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Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH GmbH

FrechenHeinsberg, Deutschland ·HRB 67565 Köln ·iwsm.de
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Alfred-Nobel-Straße 1
50226 Frechen
Commercial register
HRB 67565, Köln
Registration date
May 14, 1997
Industry
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Purpose
der Betrieb von Industrie- und Werkschutz sowie alle artverwandten Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind.

Financials

Employees 2024
243
Total assets 2024
4,85 Mio. €
Net income 2024
509.424 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 4,85 Mio
  • Current Assets 96,6 % 4,68 Mio
  • Fixed Assets 3,3 % 160,8 k
  • Prepaid Expenses 0,1 % 6,4 k
Liabilities and Equity 4,85 Mio
  • Liabilities 75,6 % 3,67 Mio
  • Equity 20,7 % 1,01 Mio
  • Provisions 3,7 % 177,6 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 26,42 Mio
  • Gross profit 45,3 % 11,97 Mio
  • Personnel expenses 36,6 % 9,68 Mio
  • Other operating expenses 5,2 % 1,37 Mio
  • Balance sheet profit/loss 3,7 % 980,4 k
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2,5 % 651,0 k
  • Result after taxes 1,9 % 509,4 k
  • Annual net profit/loss 1,9 % 509,4 k
  • Income and profit taxes 0,9 % 250,7 k
  • Ausschüttung 0,7 % 180,0 k
  • Interest and similar expenses 0,7 % 172,6 k
  • Other interest and similar income 0,3 % 85,2 k
  • Depreciation 0,2 % 65,1 k
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P&L data available for 5 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Andreas Schindler since 2025 Managing Director
4 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

1 hold ≥ 25%
25.1 % identified 74.9 % unidentified
1 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2025
  2. 23.06.
    Exit of position
    Oliver Peter Reisinger · Managing Director
  3. 10.06.
    Exit of position
    Arne Bruhn · Managing Director
  4. 07.03.
    Member entry
    Andreas Schindler · Managing Director
  5. 2023
  6. 18.09.
    Member entry
    O***** R****** · Managing Director
  7. 2018
  8. 03.09.
    Exit of position
    A*** B**** · Procura
  9. 03.09.
    Exit of position
    M****** M**** · Managing Director
  10. 03.09.
    Member entry
    A*** B**** · Managing Director
  11. 2015
  12. 08.12.
    Member entry
    A*** B**** · Procura
11 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2023

Published September 19, 2024 · Source: Bundesanzeiger

Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

IWSM Industrie- und Werkschutz Mundt, Alfred-Nobel-Str. 1-3, 50226 Frechen

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH wurde am 14. März 1997 gegründet und hat ihren Sitz in Frechen. Der Standort Frechen ist durch die lokale Industrie sowie der Nähe zu den Großstädten Köln, Bonn und Aachen, aber auch zu kleineren Städten wie Hürth, Düren oder Euskirchen besonders attraktiv - auch aufgrund der in der Region befindlichen Tagebaue, wie zum Beispiel Garzweiler und Hambach.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH liegt bei Sicherheitsleistungen. Hierzu zählen unter anderem der Industrieschutz, Werkschutz und Objektschutz sowie fundierte Sicherheitsberatung.

Die notwendigen Einsatzfaktoren sind insbesondere angestelltes geschultes Sicherheitspersonal sowie Subunternehmer. Die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH steht für eine uneingeschränkte Kundenorientierung, Fachpersonal auf höchstem Niveau und Kontinuität in der Geschäftsführung, aber vor allem für Sicherheitsleistungen. Die Strategie der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH bezieht sich auf:

- Ausbau der Marktanteile

- separierte Geschäftsbereiche

- leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft & der Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusst auch den Bereich des Werkschutzes. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Wirtschaft eine solide Entwicklung mit einem moderaten Wachstum. Die positiven Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt, die Beschäftigungszahlen und das Verbrauchervertrauen deuten darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Lage weiterhin stabilisiert. Wir gehen davon aus, dass diese positive Entwicklung auch in den kommenden Jahren anhalten wird und somit ein günstiges Umfeld für die Geschäftstätigkeit der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH darstellt.

