scs supply chain solutions gmbhBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft Wirtschafts- und Branchenentwicklung Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt). Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Bereiche "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+ 1,0 %) und die "Unternehmensdienstleister" (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Nach einem Anstieg im Juni 2023 auf 6,8 % verringerte sich die Gesamt-Inflationsrate bis Oktober 2023 wieder auf 3,0 %. Dabei sank die Inflationsrate vor allem im September und Oktober besonders stark. Auch im Oktober trugen vor allem Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken sowie im Bereich Freizeit und Kultur zur Inflation bei. Die Entwicklung der Preise für Elektrizität, Gas und andere Brennstoffe lag im Oktober 2023 jedoch erstmals wieder im negativen Bereich, was die Inflation senkte. Bei Kraft- und Schmierstoffen ist bereits seit März 2023 im Trend ein Rückgang des Preisniveaus zu verzeichnen. • Im Supermarkt sehen sich Kunden infolge der Inflation neben Preissteigerungen und geschrumpften Packungsgrößen (Shrinkflation) mittlerweile auch Qualitätsabstrichen (Skimpflation) gegenüber. • Im gesamten Jahr 2023 dürfte die Inflationsrate zwischen 5 % und 6 % liegen und damit weiterhin deutlich über dem Zielwert von rund 2 % bleiben. Dies trübt die Konsumstimmung privater Haushalte und limitiert die Umsätze im Einzelhandel. Für das kommende Jahr erwartet IBISWorld einen weiteren Rückgang der Gesamt-Inflationsrate, die sich auf das gesamte Jahr gesehen zwischen 2 % und 3 % bewegen dürfte. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe liegen seit November 2022 mit nur einer Ausnahme kontinuierlich unter dem Niveau der jeweiligen Vorjahresmonate. Dank der nachlassenden Materialknappheit konnten noch nicht bearbeitete Aufträge abgearbeitet werden, was sich im Rückgang der Reichweite der Auftragsbestände widerspiegelt. Trotz einer aktuell schlechten konjunkturellen Entwicklung liegt die Reichweite der Auftragsbestände mit sieben Monaten noch auf einem hohen Niveau. Dennoch sind die Auswirkungen der schlechten Konjunktur und der nachlassenden Materialengpässe bemerkbar. So verringert sich die Reichweite der Auftragsbestände im Trend seit April 2022. Der Auftragseingang des für Deutschland wichtigen Maschinenbausektors lag zwischen Januar und September 2023 etwa 12 % unter dem Niveau der entsprechenden Vorjahresmonate. Eine noch deutlich negativere Entwicklung der Auftragseingänge ist unter anderem in der Chemieindustrie (- 15,8 %) sowie dem Sektor der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (- 17,3 %) zu beobachten, die beide zu den energieintensiven Industrien zählen. Trotz der vielen Herausforderungen, denen sich die deutsche Wirtschaft aufgrund des Ukraine-Krieges, der hohen Strompreise und des Inflationsgeschehens stellen muss, ist der Arbeitsmarkt bisher insgesamt stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im Oktober 2023 wie im Vormonat bei 5,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Quote jedoch um 0,4 Prozentpunkte gestiegen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist gefallen, was insbesondere für Arbeitslose die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erschwert. Die Bereitschaft der Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen, ist im Oktober 2023 im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Dies zeigt das ifo Beschäftigungsbarometer, das zwischen September und Oktober 2023 von 95,8 auf 96,2 Punkte zulegte. Während das Barometer im Dienstleistungssektor angestiegen ist, hat sich die Einstellungsbereitschaft im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe verringert. Nach Angaben des ifo Instituts erwägen derzeit nur die Dienstleistungsunternehmen, neues Personal einzustellen. Aktuell werden insbesondere in den IT-Branchen und im Tourismus viele neue Mitarbeiter gesucht. Der Euro hat seit Februar 2022 gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert verloren. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Volkswirtschaften des Euroraums stark unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Die Abwertung des Euro seit Februar 2022 ist vor allem auf die Unsicherheiten bei den Gaslieferungen aus Russland nach Europa, die gegenseitigen Sanktionen der Europäischen Union und Russlands sowie den drastischen Anstieg der Strompreise in den Ländern des Euroraums zurückzuführen. Seit Oktober 2022 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder an Stärke gewonnen. Dies hängt insbesondere mit der Erwartung der Anleger zusammen, dass die US-Notenbank angesichts der sinkenden Inflation bei ihren Zinserhöhungen pausieren könnte. Der chinesische Renminbi hat seit Juli 2022 gegenüber dem Euro an Wert verloren. Insbesondere die Entscheidung der Europäischen Zentralbank im Juli 2022, den Leitzins anzuheben, stärkte den Euro. Die Schwäche des Renminbi ist auch auf die angespannten Handelsbeziehungen zwischen China und den USA und die damit verbundenen Kapitalabflüsse aus China zurückzuführen. Die Risiken für die vorliegende Prognose sind vielfältig. Vor allem könnten sich die Annahmen über den weiteren Verlauf der Energiepreise und deren Überwälzung durch die Energieversorger an die Verbraucher als falsch herausstellen. Dadurch könnten die Kaufkraftverluste der Haushalte mehr oder weniger groß ausfallen und die Konsumkonjunktur einen anderen Verlauf nehmen. Hierbei spielt auch eine Rolle, in welcher Form der Staat in das Preisgeschehen eingreift. Unklar ist zudem, wie die privaten Haushalte auf die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe reagieren. Schließlich bestehen auch im Hinblick auf die Annahmen bezüglich der Lieferkettenproblematik und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie Risiken. So ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass sich das Infektionsgeschehen ab dem Winter 2023/2024 wieder beschleunigt und gefährlichere Virusvarianten auftreten, die neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach sich ziehen und damit die Konsumkonjunktur zusätzlich belasten. Auch könnten dadurch erneut die globalen Lieferketten und die Produktion in Deutschland gestört werden. Auch die derzeit belastenden kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt können die Weltwirtschaft belasten und negativ auf Deutschland abstrahlen. Absatzentwicklung des Unternehmens Unsere Mitarbeiter erbringen Service-Dienstleistungen für verschiedene Industrieunternehmen bzw. Speditionen in ganz Deutschland. Dabei erweitern wir stetig die Liste unserer Kunden wie auch den Dienstleistungsumfang. Die scs supply chain solutions gmbh (kurz scs) konnte in 2023 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf dem erreichten hohen Niveau konsolidieren, auch durch konsequente Fortführung der vorhandenen Standorte in Deutschland. Entwicklung des Rohergebnisses unseres Unternehmens Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Rohergebnis nach § 276 Satz 1 HGB auf einem gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhten Niveau ausgebaut werden. Es wird von Seiten der scs alles unternommmen, um das zuvor erreichte hohe Umsatz- und Ertragsniveau zu halten, was bereits jetzt eine Herausforderung darstellt. Im 4. Quartal 2022 konnten wir die mit der Mindestlohnerhöhung im Zusammenhang stehenden allgemeinen Lohnerhöhungen zum größten Teil an unsere Kunden weitergeben, so dass wir unsere positive Entwicklung fortsetzen konnten, was in 2023 unverändert anhielt. Unsere Umsatzplanung für das Gesamtjahr 2023 konnten wir damit erfüllen. Auftragsentwicklung des Unternehmens Durch die mit unseren Kunden überwiegend langfristig vereinbarten Verträge war unsere Auftragslage für das Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit gesichert. Für 2024 ist unsere Auftragsplanung an einer Sicherung der Umsatzlage orientiert, die auf dem erreichten hohen Niveau basiert. Dennoch dürfen die Unsicherheiten