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Vöhringer Holding GmbH GmbH

Trochtelfingen ·HRB 370239 Stuttgart
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
GmbH
Address
In Aufzügen 11
72818 Trochtelfingen
Commercial register
HRB 370239, Stuttgart
Registration date
December 8, 1988
Industry
Beteiligungsgesellschaften
Veredlung von Holzwaren
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Purpose
Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen, ferner die Herstellung von Möbeln und Möbelteilen aus Holzwerkstoffen, insbesondere für die Caravan- und Reisemobilbranche, die Türen- und Möbelindustrie und den Messebau.

Financials

Revenue 2015
107,96 Mio. €
Employees 2015
248
Total assets 2015
55,98 Mio. €
Net income 2015
3,28 Mio. €
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Balance sheet

2015
Assets 55,98 Mio
  • Current Assets 88,9 % 49,78 Mio
  • Fixed Assets 10,9 % 6,10 Mio
  • Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,1 % 55,2 k
  • Prepaid Expenses 0,1 % 49,0 k
Liabilities and Equity 55,98 Mio
  • Equity 76,8 % 42,99 Mio
  • Provisions 15,1 % 8,44 Mio
  • Liabilities 8,1 % 4,55 Mio
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Balance sheet data available for 9 earlier fiscal years.

Profit & loss

2015
Income 219,75 Mio
  • Revenue 49,1 % 107,96 Mio
  • Material expenses 33,7 % 74,16 Mio
  • Personnel expenses 7,1 % 15,59 Mio
  • Other operating expenses 5,6 % 12,42 Mio
  • Income and profit taxes 1,5 % 3,30 Mio
  • Annual net profit/loss 1,5 % 3,28 Mio
  • Depreciation 0,5 % 1,03 Mio
  • Other operating income 0,5 % 1,01 Mio
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,2 % 348,5 k
  • Other interest and similar income 0,1 % 293,0 k
  • Income from investments 0,1 % 263,4 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % 93,7 k
  • Other taxes 0,0 % 11,5 k
  • Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 2,2 k
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P&L data available for 9 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Jürgen Vöhringer since 2006 Managing Director
  • Raven Vöhringer since 2025 Managing Director
  • Yannick Vöhringer since 2021 Managing Director
1 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

Holds shares in

History

  1. 2025
  2. 15.01.
    Member entry
    Raven Vöhringer · Managing Director
  3. 2024
  4. 20.06.
    Correction of personal data
    Jürgen Vöhringer · Managing Director
  5. 20.06.
    Exit of position
    T***** V****** · Managing Director
  6. 2021
  7. 20.07.
    Member entry
    Yannick Vöhringer · Managing Director
  8. 2016
  9. 01.09.
    Change of bylaws
    Vöhringer Holding GmbH
  10. 01.09.
    Change of purpose
    Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen, ferner die Herstellung von Möbeln und Möbelteilen aus Holzwerkstoffen, insbesondere für die Caravan- und Reisemobilbranche, die Türen- und Möbelindustrie und den Messebau.
  11. 01.09.
    Change of company name
    Vöhringer Holding GmbH
  12. 23.08.
    Split
    Vöhringer Holding GmbH
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Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2015 Jahresabschluss
  • 2014 Jahresabschluss
  • 2013 Jahresabschluss
  • 2012 Jahresabschluss
  • 2011 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2014

Published May 23, 2016 · Source: Bundesanzeiger

Vöhringer GmbH

Trochtelfingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Vöhringer GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Vöhringer GmbH wurde im Jahr 1988 errichtet. Der Firmensitz ist in Trochtelfingen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

1.1 Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erstreckt sich vorwiegend auf die Herstellung von beschichteten Platten und Möbelteilen aus Holzwerkstoffen, Konstruktionsteilen aus Polyurethan sowie ummantelten Profilleisten aus Holz, Kunststoff und Aluminium. Zum Kundenkreis zählen in erster Linie die Caravan- und Reisemobil-Hersteller sowie die Türen- und Möbelindustrie und der Messebau.

