tado GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung der Geschäftstätigkeit Die tado GmbH ist ein führendes Unternehmen in Europa für intelligentes Raumklima-Management, das sich auf die Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Home Energy Management konzentriert. Hierdurch haben tado°-Nutzer ein komfortables und wohltemperiertes Zuhause und erreichen zusätzlich eine Optimierung des Energieverbrauchs mit einhergehender Einsparung an Treibhausgasen und Energiekosten. Im Kern umfassen die tado°-Produkte internetfähige intelligente Thermostate, Raumsensoren, Heizungssteuergeräte sowie eine Vielzahl an datengesteuerten Diensten. Diese bieten eine breite Palette von personalisierten Mehrwertdiensten wie den tado°-Klimaassistenten (Geo-Fencing, Wetteranpassung, Open Window Detection, Energieeinsparbericht etc.) und tado°360 (Ferndiagnose). Sobald tado°-Produkte erstmalig installiert sind, bleiben sie in der Regel über einen langen Zeitraum bei dem Nutzer installiert. Die tado GmbH baut hierdurch eine Vermögensbasis von vernetzten Haushalten mit hochgradig loyalen Kundenbeziehungen auf. Diese Beziehungen und die reichhaltige Datenverfügbarkeit der Heizungs- und Klimaanlagen der Kunden versetzen die tado GmbH in die Lage, zukünftig weitere Dienstleistungen zur Klimatisierung, der Energieversorgung und dem Energiemanagement des Hauses zu verkaufen. Die Produkte und Dienstleistungen werden unter der Marke tado° überwiegend in der EU vertrieben. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in München, Deutschland, sowie ein weiteres Vertriebsteam in Großbritannien. Die Produkte werden über drei Kanäle vertrieben:
2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Rund ein Viertel des Energieverbrauchs in der EU wird durch private Haushalte verursacht, wovon laut Eurostat in 2022 in privaten Haushalten rund 64% für das Heizen und Kühlen verwendet wurde. Dabei hat sich die Art und Weise, wie Energie verbraucht und kontrolliert wird, seit vielen Jahrzehnten nicht grundlegend verändert. Bis heute haben Hausbesitzer und Mieter im Allgemeinen wenig Kontrolle und Transparenz über ihren Energieverbrauch. Durch die Nutzung von tado°-Produkten und -Dienstleistungen ändert sich dies: Der Verbraucher kann den Energiebedarf und somit die Energiekosten für Heizung und Klimatisierung signifikant senken. Stetige Markttreiber der Branche sind das steigende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft und die damit einhergehende Erkenntnis, dass Maßnahmen zur Verhinderung des Klimawandels getroffen werden müssen, sowie die zunehmende digitale Vernetzung von Produkten und Dienstleistungen. Trends können dabei auch verstärkt werden durch auftretende Änderungen von politischen Rahmenbedingungen, wie sie beispielsweise mit dem Ukraine-Krieg und damit in Verbindung zu bringenden starken Energiepreisschwankungen einhergingen. Weiterer Einflussfaktor sind Regularien auf europäischer sowie auf Länderebene, die die Installation von intelligenten Heizungssteuerungen zur Energieeinsparung vorschreiben und/oder subventionieren. Zudem sind alle großen Energieunternehmen in Europa auf dem Weg, sich von reinen Energielieferanten zu Energiedienstleistungsunternehmen zu entwickeln. Intelligente Heizungssteuerungen und datenbasierte Dienstleistungen sind zunehmend ein Baustein bei dieser Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle. Es besteht ein Wettlauf um die Vernetzung der Haushalte und die Stärkung der Kundenbeziehungen mit dem Ziel, zusätzliche energiebasierte Dienstleistungen anzubieten. Wesentliche Teil-Märkte der relevanten Branche sind:
Auch wenn die Corona-Krise u. a. in Deutschland Anfang April 2023 offiziell als beendet erklärt wurde, kam es in 2023 in Folge politischer und wirtschaftlicher Krisen weiterhin weltweit zu Störungen von Lieferketten und erneut wachsenden Lieferengpässen in verschiedenen Branchen. Neben der nach wie vor hohen, wenn auch rückläufigen Inflation war die Konjunktur weiterhin durch eine niedrige Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belastet und verlor im laufenden Jahr an Dynamik. Nachdem der Gipfel der Inflation bereits Ende 2022 durchschritten wurde und sich die Inflationsabschwächung fortzusetzen scheint, wird sich in 2024 das Bruttoinlandsprodukt in der EU voraussichtlich nur leicht um 1% über Vorjahresniveau entwickeln und erst in 2025 wieder etwas deutlicher auf 1,6% ansteigen. Nachdem die Konjunktur aktuell noch etwas lahmt, ist zu erwarten, dass im Laufe des aktuellen und des nächsten Jahres sich das Konjunkturwachstum allmählich beschleunigt. Der private Konsum dürfte sich auf eine weiter sinkende Inflation, steigende Reallöhne und anhaltendes Beschäftigungswachstum stützen. Aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen bestehen aber durchaus auch zunehmende Abwärtsrisiken, wobei der Welthandel und die Energiemärkte besonders anfällig scheinen. 