esco Metallbausysteme GmbHDitzingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Grundlagen der esco Metallbausysteme GmbH Geschäftsmodell der esco Metallbausysteme GmbH esco agiert in ihrem Kerngeschäft als Großhändler zwischen Beschlagherstellern und Verarbeitern des konstruktiven Metallbaus in der Fenster-, Türen- und Fassadenbranche. Sie erstellt aus dem Produktangebot der Vorlieferanten ein abgerundetes Sortiment und übernimmt damit eine Schlüsselrolle in der Sortimentsgestaltung sowie der Distributionslogistik und dem Vertrieb für einen stark fragmentierten Markt, der allein in Deutschland über 500 Lieferanten und über 6.000 Kunden umfasst. Das Kundenspektrum reicht vom Schlossereibetrieb bis zu modernen Metallbauunternehmen sowie Systemhäusern. Die umfangreiche Produktpalette erstreckt sich vom Fenster- und Türbeschlag nach gültigen Normen und allen Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Mechatronik bis hin zu konfektionierten Bauelementen. Somit liefert esco ein Komplettsortiment von Beschlägen, dass ihre Kunden für die Herstellung von Fenstern, Türen und Fassaden sämtlicher Projektgrößen benötigen. Mit Produkten der Eigenmarke systeQ bietet esco ihren Kunden komplette Beschlaglösungen an. Organisation und regionale Abdeckung esco wird durch den Geschäftsführer Markus Peukert geleitet. Die operative Steue rung des Vertriebs erfolgt über die Geschäftsführung und Gebietsverkaufsleiter. Darüber hinaus bilden die Abteilungsleiter der Bereiche Logistik, Einkauf, IT, Controlling, Personal, E-Commerce, Buchhaltung, Technik, Prozess- und Projektmanagement, Produktmanagement und Marketing die zweite Führungsebene. Bestehende Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) esco mit Sitz in 71254 Ditzingen, Dieselstr. 2 hat zum Jahresende an folgenden Standorten in Deutschland nicht im Handelsregister eingetragene Niederlassungen: esco Niederlassung Berlin Am Jägerberg 3 16727 Velten esco Niederlassung Chemnitz An der Wiesenmühle 11 09224 Grüna esco Niederlassung Erfurt Mielestraße 3 99334 Amt Wachsenburg esco Niederlassung Frankfurt An den drei Hasen 22A 61440 Oberursel/Taunus esco Niederlassung Osnabrück Hansastraße 51 49134 Wallenhorst esco Niederlassung Hamburg Hirschgraben 31 22098 Hamburg esco Niederlassung München Boschstraße 12 82178 Puchheim 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft zeigte sich in 2024 widerstandsfähig. Nachdem sie zu Beginn des Jahres deutlich angezogen hatte, verlor sie im Frühjahr an Fahrt und expandierte zuletzt in sehr moderatem Tempo. Die globale Inflation verringerte sich und die Zinsen sanken. Gemäß den Einschätzungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in der Winterprognose betrug der Zuwachs der Weltwirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2024 3,2%. Im Euroraum nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Quartale stetig zu. Kräftige Reallohnzuwächse und eine steigende Beschäftigung bewirkten in Europa eine leichte Belebung des privaten Konsums. Die nach wie vor hohen Lebenshaltungskosten und die zunehmende Unsicherheit in Verbindung mit hohen Zinsen führten allerdings zu einer hohen Sparquote. Laut der Winterprognose des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) lag der Anstieg des BIP im Euroraum bei 0,8%. Deutlich schwächer entwickelte sich die europäische Bauwirtschaft. Nach Einschätzungen von EUROCONSTRUCT schrumpfte das Bauvolumen in 2024 um 2,7%. Das größte Wachstumshindernis war dabei der Wohnungsbau. Geringe Investitionen in neue Wohngebäude waren hierfür ausschlaggebend. Deutschland In Deutschland belastete die hohe Unsicherheit Konsum und Investitionen. Zudem hatte die weltweite Nachfrage nach Industriegütern nachgelassen. Die geringe Inflation wirkte zwar auf die Kaufkraft der privaten Haushalte, aber die erhoffte Belebung blieb dennoch aus. Neben der zunehmenden Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft verhinderten auch hohen Energiekosten und ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau eine Erholung. Nach Angaben des statistischen Bundesamts im Januar 2025 sank das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2024 um 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Die Bauwirtschaft befand sich 2024 in einer herausfordernden Lage. Hohe Energie- und Materialkosten, umständliche Regulierungen sowie hohe Finanzierungskosten belasteten die Branche. Für das Gesamtjahr 2024 wurde nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB) ein Umsatzrückgang um real 1,5% verzeichnet. Hiervon war unter anderem der Wohnungsbau besonders betroffen. Dieser erlebte in 2024 mit -7 % einen massiven Rückgang. 2.2 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage EBT leicht unter Plan Im Geschäftsjahr 2024 liegt esco in Summe leicht unter dem Vorjahresumsatz. Dies führt ebenfalls zu einem etwas geringeren EBT als im Vorjahr. Das Ergebnis übersteigt dabei deutlich das Planniveau.