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UBB Usedomer Bäderbahn GmbH GmbH

Ostseebad Heringsdorf OT Seebad Heringsdorf ·HRB 3136 Stralsund
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Am Bahnhof 1
17424 Ostseebad Heringsdorf OT Seebad Heringsdorf
Commercial register
HRB 3136, Stralsund
Registration date
December 21, 1994
Industry
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Personenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Purpose
Betreiben von Infrastruktur, Erbringung und Vermarktung von Verkehrsleistungen; ferner die Erledigung aller damit unmittelbar oder mittelbar zusammenhängenden Geschäfte, wie das Anbieten touristischer Leistungen

Financials

Revenue 2010
21,47 Mio. €
Employees 2010
163
Total assets 2010
26,11 Mio. €
Net income 2010
0 €
4 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2010
Assets 26,11 Mio
  • Fixed Assets 83,6 % 21,81 Mio
  • Current Assets 16,4 % 4,27 Mio
  • Prepaid Expenses 0,1 % 20,0 k
Liabilities and Equity 26,11 Mio
  • Liabilities 81,9 % 21,38 Mio
  • Equity 9,8 % 2,57 Mio
  • Provisions 7,6 % 2,00 Mio
  • Accrued Expenses 0,1 % 16,0 k
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Balance sheet data available for 4 earlier fiscal years.

Profit & loss

2010
Income 44,82 Mio
  • Revenue 47,9 % 21,47 Mio
  • Material expenses 23,3 % −10,42 Mio
  • Personnel expenses 12,9 % −5,79 Mio
  • Depreciation 5,8 % −2,61 Mio
  • Other operating expenses 4,7 % −2,09 Mio
  • Other operating income 2,5 % 1,11 Mio
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1,5 % 667,0 k
  • Augrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 0,9 % −401,0 k
  • Außerordentliches Ergebnis 0,5 % −220,0 k
  • Income and profit taxes 0,1 % −46,0 k
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
  • Gesamtleistung 21,47 Mio
  • Finanzergebnis −1,00 Mio
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P&L data available for 4 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Dörte Ines Basler since 2024 Managing Director
  • Chris Wittmann since 2024 Procura
9 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2026
  2. 18.06.
    Exit of position
    Radoslaw Ciepluch · Managing Director
  3. 2025
  4. 20.05.
    Member entry
    Radoslaw Ciepluch · Managing Director
  5. 2024
  6. 23.07.
    Exit of position
    C****** S***** · Managing Director
  7. 23.07.
    Exit of position
    S***** S****** · Procura
  8. 23.07.
    Member entry
    Chris Wittmann · Procura
  9. 18.04.
    Member entry
    Dörte Ines Basler · Managing Director
  10. 18.04.
    Exit of position
    J***** B*** · Managing Director
  11. 2023
  12. 16.01.
    Exit of position
    H****** K*** · Procura
41 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2010 Jahresabschluss
  • 2009 Jahresabschluss
  • 2008 Jahresabschluss
  • 2007 Jahresabschluss
  • 2006 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2009

Published June 10, 2010 · Source: Bundesanzeiger

UBB Usedomer Bäderbahn GmbH

Heringsdorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009

Lagebericht

Überblick

Wirtschaftliches Umfeld

Entwicklung auf den relevanten Märkten

Ertragslage

Finanz- und Vermögenslage

Mitarbeiter

Nachhaltigkeit

Strategie

Weitere Informationen

Risikobericht

Ausblick

Überblick

Die Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG (DB AG) und wird gemäß Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen DB AG und DB Regio AG durch die DB Regio AG unternehmerisch geführt. Nach der im Jahr 2008 erfolgten Umstrukturierung führt die DB AG im DB-Konzern die Geschäftsfelder DB Netze Fahrweg, DB Netze Energie und DB Netze Personenbahnhöfe direkt. Die übrigen sechs Geschäftsfelder sind unter der Führung der DB Mobility Logistics AG (DB ML AG), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der DB AG, gebündelt. Die DB AG und die DB ML AG haben im DB-Konzern beide die Funktion einer konzernleitenden Managementholding.

Mit der DB AG wurde am 12. Januar 2009 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2009 abgeschlossen und am 26. November 2009 im Handelsregister eingetragen. Die gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft besteht für das gesamte Geschäftsjahr 2009.

Die UBB ist von den Vorschriften der §§ 9 und 9a AEG befreit.

Die UBB betreibt im Landkreis Ostvorpommern die Strecken Züssow - Ahlbeck Grenze und Zinnowitz - Peenemünde und im Landkreis Nordvorpommern die Strecke Velgast - Barth. Des Weiteren unterhält das Unternehmen ein Bahnbetriebswerk (BW) in Heringsdorf. Die UBB ist als Busunternehmen zugelassen. Die Gesellschaft verfügt zudem über ein eigenes Vertriebsnetz.

Die UBB ist darüber hinaus Eigentümerin der Strecke Ahlbeck Grenze - Świnoujście auf polnischem Staatsgebiet. Diese Strecke wird durch die am 30. April 2008 gegründete polnische Tochtergesellschaft UBB Polska Sp. z o. o. (UBB Polska) mit Sitz in Świnoujście betrieben. An der UBB Polska halten die UBB 99 Prozent und die DB Regio AG 1 Prozent der Gesellschaftsanteile.

Das Berichtsjahr verlief für die UBB erfolgreich. Die Verkehrsleistung lag über den Vorjahreswerten. Umsatz und Ergebnis lagen unter den entsprechenden Vorjahreswerten, da diese im Jahr 2008 Einmaleffekte für Vorjahre enthielten.

Wirtschaftliches Umfeld

Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist maßgeblich abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Infolge der Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise dämpfte das makroökonomische Umfeld im Jahr 2009 die Geschäftsentwicklung spürbar.

In Deutschland ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) infolge der starken Exportausrichtung mit 5,0 % stärker zurück als im Euro-Raum-Durchschnitt. Außenhandel und Investitionen in Ausrüstungen sowie sonstige Anlagen blieben deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die öffentlichen Bauinvestitionen hingegen gingen nur moderat zurück, da die Investitionsprogramme des Staates mehr und mehr umgesetzt wurden. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe verzeichnete aufgrund der kräftigen Einbrüche in den ersten sechs Monaten im Gesamtjahr zweistellige Produktionsrückgänge. Das leichte Plus beim privaten Konsum ist maßgeblich auf vermehrte Kraftfahrzeugkäufe privater Haushalte infolge der Abwrackprämie zurückzuführen. Weitere Maßnahmen des Konjunkturpakets (Steuerentlastungen, Kinderbonus, Rentenanhebung) wirkten ebenfalls positiv. Der Arbeitsmarkt wurde durch die starke Inanspruchnahme der Kurzarbeiterregelung stabilisiert. Dadurch ging die Beschäftigung im Jahresdurchschnitt vergleichsweise gering um 0,5 % zurück. Die Lebenshaltungskosten lagen bedingt durch stark gesunkene Preise für Mineralölprodukte nur geringfügig über dem Vorjahr. Die Kraftstoffpreise gingen gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück.

Da die UBB in einem Tourismusschwerpunkt Deutschlands ihre Leistungen erbringt, konnte sie von den Auswirkungen der durch die wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland bedingten Trendentwicklung im Reiseverhalten profitieren. In Mecklenburg - Vorpommern wurde das insgesamt beste Ergebnis bei Übernachtungszahlen der letzten 20 Jahre erzielt. Ebenfalls positiv wirkt sich das Zusammenwachsen der Euroregion Pomerania (Deutschland/Polen/Dänemark) auf die Nachfrage von Verkehrsdienstleistungen und touristischen Angeboten aus.