3. Geschäftsverlauf Insgesamt konnte das Geschäft im Jahr 2023 nicht an die deutliche Steigerung des Vorjahres anknüpfen. Der Umsatz lag etwa 13% unter Vorjahresniveau, wobei eine deutliche Steigerung der Apps & Service Umsätze den Rückgang der Hardwareumsätze etwas abmildern konnte. tado° konnte sich damit dem allgemeinen Rückgang auf dem Markt für Smarte Thermostate im Vergleich zu 2022 nicht entziehen. Aufgrund von Einsparungen bei den Frachtraten und gesunkenen Kosten der Produktion verbesserte sich die Gross Profit Marge erwartungsgemäß deutlich um über 13%. Entsprechend liegt das Rohergebnis erneut signifikant über dem des Vorjahres. Auch das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit (Gross Profit, als Ergebnis des Umsatzes nach Abzug der Materialaufwendungen) liegt erneut über dem Vorjahresniveau. 4. Lage 4.1. Ertragslage Während der Umsatz deutlich unter Vorjahresniveau liegt, liegt der Gross Profit deutlich über Vorjahresniveau. Die Materialkosten, insbesondere Fracht- und Produktionskosten, wurden gegenüber dem Vorjahr um etwa 32% reduziert. Das Rohergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.836 auf TEUR 32.705. Der Jahresfehlbetrag ist gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 23.406 auf TEUR 11.313 gesunken. Da im Vergleich zu 2022 kaum noch Komponenten als Konsignationsmaterial an den Produzenten zurückverkauft wurden, sind die sonstigen betrieblichen Erträge entsprechend stark gesunken. Bereits nach erfolgreichem Abschluss der Finanzierungsrunde 2021 wurde der weitere Aufbau von Personal zur Weiterentwicklung des Unternehmens beschlossen. Aufgrund der anhaltend angespannten Arbeitsmarktsituation, insbesondere für hochqualifiziertes Personal, zog sich die Besetzung aller Stellen über 2022 hinaus nach 2023 fort. Insgesamt stieg der Personalaufwand damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.951 auf TEUR 18.022. Nach einem Anstieg von TEUR 11.766 im Vorjahr sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahresvergleich um TEUR 8.058. Im Wesentlichen lässt sich dies auf eine Reduzierung der Marketingausgaben um TEUR 4.662 und Beratungsaufwendungen um TEUR 2.651 zurückführen. Der Anstieg der Abschreibungen von TEUR 1.748 auf TEUR 2.246 ist das Ergebnis des fortgeführten Anstiegs der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Die Zinserträge nahmen insbesondere vor dem Hintergrund der gestiegenen Verzinsung, aber auch aufgrund höherer Anlagebeträge deutlich um TEUR 685 auf TEUR 726 zu. Zu der Steigerung trug mit TEUR 155 auch ein Ertrag aus der Abzinsung des als Drohverlustrückstellung bilanzierten 'Warrants' aus dem Darlehensvertrag mit der European Investment Bank bei, der im Vorjahr noch mit TEUR 745 in den Zinsaufwendungen enthalten war. Entsprechend stark reduzierten sich die Zinsaufwendungen um TEUR 801 auf TEUR 1.194. Inflationsbedingte Kostenerhöhungen konnten durch gesunkene Frachtkosten, eine verbesserte Verfügbarkeit von Komponenten und Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mehr als aufgefangen werden. Die Ertragslage verbesserte sich im Berichtsjahr zwar deutlich, spiegelt im Ergebnis aber erneut nicht durchgängig den fortschreitenden Unternehmensaufbau wider. Unsere wesentliche Ergebnisquelle stellt der Verkauf unserer Produkte über die verschiedenen Vertriebskanäle dar. Unsere Umsätze hängen dabei von saisonalen Faktoren ab. Daher wird aktuell noch ein Großteil des Umsatzes in den Wintermonaten erwirtschaftet. 4.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Berichtsjahr leicht um TEUR 1.271 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 78.110. Die Vermögenslage der Gesellschaft bewegt sich damit in etwa auf dem Vorjahresniveau, im Wesentlichen bedingt durch weitere Einzahlungen in die Kapitalrücklage, die durch eine deutliche Reduzierung der Bankverbindlichkeiten und den Jahresfehlbetrag aufgezehrt wurden. Während sich das Sachanlagevermögen um TEUR 396 erhöht hat, stieg das immaterielle Anlagevermögen hingegen insbesondere aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und ähnlicher Rechte und Werte um deutliche TEUR 3.172 an. Da die tado GmbH über keine eigenen Produktionskapazitäten verfügt, ist der Bedarf an Investitionen weitestgehend auf die übliche Büroausstattung und Werkzeuge bei Zulieferern