Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH (vormals: Micro Focus GmbH)BöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2024 bis zum 31.12.2024Rumpfgeschäftsjahr
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| 01.11.2024- 31.12.2024 TEUR |
01.11.2023- 31.10.2024 TEUR |
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| Umsatzerlöse | 4.846 | 15.481 |
| +Sonst. Betriebl. Erträge | 34 | 2.183 |
| - Materialaufwand | 3.924 | 12.596 |
| 956 | 5.068 |
Das EBITDA nach HGB und der Gewinn nach Steuern gemäß HGB:
| 01.11.2024- 31.12.2024 TEUR |
01.11.2023- 31.10.2024 TEUR |
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| Umsatzerlöse | 4.847 | 15.481 |
| + Sonst. Betriebl. Erträge | 34 | 2.183 |
| - Material- | 3.924 | 12.596 |
| -Personalkosten | 520 | 2.003 |
| - Abschreibungen | 2 | 5 |
| - sonstige betriebliche Aufwendungen | 432 | 324 |
| + Abschreibungen | 2 | 5 |
| EBITDA | 4 | 2.741 |
Aufgrund des verkürzten Berichtszeitraums von zwei Monaten ist die Aussagekraft der dargestellten Ergebnisse eingeschränkt und eignet sich nur begrenzt zum Vergleich mit dem Vorjahr. Das EBITDA des vergangenen Abrechnungszeitraums war erhöht aufgrund des Gewinns aus dem Verkauf des non-AMC-Geschäfts an Micro Focus Deutschland.
| 01.11.2024- 31.12.2024 TEUR |
01.11.2023- 31.10.2024 TEUR |
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| EBITDA | 4 | 2.741 |
| - Abschreibungen | 2 | 5 |
| + sonst. Zinsen | 16 | 313 |
| - Steuern | 6 | 878 |
| Gewinn nach Steuern | 13 | 2.171 |
4. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, Finanzlage
Die Bilanzsumme des Bilanzstichtags in Höhe von 20.151 TEUR (vorhergehende Periode: 11.274 TEUR) ist im Vergleich zur vorhergehenden Periode um 79 % angestiegen.
Der Anstieg auf der Aktivseite ist im Wesentlichen auf die höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen (erhöhte Rechnungsstellung zum Ende des Jahres). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind von 5.607 TEUR in der vorherigen Periode auf 14.326 TEUR gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 1.495 TEUR in der vorherigen Periode auf 5.165 TEUR gestiegen. Dieser Anstieg ist mit der erhöhten Rechnungsstellung zum Jahresende zu erklären.
Die internen Cash-Pool-Vereinbarung wurden am oder um den 15. April 2024 formell aufgelöst und nach dem Austritt aus dem Cash-Pool fielen keine weiteren Zinsen für diese Guthaben an.
Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten ist von 4.111 TEUR in der vorherigen Periode auf 627 TEUR gesunken.
Im Vorjahreszeitraum war der Kassenbestand sehr hoch aufgrund der erhaltenen Gegenleistung aus dem Verkauf des Nicht-AMC-Geschäfts an die Micro Focus Deutschland GmbH und der Abwicklung der Cash-Pool-Vereinbarung.
Der Jahresüberschuss ist von 2.171 TEUR in der vorhergehenden Periode auf 13 TEUR im laufenden Jahr gesunken. Dies ist mit dem verkürzten Abrechnungszeitraum zu erklären.
Den größten Posten auf der Passivseite bilden die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 9.441 TEUR (Vorjahr: 7.775 TEUR). Diese resultieren im Wesentlichen aus von Kunden geleisteten Abschlagszahlungen im Rahmen von Lizenzverträgen über die befristete Überlassung von Nutzungsrechten an Rocket-Software Produkten sowie aus Supportleistungen. Die vereinnahmten Beträge wurden als noch zu realisierende Umsatzerlöse abgegrenzt und werden entsprechend den jeweiligen Vertragslaufzeiten erfolgswirksam aufgelöst.
Die Verbindlichkeiten haben sich erhöht und belaufen sich somit auf 7.270 TEUR (vorhergehende Periode: 295 TEUR). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu erklären.
Weiterhin resultiert der Anstieg aus Steuerzahlungen, die noch zu tätigen sind, in Höhe von 492 TEUR.
Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verbindlichkeiten zu bedienen, da Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH mit Rocket Software als Beteiligungsgesellschaft für die Unternehmensgruppe fungiert und ihren laufenden Kapitalbedarf durch Finanzierungsvereinbarungen deckt.
5. Ertragslage
Die Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH verfügt dank langjähriger Kundenbeziehungen über eine stabile Ertragslage. In Deutschland werden vor allem individuelle Anpassungen nach spezifischen Kundenwünschen vorgenommen, zudem Anpassungen an die deutsche Sprache und Projektdienstleistungen.
Die Gesellschaft hat eine Vereinbarung abgeschlossen, nach der Preisregulierungen in Abhängigkeit von den angefallenen Kosten bzw. den erzielten Umsatzerlösen der Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH vorgenommen werden. Ziel dieser Regelung ist es, sicherzustellen, dass die Gesellschaft einen Gewinn vor Steuern in Höhe eines marktüblichen Prozentsatzes der Umsatzerlöse erzielt.
Der Umsatz als finanzieller Leistungsindikator beträgt für das verkürzte Geschäftsjahr 4.846 TEUR (vorhergehende Periode: 15.481 TEUR). Der Rückgang des Umsatzes ist durch die verkürzte Abrechnungsperiode zu erklären. Die Umsatzerlöse im Bereich Beratung und Lizenz konnten verhältnismäßig sogar gesteigert werden, während die Umsätze in den Bereich Wartungen sanken. Dies hängt mit der konstanten monatlichen Abrechnung der Wartungsdienstleistungen zusammen, die hier jedoch nur für zwei Monate zum Tragen kommt und daher niedriger ausfällt.
Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einer leichten Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.
Im Geschäftsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 34 TEUR (Vj. 2.181 TEUR) und Eintreibungen uneinbringlicher Forderungen in Höhe von 0 TEUR (Vj TEUR 2) enthalten.
Des Weiteren sind im Geschäftsjahr keine wesentlichen Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung vorhanden.
Der Vertriebsumsatz setzt sich aus Wartung, Lizenzen und Beratung zusammen. Diese drei Segmente zeigen folgende Entwicklung: Wartung/Service mit einem Anteil von 28 % für das laufende Jahr und 79 % für das vorangegangene Geschäftsjahr, Lizenzen mit einem Anteil von 38 % für das laufende Jahr und 12% für das vorangegangene Geschäftsjahr; und Beratung mit einem derzeitigen Anteil von 34 % und 9% für das vorangegangene Geschäftsjahr. Diese Verschiebungen sind durch die verkürzte Abrechnungsperiode zu erklären. Das „EBITDA“ für das Geschäftsjahr beläuft sich auf 4 TEUR (vorhergehende Periode: 2.741TEUR).
Der Materialaufwand beläuft sich auf 3.924TEUR (vorhergehende Periode: 12.597 TEUR).
Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus neu berechneten Verrechnungspreisen sowie der Verkürzung der Abrechnungsperiode. Hier ist für das Geschäftsjahr mit einem Anstieg auf das Vorjahresniveau zu rechnen.
Der Personalaufwand für das laufende Geschäftsjahr beläuft sich auf 520 TEUR (vorhergehende Periode: 2.003 TEUR). Der Rückgang geht ausschließlich auf die verkürzte Abrechnungsperiode zurück. Im Verhältnis zum Vorjahr sind die Personalkosten für die hier abgerechneten beiden Monate durch Auszahlungen von Bonus und Commission etwas erhöht.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 432 TEUR (vorhergehende Periode: 324 TEUR).
Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Rechts- und Beratungsgebühren, sowie Devisenverluste und Fahrzeugkosten.
Die Zinserträge beliefen sich auf 16 TEUR gegenüber 313 TEUR in der vorhergehenden Periode. Nach Berücksichtigung von Steuern in Höhe von 6 TEUR (vorhergehende Periode: 878 TEUR) beläuft sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr auf 13 TEUR (vorhergehende Periode: 2.171 TEUR).
Aufgrund des verkürzten Abrechnungszeitraums sind die Vergleiche mit dem Vorjahr nur bedingt aussagekräftig. Die geringen Zinserträge sowie Steuern für diesen verkürzten Abrechnungszeitraum zeigen daher ein verzerrtes Bild.
Insgesamt entspricht die Ertragslage der Gesellschaft den Erwartungen. Die Gesellschaft hat zwar im Berichtszeitraum ein negatives „EBITDA“, jedoch einen positiven Jahresüberschuss erwirtschaftet.
