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Deutsche Prüfservice GmbH GmbH

ErkrathErkrath, Deutschland ·HRB 76133 Düsseldorf ·deutsche-pruefservice.de
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Niermannsweg 11
40699 Erkrath
Commercial register
HRB 76133, Düsseldorf
Registration date
April 29, 2015
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Prüfmaschinen
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Purpose
Die Beratung hinsichtlich von Arbeitssicherheit und die Erbringung von Prüfdienstleistungen, insbesondere technischer und elektrischer Art sowie die Abnahme und Errichtung von Anlagen.

Financials

Employees 2024
459
Total assets 2024
8,84 Mio. €
Net income 2024
327.977 €
9 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 8,84 Mio
  • Current Assets 50,8 % 4,49 Mio
  • Deferred Tax Assets 31,5 % 2,79 Mio
  • Fixed Assets 15,6 % 1,38 Mio
  • Prepaid Expenses 2,1 % 181,9 k
Liabilities and Equity 8,84 Mio
  • Liabilities 76,8 % 6,80 Mio
  • Provisions 19,1 % 1,69 Mio
  • Equity 4,1 % 361,5 k
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Balance sheet data available for 9 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 91,68 Mio
  • Gross profit 49,8 % 45,67 Mio
  • Personnel expenses 33,3 % 30,53 Mio
  • Other operating expenses 14,5 % 13,28 Mio
  • Interest and similar expenses 0,8 % 714,4 k
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,8 % 699,8 k
  • Result after taxes 0,4 % 335,4 k
  • Annual net profit/loss 0,4 % 328,0 k
  • Income and profit taxes 0,1 % 112,8 k
  • Other taxes 0,0 % 7,4 k
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P&L data available for 4 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Felix Dr. Wagemann since 2022 Managing Director
5 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Top 3 hold 68.8 %
  • Dawn HoldCo GmbH DEU Amtsgericht Iserlohn, HRB 8783 43.5 % 27k €
  • C****** P****** 15.6 % 10k €
  • D*** M***** 9.7 % 6k €
9 more shareholders · viewable with an API key Get API key →

Ultimate beneficial owners (UBOs)

66.4 % identified 33.6 % unidentified
  • C****** P****** 15.6 %
  • D*** M***** 9.7 %
11 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

Holds shares in

History

  1. 2026
  2. 20.03.
    Exit of position
    Christoph Ulrich Püttmann · Managing Director
  3. 2023
  4. 07.02.
    Exit of position
    S****** S*** · Procura
  5. 2022
  6. 18.03.
    Member entry
    Felix Dr. Wagemann · Managing Director
  7. 07.03.
    Exit of position
    M****** W****** · Managing Director
  8. 2020
  9. 14.01.
    Member entry
    M****** W****** · Managing Director
  10. 2019
  11. 06.02.
    Change of capital
    Deutsche Prüfservice GmbH
  12. 2018
  13. 26.07.
    Change of capital
    Deutsche Prüfservice GmbH
  14. 26.07.
    Exit of position
    F***** K***** · Managing Director
22 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2023

Published April 28, 2025 · Source: Bundesanzeiger

Deutsche Prüfservice GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Deutsche Prüfservice GmbH (folgend "DPS") mit Sitz in Erkrath in Nordrhein-Westfalen wurde 2015 gegründet und hatte am 31. Dezember 2023 insgesamt 426 Mitarbeiter.

Das Kerngeschäft der DPS sind die Beratung und Dienstleistung im Arbeitsschutz sowie die Prüfung von elektrischen Anlagen und Betriebsmittel nach DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung). Besonders mit Beratungsleistungen und mit den daran anschließenden Services werden die Betriebe der deutschen Wirtschaft bei veränderten Rahmenbedingungen und verstärkten Regulierungen unterstützt. Dabei werden auch die Durchführung von Elektroprüfungen (DGUV 3+4) übernommen.

Die DPS bietet seinen Kunden ein maßgeschneidertes Prüfungskonzept nach den gültigen Gesetzen und DIN-VDE Normen (Deutsches Institut für Normung - Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik).