nicht unterschätzt werden, dass es aufgrund internationaler Entwicklungen, wie fortgesetzte Corona-Krise und Russland-Ukraine-Krieg gefolgt von krisenhaften Entwicklungen wie Personalmangellage, Energiekrise, Lieferkettenproblematik, Inflation, steigenden Leitzinsen, die Kredite verteuern usw., zu einer schwächeren Nachfrage seitens unserer Kunden kommen kann. Investitionen Die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens betragen zum 31.12.2023 T-EUR 9.302 und erhöhten sich in 2023 um T-EUR 405. Dies belegt die Investitionsintensität in den letzten Jahren, die sich im Wesentlichen aus der Zurverfügungstellung günstiger Mitarbeiterunterkünfte sowie den Ausbau der Büroräumlichkeiten in Bamberg erstreckt hat. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 sind unter anderem durch den Ausbau zweier Immobilien in Borgholzhausen (T-EUR 344) beeinflusst. Darüberhinaus wurden T-EUR 140, im Wesentlichen in den Fuhrpark, IT-Software und Betriebs- und Geschäftsausstattung, an den jeweiligen Projektstandorten investiert. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Geschäftsjahr 2023 haben wir mit drei Hausbanken laufende Geschäftsbeziehungen unterhalten. Unsere Bestrebungen waren auch in 2023 darauf ausgerichtet, die mit unseren Kunden ausgehandelten kurzfristigeren Zahlungsziele fortzusetzen, um unsere Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Die Aufrechterhaltung unseres finanziellen Gleichgewichts stellt eine Liquiditätsplanung sicher, mit der erreicht wird, dass die Zahlungen unserer Kunden mit der Begleichung der Personalverbindlichkeiten in zeitliche Übereinstimmung gebracht werden. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 956 (Vj. 968) teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. 2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um T-EUR 999 oder 8,6 % auf T-EUR 12.679 erhöht. Dabei erhöhten sich auf der Aktivseite alle Bilanzposten, insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Flüssigen Mittel. Das Eigenkapital erhöhte sich infolge der vollständigen Thesaurierung des im Geschäftsjahr 2023 erzielten Gewinnes. Sowohl die kurzfristigen Verbindlichkeiten als auch die langfristigen Verbindlichkeiten konnten zurückgeführt werden. Den Zugängen beim Anlagevermögen von T-EUR 484 stehen ein Werteverzehr in Form von Abschreibungen in Höhe von T-EUR 320 und Abgänge von T-EUR 79 gegenüber. So erhöhte sich der bilanzielle Wert des Anlagevermögens um T-EUR 85. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich trotz eines konsequenten Debitorenmanagements bei deutlich gestiegenem Umsatzniveau um T-EUR 519 oder 15,3 %. Infolge des im Geschäftsjahr 2023 erzielten Jahresüberschusses stieg die Eigenkapitalquote des Unternehmens von 38,1 % auf 49,3 %, nachdem keine Ausschüttungen in 2023 vorgenommen wurden. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 in absoluter Höhe T-EUR 6.249. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T-EUR 198 auf T-EUR 1.993 vermindert und sind weiterhin ausreichend bemessen. Sie decken alle bekannten Risiken mit entsprechenden Vorsorgen ab. Die Verbindlichkeiten (ohne Rückstellungen) verminderten sich um T-EUR 1.157 auf T-EUR 3.869. Davon betreffen T-EUR 223 Bankverbindlichkeiten, die der Finanzierung der Immobilien in Borgholzhausen, Höchst im Odenwald und Bamberg sowie der laufenden Geschäftstätigkeit dienen. Ein Beteiligungsunternehmen (jetzt verbundenes Unternehmen) hat zudem zur langfristigen Finanzierung Darlehen gewährt, die noch mit einem Restbetrag von T-EUR 650 zu Buche stehen. Der Cash-Flow 2023 ist mit T-EUR 2.117 (Vj. T-EUR 2.054) weiter deutlich positiv. Der für 2023 ermittelte dynamische Verschuldungsgrad bei einem Cash-Flow von ca. T-EUR 2.000 betrug 3,2 Jahre, was bedeutet, dass sämtliche Schulden der Gesellschaft in weniger als 4 Jahren aus einem jährlich unveränderten Cash-Flow vollständig getilgt hätten werden können. Voraussetzung wäre dabei eine alleinige Verwendung des Cash-Flows zur