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Stadtwerke Brühl GmbH GmbH

Brühl ·HRB 43546 Köln
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Engeldorfer Str. 2
50321 Brühl
Commercial register
HRB 43546, Köln
Registration date
May 29, 1987
Industry
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Wärme- und Kältehandel
Purpose
die Versorgung mit Elektrizität, Fern- und Nahwärme, Gas und Wasser, die Beratung über die wirtschaftliche und umweltfreundliche Nutzung von Energie und Wasser, der Betrieb von Bädern, die Personenbeförderung im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Errichtung und der Betrieb von Einrichtungen des ruhenden Verkehrs, und die Führung sonstiger, der Daseinsvorsorge dienender Unternehmungen in der Stadt Brühl und Umgebung. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung der breiten Schichten der Bevölkerung sowie Aufgaben des technischen, infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudemanagements der Stadt Brühl sowie die Erbringung sonstiger Dienstleistungen für die Stadt Brühl.

Financials

Revenue 2024
93,36 Mio. €
Employees 2024
166
Net income 2024
2,40 Mio. €
17 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 105,59 Mio
  • Fixed Assets 81,6 % 86,14 Mio
  • Current Assets 18,3 % 19,35 Mio
  • Prepaid Expenses 0,1 % 105,2 k
Liabilities and Equity 105,59 Mio
  • Equity 43,9 % 46,31 Mio
  • Liabilities 40,4 % 42,62 Mio
  • Provisions 15,8 % 16,64 Mio
  • SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,0 % 18,6 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 166,34 Mio
  • Revenue 47,5 % 79,03 Mio
  • Material expenses 30,9 % 51,42 Mio
  • Other operating expenses 6,9 % 11,51 Mio
  • Personnel expenses 6,5 % 10,73 Mio
  • Other operating income 2,6 % 4,35 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 1,9 % 3,21 Mio
  • Result after taxes 1,3 % 2,10 Mio
  • Annual net profit/loss 1,1 % 1,78 Mio
  • Income and profit taxes 0,4 % 730,8 k
  • Interest and similar expenses 0,3 % 555,1 k
  • Other capitalized own work 0,3 % 540,6 k
  • Other taxes 0,2 % 315,6 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 64,2 k
  • Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 6,5 k
  • Income from investments 0,0 % 0
Expenses 714,8 k
  • Aufwendungen und Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (von verbundenen Unternehmen) 100,0 % −714,8 k
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P&L data available for 18 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Friedrich Thomas Dipl.-Ing. Isele since 2019 Managing Director
  • Marcel Härtel since 2021 Procura
  • Marco Follmann since 2024 Procura
  • Peter Klein since 2024 Procura
  • Sebastian Mies since 2026 Procura
  • Stephan Schnieders since 2022 Procura
11 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

  • Stadt Brühl DEU 100.0 % 5.1M €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2026
  2. 26.05.
    Member entry
    Sebastian Mies · Procura
  3. 2024
  4. 12.12.
    Change of bylaws
    Stadtwerke Brühl GmbH
  5. 02.07.
    Exit of position
    N****** M***** · Procura
  6. 02.07.
    Member entry
    Marco Follmann · Procura
  7. 02.07.
    Member entry
    Peter Klein · Procura
  8. 2023
  9. 05.09.
    Exit of position
    S****** K*** · Procura
  10. 2022
  11. 10.01.
    Member entry
    Stephan Schnieders · Procura
  12. 2021
  13. 15.09.
    Split
    Stadtwerke Brühl GmbH
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Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2023

Published January 24, 2025 · Source: Bundesanzeiger

Stadtwerke Brühl GmbH

Brühl

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1 Allgemeine Rahmenbedingungen

Die Stadtwerke Brühl GmbH ist ein Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen in der Region Rhein-Erft mit mehr als 130 Mitarbeitern. Das Unternehmen versorgt rund 50.000 Einwohner in Brühl und Umgebung mit Strom, Erdgas, Fernwärme, Nahwärme und Trinkwasser. Außerdem betreiben die Stadtwerke das örtliche KarlsBad und bewirtschaften Parkplätze sowie ein Parkhaus. Alleinige Gesellschafterin der Stadtwerke Brühl GmbH ist die Stadt Brühl.

Die Stadtwerke Brühl GmbH hält als Konzernobergesellschaft Mehrheitsbeteiligungen an der Gebausie Gesellschaft für Bauen und Wohnen GmbH der Stadt Brühl (79 %) und an der Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH (100 %). Zu beiden Gesellschaften bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag und eine ertragsteuerliche Organschaft.

1.1 Wirtschaftliche Lage

Im Jahr 2023 wurde die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland sowie die Verbraucherstimmung von der zu Beginn des Jahres ausklingenden Corona-Pandemie, der nachhaltig hohen Inflation, den anziehenden Zinsen und den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und in Nahost geprägt. In diesem krisengeprägten Umfeld sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % gegenüber 2022.

Im Jahr 2023 nahm der private Konsum um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Wesentliche Treiber waren die nachhaltig hohe Inflation, die steigenden Zinsen und die Unsicherheiten aus der Entwicklung der Energiemärkte. Die Arbeitslosenquote lag durchschnittlich bei etwa 5,7 % und damit 0,4 % höher als der Jahresdurchschnitt des Vorjahres.

Die Inflationsrate in Deutschland betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 5,9 % im Vergleich zu 2022; dies stellt einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr dar, in dem die Inflationsrate noch bei 6,9 % lag.

1.2 Energiewirtschaft und Wettbewerb

Im Jahr 2023 ist der Energieverbrauch in Deutschland auf ein noch nie dagewesenes Niveau gesunken, wobei ein Rückgang von 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) prognostiziert wird. Somit fällt der Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel niedriger aus als der Spitzenwert im Jahr 1990. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die schrumpfende Wirtschaftsleistung Deutschlands. Insbesondere die Branchen mit hohem Energiebedarf erlebten Produktionsrückgänge, die sich deutlich auf den Verbrauch auswirkten.

Die Strom- und Gasmärkte haben sich im Jahr 2023 wieder deutlich beruhigt und die damit verbundenen Risiken und die Preisvolatilität sind gesunken. Wichtige Entwicklungen in der Energiebranche stellten die Strom- und Gaspreisbremse zur Entlastung der Verbraucher, die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und dem damit verbundenen faktischen Ausstieg aus der Gasenergie, der Einführung des Gesetzes für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze, dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende und der nationalen Wasserstoffstrategie dar. Die Energiebranche in Deutschland wird durch die ambitionierten Ziele, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung der politischen und gesetzlichen Vorgaben zur Energiewende, vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig eröffnen sich durch die Förderung erneuerbarer Energien, die Digitalisierung der Energiewende und die Anpassung an neue regulatorische Rahmenbedingungen vielfältige Chancen für die Branche. Für Energieversorger ist es entscheidend, diese Entwicklungen aktiv zu begleiten und durch Innovation und Anpassungsfähigkeit ihre Position im Markt zu stärken und auszubauen.

2 Die Sparten der Stadtwerke Brühl

Die Umsätze im wichtigsten Stadtwerke-Geschäftsbereich "Energie- und Wasserversorgung" stellten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:

Abnahme (Vertrieb SW Brühl) * Umsatz (Vertrieb SW Brühl) *
2023 2022 Delta 2023 2022 Delta
Strom MWh 80.603 84.901 -5,06 % T€ 30.501 19.839 53,74 %
Gas MWh 224.858 219.561 2,41 % T€ 29.922 15.910 88,07 %
Wasser Tm 3 2.726 2.754 -1,02 % T€ 5.779 5.834 -0,94 %
Wärme MWh 13.670 13.865 -1,41 % T€ 2.223 1.548 43,63 %

* ohne Eigenverbrauch

Im Folgenden werden alle Sparten erläutert und die Entwicklung der Sparten dargestellt.

2.1 Stromversorgung

Nach den turbulenten Entwicklungen im Jahr 2022, die maßgeblich geprägt waren von den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs und der Verknappung des russischen Erdgasangebotes, war das Jahr 2023 durch eine Gewöhnung an die Situation an den europäischen Energiemärkten gekennzeichnet. Die Märkte passten sich an eine Versorgungslage weitestgehend ohne pipelinegebundene russische Erdgaslieferungen an. Entsprechend war gerade zum Jahresende 2023 eine rückläufige Preisentwicklung an den Gas- und den Strommärkten zu beobachten. Allerdings war das Preisniveau weiterhin höher als vor dem russischen Angriff auf die Ukraine.