Unterstützend für das Kerngeschäft betreibt die DPS Entwicklungstätigkeiten, sowohl inhouse (Projekt "Horizon") als auch zusammen mit ihren Entwicklungspartnern , die einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Digitalisierung der eigenen Prüfprozesse, -Infrastruktur und der Dokumentation der Prüfleistungen dienen. Darüber stellt die DPS sicher, auch langfristig für ihre Kunden Wert zu schaffen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft im Geschäftsjahr 2023

Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach CoVid geriet 2023 ins Stocken. Zum ersten Mal in den letzten zehn Jahren - mit Ausnahme des Jahres 2020 - sank das preisbereinigte BIP (um 0,3%). Unter dem Druck von globalen Krisen, hohen Preisen (Rohstoff und Energie) und Finanzierungskosten litt vor allem das produzierende Gewerbe, während in den meisten Dienstleistungsbranchen die Wirtschaftsleistung ganz leicht stieg. Gleichzeitig zeigte sich der Arbeitsmarkt robust und die Zahl der Erwerbstätigen stieg zum Vorjahr um 0,7% auf einen neuen Höchststand. Allgemein blieb die gesamtwirtschaftliche Lage in 2023 weiterhin wie auch in den Vorjahren von hohen Unsicherheiten geprägt.

2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 wurden die Quarantäneregeln der CoVid-Pandemie beendet, sodass die Prüfbranche im Jahr 2023 nicht mehr von diesbezüglichen Einschränkungen betroffen war. Gleichzeitig trafen die negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, vor allem das produzierende Gewerbe und damit eine der wichtigsten Branchen für Prüfdienstleister.

Für die Prüfbranche ergaben diese Effekte dennoch in Summe einen weiterhin positiven Gesamttrend. Wie auch in den Vorjahren konnten insbesondere überregional tätige Dienstleister anhaltendes Wachstum verzeichnen. Einerseits liegt das an der immer noch steigenden Aufmerksamkeit der Firmen und Betriebe in Bezug auf das Thema "(elektrische) Betriebssicherheit". Zum anderen hält der Trend der steigenden Zentralisierung von Vergabevolumina für Prüfaufträge, verbunden mit dem wachsenden Erfordernis der Professionalisierung und Vereinheitlichung der Leistungen durch deutschlandweit tätige Anbieter, weiter an.

3. Entwicklung der DPS im Geschäftsjahr 2023

Wie auch die gesamte Prüfbranche profitierte die DPS im Geschäftsjahr 2023 durch die geschilderten gesamtwirtschaftlichen Trends - nicht zuletzt aber auch durch die im Jahr 2022 eingeleiteten internen Initiativen, deren Maßnahmen im Laufe des Jahres auf breiter Basis ihre Wirkung entfalten. Diese Initiativen fokussieren u.a. auf die Stärkung der Operational Excellence durch eine Vielzahl organisatorischer und technischer Maßnahmen, den Aufbau der Recruiting- Organisation für nachhaltiges Wachstum, die Einleitung von Maßnahmen zur Kostensenkung sowie ein Programm zur Wiederbelebung der durch die infolge CoVid umfassenden Kontaktbeschränkungen beeinträchtigten Firmenkultur.

Am deutlichsten zeigte sich dies in verbesserten Produktivitätskennzahlen der Service- Organisation. Der Anteil unproduktiver Arbeitszeit sank im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Dieser Effekt tritt besonders deutlich im Vergleich der beiden ersten Halbjahre 2022 und 2023 hervor - hier betrug er sogar 12 Prozent. Gleichzeitig sank auch die Fluktuation aufgrund gestiegener Mitarbeiterzufriedenheit. Durch effizientere Planung, bessere Einsatzzeiten und leichteres Teambuilding konnte die ungewollte Mitarbeiterfluktuation im Vorjahresvergleich um 41% reduziert werden.

Gegenwirkende Effekte entstanden vor allem aufgrund hoher Energie- und Rohstoffpreise. Die daraus resultierenden gestiegenen Kraftstoff- und Übernachtungskosten lassen sich im Geschäftsmodell der DPS mit einem bundesweiten Einsatzgebiet grundsätzlich nicht vermeiden. Trotz aktiven Managements und Planungsoptimierungen sind die Reisekosten der Service- Organisation deshalb im Jahr 2023 überproportional gestiegen. Auch die grundsätzlich positive Entwicklung am Arbeitsmarkt zeigt sich in höheren Grenzkosten im Recruiting, das einer der größten Wachstumshebel der DPS bleibt.