1.2 Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeiten liegt im Bereich der Entwicklung von ressourcenschonenden Werkstoffplatten. Dabei werden Papierwaben behandelt, um ähnliche physikalische Eigenschaften wie Sperrholz zu erhalten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Euro-Schuldenkrise hat sich im Jahr 2014 weiter merklich beruhigt. Die beschlossenen Reformen wie am Beispiel Irland erkennbar, zeigen zunehmend Wirkung. Durch die Entwicklung in Griechenland ist jedoch ein potenzieller Gefahrenherd entstanden, der die Krisenbewältigung akut gefährdet.

Die deutsche Wirtschaft konnte ihren moderaten Wachstumskurs fortsetzen. Ursächlich hierfür war in erster Linie der strukturell gute Zustand der deutschen Volkswirtschaft. Nach einem schwungvollen Beginn im 1. Quartel 2014 sowie einer anschließenden Schwächephase im Sommer konnte das Wirtschaftswachstum im 2. Halbjahr 2014 sukzessive gesteigert werden. Hieraus ergibt sich ein Anstieg des BIP gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die deutsche Wirtschaft bleibt weiterhin die größte Volkswirtschaft innerhalb der EU.

2.2 Branchensituation

In Deutschland konnten in 2014 sowohl bei den Caravans mit + 3,2 % als auch bei den Wohnmobilen mit + 3,8 % die Zulassungszahlen gegenüber 2013 gesteigert werden, was einem Anteil von rd. 31 % am gesamten europäischen Markt entspricht.

Die Entwicklungen innerhalb Europas waren jedoch unterschiedlich. Großbritannien mit einem Anteil von rd. 20 % bzw. Frankreich mit rd. 17 % Anteil am europäischen Markt verzeichneten gegenüber 2013 Rückgänge bei den Zulassungszahlen, während Spanien und Schweden zweistellige Zuwachsraten erreichten. Insgesamt gingen die Zulassungszahlen in Europa um 0,4 % gegenüber 2013 zurück (Quelle: ECF).

Da weiterhin mehr als die Hälfte der deutschen Produktion exportiert werden, birgt die Schwäche des europäischen Marktes nach wie vor entsprechende Risiken für die deutsche Caravaning-Industrie.

2.3 Geschäftsverlauf

Die Umsätze 2014 lagen von Anfang an über denen des Jahres 2013. Insbesondere ein starkes IV. Quartal führte zu einer Steigerung des Brutto-Jahresumsatzes gegenüber 2013 um 15,8 %. Im Wesentlichen hat der Umsatz mit Produkten aus Polyurethan zu dieser Steigerung beigetragen.

Ein prozentual höherer Materialeinsatz an der Betriebsleistung hat das Gesamtergebnis entsprechend belastet. Die Preissteigerungen beim Materialbezug sind insbesondere auf die Teuerung beim Import aufgrund des starken US-Dollars zurückzuführen. Preissenkungen bei den Kraftstoffen haben das Unternehmensergebnis nur unwesentlich begünstigt. Es besteht nach wie vor ein hoher Kostendruck innerhalb der Branche.

2.4 Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Im Jahr 2014 wurde das Augenmerk im Wesentlichen auf die Weichenstellung zur Bewältigung der künftigen Anforderungen gelegt. Insbesondere wurden Produktionsabläufe optimiert. Die PU-Fertigung wurde erneut um eine zusätzliche Schäum-Anlage erweitert, um die enorm gestiegene Nachfrage in diesem Produktionsbereich bewältigen zu können.

Im Produktionsbereich Profilherstellung wurde eine neue Ummantelungsmaschine in Betrieb genommen. Diese Anlage ermöglicht kürzere Durchlaufzeiten bei der Produktion diverser Profile. Diese Investition wurde auch im Hinblick auf künftigen Kapazitätsbedarf getätigt.

Im gesamten Produktionsbereich wurden diverse Maßnahmen mit dem Ziel der Energieeinsparung durchgeführt.

Im Altbaubereich wurde eine neue Filter- und Absauganlage eingebaut, welche den aktuellen Standards im Umweltschutz entspricht.

Der ältere Teil der Stapler-Flotte wurde durch neue umweltfreundliche Fahrzeuge ersetzt.

