.693 Tsd. €
Abschreibungseffekte aus Vermögensgegenständen aus der Kaufpreisallokation im Geschäftsjahr 4.760 Tsd. € 8.373 Tsd. €
Konzernjahresüberschuss bereinigt um Effekte aus der Akquisition der IT WORKS-Gruppe 31.12. 8.168 Tsd. € 8.328 Tsd. €

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.118 Tsd. € (Vorjahr 6.294 Tsd. €) sowie die Verbindlichkeiten aus Steuern und sozialer Sicherheit in Höhe von 973 Tsd. € (Vorjahr 1.143 Tsd. €) sind vollständig durch flüssige Mittel gedeckt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen Zahlungen eines Key-Accounts für Aufträge, welche im Jahre 2024 realisiert werden sollen sowie Zahlungen eines weiteren Key-Accounts für die Abnahme von Werbeflächen welche im Folgejahr realisiert werden können.

Die Gesellschaft war in 2023 jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

4. Die Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt 30,1% (Vorjahr 35,8%) der Bilanzsumme. Hiervon entfallen zum 31. Dezember 2023 17.850 Tsd. € (Vorjahr 22.607 Tsd. €) auf die im Rahmen des Erwerbs der IT WORKS-Gruppe zugegangenen immateriellen Vermögensgegenstände.

Das Umlaufvermögen ist geprägt von sonstigen Vermögensgegenständen mit einem Anteil von 37,3% (Vorjahr 35,4%) und liquiden Mitteln mit einem Anteil von 35,2% (Vorjahr 32,8%) am gesamten Umlaufvermögen. Bezogen auf das Gesamtvermögen, liegt der Anteil der liquiden Mittel bei 19,3% (Vorjahr 16,1%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich von 24.403 Tsd. € auf 25.394 Tsd. €. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vornehmlich erwirtschaftete, noch nicht vereinnahmte Boni von Lieferanten enthalten, welche erst im laufenden Geschäftsjahr zugeflossen sind. Die liquiden Mittel wurden im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2023: 13.789 Tsd. €; Vorjahr 11.907 Tsd. €), um im ersten Quartal 2024 fällige, im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Kundenvergütungen vornehmen zu können.

5. Der Risiko- und Chancen-Bericht

Das Risikomanagement der Gesellschaft hat als Hauptziel die Sicherstellung der Liquidität im Verhältnis zu kurz-, mittel- und langfristigen Zahlungsverpflichtungen und die frühzeitige Erkennung von etwaigen bestandsgefährdenden Risiken.

Hierzu wird regelmäßig die Liquidität analysiert und deren Entwicklung prognostiziert. In dieser Planung findet insbesondere auch die Sicherstellung der Liquidität bei anstehenden Zahlungen wie Darlehenstilgungen Berücksichtigung.

In der OOH Media Gruppe sind Risikomanagementprozesse implementiert, die im Geschäftsjahr 2023 genutzt wurden, um die einhergehenden volkswirtschaftlichen Folgen des Ukraine Konfliktes (hohe Inflationsraten, hohes Zinsniveau, Absenkung des BIP in Deutschland) in Bezug auf den Konzern zu kontrollieren und kurzfristig gegensteuern zu können. Neben einem regelmäßigen Controlling zur Analyse von Auftragseingängen- und/oder -rückgängen bzw. Stornierungen und der damit einhergehenden potentiellen Liquiditätsengpässe wurden Maßnahmen implementiert, um Über- oder Unterkapazitäten innerhalb einzelner Geschäftsbereiche frühzeitig zu identifizieren.

Darüber hinaus wird im Rahmen eines regelmäßigen Geschäftsleitungsgremiums die Aufrechterhaltung des Betriebes sichergestellt, sowie Maßnahmen zur etwaigen Krisenbewältigung festgelegt und - je nach Situation - angepasst.

Preisänderungen werden regelmäßig in einem Konditionen- und Deckungsbeitragsreport geprüft und ggf. Gegenmaßnahmen ergriffen. Ausfallrisiken wird durch Bonitätsprüfungen und Debitorenmanagement begegnet.

Diese Risikomanagementtools gelten ebenso für die Konzernmutter wie auch für die einzelnen Konzerntochtergesellschaften.