Entwicklung auf den relevanten Märkten

Schienenpersonenverkehr in Deutschland leicht unter Vorjahresniveau

Nach den Rückgängen der vorangegangenen Jahre blieb der gesamte deutsche Personenverkehrsmarkt im Jahr 2009 knapp unter dem Vorjahresniveau. Mit den nur unerwartet leicht rückläufigen Erwerbstätigenzahlen und stagnierenden Realeinkommen wiesen wichtige Umfeldfaktoren für den Personenverkehr eine vergleichsweise robuste Entwicklung auf. Gestützt wurde die Gesamtmarktentwicklung durch die stagnierende Verkehrsleistung des dominierenden motorisierten Individualverkehrs (MIV), der von den hohen Kraftfahrzeugverkäufen infolge der Abwrackprämie und den im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Kraftstoffpreisen profitierte. Nachdem alle anderen Verkehrsträger hinter dem Leistungsniveau des Vorjahres zurückblieben, konnte der MIV seinen Marktanteil leicht ausbauen.

Der Schienenpersonenverkehr in Deutschland gab gegenüber dem Vorjahr leicht nach. Mit Blick auf die Aktivitäten des DB-Konzerns machten sich dabei neben den überwiegend negativen Konjunktureffekten vor allem Einschränkungen auf der Angebotsseite bemerkbar. Infolge technischer Probleme bei einigen ICE-Baureihen und bei der S-Bahn Berlin wurde die Entwicklung der Verkehrsleistung belastetet und ging zurück. Die DB-konzernexternen Bahnen konnten hingegen nach DB-konzerninterner Einschätzung erneut stark wachsen und damit ihren intramodalen Marktanteil weiter ausbauen. Dies ist hauptsächlich auf die Übernahme weiterer Leistungen im Regionalverkehr zurückzuführen. Der Marktanteil des Schienenpersonenverkehrs insgesamt war allerdings nach der erfolgreichen Entwicklung in den letzten Jahren im Jahr 2009 leicht rückläufig

Die UBB konnte im Berichtsjahr ihre Verkehrsleistung im Bereich Schiene um 5,2 % auf 94 Mio. Personenkilometer steigern (Pkm) (im Vorjahr: 89 Mio. Pkm). Die Zahl der beförderten Personen im Bereich Schiene stieg auf 3,6 Mio. Personen (im Vorjahr: 3,4 Mio. Personen) und im Bereich Bustouristik auf 21Tsd. Personen (im Vorjahr: 15 Tsd. Personen). Diese positive Entwicklung ist wesentlichen der besonderen Marktlage (siehe "Wirtschaftliches Umfeld") im Einzugsbereich der UBB zu verdanken.

Infrastruktur

Vor dem Hintergrund des seit dem Jahr 1994 offenen Marktzugangs nutzt eine Vielzahl von Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) die Schieneninfrastruktur in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere die Zahl der konzernexternen EVU im Jahr 2009 weiter angestiegen. Kein anderes Land der EU weist eine so hohe Wettbewerbsintensität im Schienenverkehr auf wie Deutschland.

Die Entwicklung der für uns maßgeblichen Größen ist abhängig von den Betriebsprogrammen und dementsprechend auch von der Entwicklung auf den Verkehrsmärkten. Auf dem Netz der UBB wurden 1,1 Mio. Trassenkilometer gefahren und die Stationen mit 0,4 Mio. Zughalten genutzt.

Ertragslage

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der UBB sanken im Berichtsjahr um 694 T€ auf 21.640 T€ (im Vorjahr: 22.334 T€). Dabei verminderte sich das Fahrgeld um 1.295 T€ auf 5.715 T€ (im Vorjahr: 7.010 T€ bedingt durch periodenfremde Erlöszuscheidungen), während das Bestellerentgelt um 456 T€ auf 15.395 T€ (im Vorjahr: 14.939 T€) anstieg. Die sonstigen Umsatzerlöse erhöhten sich um 136 T€ auf 510 T€ (im Vorjahr: 374 T€).

Die Gesamtleistung entsprach wie im Vorjahr den Umsatzerlösen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge nahmen um 125 T€ auf 1.156 T€ zu (im Vorjahr: 1.030 T€) im Wesentlichen bedingt durch die ganzjährige Verpachtung der Infrastruktur Ahlbeck Grenze - Świnoujście an die UBB Polska und deren Betriebsführung durch die UBB.

Ergebnisentwicklung

Der Materialaufwand sank um 190 T€ auf 9.338 T€ (im Vorjahr: 9.529 T€). Wesentliche Veränderungen im Materialaufwand ergaben sich im Berichtszeitraum durch die Kostenentwicklung in den Positionen Kraftstoff (Diesel: Kostensenkung durch günstigere Einkaufspreise gegenüber Vorjahr um 455 T€ auf 1.982 T€ (im Vorjahr: 2.437 T€) und bei Trassennutzung (Anstieg gegenüber Vorjahr um 164 T€ auf 2.232 T€ (im Vorjahr: 2.067 T€) durch den ganzjährigen Verkehr auf dem Abschnitt Ahlbeck Grenze - Świnoujście).

Der Personalaufwand stieg um 3,15 % auf 5.490 T€ infolge einer tarifvertraglich vereinbarten Erhöhung und durchschnittlich einem zusätzlichen Mitarbeiter im Berichtsjahr (im Vorjahr: 5.323 T€).

Investitionsbedingt stiegen die Abschreibungen nur unwesentlich.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg um 23,3 % auf 3.342 T€ im Wesentlichen durch die Rückzahlungsverpflichtungen (277 T€), zusätzliche Kosten durch die gesetzliche Verpflichtung der Einführung eines Sicherheitsmanagementsystem (55 T€) und den nichtrückzahlbaren Gesellschafterzuschuss an die UBB Polska (50 T€).

Das Zinsergebnis verschlechterte sich um 182 T€ auf -1.254 T€ (im Vorjahr: -1.072 T€) durch Zinsrückstellungen infolge der im Jahr 2009 erfolgten Verwendungsnachweisprüfungen.

Insgesamt ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 844 T€ gesunken (im Vorjahr: 2.217 T€).

Das Ergebnis wird aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die Mut-

tergesellschaft DB AG abgeführt.

Finanz- und Vermögenslage

Finanzmanagement

Durch die Einbindung in den DB-Konzern profitiert die UBB von den günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten des DB-Konzerns. Das Finanzmanagement-System des DB-Konzerns ist im Konzernlagebericht des DB-Konzerns ausführlich beschrieben.

Das Treasury-Zentrum für den DB-Konzern ist in der DB AG angesiedelt. Hierdurch wird sichergestellt, dass alle DB-Konzerngesellschaften zu optimalen Bedingungen Finanzmittel aufnehmen und anlegen können. Vor der DB-konzernexternen Beschaffung von Finanzmitteln wird ein Finanzmittelausgleich innerhalb des DB-Konzerns vorgenommen. Finanzmittel werden den Konzerngesellschaften der DB ML AG im Rahmen eines zweistufigen Treasurykonzepts über die DB ML AG als Termingelder beziehungsweise Darlehen weitergereicht. Die anderen DB-Konzerngesellschaften sind direkt an das Treasury-Zentrum der DB AG angebunden. Mit diesem Konzept sichert der DB-Konzern einen bereichsübergreifenden Risiko- und Ressourcenverbund. Für den DB-Konzern sowie die UBB liegen die Vorteile in der Bündelung von Know-how, der Realisierung von Synergieeffekten und in der Minimierung der Refinanzierungskosten.

