Sana Kliniken AG
Ismaning
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Sana Kliniken AG, Ismaning
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Sana Kliniken AG,
Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sana
Kliniken AG, Ismaning für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die
im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres
Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des
Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen
gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht
erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt
"Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des
Lageberichts.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die
sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen
Informationen umfassen die auf der letzten Seite des
Lageberichts enthaltene nicht inhaltlich geprüfte
Erklärung zur Unternehmensführung nach §
289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen
Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein
Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von
Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir
die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und
dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum
Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der
Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
|
| ― |
anderweitig wesentlich falsch
dargestellt erscheinen.
|
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter und des Aufsichtsrats für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da do-lose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Ingo Fehlberg |
Helge Schäfer |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
|
|
Vorjahr |
|
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten |
71.269,00 |
57.954,00 |
| 2. Geleistete
Anzahlungen |
250.076,84 |
0,00 |
|
321.345,84 |
57.954,00 |
| II. Sachanlagen |
|
|
| 1. Technische
Anlagen |
47.289,00 |
53.978,00 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
219.280,65 |
263.016,65 |
| 3. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
430,73 |
11.086,64 |
|
267.000,38 |
328.081,29 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
824.485.902,08 |
644.600.564,28 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
513.732.132,72 |
457.632.022,72 |
| 3. Beteiligungen |
4.039.988,19 |
151.323.658,19 |
| 4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
19.000.000,00 |
| 5. Sonstige
Ausleihungen |
31.500,00 |
0,00 |
|
1.342.289.522,99 |
1.272.556.245,19 |
|
1.342.877.869,21 |
1.272.942.280,48 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
2.125.897,15 |
1.896.788,68 |
| 2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
320.777.116,78 |
198.972.931,15 |
| 3. Forderungen gegen
Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis |
146.370,00 |
44.000,00 |
| 4. Sonstige
Vermögensgegenstände |
43.190.428,16 |
16.807.367,25 |
| davon mit einer
Restlaufzeit über einem Jahr EUR 7.794.000,00
(Vj. TEUR 5.000) |
|
|
|
366.239.812,09 |
217.721.087,08 |
| II. Sonstige
Wertpapiere |
77.606.830,80 |
112.096.064,77 |
| III. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten |
82.950.675,37 |
34.138.460,22 |
|
526.797.318,26 |
363.955.612,07 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.178.245,34 |
1.325.330,23 |
|
1.870.853.432,81 |
1.638.223.222,78 |
Passiva
|
|
Vorjahr |
|
EUR |
EUR |
| A. Eigenkapital |
|
|
| I. Gezeichnetes
Kapital |
580.000.000,00 |
480.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
19.173.445,54 |
19.173.445,54 |
| III.
Gewinnrücklagen |
|
|
| 1. Gesetzliche
Rücklage |
19.625.577,06 |
16.215.055,04 |
| 2. Andere
Gewinnrücklagen |
6.917.598,89 |
6.917.598,89 |
| IV. Bilanzgewinn |
98.000.937,13 |
62.001.018,83 |
|
723.717.558,62 |
584.307.118,30 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1. Rückstellungen
für Pensionen |
1.201.297,00 |
1.516.950,00 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
1.631.222,00 |
3.761.945,00 |
| 3. Sonstige
Rückstellungen |
4.057.280,98 |
4.560.900,21 |
|
6.889.799,98 |
9.839.795,21 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
682.194.292,24 |
585.090.435,76 |
| 2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
6.913.010,95 |
1.950.730,46 |
| 3. Verbindlichkeiten
gegenüber Aktionären |
0,00 |
17.000.000,00 |
| 4. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
449.657.023,19 |
438.015.851,32 |
| 5. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
178.500,00 |
676.000,00 |
| 6. Sonstige
Verbindlichkeiten |
1.290.914,50 |
1.343.291,73 |
| davon aus Steuern: EUR
1.287.620,21 (Vj. TEUR 1.314) |
|
|
|
1.140.233.740,88 |
1.044.076.309,27 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
12.333,33 |
0,00 |
|
1.870.853.432,81 |
1.638.223.222,78 |
Gewinn- und
Verlustrechnung für 2023
|
|
|
2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
31.257.454,58 |
|
32.028.917,54 |
| 2. Sonstige betriebliche
Erträge |
39.990.429,44 |
|
3.953.050,94 |
|
|
71.247.884,02 |
35.981.968,48 |
| 3. Personalaufwand |
|
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
26.133.294,21 |
|
23.915.989,94 |
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
2.519.639,01 |
|
2.457.335,11 |
| davon für
Altersversorgung: EUR 175.471,75 (Vj. TEUR 233) |
|
|
|
| 4. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
111.036,32 |
|
175.189,21 |
| 5. Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
52.417.070,99 |
|
83.162.070,99 |
|
|
81.181.040,53 |
109.710.585,25 |
| 6. Erträge aus
Beteiligungen |
6.486.148,28 |
|
9.105.380,34 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen EUR 6.486.148,28 (Vj. TEUR 9.105) |
|
|
|
| 7. Erträge aus
Gewinnabführungsverträgen |
108.898.541,50 |
|
80.414.744,84 |
| 8. Erträge aus
anderen Wertpapieren und Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens |
13.636.765,80 |
|
13.119.571,15 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen EUR 13.636.765,80 (Vj. TEUR 13.120) |
|
|
|
| 9. Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
12.811.145,39 |
|
2.108.398,66 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen: EUR 6.203.619,04 (Vj. TEUR 1.449) |
|
|
|
| 10. Abschreibungen auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens |
61.470,56 |
|
64.380.934,82 |
| 11. Aufwendungen aus
Verlustübernahme |
13.554.317,68 |
|
10.560.847,86 |
| 12. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
37.603.998,76 |
|
10.034.290,57 |
| davon an verbundene
Unternehmen: EUR 13.113.983,44(Vj. TEUR 15) |
|
|
|
| davon Aufwendungen aus
der Aufzinsung: EUR 30.705,00 (Vj. TEUR 43) |
|
|
|
|
|
90.612.813,97 |
19.772.021,74 |
| 13. Steuern vom
Einkommen und vom Ertrag |
|
12.400.251,09 |
13.805.544,22 |
| 14. Ergebnis nach
Steuern |
|
68.279.406,37 |
-67.762.139,25 |
| 15. Sonstige
Steuern |
|
68.966,05 |
26.223,95 |
| 16.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
|
68.210.440,32 |
-67.788.363,20 |
| 17. Gewinnvortrag |
|
33.201.018,83 |
129.789.382,03 |
| 18. Einstellung in
Gewinnrücklage in die gesetzliche
Rücklage |
|
3.410.522,02 |
0,00 |
| 19. Bilanzgewinn |
|
98.000.937,13 |
62.001.018,83 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
A. Allgemeine Angaben zum
Jahresabschluss
Die Gesellschaft hat als "mittelgroße"
Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB den
Jahresabschluss generell nach den §§ 242 ff. und
§§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen
Vorschriften des AktG aufzustellen. Sie hat für die
Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
die Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275
HGB angewandt.
Registerinformationen
Die Gesellschaft ist unter der Firma Sana Kliniken AG
mit Sitz in Ismaning im Handelsregister des Amtsgerichts
München unter der Nummer HRB 170700 eingetragen.
B. Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den
allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches unter
Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für
Kapitalgesellschaften vorgenommen. Es gelten die
Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften. Die Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden erfolgten unverändert zum Vorjahr.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare
Abschreibungsmethode), entsprechend der wirtschaftlichen
Nutzungsdauer bewertet.
Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte und
Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren
beizulegenden Werten und die Ausleihungen
grundsätzlich zum Nennwert bzw. dem niedrigeren
beizulegenden Wert angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert
angesetzt, erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen
berücksichtigt.
Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens
wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach
§ 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich
aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben,
angesetzt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag
angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen wurden unter
Zugrundelegung der "Richttafeln" 2018 G von Klaus Heubeck
und auf Basis eines Rententrends von 2,0 % (Vj. 2,0 %)
ermittelt. Für die Abzinsung wurde der
durchschnittliche 10-Jahreszins in Höhe von 1,83 %
zugrunde gelegt (Vj. 1,79 %). Pensionsrückstellungen
werden unter Anwendung der "Projected Unit Credit"
(PUC)-Methode" berechnet.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen
Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wurden abgezinst.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Soweit Bewertungseinheiten gemäß §
254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch
die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell
nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die
"Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden
Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht
bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode",
wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem
abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als
auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt
werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt.
Die sich ausgleichenden positiven und negativen
Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn-
und Verlustrechnung erfasst.
C. Erläuterungen zur Bilanz
(1) Anlagevermögen
Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und die
Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und
Abschreibungen des Anlagevermögens in 2023 ist in
einem Anlagennachweis als Teil dieser Anlage dargestellt.
(2) Immaterielle
Vermögensgegenstände
Die immateriellen Vermögensgegenstände
betreffen entgeltlich erworbene Lizenzen und Rechte.
Anlagenspiegel
(3) Finanzanlagen
Die Gesellschaft besitzt Anteile an den unten
aufgeführten Gesellschaften.
Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen der
Gesellschaft bestehen Rangrücktritte in Höhe von
TEUR 109.415.
|
|
Beteiligungsquote |
Eigenkapital
31.12.2023 |
Jahresergebnis
31.12.2023 |
| Name |
Sitz |
% |
TEUR |
TEUR |
| Verbundene
Unternehmen |
|
|
|
|
| Berufsfachschule
für Krankenpflegehilfe am Krankenhaus
Rummelsberg gGmbH |
Schwarzenbruck |
100,00
1) |
300 |
59 |
| Betriebs- und
Verwaltungsgesellschaft mbH am Seenland Klinikum |
Hoyerswerda |
49,00
1) 2) |
25 |
0
3) |
| CDP Centrum für
Diagnostik und Prävention GmbH |
Hamburg |
51,75
1) |
11 |
-4 |
| Conradia Charlottenburg
MVZ GmbH |
Berlin |
51,75
1) |
-1.409 |
-510 |
| Conradia Dresden MVZ
GmbH |
Dresden |
51,75
1) |
1.312 |
307 |
| Conradia Friedrichshain
MVZ GmbH |
Berlin |
51,75
1) |
-1.394 |
-603 |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
Hamburg |
51,75
1) |
-3.700 |
-938 |
| Conradia
Hohenschönhausen MVZ GmbH |
Berlin |
51,75
1) |
325 |
171 |
| Conradia Medical
Prevention GmbH |
Heidelberg |
100,00
1) |
282 |
117 |
| Conradia Radiologie
Völklingen MVZ GmbH |
Völklingen |
51,75
1) |
-58 |
252 |
| Conradia Schongau MVZ
GmbH |
Schongau |
51,75
1) |
-23 |
-104 |
| Deutsche Radiologienetz
AG |
Heidelberg |
51,75
1) |
27.147 |
8.976 |
| Evangelisches
Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart
gGmbH |
Stuttgart |
37,00
1) 5) |
858 |
154 |
| Fachklinik 360
o GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
-56.328 |
-48.671 |
| Gesellschaft für
Medizinmanagement und Service mbH |
Bochum |
51,75
1) |
842 |
0
3) |
| Gesundheitscampus
Wilhelmstraße GmbH |
Hameln |
100,00 |
630 |
0
3) |
| Gesundheitseinrichtungen
Hameln-Pyrmont GmbH |
Hameln |
51,00 |
12.955 |
-2.918 |
| Grönemeyer Medizin
GmbH |
Bochum |
51,75
1) |
-461 |
0
3) |
| HERZOMED GmbH |
Herzogenaurach |
100,00
1) |
490 |
184 |
| Herzzentrum Dresden GmbH
Universitätsklinik |
Dresden |
100,00 |
3.419 |
0
3) |
| Hospigate GmbH |
Essen |
100,00
1) |
30 |
0
3) |
| Johannis Hospiz
gemeinnützige GmbH |
Elmshorn |
55,43 1) |
701 |
37 |
| Karl-Olga-Krankenhaus
GmbH |
Stuttgart |
74,00 |
18.566 |
784 |
| KDSD - Klinikum
Dahme-Spreewald Dienstleistungsgesellschaft mbH |
Lübben |
49,00
1) 2) |
198 |
0
3) |
| KDSR Klinikum
Dahme-Spreewald Reinigungsgesellschaft mbH |
Lübben |
49,00
1) 2) |
25 |
0
3) |
| Klinikum Dahme-Spreewald
GmbH |
Lübben |
49,00
2) |
123.367 |
4.043 |
| Krankenhaus Rummelsberg
GmbH |
Schwarzenbruck |
100,00 |
34.915 |
0
3) |
| Lausitz Catering
GmbH |
Hoyerswerda |
49,00
1) 2) |
90 |
0
3) |
| Lausitz Clean GmbH |
Hoyerswerda |
49,00
1) 2) |
61 |
0
3) |
| Lausitz Med GmbH |
Hoyerswerda |
49,00
1) 2) |
161 |
0
3) |
| Lausitzer Seenland
Klinikum GmbH |
Hoyerswerda |
49,00
2) |
80.313 |
259 |
| Med 360° Brandenburg
GmbH (ehem. Conradia Neukölln MVZ GmbH) |
Henningsdorf |
51,75
1) |
-37 |
-51 |
| Med 360°
Anästhesie GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
22 |
0
3) |
| Med 360° Bayern
GmbH |
Hof |
51,75
1) |
-304 |
0
3) |
| Med 360° Berlin
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
25 |
0
3) |
| Med 360° Fachklinik
Immobilien GmbH & Co. KG |
Leverkusen |
48,90
1) 2) |
78 |
-3 |
| Med 360° Health
Solutions GmbH |
Leverkusen |
49,18
1) 2) |
338 |
40 |
| Med 360°
Immobilienverwaltung GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
25 |
0
3) |
| Med 360° Köln
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
-1.464 |
0
3) |
| Med 360°
Praxisklinik GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
981 |
0
3) |
| Med 360° Rheinland
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
14.908 |
0
3) |
| Med 360° Sana
GmbH |
Leverkusen |
72,89
1) |
2.381 |
-1.234 |
| Med 360° Sana Nord
GmbH |
Wismar |
62,37
1) |
-511 |
-809 |
| Med 360° SE |
Leverkusen |
51,75 |
132.534 |
-25.155 |
| Med 360° Service
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
212 |
0
3) |
| Med 360° Sportklinik
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
25 |
0
3) |
| Med 360°
Württemberg GmbH |
Stuttgart |
51,75
1) |
25 |
0
3) |
| Medcenter Kreuz
GmbH |
Bayreuth |
51,75
1) |
51 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum am Sana Klinikum Offenbach
GmbH |
Offenbach am Main |
90,00
1) |
722 |
115 |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Brüel GmbH |
Brüel |
94,00
1) |
50 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Dahme-Spreewald GmbH |
Königs
Wusterhausen |
49,00
1) 2) |
540 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Duisburg Süd GmbH |
Duisburg |
99,00
1) |
360 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum für spezialärztliche
Versorgung Professor Dr. Friedrichs GmbH |
Duisburg |
99,00
1) |
625 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Gadebusch GmbH |
Gadebusch |
94,00
1) |
157 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum GmbH am Seenland Klinikum |
Hoyerswerda |
49,00
1) 2) |
165 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Grevesmühlen GmbH |
Grevesmühlen |
94,00
1) |
242 |
0
3) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Sana Hürth GmbH |
Hürth |
100,00
1) |
224 |
0
3) |
| Medworx GmbH |
Wandlitz |
100,00
1) |
3.830 |
0
3) |
| MVZ "RosDOC" GmbH |
Hohenfelde |
100,00
1) |
-129 |
0
3) |
| MVZ Am Lettowsberg
GmbH |
Hohenfelde |
100,00
1) |
652 |
0
3) |
| MVZ Leipziger Land
GmbH |
Borna |
90,00
1) |
802 |
0
3) |
| MVZ Medizinisches
Versorgungszentrum Wismar GmbH |
Wismar |
94,00
1) |
604 |
0
3) |
| MVZ Pathologie und
Diagnostik am Sana Klinikum Offenbach GmbH |
Offenbach am Main |
90,00
1) |
-33 |
-58 |
| MVZ Pinneberg GmbH |
Elmshorn |
74,90
1) |
25 |
0
3) |
| MVZ Rummelsberg
GmbH |
Schwarzenbruck |
100,00
1) |
3.665 |
0
3) |
| MVZ Uetersen GmbH |
Elmshorn |
74,90
1) |
25 |
0
3) |
| Neurologisches
Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad
GmbH |
Bad Wildbad |
59,25 |
4.798 |
566 |
| ORTHOTechnik Rummelsberg
GmbH |
Schwarzenbruck |
100,00
1) |
2.981 |
0
3) |
| OTS Schadock GmbH
Orthopädie - Technische Hilfen u.
Rehabilitation |
Fredersdorf-Vogelsdorf |
100,00
1) |
189 |
-837 |
| Paritätische
Gesundheitszentrum GmbH |
Berlin |
75,13
1) |
2.747 |
0
3) |
|
Paulinen-Service-Gesellschaft mbH |
Berlin |
100,00 |
410 |
67 |
| PhysioSport 360°
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
-249 |
-147 |
| POLIKUM Leipzig MVZ
GmbH |
Borna |
90,00
1) |
-262 |
0
3) |
| Privatklinik Leipziger
Land GmbH |
Borna |
90,00
1) |
106 |
0
3) |
|
Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum
Augustenstraße/München GmbH |
München |
51,75
1) |
-4.913 |
-1.578 |
| Regio Alten- und
Pflegeheim Haus Elbmarsch GmbH |
Elmshorn |
74,90
1) |
25 |
0
3) |
| Regio Kliniken GmbH |
Elmshorn |
74,90 |
-38.407 |
2.390 |
| Regio Reha GmbH |
Elmshorn |
74,90
1) |
331 |
0
3) |
| reha team Nordbayern -
Gesundheitstechnik GmbH |
Bayreuth |
89,99
1) |
1.266 |
520 |
| Revitech GmbH |
Ismaning |
60,00
1) |
-417 |
437 |
| Roeser Medical GmbH |
Essen |
100,00
1) |
13.212 |
0
3) |
| Samedis.care GmbH |
Ismaning |
68,40
1) 5) |
-495 |
-517 |
| Sana Arztpraxen
Remscheid GmbH |
Remscheid |
94,90
1) |
5.260 |
0
3) |
| Sana Arztpraxen
Rügen GmbH |
Bergen auf
Rügen |
100,00
1) |
22 |
0
3) |
| Sana Berlin-Brandenburg
Immobilienmanagement GmbH |
Berlin |
75,13
1) |
492 |
0
3) |
| Sana change it!
