RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Firma RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der RuhrAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023der Firma RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Firma RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der RuhrA. VorbemerkungDie RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr, Rheinstr. 141, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg (HRB 15217) eingetragen. Wir haben für das Geschäftsjahr 2023 den Jahresabschluss unserer Gesellschaft nach den geltenden handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt. Die Wertansätze und die Bilanzierungs- sowie Bewertungsmethoden in der Bilanz zum 31.12.2022 wurden übernommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. AngabenI. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Angaben Im Rahmen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurde als Nutzungsdauer i.d.R. ein Zeitraum von bis zu 4 Jahren zugrundegelegt. Die Abschreibungen wurden bei den Außenanlagen und beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen; die Abschreibungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, teilweise wurde auf die Laufzeit des Geländemietvertrages mit der Stadt Mülheim abgestellt. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder, soweit geboten, zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Zudem wurden Bewertungsvereinfachungsverfahren angewandt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Teile des Wertverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden in die Bewertung nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend erfasst. Kurzfristige Forderungen in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die bestehende Pensionszusage ist rückgedeckt und aufgrund entsprechender Verpfändung der Rückdeckungsversicherung an den späterhin Pensionsberechtigten mit den Werten der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet worden. Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände in Höhe von € 149.082,48 (Marktwert) ist mit dem originären Passivwert von € 180.202,00 verrechnet worden und führt zum Ausweis eines passiven Überhangs als Pensionsrückstellung. Die in diese Berechnung einbezogene Pensionsrückstellung wurde nach anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik berechnet. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeckgewählt; angewandt wurde zur Bewertung die Projected Unit Credit-Methode mit einemDiskontierungszinssatz auf Basis einer zehnjährigen Durchschnittsbildung von 1,82 %. Es wurde eine Rentendynamik von 2 % p.a. angesetzt. Aufgrund zugesagter Festbetragsrente war kein Gehaltstrend zu erfassen. Die Anwendung eines Diskontierungszinssatzes auf Basis einer Durchschnittsbildung (1,74 %) führt zu einem Unterschiedsbetrag von € 221,00 gem. § 253 Abs. 6 HGB. Die "Steuerrückstellungen" und "sonstigen Rückstellungen" berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß Bekanntgabe der Deutsche Bundesbank abgezinst worden. Aufwandsrückstellungen wurden nicht gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern ergeben sich auf Basis der folgenden Bewertungsdifferenzen:
Die Bewertung erfolgt mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 35,88 %. Es ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von T€ 119. 2. Besondere Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel als integralem Bestandteil des Anhangs ersichtlich. Der Anlagenspiegel weist auch die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus. Weder unter den sonstigen Vermögensgegenständen noch unter den Verbindlichkeiten sind antizipative Abgrenzungsposten größeren Umfangs enthalten. Der Ausweis der Rückstellung aus Pensionen ergibt sich aus dem Saldo der Rückdeckungsversicherung (€ 149.082,48 Buchwert = Zeitwert) nach Verrechnung mit der Pensionsrückstellung in Höhe von € 180.202,00. Unter den sonstigen Rückstellungen sind als erhebliche Posten zu nennen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Absicherung durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel am Ende dieses Anhangs. 3. Besondere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse entfallen auf das
