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Ableton AG AG

Berlin ·HRB 72838 Charlottenburg (Berlin) ·ableton.com
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Structured data

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Overview

Legal form
AG
Address
Schönhauser Allee 6 - 7
10119 Berlin
Commercial register
HRB 72838, Charlottenburg (Berlin)
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Purpose
Entwicklung, Vermarktung und Vertrieb von Software und Hardware in den Bereichen Musik, Multimedia und Informatikstechnologie sowie Durchführung von Veranstaltungen und Bereitstellen von auf die genannten Branchen bezogenen Informationen und Dienstleistungen, jeweils einschließlich aller sonstigen Geschäfte, die mit den vorgenannten Unternehmensgegenständen im Zusammenhang stehen.

Financials

Revenue 2024
80,83 Mio. €
Employees 2024
478
Net income 2024
9,41 Mio. €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2023
Assets 39,40 Mio
  • Current Assets 74,0 % 29,16 Mio
  • Fixed Assets 22,8 % 9,00 Mio
  • Prepaid Expenses 3,2 % 1,25 Mio
Liabilities and Equity 39,40 Mio
  • Liabilities 53,7 % 21,16 Mio
  • Equity 32,7 % 12,90 Mio
  • Provisions 13,5 % 5,33 Mio
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Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 212,06 Mio
  • Revenue 38,1 % 80,83 Mio
  • Personnel expenses 16,0 % 33,94 Mio
  • Other operating expenses 12,3 % 26,11 Mio
  • Balance sheet profit/loss 10,4 % 21,95 Mio
  • Gewinnvortrag 5,9 % 12,54 Mio
  • Material expenses 5,7 % 12,08 Mio
  • Result after taxes 4,4 % 9,41 Mio
  • Annual net profit/loss 4,4 % 9,41 Mio
  • Other operating income 0,7 % 1,49 Mio
  • Income from investments 0,7 % 1,43 Mio
  • Income and profit taxes 0,5 % 960,6 k
  • Interest and similar expenses 0,4 % 822,8 k
  • Depreciation 0,4 % 750,8 k
  • Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,2 % 333,2 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 5,5 k
  • Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 0
  • Other taxes 0,0 % 0
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P&L data available for 14 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Gerhard Behles since 2004 Board Member
  • Jan Michael Bohl since 2004 Board Member
  • Christian Sturm since 2015 Procura
  • Friedemann Dr. Schautz since 2015 Procura
4 former representatives · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2025
  2. 29.12.
    Change of bylaws
    Ableton AG
  3. 2024
  4. 21.02.
    Exit of position
    C****** W**** · Procura
  5. 2021
  6. 03.11.
    Change of purpose
    Entwicklung, Vermarktung und Vertrieb von Software und Hardware in den Bereichen Musik, Multimedia und Informatikstechnologie sowie Durchführung von Veranstaltungen und Bereitstellen von auf die genannten Branchen bezogenen Informationen und Dienstleistungen, jeweils einschließlich aller sonstigen Geschäfte, die mit den vorgenannten Unternehmensgegenständen im Zusammenhang stehen.
  7. 03.11.
    Change of bylaws
    Ableton AG
  8. 03.11.
    Change of representation scheme
    Ist ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
  9. 03.08.
    Change of bylaws
    Ableton AG
  10. 08.01.
    Change of bylaws
    Ableton AG
  11. 2019
  12. 14.10.
    Change of bylaws
    Ableton AG
82 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2024

Published January 20, 2026 · Source: Bundesanzeiger

Ableton AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ableton AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ableton AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ableton AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 23. Mai 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bilz, Wirtschaftsprüfer

Marggraff , Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 201.782,61 269.178,62
2. Geleistete Anzahlungen auf Lizenzen 0,00 200.000,00
201.782,61 469.178,62
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 835.266,14 960.276,61
2. Geleistete Anzahlungen 36.124,46 145.344,08
871.390,60 1.105.620,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.933.032,24 2.933.032,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.020.859,81 3.695.360,64
3. Beteiligungen 596.770,96 596.770,96
4. Sonstige Ausleihungen 195.056,17 195.056,17
7.745.719,18 7.420.220,01
8.818.892,39 8.995.019,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.939.942,56 3.724.535,84
2. Waren 7.446.488,58 8.614.868,79
3. Geleistete Anzahlungen 547.790,63 1.053.084,18
13.934.221,77 13.392.488,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.299.280,90 5.009.384,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.004.650,69 951.927,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.700.513,79 3.703.023,09
9.004.445,38 9.664.334,48
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 13.695.704,86 6.099.369,73
36.634.372,01 29.156.193,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.347.327,35 1.246.020,83
46.800.591,75 39.397.233,17