GmbH |
Ismaning |
100,00 |
120 |
0
3) |
| Sana DGS pro.service
GmbH |
Ismaning |
100,00
1) |
54 |
0
3) |
| Sana
Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln GmbH |
Köln |
100,00 |
-10.541 |
323 |
| Sana Einkauf &
Logistik GmbH |
Ismaning |
100,00 |
27.938 |
0
3) |
| Sana Fabricius-Klinik
Remscheid GmbH |
Remscheid |
100,00 |
-4.243 |
-259 |
| Sana Future GmbH |
Ismaning |
100,00 |
36.868 |
335 |
| Sana Geriatriezentrum
Zwenkau GmbH |
Zwenkau |
90,00
1) |
4.469 |
0
3) |
| Sana Gesundheit
GmbH |
Berlin |
100,00 |
2.974 |
-2.022 |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
Berlin |
75,13
1) |
3.437 |
0
3) |
| Sana Gesundheitszentrum
Niederlausitz GmbH |
Senftenberg |
51,00
1) |
-1.104 |
-1.223 |
| Sana Gesundheitszentrum
Niedersachsen GmbH |
Hameln |
51,00
1) |
-402 |
0
3) |
| Sana HANSE-Klinikum
Wismar GmbH |
Wismar |
94,00 |
50.843 |
6.603 |
| Sana Immobilien Service
GmbH |
Ismaning |
100,00 |
4.481 |
0
3) |
| Sana IT Services
GmbH |
Ismaning |
100,00 |
1.000 |
0
3) |
| Sana Klinik München
GmbH |
München |
100,00 |
24.021 |
0
3) |
| Sana Klinik Pegnitz
GmbH |
Pegnitz |
100,00 |
8.866 |
295 |
| Sana Klinik Service
GmbH |
Essen |
100,00 |
-39.243 |
-9.471 |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
Berlin |
75,13 |
139.463 |
0 3) |
| Sana Kliniken des
Landkreises Cham GmbH |
Cham |
74,90 |
1.610 |
-5.430 |
| Sana Kliniken des
Landkreises Cham Schulen gGmbH |
Cham |
74,90
1) |
154 |
57 |
| Sana Kliniken Duisburg
GmbH |
Duisburg |
99,00 |
1.739 |
-610 |
| Sana Kliniken
Düsseldorf GmbH |
Düsseldorf |
74,90 |
43.067 |
-15.785 |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
Biberach |
74,90 |
51.228 |
1.403 |
| Sana Kliniken Leipziger
Land GmbH |
Borna |
90,00 |
64.408 |
9.082 |
| Sana Kliniken
Lübeck GmbH |
Lübeck |
94,80 |
4.889 |
1.268 |
| Sana Kliniken
Niederlausitz gGmbH |
Senftenberg |
51,00 |
13.676 |
-1.357 |
| Sana Klinikum Hof
GmbH |
Hof |
100,00 |
68.669 |
63 |
| Sana Klinikum Offenbach
GmbH |
Offenbach am Main |
90,00 |
14.705 |
4.185 |
| Sana Krankenhaus Bad
Doberan GmbH |
Hohenfelde |
100,00 |
18.548 |
2.371 |
| Sana Krankenhaus
Gottesfriede Woltersdorf gemeinnützige GmbH |
Woltersdorf |
74,90 |
5.754 |
5.977 |
| Sana Krankenhaus
Logistik GmbH |
Ismaning |
100,00 |
333 |
144 |
| Sana Krankenhaus
Radevormwald gGmbH |
Radevormwald |
100,00 |
-8.601 |
-1.860 |
| Sana Management Service
GmbH |
Ismaning |
100,00
1) |
150 |
0
3) |
| Sana MediCenter Regental
GmbH |
Cham |
74,90
1) |
-947 |
-258 |
| Sana Medizinisches
Versorgungszentrum Düsseldorf GmbH |
Düsseldorf |
74,90
1) |
-748 |
-600 |
| Sana Medizintechnisches
Servicezentrum GmbH |
Ismaning |
100,00 |
324 |
0
3) |
| Sana MVZ Landkreis
Biberach GmbH |
Laupheim |
74,90
1) |
586 |
0
3) |
| Sana MVZ NRW GmbH |
Remscheid |
94,90
1) |
-515 |
0
3) |
| Sana MVZ Stadt Biberach
GmbH |
Biberach |
74,90
1) |
655 |
-307 |
| Sana Operationszentrum
Lübeck GmbH |
Lübeck |
94,80
1) |
258 |
198 |
| Sana Parkraum Duisburg
GmbH & Co. KG |
Ismaning |
100,00
1) |
181 |
129 |
| Sana Parkraum Management
GmbH |
Ismaning |
100,00
1) |
518 |
14 |
| Sana Parkraum West GmbH
& Co. KG |
Ismaning |
100,00
1) |
295 |
80 |
| Sana Paulinenkrankenhaus
gGmbH |
Berlin |
51,00 |
13.952 |
-674 |
| Sana Personal Service
GmbH |
Ismaning |
100,00 |
452 |
0
3) |
| Sana Rechnungswesen
GmbH |
Remscheid |
100,00 |
369 |
0
3) |
| Sana
Rehabilitationsklinik Sommerfeld GmbH |
Berlin |
75,13
1) |
1.417 |
908
3) |
| Sana Sterilgut Service
GmbH |
Ismaning |
100,00
1) |
102 |
0
3) |
| Sana Suisse Med AG |
Baar |
100,00
1) |
142
8) |
1 8) |
| Sana Talents gGmbH |
Ismaning |
100,00 |
37 |
10 |
| Sana TGmed GmbH |
Ismaning |
100,00
1) |
628 |
0
3) |
| Sana Vitalis GmbH |
Schwarzenbruck |
100,00
1) |
196 |
130 |
| Sana-Catering-Service
GmbH |
Ismaning |
100,00
1) |
1.974 |
0
3) |
| Sana-Herzzentrum Cottbus
GmbH |
Cottbus |
100,00 |
4.436 |
0
3) |
| Sana-Klinikum Remscheid
GmbH |
Remscheid |
94,90 |
19.371 |
-3.262 |
| Sana-Krankenhaus
Hürth GmbH |
Hürth |
100,00 |
7.540 |
0
3) |
| Sana-Krankenhaus
Rügen GmbH |
Bergen auf
Rügen |
100,00 |
16.201 |
1.508 |
| Sanitätshaus 360
o GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
-3.261 |
-1.913 |
| Sanitätshaus Helmut
Haas GmbH |
Borna |
70,00
1) |
4.509 |
-621 |
| Seniorenzentrum 3600
GmbH |
Leverkusen |
51,75
1) |
221 |
0 3) |
| TelRad GmbH |
Heidelberg |
51,75
1) |
9 |
-4 |
| üBAG Med 3600
GbR |
Leverkusen |
53,25
1) |
-2 |
-2 |
| ubcouturier GmbH |
Lich |
51,00
1) |
378 |
84 |
| Zentrum für
Älterenmedizin im Landkreis Biberach GmbH |
Laupheim |
44,94
1) 2) |
56 |
-1 |
| Sonstige
Beteiligungen |
|
|
|
|
| Ababax Health GmbH |
Berlin |
15,00
1) |
k.A. |
k.A. |
| Ambulante
Gesundheits-Service GmbH Mittelsachsen |
Freiberg |
26,00
1) 4) |
1.054
7) |
8
7) |
| Apparategemeinschaft
POLIKUM Berlin MVZ GmbH und GMP Luebke/Seewald |
Berlin |
12,50
1) |
k.A. |
k.A. |
| Clinomic Group GmbH |
Aachen |
12,57
1) |
k.A. |
k.A. |
| Diakonie-Hospiz
Woltersdorf GmbH |
Berlin |
18,35
1) |
183
7) |
77
7) |
| DWL-Leasing GmbH |
Leverkusen |
10,35
1) |
k.A. |
k.A. |
| Forum Gesundheit
gemeinnützige GmbH |
Hof |
25,00
1) |
16
6) |
-9
6) |
| FVRVS Limited |
London |
3,00
1) |
k.A. |
k.A. |
| Gourmet-Werkstatt
Rhein-Main-Wetterau GmbH |
Bad Nauheim |
44,10
1) |
783
7) |
-11
7) |
| Hochfränkisches
Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege
gemeinnützige GmbH |
Hof |
49,00
1) |
462
7) |
239
7) |
| HRTBT Medical Solutions
GmbH |
Berlin |
2,23
1) |
2.223
7) |
-2.648
7) |
| imito AG |
Zürich |
10,03
1) |
k.A. |
k.A. |
| Kreiskrankenhaus
Freiberg gemeinnützige GmbH |
Freiberg |
26,00
1) 4) |
51.858
7) |
50
7) |
| Kreiskrankenhaus
Freiberg Service GmbH |
Freiberg |
26,00
1) 4) |
2.398
7) |
63
7) |
| Mammographie-Screening
Einheit GbR |
Wuppertal |
1,65
1) |
k.A. |
k.A. |
| Mecuris GmbH |
München |
5,34
1) |
2.934
7) |
-1.759
7) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Freiberg GmbH |
Freiberg |
26,00
1) 4) |
713
7) |
-50
7) |
| MedMoveMunich GbR |
München |
12,94
1) |
k.A. |
k.A. |
|
MRT-Kooperations-GmbH |
Dresden |
33,00
1) |
119
7) |
19
7) |
| MVZ Diagnostikzentrum
Borna GmbH |
Borna |
45,00
1) |
559
7) |
126
7) |
| MVZ Medzentrum Roth
GmbH |
Roth |
50,00
1) |
452
7) |
293
7) |
| MVZ Prof. Dr. med.
Niendorf Pathologie Hamburg-West GmbH |
Hamburg |
35,63
1) 4) |
2.463
7) |
501
7) |
| neotiv GmbH |
Magdeburg |
4,49
1) |
1.109
7) |
-4.318
7) |
| OPV
Ortho-Projektmanagement GmbH & Co. KG |
Münster |
1,86
1) |
k.A. |
k.A. |
| Policum Berlin MVZ
GmbH |
Berlin |
18,79
1) |
k.A.
7) |
k.A.
7) |
| Policum Berlin
Physiotherapie GmbH |
Berlin |
18,79
1) |
k.A.
7) |
k.A.
7) |
| Policum Berlin Studien
GmbH |
Berlin |
18,79
1) |
k.A.
7) |
k.A.
7) |
| Praxisgemeinschaft
Wolfgang Schweiger + MVZ Sulzbacher Straße 42
GbR |
Nürnberg |
50,00
1) |
k.A. |
k.A. |
| Vereinigte
Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH |
Freiberg |
26,00
4) |
5.801
7) |
410
7) |
| wellabe GmbH |
München |
25,72
1) |
1.320
7) |
-1.129
7) |
| ZfPA GmbH |
Kempten |
45,00
1) 4) |
7.047
7) |
460
7) |
1) Quote gibt die mittelbare Beteiligung wieder.
2) Beherrschung gemäß IFRS 10.6 ff.
3) Ergebnisausgleich auf Grund eines bestehenden
Ergebnisabführungsvertrags
4) Nach der Equity-Methode bilanziert.
5) Verbundene Unternehmen, die aufgrund
untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht konsolidiert
werden.
6) Jahresabschluss zum 31.12.2011
7) Jahresabschluss zum 31.12.2021
8) Betrag in TCHF
Gem. § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB erfolgen keine
Angaben, soweit sie nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der
Kapitalgesellschaft oder dem anderen Unternehmen einen
erheblichen Nachteil zuzufügen.
(4) Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu
einem Jahr. In den sonstigen
Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR
7.794 (Vj. TEUR 5.000) mit einer Restlaufzeit von über
einem Jahr enthalten. Alle anderen sonstigen
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr.
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen TEUR 545 (Vj. TEUR 213) Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 146 (Vj. TEUR 44). Die
sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im
Wesentlichen aus einer langfristigen Festgeldanlage,
Steuerforderungen sowie Forderungen aus dem Verkauf von
Anteilen an verbundenen Unternehmen.
(5) Liquide Mittel und Wertpapiere
Zum 31.12.2023 bestanden Zahlungsmittel sowie
Zahlungsmitteläquivalente und Wertpapiere des
Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 160.558 (Vj.
TEUR 146.235). Hierbei handelt es sich um
Kontokorrentguthaben, Termingelder, sonstige kurzfristig
kündbare Anlagen sowie risikoarme, überwiegend
festverzinsliche Wertpapiere.
(6) Aktiver
Rechnungsabgrenzungsposten
Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden Ausgaben vor
dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie
Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.
(7) Eigenkapital
Das Grundkapital setzt sich aus TEUR 580.000.000 (Vj.
TEUR 480.000.000) auf den Inhaber lautenden
Stückaktien ohne Nennwert zusammen, daraus ergibt sich
ein rechnerischer Nennwert von EUR 1,00 pro
Stückaktie. Das Grundkapital ist vollständig
eingezahlt.
Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 19.04.2023 wurde
das in 2020 beschlossene genehmigte Kapital von EUR
100.000.000,00 komplett zur Erhöhung des Grundkapitals
verwendet.
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 33.201
(Vj. TEUR 129.789) enthalten, im Übrigen wird auf den
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns
verwiesen.
Aus dem Jahresüberschuss des
Geschäftsjahres 2023 werden TEUR 3.411 in die
gesetzliche Rücklage eingestellt.
(8) Rückstellungen
Pensionsrückstellungen für ehemalige
Mitglieder der Geschäftsführung des
Rechtsvorgängers wurden nach handelsrechtlichen
Vorschriften in Höhe von TEUR 1.201 (Vj. TEUR 1.517)
gebildet. Im Vorjahr wurde ein Aktivwert zu einer
verpfändeten Rückdeckungsversicherung in
Höhe von TEUR 226 verrechnet.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB
beträgt TEUR 8 (Vj. TEUR 46) und unterliegt
grundsätzlich einer Ausschüttungssperre, die
aufgrund ausreichender verfügbarer Rücklagen
nicht zum Tragen kommt.
Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuer
und Körperschaftsteuer (inklusive
Solidaritätszuschlag) für das laufende Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im
Wesentlichen Rückstellungen für
Personalaufwendungen (TEUR 1.931, Vj. TEUR 2.057) sowie
für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.918, Vj. TEUR
2.172).
(9) Verbindlichkeiten
|
|
2024 |
2025-2028 |
2029 |
|
Gesamt |
davon mit
einer Restlaufzeit in Jahren |
|
31.12.2023 |
bis 1 |
1 bis 5 |
über 5 |
|
TEUR |
TEUR |
TEUR |
TEUR |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
682.194 |
180.631 |
354.389 |
147.174 |
|
(Vj. 585.090) |
(Vj. 3.833) |
(Vj. 393.380) |
(Vj. 187.877) |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
6.913 |
2.098 |
2.140 |
2.675 |
|
(Vj. 1.951) |
(Vj. 1.951) |
(Vj. 0) |
(Vj. 0) |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Aktionären |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
(Vj. 17.000) |
(Vj. 17.000) |
(Vj. 0) |
(Vj. 0) |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
449.657 |
449.657 |
0 |
0 |
|
(Vj. 438.016) |
(Vj. 438.016) |
(Vj. 0) |
(Vj. 0) |
| Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
179 |
179 |
0 |
0 |
|
(Vj. 676) |
(Vj. 676) |
(Vj. 0) |
(Vj. 0) |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
1.291 |
1.291 |
0 |
0 |
|
(Vj. 1.343) |
(Vj. 1.343) |
(Vj. 0) |
(Vj. 0) |
| Gesamt |
1.140.234 |
633.856 |
356.529 |
149.849 |
|
(Vj. 1.044.076) |
(Vj. 462.819) |
(Vj. 393.380) |
(Vj. 187.877) |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene
Unternehmen betreffen TEUR 175 (Vj. TEUR 90)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, für
Akquisitionen sowie für den Liquiditätsbedarf der
Tochtergesellschaften dienen ein syndizierter Kredit von
bis zu TEUR 175.000 (Vj. TEUR 175.000), der zum 31.
Dezember 2023 in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) in
Anspruch genommen ist, und Schuldscheine in Höhe von
insgesamt TEUR 665.500 (Vj. TEUR 564.500). Davon sind 1
Tranche des Ende 2017 platzierten Schuldscheindarlehens in
Höhe von insgesamt TEUR 110.000 sowie 10 Tranchen in
Höhe von insgesamt TEUR 225.000 der im Dezember 2022
platzierten Schuldscheindarlehen variabel verzinst.
Zwei weitere Darlehen bei der KfW (31.12.2023 TEUR
15.237, Vj. TEUR 19.452) finanzieren den Klinikbau sowie
das Personalwohnheim am Standort Biberach und wurden im
Sinne des zentralen Finanzierungsansatzes durch die Sana
Kliniken AG aufgenommen.
Die vorgenannten Verbindlichkeiten sind nicht
grundpfandrechtlich besichert.
D. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
(1) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres von
TEUR 31.257 (Vj. TEUR 32.029) betreffen Umsätze aus
externen und konzerninternen Management- und
Kooperationsverträgen sowie Konzerndienstleistungen.
(2) Sonstige betriebliche
Erträge
Die sonstigen Erträge beinhalten im Wesentlichen
Buchgewinne aus Verkauf sowie Erträge aus
Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens von TEUR
31.287 (Vj. TEUR 0), Erträge aus dem Verkauf von
Umlaufvermögen von TEUR 1.150 (Vj. TEUR 0), die
Weiterberechnung von Beratungsleistungen in Höhe von
TEUR 1.187 (Vj. TEUR 1.022) sowie Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen in Höhe von
TEUR 741 (Vj. TEUR 893).
Außerdem sind sonstige periodenfremde
Erträge in Höhe von TEUR 3.466 (Vj. TEUR 737)
enthalten. Davon betreffen TEUR 2.728 (Vj. TEUR 0)
nachträgliche Erträge aus früheren
Verkäufen des Finanzanlagevermögens.
(3) Abschreibungen
Im Vorjahr wurden außerplanmäßige
Abschreibungen in Höhe von TEUR 64.381 auf das
Finanzanlagevermögen vorgenommen.
(4) Sonstige betriebliche
Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 417 (Vj.
TEUR 219). Der Posten enthält Verluste aus
Vermögensabgängen in Höhe von TEUR 23.780
(Vj. TEUR 60.192), welche im Wesentlichen den Abgang von
Finanzanlagevermögen betreffen.
(5) Verwendung des Bilanzgewinns
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023
in Höhe von TEUR 98.001 auf neue Rechnung vorzutragen.
E. Sonstige Angaben
(1) Organe
Vorstand
Thomas Lemke Vorsitzender des Vorstands (CEO),
Diplom-Kaufmann, München
Stefanie Kemp Mitglied des Vorstands (CTO), Staatlich
gepr. Pharmareferentin (IHK), Düsseldorf
Konstanze Marinoff Mitglied des Vorstands und
Arbeitsdirektorin (CPCO), Diplom-Kauffrau, Stuttgart (seit
1. Februar 2023)
Dr. Jens Schick Mitglied des Vorstands (COO),
Diplom-Kaufmann, Berlin
Irmgard Wübbeling Mitglied des Vorstands (CFO),
Diplom-Kauffrau, Berlin
Aufsichtsrat
Vorsitzender
Ulrich Leitermann Vorsitzender der Vorstände,
SIGNAL IDUNA Gruppe, Diplom-Kaufmann, Dortmund
1. stellv. Vorsitzende
Sylvia Bühler Mitglied des
ver.di-Bundesvorstands, Bundesfachbereichsleiterin
Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft (FB
C), Gesundheitspolitik, Bildungspolitik, Jugend, ver.di
Bundesverwaltung, Berlin
2. stellv. Vorsitzender
Christoph Klawunn Mitglied des Vorstands, DKV
Deutsche Krankenversicherung AG, Diplom-Betriebswirt,
Weilerswist
Mitglieder
Ilka-Patricia Bernhart Bereichsleiterin Treasury
& Corporate Finance, Sana Kliniken AG, Betriebswirtin
(VWA), München
Dr. Karl-Josef Bierth ehemaliges Mitglied des
Vorstands, SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a. G.,
Diplom-Mathematiker, Herdecke (bis 15. Juni 2023)
Marion Brands Betriebsrätin, Sana Kliniken
Duisburg GmbH, Zerspanungsmechanikerin, Duisburg
Ralf Degenhart Mitglied der Vorstände, Debeka
Versicherungen, Diplom-Betriebswirt, Cochem
Peter Eichler Vorsitzender des Betriebsrats, Sana
Klinikum Offenbach GmbH, Fachkrankenpfleger
Funktionsdienst, Frankfurt am Main
Dr. Jan Esser Vorsitzender des Vorstands, Allianz
Private Krankenversicherungs-AG, Diplom-Mathematiker,
Oberschleißheim
Dr. Andreas Eurich Vorsitzender der Vorstände,
Barmenia Versicherungen, Diplom-Kaufmann, Wuppertal
Thomas Hasselbach
Qualitätsmanagementbeauftragter, Herzzentrum Dresden
GmbH Universitätsklinik, Dresden
Dr. Christoph Helmich Vorsitzender des Vorstands,
Continentale Versicherungsverbund a. G., Diplom-Kaufmann,
Düsseldorf
Dr. Robert Hinke Landesbezirksfachbereichsleiter,
ver.di Landesbezirk Bayern, Bamberg
Herta Laages Stellv. Vorsitzende des Betriebsrats,
Regio Kliniken GmbH, Krankenschwester, Elmshorn
Isabella Martorell Naßl Vorsitzende des
Vorstands, Bayerische Beamtenkrankenkasse AG,
Diplom-Betriebswirtin, München
Dr. Henrik Naumburger Oberarzt
Orthopädie/Unfallchirurgie, Klinikum Dahme-Spreewald
GmbH, Märkisch Buchholz
Susanne Quast Vorsitzende des Betriebsrats, Sana
Kliniken Düsseldorf GmbH, Fachärztin für
Anästhesie und Intensivmedizin, Leverkusen
Dr. Florian Reuther Geschäftsführendes
Vorstandsmitglied, Verbandsdirektor, Verband der Privaten
Krankenversicherung e.V., Jurist, Bonn
Martin Rohm Mitglied des Vorstands, Hallesche
Krankenversicherung a.G., Jurist, Ahlen
Annelie Schwaderer Stellv.
Landesbezirksfachbereichsleiterin, ver.di Landesbezirk
Baden-Württemberg, Karlsruhe
Prof. Dr. Leonie Sundmacher Professur für
Gesundheitsökonomie, Technische Universität
München, Kirchheim (seit 16. Juni 2023)
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands
betragen für das Geschäftsjahr TEUR 4.351. Die
Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im
Geschäftsjahr TEUR 282, die der ehemaligen Mitglieder
der Geschäftsführung betrugen im
Geschäftsjahr TEUR 237.
(2) Durchschnittliche Zahl der
Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug
196, davon leitende Angestellte 19 und Angestellte 177.
(3) Geschäfte mit nahestehenden
Unternehmen und Personen
Es lagen keine zu nicht marktüblichen
Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte im
Abschlusszeitraum vor.
(4) Haftungsverhältnisse
Die für die Höchstbetragsbürgschaften
angegebenen Beträge betreffen deren Valutierung.