Die Nachfrage nach professionellen Sicherheitsdienstleistungen ist aufgrund der Zunahme von Sicherheitsbedrohungen, einer wachsenden Sensibilisierung für Sicherheit sowie stetig steigenden behördlichen Anordnungen bei Veranstaltungen in der Werkschutzbranche im Gegensatz zum Vorjahr gestiegen. Allerdings ist die zusätzliche Nachfrage von Sicherheits dienstleistungen im Tagebau aufgrund des bevorstehenden Kohleausstiegs 2030 zurückgegangen.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Jahresergebnis. Hierzu wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf sowie der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen.

Im Lagebericht für das Kalenderjahr 2022 sind wir von einer positiven Entwicklung des Umsatzes im mittleren zweistelligen Prozentbereich, sowie von einer leichten Steigerung des Jahresergebnisses ausgegangen.

Diese Prognose konnte im Kalenderjahr 2023 aufgrund des Wegfalls der erwähnten zusätzlichen Sicherheitsleistungen nicht erreicht werden. Obwohl der Umsatz fast gleich gehalten werden konnte, war das Jahresergebnis im abgelaufenen Wirtschaftsjahr doch rückläufig.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Das Jahr 2023 verlief für die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH dennoch erfolgreich. Das Ergebnis des Berichtsjahres war gegenüber dem Vorjahr rückläufig.

Die Umsatzerlöse des Wirtschaftsjahres 2023 beliefen sich auf rd. TEUR 28.905. Im Vergleich zur Vorjahresperiode (TEUR 28.891) ergibt sich eine Umsatzsteigerung i. H. v. 0,05 %. Trotz der steigenden Wettbewerbssituation in der Branche konnte ein Überschuss in Höhe von TEUR 1.110 (Vorjahr: TEUR 1.464) erzielt werden.

2. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt zufriedenstellend, entwickelt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen leicht von TEUR 28.890 auf TEUR 28.905. Ein wesentlicher Teil der Umsatzerlöse wird mit zwei Großkunden erzielt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.782 (i. V. TEUR 2.319) erzielt.

Finanzlage

Die zur Finanzierung der Gesellschaft erforderlichen Mittel erwirtschaftet die Gesellschaft überwiegend aus ihrer laufenden Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr sämtliche finanziellen Verpflichtungen erfüllen und es wird damit gerechnet, auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit zu erfüllen. Der Gesellschaft stehen zur Sicherung der Liquidität im ausreichendem Umfang Kontokorrentlinien zur Verfügung. Offene und nicht beanspruchte Kreditlinien mussten nicht beansprucht werden.

Der Bestand an flüssigen Mitteln umfasst EUR 598. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 1.613 enthalten.

Zur Sicherung und Optimierung der Liquidität wird für die Forderung eines Großkunden Factoring genutzt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.225. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 6.726) um 37,18 % verringert.

Die Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 2.289 (Vorjahr TEUR 2.057), Forderungen an die Factoringgesellschaft in Höhe von TEUR 864 (Vorjahr TEUR 3.509)sowie Forderungen gegenüber der sdm SE in Höhe von TEUR 506 (Vorjahr TEUR 0), die aus einem Darlehen an ein verbundenes Unternehmen, die SDM SE, resultieren.

Demgegenüber stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung i. H. v. TEUR 867 (Vorjahr TEUR 3.491), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.613(Vorjahr TEUR 0), sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 741 (Vorjahr TEUR 1.777)

Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 327 (Vorjahr TEUR 237), Die Eigenkapitalquote belief sich im Kalenderjahr 2023 auf rd. 16,01 % (i. V. 27,08 %). Die Eigenkapitalquote ist gesunken.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Vor dem Hintergrund der dargestellten Entwicklung der VFE-Lage beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung der Gesellschaft insgesamt als zufriedenstellend.