Insgesamt konnte die DPS ihre Gesamtleistung im Jahr 2023 um 35% steigern. Dies ist auch auf konstant starke Vertriebsleistung durch aktives Management der Key Accounts und einen gleichzeitigen Ausbau des Flächenvertriebs zurückzuführen. Durch den Ausbau des Flächenvertriebs konnte die DPS ihre Kundenbasis deutlich verbreitern und so die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden deutlich reduzieren. Gleichzeitig konnten Preisanpassungen eingeführt und durchgesetzt werden, um den gestiegenen Kosten Rechnung zu tragen.

Als Resultat dieser Effekte konnte die DPS ihr Ergebnis deutlich steigern. Das Ergebnis für das Gesamtjahr lag bei T€302, einer Verbesserung ggü. Vorjahr um T€1.734. Die Entwicklung im Jahr 2023 sehen wir sehr positiv, müssen aber auch anerkennen, dass das Marktumfeld herausfordernd bleibt und noch nicht alle Potentiale realisiert werden konnten.

Mit dem Ergebnis zeigt sich die Geschäftsleitung insgesamt zufrieden.

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

- Finanzlage -

Die liquiden Mittel der Gesellschaft betrugen zum Bilanzstichtag T€55 (Vorjahr T€62). Über nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien hatte die DPS Zugriff auf weitere Liquidität in Höhe von T€1.414.

Im Nachgang der im Herbst 2022 beschlossenen Erweiterung der Gesellschafterdarlehen wurden im ersten Quartal zusätzliche Darlehen aufgenommen. Die Gesellschafterdarlehen betrugen zum Jahresende 2023 T€3.736 (Vorjahr T€3.500). Die Gesellschafterdarlehen laufen im ersten Halbjahr 2025 aus.

Die bis auf weiteres gewährte Kreditlinie gegenüber der Unicredit beläuft sich auf T€2.500 (inkl. einer Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von €200.000). Die Ausnutzung der Kreditlinie ging im Jahresverlauf kontinuierlich um insgesamt T€906 zurück und war zum 31.12.2023 nur mit T€886 ausgeschöpft. Die Kreditlinie läuft unbefristet.

Die Fähigkeit des Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war jederzeit gegeben.

- Vermögenslage -

Die Bilanzsumme stieg leicht um T€159. Im Wesentlichen ist die Veränderung die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€236 sowie die Reduzierung der aktiven latenten Steuern um T€83, und die Eliminierung des nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag zurückführen.

Den Entwicklungen auf der Aktivseite standen auf der Passivseite insbesondere die Reduzierung der Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute, die Erhöhung der Gesellschafterdarlehen (beides s.o.) sowie die Stärkung des Eigenkapitals gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beziehen sich auf eine Kreditlinie von bis zu T€2.500, deren Ausnutzung im Jahresverlauf um T€906 reduziert wurde (s.o.)

Durch das positive Jahresergebnis konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Vorjahres teilweise ausgeglichen werden.

Durch die positive Entwicklung im Eigenkapital und die weiteren EK-ähnlichen (mit Rangrücktritt versehenen) langfristigen Gesellschafterdarlehen ist die Finanzierung der Firma jederzeit gewährleistet. Die Gesellschafterdarlehen sind alle bereits über das Jahr 2024 hinaus verlängert und auch das grundsätzliche Risiko einer Kündigung der Kontokorrentlinie ist aufgrund der positiven Entwicklung als sehr gering einzuschätzen.

Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten stiegen die Steuerverbindlichkeiten um T€377 auf T€1.008.

Die Gesellschafterdarlehen wurden im Vergleich zum Vorjahr um T€236 auf nun T€3.736 erweitert.

- Ertragslage -

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Geschäftsjahr um T€10.255 auf T€38.815. Unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen wurde eine Gesamtleistung von T€40.529 (Vorjahr T€30.035; +35%) erzielt.