Avale
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Med 360° Rheinland
GmbH |
Tel-Sun Immobilien
Deutschland GmbH |
Mietaval
Hahnenstraße 15, 50667 Köln |
100 |
baw
1) |
| Med 360° Rheinland
GmbH |
Dr. med. Martin
Borwarzik |
KP-Zahlung Praxiskauf Am
Werwolf 35-41, 42651 Solingen |
400 |
baw
1) |
| Med 360° Rheinland
GmbH |
Ludger Bremerich |
KP-Zahlung Praxiskauf Am
Werwolf 35-41, 42651 Solingen |
400 |
baw
1) |
| Med 360° Köln
GmbH |
RPS
Immobilien-Beteiligungs UG & Co. |
Mietaval Sachsenring
22-24, 50667 Köln |
16 |
baw
1) |
| Med 360° Köln
GmbH |
Patrizia Real
Estate |
Mietaval Neher Str.108,
50735 Köln |
13 |
baw
1) |
| Med 360°
Praxisklinik GmbH |
Sanitär und Heizung
Thomas Stadnik |
Baubürgschaft:
Paul-Ottmann-Zentrum |
83 |
baw
1) |
| Medcenter Kreuz
GmbH |
HTB Strategische
Handelsimmobilie Plus Nr. 4 geschlossene Investment
GmbH & Co. KG |
Mietaval
Spinnereistraße 7, Bayreuth |
59 |
baw
1) |
| Medcenter Kreuz
GmbH |
HTB Strategische
Handelsimmobilie Plus Nr. 4 geschlossene Investment
GmbH & Co. KG |
Mietaval
Spinnereistraße 7, Bayreuth |
20 |
baw
1) |
| Medcenter Kreuz
GmbH |
City Projectbau I
GmbH |
Mietaval Nürnberger
Straße 20b, 91257 Pegnitz |
10 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
WealthCap Spezial-AiF 5
GmbH & Co. geschl. Investment KG |
Mietaval Mietvertrag
über de Mietfläche im Gebäude
Falkenried 88, 20 und die Bürofläche im
Haus A, 3. OG mit ca. 18,48 qm |
60 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
Glunz Immobilien GmbH
& Co. KG |
Mietaval Mietvertrag
über die im I. Obergeschoss, Erd- und
Untergesch. |
29 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
Nordbeck Real Estate
GmbH |
Mietaval 4. Nachtrag vom
07.06.2016 zum Geschäftsraummietvertrag vom
29.04./05.05.2014 sowie Nachtrag Nr. 1 vom
29.07./04.08. Alte Holstenstraße 16, 21031
Hamburg-Bergedorf, bzgl. ca. 296,13qm
Bürofläche |
10 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
Essex GmbH |
Mietaval |
5 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
Essex GmbH |
Mietaval ca. 11,3 qm
Müllraum im EG Alte Holstenstraße 16,
21031 Hamburg Nachtrag Nr. 3 vom 10.02./16.02.2015
zum Geschäftsraummietvertrag vom
29.04.2014/05.05.2014, sowie Nachtrag Nr. 1 + 2 |
1 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
Essex GmbH |
Mietaval |
33 |
baw
1) |
|
Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum
Augustenstraße/München GmbH |
Dr. Bernd
Dörflinger |
Mietaval |
400 |
baw
1) |
|
Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum
Augustenstraße/München GmbH |
Dr. Bernd
Dörflinger |
Mietaval |
100 |
baw
1) |
| Conradia Friedrichshain
MVZ GmbH |
NWI Berlin V GmbH &
Co. KG |
Mietaval |
36 |
baw
1) |
| Conradia Charlottenburg
MVZ GmbH |
BERLINHAUS
Liegenschaften GmbH |
Mietaval
Mietflächen gemäß Mietvertrag Punkt A
1. im Gebäude Stuttgart |
53 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
ATZ-Mtarbeiter der Sana
Kliniken Lkr. Biberach GmbH |
ATZ-Aval |
621 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval 0.02-AOZ;
Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach |
36 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval
3.05-Pathologie; Marie-Curie-Str.6, 88400
Biberach |
11 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval 2.02-Praxis 2;
Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach |
25 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval 0.01-Labor;
Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach |
32 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval 0.04-MVZ;
Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach |
37 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval 3.01-NUK;
Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach |
41 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Landkreis
Biberach GmbH |
MS Immo MDL GmbH &
Co. KG |
Mietaval 2.01-Praxis 1;
Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach |
22 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Duisburg
GmbH |
Stadt Duisburg - Amt
für Bodenordnung |
Umbaumaßnahmen
Kalkweg (Parkhaus/Ärztehaus) |
9 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Duisburg
GmbH |
Wirtschaftsbetriebe
Duisburg- AöR |
Umbaumaßnahmen
Kalkweg (Parkhaus/Ärztehaus) |
92 |
baw
1) |
Avale
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Duisburg Süd GmbH |
patiodoc Service
Sittardsberg GmbH |
Miet- und DL-Aval GZ am
Sittardsberg, Altenbrucher Damm 15, Duisburg |
9 |
baw
1) |
| Medizinisches
Versorgungszentrum Grevesmühlen GmbH |
Verifort Capital XI GmbH
& Co. KG geschlossene Investment KG |
Mietbürgschaft
Klützer Str.1, 23936 Grevesmühlen |
7 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
WOBA Templin - UM
Wohnungsbaugesellschaft mbH |
Mietbürgschaft
Heinestr. 7, Templin |
1 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
WOBA Templin-UM
Wohnungsbaugesellschaft mbH |
Wohnung,
Ringstraße 22, 17268 Templin |
1 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
WOBA Templin-UM
Wohnungsbaugesellschaft mbH |
Wohnung, Bahnhofstr. 24,
17268 Templin |
3 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
WOBA Templin - UM
Wohnungsbaugesellschaft mbH |
Mietbürgschaft
Werderstr. 54, Templin |
1 |
baw
1) |
| Sanitätshaus Helmut
Haas GmbH |
HANSA INVEST
Hanseatische Investment GmbH |
Mietbürgschaft
"Thomasium" Käthe-Kollwitz-Str.16-18,
Leipzig |
3 |
baw
1) |
| Sanitätshaus Helmut
Haas GmbH |
Harpen Immobilien
GmbH |
Mietbürgschaft
"Paunsdorf" Goldsternstraße 58, Leipzig |
2 |
baw
1) |
| Lausitzer Seenland
Klinikum GmbH |
Freistaat Sachsen,
Landesdirektion |
Ausfallbürgschaft
w. Krabatmühle Schwarzkollm e.V. |
389 |
31.12.2030 |
| Sana-Krankenhaus
Hürth GmbH |
H Park 1 S.A. 41 |
Mietaval Hürth Park
Hürth |
10 |
baw
1) |
| Sana-Krankenhaus
Hürth GmbH |
WestInvest Gesellschaft
für Investmentfonds mbH |
Mietaval Walder Str. 53
in 40724 Hilden |
21 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
Amt für
Forstwirtschaft Alt Ruppin |
Ersatzaufforstung w.
Erweiterung 3.BA Haus 2 |
5 |
baw
1) |
| Sana Kliniken Leipziger
Land GmbH |
Stadt Borna |
Vertragserfüllung -
Realisierung von Kompensationsmaßnahmen zum
Bebauungsplan Rudolf-Virchow-Straße |
104 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Niederlausitz gGmbH |
Klinikum Campus
Gmbh |
Mietvertrag Gebäude
Nr. 1 gem. Flächenaufstellung Mietfl. KNL KLW
Haus 1 |
25 |
baw
1) |
| Karl-Olga-Krankenhaus
GmbH |
Weinbrenner GmbH &
Co. KG |
Mietaval Fasanenweg 18,
Leinfelden-Echterdingen |
37 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Lübeck GmbH |
FAZ GmbH |
Mietbürgschaft
Kronsforder Allee 73-75, Lübeck |
1 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Lübeck GmbH |
European Painter
Ltd. |
§648a
Handwerkersicherungsbürgschaft
Fassadenbekleidung |
246 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Lübeck GmbH |
Praxisklinik Immobilien
GmbH |
Mietbürgschaft Am
Dreilingsberg 7, 23570 Lübeck |
82 |
baw
1) |
| Sana Operationszentrum
Lübeck GmbH |
FAZ Süd GmbH |
Mietaval Kronsforder
Allee 69, Lübeck |
29 |
baw
1) |
| Medworx GmbH |
Stadt Wien, Wiener
Krankenanstaltenverbund |
Sicherungseinbehalt
für Rep. chirurg. Instrumente Los 2 |
10 |
baw
1) |
| Medworx GmbH |
Stadt Wien, Wiener
Krankenanstaltenverbund |
Sicherungseinbehalt
für Rep. chirurg. Instrumente Los 1 |
10 |
baw
1) |
| Med 360° SE |
Rock Ridge RE 4
S.a.r.l. |
Mietaval |
10 |
baw
1) |
| Med 360° SE |
NWI Hamburg I GmbH &
Co. KG |
Mietaval |
13 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Berlin-Brandenburg GmbH |
DRURCOM Grundstücks
GmbH |
Mietaval Marburger Str.
12-13, 10789 Berlin |
220 |
baw
1) |
| Sana Klinikum Offenbach
GmbH |
IGM GmbH |
§ 648a
Handwerkersicherungsbürgschaft |
294 |
baw
1) |
| ots Schadock GmbH |
NWI Berlin I GmbH &
Co. KG |
Mietaval
Geschäftshaus EG Elsterwerdaer Ratz 1, 12683
Berlin-Bliesdorf |
8 |
baw
1) |
| ots Schadock GmbH |
Jella Urnauer |
Mietaval
Böschestraße 58, 12587 Berlin |
6 |
baw
1) |
| ots Schadock GmbH |
Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH |
Mietaval Prötzeler
Chaussee 5 im Haus II (EG) |
3 |
baw
1) |
| POLIKUM Leipzig MVZ
GmbH |
Krass Grundbesitz GmbH
& Co.KG |
Mietaval
August-Bebel-Str.69, Leipzig |
16 |
baw
1) |
| Regio Kliniken GmbH |
Dienstleistungszentrum
Ramskamp Jörn Eggert KG |
Mietaval EDZ, Ramskamp
71-75, Elmshorn |
62 |
baw
1) |
| Regio Kliniken GmbH |
Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein
(RKiSH) gGmbH |
- Notärztliche
Versorgung Los 2 Pinneberg |
90 |
baw
1) |
| MVZ Uetersen GmbH |
Grundstücksgemeinschaft Röpckes Mühle
2 |
Mietbürgschaft
Röpckes Mühle 2, Uetersen |
10 |
baw
1) |
| MVZ Uetersen GmbH |
WBS
Vierunddreißigste Vermietungs GmbH & Co.
KG |
MIetaval Pommernstr.73,
25436 Tornesch (Verträge 348.002.02+003.02) |
2 |
baw
1) |
| Regio Reha GmbH |
Immobilen- u.
Baumanagement der Berlinovo GmbH |
Mietbürgschaft f.
Stadtzentrum Schenefeld, Kiebitzweg 2/Industriestr.
1, 22869 Schenefeld |
74 |
baw
1) |
| Regio Reha GmbH |
Immobilen- u.
Baumanagement der Berlinovo GmbH |
Mietbürgschaft
Stadtzentrum Schenefeld, Kiebitzweg 2/Industriestr.
1, 22869 Schenefeld |
83 |
baw
1) |
| reha team Nordbayern -
Gesundheitstechnik GmbH |
Distler GdbR |
Mietaval, Woffenbacher
Str. 17, 92318 Neumarkt (ehem. RT-Neumarkt) |
10 |
baw
1) |
| reha team Nordbayern -
Gesundheitstechnik GmbH |
Oberpfalz Arkaden GmbH
& Co. KG |
Mietaval, Rosenberger
Straße 40, 92237 Sulzbach-Rosenberg |
9 |
baw
1) |
| reha team Nordbayern -
Gesundheitstechnik GmbH |
Distler GmbH & Co.
Grundbesitz KG |
Mietaval, Woffenbacher
Straße 19, 92318 Neumarkt |
11 |
baw
1) |
| Sana Arztpraxen
Remscheid GmbH |
Schmidt & Andres
GbR |
Mietaval für
kardiol. Gemeinschaftspraxis |
4 |
baw
1) |
| Sana Arztpraxen
Remscheid GmbH |
Kipper Handels- und
Grundstücksges.mbH & Co.KG |
Mietaval für
Mietfläche Blumenstr. 30, Remscheid + 4
Parkplätze |
5 |
baw
1) |
| Roeser Medical GmbH |
RREEF Investment
GmbH |
Mietaval für
Logistik und Verwaltungsgebäude Essen-Kray |
483 |
baw
1) |
Avale
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Roeser Medical GmbH |
Kaiserswerther
Diakonie |
Mängelanspruchsbürgschaft, Florence-
Nightingale-KH, Integr. Video- u. Management
System |
31 |
baw
1) |
| Roeser Medical GmbH |
Andreas Layher
Geschwister GmbH & Co. KG |
Mietaval, Objekt
Heilbronner Str. 3, 70771
Leinfelden-Echterdingen |
99 |
baw
1) |
| Roeser Medical GmbH |
Universitätsklinikum Essen AöR |
Vertragserfüllungsbürgschaft HNO
Augenklinik Funktonsschrankanlagen |
25 |
baw
1) |
| Roeser Medical GmbH |
Stiftung
Josephs-Hospital Warendorf |
Gewährleistungsaval |
9 |
30.06.2025 |
| Roeser Medical GmbH |
Mühlenkliniken
AöR Minden LübbeckeBad
Oeynhausen-Rahde |
Gewährleistungsaval |
1 |
baw
1) |
| Herzomed GmbH |
Herzogspark GmbH &
Co.KG |
Mietaval
Herzogenaurach |
25 |
baw
1) |
| MVZ Rummelsberg
GmbH |
Popp, Hans-Peter |
Mietbürgschaft
Gartenstr.81, 91154 Roth |
6 |
baw
1) |
| MVZ Rummelsberg
GmbH |
AMF
Immobilienverwaltung |
Praxisräume
Würzburger Stra. 15c, 91074 Herzogenaurach |
11 |
baw
1) |
| MVZ Rummelsberg
GmbH |
Hass, Klaus |
Mietbürgschaft
Hornschuchpromenade 18, 90762 Fürth |
3 |
baw
1) |
| ORTHOTechnik Rummelsberg
GmbH |
Barmer Ersatzkasse
Hauptverwaltung Abt. 0420 |
Vertragserfüllungsaval w
/Rehatechnikvertrag |
10 |
baw
1) |
| ORTHOTechnik Rummelsberg
GmbH |
Frau Petra
Lampalzer |
Mietbürgschaft OLG
Obere Kellerstr. 1, Feucht |
4 |
baw
1) |
| Sana Vitalis GmbH |
Der Sekretär
Nürnberg GmH |
Mietbürgschaft
Schwabacher Str.34, Feucht |
5 |
baw
1) |
| Sana Gesundheit
GmbH |
Bayerische
Versorgungskammer |
Mietaval Spitaler
Str.8/Kurze Mühren 1, Hamburg |
100 |
baw
1) |
| Sana Gesundheit
GmbH |
INKA Arcade GmbH &Co
KG |
Mietaval 3.OG , Atheimer
Eck 10, 80331 München |
13 |
baw
1) |
| Sana Gesundheit
GmbH |
Westend Quartier
GmbH |
Mietaval 10.OG, Hambuger
Allee 26-28, 60486 Frankfurt am Main |
39 |
baw
1) |
| Paritätische
Gesundheitszentrum GmbH |
Catella Doric
Grundbesitz GmbH & Co. KG |
Mietaval, Prenzlauer
Allee, Rummelsberger Str., Helene Weigel-Platz,
Berlin |
535 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
Berlinovo Immobilienges.
mbH |
Mietaval Wisbyer Str.
16/17 |
8 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
Pontani &
Brauns |
Mietaval
Praxisräume Grünbergerstr. 43/45, 10245
Berlin |
30 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
Grundstücksgemeinschaft J. Reimann |
Mietaval Mieträume
in 13088 Berlin, Berliner Allee 164, 1. OG |
15 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
STADT UND LAND
Wohnbauten Gesellschaft mbH |
Mieträume in
Sterndamm 9, 12487 Berlin, EG links, Mietobj.
6829.30049.02 |
4 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
NWI IV Berlin GmbH &
Co. KG |
Mieträume Mehrower
Allee 22, 12687 Berlin |
4 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
Heshop Grundstücks
GmbH |
Mieträume im
Einkaufszentrum "Marktplatzcenter Hellersdorf",
Stendaler Str. 24, 12627 Berlin |
7 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
HOWOGE
Wohnungsbaugesellschaft mbH |
Mieträume
Gewerbeobjekt am Rotkamp 6 in 13053 Berlin |
17 |
baw
1) |
| Sana Gesundheitszentren
Berlin-Brandenburg GmbH |
Bernauerstraße 100
Oranienbrug GmbH & Co. KG |
Mietaval Bernauerstr.
100 16515 Oranienburg |
7 |
baw
1) |
| Sana Klinik Service
GmbH |
M337 Real Invest
GmbH |
Mietaval,
Kärntnerstr.337, 8054 Graz Erdgeschoß |
13 |
baw
1) |
| Sana Management Service
GmbH |
BEBAU DOCK 100 LLC |
Mietaval Am Borsigturm
100, Berlin |
63 |
baw
1) |
| MVZ Medizinisches
Versorgungszentrum Wismar GmbH |
MERCUREIM Eurofund One
Zweite GmbH & Co.KG |
Mietbürgschaft
Bürgermeister-Hauptstraße 31a, 23966
Wismar |
7 |
baw
1) |
|
|
|
6.254 |
|
Bürgschaften
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Sana
Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln GmbH |
Kirchliche ZVK des
Verbands der Diözesen Deutschlands |
Höchstbetragsbürgschaft w/ partielle
Mitgliedschaft KZVK für Ausgleichsverpflichtung
bei Beendigung |
8.000 |
baw
1) |
| Med 360° Sana
GmbH |
Deutsche Leasing Finance
GmbH |
Höchstbetragsbürgschaft für
Kreditvertrag Nr. 2323388 (Strahlentherapie
Duisburg) |
580 |
30.12.2024 |
| Medworx GmbH |
Commerzbank AG |
Mithaft für
Darlehen Medworx |
171 |
30.06.2028 |
| Sana Gesundheit
GmbH |
el Leasing & Service
AG |
Mithaft für
Verträge im Company Bike Programm |
30 |
baw
1) |
| Sana Klinik Service
GmbH |
el Leasing & Service
AG |
Mithaft für
Verträge im Company Bike Programm |
50 |
baw
1) |
| Conradia Hamburg MVZ
GmbH |
DZ Bank AG |
Mithaft für
Darlehen Conradia Hamburg |
200 |
30.06.2024 |
| Conradia Dresden MVZ
GmbH |
UniCredit Bank GmbH |
Mithaft für
Darlehen Conradia Dresden |
1.367 |
31.10.2030 |
| Conradia Charlottenburg
MVZ GmbH |
Volksbank Berlin eG |
Mithaft für
Darlehen Conradia Charlottenburg |
1.700 |
31.08.2027 |
| Krankenhaus Rummelsberg
GmbH |
MVZ Ansbach |
Gemeinschaftspraxis
Dres. Hass/Scheuber/Cmok-Hahn |
355 |
baw
1) |
| ots Schadock GmbH |
ILB |
Höchstbetragsbürgschaft für erh.