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 89.442,00 89.442,00
II. Kapitalrücklage 273.163,00 273.163,00
III. Bilanzgewinn 21.952.005,96 12.538.302,50
22.314.610,96 12.900.907,50
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.734.452,20 105.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.114.704,75 5.228.285,03
5.849.156,95 5.333.285,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.000.000,00 13.000.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 36.682,61 60.337,13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.043.138,86 4.082.838,42
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.706.185,69 2.305.033,72
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.850.816,68 1.714.831,37
davon aus Steuern EUR 1.954.081,01 ( EUR 1.413.652,30)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 83.781,09 (EUR 60.483,78)
18.636.823,84 21.163.040,64
46.800.591,75 39.397.233,17

Gewinn- und Verlustrechnung für 2024

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2024 2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 80.825.452,72 67.608.169,69
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.485.086,58 1.507.925,95
82.310.539,30 69.116.095,64
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.658.009,98 9.575.347,58
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 422.704,00 472.097,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 28.828.355,81 31.274.555,25
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung davon für Altersversorgung EUR 1.163.38 (Vj. EUR 1.161,38) 5.113.358,25 5.722.946,16
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 750.753,01 1.143.675,39
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.108.645,91 26.384.558,00
72.881.826,97 74.573.179,74
7. Erträge aus Beteilgungen 1.429.651,02 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.429.651,02 (Vj. EUR 0)
8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 333.245,94 304.458,75
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 317.582,51 (Vj. EUR 290.148,11)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.464,76 3.877,17
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 656.000,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 822.767,85 637.378,68
945.593,87 -985.042,76
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 960.602,73 -567.086,37
13. Ergebnis nach Steuern 9.413.703,46 -5.875.040,49
14. Sonstige Steuern 0,00 0,00
15. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 9.413.703,46 -5.875.040,49
16. Gewinnvortrag 12.538.302,50 18.413.342,99
17. Bilanzgewinn 21.952.005,96 12.538.302,50

Anhang für 2024

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Ableton AG hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Reg. Nr. HRB 72838 B).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen gemäß der linearen Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2018 werden geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert in Höhe von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mithilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, abgezinst. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

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Landeswährung Eigenkapital in Ergebnis in
(LW) Beteiligung % Mio. LW Mio. LW
Ausland unmittelbar
Ableton Kabushiki Kaisha, Tokio/ Japan JPY 100 -41,345 16,695
Ableton US Group Inc. City of Dover/ USA USD 100 6,887 3,21
Ableton, S.L.U., Barcelona/ Spain EUR 100 0,182 0,320
Ableton SAS, Paris, Frankreich EUR 100 0,131 0,126
Ableton PTY, Melbourne, Australien AUD 100 0,269 0,254
Ausland mittelbar
Ableton Inc., Pasadena/ USA* USD 100 1,512 0,48
Cycling '74, Walnut/ USA* USD 100 0,659 0,004

* die mittelbare Beteiligung wird über die Ableton US Group Inc., Delaware, USA, gehalten

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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31.12.2024 31.12.2023
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.299 5.009
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.005 952
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
davon aus Lieferungen und Leistungen 365 397
Sonstige Vermögensgegenstände 2.701 3.703
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 96 80
9.004 9.664

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind von TEUR 1.246 auf TEUR 1.347 leicht gestiegen und beinhalten gängige Abgrenzungen für Software-Abos.

Gezeichnetes Kapital / Gattung der Aktien

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag EUR 89.442 und ist eingeteilt in 61.466 nennwertlose Namensaktien (vinkulierende Stückaktien) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,4551 pro Aktie.

Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 und 2 AktG

Im Geschäftsjahr gab es keine zu berichtenden Geschäftsvorfälle.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn hat sich im Geschäftsjahr 2024 wie folgt entwickelt:

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TEUR
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 12.538
Jahresüberschuss 2024 9.414
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2024 21.952

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 12.538.302,50.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ungewisse Steuerpositionen (TEUR 480; Vorjahr TEUR 333), Urlaub (TEUR 920; Vorjahr TEUR 811), ausstehende Rechnungen (TEUR 1.006; Vorjahr TEUR 817), Gewährleistung (TEUR 462; Vorjahr TEUR 298), Aufwendungen für Rückbauverpflichtungen (TEUR 143; Vorjahr TEUR 144) und Rückstellungen für Lizenzgebühren (TEUR 144; Vorjahr TEUR 157).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in EUR zum 31.12.2024

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in TEUR Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.000 0 0 11.000
(Vorjahr) (0) (13.000) (0) (13.000)
2. Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 37 0 0 37
(Vorjahr) (60) (0) (0) (60)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.043 0 0 3.043
(Vorjahr) (4.083) (0) (0) (4.083)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.706 0 0 2.706
(Vorjahr) (2.305) (0) (0) (2.305)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.851 0 0 1.851
(Vorjahr) (1.715) (0) (0) (1.715)
18.637 0 0 18.637
(8.163) (13.000) (0) (21.163)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen sämtlich auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche andere Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine reguläre mittelfristige vertragliche Laufzeit. Die Kreditlinie ist mit Sicherheiten hinterlegt.

Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.288.348,15.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr bestanden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Wichtigste Region ist weiterhin AMERICAS (NOTAM + LATAM), in der knapp 47 % (TEUR 38.357; Vorjahr TEUR 32.571; +18 %) der gesamten Umsatzerlöse erzielt wurden. Die Abfolge der übrigen Regionen spiegelt unverändert die markttypische relative Größe der Territorien wider, mit EMEA (42 %) an zweiter und APAC (10 %) an dritter Stelle. Etwa 90 % aller Umsatzerlöse werden in den zwei größten Regionen generiert - der Fokus liegt somit weiterhin auf den etablierten Industrienationen.

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in TEUR 2024 2023
Umsatzerlöse nach Regionen
AMS 38.357 32.571
EMEA 34.027 28.015
APAC 8.329 7.015
sonstige 112 5
80.825 67.608

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 967 (Vorjahr TEUR 953), Sachbezüge in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 51) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 7,6 (Vorjahr TEUR 102) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind hauptsächlich Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 9.306 (Vorjahr TEUR 8.302), Transaktionskosten für Zahlungsdienstleistungen in Höhe von TEUR 3.006 (Vorjahr TEUR 2.152), Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 755 (Vorjahr TEUR 1.491), Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von TEUR 2.024 (Vorjahr TEUR 2.000) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 508 (Vorjahr TEUR 99) enthalten. Bei den periodenfremden Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um zurückgestellte, ausländische Steueraufwendungen und Transaktionsgebühren von Kreditkartenzahlungsanbietern die Vorjahre betreffend.

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 85 und umfasst Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 42,5) sowie sonstige Leistungen (TEUR 42,5).

5. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Gerhard Behles, CEO, Produkt/Strategie/Communications/Entwicklung, Berlin Herr Jan Bohl, CFO, Vertrieb/Finance/HR, Berlin

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsratsmitglieder waren im Geschäftsjahr:

Herr Uwe Struck, Berlin, selbständiger Unternehmensberater, Vorsitzender

Herr Rene Wienholtz, Vorstand Loom Impact AG, Berlin, stellvertretender Vorsitzender

Herr Ingo Thomsen, Partner/Unternehmensberater Centuros, Oldenswort

Herr Tom Zicarelli, Musiker, Bethel, Main/USA

Herr Bernd Roggendorf, Vorstand/CTO EIDU, Berlin

Herr Manfred Rürup, Unternehmensberater, Hamburg

Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR 15.

Avale

Es besteht ein Aval in Höhe von TEUR 180 im Rahmen eines Mietvertrages.

Mitarbeitende

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeitenden betrug 373.

Die Ableton AG hat zum Geschäftsjahresende 2024 insgesamt 340 Mitarbeitende beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Bilanzgewinn zu verrechnen.