Der Personalaufwand ist um T€5.660 auf T€27.302 gestiegen und betrug 67,3% gemessen an der Gesamtleistung. Dies entspricht einer deutlichen Effizienzsteigerung zum Vorjahr, das bei 72,1% lag. Ausschlaggebend hierfür waren eine effizientere Planung, bessere Einsatzzeiten und verstärktes Teambuilding, wodurch die Mitarbeiterfluktuation im Vorjahresvergleich um 20% gesenkt werden konnte.

Im Berichtsjahr 2023 konnte die Anzahl der beschäftigten Personen ausgebaut werden und erhöhte sich von 388 im Vorjahr (2022) auf 426 Personen (Stand: 31.12.2023).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr T€11.663 (Vorjahr T€9.061). Im Wesentlichen wurden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch Fahrzeugkosten T€5.102 (Vorjahr T€3.983) und Werbe- und Reisekosten T€2.768 (Vorjahr T€1.829) veranlasst. Der Anstieg von Fahrzeugkosten sowie Werbe- und Reisekosten war neben dem Wachstum der Organisation im Wesentlichen auf gestiegene Kraftstoff- und Übernachtungskosten zurückzuführen.

Das Jahresergebnis betrug im Geschäftsjahr T€302 und lag damit um T€1.734 über dem Vorjahreswert.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren lag unser Fokus auf der Umsatzentwicklung, dem Betriebsergebnis (EBITDA) und dem Jahresergebnis. Mit T€38.815 (Vorjahr T€28.560) konnten die Umsatzerlöse durch den Ausbau unserer bereits starken Beziehungen mit unseren Stamm- und Rahmenvertragskunden bei gleichzeitiger Generierung von Neukundengeschäft weiter gesteigert werden. Das Betriebsergebnis (EBITDA) stieg auf T€2.179 (Vorjahr T€230) und das Jahresergebnis auf T€302 (Vorjahr T€-1.433). Damit setztdie DPS ihren Wachstumspfad weiter fort und hat im Jahr 2023 die Erwartungen vollständig erfüllt.

Gegenüber Vorjahr konnte die DPS das Umsatzwachstum fortsetzen (+34%) und dabei auch von den bereits oben genannten Effekten profitieren - primär durch Verbesserungen von Auslastung, Mitarbeiterentwicklung und Preissetzung.

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung basierten auf einem nachhaltigen Wachstum mit kontinuierlicher Ergebnisverbesserung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen, die nicht über das Factoring abgebildet werden, innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

C. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Im Jahr 2023 konzentrierte sich die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in den bisherigen Kernbereichen. Ziel ist die Entwicklung einer automatisierten Umgebung zur verbesserten Leistungserbringung und -erfassung der derzeitigen Kernleistung rund um DGUV V3 Prüfungen.

Insgesamt entstanden im vergangenen Jahr Entwicklungskosten von T€146. Der Haupttreiber aller Entwicklungen sind drei Mitarbeiter des Teams IT, Data & Business Intelligence. Bei einzelnen Projekten werden zudem Wissensträger aus der Organisation oder externe Dienstleister hinzugezogen.

D. Ausblick

1. Entwicklung der Gesellschaft/Prognosebericht

2023 ist das erste vollständige Jahr nach Aufhebung der durch die Pandemie verursachten Beschränkungen. Durch den Wegfall der damit verbundenen negativen gesamtwirtschaftlichen Effekte zeigen sich branchenübergreifend Aufholeffekte. In Folge des anhaltenden Kriegs in der Ukraine, globaler Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie sowie eines steigenden Zinsniveaus zeigte die deutsche Wirtschaft insgesamt allerdings einen leichten Rückgang und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank zum Vorjahr preisbereinigt um 0,8%.