Das Geschäftsjahr 2024 (1. November bis 31. Dezember) vermittelt aufgrund des verkürzten Abrechnungszeitraums nur ein eingeschränkt repräsentatives Bild der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft. Für das Geschäftsjahr 2025 (1. Januar bis 31. Dezember) erwartet die Gesellschaft eine Rückkehr auf Vorjahresniveau; insbesondere bei den Umsatzerlösen rechnet die Gesellschaft mit einem Anstieg.
6. Produktion und Beschaffung
Rocket Software Connectivity Deutschlands Produkte werden größtenteils von verbundenen Unternehmen hergestellt. Die Leistungen in Deutschland bestehen primär aus Anpassungen basierend auf spezifischen Kundenanforderungen, Lokalisierung in Form von Übersetzungen in die deutsche Sprache sowie anderen Projekten, wie zum Beispiel Adaptationen von Softwarelösungen, Erweiterungen und Ergänzungen von bestehenden Systemen). Die Materialkosten werden gemäß der Verrechnungspreisvereinbarung weitergegeben.
Personalwesen
Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 14 Mitarbeiter beschäftigt, (vorhergehende Periode: 15 Mitarbeiter), davon 10 Vertrieb und 4 nicht vertriebsbezogen.
C. Risiko, Chancen- und Prognosebericht
Die Risikosituation der Gesellschaft entspricht im Wesentlichen den innerhalb der Rocket Software Gruppe definierten Risikofeldern. Zur Steuerung dieser Risiken gibt es Konzern intern Richtlinien zum Risikomanagement.
Produkte
Für den nachhaltigen Erfolg ist es für die Gesellschaft wesentlich, dass ihre Produkte auch künftig den Anforderungen der Kunden entsprechen und Investitionen ausgewogen zwischen Wachstums- und etablierten Produkten erfolgen. Forschung und Innovation in der Produktentwicklung haben dabei eine zentrale Bedeutung, um die Erwartungen von Kunden und Partnern zu erfüllen und dadurch den Kundennutzen, die Umsatzerlöse sowie die Unternehmensleistung zu steigern.
Mögliche Auswirkungen: Wenn Produkte nicht die Anforderungen von Kunden erfüllen, dann suchen diese nach alternativen Lösungen, was zum Verlust von bestehenden und neuen Umsatzchancen und zur Kündigung bestehender Kundenverträge führt. Ein unzureichender Fokus auf zentrale Forschungs- und Entwicklungsprojekte kann die langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens beeinträchtigen.
Risikominderung: Die strategische Priorität für die Unternehmensgruppe ist der Übergang zu einem Produktgruppen-Betriebsmodell. Die Unternehmensgruppe wendet weiterhin an Stellen im Produktportfolio, an denen dies sinnvoll ist, einen entschlossenen Ansatz bei der Bereitstellung von Abonnement- und SaaS-basierten Angeboten an. Darüber hinaus investiert die Unternehmensgruppe weiter in Sicherheit und Big Data. Rocket Software stimmt weiterhin seine Ressourcen aufeinander ab und entwickelt Angebote in vier Hauptbereichen für seine Kunden:
Beschleunigung der Anwendungsbereitstellung; Vereinfachung der IT-Transformation; Stärkung der Cyber-Resilienz und rechtzeitige Analyse von Daten, um handlungsfähig zu sein. Das Unternehmen hat zudem einen neuen End-to-End-Planungsprozess implementiert, um die Interaktion zwischen Produktmanagement, Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing zu verbessern. Das Produktportfolio besteht aus über 300 Produktlinien, die einzigartig aufgestellt sind, um Kunden bei der digitalen Transformation zu unterstützen, ihr Geschäft zu betreiben und zu transformieren und die bestehenden Software-Investitionen maximieren. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktstrategie ist Teil des jährlichen Produktplanungsprozesses.
Go-to-Market-Modelle
Um Umsatz- und Wachstumsziele zu erreichen, benötigt die Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH erfolgreiche GTM-Modelle im gesamten Produktportfolio mit effektiven Strategien und Plänen, um alle Vermarktungsrouten zu nutzen, einschließlich direkter und über Kanäle/Partner initiierter Verkäufe. Darüber hinaus muss das Unternehmen seine Vertriebsmitarbeiter auf ausgewählte Kundensegmente ausrichten und sicherstellen, dass auf Veränderungen im Kundenkaufverhalten angemessen auf die Marktdynamik reagiert wird. Zusätzlich dazu sind überzeugende Programme zur Erhöhung der Markenbekanntheit erforderlich. Die Unternehmensgruppe ist von der Effektivität ihrer Vertriebsmitarbeiter und Vertriebskanäle zur Steigerung der Umsätze im Bereich Lizenzierung und Wartung und einem referenzbasierten Verkaufsmodell abhängig.
