primaholding GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht 2022/23A. GrundlagenDie primaholding GmbH ist die Muttergesellschaft einer in der D-A-CH-Region tätigen Unternehmensgruppe mit aktuell 18 Tochtergesellschaften. Über die Tochtergesellschaften werden überwiegend private Endkunden in den Bereichen Telekommunikation und Energie versorgt. Primär erbringt die Berichtsgesellschaft Managementleistungen und fungiert in einigen betrieblichen Bereichen als Shared-Service-Center für die am Markt tätigen Tochtergesellschaften, so z.B. in den betrieblichen Funktionen Geschäftsführung, Marketing, Einkauf, Buchhaltung, Controlling, Prozesssteuerung und Organisation sowie Recht und Compliance. Innerhalb der Unternehmensgruppe rechnet die primaholding GmbH ihre Leistungen an die Beteiligungsgesellschaften ab. Die Kosten entstehen im Wesentlichen aufgrund der Zurverfügungstellung von personellen Ressourcen und der für die Unternehmensziele notwendigen Leistungserbringung. B. WirtschaftsberichtIm Zeitraum von Juli 2022 bis Juni 2023 setzte sich die herausfordernde Entwicklung der deutschen Gesamtwirtschaft fort, die im Vorjahr durch den Ukraine-Krieg und die daraus resultierende Energiekrise sowie Lieferkettenprobleme ausgelöst wurde. Material- und Lieferengpässe blieben bestehen, während die Inflation auf einem sehr hohen Niveau verharrte. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war darüber hinaus geprägt durch die weiterhin konjunkturdämpfenden hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor, als sie noch bei 6,9 % lag. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Die Gesellschaften der primaholding GmbH agieren in diesem weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfeld, das angebotsseitig von starkem Wettbewerb, hohem Preisdruck und umfassender Transparenz durch Preisportale und nachfrageseitig von erratisch volatilen und hohen Beschaffungskosten für Strom und Gas geprägt ist. Hohe und weiter steigende Strom- und Gaseinkaufspreise konnten erfolgreich mittels Preisanpassungen an Endkunden weitergeben konnten. C. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage1. Geschäftsergebnis und ErtragslageDie Holdinggesellschaft erbringt ausschließlich Dienstleistungen an ihre Tochterunternehmen, die ihr von diesen entsprechend vergütet wird. In diesem Jahr war der Ergebnisbeitrag durch einige periodenfremde Transaktionen geringfügig negativ, dauerhaft wird aber immer ein geringer positiver Beitrag angestrebt. Die Umsätze betrugen EUR 6,9 Mio. im Vergleich zu EUR 5,2 Mio. im Vorjahr. Die Prognose des Vorjahres hinsichtlich dieser Internen Umsätze wurde nicht erreicht, diese ist aber abhängig von den umzulegenden Kosten, und diese fielen insgesamt niedriger aus. Die wesentlichen Einkünfte der Holdinggesellschaft kommen aus den Tochtergesellschaften, durch Gewinnabführungen und ggf. Ausschüttungen. Hier lag die Prognose richtig im Trend. In diesem Geschäftsjahr betrugen die Ergebnisse aus Tochtergesellschaften (Ausschüttungen und Gewinnabführungen abzüglich Verlustübernahmen) EUR 17,6 Mio. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug EUR 17,1 Mio. Damit ergab sich ein sehr zufrieden stellendes Geschäftsjahr. 2. Entwicklung der FinanzlageDie Holdinggesellschaft steuert die Finanzströme ihrer Tochtergesellschaften nach Bedarf. Daher werden teilweise Darlehen von Tochterunternehmen aufgenommen und an andere Tochterunternehmen ausgegeben. Von den vereinnahmten Beteiligungserträgen in Höhe von EUR 17,6 Mio. wurden EUR 14,0 Mio. ausgeschüttet. Somit erhöhte sich das Eigenkapital um mehr als EUR 3,0 Mio. 3. VermögenslageDas Eigenkapital betrug EUR 6,5 Mio., die EK-Quote beträgt ca. 28%. Die Anteile an verbundenen Unternehmen machen mit einen Wert von EUR13,0 Mio. nach wie vor den Großteil der Bilanzsumme aus. Der Buchwert verringerte sich um EUR 1,2 Mio. durch eine Kapitalrückführung aus einer der Tochtergesellschaften. Das Anlagevermögen war zu 47% eigenkapitalfinanziert, zu weiteren 22% durch längerfristige Darlehen. Auch die übrige Finanzierung kann von der Holding effektiv gesteuert werden. D. Chancen- und RisikoberichtDie Chancen- und Risiken der Muttergesellschaft eines Konzerns liegen naturgemäß in der Entwicklung ihrer Beteiligungen