Im Vertrieb konnte ein bedeutender Kunde für die Abnahme von Profilen gewonnen werden. Auch wurden neue Märkte in Nischenbereichen bearbeitet mit dem Ziel, weitere Geschäftsfelder zu besetzen. Hier konnte im Wesentlichen das Vorjahresergebnis erreicht werden. Eine Tendenz zur Steigerung ist zu erkennen.

Das in 2013 eingeführte Umweltmanagement-System wurde erstmals nach ISO 14001:2004 zertifiziert. Die Überwachungsaudits nach ISO 9001:2008 sowie das neu eingeführte Umweltaudit nach ISO 14001:2004 wurden 2014 planmäßig durchgeführt. Festgestellte Abweichungen konnten umgehend beseitigt werden.

Erstmals wurde das neu eingeführte Energiemanagement für die Stufe 1 nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert.

Im Produktionsbereich wurden die Maßnahmen zur Einführung der 5S-Methode nach Toyota im Laufe des Jahres abgeschlossen. Dies führte zu zahlreichen Verbesserungen.

In 2014 haben wir unsere Tochterfirma Vöhringer LLC in USA zum Zweck einer Beteiligung an der Genesis Products mit Sitz in Elkart, Indianapolis, gegründet. Neben dem Austausch von gegenseitigen Know how sowie Nutzung von Synergie-Effekten wurde eine intensive Zusammenarbeit insbesondere bei Produkt-Neuentwicklungen vereinbart.

2.5 Lage des Unternehmens

2.5.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 50.047,0 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 8.380,7 gestiegen.

Das Anlagevermögen hat sich insgesamt um TEuro 397,8 gegenüber dem Vorjahr erhöht. In 2014 wurden notwendige Ersatzinvestitionen sowie Investitionen zur Prozessoptimierung, Kapazitätserweiterung und Energieeinsparung getätigt.

Die Summe der Vorräte hat sich um absolut TEuro 341,2 erhöht. In Relation zum Umsatz hat sich jedoch die Reichweite der Bestände verringert. Wertberichtigungen wurden angemessen berücksichtigt.

2.5.2 Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich um TEuro 4.603,5 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 79,3 % gegenüber 84,3 % im Vorjahr.

Die Finanzlage ist solide. Fremdkapital kann bei Bedarf problemlos beschafft werden. Das Rating der Hausbanken bewegt sich im für mittelständische Unternehmen möglichen oberen Bereich.

Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich 2014 auf TEuro 3.929,8.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen konnten aus dem Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden.

2.5.3 Ertragslage

Die Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr beträgt 15,8 %. Im Wesentlichen hat der Umsatz mit Produkten aus Polyurethan zu dieser Steigerung beigetragen.

Aufgrund der gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern und höheren erfolgsabhängigen Vergütungen haben sich die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Das EBIT beläuft sich auf TEuro 6.717,8.

Beteiligungserträge konnten in Höhe von TEuro 5.510,8 vereinahmt werden.

Es konnte ein positives Jahresergebnis in 2014 in Höhe von TEuro 4.603,6 erwirtschaftet werden.

2.5.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cash Flow herangezogen.

Die Umsatzrendite wird mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, der Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen berechnet.

Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEuro 368,2 und ist im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 22,3 gestiegen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 % gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 1,5 %. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEuro 3.929,8 und ist damit um TEuro 3.119,9 höher als im Vorjahr.

Die wirtschaftliche Lage der Vöhringer GmbH kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Der Personalstand hat sich zum Ende des Jahres gegenüber 2013 erhöht. Im Jahresdurchschnitt waren 224 Mitarbeiter beschäftigt, davon im Durchschnitt 10 Auszubildende.

Die Mitarbeiterentwicklung bleibt weiterhin Bestandteil der Personalpolitik. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wieder umfangreiche Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen intern sowie extern durchgeführt. Auch die Ausbildung im Dualen System wird in der bewährten Form weitergeführt.

Durch Kooperationen mit Schulen ist geplant, das Interesse am Unternehmen für potenzielle Bewerber(innen) für Ausbildungsplätze bereits frühzeitig zu wecken.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Berichtszeitraumes eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

4. Prognose, Chancen und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Für das Jahr 2015 wird eine moderate Umsatzsteigerung gegenüber 2014 erwartet. Die Entwicklung im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2015 bestätigt diese Einschätzung.

