active Legal form AG Kommanditgesellschaft auf Aktien

Sana Kliniken AG

IsmaningMünchen, DEU ·HRB 170700 München

Overview

Legal form
AG
Address
Adalperostraße 31
85737 Ismaning
Commercial register
HRB 170700, München
Registration date
August 27, 2007
Industry
Vermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere Gesundheitstätigkeiten
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Registered capital
580,000,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Purpose
Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen im Gesundheitswesen, insbesondere von Leistungen zur Heilbehandlung und Pflege. Dazu betreibt, errichtet, erwirbt und berät die Gesellschaft Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, Altenpflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen, die stationäre und/oder ambulante Leistungen erbringen. Die Gesellschaft kann sich auch an solchen Einrichtungen beteiligen oder deren Vertretung oder Betriebsführung übernehmen.

Financials

Revenue 2024
30,63 Mio. €
Total assets 2024
2,06 Mrd. €
Net income 2024
51,97 Mio. €
17 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 2,06 Mrd
  • Fixed Assets 70,0 % 1,44 Mrd
  • Current Assets 29,9 % 617,10 Mio
  • Prepaid Expenses 0,1 % 1,90 Mio
Liabilities and Equity 2,06 Mrd
  • Liabilities 62,1 % 1,28 Mrd
  • Equity 37,6 % 775,68 Mio
  • Provisions 0,3 % 5,75 Mio
  • Accrued Expenses 0,0 % 298,4 k
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Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 391,77 Mio
  • Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 27,0 % 105,67 Mio
  • Result after taxes 13,3 % 51,97 Mio
  • Annual net profit/loss 13,3 % 51,97 Mio
  • Interest and similar expenses 11,1 % 43,50 Mio
  • Revenue 7,8 % 30,63 Mio
  • Personnel expenses 7,8 % 30,51 Mio
  • Other operating expenses 7,0 % 27,54 Mio
  • Other interest and similar income 4,2 % 16,58 Mio
  • Income from other securities and loans in financial assets 3,4 % 13,39 Mio
  • Income from investments 2,4 % 9,58 Mio
  • Other operating income 2,0 % 7,71 Mio
  • Einstellung in Gewinnrücklage in die gesetzliche Rücklage 0,7 % 2,60 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,0 % 139,8 k
  • Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
  • Other taxes 0,0 % 0
Expenses 18,08 Mio
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 100,0 % 18,08 Mio
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P&L data available for 17 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Gundula Werner since 2007 Board Member
  • Irmgard Wübbeling since 2017 Board Member
  • Jens Schick since 2014 Board Member
  • Ralph Wiechers since 2026 Board Member
  • Stefanie Kemp since 2022 Board Member
  • Andreas Werner Ruland since 2021 Procura
  • Angela Bartels since 2021 Procura
  • Christian Engler since 2021 Procura
  • Henning Michels since 2016 Procura
  • Mirco Papenfuß since 2022 Procura
  • Roland Dieter Dr. Bantle since 2022 Procura
27 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Ultimate beneficial owners (UBOs)

The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.

History

  1. 2026
  2. 26.01.
    Member entry
    Ralph Wiechers · Board Member
  3. 2025
  4. 12.11.
    Change of address
    Sana Kliniken AG
  5. 12.11.
    Exit of position
    Konstanze Marinoff · Board Member
  6. 21.03.
    Exit of position
    Adelheid Thekla Jakobs-Schäfer · Procura
  7. 2023
  8. 30.08.
    Exit of position
    P**** P****** · Procura
  9. 30.08.
    Exit of position
    C****** K****** · Procura
  10. 30.08.
    Exit of position
    S***** J*** · Procura
  11. 18.08.
    Change of bylaws
    Sana Kliniken AG
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2024 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Published Read full text
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2020 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Full text

Sana Kliniken AG

Ismaning

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sana Kliniken AG, Ismaning

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Sana Kliniken AG, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sana Kliniken AG, Ismaning für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen


Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die auf der letzten Seite des Lageberichts enthaltene nicht inhaltlich geprüfte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).


Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.


Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.


Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do-lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 6. März 2024


Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Ingo Fehlberg Helge Schäfer
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.269,00 57.954,00
2. Geleistete Anzahlungen 250.076,84 0,00
321.345,84 57.954,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 47.289,00 53.978,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.280,65 263.016,65
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 430,73 11.086,64
267.000,38 328.081,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 824.485.902,08 644.600.564,28
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 513.732.132,72 457.632.022,72
3. Beteiligungen 4.039.988,19 151.323.658,19
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 19.000.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 31.500,00 0,00
1.342.289.522,99 1.272.556.245,19
1.342.877.869,21 1.272.942.280,48
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.125.897,15 1.896.788,68
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 320.777.116,78 198.972.931,15
3. Forderungen gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis 146.370,00 44.000,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 43.190.428,16 16.807.367,25
davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr EUR 7.794.000,00 (Vj. TEUR 5.000)
366.239.812,09 217.721.087,08
II. Sonstige Wertpapiere 77.606.830,80 112.096.064,77
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 82.950.675,37 34.138.460,22
526.797.318,26 363.955.612,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.178.245,34 1.325.330,23
1.870.853.432,81 1.638.223.222,78

Passiva

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 580.000.000,00 480.000.000,00
II. Kapitalrücklage 19.173.445,54 19.173.445,54
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 19.625.577,06 16.215.055,04
2. Andere Gewinnrücklagen 6.917.598,89 6.917.598,89
IV. Bilanzgewinn 98.000.937,13 62.001.018,83
723.717.558,62 584.307.118,30
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.201.297,00 1.516.950,00
2. Steuerrückstellungen 1.631.222,00 3.761.945,00
3. Sonstige Rückstellungen 4.057.280,98 4.560.900,21
6.889.799,98 9.839.795,21
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 682.194.292,24 585.090.435,76
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.913.010,95 1.950.730,46
3. Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 0,00 17.000.000,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 449.657.023,19 438.015.851,32
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 178.500,00 676.000,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.290.914,50 1.343.291,73
davon aus Steuern: EUR 1.287.620,21 (Vj. TEUR 1.314)
1.140.233.740,88 1.044.076.309,27
D. Rechnungsabgrenzungsposten 12.333,33 0,00
1.870.853.432,81 1.638.223.222,78

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 31.257.454,58 32.028.917,54
2. Sonstige betriebliche Erträge 39.990.429,44 3.953.050,94
71.247.884,02 35.981.968,48
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 26.133.294,21 23.915.989,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.519.639,01 2.457.335,11
davon für Altersversorgung: EUR 175.471,75 (Vj. TEUR 233)
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 111.036,32 175.189,21
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 52.417.070,99 83.162.070,99
81.181.040,53 109.710.585,25
6. Erträge aus Beteiligungen 6.486.148,28 9.105.380,34
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.486.148,28 (Vj. TEUR 9.105)
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 108.898.541,50 80.414.744,84
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13.636.765,80 13.119.571,15
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 13.636.765,80 (Vj. TEUR 13.120)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.811.145,39 2.108.398,66
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 6.203.619,04 (Vj. TEUR 1.449)
10. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 61.470,56 64.380.934,82
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 13.554.317,68 10.560.847,86
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.603.998,76 10.034.290,57
davon an verbundene Unternehmen: EUR 13.113.983,44(Vj. TEUR 15)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 30.705,00 (Vj. TEUR 43)
90.612.813,97 19.772.021,74
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.400.251,09 13.805.544,22
14. Ergebnis nach Steuern 68.279.406,37 -67.762.139,25
15. Sonstige Steuern 68.966,05 26.223,95
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 68.210.440,32 -67.788.363,20
17. Gewinnvortrag 33.201.018,83 129.789.382,03
18. Einstellung in Gewinnrücklage in die gesetzliche Rücklage 3.410.522,02 0,00
19. Bilanzgewinn 98.000.937,13 62.001.018,83

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss


Die Gesellschaft hat als "mittelgroße" Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB den Jahresabschluss generell nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufzustellen. Sie hat für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung die Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB angewandt.

Registerinformationen


Die Gesellschaft ist unter der Firma Sana Kliniken AG mit Sitz in Ismaning im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 170700 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgten unverändert zum Vorjahr.


Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Abschreibungsmethode), entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer bewertet.


Bei den Finanzanlagen wurden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt, erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.


Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt.


Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.


Die Pensionsrückstellungen wurden unter Zugrundelegung der "Richttafeln" 2018 G von Klaus Heubeck und auf Basis eines Rententrends von 2,0 % (Vj. 2,0 %) ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche 10-Jahreszins in Höhe von 1,83 % zugrunde gelegt (Vj. 1,79 %). Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung der "Projected Unit Credit" (PUC)-Methode" berechnet.


Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.


Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.


Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:


Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen


Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und die Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und Abschreibungen des Anlagevermögens in 2023 ist in einem Anlagennachweis als Teil dieser Anlage dargestellt.

(2) Immaterielle Vermögensgegenstände


Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene Lizenzen und Rechte.

Anlagenspiegel

(3) Finanzanlagen


Die Gesellschaft besitzt Anteile an den unten aufgeführten Gesellschaften.


Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen der Gesellschaft bestehen Rangrücktritte in Höhe von TEUR 109.415.

Beteiligungsquote Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 31.12.2023
Name Sitz % TEUR TEUR
Verbundene Unternehmen
Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Rummelsberg gGmbH Schwarzenbruck 100,00 1) 300 59
Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH am Seenland Klinikum Hoyerswerda 49,00 1) 2) 25 0 3)
CDP Centrum für Diagnostik und Prävention GmbH Hamburg 51,75 1) 11 -4
Conradia Charlottenburg MVZ GmbH Berlin 51,75 1) -1.409 -510
Conradia Dresden MVZ GmbH Dresden 51,75 1) 1.312 307
Conradia Friedrichshain MVZ GmbH Berlin 51,75 1) -1.394 -603
Conradia Hamburg MVZ GmbH Hamburg 51,75 1) -3.700 -938
Conradia Hohenschönhausen MVZ GmbH Berlin 51,75 1) 325 171
Conradia Medical Prevention GmbH Heidelberg 100,00 1) 282 117
Conradia Radiologie Völklingen MVZ GmbH Völklingen 51,75 1) -58 252
Conradia Schongau MVZ GmbH Schongau 51,75 1) -23 -104
Deutsche Radiologienetz AG Heidelberg 51,75 1) 27.147 8.976
Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Stuttgart gGmbH Stuttgart 37,00 1) 5) 858 154
Fachklinik 360 o GmbH Leverkusen 51,75 1) -56.328 -48.671
Gesellschaft für Medizinmanagement und Service mbH Bochum 51,75 1) 842 0 3)
Gesundheitscampus Wilhelmstraße GmbH Hameln 100,00 630 0 3)
Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont GmbH Hameln 51,00 12.955 -2.918
Grönemeyer Medizin GmbH Bochum 51,75 1) -461 0 3)
HERZOMED GmbH Herzogenaurach 100,00 1) 490 184
Herzzentrum Dresden GmbH Universitätsklinik Dresden 100,00 3.419 0 3)
Hospigate GmbH Essen 100,00 1) 30 0 3)
Johannis Hospiz gemeinnützige GmbH Elmshorn 55,43 1) 701 37
Karl-Olga-Krankenhaus GmbH Stuttgart 74,00 18.566 784
KDSD - Klinikum Dahme-Spreewald Dienstleistungsgesellschaft mbH Lübben 49,00 1) 2) 198 0 3)
KDSR Klinikum Dahme-Spreewald Reinigungsgesellschaft mbH Lübben 49,00 1) 2) 25 0 3)
Klinikum Dahme-Spreewald GmbH Lübben 49,00 2) 123.367 4.043
Krankenhaus Rummelsberg GmbH Schwarzenbruck 100,00 34.915 0 3)
Lausitz Catering GmbH Hoyerswerda 49,00 1) 2) 90 0 3)
Lausitz Clean GmbH Hoyerswerda 49,00 1) 2) 61 0 3)
Lausitz Med GmbH Hoyerswerda 49,00 1) 2) 161 0 3)
Lausitzer Seenland Klinikum GmbH Hoyerswerda 49,00 2) 80.313 259
Med 360° Brandenburg GmbH (ehem. Conradia Neukölln MVZ GmbH) Henningsdorf 51,75 1) -37 -51
Med 360° Anästhesie GmbH Leverkusen 51,75 1) 22 0 3)
Med 360° Bayern GmbH Hof 51,75 1) -304 0 3)
Med 360° Berlin GmbH Leverkusen 51,75 1) 25 0 3)
Med 360° Fachklinik Immobilien GmbH & Co. KG Leverkusen 48,90 1) 2) 78 -3
Med 360° Health Solutions GmbH Leverkusen 49,18 1) 2) 338 40
Med 360° Immobilienverwaltung GmbH Leverkusen 51,75 1) 25 0 3)
Med 360° Köln GmbH Leverkusen 51,75 1) -1.464 0 3)
Med 360° Praxisklinik GmbH Leverkusen 51,75 1) 981 0 3)
Med 360° Rheinland GmbH Leverkusen 51,75 1) 14.908 0 3)
Med 360° Sana GmbH Leverkusen 72,89 1) 2.381 -1.234
Med 360° Sana Nord GmbH Wismar 62,37 1) -511 -809
Med 360° SE Leverkusen 51,75 132.534 -25.155
Med 360° Service GmbH Leverkusen 51,75 1) 212 0 3)
Med 360° Sportklinik GmbH Leverkusen 51,75 1) 25 0 3)
Med 360° Württemberg GmbH Stuttgart 51,75 1) 25 0 3)
Medcenter Kreuz GmbH Bayreuth 51,75 1) 51 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum am Sana Klinikum Offenbach GmbH Offenbach am Main 90,00 1) 722 115
Medizinisches Versorgungszentrum Brüel GmbH Brüel 94,00 1) 50 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum Dahme-Spreewald GmbH Königs Wusterhausen 49,00 1) 2) 540 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum Duisburg Süd GmbH Duisburg 99,00 1) 360 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum für spezialärztliche Versorgung Professor Dr. Friedrichs GmbH Duisburg 99,00 1) 625 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum Gadebusch GmbH Gadebusch 94,00 1) 157 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum GmbH am Seenland Klinikum Hoyerswerda 49,00 1) 2) 165 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum Grevesmühlen GmbH Grevesmühlen 94,00 1) 242 0 3)
Medizinisches Versorgungszentrum Sana Hürth GmbH Hürth 100,00 1) 224 0 3)
Medworx GmbH Wandlitz 100,00 1) 3.830 0 3)
MVZ "RosDOC" GmbH Hohenfelde 100,00 1) -129 0 3)
MVZ Am Lettowsberg GmbH Hohenfelde 100,00 1) 652 0 3)
MVZ Leipziger Land GmbH Borna 90,00 1) 802 0 3)
MVZ Medizinisches Versorgungszentrum Wismar GmbH Wismar 94,00 1) 604 0 3)
MVZ Pathologie und Diagnostik am Sana Klinikum Offenbach GmbH Offenbach am Main 90,00 1) -33 -58
MVZ Pinneberg GmbH Elmshorn 74,90 1) 25 0 3)
MVZ Rummelsberg GmbH Schwarzenbruck 100,00 1) 3.665 0 3)
MVZ Uetersen GmbH Elmshorn 74,90 1) 25 0 3)
Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad GmbH Bad Wildbad 59,25 4.798 566
ORTHOTechnik Rummelsberg GmbH Schwarzenbruck 100,00 1) 2.981 0 3)
OTS Schadock GmbH Orthopädie - Technische Hilfen u. Rehabilitation Fredersdorf-Vogelsdorf 100,00 1) 189 -837
Paritätische Gesundheitszentrum GmbH Berlin 75,13 1) 2.747 0 3)
Paulinen-Service-Gesellschaft mbH Berlin 100,00 410 67
PhysioSport 360° GmbH Leverkusen 51,75 1) -249 -147
POLIKUM Leipzig MVZ GmbH Borna 90,00 1) -262 0 3)
Privatklinik Leipziger Land GmbH Borna 90,00 1) 106 0 3)
Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum Augustenstraße/München GmbH München 51,75 1) -4.913 -1.578
Regio Alten- und Pflegeheim Haus Elbmarsch GmbH Elmshorn 74,90 1) 25 0 3)
Regio Kliniken GmbH Elmshorn 74,90 -38.407 2.390
Regio Reha GmbH Elmshorn 74,90 1) 331 0 3)
reha team Nordbayern - Gesundheitstechnik GmbH Bayreuth 89,99 1) 1.266 520
Revitech GmbH Ismaning 60,00 1) -417 437
Roeser Medical GmbH Essen 100,00 1) 13.212 0 3)
Samedis.care GmbH Ismaning 68,40 1) 5) -495 -517
Sana Arztpraxen Remscheid GmbH Remscheid 94,90 1) 5.260 0 3)
Sana Arztpraxen Rügen GmbH Bergen auf Rügen 100,00 1) 22 0 3)
Sana Berlin-Brandenburg Immobilienmanagement GmbH Berlin 75,13 1) 492 0 3)
Sana change it! GmbH Ismaning 100,00 120 0 3)
Sana DGS pro.service GmbH Ismaning 100,00 1) 54 0 3)
Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln GmbH Köln 100,00 -10.541 323
Sana Einkauf & Logistik GmbH Ismaning 100,00 27.938 0 3)
Sana Fabricius-Klinik Remscheid GmbH Remscheid 100,00 -4.243 -259
Sana Future GmbH Ismaning 100,00 36.868 335
Sana Geriatriezentrum Zwenkau GmbH Zwenkau 90,00 1) 4.469 0 3)
Sana Gesundheit GmbH Berlin 100,00 2.974 -2.022
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH Berlin 75,13 1) 3.437 0 3)
Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz GmbH Senftenberg 51,00 1) -1.104 -1.223
Sana Gesundheitszentrum Niedersachsen GmbH Hameln 51,00 1) -402 0 3)
Sana HANSE-Klinikum Wismar GmbH Wismar 94,00 50.843 6.603
Sana Immobilien Service GmbH Ismaning 100,00 4.481 0 3)
Sana IT Services GmbH Ismaning 100,00 1.000 0 3)
Sana Klinik München GmbH München 100,00 24.021 0 3)
Sana Klinik Pegnitz GmbH Pegnitz 100,00 8.866 295
Sana Klinik Service GmbH Essen 100,00 -39.243 -9.471
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH Berlin 75,13 139.463 0 3)
Sana Kliniken des Landkreises Cham GmbH Cham 74,90 1.610 -5.430
Sana Kliniken des Landkreises Cham Schulen gGmbH Cham 74,90 1) 154 57
Sana Kliniken Duisburg GmbH Duisburg 99,00 1.739 -610
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH Düsseldorf 74,90 43.067 -15.785
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH Biberach 74,90 51.228 1.403
Sana Kliniken Leipziger Land GmbH Borna 90,00 64.408 9.082
Sana Kliniken Lübeck GmbH Lübeck 94,80 4.889 1.268
Sana Kliniken Niederlausitz gGmbH Senftenberg 51,00 13.676 -1.357
Sana Klinikum Hof GmbH Hof 100,00 68.669 63
Sana Klinikum Offenbach GmbH Offenbach am Main 90,00 14.705 4.185
Sana Krankenhaus Bad Doberan GmbH Hohenfelde 100,00 18.548 2.371
Sana Krankenhaus Gottesfriede Woltersdorf gemeinnützige GmbH Woltersdorf 74,90 5.754 5.977
Sana Krankenhaus Logistik GmbH Ismaning 100,00 333 144
Sana Krankenhaus Radevormwald gGmbH Radevormwald 100,00 -8.601 -1.860
Sana Management Service GmbH Ismaning 100,00 1) 150 0 3)
Sana MediCenter Regental GmbH Cham 74,90 1) -947 -258
Sana Medizinisches Versorgungszentrum Düsseldorf GmbH Düsseldorf 74,90 1) -748 -600
Sana Medizintechnisches Servicezentrum GmbH Ismaning 100,00 324 0 3)
Sana MVZ Landkreis Biberach GmbH Laupheim 74,90 1) 586 0 3)
Sana MVZ NRW GmbH Remscheid 94,90 1) -515 0 3)
Sana MVZ Stadt Biberach GmbH Biberach 74,90 1) 655 -307
Sana Operationszentrum Lübeck GmbH Lübeck 94,80 1) 258 198
Sana Parkraum Duisburg GmbH & Co. KG Ismaning 100,00 1) 181 129
Sana Parkraum Management GmbH Ismaning 100,00 1) 518 14
Sana Parkraum West GmbH & Co. KG Ismaning 100,00 1) 295 80
Sana Paulinenkrankenhaus gGmbH Berlin 51,00 13.952 -674
Sana Personal Service GmbH Ismaning 100,00 452 0 3)
Sana Rechnungswesen GmbH Remscheid 100,00 369 0 3)
Sana Rehabilitationsklinik Sommerfeld GmbH Berlin 75,13 1) 1.417 908 3)
Sana Sterilgut Service GmbH Ismaning 100,00 1) 102 0 3)
Sana Suisse Med AG Baar 100,00 1) 142 8) 1 8)
Sana Talents gGmbH Ismaning 100,00 37 10
Sana TGmed GmbH Ismaning 100,00 1) 628 0 3)
Sana Vitalis GmbH Schwarzenbruck 100,00 1) 196 130
Sana-Catering-Service GmbH Ismaning 100,00 1) 1.974 0 3)
Sana-Herzzentrum Cottbus GmbH Cottbus 100,00 4.436 0 3)
Sana-Klinikum Remscheid GmbH Remscheid 94,90 19.371 -3.262
Sana-Krankenhaus Hürth GmbH Hürth 100,00 7.540 0 3)
Sana-Krankenhaus Rügen GmbH Bergen auf Rügen 100,00 16.201 1.508
Sanitätshaus 360 o GmbH Leverkusen 51,75 1) -3.261 -1.913
Sanitätshaus Helmut Haas GmbH Borna 70,00 1) 4.509 -621
Seniorenzentrum 3600 GmbH Leverkusen 51,75 1) 221 0 3)
TelRad GmbH Heidelberg 51,75 1) 9 -4
üBAG Med 3600 GbR Leverkusen 53,25 1) -2 -2
ubcouturier GmbH Lich 51,00 1) 378 84
Zentrum für Älterenmedizin im Landkreis Biberach GmbH Laupheim 44,94 1) 2) 56 -1
Sonstige Beteiligungen
Ababax Health GmbH Berlin 15,00 1) k.A. k.A.
Ambulante Gesundheits-Service GmbH Mittelsachsen Freiberg 26,00 1) 4) 1.054 7) 8 7)
Apparategemeinschaft POLIKUM Berlin MVZ GmbH und GMP Luebke/Seewald Berlin 12,50 1) k.A. k.A.
Clinomic Group GmbH Aachen 12,57 1) k.A. k.A.
Diakonie-Hospiz Woltersdorf GmbH Berlin 18,35 1) 183 7) 77 7)
DWL-Leasing GmbH Leverkusen 10,35 1) k.A. k.A.
Forum Gesundheit gemeinnützige GmbH Hof 25,00 1) 16 6) -9 6)
FVRVS Limited London 3,00 1) k.A. k.A.
Gourmet-Werkstatt Rhein-Main-Wetterau GmbH Bad Nauheim 44,10 1) 783 7) -11 7)
Hochfränkisches Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege gemeinnützige GmbH Hof 49,00 1) 462 7) 239 7)
HRTBT Medical Solutions GmbH Berlin 2,23 1) 2.223 7) -2.648 7)
imito AG Zürich 10,03 1) k.A. k.A.
Kreiskrankenhaus Freiberg gemeinnützige GmbH Freiberg 26,00 1) 4) 51.858 7) 50 7)
Kreiskrankenhaus Freiberg Service GmbH Freiberg 26,00 1) 4) 2.398 7) 63 7)
Mammographie-Screening Einheit GbR Wuppertal 1,65 1) k.A. k.A.
Mecuris GmbH München 5,34 1) 2.934 7) -1.759 7)
Medizinisches Versorgungszentrum Freiberg GmbH Freiberg 26,00 1) 4) 713 7) -50 7)
MedMoveMunich GbR München 12,94 1) k.A. k.A.
MRT-Kooperations-GmbH Dresden 33,00 1) 119 7) 19 7)
MVZ Diagnostikzentrum Borna GmbH Borna 45,00 1) 559 7) 126 7)
MVZ Medzentrum Roth GmbH Roth 50,00 1) 452 7) 293 7)
MVZ Prof. Dr. med. Niendorf Pathologie Hamburg-West GmbH Hamburg 35,63 1) 4) 2.463 7) 501 7)
neotiv GmbH Magdeburg 4,49 1) 1.109 7) -4.318 7)
OPV Ortho-Projektmanagement GmbH & Co. KG Münster 1,86 1) k.A. k.A.
Policum Berlin MVZ GmbH Berlin 18,79 1) k.A. 7) k.A. 7)
Policum Berlin Physiotherapie GmbH Berlin 18,79 1) k.A. 7) k.A. 7)
Policum Berlin Studien GmbH Berlin 18,79 1) k.A. 7) k.A. 7)
Praxisgemeinschaft Wolfgang Schweiger + MVZ Sulzbacher Straße 42 GbR Nürnberg 50,00 1) k.A. k.A.
Vereinigte Gesundheitseinrichtungen Mittelsachsen GmbH Freiberg 26,00 4) 5.801 7) 410 7)
wellabe GmbH München 25,72 1) 1.320 7) -1.129 7)
ZfPA GmbH Kempten 45,00 1) 4) 7.047 7) 460 7)