begrenzt. Das bereits im Vorjahr im Zuge des Erwerbs der aWATTar GmbH vergebene Intercompany Darlehen, das zu marktüblichen Konditionen verzinst wurde, blieb mit TEUR 5.000 nahezu unverändert. Zum Stichtag befanden sich im Vergleich zum Vorjahr weniger Produkte unterwegs, entsprechend haben sich die Vorräte um TEUR 1.774 auf TEUR 8.948 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund von kurze Zeit vor dem Stichtag erfolgten größeren Auslieferungsmengen um TEUR 7.309 auf TEUR 24.653 gestiegen, wohingegen sich die Forderungen gegen Gesellschafter aus der Finanzierungsrunde 2022 um TEUR 7.661 reduzierten. Die Veränderungen bei den sonstigen Vermögensgegenständen lassen sich vor allem auf Umsatz- und Vorsteuer Forderungen sowie geleistete Anzahlungen zurückführen. Die liquiden Mittel der Gesellschaft haben sich 2023 um TEUR 924 auf TEUR 17.095 zum Bilanzstichtag leicht gesteigert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Insgesamt weist das Unternehmen ein positives Eigenkapital von TEUR 37.107 auf. Die Eigenkapitalquote wurde aufgrund weiterer Einzahlungen in die Kapitalrücklage auf 47,5% gesteigert. Die Rückstellungen stiegen von TEUR 19.092 auf TEUR 20.169. Diese Entwicklung beruht insbesondere auf der Abgrenzung von noch nicht abgerechneten Erlösschmälerungen zum Stichtag. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um ein endfälliges Darlehen bestehend aus zwei Tranchen, von denen die erste Tranche im Berichtsjahr zurückgezahlt wurde und entsprechend zu einer Reduzierung um TEUR 9.168 führte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um TEUR 564, wozu u. a. ein angepasstes Produktionsvolumen beitrug. Gegenläufig stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.361, insbesondere aufgrund von Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten. B. Prognose-, Risiko-, Chancen-, sowie Forschungs- und Entwicklungsbericht 1. Prognosebericht Die Branche, in der tado° tätig ist, gewinnt durch verschiedene Faktoren wie z. B. starke Energiepreisschwankungen aufgrund geopolitischer Spannungen, den Klimawandel und anhaltende technische Vernetzung weiter an allgemeiner gesellschaftlicher Bedeutung. Daher ist die Geschäftsführung zuversichtlich, was die weitere positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit sowie die gesamte Lage der Gesellschaft angeht. Zur positiven Entwicklung des Unternehmens werden wir unser Produktportfolio und unsere Vertriebsaktivitäten weiter ausweiten. Im Hardware-Bereich wird mit der Line-X eine neue Produktserie gelauncht, um unser Portfolio auf den technologisch neuesten Stand zu bringen. Wir erwarten außerdem einen Umsatzschub im französischen Markt, bedingt durch die Einführung einer gesetzlichen Verpflichtung zur Installation von Smart Thermostats, mit entsprechender staatlicher Förderung ("Coup-de-Pouce"). Des Weiteren wird unsere Partnerschaft in der Wohnungswirtschaft weiter vertieft: Die erste Auslieferung der Version 1.0 des speziell für die Wohnungswirtschaft entwickelten Smart Thermostats erfolgte bereits im November 2023, die Bedarfsaussichten für die im Mai 2024 herausgebrachte Version 1.5 sind sehr positiv. Gemeinsam mit der aWATTar GmbH werden neue Angebote zur Marktreife gebracht werden. tado° wird weiterhin sein Angebot rund um Heizungs- und Kühllösungen hin zum Home Energy Management ausweiten. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens ist trotz des Markteinbruchs im Berichtsjahr aufgrund des stetig wachsenden Markts und der guten Marktpositionierung als sehr positiv zu beurteilen. Die Branche bietet innerhalb der nächsten Jahre ein großes Wachstumspotenzial. Die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine seit dem 24. Februar 2022 löste in Europa eine Diskussion um die zukünftige Energiepolitik aus. Da tado° mit seinen Produkten und Dienstleistungen wesentlich zur Steigerung der Effizienz von Energie bei der Erwärmung und Kühlung beiträgt, erwarten wir in diesem Zusammenhang eine positive Entwicklung der geschäftlichen Rahmenbedingungen, gefördert auch durch die vermehrten politischen Weichenstellungen in Richtung einer CO 2 neutralen Wirtschaft. Aufgrund der Finanzierungsrunde 2022/23 und eines Anfang 2024 aufgenommenen Venture Debt Darlehens wird das Unternehmen auch zukünftig in der Lage sein, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und nachhaltig die Positionierung am Markt auszubauen. Wir erwarten, dass der Umsatz bei einer etwas geringeren Gross Marge in 2024 deutlich gesteigert werden kann, und operative Maßnahmen Wirkung zeigen, die dazu führen, dass die Gesellschaft hin zum profitablen Wachstumspfad weiter voranschreitet. Die Position der Gesellschaft als einer der führenden Anbieter in Europa im Bereich intelligenter Steuerungen von Heizungs- und Klimasystemen kann nach Ansicht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin als gesichert angenommen werden. 