Zuwendungen des Landes Brandenburg |
1.132 |
baw
1) |
| ots Schadock GmbH |
Sparkasse
Märkisch-Oderland |
Mithaft für
Darlehen |
1.520 |
31.03.2039 |
|
|
|
15.105 |
|
Gesamtschuldverhältnisse
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| reha team Nordbayern -
Gesundheitstechnik GmbH |
Dt. Apotheker- und
Ärztebank eG |
Mithaft für diverse
Darlehen |
169 |
30.12.2025 |
| Acura Fachklinik
GmbH |
Land
Baden-Württemberg |
Gesamtschuldnerische
Haftung für Fördermittel |
5.500 |
baw
1) |
| Sana Kliniken
Niederlausitz gGmbH |
Dt. Apotheker- und
Ärztebank eG |
Gesamtschuldnerische
Haftung für Darlehen der ApoBank |
228 |
30.09.2025 |
| Med 360° Köln
GmbH |
Dt. Apotheker- und
Ärztebank eG |
Gesamtschuldnerische
Haftung für Darlehen der ApoBank |
744 |
30.11.2028 |
| Sana Krankenhaus
Logistik GmbH |
CNH Industrial Capital
Europe S.A.S |
Vertragsbeitritt
Kfz.-Leasingvertrag A1C43924 |
9 |
30.05.2025 |
| Sana Krankenhaus
Logistik GmbH |
CNH Industrial Capital
Europe S.A.S |
Vertragsbeitritt
Kfz.-Leasingvertrag A1C45836 |
12 |
30.05.2025 |
|
|
|
6.662 |
|
Patronatserklärungen
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Sana-Klinikum Remscheid
GmbH |
Land
Nordrhein-Westfalen |
Absicherung
Einzelfördermittel Neubau
Kinder-/Jugendpsychiatrie |
5.011 |
baw
1) |
|
|
|
5.011 |
|
Investitionsverpflichtungen
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Gesundheitseinrichtungen
Hameln-Pyrmont GmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
753 |
baw
1) |
| Klinikum Dahme-Spreewald
GmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
11.832 |
31.12.2034 |
| Sana Klinik München
GmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
58 |
baw
1) |
| Sana Krankenhaus
Gottesfriede Woltersdorf gemeinnützige GmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
1.582 |
31.12.2025 |
| Sana Gesundheitszentrum
Niederlausitz GmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
6.344 |
25.01.2027
2) |
| Paulinen Krankenhaus
gGmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
9.100 |
31.12.2030 |
| Med 360°
Praxisklinik GmbH |
|
Sicherheit für
Investitionsverpflichtung |
315 |
baw
1) |
|
|
|
29.984 |
|
Weitere Eventualverbindlichkeiten
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Regio Kliniken GmbH |
Kreis Pinneberg |
Put-Option |
10.395 |
baw
1) |
|
|
|
10.395 |
|
Weitere Haftungen Konzern
|
Begünstigter |
Zweck |
Valuta in TEUR |
Laufzeit |
| Sana Kliniken AG |
Herkules 35. Property
GmbH |
Mietaval
Oskar-Messter-Str.24, Ismaning |
240 |
baw
1) |
|
|
|
240 |
|
1) baw = bis auf weiteres
2) zzgl. des Zeitraums zwischen Beantragung und
bestandskräftiger Gewährung von behördlichen
Genehmigungen, die für die Durchführung von
Investitionen erforderlich sind
Darüber hinaus bestehen noch
Eventualverbindlichkeiten aus Kaufverträgen zur
Zahlung von jährlichen Garantiedividenden für die
Gesellschaften Sana Kliniken Berlin Brandenburg GmbH (TEUR
783 p. a. bis 2023, danach TEUR 450 p. a.),
Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont GmbH (TEUR 500 p.
a.) und die Sana Hanseklinikum Wismar GmbH (TEUR 60 p. a.),
falls diese nicht durch die Gesellschaft geleistet werden
können.
Das Risiko der Inanspruchnahme aus
Haftungsverhältnissen aus Bürgschaften, Avalen,
Gewährleistungsverpflichtungen,
Eventualverbindlichkeiten und sonstigen finanziellen
Verpflichtungen gegenüber Tochterunternehmen wird
aufgrund einer ausreichenden Liquiditätsausstattung
bzw. ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
als gering eingeschätzt.
(5) Sonstige finanzielle
Verpflichtungen
|
TEUR |
| Mietvertrag bis
31.12.2025 |
2.926 |
| Dienstleistungsvertrag
EDV (ggü. verbundenen Unternehmen) p. a. |
3.690 |
| Leasingverträge p.
a. |
1.015 |
| Mietvertrag (ggü.
verbundenen Unternehmen) p. a. |
105 |
|
7.736 |
Dienstleistungs- und Mietverträge gegenüber
verbundenen Unternehmen, sowie Leasingverträge, sind
im Wesentlichen kurzfristig (jährlich) kündbar.
Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2025.
(6) Derivative Finanzinstrumente /
Bewertungseinheiten
Zur Absicherung der variablen Zinszahlungsströme
aus Finanzschulden wurden folgende
Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen, da
gemäß der konzerninternen Treasury-Richtlinie
mindestens 50% der Finanzschulden mit einer
Festzinsvereinbarung versehenen oder einem adäquaten
Derivat gesichert sein müssen.
| Grundgeschäft |
Abgesicherter Betrag
(in TEUR) |
Sicherungsinstrument |
Betrag |
Risiko/Art der
Bewertungseinheit |
| Schuldschein |
145.000 |
Zinsswap DZ Bank |
10.000.000 € |
Zinsrisiko /
Mikrohedge |
|
|
Zinsswap Helaba |
15.000.000 € |
|
|
|
Zinsswap DZ Bank |
20.000.000 € |
|
|
|
Zinsswap DZ Bank |
50.000.000 € |
|
|
|
Zinsswap Helaba |
50.000.000 € |
|
Die Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte betragen
zum Bilanzstichtag TEUR 7.577 (Vj. TEUR 13.533). Die
Zahlungsströme der Zinsswaps von Grund- und
Sicherungsgeschäft gleichen sich nahezu
vollständig im Sicherungszeitraum aus, weil die
Risikopositionen (Grundgeschäft) mit den vorgenannten
derivativen Finanzinstrumenten in gleicher Höhe, in
derselben Währung und mit gleicher Laufzeit
abgesichert werden.
Die Parameter aller Sicherungsgeschäfte sind auf
die Schuldscheindarlehen abgestimmt, so dass eine
Bilanzierung der Grund- und Sicherungsgeschäfte als
Bewertungseinheit erfolgt.
Die Sicherungsbeziehung ist im Sinne der
Critical-Term-Match-Methode effektiv.
(7) Gesamthonorar des
Abschlussprüfers
Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sana
Kliniken AG sowie des Konzernabschlusses wurde durch die
Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft durchgeführt. Die Angabe
des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt
gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB. Die gesamten
Honorare der Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft für die Prüfung der
Sana Kliniken AG sind im Konzernabschluss der Sana Kliniken
AG enthalten.
(8) Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche
finanzielle Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder
die Lage der Gesellschaft haben. In Bezug auf den weiter
anhaltenden Ukraine-Krieg, der angespannten
Energieversorgungsthematik sowie der
Lieferkettenproblematik verweisen wir auf unsere
Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln
"Prognosebericht" und "Chancen und Risiken der
künftigen Entwicklung".
F. Konzernverhältnisse
Die Sana Kliniken AG erstellt als Mutterunternehmen
für den größten und kleinsten Kreis der
Unternehmen einen Konzernabschluss. Dieser wird im
Unternehmensregister offengelegt.
| Thomas Lemke |
Stefanie Kemp |
Konstanze Marinoff |
Dr. Jens Schick |
Irmgard
Wübbeling |
| -Vorsitzender- |
|
|
|
|
Entwicklung des Anlagevermögens
|
Entwicklung der Anschaffungskosten |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchungen |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| 1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten |
6.199.377,79 |
56.211,22 |
0,00 |
0,00 |
6.255.589,01 |
| 2. Geleistete
Anzahlungen |
0,00 |
250.076,84 |
0,00 |
0,00 |
250.076,84 |
|
6.199.377,79 |
306.288,06 |
0,00 |
0,00 |
6.505.665,85 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Technische
Anlagen |
136.809,49 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
136.809,49 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.917.928,03 |
6.628,46 |
0,00 |
11.086,64 |
1.935.643,13 |
| 3. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
11.086,64 |
430,73 |
0,00 |
-11.086,64 |
430,73 |
|
2.065.824,16 |
7.059,19 |
0,00 |
0,00 |
2.072.883,35 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
735.028.744,18 |
43.896.713,31 |
11.626.045,51 |
147.283.670,00 |
914.583.081,98 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
461.632.022,72 |
117.487.000,00 |
84.386.890,00 |
19.000.000,00 |
513.732.132,72 |
| 3. Beteiligungen |
151.323.658,19 |
0,00 |
0,00 |
-147.283.670,00 |
4.039.988,19 |
| 4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
19.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
-19.000.000,00 |
0,00 |
| 5. Sonstige
Ausleihungen |
0,00 |
35.000,00 |
3.500,00 |
0,00 |
31.500,00 |
|
1.366.984.425,09 |
161.418.713,31 |
96.016.435,51 |
0,00 |
1.432.386.702,89 |
|
1.375.249.627,04 |
161.732.060,56 |
96.016.435,51 |
0,00 |
1.440.965.252,09 |
|
Entwicklung der Abschreibungen |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Zuschreibungen |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| 1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten |
6.141.423,79 |
42.896,22 |
0,00 |
0,00 |
6.184.320,01 |
| 2. Geleistete
Anzahlungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
6.141.423,79 |
42.896,22 |
0,00 |
0,00 |
6.184.320,01 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Technische
Anlagen |
82.831,49 |
6.689,00 |
0,00 |
0,00 |
89.520,49 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1.654.911,38 |
61.451,10 |
0,00 |
0,00 |
1.716.362,48 |
| 3. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
0,00 |
|
1.737.742,87 |
68.140,10 |
0,00 |
0,00 |
1.805.882,97 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
90.428.179,90 |
0,00 |
331.000,00 |
0,00 |
90.097.179,90 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
4.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
4.000.000,00 |
0,00 |
| 3. Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 5. Sonstige
Ausleihungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
94.428.179,90 |
0,00 |
331.000,00 |
4.000.000,00 |
90.097.179,90 |
|
102.307.346,56 |
111.036,32 |
331.000,00 |
4.000.000,00 |
98.087.382,88 |
|
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten |
71.269,00 |
57.954,00 |
| 2. Geleistete
Anzahlungen |
250.076,84 |
0,00 |
|
321.345,84 |
57.954,00 |
| II. Sachanlagen |
|
|
| 1. Technische
Anlagen |
47.289,00 |
53.978,00 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
219.280,65 |
263.016,65 |
| 3. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
430,73 |
11.086,64 |
|
267.000,38 |
328.081,29 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an
verbundenen Unternehmen |
824.485.902,08 |
644.600.564,28 |
| 2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
513.732.132,72 |
457.632.022,72 |
| 3. Beteiligungen |
4.039.988,19 |
151.323.658,19 |
| 4. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 |
19.000.000,00 |
| 5. Sonstige
Ausleihungen |
31.500,00 |
0,00 |
|
1.342.289.522,99 |
1.272.556.245,19 |
|
1.342.877.869,21 |
1.272.942.280,48 |
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
Geschäft und
Rahmenbedingungen
Das Geschäftsjahr 2023 im
Überblick
Die Sana Kliniken AG ist als Anbieter integrierter
Gesundheitsdienstleistungen ein führender privater
Betreiber von Akut- und Fachkliniken in Deutschland. Mit
dem Rückhalt einer stabilen Aktionärsbasis
privater Krankenversicherungsunternehmen verfügt die
Sana Kliniken AG über mehr als 45 Jahre Erfahrung im
Betrieb von Krankenhäusern. Neben der
akutstationären Versorgung von Patienten zeichnet sich
die Sana Kliniken AG durch ein Dienstleistungsportfolio
für interne und externe Kunden aus. Darüber
hinaus runden Medizinische Versorgungszentren (MVZ),
Rehabilitationskliniken und ein Pflegeheim das Angebot ab.
Die Sana Kliniken AG fungiert als strategische
Holdinggesellschaft für die Unternehmen des Konzerns.
Der Sana Konzern setzte sich zum Bilanzstichtag neben der
Sana Kliniken AG aus weiteren insgesamt 148 Gesellschaften
zusammen, über die das Holdingunternehmen faktisch die
Kontrolle ausübt. Der Sitz des Unternehmens ist in
Ismaning bei München, Deutschland. Anteilseigner der
Sana Kliniken AG sind 24 private
Krankenversicherungsunternehmen.
Die Sana Kliniken AG weist im Geschäftsjahr 2023
einen Jahresüberschuss von EUR 68,2 Mio. (Vj.
Jahresfehlbetrag EUR 67,8 Mio.) aus. Die deutliche
Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen durch den Wegfall
der Belastungen des Vorjahres aus der Abwertung sowie den
Verlusten aus der Veräußerung von Anteilen an
verbundene Unternehmen begründet.
Im Rahmen der im Dezember 2022 abgeschlossenen
sechsten erfolgreichen Platzierung eines
Schuldscheindarlehens kam es zum Anfang des
Geschäftsjahres zur Valutierung der letzten Tranchen
in Höhe von EUR 101,0 Mio. (von insgesamt EUR 409,5
Mio.). Damit platzierte die Sana Kliniken AG das erste
nachhaltige Schuldscheindarlehen der Gesundheitsbranche.
Dieses Schuldscheindarlehen soll die Liquidität und
die Investitions- und Wachstumsstrategie absichern.
Die Krankenhäuser in Deutschland sehen sich
aktuell verstärkenden Krisenentwicklungen ausgesetzt.
Einerseits beeinflussen der Mangel an qualifiziertem
Personal sowie der sich durch den neuen AOP-Katalog
verstärkende Trend zur ambulanten Behandlung das
Leistungsgeschehen, andererseits sehen sie sich aktuell mit
erheblichen inflationsbedingten Kostensteigerungen und
gestiegenen Energiekosten konfrontiert. Wir gehen davon
aus, dass sich aufgrund der zu erwartenden
Leistungsentwicklung, der zahlreichen regulatorischen
Eingriffe, sowie der geplanten Krankenhausreform der
Konsolidierungsprozess im deutschen Klinikmarkt weiter
fortsetzen wird. Hierbei steht die aktive Mitgestaltung
dieses Prozesses und weitere Akquisitionen zur selektiven
Ergänzung unseres stationären und ambulanten
Portfolios, aber auch die Erweiterung der
Geschäftsfelder entlang der vertikalen
Wertschöpfungskette im Fokus.
Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen dabei
weiterhin kontinuierliche Prozessverbesserungen zur
Steigerung der Qualität unserer Dienstleistungen, und
damit verbunden auch die Sicherstellung der
Patientenzufriedenheit, sowie die Ermittlung von
Effizienzpotenzialen und deren Realisierung.
Gesamtwirtschaftliche und
branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit über
einem Jahr im Abschwung. Vor dem Hintergrund der Krisen der
vergangenen drei Jahre sind vor allem die
inflationsbedingten Kostensteigerungen zu spüren.
Aufgrund der Teuerungsrate ist bei gleichzeitig leicht
rückläufigen Energiekosten ein Anstieg der
Löhne zu verzeichnen. Deutliche Wachstumshemmnisse
für die kommenden Jahre sind die demografische
Alterung, das geringe Produktivitätswachstum, der
veraltete Kapitalstock sowie die geringe Anzahl junger und
innovativer Unternehmen. Die mittelfristigen
Wachstumsaussichten sind dadurch auf einem historischen
Tiefstand. Um die Wachstumschancen zu erhöhen, sind
mehr Innovationen und Investitionen notwendig.
1 Auf Basis aktueller Prognosen soll die
deutsche Wirtschaft 2024 um 1,3 Prozent und 2025 um 1,5
Prozent wachsen.
2
Der vom ifo Institut ermittelte Geschäftsklimaindex
ist nach 87,2 Punkten im November 2023 auf 86,4 Punkte im
Dezember 2023 gefallen. Insgesamt hat sich die Stimmung
unter den Unternehmen eingetrübt, einzig der
Dienstleistungssektor zeigt sich zufrieden mit den
laufenden Geschäften.
3
Die schwache Konjunktur wirkt sich nun auch auf den
Arbeitsmarkt aus. Gemessen am Ausmaß der Belastungen
und Unsicherheiten ist die Lage am Arbeitsmarkt nach wie
vor gut. Die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt ist
gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7
Prozent gestiegen.
4
Die Inflationsrate ist auch im Dezember 2022 um 3,7
Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter angestiegen.
Im Vergleich zum Vormonat ist die Inflationsrate leicht um
0,1 Prozentpunkte gestiegen. Die Verbraucherpreise in
Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9
Prozent gegenüber 2022 erhöht, somit fielen die
Steigerungen niedriger als im Jahr zuvor aus. Haupttreiber
der Inflation sind die weiterhin steigenden
Lebensmittelpreise.
5
Der EZB-Rat hat den Leitzins 2023 erneut erhöht, um
für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum
mittelfristigen Ziel von 2 Prozent zu sorgen. Der Leitzins
der Europäischen Zentralbank liegt zum 20. September
2023 bei 4,5 Prozent.
6
Der Beitrag der Gesundheitswirtschaft zur
Wertschöpfung in Deutschland lag im Jahr 2022 bei rund
EUR 439,6 Mrd. Ihr Anteil an der gesamten
Bruttowertschöpfung liegt mit 12,7 Prozent um 0,6
Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 12,5 Prozent.
Langfristig wird die Gesundheitswirtschaft weiter an
Bedeutung gewinnen. Im Durchschnitt lag das jährliche
Brutto-Wertschöpfungswachstum zwischen 2013 und 2022
mit 1,0 Prozentpunkten über dem durchschnittlichen
Wachstum der Gesamtwirtschaft (3,6 Prozent). Die
medizinische Versorgung mit den Bereichen der
stationären und ambulanten Versorgung (das
Kerngeschäft der Sana Kliniken) repräsentiert das
Rückgrat der Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Im
Jahr 2022 wurden rund 53 Prozent der gesamten
Wertschöpfung und etwa 64 Prozent aller
Arbeitsplätze der Branche in diesem Bereich
geschaffen.
7
Ein für die branchenbezogene Entwicklung zentraler
Indikator ist die Finanzentwicklung der gesetzlichen
Krankenkassen. Mit der Pressemitteilung des
Bundesministeriums für Gesundheit vom 8. Dezember 2023
ist das vorläufige Finanzergebnis der ersten drei
Quartale 2022 der gesetzlichen Krankenkassen
veröffentlicht worden. Dieses erreicht ein Defizit von
rund EUR 1,0 Mrd. Ohne den Beitrag, welcher aufgrund dem
GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes aus den Finanzreserven
der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds abzuführen
ist, hätten die Krankenkassen einen Überschuss
von rund EUR 900 Mio. erzielt. Den Einnahmen der
gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von EUR 227,2 Mrd.
standen Ausgaben in Höhe von EUR 228,1 Mrd.
gegenüber. Die Ausgaben für Leistungen und
Verwaltungskosten verzeichneten bei einem Anstieg der
Versichertenzahlen von 1,0 Prozent einen Zuwachs von 4,9
Prozent.
8
1 Jahresgutachten Kurzfassung 2023/24
Sachverständigenrat
2 Deutsches Institut für
Wirtschaftsforschung e. V., Pressemitteilung vom 28.
September 2023
3 ifo Geschäftsklimaindex, Dezember 2023
4 Bundesagentur für Arbeit Presseinfo Nr. 2
vom 03.01.2024
5 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.
020 vom 16. Januar 2024
6 EZB, Pressemitteilung Geldpolitische
Beschlüsse vom 14. September 2023
7 Bundesministeriums für Wirtschaft und
Klimaschutz (BMWK), Gesundheitswirtschaft Fakten &
Zahlen Daten 2022, April 2023
Der Gesundheitsfonds, der zum Stichtag 16. Januar 2023
über eine Liquiditätsreserve von rund EUR 12,0
Mrd. verfügte, verzeichnete in den ersten neun Monaten
des Jahres 2023 ein Defizit von EUR 6,9 Mrd. Der
größere Teil des Defizits ist saisonüblich
und lässt keinen Rückschluss auf das für das
Gesamtjahr 2023 zu erwartende Ergebnis des Gesundheitsfonds
zu. So fließen die Ausgaben des Gesundheitsfonds als
monatliche Zuweisungen in konstanter Höhe an die
Krankenkassen, während die Einnahmen unterjährig
erheblich schwanken und insbesondere im letzten Quartal
aufgrund der Verbeitragung von Jahressonderzahlungen wie
beispielsweise dem Weihnachtsgeld höher ausfallen. Ein
Teil des Defizits resultiert allerdings aus einer
Maßnahme des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes. Durch
die Absenkung der Obergrenze der Liquiditätsreserve
werden zusätzliche Mittel an die Krankenkassen
ausgeschüttet, um die Zusatzbeitragssätze der
Krankenkassen zu stabilisieren. Die Beitragseinnahmen (ohne
Zusatzbeiträge) stiegen im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent, verantwortlich dafür
sind die Lohnsteigerungen. Beim Anstieg der Leistungs- und
Verwaltungsausgaben schlägt sich der Inflationsdruck
in den Vergütungsanpassungen nieder.
9
Die Regierungskommission hat am 6. Dezember 2022 die
dritte Stellungnahme und Empfehlung für eine moderne
und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung vorgelegt.
Die Eckpfeiler der Krankenhausreform umfassen dabei
eine leistungsdifferenzierte Krankenhausplanung der
Länder, auf Basis sogenannter Leistungsgruppen.
Für diese sollen nach dem Entwurf zum Gesetz zur
Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus
und zur Reform der Vergütungs-Struktur
(Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz - KHVVG)
bundeseinheitliche Qualitätskriterien gelten. Auf
Grundlage der leistungsdifferenzierten Krankenhausplanung,
sollen die Krankenhäuser zukünftig neben einer
leistungsabhängigen Vergütungskomponente für
jede zugewiesene Leistungsgruppe eine
Vorhaltevergütung erhalten. Die Vorhaltevergütung
wird unabhängig von der tatsächlichen
Inanspruchnahme des Hauses gezahlt. Die bisherigen
Fallpauschalen sollen zukünftig um
Vorhaltekostenanteile abgesenkt werden. Darüber hinaus
sieht der Entwurf zum KHVVG erste Regelungen zur
Ausgestaltung der ambulant-stationären
Versorgungseinrichtungen (Level Ii Kliniken) vor.
Nach der Abstimmung zwischen
Bundesgesundheitsministerium und den Bundesländern
müssen die Länder die komplexe Gesetzlage zur
Krankenhausreform zunächst in die
länderspezifische Gesetzgebung übertragen, so
dass der Reformplan einige Jahre Übergangszeit
vorsieht.