1) Quote gibt die mittelbare Beteiligung wieder.
2) Beherrschung gemäß IFRS 10.6 ff.
3) Ergebnisausgleich auf Grund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags
4) Nach der Equity-Methode bilanziert.
5) Verbundene Unternehmen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht konsolidiert werden.
6) Jahresabschluss zum 31.12.2011
7) Jahresabschluss zum 31.12.2021
8) Betrag in TCHF


Gem. § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB erfolgen keine Angaben, soweit sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geeignet sind, der Kapitalgesellschaft oder dem anderen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR 7.794 (Vj. TEUR 5.000) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Alle anderen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.


Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 545 (Vj. TEUR 213) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 146 (Vj. TEUR 44). Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einer langfristigen Festgeldanlage, Steuerforderungen sowie Forderungen aus dem Verkauf von Anteilen an verbundenen Unternehmen.

(5) Liquide Mittel und Wertpapiere


Zum 31.12.2023 bestanden Zahlungsmittel sowie Zahlungsmitteläquivalente und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 160.558 (Vj. TEUR 146.235). Hierbei handelt es sich um Kontokorrentguthaben, Termingelder, sonstige kurzfristig kündbare Anlagen sowie risikoarme, überwiegend festverzinsliche Wertpapiere.

(6) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten


Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

(7) Eigenkapital


Das Grundkapital setzt sich aus TEUR 580.000.000 (Vj. TEUR 480.000.000) auf den Inhaber lautenden Stückaktien ohne Nennwert zusammen, daraus ergibt sich ein rechnerischer Nennwert von EUR 1,00 pro Stückaktie. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt.


Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 19.04.2023 wurde das in 2020 beschlossene genehmigte Kapital von EUR 100.000.000,00 komplett zur Erhöhung des Grundkapitals verwendet.


Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 33.201 (Vj. TEUR 129.789) enthalten, im Übrigen wird auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns verwiesen.


Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 werden TEUR 3.411 in die gesetzliche Rücklage eingestellt.

(8) Rückstellungen


Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung des Rechtsvorgängers wurden nach handelsrechtlichen Vorschriften in Höhe von TEUR 1.201 (Vj. TEUR 1.517) gebildet. Im Vorjahr wurde ein Aktivwert zu einer verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 226 verrechnet.


Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 8 (Vj. TEUR 46) und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre, die aufgrund ausreichender verfügbarer Rücklagen nicht zum Tragen kommt.


Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer (inklusive Solidaritätszuschlag) für das laufende Jahr.


Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen (TEUR 1.931, Vj. TEUR 2.057) sowie für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.918, Vj. TEUR 2.172).

(9) Verbindlichkeiten

2024 2025-2028 2029
Gesamt davon mit einer Restlaufzeit in Jahren
31.12.2023 bis 1 1 bis 5 über 5
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 682.194 180.631 354.389 147.174
(Vj. 585.090) (Vj. 3.833) (Vj. 393.380) (Vj. 187.877)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.913 2.098 2.140 2.675
(Vj. 1.951) (Vj. 1.951) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 0 0 0 0
(Vj. 17.000) (Vj. 17.000) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 449.657 449.657 0 0
(Vj. 438.016) (Vj. 438.016) (Vj. 0) (Vj. 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 179 179 0 0
(Vj. 676) (Vj. 676) (Vj. 0) (Vj. 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.291 1.291 0 0
(Vj. 1.343) (Vj. 1.343) (Vj. 0) (Vj. 0)
Gesamt 1.140.234 633.856 356.529 149.849
(Vj. 1.044.076) (Vj. 462.819) (Vj. 393.380) (Vj. 187.877)


Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen TEUR 175 (Vj. TEUR 90) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.


Zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, für Akquisitionen sowie für den Liquiditätsbedarf der Tochtergesellschaften dienen ein syndizierter Kredit von bis zu TEUR 175.000 (Vj. TEUR 175.000), der zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) in Anspruch genommen ist, und Schuldscheine in Höhe von insgesamt TEUR 665.500 (Vj. TEUR 564.500). Davon sind 1 Tranche des Ende 2017 platzierten Schuldscheindarlehens in Höhe von insgesamt TEUR 110.000 sowie 10 Tranchen in Höhe von insgesamt TEUR 225.000 der im Dezember 2022 platzierten Schuldscheindarlehen variabel verzinst.


Zwei weitere Darlehen bei der KfW (31.12.2023 TEUR 15.237, Vj. TEUR 19.452) finanzieren den Klinikbau sowie das Personalwohnheim am Standort Biberach und wurden im Sinne des zentralen Finanzierungsansatzes durch die Sana Kliniken AG aufgenommen.


Die vorgenannten Verbindlichkeiten sind nicht grundpfandrechtlich besichert.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse


Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres von TEUR 31.257 (Vj. TEUR 32.029) betreffen Umsätze aus externen und konzerninternen Management- und Kooperationsverträgen sowie Konzerndienstleistungen.

(2) Sonstige betriebliche Erträge


Die sonstigen Erträge beinhalten im Wesentlichen Buchgewinne aus Verkauf sowie Erträge aus Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens von TEUR 31.287 (Vj. TEUR 0), Erträge aus dem Verkauf von Umlaufvermögen von TEUR 1.150 (Vj. TEUR 0), die Weiterberechnung von Beratungsleistungen in Höhe von TEUR 1.187 (Vj. TEUR 1.022) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 741 (Vj. TEUR 893).


Außerdem sind sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3.466 (Vj. TEUR 737) enthalten. Davon betreffen TEUR 2.728 (Vj. TEUR 0) nachträgliche Erträge aus früheren Verkäufen des Finanzanlagevermögens.

(3) Abschreibungen


Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 64.381 auf das Finanzanlagevermögen vorgenommen.

(4) Sonstige betriebliche Aufwendungen


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 417 (Vj. TEUR 219). Der Posten enthält Verluste aus Vermögensabgängen in Höhe von TEUR 23.780 (Vj. TEUR 60.192), welche im Wesentlichen den Abgang von Finanzanlagevermögen betreffen.

(5) Verwendung des Bilanzgewinns


Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von TEUR 98.001 auf neue Rechnung vorzutragen.

E. Sonstige Angaben

(1) Organe

Vorstand


Thomas Lemke Vorsitzender des Vorstands (CEO), Diplom-Kaufmann, München


Stefanie Kemp Mitglied des Vorstands (CTO), Staatlich gepr. Pharmareferentin (IHK), Düsseldorf


Konstanze Marinoff Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin (CPCO), Diplom-Kauffrau, Stuttgart (seit 1. Februar 2023)


Dr. Jens Schick Mitglied des Vorstands (COO), Diplom-Kaufmann, Berlin


Irmgard Wübbeling Mitglied des Vorstands (CFO), Diplom-Kauffrau, Berlin

Aufsichtsrat

Vorsitzender


Ulrich Leitermann Vorsitzender der Vorstände, SIGNAL IDUNA Gruppe, Diplom-Kaufmann, Dortmund

1. stellv. Vorsitzende


Sylvia Bühler Mitglied des ver.di-Bundesvorstands, Bundesfachbereichsleiterin Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft (FB C), Gesundheitspolitik, Bildungspolitik, Jugend, ver.di Bundesverwaltung, Berlin

2. stellv. Vorsitzender


Christoph Klawunn Mitglied des Vorstands, DKV Deutsche Krankenversicherung AG, Diplom-Betriebswirt, Weilerswist

Mitglieder


Ilka-Patricia Bernhart Bereichsleiterin Treasury & Corporate Finance, Sana Kliniken AG, Betriebswirtin (VWA), München


Dr. Karl-Josef Bierth ehemaliges Mitglied des Vorstands, SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a. G., Diplom-Mathematiker, Herdecke (bis 15. Juni 2023)


Marion Brands Betriebsrätin, Sana Kliniken Duisburg GmbH, Zerspanungsmechanikerin, Duisburg


Ralf Degenhart Mitglied der Vorstände, Debeka Versicherungen, Diplom-Betriebswirt, Cochem


Peter Eichler Vorsitzender des Betriebsrats, Sana Klinikum Offenbach GmbH, Fachkrankenpfleger Funktionsdienst, Frankfurt am Main


Dr. Jan Esser Vorsitzender des Vorstands, Allianz Private Krankenversicherungs-AG, Diplom-Mathematiker, Oberschleißheim


Dr. Andreas Eurich Vorsitzender der Vorstände, Barmenia Versicherungen, Diplom-Kaufmann, Wuppertal


Thomas Hasselbach Qualitätsmanagementbeauftragter, Herzzentrum Dresden GmbH Universitätsklinik, Dresden


Dr. Christoph Helmich Vorsitzender des Vorstands, Continentale Versicherungsverbund a. G., Diplom-Kaufmann, Düsseldorf


Dr. Robert Hinke Landesbezirksfachbereichsleiter, ver.di Landesbezirk Bayern, Bamberg


Herta Laages Stellv. Vorsitzende des Betriebsrats, Regio Kliniken GmbH, Krankenschwester, Elmshorn


Isabella Martorell Naßl Vorsitzende des Vorstands, Bayerische Beamtenkrankenkasse AG, Diplom-Betriebswirtin, München


Dr. Henrik Naumburger Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie, Klinikum Dahme-Spreewald GmbH, Märkisch Buchholz


Susanne Quast Vorsitzende des Betriebsrats, Sana Kliniken Düsseldorf GmbH, Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, Leverkusen


Dr. Florian Reuther Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Verbandsdirektor, Verband der Privaten Krankenversicherung e.V., Jurist, Bonn


Martin Rohm Mitglied des Vorstands, Hallesche Krankenversicherung a.G., Jurist, Ahlen


Annelie Schwaderer Stellv. Landesbezirksfachbereichsleiterin, ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg, Karlsruhe


Prof. Dr. Leonie Sundmacher Professur für Gesundheitsökonomie, Technische Universität München, Kirchheim (seit 16. Juni 2023)


Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betragen für das Geschäftsjahr TEUR 4.351. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr TEUR 282, die der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 237.

(2) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer


Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 196, davon leitende Angestellte 19 und Angestellte 177.

(3) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen


Es lagen keine zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte im Abschlusszeitraum vor.

(4) Haftungsverhältnisse


Die für die Höchstbetragsbürgschaften angegebenen Beträge betreffen deren Valutierung.