Zu Beginn des Jahres lagen die Beschaffungspreise für das Frontjahr 2024 im Baseload bei ca. 170 €/MWh und haben sich im Verlauf des Q1 2023 auf ein Niveau von rund 140 bis 150 €/MWh eingependelt. Ab dem Q4 2023 kam eine bärische Tendenz auf und die Preise für das Baseload 2024 gingen auf rund 100 €/MWh zurück, wobei auch die Phase der sinkenden Preise von einer starken untertägigen Volatilität gekennzeichnet war. Über das Gesamtjahr 20223 betrachtet lag der Durchschnittspreis für das Baseload 2024 bei 137,51 €/MWh und damit ungefähr auf dem hälftigen Niveau von 2022 (298,86 €/MWh). Die Beschaffungspreise für Peakload haben im Jahresverlauf eine ähnliche Entwicklung genommen und waren im Schnitt rund 15 bis 20 €/MWh teurer als das Baseload-Produkt 2024.

Im Strombereich lagen die Abgabemengen (inkl. Eigenverbrauch) im Jahr 2023 bei 83,9 GWh und damit rund 4,9 % unter dem Niveau des Vorjahres (88,2 GWh).

Die Stadtwerke Brühl investierten auf dem Techniksektor erneut in die Versorgungssicherheit des Brühler Stromnetzes. So wurde die Spannungsqualitätsmessung in den Ortsnetzstationen weiter ausgebaut. Es wurden zwei Ortsnetzstationen instandgesetzt. Dort wurden die Trafos, das Niederspannungsgerüst und die Mittelspannungsanlagen auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Des Weiteren wurden am Kreisverkehr Alte Bonnstr./ Otto-Wels-Str. die MSP/ NSP Leitungen neu verlegt. Zudem wurden im Stadtgebiet Kabelverteilerschränke ausgewechselt. In den Erschließungsgebieten Alte Bonnstr. und Bonnstr. wurden Hausanschlüsse erstellt. Außerdem wurden rund 1.207 Straßenbeleuchtungspunkte auf LED umgerüstet und ca. 35 Masten erneuert. Die Anzahl der Stromzähler zum Jahresende beträgt insgesamt 32.108 Zähler.

2.2 Gasversorgung

Die pipelinegebundenen Erdgaslieferungen aus Russland nach Nordwesten beschränkten sich auf geringe Liefermengen über die Ukraine-Route, wie sie ab September des vergangenen Jahres zu beobachten waren. Ein Faktor bei der Entspannung der Marktlage war eine deutlich niedrigere Erdgasnachfrage im Privatkundenbereich und auch in der Industrie sowie ein recht warmer Winter, was insgesamt zu Verbrauchsrückgängen führte. Durch den Ausbau der LNG-Infrastruktur kamen höhere Flüssigerdgaslieferungen ins Netz nach Europa und auch die Erdgaslieferungen aus Norwegen lagen auf einem höheren Niveau als in den vergangenen Jahren. Damit waren die Erdgasspeicher rechtzeitig zur Heizperiode zu 100 % gefüllt, was die Preise im Q4 2023 etwas fallen ließ.

Die Großhandelspreise waren insgesamt bei einer hohen Volatilität gesunken, lagen aber weiterhin deutlich über dem Vorkriegsniveau, da das deutlich günstigere Gas aus Russland preislich nicht kompensiert werden konnte.

Lagen die Terminmarktpreise für das Frontjahr 2024 zum Jahresbeginn bei rund 70 €/MWh, so betrugen diese zwischen dem Q2 und Q3 2023 zwischen 50 und 60 €/MW, bis die Preise zum Jahresende auf rund 40 €/MWh nachgaben.

Die Abgabemenge an Erdgas (inkl. Eigenverbrauch) ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Sie lag mit 258,3 GWh um 4,9 GWh über dem Vorjahreswert.

Nach den Zahlen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war das Jahr 2023 mit einer Mitteltemperatur von 10,6 Grad das wärmste Jahr überhaupt seit dem Messbeginn 1881. Die Gradtagzahlen lagen zwar in fast allen Monaten über den entsprechenden Vorjahresmonaten, allerdings war das Jahr 2023 durch einen rekordmilden Jahresbeginn, den wärmsten September aller Zeiten sowie einen milden Dezember gekennzeichnet.

Im Vorjahresvergleich ist der Umfang des Erdgasnetzes (Länge des Netzes) konstant geblieben. Insgesamt wurden ca. 517m Leitungsnetz erneuert bzw. neu verlegt. Im Bereich der Gashausanschlüsse wurden 29 neu verlegt bzw. erneuert.

Die Anzahl der eingebauten Gaszähler verringerte sich in 2022 um 55 Stück auf nunmehr 12.440 Zähler.

2.3 Wasserversorgung

Das gesamte Trinkwasser-Rohrnetz hatte Ende 2023 eine Länge von 185,4 km mit 11.172 Wasserzählern (+35). Es wurden 90 Hausanschlüsse erneuert bzw. neu installiert.

Der Wasserabsatz verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 28 Tm 3 auf 2.726 Tm 3 (-1,02 %). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen witterungsbedingt.

2.4 Wärmeversorgung

Die Sparte Wärmeversorgung teilt sich in die Bereiche Nahwärme und Fernwärme auf. Unter "Nahwärmeversorgung" definieren die Stadtwerke Heizungsanlagen, welche die Stadtwerke als Heizungseigentümer im Rahmen des so genannten Contracting beim Kunden betreiben und dem Kunden dann die in der Heizungsanlage produzierte Wärme verkaufen. Die im Jahr 2023 abgegebene Menge belief sich auf 6,7 GWh. Zum Ende des Geschäftsjahres waren 35 Anlagen im Bereich Nahwärmeversorgung in Betrieb, welche durch die Stadtwerke betrieben und unterhalten wurden. Dies entspricht einem Zuwachs von 3 Anlagen.

Als Fernwärme wird eine öffentliche Wärmeversorgung mit Versorgungsleitungen in öffentlichen Straßen bezeichnet. Die abgegebene Menge an Fernwärme im Gebiet des Wohnwertparks ("Alte Zuckerfabrik") lag in 2023 bei rund 3,3 GWh (Vorjahr: 3,6 GWh). Die abgegebene Fernwärmemenge lag für das Gebiet Brühler Süden bei knapp 3,7 GWh (Vorjahr: 3,3 GWh GWh) und dokumentiert den zunehmenden Baufortschritt und den zunehmenden Anschluss der Häuser an das Fernwärmenetz. Zum Ende des Geschäftsjahres waren insgesamt 428 Wärmemengenzähler in der Fernwärme installiert.

In der gesamten Wärmeversorgung (Fernwärme und Nahwärme) lag der Wärmeabsatz somit bei 13,7 GWh.

2.5 Parkraumbewirtschaftung

Im Bereich Verkehr sind die Stadtwerke für die Bewirtschaftung der Parkplätze verantwortlich. Die Stadtwerke Brühl unterhalten neben den Parkplätzen auch das dazugehörige Parkleitsystem.

2023 2022
Parkhaus am Krankenhaus 288 288
Am Schloss/Bundesbahnhof 170 170
sonstige Parkplätze 620 620
1.078 1.078

2.6 Bäderbetrieb

Mit dem Freizeitbad KarlsBad betreiben die Stadtwerke eine wichtige Infrastruktur- und Freizeiteinrichtung für Brühl. Das KarlsBad ist durch ein Blockheizkraftwerk mit den Energiesparten technisch-wirtschaftlich im steuerlichen Querverbund verflochten.

In Summe sind die Besucherzahlen im Vorjahresvergleich um 11,91 % gestiegen.

Besucherzahlen: 2023 2022
Hallenbad 97.541 64.343
Freibad 42.620 67.407
Sauna 26.350 22.864
Schulen/Vereine 49.667 38.556
Summe 216.178 193.170

3 Angaben nach § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG

Die Stadtwerke Brühl GmbH unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). § 6b EnWG enthält besondere Vorschriften zur Buchführung und Rechnungslegung von Energieversorgungsunternehmen. Gemäß § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG werden folgende Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 EnWG ausgeführt:

Das Geschäftsfeld Stromversorgung umfasst auch den Betrieb des Stromnetzes. Das Stromnetz ist Eigentum der Stadtwerke Brühl GmbH. Der Stromnetzbetrieb wurde rechtlich von den übrigen Aktivitäten im Geschäftsfeld Strom getrennt. Seit dem Wirtschaftsjahr 2018 wurde der grundzuständiger Messstellenbetreib Strom (gMSB) aus dem Stromnetzbetrieb ausgegliedert. Grundlage hierfür bildet das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Weiterhin findet sich im Geschäftsbereich Strom die Sparte Strom-Vertrieb und die "Sonstigen Tätigkeiten Strom", welche insbesondere den Betrieb und Verpachtung von Energieerzeugungsanlagen (insbesondere Photovoltaik) betrifft. Der Betrieb der E-Ladesäulen wird ab dem Jahr 2021 in dem separaten Tätigkeitsabschluss "Strom CPO" dargestellt.

