![]() qards GmbH (vormals: PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH)SaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Zusammengefasster Lagebericht 2024des qards-Konzerns und der qards GmbHDer Konzernlagebericht wird gemäß § 315 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 298 Abs. 2 HGB mit dem Lagebericht der qards GmbH zusammengefasst. Der zusammengefasste Lagebericht enthält eine Darstellung über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns sowie weitere Angaben, die nach Maßgabe des deutschen Handelsgesetzes erforderlich sind. I. Grundlagen des Konzerns1.1 Konzernstruktur Die qards GmbH muss ab dem Geschäftsjahr 2024 einen Konzernabschluss gemäß § 290 ff. HGB erstellen. Aufgrund der veränderten Gesellschafterstruktur hält die DKB nur noch eine Beteiligung von 26,086 % an der ehemals Bayern Card-Services GmbH, die mit der ehemals PLUSCARD Services-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH mit Wirkung zum 01.01.2024 fusionierte. Der Einbezug als Tochterunternehmen (Vollkonsolidierung) ist daher nicht mehr möglich. Der qards-Konzern gliedert sich in drei Einzelunternehmen: die Muttergesellschaft qards GmbH, Saarbrücken und die CommuniGate Kommunikationsservice GmbH (CommuniGate GmbH), Passau sowie die S-Karten-Service-Management GmbH (SKSM), Saarbrücken (kein Einbezug in den Konzernabschluss aufgrund untergeordneter Bedeutung). Die CommuniGate GmbH wird ab dem 01.09.2024 in den Konzernabschluss einbezogen, da die qards GmbH unmittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann nach § 290 HGB. Als Konzernmutter übernimmt die qards GmbH die strategische und operative Führung des Konzerns und des Tochterunternehmens. Die CommuniGate GmbH war ein Gemeinschaftsunternehmen der Bayern Card-Services GmbH und der IZB SOFT Verwaltungs-GmbH & Co. KG, die ein Unternehmen der bayerischen Sparkassen ist. Mit dinglicher Wirkung zum 29.08.2024 wurden die Anteile der IZB SOFT von der BCS übernommen. Sie wurde somit eine 100 % - Tochtergesellschaft der jetzigen qards GmbH. Die BCS sowie die PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH fusionierten zur qards GmbH, die seitdem 100 % Gesellschafter der CommuniGate GmbH ist. 1.1.1 qards GmbH Die qards GmbH ist entstanden aus der Fusion der Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe und PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH. Die Fusion wurde am 29. Oktober 2024 erfolgreich vollzogen und qards ist fortan mit zwei Standorten in Saarbrücken und München vertreten. Qards als Vollprozessor und fachliches Kompetenzzentrum unterstützt ihre Kundinnen und Kunden bei der Entwicklung zukunftssicherer kartengebundener Payment-Lösungen und bietet den Finanzinstituten sowie deren Karteninhabenden hochwertige Processing- und Serviceleistungen. Mit 348 betreuten Instituten zählt qards zu einem der größten Processingunternehmen in Deutschland. 1.1.2 CommuniGate GmbH Das Leistungsspektrum umfasst telefonische und schriftliche Inbound- und Outbound-Kommunikationsdienstleistungen im B2B und B2C Geschäft. Die Leistungserbringung erfolgt an den Standorten Passau und Frankfurt (Oder). Die technischen und organisatorischen Prozesse zeichnen sich durch die Einhaltung von normierten Qualitäts- und Sicherheitsstandards aus. Das Unternehmen ist zertifiziert nach „Payment Card Industry Security Standard“ (PCI DSS), ISO 9001:2015 und ISO 27001. Der vertriebliche Fokus liegt auf dem deutschsprachigen Raum und die Hauptabsatzmärkte sind im Bereich der Finanzdienstleistungen sowie in der Energiewirtschaft. Das Geschäft wird wesentlich durch die regulatorischen Bestimmungen in den Hauptabsatzmärkten des Bankensektors sowie der Energiewirtschaft beeinflusst. 1.1.3 S-Karten-Service-Management GmbH (SKSM) Die ehemals PLUSCARD und ehemals BCS halten jeweils 50 % der Beteiligungen an der SKSM. Durch die Fusion vom 29.10.2024 der beiden genannten Unternehmen wurde die Gesellschaft zum 100 % - Tochterunternehmen der qards GmbH. Die Gesellschaft wird nicht in den Konzernabschluss der qards GmbH einbezogen, da Sie nach § 294 Abs. 1 HGB und § 296 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung ist. 1.2 Geschäftsmodell Der qards-Konzern als Vollprozessor und fachliches Kompetenzzentrum unterstützt seine Kundinnen und Kunden bei der Entwicklung zukunftssicherer kartengebundener Payment-Lösungen und bietet den Finanzinstituten sowie deren Karteninhabenden hochwertige Processing- und Serviceleistungen. Neben der Erbringung von Processing- und Serviceleistungen rund um die Kredit- und Debitkarte bietet die Gesellschaft auch Zusatzleistungen in Form von Service-Paketen an. Die angebotenen Dienstleistungen werden als Outsourcing-Leistungen gegenüber Banken oder Sparkassen und Geschäftskundschaften erbracht. Zudem umfasst das Leistungsspektrum telefonische und schriftliche Inbound- und Outbound-Kommunikationsdienstleistungen im B2B und B2C Geschäft. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Situation: Auch das Jahr 2024 war für die deutsche Wirtschaft ein schwieriges Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt ist erneut um 0,2 % gesunken1. Die Verbraucherpreise haben sich in 2024 jedoch stabilisiert und lagen im Jahresdurchschnitt nur noch 2,2 % über den Preisen des Vorjahres2. Damit wurde die von der EZB angestrebte Inflationsrate von 2 % im Euroraum in Deutschland fast erreicht. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat weiterhin Auswirkungen auf Deutschland und die Energiepreise, wenn auch nicht mehr im gleichen Umfang wie noch im Vorjahr. Die geringe Inflationsrate von durchschnittlich 2,2 % im Vergleich zu den Vorjahren führte zu einer Entspannung der Lebenshaltungskosten. Die moderate Inflation half, die Kaufkraft der Haushalte zu erhalten, insbesondere nach den Jahren höherer Inflation. Im Jahr 2024 blieb der Fachkräftemangel in Deutschland trotz wirtschaftlicher Abschwächung ein zentrales Thema. Die Knappheit an verfügbaren Fachkräften war und ist auch für den qards-Konzern spürbar. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Ende 2023 befanden sich in Deutschland insgesamt rund 35,1 Mio. Kreditkarten im Umlauf. Das bedeutet einen Rückgang von 1,2 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zu den Vorjahren 2021 - 2022 mit einem Rückgang von 7,5 % und 2020 - 2021 mit einem Rückgang von 5,2 % hält sich die Zahl der Kreditkarten aktuell auf einem einigermaßen stabilen Niveau. Das Angebot von neuen mobilen Zahlungsdiensten ist nicht außer Acht zu lassen und konkurriert weiterhin mit den bewährten karten- und kontenbasierten Systemen. Daher wird auch für die nahe Zukunft nur noch mit einem moderaten Anstieg der Kreditkartenzahlen gerechnet. Das Fazit: Für Deutschland sind Kreditkarten per se nicht nur beliebter, sondern werden auch immer häufiger von ihren Besitzern genutzt. Dabei sinkt jedoch der durchschnittliche Betrag pro Transaktion, was wahrscheinlich auf die verstärkte Nutzung als Zahlungsmittel beim Onlineshopping zurückzuführen sein dürfte. (Quelle: kreditkarte.net/Zahlungsverkehr). Für den qards-Konzern bedeutet die Entwicklung in der Branche, dass auch für die Kreditkarten der bislang betreuten Portfolien mit einem großen Wachstum gerechnet wird und damit die Umsatzerlöse der Bestandsportfolien ebenfalls nur leicht ansteigen werden. Eine Aussage zum gesamtdeutschen Kartenmarkt und die Auswirkung auf den qards Konzern ist aktuell nicht möglich, da hierzu dem gards-Konzern keine aktuellen Kreditkartenzahlen für den vergangenen Zeitraum vorliegen. 2. Geschäftsverlauf 2.1 qards GmbH Zum 31. Dezember 2024 verwaltet der qards-Konzern rund 3,3 Mio. Kreditkarten im Vollprocessing, was einem Wachstum von 8,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der starke Kartenzuwachs resultiert aus einem neu übernommenen Kreditkartenportfolio. Daneben werden noch ca. 34,4 Mio. Kredit-/Debitkarten im reinen Service-Processing, also ohne Transaktionsverarbeitung, betreut. Hier ist mit ca. 28,6 Mio. Kredit-/Debitkarten ein starkes Kartenwachstum zu verzeichnen, welches auf die Fusion und den dadurch übertragenen Kartenbestand der ehemaligen Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe zurückzuführen ist. Insgesamt beläuft sich das Kartenvolumen somit auf ca. 37,7 Mio. Kredit-/Debitkarten (wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator). Trotz weiterhin sinkender Wirtschaftsleistung und steigender Preise lagen die mit den (nun nach der Verschmelzung gemeinsam) betreuten Kreditkarten getätigten Umsätze und Transaktionen im Berichtsjahr 2024 bei ca. 39 Mrd. €. Die Anzahl der Transaktionen belief sich im Berichtsjahr knapp über 616 Mio. Die abweichenden Zuwachsraten zwischen Umsatz und Transaktionen zeigen aber auch, dass sich der Trend fortsetzt, immer kleinere Bons mit Kreditkarte zu bezahlen. Im Jahr 2024 betrug der durchschnittliche Umsatz je Transaktion 63,39 €. In der Planung für das Jahr 2024 prognostizierte die qards gmbH (zu diesem Zeitpunkt noch als PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH) ein Ergebnis vor Steuern3(wesentlicher finanzieller Leistungsindikator) auf gleichem Niveau wie im Jahr 2023. Mit einem Ergebnis vor Steuern von T€ 18.697 wurde der Planwert deutlich übertroffen. Auch dies resultiert hauptsächlich aus der Fusion und dem hinzugewonnenen Ergebnisbeitrag der ehemaligen Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe. Insgesamt blickt qards auf einen positiven Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zurück. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger zum 29. Oktober 2024 mit der Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe verschmolzen. Aus diesem Grund ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nicht gegeben. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum Stichtag 01. Januar 2024. Die wesentlichen Veränderungen im Berichtsjahr resultieren hauptsächlich aus der Fusion und dem hinzugewonnenen Ergebnisbeitrag der ehemaligen Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe. 2.2 CommuniGate GmbH Für den Zeitraum der Konzernzughörigkeit beläuft sich der Umsatz auf T€ 2.992 und das Jahresergebnis T€ 104. Das Gesamtergebnis für das Jahr 2024 betrug T€ -641. Maßgeblich für die negative Entwicklung des Jahresergebnisses waren die Rückstellungen für Pönalen aus der Verfehlung der vertraglichen Serviceziele. Als Gegenmaßnahme wurde der interne und externe Personalbestand angehoben. Dies führte aufgrund der kurzfristig benötigten Ressourcen zu einer Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Preissteigerungen einiger Dienstleister im Bereich IT sind spürbar zu erkennen. In anderen Bereichen war dies nicht so ausgeprägt. Der überwiegende Teil der betreuten Kundensegmente verzeichnete eine höhere Nachfrage nach telefonischen und Kommunikationsdienstleistungen. Die hierfür erforderlichen Kapazitätsbedarfe konnten aufgrund von Personalengpässen ab dem zweiten Halbjahr nicht mehr vollständig gedeckt werden. Bei Produkten, bei denen der Einsatz von Personal aus dem EU-Ausland möglich war, konnten damit höhere Umsatzvolumen generiert werden. In anderen Produkten, bei denen eine entsprechende Freigabe nicht vorlag, wurden die Servicelevel teilweise nicht eingehalten und vertraglich geschuldete Pönalen wurden fällig. Die Gesellschaft verfolgt weiterhin das Ziel, Auftraggeber mit hohem Qualitätsanspruch langfristig vertraglich zu binden. Auf dieser Basis ist eine mittel- und langfristig betriebswirtschaftlich sinnvolle Entwicklung möglich. 