Avale

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Med 360° Rheinland GmbH Tel-Sun Immobilien Deutschland GmbH Mietaval Hahnenstraße 15, 50667 Köln 100 baw 1)
Med 360° Rheinland GmbH Dr. med. Martin Borwarzik KP-Zahlung Praxiskauf Am Werwolf 35-41, 42651 Solingen 400 baw 1)
Med 360° Rheinland GmbH Ludger Bremerich KP-Zahlung Praxiskauf Am Werwolf 35-41, 42651 Solingen 400 baw 1)
Med 360° Köln GmbH RPS Immobilien-Beteiligungs UG & Co. Mietaval Sachsenring 22-24, 50667 Köln 16 baw 1)
Med 360° Köln GmbH Patrizia Real Estate Mietaval Neher Str.108, 50735 Köln 13 baw 1)
Med 360° Praxisklinik GmbH Sanitär und Heizung Thomas Stadnik Baubürgschaft: Paul-Ottmann-Zentrum 83 baw 1)
Medcenter Kreuz GmbH HTB Strategische Handelsimmobilie Plus Nr. 4 geschlossene Investment GmbH & Co. KG Mietaval Spinnereistraße 7, Bayreuth 59 baw 1)
Medcenter Kreuz GmbH HTB Strategische Handelsimmobilie Plus Nr. 4 geschlossene Investment GmbH & Co. KG Mietaval Spinnereistraße 7, Bayreuth 20 baw 1)
Medcenter Kreuz GmbH City Projectbau I GmbH Mietaval Nürnberger Straße 20b, 91257 Pegnitz 10 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH WealthCap Spezial-AiF 5 GmbH & Co. geschl. Investment KG Mietaval Mietvertrag über de Mietfläche im Gebäude Falkenried 88, 20 und die Bürofläche im Haus A, 3. OG mit ca. 18,48 qm 60 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH Glunz Immobilien GmbH & Co. KG Mietaval Mietvertrag über die im I. Obergeschoss, Erd- und Untergesch. 29 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH Nordbeck Real Estate GmbH Mietaval 4. Nachtrag vom 07.06.2016 zum Geschäftsraummietvertrag vom 29.04./05.05.2014 sowie Nachtrag Nr. 1 vom 29.07./04.08. Alte Holstenstraße 16, 21031 Hamburg-Bergedorf, bzgl. ca. 296,13qm Bürofläche 10 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH Essex GmbH Mietaval 5 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH Essex GmbH Mietaval ca. 11,3 qm Müllraum im EG Alte Holstenstraße 16, 21031 Hamburg Nachtrag Nr. 3 vom 10.02./16.02.2015 zum Geschäftsraummietvertrag vom 29.04.2014/05.05.2014, sowie Nachtrag Nr. 1 + 2 1 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH Essex GmbH Mietaval 33 baw 1)
Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum Augustenstraße/München GmbH Dr. Bernd Dörflinger Mietaval 400 baw 1)
Radiologisch-nuklearmedizinisches Diagnostikzentrum Augustenstraße/München GmbH Dr. Bernd Dörflinger Mietaval 100 baw 1)
Conradia Friedrichshain MVZ GmbH NWI Berlin V GmbH & Co. KG Mietaval 36 baw 1)
Conradia Charlottenburg MVZ GmbH BERLINHAUS Liegenschaften GmbH Mietaval Mietflächen gemäß Mietvertrag Punkt A 1. im Gebäude Stuttgart 53 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH ATZ-Mtarbeiter der Sana Kliniken Lkr. Biberach GmbH ATZ-Aval 621 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 0.02-AOZ; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 36 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 3.05-Pathologie; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 11 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 2.02-Praxis 2; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 25 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 0.01-Labor; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 32 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 0.04-MVZ; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 37 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 3.01-NUK; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 41 baw 1)
Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH MS Immo MDL GmbH & Co. KG Mietaval 2.01-Praxis 1; Marie-Curie-Str.6, 88400 Biberach 22 baw 1)
Sana Kliniken Duisburg GmbH Stadt Duisburg - Amt für Bodenordnung Umbaumaßnahmen Kalkweg (Parkhaus/Ärztehaus) 9 baw 1)
Sana Kliniken Duisburg GmbH Wirtschaftsbetriebe Duisburg- AöR Umbaumaßnahmen Kalkweg (Parkhaus/Ärztehaus) 92 baw 1)

Avale

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Medizinisches Versorgungszentrum Duisburg Süd GmbH patiodoc Service Sittardsberg GmbH Miet- und DL-Aval GZ am Sittardsberg, Altenbrucher Damm 15, Duisburg 9 baw 1)
Medizinisches Versorgungszentrum Grevesmühlen GmbH Verifort Capital XI GmbH & Co. KG geschlossene Investment KG Mietbürgschaft Klützer Str.1, 23936 Grevesmühlen 7 baw 1)
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH WOBA Templin - UM Wohnungsbaugesellschaft mbH Mietbürgschaft Heinestr. 7, Templin 1 baw 1)
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH WOBA Templin-UM Wohnungsbaugesellschaft mbH Wohnung, Ringstraße 22, 17268 Templin 1 baw 1)
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH WOBA Templin-UM Wohnungsbaugesellschaft mbH Wohnung, Bahnhofstr. 24, 17268 Templin 3 baw 1)
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH WOBA Templin - UM Wohnungsbaugesellschaft mbH Mietbürgschaft Werderstr. 54, Templin 1 baw 1)
Sanitätshaus Helmut Haas GmbH HANSA INVEST Hanseatische Investment GmbH Mietbürgschaft "Thomasium" Käthe-Kollwitz-Str.16-18, Leipzig 3 baw 1)
Sanitätshaus Helmut Haas GmbH Harpen Immobilien GmbH Mietbürgschaft "Paunsdorf" Goldsternstraße 58, Leipzig 2 baw 1)
Lausitzer Seenland Klinikum GmbH Freistaat Sachsen, Landesdirektion Ausfallbürgschaft w. Krabatmühle Schwarzkollm e.V. 389 31.12.2030
Sana-Krankenhaus Hürth GmbH H Park 1 S.A. 41 Mietaval Hürth Park Hürth 10 baw 1)
Sana-Krankenhaus Hürth GmbH WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH Mietaval Walder Str. 53 in 40724 Hilden 21 baw 1)
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH Amt für Forstwirtschaft Alt Ruppin Ersatzaufforstung w. Erweiterung 3.BA Haus 2 5 baw 1)
Sana Kliniken Leipziger Land GmbH Stadt Borna Vertragserfüllung - Realisierung von Kompensationsmaßnahmen zum Bebauungsplan Rudolf-Virchow-Straße 104 baw 1)
Sana Kliniken Niederlausitz gGmbH Klinikum Campus Gmbh Mietvertrag Gebäude Nr. 1 gem. Flächenaufstellung Mietfl. KNL KLW Haus 1 25 baw 1)
Karl-Olga-Krankenhaus GmbH Weinbrenner GmbH & Co. KG Mietaval Fasanenweg 18, Leinfelden-Echterdingen 37 baw 1)
Sana Kliniken Lübeck GmbH FAZ GmbH Mietbürgschaft Kronsforder Allee 73-75, Lübeck 1 baw 1)
Sana Kliniken Lübeck GmbH European Painter Ltd. §648a Handwerkersicherungsbürgschaft Fassadenbekleidung 246 baw 1)
Sana Kliniken Lübeck GmbH Praxisklinik Immobilien GmbH Mietbürgschaft Am Dreilingsberg 7, 23570 Lübeck 82 baw 1)
Sana Operationszentrum Lübeck GmbH FAZ Süd GmbH Mietaval Kronsforder Allee 69, Lübeck 29 baw 1)
Medworx GmbH Stadt Wien, Wiener Krankenanstaltenverbund Sicherungseinbehalt für Rep. chirurg. Instrumente Los 2 10 baw 1)
Medworx GmbH Stadt Wien, Wiener Krankenanstaltenverbund Sicherungseinbehalt für Rep. chirurg. Instrumente Los 1 10 baw 1)
Med 360° SE Rock Ridge RE 4 S.a.r.l. Mietaval 10 baw 1)
Med 360° SE NWI Hamburg I GmbH & Co. KG Mietaval 13 baw 1)
Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH DRURCOM Grundstücks GmbH Mietaval Marburger Str. 12-13, 10789 Berlin 220 baw 1)
Sana Klinikum Offenbach GmbH IGM GmbH § 648a Handwerkersicherungsbürgschaft 294 baw 1)
ots Schadock GmbH NWI Berlin I GmbH & Co. KG Mietaval Geschäftshaus EG Elsterwerdaer Ratz 1, 12683 Berlin-Bliesdorf 8 baw 1)
ots Schadock GmbH Jella Urnauer Mietaval Böschestraße 58, 12587 Berlin 6 baw 1)
ots Schadock GmbH Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH Mietaval Prötzeler Chaussee 5 im Haus II (EG) 3 baw 1)
POLIKUM Leipzig MVZ GmbH Krass Grundbesitz GmbH & Co.KG Mietaval August-Bebel-Str.69, Leipzig 16 baw 1)
Regio Kliniken GmbH Dienstleistungszentrum Ramskamp Jörn Eggert KG Mietaval EDZ, Ramskamp 71-75, Elmshorn 62 baw 1)
Regio Kliniken GmbH Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH - Notärztliche Versorgung Los 2 Pinneberg 90 baw 1)
MVZ Uetersen GmbH Grundstücksgemeinschaft Röpckes Mühle 2 Mietbürgschaft Röpckes Mühle 2, Uetersen 10 baw 1)
MVZ Uetersen GmbH WBS Vierunddreißigste Vermietungs GmbH & Co. KG MIetaval Pommernstr.73, 25436 Tornesch (Verträge 348.002.02+003.02) 2 baw 1)
Regio Reha GmbH Immobilen- u. Baumanagement der Berlinovo GmbH Mietbürgschaft f. Stadtzentrum Schenefeld, Kiebitzweg 2/Industriestr. 1, 22869 Schenefeld 74 baw 1)
Regio Reha GmbH Immobilen- u. Baumanagement der Berlinovo GmbH Mietbürgschaft Stadtzentrum Schenefeld, Kiebitzweg 2/Industriestr. 1, 22869 Schenefeld 83 baw 1)
reha team Nordbayern - Gesundheitstechnik GmbH Distler GdbR Mietaval, Woffenbacher Str. 17, 92318 Neumarkt (ehem. RT-Neumarkt) 10 baw 1)
reha team Nordbayern - Gesundheitstechnik GmbH Oberpfalz Arkaden GmbH & Co. KG Mietaval, Rosenberger Straße 40, 92237 Sulzbach-Rosenberg 9 baw 1)
reha team Nordbayern - Gesundheitstechnik GmbH Distler GmbH & Co. Grundbesitz KG Mietaval, Woffenbacher Straße 19, 92318 Neumarkt 11 baw 1)
Sana Arztpraxen Remscheid GmbH Schmidt & Andres GbR Mietaval für kardiol. Gemeinschaftspraxis 4 baw 1)
Sana Arztpraxen Remscheid GmbH Kipper Handels- und Grundstücksges.mbH & Co.KG Mietaval für Mietfläche Blumenstr. 30, Remscheid + 4 Parkplätze 5 baw 1)
Roeser Medical GmbH RREEF Investment GmbH Mietaval für Logistik und Verwaltungsgebäude Essen-Kray 483 baw 1)

Avale

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Roeser Medical GmbH Kaiserswerther Diakonie Mängelanspruchsbürgschaft, Florence- Nightingale-KH, Integr. Video- u. Management System 31 baw 1)
Roeser Medical GmbH Andreas Layher Geschwister GmbH & Co. KG Mietaval, Objekt Heilbronner Str. 3, 70771 Leinfelden-Echterdingen 99 baw 1)
Roeser Medical GmbH Universitätsklinikum Essen AöR Vertragserfüllungsbürgschaft HNO Augenklinik Funktonsschrankanlagen 25 baw 1)
Roeser Medical GmbH Stiftung Josephs-Hospital Warendorf Gewährleistungsaval 9 30.06.2025
Roeser Medical GmbH Mühlenkliniken AöR Minden LübbeckeBad Oeynhausen-Rahde Gewährleistungsaval 1 baw 1)
Herzomed GmbH Herzogspark GmbH & Co.KG Mietaval Herzogenaurach 25 baw 1)
MVZ Rummelsberg GmbH Popp, Hans-Peter Mietbürgschaft Gartenstr.81, 91154 Roth 6 baw 1)
MVZ Rummelsberg GmbH AMF Immobilienverwaltung Praxisräume Würzburger Stra. 15c, 91074 Herzogenaurach 11 baw 1)
MVZ Rummelsberg GmbH Hass, Klaus Mietbürgschaft Hornschuchpromenade 18, 90762 Fürth 3 baw 1)
ORTHOTechnik Rummelsberg GmbH Barmer Ersatzkasse Hauptverwaltung Abt. 0420 Vertragserfüllungsaval w /Rehatechnikvertrag 10 baw 1)
ORTHOTechnik Rummelsberg GmbH Frau Petra Lampalzer Mietbürgschaft OLG Obere Kellerstr. 1, Feucht 4 baw 1)
Sana Vitalis GmbH Der Sekretär Nürnberg GmH Mietbürgschaft Schwabacher Str.34, Feucht 5 baw 1)
Sana Gesundheit GmbH Bayerische Versorgungskammer Mietaval Spitaler Str.8/Kurze Mühren 1, Hamburg 100 baw 1)
Sana Gesundheit GmbH INKA Arcade GmbH &Co KG Mietaval 3.OG , Atheimer Eck 10, 80331 München 13 baw 1)
Sana Gesundheit GmbH Westend Quartier GmbH Mietaval 10.OG, Hambuger Allee 26-28, 60486 Frankfurt am Main 39 baw 1)
Paritätische Gesundheitszentrum GmbH Catella Doric Grundbesitz GmbH & Co. KG Mietaval, Prenzlauer Allee, Rummelsberger Str., Helene Weigel-Platz, Berlin 535 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH Berlinovo Immobilienges. mbH Mietaval Wisbyer Str. 16/17 8 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH Pontani & Brauns Mietaval Praxisräume Grünbergerstr. 43/45, 10245 Berlin 30 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH Grundstücksgemeinschaft J. Reimann Mietaval Mieträume in 13088 Berlin, Berliner Allee 164, 1. OG 15 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH STADT UND LAND Wohnbauten Gesellschaft mbH Mieträume in Sterndamm 9, 12487 Berlin, EG links, Mietobj. 6829.30049.02 4 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH NWI IV Berlin GmbH & Co. KG Mieträume Mehrower Allee 22, 12687 Berlin 4 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH Heshop Grundstücks GmbH Mieträume im Einkaufszentrum "Marktplatzcenter Hellersdorf", Stendaler Str. 24, 12627 Berlin 7 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH Mieträume Gewerbeobjekt am Rotkamp 6 in 13053 Berlin 17 baw 1)
Sana Gesundheitszentren Berlin-Brandenburg GmbH Bernauerstraße 100 Oranienbrug GmbH & Co. KG Mietaval Bernauerstr. 100 16515 Oranienburg 7 baw 1)
Sana Klinik Service GmbH M337 Real Invest GmbH Mietaval, Kärntnerstr.337, 8054 Graz Erdgeschoß 13 baw 1)
Sana Management Service GmbH BEBAU DOCK 100 LLC Mietaval Am Borsigturm 100, Berlin 63 baw 1)
MVZ Medizinisches Versorgungszentrum Wismar GmbH MERCUREIM Eurofund One Zweite GmbH & Co.KG Mietbürgschaft Bürgermeister-Hauptstraße 31a, 23966 Wismar 7 baw 1)
6.254

Bürgschaften

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln GmbH Kirchliche ZVK des Verbands der Diözesen Deutschlands Höchstbetragsbürgschaft w/ partielle Mitgliedschaft KZVK für Ausgleichsverpflichtung bei Beendigung 8.000 baw 1)
Med 360° Sana GmbH Deutsche Leasing Finance GmbH Höchstbetragsbürgschaft für Kreditvertrag Nr. 2323388 (Strahlentherapie Duisburg) 580 30.12.2024
Medworx GmbH Commerzbank AG Mithaft für Darlehen Medworx 171 30.06.2028
Sana Gesundheit GmbH el Leasing & Service AG Mithaft für Verträge im Company Bike Programm 30 baw 1)
Sana Klinik Service GmbH el Leasing & Service AG Mithaft für Verträge im Company Bike Programm 50 baw 1)
Conradia Hamburg MVZ GmbH DZ Bank AG Mithaft für Darlehen Conradia Hamburg 200 30.06.2024
Conradia Dresden MVZ GmbH UniCredit Bank GmbH Mithaft für Darlehen Conradia Dresden 1.367 31.10.2030
Conradia Charlottenburg MVZ GmbH Volksbank Berlin eG Mithaft für Darlehen Conradia Charlottenburg 1.700 31.08.2027
Krankenhaus Rummelsberg GmbH MVZ Ansbach Gemeinschaftspraxis Dres. Hass/Scheuber/Cmok-Hahn 355 baw 1)
ots Schadock GmbH ILB Höchstbetragsbürgschaft für erh. Zuwendungen des Landes Brandenburg 1.132 baw 1)
ots Schadock GmbH Sparkasse Märkisch-Oderland Mithaft für Darlehen 1.520 31.03.2039
15.105

Gesamtschuldverhältnisse

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
reha team Nordbayern - Gesundheitstechnik GmbH Dt. Apotheker- und Ärztebank eG Mithaft für diverse Darlehen 169 30.12.2025
Acura Fachklinik GmbH Land Baden-Württemberg Gesamtschuldnerische Haftung für Fördermittel 5.500 baw 1)
Sana Kliniken Niederlausitz gGmbH Dt. Apotheker- und Ärztebank eG Gesamtschuldnerische Haftung für Darlehen der ApoBank 228 30.09.2025
Med 360° Köln GmbH Dt. Apotheker- und Ärztebank eG Gesamtschuldnerische Haftung für Darlehen der ApoBank 744 30.11.2028
Sana Krankenhaus Logistik GmbH CNH Industrial Capital Europe S.A.S Vertragsbeitritt Kfz.-Leasingvertrag A1C43924 9 30.05.2025
Sana Krankenhaus Logistik GmbH CNH Industrial Capital Europe S.A.S Vertragsbeitritt Kfz.-Leasingvertrag A1C45836 12 30.05.2025
6.662

Patronatserklärungen

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Sana-Klinikum Remscheid GmbH Land Nordrhein-Westfalen Absicherung Einzelfördermittel Neubau Kinder-/Jugendpsychiatrie 5.011 baw 1)
5.011

Investitionsverpflichtungen

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont GmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 753 baw 1)
Klinikum Dahme-Spreewald GmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 11.832 31.12.2034
Sana Klinik München GmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 58 baw 1)
Sana Krankenhaus Gottesfriede Woltersdorf gemeinnützige GmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 1.582 31.12.2025
Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz GmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 6.344 25.01.2027 2)
Paulinen Krankenhaus gGmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 9.100 31.12.2030
Med 360° Praxisklinik GmbH Sicherheit für Investitionsverpflichtung 315 baw 1)
29.984

Weitere Eventualverbindlichkeiten

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Regio Kliniken GmbH Kreis Pinneberg Put-Option 10.395 baw 1)
10.395

Weitere Haftungen Konzern

Begünstigter Zweck Valuta in TEUR Laufzeit
Sana Kliniken AG Herkules 35. Property GmbH Mietaval Oskar-Messter-Str.24, Ismaning 240 baw 1)
240

1) baw = bis auf weiteres
2) zzgl. des Zeitraums zwischen Beantragung und bestandskräftiger Gewährung von behördlichen Genehmigungen, die für die Durchführung von Investitionen erforderlich sind


Darüber hinaus bestehen noch Eventualverbindlichkeiten aus Kaufverträgen zur Zahlung von jährlichen Garantiedividenden für die Gesellschaften Sana Kliniken Berlin Brandenburg GmbH (TEUR 783 p. a. bis 2023, danach TEUR 450 p. a.), Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont GmbH (TEUR 500 p. a.) und die Sana Hanseklinikum Wismar GmbH (TEUR 60 p. a.), falls diese nicht durch die Gesellschaft geleistet werden können.