Konzernverhältnisse

Die Ableton AG, Berlin, erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Der zur Absicherung der Liquidität der Gesellschaft bestehende Rahmenkreditvertrag wurde am 30.01.2025 um ein Jahr bis zum 30.01.2026 verlängert.

 

Berlin, 23. Mai 2025

gez. Gerhard Behles

gez. Jan Bohl

Vorstand Ableton AG

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.846.625,10 6.606,30 0,00 200.000,00 3.053.231,40
2. Geleistete Anzahlungen auf Lizenzen 400.000,00 0,00 0,00 -200.000,00 200.000,00
3.246.625,10 6.606,30 0,00 0,00 3.253.231,40
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.149.989,77 211.622,15 0,00 109.219,62 9.470.831,54
2. Geleistete Anzahlungen 145.344,08 0,00 109.219,62 0,00 36.124,46
9.295.333,85 211.622,15 109.219,62 109.219,62 9.506.956,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.933.032,24 0,00 0,00 0,00 2.933.032,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.351.360,64 1.308.551,78 959.963,95 0,00 4.699.948,47
3. Beteiligungen 740.821,62 0,00 0,00 0,00 740.821,62
4. Sonstige Ausleihungen 195.056,17 0,00 0,00 0,00 195.056,17
8.220.270,67 1.308.551,78 959.963,95 0,00 8.568.858,50
20.762.229,62 1.526.780,23 1.069.183,57 109.219,62 21.329.045,90
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.577.446,48 274.002,31 0,00 2.851.448,79
2. Geleistete Anzahlungen auf Lizenzen 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
2.777.446,48 274.002,31 0,00 3.051.448,79
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.189.713,17 480.881,84 35.029,61 8.635.565,40
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.189.713,17 480.881,84 35.029,61 8.635.565,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 656.000,00 0,00 0,00 656.000,00
3. Beteiligungen 144.050,66 0,00 0,00 144.050,66
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
800.050,66 0,00 0,00 800.050,66
11.767.210,31 754.884,15 35.029,61 12.487.064,85
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Bewertung Währungseffekte Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 201.782,61 269.178,62
2. Geleistete Anzahlungen auf Lizenzen 0,00 0,00 0,00 200.000,00
0,00 0,00 201.782,61 469.178,62
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 835.266,14 960.276,60
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 36.124,46 145.344,08
0,00 0,00 871.390,60 1.105.620,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 2.933.032,24 2.933.032,24
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 23.088,66 0,00 4.020.859,81 3.695.360,64
3. Beteiligungen 0,00 0,00 596.770,96 596.770,96
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 195.056,17 195.056,17
23.088,66 0,00 7.745.719,18 7.420.220,01
23.088,66 0,00 8.818.892,39 8.995.019,31

Lagebericht zum Geschäftsjahresabschluss 2024

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1. Entwicklung der Branche

Nach Angaben des US-Fachmagazins „The Music Trades“1 habe sich der weltweite Umsatz für Musikprodukte im Jahr 2023 auf 18,1 Mrd. USD belaufen, was einem Rückgang von 5 % im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Trotz dieser Abnahme hätten die Verkaufszahlen immer noch leicht über dem Niveau vor der Pandemie gelegen. Besonders in der zweiten Jahreshälfte habe sich der Umsatzrückgang verstärkt, was darauf hindeute, dass auch 2024 herausfordernd verlaufen könnte.

Die COVID-19-Pandemie habe in einigen Segmenten der Musikindustrie zu Einbußen geführt, doch insgesamt sei die Branche in dieser Zeit gewachsen, da viele Verbraucher während der Lockdowns das Musizieren für sich entdeckt hätten. Allerdings seien die Lieferketten des globalen Marktes für Musikprodukte beeinträchtigt worden, was zu Engpässen geführt habe. Im Jahr 2023 hätten sich sowohl Nachfrage als auch Produktion normalisiert, allerdings sei es zu einem Lagerüberhang gekommen, der sich negativ auf die Umsätze ausgewirkt habe. Hersteller und Händler hätten vor der Herausforderung gestanden, die überschüssigen Bestände abzubauen, während gleichzeitig die Verbrauchernachfrage nachgelassen habe.