Die Kreditwürdigkeit des DB-Konzerns wird von den Rating-Agenturen Moody's, Standard & Poor's (S&P) und seit dem Jahr 2009 auch Fitch regelmäßig überprüft. Im Berichtsjahr haben Moody's und S&P im Rahmen ihrer jährlichen Rating-Reviews ihre hervorragenden Bonitätsbeurteilungen der DB AG erneut bestätigt: Moody's "Aa1/stable" und S&P "AA/stable". Beide Rating-Einstufungen sind damit seit der ersten Erteilung im Jahr 2000 unverändert. Fitch hat im Berichtsjahr mit einem langfristigen Emittentenausfall-Rating (Long-term Issuer Default Rating) von "AA" und einem kurzfristigen Emittentenausfall-Rating (Short-term Issuer Default Rating) von "F1+" ebenfalls sehr gute Bonitätsbeurteilungen der DB AG veröffentlicht. Der Ausblick der Rating-Einstufungen der DB AG aller drei Agenturen ist "stabil". Die mit diesen Rating-Einstufungen der DB AG erzielbaren Vorteile in der DB-konzernexternen Finanzierung kommen der UBB im Rahmen der DB-Konzernfinanzierung zugute.

Investitionen

Im Berichtsjahr hat die UBB Brutto-Investitionen in Höhe von 938 T€ (im Vorjahr: 3.548 T€) getätigt. Investitionszuschüsse für Anlagenzugänge im Berichtsjahr flossen in Höhe von 388 T€. Die Netto-Investitionen lagen folglich bei 549 T€ (ohne Finanzanlagen).

Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war im Berichtsjahr die Infrastruktur mit Nettoinvestitionen in Höhe von 418 T€ insbesondere für die technische Sicherung diverser Bahnübergänge.

Finanzierung des Investitionsprogramms

Der Kapitalbedarf für das Investitionsprogramm wurde aus der Innenfinanzierung und durch Investitionszuschüsse gedeckt.

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme sank per 31. Dezember 2009 auf 25.824 T€ (per 31. Dezember 2008: 27.029 T€). Der Rückgang des Anlagevermögens um 2.283 T€ auf 22.469 T€ wurde im Wesentlichen durch die Abschreibungen beeinflusst. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme sank auf 81,4 % (per 31. Dezember 2008: 91,6 %).

In der Entwicklung des Umlaufvermögens spiegelt sich die Pauschalwertberichtigung von 35 % auf das Lagermaterial zur Instandhaltung der Fahrzeuge wider. Ursache dafür ist die hohe Lagerverweildauer der Materialien aus der Ersatzteilbevorratung im Jahr 2002. Des Weiteren zeigte sich hier eine Erhöhung der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände, die hauptsächlich aus den Steuerforderungen infolge des polnischen Umsatzsteuervergütungsverfahrens und den Forderungen aus Cash-Management der DB AG resultieren. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme stieg dementsprechend auf 18,6 % (per 31. Dezember 2008: 8,4 %).

Durch die Ausschüttung des Vorjahresgewinns an die DB AG und den Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sank das Eigenkapital um 169 T€ auf 2.527 T€ (per 31. Dezember 2008: 2.696 T€). Dadurch und durch die geringere Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote auf 9,1 % (per 31. Dezember 2008: 9,9 %).

Die Verbindlichkeiten stiegen per 31. Dezember 2009 um 160 T€ auf 22.535 T€ (per 31. Dezember 2008: 22.375 T€). Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme verringerte sich auf 81,6 % (per 31. Dezember 2008: 82,8 %).

Die Summe der Rückstellungen stieg per 31. Dezember 2009 auf 2.443 T€ (per 31. Dezember 2008: 1.936 T€) im Wesentlichen durch die Bildung von Rückstellungen für Rückzahlungsverpflichtungen und Zinsen aus Verwendungsnachweisprüfungen im Jahr 2009. Ihr Anteil an der Bilanz erhöhte sich auf 8,9 % (per 31. Dezember 2008: 7,2 %).

Bilanzstruktur in % der Bilanzsumme 2009 2008
Anlagevermögen 81,4 91,6
Umlaufvermögen 18,6 8,4
Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 0,0
Bilanzsumme 100,0 100,0
Eigenkapital 9,1 9,9
Rückstellungen 8,9 7,2
Verbindlichkeiten 81,6 82,8
zinspflichtige Verbindlichkeiten (73,6) (71,3)
Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 0,1
  100,0 100,0
Bilanzsumme in T€ 27.604 27.029

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb des DB-Konzerns auf Basis von Vollzeitpersonen (VZP) berechnet, um eine bessere Vergleichbarkeit im Zeitablauf zu gewährleisten. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden dabei entsprechend ihrem Anteil an der üblichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.

Bei der UBB waren im Berichtsjahr durchschnittlich 154 Mitarbeiter (einschließlich Technischer Geschäftsführer) und 11 Auszubildende beschäftigt. Per 31. Dezember 2009 wurden 154 Mitarbeiter und 11 Auszubildende geführt (per 31. Dezember 2008: 147 Mitarbeiter und 13 Auszubildende).

Für die Beschäftigten der UBB wurde 1995 mit den Tarifpartnern ein eigener Haustarifvertrag abgeschlossen. Dieser wurde im Dezember 2007 angepasst und bis Ende 2010 mit der Tarifgemeinschaft von Transnet und GdBA fortgeschrieben. Mit der Gewerkschaft GdL konnte kein Abschluss erzielt werden. Der bestehende Tarifvertrag wird unternehmenseinheitlich auf alle Arbeitnehmer angewendet.

Nachhaltigkeit

Mit Nachhaltigkeit lässt sich Zukunft sichern. Dies gilt nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Unternehmen des DB-Konzerns. Gerade im Verkehrssektor ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Die Klimaschutzziele des DB-Konzerns schließen daher den gesamten DB-Konzern und alle Verkehrsmittel auf der Schiene, der Straße, zur See und in der Luft ein. Der DB-Konzern entwickelt Dienstleistungsangebote, mit denen sich der kontinuierlich wachsende Bedarf an Mobilität und Transport umweltfreundlich und ressourcenschonend decken lässt. Mit seinem Personalmanagement gestaltet der DB-Konzern attraktive und familienfreundliche Arbeitsplätze, fördert die Vielfalt der Belegschaft und stellt die Weichen, damit wir trotz demografischen Wandels immer hervorragend motivierte und qualifizierte Mitarbeiter haben.

Mit seinem Nachhaltigkeitsmanagement bekennt sich der DB-Konzern zu den Prinzipien nachhaltigen, zukunftsfähigen Wirtschaftens in allen Themen der Nachhaltigkeit. Ausführliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit enthält der Nachhaltigkeitsbericht, der im Jahr 2009 zuletzt erschienen ist und alle zwei Jahre neu erscheint. Er stellt umfassend dar, welche Beiträge der DB-Konzern zu einer nachhaltigen Gesellschaft als wichtiger Anbieter von Mobilitäts- und Logistikdienstleistungen sowie als einer der größten Arbeitgeber, Ausbilder und Auftraggeber Deutschlands leistet. Zum Thema Nachhaltigkeit wird zudem im Konzernlagebericht des DB-Konzerns ausführlich Stellung genommen. Von den Erläuterungen zu § 289 Abs. 3 HGB (Nachhaltigkeitsbericht) wird in diesem Bericht daher abgesehen.