3. Personal Der Personalbestand erhöhte sich im Jahresdurchschnitt 2024 im Wesentlichen durch die Mitarbeiter der Tochtergesellschaft CIG von 475, und aufgrund gestiegener Karten- und Umsatzzahlen, höhere Regulierungsanforderungen sowie noch laufender IT-Projekte um 80,8 % auf 1.213 Mitarbeitende (Vorjahr 671 Mitarbeitende). Eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist aufgrund der Verschmelzung nicht gegeben. Im Geschäftsjahr 2024 bestand die Geschäftsführung aus drei Personen bei der qards GmbH und eine Person bei der CommuniGate GmbH. Seit April 2025 besteht die Geschäftsführung der qards GmbH aus zwei Personen. Aufgrund der Erweiterung der bestehenden Kartenportfolien (Debitkarten), zusätzlicher Dienstleistungen rund um die Kredit- und Debitkarten sowie laufender und anstehender IT-Projekte, wird vermutlich auch in 2025 ein moderater Personalzuwachs zu verzeichnen sein. 4. Wesentliche Vorgänge im Geschäftsjahr 2024 Vollprocessing Im Jahr 2024 ist ein deutlicher Kartenzuwachs zu verzeichnen, welcher aus einem neu übernommenen Kartenportfolio resultiert. Dabei handelt es sich um ein Nachfolgeprodukt der Amazon-Kreditkarte, die zuvor im Serviceprocessing betreut wurde und dort wegen der Beendigung der Partnerschaft zwischen Amazon und der Landesbank Berlin weggefallen ist. Co-Badge In der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) wird seit Mitte Juni 2023 das neue Co-Badge-Produkt (DMC/VID) als Ersatz für die bisherige Sparkassen-Card Maestro ausgegeben. Ende 2024 betreut qards dafür einen Bestand von knapp 22,3 Mio. Karten im Service-Processing. Kreditkarten Der Standarddienstleistungsvertrag zum Service-Processing für die Kreditkarte ist unverändert. Seit Mitte 2024 laufen Verhandlungen zum Vertrag, um neue Leistungen aufzunehmen und eine Preisüberprüfung durchzuführen. Aufgrund der Zwei-Karten-Strategie (Debit- und Kreditkarte) ergeben sich seit dem letzten Jahr Veränderungen / Abschmelzungen im Kreditkartenbestand. qards arbeitet aktiv an Maßnahmen, um den Kreditkartenbestand zu halten / anzuheben. SKP-Portfolio In 2024 wurden die Kartenstückzahlen der FlexiGeld-Karte der S-Kreditpartner GmbH gesteigert und weitere Sparkassen gewonnen, die den Vertrieb des Produktes umsetzen. In 2025 ist ein Bestandswachstum (Kartenstückzahl) durch die S-Kreditpartner GmbH geplant, für die die qards GmbH Service-Leistungen erbringt. Missbrauchsentwicklung Die Betrugsschäden in den von qards betreuten Kredit-, Debit- und Girokartenportfolien lagen 2024 und im ersten Quartal 2025 auf erfreulich niedrigem Niveau, teils mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Innerhalb der SFG wird 2025 der Austausch sicherheitsrelevanter Daten zwischen Präventionssystemen vorangetrieben, um Betrugsversuche system- und zahlartenübergreifend besser zu erkennen und zu verhindern. Angesichts der zunehmenden Angriffe auf die starke Kundenauthentifizierung durch Phishing und Social Engineering gewinnen die Weiterentwicklung sowie die Harmonisierung der Präventionsmaßnahmen weiter an Bedeutung. Auch neue Angriffsszenarien, insbesondere sogenannte Relay-Attacken, gewinnen weiter an Relevanz. Zudem muss die Kommunikation mit den Endkundinnen und -kunden deutlich verbessert und intensiviert werden, um das Bewusstsein für Betrugsrisiken zu stärken und sie aktiver in die Betrugsabwehr einzubinden. qards unterstützt betreute Institute dabei gezielt, ihre Schutzmechanismen bedarfsgerecht auszubauen. Die voraussichtlich 2027 in Kraft tretende PSD3 wird mit verschärften Haftungsregelungen bei Betrugstransaktionen zu einer stärkeren Verantwortung der Emittenten führen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, in wirksame, gleichmäßig starke Betrugsabwehr zu investieren, insbesondere um systemische Schwachstellen zu vermeiden, die Betrüger gezielt ausnutzen könnten. 5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 5.1 Vermögenslage qards GmbH Im Jahr 2024 ist die Bilanzsumme der qards GmbH von T€ 50.973 auf T€ 103.516 im Wesentlichen aufgrund der Fusion gestiegen. Zusätzliche jährliche Schwankungen ergeben sich aufgrund der Feiertagskonstellation am Jahresende, die sich auf die Salden der Verrechnungskonten auswirkt. Diese erzeugt eine gewisse Volatilität der Bilanzsumme am Stichtag. Im betrachteten Geschäftsjahr belaufen sich die Forderungen aus dem Clearing und Settlement auf T€ 33.989 (Vj. T€ 23.174). Der Anstieg resultiert aus höheren Kreditkartenumsätzen. Das Anlagevermögen beläuft sich am Jahresende auf T€ 13.085 und damit T€ 6.072 über dem Vorjahreswert von T€ 7.013. Ursächlich hierfür ist ebenso die Verschmelzung der beiden Gesellschaften. Die Finanzanlagen belaufen sich auf T€ 1.705. Darin sind 100 % der Anteile an der CommuniGate Kommunikationsservice GmbH enthalten. Hier erfolgte eine Zuschreibung der bisherigen Anteile auf den Anschaffungswert von T€ 504,1 und zudem wurden die restlichen 50 % der Anteile mit einem Buchwert von T€ 800,9 erworben. Das Umlaufvermögen betrug am Jahresende T€ 87.646 (Vj. T€ 42.634). Auch hier ist die Fusion sowie die bereits erwähnte Konstellation der Verrechnungskonten ursächlich für den Anstieg. Das Eigenkapital hat sich im Zuge der Fusion geändert. Im Rahmen der Verschmelzung wurde das Stammkapital um T€ 1.109 erhöht. Da das übernommene Reinvermögen zu Buchwerten höher als der Ausgabebetrag der dafür zu gewährenden Anteile ist, wurde der übersteigende Betrag in Höhe von T€ 7.514 unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung des übertragenen Rechtsträgers nach dem Verschmelzungsstichtag in Höhe von T€ 12.900 in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. HGB eingestellt. Die Eigenkapitalquote beträgt 37,7 %. Die Rückstellungen liegen bei T€ 20.276 und sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 17.103 vorrangig fusionsbedingt gestiegen. In 2024 wurde erstmals eine Rückstellung für Gewährleistungs- und Haftungsrisiken aus laufenden Dienstleistungsverträgen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgte pauschal unter der Berücksichtigung historischer Schadensfälle. Zudem wurde eine Rückstellung für eine Schadensersatzforderung in Höhe von T€ 960 gebildet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf T€ 44.249 (Vj. T€ 30.297) und sind wesentlich durch die Salden der technischen Verrechnungskonten beeinflusst. Konzern Die konsolidierte Bilanzsumme beträgt T€ 106.935 Davon sind T€ 5.193 aufgrund der Erstkonsolidierung der CommuniGate enthalten. Das Eigenkapital des qards-Konzern beläuft sich per 31.12.2024 auf insgesamt T€ 39.096. Aus der erstmaligen Einbeziehung der CommuniGate GmbH ergab sich ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.748 Mio. €. Dieser hat Schuldcharakter und wird in den folgenden Geschäftsjahren in dem Ausmaß, in dem er auf erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste entfällt, bei Anfall dieser ergebniswirksam aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2024 ist keine Auflösung erfolgt. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,2 %. Das Anlagevermögen beträgt im laufenden Geschäftsjahr T€ 12.273, davon sind T€ 493 aufgrund der Erstkonsolidierung der CommuniGate enthalten. Den Investitionen von T€ 2.873 stehen planmäßige Abschreibungen von T€ 3.708 entgegen. Das Umlaufvermögen beträgt im laufenden Geschäftsjahr T€ 91.554 darin sind T€ 4.377 aufgrund der Erstkonsolidierung der CommuniGate, im Wesentlichen T€ 3.251 an liquiden Mitteln und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 681, enthalten. Die Rückstellungen belaufen sich auf T€ 21.328 davon sind T€ 1.202 aufgrund der Erstkonsolidierung CommuniGate, wie Rückstellungen für Personal, Gewährleistungs- und Haftungsrisiken und ausstehende Rechnungen enthalten Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf T€ 44.758 davon sind T€ 829 aufgrund der Erstkonsolidierung CommuniGate. Im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. 5.2 Finanzlage qards GmbH In der Kapitalflussrechnung (in Anlehnung an DRS 21) wird auf den Finanzmittelbestand, bereinigt um technische Verrechnungskonten und abzüglich der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, abgestellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg auf T€ 19.772 (Vj. T€ 8.664) insbesondere durch das fusionsbedingt höhere Jahresergebnis sowie durch weitere Veränderungen des Working-Capital. Ebenfalls angestiegen ist das Investitionsvolumen, weshalb der Cashflow aus der Investitionstätigkeit bei T€ -3.621 (Vj. T€ -2.786) liegt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf T€ -12.900 und liegt damit über dem Vorjahreswert von T€ -1.468. Hierbei handelt es sich um die Ausschüttung an die Gesellschafter. Insgesamt stieg der Finanzmittelbestand im Geschäftsjahr um T€ 3.251 zzgl. des durch die Fusion übernommenen Finanzmittelbestandes i. H. v. T€ 23.981 und beläuft sich am Jahresende auf T€ 37.727 (Vj. T€ 10.495). Am Bilanzstichtag standen der Gesellschaft Kreditlinien von insgesamt T€ 100.310 zur Verfügung. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Konzern Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 19.332. Hierin sind das Jahresergebnis, korrigiert um zahlungsunwirksame Aufwendungen aus Abschreibungen T€ 3.708 die Zu- bzw. Abnahme der sonstigen Rückstellungen, die der operativen Geschäftstätigkeit zuzurechnen sind T€ 232, sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge T€ -506, die Zu-bzw. Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Passiva T€ 9.430, sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und andere Aktiva T€ -6.042 berücksichtigt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Berichtzeitraum auf T€ -2.629. Er resultiert aus der Investition in selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände bzw. erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (insbesondere des Kreditkartenmanagementsystem), sowie Investitionen in Sachanlagen (insbesondere IT-Hardware) T€ -1.851, Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung von T€ -1.022 ,Investition für den Kaufpreis der Tochtergesellschaft CommuniGate von T€ -801, sowie Zinserträge/Dividenden T€ 1.038. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ -12.921 beinhaltet im Wesentlichen die Ausschüttung an die Gesellschafter. Insgesamt beläuft sich der Finanzmittelbestand am Jahresende auf T€ 40.978 5.3 Ertragslage qards GmbH Im betrachteten Geschäftsjahr erzielte die qards GmbH ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 18.591 (Vj. T€ 7.370). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 12.869 (Vj. T€ 4.954). Die Umsatzerlöse liegen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 131.761 und damit deutlich über dem Vorjahreswert von T€ 58.776. Die Steigerung resultiert insbesondere aus der Fusion. Zudem liegt weiterhin ein starkes Kartenwachstum der Debit Mastercard (DMC) bzw. Visa Debit (VID) vor, welches noch bis 2026 anhalten wird. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 5.238 (Vj. T€ 437). Diese resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 40.123 (Vj. T€ 20.635). Auch hier schlagen sich die Verschmelzung sowie die gestiegene Kartenanzahl nieder. Der Personalaufwand liegt bei T€ 49.136 und damit über dem Vorjahreswert von T€ 20.815 bedingt durch gestiegene Lohnkosten sowie einen fusionsbedingt höheren durchschnittlichen Personalbestand. Die Abschreibungen liegen mit T€ 3.570 ebenfalls über dem Wert des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 26.255) unterliegen ebenfalls einer fusionsbedingten Steigerung. Konzern Im betrachteten Geschäftsjahr erzielte der qards-Konzern ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 18.697. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 12.973 darin enthalten sind TEUR 104 aus der Tochtergesellschaft für den Zeitraum September-Dezember 2024. Insgesamt hat der qards-Konzern im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von T€ 134.753 erzielt. Die einzelnen Tätigkeitsbereiche trugen dabei wie folgt zum Gesamtumsatz bei.