Besonders stark betroffen sei China gewesen, dessen Markt um etwa 25 % geschrumpft sei. Dies sei unter anderem durch wirtschaftliche Probleme, die Immobilienkrise sowie die restriktive „Double Reduction“-Politik der chinesischen Regierung verursacht worden, die außerschulische Aktivitäten wie Musikunterricht einschränke. Auch Russland habe einen Rückgang um 26 % verzeichnet, bedingt durch Sanktionen und eine geschwächte Währung. Ohne die drastischen Rückgänge in China und Russland hätte sich der weltweite Rückgang auf nur 3,1 % belaufen.

In Nordamerika und Europa seien die Rückgänge moderater gewesen. Die USA seien mit einem Marktanteil von 44,1 % die unangefochtene Nummer eins geblieben, hätten jedoch einen Umsatzrückgang von 4,2 % hinnehmen müssen. Japan als zweitgrößter Markt sei um 0,7 % gesunken, Deutschland um 6,4 %, während Frankreich als einer der wenigen wachsenden Märkte um 1,7 % zugelegt habe. Einige Schwellenländer, darunter Indien (+4,5 %) und Brasilien (+9,6 %), hätten positive Entwicklungen verzeichnet.

Laut einem Bericht von Reuters2 sei der weltweite Umsatz der Musikindustrie insgesamt um 4,8 % auf 29,6 Milliarden USD gestiegen, wobei Streaming-Abonnements um 9,5 % zugenommen hätten. Dies deute darauf hin, dass digitale Geschäftsmodelle weiterhin an Bedeutung gewinnen und den Markt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen stabilisieren könnten.

1 The Global 225 Report 2024, February 2025, Music Trades Corporation
2 Reuters (2024). Music revenues rise again in 2024, boosted by streaming subscriptions, report shows. Verfügbar unter: https://www.reuters.com/business/media-telecom/
music-revenues-rise-again-2024-boosted-by-streaming-subscriptions-report-shows-2025-03-19/ [Zugriff am: 20.03.2025]

Im Segment der fretted instruments (z. B. Gitarren) habe es einen Umsatzrückgang von 10,4 % gegeben, da die in den Pandemie-Jahren gestiegene Nachfrage nun nachgelassen habe und ein Überangebot auf dem Markt entstanden sei. Der Markt für akustische Klaviere sei mit einem Minus von 23,6 % besonders stark betroffen gewesen, was vor allem auf den Einbruch in China zurückzuführen sei. Elektronische Musikinstrumente und Audiogeräte hätten insgesamt ein Umsatzminus verzeichnet, wobei der Bereich Audiotechnik eine Ausnahme gebildet habe: Hier sei der Umsatz um 4,5 % gestiegen, angetrieben durch die Rückkehr von Live-Events und Versammlungen nach der Pandemie.

Die Marktentwicklung werde weiterhin von makroökonomischen Faktoren wie Inflation, demografischem Wandel und geopolitischen Unsicherheiten beeinflusst. Die Nachfrage nach Musiksoftware und mobilen Anwendungen bleibe stabil, während der Hardwaremarkt zunehmend durch günstigere Standalone-Geräte geprägt werde. Der Onlinevertrieb gewinne weiterhin an Bedeutung, während der stationäre Handel mit Herausforderungen kämpfe.

Zusätzlich habe sich gezeigt, dass der Softwaremarkt für Musikproduktion weiterhin eine bedeutende Rolle spiele. Unternehmen wie Ableton, Image-Line und Waves hätten weiterhin hohe Umsätze erzielt, wobei insbesondere die Verlagerung hin zu Abo-Modellen und Cloud-basierten Lösungen als zentraler Trend erkennbar sei. Der Markt für Musiksoftware sei im Vergleich zu anderen Segmenten stabil geblieben, da digitale Musikproduktion sowohl für professionelle Studios als auch für Hobby-Musiker attraktiver werde.

Im Bereich der Musikhardware seien vor allem Audio-Interfaces, Synthesizer und DJ- Equipment gefragt gewesen. Marken wie Native Instruments, Roland und Arturia hätten in diesen Bereichen ein leichtes Wachstum verzeichnen können. Gleichzeitig sei ein zunehmender Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer sowie die steigende Nachfrage nach preisgünstigeren Standalone-Geräten zu beobachten. Zudem hätten Fusionen und Übernahmen in der Branche zugenommen, etwa durch die Übernahme von Serato durch Alpha Theta (ehemals Pioneer DJ).