Strategie

Die UBB arbeitet am weiteren Ausbau ihres Streckennetzes. Der Schwerpunkt in den nächsten Jahren liegt dabei beim Ausbau der Leit- und Sicherungstechnik. Darüber hinaus ist die Erweiterung des Streckennetzes der UBB geplant.

Die UBB ist bestrebt die Strecke Ahlbeck Grenze - Świnoujście - Usedom - Karnin - Ducherow zu reaktivieren. Die Strecke wurde 2004 bei der Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans in das Bundesschienenwegeausbaugesetz aufgenommen. Der Bundesverkehrswegeplan führt hierzu aus, dass der direkte Schienenverkehr von Berlin zur Insel Usedom mit Weiterführung nach Świnoujście im Rahmen der EU-Osterweiterung eine steigende verkehrliche Bedeutung erfahren wird. Die Reaktivierung der Schienenstrecke kann zur Steigerung internationaler Verkehre genauso beitragen, wie zur Verbesserung des Fern- und Nahverkehrs. Sie kann die generelle Strukturschwäche im Grenzgebiet zu Polen überwinden helfen und einen Beitrag zur nachhaltigen Tourismusentwicklung leisten.

Auf der Strecke Velgast - Barth soll die Darßbahn Barth - Zingst - Prerow wieder reaktiviert werden. Bereits 1998 wurde im Regionalen Raumordnungsprogramm Vorpommern (PROP VP) die Wiederinbetriebnahme der Darßbahn angeregt. Die Agenda 21 "Darß-Zingster-Boddenlandschaft" forderte darüber hinaus eine verkehrskonzeptionelle Grundsatzentscheidung zugunsten einer Bahnanbindung der Halbinsel. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Nordvorpommern, den Gemeinden Zingst und Prerow erfolgte in Abstimmung mit der DB Netz AG eine Machbarkeitsstudie. Das Amt für Raumordnung und Landesplanung hat den Trassenverlauf als Grundlage für die Fortschreibung des PROP VP aufgenommen. Im derzeit im Beteiligungsverfahren befindlichen PROP VP (Entwurf 2009) ist die Bahnstrecke als Ziel der Infrastrukturentwicklung aufgeführt und in der Planzeichnung als "geplante Schienenverbindung" dargestellt. Die Planungen für die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Nr. 6778 befinden sich kurz vor dem Abschluss. Für 2010 ist die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens vorgesehen.

Als EVU arbeitet die UBB an der Sicherung ihrer Marktposition in Vorpommern. Des Weiteren soll die Diversifizierung (Bus, Touristische Dienstleistungen, Vermietung/Verpachtung, Vertrieb) weiter vorangetrieben werden. Schwerpunkt wird dabei der weitere Ausbau der Busaktivitäten sein.

Mit der Tochtergesellschaft UBB Polska sollen in Polen weitere Geschäftsfelder entwickelt werden.

Weitere Informationen

Verlängerung der EVU - Lizenz

Am 5. Oktober 2009 erhielt die UBB durch das Eisenbahnbundesamt EBA die Genehmigung zum Erbringen von Eisenbahnverkehrsleistungen gemäß § 6 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG). Die Geltungsdauer ist befristet und endet am 5. Oktober 2024.

Erweiterung der Fahrgastrechte und Einrichtung der Schlichtungsstelle

Nach der Verabschiedung der EG-Verordnung 1371/2007 vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr durch den europäischen Gesetzgeber hat auch der deutsche Gesetzgeber das Gesetz zur Anpassung der nationalen eisenbahnrechtlichen Vorschriften an die EG-Verordnung vom 26. Mai 2009 beschlossen. Das deutsche Gesetz ist am 29. Juli 2009 in Kraft getreten, die EG-Verordnung am 3. Dezember 2009. Beide Regelungen ergänzen einander. Aufgrund der EG - Verordnung müssen dem Bahnkunden bei einer Verspätung von 60 Minuten 25 % des Fahrpreises erstattet werden. Liegt eine Verspätung von zwei Stunden vor, beträgt die Erstattung 50 % des Fahrpreises.

Bei mehr als 60 Minuten Verspätung sind außerdem den Fahrgästen Erfrischungen im Zug oder Bahnhof anzubieten. Wird aufgrund der Verspätung eine Übernachtung erforderlich, hat der Betroffene Anspruch auf ein Hotel oder ein Taxi.

Aufgrund des deutschen Gesetzes kann der Kunde im Schienenpersonennahverkehr zusätzlich, bei einer absehbaren Verspätung von 20 Minuten einen anderen Zug, und zwar auch einen höherwertigen Fernverkehrszug, benutzen. Fällt der letzte Nahverkehrszug des Tages aus oder verspätet sich die planmäßige Ankunft des Fahrgastes zwischen null und fünf Uhr voraussichtlich um mindestens eine Stunde, kann der Fahrgast ein anderes Verkehrsmittel, falls erforderlich auch ein Taxi, zum Zielort nutzen. Die Aufwendungen dafür werden ihm bis 80 Euro ersetzt.

Die vom deutschen Gesetz vorgesehene Schlichtungsstelle zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Kunden und Verkehrsunternehmen hat zum 1. Dezember 2009 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird ausschließlich von Verkehrsunternehmen finanziert und trägt den Namen "Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp)". Die UBB ist Gründungsmitglied.

Die söp ist verkehrsträgerübergreifend ausgerichtet, arbeitet neutral und unabhängig. Die Leitung hat der frühere Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig, Edgar Isermann, übernommen. Die söp hat ihren Sitz in Berlin.

Risikobericht

Mit unseren Geschäftsaktivitäten sind neben Chancen auch Risiken verbunden. Auf die aktive Steuerung dieser Risiken zielt unser Risikomanagement. Um frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können, verfügt die UBB über ein integriertes Risikomanagementsystem, das die nötigen Informationen aufbereitet und unmittelbar aus den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) abgeleitet ist. Dieses System entwickeln wir kontinuierlich inhaltlich weiter.

Chancen aus eigenen Maßnahmen oder verbesserten Markt- und Umfeldbedingungen

Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich auch spürbar auf den DB-Konzern ausgewirkt. Der DB-Konzern hat daher mit der Einführung des DB-konzernweiten Programms reACT auf die Folgen der aktuellen Krise reagiert.

Mit den 13 Projekten des Programms reACT sollen die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf den DB-Konzern abgemildert und zugleich die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Maßnahmen langfristig gestärkt werden. Kurzfristig stehen dabei Maßnahmen für mehr Produktivität und Kostensenkungen im Vordergrund. Wir sehen hierin Chancen für Verbesserungen des Ergebnisses und der wesentlichen Finanzrelationen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt im Bereich der Verbesserung der Leistungs- und Servicequalität für unsere Kunden. Wir sehen hierin Chancen für Verbesserungen des Kundenzuspruchs.

Marktbezogene Chancen sehen wir trotz einer anhaltend hohen Wettbewerbsintensität auf unseren Märkten darin, uns als führender Anbieter auch in schwierigen Zeiten im Wettbewerb behaupten zu können und Marktkonsolidierungen aktiv gestalten zu können.

Unsere strategische Ausrichtung mit unseren führenden Marktpositionen und die eingeleiteten Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise eröffnen uns zudem Chancen, mittelfristig von einer konjunkturellen Belebung zu profitieren.

