Simplicity trade GmbH (vormals: Opus Handels-GmbH)OeldeJahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014VorbemerkungDurch Beschluss vom 10. Juni 2015 hat die Gesellschafterversammlung die Änderung der Firma Opus Handels-GmbH in Simplicity trade GmbH beschlossen. Die Änderung wurde am 3. August 2015 in das zuständige Handelsregister eingetragen. LageberichtSimplicity ist im Bereich des Textilhandels mit der Marke OPUS tätig. OPUS steht für feminine Casual - Mode mit Liebe zum Detail. In jedem OPUS Produkt stecken die Leidenschaft und der Anspruch, etwas Besonderes zu sein. Darüber hinaus ist OPUS Spezialist für 30-50qm Flächen. Im Bereich "modern woman mainstream" positioniert sich OPUS als Unterbau für das Segment Premium mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. 12 ausgesuchte Mode Kollektionen im Jahr spiegeln die OPUS Unternehmenswerte und die Leidenschaft für feminine Mode wieder. Der Anspruch, zum richtigen Zeitpunkt das richtige Produkt hervorzubringen und diese im Fachhandel in einem Shop zu präsentieren, ist Motor für das gesamte Team. Begeisterung, Kontinuität und höchste Motivation machen uns europaweit erfolgreich. Anspruchsvolle Details, hochwertige Materialien und eine perfekte Passform unterstreichen unsere Mode und lassen unsere Produkte zum "Must have" werden. Zweifel und der Mut Fehler zu machen, um unsere Ziele zu erreichen, ist die Plattform Neues zu gestalten. Erfahrung und Optimismus gibt uns zusätzlich den Anstoß in ein neues Premiumsegment vorzudringen. Denn für uns ist Mode "Design in Bewegung" und darum gehen wir jeden Tag gerne ein Stück weiter. Wir arbeiten weltweit online mit einem Netzwerk aus Spezialisten, Dienstleistern und Lieferanten zusammen. Kontinuität, Nachhaltigkeit und Ehrlichkeit sind wichtige Faktoren für uns. Auch hier gilt mehr Klasse statt Masse. Wir machen komplexe Abläufe verständlich und halten den Dialog aufrecht, um ehrliche, transparente Partnerschaften zu leben. Insbesondere zu unseren Lieferanten pflegen wir ein partnerschaftliches Verhältnis. Regelmäßige Besuche der Lieferanten und Produktionsstandorte tragen zu einem vertrauensvollen Arbeitsverhältnis und zur Qualitätssicherung bei. Wir produzieren einen Großteil unserer Artikel in Europa. Billiglohnländer werden in der Produktion nicht berücksichtigt. In unserem Headquarter ermöglicht ein kompetentes Team, alle Mitarbeiter und Partner zu vernetzen und damit Inhalte und Ziele konsequent weiter zu verfolgen. Eine klare Zuordnung der Verantwortung lässt Grenzen weltweit überwinden - die Selbstverantwortung jedes Einzelnen ist der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg. Gesamtwirtschaftliche LageDie Weltwirtschaft wuchs 2014 nur moderat und wies dabei sowohl zwischen einzelnen Regionen als auch innerhalb von Regionen eine sich verstärkende Divergenz auf. Die Wachstumsschwäche der ersten Jahreshälfte war vor allem temporären Faktoren und Einmaleffekten zuzuschreiben, beispielsweise dem ungewöhnlich kalten Winter in den Vereinigten Staaten und den umweltbedingten Werksschließungen in der chinesischen Schwerindustrie. Im weiteren Jahresverlauf zog die Weltkonjunktur schrittweise an und schaffte damit die Voraussetzungen für eine günstigere, wenn auch moderate, außenwirtschaftliche Nachfrage für den Euroraum. Die regionale Verlagerung der Wachstumsdynamik, die bereits Ende 2013 begonnen hatte, setzte sich 2014 fort, wobei sich die Konjunkturerholung in den meisten wichtigen Industrieländern verstärkte, während sie sich in den Schwellenländern abschwächte. Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften profitierten zunehmend davon, dass im privaten Sektor weniger Schulden getilgt wurden, sowie von einer verbesserten Situation am Arbeitsmarkt, dem wachsenden Vertrauen und akkommodierenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen. Geopolitische Risiken, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen der Ukraine und Russland sowie den Spannungen in wichtigen erdölproduzierenden Ländern, waren zwar im gesamten Jahresverlauf vorhanden, doch hatten sie nur einen recht geringen Einfluss auf die Weltkonjunktur. Die deutsche Wirtschaft hat im Sommerhalbjahr 2014 erheblich an Schwung eingebüßt und ist auf einen flacheren Expansionspfad eingeschwenkt. Das reale BIP ist nach dem kräftigen, auch witterungsbegünstigten Jahresauftakt im Sommerhalbjahr 2014 saison- und kalenderbereinigt nicht weiter gestiegen und hat damit die Hoffnungen der Juni-Projektion, die kumuliert für diesen Zeitraum eine BIP-Expansion von 0,6% vorausgeschätzt hatte, enttäuscht. Entstehungsseitig war es vor allem das Produzierende Gewerbe, das hinter den Erwartungen zurückblieb. Auf der Verwendungsseite überraschte die Schwäche der Investitionen, während der private Verbrauch erwartungsgemäß spürbar expandierte. BranchenentwicklungDas vergangene Jahr lief für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie besser als erwartet. Die Aussichten werden allerdings von den meisten Unternehmen eher verhalten eingeschätzt. Der Gesamtverband Textil+Mode (t+m) meldet in seinem Konjunkturbericht ein Umsatzplus für die gesamte Branche von 2,1% für 2014. Gerechnet hatte der Verband mit plus 1,8%. Dabei legte die Textilindustrie um 2%, die Bekleidungsindustrie um 2,2% zu. Die kräftigen Einbrüche im Russland/Ukraine-Geschäft im vorigen Jahr seien durch hohe Steigerungsraten im Euro-Ausland mehr als kompensiert worden. Insgesamt erzielten laut Statistischem Bundesamt die deutschen Unternehmen in Deutschland einen Umsatz von rund 17 Mrd. Euro, davon entfielen rund 10 Mrd. Euro auf den Textilbereich, der Rest auf Bekleidung. Berücksichtigt werden dabei nur Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, 526 sind das laut Destatis. Der Gesamtverband schätzt, dass es insgesamt rund 1200 Betriebe gibt mit mindestens einem Mitarbeiter, die zusammen rund 28 Mrd. Euro in Deutschland umsetzen. Die Zahl der Beschäftigten sank 2014 im Textilbereich um 3% auf 51.310, bezogen auf Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeitern, in der Bekleidungsindustrie sank sie um 2,7% auf 26.970. In allen Betriebsgrößen der Branche zusammen werden hierzulande 115.295 Mitarbeiter beschäftigt. Gestiegen sind die Exporte: Bei Bekleidung um 4,6% auf rund 7,5 Mrd. Euro, bei Textilenderzeugnissen um 5,9% auf 12,5 Mrd. Euro. Importiert hat die Bekleidungsindustrie mit 14,1 Mrd. Euro 4,3% mehr als im Vorjahr, bei den Textilenderzeugnissen waren es 5,9% (20,1 Mrd. Euro). Aktuell bleiben laut Ifo-Geschäftsklima-Index positive Impulse für die Branche aus, heißt es weiter in dem Bericht. Hinsichtlich der Aussichten seien die Textil- und Bekleidungsunternehmen mehrheitlich nicht optimistisch gestimmt. Kennzahlen der UnternehmenssteuerungDie wesentlichen Leistungsindikatoren stellen für Simplicity der Jahresüberschuss und der Umsatz dar. Ertragslage
Wie in den Jahren zuvor ist es Simplicity gelungen ein Wachstum für das abgelaufene Berichtsjahr zu erzielen. Im Jahr 2014 lagen die Erlöse um 25 % über dem Vorjahresniveau. Der Umsatzzuwachs beruht im Wesentlichen auf dem Ausbau von bestehenden sowie Neugewinnung von Partnerschaften. Der Anteil des eigenen online-Shops wird ebenfalls stetig ausgebaut. Der Rohertrag stieg auf 44.573 TEUR. Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem Umsatzzuwachs, zusätzlich ist es gelungen, die Wareneinsatzquote um etwa 1 % zu senken. Die Exportquote beträgt 13 %, dies entspricht einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (12 %). Die Vertriebs- und Marketingaufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2014 mit 15,3 Mio. EUR um 23 % über dem Wert des Vorjahres (2012: 12,4 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz liegen die Vertriebs- und Marketingaufwendungen mit 15,9 % etwa auf Vorjahresniveau (16 %). Simplicity investiert weiterhin in den Markenausbau und die damit verbundenen Maßnahmen. Die Personalaufwendungen haben sich auf 6.952 TEUR erhöht. Die Mitarbeiteranzahl erhöhte sich im Berichtszeitraum um 30 auf 357 Mitarbeiter. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei 16.921 TEUR. Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich zum Ende des Geschäftsjahres 2014 auf 37.241 TEUR erhöht. Verantwortlich hierfür ist im Wesentlichen die Erhöhung des Forderungsbestands des Warenbestands, sowie der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag. Die Kapitalstruktur von Simplicity ist durch eine unverändert gute Eigenkapitalausstattung geprägt. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 30,7 Mio. EUR und lag um rund 7,6 Mio. über dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote liegt bei 82 % (VJ 84 %). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht, da das Unternehmen nach größtmöglicher Autonomie gegenüber den Kapitalmärkten strebt. Investitionen in den Bereichen Büroeinrichtung, Lagerlogistik, IT, Fuhrpark und Fuhrpark wurden in Höhe von 1.726 TEUR vorgenommen. Die Vorräte haben sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 um 95 % auf 7.525 TEUR erhöht. Das höhere Vorratsvolumen war insbesondere durch den Ausbau des NOS Bereichs, dem weiteren Wachstum der Concession-Flächen, und durchstichtagsbedingte Auswirkungen getrieben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Rechnungsabgrenzung stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 22 % auf 12,2 Mio. EUR (31. Dezember 2013: 9,9 Mio. EUR). Der Anstieg ist im Wesentlichen volumen- und stichtagsbedingt. Die Zahlungsmittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 15,1 Mio. EUR (31. Dezember 2013: 12,0 Mio. EUR). Das entspricht 40,7 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr volumenbedingt um 25 % auf 3,7 Mio. EUR (31. Dezember 2013: 2,9 Mio. EUR). Die Steuerrückstellungen sind aufgrund geringerer unterjähriger Vorauszahlungen deutlich gestiegen. Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich sehr positiv dar. Vergleich zur PrognoseDie Umsatzentwicklung in 2015 liegt deutlich über dem prognostizierten Anstieg. Dies ist im Wesentlichen auf die Fokussierung der die sich permanent verändernden Markanforderungen zurückzuführen. Das Ergebnis verbesserte sich aufgrund der Reduzierung der Warenquote und der dauernden Überprüfung und Optimierung aller Strukturen. Gesamtbeurteilung des GeschäftsverlaufsInsgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden, vor allem, da alle die für Simplicity kommunizierten Ziele erreicht bzw. sogar übertroffen wurden. Der Mut und die Bereitschaft zu Veränderungen sowie der Wille zur immerwährenden Verbesserung sind in dem sich so rasch wandelnden Textilmarkt die wichtigsten Erfolgsfaktoren. In diesem Sinne blickt Simplicity trotz anhaltend starkem Wettbewerbsdruck auf den relevanten Absatzmärkten weiterhin optimistisch in die Zukunft. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresEs gibt keine Vorgänge von Bedeutung, über die berichtet werden muss. Chancen und Risiken der voraussichtlichen EntwicklungDie Einschätzung von Chancen und Risiken erfolgt im Rahmen der Planung prinzipiell für einen Zeitraum von einem Jahr. Die konjunkturelle Lage auf den Absatzmärkten beeinflusst die Wachstumsaussichten unseres Unternehmens. Als Konsumgüterunternehmen kann Simplicity unmittelbar von positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und deren Auswirkung auf das Konsumentenvertrauen und das Kaufverhalten der Kunden profitieren. Regulatorische und gesetzgeberische Veränderungen können einen Einfluss auf die Absatzchancen und die Profitabilität des Unternehmens haben. Die Senkung von Einfuhrzöllen oder Steuern kann beispielsweise die Wettbewerbsposition des Unternehmens in Relation zum lokalen Wettbewerb verbessern. Um