Für Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes von Pensionsrückstellungen, die gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit geeigneten Vermögensgegenständen verrechnet sind, wird das Ausweiswahlrecht dahingehend ausgeübt, dass die Effekte als Teil des Finanzergebnisses und nicht unter den Aufwendungen für Altersversorgung subsummiert werden. Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von € 6.192,00 wurden gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zusammen mit Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 6.538,60 und unter den Zinserträgen erfasst. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen waren nur in einem Umfang vorhanden, der für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. II. Bestimmte Sachverhalte Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag solche aus Miet- und Leasingverträgen, von denen im Geschäftsjahr 2024 rd. T€ 1.179 fällig werden, in den sich daran anschließenden vier Geschäftsjahren voraussichtlich insgesamt rd. T€ 1.562. Die RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH ist verschiedentlich Mithaftungsverpflichtungen und Bürgschaftsverpflichtungen gegenüber Gläubigern verbundener Unternehmen eingegangen. Für Verpflichtungen der Besitzgesellschaft Hafenstraße eine b GmbH & Co. KG aus einer Darlehensfinanzierung bei der Sparkasse Neuss hat die RHM eine Höchstbetragsbürgschaft über € 500.000,00 übernommen. Das Bestellobligo sowohl aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als auch aus vorgesehenen Investitionen hält sich im durchschnittlichen Jahresrahmen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden neben den Geschäftsführern durchschnittlich 90 Mitarbeiter (davon durchschnittlich 3 Auszubildende) beschäftigt. Für einen im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossenen Zinssatzswap kam es nicht zu einer bilanziellen Erfassung, weil es sich bei diesem Swap um ein Instrument in einer geschlossenen Position bzw. Bewertungseinheit mit einem laufzeit- und betragskongruenten Kredit im Volumen von zunächst € 5,0 Mio. handelte. Durch die praktizierte und hinreichend dokumentierte Swap-Zinssatzfixierung auf ein gängiges Marktzinsniveau als Festzinssatz unterblieb die Einzelbewertung. Zum 31.12.2023 betrug das gesicherte Volumen vertragsgemäß noch € 2,0 Mio., der Zinssatzswap weist isoliert einen positiven Marktwert von T€ 95 auf. Der Geschäftsführung gehören bzw. gehörten an:
Gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers verzichtet, da die Angabe in dem von der Gesellschaft aufgestellten Konzernabschluss erfolgt. Einen Anteilsbesitz von 20 % oder mehr haben wir an folgenden Gesellschaften:
(1) Gehalten von der Wilhelm Bötzel GmbH
& Co. KG.
(2) Gehalten von der Schrottaufbereitung,
Recycling- und Hafenumschlag Alfred Mandel GmbH.
(3) Gehalten von der REBO Metallaufbereitungs-
und Entsorgungs-GmbH.
(4) Gehalten von der IRB GmbH. Wirtschaftlich
beträgt der Kapitalanteil jeweils 40 %.
(5) Ende des letzten Geschäftsjahres am
30.09.2023.
(6) Angaben für das Geschäftsjahr 2022
bzw. zum 31.12.2022.
III. Zusammenfassendes Ergebnis nach § 264 Abs. 2 Satz 1 HGB Besondere Umstände von außergewöhnlicher Bedeutung oder einmaliger Art haben sich im Geschäftsjahr nicht gezeigt. IV. Ergebnisverwendung Vorgesehen ist ein Gewinnvortrag auf neue Rechnung. Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung der RHM Rohstoff Handelsgesellschaft mbH (HRB 15217, Amtsgericht Duisburg), Mülheim a.d. Ruhr, hat mit Beschluss vom 12.12.2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. Verbindlichkeitenspiegel
(1) Es bestehen die üblichen
Eigentumsvorbehalte
Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr1. Zum Unternehmen Die Firma RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Mülheim an der Ruhr ist im Bereich des Schrottgroßhandels und der Erbringung von Dienstleistungen der Schrottaufbereitung und Logistik tätig. An den Standorten in Mülheim an der Ruhr, Herne und Hagen werden Schrottlager- und Umschlagplätze unterhalten. Der überwiegende Anteil der Kunden ist in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland zu finden. 2. Das Marktumfeld der Schrottwirtschaft FE-Schrottmarkt Der Rückblick auf das Jahr 2023 fällt im Bereich des wirtschaftlichen Umfelds ernüchternd aus. Die Zahl der globalen Krisenherde ist weltweit stetig größer geworden. Hinzu kam im Jahr 2023 die hohe Inflation, die deutliche Auswirkungen auf das Konsumverhalten hatte. Die Automobilindustrie als einer der größten Stahlverbraucher hatte auf eine Erholung nach der Coronazeit gehofft, was aber letztlich nur bedingt der Fall war. Die Bauindustrie fiel als Impulsgeber für die Stahlindustrie überwiegend aus. Ursächlich dafür waren die Teuerungsraten und Lieferengpässe von Baustoffen und die Unsicherheit der zukünftigen Ausrichtung der Wärmeerzeugung in Gebäuden. Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau sanken ebenfalls beträchtlich. Lediglich eine temporäre Exportnachfrage aus dem Ausland (Türkei) sorgte hin und wieder für kurzzeitige nennenswerte Marktbewegungen. Insgesamt sank die Rohstahlproduktion in Deutschland im letzten Jahr allerdings aufgrund einer schwachen Inlandsnachfrage um fast 10 %. Durch parallel dazu überwiegend schwache Exportnachfrage standen die Schrottpreise im zweiten Halbjahr ständig unter Druck. Die deutsche Wirtschaft hat sich insgesamt als sehr widerstandsfähig gegenüber den bis in den späteren Jahresverlauf anhaltenden Lieferkettenengpässen, Rekordinflationsraten, den Handels- und Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland, den Unsicherheiten über eine mögliche Gasmangellage im Winterhalbjahr 2022/23 und der Einstellung russischer Gaslieferungen Ende August erwiesen. Die Erholung der Weltwirtschaft nach der Corona-Krise ist durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen deutlich ins Stocken geraten. Die wirtschaftlichen Aussichten bei den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands stellen sich gedämpft dar (sehr hohe Inflation in der Türkei). In diesem Zusammenhang begann das Jahr 2023 auf einem hohen Preisniveau recht positiv und euphorisch. Der Zulauf an FE-Schrotten war gut und vertragsgebundene Mengen liefen kontinuierlich unseren Lägern zu. Zu Beginn des zweiten Quartals war jedoch erstmals eine deutliche Zurückhaltung bei unseren Stahlwerkskunden zu verspüren. Es wurden nur die nötigsten Rohstoff-Mengen bestellt und nach Möglichkeit Eigenschrotte aus den jeweiligen Konzernbereichen eingesetzt. Parallel dazu erhöhten sich dadurch zwangsläufig unsere Lagerbestände. Diese Situation verstärkte sich deutlich in der zweiten Jahreshälfte bei gleichzeitig sinkenden Schrottpreisen. Diese Situation hielt bis zum Jahresende an. Durch hohe Warenbestände und aufgrund der vorbeschriebenen Marktentwicklung im zweiten Halbjahr, ergaben sich spürbare Ergebniseinbußen für unser Unternehmen. Die Schrottpreise bewegten sich auf dem Vorjahresniveau. Ursächlich für einen folgenden moderaten Preisanstieg war die verbesserte Exportnachfrage im 1. Quartal 2023. Ansonsten blieben die Märkte aufgrund von schwacher Inlandskonjunktur, steigender Frachtraten (Maut) und Logistikkosten auf Straße, Schiene und Schiffswegen sowie unklarer politischer Rahmenbedingungen angespannt und schwierig. Insgesamt gingen trotz des schwierigen Geschäftsjahres keine Großlieferanten verloren. Die Aussichten für 2024 sind aktuell jedoch noch sehr unklar. Vieles wird von der weiteren Entwicklung der Energiepreise und der Rahmenbedingungen in der Ukraine sowie der Türkei abhängen. NE-Schrottmarkt Die Rohstoffpreise für NE-Schrotte hatten im Jahr 2023 keine klare Richtung. Die Industriebetriebe der Metallwirtschaft in Europa haben ihre Ziele für das 3. Quartal verfehlt. Die Preise waren zufriedenstellend, die verfügbaren Mengen ausreichend. Was fehlte, war der Absatz am Ende der Kette, also der Absatz in die Industriebetriebe. Gerade die