10
Da die Leistungsgruppen und die damit verbundenen
Strukturanforderungen im Rahmen der
Krankenhausstrukturreform gesetzte Elemente sind, befinden
sich die Kliniken gerade im Spannungsfeld ihre Strukturen
auf ein niedrigeres Leistungsniveau anzupassen und
gleichzeitig aktuell nicht finanzierte
Strukturvoraussetzungen zur Sicherung des zukünftigen
Leistungsspektrums zu schaffen.
Weiterhin ist jedoch die Finanzierung der
Transformationskosten, die in Folge der Umsetzung der
Krankenhausreform auf die Krankenhäuser zukommen wird,
offen.
11
8 Pressemitteilung BMG 8.12.2023,
Finanzentwicklung der GKV im 1. bis 3. Quartal 2023
9 Pressemitteilung BMG 8.12.2023,
Finanzentwicklung der GKV im 1. bis 3. Quartal 2023
10
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/146175/Krankenhausreform-Erster-Arbeitsentwurf-zu-Vorhaltepauschalen-und-Leistungsgruppen-liegt-vor
11
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/krankenhausreformeckpunkte.html
Unabhängig von dem Fortgang der
Krankenhausreform ist das Jahr 2023 von der Umsetzung der
weiteren Gesetzesvorhaben des Bundesgesundheitsministeriums
geprägt.
Am 19. Oktober 2023 hat der Bundestag das Gesetz zur
Förderung der Qualität der stationären
Versorgung durch Transparenz (Krankenhaustransparenzgesetz)
beschlossen. In dem Transparenzverzeichnis werden
Informationen wie Fallzahlen, vorgehaltenes ärztliches
und pflegerisches Personal, Komplikationsraten für
ausgewählte Eingriffe und Zuordnung zu
Versorgungsstufen (Level) nach der Anzahl und Art der
mindestens zu erbringenden Leistungen, zusammengefasst nach
Leistungsgruppen, der Öffentlichkeit zur
Verfügung gestellt. Damit soll die Qualität der
Krankenhäuser transparenter werden und die
individuelle Entscheidung der Patientinnen und Patienten
für die Behandlung im Krankenhaus vereinfacht werden.
Das Gesetz wird aktuell kritisch betrachtet und soll im
Februar 2024 im Vermittlungsausschuss beraten werden.
Das am 11. November 2022 im Bundesgesetzblatt
veröffentlichte GKV-Finanzstabilisierungsgesetz sieht
eine weitere Anpassung des Pflegebudgets vor.
Grundsätzlich werden ab 2025 im Pflegebudget nur noch
die Kosten für qualifizierte Pflegekräfte
berücksichtigt, die in der unmittelbaren
Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen
eingesetzt sind. Das am 12. November 2022 in Kraft
getretene Gesetz enthält eine Übergangsregelung,
mit der die Pflegepersonalkosten der Jahre 2023 und 2024
für die von den Vertragsparteien nach § 11 auf
der Grundlage des Jahres 2018 vereinbarte Anzahl der
Vollkräfte ohne pflegerische Qualifikation mit der
Bestätigung des Jahresabschlussprüfers nach
Absatz 3 Satz 4 als nachgewiesen gelten.
Mit dem
Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz wurden der
GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft
(DKG) verpflichtet, gemeinsam die Eckpunkte für ein
Instrument zur Bemessung des Personalbedarfs in der Pflege
zu vereinbaren und ein wissenschaftliches Institut mit der
Entwicklung zu beauftragen. Gefordert wird ein
"bedarfsgerechtes, standardisiertes, aufwandsarmes,
transparentes, digital anwendbares und zukunftsfähiges
Verfahren", das Ende 2024 vorliegen soll. Unterdessen hat
die Bundesregierung angekündigt, vorerst eine PPR 2.0
als Interimslösung zur einheitlichen Bemessung des
Personalbedarfs in der unmittelbaren Patientenversorgung
auf bettenführenden Stationen mit dem
Krankenhauspflegeentlastungsgesetz (KHPflEG)
einzuführen. Auf dessen Basis soll
krankenhausindividuell die Ermittlung und Planung der
Soll-Personalstellen erfolgen. Die flächendeckende
Einführung soll laut Gesetzentwurf der Bundesregierung
ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend sein. Die PPR 2.0 wird
auf Normalstationen für Erwachsene und Kinder sowie
auf Intensivstationen für Kinder zur Anwendung kommen.
Die seit dem 1. Januar 2023 laufende Erprobungsphase ist
inzwischen abgeschlossen und der Abschlussbericht liegt
seit Mitte September 2023 vor. Bis zum 30. November 2023
sollen in einer Rechtsverordnung Vorgaben zur Ermittlung
des eingesetzten und nach PPR 2.0 einzusetzenden
Pflegepersonals erlassen werden, dies liegt noch nicht vor.
Geplant ist die verpflichtende Einführung der
"Pflegepersonal-Regelung 2.0" (PPR 2.0) und der "Kinder-PPR
2.0" ab Januar 2024, bei Nichterfüllen der Vorgaben
ist ab 2025 mit Sanktionen zu rechnen.
Im Rahmen des Gesetzes zur Einführung von
Preisbremsen für leitungsgebundenes Erdgas und
Wärme wurde ein spezielles Hilfsprogramm für
Krankenhäuser im § 26f KHG verankert. Neben der
Erstattung von individuellen direkten
Energiepreissteigerungen nach den Regelungen der
allgemeinen Energiepreisbremse gemäß EWPG und
StromPBG, erhalten die Krankenhäuser
Ausgleichszahlungen zum pauschalen Ausgleich von mittelbar
durch den Anstieg der Energiepreise verursachten
Kostensteigerungen. Insgesamt werden Mittel in Höhe
von EUR 6,0 Mrd. zur Verfügung gestellt. EUR 1,5 Mrd.
wurden zunächst für den pauschalen Ausgleich der
mittelbar gestiegenen Kosten gewährt und über die
Anzahl der aufgestellten Betten und Intensivbetten
ermittelt. Die im Krankenhaus unmittelbar entstan denen
Mehrkosten für Energie im Vergleich zum Monat
März 2022 sollten mit EUR 4,5 Mrd. bezuschusst werden.
Allerdings konnte insgesamt nur ein eingeschränkter
Kreis von Kliniken deutschlandweit von den direkten Hilfen
profitieren. Mit einer Gesetzesnovellierung vom 7. Juli
2023 erfolgte eine Verschiebung von 2,5 Mrd. EUR aus dem
Topf der direkten Ausgleichszahlungen hin zu den pauschalen
Ausgleichszahlungen. Die Auszahlung der zusätzlichen
Pauschalbeträge erfolgte in drei Teilbeträgen vom
Bundesamt für Soziale Sicherung an die jeweiligen
Landesbehörden zur Weiterleitung an die
Krankenhäuser erfolgen.
Mit dem Referentenentwurf des Bundesministeriums
für Gesundheit, über die Verordnung zu einer
speziellen sektorenübergreifenden Vergütung
(Hybrid-DRG-V), wird die Vergütung von Hybrid-DRGs
geregelt. In der Anlage1 ist ein Startkatalog
aufgeführt, diese Leistungen sollen ab dem 1. Januar
2024 ausschließlich als Hybrid-DRG-V erbracht werden
können. Für die erweiterte Leistungsauswahl soll
die Vergütung im Laufe des Jahres 2024 festgelegt
werden. Das Ziel der speziellen sektorengleichen
Vergütung ist es, bestehende
Ambulantisierungspotenziale bei bislang unnötig
stationär erbachten Leistungen zu heben. Hierdurch
soll Pflegepersonal entlastet werden, ohne die
Qualität der medizinischen Versorgung für die
Patientinnen und Patienten einzuschränken. Die
Rechtsverordnung wird durch das Bundesministerium für
Gesundheit ohne Zustimmung des Bundesrates bestimmt.
Durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wurde die
extrabudgetäre Vergütung von
vertragsärztlichen Leistungen gegenüber
sogenannten "Neupatienten" zum 1. Januar 2023 abgeschafft.
Dafür werden Vergütungsanreize für
schnellere ärztliche Behandlungstermine
eingeführt.
Insgesamt stehen das Gesundheitswesen und
insbesondere die Kliniken in Deutschland vor großen
Herausforderungen. Der Transformationsprozess für die
Krankenhäuser aufgrund zunehmender ambulanter
Versorgung, geänderter Bedürfnisse der Patienten
für deren Versorgung sowie der sich
verschärfenden Ressourcenprobleme personeller und
finanzieller Art hat längst begonnen. Um diesen
Prozess ordnungspolitisch und vor allem bedarfsgerecht zu
organisieren, sind zwingend flankierende Maßnahmen
durch die Politik erforderlich.
Entwicklung der Ertrags-,
Vermögens- und Finanzlage
Ertragslage
|
2023 |
2022 |
Veränderung |
|
TEUR |
% |
TEUR |
% |
TEUR |
% |
| Erlöse aus
Dienstleistungen _ |
31.258 |
90 |
31.101 |
93 |
157 |
1 |
| sonstige betriebliche
Erträge |
3.346 |
10 |
2.323 |
7 |
1.023 |
44 |
| Betriebsleistung |
34.604 |
100 |
33.424 |
100 |
1.180 |
4 |
| Personalaufwand |
28.653 |
83 |
26.373 |
79 |
2.280 |
9 |
| Abschreibungen |
111 |
1 |
175 |
1 |
-64 |
-37 |
| andere Sachaufwendungen
und sonstige Steuern |
27.265 |
78 |
22.996 |
69 |
4.269 |
19 |
| Betriebsaufwand |
56.029 |
162 |
49.544 |
148 |
6.485 |
13 |
| Betriebsergebnis ohne
neutrales Ergebnis |
-21.425 |
-62 |
-16.120 |
-48 |
-5.305 |
33 |
|
Beteiligungsergebnis |
101.830 |
|
78.959 |
|
22.871 |
29 |
| Finanzergebnis |
-11.218 |
|
5.194 |
|
-16.412 |
>-100 |
| Neutrales Ergebnis |
11.423 |
|
-122.015 |
|
133.438 |
|
| Ertragsteuern |
12.400 |
|
13.806 |
|
-1.406 |
-10 |
| Jahresergebnis |
68.210 |
|
-67.788 |
|
135.998 |
>100 |
In 2023 wurde ein Betriebsergebnis ohne neutrale
Positionen von EUR -21,4 Mio. ausgewiesen.
Der Anstieg der Betriebsleistung ist
hauptsächlich auf gestiegene Erlöse aus
Beratungsleistungen zurückzuführen, was den
Erwartungen entsprach. Die sonstigen betrieblichen
Erträge stiegen im Wesentlichen aus erhöhten
Erstattungsleistungen und weiterberechneten
Beratungsleistungen.
In 2023 waren in der Sana Kliniken AG
jahresdurchschnittlich 196 (Vj. 169) Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt. Die höhere
Mitarbeiteranzahl spiegelt sich im Anstieg des
Personalaufwandes wieder. Diese Entwicklung entsprach der
Einschätzung des Vorjahres.
Die Erhöhung der anderen Sachaufwendungen und
sonstigen Steuern betrifft im Wesentlichen gestiegene, im
Zusammenhang mit M&A-Verfahren stehende
Beratungskosten, inflationsbedingte Mietkostensteigerungen
sowie einmalige Projektkosten sowie Kosten für Fort-
und Weiterbildung und lag entgegen der Einschätzung
des Vorjahres über dem erwarteten Niveau.
Die Verbesserung des neutralen Ergebnisses ist in
Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr entstandenen
Erträge aus dem Abgang eines verbundenen Unternehmens
zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten im
Vorjahr Abwertungen von Anteilen und Ausleihungen an
verbundene Unternehmen und Verluste aus dem Abgang von
Finanzanlagevermögen das neutrale Ergebnis 2022.
Unter dem Beteiligungsergebnis werden die
Erträge aus Beteiligungen, Erträge aus
Gewinnabführungsverträgen sowie die Aufwendungen
aus Verlustübernahmen ausgewiesen.
Das Finanzergebnis ergibt sich aus dem Saldo der
Zinsen und ähnliche Erträge sowie der Zinsen und
ähnliche Aufwendungen und lag entgegen der
Einschätzung des Vorjahres bedingt durch gestiegene
Zinsaufwendungen unter dem erwarteten Niveau. Im
Zusammenhang mit dem im Dezember 2022 abgeschlossenen
sechsten Schuldscheindarlehen verzeichneten die
Zinsaufwendungen einen deutlichen Anstieg.
Insgesamt lag das Jahresergebnis des aktuellen
Geschäftsjahres auf Grund der beschriebenen
Sondersachverhalte deutlich über den prognostizierten
Ergebniserwartungen.
Für die Zukunft sieht sich die Gesellschaft
insgesamt gut aufgestellt, um die notwendigen
Unterstützungsmaßnahmen zu leisten, welche
für das angestrebte Wachstum des Konzerns erforderlich
sind.
Vermögens- und Finanzlage
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
Veränderungen |
|
TEUR |
% |
TEUR |
% |
TEUR |
% |
| Anlagevermögen |
|
|
|
|
|
|
| Immaterielle Werte |
321 |
0 |
58 |
0 |
263 |
>100 |
| Sachanlagen |
267 |
0 |
328 |
0 |
-61 |
-19 |
| Finanzanlagen |
1.342.290 |
72 |
1.272.556 |
78 |
69.734 |
5 |
|
1.342.878 |
72 |
1.272.942 |
78 |
69.936 |
5 |
| Umlaufvermögen |
|
|
|
|
|
|
| Liquide Mittel |
160.558 |
9 |
146.234 |
9 |
14.324 |
10 |
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
2.126 |
0 |
1.897 |
0 |
229 |
12 |
| Forderungen verbundene
Unternehmen |
320.777 |
17 |
198.973 |
12 |
121.804 |
61 |
| Übrige
Forderungen/Abgrenzungen |
44.514 |
2 |
18.177 |
1 |
26.337 |
>100 |
|
527.975 |
28 |
365.281 |
22 |
162.694 |
45 |
| Vermögen |
1.870.853 |
100 |
1.638.223 |
100 |
232.630 |
14 |
| Eigenkapital |
|
|
|
|
|
|
| eingezahltes
Kapital |
580.000 |
31 |
480.000 |
29 |
100.000 |
21 |
| Rücklagen |
45.716 |
3 |
42.306 |
3 |
3.410 |
8 |
| Bilanzgewinn |
98.001 |
5 |
62.001 |
4 |
36.000 |
58 |
|
723.717 |
39 |
584.307 |
36 |
139.410 |
24 |
| lang-/mittelfristiges
Fremdkapital |
|
|
|
|
|
|
|
Pensionsrückstellungen |
1.085 |
0 |
1.406 |
0 |
-321 |
-23 |
| sonst.
Rückstellungen |
37 |
0 |
35 |
0 |
2 |
6 |
| Verbindlichkeiten
Kreditinstitute |
501.563 |
27 |
581.256 |
36 |
-79.693 |
-14 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
4.815 |
0 |
278 |
0 |
4.537 |
>100 |
|
507.500 |
27 |
582.975 |
36 |
-75.475 |
-13 |
| kurzfristiges
Fremdkapital |
|
|
|
|
|
|
|
Pensionsrückstellungen |
117 |
0 |
111 |
0 |
6 |
5 |
|
Steuerrückstellungen |
1.631 |
0 |
3.762 |
0 |
-2.131 |
-57 |
| Sonstige
Rückstellungen |
4.020 |
0 |
4.526 |
0 |
-506 |
-11 |
| Verbindlichkeiten
Kreditinstitute |
180.631 |
10 |
3.834 |
0 |
176.797 |
>100 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
2.098 |
0 |
1.673 |
0 |
425 |
25 |
| Verbindlichkeiten
Gesellschafter |
0 |
0 |
17.000 |
1 |
-17.000 |
>-100 |
| Verbindlichkeiten
verbundene Unternehmen |
449.657 |
24 |
438.016 |
27 |
11.641 |
3 |
| Übrige
Verbindlichkeiten/Abgrenzungen |
1.482 |
0 |
2.019 |
0 |
-537 |
-27 |
|
639.636 |
34 |
470.941 |
28 |
168.695 |
36 |
| Kapital |
1.870.853 |
100 |
1.638.223 |
100 |
232.630 |
14 |
Die Finanzanlagen erhöhten sich im Wesentlichen
durch die Zunahme von Ausleihungen an verbundene
Unternehmen. Darüber hinaus wirkten sich die im
Geschäftsjahr erfolgten Einzahlungen in die
Kapitalrücklagen von Tochtergesellschaften
anteilserhöhend aus. Auf Grund der Übernahme der
Mehrheitsanteile an der Med 360° SE erfolgte eine
Umbuchung von den Beteiligungen in die Anteile an
verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 147,3 Mio.
Die Erhöhung der liquiden Mittel um EUR 14,3
Mio. ist auf den Anstieg von Termingelder und Sichteinlagen
um EUR 48,8 Mio. zurückzuführen, während
sich die Wertpapiere um EUR 34,5 Mio. verringerten.
Zur optimalen Nutzung der verfügbaren Mittel,
der Senkung der Finanzierungskosten und Vereinheitlichung
der Bankkonditionen wird seit 2006 ein Cash-Pool-Verfahren
durchgeführt.
Im Zuge dessen bestehen Verträge für ein
automatisches Cash-Pooling mit zwei Banken. Die
Verträge sind bei Vorliegen eines wichtigen Grundes
durch die Vertragspartner mit sofortiger Wirkung
kündbar. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere aus
Sicht der Bank vor, wenn eine wesentliche Verschlechterung
der Vermögensverhältnisse der Sana Kliniken AG
eintritt.
Zum 31. Dezember 2023 bestanden in diesem
Zusammenhang mit 102 Tochtergesellschaften Vereinbarungen
über die Durchführung des Cash-Poolings.
Die Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR
121,8 Mio., was im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem
Anstieg der Forderungen aus
Ergebnisabführungsverträgen (EUR 28,5 Mio.) und
den gestiegenen Cash-Pool-Forderungen (EUR 18,3 Mio.)
steht. Daneben stiegen die Forderungen aus der
kurzfristigen Gewährung von Finanzmitteln an
Tochtergesellschaften in Höhe von EUR 71,6 Mio.
Der Gesellschaft stand insgesamt ein mittel- und
langfristiges Fremdkapital in Höhe von EUR 507,5 Mio.
(Vj. EUR 583,0 Mio.) zur Verfügung.
Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 19. April 2023
wurde das in 2020 beschlossene genehmigte Kapital von EUR
100.000.000,00 zur Erhöhung des Grundkapitals
verwendet, wodurch sich das eingezahlte Kapital von EUR
480,0 Mio. auf EUR 580,0 Mio. erhöhte.
Der Rückgang der mittel- und langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR
79,7 Mio. ist im Wesentlichen auf die fristigkeitsbedingte
Zuordnung ursprünglich langfristiger
Schuldscheindarlehen zu nun kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Darüber hinaus erfolgten Neuaufnahmen von
langfristigen Krediten in Höhe von EUR 101,0 Mio.,
während sich die kurzfristigen Kredite gleichzeitig
auf Grund planmäßiger Tilgungen verringerten. Es
besteht eine nicht genutzte Kreditlinie in Höhe von
EUR 58,5 Mio.
Der Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum
Vorjahr von EUR -40,9 Mio. auf EUR +49,5 verbessert. Der
Anstieg ist im Wesentlichen auf das verbesserte
Periodenergebnis zurückzuführen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat sich
von EUR -48,8 Mio. im Vorjahr auf EUR -30,0 Mio.
erhöht. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen eine im
Saldo erhöhte Einzahlungen aufgrund von
Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen
Finanzdisposition.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat
sich von im Vorjahr von EUR 133,7 Mio. um EUR 19,7 Mio. auf
EUR 114,0 Mio. verändert. Cashflow erhöhend
wirkten sich die Einzahlung in das Grundkapital in
Höhe von EUR 100,0 Mio. EUR sowie die verminderten
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten und
Gesellschafterdarlehen (EUR 122,1 Mio.) aus. Dagegen
verursachten geringere Einzahlungen aus der Aufnahme von
Krediten (EUR 214,7 Mio.) und erhöhte Zinszahlungen
(EUR 27,1 Mio.) eine Verringerung des Cashflows aus der
Finanzierungstätigkeit.
Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit
in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen
nachzukommen.
Chancen- und Risikobericht
Sana Governance Organisation
Die Sana Kliniken AG legt in besonderem Maße
Wert auf eine nachhaltige, rechtskonforme und
risikoadjustierte Unternehmensführung. Zur
Unterstützung des Vorstands sowie der
Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften
existieren verschiedene Risikopräventionssysteme, die
gemeinsam als Sana Governance möglichen Schäden
vorbeugen und Risiken für das Unternehmen minimieren
sollen.