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,6% bzw. T€ 1.748 von T€ 110.583 auf T€ 108.835 gesunken. Der Bruttoumsatz im Inland hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 108.156 um T€ 1.554 auf T€ 106.602 vermindert. Der Rückgang beträgt damit 1,4%. Der Gesamtbruttoumsatz hat sich im Vergleichszeitraum um 1,7% bzw. T€ 1.927 von T€ 115.038 auf T€ 113.111 reduziert. Im gleichen Zeitraum haben sich die Erlösminderungen um 4,0% bzw. T€ 179 von T€ 4.455 auf T€ 4.276 vermindert. Diese umfassen im laufenden Geschäftsjahr ausschließlich Kundenboni und Kundenskonti, wobei der Anteil zum Umsatz ungefähr auf Vorjahresniveau ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich um 65,8% bzw. T€ 580 von T€ 882 auf T€ 1.462. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Erträgen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (T€ 352) und höheren Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 142). Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr umsatzbedingt um T€ 1.645 auf T€ 76.207 gesunken. Die Materialaufwandsquote bewegt sich mit 70,0% geringfügig unter Vorjahresniveau. Gehaltssteigerungen und Personalzuwächse sowie gesteigerte Pensionsrückstellun- gen führten zu einer Erhöhung der Personalkosten im Berichtsjahr in Höhe von 8,0% bzw. T€ 1.340. Die Verwaltungsaufwendungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3,1% bzw. T€ 94 gestiegen, ursächlich hierfür waren überwiegend die höheren Versicherungskosten (T€ 61) und Rechts- bzw. Beratungsaufwendungen (T€ 39) sowie IC-Kosten (T€ 38). Der Vertriebsaufwand sinkt gegenüber dem Vorjahr um T€ 164 bzw. 5,4%. Diese Verminderung ist im Wesentlichen auf niedrigere Kosten für Produkthaftung (T€ -148) zurückzuführen. Die Personalnebenkosten sinken deutlich zum Vorjahresvergleich um T€ 347 auf T€ 688 (VJ T€ 1.035). Ursächlich hierfür sind die gesunkenen Zeitarbeitskosten und sonstige Personalaufwendungen. Die sonstigen übrigen betrieblichen Aufwendungen verringern sich im Geschäftsjahr 2024 um T€ 240 oder 8,7% auf T€ 2.516 (VJ T€ 2.756). Wesentlicher Anteil an der Verminderung haben niedrigere Instandhaltungskosten für Betriebsausstattung und Gebäude. Die sonstigen periodenfremden betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich um T€ 37, ursächlich hierfür waren hauptsächlich höhere Forderungsausfälle als im Vorjahr (T€ 45). Das Beteiligungsergebnis erhöhte sich erneut um T€ 20 (Lfd. Jahr: T€ 508 / VJ: T€ 488), allerdings verringerte sich das Finanzergebnis durch erhöhte Zinsen bei den Pensionen und im IC-Bereich deutlich (Lfd. Jahr: T€ 225 / VJ: T€ 138). Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 263 realisiert. Es wurden im Wesentlichen T€ 179 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung, T€ 27 für immaterielle Vermögensgegenstände und T€ 3 für Technische Anlagen und Maschinen investiert. Personal- und Sozialbereich Im Jahresmittel hatte esco in 2024 264 (VJ: 246) Mitarbeiter beschäftigt. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Finanz- und Vermögenslage Die Vorräte liegen zum Jahresende um T€ 608 über Vorjahresniveau. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich im Vergleich zu 2023 leicht um T€ 63. Die wesentlichen Veränderungen resultieren aus den umsatzbedingten niedrigeren Bonusforderungen an Lieferanten (T€ -487), wobei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 585 über Vorjahresniveau liegen. Die Liquidität ist über eine zugesagte Kreditlinie in Höhe von 6 Mio. Euro gesichert. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ -13 nach T€ -2.292 im Vorjahr. Rückstellungen Die Rückstellungen erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 540. Die Pensionsrückstellungen stiegen um T€ 435 an. Die Instandhaltungsrückstellungen fielen im laufenden Jahr geringer aus als in 2023 (T€ -126), ebenso die Tantiemen (T€ -232). Die sonstigen Rückstellungen erhöhen sich insgesamt um T€ 105 durch erhöhten Bedarf an Gewährleistungsrückstellungen (T€ 362). Gegenläufig reduzieren sich insbesondere die Rückstellungen für Tantiemen und Prämien (T€ 232). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten liegen mit T€ 14.286 unter dem Vorjahr (T€ 14.465). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken deutlich um T€ 1.389 gegenüber dem Vorjahr, da weniger Wareneinkäufe zum Jahreswechsel 2024 getätigt wurden. Den Gesellschaftern gegenüber bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 10.972 (VJ: T€ 9.508). Diese enthalten primär Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung sowie Verbindlichkeiten aus Darlehen. Gesamtaussage Das für 2024 geplante Umsatzwachstum von 3,2% konnte aufgrund der Auftragslage im Baubeschlag und der Lüftungstechnik leider nicht realisiert werden. Im Bereich Mechatronik übersteigen die Umsätze mit 5,7% jedoch deutlich das Budget, was den daraus resultierenden Effekt etwas abfedert. Trotz der geplanten Neueinstellungen liegt das EBT mit 1,6% nur leicht unter dem Vorjahresniveau und fällt daher auch aufgrund von geringerem Material- und Vertriebsaufwand etwas höher aus, als in 2023 erwartet. 