2. Risikobericht Unserer aktuellen Einschätzung nach haben die Entwicklung an den Finanzmärkten und das politische Klima im Allgemeinen nur einen relativ geringen Einfluss auf das operative Geschäft. Daher erwarten wir hier ein eher geringes Risiko. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine sowie weiterer geopolitischer Spannungsherde, wie z. B. dem Konflikt zwischen China und Taiwan, kann es zu einer verstärkten Knappheit von Komponenten (u. a. elektronische Bauteile) kommen. Auch ist eine negative Beeinträchtigung in Bezug auf Verfügbarkeit und Kosten der Lieferkette möglich. Des Weiteren kann die geschäftliche Entwicklung in diesem Zusammenhang durch starke Wechselkursschwankungen sowie durch stark steigende Kosten für Energie und einen damit einhergehenden Kaufkraftverlust negativ beeinflusst werden. Wir verfolgen die Entwicklung stets zeitnah und quantifizieren die Effekte und werden ggf. entsprechende Maßnahmen zur Risikominimierung umsetzen. Sicherheitsbedenken und Unsicherheiten der Kunden gegenüber Smart-Home-Produkten könnten das Wachstum in den folgenden Jahren trotz positiver Marktprognosen zunächst einbremsen. Gerade deshalb ist eine Aufklärung in diesem Bereich besonders zu forcieren, um Vertrauen ausbauen zu können. Hierbei zeigt sich aber eine positive Entwicklung, die sich in der wachsenden Zahl an aktiven Nutzern und am Ende des Berichtsjahres verbundenen tado°-Produkten von 4 Millionen widerspiegelt. Aktuell ist entsprechend kein wesentliches Risiko erkennbar. Die Wettbewerbsrisiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Aktuell ist kein gesteigertes Risiko aufgrund der vorhandenen Wettbewerbssituation erkennbar. Der Wegfall des Vermögens durch unvorhersehbare Ereignisse ist durch marktübliche Versicherungen, die unter vernünftiger kaufmännischer Betrachtung abgeschlossen wurden, hinreichend abgesichert. Das Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein aktives Forderungsmanagement und Warenkreditversicherungen weitestmöglich abgedeckt. Aktuell ist kein wesentliches Risiko aus Forderungsausfällen erkennbar. Es bestehen zudem Bestrebungen in 2024 wieder Factoring einzuführen, was zu einer weiteren Risikominimierung und vor dem Hintergrund starker Saisonalität verbunden mit recht volatilen Anforderungen an das Working Capital zu einer verbesserten Kapitaldecke beitragen soll. Die Erholung der Gesamtwirtschaft nach dem pandemiebedingten Einbruch, des Ausbruchs des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine sowie des starken Inflationsanstiegs, wobei die Inflation seit Ende 2022 kontinuierlich sinkt, lässt noch auf sich warten. Wir erfassen kontinuierlich die aktuelle Lage und bewerten alle verfügbaren Informationen, um das Risiko für die Geschäftstätigkeit zu beurteilen und ggf. Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Nach unserer aktuellen Einschätzung sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Selbst nach dem Ansatz von überschlägigen Risikoabschlägen auf die Planung, geht die Geschäftsführung von einer Durchfinanzierung bis mindestens Juni 2025 aus. Für letzteres Szenario arbeitet die Geschäftsführung an einer Refinanzierung, die einen möglichen Finanzierungsbedarf im Monat September 2025 abdeckt. 3. Chancenbericht Für 2023 wurden die allgemeinen Erwartungen an Wachstum und Wettbewerbsumfeld nach einem starken Jahr 2022 nicht erfüllt. Die Erwartungshaltung für 2024 ist dennoch positiv. Sollte die Konjunkturerholung an Dynamik gewinnen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten weiter positiv beeinflussen. Ein Abflachen der Inflation und Anstieg der Reallöhne sind erste positive Anzeichen. Auch aufgrund der anhaltenden Diskussion um die zukünftige energiepolitische Ausrichtung der europäischen Union können sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv entwickeln. Es bestehen erste Länderinitiativen wie Coup-de-Pouce in Frankreich, wonach eine gesetzliche Pflicht zur Installation von Smarten Thermostaten eingeführt wurde. Daraus lassen sich erhebliche Marktchancen ableiten und für uns können weiter steigende Umsatzerlöse entstehen. Insgesamt gehen wir von einem zunehmenden Einsatz digitaler Steuerung von Heizung und Kühlung zur Verbesserung der Energieeffizienz aus. Dies wird v. a. auch durch die politischen Bestrebungen innerhalb der