In der Tätigkeit "Gasnetz" ist (analog zum Stromnetz) die Tätigkeit des Gasnetzbetriebes dargestellt. Auch das Gasnetz in Brühl befindet sich im Eigentum der Stadtwerke Brühl GmbH. Ebenfalls sind die Vertriebstätigkeiten Teil der Erdgasversorgung. Ergänzt wird dies durch die Sparte Gas-Sonstiges, in der vor allem der Betrieb der Erdgastankstelle abgebildet wird.

Die sonstigen Tätigkeiten außerhalb der Strom- und Gasversorgung umfassen Tätigkeiten der Wasserversorgung, Wärmeversorgung (Nah- und Fernwärme), Parkraumbewirtschaftung und Bäderbetrieb. Ergänzt wird dies durch den Bereich Nebengeschäfte. Hier werden insbesondere Verpachtungen von Liegenschaften, der Verkauf von Photovoltaikanlagen, Betrieb des Straßenbeleuchtungsnetzes sowie Beteiligungen abgebildet.

4 Beteiligungen

Die Stadtwerke Brühl sehen in der Kooperation mit Partnern (insbesondere mit anderen Stadtwerken) die Grundlage, um die immer weiter zunehmende Komplexität effizient in den einzelnen Sparten bewältigen zu können und gleichzeitig neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Beteiligung an der Energiebeschaffungsgesellschaft Quantum war der erste Schritt in eine engere Kooperation mit anderen Energieversorgern. Weitere Kooperationen sind in der Vergangenheit beispielsweise mit der Confer IT GmbH gefolgt. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Beteiligungen nicht verändert. Zum 31.12.2023 stellen sich die Beteiligungen im Konzern wie folgt dar:

Die Stadtwerke Brühl GmbH sind außerdem, wie in der Vergangenheit, im Besitz von 6.170 Stammaktien der RWE AG, Essen und 20 Aktien der WV Energie AG, Bad Vilbel.

5 Vermögenslage

Aktiva 31.12.2023 % Vorjahr (in T€) %
Anlagevermögen 84.900.422,00 79,89 % 82.568 80,81 %
Umlaufvermögen 21.290.198,05 20,04 % 19.534 19,12 %
Rechnungsabgrenzungsposten 75.748,40 0,07 % 73 0,07 %
106.266.368,45 100,00 % 102.175 100,00 %

Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtsjahr auf 7.832 T€ (Vorjahr: 8.567 T€). Hierauf erhielten die Stadtwerke Brühl Zuschüsse in Höhe von 1.120 T€.

Bei den Sachanlagen entfielen im Wesentlichen auf den Bereich der Stromversorgung 1.587 T€, auf die Gasversorgung 658 T€, auf die Wasserversorgung 2.091 T€, auf die Wärmeversorgung 939 T€, auf die Bäder 318 T€, die Parkraumbewirtschaftung 5 T€, den Nebengeschäften 896 T€ und auf Gemeinsame Anlagen 1.259 T€. Zusätzlich wurden 59 T€ in immaterielle Vermögensgegenstände investiert.

Wesentliche Investitionen im Berichtsjahr wurden im Leitungsnetz, Verteilungsanlagen, Messeinrichtungen und im Bau von Photovoltaikanlagen getätigt.

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 2.332 T€ auf 84.900 T€ (Vorjahr: 82.568 T€) gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme (Anlagenintensität I) beträgt 79,9 %.

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 4.091 T€ gestiegen und beträgt 106.266 T€. Dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem Anstieg des Sachanlagevermögens und einem deutlichen Anstieg der Bankguthaben und der Kassenbestände auf nunmehr 7.840 T€ (+3.130 T€).

Passiva 31.12.2023 % Vorjahr (in T€) %
Eigenkapital 44.529.016,41 41,90 % 41.940 41,05 %
Sonderposten und Ertragszuschüsse 22.190,58 0,02 % 26 0,02 %
Rückstellungen 16.334.662,13 15,37 % 9.755 9,55 %
Verbindlichkeiten 45.380.499,33 40,71 % 50.453 49,38 %
Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 % 0 0,00 %
106.266.368,45 100,00 % 102.175 100,00 %

Die Eigenkapitalquote der Stadtwerke Brühl lag mit 41,9 % über dem Vorjahresniveau (41,1 %). Dazu beigetragen hat insbesondere die zurückhaltende Gewinnausschüttung an die Gesellschafterin, wodurch die Gewinnrücklage auf über 29 Mio. € ansteigen konnte, was einen Anteil von 66,4 % am bilanziellen Eigenkapital ausmacht. Im Wesentlichen bedingt durch die Rückstellungszuführungen für Steuern, Deputate und Risiken aus der Energiebeschaffung sind die Rückstellungen um 6.580 T€ auf 16.335 T€ (Vorjahr: 9.755 T€) gestiegen. Die Verbindlichkeiten sind um 5.073 T€ auf 45.380 T€ (Vorjahr: 50.453 T€) gesunken.

6 Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich ein Cashflow von 14,3 Mio. €. Demgegenüber gab es einen Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 6,3 Mio. € sowie einen Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 4,9 Mio. €, wodurch der Finanzmittelbestand auf 7,8 Mio. € gestiegen ist.

Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtszeitraum und danach stets gegeben. Außerdem sicherten Kassenkredite aus dem Cash-Pool mit der Stadt Brühl, der Gebausie und dem Stadtservicebetrieb sowie kurzfristige Kontokorrentlinien unterjährig den reibungslosen Zahlungsverkehr ab. Diese Finanzierungsquellen stehen der Gesellschaft auch für die zukünftige Finanzmitteldisposition offen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 3,8 Mio. € auf 18,3 Mio. € gesunken und machen rd. 17,2 % (Vorjahr: 21,7 %) der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten insgesamt sind um 5,1 Mio.€ auf 45.380 Mio.€ (Vorjahr: 50.453 Mio.€) gesunken. Damit beträgt der Anteil an der Bilanzsumme 42,7 % (Vorjahr: 49,4 %).

7 Ertragslage

Die aus der GuV abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der beiden Geschäftsjahre 2023 und 2022 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:

GuV 2023 % Vorjahr (in T€) %
Betriebsleistung * 84.098.221,26 100,00 % 54.637 100,00 %
Materialaufwand -46.833.842,57 -55,69 % -30.510 -55,84 %
Rohergebnis 37.264.378,69 44,31 % 24.127 44,16 %
Personalaufwendungen -10.320.589,59 -12,27 % -8.626 -15,79 %
Andere Aufwendungen -18.208.250,27 -21,65 % -11.971 -21,91 %
Finanzergebnis -2.145.976,93 -2,55 % -999 -1,83 %
Steuern vom Einkommen und Ertrag -4.000.887,53 -4,76 % -1.731 -3,17 %
Jahresüberschuss 2.588.674,37 3,08 % 800 1,46 %

* Inkl. sonstige betriebliche Erträge und aktivierte Eigenleistungen abzüglich Strom- und Energiesteuer

Die Betriebsleistung der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 29.461 T€ (53,92 %) auf 84.098 T€ erhöht. Die Umsatzerlöse sind um 28.770 T€ (54,83 %) auf 81.240 T€ gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Energiepreise zurückzuführen. Im Strom-Vertrieb sind die Absatzmengen um 5,06 % gesunken, wohingegen im Gas-Vertrieb die Mengen um 5.297 MWh (2,41 %) gestiegen sind. Die Umsatzerlöse in der Wärmesparte sind aufgrund der gestiegenen Preise um 675 T€ (43,62 %) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 679 T€ (43,68 %) auf 2.233 T€ gestiegen, was im Wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen ist.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 16.323 T€ (53,5 %) auf 46.834 T€ gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Beschaffungspreise zurückzuführen.

Das Rohergebnis ist insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 13.137 T€ (54,45 %) gestiegen.

Die Personalaufwendungen sind im Berichtsjahr um 1.695 T€ (19,65 %) auf 10.321 T€ gestiegen. Auch sind die anderen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 6.237 T€ (52,10 %) gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Zuführung der Rückstellungen für Energierisiken zurückzuführen. Darüber hinaus sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen um 24 T€ auf 607 T€ gestiegen. Das Finanzergebnis fällt weiterhin negativ aus, da Aufwendungen durch die Verlustübernahme der Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH im Vergleich zum Vorjahr um 1.200 T€ gestiegen sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Aufwand für Steuern vom Einkommen und Ertrag um 2.270 T€ gestiegen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 liegt mit 2.589 T€ deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Das höhere Ergebnis ist insbesondere auf die preisbedingt deutlich verbesserte Rohmarge sowie sonstigen betrieblichen Erträge zurückzuführen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus dem Anstieg der Personalaufwendungen, der Abschreibung, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie der Aufwendungen aus Verlustübernahme der Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH.