Die gemeinsame Governance Organisation besteht aus
den Bereichen Betriebswirtschaftliches Risikomanagement,
Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement,
(Tax) Compliance Management, Datenschutz und
Datensicherheit, Internes Kontrollsystem und
Konzernrevision sowie Information Security. Der
systematische Austausch zwischen diesen Bereichen soll die
sichere, ordnungsgemäße, zweckmäßige
und wirtschaftliche Unternehmensführung
ermöglichen. Es existieren unterschiedliche
Risikopräventionssysteme, die gemeinsam als Sana
Governance möglichen Schäden vorbeugen und
Risiken für das Unternehmen minimieren sollen. Im
Rahmen der Governance Organisation bleiben die einzelnen
Risikopräventionssysteme in ihrer jeweiligen
etablierten und anerkannten Form erhalten, sollen aber
durch einen strukturierten Austausch untereinander
gemeinsam für eine abgestimmte und
empfängerorientierte Berichterstattung mit sowohl
qualitativen als auch quantitativen Risikoeinstufungen
sorgen.
Die regelmäßige Berichterstattung erfolgt
quartalsweise sowohl an den Vorstand als auch an den
Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG. Darüber hinaus wird
regelhaft im Prüfungsausschuss über die
Risikosituation berichtet. Ein weiteres zur Verfügung
stehendes Instrument ist die
Ad-hoc-Risikoberichterstattung. Mittels dieser werden
kritische Themen frühzeitig berichtet und Auswirkungen
können minimiert werden. Durch diese mehrstufige
Systematik kann gewährleistet werden, dass alle
Verantwortlichen und Entscheidungsträger zeitnah und
gleichzeitig vollumfänglich über risikobehaftete
Sachverhalte informiert sind.
Risikomanagementsystem
Der verantwortungsbewusste Umgang mit möglichen
Risiken ist für die Sana Kliniken AG Kernelement
solider Unternehmensführung, da unternehmerisches
Handeln immer auch mit Risiken verbunden ist. Chancen
werden im Risikomanagementsystem selbst nicht direkt
erfasst, da aufgrund des konservativen
Risikoverständnisses die Risiken immer isoliert und
vorsichtig behandelt werden.
Das Risikomanagement der Sana Kliniken AG
ermöglicht eine frühzeitige Identifizierung von
Risiken sowie die Etablierung nachhaltiger Strukturen,
welche die bewusste Risikosteuerung erlauben. Dabei werden
einerseits lokale Einzelrisiken, die in den
Tochtergesellschaften auftreten identifiziert und bewertet
während gleichzeitig zentrale branchenspezifische und
auch gesamtwirtschaftliche Risiken wie
Marktentwicklungen, politische Initiativen und
konkrete Gesetzgebungen auf Konzernebene in die
Risikobetrachtung einfließen. So ermöglicht das
Risikomanagementsystem der Sana Kliniken AG den Blick auf
die gesamte Risikolage des Konzerns. Die Bewertung und
Steuerung der dezentralen Risiken erfolgt durch die
Geschäftsführungen der jeweiligen
Tochtergesellschaften je nach individuellen Erfordernissen.
Hierzu ist vor Ort immer auch ein dezentraler
Risikomanagementausschuss etabliert, der dezentrale
Schnittstellen einbindet, um fachübergreifend
tätig zu werden. Gleichzeitig erhalten sie
Unterstützung von der zentralen Risikoorganisation.
Dieses Vorgehen gewährleistet das zeitnahe Eingreifen
durch zielgerichtete Steuerungsmöglichkeiten im
Bedarfsfall.
Nach Prüfung aller quartalsweisen
Risikomeldungen erfolgt, nach vorhergehender bedarfsweiser
Aggregation von Einzelrisiken, von Seiten des zentralen
Risikomanagements im Rahmen der Sana Governance, Risk und
Compliance-Strukturen die Risikoberichterstattung an den
Vorstand und den Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG.
Wesentliche und bestandsgefährdende Risiken sind nach
dem Grad ihrer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage gegliedert. Damit ist ein
verantwortungsbewusster Umgang mit Risiken gegeben, in dem
Strategien zur Vorgangsweise mit den jeweiligen
Themenstellungen abgeleitet werden. Ergänzend zur
regelmäßigen Berichterstattung ist ebenfalls ein
Ad-hoc Berichtswesen vorgesehen.
Risikomanagementprozess
Der Risikomanagementprozess soll gewährleisten,
dass Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden
können, sodass sich negative Auswirkungen am
effizientesten minimieren lassen und die Erreichung
strategischer, operativer und wirtschaftlicher Ziele nicht
gefährdet sind. Unterstützt werden die folgend
dargestellten Schritte des Risikomanagementprozesses durch
die eingesetzte Risikomanagementsoftware.
Risikoidentifikation
Um eine strukturierte Risikoidentifikation und
-beschreibung gewährleisten zu können, erfolgt
dies anhand des zentral festgelegten Risikoatlas, der
sowohl zentral als auch dezentral Anwendung findet. Die
hier definierten Handlungsfelder bilden systematisch die
relevanten Bereiche und Risikosituationen ab. Der
Risikoatlas ist ein lebendes System, das immer auch die
Beschreibung individueller und neuer Risiken aufgrund sich
ändernder Anforderungen ermöglicht. Insbesondere
im Rahmen der Geschäftsfelderweiterung werden weitere
Risiken ergänzt und die Handlungsfelder nach Bedarf
angepasst. Darüber hinaus zeigen auch die
Handlungsfeldverantwortlichen durch die Formulierung von
Zentralrisiken Felder auf, in denen vor Ort individuelles
Handeln erforderlich ist, aber auch auf Konzernebene
übergreifende Strategien erarbeitet werden.
Risikobewertung
Die Risikobewertung der identifizierten lokalen
Einzelrisiken ist abhängig von der jeweiligen
Situation der einzelnen Gesellschaften und kann von
Gesellschaft zu Gesellschaft sehr unterschiedlich
ausfallen. Daher werden die Einzelrisiken dezentral
bewertet. Die Quantifizierung und Priorisierung der Risiken
erfolgt anhand des jeweiligen Schadenserwartungswerts, der
sich aus dem Produkt der Eintrittswahrscheinlichkeit und
der finanziellen Auswirkung errechnet. Die
Eintrittswahrscheinlichkeit gibt an, in welchem Zeitraum
das Risiko eintreten könnte. Die finanzielle
Auswirkung folgt dem mittelbaren oder unmittelbaren Effekt
auf das wirtschaftliche Ergebnis.
Die durch die Handlungsfeldverantwortlichen
identifizierten Zentralrisiken werden zentral bewertet. Die
Einschätzung erfolgt anhand der themen- und
marktspezifischen Risikosituation in Abstimmung mit dem
zentralen Risikomanagement.
Die branchenspezifischen Risiken werden aufgrund
vielschichtiger Sachverhalte qualitativ beschrieben und
nicht unmittelbar monetär bewertet. Dennoch werden
umfangreiche Maßnahmen ergriffen, die eine
Risikominimierung zur Folge haben. Diese Maßnahmen
können zu Prozessanpassungen führen, um der
Komplexität der übergeordneten,
branchenspezifischen Risiken gerecht zu werden.
Risikosteuerung
Für die Festlegung der Steuerungsmaßnahmen
sind die Wesentlichkeit und die Auswirkung der Risiken
maßgeblich. Es obliegt den Risikoverantwortlichen,
auf Ebene der dezentralen Unternehmenseinheiten die
Maßnahmen zu definieren.
Hierzu zählen Maßnahmen zur
Risikovermeidung, zum Risikotransfer auf Dritte oder zur
Risikominderung, mit dem Ziel, die
Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die finanzielle Auswirkung
zu minimieren. Die Bewertung der Risiken, aber auch der
Maßnahmen bildet hierbei die Entscheidungsbasis. Bei
den Zentralrisiken werden die erforderlichen
Steuerungsmaßnahmen durch die
Handlungsfeldverantwortlichen und das
Konzernrisikomanagement vorgegeben bzw. abgestimmt.
Risiko-Controlling
Die Aktualität, die Eintrittswahrscheinlichkeit
und die finanzielle Auswirkung der identifizierten Risiken
unterliegen einer kontinuierlichen Prüfung. Diese
erfolgt unter Berücksichtigung lokaler sowie
politischer Rahmenbedingungen bzw. bereits
durchgeführten Maßnahmen zur Risikosteuerung,
die eine veränderte Risikoeinschätzung zur Folge
haben können. Die Umsetzung der
Risikosteuerungsmaßnahmen an sich wird nachgehalten.
Internes Kontrollsystem (IKS)
Der Fokus des internen Kontrollsystems im Sana
Konzern (Sana IKS) liegt auf der Sicherstellung der
Einhaltung der Geschäftspolitik, der
Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens, der
Vorbeugung von Vermögensschäden und der
Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die im Sana IKS
definierten Kontrollen zielen dabei sowohl auf die
Vermeidung von (Arbeits-)Fehlern als auch auf die
Verhinderung doloser Handlungen ab. Die relevanten
gesetzlichen Vorgaben werden hierbei als Mindestanforderung
herangezogen.
Die Grundsätze und Rahmenbedingungen des Sana
IKS sind in der korrespondierenden Konzernrichtlinie
verbindlich definiert und bekanntgegeben. Durch gezielte
Maßnahmen zur Risikoprävention, durch die
Einhaltung der Grundsätze der
Verhältnismäßigkeit und Transparenz sowie
durch kontinuierliche Weiterentwicklung werden
Funktionalität und Wirksamkeit des Sana IKS
gestärkt. Bei der Ausführung von
Kontrollmaßnahmen entlang der wesentlichen
Geschäftsprozesse im Konzern liegt die Betonung auf
der Implementierung einer angemessenen Funktionstrennung,
um rechtzeitig Fehler im Prozess zu identifizieren und
dolose Handlungen sowie Machtbissbrauch durch die
Errichtung hoher Hemmschwellen und die Herstellung von
Transparenz zu verhindern. Das Sana IKS macht insgesamt
sowohl von präventiven und nachgelagerten als auch von
manuellen und automatisierten Kontrollen in den genutzten
IT-Systemen Gebrauch.
Die Definition und Einhaltung eines
Mindestkontrollniveaus wird bei Sana durch konzernweit
anzuwendende IKS-Mindeststandards, die sowohl
Kontrollanforderung als auch zu implementierende
Kontrollmaßnahmen vorgeben, sichergestellt. Dadurch
wird Vergleichbarkeit der Prozesse und Strukturen innerhalb
der verschiedenen Business Units etabliert sowie
zusätzliche Möglichkeiten zur Prozessbewertung
und -steuerung implementiert. Mindestens im jährlichen
Rhythmus werden diese Festlegungen anhand der aktuellen
Risikolage, der strategischen Ziele sowie der sich
verändernden internen und externen Anforderungen an
den Sana Konzern überprüft und bei Bedarf
angepasst. Dabei werden für die verschiedenen Business
Units individuell zugeschnittene Mindeststandard-Kataloge
festgelegt.
Für die operative Ausgestaltung, Zuweisung von
internen Verantwortlichkeiten und Durchführung der
Kontrollen der Mindeststandards ist die
Geschäftsführung jeder Einheit verantwortlich.
Als unabhängige und objektive Überwachungs- und
Kontrollinstanz prüft die Konzernrevision im Auftrag
des Vorstands regelmäßig die Einhaltung von
internen und externen Vorgaben sowie Richtlinien und
trägt dadurch zu einer kontinuierlichen Verbesserung
des konzernweiten Governance-, Risk- und
Compliance-Management-Systems (GRC-System) bei.
Übergreifend erfasst, bündelt und bewertet das
Sana GRC-Board in seinen quartalsweisen Sitzungen die
Risikolage im Sana Konzern und stimmt über damit
verbundene konzernweite Maßnahmen zur Steuerung der
Risiken ab.
In der Gesamtbetrachtung wird das übergreifende
Sana IKS auf Basis der Ergebnisse der dezentral und
softwaregestützt durchgeführten IKS-Selbstaudits,
der Erkenntnisse aus Prüfungen der Konzernrevision und
sonstiger unabhängiger Auditinstanzen überwacht
und als wirksam eingestuft.
Risikolage nach Handlungsfeldern
Wie bereits im Risikomanagementprozess beschrieben,
werden die Risiken nach Handlungsfeldern strukturiert, um
eine Übersichtlichkeit der Risiken und eine
Einschätzung der gesamten Risikolage zu
gewährleisten. So lassen sich Entwicklungen schneller
erkennen und übergeordnete Steuerungsmaßnahmen
definieren.
Bau und Technische Verwaltung
Bedeutende Risiken der Krankenhauslandschaft in
Deutschland liegen im Bereich Bau und der Bausubstanz der
Häuser (so auch einzelner Sana Kliniken) infolge des
Investitionsstaus. Dies spiegelt nach wie vor die
Finanzierungssituation der Bundesländer wider, die
ihrer Förderverpflichtung nicht in ausreichendem
Maße nachkommen. Die mangelnde Finanzierung von
Investitionsmaßnahmen führt immer häufiger
dazu, dass Investitionen zeitlich geschoben werden. Dies
kann zu ungeplanten Sanierungsmaßnahmen führen,
die sowohl ungeplante Mehraufwendungen als auch, durch den
Kapazitätsverlust an Betten und OP-Leistungen,
Erlösausfälle mit sich bringen können.
Gleichzeitig spielten im Jahr 2023 weiterhin aufgrund
der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die
allgemeinen Baukostensteigerungen und möglichen
Bauverzögerungen bei laufenden Bauprojekten eine
Rolle. Die Sana Kliniken reagieren auf diese Unsicherheit
bzw. Planungs- und Umsetzungsrisiken mit einer weiterhin
bewussten Investitionstätigkeit. Die einzelnen
Konzerngesellschaften werden zudem bei der Bearbeitung der
komplexen Bauthemen durch die in der Sana Immobilien
Service GmbH angesiedelten Experten unterstützt.
Informationstechnologie
Die Anzahl von Cyberangriffen auf Krankenhäuser
und Gesundheitseinrichtungen hat im vergangenen Jahr
weltweit weiterhin signifikant zugenommen. Die Angriffe
finden zunehmend technisch komplex und hochprofessionell
statt. Die Angreifer nutzen Schwachstellen in Standard
IT-Komponenten der etablierten Hersteller und werden
vielfach erst Monate nach dem Angriff bei entsprechendem
-bei Sana bisher nicht erfolgtem - Schadenseintritt
festgestellt. Unter anderem können erfolgreiche
Angriffe mit Ransomware zu einem Totalverlust des
Datenbestandes (Verschlüsselung des Datenbestandes),
einer damit einhergehenden mehrtägigen
Betriebsunterbrechung und zu einer hohen
Lösegeldforderung führen. Diesem Risiko begegnet
Sana mit einer laufenden Verbesserung der Abwehr von
Cyberangriffen, indem wir in 2023 weiterhin Maßnahmen
erfolgreich eingeleitet und umgesetzt haben.
Die im Sana Konzern im Jahr 2023 weiterhin forcierte
Transformation zum zukunftsfähigen digitalen
Gesundheitsdienstleister geht mit der zunehmend komplexen
IT-Vernetzung in den Kliniken einher. Der moderne
Behandlungsprozess des Patienten von der Aufnahme über
Diagnostik und Behandlung bis hin zur Entlassung und
Dokumentation ist heutzutage IT-gestützt und soll
dahingehend noch verbessert
werden. Ein Ausfall der Systeme im täglichen
Betrieb und/oder bei der Einführung neuer Systeme
könnte teilweise zu einer massiven Einschränkung
in der Leistungserbringung führen. Vor dem Einsatz
neuer Technologien und Verfahren werden daher umfassende
Evaluierungen und Tests durchgeführt. Zudem erfolgt
eine regelmäßige Wartung und Kontrolle der
eingesetzten Hard- und Software durch die Sana IT Services
GmbH, ebenso wie der Austausch und die Modernisierung der
Komponenten.
Mit den durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)
bereitgestellten Mitteln besteht weiterhin die große
Chance, die in der Digitalisierungsstrategie der Sana
verankerten Projekte fokussiert und zeitnahe umzusetzen.
Gleichzeitig bestehen die Risiken der fristgerechten
Mittelverwendung sowie deren angemessener Dokumentation.
Diesen Risiken wird mit der zentralen Betreuung durch ein
etabliertes Projektbüro und einer engmaschigen
Überwachung begegnet.
Patientenmanagement und
-abrechnung
Die branchenspezifische Risikosituation war und ist
geprägt durch die anstehende Krankenhausreform, zu der
im Jahr 2023 sowohl ein Eckpunktepapier als auch erste
Arbeitspapiere zum Gesetzesentwurf veröffentlicht
wurde. Risiken bestehen durch die noch bestehende
Unbestimmtheit vieler Aussagen zur Krankenhausreform und
damit einhergehende Planungsunsicherheit, genauso wie die
Unklarheit zur Finanzierung der Transformationskosten. Im
Zusammenhang mit den fundamentalen Reformansätzen ist
der Trend zur Ambulantisierung zusätzlich eine
Herausforderung für die Kliniken. Neben der bereits
erfolgten Erweiterung des AOP-Katalogs mit Wirkung seit dem
1. Januar 2023 wurde Ende 2023 auch die
Hybrid-DRG-Verordnung verkündet (Inkrafttreten 1.
Januar 2024).
Sana nutzt die mit diesen externen Vorgaben
einhergehenden Chancen aktiv, indem frühzeitig
Strukturanpassungen analysiert und umgesetzt werden.
Gleichzeitig kann dies das Risiko der
Erlöseinbußen, bedingt durch fehlende
Möglichkeiten der kurzfristigen Umstellung von
Versorgungsangeboten, nicht vollständig kompensieren.
Personalmanagement
Im Personalbereich bestehen die primären Risiken
im Zusammenhang mit der Nachbesetzung offener Stellen. Der
Fachkräftemangel spiegelt sich
branchenübergreifend in nahezu allen Berufsgruppen
wider. Er betrifft bei Sana nicht nur den
medizinisch-pflegerischen Bereich, sondern ebenso
administrative Aufgaben und andere Geschäftsfelder.
Weitere Risiken bestehen durch Personalausfälle,
ungeplante Lohnanpassungen und ausstehende
Tarifverhandlungen. In einem Sana Klinikum besteht mit der
Aufforderung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen über
einen sogenannten Tarifvertrag Entlastung für das
nichtärztliche Personal, insbesondere für den
Pflegedienst das Risiko, dass angesichts des
Fachkräftemangels, die über die gesetzlichen und
untergesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Forderungen zu
Personalvorgaben nicht durch einen entsprechenden
Personalaufbau erfüllt werden können. Sana
begegnet dem Risiko mit standortindividuellen Angeboten zu
flexibleren Arbeitszeiten sowie planbareren dienstfreien
Zeiten.
Um dem dauerhaften Wettbewerb um ausreichendes und
gut qualifiziertes Personal gerecht zu werden und das Thema
Personal und Unternehmenskultur ganzheitlich noch mehr zu
fokussieren, erfolgte bei der Sana Kliniken AG im Jahr 2023
und mit der Neubesetzung der Vorstandsposition Chief People
& Culture Officer (CPCO) die Neuausrichtung der
entsprechenden Unternehmensbereiche.
Zur langfristigen Bindung der Mitarbeiter und zur
Steigerung unserer Attraktivität als Arbeitgeber
werden zudem bereits langjährig nach Berufsgruppen
differenzierten Schulungs- und
Personalentwicklungsprogramme angeboten und flexible,
lebensphasen-orientierte Arbeitszeitmodelle sind
gängige Praxis. Weitere Eckpfeiler unseres
Personalmanagements sind ebenfalls die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf und ein konzernweites betriebliches
Gesundheitsmanagement.
Unternehmensentwicklung und
-kommunikation
Das Kerngeschäft der Sana Kliniken AG ist der
Betrieb von Krankenhäusern und medizinischen
Einrichtungen. Dabei stellt die bestmögliche
Patientenversorgung auf höchstem medizinischem
Qualitätsniveau die oberste Maxime des täglichen
Handelns für Sana dar. Als übergeordnetes
branchenspezifisches und strategisches Risiko ist für
Sana die anstehende Krankenhausreform zu sehen, die neben
der zunehmenden Ambulantisierung die Versorgungslandschaft
in Deutschland verändern wird.
Sana begegnet diesen Entwicklungen mit einer
kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung des
Beteiligungsportfolios. Hierbei stehen sowohl die Steuerung
der Risiken aus dem möglichen Wegfall von
Leistungsbereichen und der Kürzung von
Vergütungen, als auch die gleichzeitige Nutzung von
Chancen im Vordergrund. So geht der fortschreitende Trend
zur Ambulantisierung auf Basis der bereits im Sana Konzern
aufgebauten ambulanten Strukturen mit einer verbesserten
Möglichkeit zur Hebung von wirtschaftlichen
Potentialen einher. Ebenfalls wird versucht, möglichen
Leistungsverschiebungen auf Basis von Insolvenzen im
Klinikbereich entgegenzukommen und die sich daraus
eröffnenden Potentiale zu realisieren.