Um langfristig kompetitiv zu bleiben, entwickelt die DPS ihre Prüfdienstleistungen sowie die damit verbundenen Prozesse kontinuierlich weiter und intensiviert insbesondere die Digitalisierung der Prüfprozesse (durch extern und intern entwickelte Cloud-basierte Lösungen). Nach Erstellung des DPS Produktkatalogs im zweiten Halbjahr 2022 wurde auch in 2023 viel Wert auf Standardisierung gelegt. Gleichzeitig arbeiten wir daran, den Produktkatalog gezielt um weitere Produkte bzw. Dienstleistungen zu erweitern; beispielhaft ist hier die Erschließung des eMobilitäts-Marktes für die nahe Zukunft geplant.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir weiterhin stetig unser Leistungsportfolio und darüber unsere Kundenbasis weiterentwickeln und ausbauen werden. Mit einem Fokus auf Profitabilität werden wir vor allem die Grenzkosten im Recruiting und Vertrieb optimieren. Wir rechnen in 2024 weiterhin mit Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich, das allerdings aufgrund des Wegfalls der CoVid-Aufhol-Effekte etwas moderater ausfallen könnte als im Vorjahr. Bereits in der Vergangenheit hat die DPS bewiesen, dass sie in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld weit überdurchschnittlich wachsen kann. Zumal auch diese Entwicklung ein Treiber für Dienstleister wie DPS sein kann, die ihren Kunden helfen Kosteneffizienzen zu realisieren. Auf Basis weiterer Kosten- und Prozessverbesserungen wird für das Jahr 2024 wieder eine deutliche Steigerung des EBITDA und Jahresergebnis erwartet, bei denen sich aufgrund steigender Effizienz eine überproportionale Entwicklung vorzeichnen lässt.

Aufbauend auf der Vorjahresentwicklung soll auch die Entwicklung im Jahr 2024 dazu führen, dass die Eigenkapitallage sich weiter stärkt und die Firma ein deutlich positives Ergebnis erarbeitet.

2. Chancen und Risikobericht

Es besteht ein Risiko, dass die gesamtwirtschaftlichen Trends mittelfristig auch die Prüfbranche beeinträchtigen können. So ist nicht auszuschließen, dass bei einer Rezession der Preiswettbewerb infolge eines allgemeinen Kostendrucks in der Prüfbranche steigen wird oder dass Standortschließungen/-verlagerungen durch Kunden erfolgen. Kurzfristig sehen wir allerdings wie bereits geschildert eine anhaltend positive Gesamtentwicklung für die Prüfbranche. Um dem Risiko mittelfristig entgegenzuwirken, arbeitet die DPS wie oben bereits geschildert an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, Standardisierung und Digitalisierung seiner (Prüf-)Prozesse sowie dem gezielten Ausbau des Produktportfolios.

Die DPS ist auf die kontinuierliche Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern angewiesen und dies kann für die weitere Entwicklung ebenfalls ein Risiko darstellen. Um diesem zu begegnen, verfolgt die DPS eine Multi-Channel Recruiting-Strategie. Neben klassischen Kanälen wie Jobbörsen nutzt die DPS innovative Kanäle wie facebook, Instagram und andere auf Elektriker spezialisierte Netzwerke und hat ein sehr erfolgreiches "Mitarbeiter werben Mitarbeiter"- Programm implementiert. Diese Kanäle werden kontinuierlich auf ihre Performance evaluiert sowie Alternativen getestet.

Durch eine bestehende Factoring-Vereinbarung mit dem führenden Anbieter TARGO Commercial Finance wird das Cashflow-Profil der Forderungen optimiert.

Zur Finanzierung der Gesellschaft wird neben Eigenkapital auch Fremdkapital in Form von Gesellschafterdarlehen und einer Kontokorrentlinie genutzt. Die Gesellschafterdarlehen sind nachrangig. Wie bei allen befristeten Verbindlichkeiten besteht auch bei Gesellschafterdarlehen das grundsätzliche Risiko, dass diese bei Fälligkeit (Q4 2025) nicht planmäßig zurückgeführt werden können. Bei der bis auf weiteres gewährten Kontokorrentline besteht, wie bei diesem Instrument üblich, ein grundsätzliches Risiko zur Kündigung durch das Kreditinstitut. Um diesen Risiken angemessen zu begegnen, überwacht die Geschäftsführung im Rahmen ihrer Liquiditätsplanung die Fälligkeiten der Gesellschafterdarlehen regelmäßig und steht in kontinuierlichen Austausch mit der Bank bzgl. der Kontokorrentlinie, mit der (Stand: August 2024) eine Ausweitung der Linie diskutiert wird, was die Stabilität der Geschäftsbeziehung unterstreicht. Die Finanzierung der Gesellschaft ist unter Einbezug einer solchen, bis auf weiteres gewährten Kontokorrentlinie sichergestellt, wobei eine Inanspruchnahme dieser in 2023 auch nur zum Teil erfolgte und rückläufig ist. In Summe wird das Risiko für eine Kündigung der Kontokorrentlinie durch das Kreditinstitut vor diesem Hintergrund durch die Geschäftsführung der DPS als gering angesehen.