8 Chancen- und Risikobericht

Stand heute erkennt die Geschäftsführung folgende Chancen und Risiken, welche die Entwicklung des Unternehmens beeinflussen können:

8.1 Chancen

Die Geschäftsführung sieht einen wichtigen Baustein für das Heben von Effizienzen grundsätzlich in der umfassenden Digitalisierung und Neustrukturierung von Organisationseinheiten mit dem Ziel, die Prozesseffizienz zu erhöhen. Weiterhin soll die Wertschöpfungstiefe mit dem Ausbau des Geschäftsfeldes "Energiedienstleistungen" durch eigene Arbeitsleistungen in Planung, Bau und Betrieb erhöht werden. Weitere wichtige Chancen liegen im Bereich der vorausschauenden Wärmeplanung und dem Vorantreiben des eigenen Ausbaus regenerativer Energieerzeugungsanlagen.

Zudem bleibt es unerlässlich, nach weiteren neuen, nachhaltigen Geschäftsfeldern Ausschau zu halten, die sich im Rahmen des Energiewendeprozesses ergeben werden.

8.2 Risikomanagement

Im Rahmen des Risikomanagementprozesses identifiziert die Gesellschaft halbjährlich alle relevanten Risikopotentiale und bewertet sie nach ihrer möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Die Dokumentation der Risiken erfolgt in digitaler Form. So kann die Gesellschaft ihre Risikolage zum Stichtag überarbeiten, fortschreiben und systematisch und unternehmenseinheitlich analysieren. Die wesentlichen Änderungen werden dem Aufsichtsrat regelmäßig dargelegt.

Zu Beginn des Jahres 2024 wurde das gesamte Risikoportfolio auf den Stichtag 31.12.2023 vollständig überarbeitet und aktualisiert.

Das im Jahre 2022 eingerichtete Risikokomitee bewertet regelmäßig die Risiken im Rahmen der Energiebeschaffung. Dadurch kann die Gesellschaft zeitnah und effektiv auf die Situation reagieren, sollte es erneut zu einer Verknappung des internationalen Energieangebots mit deutlich steigenden und volatilen Energiepreisen im Markt kommen. Bestehende internationale Konflikte (z.B. Ukraine und Nahost) können jederzeit Auswirkungen auf die Energiemärkte entfalten, deren kurz- bis langfristigen Auswirkungen nicht abschätzbar sind. Auf dieses sich verändernde politische und wirtschaftliche Umfeld kann das Unternehmen nur bedingt reagieren. Wichtig ist hier insbesondere eine professionelle und vorausschauende Energiebeschaffung, basierend auf einer verlässlichen Energieprognose, insbesondere mit dem Ziel der Reduzierung der Ausgleichsenergiekosten.

Daneben existieren vor dem Hintergrund der Anreizregulierung auch regulatorische Risiken im Strom- und Gasnetz, insbesondere aus einer Absenkung der Erlösobergrenzen sowie möglicher Änderungen in Rechtsprechung und regulatorischer Vorgaben. Durch die zurückhaltende Ausschüttungspolitik des Gesellschafters konnte die Eigenkapitalstruktur durch den Aufbau einer Gewinnrücklage trotz intensiven Investitionen nachhaltig gesichert werden. Wichtig bleibt die Sicherung einer langfristig stabilen Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung in Abstimmung mit der Gesellschafterin.

Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikolage hat ergeben, dass keine Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

9 Prognosebericht

Die Geschäftsführung geht nach einer dem aktuellen Stand entsprechenden Einschätzung davon aus, dass sich aktuell keine negativen Auswirkungen auf die Prognose der Kerngeschäfte Strom, Gas, Wasser- und Wärmeversorgung ergeben. Ein Ausbau des Nahverkehrsangebots durch die SWBV führt jedoch zu spürbaren Ergebnisrückgängen.

Insgesamt plant die Gesellschaft aktuell für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Jahresüberschuss von 230 T€.

In den Wirtschaftsjahren 2025 bis 2027 wird ein Planergebnis zwischen 156 T€ und 905 T€ erwartet. Negativ beeinflusst werden die Planungen von den negativen Ergebnissen des Bäderbetriebes und der Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH. Die höheren Defizite in der Verkehrsgesellschaft werden erwartet, da gemäß Nahverkehrskonzept das Angebot deutlich ausgeweitet werden soll und zum anderen geplant ist, den Stadtbusverkehr lokal klimaneutral mit Hilfe von Wasserstoff-Brennstoffzellenbussen umzurüsten.

Berichterstattung nach § 108 GO NRW

Die Stadtwerke Brühl GmbH ist auch im Jahr 2023 ihrem Versorgungsauftrag nachgekommen. Der öffentliche Zweck wurde damit erreicht.

 

Brühl, 21.05.2024

Stadtwerke Brühl GmbH

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

T€
31.12.2023 Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 288.191,12 214
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 20.541.625,99 20.728
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 5.894.500,42 4.508
3. Verteilungsanlagen 17.891.064,00 18.477
4. Sonstige technische Anlagen 731.223,19 1.208
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.887.982,90 1.510
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.165.539,38 1.443
50.111.935,88 47.874
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 33.847.058,81 33.847
2. Beteiligungen 596.426,60 576
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.319,59 50
4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 6.490,00 7
34.500.295,00 34.480
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.174.878,22 1982
2. Waren 10.411,89 5
2.185.290,11 1.987
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.222.577,94 6.092
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00; Vorjahr: T€ 1
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 742.675,28 2.605
3. Forderungen an die Gesellschafterin 1.313.188,85 779
3. Sonstige Vermögensgegenstände 986.816,79 3.361
11.265.258,86 12.837
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.839.649,08 4.710
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 75.748,40 73
106.266.368,45 102.175

Passiva

T€
31.12.2023 Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 5.090.400,00 5.090
II. Kapitalrücklage 7.292.313,04 7.293
III. Gewinnrücklagen 29.557.629,00 28.757
IV. Jahresüberschuss 2.588.674,37 800
44.529.016,41 41.940
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 22.190,58 26
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 2.620.000,00 2.033
2. Steuerrückstellungen 3.131.522,44 1.785
3. Sonstige Rückstellungen 10.583.139,69 5.938
16.334.662,13 9.756
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.293.766,13 22.134
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.492.671,70 4.588
3. Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen 2.164.775,52 987
4. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafterin 10.202.022,66 10.917
5. Sonstige Verbindlichkeiten 11.227.263,32 11.827
davon aus Steuern: € 441.286,29; Vorjahr: T€ 86
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 206,91; Vorjahr: T€ 0
45.380.499,33 50.453
106.266.368,45 102.175

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

T€
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 84.068.576,99 55.323
abzüglich Strom- und Energiesteuer 2.829.035,01 2.853
Umsatzerlöse ohne Strom- und Energiesteuer 81.239.541,98 52.470
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 625.231,90 612
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.233.447,38 1.555
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 44.168.751,59 27.623
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.665.090,98 2.887
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.658.264,58 6.748
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.662.325,01 1.878
(davon für Altersversorgung €1.213.076,46; Vorjahr: T€ 520)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.838.806,85 2.944
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.053.018,74 8.715
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0
9. Aufwendungen und Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (von verbundenen Unternehmen) -1.645.978,42 -446
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.747,70 7
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 101.078,61 22
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 606.824,82 582
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.000.887,53 1.731
14. Ergebnis nach Steuern 2.905.099,05 1.112
15. Sonstige Steuern 316.424,68 312
16. Jahresüberschuss 2.588.674,37 800

Anhang 2023

Stadtwerke Brühl GmbH

Sitz der Gesellschaft: Brühl

Amtsgericht Köln HRB-Nr. 43546

Allgemeines

Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des HGB, des GmbHG und des EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) aufgestellt.

Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden überwiegend die Angaben in den Anhang aufgenommen.

Besonderheiten der Versorgungswirtschaft wurden berücksichtigt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Lohn- und Materialgemeinkostenzuschlägen. Bewegliche Vermögensgegenstände werden - soweit ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist - entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Soweit Wertminderungen von Dauer sind, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen.

Sachanlagen Nutzungsdauer
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 10 - 20 Jahre
Verteilungsanlagen 15 - 33 Jahre
Sonstige technische Anlagen 10 - 20 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 10 Jahre

Zugänge werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zum Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bauzuschüsse, die ab 2003 vereinnahmt wurden, mindern die Anschaffungs- und Herstellungskosten des bezuschussten Vermögensgegenstandes.

Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Bei nicht vorübergehender Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Niedrig verzinsliche und unverzinsliche Ausleihungen sind mit dem Barwert aktiviert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Uneinbringliche Forderungen werden voll abgeschrieben.

Die Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC) unter Anwendung der Richttafeln 2018G ermittelt. Die Bewertung wird im Rahmen des § 253 Abs. 1 und 2 HGB unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,74% sowie eines Kostentrends von 2 % ermittelt. Eine Fluktuation ist nicht berücksichtigt.