metallverarbeitende Wirtschaft stand auf der Bremse und orderte nur verhalten für den unmittelbaren Bedarf. Das wichtige Industrie- und Batteriemetall Nickel musste 2023 wahrhaft Federn lassen. Wurde Nickel an der London LME zum Jahresbeginn 2023 noch mit 30.000 US$/t gehandelt, stand der Preis Ende 2023 bei knapp unter 16.000 US$/t, also ein Minus von über 45 %. Nickel hat sich vor allem wegen zunehmender Überschüsse an börsenfähigem Class I Nickel verbilligt. Die Produktionen und Erschließungen neuer Quellen sind weiter auf dem Vormarsch. Getrieben von einer erfolgreichen Prognose für die Zukunft setzen Unternehmen und Anleger weiter auf Nickel. Im Chrom-/HSS/niedrig-legierten Material hatten wir im November kurzfristige Einbrüche von Aufträgen zu verzeichnen. Die Aussichten hatten sich für das Ende 2023 und den Start 2024 eingetrübt. Kurzfristig hat sich der Markt für diese Qualitäten im niedrig-legierten Bereich wieder völlig erholt. Der Grund in dieser kurzfristigen Verbesserung der Auftragslage ist in einem aktuellen Bedarf in der Rüstungsindustrie zu sehen. Geopolitische Krisen trüben Wachstumsaussichten auch bei NE-Metallen und legierten Schrotten. Tendenziell sind jedoch Steigerungen der Metallpreise durch den verstärkten Ausbau von erneuerbaren Energien zu erwarten. 3. Umsatz- und Absatzentwicklung Die positive Absatzentwicklung des Vorjahres konnte im Berichtsjahr fortgeführt werden (2023 ca. 1,07 Mio. Tonnen zu 2022 ca. 1,035 Mio. Tonnen). Gleichwohl ist der Umsatz 2023 um ca. 11,4 % auf € 416 Mio. (Vorjahr € 469 Mio.) gefallen. Ursächlich hierfür sind die enormen Preisrückgänge von Ø ca. 20 % beim Stahlschrott. Der Inlandsumsatz ist preisbedingt um 16,8 % gefallen, während der Exportumsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden konnte (+14,4 %). Gute Kundenbindungen zu den Stahlwerken und Gießereien sowie die enge Partnerschaft zu unseren Vorlieferanten haben zu der stabilen Entwicklung beigetragen. 4. Darstellung und Analyse der wirtschaftlichen Lage Ertragslage Die extremen Preisrückgänge beim FE Schrott konnten 1:1 an unsere Lieferanten weitergegeben werden. Dadurch entspricht der Rohertrag in Höhe von T€ 20.074 dem Rohertrag des Vorjahres (T€ 20.075). Trotz der enormen Inflation ab der 2. Jahreshälfte Mitte 2022 ist der Gesamtaufwand der Gesellschaft durch Einsparungsmaßnahmen um ca. 8 % reduziert worden. Dagegen ist der Personalaufwand inflationsbedingt gestiegen. Der Jahresüberschuss 2023 der Berichtsfirma beträgt T€ 1.690 und liegt damit T€ 3.204 unter dem Vorjahresergebnis in Höhe von T€ 4.894. Hauptgrund ist der Rückgang der Beteiligungserträge bedingt durch einen verminderten Gewinnanteil aus der Firma Wilhelm Bötzel GmbH & Co. KG sowie die gestiegene Finanzaufwendungen. Finanz- und Vermögenslage Das Gesamtkapital der Gesellschaft ist Ende 2023 deutlich gestiegen. Hintergrund ist der Anstieg der kurzfristigen Finanzmittel bedingt durch ein Dollarsicherungsgeschäft zum Jahresende in Höhe von € 11,1 Mio. und die Erhöhung der Lagerbestände um +€ 13,5 Mio. Dadurch ist die Bilanzsumme um ca. 20 % auf € 113 Mio. gewachsen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Ende des Berichtsjahres € 45,5 Mio. Im Verhältnis zum Gesamtkapital ist die Eigenkapitalquote auf 40 % gefallen (Vorjahr 48,3 %). Dies ist weiterhin ein hervorragender Wert und die Gesellschaft verfügt somit über eine ausgesprochen solide und krisenfeste Kapitalausstattung. Personal Der Mitarbeiterstamm ohne Geschäftsführung betrug im Berichtsjahr durchschnittlich 90 Mitarbeiter gegenüber 88 Mitarbeiter im Vorjahr. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die wirtschaftlichen Aussichten für das laufende Jahr sehen wir überwiegend kritisch. Wir rechnen aufgrund der Zahlen der ersten Monate 2024 für das laufende Jahr mit einem Ergebnis analog 2023. Unser erfolgreiches Streckengeschäft wird sich auch dieses Jahr in einem positiven Ergebnis niederschlagen. Leider ist das Zinsniveau zwischen 2023 und 2024 nochmals gestiegen, was das Finanzergebnis negativ beeinflussen wird. Wir werden unsere Geschäftsprozesse weiter sukzessive auf Digitalisierungsmöglichkeiten prüfen und dort, wo es sinnvoll erscheint, umsetzen. Die Energiepreise haben sich, beflügelt durch eine jährlich steigende CO 2 -Steuer auf fossile Energieträger bei gleichzeitiger Verknappung von CO 2 -Zertifikaten, mittlerweile stabilisiert. Gleichwohl können wir nur eingeschränkt davon profitieren, da wir im Herbst damals gute Festpreisverträge für 1 Jahr vereinbart haben. Die hohe Inflation im Euroraum des vorangegangenen Jahres sowie eine beträchtlich hohe Inflation in der Türkei, dem wichtigsten außereuropäischen Absatzmarkt für FE-Schrotte, rechnen wir als mögliche Folge mit einer verhaltenen Nachfrage nach Gießerei- und Industrieschrotten. Als Chance sehen wir nach wie vor unsere stabilen Kundenbeziehungen zu wichtigen Abnehmern in Deutschland und Europa. Wir versorgen die verarbeitende Industrie mit wichtigen und CO 2 schonenden Produkten. Es ist zu erwarten, dass der CO 2 -Fußabdruck von Stahlprodukten wettbewerbsrelevant werden wird. Kunden-Anfragen über die Höhe des CO 2 -Wertes unserer Produkte bzw. unsere Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit häufen sich. Derzeit bereiten wir uns intensiv auf eine Nachhaltigkeitsberichterstattung vor, die ab 2025 auch für unser Unternehmen Pflicht wird. Die für diese Berichterstattung vorzunehmenden Vorarbeiten sind für alle Beteiligten gänzlich neu und erscheinen gewaltig. Risikoberichterstattung Die Entwicklung in der Stahl- und Gießereibranche ist besorgniserregend. Produktionsverlagerungen und immer wieder auftretende Sistierungen bei den Stahlwerken machen eine genaue Prognose für den Schrottmarkt schwierig. Auch die politischen Risiken haben zunehmend Einfluss auf die Investitionsentscheidungen unserer Lieferanten und werden die Märkte weiter beeinflussen. Im Markt der NE-Metalle und legierten Schrotte sind die Preise in den ersten Monaten teilweise deutlich gestiegen. Dadurch steigt das Risiko, dass in Folge des hohen Preisniveaus Kapitalanleger und Spekulanten hierin weiterhin ein wirtschaftlich hoch interessantes Betätigungsfeld sehen, was rasch zu gravierenden Verwerfungen für die Realwirtschaft führen kann. Unsere Kunden sind überwiegend kreditversichert. Unser hausinternes Berichtswesen ist so strukturiert, dass wir jederzeit einen Überblick über unsere ausstehenden Forderungen haben. Trotzdem bestehen bei flächendeckenden Ausfällen gewisse Risiken sofern systemrelevante Stahlunternehmen betroffen wären. 6. Prognosebericht Aufgrund der schrumpfenden Wirtschaftstätigkeit in Deutschland und Europa sowie der nach wie vor ungelösten politischen Krisen rechnen wir mit einem schwierigen Wirtschaftsjahr 2024. Die Diskussionen um Zölle zwischen Europa, China, Indien und den USA sind schwer einzuschätzen, werden aber einen direkten Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Deutschland haben, wobei die Entwicklung der stahlverarbeitenden Industrie für uns von entscheidender Bedeutung ist. Das Exportgeschäft ist eingebrochen. Auch die deutschen Werke haben Absatzprobleme, Betonstahlwerke wie Riva oder BSW kämpfen um jede verkaufte Tonne. Um unsere Marktpräsenz im zweiten Halbjahr behaupten zu können, rechnen wir im schlechtesten Fall mit einer Reduzierung von Menge und Marge. Im Fokus steht daher u.a. der Ausbau unserer guten Kundenbeziehungen und die Digitalisierung diverser Geschäftsprozesse. Durch unser breit aufgestelltes Sortiment werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unsere Marktpräsenz zu behaupten. Soweit möglich werden wir Kostensenkungsmaßnahmen einleiten, wobei wir nicht an Personalmaßnahmen denken. Es bleibt auch in unserer Branche schwer an gutes Personal zu kommen. Geringe Börsenbestände, eine hohe Nachfrage durch die Energiewende sowie weiterhin weltweit beeinträchtigte Lieferketten insbesondere für Vorprodukte lassen im NE-Schrottmarkt und bei legierten Schrotten zumindest eine weitere Preisstabilität erwarten. Der große Rohstoffbedarf für Nichteisen im Zusammenhang mit der fortschreitenden weltweiten Umstellung auf Elektromobilität wird auch in Zukunft ein hohes Preisniveau bei den NE-Metallen erwarten lassen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grund-sätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetz-lichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 29. August 2024 Westerfelhaus