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 5.448 davon T€ 361 aus der Tochtergesellschaft für den Zeitraum September-Dezember 2024. Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 36.089 und enthält T€ 646 aus der Tochtergesellschaft für den Zeitraum September-Dezember 2024. Der Personalaufwand liegt bei T€ 54.932 und enthält T€ 5.796 aus der Tochtergesellschaft für den Zeitraum September-Dezember 2024. Hierin sind die Gehälter incl. der Nebenkosten, sowie auch Prämien enthalten. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 3.708 und enthalten T€ 90 aus der Tochtergesellschaft für den Zeitraum September-Dezember 2024. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 27.466 und enthalten T€ 1.233 aus der Tochtergesellschaft für den Zeitraum September-Dezember 2024. Hierin sind Mietkosten incl. der Nebenkosten, Beratungskosten, sowie auch Wartungskosten/Lizenzgebühren enthalten. 6. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Muttergesellschaft, sowie des Konzern ist geordnet. Insgesamt beurteilt die qards GmbH die Entwicklung des Geschäftsjahres als positiv. Das für 2024 prognostizierte Ergebnis vor Steuern wurde - wie in der Darstellung des Geschäftsverlaufs beschrieben - bedingt durch die Fusion deutlich übertroffen. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht1. Risikobericht Die qards GmbH(Standort München + Saarbrücken) erstellt halbjährlich ein Gesamt-Risikoprofil und stellt das Gesamt-Risikopotenzial dem Risikodeckungskapital gegenüber (Tragfähigkeitsprinzip). Dazu wird eine Risikoinventur durchgeführt, in der die Risiken der qards systematisiert, aktualisiert und hinsichtlich ihres Potenzials und der Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts bewertet werden. Schadenmindernde individuelle Maßnahmen, wie auch von der Gesellschaft abgeschlossene Versicherungen, werden dabei berücksichtigt. Die Risikoinventur erfasst sowohl Risiken für qards selbst als auch die Risiken für die von deren Kunden bzw. den Kartenemittenten an qards ausgelagerten Prozesse. Auch gegenseitige Wechselwirkungen untereinander finden in der Bewertung Berücksichtigung. Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Strategische und externe Risiken Die Entwicklung der für das Geschäftsmodell wichtigen Anzahl emittierter Karten war in 2024 insgesamt positiv. Eine für die Emittenten deutlich sinkende Profitabilität der Kartenprogramme setzen jedoch das Ergebnis der qards insgesamt auch in den zukünftigen Jahren unter Druck. Möglichen Cyber-Attacken wird mit umfangreichen Gegenmaßnahmen begegnet. Prozessorientierte und informationstechnologische Risiken Die qards GmbH hat ein dienstleistungsbezogenes Internes Kontrollsystem (IKS) gemäß IDW PS 951 Typ. II n.F. / ISAE 3402 etabliert. Für das Geschäftsjahr 2024 berichtete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner GmbH über die Prüfung des dienstleistungsbezogenen IKS gemäß IDW PS 951 Typ. II n.F. für fünf Kundenverträge (SDLV KIP-Institute, GBV Teil A Cobranding, GBV Teil B Visa Debit, DLV Co-Badge Sparkassen und BV SKP Flexigeld). Hieraus ergaben sich in den Berichten für die Kundschaft keine beachtenswerten Feststellungen. Die Bescheinigungen vom Typ 2 über die durchgeführten Prüfungen wurden im ersten Quartal 2025 den Adressaten zur Verfügung gestellt. Dem Risiko eines Systemausfalls hat qards durch Erstellung eines detaillierten Notfallkonzepts inklusive IT-Notfallplan entgegengewirkt. Haftungsrisiken Aus den Dienstleistungsverträgen mit den größten Auftraggebern resultieren entsprechend der vereinbarten Haftungssummen Haftungsrisiken. Qards (Muttergesellschaft) hat zur Vorsorge eine Rückstellung für Haftungsrisiken gebildet. Weitere Risiken Risiken aus Finanzinstrumenten Risiken aus Wertpapieren oder Derivaten sind nicht vorhanden. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind im Wesentlichen in kurzfristigen Festgeldern beziehungsweise Kontokorrentguthaben gebunden. Marktpreisrisiken der Beteiligungen Der Wert der Beteiligungen der qards-Konzern ist in der Bilanz zu Anschaffungskosten bewertet. Die Liquidität ist durch geeignete Maßnahmen sichergestellt. Liquiditätsrisiko Die finanziellen Mittel der Gesellschaft werden als ausreichend angesehen. Insofern wird das Liquiditätsrisiko für der qards-Konzern als gering eingestuft. Ergebnisrisiko Voraussetzung zur Erzielung des Planergebnisses für 2025 ist, dass sich die Rahmenbedingungen der regulatorischen Anforderungen nicht weiter verschärfen. Im Zuge der Fusion zur qards GmbH (Muttergesellschaft) ist nicht auszuschließen, dass neue Risiken identifiziert werden. Sonstige Risiken Personalrisiken aus Wissensmonopolen und Fluktuationen bestehen weiterhin. Bei der Bewertung fließen auch nicht-finanzielle Indikatoren mit ein. Ihnen wird durch laufende Personalentwicklungs- sowie verstärkte Rekrutierungsmaßnahmen Rechnung getragen. Die angespannte Situation am Arbeitsmarkt trägt dazu bei. Gesamtaussage Auf Basis der geplanten Ergebnisentwicklung für das Jahr 2025 geht die Geschäftsführung zweifelsfrei von einem Fortbestand des Unternehmens aus. Gemäß der im vierten Quartal 2024 durchgeführten Risikoinventur ist kein Einzelrisiko als bestandsgefährdend einzustufen, auch nicht im Zusammenwirken von Einzelrisiken. Zudem ist das ermittelte Gesamt-Risikopotenzial vollständig durch das Risikodeckungskapital gedeckt. Die Risikotragfähigkeit ist somit gegeben. 2. Prognose- und Chancenbericht Wirtschaftliche und weltwirtschaftliche Herausforderungen, wie der Angriffskrieg in der Ukraine, bleiben auch 2025 aktuell. In Deutschland zeichnet sich zwar ein Sinken der Inflationsrate ab, gleichzeitig schrumpfte das BIP Ende 2024.45 Für den qards-Konzern stellen diese wirtschaftlichen Entwicklungen eine Herausforderung, wenn gleich aber kein bedrohliches Szenario dar. Die nächsten Jahre werden für den qardsKonzern durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführte Verschmelzung geprägt sein. Durch den Zusammenschluss möchte der qards-Konzern ihren Kundinnen und Kunden ein noch breiteres Angebot, eine höhere Servicequalität und einen verbesserten Leistungskatalog bieten. Die anhaltende digitale Transformation in der Bankenbranche, insbesondere die Entwicklungen rund um zentrale Themen wie Künstliche Intelligenz, stellt hierbei eine große Chance für den qards-Konzern dar, sich als der Vollprocessor nunmehr aller Sparkassen durch passgenaue Dienstleistungen weiter zu profilieren. Qards-Konzern profitiert von eben diesen transformatorischen Entwicklungen, um sich als ausgewiesener Spezialist für Prävention und Chargeback im Bereich Kreditkarte noch prominenter zu positionieren. Die ebenfalls von der rasanten digitalen Transformation profitierenden Fraudster stellen mit ihren immer neuen Angriffsmodellen für den qards-Konzern Herausforderung und Chance zugleich dar. Der Aufwand, sich kontinuierlich den Angriffswellen entgegenzustellen und entsprechende Muster zu Eindämmung zu entwickeln, ist immens, bietet aber dem qards-Konzern die Chance, sich weiter positiv zu positionieren. Diese Position als Spezialist gilt es weiter zu festigen. Aus Sicht der Organisationsentwicklung liegt der Fokus nun darauf, die beiden aus der Fusion hervorgegangenen Standorte und die 100 % Tochtergesellschaft zusammenzuführen und Synergien zu heben, um in Zukunft noch effizienter agieren zu können und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern. Dafür wurden bereits diverse Projekte initiiert, um Prozesse und technische Systeme zu vereinheitlichen und effizienter zu gestalten. Um dies zu erreichen, werden zunächst aber Investitionen getätigt werden müssen, die das Ergebnis belasten. Co-Badge Bis Ende Dezember 2025 wird, auf Grundlage der Planung des Kartenprägers, mit einem Bestand von knapp 33 Millionen Co-Badge-Karten gerechnet. Bis Ende 2027 soll der Umtausch aller Sparkassen-Cards mit Co-Badge Maestro abgeschlossen sein. Lufthansa-Portfolio Das Portfolio wurde von der DKB gekündigt und wird künftig von der Deutschen Bank betreut. Ab August 2025 erfolgt die Abschmelzung des Portfolios, die finale Schließung des Portfolios soll voraussichtlich per Ende 02/2026 erfolgen. Der Standort München der Muttergesellschaft wird die vertraglich vereinbarten Leistungen bis dahin und die anschließenden Nacharbeiten erbringen, für den anschließenden Zeitraum liegen noch keine Informationen vor. Die genannten Termine sind weiterhin unter Vorbehalt. Für das Jahr 2025 erwartet die qards GmbH daher trotz steigender Kartenzahlen ein Ergebnis vor Steuern von 9,6 Mio. €, welches deutlich unter dem Ergebnis vor Steuern des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen wird. Für den qards-Konzern wird ein Ergebnis vor Steuern von 9,8 Mio. € prognostiziert. Aufgrund des anhaltenden Umtauschs der Sparkassen-Cards zum Co-Badge-Product (DMC/VID) wird für das nächste Jahr ein deutlicher Anstieg des Kartenvolumens erwartet.