Risiken, Trends und Entwicklungen in der Modebranche und in den für uns relevanten Absatzmärkten frühzeitig identifizieren zu können, beobachtet Simplicity ständig den Markt. Die Erkenntnisse fließen in die Kollektionserstellung ein. Durch Vertriebsallianzen mit dem Einzelhandel und den damit verbundenen Erfahrungen am Point of Sale können Kollektionen noch gezielter auf die Nachfrage zugeschnitten werden. Mit zwölf Kollektionen im Jahr und einem sehr kurzen Zeitraum von der Kollektionserstellung bis zur Auslieferung der Ware, reagiert Simplicity schnell und flexibel auf Markttrends. Simplicity verfügt über einen sehr breit gestreuten Kundenstamm. Das führt zu einer sehr geringen Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Durch das straffe Debitorenmanagement erreicht Simplicity sehr kurze Forderungslaufzeiten und geringe Forderungsausfälle. Personalrisiken ergeben sich im Wesentlichen bei der Personalbeschaffung, den Fachkräftemangel und hohe Fluktuation. Simplicity legt großen Wert auf die Fortbildung und Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Externe wie interne Fortbildungen und interne Trainingsprogramme dienen dazu, diesem Anspruch gerecht zu werden. Sämtliche Logistikprozesse stehen permanent auf dem Prüfstand, um die Abläufe weiter zu vereinfachen, und eine höhere Produktivität zu erreichen. Investitionen in technische und IT-Unterstützung sorgen für die Sicherung und Weiterentwicklung der Prozesse. Auf die stetige Weiterentwicklung der IT-Systeme wird sehr großen Wert gelegt. IT Sicherheits- und Systemausfallrisiken werden durch Backupsysteme und regelmäßige Wartungen weitgehend ausgeschlossen. Einen Bestandteil des Risikomanagements bildet der Versicherungsbereich. Durch entsprechend hohe Deckungssummen für die Bereiche Haftpflicht, Feuerbetriebsunterbrechung, Gebäude etc. werden die Risiken abgesichert. Mit dem Versicherer findet im jährlichen Rhythmus eine Überprüfung der bestehenden Risiken und Deckungssummen statt. Um das Risiko der qualitativen und zeitgerechten Warenbeschaffung weiterhin gering zu halten, setzt Simplicity auf eine dezentrale Lieferantenstruktur und mehrere, voneinander unabhängige Beschaffungsmärkte. Produktionsausfälle sind möglich, würden sich jedoch auf einzelne Modelle beschränken und könnten mit gewissem zeitlichen Verzug an andere Produktionsstandorte verlagert und nachproduziert werden. Um das Lagerrisiko möglichst gering zu halten, werden alle Bestände permanent überwacht und zeitnah verwertet. Als international operierendes Unternehmen unterliegt Simplicity Wechselkursrisiken. Wechselkursrisiken, die durch den Fremdwährungseinkauf in außereuropäischen Ländern entstehen, werden durch Kurssicherungsinstrumente abgesichert. Das Wechselkursrisiko wird dadurch weitgehend neutralisiert. Diese werden ausschließlich zur Absicherung möglicher Risiken aus bestehenden oder geplanten Grundgeschäften und nicht zu Handels- oder Spekulationszwecken eingesetzt und nur mit Banken bester Bonität abgeschlossen. Günstige Wechselkurs- und Zinsentwicklungen können die Ergebnisentwicklung des Unternehmens potenziell positiv beeinflussen. Simplicity analysiert das Marktumfeld kontinuierlich, um diesbezügliche Chancen zu identifizieren und wahrzunehmen. Der rasante technologische Fortschritt der letzten Jahre, insbesondere die sprunghaft gestiegene Bedeutung des Internets, hat die Einkaufs- und Lebensgewohnheiten der Konsumenten stark verändert. Simplicity begreift diese Veränderungen als Chance. Mit dem Ausbau und der kontinuierlichen Verbesserung seines Online Stores entspricht das Unternehmen den Ansprüchen der Konsumenten in Bezug auf Produktpräsentation, Produktauswahl und Service, Gleichzeitig nutzt Simplicity digitale Medien, um die Wahrnehmung seiner Marken zu verstärken und sie emotional aufzuladen. Insgesamt sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. Risiken auf der