Audit GmbH
Jelen, Wirtschaftsprüfer Blomenkamp, Wirtschaftsprüfer |
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RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Rheinstraße 141
45478 Mülheim an der Ruhr - Commercial register
- HRB 15217, Duisburg
- Registration date
- August 23, 1991
- Industry
-
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Großhandel mit Roh- und Schnittholz - Registered capital
- 20,000,000.00 EUR
- Representation rules
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer berufen, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen vertreten. Auch wenn mehrere Geschäftsführer bestellt sind, kann einzelnen Geschäftsführern die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft einzeln zu vertreten. Geschäftsführern kann die Befugnis erteilt werden, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
- Purpose
- Der Handel, die Lagerung, die Bearbeitung und der Umschlag von Rohstoffen und Schrott, NE-Metallen sowie Eisen- und Stahlwaren aller Art.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 61,1 % 60,96 Mio
- Fixed Assets 38,7 % 38,60 Mio
- Prepaid Expenses 0,2 % 183,1 k
- Equity 48,7 % 48,56 Mio
- Liabilities 46,1 % 45,98 Mio
- Provisions 5,2 % 5,20 Mio
- Deferred Tax Liabilities 0,0 % 0
Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 98,7 % 447,37 Mio
- Income from investments 0,7 % 3,28 Mio
- 3 sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 1,08 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,2 % 703,3 k
- Other interest and similar income 0,1 % 351,4 k
- 9 Erträge aus Ausleihungen des Finanz- anlagevermögens 0,1 % 332,6 k
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,1 % −262,6 k
- Material expenses 94,9 % 425,15 Mio
- Other operating expenses 2,8 % 12,35 Mio
- Personnel expenses 1,7 % 7,76 Mio
- Interest and similar expenses 0,4 % 1,81 Mio
- Income and profit taxes 0,2 % 1,02 Mio
- Other taxes 0,0 % 29,4 k
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
- - Gesamtleistung 447,11 Mio
- Result after taxes 3,35 Mio
- Annual net profit/loss 3,32 Mio
P&L data available for 16 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Michael Dietrich Mett
since 2020 Managing Director
-
Udo Gustav Meynerts
since 2003 Managing Director
-
Wilhelm Gustav Bötzel
since 2003 Managing Director
-
Christofer Walter Klemme
since 2020 Procura
-
Fred Diekmannshenke
since 2023 Procura
-
Stefan Rick
since 2011 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Bötzel Holding GmbH DEU 40.0 % 8.0M €
- Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG DEU 40.0 % 8.0M €
- Josef Heckner Holding GmbH DEU 10.0 % 2.0M €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
W****** B*****
≥25%
40.0 %
-
K*** M*****
≥25%
40.0 %
Holds shares in
- Verwaltungsgesellschaft Hafenstraße eins b mbH GmbH 100.0 %
- Kösling Metalle GmbH 75.0 %
- RTM Rohstoff Technik GmbH 70.0 %
History
- 2026
-
20.05.
Exit of positionKlaus Remy · Procura
- 2023
-
11.10.
Change of bylawsRHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH
-
11.10.
Change of share capitalRHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH
-
07.02.
Change of bylawsRHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH
-
13.01.
Member entryFred Diekmannshenke · Procura
- 2021
-
09.04.
Exit of positionH****** Z*** · Managing Director
- 2020
-
18.08.
Member entryMichael Dietrich Mett · Managing Director
-
06.07.
Member entryChristofer Walter Klemme · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: c0eb2c4f1e3630d3e1d416a49d7f5ab2",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for RHM Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH. Include fiscal years and sources.
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