Das Risiko der Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen aus Bürgschaften, Avalen, Gewährleistungsverpflichtungen, Eventualverbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Tochterunternehmen wird aufgrund einer ausreichenden Liquiditätsausstattung bzw. ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt.

(5) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Mietvertrag bis 31.12.2025 2.926
Dienstleistungsvertrag EDV (ggü. verbundenen Unternehmen) p. a. 3.690
Leasingverträge p. a. 1.015
Mietvertrag (ggü. verbundenen Unternehmen) p. a. 105
7.736


Dienstleistungs- und Mietverträge gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie Leasingverträge, sind im Wesentlichen kurzfristig (jährlich) kündbar. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2025.

(6) Derivative Finanzinstrumente / Bewertungseinheiten


Zur Absicherung der variablen Zinszahlungsströme aus Finanzschulden wurden folgende Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen, da gemäß der konzerninternen Treasury-Richtlinie mindestens 50% der Finanzschulden mit einer Festzinsvereinbarung versehenen oder einem adäquaten Derivat gesichert sein müssen.

Grundgeschäft Abgesicherter Betrag (in TEUR) Sicherungsinstrument Betrag Risiko/Art der Bewertungseinheit
Schuldschein 145.000 Zinsswap DZ Bank 10.000.000 € Zinsrisiko / Mikrohedge
Zinsswap Helaba 15.000.000 €
Zinsswap DZ Bank 20.000.000 €
Zinsswap DZ Bank 50.000.000 €
Zinsswap Helaba 50.000.000 €


Die Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte betragen zum Bilanzstichtag TEUR 7.577 (Vj. TEUR 13.533). Die Zahlungsströme der Zinsswaps von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich nahezu vollständig im Sicherungszeitraum aus, weil die Risikopositionen (Grundgeschäft) mit den vorgenannten derivativen Finanzinstrumenten in gleicher Höhe, in derselben Währung und mit gleicher Laufzeit abgesichert werden.


Die Parameter aller Sicherungsgeschäfte sind auf die Schuldscheindarlehen abgestimmt, so dass eine Bilanzierung der Grund- und Sicherungsgeschäfte als Bewertungseinheit erfolgt.


Die Sicherungsbeziehung ist im Sinne der Critical-Term-Match-Methode effektiv.

(7) Gesamthonorar des Abschlussprüfers


Die Prüfung des Jahresabschlusses der Sana Kliniken AG sowie des Konzernabschlusses wurde durch die Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft durchgeführt. Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB. Die gesamten Honorare der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft für die Prüfung der Sana Kliniken AG sind im Konzernabschluss der Sana Kliniken AG enthalten.

(8) Nachtragsbericht


Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Lage der Gesellschaft haben. In Bezug auf den weiter anhaltenden Ukraine-Krieg, der angespannten Energieversorgungsthematik sowie der Lieferkettenproblematik verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht in den Kapiteln "Prognosebericht" und "Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung".

F. Konzernverhältnisse


Die Sana Kliniken AG erstellt als Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen einen Konzernabschluss. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt.

 

Ismaning, 6. März 2024

Thomas Lemke Stefanie Kemp Konstanze Marinoff Dr. Jens Schick Irmgard Wübbeling
-Vorsitzender-

Entwicklung des Anlagevermögens

Entwicklung der Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.199.377,79 56.211,22 0,00 0,00 6.255.589,01
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 250.076,84 0,00 0,00 250.076,84
6.199.377,79 306.288,06 0,00 0,00 6.505.665,85
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 136.809,49 0,00 0,00 0,00 136.809,49
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.917.928,03 6.628,46 0,00 11.086,64 1.935.643,13
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.086,64 430,73 0,00 -11.086,64 430,73
2.065.824,16 7.059,19 0,00 0,00 2.072.883,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 735.028.744,18 43.896.713,31 11.626.045,51 147.283.670,00 914.583.081,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 461.632.022,72 117.487.000,00 84.386.890,00 19.000.000,00 513.732.132,72
3. Beteiligungen 151.323.658,19 0,00 0,00 -147.283.670,00 4.039.988,19
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.000.000,00 0,00 0,00 -19.000.000,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 35.000,00 3.500,00 0,00 31.500,00
1.366.984.425,09 161.418.713,31 96.016.435,51 0,00 1.432.386.702,89
1.375.249.627,04 161.732.060,56 96.016.435,51 0,00 1.440.965.252,09
Entwicklung der Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.141.423,79 42.896,22 0,00 0,00 6.184.320,01
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.141.423,79 42.896,22 0,00 0,00 6.184.320,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 82.831,49 6.689,00 0,00 0,00 89.520,49
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.654.911,38 61.451,10 0,00 0,00 1.716.362,48
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.737.742,87 68.140,10 0,00 0,00 1.805.882,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 90.428.179,90 0,00 331.000,00 0,00 90.097.179,90
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.000.000,00 0,00 0,00 4.000.000,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
94.428.179,90 0,00 331.000,00 4.000.000,00 90.097.179,90
102.307.346,56 111.036,32 331.000,00 4.000.000,00 98.087.382,88
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.269,00 57.954,00
2. Geleistete Anzahlungen 250.076,84 0,00
321.345,84 57.954,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen 47.289,00 53.978,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 219.280,65 263.016,65
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 430,73 11.086,64
267.000,38 328.081,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 824.485.902,08 644.600.564,28
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 513.732.132,72 457.632.022,72
3. Beteiligungen 4.039.988,19 151.323.658,19
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 19.000.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 31.500,00 0,00
1.342.289.522,99 1.272.556.245,19
1.342.877.869,21 1.272.942.280,48

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäft und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 im Überblick


Die Sana Kliniken AG ist als Anbieter integrierter Gesundheitsdienstleistungen ein führender privater Betreiber von Akut- und Fachkliniken in Deutschland. Mit dem Rückhalt einer stabilen Aktionärsbasis privater Krankenversicherungsunternehmen verfügt die Sana Kliniken AG über mehr als 45 Jahre Erfahrung im Betrieb von Krankenhäusern. Neben der akutstationären Versorgung von Patienten zeichnet sich die Sana Kliniken AG durch ein Dienstleistungsportfolio für interne und externe Kunden aus. Darüber hinaus runden Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Rehabilitationskliniken und ein Pflegeheim das Angebot ab.


Die Sana Kliniken AG fungiert als strategische Holdinggesellschaft für die Unternehmen des Konzerns. Der Sana Konzern setzte sich zum Bilanzstichtag neben der Sana Kliniken AG aus weiteren insgesamt 148 Gesellschaften zusammen, über die das Holdingunternehmen faktisch die Kontrolle ausübt. Der Sitz des Unternehmens ist in Ismaning bei München, Deutschland. Anteilseigner der Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungsunternehmen.


Die Sana Kliniken AG weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von EUR 68,2 Mio. (Vj. Jahresfehlbetrag EUR 67,8 Mio.) aus. Die deutliche Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen durch den Wegfall der Belastungen des Vorjahres aus der Abwertung sowie den Verlusten aus der Veräußerung von Anteilen an verbundene Unternehmen begründet.


Im Rahmen der im Dezember 2022 abgeschlossenen sechsten erfolgreichen Platzierung eines Schuldscheindarlehens kam es zum Anfang des Geschäftsjahres zur Valutierung der letzten Tranchen in Höhe von EUR 101,0 Mio. (von insgesamt EUR 409,5 Mio.). Damit platzierte die Sana Kliniken AG das erste nachhaltige Schuldscheindarlehen der Gesundheitsbranche. Dieses Schuldscheindarlehen soll die Liquidität und die Investitions- und Wachstumsstrategie absichern.


Die Krankenhäuser in Deutschland sehen sich aktuell verstärkenden Krisenentwicklungen ausgesetzt. Einerseits beeinflussen der Mangel an qualifiziertem Personal sowie der sich durch den neuen AOP-Katalog verstärkende Trend zur ambulanten Behandlung das Leistungsgeschehen, andererseits sehen sie sich aktuell mit erheblichen inflationsbedingten Kostensteigerungen und gestiegenen Energiekosten konfrontiert. Wir gehen davon aus, dass sich aufgrund der zu erwartenden Leistungsentwicklung, der zahlreichen regulatorischen Eingriffe, sowie der geplanten Krankenhausreform der Konsolidierungsprozess im deutschen Klinikmarkt weiter fortsetzen wird. Hierbei steht die aktive Mitgestaltung dieses Prozesses und weitere Akquisitionen zur selektiven Ergänzung unseres stationären und ambulanten Portfolios, aber auch die Erweiterung der Geschäftsfelder entlang der vertikalen Wertschöpfungskette im Fokus.


Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen dabei weiterhin kontinuierliche Prozessverbesserungen zur Steigerung der Qualität unserer Dienstleistungen, und damit verbunden auch die Sicherstellung der Patientenzufriedenheit, sowie die Ermittlung von Effizienzpotenzialen und deren Realisierung.

Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit über einem Jahr im Abschwung. Vor dem Hintergrund der Krisen der vergangenen drei Jahre sind vor allem die inflationsbedingten Kostensteigerungen zu spüren. Aufgrund der Teuerungsrate ist bei gleichzeitig leicht rückläufigen Energiekosten ein Anstieg der Löhne zu verzeichnen. Deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahre sind die demografische Alterung, das geringe Produktivitätswachstum, der veraltete Kapitalstock sowie die geringe Anzahl junger und innovativer Unternehmen. Die mittelfristigen Wachstumsaussichten sind dadurch auf einem historischen Tiefstand. Um die Wachstumschancen zu erhöhen, sind mehr Innovationen und Investitionen notwendig. 1 Auf Basis aktueller Prognosen soll die deutsche Wirtschaft 2024 um 1,3 Prozent und 2025 um 1,5 Prozent wachsen. 2

Der vom ifo Institut ermittelte Geschäftsklimaindex ist nach 87,2 Punkten im November 2023 auf 86,4 Punkte im Dezember 2023 gefallen. Insgesamt hat sich die Stimmung unter den Unternehmen eingetrübt, einzig der Dienstleistungssektor zeigt sich zufrieden mit den laufenden Geschäften. 3

Die schwache Konjunktur wirkt sich nun auch auf den Arbeitsmarkt aus. Gemessen am Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten ist die Lage am Arbeitsmarkt nach wie vor gut. Die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt ist gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent gestiegen. 4

Die Inflationsrate ist auch im Dezember 2022 um 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter angestiegen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Inflationsrate leicht um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 Prozent gegenüber 2022 erhöht, somit fielen die Steigerungen niedriger als im Jahr zuvor aus. Haupttreiber der Inflation sind die weiterhin steigenden Lebensmittelpreise. 5

Der EZB-Rat hat den Leitzins 2023 erneut erhöht, um für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von 2 Prozent zu sorgen. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt zum 20. September 2023 bei 4,5 Prozent. 6

Der Beitrag der Gesundheitswirtschaft zur Wertschöpfung in Deutschland lag im Jahr 2022 bei rund EUR 439,6 Mrd. Ihr Anteil an der gesamten Bruttowertschöpfung liegt mit 12,7 Prozent um 0,6 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 12,5 Prozent. Langfristig wird die Gesundheitswirtschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Im Durchschnitt lag das jährliche Brutto-Wertschöpfungswachstum zwischen 2013 und 2022 mit 1,0 Prozentpunkten über dem durchschnittlichen Wachstum der Gesamtwirtschaft (3,6 Prozent). Die medizinische Versorgung mit den Bereichen der stationären und ambulanten Versorgung (das Kerngeschäft der Sana Kliniken) repräsentiert das Rückgrat der Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Im Jahr 2022 wurden rund 53 Prozent der gesamten Wertschöpfung und etwa 64 Prozent aller Arbeitsplätze der Branche in diesem Bereich geschaffen. 7

Ein für die branchenbezogene Entwicklung zentraler Indikator ist die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen. Mit der Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 8. Dezember 2023 ist das vorläufige Finanzergebnis der ersten drei Quartale 2022 der gesetzlichen Krankenkassen veröffentlicht worden. Dieses erreicht ein Defizit von rund EUR 1,0 Mrd. Ohne den Beitrag, welcher aufgrund dem GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes aus den Finanzreserven der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds abzuführen ist, hätten die Krankenkassen einen Überschuss von rund EUR 900 Mio. erzielt. Den Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von EUR 227,2 Mrd. standen Ausgaben in Höhe von EUR 228,1 Mrd. gegenüber. Die Ausgaben für Leistungen und Verwaltungskosten verzeichneten bei einem Anstieg der Versichertenzahlen von 1,0 Prozent einen Zuwachs von 4,9 Prozent. 8

1 Jahresgutachten Kurzfassung 2023/24 Sachverständigenrat
2 Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e. V., Pressemitteilung vom 28. September 2023
3 ifo Geschäftsklimaindex, Dezember 2023
4 Bundesagentur für Arbeit Presseinfo Nr. 2 vom 03.01.2024
5 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024
6 EZB, Pressemitteilung Geldpolitische Beschlüsse vom 14. September 2023
7 Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen Daten 2022, April 2023

Der Gesundheitsfonds, der zum Stichtag 16. Januar 2023 über eine Liquiditätsreserve von rund EUR 12,0 Mrd. verfügte, verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 ein Defizit von EUR 6,9 Mrd. Der größere Teil des Defizits ist saisonüblich und lässt keinen Rückschluss auf das für das Gesamtjahr 2023 zu erwartende Ergebnis des Gesundheitsfonds zu. So fließen die Ausgaben des Gesundheitsfonds als monatliche Zuweisungen in konstanter Höhe an die Krankenkassen, während die Einnahmen unterjährig erheblich schwanken und insbesondere im letzten Quartal aufgrund der Verbeitragung von Jahressonderzahlungen wie beispielsweise dem Weihnachtsgeld höher ausfallen. Ein Teil des Defizits resultiert allerdings aus einer Maßnahme des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes. Durch die Absenkung der Obergrenze der Liquiditätsreserve werden zusätzliche Mittel an die Krankenkassen ausgeschüttet, um die Zusatzbeitragssätze der Krankenkassen zu stabilisieren. Die Beitragseinnahmen (ohne Zusatzbeiträge) stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent, verantwortlich dafür sind die Lohnsteigerungen. Beim Anstieg der Leistungs- und Verwaltungsausgaben schlägt sich der Inflationsdruck in den Vergütungsanpassungen nieder. 9


Die Regierungskommission hat am 6. Dezember 2022 die dritte Stellungnahme und Empfehlung für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung vorgelegt.


Die Eckpfeiler der Krankenhausreform umfassen dabei eine leistungsdifferenzierte Krankenhausplanung der Länder, auf Basis sogenannter Leistungsgruppen. Für diese sollen nach dem Entwurf zum Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus und zur Reform der Vergütungs-Struktur (Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz - KHVVG) bundeseinheitliche Qualitätskriterien gelten. Auf Grundlage der leistungsdifferenzierten Krankenhausplanung, sollen die Krankenhäuser zukünftig neben einer leistungsabhängigen Vergütungskomponente für jede zugewiesene Leistungsgruppe eine Vorhaltevergütung erhalten. Die Vorhaltevergütung wird unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme des Hauses gezahlt. Die bisherigen Fallpauschalen sollen zukünftig um Vorhaltekostenanteile abgesenkt werden. Darüber hinaus sieht der Entwurf zum KHVVG erste Regelungen zur Ausgestaltung der ambulant-stationären Versorgungseinrichtungen (Level Ii Kliniken) vor.

Nach der Abstimmung zwischen Bundesgesundheitsministerium und den Bundesländern müssen die Länder die komplexe Gesetzlage zur Krankenhausreform zunächst in die länderspezifische Gesetzgebung übertragen, so dass der Reformplan einige Jahre Übergangszeit vorsieht. 10


Da die Leistungsgruppen und die damit verbundenen Strukturanforderungen im Rahmen der Krankenhausstrukturreform gesetzte Elemente sind, befinden sich die Kliniken gerade im Spannungsfeld ihre Strukturen auf ein niedrigeres Leistungsniveau anzupassen und gleichzeitig aktuell nicht finanzierte Strukturvoraussetzungen zur Sicherung des zukünftigen Leistungsspektrums zu schaffen.

Weiterhin ist jedoch die Finanzierung der Transformationskosten, die in Folge der Umsetzung der Krankenhausreform auf die Krankenhäuser zukommen wird, offen. 11

8 Pressemitteilung BMG 8.12.2023, Finanzentwicklung der GKV im 1. bis 3. Quartal 2023
9 Pressemitteilung BMG 8.12.2023, Finanzentwicklung der GKV im 1. bis 3. Quartal 2023
10 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/146175/Krankenhausreform-Erster-Arbeitsentwurf-zu-Vorhaltepauschalen-und-Leistungsgruppen-liegt-vor
11 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/krankenhausreformeckpunkte.html


Unabhängig von dem Fortgang der Krankenhausreform ist das Jahr 2023 von der Umsetzung der weiteren Gesetzesvorhaben des Bundesgesundheitsministeriums geprägt.


Am 19. Oktober 2023 hat der Bundestag das Gesetz zur Förderung der Qualität der stationären Versorgung durch Transparenz (Krankenhaustransparenzgesetz) beschlossen. In dem Transparenzverzeichnis werden Informationen wie Fallzahlen, vorgehaltenes ärztliches und pflegerisches Personal, Komplikationsraten für ausgewählte Eingriffe und Zuordnung zu Versorgungsstufen (Level) nach der Anzahl und Art der mindestens zu erbringenden Leistungen, zusammengefasst nach Leistungsgruppen, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Damit soll die Qualität der Krankenhäuser transparenter werden und die individuelle Entscheidung der Patientinnen und Patienten für die Behandlung im Krankenhaus vereinfacht werden. Das Gesetz wird aktuell kritisch betrachtet und soll im Februar 2024 im Vermittlungsausschuss beraten werden.