Die Beteiligungen werden im Rahmen eines Beteiligungscontrollings regelmäßig einer Prüfung auf finanzieller und strategischer Ebene unterworfen; weiteren Bedarf an Risikomanagement sieht die Geschäftsführung nicht.

Der Werbemarkt orientiert sich i.W. am gesamtwirtschaftlichen Umfeld und Wachstum. Das Hauptrisiko der Gesellschaft besteht damit (a) in der Verringerung und dem Ausfall von zu betreuenden Werbeetats sowie (b) im Preis- und Konditionenwettbewerb in der Branche. In Zeiten von hohen Inflationsraten und reduziertem Konsumverhalten bestand eine zusätzliche Unsicherheit für den OOH-Markt in Bezug auf mögliche Einsparungen bei Marketinginvestitionen durch Werbetreibende. Durch wöchentliche Reportings, die bei Bedarf auch täglich erzeugt werden können, sowie ein monatliches Reporting im Zusammenhang mit dem buchhalterischen Monatsabschluss, sieht die Geschäftsführung sich mit einem ausreichenden Instrumentarium versorgt, um entsprechend schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Die Gruppe ist als neutraler Vermittler und Dienstleister zwischen Anbietern von analogen und digitalen OOH Werbeleistungen und Werbetreibenden ein integraler Bestandteil der Wertschöpfungskette. Als solcher besteht ein Gleichgewicht zwischen großen Anbietern und für die Gruppe großen Kunden. Wenngleich der Wegfall einzelner Kunden ein wesentliches Ertragsrisiko für die Gesellschaft darstellen kann, ist keiner der Kunden als einzelner von einer Bedeutung, die von der Geschäftsführung als potentiell bestandsgefährdend angesehen wird. Im Hinblick auf die aktuellen Kriegshandlungen in der Ukraine sieht sich die IT WORKS Gruppe - sofern die militärischen Auseinandersetzungen allein auf das Territorium der Ukraine begrenzt bleiben - nur in Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage und eine etwaige Verunsicherung im Werbemarkt exponiert. Bestandsgefährdende Risiken aus der Ukraine-Krise selbst oder aus anderen externen Faktoren wie zum Beispiel den kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost sind aktuell nicht erkennbar.

Als Chance sieht die Gruppe die Digitalisierung des Werbeträgerbestandes, den Ausbau der programmatischen Werbeaktivitäten und von datengetriebenen Produkten insbesondere im Bereich Mobile sowie die Übernahme von OOH- und Mobile-Mediadienstleistungen für kleinere und mittlere Agenturen, die der Kompetenz von IT WORKS und der Effizienz- sowie Effektivitätssteigerung der Plattform LOCATRICS® im spezifischen Segment OOH und Mobile vertrauen. Hierdurch entstehen weitere Wachstumspotentiale sowie neue interessante und flexible Werbestrategien, die den Bereich "public media" für Neukunden attraktiver werden lässt. Durch die breite Aufstellung der OOH Media-Gruppe als Marketing-Technology-Unternehmen im Bereich OOH, DOOH (Digital Out-of-Home), Ambient, Mobile sowie die Entwicklungsaktivitäten in weiter datengetriebene Geschäftsmodelle kann die Unternehmensgruppe integrierte, z.T. lokale Lösungsansätze bei hoher Flexibilität bieten.

Durch Optimierung der Software-Infrastruktur und die einhergehende Transformation von analogen zu digitalen Arbeitsabläufen und Prozessen innerhalb der OOH Media-Gruppe ergeben sich weitere Chancen im Hinblick auf Effizienzsteigerungen durch die Optimierung der Kampagnenplanung und -aussteuerung sowie des Monitorings.

6. Der Prognosebericht

Nach dem Geschäftsjahr 2023 des Konzerns geht die Geschäftsführung der OOH Media GmbH, Düsseldorf, von einer erfolgreichen Fortführung der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2024 aus. Der erwartete konsolidierte Umsatz als wesentlicher Treiber des Ergebnisses wird in einer Bandbreite von 237.300 Tsd. € und 290.100 Tsd. € erwartet.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein positives EBITDA zwischen 10.500 Tsd. € und 14.200 Tsd. € in einem kompetitiven und weiterhin von politischer und makroökonomischer Unsicherheit geprägten konjunkturellen Umfeld prognostiziert.

 

Düsseldorf, 11. April 2024

Bernd Rabsahl

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