3. Prognosebericht

Analyse und Erläuterung der Risiken

Die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH legt großen Wert auf ein effektives Risikomanagement, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren. Das Unternehmen hat ein umfassendes Risikomanagementsystem etabliert, das regelmäßige Risikoanalysen und -bewertungen beinhaltet. Es werden Risiken in verschiedenen Bereichen wie operativen, personellen und strategischen Risiken identifiziert und bewertet. Auf Basis dieser Analysen werden geeignete Maßnahmen entwickelt und implementiert, um Risiken zu minimieren oder zu kontrollieren. Zudem werden interne Kontrollen und Überwachungsmechanismen eingesetzt, um die Einhaltung von Richtlinien und Vorgaben zu gewährleisten. Durch diese systematische Herangehensweise kann die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH Risiken proaktiv managen und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens stärken.

Die Risiken werden insgesamt gering eingeschätzt.

4. Risikobericht

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Das Kontroll- und Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäfts-, Planungs-, Rechnungslegungs- und Kontrollprozesse. Das Kontroll- und Risikomanagement basiert auf der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung.

Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems

Die wesentlichen Merkmale des bestehenden Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems können wie folgt beschrieben werden:

Es gibt bei der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. Die im Bereich der Rechnungslegung eingesetzten EDV-Systeme sind durch entsprechende Sicherheitseinrichtungen gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Erhaltene oder weitergegebene Buchhaltungsdaten werden laufend auf Vollständigkeit und Richtigkeit über prüft. Durch die eingesetzte Software finden programmierte Plausibilitätsprüfungen statt. Ein adäquates Richtlinienwesen ist eingerichtet und wird laufend aktualisiert. Rechnungslegungsrelevante Prozesse werden regelmäßig durch die interne Revision überprüft.

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. So werden zum Beispiel in regelmäßigen Abständen Auskünfte über Geschäftspartner in öffentlich zugänglichen Publikationsplattformen, wie dem Bundesanzeiger, eingeholt.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass die aufgeführten Einzelrisiken in den kommenden Jahren niedrig einzuschätzen sind.

Preisänderungsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Dies bezieht sich grundsätzlich auf steigende Preise durch z. B. übermäßige Inflation, Verknappung bestimmter Güter und Dienstleistungen bzw. höhere Nachfrage etc. Auch Preise im Zusammenhang mit Kunden können bei Ausschreibungen, z. B. aufgrund der Konkurrenzsituation, variieren.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Es besteht ein operatives Risiko, da ein wesentlicher Teil der Umsatzerlöse mit zwei Groß- kunden erzielt wird. Die für die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH wesentlichen ge samtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Personalrisiken

Die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele, wie zum Beispiel dem Ausbau der Marktanteile, auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass es immer schwieriger wird, geeignetes Fachpersonal einzustellen. Durch gezielte Aus- und Weiterbildung wird die Möglichkeit geschaffen, geeignetes Personal zu geeignetem Fachpersonal zu entwickeln.

Bestand gefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

Analyse und Erläuterung der Chancen

Die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH sieht in den kommenden Geschäftsjahren erhebliches Marktpotenzial im Bereich des Werkschutzes. Die steigende Nachfrage nach Sicherheitslösungen in der Industrie und die zunehmende Bedeutung von Sicherheit und steigender behördlicher Anordnungen auf Veranstaltungen bieten vielversprechende Chancen für das Unternehmen. Es besteht die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen weiter auszubauen. Die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH plant, ihr Leistungsangebot zu erweitern, um den sich ändernden Anforderungen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Dazu gehören beispielsweise Beratungsleistungen zur Sicherheitsoptimierung und die Integration von modernen Zutrittskontrollsystemen. Durch die Diversifizierung des Leistungsportfolios kann das Unternehmen zusätzliche Umsatzquellen erschließen.

Auch wenn sich diese Chancen nicht ergeben, ist durch das aktuelle Geschäftsfeld der Gesellschaft davon auszugehen, dass die positive Entwicklung des Unternehmens unverändert fortbesteht.