Mögliche Auswirkungen: Eine mangelhafte Konzeption und/oder Ausführung der GTM-(Go-To-Market) Pläne könnte den Erfolg begrenzen, indem die falschen Kunden über die falschen Kanäle angesprochen werden und falsche Produkte oder Lösungsangebote positioniert werden.
Risikominderung: Die Unternehmensgruppe hat Fortschritte bei der Restrukturierung ihres GTM-Ansatzes gemacht und setzt diesen nun einheitlicher global um und kann die Ressourcen der Unternehmensgruppe besser End-to-End zur Unterstützung der Umsetzung abstimmen. Darüber hinaus hat die Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH mit Unterstützung des neuen Eigentümers Rocket Software in zusätzliche Ressourcen zur Unterstützung der Vertriebsmitarbeiter beim virtuellen Verkauf und beim Kundenengagement investiert. Sales Enablement und Sales Execution haben große Beachtung gefunden, und Verbesserungsmaßnahmen haben sich auf die Optimierung der Einheitlichkeit des Ansatzes und die Vereinfachung der Organisationsstruktur konzentriert, um eine effektive und effiziente Entscheidungsfindung, mehr Verantwortlichkeit und einen einheitlichen Ansatz für den Kundenerfolg zu unterstützen.
Branchenveranstaltungen präsentieren das Produktportfolio der Unternehmensgruppe und stärken die Kunden-, Partner- und Branchenbeziehungen.
Wettbewerb
Rocket Software Connectivity Deutschland ist in einer Vielzahl wettbewerbsintensiver Märkte tätig. Es werden umfassende Informationen über die Märkte benötigt, um Wettbewerbsrisiken effektiv einschätzen zu können und auf diesen Märkten erfolgreich zu sein.
Mögliche Auswirkungen: Unzureichendes Verständnis der Wettbewerbslandschaft und dadurch Unvermögen, Wettbewerbsrisiken zu identifizieren, könnte den erfolgreichen Verkauf der Produkte bedrohen. Das Unternehmen könnte Kunden verlieren und einen Umsatzrückgang verzeichnen, was zu einem Verlust von Marktanteilen und einer schwächeren Ertragslage führen könnte.
Risikominderung: Zur besseren Einschätzung der Marktdynamik und Wettbewerbsstrategien nutzt das Unternehmen Produktpläne, die sowohl traditionelle als auch neue Wettbewerbsbedrohungen berücksichtigen, sowie Abonnements bei Branchenexperten.
IT-Systeme und Informationen
Der Geschäftsbetrieb der Unternehmensgruppe hängt wie bei den meisten Unternehmen von der Aufrechterhaltung und vom Schutz der Integrität und der Sicherheit der IT-Systeme und des Informationsmanagements ab. Die Unternehmensgruppe wickelt nun ihre Kerngeschäftsprozesse auf einer einzelnen Unternehmensplattform ab. Die Erreichung dieses Meilensteins hat das Nettorisiko reduziert und die Plattform für eine weitere operative Vereinfachung vorbereitet.
Mögliche Auswirkungen: Ein Ausfall der IT-Systeme könnte sich nachteilig auf den Geschäftsbetrieb und den Umsatz auswirken sowie Kunden- und Lieferantenbeziehungen und den Ruf des Unternehmens beeinträchtigen. Ausfälle von IT-Anbietern (Drittanbieter) könnten negative Auswirkungen auf den Umsatz und die Compliance haben, falls diese von Ausfällen betroffen sind, da sich ein Wegfall oder Ausfall dieser Dienste direkt auf den Umsatz von Rocket Software Connectivity Deutschland als auch auf das Image von Rocket Software Connectivity Deutschland auswirken können.