EU und der Bundesregierung im Rahmen der Klimadiskussionen unterstützt werden ("green deal"). Seit Anfang 2022 ist die aWATTar GmbH Gruppe mit Sitz in Wien, Österreich, Teil von tado°. Zusammen mit der aWATTar entwickelt und vermarktet tado° seitdem innovative Produkte, welche auf der einen Seite die zunehmende Flexibilisierung und Dynamisierung der Stromerzeugung und des Stromverbrauchs in Einklang bringen und auf der anderen Seite dem Kunden niedrige Stromkosten ohne Verzicht auf Komfort bringen. Die zu 100% grünen und flexiblen aWATTar Stromtarife in Kombination mit dem wachsenden tado°-Produktportfolio bieten geeignete Chancen für sogenanntes Cross-Selling. Nachdem die aWATTar auf ihrem Heimatmarkt Österreich bereits ein deutliches Kundenwachstum verzeichnet, soll künftig auch der deutsche Markt weiter erobert werden. Wir sehen ein großes politisches Interesse an Technologien, welche die Energieeffizienz von Haushalten optimieren (z. B. Coup-de-Pouce in Frankreich), und gehen davon aus, dass die Branche in Zukunft weiterhin durch entsprechende Maßnahmen wie Klimaschutzprogramme, EU-Energieeffizienzrichtlinien oder Breitbandausbau weiter positiv beeinflusst wird. Endkundenseitig sorgen vor allem steigendes Umweltbewusstsein in der Gesellschaft, die zunehmende digitale Vernetzung und der Home-Lifestyle-Trend für künftige Umsatzpotenziale. Die hohe Kompatibilität der tado°-Produkte mit anderen Geräten bzw. Plattformen, die sich bspw. mit Einführung der neuen Produktgeneration Line X in 2024 und der darin integrierten Matter-Thread-Technologie nochmals verbessert, ermöglicht der Gesellschaft bereits heute einen größeren Kundenstamm, der sich in Zukunft erweitern soll. In der Verbindung der tado°-Produkte mit den aWATTar Stromtarifen werden erhebliche Chancen in der künftigen Entwicklung gesehen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch neue Marktteilnehmer, werden wir weiterhin durch unsere Innovationsführerschaft und Qualitätsversprechen begegnen. 4. Forschungs- und Entwicklungsbericht Auch im Jahr 2023 konnte die Gesellschaft zahlreiche Innovationen entwickeln und zur Marktreife führen. Der wesentliche Anteil der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurde im Geschäftsjahr durch eigene Mitarbeiter erbracht.
München, 30.06.2024 Dr. Philip Beckmann Christian Deilmann Johannes Schwarz Dr. Frank Siebdrat Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023tado GmbH, Sapporobogen 6-8, 80637 MünchenA. Allgemeine Angaben Die tado GmbH hat ihren Sitz im Sapporobogen 6-8 in 80637 München und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 194769) eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung erstellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen wurden gem. § 265 Abs. 1 HGB beibehalten. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Unternehmensfortführung Der Jahresabschluss ist unter der Unternehmensfortführungsprognose gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Demnach sind die Vermögensgegenstände und Schulden zu Fortführungswerten im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 bilanziert. Wir weisen besonders auf die folgenden Sachverhalte hin, wonach
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Angaben zur Bilanz Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter im Geschäftsjahr linear vorgenommen. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern zwischen drei und sieben Jahren zu Grunde. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen des immateriellen Anlagevermögens erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Vom Aktivierungswahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB wurde 2023, wie in den Vorjahren, Gebrauch gemacht. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sind insgesamt mit TEUR 9.158 (Vorjahr TEUR 5.980) aktiviert. Davon sind noch TEUR 7.026 (Vorjahr TEUR 2.908) in Entstehung. In Höhe der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Die in den Vorjahren angeschafften Domains wurden weiterhin nicht abgeschrieben und somit mit den Anschaffungskosten bewertet. Es sind keine planmäßigen Abschreibungen vorzunehmen, da die Nutzung zeitlich nicht begrenzt ist (§ 253 Abs. 3 Satz 1 HGB). Ein niedrigerer beizulegender Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB ist nicht anzusetzen, da keine Erkenntnisse über eine dauernde Wertminderung vorliegen. Geringwertige Anlagegüter wurden in voller Höhe als abgeschrieben abgezogen, soweit die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerabzug, für das einzelne Anlagegut nicht mehr als EUR 800,00 betragen haben. Die Bilanzierung und Bewertung von Anteilen an Tochterunternehmen bei Erwerb erfolgt gemäß § 255 Abs. 1 HGB nach den Grundsätzen der Anschaffungskostenmethode. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Es bestehen Anteile an folgenden Unternehmen:
Es bestehen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr TEUR 5.072) mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir im Übrigen auf den beigefügten Anlagenspiegel. Fertige Erzeugnisse und Waren Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr wurden zurückgesandte bzw. gekündigte tado-Produkte (z. B. Smart Thermostat, Extension Kit etc.) aufgrund des kaufmännischen Vorsichtsprinzips vollständig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberechtigung, die mindestens die seit über 90 Tagen fälligen Rechnungen einbezieht, Rechnung getragen. Bei zweifelhaften Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Da die Restlaufzeit jeweils weniger als ein Jahr beträgt, wurden die §§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet. Die Kundenforderungen und Kundenverbindlichkeiten werden Brutto ausgewiesen. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 24.654 (Vorjahr TEUR 17.345). Die im Vorjahr bestehende echte Factoringvereinbarung wurde im vergangenen Geschäftsjahr beendet, dementsprechend wurden keine Forderungen per 31.12.2023 finanziert. Gegenüber verbundenen Unternehmen betragen die Forderungen aufgrund konzerninterner Weiterbelastungen TEUR 27 (Vorjahr TEUR 0). Darüber hinaus bestehen zum Stichtag Forderungen von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 7.661) gegen (Neu-)Gesellschafter zur Einzahlung in die Kapitalrücklage. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen auf geleistete Anzahlungen für Lieferungen und Leistungen mit TEUR 840 (Vorjahr TEUR 6), Sicherheitsleistungen mit TEUR 329 (Vorjahr TEUR 117) und Umsatzsteuererstattungsansprüche mit TEUR 139 (Vorjahr TEUR 4.376) zurückzuführen. Es bestehen Kautionskonten für Miete und Zoll in Höhe von TEUR 544 (Vorjahr TEUR 544). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Es besteht ein Festgeldkonto mit einem Bestand in Höhe von TUSD 2.000 (Vorjahr TUSD 1.000). Dieser Bestand wurde zum 31.12.2023 mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet und ist mit TEUR 1.812 (Vorjahr TEUR 933) bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzung Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital lt. Handelsregister und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 159.494 (Vorjahr EUR 149.348). Zum Stichtag bestanden EUR 0 (Vorjahr EUR 42) als Forderung gegen Gesellschafter. Kapitalrücklage Im Zuge der in 2022 begonnenen Finanzierungsrunde wurden im Berichtsjahr weitere Closings mit Bestands- und Neuinvestoren bis zum 16.03.2023 abgeschlossen und in diesem Zusammenhang Beträge in Höhe von TEUR 17.153 (Vorjahr TEUR 42.062) in die Kapitalrücklage verbucht, deren vollständige Einzahlung erfolgte bis zum Bilanzstichtag. Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 157.230 (Vorjahr TEUR 140.077). Wie auch im Vorjahr wurden keine Beträge entnommen. Vorschlag über die Verwendung des ErgebnissesDie Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen handelsrechtlichen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 11.313 (Vorjahr TEUR 23.406). Es entsteht ein Bilanzverlust im Jahr 2023 in Höhe von TEUR 120.283 (Vorjahr TEUR 108.969). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 20.169 (Vorjahr TEUR 19.092) berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind jeweils mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Darlehensvertrag mit der European Investment Bank enthält eine Klausel, die zur Ausübung von Optionen ('Warrants') durch den Darlehensgeber am Ende der Laufzeit des Darlehens führen könnte. Da eine Ausübung der Warrants nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Bilanzierung als Drohverlustrückstellung in Höhe des Erfüllungsbetrags sachgerecht (§ 249 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB). Aus der Anpassung des zu erwartenden Erfüllungsbetrags ergibt sich im Geschäftsjahr eine Verminderung der Rückstellung um TEUR 155 (Vorjahr Erhöhung um TEUR 745) auf TEUR 4.572 (Vorjahr TEUR 4.727). Der als Zinsen zu erfassende Aufwand wird über den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten über die Laufzeit des Darlehens abgegrenzt, im Geschäftsjahr TEUR 282 (Vorjahr TEUR 282). Zum 31.12.2023 beträgt der anteilige ARAP noch TEUR 1.972 (Vorjahr TEUR 2.753). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.255 (Vorjahr TEUR 17.423) handelt es sich um ein Förderdarlehen der European Investment Bank - Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 280 (Vorjahr TEUR 9.477) und Laufzeit 1 bis 5 Jahre TEUR 7.975 (Vorjahr TEUR 7.946). Außerdem bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 125) und verbundenen Unternehmen von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 0). Bei den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.846 (Vorjahr TEUR 485) handelt es sich insbesondere um Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer i. H. v. TEUR 1.597 (Vorjahr TEUR 190) und um Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer und im Rahmen der sozialen Sicherheit i. H. v. TEUR 249 (Vorjahr TEUR 234). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten, ausgenommen gegenüber Kreditinstituten, betragen, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr. Passive Rechnungsabgrenzung Die passive Rechnungsabgrenzung enthält anteilige Umsätze, die mit dem Nennbetrag angesetzt und anhand der tatsächlichen Vertragslaufzeit monatsweise abgegrenzt werden. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich auf die Tätigkeitsbereiche Hardware mit TEUR 50.098 (Vorjahr TEUR 59.105) und Apps & Services mit TEUR 2.793 (Vorjahr TEUR 1.886) aufgliedern. Andere aktivierte Eigenleistungen Es wurden Entwicklungskosten unter den "selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens" aktiviert (§ 248 Abs. 2 HGB). Damit wird der Bedeutung der Entwicklungstätigkeit Rechnung getragen. Aus der Aktivierung ergaben sich Vermögenszugänge in Höhe von TEUR 5.113 (Vorjahr TEUR 2.553). Insgesamt betrugen die gesamten Aufwendungen aus Forschung und Entwicklung TEUR 11.439 (Vorjahr TEUR 10.377). Sonstige betriebliche Erträge Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr TEUR 214), woneben die GuV keine weiteren periodenfremden Erträge von übergeordneter Bedeutung enthält, und aus der Währungsumrechnung über TEUR 324 (Vorjahr TEUR 551). Personalaufwand Für die weitere Entwicklung der Produkte und das angestrebte Wachstum sind qualifizierte Mitarbeiter entscheidend. In Summe stieg der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.951 auf TEUR 18.022. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 23.461 (Vorjahr TEUR 31.519). Dieser Posten setzt sich insbesondere aus
zusammen. Dabei sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 616 (Vorjahr TEUR 784) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen von übergeordneter Bedeutung sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Latente Steuern Zwar bestehen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von beispielsweise Vermögensgegenständen, wie den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, aufgrund des hohen steuerlichen Verlustvortrags ist jedoch in den nächsten fünf Jahren in Folge der zu erwartenden Verlustverrechnung mit keiner Steuerbe-/entlastung zu rechnen. Latente Steuern wurden entsprechend nicht gebildet bzw. aufgelöst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 708 (Vorjahr TEUR 864) für Verpflichtungen bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 1.540 (Vorjahr TEUR 576) für 1 bis 5 Jahre. D. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Gesellschaft hatte im Wirtschaftsjahr 2023 im Durchschnitt 189 Mitarbeiter (Vorjahr 175 Mitarbeiter). Die Anzahl der Mitarbeiter wurde gem. § 267 Abs. 5 HGB "nach Köpfen" ermittelt. Aufteilung der Mitarbeiter (= MA) nach Geschlecht:
Honorare des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für die Abschlussprüfungsleistungen des Einzelabschlusses TEUR 72 (Vorjahr TEUR 70) sowie TEUR 82 (Vorjahr TEUR 80) für den Konzernabschluss. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr wurden keine Kapitalerhöhungen und entsprechende Einlagen in die Kapitalrücklage mit nahestehenden Unternehmen und Personen vorgenommen. Im Rahmen der erfolgten Kapitalerhöhungen haben nahestehende Personen aber 788 Anteile zu marktüblichen Konditionen an einen Neuinvestor veräußert. Darüber hinaus wurden an die aWATTar GmbH (Wien), wie bereits im Vorjahr, verzinste Darlehen in Höhe von TEUR 5.000 gewährt. Diesbezüglich besteht gegenüber den Forderungen der Erste Bank Österreich, die dieser aus oder im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung mit der aWATTar GmbH entstanden sind oder zukünftig entstehen werden, eine Nachrangigkeitserklärung (ausgenommen sind allfällige Zinsforderungen). Ebenso wurde zur Abwendung der Überschuldung der aWATTar GmbH eine Rangrücktrittserklärung betreffend die Darlehen abgeschlossen. Erbrachte Leistungen an Tochtergesellschaften wurden zu marktüblichen Konditionen