Bezüglich der allgemeinen Umfeldbedingungen ist eine bessere Entwicklung des relevanten gesamtwirtschaftlichen Umfelds als bisher erwartet denkbar, aber im Geschäftsjahr 2010 nur in geringem Umfang zu erwarten.

Wesentliche Risiken und Maßnahmen zu ihrer Begrenzung

Zu den Risiken für die UBB zählen:

Gesamtwirtschaftliche und Umfeldrisiken: Die Nachfrage nach unseren Mobilitätsdienstleistungen ist auch abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Wirtschaftliches Wachstum fördert die unserer Strategie zugrunde liegenden Megatrends in den für uns relevanten Märkten. Gesamtwirtschaftliche Schocks wie zum Beispiel die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise können sich insofern negativ auf unser Geschäft auswirken.
Für den Personenverkehr ist dabei insbesondere die Entwicklung der wesentlichen konjunkturellen Einflussfaktoren, wie das verfügbare Einkommen oder die Zahl der Erwerbstätigen, von Bedeutung.

Marktrisiken: Im Regional- und Stadtverkehr gibt es einen intensiven intramodalen Wettbewerb um langfristige Bestellerverträge. Maßgeblich für die Entwicklung in diesem Markt ist die Höhe der mittelfristig den Ländern vom Bund zur Verfügung gestellten Regionalisierungsmittel. Diese sind Grundlage für die Bestellungen von Verkehren bei Verkehrsunternehmen durch die einzelnen Länder. Absenkungen können hier Auswirkungen auf unsere Aktivitäten haben. Dem versuchen wir unter anderem durch den Ausbau der Fahrgeldeinnahmen entgegenzuwirken. In der Struktur der Marktteilnehmer beobachteten wir das zunehmende Gewicht der Tochtergesellschaften international agierender Konzerne. Ein Risiko von Ausschreibungsverlusten resultiert hierbei insbesondere aus Anbietern, die bereit sind, Markteintrittsprämien zu bezahlen, oder die ihren Angeboten teilweise ambitionierte Annahmen zugrunde legen. Wir können aber eine zunehmende Sensibilisierung bei den Bestellerorganisationen für die negativen Folgen daraus erkennen. Zudem optimieren wir fortlaufend unser Ausschreibungsmanagement und unsere Kostenstrukturen, um attraktive Angebote zu wirtschaftlich sinnvollen Konditionen abgeben zu können. Zusätzliche Belastungen im Bereich der Personalaufwendungen, die nicht unsere Wettbewerber betreffen, erschweren hier unsere Position im Wettbewerb. Die gesamten Verkehrsleistungen im SPNV, die die UBB heute erbringt, sollen gemäß dem vom Land Mecklenburg - Vorpommern veröffentlichten Ausschreibungskalender bis 2012 im Wettbewerb neu vergeben werden.

Betriebsrisiken: Unsere Tätigkeit als Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen basiert auf einem vernetzten, komplexen Produktionssystem. Dem Risiko von Betriebsstörungen begegnen wir mit systematischer Wartung, dem Einsatz qualifizierter Mitarbeiter, mit kontinuierlicher Sicherung und Verbesserung unserer Prozesse.

Finanzwirtschaftliche Risiken: Zins-, Währungs- und Preisänderungsrisiken aus dem operativen Geschäft werden im DB-Konzern unter anderem durch originäre und derivative Finanzinstrumente abgesichert. Im Zusammenhang mit der strikt am operativen Geschäft ausgerichteten Konzernfinanzierung obliegt die Limitierung und Überwachung der hieraus resultierenden Kreditrisiken, Marktpreisrisiken und Liquiditätsrisiken dem Konzerntreasury der DB AG. Durch den zentralen Abschluss entsprechender Geschäfte (Geldmarktgeschäfte, Wertpapiergeschäfte, Geschäfte mit Derivaten) durch die DB AG werden die entsprechenden Risiken gesteuert und begrenzt.

Beschaffungsrisiken: Durch die DB-konzernweite Bündelung des Einkaufs versucht der DB-Konzern übergreifend Beschaffungsrisiken so gut wie möglich zu mildern. Steigenden Preisen auf der Beschaffungsseite begegnen wir, indem die höheren Kosten möglichst an Kunden weitergegeben werden. Insbesondere Erhöhungen der Energiepreise haben Auswirkungen auf unsere Aktivitäten. Je nach Marktkonstellation ist es dabei nur eingeschränkt möglich, Kostensteigerungen weiterzugeben. Der DB-Konzern begegnet diesem Risiko übergreifend durch den Einsatz geeigneter derivativer Finanzinstrumente.

Regulatorische Risiken: Im Schienenverkehr erbringen wir Dienstleistungen in einem regulierten Markt. Der Zugang zum deutschen Schienennetz ist seit dem Jahr 1994 diskriminierungsfrei möglich.
Für uns als Eisenbahnverkehrsunternehmen besteht in diesem Bereich das Risiko der technischen Beanstandung von Fahrzeugen. Hier besteht das Risiko, dass einzelne Baureihen gar nicht oder nur unter Auflagen - zum Beispiel geringere Geschwindigkeiten oder kürzere Wartungsintervalle - eingesetzt werden dürfen. Daraus resultieren dann sowohl Störungen im Betriebsablauf als auch höhere Kosten.

Allgemeine Umfeldrisiken: Unser politisches, rechtliches sowie gesellschaftliches Umfeld unterliegt einem ständigen Wandel. Eine ausreichende Planungssicherheit für unsere zukünftigen Unternehmensaktivitäten erfordert stabile Rahmenbedingungen. Dafür führen wir einen offenen Dialog zu allen relevanten Themen, um unsere Rahmenbedingungen positiv beeinflussen oder bestehende Nachteile abbauen zu können.

Das Risikomanagement ist umfassend in unseren betrieblichen Prozessen implementiert. Es wird regelmäßig überprüft und, soweit erforderlich, zielführend weiterentwickelt.

Umfassendes Risikomanagementsystem

Die Grundsätze der Risikopolitik werden von der Konzernleitung des DB-Konzerns vorgegeben und durch die Gesellschaft UBB und ihre Tochtergesellschaft umgesetzt. Im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems wird dem Vertreter der Gesellschafterin der UBB quartalsweise berichtet. Die im Risikobericht erfassten Risiken sind kategorisiert und nach Eintrittswahrscheinlichkeiten klassifiziert; analysiert werden neben den möglichen Auswirkungen vor allem die Ansatzpunkte für effiziente Gegensteuerungsmaßnahmen.

Für überraschend auftretende Risiken oder Fehlentwicklungen besteht eine unmittelbare Berichtspflicht.

Bewertung der derzeitigen Risikoposition

Im Risikomanagementsystem wird die Gesamtheit der Risiken ab festgelegten Wesentlichkeitsgrenzen über ein Risikoportfolio mit detaillierten Einzelaufstellungen abgebildet. Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden.

Ausblick

Nach den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts vorliegenden Einschätzungen werden sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen infolge der Erholung der Weltwirtschaft im Jahr 2010 wieder etwas besser darstellen. Die Wachstumsprognosen für die Industrieländer zeigen eine Fortsetzung der konjunkturellen Expansion auf niedrigem Niveau. Daher erwarten wir für das Geschäftsjahr 2010 insgesamt wieder leichte positive Impulse aus der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und im Euro-Raum.