Die Jubiläumsrückstellungen wurden für handelsrechtliche Zwecke pauschal mit einem Rechenzinsfuß von 1,74 % und unter Berücksichtigung einer Fluktuation von 5 % ermittelt. Der Rechnungszins ist den von der Deutschen Bundesbank für den 31. Dezember 2023 bekannt gegebenen Abzinsungssätzen entnommen.

Mit der Bildung von Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs.1 HGB abgedeckt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

(1) Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in einer Übersicht gesondert dargestellt (vgl. Anlage zum Anhang).

Anteilsbesitz

(2)

Anteil Eigenkapital Ergebnis
% T€ T€
Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH, Brühl Stand: 31.12.2023 100,0 623 -2.146 *
Gebausie Gesellschaft für Bauen und Wohnen GmbH der Stadt Brühl, Brühl Stand: 31.12.2023 79,0 28.005 2.250 **
Confer IT GmbH, Neuwied Stand: 31.12.2022 27,9 1.622 - 12
Quantum GmbH, Düsseldorf Stand: 31.12.2022 3,19 5.602 196
Walter hilft GmbH, Troisdorf Stand: 31.12.2022 1,0 561 -39
Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG, Bonn Stand: 31.12.2022 0,343 27.834 -880

* Ergebnis vor Verlustübernahme (Gemäß Ergebnisabführungsvertrag verpflichtet sich die Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH zur Abführung des Jahresgewinns an die Stadtwerke Brühl GmbH. Im Gegenzug verpflichtet sich die Stadtwerke Brühl GmbH entstehende Jahresfehlbeträge auszugleichen)
** Ergebnis vor Gewinnabführung (davon T€ 500 Gewinnabführung an Stadtwerke Brühl GmbH und T€ 1.750 Einstellung in die Rücklagen)

Wertpapiere

(3) Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen Anteile an der RWE AG, Essen, und an der WV Energie AG, Frankfurt am Main.

Vorräte

(4) In der Position Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind die bilanzierten CO 2 -Zertifikate in Höhe von 1.305 T€ enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

(5)

Forderungsspiegel 31.12.2023 davon Restlaufzeit > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.222.577,94 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 742.675,28 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 1.313.188,85 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 986.816,79 0,00
Gesamt 11.265.258,86 0,00

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten überwiegend Forderungen aus Energie- und Wasserlieferungen sowie Installationen. Dem Ausfallrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % Rechnung getragen. Forderungen an insolvente Kunden werden zu 100 %, überfällige Forderungen in Abhängigkeit von der Altersstruktur zwischen 20 % und 100 % einzelwertberichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen überwiegend die Gewinnabführung der Gebausie GmbH.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden hauptsächlich Anzahlungen für Aufwendungen, Forderungen aus Energielieferungen und Steuerforderungen ausgewiesen.

Eigenkapital

(6) Das Stammkapital beträgt 5.090.400,00 €.

Rücklagen

(7) Die Kapitalrücklagen betreffen mit 4.648.644,97 € die Zuführung aus der Gründung der Gesellschaft sowie mit 2.643.668,07 € die Zuführung aus der Eingliederung des Vermögens des Stadtservicebetriebs zum 1. Januar 2009. Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen. Den Gewinnrücklagen wurden im Berichtsjahr 800.272,57 € aus dem Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2022 zugeführt.

Rückstellungen

(8)

Rückstellungen 01.01.2023 Zuführung Inanspruchnahme/ Umbuchung Auflösung Auf- bzw. Abzinsung 31.12.2023
Pensionsrückstellung 2.032.637,00 670.000,00 0,00 82.637,00 0,00 2.620.000,00
Steuerrückstellung 1.785.335,97 2.517.372,63 1.171.186,16 0,00 0,00 3.131.522,44
Sonstige Rückstellungen 5.937.459,01 8.445.845,49 2.719.034,26 1.076.670,03 -4.460,52 10.583.139,69
Gesamt 9.755.431,98 11.633.218,12 3.890.220,42 1.159.307,03 -4.460,52 16.334.662,13

Die Stadtwerke Brühl GmbH ist angeschlossenes Mitglied der Rheinische Zusatzversorgungskasse Köln (RZVK) und ermöglicht somit einem Teil ihrer Beschäftigten die soziale Absicherung über eine Betriebsrente. Für die aus der Subsidiärhaftung des Arbeitgebers resultierende mittelbare Pensionsverpflichtung wurde das Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB in der Form ausgeübt, dass eine Rückstellung von 1.950 T€ gebildet wurde. Der Gesamtbetrag der bei der RZVK nicht durch Vermögenswerte gedeckten Pensionsverpflichtungen für Mitarbeiter der Stadtwerke Brühl GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 22.472 T€.

Die Rückstellungen für unmittelbare Zusagen von Deputaten sind im vollen Umfang unter Berücksichtigung der Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck dotiert.

In den Steuerrückstellungen ist neben der Körperschaftssteuer- und Gewerbesteuerrückstellung für das Geschäftsjahr 2023 eine Rückstellung für eine mögliche Gewerbesteuerrückzahlung in Höhe von 604 T€ für die Jahre 2019 und 2022 und Körperschaftssteuerrückzahlung in Höhe von 10 T€ enthalten.

Sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen für Risiken aus der Energiebeschaffung, für Strom- und Energiepreisrisiken, neHS Emissionszertifikate, mögliche Rückforderungsansprüche von Buseinnahmen, Corona-Hilfen für die ÖPNV-Sparte und Jahresabschlusskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

(9) Restlaufzeiten:

Verbindlichkeiten Gesamt (Vorjahr) bis 1 Jahr (Vorjahr) 1-5 Jahre (Vorjahr) über 5 Jahre (Vorjahr)
Verbindlichkeiten Kreditinstitute 18.293.766,13 3.437.363,77 7.084.009,15 7.772.393,21
(22.134.256,29) (3.840.490,16) (9.051.595,16) (9.242.170,97)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.492.671,70 3.492.671,70 0.00 0,00
(4.588.223,05) (4.449.976,73) (138.246,32) (0,00)
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 2.164.775,52 2.164.775,52 0,00 0,00
(986.693,40) (986.693,40) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter 10.202.022,66 529.235,47 1.856.153,64 7.816.633,55
(10.917.222,65) (782.225,37) (1.853.145,60) (8.281.851,68)
Sonstige Verbindlichkeiten 11.227.263,32 10.607.368,32 0,00 619.895,00
(11.826.585,13) (11.195.865,13) (0,00) (630.720,00)
45.380.499,33 20.231.414,78 8.940.162,79 16.208.921,76
Gesamt (50.452.980,52) (21.255.250,79) (11.042.987,08) (18.154.742,65)

Die Bankverbindlichkeiten (18.294 T€) sind durch Bürgschaften der Stadt Brühl und ein Grundpfandrecht (4.325 T€) besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Verlustübernahme aus dem Jahresabschluss 2023 der Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH (2.146 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betreffen überwiegend Darlehen (10.135 T€) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (65 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Kundenüberzahlungen und Darlehen der Bürgersolaranlage.

Derivate Finanzinstrumente

In 2010 hat die Gesellschaft zur Absicherung des Zinsrisikos von variabel verzinsten Darlehen in Höhe 8,7 Mio. € einen Zinssatz-Swap abgeschlossen. Der Nominalwert des Grundgeschäftes beträgt zum 31. Dezember 2023 1,1 Mio. €. Das daraus resultierende synthetische Festzinsdarlehen neutralisiert das Zahlungsstrom-Änderungsrisiko, da es dem selben Risiko ausgesetzt ist (6-Monats-Euribor). Drohverlustrückstellungen mussten nicht gebildet werden. Der Marktwert resultiert aus dem Zinsniveau zum Bilanzstichtag.

Übersicht Zins-Swap:

Geschäftsart Nominalwert € Marktwert €
Zinsswap 1.136.097,31 241,64

Latente Steuern

Für die Ermittlung der Steuerlatenzen findet gemäß § 274 HGB das bilanzorientierte Temporary-Konzept Anwendung. Es besteht grundsätzlich eine Verpflichtung zur Passivierung latenter Steuern sowie ein Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuerüberhänge nach der Verrechnung mit passiven latenten Steuern.

Das Aktivierungswahlrecht nimmt die Gesellschaft in der Form in Anspruch, dass entsprechende aktive latente Steuerüberhänge im Jahresabschluss nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

(10) Aufteilung:

T€
Strom-/Gasterminkontrakte 38.871
Nicht bilanzierte Deckungslücke RZVK 20.522
Gesamtbetrag 59.393

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht eine betriebliche Altersversorgung. Die Unterdeckung der Zusatzversorgungskasse beträgt zum 31.12.2023 insgesamt 22.472 T€. Davon sind 1.950 T€ als Rückstellung passiviert.