Das am 11. November 2022 im Bundesgesetzblatt veröffentlichte GKV-Finanzstabilisierungsgesetz sieht eine weitere Anpassung des Pflegebudgets vor. Grundsätzlich werden ab 2025 im Pflegebudget nur noch die Kosten für qualifizierte Pflegekräfte berücksichtigt, die in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen eingesetzt sind. Das am 12. November 2022 in Kraft getretene Gesetz enthält eine Übergangsregelung, mit der die Pflegepersonalkosten der Jahre 2023 und 2024 für die von den Vertragsparteien nach § 11 auf der Grundlage des Jahres 2018 vereinbarte Anzahl der Vollkräfte ohne pflegerische Qualifikation mit der Bestätigung des Jahresabschlussprüfers nach Absatz 3 Satz 4 als nachgewiesen gelten.


Mit dem Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz wurden der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) verpflichtet, gemeinsam die Eckpunkte für ein Instrument zur Bemessung des Personalbedarfs in der Pflege zu vereinbaren und ein wissenschaftliches Institut mit der Entwicklung zu beauftragen. Gefordert wird ein "bedarfsgerechtes, standardisiertes, aufwandsarmes, transparentes, digital anwendbares und zukunftsfähiges Verfahren", das Ende 2024 vorliegen soll. Unterdessen hat die Bundesregierung angekündigt, vorerst eine PPR 2.0 als Interimslösung zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen mit dem Krankenhauspflegeentlastungsgesetz (KHPflEG) einzuführen. Auf dessen Basis soll krankenhausindividuell die Ermittlung und Planung der Soll-Personalstellen erfolgen. Die flächendeckende Einführung soll laut Gesetzentwurf der Bundesregierung ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend sein. Die PPR 2.0 wird auf Normalstationen für Erwachsene und Kinder sowie auf Intensivstationen für Kinder zur Anwendung kommen. Die seit dem 1. Januar 2023 laufende Erprobungsphase ist inzwischen abgeschlossen und der Abschlussbericht liegt seit Mitte September 2023 vor. Bis zum 30. November 2023 sollen in einer Rechtsverordnung Vorgaben zur Ermittlung des eingesetzten und nach PPR 2.0 einzusetzenden Pflegepersonals erlassen werden, dies liegt noch nicht vor. Geplant ist die verpflichtende Einführung der "Pflegepersonal-Regelung 2.0" (PPR 2.0) und der "Kinder-PPR 2.0" ab Januar 2024, bei Nichterfüllen der Vorgaben ist ab 2025 mit Sanktionen zu rechnen.


Im Rahmen des Gesetzes zur Einführung von Preisbremsen für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme wurde ein spezielles Hilfsprogramm für Krankenhäuser im § 26f KHG verankert. Neben der Erstattung von individuellen direkten Energiepreissteigerungen nach den Regelungen der allgemeinen Energiepreisbremse gemäß EWPG und StromPBG, erhalten die Krankenhäuser Ausgleichszahlungen zum pauschalen Ausgleich von mittelbar durch den Anstieg der Energiepreise verursachten Kostensteigerungen. Insgesamt werden Mittel in Höhe von EUR 6,0 Mrd. zur Verfügung gestellt. EUR 1,5 Mrd. wurden zunächst für den pauschalen Ausgleich der mittelbar gestiegenen Kosten gewährt und über die Anzahl der aufgestellten Betten und Intensivbetten ermittelt. Die im Krankenhaus unmittelbar entstan denen Mehrkosten für Energie im Vergleich zum Monat März 2022 sollten mit EUR 4,5 Mrd. bezuschusst werden. Allerdings konnte insgesamt nur ein eingeschränkter Kreis von Kliniken deutschlandweit von den direkten Hilfen profitieren. Mit einer Gesetzesnovellierung vom 7. Juli 2023 erfolgte eine Verschiebung von 2,5 Mrd. EUR aus dem Topf der direkten Ausgleichszahlungen hin zu den pauschalen Ausgleichszahlungen. Die Auszahlung der zusätzlichen Pauschalbeträge erfolgte in drei Teilbeträgen vom Bundesamt für Soziale Sicherung an die jeweiligen Landesbehörden zur Weiterleitung an die Krankenhäuser erfolgen.


Mit dem Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit, über die Verordnung zu einer speziellen sektorenübergreifenden Vergütung (Hybrid-DRG-V), wird die Vergütung von Hybrid-DRGs geregelt. In der Anlage1 ist ein Startkatalog aufgeführt, diese Leistungen sollen ab dem 1. Januar 2024 ausschließlich als Hybrid-DRG-V erbracht werden können. Für die erweiterte Leistungsauswahl soll die Vergütung im Laufe des Jahres 2024 festgelegt werden. Das Ziel der speziellen sektorengleichen Vergütung ist es, bestehende Ambulantisierungspotenziale bei bislang unnötig stationär erbachten Leistungen zu heben. Hierdurch soll Pflegepersonal entlastet werden, ohne die Qualität der medizinischen Versorgung für die Patientinnen und Patienten einzuschränken. Die Rechtsverordnung wird durch das Bundesministerium für Gesundheit ohne Zustimmung des Bundesrates bestimmt.


Durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz wurde die extrabudgetäre Vergütung von vertragsärztlichen Leistungen gegenüber sogenannten "Neupatienten" zum 1. Januar 2023 abgeschafft. Dafür werden Vergütungsanreize für schnellere ärztliche Behandlungstermine eingeführt.


Insgesamt stehen das Gesundheitswesen und insbesondere die Kliniken in Deutschland vor großen Herausforderungen. Der Transformationsprozess für die Krankenhäuser aufgrund zunehmender ambulanter Versorgung, geänderter Bedürfnisse der Patienten für deren Versorgung sowie der sich verschärfenden Ressourcenprobleme personeller und finanzieller Art hat längst begonnen. Um diesen Prozess ordnungspolitisch und vor allem bedarfsgerecht zu organisieren, sind zwingend flankierende Maßnahmen durch die Politik erforderlich.

Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Erlöse aus Dienstleistungen _ 31.258 90 31.101 93 157 1
sonstige betriebliche Erträge 3.346 10 2.323 7 1.023 44
Betriebsleistung 34.604 100 33.424 100 1.180 4
Personalaufwand 28.653 83 26.373 79 2.280 9
Abschreibungen 111 1 175 1 -64 -37
andere Sachaufwendungen und sonstige Steuern 27.265 78 22.996 69 4.269 19
Betriebsaufwand 56.029 162 49.544 148 6.485 13
Betriebsergebnis ohne neutrales Ergebnis -21.425 -62 -16.120 -48 -5.305 33
Beteiligungsergebnis 101.830 78.959 22.871 29
Finanzergebnis -11.218 5.194 -16.412 >-100
Neutrales Ergebnis 11.423 -122.015 133.438
Ertragsteuern 12.400 13.806 -1.406 -10
Jahresergebnis 68.210 -67.788 135.998 >100


In 2023 wurde ein Betriebsergebnis ohne neutrale Positionen von EUR -21,4 Mio. ausgewiesen.


Der Anstieg der Betriebsleistung ist hauptsächlich auf gestiegene Erlöse aus Beratungsleistungen zurückzuführen, was den Erwartungen entsprach. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Wesentlichen aus erhöhten Erstattungsleistungen und weiterberechneten Beratungsleistungen.


In 2023 waren in der Sana Kliniken AG jahresdurchschnittlich 196 (Vj. 169) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die höhere Mitarbeiteranzahl spiegelt sich im Anstieg des Personalaufwandes wieder. Diese Entwicklung entsprach der Einschätzung des Vorjahres.


Die Erhöhung der anderen Sachaufwendungen und sonstigen Steuern betrifft im Wesentlichen gestiegene, im Zusammenhang mit M&A-Verfahren stehende Beratungskosten, inflationsbedingte Mietkostensteigerungen sowie einmalige Projektkosten sowie Kosten für Fort- und Weiterbildung und lag entgegen der Einschätzung des Vorjahres über dem erwarteten Niveau.


Die Verbesserung des neutralen Ergebnisses ist in Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr entstandenen Erträge aus dem Abgang eines verbundenen Unternehmens zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten im Vorjahr Abwertungen von Anteilen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen das neutrale Ergebnis 2022.


Unter dem Beteiligungsergebnis werden die Erträge aus Beteiligungen, Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sowie die Aufwendungen aus Verlustübernahmen ausgewiesen.


Das Finanzergebnis ergibt sich aus dem Saldo der Zinsen und ähnliche Erträge sowie der Zinsen und ähnliche Aufwendungen und lag entgegen der Einschätzung des Vorjahres bedingt durch gestiegene Zinsaufwendungen unter dem erwarteten Niveau. Im Zusammenhang mit dem im Dezember 2022 abgeschlossenen sechsten Schuldscheindarlehen verzeichneten die Zinsaufwendungen einen deutlichen Anstieg.


Insgesamt lag das Jahresergebnis des aktuellen Geschäftsjahres auf Grund der beschriebenen Sondersachverhalte deutlich über den prognostizierten Ergebniserwartungen.


Für die Zukunft sieht sich die Gesellschaft insgesamt gut aufgestellt, um die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen zu leisten, welche für das angestrebte Wachstum des Konzerns erforderlich sind.

Vermögens- und Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderungen
TEUR % TEUR % TEUR %
Anlagevermögen
Immaterielle Werte 321 0 58 0 263 >100
Sachanlagen 267 0 328 0 -61 -19
Finanzanlagen 1.342.290 72 1.272.556 78 69.734 5
1.342.878 72 1.272.942 78 69.936 5
Umlaufvermögen
Liquide Mittel 160.558 9 146.234 9 14.324 10
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.126 0 1.897 0 229 12
Forderungen verbundene Unternehmen 320.777 17 198.973 12 121.804 61
Übrige Forderungen/Abgrenzungen 44.514 2 18.177 1 26.337 >100
527.975 28 365.281 22 162.694 45
Vermögen 1.870.853 100 1.638.223 100 232.630 14
Eigenkapital
eingezahltes Kapital 580.000 31 480.000 29 100.000 21
Rücklagen 45.716 3 42.306 3 3.410 8
Bilanzgewinn 98.001 5 62.001 4 36.000 58
723.717 39 584.307 36 139.410 24
lang-/mittelfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 1.085 0 1.406 0 -321 -23
sonst. Rückstellungen 37 0 35 0 2 6
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 501.563 27 581.256 36 -79.693 -14
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.815 0 278 0 4.537 >100
507.500 27 582.975 36 -75.475 -13
kurzfristiges Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 117 0 111 0 6 5
Steuerrückstellungen 1.631 0 3.762 0 -2.131 -57
Sonstige Rückstellungen 4.020 0 4.526 0 -506 -11
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 180.631 10 3.834 0 176.797 >100
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.098 0 1.673 0 425 25
Verbindlichkeiten Gesellschafter 0 0 17.000 1 -17.000 >-100
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 449.657 24 438.016 27 11.641 3
Übrige Verbindlichkeiten/Abgrenzungen 1.482 0 2.019 0 -537 -27
639.636 34 470.941 28 168.695 36
Kapital 1.870.853 100 1.638.223 100 232.630 14


Die Finanzanlagen erhöhten sich im Wesentlichen durch die Zunahme von Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Darüber hinaus wirkten sich die im Geschäftsjahr erfolgten Einzahlungen in die Kapitalrücklagen von Tochtergesellschaften anteilserhöhend aus. Auf Grund der Übernahme der Mehrheitsanteile an der Med 360° SE erfolgte eine Umbuchung von den Beteiligungen in die Anteile an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 147,3 Mio.


Die Erhöhung der liquiden Mittel um EUR 14,3 Mio. ist auf den Anstieg von Termingelder und Sichteinlagen um EUR 48,8 Mio. zurückzuführen, während sich die Wertpapiere um EUR 34,5 Mio. verringerten.


Zur optimalen Nutzung der verfügbaren Mittel, der Senkung der Finanzierungskosten und Vereinheitlichung der Bankkonditionen wird seit 2006 ein Cash-Pool-Verfahren durchgeführt.


Im Zuge dessen bestehen Verträge für ein automatisches Cash-Pooling mit zwei Banken. Die Verträge sind bei Vorliegen eines wichtigen Grundes durch die Vertragspartner mit sofortiger Wirkung kündbar. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere aus Sicht der Bank vor, wenn eine wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse der Sana Kliniken AG eintritt.


Zum 31. Dezember 2023 bestanden in diesem Zusammenhang mit 102 Tochtergesellschaften Vereinbarungen über die Durchführung des Cash-Poolings.


Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 121,8 Mio., was im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Anstieg der Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen (EUR 28,5 Mio.) und den gestiegenen Cash-Pool-Forderungen (EUR 18,3 Mio.) steht. Daneben stiegen die Forderungen aus der kurzfristigen Gewährung von Finanzmitteln an Tochtergesellschaften in Höhe von EUR 71,6 Mio.


Der Gesellschaft stand insgesamt ein mittel- und langfristiges Fremdkapital in Höhe von EUR 507,5 Mio. (Vj. EUR 583,0 Mio.) zur Verfügung.


Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 19. April 2023 wurde das in 2020 beschlossene genehmigte Kapital von EUR 100.000.000,00 zur Erhöhung des Grundkapitals verwendet, wodurch sich das eingezahlte Kapital von EUR 480,0 Mio. auf EUR 580,0 Mio. erhöhte.


Der Rückgang der mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um EUR 79,7 Mio. ist im Wesentlichen auf die fristigkeitsbedingte Zuordnung ursprünglich langfristiger Schuldscheindarlehen zu nun kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Darüber hinaus erfolgten Neuaufnahmen von langfristigen Krediten in Höhe von EUR 101,0 Mio., während sich die kurzfristigen Kredite gleichzeitig auf Grund planmäßiger Tilgungen verringerten. Es besteht eine nicht genutzte Kreditlinie in Höhe von EUR 58,5 Mio.


Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR -40,9 Mio. auf EUR +49,5 verbessert. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das verbesserte Periodenergebnis zurückzuführen.


Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat sich von EUR -48,8 Mio. im Vorjahr auf EUR -30,0 Mio. erhöht. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen eine im Saldo erhöhte Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition.


Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich von im Vorjahr von EUR 133,7 Mio. um EUR 19,7 Mio. auf EUR 114,0 Mio. verändert. Cashflow erhöhend wirkten sich die Einzahlung in das Grundkapital in Höhe von EUR 100,0 Mio. EUR sowie die verminderten Auszahlungen für die Tilgung von Krediten und Gesellschafterdarlehen (EUR 122,1 Mio.) aus. Dagegen verursachten geringere Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten (EUR 214,7 Mio.) und erhöhte Zinszahlungen (EUR 27,1 Mio.) eine Verringerung des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit.


Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Chancen- und Risikobericht

Sana Governance Organisation


Die Sana Kliniken AG legt in besonderem Maße Wert auf eine nachhaltige, rechtskonforme und risikoadjustierte Unternehmensführung. Zur Unterstützung des Vorstands sowie der Geschäftsführungen der Beteiligungsgesellschaften existieren verschiedene Risikopräventionssysteme, die gemeinsam als Sana Governance möglichen Schäden vorbeugen und Risiken für das Unternehmen minimieren sollen.


Die gemeinsame Governance Organisation besteht aus den Bereichen Betriebswirtschaftliches Risikomanagement, Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement, (Tax) Compliance Management, Datenschutz und Datensicherheit, Internes Kontrollsystem und Konzernrevision sowie Information Security. Der systematische Austausch zwischen diesen Bereichen soll die sichere, ordnungsgemäße, zweckmäßige und wirtschaftliche Unternehmensführung ermöglichen. Es existieren unterschiedliche Risikopräventionssysteme, die gemeinsam als Sana Governance möglichen Schäden vorbeugen und Risiken für das Unternehmen minimieren sollen. Im Rahmen der Governance Organisation bleiben die einzelnen Risikopräventionssysteme in ihrer jeweiligen etablierten und anerkannten Form erhalten, sollen aber durch einen strukturierten Austausch untereinander gemeinsam für eine abgestimmte und empfängerorientierte Berichterstattung mit sowohl qualitativen als auch quantitativen Risikoeinstufungen sorgen.


Die regelmäßige Berichterstattung erfolgt quartalsweise sowohl an den Vorstand als auch an den Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG. Darüber hinaus wird regelhaft im Prüfungsausschuss über die Risikosituation berichtet. Ein weiteres zur Verfügung stehendes Instrument ist die Ad-hoc-Risikoberichterstattung. Mittels dieser werden kritische Themen frühzeitig berichtet und Auswirkungen können minimiert werden. Durch diese mehrstufige Systematik kann gewährleistet werden, dass alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger zeitnah und gleichzeitig vollumfänglich über risikobehaftete Sachverhalte informiert sind.

Risikomanagementsystem


Der verantwortungsbewusste Umgang mit möglichen Risiken ist für die Sana Kliniken AG Kernelement solider Unternehmensführung, da unternehmerisches Handeln immer auch mit Risiken verbunden ist. Chancen werden im Risikomanagementsystem selbst nicht direkt erfasst, da aufgrund des konservativen Risikoverständnisses die Risiken immer isoliert und vorsichtig behandelt werden.


Das Risikomanagement der Sana Kliniken AG ermöglicht eine frühzeitige Identifizierung von Risiken sowie die Etablierung nachhaltiger Strukturen, welche die bewusste Risikosteuerung erlauben. Dabei werden einerseits lokale Einzelrisiken, die in den Tochtergesellschaften auftreten identifiziert und bewertet während gleichzeitig zentrale branchenspezifische und auch gesamtwirtschaftliche Risiken wie


Marktentwicklungen, politische Initiativen und konkrete Gesetzgebungen auf Konzernebene in die Risikobetrachtung einfließen. So ermöglicht das Risikomanagementsystem der Sana Kliniken AG den Blick auf die gesamte Risikolage des Konzerns. Die Bewertung und Steuerung der dezentralen Risiken erfolgt durch die Geschäftsführungen der jeweiligen Tochtergesellschaften je nach individuellen Erfordernissen. Hierzu ist vor Ort immer auch ein dezentraler Risikomanagementausschuss etabliert, der dezentrale Schnittstellen einbindet, um fachübergreifend tätig zu werden. Gleichzeitig erhalten sie Unterstützung von der zentralen Risikoorganisation. Dieses Vorgehen gewährleistet das zeitnahe Eingreifen durch zielgerichtete Steuerungsmöglichkeiten im Bedarfsfall.