Konjunkturelle Aussichten

Die nachfolgenden Einschätzungen für die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2010 basieren auf der Annahme einer insgesamt stabilen geopolitischen Entwicklung. Die Erfahrungen aus früheren wirtschaftlichen Schwächephasen zeigen, dass Rezessionen, die mit Banken- und Immobilienkrisen einhergingen, zumeist nur langsam überwunden wurden. Insgesamt dürfte die konjunkturelle Dynamik daher eher mäßig ausfallen. Unwägbarkeiten bestehen bezüglich der Stabilität und Intensität des erwarteten wirtschaftlichen Aufschwungs, so dass auch ein deutlich langsameres Wachstum beziehungsweise ein Rückfall in die Rezession möglich sein könnte.

Für Deutschland lassen die für das Jahr 2010 vorliegenden Prognosen einen leichten Anstieg des BIP erwarten. Infolge der Belebung des Welthandels dürften die Impulse aus dem Ausland für die deutsche Wirtschaft stärker ausfallen und den Außenhandel beleben. Die Investitionen dürften in den nächsten Jahren durch die wachsende Nachfrage insbesondere aus dem Ausland wieder ausgeweitet werden. Im Zuge der Krise ist die Eigenkapitalbasis der Banken deutlich geschrumpft und wird sich wohl aufgrund noch zu erwartender Unternehmensinsolvenzen weiter verringern. Dies wird die Kreditvergabe der Banken an die Unternehmen beeinträchtigen. Von einer ausgesprochenen Kreditklemme wird gegenwärtig nicht ausgegangen; sie ist aber nicht auszuschließen. Das Wachstumstempo der Investitionen wird moderat ausfallen. Besonders ein schwächerer Staatskonsum und ein infolge höherer Beschäftigungsrückgänge und einer schwächeren Einkommensentwicklung nur wenig wachsender privater Konsum beeinflussen die Inlandsnachfrage negativ. Zudem kehren sich die günstigen Einflüsse der Energiepreisentwicklung auf Konsum und Unternehmensgewinne in den Industrieländern infolge steigender Rohölpreise im Jahr 2010 voraussichtlich um.

Die für das Jahr 2010 erwarteten volkswirtschaftlichen Umfeldbedingungen in Deutschland lassen bei einer sich verschlechternden Arbeitsmarktsituation und sinkenden Realeinkommen für den Personenverkehrsmarkt keine positiven Nachfrageeffekte erkennen. Wir gehen daher von einer insgesamt rückläufigen Nachfrage im Gesamtmarkt aus. Der Schienenverkehr dürfte jedoch unter anderem wegen der zu erwartenden positiven Basiseffekte wieder etwas zulegen.

Entwicklung wesentlicher Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2010 sind aus den Rahmenbedingungen keine wesentlichen Impulse zu erwarten. Wir werden uns auch zukünftig bei den verkehrspolitischen Schlüsselthemen für den Verkehrsträger Schiene engagieren.

Voraussichtliche Entwicklung der UBB

Umsatz: Wir erwarten im Geschäftsjahr 2010 einen stabilen Umsatz.

Ergebnis: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wird in 2010 sinken.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend genannten Vorbehalten.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UBB beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Die UBB übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Heringsdorf, 16. Februar 2010

Jörgen Boße

Andreas Zylka

Bilanz

Aktiva

    31.12.2009 31.12.2008
  Anhangpos. T€ % T€ %
A. Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände (2) 90 0,3 164 0,6
Sachanlagen (2) 22.360 81,0 24.569 90,9
Finanzanlagen (2) 19 0,1 19 0,1
    22.469 81,4 24.752 91,6
B. Umlaufvermögen          
Vorräte (3) 802 2,9 1.235 4,6
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4) 4.321 15,7 1.029 3,8
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1 0,0 2 0,0
    5.124 18,6 2.266 8,4
C. Rechnungsabgrenzungsposten (5) 11 0,0 11 0,0
    27.604 100,0 27.029 100,0

Passiva

         
    31.12.2009 31.12.2008
  Anhangpos. T€ % T€ %
A. Eigenkapital          
Gezeichnetes Kapital (6) 256 0,9 256 0,9
Kapitalrücklage (7) 2.271 8,2 2.271 8,4
Jahresüberschuss (8) 0 0,0 169 0,6
    2.527 9,1 2.696 9,9
B. Rückstellungen (9) 2.443 8,9 1.936 7,2
C. Verbindlichkeiten (10) 22.535 81,6 22.375 82,8
D. Rechnungsabgrenzungsposten (11) 99 0,4 22 0,1
    27.604 100,0 27.029 100,0

Gewinn- und Verlustrechnung

  Anhangpos. 2009
T€
2008
T€
Umsatzerlöse (13) 21.640 22.334
Gesamtleistung   21.640 22.334
Sonstige betriebliche Erträge (14) 1.156 1.030
Materialaufwand (15) -9.338 -9.529
Personalaufwand (16) -5.491 -5.323
Abschreibungen   -2.527 -2.513
Sonstige betriebliche Aufwendungen (17) -3.342 -2.710
    2.098 3.289
Finanzergebnis (18) -1.254 -1.072
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   844 2.217
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (19) 0 -664
Augrund eines Gewinnabführungsvertrages      
abgeführter Gewinn (26) -844 -1.384
Jahresüberschuss (8) 0 169

Anhang

Der Jahresabschluss der Usedomer Bäderbahn GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes idF des vom Bundesrat verabschiedeten Gesetzes vom 3. April 2009 (BilMoG) sowie der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind gesetzlich vorgesehene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Der Anhang enthält die erforderlichen Einzelangaben und Erläuterungen.

Bei den Gesellschaften des DB Konzerns wurde von der Möglichkeit der freiwilligen, vorzeitigen Anwendung der erstmals ab dem 1. Januar 2010 bzw. auf Abschlüsse für das nach dem 31. Dezember 2009 beginnende Geschäftsjahr verpflichtend anzuwendenden Vorschriften idF des BilMoG kein Gebrauch gemacht.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrechnet.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend den steuerlichen Abschreibungstabellen ermittelt und erfolgen "pro rata temporis". Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind folgender Tabelle zu entnehmen:

  Jahre
EDV-Programme, Sonstige Rechte 3
Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten 33-50
Bahnkörper, Brücken und Bauten des Schienenweges 15-75
Gleisanlagen 20-25
Hochbauten und übrige bauliche Anlagen 10-33
Signalanlagen 20
Fernmeldeanlagen 10-20
Schienenfahrzeuge 15
Maschinen und maschinelle Anlagen 8-20
Sonstige technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge 5-20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5-13

Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert bis 1.000 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagegitter als Abgang ausgewiesen.

Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet, bei Hilfs- und Betriebsstoffen wird im Wesentlichen die Durchschnittsmethode angewandt. Risiken in den Beständen, die sich aus eingeschränkter Verwendbarkeit, langer Lagerdauer, Preisänderungen am Beschaffungsmarkt oder sonstigen Wertminderungen ergeben, werden soweit erforderlich durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Erkennbaren insolvenz- oder bonitätsbedingten Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbetrages gebildet.

Kassenbestände und Bankguthaben sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Pensionsrückstellungen werden mit dem Teilwert gemäß § 6 a EStG passiviert. Im Jahresabschluss sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Höhe der Rückstellungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden mit einem Rechnungszinssatz von unverändert 6% p.a. ermittelt.

Analog der Pensionsrückstellungen werden weitere personalbezogene Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die zu verwendenden Rechnungszinssätze betragen 6% p.a. für Sterbegeldrückstellungen und 5,5% p.a. für Jubiläumsrückstellungen.