Prognose

Vor dem Hintergrund der dargestellten Chancen und Risiken erwartet die Gesellschaft insgesamt im kommenden Geschäftsjahr einen Anstieg der Umsatzerlöse im unteren zweistelligen Prozentbereich und eine leichte Steigerung des Jahresergebnisses.

Dank an die Mitarbeiter und Kunden

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großem Engagement eingesetzt haben. Wir danken auch unseren Geschäftspartnern für das erneut entgegengebrachte Vertrauen.

 

Frechen, 15. Mai 2024

Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH

Geschäftsführung

Arne Bruhn

Oliver Peter Reisinger

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 221.893,00 254.078,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.804,00 94.452,00
II. Sachanlagen 147.088,00 159.625,00
1. technische Anlagen und Maschinen 2.468,00 2.879,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 144.620,00 156.746,00
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
1. Beteiligungen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 3.996.374,39 6.466.899,19
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.995.776,76 5.877.796,76
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 506.652,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 506.652,36
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.489.124,40 5.877.796,76
II. Wertpapiere 0,00 468.423,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 597,63 120.678,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.383,37 5.533,65
Aktiva 4.224.650,76 6.726.510,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 676.565,10 1.821.271,89
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Bilanzgewinn 650.965,10 1.795.671,89
davon Gewinnvortrag 1.795.671,89 331.937,47
B. Rückstellungen 326.876,00 236.600,00
C. Verbindlichkeiten 3.221.209,66 4.668.638,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.613.265,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.613.265,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.607.944,57 4.668.638,95
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.607.944,57 4.659.209,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.429,16
Passiva 4.224.650,76 6.726.510,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.259.735,95 14.828.147,46
2. Personalaufwand 10.615.264,65 9.807.651,40
a) Löhne und Gehälter 8.749.678,98 8.026.931,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.865.585,67 1.780.720,34
davon für Altersversorgung 78.368,58 78.529,57
3. Abschreibungen 80.451,56 82.631,49
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 80.451,56 82.631,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.713.545,90 2.501.783,10
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 312,26 4.886,99
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.124,26 322,50
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 75.328,91 121.482,93
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 185.388,86 76.039,59
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 487.100,36 780.034,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.110.092,23 1.463.734,44
11. sonstige Steuern -0,22 0,02
12. Jahresüberschuss 1.110.092,45 1.463.734,42
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.795.671,89 331.937,47
14. Ausschüttung 2.254.799,24
15. Bilanzgewinn 650.965,10 1.795.671,89

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

IWSM Industrie- und Werkschutz Mundt, Alfred-Nobel-Str. 1-3, 50226 Frechen

A. Allgemeine Angaben

Geschäftszweck der am 14. März 1997 gegründeten Gesellschaft ist der Betrieb von Industrie und Werkschutz sowie aller artverwandten Geschäfte, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Köln im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 67565 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes.

Im Einzelnen werden folgende Grundsätze angewandt:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgen über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren, die planmäßigen Abschreibungen der Sachanlagen über Nutzungsdauern zwischen 3 und 10 Jahren.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungswert über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der Ansatz der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Als Eigenkapital der Gesellschaft wird das Festkapital zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt

Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen werden in 2023 in Höhe von TEUR 13.840 Leistungen ausgewiesen die den Einsatz von Subunternehmern betreffen. Im Vorjahr wurden diese Leistungen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresbetrag angepasst und es wurden entsprechend TEUR 14.344 von den sonsigen betrieblichen Aufwendungen für bezogene Lestungen umgegliedert.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.131 (Vorjahr TEUR 5.542)). Diese enthalten Forderungen an die Factoringgesellschaft in Höhe von TEUR 864 (Vorjahr TEUR 3.509). Weiterhin bestehen Forderungen gegenüber der sdm SE in Höhe von TEUR 506(Vorjahr 0), die aus einem Darlehen an ein verbundenes Unternehmen, die SDM SE, resultieren.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 677(Vorjahr TEUR 1.821)aufgrund des gegenüber dem Vorjahr deutlich geringeren Bilanzgewins(2023: TEUR 651, Vorjahr TEUR 1.796)