Darüber hinaus besteht eine Patronatserklärung gegenüber der Quantum GmbH mit einem möglichen Verpflichtungsumfang von 20 Mio. € nebst Zinsen und Nebenkosten. Aufgrund der positiven Jahresergebnisse der Jahre 2021 und 2022 (2023 liegt noch nicht vor) und einer Eigenkapitalausstattung von rd. 20% wird mit einem geringen Risiko einer möglichen Inanspruchnahme gerechnet.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen (§ 6b Abs. 2 EnWG)

Geschäfte von nicht untergeordneter Bedeutung mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen werden ausschließlich im Rahmen der gewöhnlichen Energietätigkeit zu marktüblichen Preisen getätigt.

Angaben zu Positionen der Gewinn - und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

(11) Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Betriebszweige:

31.12.2023
T€
Strom 35.894
Gas 30.374
Wasser 5.784
Wärme 2.272
Verkehr 1.030
Bäder 1.602
Übrige 4.284
81.240

Sonstige betriebliche Erträge

(12) Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen 1.159 T€ Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, 249 T€ Erträge aus Preisbremse Strom und Gas sowie 103 T€ für Erträge aus Schadenersatz.

Materialaufwand

(13) Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Aufwendungen für den Strom-, Gas- und Wasserbezug in Höhe von 42.341 T€ enthalten.

Abschreibungen

(14) Die Abschreibungen enthalten neben den planmäßigen Abschreibungen eine außerplanmäßige Abschreibung des Gasnetzes in Höhe von 685 T€.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

(15) Neben der voll erwirtschafteten Konzessionsabgabe umfassen die übrigen betrieblichen Aufwendungen vor allem Aufwendungen für Rückstellungszuführungen (5.877 T€), IT-Kosten (1.569 T€), Fremdleistungen (720 T€), Prüfungs- und Beratungskosten (639 T€), Forderungsverluste (595 T€), Verluste aus Anlagenabgängen (541 T€), Mieten und Pachten (481 T€) sowie Werbekosten (161 T€).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

(16) Die sonstige Zinsen und ähnlichen Erträge (101 T€) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Verzugszinsen und Ratenvereinbarungen mit Kunden in Höhe von 30 T€ und Erträge aus Bankzinsen in Höhe von 25 T€.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

(17) In den Positionen sind Darlehenszinsen von 408 T€, Bürgschaftsentgelte von 96 T€, Bankzinsen von 10 T€, Zinsen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen von 60 T€ sowie Zinsen von Darlehen aus Bürgersolaranlagen von 27 T€ enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

(18) Den periodenfremden Erträgen in Höhe von 1.377 T€ (davon Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.159 T€ und Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 208 T€) stehen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.221 T€ (davon Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von 541 T€ und Forderungsverluste in Höhe von 595 T€) gegenüber.

Steueraufwand

(19) Die Ertragsteuern beziehen sich nur auf das Ergebnis vor Steuern. Es bestehen ertragsteuerliche Organschaften mit der Gebausie Gesellschaft für Bauen und Wohnen GmbH der Stadt Brühl und der Stadtwerke Brühl Verkehrs GmbH mit der Stadtwerke Brühl GmbH als Organträger.

Nachtragsbericht

Der weiter andauernde Ukrainekrieg und die daraus folgenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland können wieder zu einer angespannten Lage an den Energiemärkten führen. Daraus können sich negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stadtwerke Brühl GmbH, insbesondere im Segment Energievertrieb durch Versorgungsknappheiten, weitere Preisanstiege und Kontrahentenausfälle, ergeben. Eine belastbare Abschätzung der Auswirkungen ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht möglich.

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Eva-Maria Reiwer Vorsitzende Standortleiterin
Frithjof Berg stellv. Vorsitzender Diplom-Verwaltungswirt
Dieter Freytag Bürgermeister
Peter D. Grebarsche Diplom-Kaufmann
Dr. Herbert Heermann ab 01.03.2023 Dozent
Simone Holderried Dozentin, Supervision
Holger Köllejan Diplom-Kaufmann
Clemens Krämer Kaufmännischer Angestellter
Jochem Pitz Rechtsanwalt
Josef Pütz Netzmeister
Rolf Radermacher Stadtkämmerer
Kay Rahßkopff Kfm. Angestellter
Said Razzouki Kfm. Angestellter
Dr. Cornelia Richter Wissenschaftl. techn. Sachverständige
Kerstin Richter bis 20.06.2023 Sozialpädagogische Fachkraft
Robert Saß Student
Jobst Schmidt bis 28.02.2023 Diplom-Kaufmann
Marcus Venghaus Diplom-Ingenieur
Bernd Wagner Konzern-Datenschutzbeauftragter
Wolfgang Weesbach ab 21.06.2023 Diplom-Verwaltungswirt

Geschäftsführer

Thomas Isele Diplom-Ingenieur

Sonstige Angaben

Angaben zur Belegschaft

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) des Geschäftsjahres, getrennt nach Mitarbeitergruppen:

2023 2022
Angestellte 94 88
gewerbliche Arbeitnehmer 33 32
127 120
Auszubildende 11 12
138 132

Vergütungen

Die Aufsichtsratsvergütung betrug für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 insgesamt 24.300,00 €. Die Geschäftsführervergütungen für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 betragen insgesamt 212.223,00 €.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den erwirtschafteten Jahresüberschuss von 2.588.674,37 € in die Gewinnrücklage einzustellen.

Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr.17 HGB wird verzichtet. Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss der Stadtwerke Brühl GmbH.

Konzern

Die Stadtwerke Brühl GmbH, Brühl stellt als Konzernmutter einen Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

 

Brühl, den 21.05.2024

Stadtwerke Brühl GmbH

Thomas Isele, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anlagenspiegel Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 2.524.092,21 59.088,86 163.709,36 93.252,55 2.653.637,88
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 39.105.532,36 759.639,58 346,81 117.873,11 39.747.645,64
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 12.406.720,57 1.354.082,39 607.920,29 308.073,39 14.060.649,86
- Verteilungsanlagen 96.045.035,76 1.992.263,53 185.529,20 505.978,05 97.716.850,44
- BKZ-Verteilungsanlagen 0,00 0,00
3. Summe Verteilungsanlagen 96.045.035,76 1.992.263,53 185.529,20 505.978,05 97.716.850,44
4. Sonstige Technische Anlagen 10.192.099,13 54.804,09 14.420,41 1.852.187,48 8.409.136,15
5. Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.244.624,37 742.943,73 152.709,41 1.284.591,08 4.855.686,43
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.442.750,60 2.849.468,48 -1.124.635,48 2.044,22 3.165.539,38
164.436.762,79 7.753.201,80 -163.709,36 4.070.747,33 167.955.507,90
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 33.847.058,81 0,00 0,00 0,00 33.847.058,81
2. Beteiligungen 576.426,60 20.000,00 0,00 0,00 596.426,60
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.319,59 0,00 0,00 0,00 50.319,59
4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 6.490,00 0,00 0,00 0,00 6.490,00
34.480.295,00 20.000,00 0,00 0,00 34.500.295,00
201.441.150,00 7.832.290,66 0,00 4.163.999,88 205.109.440,78
Anlagenspiegel Abschreibungen Stand 01.01.2023 Zuschüsse Zugänge Abgänge Abschreibungen Stand 31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 2.309.672,28 0,00 149.027,03 93.252,55 2.365.446,76
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 18.376.993,67 335.100,00 580.767,27 86.841,29 19.206.019,65
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 7.898.656,92 0,00 571.691,79 304.199,27 8.166.149,44
- Verteilungsanlagen 64.238.133,96 0,00 1.926.831,73 454.298,34 65.710.667,35
- BKZ-Verteilungsanlagen 13.329.846,85 785.272,24 14.115.119,09
3. Summe Verteilungsanlagen 77.567.980,81 785.272,24 1.926.831,73 454.298,34 79.825.786,44
4. Sonstige Technische Anlagen 8.984.501,91 0,00 163.080,00 1.469.668,95 7.677.912,96
5. Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.734.943,50 0,00 447.409,03 1.214.649,00 2.967.703,53
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
116.563.076,82 1.120.372,24 3.689.779,82 3.529.656,85 117.843.572,03
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
118.872.749,10 1.120.372,24 3.838.806,85 3.622.909,40 120.209.018,79
Anlagenspiegel Restbuchwert (31.12.23) Restbuchwert (31.12.22)
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 288.191,12 214.419,93
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksähnliche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 20.541.625,99 20.728.538,69
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 5.894.500,42 4.508.063,65
- Verteilungsanlagen 32.006.183,09 31.806.901,80
- BKZ-Verteilungsanlagen -14.115.119,09 -13.329.846,85
3. Summe Verteilungsanlagen 17.891.064,00 18.477.054,95
4. Sonstige Technische Anlagen 731.223,19 1.207.597,22
5. Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.887.982,90 1.509.680,87
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.165.539,38 1.442.750,60
50.111.935,88 47.873.685,98
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 33.847.058,81 33.847.058,81
2. Beteiligungen 596.426,60 576.426,60
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.319,59 50.319,59
4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 6.490,00 6.490,00
34.500.295,00 34.480.295,00
84.900.422,00 82.568.400,91