Alle anderen Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt. Risiken für nicht abgeschlossene Schadensfälle und Prozesse werden grundsätzlich erst ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50% erfasst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Fremdwährungsforderungen bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Buchungstag oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden - bei Bestehen einer Aufrechnungslage im Sinne des § 387 BGB - miteinander saldiert. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Beteiligungsunternehmen der DB AG.

Abweichend von der in § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung werden die sonstigen Steuern nicht unter dem hierfür vorgesehenen Posten Nr. 19 erfasst, da es sich hierbei um Kostensteuern handelt. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

(2) Anlagevermögen

Die Entwicklung Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen.

Erhaltene Baukostenzuschüsse in Höhe von 388 T€ (im Vorjahr: 1.635 T€) sind von den Investitionen des Berichtsjahres abgesetzt. Die Baukostenzuschüsse flossen ausschließlich für Investitionen in die Infrastruktur der Gesellschaft.

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
in T€
Vortrag zum 01.01.2009 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2009
Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 453 15 0 0 468
  453 15 0 0 468
Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken          
a) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 946 0 0 0 946
b) Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten 2.464 0 0 0 2.464
c) Bahnkörper und Bauten des Schienenweges 1.617 0 0 0 1.617
  5.027 0 0 0 5.027
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 11.981 332 75 -144 12.244
        (-144)*  
3. Fahrzeuge für Personenverkehr 21.145 0 0 0 21.145
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören 264 0 0 -2 262
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.170 67 0 -246 2.991
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 364 135 -75 -155 269
  41.951 534 0 -547 41.938
        (-144)*  
Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundene Unternehmen 15 0 0 0 15
2. Beteiligungen 4 0 0 0 4
  19 0 0 0 19
Anlagevermögen gesamt 42.423 549 0 -547 42.425
  Abschreibungen
in T€
Vortrag zum 01.01.2009 Abschreibungen Geschäftsjahr Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2009
Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software -289 -89 0 0 -378
  -289 -89 0 0 -378
Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken          
a) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 0 0 0 0 0
b) Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten -517 -80 0 0 -597
c) Bahnkörper und Bauten des Schienenweges -311 -54 0 0 -365
  -828 -134 0 0 -962
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen -4.049 -552 0 0 -4.601
           
3. Fahrzeuge für Personenverkehr -10.453 -1.466 0 0 -11.919
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören -178 -21 0 2 -197
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -1.874 -265 0 240 -1.899
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  -17.382 -2.438 0 242 -19.578
           
Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0
Anlagevermögen gesamt -17.671 -2.527 0 242 -19.956
  Buchwert
in T€
Stand am 31.12.2009 Stand am 31.12.2008
Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 90 164
  90 164
Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken    
a) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte 946 946
b) Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten 1.867 1.947
c) Bahnkörper und Bauten des Schienenweges 1.252 1.306
  4.065 4.199
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 7.643 7.932
     
3. Fahrzeuge für Personenverkehr 9.226 10.692
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören 65 86
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.092 1.296
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 269 364
  22.360 24.569
     
Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundene Unternehmen 15 15
2. Beteiligungen 4 4
  19 19
Anlagevermögen gesamt 22.469 24.752

(3) Vorräte

In T€ 2009 2008
Hilfs- und Betriebsstoffe 770 1.199
Waren 32 36
Insgesamt 802 1.235

Wertberichtigungen zur Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips und Gängigkeitsabschläge sind in Höhe von 382 T€ (im Vorjahr: 95 T€) gebildet.

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 2009 davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr 2008
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 57 - 145
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.362 - 141
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 - -
Sonstige Vermögensgegenstände 902 - 743
Insgesamt 4.321 - 1.029

Die Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich auf 111 T€ (im Vorjahr: 124 T€).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin aus Cash-Pooling in Höhe von 3.297 T€ (im Vorjahr: 0 T€) und Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von 23 T€ (im Vorjahr: 72 T€). Im Vorjahr wurden die Forderungen aus Cash - Pooling in Höhe von 1.379 T€ mit den kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten verrechnet.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in unwesentlicher Höhe.

(5) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen Vorauszahlungen zukünftiger Beiträge und Kfz - Steuern ausgewiesen.

(6) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Usedomer Bäderbahn GmbH beträgt 256 T€. Die Anteile werden zu

100 % von der DB AG gehalten.

(7) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage weist per 31. Dezember 2009 einen Betrag in Höhe von 2.271 T€ aus.

(8) Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss 2008 von 169 T€ wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 18. Mai 2009 an die Gesellschafterin DB AG ausgeschüttet. Durch den Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2009 wird in 2009 kein Jahresüberschuss ausgewiesen.

(9) Rückstellungen

in T€ 2009 2008
Rückstellungen für Pensionen 541 482
Steuerrückstellungen 664 664
Sonstige Rückstellungen 1.238 790
Insgesamt 2.443 1.936

Den Rückstellungen für Pensionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 67 T€ zugeführt (im Vorjahr: Zuführung 103 T€) und 8 T€ (im Vorjahr: 7 T€) in Anspruch genommen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen

in T€ 2009 2008
Verpflichtungen im Personalbereich 701 664
Ausstehende Eingangsrechnungen 70 47
Übrige Risiken 467 79
Insgesamt 1.238 790

Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen vor allem Urlaubsansprüche, Arbeitsmehrleistungen Tantiemen und Jubiläumsansprüche.

Die übrigen Risiken betreffen ungewisse Verbindlichkeiten für Rückzahlungsverpflichtungen (277 T€) und Zinszahlungen (190 T€).

(10) Verbindlichkeiten

in T€ 2009 davon mit Restlaufzeit 2008
    bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre  
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - - - - 42
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 436 423 13 - 854
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.637 3.110 14.335 4.192 21.184
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 462 461 - 1 296
davon aus Steuern (-) (-) (-) (-) (-)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (-) (-) (-) (-) (-)
Insgesamt 22.535 3.994 14.348 4.193 22.376
davon zinspflichtig (20.306) (1.780) (14.334) (4.192) (20.664)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind hauptsächlich Darlehensverbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin in Höhe von 20.306 T€ (im Vorjahr: 20.664 T€).

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind mit 194 T€ (im Vorjahr: 157 T€) erhaltene Investitionszuschüsse für nicht fertig gestellte Anlagen ausgewiesen.

(11) Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vereinnahmte Vorauszahlungen für künftige Beförderungsleistungen.

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In T€ 2009 2008
Bestellobligo für Investitionen 133 317
Verpflichtungen aus anderen Drittschuldverhältnissen 1.601 1.762
Insgesamt 1.734 2.079

Das Bestellobligo für Investitionen umfasst im Wesentlichen Investitionen in die Infrastruktur. Die Verpflichtungen aus anderen Drittschuldverhältnissen betreffen Rückzahlungsverpflichtungen an die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg - Vorpommern und Pachtzahlungen für die Grundstücke in Świnoujście. Sie werden mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Die zukünftigen Verpflichtungen aus anderen Drittschuldverhältnissen werden wie folgt fällig:

In T€ 2009 2008
Fälligkeiten:    
fällig bis 1 Jahr 136 137
fällig 1 bis 5 Jahre 681 684
fällig über 5 Jahre 784 941
Insgesamt 1.601 1.762

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(13) Umsatzerlöse

In T€ 2009 2008
Fahrgeldeinnahmen 5.715 7.010
Bestellung der Länder 15.395 14.939
Trassenentgelte 20 11
Sonstige Umsatzerlöse 510 374
Insgesamt 21.640 22.334
davon periodenfremd -286 1.429

Die Umsatzerlöse werden im Inland erzielt.