Schwerpunkte bleiben auch in 2015 die Optimierung der internen Abläufe sowie weitere Verbesserungen im Bereich der Prozess-Sicherheit.

Die Kapazität der PU-Fertigung soll durch die Anschaffung einer weiteren Schäum-Anlage nochmals erweitert werden.

In Trochtelfingen wird das Bürogebäude erweitert. Dies hat den Zweck, die teilausgegliederten Verwaltungsbereiche am Stammsitz zu integrieren. Der Abschluss der Maßnahme ist für Sommer 2015 vorgesehen.

Für 2015 ist eine Beteiligung an einem ausländischen Unternehmen aus dem Fachbereich Herstellung von Bodensystemen geplant.

Eine moderate Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und der Umsatzrendite gegenüber 2014 wird angestrebt.

4.2 Risikobericht

Die derzeitige allgemeine wirtschaftliche Lage kann nur verhalten optimistisch beurteilt werden. Die gesamtwirtschaftliche Situation im wesentlichen Teil des europäischen Auslands birgt weiterhin latente Risiken für die künftige Entwicklung der Branche. Um unsere Ziele eines nachhaltigen und gesunden Wachstums trotzdem nicht zu gefährden, ist unsere Geschäftspolitik auf ein hohes Kostenbewusstsein und Risikominimierung ausgerichtet. Entsprechende Vorkehrungen zur rechtzeitigen Erkennung von Risiken wurden getroffen.

Währungsrisiken begegnen wir mit einem aktiven Devisenmanagement.

Forderungsausfallrisiken sind im Wesentlichen über eine Kreditversicherung abgedeckt. Zum Bilanzstichtag erkennbare Forderungsausfallrisiken sind durch bilanzielle Risikovorsorge angemessen abgedeckt. Zur Kurssicherung auf der Beschaffungsseite werden Devisentermingeschäfte eingesetzt.

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.

4.3 Chancenbericht

Chancen der künftigen Entwicklung sehen wir in der Zunahme des Anteils der älteren Bevölkerungsschicht mit höherem Vermögen als Zielgruppe der Caravan- und Reisemobilbranche.

 

Trochtelfingen, den 27. März 2015

gez. Jürgen Vöhringer

gez.Thomas Vöhringer

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 5.041.698,40 4.643.932,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 317.258,00 460.658,00
1. Software 317.258,00 460.658,00
II. Sachanlagen 2.394.208,00 1.857.072,69
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 164.183,00 147.809,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.255.699,00 850.160,85
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.326,00 845.599,84
4. geleistete Anzahlungen 42.000,00 13.503,00
III. Finanzanlagen 2.330.232,40 2.326.201,40
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 104.031,00 100.000,00
2. Beteiligungen 2.226.201,40 2.226.201,40
B. Umlaufvermögen 44.835.127,02 36.861.394,19
I. Vorräte 11.611.402,58 11.270.154,75
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.081.092,12 9.888.554,63
2. fertige Erzeugnisse 1.530.310,46 1.381.600,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.458.225,28 16.482.531,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.287.320,55 3.921.159,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.214.317,52 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.110.231,87 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 11.846.355,34 12.561.371,49
III. Wertpapiere 17.971,14 19.225,90
1. sonstige Wertpapiere 17.971,14 19.225,90
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 11.747.528,02 9.089.482,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.455,37 8.330,36
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 138.768,79 152.685,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 50.047.049,58 41.666.342,59