3. Chancen- und Risiko- sowie Prognosebericht 3.1 Chancen- und Risikobericht Risikomanagementziele und-methoden Wie bereits in der Vergangenheit ist es unser Ziel, Risiken so frühzeitig wie möglich zu identifizieren und durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden bzw. zu minimieren. In Abhängigkeit des bewerteten identifizierten Risikopotentials werden existenzbedrohliche Risiken auf Geschäftsleitungsebene bearbeitet. Risiken aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, die von verschiedenen Unternehmensfunktionen im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit eingegangen werden, sind durch Organisations- und Führungsinstrumentarien hinsichtlich des Handlings strukturiert und werden permanent durch das Management überwacht. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzierungsrisiko Seit dem Eigentümerwechsel in 2017 finanziert sich die esco eigenständig über eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von T€ 6.000. Regelmäßig werden Liquiditätsprognosen erstellt und mit der Geschäftsführung besprochen und ein enger, vertrauensvoller Austausch mit den Finanzierungspartnern gepflegt. Durch nachhaltiges Wirtschaften hat sich die Bonität somit stark verbessert. Zinsrisiko Zinsrisiken für die esco können aus der Änderung des 1-Monats-Euribor Zinssatzes resultieren. Höhere Zinsen würden eine zusätzliche Belastung des Unternehmensergebnisses und eine Verringerung der liquiden Mittel der esco nach sich ziehen. Kurzfristig geht die esco jedoch nicht von erhöhten Zinsrisiken aus, da keine wesentliche Veränderung des für die Betriebsmittelkreditlinie relevanten Referenzzinssatzes (3- Monats-Euribor) erwartet wird und zudem mit einer zurückgehenden Kreditausnutzung geplant wird. Forderungsrisiko Neben eines strengen Forderungsmanagements und der Vergabe von internen Kundenlimits verfügt die esco zur Absicherung von größeren Forderungsrisiken auch über eine Warenkreditversicherung. Preisänderungsrisiken Üblicherweise unterliegen die von esco ausgeführten Handelsgeschäfte aufgrund des zeitnahen Zusammenhangs von Einkauf und Weiterveräußerung keinen wesentlichen Preisänderungsrisiken. esco berechnet Exportgeschäfte grundsätzlich in Euro, in der Schweiz erfolgt aufgrund der Markterfordernisse teilweise eine Rechnungsstellung in dortiger Landeswährung. Sofern bei von Euro abweichenden Aufträgen ggf. Kursrisiken zu erwarten wären, werden diese unter Berücksichtigung der absoluten Beträge gewichtet. Sind wesentliche Kursrisiken identifizierbar, werden diese in Abstimmung mit dem Konzernfinanzbereich abgesichert. Das eingesetzte Kontrollsystem im Warenwirtschaftsbereich lässt margenschwache Aufträge nur nach Einzelfreigabe des verantwortlichen Managers zu. Monatlich steuert und optimiert esco über MIS durch die bestehende Deckungsbeitragsrechnung, die Profitabilität auf Basis von Kunden- und Produktsegmenten. Steigende Vormaterialpreise werden im kommenden Jahr zu steigenden Einkaufspreisen führen. Die nicht vollständige Weitergabe zum Teil erheblicher Lieferantenpreiserhöhungen an die esco-Kunden wird zu einer Erhöhung des Margendrucks führen. Ausfall- /Liquiditätsrisiken Zur Minimierung der Forderungsausfälle hat esco bereits im Jahr 2002 ein internes Kreditmanagementsystem implementiert. Auf Basis der Risikosumme aus angenommenen Aufträgen und aktuell offenen Posten erfolgt ein permanenter Abgleich mit dem Kreditpotential unserer Kunden. esco geht davon aus, dass der im langjährigen Mittel festzustellende Anteil an Forderungsverlusten in Höhe von rd. 0,1% des Umsatzes (ohne Berücksichtigung bestehender Versicherungserstattungen für Forderungsausfälle) für die Baubranche als tolerierbar angesehen werden kann; im abgelaufenen Geschäftsjahr lag esco im Inlandsbereich unter dem langjährigen Mittelwert. Zusammenarbeit RP-Technik esco liefert, als Beschlagspezialist, Beschläge für die RP-Profilsysteme (ehemals Ferro-Wic) über RP-Technik direkt an die Verarbeiter und übernimmt, sofern notwendig, die technische Beratung für die Märkte in DACH und Export. Das Delkredere- Risiko für diese Lieferungen von Beschlägen trägt vollständig RP, außer in den Ländern CH und AT. Deshalb wurden die Vertragskonditionen ab 2016 neu angepasst und fixiert. Dienstleistung Wie bereits in den Vorjahren wurde die Ergänzung und Verbesserung unserer Eigenprodukte unter dem Markennamen systeQ erfolgreich weiter ausgebaut. Es handelt sich dabei um eigenkonfektionierte Beschlagsgarnituren und speziell für uns gefertigte Beschlagkomponenten, die unseren Kunden bei der Verarbeitung deutliche Vorteile bringen und Alleinstellungsmerkmale beinhalten. Im Bereich Mechatronik bietet esco das gesamte Leistungspaket von der Planung, Fertigung und Montage bis zur Wartung von Automatiktüren, NRWG- und Sicherheitstechnik-Elementen an. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Die zukünftige Änderung der Zinssätze kann bei variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten zu Zahlungsstromschwankungen führen. Unter der Voraussetzung, dass esco für die finanziellen Verpflichtungen jederzeit die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen und der Großteil der Geschäfte auf Einkaufs- und Verkaufsseite in Euro abgewickelt wird, sind weder Risiken aus Kursveränderungen des Euros noch aus Skontoverlusten aufgrund verzögerter Zahlung der Verbindlichkeiten zu erwarten. Risiken aus dem Ukraine-Konflikt Aktuell verzeichnet esco keine wesentlichen wirtschaftlichen Beeinträchtigungen aus dem Konflikt in der Ukraine. Das Unternehmen hat weder Lieferanten noch Kunden aus der Ukraine, Russland oder Weißrussland. Auch geht die Geschäftsführung weiterhin nicht davon aus, dass der Konflikt sich direkt auf Deutschland ausweiten wird. Jedoch werden indirekte Auswirkungen des Konfliktes, wie z.B. eine gestörte Lieferkette, steigende Rohstoff- und Energiepreise weiterhin Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und das Konsumverhalten in Deutschland haben und letztendlich auch die Geschäftstätigkeit der esco beeinflussen. 3.2 Prognosebericht Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet für das Jahr 2025 in seiner Winterprognose mit einer moderaten Expansion der globalen Wirtschaft um 3,1%. Ein nur langsamer Rückgang der Inflation und große Risiken durch eine mögliche Zuspitzung geopolitischer Konflikte und Handelskontroversen belasten die Weltkonjunktur. Für den Euroraum sieht die Prognose eine weiterhin verhaltene Entwicklung der Wirtschaftsleistung vor. Der private Konsum bleibt danach aufgrund von steigenden Reallöhnen zwar aufwärtsgerichtet und die Finanzierungsbedingungen werden sich aufgrund der erwarteten Lockerung der Geldpolitik verbessern, allerdings bremsen strukturelle Schwächen und der Wegfall von fiskalischen Impulsen sowie wirtschaftspolitische Unsicherheiten. In Deutschland befindet sich die Wirtschaft im Umbruch. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel und der stärkere Wettbewerb mit China haben strukturelle Anpassungsprozesse ausgelöst, die die Wachstumsaussichten dämpfen. Nach Einschätzung der Bundesregierung im Januar wird die deutsche Wirtschaft in 2025 nach zwei Jahren der Rezession wieder leicht wachsen. Im Vergleich zu den anderen Industriestaaten wird Deutschland nach den Prognosen der OECD allerdings Schlusslicht sein. Ähnlich sehen das renommierte Forschungsinstitute. Die jüngsten Vorhersagen im Zeitraum Dezember 2024 bis Januar 2025 liegen zwischen 0,0% und +0,8%. Als Gründe werden die Schwäche der Industrie und die hohen Energiepreise genannt. Stützend wirken dagegen der private Konsum infolge der höheren real verfügbaren Einkommen aufgrund von höheren Lohnabschlüssen bei gleichzeitig sinkender Inflation. Die Lage in der Baubranche wird sich nach Einschätzung von Experten in 2025 etwas entspannen. Gesunkene Materialkosten und Zinsen sowie weniger Lieferengpässe werden Investitionen und Projekte wieder attraktiver werden lassen. Diese Entwicklung betrifft insbesondere den Wohnungsbau. Der Bedarf an Wohnraum ist unvermindert hoch, zudem kurbeln die gestiegenen energetischen Anforderungen an Gebäude den Renovierungsmarkt an. Die Prognose des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB) vom Februar 2025 fällt aber weiterhin negativ aus und geht von einem real betrachteten Umsatzrückgang um 1,4% aus. Vor allem der Wohnungsbau ist stark rückläufig. Hier wird mit einem erneuten realen Rückgang in Höhe von 5% gerechnet. esco schätzt die Marktchancen im Gewerbesegment konträr zu den im privaten Wohnungsbau ein und sieht für das Jahr 2025 einen planerischen Umsatzansatz wie im Jahr 2024, was zu einem Umsatzwachstum von ca. 4,9 % führt. Das Wachstum wird primär in den Geschäftsbereichen Beschlag und Lüftungstechnik erwartet, auch bedingt durch den Umzug der Lüftungstechnik an den neuen Standort in Arnstadt und den daraus resultierenden neuen Kapazitäten in der Produktion. Für die Mechatronik wird mit einem vergleichbaren Umsatz zu 2024 und einer Steigerung des Rohertrags gerechnet. Die Erwartungshaltung der Geschäftsleitung für das Jahr 2025 sieht ein EBT vor, welches bedingt durch Neueinstellungen, damit verbundenen höheren Reise-, Bewirtungs- und Tagungsaktivitäten sowie deutlich geringeren periodenfremden Effekten deutlich niedriger ausfallen wird als im Jahr 2024. Die in der internen Markteinschätzung dargestellten Prognosen basieren auf unternehmensspezifischen Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts und sind im Bericht entsprechend dargestellt. Diese Annahmen stellen eine Projektion der von uns erwarteten Entwicklungen für die Zukunft dar und sind mit gewissen Risiken und Ungewissheiten verbunden. Die tatsächlich in der Zukunft eintretenden Ereignisse können erheblich von diesen Erwartungen abweichen. Hier können insbesondere zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Synergieeffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen zu Abweichungen führen. Die erzielten Umsätze der ersten Monate in 2025 wurden mit 2,8 % zu Budget deutlich überschritten, das EBT liegt unter Vorjahr. Zum Vorjahr konnte der Umsatz um 6,9 % gesteigert werden. Die Liquiditätssituation in den ersten 3 Monaten in 2025 ist auf einem guten Niveau und zeigt eine stabile Tendenz.