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Rückzahlungen aus Fahrgeldeinnahmen in Höhe von insgesamt -286 T€ (im Vorjahr: periodenfremde Erlöse 1.416 T€) enthalten.

(14) Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2009 2008
Leistungen für Dritte 68 80
Verkauf von Material und Energie 23 18
Mieten und Pachten 326 254
Entschädigungen und Versicherungsleistungen 2 14
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 78 117
Erträge aus Ausgleichszahlungen des Bundes für Aufwendungen an höhengleichen Kreuzungen 307 359
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Eingänge ausgebuchter Forderungen 12 0
Übrige sonstige betriebliche Erträge 340 188
Insgesamt 1.156 1.030
davon periodenfremd 80 163

Die Mieten und Pachten betreffen hauptsächlich Erträge aus der Vermietung und Verpachtung eigener Wohn- und Geschäftsräume an Dritte in den Bahnhofsgebäuden der Gesellschaft in Höhe von 194 T€ (im Vorjahr: 181 T€) und den Pachtzins für die der Tochtergesellschaft UBB Polska zur Verfügung gestellte Strecke Ahlbeck Grenze - Świnoujście inklusive der darauf befindlichen Anlagen in Höhe von 89 T€ (im Vorjahr: 28 T€).

In den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit 118 T€ (im Vorjahr: 142 T€) Mineralölsteuererstattungen, mit 88 T€ Zuschüsse für nicht aktivierungsfähige Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen von Kreuzungsmaßnahmen nach EKrG und mit 51 T€ Zahlungen der UBB Polska für die Betriebsführung durch die Muttergesellschaft UBB enthalten.

(15) Materialaufwand

In T€ 2009 2008
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe 2.712 2.940
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.457 3.371
Aufwendungen für Instandhaltungen 3.169 3.218
Insgesamt 9.338 9.529
davon periodenfremd 41 47

In den Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe sind im Wesentlichen mit 1.982 T€ (im Vorjahr: 2.437 T€) Dieselaufwendungen enthalten.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen hauptsächlich den Schienenpersonenverkehr. Es fielen Trassen- und Stationsentgelte auf der Infrastruktur der DB Netz in Höhe von 2.778 T€ (im Vorjahr: 2.706 T€) und auf dem Netz der UBB Polska in Polen in Höhe von 156 T€ (im Vorjahr: 57 T€) an.

Die Aufwendungen für Instandhaltungen betreffen unter anderem mit 1.302 T€ (im Vorjahr: 1.958 T€) Leistungen an der Infrastruktur, mit 566 T€ (im Vorjahr: 538 T€) Reparaturleistungen an den Triebfahrzeugen und mit 868 T€ (im Vorjahr: 722 T€) Instandhaltungsmaterial für die Triebfahrzeuge.

(16) Personalaufwand

In T€ 2009 2008
Löhne und Gehälter 4.559 4.374
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 932 949
- davon für Altersversorgung (73) (103)
Insgesamt 5.491 5.323

(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2009 2008
Mieten und Pachten 30 31
Versicherungen, Gebühren und Beiträge 400 351
Beratung und sonstige Leistungen Dritter 839 919
Aus- und Weiterbildung sowie sonstige Personalaufwendungen 125 126
Reise- und Repräsentationskosten 33 33
Ingenieurleistungen 146 92
Drucksachen und Veröffentlichungen 200 131
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 6 2
Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen und der Ausbuchung von Forderungen 4 6
Aufwendungen Managementumlagen 777 596
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 782 423
Insgesamt 3.342 2.710
davon periodenfremd 341 17

Von den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen 277 T€ die Zuführung zu den Rückstellungen aus Rückzahlungsverpflichtungen (im Vorjahr: 0 T€), 50 T€ einen einmaligen nicht rückzahlbaren Ertragszuschuss an die UBB Polska und 21 T€ (im Vorjahr: 42 T€) "Sonstige Steuern".

(18) Zinsergebnis

In T€ 2009 2008
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24 105
- davon aus verbundenen Unternehmen (23) (105)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.278 -1.177
- davon an verbundene Unternehmen (-1.087) (-1.161)
Insgesamt -1.254 -1.072

(19) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Durch den Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag waren im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Ertragsteuern zu berücksichtigen (im Vorjahr: 664 T€).

Sonstige Angaben

(20) Konzernzugehörigkeit

Die Usedomer Bäderbahn GmbH ist Tochterunternehmen der DB AG und wird in den Konzernabschluss der Deutschen Bahn AG, Berlin, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen, der entsprechend den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den dazu nach § 315a Abs.1 HGB ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt wird.

Entsprechend der Befreiungsregelungen des § 291 HGB wurde kein Teilkonzernabschluss erstellt.

Der Konzernabschluss der DB AG wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.ebundesanzeiger,de erhältlich.

(21) Anteilsbesitz

Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB:

Gesellschaftsname Sitz der Gesellschaft Kapitalanteil
in %
Eigenkapital
in T€
Jahresüberschuss
in T€
UBB Polska Sp.z o.o. Świnoujście 99 13 2

(22) Beschäftigte

  2009 2008
umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte im Jahresdurchschnitt am Jahresende im Jahresdurchschnitt am Jahresende
Arbeitnehmer 154 154 150 147
Auszubildende 11 11 9 13
Insgesamt 165 165 159 160

Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb des DB-Konzerns zur besseren Vergleichbarkeit in Vollzeit-Personen ausgewiesen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden demnach entsprechend ihrem Anteil an der tariflichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.

(23) Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Beirats

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2009 an:

Jörgen Bosse

Vorsitzender der Geschäftsführung und Technischer Geschäftsführer

Kölpinsee

Andreas Zylka

Kaufmännischer Geschäftsführer

Berlin

Als Beiratsmitglieder waren bestellt:

Dr. Johannes Ludewig

Vorsitzender des Beirats

Exekutivdirektor Gemeinschaft Europäischer Bahnen

Alfter

Dr. Joachim Trettin

Vorsitzender Region Nordost DB Regio AG

Berlin

Dr. Stefan Rudolph

Staatssekretär Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg - Vorpommern

Schwerin

Klaus Mohr (bis 20.11.2009)

Leiter des Ministerbüro, Sozialministerium Mecklenburg - Vorpommern

Schwerin

(seit: 01.09.2009 Geschäftsführer, Berufsförderungswerk Stralsund GmbH)

Kay Uwe Arnecke

Leiter DB Stadtverkehr Region Nord

Hamburg

Die Gesellschaft verzichtet nach § 286 Abs. 4 HGB auf die Offenlegung der Geschäftsführerbezüge, da nur ein Geschäftsführer einen Anstellungsvertrag mit der Gesellschaft hat.

Der Beirat erhält von der Gesellschaft keine Bezüge.

(24) Honorare des Abschlussprüfers

Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers der Gesellschaft wurde verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der DB AG enthalten sind.

(25) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

(26) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Der ansonsten auszuweisende Jahresüberschuss wird aufgrund eines mit der DB AG bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an diese abgeführt.

 

Heringsdorf, 16. Februar 2010

UBB Usedomer Bäderbahn GmbH

Die Geschäftsführung

Jörgen Boße

Andreas Zylka

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der UBB Usedomer Bäderbahn GmbH, Heringsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Schwerin, den 17. Februar 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus-Dieter Witteler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Jan Witing, Wirtschaftsprüfer

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