Risiken aus Fremdwährungen oder Zins- bzw. Preisveränderungen bestehenden aufgrund der Aktivitäten in Deutschland sowie den vertraglichen Bindungen nicht.

Das Risiko einer bilanziellen Überschuldung wurde durch die positive Entwicklung weiter reduziert und ist als minimal anzusehen.

Chancen ergeben sich aus der weiteren Digitalisierung der Prüfprozesse zur Verbesserung der Effizienz und damit zur Wertsteigerung für die Kunden. Des Weiteren bieten Investitionen im Zusammenhang mit den Herausforderungen des Klimawandels (z.B. E-Mobilität) zusätzliche Anforderungen und auch Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Hierdurch ergeben sich Gelegenheiten die Prüfungsleistungen bei Bestandskunden auszubauen bzw. neue Geschäftsfelder und Kunden Prüfungsleistungen anzubieten.

Eine Chance ergibt sich für die DPS weiterhin aus den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Während vielerorts von Bürokratieabbau gesprochen wird, ist der Trend zur zunehmenden Stärkung der betrieblichen Sicherheit ungebrochen (auf nationaler und europäischer Ebene). Somit geht die DPS davon aus, dass dies auch weiterhin nachhaltig die Branchenentwicklung fördern wird.

Durch die stärkere Ertragslage hat sich das Gefährdungspotential der Risiken gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen, bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Erkrath, den 29. August 2024

gez. Dr. Felix Wagemann, Geschäftsführer

gez. Christoph Püttmann, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen 1.413.563,94 1.418.802,81
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 814.534,94 925.994,81
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 508.322,11 665.523,56
II. Sachanlagen 599.029,00 492.808,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 599.029,00 492.808,00
B. Umlaufvermögen 3.409.626,43 3.147.116,96
I. Vorräte 1.556.632,00 1.555.722,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.798.390,34 1.529.230,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 54.604,09 62.164,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 139.635,74 110.953,67
D. Aktive lantente Steuern 2.887.804,68 2.970.908,69
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 261.382,73
7.850.630,79 7.909.164,86

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital 33.544,00 0,00
I. Ausgegebenes Kapital 61.439,00 61.439,00
II. Kapitalrücklage 7.868.513,40 7.868.513,40
III. Verlustvortrag -8.198.151,13 -6.758.701,83
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 301.742,73 -1.432.633,30
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 261.382,73
B. Rückstellungen 1.379.439,93 1.104.861,09
C. Verbindlichkeiten 6.437.646,86 6.804.303,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 686.154,99 1.582.167,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 686.154,99 (Vj: EUR 1.582.167,43)
II. Erhaltene Anzahlungen 0,00 24.300,00
III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 767.133,62 913.814,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 767.133,62 (Vj: EUR 913.814,71)
IV. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.736.055,00 3.500.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vj: EUR 1.500.000,00)
V. Sonstige Verbindlichkeiten 1.248.303,25 784.021,63
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr bis 5 Jahre: EUR 236.882,06 (Vj: EUR 95.778,88)
- davon aus Steuern EUR 1.008.095,83 (Vj: EUR 630.877,87)
7.850.630,79 7.909.164,86

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 40.673.704,89 30.143.198,69
2. Personalaufwand 27.301.618,40 21.641.781,43
a) Löhne und Gehälter 22.483.058,02 17.792.020,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 4.818.560,38 3.849.760,56
- davon für Altersversorgung: EUR 16.634,24 (Vj: 29.149,84)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 572.638,20 543.833,34
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.662.295,00 9.061.449,19
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 16,26
6. Erträge aus anderen Wertpapieren 0,00 136,47
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 740.980,05 465.965,37
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 83.104,01 -176.350,19
9. Ergebnis nach Steuern 313.069,23 -1.393.327,72
10. Sonstige Steuern 11.326,50 39.305,58
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 301.742,73 -1.432.633,30