Weiterhin arbeitet die Sana Kliniken konsequent an
Geschäftsfelderweiterungen, um sich breiter
aufzustellen und die Versorgungskette umfassender bedienen
zu können. Durch die vertikale Erweiterung des
Leistungsangebots beteiligt sich Sana an der gesamten
Wertschöpfungskette rund um die stationäre
Versorgung von Patienten. Die Zielsetzung dabei ist, mit
optimierten Abläufen und durchdachten Dienstleistungen
aus einer Hand sowohl die Versorgungsqualität für
die Patienten als auch die Prozessqualität für
die Krankenhäuser zu steigern.
Als einer der größten Akteure im deutschen
Gesundheitswesen befindet sich die Sana Kliniken AG stets
in der öffentlichen Wahrnehmung. Dabei steht Sana
für eine transparente und an der Sache orientierten
Kommunikation. Die eigenen Positionen, die
Unternehmensziele sowie die eigenen Werte werden
unverkennbar und unter bewusstem Einsatz der verschiedenen
Kommunikationsmedien dargestellt.
Budget
Die qualitätsgesicherte medizinische
Leistungserbringung in einem hochkompetitiven Marktumfeld
ist die wichtigste Säule der Sana Kliniken AG. Die
Vereinbarungsfähigkeit der erbrachten Leistungen ist
ein wesentlicher Bestandteil der Budgetverhandlungen. Dabei
geht es zum einen darum, die bereits in den Vorjahren
verhandelten Budgets weiterzuentwickeln, aber auch, ein
verändertes Leistungsportfolio im Rahmen von
Verhandlungen budgetseitig umzusetzen. Insbesondere der
Ausbau von Kapazitäten, die Einführung
innovativer Therapieformen sowie ambulant und
stationär vernetzte Versorgungsangebote bedürfen
strukturierter und mit Fakten untermauerter Verhandlungen
mit den Kostenträgern. Die Inhalte, aber auch die
Komplexität der in den Budgetverhandlungen zu
verhandelnden Sachverhalte nehmen ständig zu. So
wurden ab 2020 im Rahmen des
Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) die Kosten des
Pflegepersonals, das zur Versorgung der Patienten auf
bettenführenden Stationen zum Einsatz kommt, aus dem
DRG-System ausgegliedert und über separate
Pflegebudgets abgebildet und vergütet. Hinzu kommen
stetig neue Bestandteile, wie z. B. die 2023
eingeführten Zuschlagsregelungen zur Sicherstellung
der Geburtshilfe und Pädiatrie. Zuletzt wurde auch im
Rahmen des Krankenhauspflegeentlastungsgesetzes (KHPflEG)
der Zeitraum vorgegeben, in dem die Verhandlungen unter den
Vertragsparteien durchzuführen sind.
Hinzu kommt eine Ausweitung von Struktur- und
Qualitätsvorgaben durch den Gemeinsamen
Bundesausschuss (G-BA). Damit nehmen sowohl die
Herausforderung, diese personell wie auch strukturell
nachvollziehbar zu erfüllen, wie auch mögliche
Auseinandersetzungen mit dem Medizinischen Dienst
hinsichtlich der Auslegung der Vorgaben zu. Zusätzlich
dazu gibt es immer wieder höchstrichterliche
Entscheidungen, die zu weiteren Vorgaben führen. Das
Jahr 2024 wird darüber hinaus von den Auswirkungen der
Umsetzung der aktualisierten Pflegepersonalregelung PPR 2.0
sowie den Unsicherheiten hinsichtlich der finalen Parameter
und des Zeitrahmens zur Umsetzung der angekündigten
Krankenhausreform geprägt sein. Alle diese
Themenbereiche haben in unterschiedlicher Art und Weise
Auswirkungen auf die Budgetverhandlungen der Häuser.
Um diesen Risiken im Handlungsfeld Budget
präventiv entgegenzutreten und sie minimal zu halten,
hat Sana den Konzernbereich Budgetmanagement etabliert,
dessen Fachleute mit ihrer Expertise diesen
Themenstellungen begegnen.
Finanzwesen
Das Handlungsfeld Finanzwesen betrachtet die
Betriebs- und Investitionskostenfinanzierung, die
Gesetzgebung und Rechtsnormen in diesem Bereich sowie
Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiken. Zur Steuerung
identifizierter Risiken bündeln spezialisierte
Fachbereiche des Finanzwesens der Sana Kliniken AG zentral
und regional Kompetenzen, um die Organisationseinheiten des
Sana Konzerns zu beraten und zu begleiten.
Finanzierungs- und
Liquiditätsrisiken
Ein Liquiditätsrisiko ergibt sich, wenn
Finanzmittel oder Fremdkapital nicht in ausreichendem
Maß zur Verfügung stehen, um fällige
Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich und
fristgerecht bedienen zu können. Darüber hinaus
besteht das Risiko, bei außerordentlichen und
ungeplanten Liquiditätsengpässen nachteilige
Finanzierungskonditionen akzeptieren zu müssen. Im
Sana Konzern werden das Liquiditäts- und
Anlagemanagement sowie das Finanzierungsportfolio durch den
Konzernbereich Treasury und Corporate Finance
kontinuierlich überwacht und aktiv gesteuert.
Der Sana Konzern steuert nach konservativen
Finanzzielen. Dabei stehen die Sicherung der
Liquidität sowie die Planungssicherheit zur
Optimierung der Refinanzierungskosten dauerhaft im Fokus.
Basis ist eine auf Langfristigkeit ausgerichtete
Finanzierungsstruktur sowie eine solide kurz- bis
mittelfristige, nicht ausschließlich
renditeorientierte Anlagestrategie. Zur Risikovermeidung
erfolgt eine Diversifizierung nicht nur nach Laufzeiten und
Banken, sondern auch nach verschiedenen Finanzinstrumenten
und Märkten. Die hierfür erforderlichen Parameter
sind in der Anlagerichtlinie des Konzerns manifestiert und
werden regelmäßig an die aktuellen
Marktbedingungen adjustiert. Im Rahmen von
Fremdkapitaltransaktionen hat sich die Sana Kliniken AG
gegenüber den Kreditgebern zur Einhaltung einer
Verschuldungskennziffer in Form eines marktüblichen
Covenants verpflichtet. Dieser referenziert auf das
operative Ergebnis (EBITDA) in Relation zur
Nettoverschuldung. Der Vorstand geht auf der Basis
aktueller Planungen davon aus, den Covenant auch in den
Folgeperioden mit ausreichend Spielraum einzuhalten.
Neben hohen Finanzmittelbeständen stehen dem
Konzern nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur
Verfügung. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund des
soliden Geschäftsmodells schätzt der Vorstand die
Eintrittswahrscheinlichkeit von Finanzierungs- und
Liquiditätsrisiken als sehr gering und steuerbar ein.
Zinsrisiken
Die konservative Zinsstrategie wird im Sana Konzern
ebenfalls aktiv gesteuert. Die Finanzschulden sind mit ca.
80 Prozent fest verzinst oder mit Derivaten abgesichert,
sodass im Geschäftsjahr 2023 wiederum nur ein
moderates Zinsrisiko bestand.
Die kurzfristig zur Verfügung stehenden liquiden
Mittel wurden in Form von Termingeldanlagen,
festverzinslichen Wertpapieren, Geldmarktfonds und
Commercial Papers mit einwandfreier Bonität sowie
Kontokorrentkonten bei den Kernbanken vorgehalten. Im
Geschäftsjahr 2023 konnte eine Durchschnittsverzinsung
von rund 3,03 Prozent erreicht werden. Die erzielte Rendite
lag damit auf dem vergleichbaren durchschnittlichen
Geldmarktniveau (EURIBOR) des Jahres 2023. Für die
Folgeperiode gehen wir von ähnlichen Marktbedingungen
aus. Sana wird auch in Zukunft an der seitens des Vorstands
vorgegebenen konservativen Anlage- und
Finanzierungsstrategie festhalten. Dies manifestiert sich
auch in der verbindlichen Vorgabe, dass keine Spekulation
mit Finanzinstrumenten betrieben wird.
Wir haben die Auswirkung von Veränderungen
unserer wichtigsten Zinssätze auf Gewinn und
Eigenkapital analysiert. Dabei wurden ebenfalls Zinsrisiken
aus den beizulegenden Zeitwerten von Schuldscheindarlehen,
die überwiegend mit Cashflow-Hedges abgesichert sind,
berücksichtigt. Die Veränderungen der
beizulegenden Zeitwerte der abgesicherten Positionen und
der Zinssicherungsinstrumente führten im
Geschäftsjahr 2023 zu marktüblichen Effekten in
der Gewinn- und Verlustrechnung. Weiterhin haben wir eine
Zinssensitivitätsanalyse vorgenommen. Nach
Einschätzung des Vorstands stellt die Zinssatzanalyse
eine realistische Beurteilung unseres derzeitigen sehr
geringen Zinsrisikos dar.
Da die Geschäftstätigkeit des Sana Konzerns
überwiegend auf Deutschland ausgerichtet ist, bestehen
Fremdwährungsrisiken nur in sehr geringem Umfang.
Die Finanzmärkte unterliegen stetig schwankenden
Rahmenbedingungen, die sich auch auf die
Finanzierungskosten auswirken können. Der Vorstand
geht jedoch weiterhin davon aus, dass wesentliche Effekte,
in Form von Schwankungen im Marktzinsniveau und auch bei
den Risikospreads, durch die aktive Steuerung und
Überwachung sowie die konstant gute Bonität des
Sana Konzerns kompensiert werden können.
Medizintechnik
Im Bereich der Medizintechnik bestehen an Kliniken
grundsätzlich Risiken durch den Ausfall von
medizinischen Großgeräten. Verstärkt wird
dies, wenn die Geräte veraltet sind und nicht
rechtzeitig ausgetauscht werden können. Ein Ausfall
von Medizintechnik ist für die Behandlung der
Patienten problematisch und birgt auch ein hohes
wirtschaftliches Risiko, wenn Leistungen nicht wie geplant
erbracht werden können und gleichzeitig
kostenintensive Instandsetzungsmaßnahmen und / oder
hohe Investitionskosten erforderlich werden.
In sämtlichen Fragestellungen rund um die
Medizintechnik werden die einzelnen Kliniken von der Sana
Medizintechnisches Servicezentrum GmbH sowie der Med
360°SE begleitet. Die Sicherstellung der
funktionierenden Medizintechnik ist für eine
medizinische Versorgung auf hohem Niveau notwendig. Dies
wollen wir unseren Patienten stets anbieten können.
Gut geschulte Mitarbeiter sind fortwährend im Einsatz,
um die Risiken in diesem Bereich möglichst gering zu
halten und negative Auswirkungen in jeder Hinsicht zu
minimieren.
Materialwirtschaft und
Einkaufsverbund
Der Einkaufsverbund der Sana Kliniken AG ist einer
der größten in Deutschland. Dabei verlassen sich
die Kliniken trägerübergreifend auf die Kompetenz
der Sana im Bereich Einkauf von klinischen und
nichtklinischen Verbrauchsgütern,
Investitionsgütern und Arzneimitteln. Die seit Jahren
stabilen Beziehungen mit den Geschäftspartnern der
Industrie erfahren durch die Krisen eine
Belastungsprüfung. Mit strategischen
Geschäftspartnerschaften und langfristigen
Rahmenverträgen ist die Sana darauf gut vorbereitet.
Diese gilt es weiterzuentwickeln und an die neue Situation
anzupassen. Insolvenzen seitens der Geschäftspartner,
Kostensteigerungen für Materialien und
Nachverhandlungen ergeben ein erhöhtes Ergebnisrisiko.
Die Sana in der Einkaufskooperation begegnet dem mit einer
Mehr-Lieferantenstrategie und Verbindlichkeit im Handeln.
Weiterhin spielten mit Blick auf die wirtschaftliche
Versorgungssicherheit auch im Jahr 2023 die Themen
Inflation und Lieferengpässe eine wesentliche Rolle
für die Risikobetrachtung im Bereich
Materialwirtschaft und Einkaufsverbund. Die
Größe der Sana Einkauf & Logistik GmbH ist
ein entscheidender Vorteil, um optimale Preise zu erzielen.
Unsere umfassende Expertise unterstützt die Kliniken
in Bezug auf Planung und Steuerung eines bedarfsgerechten
Portfolios und berücksichtigt dabei den gesamten
Versorgungsprozess für eine optimale
Patientenversorgung. Der Sana Einkaufsverbund sorgt durch
kontinuierliche Markt- und Produktbeobachtungen für
ein attraktives und qualitativ hochwertiges
Leistungsangebot, sodass Risiken für die
Kontinuität, Lieferfähigkeit und
Investitionssicherheit bei Beschaffungen weitgehend
minimiert oder vermieden werden können.
Medizinische Leistungserbringung
Die Sana Kliniken AG betreibt als größter
unabhängiger Gesundheitsdienstleister in Deutschland
medizinische Einrichtungen in der stationären und
ambulanten Patientenversorgung. Risiken bestehen in diesem
Handlungsfeld zum einen im drohenden Wegfall von
Leistungsbereichen in einzelnen Einrichtungen durch die
regulativen Anforderungen des Gesetzgebers, wie
Mindestanforderungen an Personal, Leistungszahlen und
Strukturvorgaben. Zum anderen bestehen Risiken im Mangel an
qualifizierten Mitarbeitern in Medizin und Pflege und in
der Reputation der Einrichtung bezüglich der
Qualität. Sana begegnet diesen Herausforderungen mit
aktiver Beobachtung des regulatorischen Umfelds,
übergreifender Bewertung der Auswirkung für die
Gesellschaften und einem möglichst zeitnahen und
aktiven Management unmittelbar im Bereich der Einrichtungen
als auch durch die Erweiterung des Geschäftsfeldes zum
ganzheitlichen Gesundheitsversorger.
Der Konzernbereich Qualitätsmanagement und
klinisches Risikomanagement steuert und koordiniert alle
qualitäts- und patientensicherheitsrelevanten Aufgaben
und Themen gemäß den gesetzlichen und
untergesetzlichen Vorgaben. Er ist verantwortlich die
Risiken aus Qualität in der direkten medizinischen
Leistungserbringung zu reduzieren.
Das klinische Risikomanagement im Sana Konzern ist
aus mehreren proaktiven und reaktiven Methoden und
Instrumenten zur Sicherung der Patientensicherheit und
einer qualitativ hochwertigen medizinischen
Leistungserbringung aufgebaut. Das
Qualitätssicherungssystem der Sana ermöglicht die
Meldung, Darstellung und Analyse qualitätsbezogener
Ergebnisse der Patientenversorgung und bietet eine
kontinuierliche Informationsgrundlage für die
Durchführung von Fallanalysen, M&M-Konferenzen und
Peer Reviews im medizinischen und pflegerischen Bereich.
Als Methode der Risikoprävention wurde das System der
Sana Patientensicherheit (PaSi) entwickelt. Es richtet sich
auf die Identifikation hoher Risiken auf Basis eines
Risikokatalogs definierter Präventionsmaßnahmen,
die in einer Risikomatrix bewertet und der Umsetzung von
Maßnahmen zur Gewährleistung der
Patientensicherheit zugeführt werden. Die Erfassung
der vom Patienten berichteten Ergebnis- und
Lebensqualität ist ein fundamentaler Bestandteil der
Patientenorientierung mit hoher Relevanz in den
Einrichtungen der Sana. Die Ergebnisse werden digitalisiert
über das System Sana PROMs (Patient Reported Outcome
Measures) erfasst und ausgewertet. Ergänzt werden
diese Elemente durch flankierende Maßnahmen zur
Risikoprävention Hygiene des Sana Bereichs Hygiene und
Infektiologie.
Trotz höchster Qualitätsansprüche an
die medizinische und pflegerische Versorgung verbleibt ein
geringes Maß an Restrisiken. Zur Absicherung dieser
Risiken sind Versicherungspolicen im Rahmen von
Betriebshaftpflichtversicherungen abgeschlossen worden.
Tertiärbereiche
Neben der täglichen medizinischen und
pflegerischen Arbeit unmittelbar am Patienten fallen auch
im Hintergrund Tätigkeiten im sogenannten
Sekundär- und Tertiärbereich an. Hier hat Sana
für die Bereiche Informationstechnologie,
Medizintechnik, Einkauf, Logistik, Speiseversorgung,
Reinigung, Transportdienste, Zentralsterilisation,
Haustechnik und Wäscheversorgung spezialisierte
Servicegesellschaften etabliert. Die konzernweite
Ausrichtung der Gesellschaften erlauben Best Practices und
innovative Ansätze, die allen Einrichtungen der Sana
Kliniken AG zugutekommen.
Die Konzentration von Know-how, die Zusammenarbeit
mit erfahrenen Branchenspezialisten sowie Effekte durch die
Bündelung von Mengen führen zu weiteren Vorteilen
für die Gesellschaften. Die Prozesse der
Tertiärleistungen stehen in direkter Wahrnehmung
unserer Patienten und unterliegen strengen und komplexen
Anforderungen im Bereich Hygiene und
Versorgungsqualität. Die transparente Risikolage
erlaubt eine kurze Reaktionszeit bei sich abzeichnenden
Fehlentwicklungen.
Unternehmerische Chancen
Die Gesundheitsbranche und insbesondere das
Krankenhauswesen waren in den letzten Jahren von
verschiedenen regulatorischen Eingriffen geprägt, die
viele neue grundlegende Regelungen für die
Organisation der Krankenhäuser mit sich gebracht
haben. Folge dieser Entwicklung sind auch gravierende
Auswirkungen auf das Finanzierungssystem. Gleichzeitig gibt
es einen enormen Wettbewerbsdruck, insbesondere um
personelle Ressourcen. Darüber hinaus prägt die
Unsicherheit im Zusammenhang mit der Krankenhausreform die
gesamte Branche. Daher werden gesamtwirtschaftliche und
branchenspezifische Entwicklungen laufend analysiert und
bewertet und in einem systematischen Austausch zwischen den
Unternehmensbereichen im Strategie- und Planungsprozess
abgebildet. Eine kurze Reaktionszeit auf die
Veränderungen ermöglicht einen Wettbewerbsvorteil
gegenüber der Konkurrenz. Insbesondere durch unser
aktives Portfoliomanagement und kooperativen Ansätzen
können Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet,
vertieft und genutzt werden. So ist es möglich, die
Herausforderungen positiv zu nutzen.
Der Vorstand der Sana Kliniken AG sieht den Konzern
hier in einer guten Ausgangssituation für die
kommenden Aufgaben. Dabei spielt es eine wesentliche Rolle,
Chancen und Risiken zu erkennen und zu nutzen. Nicht
zuletzt ergeben sich dadurch auch Synergiepotenziale, die
durch den regelmäßigen internen Austausch der
einzelnen Bereiche angehoben werden können.
Nachhaltiges qualitatives Wachstum
-intern und extern
Der Sana Konzern strebt ein kontinuierliches und
nachhaltiges qualitatives Wachstum an. Die sich
abzeichnende Entwicklung auf dem Gesundheitsmarkt,
insbesondere der demografische Ausblick, die steigende
Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen bei einem
gleichzeitigen Trend zur Ambulantisierung sowie der
wissenschaftliche und technische Fortschritt, bietet
zusätzliche Potenziale für den Sana Konzern.
Gleichzeitig steht das deutsche Gesundheitswesen mit der
Krankenhausreform 2024 vor einem der größten
Umbrüche der vergangenen Jahrzehnte. Daraus lassen
sich aufgrund der aktiven Marktbeobachtung und der
langjährigen Erfahrung bei der Steuerung organischen
und anorganischen Wachstums Chancen für eine
nachhaltige Unternehmensentwicklung mit zusätzlichen
Synergien und Skaleneffekten generieren. Die Lage hat sich
innerhalb der politischen Situation insofern geändert,
dass die Politik durch in der Vergangenheit, aber auch mit
der aktuellen Diskussion zur Krankenhausreform einen
Konsolidierungskurs eingeschlagen hat, hin zu Konzentration
der Krankenhauslandschaft und weiterer Zentrenbildung.
Einzelne Gesellschaften - und dazu zählen auch
kleinere Kliniken der Sana -müssen sich stabilisieren
und können nicht mehr länger den bisherigen
Wachstumskurs verfolgen. Mit dem in der Vergangenheit
wiederholt angewandten Konzept der Akquisition und
-Integration von Gesellschaften sieht sich Sana in diesem
volatilen Markt gut gerüstet, an den sich bietenden
Chancen zu partizipieren.
Der Sana Konzern hat bereits frühzeitig auf die
sich ändernden Rahmenbedingungen reagiert und seine
Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette
selektiv erweitert. Mit dem Kauf des UBCouturier GmbH
ergänzt Sana sein Spektrum im Bereich Einkauf und
Logistik um das Angebot der Laborberatung. Auf die
zunehmende Ambulantisierung von stationären Leistungen
hat der Sana Konzern schon frühzeitig und aktuell
durch die Aufstockung der Beteiligung an der Med 360°
SE und der Akquisition von MVZs reagiert. Herstellung und
Erhalt der Versorgungssicherheit im Bereich der
bildgebenden Diagnostik für unsere Kliniken als auch
der Ausbau ambulanter Versorgungsmodelle eröffnen uns
neue strategische Potenziale. Dies wiederum gibt die
Möglichkeit, im ambulanten Markt strukturiert zu
wachsen und den Patienten damit eine vollumfängliche
sektorenübergreifende Versorgung anzubieten.