und dem generierten Ausschüttungspotenzial derselben. Wir beobachten daher sowohl die Tochterunternehmen als auch die Märkte, in denen sie tätig sind, genau. Die Wettbewerbsintensität wird sowohl im Bereich Telekommunikation als auch im Energiebereich hoch bleiben. Neben dem Ausbau des bestehenden Produktportfolios (höhere Bandbreiten im DSL-Bereich, höhere Datenvolumina im Mobilfunkbereich) wollen wir auch weiterhin die Kundenbindung und Umsatzpotenziale im Kundenbestand durch die Hinzunahme weiterer Dienstleistungen aus dem Bank- und Versicherungsbereich ergänzen. Hierfür sollen bestehende Kooperationen mit attraktiven Partnern zielgerichtet ausgebaut werden. In der Neukundengewinnung der Tochtergesellschaften können wir weiterhin auf ein stabiles und erfahrenes Vertriebspartnernetz zurückgreifen, das uns auch künftig stabile Kundenzuwächse bescheren sollte. Durch gezielte Investitionen soll ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Vertriebskanälen beibehalten werden. Risiken ergeben sich vor allem in der weiteren Entwicklung der Energiepreise. Neben steigenden und weiterhin volatilen Börsenpreisen stellen auch weitere staatliche Eingriffe bzw. die Einführung neuer Abgaben zur Finanzierung der Energiewende eine entsprechende Herausforderung dar, welche bereits während der Berichtsperiode erhöhte Ressourcen zur Erbringung der Shared-Services für die Beteiligungsgesellschaften erforderlich gemacht haben. Die Weitergabe möglicherweise wieder steigender Preise sollte dabei noch vergleichsweise einfach werden, da von diesen Entwicklungen alle Anbieter mehr oder weniger gleich betroffen sind und interne Expertise bereits entwickelt werden konnte. Trotz der staatlichen Maßnahmen zur teilweisen Abfederung der gestiegenen Energiekosten für Endverbraucher, führte die anhaltende finanzielle Belastung dazu, dass sich viele Verbraucher deutlich weniger leisten konnten. Dies spiegelte sich letztlich in einer niedrigeren Zahlquote wider, da immer mehr Haushalte Schwierigkeiten hatten, ihre Rechnungen pünktlich zu begleichen. Darüber hinaus plant die primaholding GmbH mittelfristig, bisher ausgelagerte Dienstleistungen teilweise zu internalisieren, um die Wertschöpfungstiefe zu steigern, Risiken effektiver abzusichern und den wachsenden Markt der nachhaltigen Energieversorgung mit CO 2 -neutraler Energielieferung gezielt zu bedienen. Dies dürfte sich sowohl mittel- bis langfristig neben dem ohnehin avisierten Kundenaufwuchs zusätzlich positiv auf die Kostenstruktur als auch auf die Umsatzentwicklung auswirken. E. PrognoseberichtDie Umsätze aus interner Leistungsverrechnung orientieren sich an den Kosten. Auf dem derzeitigen Stand werden die verrechenbaren Kosten im WJ 2023/24 ca. EUR 8 Mio. betragen und die entsprechenden Umsätze etwas darüber liegen. Das Ergebnis aus Erträgen aus Anteilen an Kapitalgesellschaften wird in Höhe von EUR 34,5 Mio geschätzt. Für das Geschäftsjahr 2024/25 wird zu Erstellungsdatum dieses Berichtes mit einem Umsatz und Ergebnis aus Dienstleistungen in ähnlicher Höhe wie im Geschäftsjahr 2023/24 gerechnet. Die Erträge aus Anteilen werden deutlich geringer ausfallen.
Berlin, 28. Oktober 2024 Marijan Vukusic Mario Kovac Marijana Fenster Dimitri Bagratuni BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang 2022/23Allgemeine Angaben Die primaholding GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Reg.Nr. HRB 110517 B). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften der §§ 242ff und 264ff HGB sowie unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr unverändert angewandt worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese beträgt zwischen 3 und 8 Jahre. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Diese beträgt zwischen 3 und 13 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Die Flüssigen Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag findet eine Bewertung der Forderungen mit dem niedrigeren bzw. der Verbindlichkeiten mit dem höheren Stichtagskurs nach dem Anschaffungskostenprinzip (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bzw. Realisationsprinzip (§252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) statt. Erläuterung zur Bilanz Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.