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firmenname laut Registergericht: Deutsche Prüfservice GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Düsseldorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: HR B 76133

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungs-posten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Zur Finanzierung der Gesellschaft wird neben Eigenkapital auch Fremdkapital in Form von Gesellschafterdarlehen und einer Kontokorrentlinie genutzt. Die Gesellschafterdarlehen sind nachrangig. Wie bei allen befristeten Verbindlichkeiten besteht auch bei Gesellschafterdarlehen das grundsätzliche Risiko, dass diese bei Fälligkeit (Q4 2025) nicht planmäßig zurückgeführt werden können. Bei der bis auf weiteres gewährten Kontokorrentline besteht, wie bei diesem Instrument üblich, ein grundsätzliches Risiko zur Kündigung durch das Kreditinstitut. Um diesen Risiken angemessen zu begegnen, überwacht die Geschäftsführung im Rahmen ihrer Liquiditätsplanung die Fälligkeiten der Gesellschafterdarlehen regelmäßig und steht in kontinuierlichen Austausch mit der Bank bzgl. der Kontokorrentlinie, mit der (Stand: August 2024) eine Ausweitung der Linie diskutiert wird, was die Stabilität der Geschäftsbeziehung unterstreicht. Die Finanzierung der Gesellschaft ist unter Einbezug einer solchen, bis auf weiteres gewährten Kontokorrentlinie sichergestellt, wobei eine Inanspruchnahme dieser in 2023 auch nur zum Teil erfolgte und rückläufig ist. In Summe wird das Risiko für eine Kündigung der Kontokorrentlinie durch das Kreditinstitut vor diesem Hintergrund durch die Geschäftsführung der DPS als gering angesehen. Bei der Bewertung wurde daher von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Niederstwertprinzip wird eingehalten.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den tatsächlich angefallenen Personalkosten sowie Fremdkosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer von vier Jahren vermindert. Bei der Aktivierung wurden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung berücksichtigt. Das Ansatzwahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird entsprechend ausgeübt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert bis Euro 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen sowie Waren wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die projektbezogenen Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Projekte, deren Erlöse nicht kostendeckend sind, sind verlustfrei mit den aus den zukünftig erzielbaren Erlösen abgeleiteten Werten angesetzt. Für erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus verminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind angemessene Abwertungen vorgenommen worden.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. Anschaffungskosten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Der Betrag der aktiven latenten Steuern resultiert aus einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie der Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen steuerlichen Verlustvorträgen. Der bei der Ermittlung der latenten Steuern verwendete Steuersatz beträgt 30,53 %. Die latenten Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Das Abzinsungswahlrecht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurde nicht ausgeübt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 146.420,13 € (Vorjahr: €244.579,68) und wurde vollständig aktiviert Forschungskosten fielen nicht an.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf €0,00 (Vorjahr: €40.425,80).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Der Anteil von Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr entfällt auf €5.549,97. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt €33.544,00 (Vorjahr: €-261.382,73). Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt und wird in der Bilanz mit €62.019,00 ausgewiesen, wovon €580,00 die eigenen Anteile betreffen. Für Details zur Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage verweisen wir auf den Lagebericht (Abschnitt B. 4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf €3.736.055,00 (Vorjahr: €3.500.000,00). In Höhe von €3.736.055,00 liegen hierzu Rangrücktrittserklärungen der Gläubiger vor.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt €3.737.002,98. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzgl. passiver latenter Steuern 551.106,92
Aktivierung aktiver latenter Steuern 3.129.942,70
Gesamtbetrag 3.681.049,62

Latente Steuern

Der Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt €2.943.760,05 (Vorjahr: €2.970.908,69).

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Latente Steuern
Passive latente Steuern -242.138,02
Aktive latente Steuern 3.129.942,70
Gesamtbetrag 2.887.804,68

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerordentliche Aufwendungen

Bei den außerordentliche Aufwendungen in Höhe von €25.762,00 handelt es sich um Korrekturbuchungen auf in der Vergangenheit geleistete Kautionen, bei denen der Bestand der Forderung nicht mehr nachweisbar ist

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus:

1.

Mieten

2.