Saarbrücken, 27.05.2025 qards-Konzern Mark Hauel Stephan Heintz
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_039_811.html#:~:text=Wie%20das%20Statistische%20Bundesamt%20 Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024
Anhang zum Jahresabschluss 2024I. Allgemeine Erläuterungen1. Allgemeine Angaben Die qards GmbH (ehemals PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB mit Sitz in Saarbrücken. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 10779 eingetragen. Die Gesellschaft ist als übernehmender Rechtsträger zum 29. Oktober 2024 mit der Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe verschmolzen. Aus diesem Grund ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen beeinträchtigt. Die Verschmelzung erfolgte rückwirkend zum Stichtag 01. Januar 2024. Dabei wurde die Buchwertmethode angewendet. Durch die Verschmelzung wurden von der qards GmbH zum Stichtag 310 Arbeitnehmer:innen übernommen. Wesentliche Vermögensgegenstände, die zum 01. Januar 2024 übernommen wurden, sind das Anlagevermögen mit T€ 5.517, das Umlaufvermögen mit T€ 33.980 (davon im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 7.629 und Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten mit T€ 23.981) sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten i. H. v. T€ 694. Die wesentlichen übernommenen Schulden setzen sich aus Rückstellungen i. H. v. T€ 14.364 und Verbindlichkeiten mit T€ 4.305 (davon im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. T€ 2.764) zusammen. Die wesentlichen GuV-Positionen der Bayern Card-Services GmbH -S-Finanzgruppe waren im Jahr 2023 die Umsatzerlöse i. H. v. T€ 65.122, die sonstigen betrieblichen Erträge mit T€ 2.191 (davon insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i. H. v. T€ 897), der Materialaufwand mit T€ 17.854, der Personalaufwand mit T€ 22.482, Abschreibungen i. H. v. 2.367 sowie sonstige betriebliche Aufwendungen mit T€ 12.789. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der qards GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer (3-10 Jahre). Die Entwicklungskosten für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert, wenn sicher ist, dass die Fertigstellung des immateriellen Vermögensgegenstands technisch realisierbar ist. Hierbei handelt es sich um selbsterstellte Software. Diese wird zu Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Die Herstellungskosten enthalten direkt zurechenbare Kosten. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgt entweder planmäßig, linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer (3-13 Jahre) oder ggf. außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert in Höhe von € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen erfolgen nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. In diesem Fall wird auf das Discounted Cash Flow Model (DCF) zurückgegriffen. Sollte der daraus berechnete Unternehmenswert unter dem Buchwert liegen, erfolgt bei Beteiligungen eine Abschreibung. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird die Aktivierung zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Tageswert vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Es wurde eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1 % der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis der internen Risikobewertung vorgenommen. Hierbei handelt es sich um eine Durchbrechung der Bewertungsstetigkeit zur besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dies führt trotz erstmaliger Anwendung zu einem höheren Jahresüberschuss i. H. v. T€ 14, da die Pauschalwertberichtigung der ehemaligen Bayern Card-Services GmbH - S-Finanzgruppe reduziert wurde. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,96 % (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 17,13 % für die Gewerbesteuer) zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Hinsichtlich der Gewerbesteuer wurden Hebesätze von 490 % (Saarbrücken und München) und 475 % (Homburg) unterstellt. Zum Bilanzstichtag ergibt sich insgesamt ein Aktivüberhang, der im Wesentlichen aus Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich des Anlagevermögens und der Rückstellungen resultiert. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Rückstellungen für Altersteilzeit sind nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC-Methode) errechnet. Die Aufstockungsbeträge werden als Verpflichtungen mit Entgeltcharakter behandelt und somit ratierlich angesammelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Ab- bzw. Aufzinsung wurde ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,96 % (7-Jahres-Durchschnitt, Restlaufzeit von 15 Jahren) zugrunde gelegt. Es wurde ein Gehaltstrend von 2,0 % berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen, wie die Archivierungsrückstellung, Jubiläumsrückstellung und Drohverlustrückstellung mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden ebenfalls mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. II. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Finanzanlagen Die qards GmbH ist, nachdem im Berichtsjahr 50 % der Anteile durch die Verschmelzung mit einem Buchwert von T€ 50 zugegangen sind, zu 100 % an der S-Karten-Service-Management GmbH - Saarbrücken-München, mit Sitz in München, beteiligt. Zum 31. Dezember 2024 beträgt das Eigenkapital T€ 101,4 (Vj. T€ 99,3), der Jahresüberschuss 2024 beläuft sich auf € 2.131,02 (Vj. € 1.311,43). Die qards GmbH ist zu 100% an der CommuniGate Kommunikationsservice GmbH, mit Sitz in Passau, beteiligt. Diese Beteiligung ist ebenfalls im Rahmen der Verschmelzung zugegangen. Hier erfolgte eine Zuschreibung der bisherigen Anteile auf den Anschaffungswert von T€ 504,1 und zudem wurden die restlichen 50 % der Anteile mit einem Buchwert von T€ 800,9 erworben. Zum 31. Dezember 2024 beträgt das Eigenkapital T€ 3.157 (Vj. T€ 3.799), der Jahresfehlbetrag 2024 beläuft sich auf T€ 641,6 (Jahresüberschuss Vj. T€ 26,5). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben fast ausschließlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, darin enthalten sind die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.519 (Vorjahr T€ 484). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus dem Clearing und Settlement, die sich auf den technischen Verrechnungskonten am Jahresende ergeben. Der Saldo dieser Position resultiert zum einen aus dem Umsatzvolumen der Kreditkarten, zum anderen aus der Werktags- bzw. Feiertagskonstellation am Jahresende und ob eine Vorauszahlung für diese Tage an die Kartengesellschaften erfolgen muss. Aufgrund des Prozessablaufs der technischen Abrechnung der Kreditkartenumsätze erfolgt eine Weiterverrechnung an die Banken und Sparkassen mit leichter Verzögerung. Im betrachteten Geschäftsjahr belaufen sich die Forderungen aus dem Clearing und Settlement auf T€ 33.989 (Vj. T€ 23.174) aufgrund höherer Kreditkartenumsätze. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 21.491 erhöht. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus dem im Zuge der Fusion übernommenen Eigenkapital und aus dem im Vergleich zum Vorjahr höheren Jahresüberschuss. Im Rahmen der Verschmelzung wurde das Stammkapital um T€ 1.109 erhöht. Da das übernommene Reinvermögen zu Buchwerten höher als der Ausgabebetrag der dafür zu gewährenden Anteile ist, wurde der übersteigende Betrag in Höhe von T€ 7.514 unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung des übertragenen Rechtsträgers nach dem Verschmelzungsstichtag in Höhe von T€ 12.900 in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt. 5. Ausschüttungsgesperrte Beträge Aus der Aktivierung der Entwicklungskosten als selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände ergibt sich ein ausschüttungsgesperrter Betrag von € 3.111.572,93 €. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für folgende Verpflichtungen gebildet:
Die Steuerrückstellungen bestehen aus Ertragssteuerrückstellungen für die Jahre 2023 und 2024. Die Rückstellungen im Personalbereich setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Zeitguthaben und nicht in Anspruch genommenen Urlaubstagen sowie aus Rückstellungen für Bonuszahlungen zusammen. Darüber hinaus sind auch Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen enthalten. Diese wurden mit Rückdeckungsversicherungsanspruch in der Bilanz verrechnet. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
In 2024 wurde erstmals eine Rückstellung für Gewährleistungs- und Haftungsrisiken aus laufenden Dienstleistungsverträgen gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgt pauschal unter Berücksichtigung historischer Schadensfälle. Die übrigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 1.503 (Vj. T€ 425) sowie eine Rückstellung für eine Schadensersatzforderung in Höhe von T€ 960 (Vj. T€ 0). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen aus:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich fast ausschließlich um die technischen Verrechnungskonten, die zur Abwicklung und Verteilung der Kreditkartenumsätze dienen. Zum Jahresende 2024 belaufen sich diese auf € 33.989 (Vj. T€ 23.174). Wie bereits erwähnt waren die Forderungen und somit auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31. Dezember noch nicht ausgeglichen. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, welche überwiegend im Inland erzielt wurden, belaufen sich auf:
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Die Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen beläuft sich im betrachteten Geschäftsjahr auf T€ 464 (Vj. Erhöhung i. H. v. T€ 464). Ausschlaggebend hierfür ist ein Migrationsprojekt eines Kreditkartenportfolios, welches im Geschäftsjahr abgeschlossen wurde. 3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind keine Steueraufwendungen/-erträge aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen enthalten. IV. Sonstige Erläuterungen1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen in Form einer selbstschuldnerischen befristeten Höchstbetragsbürgschaft gegenüber der Bayerischen Landesbank auf Grund eines Kreditvertrags zwischen der CommuniGate Kommunikationsservice GmbH und der Bayerischen Landesbank. Das Risiko der Inanspruchnahme der Bürgschaft wird als sehr gering eingeschätzt, da der Kreditvertrag im zweiten Quartal 2025 endet und damit auch die Bürgschaft erlischt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen der qards GmbH bestehen auf Grundlage von Miet-, Leasing-, Wartungs-, Lizenz- und Dienstleistungsverträgen für die Folgejahre in Höhe von:
3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung
Für das Geschäftsjahr 2024 belaufen sich die Gesamtbezüge der Geschäftsführer auf T€ 1.094. Aufsichtsrat
Im Geschäftsjahr 2024 wurden an die Aufsichtsratsmitglieder Aufwandsentschädigungen/Kostenerstattungen von insgesamt T€ 51 (Vj. T€ 37) und an die Mitglieder des Kartenbeirats i. H. v. T€ 36 (Vj. T€ 0) gezahlt. 4. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der im Jahr 2024 beschäftigten Arbeitnehmer:innen beträgt 738. Darunter waren 535 Vollzeitbeschäftigte und 203 Teilzeitbeschäftigte. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 120 für Abschlussprüfungsleistungen. Aufgrund der Verschmelzung wurden die Finanzinformationen eines Standortes separat von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und in einem Reporting Package an den Abschlussprüfer berichtet. Das Honorar für diese Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt im betrachteten Geschäftsjahr T€ 48. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 12.868.451,10 wie folgt zu verwenden: Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss vollständig auszuschütten. 7. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Saarbrücken, 27.05.2025 qards GmbH Mark Hauel Stephan Heintz Entwicklung des Anlagevermögens 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die qards GmbH, Saarbrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der qards GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der qards GmbH, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 27. Mai 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Axel Menge, Wirtschaftsprüfer ppa. Andi Holland, Wirtschaftsprüfer Schriftlicher Bericht des Aufsichtsrats über das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts 2024 sowie des Konzernabschlusses
Saarbrücken, 23. Juni 2025 Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Vorsitzende des Aufsichtsrats Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 23. Juni 2025 festgestellt. |
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qards GmbH GmbH
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Martin-Luther-Str. 12
66111 Saarbrücken - Commercial register
- HRB 10779, Saarbrücken
- Registration date
- May 28, 1996
- Industry
-
Geld- und Wertdienste
Kreditinstitute des Sparkassensektors
Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten - Purpose
- Das Processing von Kreditkartensystemen für die bargeldlose Zahlung von Dienstleistungen und Waren, insbesondere für die Sparkassenorganisation. Die Gesellschaft kann Dienstleistungen auch Dritten zur Verfügung stellen.
Financials
Balance sheet
2025- Current Assets 88,5 % 116,19 Mio
- Fixed Assets 9,0 % 11,77 Mio
- Prepaid Expenses 2,5 % 3,26 Mio
- Liabilities 55,9 % 73,40 Mio
- Equity 26,2 % 34,38 Mio
- Provisions 17,9 % 23,45 Mio
Balance sheet data available for 19 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 47,6 % 134,73 Mio
- Personnel expenses 17,7 % 50,12 Mio
- Material expenses 15,0 % 42,51 Mio
- Other operating expenses 9,3 % 26,45 Mio
- Result after taxes 2,9 % 8,26 Mio
- Annual net profit/loss 2,9 % 8,25 Mio
- Income and profit taxes 2,1 % 5,87 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 1,5 % 4,11 Mio
- Other operating income 0,6 % 1,68 Mio
- Other interest and similar income 0,3 % 914,0 k
- Other taxes 0,0 % 2,4 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 515
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,0 % 0
- Other capitalized own work 0,0 % 0
P&L data available for 19 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Mark Hauel
since 2024 Managing Director
-
Stephan Alfons Heintz
since 2024 Managing Director
-
Christian Hallebach
since 2016 Procura
-
Michael Klein
since 2008 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft DEU 26.1 % 555k €
- Bayern Card-Services Beteiligungs GmbH & Co. KG DEU 26.0 % 553k €
- S-Payment GmbH DEU 12.0 % 256k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
No beneficial owners conclusively identified — 14 possible matches from the transparency register.
Holds shares in
- qardsCOM GmbH GmbH 100.0 %
- s-Karten-Service-Management GmbH - Saarbrücken-München GmbH 100.0 %
History
- 2025
-
14.07.
Change of authorityAndreas Nicola Joksch · Procura
-
14.07.
Exit of positionThomas Joachim Müller · Procura
-
14.07.
Member entryThomas Joachim Müller · Procura
-
14.07.
Exit of positionMonika Gerda Kummer-Lex · Procura
-
14.07.
Member entryAndreas Nicola Joksch · Procura
-
14.07.
Change of authorityFrank Lorenz · Procura
-
14.07.
Member entryMonika Gerda Kummer-Lex · Procura
-
14.07.
Change of authorityMonika Gerda Kummer-Lex · Procura
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
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