Risikominderung: Die Unternehmensplattform hat es uns ermöglicht, die Nutzung unserer SaaS-Dienstleistungen zu erweitern, unsere Resilienz erheblich zu verbessern und die Grundlage für eine kontinuierliche Prozessvereinfachung zu schaffen. Die Unternehmensgruppe verfügt über angemessene Geschäftskontinuitäts- und IT-Disaster-Recovery-Pläne, die jetzt unsere verstärkte Nutzung von SaaS beinhalten. Zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Kontrollumgebung setzt das Unternehmen automatisierte, halbautomatische und manuelle Kontrollen sowie eine Kombination aus präventiven und aufdeckenden Kontrollen ein.
Informationssicherheit
Es kann zu einer Verletzung der Informationssicherheit kommen, von der personenbezogene, kaufmännische oder Produktdaten betroffen sein können - entweder direkt bei Rocket Software Connectivity Deutschland oder bei Dritten. Grund hierfür könnte eine böswillige oder kriminelle Handlung oder ein unbeabsichtigter Systemfehler sein.
Mögliche Auswirkungen:
Eine Datenkompromittierung könnte sich negativ auf die Kundenbeziehungen, den Ruf der Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH, die regulatorische Compliance sowie die Wahrnehmung der Effizienz der Produkte der Unternehmensgruppe auswirken.
Risikominderung: Die Unternehmensgruppe arbeitet kontinuierlich daran, dem Risiko entgegenzuwirken, dass sich aus der aktuellen sowie einer zukünftigen Cybersicherheits- Bedrohungslandschaft ergibt. Unsere Resilienz hat sich im Berichtszeitraum durch Zwei-Faktor-Authentifizierung, das verstärkte Scanning von Sicherheitslücken im gesamten Unternehmen und Überwachung unserer AWS-Umgebung verbessert. Das Cybersicherheits-Team ist für die Sicherheit der Daten, Technologie und Schulungsprogramme der Unternehmensgruppe verantwortlich, um die Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit der IT-Systeme der Unternehmensgruppe zu schützen. Im Berichtszeitraum wurden Cybersicherheits-Richtlinien für alle Produktgruppen und im gesamten Unternehmen konsolidiert, um eine einheitliche Sammlung von Richtlinien zu schaffen. Es finden weiterhin Cybersicherheitstests in kritischen Bereichen des Unternehmens statt. Ein neues Cybersicherheits-Schulungsprogramm wurde eingeführt, in dessen Rahmen vierteljährliche Schulungen erforderlich sind, die auch alle neu eingestellten Mitarbeitenden absolvieren müssen. Die Unternehmensgruppe verwendet Überwachungstools, um ungewöhnliche Aktivitäten zu identifizieren. Das Cybersicherheitsteam arbeitet eng mit dem UK National Cyber Security Centre (NCSC), der US-amerikanischen Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) und dem Federal Bureau of Investigation (FBI) zusammen. Die Bedrohungslage der Unternehmensgruppe, unter anderem als Folge des Kriegs in der Ukraine, wird kontinuierlich überprüft.
Geistiges Eigentum
Die Unternehmensgruppe ist von ihrem geistigen Eigentum abhängig, und ihre Rechte an diesem geistigen Eigentum könnten von Dritten angefochten oder verletzt werden oder sich aus anderen Gründen als unzureichend für den Schutz ihres Geschäfts erweisen. Die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmensgruppe hängen zum Teil von geistigem Eigentum und Technologien ab, die von Dritten lizenziert werden. Klagen von Dritten gegen die Unternehmensgruppe aufgrund der Verletzung von Schutzrechten könnten die Fähigkeit der Unternehmensgruppe beeinträchtigen, diese Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen. Die Abwehr und/oder Beilegung solcher Klagen kann mit erheblichen Kosten für die Unternehmensgruppe verbunden sein.
Mögliche Auswirkungen: Das Risiko im Zusammenhang mit geistigem Eigentum kann die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe am Markt beeinträchtigen und/oder sich auf ihren Umsatz oder ihre Reputation auswirken.
Risikominderung: Es bestehen Verfahren in der Unternehmensgruppe, die die geeignete Entwicklung, den Schutz und die Nutzung der Marken und des geistigen Eigentums der Unternehmensgruppe sicherstellen, darunter die Überwachung von Verstößen gegen das Urheberrecht und anderer Verstöße gegen geistiges Eigentum. Diese Verfahren werden vom IP-Gremium und dem IP Legal Team überwacht. Die Steuerung dieses Risikos durch die Unternehmensgruppe schließt die Mitgliedschaft in Organisationen ein, die eingerichtet wurden, um das Risiko von Patentstreitigkeiten zu mindern. Das Compliance-Umfeld wird zudem durch unser internes Programm zur Prüfung gestärkt.