Insgesamt bleibe der Markt für Musikprodukte ein stabiler, aber reifer Sektor mit moderaten Wachstumschancen. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigten, dass Innovation und digitale Transformation eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Branche spielen würden.

Der Wettbewerbsdruck im unmittelbaren Marktumfeld von Ableton bleibt unverändert hoch und die Vielzahl an Produktvarianten führt zu schwankenden Verkaufszahlen der einzelnen Produkte im Markt.

Im Softwarebereich ist eine Veränderung des Marktes als Folge der Pandemie zu beobachten. Der Onlinevertrieb gewinnt weiterhin an Bedeutung und die Zahl der für Tablets und Mobiltelefone verfügbaren Softwareanwendungen zum mobilen Musizieren nimmt zu. Im Hardwarebereich gibt es eine kontinuierliche Veröffentlichung von Standalone Hardwaregeräten mit teilweise niedrigerem Einstiegspreis. Generell gibt es einen Trend zu einer breiteren Auswahl an Produkten mit einer größeren Bandbreite an Preisen, insbesondere zu einem niedrigeren Preis als in der Vergangenheit.

1.2. Lage der Gesellschaft

Die Ableton Gruppe (Ableton) entwickelt und vertreibt Software und Hardware zur Konzeption, Aufnahme und Präsentation von Musik. Die Produkte von Ableton werden weltweit in etwa 50 Ländern sowohl im Direktvertrieb (über www.ableton.com) als auch indirekt über Verkaufsvermittler vertrieben, wobei die primären Absatzmärkte Deutschland und die USA sind.

Das Hauptprodukt „Live“ (Software) ist - verkürzt ausgedrückt - ein virtuelles Tonstudio, welches das Rückgrat des Produktportfolios darstellt. Live wird als Vollversion und in Form verschiedener Upgrades weltweit verkauft.

Das Produkt „Push“ (Hardware) ist ein Instrument, das speziell für Musiker:innen entwickelt wurde, um ihnen in Verbindung mit „Live“ kreative Wege der Musikproduktion aufzuzeigen.

Das Berichtsjahr verlief aus Sicht der Geschäftsleitung gut. Ableton agierte zwar nach wie vor in einem wirtschaftlichen Umfeld, das in Folge des andauernden Russland-Ukraine- Krieges von Spannungen, Preissteigerungen und geringerer Kaufkraft bei den Verbrauchern geprägt war. Die Umsätze konnten jedoch dank des Software- und des Hardware Release gesteigert werden. Die Umsätze haben die Erwartungen übertroffen.

Die Profitabilität von Ableton ist in 2024 wieder positiv. Die Gesellschaft hat in 2024 erneut Maßnahmen durchgeführt, um die operativen Kosten dauerhaft zu begrenzen. Die Eigenkapitalrentabilität ist sehr zufriedenstellend und liegt bei 42 %. Die Eigenkapitalbasis ist aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses von TEUR 12.901 zu Beginn des Geschäftsjahres auf TEUR 22.315 zum 31.12.2024 gestiegen.

2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.1. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren für Ableton stellen die Kennzahlen Umsatz und EBIT dar. Die Umsatzerlöse spiegeln die Absatzmöglichkeiten des Hardware- und Softwaregeschäfts am globalen operativen Markt wider und erlauben eine Einordnung der Entwicklungen an die internen Erwartungen.

Das EBIT berechnet sich aus dem Ergebnis vor Steuern und ist um das Finanzergebnis bereinigt.

EBIT: Umsatz

zzgl. sonstige betriebliche Erträge

abzgl. Materialaufwand

abzgl. Personalaufwand

abzgl. Sonstige betriebliche Aufwendungen

abzgl. Abschreibungen

Im Lagebericht 2023 wurde ein erneuter Anstieg der Umsatzerlöse um circa 14 % und ein deutlich positives EBIT vorhergesagt.

Die Ableton AG hat Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 80.825 erzielt, was 20 % über dem Vorjahresniveau und ca. 5 % über dem prognostizierten Umsatz liegt. Das erzielte EBIT fällt mit TEUR 9.429 ebenfalls höher aus als das prognostizierte Ergebnis.