Nach Prüfung aller quartalsweisen Risikomeldungen erfolgt, nach vorhergehender bedarfsweiser Aggregation von Einzelrisiken, von Seiten des zentralen Risikomanagements im Rahmen der Sana Governance, Risk und Compliance-Strukturen die Risikoberichterstattung an den Vorstand und den Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG. Wesentliche und bestandsgefährdende Risiken sind nach dem Grad ihrer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegliedert. Damit ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Risiken gegeben, in dem Strategien zur Vorgangsweise mit den jeweiligen Themenstellungen abgeleitet werden. Ergänzend zur regelmäßigen Berichterstattung ist ebenfalls ein Ad-hoc Berichtswesen vorgesehen.

Risikomanagementprozess


Der Risikomanagementprozess soll gewährleisten, dass Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden können, sodass sich negative Auswirkungen am effizientesten minimieren lassen und die Erreichung strategischer, operativer und wirtschaftlicher Ziele nicht gefährdet sind. Unterstützt werden die folgend dargestellten Schritte des Risikomanagementprozesses durch die eingesetzte Risikomanagementsoftware.

Risikoidentifikation


Um eine strukturierte Risikoidentifikation und -beschreibung gewährleisten zu können, erfolgt dies anhand des zentral festgelegten Risikoatlas, der sowohl zentral als auch dezentral Anwendung findet. Die hier definierten Handlungsfelder bilden systematisch die relevanten Bereiche und Risikosituationen ab. Der Risikoatlas ist ein lebendes System, das immer auch die Beschreibung individueller und neuer Risiken aufgrund sich ändernder Anforderungen ermöglicht. Insbesondere im Rahmen der Geschäftsfelderweiterung werden weitere Risiken ergänzt und die Handlungsfelder nach Bedarf angepasst. Darüber hinaus zeigen auch die Handlungsfeldverantwortlichen durch die Formulierung von Zentralrisiken Felder auf, in denen vor Ort individuelles Handeln erforderlich ist, aber auch auf Konzernebene übergreifende Strategien erarbeitet werden.

Risikobewertung


Die Risikobewertung der identifizierten lokalen Einzelrisiken ist abhängig von der jeweiligen Situation der einzelnen Gesellschaften und kann von Gesellschaft zu Gesellschaft sehr unterschiedlich ausfallen. Daher werden die Einzelrisiken dezentral bewertet. Die Quantifizierung und Priorisierung der Risiken erfolgt anhand des jeweiligen Schadenserwartungswerts, der sich aus dem Produkt der Eintrittswahrscheinlichkeit und der finanziellen Auswirkung errechnet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gibt an, in welchem Zeitraum das Risiko eintreten könnte. Die finanzielle Auswirkung folgt dem mittelbaren oder unmittelbaren Effekt auf das wirtschaftliche Ergebnis.


Die durch die Handlungsfeldverantwortlichen identifizierten Zentralrisiken werden zentral bewertet. Die Einschätzung erfolgt anhand der themen- und marktspezifischen Risikosituation in Abstimmung mit dem zentralen Risikomanagement.


Die branchenspezifischen Risiken werden aufgrund vielschichtiger Sachverhalte qualitativ beschrieben und nicht unmittelbar monetär bewertet. Dennoch werden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, die eine Risikominimierung zur Folge haben. Diese Maßnahmen können zu Prozessanpassungen führen, um der Komplexität der übergeordneten, branchenspezifischen Risiken gerecht zu werden.

Risikosteuerung


Für die Festlegung der Steuerungsmaßnahmen sind die Wesentlichkeit und die Auswirkung der Risiken maßgeblich. Es obliegt den Risikoverantwortlichen, auf Ebene der dezentralen Unternehmenseinheiten die Maßnahmen zu definieren.


Hierzu zählen Maßnahmen zur Risikovermeidung, zum Risikotransfer auf Dritte oder zur Risikominderung, mit dem Ziel, die Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. die finanzielle Auswirkung zu minimieren. Die Bewertung der Risiken, aber auch der Maßnahmen bildet hierbei die Entscheidungsbasis. Bei den Zentralrisiken werden die erforderlichen Steuerungsmaßnahmen durch die Handlungsfeldverantwortlichen und das Konzernrisikomanagement vorgegeben bzw. abgestimmt.

Risiko-Controlling


Die Aktualität, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die finanzielle Auswirkung der identifizierten Risiken unterliegen einer kontinuierlichen Prüfung. Diese erfolgt unter Berücksichtigung lokaler sowie politischer Rahmenbedingungen bzw. bereits durchgeführten Maßnahmen zur Risikosteuerung, die eine veränderte Risikoeinschätzung zur Folge haben können. Die Umsetzung der Risikosteuerungsmaßnahmen an sich wird nachgehalten.

Internes Kontrollsystem (IKS)


Der Fokus des internen Kontrollsystems im Sana Konzern (Sana IKS) liegt auf der Sicherstellung der Einhaltung der Geschäftspolitik, der Ordnungsmäßigkeit des Rechnungswesens, der Vorbeugung von Vermögensschäden und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die im Sana IKS definierten Kontrollen zielen dabei sowohl auf die Vermeidung von (Arbeits-)Fehlern als auch auf die Verhinderung doloser Handlungen ab. Die relevanten gesetzlichen Vorgaben werden hierbei als Mindestanforderung herangezogen.


Die Grundsätze und Rahmenbedingungen des Sana IKS sind in der korrespondierenden Konzernrichtlinie verbindlich definiert und bekanntgegeben. Durch gezielte Maßnahmen zur Risikoprävention, durch die Einhaltung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und Transparenz sowie durch kontinuierliche Weiterentwicklung werden Funktionalität und Wirksamkeit des Sana IKS gestärkt. Bei der Ausführung von Kontrollmaßnahmen entlang der wesentlichen Geschäftsprozesse im Konzern liegt die Betonung auf der Implementierung einer angemessenen Funktionstrennung, um rechtzeitig Fehler im Prozess zu identifizieren und dolose Handlungen sowie Machtbissbrauch durch die Errichtung hoher Hemmschwellen und die Herstellung von Transparenz zu verhindern. Das Sana IKS macht insgesamt sowohl von präventiven und nachgelagerten als auch von manuellen und automatisierten Kontrollen in den genutzten IT-Systemen Gebrauch.


Die Definition und Einhaltung eines Mindestkontrollniveaus wird bei Sana durch konzernweit anzuwendende IKS-Mindeststandards, die sowohl Kontrollanforderung als auch zu implementierende Kontrollmaßnahmen vorgeben, sichergestellt. Dadurch wird Vergleichbarkeit der Prozesse und Strukturen innerhalb der verschiedenen Business Units etabliert sowie zusätzliche Möglichkeiten zur Prozessbewertung und -steuerung implementiert. Mindestens im jährlichen Rhythmus werden diese Festlegungen anhand der aktuellen Risikolage, der strategischen Ziele sowie der sich verändernden internen und externen Anforderungen an den Sana Konzern überprüft und bei Bedarf angepasst. Dabei werden für die verschiedenen Business Units individuell zugeschnittene Mindeststandard-Kataloge festgelegt.


Für die operative Ausgestaltung, Zuweisung von internen Verantwortlichkeiten und Durchführung der Kontrollen der Mindeststandards ist die Geschäftsführung jeder Einheit verantwortlich. Als unabhängige und objektive Überwachungs- und Kontrollinstanz prüft die Konzernrevision im Auftrag des Vorstands regelmäßig die Einhaltung von internen und externen Vorgaben sowie Richtlinien und trägt dadurch zu einer kontinuierlichen Verbesserung des konzernweiten Governance-, Risk- und Compliance-Management-Systems (GRC-System) bei. Übergreifend erfasst, bündelt und bewertet das Sana GRC-Board in seinen quartalsweisen Sitzungen die Risikolage im Sana Konzern und stimmt über damit verbundene konzernweite Maßnahmen zur Steuerung der Risiken ab.


In der Gesamtbetrachtung wird das übergreifende Sana IKS auf Basis der Ergebnisse der dezentral und softwaregestützt durchgeführten IKS-Selbstaudits, der Erkenntnisse aus Prüfungen der Konzernrevision und sonstiger unabhängiger Auditinstanzen überwacht und als wirksam eingestuft.

Risikolage nach Handlungsfeldern


Wie bereits im Risikomanagementprozess beschrieben, werden die Risiken nach Handlungsfeldern strukturiert, um eine Übersichtlichkeit der Risiken und eine Einschätzung der gesamten Risikolage zu gewährleisten. So lassen sich Entwicklungen schneller erkennen und übergeordnete Steuerungsmaßnahmen definieren.

Bau und Technische Verwaltung


Bedeutende Risiken der Krankenhauslandschaft in Deutschland liegen im Bereich Bau und der Bausubstanz der Häuser (so auch einzelner Sana Kliniken) infolge des Investitionsstaus. Dies spiegelt nach wie vor die Finanzierungssituation der Bundesländer wider, die ihrer Förderverpflichtung nicht in ausreichendem Maße nachkommen. Die mangelnde Finanzierung von Investitionsmaßnahmen führt immer häufiger dazu, dass Investitionen zeitlich geschoben werden. Dies kann zu ungeplanten Sanierungsmaßnahmen führen, die sowohl ungeplante Mehraufwendungen als auch, durch den Kapazitätsverlust an Betten und OP-Leistungen, Erlösausfälle mit sich bringen können.


Gleichzeitig spielten im Jahr 2023 weiterhin aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die allgemeinen Baukostensteigerungen und möglichen Bauverzögerungen bei laufenden Bauprojekten eine Rolle. Die Sana Kliniken reagieren auf diese Unsicherheit bzw. Planungs- und Umsetzungsrisiken mit einer weiterhin bewussten Investitionstätigkeit. Die einzelnen Konzerngesellschaften werden zudem bei der Bearbeitung der komplexen Bauthemen durch die in der Sana Immobilien Service GmbH angesiedelten Experten unterstützt.

Informationstechnologie


Die Anzahl von Cyberangriffen auf Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen hat im vergangenen Jahr weltweit weiterhin signifikant zugenommen. Die Angriffe finden zunehmend technisch komplex und hochprofessionell statt. Die Angreifer nutzen Schwachstellen in Standard IT-Komponenten der etablierten Hersteller und werden vielfach erst Monate nach dem Angriff bei entsprechendem -bei Sana bisher nicht erfolgtem - Schadenseintritt festgestellt. Unter anderem können erfolgreiche Angriffe mit Ransomware zu einem Totalverlust des Datenbestandes (Verschlüsselung des Datenbestandes), einer damit einhergehenden mehrtägigen Betriebsunterbrechung und zu einer hohen Lösegeldforderung führen. Diesem Risiko begegnet Sana mit einer laufenden Verbesserung der Abwehr von Cyberangriffen, indem wir in 2023 weiterhin Maßnahmen erfolgreich eingeleitet und umgesetzt haben.


Die im Sana Konzern im Jahr 2023 weiterhin forcierte Transformation zum zukunftsfähigen digitalen Gesundheitsdienstleister geht mit der zunehmend komplexen IT-Vernetzung in den Kliniken einher. Der moderne Behandlungsprozess des Patienten von der Aufnahme über Diagnostik und Behandlung bis hin zur Entlassung und Dokumentation ist heutzutage IT-gestützt und soll dahingehend noch verbessert


werden. Ein Ausfall der Systeme im täglichen Betrieb und/oder bei der Einführung neuer Systeme könnte teilweise zu einer massiven Einschränkung in der Leistungserbringung führen. Vor dem Einsatz neuer Technologien und Verfahren werden daher umfassende Evaluierungen und Tests durchgeführt. Zudem erfolgt eine regelmäßige Wartung und Kontrolle der eingesetzten Hard- und Software durch die Sana IT Services GmbH, ebenso wie der Austausch und die Modernisierung der Komponenten.


Mit den durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) bereitgestellten Mitteln besteht weiterhin die große Chance, die in der Digitalisierungsstrategie der Sana verankerten Projekte fokussiert und zeitnahe umzusetzen. Gleichzeitig bestehen die Risiken der fristgerechten Mittelverwendung sowie deren angemessener Dokumentation. Diesen Risiken wird mit der zentralen Betreuung durch ein etabliertes Projektbüro und einer engmaschigen Überwachung begegnet.

Patientenmanagement und -abrechnung


Die branchenspezifische Risikosituation war und ist geprägt durch die anstehende Krankenhausreform, zu der im Jahr 2023 sowohl ein Eckpunktepapier als auch erste Arbeitspapiere zum Gesetzesentwurf veröffentlicht wurde. Risiken bestehen durch die noch bestehende Unbestimmtheit vieler Aussagen zur Krankenhausreform und damit einhergehende Planungsunsicherheit, genauso wie die Unklarheit zur Finanzierung der Transformationskosten. Im Zusammenhang mit den fundamentalen Reformansätzen ist der Trend zur Ambulantisierung zusätzlich eine Herausforderung für die Kliniken. Neben der bereits erfolgten Erweiterung des AOP-Katalogs mit Wirkung seit dem 1. Januar 2023 wurde Ende 2023 auch die Hybrid-DRG-Verordnung verkündet (Inkrafttreten 1. Januar 2024).


Sana nutzt die mit diesen externen Vorgaben einhergehenden Chancen aktiv, indem frühzeitig Strukturanpassungen analysiert und umgesetzt werden. Gleichzeitig kann dies das Risiko der Erlöseinbußen, bedingt durch fehlende Möglichkeiten der kurzfristigen Umstellung von Versorgungsangeboten, nicht vollständig kompensieren.

Personalmanagement


Im Personalbereich bestehen die primären Risiken im Zusammenhang mit der Nachbesetzung offener Stellen. Der Fachkräftemangel spiegelt sich branchenübergreifend in nahezu allen Berufsgruppen wider. Er betrifft bei Sana nicht nur den medizinisch-pflegerischen Bereich, sondern ebenso administrative Aufgaben und andere Geschäftsfelder. Weitere Risiken bestehen durch Personalausfälle, ungeplante Lohnanpassungen und ausstehende Tarifverhandlungen. In einem Sana Klinikum besteht mit der Aufforderung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen über einen sogenannten Tarifvertrag Entlastung für das nichtärztliche Personal, insbesondere für den Pflegedienst das Risiko, dass angesichts des Fachkräftemangels, die über die gesetzlichen und untergesetzlichen Vorgaben hinausgehenden Forderungen zu Personalvorgaben nicht durch einen entsprechenden Personalaufbau erfüllt werden können. Sana begegnet dem Risiko mit standortindividuellen Angeboten zu flexibleren Arbeitszeiten sowie planbareren dienstfreien Zeiten.


Um dem dauerhaften Wettbewerb um ausreichendes und gut qualifiziertes Personal gerecht zu werden und das Thema Personal und Unternehmenskultur ganzheitlich noch mehr zu fokussieren, erfolgte bei der Sana Kliniken AG im Jahr 2023 und mit der Neubesetzung der Vorstandsposition Chief People & Culture Officer (CPCO) die Neuausrichtung der entsprechenden Unternehmensbereiche.


Zur langfristigen Bindung der Mitarbeiter und zur Steigerung unserer Attraktivität als Arbeitgeber werden zudem bereits langjährig nach Berufsgruppen differenzierten Schulungs- und Personalentwicklungsprogramme angeboten und flexible, lebensphasen-orientierte Arbeitszeitmodelle sind gängige Praxis. Weitere Eckpfeiler unseres Personalmanagements sind ebenfalls die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein konzernweites betriebliches Gesundheitsmanagement.

Unternehmensentwicklung und -kommunikation


Das Kerngeschäft der Sana Kliniken AG ist der Betrieb von Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen. Dabei stellt die bestmögliche Patientenversorgung auf höchstem medizinischem Qualitätsniveau die oberste Maxime des täglichen Handelns für Sana dar. Als übergeordnetes branchenspezifisches und strategisches Risiko ist für Sana die anstehende Krankenhausreform zu sehen, die neben der zunehmenden Ambulantisierung die Versorgungslandschaft in Deutschland verändern wird.


Sana begegnet diesen Entwicklungen mit einer kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung des Beteiligungsportfolios. Hierbei stehen sowohl die Steuerung der Risiken aus dem möglichen Wegfall von Leistungsbereichen und der Kürzung von Vergütungen, als auch die gleichzeitige Nutzung von Chancen im Vordergrund. So geht der fortschreitende Trend zur Ambulantisierung auf Basis der bereits im Sana Konzern aufgebauten ambulanten Strukturen mit einer verbesserten Möglichkeit zur Hebung von wirtschaftlichen Potentialen einher. Ebenfalls wird versucht, möglichen Leistungsverschiebungen auf Basis von Insolvenzen im Klinikbereich entgegenzukommen und die sich daraus eröffnenden Potentiale zu realisieren.


Weiterhin arbeitet die Sana Kliniken konsequent an Geschäftsfelderweiterungen, um sich breiter aufzustellen und die Versorgungskette umfassender bedienen zu können. Durch die vertikale Erweiterung des Leistungsangebots beteiligt sich Sana an der gesamten Wertschöpfungskette rund um die stationäre Versorgung von Patienten. Die Zielsetzung dabei ist, mit optimierten Abläufen und durchdachten Dienstleistungen aus einer Hand sowohl die Versorgungsqualität für die Patienten als auch die Prozessqualität für die Krankenhäuser zu steigern.


Als einer der größten Akteure im deutschen Gesundheitswesen befindet sich die Sana Kliniken AG stets in der öffentlichen Wahrnehmung. Dabei steht Sana für eine transparente und an der Sache orientierten Kommunikation. Die eigenen Positionen, die Unternehmensziele sowie die eigenen Werte werden unverkennbar und unter bewusstem Einsatz der verschiedenen Kommunikationsmedien dargestellt.

Budget


Die qualitätsgesicherte medizinische Leistungserbringung in einem hochkompetitiven Marktumfeld ist die wichtigste Säule der Sana Kliniken AG. Die Vereinbarungsfähigkeit der erbrachten Leistungen ist ein wesentlicher Bestandteil der Budgetverhandlungen. Dabei geht es zum einen darum, die bereits in den Vorjahren verhandelten Budgets weiterzuentwickeln, aber auch, ein verändertes Leistungsportfolio im Rahmen von Verhandlungen budgetseitig umzusetzen. Insbesondere der Ausbau von Kapazitäten, die Einführung innovativer Therapieformen sowie ambulant und stationär vernetzte Versorgungsangebote bedürfen strukturierter und mit Fakten untermauerter Verhandlungen mit den Kostenträgern. Die Inhalte, aber auch die Komplexität der in den Budgetverhandlungen zu verhandelnden Sachverhalte nehmen ständig zu. So wurden ab 2020 im Rahmen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) die Kosten des Pflegepersonals, das zur Versorgung der Patienten auf bettenführenden Stationen zum Einsatz kommt, aus dem DRG-System ausgegliedert und über separate Pflegebudgets abgebildet und vergütet. Hinzu kommen stetig neue Bestandteile, wie z. B. die 2023 eingeführten Zuschlagsregelungen zur Sicherstellung der Geburtshilfe und Pädiatrie. Zuletzt wurde auch im Rahmen des Krankenhauspflegeentlastungsgesetzes (KHPflEG) der Zeitraum vorgegeben, in dem die Verhandlungen unter den Vertragsparteien durchzuführen sind.