Absatzseite haben wir durch unsere Präsenz am Point of Sale stets im Blick, nicht zuletzt gestützt durch breit aufgestellte Partnerschaften mit dem Einzelhandel. Zudem bietet uns die hohe Kollektionsfrequenz die Chance, auch kurzfristig auf Trends zu reagieren. Wir sind in der Lage, durch die Warenqualität und das Design zwei für unsere Kunden wichtige Produktmerkmale zu bieten. Dadurch definieren wir uns im Wettbewerb nicht ausschließlich über den Preis. Auf der Beschaffungsseite sehen wir durch unsere vergleichsweise niedrigen Lagerbestände und die vorausschauende Einkaufsstrategie eher geringe Risiken. Prognose und AusblickDer Handelsverband Deutschland (HDE) in Berlin rechnet für das Jahr 2015 lediglich mit einem moderaten Umsatzplus von 1,5% für den gesamten deutschen Einzelhandel. In einer Frühjahrsumfrage mit 1000 Unternehmen aller Branchen zeigte sich zwar, dass der Einzelhandel einen guten Start ins Jahr hatte - mit einem Plus von nominal 3,4% aufgelaufen bis Februar. Dennoch sieht die Prognose nicht so optimistisch aus. Während Unternehmen aus Lebensmittel- und Möbelhandel von einer guten Geschäftslage berichten, stellt sich die Situation im Bekleidungs- und Schuhhandel häufig nicht zufriedenstellend dar. Nur 19% der Befragten aus diesen Sparten bezeichnen ihre Lage als gut, 31% sind pessimistisch. Insgesamt geht der Verband davon aus, dass der Gesamtumsatz im Jahr 2015 auf 466,2 Mrd. Euro steigen wird. Davon entfallen auf den Onlinehandel 43,6 Mrd. Euro. Nachdem das Online-Wachstum im Jahr 2014 noch 17% betragen hatte, werde die Dynamik etwas abflachen auf ein Plus von 12%. Günstige gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen, wie Einkommenssteigerungen und die sich auf Rekordniveau befindende Erwerbstätigkeit, stellen indes positive Weichen für eine anhaltend gute Verbraucherstimmung. Der Einzelhandel berichtet andererseits vom Attraktivitätsverlust der Innenstädte (45% der Befragten) und vor allem über sinkende Kundenfrequenz (57%). Insgesamt prognostiziert der HDE eine stabile Entwicklung im Einzelhandel. Simplicity befindet sich insgesamt in einer sehr guten wirtschaftlichen Lage, die gute Voraussetzungen für weiteres profitables Wachstum bietet. Dementsprechend wird von einer weiteren deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2015 sowie von einer weiterhin positiven Gesamtentwicklung von Simplicity ausgegangen. Die Strategie ist dabei auf organisches Wachstum ausgerichtet.
Oelde, 8. Oktober 2015 Stefan Leewe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Simplicity trade GmbH (vormals: Opus Handels-GmbH) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und BewertungBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. aufgrund erforderlicher Bewertungsabschläge mit einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Anschaffungsnebenkosten wurden berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem Barwert angesetzt. Dabei wurde für die Abzinsung ein laufzeitadäquater Zinssatz zugrunde gelegt. Steuerlich erfolgt keine Abzinsung unverzinslicher Forderungen, sofern der fehlenden Verzinsung anderweitige Vorteile gegenüberstehen. Auf die Bildung aktiver latenter Steuern wurde wegen § 274 II HGB verzichtet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sofern sie zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hatten, wurden sie mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 122,00 Euro. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAngaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 7.425 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Darin enthalten sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Gesellschafterin, die zugleich verbundenes Unternehmen ist, in Höhe von TEUR 5.218. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert: Tätigkeitsbereich Die Umsatzerlöse werden ausschließlich mit dem Vertrieb von Textilien erzielt.
Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 69 aufgrund der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2012 und 2013. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 124 infolge der Anpassung an die steuerliche Betriebsprüfung für die Jahre 2012 bis 2013. Sonstige PflichtangabenAngaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zur Kurssicherung zukünftiger Zahlungsausgänge hat die Gesellschaft Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Im Rahmen dieser währungsbezogenen Geschäfte hat die Gesellschaft insgesamt 19.000.000 USD auf Termin ge- bzw. 2.500.000 USD auf Termin verkauft. Zum Bilanzstichtag bestehen für die einzelnen Devisentermingeschäfte keine Wiedereindeckungsrisiken. Die Summe der Marktwerte, die auf Basis anerkannter Bewertungsmodelle unter Verwendung von Mittelkursen ermittelt wurde, beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 871. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Stefan Leewe, Geschäftsführer der Simplicity trade GmbH, geführt. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Anteilsbesitz Es werden 100 % des Kapitals der OPUS Fashion GmbH, Salzburg, gehalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt -39 TEUR. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 19 TEUR. Die Aufstellung eines Konzernabschlusses unterbleibt mit Hinweis auf die §§ 290 IV, 296 II HGB, da die OPUS Fashion GmbH von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der VFE-Lage der Unternehmensgruppe ist. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 25 TEUR und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen ist die SERENUS Immobilien GmbH & Co. KG, Oelde.
Oelde, 8. Oktober 2015 Stefan Leewe Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Simplicity trade GmbH, Oelde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 8. Oktober 2015 PricewaterhouseCoopers
Peter Krupp, Wirtschaftsprüfer ppa. Thomas Godt, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 27.10.2015 festgestellt. |
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simplicity networks GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Heinrich-Hertz-Straße 2
59302 Oelde - Commercial register
- HRB 14936, Münster
- Registration date
- September 20, 2000
- Industry
-
Großhandel mit Textilien
Einzelhandel mit Textilien
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen - Purpose
- Der Handel mit Gütern aller Art, insbesondere der Vertrieb und die Herstellung von Textilien.
Financials
Balance sheet
2015- Current Assets 85,1 % 44,13 Mio
- Fixed Assets 14,7 % 7,60 Mio
- Prepaid Expenses 0,2 % 106,9 k
- Equity 88,2 % 45,71 Mio
- Liabilities 6,4 % 3,32 Mio
- Provisions 5,4 % 2,80 Mio
Balance sheet data available for 8 earlier fiscal years.
Profit & loss
2015- Revenue 34,3 % 72,04 Mio
- Material expenses 20,7 % −43,57 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 10,3 % 21,68 Mio
- Other operating expenses 8,7 % −18,37 Mio
- Annual net profit/loss 7,2 % 15,05 Mio
- Other operating income 6,8 % 14,40 Mio
- Personnel expenses 4,6 % −9,66 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3,7 % 7,72 Mio
- Income and profit taxes 3,1 % −6,60 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,4 % −869,0 k
- Other interest and similar income 0,1 % 268,8 k
- Interest and similar expenses 0,0 % −25,3 k
- Other taxes 0,0 % −18,1 k
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 100,0 % −258,8 k
P&L data available for 4 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Stefan Heinrich Leewe
since 2014 Managing Director
-
Kristina Meyer
since 2023 Procura
-
Marianne Glaser
since 2026 Procura
-
Rainer Rolf
since 2014 Procura
-
Tim Schürmann
since 2014 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- SIMPLICITY INVEST GmbH DEU 100.0 % 125k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
Holds shares in
- Opus Pants GmbH GmbH 100.0 %
- tricks GmbH GmbH 70.0 %
History
- 2026
-
11.06.
Member entryMarianne Glaser · Procura
- 2024
-
18.12.
Exit of positionKirsten Iwersen · Procura
- 2023
-
27.04.
Member entryKristina Meyer · Procura
- 2021
-
16.08.
Mergersimplicity networks GmbH
-
18.03.
Change of bylawssimplicity networks GmbH
-
18.03.
Change of company namesimplicity networks GmbH
- 2015
-
03.08.
Change of company nameSimplicity trade GmbH
-
03.08.
Change of bylawssimplicity networks GmbH
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2015 Jahresabschluss
- 2014 Jahresabschluss ↓
- 2012 Jahresabschluss
- 2012 Jahresabschluss
- 2011 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2014
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
Unlock with API key Get API key →Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
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