Ditzingen, den 26. März 2025 gez. die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhangesco Metallbausysteme GmbH, DitzingenRegistergericht: Amtsgericht Stuttgart Handelsregisternummer: HRB 202074 A. ALLGEMEINE ANGABEN Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zugrunde. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel unter Angabe der Abschreibungen in der Anlage 6.1.4/13 dargestellt. Dieser Anlagespiegel ist Bestandteil dieses Anhangs. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Die Gesellschaft esco Metallbausysteme GmbH hat am 22.11.2018 einen Asset Deal mit dem Unternehmen Stefan Buhr - Buhr-Automatic mit Wirkung zum 01.01.2019 abgeschlossen. Die Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt 10 Jahre. Sachanlagen Das Anlagevermögen wird gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine Fremdkapitalzinsen. Die Abschreibungsdauer bei Einrichtungen an Grundstücken beträgt zwischen 13 und 50 Jahren. Die Abschreibung bei technischen Anlagen und Maschinen beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Den Abschreibungen auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen im Wesentlichen Nutzungszeiten zwischen 3 und 14 Jahren zugrunde. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 werden im Jahr der Anschaffung aufwandswirksam erfasst. Im laufenden Geschäftsjahr angeschaffte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis zu € 1.000,00 werden als Sammelposten im Anlagevermögen aktiviert und planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen
Für esco Polska Sp. z o.o., PL-Warschau, lag ein Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 vor. Ausgewiesen ist das Eigenkapital mit Stand zum 31.12.2024 und das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024. Die angegebenen Werte sind für das Stammkapital zu historischen Kursen, für das Eigenkapital zum Stichtagskurs sowie das Jahresergebnis zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung lag für die esco Metallbausysteme Austria GmbH, Eugendorf/Österreich, ein Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 vor. Ausgewiesen sind das Eigenkapital zum 31.12.2024 und das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei Wertminderungen, die nach Ansicht der Geschäftsleitung dauerhaft sind, erfolgt ein verringerter Wertansatz. Der zugrunde zu legende Wert wird, sofern erforderlich, auf Basis von Impairmenttests (Werthaltigkeitstests) jährlich neu ermittelt und überprüft. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Das von esco genutzte ERP-System bewertet die Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren nach dem Verbrauchsfolgeverfahren FIFO. Abwertungen für Bestandsrisiken auf niedrigere beizulegende Werte wurden angemessen und in ausreichender Höhe vorgenommen. Die Ermittlung der Wertabschläge erfolgte wie im Vorjahr grundsätzlich anhand der Lagerreichweiten der einzelnen Artikel. Zusätzlich wurden für sich abzeichnende Bestandsrisiken bei kundenindividuell vorgehaltenen Waren Abwertungen in Höhe von T€ 104 (VJ T€ 397) gebildet. Konsignationsläger Es bestehen keine kundenspezifischen Konsignationsläger. Im Lieferantenbereich notwendige Beistellungen für die Bearbeitung unserer Handelswaren werden über im ERP-System geführte Konsignationsläger administriert. Der Wert für die in Konsignationslägern geführten Bestände belief sich zum Geschäftsjahresende auf T€ 121 (VJ T€ 38). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sind zu ihrem Nominalwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 29 (VJ T€ 171) vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 49 (VJ T€ 45) abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall-, Kredit- und Erlösminderungsrisiko Rechnung trägt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie in den Vorjahren, nicht. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Sind mit ihrem Nennwert angesetzt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 217 (VJ T€ 278) enthalten. Hierin sind Forderungen gegen Gesellschafter mit T€ 0 (VJ T€ 0) enthalten. Daneben sind Darlehen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (VJ T€ 5) enthalten. Forderungen mit einer vertraglichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie in den Vorjahren, nicht. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Bonusforderungen an Lieferanten und debitorische Kreditoren T€ 3.464 (VJ T€ 4.061) sowie das Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung T€ 101 (VJ T€ 100). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 101 (VJ T€ 100) enthalten. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Sind zum Nennwert angesetzt. AKTIVE RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sind zum Nennwert angesetzt. EIGENKAPITAL Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Den Pensionsrückstellungen liegt ein nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der projizierten Einmalbeitragsmethode bewertetes Gutachten der Willis Towers Watson GmbH zugrunde. Den Berechnungen liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Es wurde ein Rechnungszins von 1,90 %, eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 0,00%, da bezügeunabhängig, die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung von T€ 96,6, eine Anpassung der laufenden Renten von 2,5 % sowie eine Fluktuation von 5 % berücksichtigt. Als Verpflichtung wurde zum Jahresende der Rückstellungsbetrag mit den verrechenbaren Vermögenswerten aus bestehenden Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen (Rückdeckungsversicherungen) in Höhe von T€ 60 (VJ T€ 351) saldiert ausgewiesen. Analog der Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer zur Rechnungslegung von Altersversorgungsverpflichtungen (IDW RS HFA 30) ist das Vermögen mit den fortgeführten Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert entsprechen, ausgewiesen. Der zum Bilanzstichtag bestehende nicht saldierte Zeitwert der Verpflichtungen belief sich auf T€ 3.857 (VJ T€ 3.713). Zinsertrag aus Rückdeckungsversicherungen sind im Abschluss in Höhe von T€ 30 (VJ T€ 20) und Zinsaufwendungen für die Verpflichtungen in Höhe von T€ 66 (VJ T€ 68) enthalten. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag T€ -17 (VJ T€ 23). Eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB existiert somit nicht. Steuerrückstellungen Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags vom 27. Oktober 2017 werden Steuerrückstellungen, nur soweit sie auf die Ausgleichszahlung an außenstehende Gesellschafter entfallen, gebildet. In 2024 ergibt sich aufgrund der geleisteten Vorauszahlungen kein Rückstellungsbedarf. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sofern der voraussichtliche Zeitpunkt der Inanspruchnahme aus der Verpflichtung nach dem nächsten Geschäftsjahr liegt, wurden die Beträge entsprechend abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen T€ 1.275 (VJ T€ 1.426), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Instandhaltungen T€ 472 (VJ T€ 575) und Verpflichtungen für Gewährleistung T€ 2.239 (VJ T€ 1.878). Der für Altersteilzeitvereinbarungen ausgewiesene Rückstellungsbetrag in Höhe von T€ 61 (VJ T€ 32) ist um den in Rückdeckungsversicherungen ausgelagerten Aktivwert in Höhe von T€ 30 (VJ T€ 61) verringert. Der Aktivwert wurde zu fortgeführten Anschaffungskosten, die dem Zeitwert entsprechen, angesetzt. Da zu erwartende Tariferhöhungen und Beitragsänderungen bei der Sozialversicherung den Abzinsungseffekt bei der Altersteilzeitrückstellung kompensieren, wurden die Werte mit aktuellen Erfüllungsbeträgen dargestellt. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten der Verbindlichkeiten ist im Verbindlichkeitsspiegel als Anlage 6.1.4/15 dargestellt. Dieser Verbindlichkeitsspiegel ist Bestandteil dieses Anhangs. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 10.972 (VJ T€ 9.508) enthalten. Diese beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 6.440 (VJ T€ 6.560) sowie aus Darlehen in Höhe von T€ 4.696 (VJ T€ 3.294). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind, soweit die Voraussetzungen hierfür vorlagen, mit Forderungen gegen die entsprechenden verbundenen Unternehmen saldiert dargestellt. Bei folgenden verbundenen Unternehmen wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten saldiert dargestellt: Die Forderungen gegen die VBH Deutschland GmbH i.H.v. T€ 24 (VJ T€ 15) wurden mit Verbindlichkeiten über T€ 4 (VJ T€ 3) saldiert und als Forderung dargestellt. Bei der VBH Holding GmbH wurden Forderungen i.H.v. T€ 1 (VJ T€ 0) mit Verbindlichkeiten über T€ 68 (VJ T€ 10) saldiert und als Verbindlichkeit dargestellt. Forderungen gegen die esco Holding i.H.v. T€ 180 (VJ T€ 416) wurden mit der Verbindlichkeit über T€ 5.886 (VJ T€ 6.059) saldiert und als Verbindlichkeit dargestellt. Die Forderungen gegenüber der ATE Beteiligungsgesellschaft mbH i.H.v. T€ 0 (VJ T€ 2) wurden mit der Verbindlichkeit über T€ 570 (VJ T€ 573) saldiert und als Verbindlichkeit dargestellt. Die Forderung gegen die Ascalon Consulting GmbH i.H.v. T€ 1 (VJ T€ 0) wurde mit der Verbindlichkeit über T€ 3 (VJ T€ 15) saldiert und als Verbindlichkeit dargestellt. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren in Höhe von T€ 1.064 (VJ T€ 1.135) und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 154 (VJ T€ 190). Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten aus Rentenzahlungen in Höhe von T€ 216 (VJ T€ 419). Latente Steuern Latente Steuern wurden aufgrund des bestehenden steuerlichen Organkreises und des Gewinnabführungsvertrags mit der esco Holding GmbH (Organträgerin) nicht im Einzelabschluss gebucht, sondern werden, sofern erforderlich, im Abschluss der Organträgerin berücksichtigt. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum Durchschnittskurs aus Geld- und Briefkurs zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des § 256a HGB angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten:
Der Umsatz gliedert sich im Wesentlichen in die Bereiche Beschlag (65,0%), Mechatronik (31,8%) und Lüftungen (3,2%). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Versteuerung von Firmenfahrzeugen sowie Zuzahlungen zu Fahrzeugausstattungen in Höhe von T€ 474 (VJ T€ 438) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 799 (VJ T€ 282). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 624 (VJ T€ 272). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von T€ 3.110 (VJ T€ 3.015), Vertriebs- und Werbeaufwendungen in Höhe von T€ 2.880 (VJ T€ 3.043) und sonstige Aufwendungen in Höhe von T€ 3.204 (VJ T€ 3.791). Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 95 (VJ T€ 58) enthalten, diese betreffen im Wesentlichen Forderungsverluste. Die sonstigen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Leasingverträgen inkl. Wartungskosten und sonstigen Gebühren in Höhe von T€ 1.013 (VJ T€ 835), Personalnebenkosten in Höhe von T€ 688 (VJ T€ 1.035), Instandhaltungskosten für Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeuge und Maschinen in Höhe von T€ 433 (VJ T€ 946), Aufwendungen für Treibstoffe in Höhe von T€ 388 (VJ T€ 381), Kosten für Reinigung und Müllabfuhr in Höhe von T€ 215 (VJ T€ 206), Aufwendungen für Mieten, Pachten und Nebenkosten in Höhe von T€ 202 (VJ T€ 133), Werkzeugkosten in Höhe von T€ 132 (VJ T€ 131) sowie Kosten für Energiebezüge (Strom/Gas/Wasser) in Höhe von T€ 122 (VJ T€ 119). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten betrifft im Wesentlichen Ertragsteuern für die Ausgleichszahlung an außenstehende Gesellschafter. D. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen sind in Höhe der in Anspruch genommenen Beträge dargestellt bzw. entsprechen den Verpflichtungen zum Nominalwert. Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB
Die Bürgschaften in Höhe von T€ 425 (VJ T€ 485) resultieren aus Gewährleistungsbürgschaften für Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) in Höhe von T€ 390 (VJ T€ 472) und Bürgschaften für Mietkautionen in Höhe von T€ 35 (VJ T€ 13). Da esco bei Gewährleistungsbürgschaften für die Qualität der ausgeführten Werkverträge haftet und die Nacharbeiten (sofern erforderlich) in eigener Regie administriert, ist aus diesen Haftungsverhältnissen von keiner Inanspruchnahme auszugehen. Mietverpflichtungen erfüllt esco grundsätzlich vertragskonform, so dass auch hier keine Inanspruchnahme zu erwarten ist. Sonstige Sicherheiten:
Die Gesellschaft haftet am Bilanzstichtag gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten der Gesellschafter gegenüber Kreditinstituten. Gegenüber Kreditinstituten bestanden am Bilanzstichtag - bezogen auf alle einbezogenen Unternehmen - insgesamt Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 0 (VJ T€ 2.864), in Höhe von T€ 0 (VJ T€ 2.864) haftet die Gesellschaft für fremde Verbindlichkeiten. Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Gesellschaft schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.
Die Betriebsmittelkreditlinie ist durch die esco Metallbausysteme GmbH wie folgt besichert: - Abtretung aller gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegenüber sämtlichen Kunden mit den Anfangs- buchstaben A bis Z - Gesamtschuldnerische Mithaftung der esco Holding GmbH und ATE Beteiligungsgesellschaft mbH Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die ausgewiesenen Verpflichtungen resultieren aus bestehenden Vertragsverhältnissen und sind mit den Erfüllungsbeträgen bis zum Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeiten nicht abgezinst ausgewiesen. Sofern es sich um zeitlich unbefristete Verträge (z.B. Mietverträge) handelt, sind die Verpflichtungsbeträge ab dem nächstmöglichen Kündigungstermin bis zu dem sich daraus ergebenden theoretischen Ende der Vertragslaufzeit angesetzt. Aufgrund der bestehenden Verträge ist mit einer vollständigen Inanspruchnahme der ausgewiesenen Beträge zu rechnen, wobei aus vorzeitigen Vertragsauflösungen evtl. abweichende Erfüllungsbeträge resultieren können.