Prognose
Die Gesellschaft geht davon aus, dass ihre Haupttätigkeit weiterhin der Verkauf von Software und die Bereitstellung von Dienstleistungen und Support im Zusammenhang mit Software sein wird. Bereits im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft begonnen, als zentralen Bestandteil ihrer Strategie einen stärkeren Fokus auf Software-Subskriptionen und SaaS-Angebote zu legen und die Umstellung auf diese Modelle sofern im Portfolio sinnvoll zu beschleunigen.
Rocket Software Connectivity Deutschland investiert kontinuierlich in die neuesten Technologien, um seine Kunden dabei zu unterstützen, ihr Geschäft zu führen und gleichzeitig zu transformieren, damit sie die Anforderungen von heute mit den Möglichkeiten von morgen in Einklang bringen können. Durch die Verknüpfung von bestehenden und neuen Technologien können Unternehmen bereits vorhandene Ressourcen nutzen, um ihr Unternehmen zu führen und es gleichzeitig zu transformieren, um sicherzustellen, dass die Geschäftsabläufe flexibel genug sind, um auf neue Entwicklungen zu reagieren. Rocket Software Connectivity Deutschland bietet ein breites Lösungsportfolio, das durch fortschrittliche Analyseverfahren ergänzt wird, um unsere Kunden optimal für den Erfolg in der digitalen Geschäftswelt zu positionieren.
Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr 2025 durch die Innovationskraft, die Wettbewerbsfähigkeit und die Einbindung in die Rocket Software Gruppe gesichert ist.
Für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis einschließlich 31. Dezember 2025 deuten die Zahlen auf einen Anstieg um 5-9% im Umsatz gemäß HGB sowie einen Anstieg im EBITDA um 5-10% gemäß HGB für 2025 hin.
Im Rahmen des Jahresabschlusses zum 31.10.2024 wurden für die definierten signifikanten finanziellen Leistungsindikatoren bedeutsame Steigerungen prognostiziert. Die aktuellen Zahlen stützen die getroffene Prognose.
D. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtrag)
keine
Böblingen, 30. Januar 2026
Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH
Hendrik Theodoor, Geschäftsführer
Andrew Neil Unitt, Geschäftsführer
Hernández Collado, Geschäftsführer
Bilanz für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31. Dezember 2024
Aktiva
| 31.12.2024 | 31.10.2024 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | |||
| Sachanlagen | |||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27.295,43 | 29.115,07 | |
| 27.295,43 | 29.115,07 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.165.429,33 | 1.494.839,22 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 14.325.994,66 | 5.607.595,35 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.705,69 | 31.244,55 | |
| 19.494.129,68 | 7.133.679,12 | ||
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 627.194,44 | 4.111.444,78 | |
| 20.121.324,12 | 11.245.123,90 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.312,58 | 0,09 | |
| 20.150.932,13 | 11.274.239,06 | ||
|
Passiva |
|||
| 31.12.2024 | 31.10.2024 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25.000,00 | |
| II. Bilanzgewinn | 1.989.943,87 | 1.976.741,62 | |
| 2.014.943,87 | 2.001.741,62 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 892.477,02 | 909.804,02 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 532.056,77 | 292.720,50 | |
| 1.424.533,79 | 1.202.524,52 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 71.684,35 | 43.530,02 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 6.706.220,52 | 117.010,70 | |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 492.267,07 | 134.347,88 | |
| davon aus Steuern EUR 492.267,07 (Vj. TEUR 113) | |||
| 7.270.171,94 | 294.888,60 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 9.441.282,53 | 7.775.084,32 | |
| 20.150.932,13 | 11.274.239,06 | ||
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2024 bis 31. Dezember 2024
| 1.11.-31.12.2024 | 2023/2024 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 4.846.671,57 | 15.481.345,59 | |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 33.704,57 | 2.183.161,49 | |
| 4.880.376,14 | 17.664.507,08 | ||
| 3. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 3.924.114,94 | 12.143.283,93 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 0,00 | 453.343,46 | |
| 3.924.114,94 | 12.596.627,39 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 485.138,11 | 1.684.671,74 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für | 34.412,03 | 318.048,14 | |