Die Gesundheit rückt für Menschen immer
weiter in den Fokus. Gesundheitsvorsorge gewinnt an
Bedeutung. Nicht zuletzt aufgrund des demografischen
Wandels und des flächendeckenden
Fachkräftemangels sehen wir einen wachsenden Markt im
Bereich der Prävention und der betrieblichen
Gesundheitsförderung. Mit unserer medizinischen
Kompetenz und dem Aufbau unserer Präventionszentren
sehen wir die Chance, an diesem wachsenden Markt zu
partizipieren.
Nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie
wichtig stabile Lieferketten, aber auch eine enge
Vernetzung von Einkauf mit klinischen Interessenvertretern
ist. Mit unserer Tochtergesellschaft, der Sana Einkauf
& Logistik GmbH, bündeln wir den Bedarf unserer
Kooperationspartner im Klinikeinkauf. Durch den Ausbau
unserer Kooperationspartnerschaften sehen wir die Chance
unser Leistungsangebot weiter auszubauen, durch unsere
Tochtergesellschaft, die Sana Suisse Med AG, auch
außerhalb Deutschlands.
Gezielte Akquisitionen neuer Gesellschaften und
strategische Partnerschaften führen zudem zu einer
Festigung und Stärkung der Marktposition des Sana
Konzerns. Zusätzlich wird das Leistungsportfolio
vertikal weiter ausgebaut. Die frühzeitige Anbindung
und Expertise bei der Integration an den Gesamtkonzern hebt
weitere Synergiepotenziale.
Die zunehmende Digitalisierung bietet die Chance,
durch digitale Lösungen die Steuerung, Diagnose,
Therapie und Betreuung von Patienten zu verbessern, um
diese nach höchstem medizinischen Standard
ganzheitlich versorgen zu können und gleichzeitig
Effizienzpotenziale zu erschließen. Die
Zusammenarbeit mit dem Flying Health Incubator
ermöglicht es Start-ups, ihre Produkte schneller
marktorientiert zu entwickeln und in den ersten
Gesundheitsmarkt zu bringen. Sana kann damit
frühzeitig und unmittelbar von Innovationen
profitieren.
Laufende Analysen im Bereich
Finanzen
Das Finanzberichtswesen der Sana Kliniken AG ist ein
fundamentales Instrument zur Unternehmenssteuerung. Die
Einzelgesellschaften liefern ihr Reporting an die
Konzernbereiche Finanzen, Steuern, Konzerncontrolling,
Medizincontrolling, Treasury und Budgetmanagement, sodass
stets ein detaillierter Überblick über die
wirtschaftliche und strukturelle Situation der
Einzelgesellschaften vorliegt. Daraus können sich
Hinweise ergeben und Handlungsempfehlungen abgeleitet
werden, die als Best Practice in den Einrichtungen des Sana
Konzerns umgesetzt werden.
Finanzielle Stabilität
Die langfristige Strategie der Sana Kliniken AG
beinhaltet eine konservativ ausgerichtete Finanzpolitik,
welche die Basis für langfristiges und solides
Wachstum darstellt. Die Entwicklungen am Finanzmarkt werden
durch den Bereich Treasury nach Maßgabe des Vorstands
beobachtet und die Strategie der Sana entsprechend
umgesetzt. Dem liegt eine risikoaverse Haltung des
Unternehmens zugrunde, aus der eine konservative Anlage-
und Finanzierungsstrategie verfolgt wird. Innerhalb dieser
Rahmenbedingungen werden auch finanzwirtschaftliche Chancen
genutzt.
Gesamtbeurteilung der
Risikosituation
Die umsichtige Risikoinventur gibt dem Vorstand und
dem Aufsichtsrat stets einen Überblick über die
gesamte Risikolage im Konzern. Es ist jederzeit
möglich, dass einzelne oder mehrere Risiken eintreten
können, die negative Auswirkungen auf die
Geschäftstätigkeit und damit auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Sana Konzerns
haben. Der Vorstand stellt jedoch fest, dass aus heutiger
Sicht in Bezug auf die Zentralrisiken und lokalen
Einzelrisiken kein identifiziertes Risiko innerhalb des
Sana Konzerns existiert, das aufgrund seiner Bewertung eine
existenzielle Gefahr für die Sana Kliniken AG
darstellt und die Unternehmensfortführung
gefährden könnte. Das implementierte
Risikomanagementsystem stellt somit die Beherrschung der
identifizierten und dargestellten Risiken sicher.
Prognosebericht
Die Sana Kliniken AG setzt sich in der operativen und
strategischen Unternehmenssteuerung aktiv und flexibel mit
den sich veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen
und Entwicklungen auseinander. Dabei wird der bereits
eingeschlagene Weg der kontinuierlichen
Geschäftsfeldentwicklung und Transformation zum
integrierten Gesundheitsdienstleister konsequent und
zielgerichtet fortgeführt.
Als Muttergesellschaft des Sana-Konzerns erstellt die
Sana Kliniken AG ihre jährliche Unternehmensplanung
auf Basis eines konzernweit standardisierten
Planungsprozesses. Dabei werden die individuellen
Leistungsdaten, erwartete mikro- und makroökonomische
Rahmenbedingungen sowie die zukünftige Ausrichtung des
Dienstleistungsportfolios der jeweiligen
Einzelgesellschaften berücksichtigt.
Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir
von Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau aus. Im
Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr erwarten wir
moderate Personalkostensteigerungen. Die betrieblichen
Aufwendungen für die Erbringung unserer
Dienstleistungen als Konzernholding werden, bereinigt um
Einmaleffekte, auf dem Niveau des vergangenen Jahres
liegen.
Für das Finanzergebnis erwarten wir, ausgenommen
von Sondersachverhalten, ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.
Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr
2024 ohne Berücksichtigung von Sondereffekten von
einem positiven Ergebnis aus.
Als Muttergesellschaft des Sana Konzerns haben wir
einen klaren Fokus auf Qualität, Hygiene,
Patientensicherheit und -zufriedenheit sowie Nachhaltigkeit
gelegt. Viele diesbezügliche Projekte befinden sich
bereits in der Umsetzung und werden weiter forciert. Die
Wissenschaftsförderung sowie die Bestrebungen im
Hinblick auf die Mitarbeiterzufriedenheit sowie Fort- und
Weiterbildung werden im Prognosezeitraum weiter
vorangetrieben. Oberste Priorität bei all unserem Tun
und Handeln gilt dem Wohle des Patienten. Die
Patientenzufriedenheit mittels herausragender medizinischer
Qualität zu steigern und dabei
Vernetzungsmöglichkeiten zu nutzen, trägt zur
kontinuierlichen Wertsteigerung der Sana Kliniken AG bei.
Erklärung zur
Unternehmensführung gemäß § 289f
HGB
Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG hat 2022 die
neuen Zielgrößen für den angestrebten
Frauenanteil in den Führungsebenen beschlossen. Bis
Juni 2027 soll ein Frauenanteil von 30 Prozent im
Aufsichtsrat erreicht werden. Aktuell liegt dieser bei 40,0
Prozent und erreicht somit die angestrebten Erwartungen.
Für den Vorstand wurde ein Ziel von 25 Prozent
angestrebt. Zum 31. Dezember 2023 liegt die Frauenquote bei
60,0 Prozent. Das Ziel ist damit deutlich übertroffen.
Der Vorstand der Sana Kliniken AG hat für die
oberste Führungsebene unterhalb des Vorstands eine
Zielgröße für den Frauenanteil von 34
Prozent festgelegt. Diese Zielgröße gilt
ebenfalls bis zum 30. Juni 2027. Mit einem Frauenanteil von
27,5 Prozent wird die Zielgröße in 2023 noch
nicht erreicht.
| Thomas Lemke |
Stefanie Kemp |
Konstanze Marinoff |
Dr. Jens Schick |
Irmgard
Wübbeling |
| -Vorsitzender- |
|
|
|
|
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
Das Geschäftsjahr 2023 war von einem Umfeld
voller Unsicherheiten und Krisen geprägt: Zum einen im
Hinblick auf geopolitische Krisen sowie die wirtschaftliche
Entwicklung anhand massiver Inflation und dadurch
steigender Kostenstrukturen, zum anderen angesichts der
Insolvenzwelle im Klinikbereich sowie der damit im
Zusammenhang diskutierten geplanten Krankenhausreform. Die
Unbestimmtheit der finalen Ausgestaltung der einzelnen
Eckpunkte der Reform sowie der sich abzeichnende und
über Jahre laufende Transformationsprozess stellen die
Krankenhausträger und alle Marktteilnehmer vor
unterschiedlichste Herausforderungen und Unsicherheiten im
Rahmen der operativen Unternehmenssteuerung und
strategischen Weiterentwicklungen.
Der Sana Konzern begegnete diesen schwierigen
Rahmenbedingungen mit einer kontinuierlich abgestimmten und
zielgenau adjustierten Weiterentwicklung seiner
Geschäftsfelder.
So hat die Sana Kliniken AG zum 1. Juli 2023 die
Aktienmehrheit und damit auch die Kontrollmehrheit an der
Med 360° SE übernommen. Dadurch werden die
ambulanten Angebote im Wege einer Plattformstrategie weiter
ausgebaut.
Auch Maßnahmen zur Portfoliooptimierung im
Kernbereich der stationären Versorgung wurden im
Hinblick auf die Anforderungen neuer regulatorischer
Eingriffe initiiert. In diesem Sinne hat der Konzern
zuletzt unter anderem zwei Krankenhäuser in
Baden-Württemberg in eine neue Trägerschaft
überführt.
Diese Weiterentwicklung und vor allem das Nutzen
weiterer Wachstumspotentiale unterstützend hat der
Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Weg
für die Durchführung der Kapitalerhöhung aus
genehmigtem Kapital geebnet, im Rahmen derer die
Aktionäre der Sana Kliniken AG erneut ihr Vertrauen
ausgesprochen und insgesamt 100 Millionen neue Aktien
gezeichnet haben. Dies sichert der Sana Kliniken AG den
notwendigen Handlungsspielraum für die künftig
anstehenden Herausforderungen.
Arbeit des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat die Tätigkeit des Vorstands
im Jahr 2023 sorgfältig und regelmäßig
überwacht. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat
den Vorstand bei der strategischen Weiterentwicklung des
Konzerns sowie bei wesentlichen Einzelmaßnahmen
beratend begleitet.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen von drei
ordentlichen Sitzungen und einer schriftlichen
Beschlussfassung, sowie in zusätzlichen schriftlichen
und mündlichen Berichten über die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die
Geschäftspolitik, Akquisitions- bzw.
Portfoliovorhaben, die Personalentwicklung, Corporate
Governance sowie die Unternehmensplanung und die
Nachhaltigkeitsstrategie der Sana Kliniken AG zeitnah und
ausführlich informiert. Dies beinhaltete auch
Informationen über Abweichungen der tatsächlichen
Entwicklung von früher berichteten Zielen sowie
Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Planung.
Der Aufsichtsrat hat sich auf Basis der vorab
übersandten Unterlagen auf die Sitzungen kritisch und
umfassend vorbereiten können. Anteilseigner- und
Arbeitnehmervertreter/innen haben die Tagesordnungspunkte
der Plenumssitzungen in getrennten Vorgesprächen
beraten. Sämtliche Tagesordnungspunkte wurden in den
Sitzungen eingehend behandelt. Der Aufsichtsrat und seine
Ausschüsse hatten Gelegenheit eigene Anregungen
einzubringen.
Maßnahmen, die nach Gesetz, Satzung oder
Geschäftsordnung der Zustimmung und Entscheidung des
Aufsichtsrats bedurften, wurden auf der Basis
ausführlicher Vorlagen des Vorstands beraten und
entschieden. Darüber hinaus standen der Vorsitzende
des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des Vorstands auch
außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in einem
regelmäßigen Meinungs- und Informationsaustausch
über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitsbereich und
die Geschäftslage der Sana Kliniken AG samt den mit
ihr verbundenen Unternehmen.
Beratungsschwerpunkte
Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzungen standen die
Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeit, die
strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Konzerns
sowie die Erörterung der wirtschaftlichen Situation
der Sana Kliniken AG und des Konzerns, in diesem
Geschäftsjahr insbesondere im Hinblick auf die
Veränderungen, die sowohl die anhaltenden
inflatorischen Effekte bei staatlich gedeckelten Preisen
als auch die anstehenden Transformationsprozesse im
Gesundheitswesen mit sich gebracht haben. Intensiv wurden
die Quartalsberichte sowie die jeweiligen Prognosen
erörtert. Darüber hinaus berichtete der Vorstand
ausführlich über die Effekte der
Portfoliooptimierung. Die Entwicklung der einzelnen
Krankenhausstandorte, die Realisierung von Synergieeffekten
sowie ausgewählte Infrastrukturprojekte ergänzten
die Diskussionen. Dabei hat der Vorstand dem Aufsichtsrat,
auch im Rahmen der vorgelegten Berichte und
Präsentationen, stets umfassend schriftlich und
ergänzend mündlich Auskunft erteilt. Der
Aufsichtsrat konnte sich jederzeit darüber
informieren, welche Maßnahmen seitens des Vorstands
eingeleitet wurden, um das Unternehmen trotz des
schwierigen Umfelds positiv und nachhaltig
weiterzuentwickeln. Sämtliche Fragen des Aufsichtsrats
hierzu wurden vom Vorstand umfassend beantwortet.
In seiner Sitzung am 19. April 2023 hat sich der
Aufsichtsrat mit Fragen des Jahres- und Konzernabschlusses
sowie dem Corporate Governance Bericht zum Ende des
vorangegangenen Geschäftsjahres beschäftigt.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Vorbereitung der
Hauptversammlung der Sana Kliniken AG. Zudem fasste der
Aufsichtsrat Beschlüsse im Hinblick auf die
Durchführung der Kapitalerhöhung aus genehmigtem
Kapital der Sana Kliniken AG.
Im Rahmen einer schriftlichen Beschlussfassung im
Juli/August 2023 hat der Aufsichtsrat im Hinblick auf die
Durchführung der Kapitalerhöhung aus genehmigtem
Kapital die Satzung entsprechend angepasst.
In der Sitzung am 7. September 2023 informierte sich
der Aufsichtsrat insbesondere über die wirtschaftliche
Situation der Sana Kliniken AG und des Konzerns.
Darüber hinaus wurde über die strategische
Weiterentwicklung der Sana Kliniken AG beraten. Weitere
Schwerpunkte dieser Sitzung waren die Abstimmung über
mögliche Abtretungen von Geschäftsanteilen an
Gesellschaften sowie Themen zur Nachhaltigkeitsstrategie
von Sana.
In der Sitzung am 6. Dezember 2023 wurden im
Aufsichtsrat unter anderem die Ergebnisprognose für
das gesamte Geschäftsjahr, die Mehrjahresplanung und
der Wirtschaftsplan 2024 thematisiert. Zudem bildete der
Beschluss über die Genehmigung zur Abtretung von
Geschäftsanteilen an Tochtergesellschaften der Sana
Kliniken AG einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung.
Arbeit der Ausschüsse des
Aufsichtsrats
Zur effektiven Wahrnehmung seiner gesetzlichen und
satzungsmäßigen Aufgaben hat der Aufsichtsrat
insgesamt drei Ausschüsse gebildet, die im
Berichtsjahr ihre Aufgaben erfolgreich erledigt haben.
Mitglieder des Vorstands haben an den Ausschusssitzungen
jeweils teilgenommen.
Der Personalausschuss tagte im vergangenen
Geschäftsjahr zweimal, am 30. März 2023 und am
16. November 2023. Der Personalausschuss hat die
Personalentscheidungen des Aufsichtsrats umfassend
vorbereitet und sich mit dienstvertraglichen
Angelegenheiten der Mitglieder des Vorstands
beschäftigt. Entsprechende Vorschläge zur
Beschlussfassung im Aufsichtsrat wurden erarbeitet. Zudem
wurde die Anpassung des Geschäftsverteilungsplans an
die neue Struktur im Vorstandsbereich vorbereitet.
Darüber hinaus hat sich der Ausschuss mit Fragen der
Zielerreichung für das abgelaufene Geschäftsjahr
sowie den Zielvereinbarungen für das
Geschäftsjahr 2024 für die Vorstandsmitglieder
beschäftigt.
Der Prüfungsausschuss tagte einmal pro Halbjahr,
am 29. März 2023 und am 7. September 2023. An den
Sitzungen des Prüfungsausschusses haben jeweils die
verantwortlichen Wirtschaftsprüfer des
Abschlussprüfers der Sana Kliniken AG, der Mazars GmbH
& Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft, teilgenommen. Der
Prüfungsausschuss hat insbesondere die Informationen
und die Beschlüsse des Aufsichtsrats zum Jahres- und
Konzernabschluss sowie der Jahresabschlussprüfung
vorbereitet. Des Weiteren beschäftigte er sich mit den
Publizitätsanforderungen zum Thema Nachhaltigkeit
sowie der Corporate Governance Organisation der Sana
Kliniken AG.
Sitzungen des gemäß § 27 Abs. 3
Mitbestimmungsgesetz gebildeten Vermittlungsausschusses
waren im Berichtszeitraum nicht erforderlich.
Am 6. Dezember 2023 fand zudem eine Sitzung des
Beirats der Sana Kliniken AG statt, zu dessen
satzungsgemäßen Aufgaben es gehört, den
Vorstand in wesentlichen Belangen der privaten
Krankenversicherung und der privaten Pflegeversicherung zu
unterstützen.
Veränderungen im Aufsichtsrat und
im Vorstand
Zum Ende der Hauptversammlung der Sana Kliniken AG am
15. Juni 2023 hat Herr Dr. Karl-Josef Bierth sein
langjähriges Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats
niedergelegt. Als Nachfolgerin für die restliche
Amtszeit von Herrn Dr. Bierth hat die Hauptversammlung am
15. Juni 2023 Frau Prof. Dr. Leonie Sundmacher
gewählt. Die Mitglieder des Vorstands und des
Aufsichtsrats danken Herrn Dr. Bierth herzlich für die
langjährige vertrauensvolle und konstruktive
Zusammenarbeit in diesem Gremium.
Konstanze Marinoff wurde mit Beschluss vom 22.
September 2022 mit Wirkung zum 1. Februar 2023 für die
Dauer von drei Jahren zum Mitglied des Vorstands und zur
Arbeitsdirektorin bestellt. Der Aufsichtsrat wünscht
Frau Marinoff weiterhin viel Erfolg.
Jahres- und
Konzernabschlussprüfung
Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den
Lagebericht der Sana Kliniken AG nach den Vorschriften des
HGB aufgestellt. Darüber hinaus hat er den
Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
gemäß § 315e HGB auf der Grundlage des
internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS aufgestellt.
Der Jahres- und der Konzernabschluss sowie der
Lagebericht und der Konzernlagebericht sind von der Mazars
GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft geprüft und mit dem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen
worden. Es wurde gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1
HGB erklärt, dass die Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie des
Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt
hat.
Die Rechnungslegung und der Vorschlag des Vorstands
für die Verwendung des Bilanzgewinns lagen den
jeweiligen Gremien rechtzeitig vor. Sie wurden in der
Sitzung des Prüfungsausschusses am 21. März 2024
ausführlich behandelt. In der Sitzung des
Aufsichtsrats am 11. April 2024 wurden die Unterlagen in
Gegenwart der verantwortlichen Wirtschaftsprüfer des
Abschlussprüfers Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft, die über wesentliche
Ergebnisse der Prüfung berichteten, umfassend
erörtert.
Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der
Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden
Ergebnis der Prüfung durch den Prüfungsausschuss
und der eigenen ausführlichen Prüfung des
Aufsichtsrats sind keine Einwände zu erheben. Der
Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahres-
und den Konzernabschluss. Der Jahresabschluss der Sana
Kliniken AG ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat
sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des
Bilanzgewinns 2023 angeschlossen.
Trotz aller Unsicherheiten und Veränderungen
sind wir der Ansicht, dass Sana sich durch den
eingeschlagenen Weg als bedeutender, integrierter
Gesundheitsdienstleister am Markt erfolgreich
weiterentwickelt und robust mit wirtschaftlicher
Widerstandsfähigkeit den Unwägbarkeiten des
unstrukturierten Transformationsprozesses in der deutschen
Krankenhauslandschaft begegnet.
Wir danken jedem einzelnen Mitarbeitenden von Herzen
für das Engagement und Mitwirken auf diesem
gemeinsamen Weg. Dies ist vor dem Hintergrund der
vielfältigen persönlichen sowie beruflichen
Herausforderungen besonders zu würdigen.
Im Namen des Aufsichtsrats danke ich auch den
Mitgliedern des Vorstands für die geleistete Arbeit,
die das Fundament einer Krisenbewältigung sowie des
zukünftigen Erfolgs der Sana Kliniken AG darstellt.
Für den Aufsichtsrat
| Ulrich Leitermann |
| Vorsitzender des
Aufsichtsrats |
|