Tätigkeitsabschlüsse für das Geschäftsjahr 2023

gemäß § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 MsbG

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Bilanz Strom-Netz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 121.882,94 52.397,24
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 6.510.441,71 6.408.637,08
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 307.132,90 427.629,04
3. Verteilungsanlagen 6.017.279,07 5.997.400,76
4. Sonstige technische Anlagen 0,00 0,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 743.149,07 600.677,45
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 676.359,34 447.411,97
14.254.362,09 13.881.756,30
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
3. Ausleihungen an Beteiligungen
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
0,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 514.180,97 633.766,20
2. Waren 6.837,43 7,04
521.018,40 633.773,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 625.550,65 174.730,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 159,13; Vorjahr: € 159,13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Forderungen an die Gesellschafterin 0,00 0,00
4. Forderungen gegen sonstige Unternehmensbereiche 0,00 244.337,05
5. Sonstige Vermögensgegenstände 110.245,30 739.795,94
735.795,95 1.158.863,30
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.872.485,07 1.897.909,59
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.913,34 12.676,15
18.520.457,79 17.637.375,82

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
8.342.491,80 9.285.103,76
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
C. EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 1.039.406,41 667.318,80
2. Steuerrückstellungen 0,00 24.197,91
3. Sonstige Rückstellungen 394.825,46 340.254,62
1.434.231,87 1.031.771,33
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.110.775,21 3.669.606,85
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 942.854,94 877.217,32
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 1.973.616,46 2.201.044,64
4. Verbindlichkeiten gegenüber sonstige Unternehmensbereiche 2.613.120,47
5. Sonstige Verbindlichkeiten 103.367,04 572.631,92
8.743.734,12 7.320.500,73
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
18.520.457,79 17.637.375,82

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung Strom-Netz

2023 2022
1. Umsatzerlöse 14.038.404,12 13.248.119,71
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 296.359,92 293.386,31
3. Sonstige betriebliche Erträge 265.176,37 140.904,78
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.665.233,71 6.541.285,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 162.617,45 159.113,89
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.425.897,03 2.126.191,03
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 639.416,28 594.665,54
(davon für Altersversorgung 186.397,58 €)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 989.585,93 898.243,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.996.069,63 2.866.262,95
8. Erträge aus Beteiligungen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.910,82 6.503,12
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.926,76 98.029,84
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -7.462,18 80.501,70
14. Ergebnis nach Steuern -356.433,38 324.620,41
15. Sonstige Steuern 14.600,30 16.362,10
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -371.033,68 308.258,31

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Bilanz Gas-Netz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 39.645,26 12.276,51
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.946.061,12 2.891.805,30
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 270.300,73 207.524,28
3. Verteilungsanlagen 4.951.968,99 4.947.248,00
4. Sonstige technische Anlagen 0,00 0,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 281.324,69 153.105,43
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 139.725,36 12.745,15
8.589.380,89 8.212.428,16
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
3. Ausleihungen an Beteiligungen
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
0,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 196.792,63 149.272,80
2. Waren 4,52 4,66
196.797,15 149.277,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 158.209,30 165.324,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 47,82; Vorjahr: € 47,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Forderungen an die Gesellschafterin 0,00 0,00
4. Forderungen gegen sonstige Unternehmensbereiche 0,00 2.318.102,74
5. Sonstige Vermögensgegenstände 10.654,56 227.629,51
168.863,86 2.711.057,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.027.371,54 1.492.104,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.467,67 8.811,87
12.029.526,37 12.585.956,09

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 6.227.498,01 7.467.623,97
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
C. EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 227.678,00 173.058,71
2. Steuerrückstellungen 0,00 69.531,44
3. Sonstige Rückstellungen 151.944,53 147.332,28
379.622,53 389.922,43
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.327.870,83 2.689.164,84
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 128.097,07 51.236,80
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 1.526.380,12 1.834.028,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber sonstige Unternehmensbereiche 1.428.552,89
5. Sonstige Verbindlichkeiten 11.504,92 153.979,21
5.422.405,83 4.728.409,69
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
12.029.526,37 12.585.956,09

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung Gas-Netz

2023 2022
1. Umsatzerlöse 4.454.551,41 4.172.676,74
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 73.152,13 63.087,24
3. Sonstige betriebliche Erträge 179.683,92 263.473,56
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.681.001,20 900.920,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 208.551,41 196.300,17
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 754.851,26 712.882,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 192.273,71 196.924,76
(davon für Altersversorgung 65.123,19 €)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.155.658,47 439.247,31
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 947.162,29 851.319,87
8. Erträge aus Beteiligungen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.080,60 2.940,39
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.526,66 72.284,01
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -7.199,05 235.486,62
14. Ergebnis nach Steuern -286.357,89 896.812,06
15. Sonstige Steuern 6.692,95 7.608,63
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -293.050,84 889.203,43

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Bilanz Strom-grundzuständiger MSB

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 0,00 0,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen
3. Verteilungsanlagen 569.653,69 436.846,52
4. Sonstige technische Anlagen
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
569.653,69 436.846,52
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
3. Ausleihungen an Beteiligungen
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile
0,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. Waren
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.650,58 5.590,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00; Vorjahr: T€ 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen an die Gesellschafterin
4. Forderungen gegen sonstige Unternehmensbereiche 626.002,95 506.625,19
5. Sonstige Vermögensgegenstände 5.378,50 41.209,20
638.032,03 553.424,69
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 223.566,06 115.543,54
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 776,68 732,05
1.432.028,46 1.106.546,80

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
710.301,07 674.701,58
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
C. EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 59.264,40 41.660,93
2. Steuerrückstellungen 21.380,81 10.082,46
3. Sonstige Rückstellungen 19.109,75 18.323,38
99.754,96 70.066,77
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 242.112,22 223.403,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 219.345,29 895,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 160.044,19 137.480,10
4. Verbindlichkeiten gegeüber sonstige Unternehmensbereiche
4. Sonstige Verbindlichkeiten 470,73 0,00
621.972,43 361.778,45
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
1.432.028,46 1.106.546,80

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung Strom-grundzuständiger MSB

2023 2022
1. Umsatzerlöse 241.472,73 219.548,55
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 15,37 109.100,37
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.750,00 4.725,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 46.447,82 34.595,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 12.973,59 9.097,36
(davon für Altersversorgung 1.355,48 €)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 45.157,14 31.939,60
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 83.970,65 82.027,69
8. Erträge aus Beteiligungen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14,20 1,46
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.692,35 3.618,84
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14.385,01 34.449,69
14. Ergebnis nach Steuern 32.125,74 128.196,90
15. Sonstige Steuern 0,00 0,00
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 32.125,74 128.196,90

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Bilanz Strom CPO *

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 0,00 0,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
2. Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen
3. Verteilungsanlagen 178.010,34 145.927,51
4. Sonstige technische Anlagen
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.366,28 20.769,17
185.376,62 166.696,68
III. Finanzanlagen:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Beteiligungen
3. Ausleihungen an Beteiligungen
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
5. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile
0,00 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. Waren
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00; Vorjahr: T€ 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen an die Gesellschafterin
4. Forderungen gegen sonstige Unternehmensbereiche 105.163,01 112.994,67
5. Sonstige Vermögensgegenstände 927,02 1.094,91
106.090,03 114.089,58
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 71.134,65 42.793,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 247,13 271,13
362.848,43 323.851,30

*) Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile nach § 7c Absatz 2 EnWG

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 227.045,64 186.336,03
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
C. EMPFANGENE ERTRAGSZUSCHÜSSE 0,00 0,00
D. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 2.279,40 1.487,89
2. Steuerrückstellungen 3.686,35
3. Sonstige Rückstellungen 1.818,73 1.243,64
7.784,48 2.731,53
E. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 77.035,71 82.741,98
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 59,45 1.123,20
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 50.923,15 50.918,56
4. Verbindlichkeiten gegeüber sonstige Unternehmensbereiche
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
128.018,31 134.783,74
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
362.848,43 323.851,30

*) Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile nach § 7c Absatz 2 EnWG

Tätigkeitsabschluss / Handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung Strom CPO

2023 2022
1. Umsatzerlöse 63.159,99 41.743,50
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 44.385,05 8.898,31
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 54.365,04 24.249,92
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 282,00 15.113,73
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.940,00 1.198,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 569,19 341,23
(davon für Altersversorgung 0 €)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.259,81 15.306,85
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.040,94 6.261,84
8. Erträge aus Beteiligungen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (von verbundenen Unternehmen) 0,00 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.947,75 2.134,19
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.137,50 0,00
14. Ergebnis nach Steuern 14.002,81 -13.964,70
15. Sonstige Steuern 2.740,23 2.108,41
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 11.262,58 -16.073,11

*) Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile nach § 7c Absatz 2 EnWG

Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S.2 MsbG

Die Stadtwerke Brühl GmbH unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG). § 6b EnWG enthält besondere Vorschriften zur Buchführung und Rechnungslegung von Energieversorgungsunternehmen.