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 39.711.347,90 35.107.787,60
I. gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 17.359,00 17.359,00
1. andere Gewinnrücklagen 17.359,00 17.359,00
III. Gewinnvortrag 33.590.428,60 31.902.974,47
IV. Jahresüberschuss 4.603.560,30 1.687.454,13
B. Rückstellungen 7.432.889,73 4.267.726,84
1. Rückstellungen für Pensionen 17.484,73 13.626,84
2. Steuerrückstellungen 1.353.105,00 519.800,00
3. sonstige Rückstellungen 6.062.300,00 3.734.300,00
C. Verbindlichkeiten 2.902.811,95 2.290.828,15
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.315.449,94 1.270.836,45
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 175.138,75 102.497,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.884,50 22.872,21
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.391.338,76 894.621,64
davon aus Steuern 726.047,17 244.158,05
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 79.838,79 10.802,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 50.047.049,58 41.666.342,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Umsatzerlöse 82.480.889,20 71.245.467,22
2. Veränderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 148.710,34 -20.521,46
3. sonstige betriebliche Erträge 782.942,67 386.713,38
4. Materialaufwand 57.254.462,79 48.446.876,15
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 56.623.457,61 48.241.636,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 631.005,18 205.239,73
5. Personalaufwand 13.277.454,43 10.158.245,94
a) Löhne und Gehälter 11.671.009,35 8.782.982,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.606.445,08 1.375.263,37
davon für Altersversorgung und Unterstützung 280.753,75 196.900,97
6. Abschreibungen 897.440,64 697.438,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 897.440,64 697.438,41
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.774.921,69 9.505.243,03
8. Erträge aus Beteiligungen 5.510.776,45 212.545,87
davon aus verbundenen Unternehmen 5.510.776,45 212.545,87
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 136.071,72 68.861,67
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.254,76 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 90.358,23 107.674,51
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.763.497,84 2.977.588,64
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.153.381,54 1.283.632,51
14. sonstige Steuern 6.556,00 6.502,00
15. Jahresüberschuss 4.603.560,30 1.687.454,13

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

Vöhringer GmbH, Trochtelfingen

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Vöhringer GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, teils linearer, teils degressiver Abschreibungen. Die Nutzungsdauern bewegen sich bei Mietereinbauten zwischen 10 und 33 Jahren und bei den übrigen Anlagegütern zwischen 3 und 21 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 150,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung im Aufwand erfasst. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst, der über fünf Jahre aufgelöst wird. Für den Bestand an maschinengebundenen Werkzeugen ist ein Festwert in Höhe von Euro 39.400,00 gebildet (Vorjahr: Euro 16.300,00).

Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Wurden in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gemäß § 255 HGB angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Ausgewählte Artikelgruppen werden nach der sog. LIFO-Methode bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten sind Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt. Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wird eine unverzinsliche Forderung mit Restlaufzeit von größer als einem Jahr zum Barwert bewertet.

Der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß SEStEG ist zum Barwert bewertet.

Die sonstigen Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen sind entsprechende Mittel in Rückdeckungsversicherungen angelegt. Die Rückdeckungsversicherungen sind teilweise verpfändet und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung dieser Versicherungen erfolgt zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen den Betrag der Verpflichtung, erfolgt der Ausweis auf der Aktivseite der Bilanz unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung".

Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % unterstellt. Jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) berechnet. Dieser Zinssatz beträgt zum Bilanzstichtag 4,53 %.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Devisenkassamittelkurs.

Bei der Bewertung von Derivaten wird die Bildung von Bewertungseinheiten berücksichtigt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr in Höhe von TEuro 7,4 (Vorjahr: TEuro 30,4) ausgewiesen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 0,2 (Vorjahr: TEuro 0,0) enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr in Höhe von TEuro 1.188,7 (Vorjahr: TEuro 0,0) enthalten.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 82,3 (Vorjahr: TEuro 0,0) enthalten.

In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr in Höhe von TEuro 146,0 (Vorjahr: TEuro 0,0) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr in Höhe von TEuro 209,1 (Vorjahr: TEuro 542,7) ausgewiesen.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen sind durch Rückdeckungsversicherungen abgesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen aus Pensionsrückstellungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet.

Die Rückdeckungsversicherungen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten im Sinne der Stellungnahme IDW RS HFA 30, Tz. 68 angesetzt, die damit dem beizulegenden Zeitwert entsprechen.

Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ermittelt sich wie folgt:

31.12.2014
TEuro
Anschaffungskosten (= beizulegender Zeitwert) der Rückdeckungsversicherung 2.063,0
Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen 1.924,2
Überschuss des Vermögens über die Pensionsrückstellung (Aktiver Unterschiedsbetrag) 138,8

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs - und Herstellungskosten
01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 761.000,00   28.101,50 0,00 789.101,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.573,00   0,00 5.573,00 0,00
Summe I . 766.573,00   28.101,50 5.573,00 789.101,50
II. Sachanlagen          
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 267.646,17   25.622,51 0,00 293.268,68
2. technische Anlagen und Maschinen 3.386.705,01   739.460,50 2.980,65 4.136.687,86
    b) 13.503,00    
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.643.073,79   4.83.263,77 94.816,99 3.030.520,57
4. geleistete Anzahlungen 13.503,00   42.000,00 0,00 42.000,00
    b) -13.503,00    
Summe II . 6.310.927,97   1.289.346,78 97.797,64 7.502.477,11
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00   4.031,00 0,00 104.031,00
2. Beteiligungen 2.226.201,40   0,00 0,00 2.226.201,40
Summe III. 2.326.201,40   4.031,00 0,00 2.330.232,40
Anlagevermögen 9.403.702,37   1.321.479,28 103.370,64 10.621.811,01
Abschreibungen
01.01.2014
Zugänge
Abgänge
31.12.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 300.342,00   171.501,50 0,00 471.843,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.573,00   0,00 5.573,00 0,00
Summe I . 305.915,00   171.501,50 5.573,00 471.843,50
II. Sachanlagen          
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 119.837,17   9.248,51 0,00 129.058,68
2. technische Anlagen und Maschinen 2.536.544,16   347.425,35 2.980,65 2.880.988,86
           
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.797.473,95   369.265,28 68.544,66 2.098.194,57
4. geleistete Anzahlungen 0,00   0,00 0,00 0,00
           
Summe II . 4.453.855,28   725.939,14 71.525,31 5.108.269,11
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00   0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00   0,00 0,00 0,00
Summe III. 0,00   0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 4.759.770,28 a) 897.440,64 77.098,31 5.580.112,61
Buchwerte
31.12.2014
Vorjahr
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 317.258,00 460,7
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,0
Summe I . 317.258,00 460,7
II. Sachanlagen    
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 164.183,00 147,8
2. technische Anlagen und Maschinen 1.255.699,00 850,2
     
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.326,00 845,6
4. geleistete Anzahlungen 42.000,00 13,5
     
Summe II . 2.394.208,00 1.857,1
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 104.031,00 100,0
2. Beteiligungen 2.226.201,40 2.226,2
Summe III. 2.330.232,40 2.326,2
Anlagevermögen 5.041.698,40 4.644,00

a) planmäßige Abschreibungen des laufenden Jahres

b) Umbuchung

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Absatz 2 Satz 2 HGB) mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ermitteln sich wie folgt:

31.12.2014
TEuro
Erfüllungsbetrag der gesamten Pensionsrückstellungen 266,7
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen 249,2
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 17,5
(Rückstellung)  

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Mitarbeitertantiemen, Gewährungsleistungen, den sonstigen Personalbereich sowie Provisionen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten teilen sich nach folgenden Restlaufzeiten auf:

gesamt Euro (Vorjahr TEuro) Restlaufzeit bis 1 Jahr Euro (Vorjahr TEuro) Restlaufzeit 1-5 Jahre Euro (Vorjahr TEuro)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.315.449,94 1.315.449,94 0,00
  (1.270,8) (1.270,8)  
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 175.138,75 175.138,75 0,00
  (102,5) (102,5)  
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.884,50 20.884,50 0,00
  (22,9) (22,9)  
sonstige Verbindlichkeiten 1.391.338,76 1.391.338,76 0,00
  (894,6) (894,6)  
  2.902.811,95 2.902.811,95 0,00
  (2.290,8) (2.290,8) (0,00)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 175,1 (Vorjahr: TEuro 102,5) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEuro 20,9 (Vorjahr: TEuro 22,9) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen, aus Buchgewinnen aus Anlageabgängen, aus Versicherungsentschädigungen und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 67,2 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten in Höhe von TEuro 23,6 enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 25,5 (Vorjahr: TEuro 0,0) enthalten.

Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Vermögenserträge mit Aufwendungen wie folgt verrechnet:

2014
TEuro
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen (brutto) 94,9
Vermögenserträge Rückdeckungsversicherung 22,6
Aufwendungen aus der Aufzinsung von 72,3
Pensionsrückstellungen (netto)  

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 98,8 (Vorjahr: TEuro 95,1) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 470,4 (Vorjahr: TEuro 0,5) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 23,4 (Vorjahr: TEuro 90,7) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte:

Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kürzeren Vertragsbindung, da die Maschinen bei technischem Fortschritt leichter ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. Die finanziellen Verpflichtungen aus den Leasingverträgen für den Zeitraum 2014 bis 2018 belaufen sich auf insgesamt TEuro 4.513,1 davon fällig in 2014 TEuro 1.564,9.

Die Gesellschaft hat mit einem nahe stehenden Unternehmen einen Pachtvertrag über bewegliches und unbewegliches Anlagevermögen abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag belaufen sich auf jährlich rund Euro 2,5 Mio. Die Vorteile dieses Pachtvertrages sind in der Verbesserung der Eigenkapitalquote zu sehen. Risiken ergeben sich aus einer unkündbaren Grundmietzeit.

Finanzinstrumente:

Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von zukünftigen Zahlungsströmen aus Rohstoffeinkäufen (Grundgeschäfte) ein. Dafür kommen als Sicherungsinstrumente Devisentermingeschäfte zum Einsatz.

Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich wie folgt zusammen:

Nominalwerte 31.12.2014
TEuro
Zeitwerte 31.12.2014
TEuro
Buchwerte 31.12.2014
TEuro
Devisentermingeschäfte      
- Devisenkäufe 1.608,9 37,7 0,0

Der Marktwert der Devisentermingeschäfte errechnet sich auf Basis des am Abschlussstichtag geltenden Devisenterminkurses für die jeweilige Restlaufzeit des Kontrakts im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs (Market-to-Market Bewertung).

Bewertungseinheiten:

Im Berichtsjahr wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Rohstoffeinkäufe durch Devisentermingeschäfte abgesichert und im Rahmen eines Macro-Hedges als Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal TEuro 1.608,9 gleichen einen Teil der aus den erwarteten Rohstoffeinkäufen resultierenden Währungsrisiken aus. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt TEuro 37,7. Die Devisentermingeschäfte haben Laufzeiten von weniger als einem Jahr. Die Ermittlung der Effektivität erfolgt anhand der Dollar-Offset-Methode, welche die Wertänderung von Grund- und Sicherungsgeschäft aufgrund von Kursänderungen ermittelt und zueinander ins Verhältnis setzt.

Latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 27,7 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag.

Aktive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Passive Steuerlatenzen liegen nicht vor. Von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter:

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 224 Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon entfielen auf Angestellte 54 Mitarbeiter und auf gewerbliche Arbeitnehmer 170 Mitarbeiter.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Jürgen Vöhringer, Diplom-Holzingenieur,

Herr Thomas Vöhringer, Diplom-Betriebswirt (FH).

Abschlussprüferhonorar:

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:

TEuro
Abschlussprüfungsleistungen 33,5
Steuerberatungsleistungen 5,2
sonstige Leistungen 46,1
Summe 84,8

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen Anteile von mindestens 10 %:

Name Sitz Beteiligungs- quote
%
Eigenkapital 2014
TEuro
Jahresergebnis 2014
TEuro
Vohringer Wood Product (Shanghai) Co., Ltd. Shanghai, China 40,00 25.435,4   13.953,7  
Ross Design GmbH Kehl 20,00 147,81) 1) 11,6 1)
S&T Company d.o.o. Odzak, Bosnien 76,94 1.189,7   342,3  
Voehringer LLC Indianapolis, USA 100,00 - 2) - 2)

1) Geschäftsjahr 2013

2) Gründung in 2014; Jahresabschluss lag zum Prüfungszeitpunkt noch nicht vor

 

Trochtelfingen, den 27. März 2015

gez. Jürgen Vöhringer

gez. Thomas Vöhringer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.06.2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vöhringer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Reutlingen, den 13. Mai 2015

RWT REUTLINGER WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Siegfried Weiß, Wirtschaftsprüfer

gez. Frank Stäudle, Wirtschaftsprüfer

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