* es bestehen Gewinnabführungs- und Verlustübernahmeverträge ** die Liquidation ist beendet, die Schlussauskehr erfolgte am 3. Juli 2023 *** vorläufige Abschlüsse zum 30. Juni 2023 Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (einschließlich Umsatzsteuerorganschaft) in Höhe von TEUR 1.563 (Vj: TEUR 1.182), kurzfristige Zinsforderungen in Höhe von TEUR 31 sowie in Höhe von TEUR 310 Darlehen mit einer Restlaufzeit von größer 1 Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR66 (Vj: TEUR 22). Die sonstigen Rückstellungen enthalten Personalkosten (TEUR 117), ausstehende Rechnungen (TEUR 107) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 55). Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i.H.v. TEUR 3.000 (Vj: TEUR 2.950) mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind kurzfristig fällig und stammen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als ein Jahr. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 10.223, die aus dem für 15 Jahre geschlossenen Mietvertrag resultieren. Davon haben TEUR 9.515 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres die folgenden Personen bestellt: - Frau Marijana Fenster, Kauffrau - Herr Marijan Vukusic, Kaufmann - Herr Mario Kovac, Kaufmann Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Zusätzlich wurde am 29. August 2023 zusätzlich Herr Dimitri Bagratuni zum Geschäftsführer bestellt. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 61 Arbeitnehmer (Vorjahr 57) beschäftigt. Konzern Die Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Ergebnisverwendung Während des Geschäftsjahres erfolgten Vorabausschüttungen in Höhe von EUR 14.000.000. Die Geschäftsführung schlägt vor, den darüber hinaus gehenden Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 28. Oktober 2024 Die Geschäftsführung Marijana Fenster, Geschäftsführerin Marijan Vukusic, Geschäftsführer Mario Kovac, Geschäftsführer Dimitri Bagratuni, Geschäftsführer Anlage zum Anhang _ Anlagespiegel 2022/2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der primaholding GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der primaholding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß §322 Abs. 3 Satz 1HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem, den Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie die bedeutsamen Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 28. Oktober 2024 HPTP
GmbH
Hinkel, Wirtschaftsprüfer Witt-Ladwig, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 8.11.2024. |
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primaholding GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Großbeerenstraße 2 - 10
12107 Berlin - Commercial register
- HRB 110517, Charlottenburg (Berlin)
- Registration date
- November 7, 2007
- Industry
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation - Registered capital
- 30,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind zwei Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten. Sind drei oder mehr Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch drei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten.
- Purpose
- Der Erwerb, die Verwaltung und Verwertung von Gesellschaften und Unternehmensbeteiligungen für eigene Rechnung, die insbesondere Leistungen im Telekommunikationsbereich (Festnetz und Mobilfunk) erbringen, sowie die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen gegenüber diesen Tochter- und Beteiligungsunternehmen, insbesondere in den Bereichen der betriebswirtschaftlichen, technischen und strategischen Beratung. Die Erbringung erlaubnispflichtiger Tätigkeiten ist ausgeschlossen.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 66,0 % 20,54 Mio
- Fixed Assets 33,7 % 10,50 Mio
- Prepaid Expenses 0,3 % 96,1 k
- Equity 72,3 % 22,51 Mio
- Liabilities 23,3 % 7,26 Mio
- Provisions 4,2 % 1,31 Mio
- Deferred Tax Liabilities 0,2 % 65,8 k
Balance sheet data available for 16 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Income from investments 66,4 % 26,91 Mio
- Revenue 21,1 % 8,54 Mio
- Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 12,2 % 4,95 Mio
- Other operating income 0,4 % 144,7 k
- Other interest and similar income 0,0 % 5,0 k
- Personnel expenses 43,9 % 4,61 Mio
- Other operating expenses 29,2 % 3,07 Mio
- Income and profit taxes 19,1 % 2,00 Mio
- Material expenses 4,7 % 493,4 k
- Depreciation 1,9 % 202,9 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 1,1 % 116,8 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 3,6 k
- Other taxes 0,0 % 278
- Result after taxes 30,04 Mio
- Annual net profit/loss 30,04 Mio
P&L data available for 14 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Dimitri Bagratuni
since 2023 Managing Director
-
Marijan Vukusic
since 2008 Managing Director
-
Marijana Fenster
since 2008 Managing Director
-
Mario Kovac
since 2008 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
-
Mario Kovac
40.0 %
12k €
-
Marijan Vukusic
40.0 %
12k €
-
M****** F******
20.0 %
6k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
M**** K****
≥25%
40.0 %
-
M****** V******
≥25%
40.0 %
Holds shares in
- primasecure GmbH 100.0 %
- nowenergy GmbH 100.0 %
- primamobile GmbH 100.0 %
History
- 2025
-
24.07.
Mergerprimaholding GmbH
-
24.07.
Mergerprimaholding GmbH
- 2023
-
04.10.
Member entryDimitri Bagratuni · Managing Director
-
04.10.
Change of bylawsprimaholding GmbH
-
04.10.
Change of representation schemeIst nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind zwei Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten. Sind drei oder mehr Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch drei Geschäftsführer gemeinschaftlich vertreten.
- 2021
-
12.05.
Mergerprimaholding GmbH
-
11.05.
Change of addressprimaholding GmbH
- 2019
-
18.02.
Exit of positionF**** W*** · Managing Director
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
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-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for primaholding GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 18d57cb4428af99d1c6974b4415bbed0",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
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"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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