weiterverrechnet. Nachtragsbericht Ende März 2024 wurde zur Stärkung des Working Capitals ein Darlehen (Venture Debt) in Höhe von TEUR 15.000 mit einer Laufzeit von 4 Jahren, wobei das 1te Jahr tilgungsfrei ist, aufgenommen. Als Sicherheiten wurden bestimmte gewerbliche Schutzrechte sowie Bankguthaben verpfändet. Frank Siebdrat ist seit 01.01.2024 als COO Teil des Managements. Josef Wenzl hat sein Amt als Geschäftsführer zum 31.05.2024 niederlegt. Daneben sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres zu berichten, welche in der Gewinn- und Verlustrechnung und/ oder Bilanz zu berücksichtigen wären. Geschäftsführung Geschäftsführer der tado GmbH sind Antonius Bouten (Chief Executive Officer) - bis 01.08.2023 Dr. Philip Beckmann (Chief Executive Officer) - seit 22.08.2023 Christian Deilmann (Chief Product Officer) Johannes Schwarz (Chief Technical Officer) Emanuel Eibach (Chief Financial Officer) - bis 07.02.2023 Josef Wenzl (Chief Financial Officer) - seit 17.01.2023 Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Geschäftsführergehälter Die Geschäftsführergehälter für das Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEUR 1.062 (Vorjahr TEUR 730). Beiratsmitglieder Beiratsmitglieder der tado GmbH sind zum 31.12.2023: Kurt Müller (Beiratsvorsitzender) Dirk Freise Prof. Dr. Stefan Detscher Petr Mikovec Walter Schmidt Dr. Dirk Then Dr. Alexander Domin Simon Kreitmaier Dr. Arne Morteani (seit 30.01.2023) Stephan Feilhauer (vom 21.04. bis 31.12.2023) Frank O'Sullivan ist seit dem 01.01.2024 ebenfalls Mitglied des Beirats.
München, 30. Juni 2024 Dr. Philip Beckmann Christian Deilmann Johannes Schwarz Dr. Frank Siebdrat Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die tado GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der tado GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tado GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Juli 2024 KPMG
AG
Duschl, Wirtschaftsprüfer von Hoyningen-Huene, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 9. Dezember 2024 festgestellt. |
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tado GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Sapporobogen 6-8
80637 München - Commercial register
- HRB 194769, München
- Registration date
- September 29, 2011
- Industry
-
Herstellung von Wärmepumpen
Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial - Registered capital
- 175,145.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Hardware und Software für Energiemanagement
Financials
Balance sheet
- Current Assets 62,9 % 46,71 Mio
- Fixed Assets 33,6 % 24,93 Mio
- Prepaid Expenses 3,5 % 2,63 Mio
- Liabilities 54,0 % 40,07 Mio
- Provisions 35,4 % 26,29 Mio
- Equity 8,6 % 6,40 Mio
- Accrued Expenses 2,0 % 1,51 Mio
Balance sheet data available for 13 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Revenue 86,5 % 47,62 Mio
- Other capitalized own work 7,1 % 3,93 Mio
- Other operating income 5,2 % 2,84 Mio
- Other interest and similar income 0,8 % 454,4 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,4 % 226,8 k
- Material expenses 36,0 % 31,00 Mio
- Other operating expenses 32,1 % 27,67 Mio
- Personnel expenses 25,0 % 21,51 Mio
- Interest and similar expenses 4,1 % 3,58 Mio
- Depreciation 2,8 % 2,43 Mio
- Income and profit taxes 0,0 % 12,1 k
- Gross profit 23,39 Mio
- Result after taxes 31,14 Mio
- Annual net profit/loss −31,14 Mio
P&L data available for 8 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Christian Deilmann
since 2011 Managing Director
-
Johannes Leslie Rudolf Schwarz
since 2011 Managing Director
-
Sven Hanser
since 2026 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- Inven Capital, SICAV, a.s. CZE 12.7 % 22 €
- noventic GmbH DEU 12.6 % 22 €
- Target Partners Fund II GmbH & Co. KG i.L. DEU 12.0 % 21 €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
C****** D******
6.4 %
-
J****** S******
4.2 %
History
- 2026
-
06.05.
Member entrySven Hanser · Managing Director
-
10.04.
Change of authorized capitaltado GmbH
-
10.04.
Change of bylawstado GmbH
-
10.03.
Exit of positionLukas Zyla · Managing Director
- 2025
-
26.11.
Change of authorized capitaltado GmbH
-
26.11.
Change of bylawstado GmbH
-
26.11.
Change of share capitaltado GmbH
-
14.05.
Exit of positionPhilip Beckmann · Managing Director
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2019 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for tado GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: f4e7466fbf83a5d2e9d7a76c68467289",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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