Hinzu kommt eine Ausweitung von Struktur- und Qualitätsvorgaben durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Damit nehmen sowohl die Herausforderung, diese personell wie auch strukturell nachvollziehbar zu erfüllen, wie auch mögliche Auseinandersetzungen mit dem Medizinischen Dienst hinsichtlich der Auslegung der Vorgaben zu. Zusätzlich dazu gibt es immer wieder höchstrichterliche Entscheidungen, die zu weiteren Vorgaben führen. Das Jahr 2024 wird darüber hinaus von den Auswirkungen der Umsetzung der aktualisierten Pflegepersonalregelung PPR 2.0 sowie den Unsicherheiten hinsichtlich der finalen Parameter und des Zeitrahmens zur Umsetzung der angekündigten Krankenhausreform geprägt sein. Alle diese Themenbereiche haben in unterschiedlicher Art und Weise Auswirkungen auf die Budgetverhandlungen der Häuser.


Um diesen Risiken im Handlungsfeld Budget präventiv entgegenzutreten und sie minimal zu halten, hat Sana den Konzernbereich Budgetmanagement etabliert, dessen Fachleute mit ihrer Expertise diesen Themenstellungen begegnen.

Finanzwesen


Das Handlungsfeld Finanzwesen betrachtet die Betriebs- und Investitionskostenfinanzierung, die Gesetzgebung und Rechtsnormen in diesem Bereich sowie Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiken. Zur Steuerung identifizierter Risiken bündeln spezialisierte Fachbereiche des Finanzwesens der Sana Kliniken AG zentral und regional Kompetenzen, um die Organisationseinheiten des Sana Konzerns zu beraten und zu begleiten.

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken


Ein Liquiditätsrisiko ergibt sich, wenn Finanzmittel oder Fremdkapital nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen, um fällige Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich und fristgerecht bedienen zu können. Darüber hinaus besteht das Risiko, bei außerordentlichen und ungeplanten Liquiditätsengpässen nachteilige Finanzierungskonditionen akzeptieren zu müssen. Im Sana Konzern werden das Liquiditäts- und Anlagemanagement sowie das Finanzierungsportfolio durch den Konzernbereich Treasury und Corporate Finance kontinuierlich überwacht und aktiv gesteuert.


Der Sana Konzern steuert nach konservativen Finanzzielen. Dabei stehen die Sicherung der Liquidität sowie die Planungssicherheit zur Optimierung der Refinanzierungskosten dauerhaft im Fokus. Basis ist eine auf Langfristigkeit ausgerichtete Finanzierungsstruktur sowie eine solide kurz- bis mittelfristige, nicht ausschließlich renditeorientierte Anlagestrategie. Zur Risikovermeidung erfolgt eine Diversifizierung nicht nur nach Laufzeiten und Banken, sondern auch nach verschiedenen Finanzinstrumenten und Märkten. Die hierfür erforderlichen Parameter sind in der Anlagerichtlinie des Konzerns manifestiert und werden regelmäßig an die aktuellen Marktbedingungen adjustiert. Im Rahmen von Fremdkapitaltransaktionen hat sich die Sana Kliniken AG gegenüber den Kreditgebern zur Einhaltung einer Verschuldungskennziffer in Form eines marktüblichen Covenants verpflichtet. Dieser referenziert auf das operative Ergebnis (EBITDA) in Relation zur Nettoverschuldung. Der Vorstand geht auf der Basis aktueller Planungen davon aus, den Covenant auch in den Folgeperioden mit ausreichend Spielraum einzuhalten.


Neben hohen Finanzmittelbeständen stehen dem Konzern nicht in Anspruch genommene Kreditlinien zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund des soliden Geschäftsmodells schätzt der Vorstand die Eintrittswahrscheinlichkeit von Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken als sehr gering und steuerbar ein.

Zinsrisiken


Die konservative Zinsstrategie wird im Sana Konzern ebenfalls aktiv gesteuert. Die Finanzschulden sind mit ca. 80 Prozent fest verzinst oder mit Derivaten abgesichert, sodass im Geschäftsjahr 2023 wiederum nur ein moderates Zinsrisiko bestand.


Die kurzfristig zur Verfügung stehenden liquiden Mittel wurden in Form von Termingeldanlagen, festverzinslichen Wertpapieren, Geldmarktfonds und Commercial Papers mit einwandfreier Bonität sowie Kontokorrentkonten bei den Kernbanken vorgehalten. Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Durchschnittsverzinsung von rund 3,03 Prozent erreicht werden. Die erzielte Rendite lag damit auf dem vergleichbaren durchschnittlichen Geldmarktniveau (EURIBOR) des Jahres 2023. Für die Folgeperiode gehen wir von ähnlichen Marktbedingungen aus. Sana wird auch in Zukunft an der seitens des Vorstands vorgegebenen konservativen Anlage- und Finanzierungsstrategie festhalten. Dies manifestiert sich auch in der verbindlichen Vorgabe, dass keine Spekulation mit Finanzinstrumenten betrieben wird.


Wir haben die Auswirkung von Veränderungen unserer wichtigsten Zinssätze auf Gewinn und Eigenkapital analysiert. Dabei wurden ebenfalls Zinsrisiken aus den beizulegenden Zeitwerten von Schuldscheindarlehen, die überwiegend mit Cashflow-Hedges abgesichert sind, berücksichtigt. Die Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der abgesicherten Positionen und der Zinssicherungsinstrumente führten im Geschäftsjahr 2023 zu marktüblichen Effekten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Weiterhin haben wir eine Zinssensitivitätsanalyse vorgenommen. Nach Einschätzung des Vorstands stellt die Zinssatzanalyse eine realistische Beurteilung unseres derzeitigen sehr geringen Zinsrisikos dar.


Da die Geschäftstätigkeit des Sana Konzerns überwiegend auf Deutschland ausgerichtet ist, bestehen Fremdwährungsrisiken nur in sehr geringem Umfang.


Die Finanzmärkte unterliegen stetig schwankenden Rahmenbedingungen, die sich auch auf die Finanzierungskosten auswirken können. Der Vorstand geht jedoch weiterhin davon aus, dass wesentliche Effekte, in Form von Schwankungen im Marktzinsniveau und auch bei den Risikospreads, durch die aktive Steuerung und Überwachung sowie die konstant gute Bonität des Sana Konzerns kompensiert werden können.

Medizintechnik


Im Bereich der Medizintechnik bestehen an Kliniken grundsätzlich Risiken durch den Ausfall von medizinischen Großgeräten. Verstärkt wird dies, wenn die Geräte veraltet sind und nicht rechtzeitig ausgetauscht werden können. Ein Ausfall von Medizintechnik ist für die Behandlung der Patienten problematisch und birgt auch ein hohes wirtschaftliches Risiko, wenn Leistungen nicht wie geplant erbracht werden können und gleichzeitig kostenintensive Instandsetzungsmaßnahmen und / oder hohe Investitionskosten erforderlich werden.


In sämtlichen Fragestellungen rund um die Medizintechnik werden die einzelnen Kliniken von der Sana Medizintechnisches Servicezentrum GmbH sowie der Med 360°SE begleitet. Die Sicherstellung der funktionierenden Medizintechnik ist für eine medizinische Versorgung auf hohem Niveau notwendig. Dies wollen wir unseren Patienten stets anbieten können. Gut geschulte Mitarbeiter sind fortwährend im Einsatz, um die Risiken in diesem Bereich möglichst gering zu halten und negative Auswirkungen in jeder Hinsicht zu minimieren.

Materialwirtschaft und Einkaufsverbund


Der Einkaufsverbund der Sana Kliniken AG ist einer der größten in Deutschland. Dabei verlassen sich die Kliniken trägerübergreifend auf die Kompetenz der Sana im Bereich Einkauf von klinischen und nichtklinischen Verbrauchsgütern, Investitionsgütern und Arzneimitteln. Die seit Jahren stabilen Beziehungen mit den Geschäftspartnern der Industrie erfahren durch die Krisen eine Belastungsprüfung. Mit strategischen Geschäftspartnerschaften und langfristigen Rahmenverträgen ist die Sana darauf gut vorbereitet. Diese gilt es weiterzuentwickeln und an die neue Situation anzupassen. Insolvenzen seitens der Geschäftspartner, Kostensteigerungen für Materialien und Nachverhandlungen ergeben ein erhöhtes Ergebnisrisiko. Die Sana in der Einkaufskooperation begegnet dem mit einer Mehr-Lieferantenstrategie und Verbindlichkeit im Handeln.


Weiterhin spielten mit Blick auf die wirtschaftliche Versorgungssicherheit auch im Jahr 2023 die Themen Inflation und Lieferengpässe eine wesentliche Rolle für die Risikobetrachtung im Bereich Materialwirtschaft und Einkaufsverbund. Die Größe der Sana Einkauf & Logistik GmbH ist ein entscheidender Vorteil, um optimale Preise zu erzielen. Unsere umfassende Expertise unterstützt die Kliniken in Bezug auf Planung und Steuerung eines bedarfsgerechten Portfolios und berücksichtigt dabei den gesamten Versorgungsprozess für eine optimale Patientenversorgung. Der Sana Einkaufsverbund sorgt durch kontinuierliche Markt- und Produktbeobachtungen für ein attraktives und qualitativ hochwertiges Leistungsangebot, sodass Risiken für die Kontinuität, Lieferfähigkeit und Investitionssicherheit bei Beschaffungen weitgehend minimiert oder vermieden werden können.

Medizinische Leistungserbringung


Die Sana Kliniken AG betreibt als größter unabhängiger Gesundheitsdienstleister in Deutschland medizinische Einrichtungen in der stationären und ambulanten Patientenversorgung. Risiken bestehen in diesem Handlungsfeld zum einen im drohenden Wegfall von Leistungsbereichen in einzelnen Einrichtungen durch die regulativen Anforderungen des Gesetzgebers, wie Mindestanforderungen an Personal, Leistungszahlen und Strukturvorgaben. Zum anderen bestehen Risiken im Mangel an qualifizierten Mitarbeitern in Medizin und Pflege und in der Reputation der Einrichtung bezüglich der Qualität. Sana begegnet diesen Herausforderungen mit aktiver Beobachtung des regulatorischen Umfelds, übergreifender Bewertung der Auswirkung für die Gesellschaften und einem möglichst zeitnahen und aktiven Management unmittelbar im Bereich der Einrichtungen als auch durch die Erweiterung des Geschäftsfeldes zum ganzheitlichen Gesundheitsversorger.


Der Konzernbereich Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement steuert und koordiniert alle qualitäts- und patientensicherheitsrelevanten Aufgaben und Themen gemäß den gesetzlichen und untergesetzlichen Vorgaben. Er ist verantwortlich die Risiken aus Qualität in der direkten medizinischen Leistungserbringung zu reduzieren.


Das klinische Risikomanagement im Sana Konzern ist aus mehreren proaktiven und reaktiven Methoden und Instrumenten zur Sicherung der Patientensicherheit und einer qualitativ hochwertigen medizinischen Leistungserbringung aufgebaut. Das Qualitätssicherungssystem der Sana ermöglicht die Meldung, Darstellung und Analyse qualitätsbezogener Ergebnisse der Patientenversorgung und bietet eine kontinuierliche Informationsgrundlage für die Durchführung von Fallanalysen, M&M-Konferenzen und Peer Reviews im medizinischen und pflegerischen Bereich. Als Methode der Risikoprävention wurde das System der Sana Patientensicherheit (PaSi) entwickelt. Es richtet sich auf die Identifikation hoher Risiken auf Basis eines Risikokatalogs definierter Präventionsmaßnahmen, die in einer Risikomatrix bewertet und der Umsetzung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Patientensicherheit zugeführt werden. Die Erfassung der vom Patienten berichteten Ergebnis- und Lebensqualität ist ein fundamentaler Bestandteil der Patientenorientierung mit hoher Relevanz in den Einrichtungen der Sana. Die Ergebnisse werden digitalisiert über das System Sana PROMs (Patient Reported Outcome Measures) erfasst und ausgewertet. Ergänzt werden diese Elemente durch flankierende Maßnahmen zur Risikoprävention Hygiene des Sana Bereichs Hygiene und Infektiologie.


Trotz höchster Qualitätsansprüche an die medizinische und pflegerische Versorgung verbleibt ein geringes Maß an Restrisiken. Zur Absicherung dieser Risiken sind Versicherungspolicen im Rahmen von Betriebshaftpflichtversicherungen abgeschlossen worden.

Tertiärbereiche


Neben der täglichen medizinischen und pflegerischen Arbeit unmittelbar am Patienten fallen auch im Hintergrund Tätigkeiten im sogenannten Sekundär- und Tertiärbereich an. Hier hat Sana für die Bereiche Informationstechnologie, Medizintechnik, Einkauf, Logistik, Speiseversorgung, Reinigung, Transportdienste, Zentralsterilisation, Haustechnik und Wäscheversorgung spezialisierte Servicegesellschaften etabliert. Die konzernweite Ausrichtung der Gesellschaften erlauben Best Practices und innovative Ansätze, die allen Einrichtungen der Sana Kliniken AG zugutekommen.


Die Konzentration von Know-how, die Zusammenarbeit mit erfahrenen Branchenspezialisten sowie Effekte durch die Bündelung von Mengen führen zu weiteren Vorteilen für die Gesellschaften. Die Prozesse der Tertiärleistungen stehen in direkter Wahrnehmung unserer Patienten und unterliegen strengen und komplexen Anforderungen im Bereich Hygiene und Versorgungsqualität. Die transparente Risikolage erlaubt eine kurze Reaktionszeit bei sich abzeichnenden Fehlentwicklungen.

Unternehmerische Chancen


Die Gesundheitsbranche und insbesondere das Krankenhauswesen waren in den letzten Jahren von verschiedenen regulatorischen Eingriffen geprägt, die viele neue grundlegende Regelungen für die Organisation der Krankenhäuser mit sich gebracht haben. Folge dieser Entwicklung sind auch gravierende Auswirkungen auf das Finanzierungssystem. Gleichzeitig gibt es einen enormen Wettbewerbsdruck, insbesondere um personelle Ressourcen. Darüber hinaus prägt die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Krankenhausreform die gesamte Branche. Daher werden gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklungen laufend analysiert und bewertet und in einem systematischen Austausch zwischen den Unternehmensbereichen im Strategie- und Planungsprozess abgebildet. Eine kurze Reaktionszeit auf die Veränderungen ermöglicht einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Insbesondere durch unser aktives Portfoliomanagement und kooperativen Ansätzen können Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet, vertieft und genutzt werden. So ist es möglich, die Herausforderungen positiv zu nutzen.


Der Vorstand der Sana Kliniken AG sieht den Konzern hier in einer guten Ausgangssituation für die kommenden Aufgaben. Dabei spielt es eine wesentliche Rolle, Chancen und Risiken zu erkennen und zu nutzen. Nicht zuletzt ergeben sich dadurch auch Synergiepotenziale, die durch den regelmäßigen internen Austausch der einzelnen Bereiche angehoben werden können.

Nachhaltiges qualitatives Wachstum -intern und extern


Der Sana Konzern strebt ein kontinuierliches und nachhaltiges qualitatives Wachstum an. Die sich abzeichnende Entwicklung auf dem Gesundheitsmarkt, insbesondere der demografische Ausblick, die steigende Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen bei einem gleichzeitigen Trend zur Ambulantisierung sowie der wissenschaftliche und technische Fortschritt, bietet zusätzliche Potenziale für den Sana Konzern. Gleichzeitig steht das deutsche Gesundheitswesen mit der Krankenhausreform 2024 vor einem der größten Umbrüche der vergangenen Jahrzehnte. Daraus lassen sich aufgrund der aktiven Marktbeobachtung und der langjährigen Erfahrung bei der Steuerung organischen und anorganischen Wachstums Chancen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung mit zusätzlichen Synergien und Skaleneffekten generieren. Die Lage hat sich innerhalb der politischen Situation insofern geändert, dass die Politik durch in der Vergangenheit, aber auch mit der aktuellen Diskussion zur Krankenhausreform einen Konsolidierungskurs eingeschlagen hat, hin zu Konzentration der Krankenhauslandschaft und weiterer Zentrenbildung. Einzelne Gesellschaften - und dazu zählen auch kleinere Kliniken der Sana -müssen sich stabilisieren und können nicht mehr länger den bisherigen Wachstumskurs verfolgen. Mit dem in der Vergangenheit wiederholt angewandten Konzept der Akquisition und -Integration von Gesellschaften sieht sich Sana in diesem volatilen Markt gut gerüstet, an den sich bietenden Chancen zu partizipieren.


Der Sana Konzern hat bereits frühzeitig auf die sich ändernden Rahmenbedingungen reagiert und seine Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette selektiv erweitert. Mit dem Kauf des UBCouturier GmbH ergänzt Sana sein Spektrum im Bereich Einkauf und Logistik um das Angebot der Laborberatung. Auf die zunehmende Ambulantisierung von stationären Leistungen hat der Sana Konzern schon frühzeitig und aktuell durch die Aufstockung der Beteiligung an der Med 360° SE und der Akquisition von MVZs reagiert. Herstellung und Erhalt der Versorgungssicherheit im Bereich der bildgebenden Diagnostik für unsere Kliniken als auch der Ausbau ambulanter Versorgungsmodelle eröffnen uns neue strategische Potenziale. Dies wiederum gibt die Möglichkeit, im ambulanten Markt strukturiert zu wachsen und den Patienten damit eine vollumfängliche sektorenübergreifende Versorgung anzubieten.


Die Gesundheit rückt für Menschen immer weiter in den Fokus. Gesundheitsvorsorge gewinnt an Bedeutung. Nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels und des flächendeckenden Fachkräftemangels sehen wir einen wachsenden Markt im Bereich der Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung. Mit unserer medizinischen Kompetenz und dem Aufbau unserer Präventionszentren sehen wir die Chance, an diesem wachsenden Markt zu partizipieren.