| 519.550,14 | 2.002.719,88 | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.819,64 | 5.138,53 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 431.770,64 | 324.037,30 | |
| 4.877.255,36 | 14.928.523,10 | ||
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | |||
| davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 270) | 15.653,06 | 313.055,47 | |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 5.571,59 | 878.098,46 | |
| 9. Ergebnis nach Steuern | 13.202,24 | 2.170.940,99 | |
| 10. Jahresüberschuss | 13.202,24 | 2.170.940,99 | |
| 11. Ausschüttungsfähiges Eigenkapital | |||
| a) davon Entnahme Gewinnrücklage | 0,00 | 4.663.376,81 | |
| b) davon aus Gewinnvortrag | 1.976.741,62 | 642.423,82 | |
| 1.976.741,62 | 5.305.800,63 | ||
| 12. Gewinnausschüttung | 0,00 | -5.500.000,00 | |
| 13. Bilanzgewinn | 1.989.943,87 | 1.976.741,62 | |
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2024 bis 31. Dezember 2024
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 10. Dezember 2024 wurde das Geschäftsjahr geändert. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt am 1. Januar und endet am darauffolgenden 31. Dezember. Das Geschäftsjahr vom 1. November 2024 bis zum 31. Dezember 2024 ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
Aufgrund des verkürzten Rumpfgeschäftsjahres vom 1. November 2024 bis 31. Dezember 2024 ist die Vergleichbarkeit der Zahlen mit dem vorangegangenen Geschäftsjahr (1. November 2023 bis 31. Oktober 2024) eingeschränkt.
Registerinformationen
Die Gesellschaft ist unter der Firma Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH (vormals: Micro Focus GmbH) mit Sitz in Böblingen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 774271 eingetragen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um lineare Abschreibungen bei einer angenommenen Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.
Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen, die vor dem Bilanzstichtag eingegangen sind und den Umsatz für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag repräsentieren. Die hier ausgewiesenen Posten beziehen sich im Wesentlichen auf zukünftige Umsätze aus Wartungsverträgen.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Rumpfgeschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 5.165 (Vj. TEUR 1.495) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche unter Berücksichtigung von Ausfall- und Zinsrisiken abzüglich einer angemessenen Wertberichtigung ausgewiesen werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lizenz-, Service- und Beratungsverträgen.
Der Anstieg der Forderungen spiegelt Rechnungen wider, die Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH für Lizenzen über einen Zeitraum von zwei Monaten erhalten hat.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 14.326 (Vj. TEUR 5.608). Der Anstieg der Forderungen ist hauptsächlich auf den Transfer von Geldern an die Muttergesellschaft Rocket Software INC zurückzuführen.
Es bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafterin.
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2024 EUR 25.000,00 und ist voll eingezahlt. Gesellschafterin ist die Rocket Software Deutschland GmbH, Mannheim.
Der im April 2024 erfolgte Gesellschafterwechsel wurde bereits im Anhang zum Jahresabschluss für den Zeitraum 1. November 2023 bis 31. Oktober 2024 umfassend dargestellt. Im Berichtszeitraum des Rumpfgeschäftsjahres (1. November 2024 bis 31. Dezember 2024) haben sich keine weiteren Veränderungen im Gesellschafterkreis ergeben.
Sonstige Rückstellungen
| 01.11.-31.12.2024 TEUR |
2023/2024 TEUR |
|
| Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskosten | 177 | 113 |
| Bonus/Verkaufsprovision | 326 | 76 |
| Urlaubsrückstellungen | 34 | 78 |
| Sonstige Rückstellungen | 5 | 26 |
| 532 | 293 |
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 6.706 (Vj. TEUR 117) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0).
Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Von Kunden geleistete und von der Gesellschaft vereinnahmte Abschlagszahlungen im Rahmen von Lizenzverträgen über die zeitlich befristete Überlassung von Nutzungsrechten an Micro Focus Produkten bzw. für Supportleistungen wurden in Höhe von TEUR 9.441 (Vj. TEUR 7.775) als noch zu realisierende Umsatzerlöse verbucht und werden entsprechend dem Prinzip der Umsatzrealisierung über die jeweilige Vertragslaufzeit verteilt.