Die Eigenkapitalquote belief sich im Kalenderjahr 2023 deshalb auf rund 16% (Vorjahr 27%).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Beträge für Urlaubsansprüche TEUR 204 (Vorjahr TEUR 200), Beträge für Personalkosten TEUR 88 (Vorjahr TEUR 0),sowie Abschluss und Prüfung TEUR 34 (Vorjahr TEUR 14).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 3.221 (Vorjahr TEUR 4.668), davon sind TEUR 1.613(Vorjahr 0) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und TEUR 867 Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 741(Vorjahr TEUR 1.778), diese haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Diese Aufwendungen beinhalten die von Dritten bezogenen Leistungen, ausschließlich die von Subunternehmern eingekauften Dienstleistungen. Wir verweisen hierzu auf die oben beschriebene Ausweisänderung im Vorjahr.

Sonstige Betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 2.714 (Vorjahr TEUR 2.502) beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen die mit dem Einsatz von Fahrzeugen verbundenen Kosten wie Treibstoff, Reparaturen und Fremdfahrzeugkosten in Höhe von ca. TEUR 1.400 (VorjahrTEUR 1.450), Kosten im Zusammenhang mit Factoring in Höhe von TEUR 193(Vorjahr TEUR 165), Reisekosten in Höhe von TEUR 265 (Vorjahr TEUR 158) sowie Kosten für Beratung, Buchhaltung und Jahresabschluss von insgesamt ca. TEUR 300 (Vorjahr TEUR 285).

Jahresüberschuss und Ausschüttung / Vorabausschüttungen

Zum 31.12.2022 betrug der Bilanzgewinn TEUR 1.795. Im Verlauf des Geschäftsjahr wurden Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2022 an die ehemaligen Inhaber in Höhe von TEUR 1.353 geleistet. Aufgrund des Gesellschafterbeschluss vom November 2023 wurden zudem Vorabausschüttungen in Höhe von TEUR 902 an die Gesellschafter geleistet, die als Gewinnausschüttung aus dem Jahresüberschuss genehmigt werden sollen.

Es ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von Euro 650.965,10.

D. Sonstige Angaben

Personal

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 255 Mitarbeiter beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus laufenden KFZ-Leasingverträgen i. H. v. TEUR 191. Davon entfallen TEUR 36 auf eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 155 auf eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

Außerdem bestehen zum Stichtag finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Geschäftsräume in Frechen und Würselen i. H. v. monatlich rd. TEUR 3,8, welche jederzeit zum Jahresende gekündigt werden können.

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft der Gesellschaft in Höhe von TEUR 4.111 im Rahmen eines von der dm SE aufgenommenen Darlehens zur Finanzierung der Übernahme der Industie und Werkschutz Mundt GmbH.

Konzernverhältnisse

Die sdm SE bildet den kleinsen Kreis der Unternehmen für den ein Konzernabschluss aufzustellen ist. Den größten Kreis der Unternehmen für den ein Konzernabschluss aufzustellen ist, bildet die Renegat GmbH, Holzkirchen. Beide Unternehmen sind aufgrund ihrer Größe nach § 293 HGB nicht verpflichtet einen Konzernabschluss zu erstellen.

Geschäftsführung

Herr Arne Bruhn, Frechen

Herr Oliver Peter Reisinger, Holzkirchen (ab 12. Mai 2023)

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden aus dem voraussichtlichen Jahresüberschuss in Höhe von 1.110.092.23 Vorabausschüttungen auf den voraussichtlichen Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 901.644,67 geleistet. Die Geschäftsführung schlägt vor, diese Vorabausschüttung als Ausschüttung vom Jahresüberschuss zu genehmigen.

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Frechen, 15. Mai 2024

Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH

Geschäftsführung

Arne Bruhn

Oliver Peter Reisinger

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH, Frechen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Industrie- und Werkschutz Mundt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 16. Mai 2024

KKM GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Kleemann, Wirtschaftsprüfer

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