Nicht zuletzt die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig stabile Lieferketten, aber auch eine enge Vernetzung von Einkauf mit klinischen Interessenvertretern ist. Mit unserer Tochtergesellschaft, der Sana Einkauf & Logistik GmbH, bündeln wir den Bedarf unserer Kooperationspartner im Klinikeinkauf. Durch den Ausbau unserer Kooperationspartnerschaften sehen wir die Chance unser Leistungsangebot weiter auszubauen, durch unsere Tochtergesellschaft, die Sana Suisse Med AG, auch außerhalb Deutschlands.


Gezielte Akquisitionen neuer Gesellschaften und strategische Partnerschaften führen zudem zu einer Festigung und Stärkung der Marktposition des Sana Konzerns. Zusätzlich wird das Leistungsportfolio vertikal weiter ausgebaut. Die frühzeitige Anbindung und Expertise bei der Integration an den Gesamtkonzern hebt weitere Synergiepotenziale.


Die zunehmende Digitalisierung bietet die Chance, durch digitale Lösungen die Steuerung, Diagnose, Therapie und Betreuung von Patienten zu verbessern, um diese nach höchstem medizinischen Standard ganzheitlich versorgen zu können und gleichzeitig Effizienzpotenziale zu erschließen. Die Zusammenarbeit mit dem Flying Health Incubator ermöglicht es Start-ups, ihre Produkte schneller marktorientiert zu entwickeln und in den ersten Gesundheitsmarkt zu bringen. Sana kann damit frühzeitig und unmittelbar von Innovationen profitieren.

Laufende Analysen im Bereich Finanzen


Das Finanzberichtswesen der Sana Kliniken AG ist ein fundamentales Instrument zur Unternehmenssteuerung. Die Einzelgesellschaften liefern ihr Reporting an die Konzernbereiche Finanzen, Steuern, Konzerncontrolling, Medizincontrolling, Treasury und Budgetmanagement, sodass stets ein detaillierter Überblick über die wirtschaftliche und strukturelle Situation der Einzelgesellschaften vorliegt. Daraus können sich Hinweise ergeben und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die als Best Practice in den Einrichtungen des Sana Konzerns umgesetzt werden.

Finanzielle Stabilität


Die langfristige Strategie der Sana Kliniken AG beinhaltet eine konservativ ausgerichtete Finanzpolitik, welche die Basis für langfristiges und solides Wachstum darstellt. Die Entwicklungen am Finanzmarkt werden durch den Bereich Treasury nach Maßgabe des Vorstands beobachtet und die Strategie der Sana entsprechend umgesetzt. Dem liegt eine risikoaverse Haltung des Unternehmens zugrunde, aus der eine konservative Anlage- und Finanzierungsstrategie verfolgt wird. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen werden auch finanzwirtschaftliche Chancen genutzt.

Gesamtbeurteilung der Risikosituation


Die umsichtige Risikoinventur gibt dem Vorstand und dem Aufsichtsrat stets einen Überblick über die gesamte Risikolage im Konzern. Es ist jederzeit möglich, dass einzelne oder mehrere Risiken eintreten können, die negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und damit auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Sana Konzerns haben. Der Vorstand stellt jedoch fest, dass aus heutiger Sicht in Bezug auf die Zentralrisiken und lokalen Einzelrisiken kein identifiziertes Risiko innerhalb des Sana Konzerns existiert, das aufgrund seiner Bewertung eine existenzielle Gefahr für die Sana Kliniken AG darstellt und die Unternehmensfortführung gefährden könnte. Das implementierte Risikomanagementsystem stellt somit die Beherrschung der identifizierten und dargestellten Risiken sicher.

Prognosebericht


Die Sana Kliniken AG setzt sich in der operativen und strategischen Unternehmenssteuerung aktiv und flexibel mit den sich veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen auseinander. Dabei wird der bereits eingeschlagene Weg der kontinuierlichen Geschäftsfeldentwicklung und Transformation zum integrierten Gesundheitsdienstleister konsequent und zielgerichtet fortgeführt.


Als Muttergesellschaft des Sana-Konzerns erstellt die Sana Kliniken AG ihre jährliche Unternehmensplanung auf Basis eines konzernweit standardisierten Planungsprozesses. Dabei werden die individuellen Leistungsdaten, erwartete mikro- und makroökonomische Rahmenbedingungen sowie die zukünftige Ausrichtung des Dienstleistungsportfolios der jeweiligen Einzelgesellschaften berücksichtigt.


Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau aus. Im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr erwarten wir moderate Personalkostensteigerungen. Die betrieblichen Aufwendungen für die Erbringung unserer Dienstleistungen als Konzernholding werden, bereinigt um Einmaleffekte, auf dem Niveau des vergangenen Jahres liegen.


Für das Finanzergebnis erwarten wir, ausgenommen von Sondersachverhalten, ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.


Insgesamt gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 ohne Berücksichtigung von Sondereffekten von einem positiven Ergebnis aus.


Als Muttergesellschaft des Sana Konzerns haben wir einen klaren Fokus auf Qualität, Hygiene, Patientensicherheit und -zufriedenheit sowie Nachhaltigkeit gelegt. Viele diesbezügliche Projekte befinden sich bereits in der Umsetzung und werden weiter forciert. Die Wissenschaftsförderung sowie die Bestrebungen im Hinblick auf die Mitarbeiterzufriedenheit sowie Fort- und Weiterbildung werden im Prognosezeitraum weiter vorangetrieben. Oberste Priorität bei all unserem Tun und Handeln gilt dem Wohle des Patienten. Die Patientenzufriedenheit mittels herausragender medizinischer Qualität zu steigern und dabei Vernetzungsmöglichkeiten zu nutzen, trägt zur kontinuierlichen Wertsteigerung der Sana Kliniken AG bei.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB


Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG hat 2022 die neuen Zielgrößen für den angestrebten Frauenanteil in den Führungsebenen beschlossen. Bis Juni 2027 soll ein Frauenanteil von 30 Prozent im Aufsichtsrat erreicht werden. Aktuell liegt dieser bei 40,0 Prozent und erreicht somit die angestrebten Erwartungen.


Für den Vorstand wurde ein Ziel von 25 Prozent angestrebt. Zum 31. Dezember 2023 liegt die Frauenquote bei 60,0 Prozent. Das Ziel ist damit deutlich übertroffen.


Der Vorstand der Sana Kliniken AG hat für die oberste Führungsebene unterhalb des Vorstands eine Zielgröße für den Frauenanteil von 34 Prozent festgelegt. Diese Zielgröße gilt ebenfalls bis zum 30. Juni 2027. Mit einem Frauenanteil von 27,5 Prozent wird die Zielgröße in 2023 noch nicht erreicht.

 

Ismaning, 6. März 2024

Thomas Lemke Stefanie Kemp Konstanze Marinoff Dr. Jens Schick Irmgard Wübbeling
-Vorsitzender-

BERICHT DES AUFSICHTSRATS


Das Geschäftsjahr 2023 war von einem Umfeld voller Unsicherheiten und Krisen geprägt: Zum einen im Hinblick auf geopolitische Krisen sowie die wirtschaftliche Entwicklung anhand massiver Inflation und dadurch steigender Kostenstrukturen, zum anderen angesichts der Insolvenzwelle im Klinikbereich sowie der damit im Zusammenhang diskutierten geplanten Krankenhausreform. Die Unbestimmtheit der finalen Ausgestaltung der einzelnen Eckpunkte der Reform sowie der sich abzeichnende und über Jahre laufende Transformationsprozess stellen die Krankenhausträger und alle Marktteilnehmer vor unterschiedlichste Herausforderungen und Unsicherheiten im Rahmen der operativen Unternehmenssteuerung und strategischen Weiterentwicklungen.


Der Sana Konzern begegnete diesen schwierigen Rahmenbedingungen mit einer kontinuierlich abgestimmten und zielgenau adjustierten Weiterentwicklung seiner Geschäftsfelder.


So hat die Sana Kliniken AG zum 1. Juli 2023 die Aktienmehrheit und damit auch die Kontrollmehrheit an der Med 360° SE übernommen. Dadurch werden die ambulanten Angebote im Wege einer Plattformstrategie weiter ausgebaut.


Auch Maßnahmen zur Portfoliooptimierung im Kernbereich der stationären Versorgung wurden im Hinblick auf die Anforderungen neuer regulatorischer Eingriffe initiiert. In diesem Sinne hat der Konzern zuletzt unter anderem zwei Krankenhäuser in Baden-Württemberg in eine neue Trägerschaft überführt.


Diese Weiterentwicklung und vor allem das Nutzen weiterer Wachstumspotentiale unterstützend hat der Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Weg für die Durchführung der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital geebnet, im Rahmen derer die Aktionäre der Sana Kliniken AG erneut ihr Vertrauen ausgesprochen und insgesamt 100 Millionen neue Aktien gezeichnet haben. Dies sichert der Sana Kliniken AG den notwendigen Handlungsspielraum für die künftig anstehenden Herausforderungen.

Arbeit des Aufsichtsrats


Der Aufsichtsrat hat die Tätigkeit des Vorstands im Jahr 2023 sorgfältig und regelmäßig überwacht. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns sowie bei wesentlichen Einzelmaßnahmen beratend begleitet.


Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen von drei ordentlichen Sitzungen und einer schriftlichen Beschlussfassung, sowie in zusätzlichen schriftlichen und mündlichen Berichten über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Geschäftspolitik, Akquisitions- bzw. Portfoliovorhaben, die Personalentwicklung, Corporate Governance sowie die Unternehmensplanung und die Nachhaltigkeitsstrategie der Sana Kliniken AG zeitnah und ausführlich informiert. Dies beinhaltete auch Informationen über Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von früher berichteten Zielen sowie Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Planung. Der Aufsichtsrat hat sich auf Basis der vorab übersandten Unterlagen auf die Sitzungen kritisch und umfassend vorbereiten können. Anteilseigner- und Arbeitnehmervertreter/innen haben die Tagesordnungspunkte der Plenumssitzungen in getrennten Vorgesprächen beraten. Sämtliche Tagesordnungspunkte wurden in den Sitzungen eingehend behandelt. Der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse hatten Gelegenheit eigene Anregungen einzubringen.


Maßnahmen, die nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung der Zustimmung und Entscheidung des Aufsichtsrats bedurften, wurden auf der Basis ausführlicher Vorlagen des Vorstands beraten und entschieden. Darüber hinaus standen der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des Vorstands auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen in einem regelmäßigen Meinungs- und Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitsbereich und die Geschäftslage der Sana Kliniken AG samt den mit ihr verbundenen Unternehmen.

Beratungsschwerpunkte


Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzungen standen die Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeit, die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Konzerns sowie die Erörterung der wirtschaftlichen Situation der Sana Kliniken AG und des Konzerns, in diesem Geschäftsjahr insbesondere im Hinblick auf die Veränderungen, die sowohl die anhaltenden inflatorischen Effekte bei staatlich gedeckelten Preisen als auch die anstehenden Transformationsprozesse im Gesundheitswesen mit sich gebracht haben. Intensiv wurden die Quartalsberichte sowie die jeweiligen Prognosen erörtert. Darüber hinaus berichtete der Vorstand ausführlich über die Effekte der Portfoliooptimierung. Die Entwicklung der einzelnen Krankenhausstandorte, die Realisierung von Synergieeffekten sowie ausgewählte Infrastrukturprojekte ergänzten die Diskussionen. Dabei hat der Vorstand dem Aufsichtsrat, auch im Rahmen der vorgelegten Berichte und Präsentationen, stets umfassend schriftlich und ergänzend mündlich Auskunft erteilt. Der Aufsichtsrat konnte sich jederzeit darüber informieren, welche Maßnahmen seitens des Vorstands eingeleitet wurden, um das Unternehmen trotz des schwierigen Umfelds positiv und nachhaltig weiterzuentwickeln. Sämtliche Fragen des Aufsichtsrats hierzu wurden vom Vorstand umfassend beantwortet.


In seiner Sitzung am 19. April 2023 hat sich der Aufsichtsrat mit Fragen des Jahres- und Konzernabschlusses sowie dem Corporate Governance Bericht zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres beschäftigt. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Vorbereitung der Hauptversammlung der Sana Kliniken AG. Zudem fasste der Aufsichtsrat Beschlüsse im Hinblick auf die Durchführung der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital der Sana Kliniken AG.


Im Rahmen einer schriftlichen Beschlussfassung im Juli/August 2023 hat der Aufsichtsrat im Hinblick auf die Durchführung der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital die Satzung entsprechend angepasst.


In der Sitzung am 7. September 2023 informierte sich der Aufsichtsrat insbesondere über die wirtschaftliche Situation der Sana Kliniken AG und des Konzerns. Darüber hinaus wurde über die strategische Weiterentwicklung der Sana Kliniken AG beraten. Weitere Schwerpunkte dieser Sitzung waren die Abstimmung über mögliche Abtretungen von Geschäftsanteilen an Gesellschaften sowie Themen zur Nachhaltigkeitsstrategie von Sana.


In der Sitzung am 6. Dezember 2023 wurden im Aufsichtsrat unter anderem die Ergebnisprognose für das gesamte Geschäftsjahr, die Mehrjahresplanung und der Wirtschaftsplan 2024 thematisiert. Zudem bildete der Beschluss über die Genehmigung zur Abtretung von Geschäftsanteilen an Tochtergesellschaften der Sana Kliniken AG einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung.

Arbeit der Ausschüsse des Aufsichtsrats


Zur effektiven Wahrnehmung seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben hat der Aufsichtsrat insgesamt drei Ausschüsse gebildet, die im Berichtsjahr ihre Aufgaben erfolgreich erledigt haben. Mitglieder des Vorstands haben an den Ausschusssitzungen jeweils teilgenommen.


Der Personalausschuss tagte im vergangenen Geschäftsjahr zweimal, am 30. März 2023 und am 16. November 2023. Der Personalausschuss hat die Personalentscheidungen des Aufsichtsrats umfassend vorbereitet und sich mit dienstvertraglichen Angelegenheiten der Mitglieder des Vorstands beschäftigt. Entsprechende Vorschläge zur Beschlussfassung im Aufsichtsrat wurden erarbeitet. Zudem wurde die Anpassung des Geschäftsverteilungsplans an die neue Struktur im Vorstandsbereich vorbereitet. Darüber hinaus hat sich der Ausschuss mit Fragen der Zielerreichung für das abgelaufene Geschäftsjahr sowie den Zielvereinbarungen für das Geschäftsjahr 2024 für die Vorstandsmitglieder beschäftigt.


Der Prüfungsausschuss tagte einmal pro Halbjahr, am 29. März 2023 und am 7. September 2023. An den Sitzungen des Prüfungsausschusses haben jeweils die verantwortlichen Wirtschaftsprüfer des Abschlussprüfers der Sana Kliniken AG, der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, teilgenommen. Der Prüfungsausschuss hat insbesondere die Informationen und die Beschlüsse des Aufsichtsrats zum Jahres- und Konzernabschluss sowie der Jahresabschlussprüfung vorbereitet. Des Weiteren beschäftigte er sich mit den Publizitätsanforderungen zum Thema Nachhaltigkeit sowie der Corporate Governance Organisation der Sana Kliniken AG.


Sitzungen des gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz gebildeten Vermittlungsausschusses waren im Berichtszeitraum nicht erforderlich.


Am 6. Dezember 2023 fand zudem eine Sitzung des Beirats der Sana Kliniken AG statt, zu dessen satzungsgemäßen Aufgaben es gehört, den Vorstand in wesentlichen Belangen der privaten Krankenversicherung und der privaten Pflegeversicherung zu unterstützen.

Veränderungen im Aufsichtsrat und im Vorstand


Zum Ende der Hauptversammlung der Sana Kliniken AG am 15. Juni 2023 hat Herr Dr. Karl-Josef Bierth sein langjähriges Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats niedergelegt. Als Nachfolgerin für die restliche Amtszeit von Herrn Dr. Bierth hat die Hauptversammlung am 15. Juni 2023 Frau Prof. Dr. Leonie Sundmacher gewählt. Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats danken Herrn Dr. Bierth herzlich für die langjährige vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in diesem Gremium.


Konstanze Marinoff wurde mit Beschluss vom 22. September 2022 mit Wirkung zum 1. Februar 2023 für die Dauer von drei Jahren zum Mitglied des Vorstands und zur Arbeitsdirektorin bestellt. Der Aufsichtsrat wünscht Frau Marinoff weiterhin viel Erfolg.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung


Der Vorstand hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Sana Kliniken AG nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus hat er den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht gemäß § 315e HGB auf der Grundlage des internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS aufgestellt.


Der Jahres- und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht und der Konzernlagebericht sind von der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Es wurde gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklärt, dass die Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.


Die Rechnungslegung und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns lagen den jeweiligen Gremien rechtzeitig vor. Sie wurden in der Sitzung des Prüfungsausschusses am 21. März 2024 ausführlich behandelt. In der Sitzung des Aufsichtsrats am 11. April 2024 wurden die Unterlagen in Gegenwart der verantwortlichen Wirtschaftsprüfer des Abschlussprüfers Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, die über wesentliche Ergebnisse der Prüfung berichteten, umfassend erörtert.


Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Prüfungsausschuss und der eigenen ausführlichen Prüfung des Aufsichtsrats sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und den Konzernabschluss. Der Jahresabschluss der Sana Kliniken AG ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat sich dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns 2023 angeschlossen.


Trotz aller Unsicherheiten und Veränderungen sind wir der Ansicht, dass Sana sich durch den eingeschlagenen Weg als bedeutender, integrierter Gesundheitsdienstleister am Markt erfolgreich weiterentwickelt und robust mit wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit den Unwägbarkeiten des unstrukturierten Transformationsprozesses in der deutschen Krankenhauslandschaft begegnet.


Wir danken jedem einzelnen Mitarbeitenden von Herzen für das Engagement und Mitwirken auf diesem gemeinsamen Weg. Dies ist vor dem Hintergrund der vielfältigen persönlichen sowie beruflichen Herausforderungen besonders zu würdigen.


Im Namen des Aufsichtsrats danke ich auch den Mitgliedern des Vorstands für die geleistete Arbeit, die das Fundament einer Krisenbewältigung sowie des zukünftigen Erfolgs der Sana Kliniken AG darstellt.

 

Ismaning, 11. April 2024


Für den Aufsichtsrat

Ulrich Leitermann
Vorsitzender des Aufsichtsrats

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