Organe Geschäftsführung Herr Markus Peukert, Geschäftsführer, Markgröningen Gesamtbezüge der Organmitglieder Auf die Angabe der Bezüge der aktiven Geschäftsführer wird in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung sowie ihrer Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr 2024 T€ 213. Die für weitere Bezüge dieser Personengruppe gebildete Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2024 T€ 2.977. Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Bilanzgewinns Die Geschäftsführung schlägt vor, den zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Gewinnvortrag von T€ 140 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresüberschuss für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2024 bis 31.12.2024 vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 6.440 (VJ T€ 6.560) ist aufgrund des Gewinnabführungsvertrags vom 27.10.2017 an die Gesellschafterin, esco Holding GmbH in Ditzingen, abzuführen. Von diesem Betrag ist eine Ausgleichszahlung in Höhe von T€ 570 (VJ T€ 570) an die ATE Beteiligungsgesellschaft mbH, Ditzingen, zu leisten. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der esco Holding GmbH, Ditzingen. Die Gesellschaft wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den befreienden Konzernabschluss der Ascalon Consulting GmbH, Wien, welche den Konzern für den größten Kreis der Unternehmen aufstellt, zum 31.12.2024 einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Firmenbuchgericht Wien (Österreich) erhältlich. Angabe zu Abschlussprüferhonoraren Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 44 (VJ T€ 52). Dies betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Hinsichtlich der Auswirkungen auf die aktuelle Wirtschaftslage und auf die Gesellschaft bzgl. dem Ukraine-Konflikt wird auf den Lagebericht verwiesen.
Ditzingen, den 26. März 2025 esco Metallbausysteme GmbH, Ditzingen gez. Markus Peukert, Geschäftsführer
VERBINDLICHKEITEN 31.12.2024
VERBINDLICHKEITEN 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die esco Metallbausysteme GmbH, Ditzingen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der esco Metallbausysteme GmbH, Ditzingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der esco Metallbausysteme GmbH, Ditzingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 26. März 2025 Rödl
& Partner GmbH
gez. Morgenroth, Wirtschaftsprüfer gez. Wagner, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 erfolgte am 14. Mai 2025. |
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esco Metallbausysteme GmbH GmbH
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Dieselstr. 2
71254 Ditzingen - Commercial register
- HRB 202074, Stuttgart
- Registration date
- June 28, 1965
- Industry
-
Großhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Herstellung von Ausbauelementen aus Metall - Purpose
- Handel mit Beschlägen aller Art, insbesondere mit Metallbaubeschlägen, sowie Eisenwaren, Werkzeugen, Maschinen und Stahlsystemteilen für Türen, Fenster und Fassaden sowie die Entwicklung von Systemlösungen im Beschläge- und Fassadenbereich.
Financials
Balance sheet
2025- Current Assets 81,4 % 23,82 Mio
- Fixed Assets 18,3 % 5,37 Mio
- Prepaid Expenses 0,2 % 66,5 k
- Liabilities 59,7 % 17,45 Mio
- Provisions 24,8 % 7,26 Mio
- Equity 15,5 % 4,54 Mio
Balance sheet data available for 8 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Result after taxes 33,6 % 5,59 Mio
- Gewinnabführung aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags (Organschaft) 33,5 % 5,57 Mio
- Operating result 32,2 % 5,36 Mio
- Income and profit taxes 0,7 % 109,7 k
- Other taxes 0,1 % 16,2 k
- Annual net profit/loss 0,0 % 0
- Finanz- und Beteiligungsergebnis 100,0 % 337,8 k
P&L data available for 8 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Markus Peukert
since 2022 Managing Director
-
Frank Joachim Ernst Schüle
since 2025 Procura
-
Kerstin Griebek-Gänßle
since 2025 Procura
-
Oliver Maisch
since 2017 Procura
Ownership & holdings
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
J****** A*****
15.3 %
History
- 2025
-
09.07.
Member entryFrank Joachim Ernst Schüle · Procura
-
09.07.
Exit of positionGabriele Theresia, geb. Kessler Zannini · Procura
-
09.07.
Exit of positionKlaus Schmitz · Procura
-
09.07.
Member entryKerstin Griebek-Gänßle · Procura
-
09.07.
Exit of positionDevrim Gürtuna · Procura
- 2023
-
11.01.
Exit of positionM****** S****** · Managing Director
-
11.01.
Exit of positionU** S****** · Managing Director
- 2022
-
07.07.
Correction of personal dataU** S****** · Managing Director
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
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