Der Anstieg der Rechnungsabgrenzungsposten spiegelt die Vorausrechnungen für Wartungsverträge wider, da die damit verbundenen Dienstleistungen in zukünftigen Perioden als Umsatz erfasst werden.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
| Umsatzerlöse | 1.11.-31.12.2024 | 2023/2024 | ||
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | ||||
| - nach Tätigkeitsbereichen | ||||
| Beratung | 458 | 9 | 1.338 | 9 |
| Lizenz | 2.521 | 52 | 1.836 | 12 |
| Wartung | 1.867 | 39 | 12.307 | 79 |
| 4.846 | 100 | 15.481 | 100 | |
| - nach Regionen | ||||
| Inland | 2.580 | 53 | 12.696 | 82 |
| Übrige EU-Länder | 1.738 | 36 | 1.635 | 11 |
| Länder außerhalb der EU | 528 | 11 | 1.150 | 7 |
| 4.846 | 100 | 15.481 | 100 | |
Sonstige betriebliche Erträge
Gegenüber dem Vorjahr ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Rumpfgeschäftsjahr kein Gewinn aus dem Übertrag von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten an die Micro Focus Deutschland GmbH enthalten (Vj. TEUR 2.181) und keine Eintreibung uneinbringlicher Forderungen (Vj. TEUR 2) enthalten
Des Weiteren sind im Rumpfgeschäftsjahr keine wesentlichen Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung vorhanden.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 432 (Vj. TEUR 324) handelt sich im Wesentlichen um:
| 1.11.- 31.12.2024 TEUR |
2023/2024 TEUR |
|
| Rechtskosten und Beratungsgebühren | 187 | 137 |
| Devisenverlust | 194 | 52 |
| Fahrzeugkosten | 36 | 18 |
| Reisekosten | 4 | 22 |
| Kosten für Geschäftsräume | 3 | 54 |
| Telefon- und Netzwerkkosten | 0 | 5 |
| Sonstiger Personalaufwand | 0 | 1 |
| Verschiedenes | 8 | 35 |
| 432 | 324 |
Im Rumpfgeschäftsjahr sind keine wesentlichen Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung vorhanden.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus befristetem Fahrzeugleasing bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 60 (Vj. Miet- und Fahrzeugleasing i.H.v. TEUR 26).
Geschäftsführung
| ― |
Hendrik Theodoor Kruijt, Deputy Legal Counsel, London / Vereinigtes Königreich |
| ― |
Andrew Neil Unitt, Finance Director, Godalming / Vereinigtes Königreich |
| ― |
Pablo Hernández Collado, Senior Legal Counsel, Madrid/ Spanien (seit 6. Juni 2025)* |
* laut Gesellschafterbeschluss vom 22. Oktober 2024
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung.
Mitarbeiter
Durchschnittliche Zahl der während des Rumpfgeschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| 1.11.- 31.12.2024 | 2023/2024 | |
| Vertrieb | 10 | 10 |
| Nicht vertriebsbezogene Funktionen | 4 | 5 |
| 14 | 15 |
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss der Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH (vormals: Micro Focus GmbH) wird in den Konzernabschluss der Rocket Software Inc., Waltham, USA, einbezogen.
Rocket Software Inc., Waltham, USA erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen.
Der Konzernabschluss der Rocket Software Inc. wird in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen der Vereinigten Staaten (US-GAAP) aufgestellt und steht in den Büroräumen des Company Secretary, 77 Fourth Avenue, Waltham, MA, USA 02451-1468, USA, zur Verfügung.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend den Vorgaben der OECD („Säule 2-Gesetzgebung“) erlassen haben.
Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen.
Prüfungs- und Beratungsgebühren
Das für das Rumpfgeschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 53 und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn von EUR 1.989.943,87 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Böblingen, 30. Januar 2026
Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH
Hendrik Theodoor Kruijt, Geschäftsführer
Andrew Neil Unitt, Geschäftsführer
Pablo Hernández Collado, Geschäftsführer
Entwicklung des Anlagevermögens für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.2024
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| 31.10.2024 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2024 EUR |
|
| Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||||
| 35.167,17 | 0,00 | 0,00 | 35.167,17 | |
| 35.167,17 | 0,00 | 0,00 | 35.167,17 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| 31.10.2024 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
31.12.2024 EUR |
|
| Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | ||||
| 6.052,10 | 1.819,64 | 0,00 | 7.871,74 | |
| 6.052,10 | 1.819,64 | 0,00 | 7.871,74 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2024 EUR |
31.10.2024 EUR |
|
| Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27.295,43 | 29.115,07 |
| 27.295,43 | 29.115,07 | |
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH, Böblingen
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rocket Software Connectivity Deutschland GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. November 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― |
erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. |
| ― |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 30. Januar 2026
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
David, Wirtschaftsprüfer
Arnold, Wirtschaftsprüfer