Angaben über die Zuordnungsregeln einschließlich der Abschreibungsmethoden nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG

1. Allgemeines

Gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG sind die Regeln, einschließlich der Abschreibungsmethoden, anzugeben, nach dem die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich der Abschreibungsmethoden, die dem Tätigkeitsabschluss zugrunde gelegt werden, sind im Anhang des Jahresabschlusses der Stadtwerke Brühl GmbH angegeben.

2. Zu separierende Tätigkeiten

Für die Stadtwerke Brühl ergeben sich gemäß § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Abs. 4 S.2 MsbG folgende Unternehmenstätigkeiten:

Elektrizitätsverteilung

Grundzuständiger Messstellenbetrieb

Gasverteilung

Andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors

Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors

Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile nach § 7c Absatz 2 EnWG (Strom CPO)

Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors.

In den anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors sind im Wesentlichen die Erlöse und Aufwendungen aus Stromvertrieb und -beschaffung enthalten. Analog verhält es sich bei den anderen Tätigkeiten innerhalb des Gassektors.

Zu den wesentlichen Aktivitäten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors gehören die Wasserversorgung (Beschaffung, Verteilung, Vertrieb), Wärmeverteilung und -vertrieb, Parkraumbewirtschaftung und Bäderbetrieb.

3. Methoden der Zuordnung

3.1. Gewinn- und Verlustrechnung

Im Regelfall erfolgt bei der Erstellung der Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung eine direkte Zuordnung von Kosten und Erlösen zu den einzelnen Unternehmensaktivitäten. In Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder mit nicht vertretbar hohem Aufwand verbunden wäre, wird die Zuordnung durch Schlüssel auf der Basis sachgerechter Bezugsgrößen vorgenommen. In der ersten Stufe wird auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung eine Tätigkeiten-Gewinn- und Verlustrechnung aus der Buchhaltungssoftware generiert, deren Posten direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet werden. Die Kosten und Erlöse werden entsprechend den Kostenstellen der Buchungen, den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet. In der zweiten Stufe werden die verbleibenden "gemischten" Kosten und Erlöse in MS-Excel durch sachgerechte Schlüsselungen manuell den Tätigkeiten zugeordnet.

3.2. Bilanz

Die Bilanzen werden sowohl durch direkte Zuordnungen als auch durch Schlüsselungen entwickelt. Dabei werden auf der Aktivseite Sach- und Finanzanlagevermögen überwiegend direkt zugeordnet, die übrigen Bereiche überwiegend geschlüsselt. Auf der Passivseite konnten insbesondere in den Positionen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten auch direkte Zuordnungen vorgenommen werden, während die übrigen Positionen geschlüsselt wurden.

4. Ausführliche qualitative Darstellung der Schlüssel (für die Tätigkeiten)

Grundsätzlich werden für die Schlüsselbildung die im Rahmen der Jahresabschlusserstellung 2023 zur Verfügung stehenden Basiswerte verwendet. Für die Schlüsselung der Kosten gemeinsamer Bereiche auf die einzelnen Sparten werden insbesondere folgende Schlüssel verwendet:

Umlageschlüssel Allgemeiner Bereich: wird angewendet für die Verteilung der Kostenstellen des allgemeinen Bereichs wie allgemeiner Fuhrpark.

Umlageschlüssel Verwaltung: wird angewendet für die Verteilung der Kostenstellen der allgemeinen Verwaltung wie Verwaltungsgebäude und Geschäftsleitung.

Umlageschlüssel Vertrieb: umfasst die Kostenstellen des Vertriebs.

Umlageschlüssel Gemeinsame Messung und Abrechnung: wird angewendet für die Verteilung der Kostenstellen gemeinsame Messung/ Ablesung und verteilt die Kostenstellen der Abrechnung wie Verbrauchsabrechnung.

Für die Aufteilung der Kostenstellen Allgemeiner Bereich, Verwaltung, Vertrieb und gemeinsame Abrechnung wird ein gewichteter Mischschlüssel verwendet, der ausgehend von einer detaillierteren Betrachtung der Zusammensetzung dieses Umlagebereichs erstellt wird.

RBW-Schlüssel (Restbuchwertschlüssel): wird insbesondere zur Verteilung des gemeinsamen Anlagevermögens und der nicht direkt zurechenbaren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verwendet.

Personalschlüssel: wird insbesondere angewendet für die Schlüsselung der nicht direkt zuordenbaren Personalkosten/ -rückstellungen.

Umsatzschlüssel: wird abgeleitet aus den Umsatzerlösen der jeweiligen Sparten, wird insbesondere angewendet für die Verteilung der nicht direkt zurechenbaren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und dient der Ermittlung des Gesamtschlüssels.

Gesamtschlüssel: wird für die verbleibenden Profitcenter sowie immer dann angewendet, wenn keine näherliegenden Schlüssel zur Verfügung stehen.

5. Sonstige Angaben

5.1. Forderungsspiegel 2023

Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr Strom Netz 2023 Strom gMSB 2023 Strom CPO 2023 Gas Netz 2023
(in EUR)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 0,00 0,00 0,00 0,00

5.2. Verbindlichkeitenspiegel 2023

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Strom Netz 2023 Strom gMSB 2023 Strom CPO 2023 Gas Netz 2023
(in EUR)
Kreditinstitute 708.316,93 55.128,44 59,45 534.413,82
Lieferungen und Leistungen 942.854,94 219.345,29 2.700,69 128.097,07
Stadt Brühl 109.056,38 8.487,88 0,00 82.281,30
Sonstige 2.613.120,47 0,00 0,00 1.428.552,89
Gesamt 4.373.348,72 282.961,61 2.760,14 2.173.345,08
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Strom Netz 2023 Strom gMSB 2023 Strom CPO 2023 Gas Netz 2023
(in EUR)
Kreditinstitute 3.061.369,70 238.266,98 75.812,22 2.309.754,59
Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Stadt Brühl 1.993.213,22 155.132,16 49.360,23 1.503.847,57
Sonstige 619.895,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 5.674.477,92 393.399,14 125.172,45 3.813.602,16

5.3. Aufwendungen und Erträge aus Auf-/Abzinsung 2023

Aufwendungen und Erträge aus Auf-/Abzinsung von Rückstellungen Strom Netz 2023 Strom gMSB 2023 Strom CPO 2023 Gas Netz 2023
(in EUR)
Aufzinsung 0,00 0,00 0,00 0,00
Abzinsung 1.372,21 81,31 10,02 429,16

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stadtwerke Brühl GmbH, Brühl

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Brühl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Brühl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlugen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Messstellenbetrieb", "Ladepunkte für Elektromobile nach § 7c Absatz 2 EnWG (CPO)" und "Gasverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Der gesetzliche Vertreter ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob der gesetzliche Vertreter seine Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten hat und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Düsseldorf, den 21. Mai 2024

EversheimStuible Treuberater GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Semelka, Wirtschaftsprüfer

Fuchs, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus der Niederschrift über die 68. ordentliche Gesellschafterversammlung der Stadtwerke Brühl GmbH am 04.07.2024

Jahresabschluss 2023 inkl. Gewinnverwendung

Die Gesellschafterin Frau Pia Regh beschließt gemäß Ratsbeschluss vom 01.07.2024 die folgenden Beschlüsse zum Jahresabschluss der Stadtwerke Brühl GmbH 2023:

Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss der Stadtwerke Brühl GmbH für das Wirtschaftsjahr 2023 gemäß § 14 Ziff. 4 des Gesellschaftsvertrages fest.

[...]

Die Gesellschafterversammlung folgt der Empfehlung des Aufsichtsrates, gemäß § 14 Ziff. 3 des Gesellschaftsvertrages, den vollständigen Jahresüberschuss 2023 von 2.588.674,37 € in voller Höhe in die Gewinnrücklagen einzustellen.

[...]

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Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.

  • Website snapshot (auto-discovered) AI
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Profile · Financials · People · Documents

Structured data and full text — per company

From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.

  • Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
  • Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
  • Publications Official commercial register publications including date and full text.
  • Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
  • News Recent mentions of the company from external news sources.
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Code · AI agents · No-code · Workflows

Plug into any stack

Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.

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Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.