Schuldentilgung. Finanzlage Die Liquiditätslage kann unverändert als gut eingestuft werden, da die Kunden termingerecht zahlen. Zur Sicherstellung der Finanzierung des stetigen Wachstums wurde bereits in Vorjahren das Kreditengagement neu strukturiert. Derzeit bestehen zu drei Kreditinstituten laufende Geschäftsbeziehungen. Es kann auf ausreichende Kreditlinien zurückgegriffen werden. Mit diesen und dem vorhandenen Bestand an Flüssigen Mitteln können jederzeit die monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen geleistet werden. Ertragslage Trotz des starken Wettbewerbs im Dienstleistungsbereich und erheblicher Investitionen in Human Resources konnten wir unsere hohen Ergebniserwartungen erreichen. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Saldo aus Rohergebnis nach § 276 Satz 1 HGB und Personalaufwand T-EUR 8.663 (Vj. T-EUR 7.478) bzw. ca. 28,8 % (Vj. 21,5 %) des Rohergebnisses nach § 276 Satz 1 HGB. Das Betriebsergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 T-EUR 2.546 (Vj. T-EUR 1.648), nachdem der Umsatz um 11,9 % stärker als im Vorjahr ausfiel und die Personalkosten bei relativer Betrachtung auf einem verminderten Niveau verblieben. Dagegen stiegen die Unterbringungskosten der Mitarbeiter überproportional an. Es machte 6,6 % (Vj. 4,7 %) des Rohergebnisses nach § 276 Satz 1 HGB aus. 3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken Ausblick, Perspektiven und Chancen Auch für das Geschäftsjahr 2024 haben wir uns in der Geschäftsführung darauf verständigt, die Bemühungen der Stabilisierung der guten Umsatz- und Ertragsentwicklung der Vorjahre fortzusetzen und wenn möglich durch Gewinnung neuer Kunden auszubauen. Unser Fokus ist dabei langfristig auf die Aufrechterhaltung unserer Ertragslage gerichtet, um mittelfristig unsere Finanzausstattung laufend verbessern zu können. In diesem Zusammenhang treiben wir die Digitalisierung wichtiger Unternehmensprozesse voran. Wir streben sowohl die Erhaltung bzw. Erweiterung unseres Kundenstammes als auch unserer Dienstleistungspalette an. Dabei müssen wir auf ausreichende Wirtschaftlichkeit bei den einzelnen Projekten achten, was vorsichtiges und selektives Wachstum impliziert. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir eine ähnlich gute Umsatz- und Ertragsentwicklung wie in 2023. Dabei streben wir einen Umsatz von 40 Mio. EUR bei einem Vorsteuerergebnis von mehr als 2 Mio. EUR an. Neben unseren guten Chancen sehen wir aber auch folgende zukünftige Risiken, die unserer guten Geschäftsentwicklung entgegenstehen könnten: • Der Mangel an Arbeitskräften schlägt sich in allen Branchen nieder. Wir sehen diese Tatsache als Hauptrisiko für die zukünftige Geschäftsentwicklung, wobei sich diese Situation in allen Wirtschaftsunternehmen in der Bundesrepublik niederschlägt. • Die Gewinnung von Personal in den relevanten Beschaffungsmärkten wird sich in den nächsten Jahren erschweren. Es wird versucht, darauf im Wesentlichen durch ein Ausweichen auf weitere EU-Staaten zu reagieren. • Hohe Krankheitsquoten bei Mitarbeitern führen zu hohen Personalkostenquoten. • Weitere Mindestlohnerhöhungen werden zu erheblichen Kostensteigerungen führen, die Unternehmensentwicklung wird wesentlich davon abhängen, ob es gelingt, diese Kostensteigerungen an unsere Kunden weiterzugeben. • Es ist uns erfolgreich gelungen, das Auftragsrisiko auf mehrere Kunden zu verteilen. Damit verringern sich die Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden stetig. • Bei einem Umsatzrückgang können Kostenremanenzen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entstehen, d. h. die Kosten lassen sich nur mit zeitlichen Verzögerungen an die neue Gesamtleistung anpassen. • Es können uns durch neue Wirtschaftskrisen Ertrags- und Liquiditätsrisiken treffen. • Die Politik diskutierte mit dem Arbeitsschutzkontrollgesetz ein Verbot von Werkverträgen in bestimmten Branchen, wovon wir aufgrund unserer diversifizierten Branchenstruktur nur unwesentlich betroffen sind. Zum 01.01.2021 trat das Gesetz in Kraft. Es bleibt abzuwarten, wie mögliche gesetzliche Anpassungen ausfallen werden, insbesondere auch, ob die gesetzlichen Veränderungen zukünftig weitere Branchen betreffen werden. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Kunden, um Alternativmodelle zum Werkvertrag zu entwickeln, nichtsdestotrotz kann sich aus dieser Entwicklung ein hohes Gefährdungspotential für unser derzeitiges Geschäftsmodell entwickeln. Unsere Vision ist es, für unsere Kunden neue Ressourcen zu erschließen und dabei absolute Rechtssicherheit zu bieten. Dabei können diese ihre Verkaufs- und Marketingziele mit uns als ihrem Outsourcing-Partner effektiver und schneller erreichen und nachhaltig sichern. 4. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben (Nachtragsbericht). Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklungen keine direkte Auswirkung auf unsere Geschäftslage haben werden, weil zum einen unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter nicht direkt betroffen sind. Zum anderen führt der Arbeitskräftemangel in Deutschland dazu, dass unsere Konzepte und Dienstleistungen eine hohe Nachfrage erfahren. Sie werden aber durch ihre gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen unsere Geschäftslage indirekt in den kommenden Jahren beeinflussen. Derivative Finanzinstrumente kamen in unserem Unternehmen nicht zum Einsatz. Neben eigenen liquiden Mitteln stellen ausreichende Kreditlinien bei unseren Hausbanken unsere Liquiditätsausstattung sicher. Aus branchenspezifischen Gründen ist über Forschung und Entwicklung nichts zu berichten. Die Gesellschaft unterhielt in 2023 keine Zweigniederlassungen.
Bamberg, 12.03.2024 gez. Bartosz Pawlisz, Geschäftsführer gez. Dirk Landwehr, Geschäftsführer gez. Oksana Gette, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Vorbemerkung Im Januar 2023 erwarb die promota.de GmbH, Potsdam, weitere Anteile an der scs supply chain solutions gmbh, Bamberg, wodurch sie zur Mehrheitsgesellschafterin wurde. Aufgrund dessen stehen nunmehr beide Gesellschaften als verbundene Unternehmen zueinander. Eine Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der promota.de GmbH, Potsdam, ist daher ab dem Geschäftsjahr 2023 vorzunehmen. Dadurch entfällt auch die eigene Pflicht, einen Konzernabschluss zu erstellen, prüfen zu lassen und offenzulegen gemäß § 291 Abs. 1 HGB. 2. Gesetzliche Grundlagen Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB unter Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist unter HRB Nr. 7303 im Handelsregister beim Amtsgericht Bamberg eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt. 3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen EDV-Software, die zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt wurden. 3.2 Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 3.3 Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. 3.4 Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, vermindert um notwendige Pauschalwertberichtigungen. 3.5 Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 3.6 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. 4. Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 956 (Vj. 968) teilzeit- und vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. 5. Informationen zum Jahresabschluss Erläuterungen zur Bilanz 5.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 5.2 Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen Hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB zur Höhe des Eigenkapitals der verbundenen Unternehmen, zur Höhe des Anteils an diesen und zum Jahresergebnis der verbundenen Unternehmen wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Es werden 49,996 % der Geschäftsanteile an der omega homecare GmbH (bis 09.01.2023 omega logistik GmbH, kurz omega GmbH), Bamberg, gehalten. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist ein negatives Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens in Höhe von EUR 392.831,31 bei einem Bilanzverlust in Höhe von EUR 442.831,31 aus. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 betrug EUR 49.225,84. Die Gesellschaft hat zum 09.12.2019 eine harte Patronatserklärung über einen Betrag in Höhe von EUR 250.000,00 für das Beteiligungsunternehmen omega GmbH, abgegeben, mit dem Inhalt, dass die omega GmbH, Potsdam, in der angegebenen Höhe mit Liquidität ausgestattet werden würde, so dass neben der buchmäßigen Überschuldung keine drohende Zahlungsunfähigkeit entsteht. Die promota.de GmbH, Potsdam, hat in gleicher Höhe eine weitere Patronatserklärung unter dem gleichen Datum abgegeben. Eine positive Fortführungsprognose konnte uns von der Geschäftsleitung der omega GmbH, Bamberg, vorgelegt werden. 5.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 5.4 Verbindlichkeiten (in T-EUR) Von den Verbindlichkeiten haben T-EUR 3.488 (Vj. T-EUR 4.252) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahr beträgt T-EUR 0 (Vj. T-EUR 26). Für Bankverbindlichkeiten dienen zum einen zwei Grundschulden für zwei Betriebsimmobilien sowie zum anderen eine Globalzession der Forderungen des Darlehensnehmers aus Warenlieferungen und Leistungen gegen die Drittschuldner mit den Anfangsbuchstaben A - Z als Kreditsicherheiten. Für die mittelfristigen Darlehen eines verbundenen Unternehmens dienen Eigentümer-Grundschulden, die zur Absicherung übergeben wurden. 5.5 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Nach Übernahme der Mehrheit der Anteile durch die promota.de GmbH waren nunmehr die Verbindlichkeiten (T-EUR 683) als solche gegenüber verbundenen Unternehmen auszuweisen, anstatt wie zuvor gegenüber Beteiligungsunternehmen. 5.6 Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zum 09.12.2019 eine harte Patronatserklärung über einen Betrag in Höhe von EUR 250.000,00 für das Beteiligungsunternehmen omega homecare GmbH (zuvor omega logistik GmbH), Bamberg, abgegeben, mit dem Inhalt, dass die omega homecare GmbH in der angegebenen Höhe mit Liquidität ausgestattet werden würde, so dass neben der buchmäßigen Überschuldung keine drohende Zahlungsunfähigkeit entsteht. Die promota.de GmbH, Potsdam, hat in gleicher Höhe eine weitere Patronatserklärung unter dem gleichen Datum abgegeben. Eine positive Fortführungsprognose konnte uns von der Geschäftsleitung der omega homecare GmbH, Bamberg, vorgelegt werden. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.7 Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 106 (Vj. T-EUR 8) und periodenfremde Erträge in Höhe von T-EUR 49 (Vj. T-EUR 41) enthalten. Im Vorjahr sind hierunter Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen auf Sonstige Forderungen in Höhe von T-EUR 47 enthalten. Unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind für das Geschäftsjahr 2023 periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T-EUR 53 enthalten. 5.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Geschäftsjahr 2024 bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen von ca. T-EUR 2.500. 6. Sonstige Angaben Ergebnis der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2015 bis 2019 Die Anpassung der Handelsbilanz an die Feststellungen der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2015 bis 2019 hat sich in der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022 mit einer Ergebnisbelastung in Höhe von T-EUR - 14 niedergeschlagen und einer Folgewirkung von T-EUR + 4. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge von T-EUR 36, unter den Zinsaufwendungen T-EUR 1, unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag T-EUR 6 und unter den Sonstigen Steuern T-EUR 19. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben. Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 5.949.574,31 (Jahresüberschuss von EUR 1.797.489,50 zuzüglich Gewinnvortrag von EUR 4.152.084,81) auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind unverändert: Herr M. A. banking and finance Dirk Landwehr, Bamberg Herr Bartosz Pawlisz, Bankkaufmann, Hamm Frau Oksana Gette, Kauffrau für Bürokommunikation/Finanzierungsfachfrau, Bielefeld Auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Bamberg, 12.03.2024 gez. Bartosz Pawlisz, Geschäftsführer gez. Dirk Landwehr, Geschäftsführer gez. Oksana Gette, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die scs supply chain solutions gmbh, Bamberg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der scs supply chain solutions gmbh, Bamberg, - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der scs supply chain solutions gmbh, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der scs supply chain solutions gmbh, Bamberg, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Irrtümern und dolosen Handlungen resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter und unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. • Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hirschaid, 12.03.2024 WPT
Wirtschaftsprüfung und Treuhand GmbH
gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 12.03.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt. |
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scs supply chain solutions gmbh
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
An der Weberei 4
96047 Bamberg - Commercial register
- HRB 7303, Bamberg
- Registration date
- June 16, 2006
- Industry
-
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Paket- und Expressdienste
Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung - Registered capital
- 25,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen
- Purpose
- Service und Dienstleistung für Industrie und Handel, insbesondere die Erbringung von Personaldienstleistungen in den betrieblichen Funktionsbereichen Verpackung, Versand. Kommissionierung und Lager und alle in diesem Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.
Financials
Balance sheet
2024- Fixed Assets 56,0 % 6,85 Mio
- Current Assets 43,4 % 5,31 Mio
- Prepaid Expenses 0,6 % 78,8 k
- Equity 47,4 % 5,80 Mio
- Liabilities 34,2 % 4,19 Mio
- Provisions 16,8 % 2,06 Mio
- Genussrechtskapital 1,6 % 200,0 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Gross profit 46,6 % 36,17 Mio
- Personnel expenses 36,6 % 28,39 Mio
- Other operating expenses 7,1 % 5,51 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3,1 % 2,41 Mio
- Result after taxes 2,3 % 1,80 Mio
- Annual net profit/loss 2,3 % 1,80 Mio
- Income and profit taxes 0,8 % −605,0 k
- Income from investments 0,6 % 500,0 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,4 % 344,6 k
- Interest and similar expenses 0,1 % 41,1 k
- Other interest and similar income 0,0 % 19,2 k
- Other taxes 0,0 % −4,9 k
P&L data available for 12 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Bartosz Pawlisz
since 2018 Managing Director
-
Oksana Gette
since 2022 Managing Director
Ownership & holdings
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
R*** S******
≥25%
49.7 %
Holds shares in
- workforce express gmbh 100.0 %
- omega homecare GmbH 50.0 %
History
- 2026
-
19.03.
Change of authorityOksana Gette · Managing Director
-
19.03.
Correction of personal dataOksana Gette · Managing Director
-
22.01.
Exit of positionDirk Landwehr · Managing Director
-
22.01.
Correction of personal dataOksana Gette · Managing Director
- 2023
-
17.03.
Exit of positionT*** M****** · Procura
- 2022
-
20.01.
Exit of positionOksana Gette · Procura
-
20.01.
Member entryOksana Gette · Managing Director
- 2020
-
12.10.
Change of bylawsscs supply chain solutions gmbh
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Structured content (SI, XML) XML
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- Articles of association PDF
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- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for scs supply chain solutions gmbh. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: e9a619e358f42cf4217e0b47bf8054ec",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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