Mieten (Fuhrpark)

3.

Mieten (Prüfgeräte, Sonstiges)

4.

Leasingverpflichtungen (Fuhrpark)

5.

Leasingverpflichtungen (Prüfgeräte, Sonstiges)

6.

Factoring: Die Gesellschaft hat mit der Targo Commercial Finance AG einen Factoring Vertrag abgeschlossen. Bei dem zugrundeliegenden Vertrag wird das Full Service Factoring angewendet. Dabei wird die Debitorenbuchhaltung einschließlich der verkauften Forderungen von der Targo Commercial Finance AG geführt. Durch die Factoring-Vereinbarung wird das

Forderungsmanagement vereinfacht und so das Cash-Flow-Profil optimiert. Im Gegensatz vereinnahmt die Targo Commercial Finance AG eine Gebühr auf jede angekaufte Forderung. Zum Ende des Geschäftsjahres waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.596 im Rahmen des Factorings veräußert.

2024 2025 2026
1. Mieten 319.057,20 € 69.461,70 € - €
2. Mieten (Fuhrpark) 567.270,00 € 138.217,50 € - €
3. Mieten (Prüfgeräte, Sonstiges) 264.370,44 € 199.852,48 € 69.918,82 €
4. Leasingverpflichtungen (Fuhrpark) 2.582.026,00 € 2.438.506,00 € 2.059.906,00 €
5. Leasingverpflichtungen (Prüfgeräte, Sonstiges) 74.590,32 € 6.265,37 € - €
2027 2028 Gesamt
1. Mieten - € - € 388.518,90 €
2. Mieten (Fuhrpark) - € - € 705.487,50 €
3. Mieten (Prüfgeräte, Sonstiges) - € - € 534.141,75 €
4. Leasingverpflichtungen (Fuhrpark) 890.434,00 € - € 7.970.872,00 €
5. Leasingverpflichtungen (Prüfgeräte, Sonstiges) - € - € 80.855,69 €

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Teil der Kreditlinie mit der Unicredit Bank ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von €200.000.

Arbeitnehmerbezogene Angaben

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 424
Leitende Angestellte 2
Gesamt 426

Angaben zu Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Christoph Ulrich Püttmann

Herrn Dr. Felix Wagemann

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben zum Beirat

Der Beirat des Unternehmens besteht aus den folgenden Personen:

Frau Maria Schaecher

Herr Dr. Dieter Heuskel

Herr Fabian Graf von Einsiedel

Herr Dr. Cornel Riklin (Vorsitz)

Herr Berent Wallendahl

Herr Sebastian Sipp

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Erkrath, den 29. August 2024

gez.

Dr. Felix Wagemann

Christoph Püttmann

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 964.890,28 0,00 0,00 964.890,28
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.746,54 3.000,00 0,00 170.746,54
3. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 311.542,00 146.420,13 0,00 457.962,13
1.444.178,82 149.420,13 0,00 1.593.598,95
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.375,00 0,00 2.375,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.912,14 426.567,20 45.707,76 2.233.771,58
1.855.287,14 426.567,20 48.082,76 2.233.771,58
3.299.465,96 575.987,33 48.082,76 3.827.370,53
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 299.366,72 157.201,45 0,00 456.568,17
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 110.926,54 38.530,00 149.456,54
3. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 107.890,75 65.148,55 0,00 173.039,30
518.184,01 260.880,00 0,00 779.064,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.375,00 0,00 2.375,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.360.104,14 311.758,20 37.119,76 1.634.742,58
1.362.479,14 311.758,20 39.494,76 1.634.742,58
1.880.663,15 572.638,20 39.494,76 2.413.806,59
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 508.322,11 665.523,56
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.290,00 56.820,00
3. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögenswerte 284.922,83 203.651,25
814.534,94 925.994,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 599.029,00 492.808,00
599.029,00 492.808,00
1.413.563,94 1.418.802,81

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deutsche Prüfservice GmbH, Erkrath

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deutsche Prüfservice GmbH, Erkrath, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deutsche Prüfservice GmbH, Erkrath, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 3. September 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc A. Sahner, Wirtschaftsprüfer

Fabian Herrgoss, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08. Oktober 2024 festgestellt.

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  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
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