Segment der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stellen die Anzahl von Neukunden sowie die Upgrade Rate der Software Lizenzen bei Bestandskunden zwei entscheidende Steuerungsgrößen dar. Die Verbesserung dieser beiden Indikatoren sind wesentlicher Treiber für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung von Ableton. Im Lagebericht 2023 wurde ein Rückgang der Anzahl der Neukunden prognostiziert. Im Berichtsjahr blieb die Anzahl der Neukunden im Vergleich zum Vorjahr jedoch stabil, sodass die Erwartungen der Geschäftsleitung übertroffen wurden. Für die Zahl der Upgrades wurde im Zusammenhang mit dem Softwarerelease im Lagebericht 2023 bereits eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr prognostiziert. Diese Erwartungen für das erste Jahr des Releasezyklus‘ wurden um ca. 21 % übertroffen. Dass die nicht finanziellen Leistungsindikatoren im Berichtsjahr über den Erwartungen lagen führt die Geschäftsleitung auf eine einsetzende Erholung der in den Vorjahren beobachteten Wachstumseinbrüche der Branche zurück.

2.2. Ertragslage

2.2.1. Umsatzentwicklung

Ableton erzielte im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 80.825 (Vorjahr: TEUR 67.608). Dies entspricht einer Umsatzerhöhung um 20 % im Vergleich zum Vorjahr, was die Geschäftsleitung im Wesentlichen auf die Releases der neuen Software Version und des neuen Hardware Produktes zurückführt.

Die direkten Verkäufe an Endkunden entsprachen den Prognosen, während die indirekten Verkäufe über Distributoren und Händler über den Prognosen lagen. Der indirekte Verkauf hat im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung gewonnen.

Umsatz nach Regionen

Wichtigste Region ist weiterhin AMERICAS, in der knapp 47 % (TEUR 38.357; Vorjahr TEUR 32.571; +18 %) der gesamten Umsatzerlöse erzielt wurden. Die Abfolge der übrigen Regionen spiegelt unverändert die markttypische relative Größe der Territorien wider, mit EMEA (42 %) an zweiter und APAC (10 %) an dritter Stelle. Etwa 90 % aller Umsatzerlöse werden in den zwei größten Regionen generiert - der Fokus liegt somit weiterhin auf den etablierten Industrienationen.

2.2.2. Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge sind in einer Gesamthöhe von TEUR 1.485 angefallen. Diese umfassen Erträge aus Kursdifferenzen (TEUR 966).

2.2.3. Materialaufwand

Der Materialaufwand ist aufgrund eines weiteren Hardware Releases von TEUR 10.047 auf TEUR 12.081 gestiegen und beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Waren (TEUR 11.658; Vorjahr TEUR 9.575).

2.2.4. Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand ist von TEUR 36.998 im Vorjahr auf nun TEUR 33.942 im Berichtjahr leicht gesunken. Dies liegt an dem durchgeführten Stellenabbau.

Die Ableton AG hat zum Geschäftsjahresende 2024 insgesamt 340 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Von den 340 Mitarbeiter:innen waren zum Ende des Geschäftsjahres 2024 insgesamt 243 (Vorjahr 279) auf Vollzeit-Basis, 97 (Vorjahr 135) auf Teilzeit-Basis beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter:innen reduzierte sich im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 18 %. Darüber hinaus arbeitet Ableton in verschiedenen Bereichen mit freiberuflichen Arbeitskräften zusammen.

2.2.5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 26.109; Vorjahr TEUR 26.385) umfassen im Wesentlichen die Kosten für Verwaltung (TEUR 7.806; Vorjahr TEUR 10.703), Vertrieb und Marketing (TEUR 12.723; Vorjahr TEUR 11.054), Lizenzen und Markenrechte (TEUR 2.744; Vorjahr TEUR 2.135), Raumkosten (TEUR 1.690; Vorjahr TEUR 2.032) sowie andere betriebliche Aufwendungen (TEUR 1.028; Vorjahr TEUR 461).

2.2.6. Jahresergebnis

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf TEUR 9.414 (Vorjahr: TEUR -5.875). Die Netto- Umsatzrendite (nach Steuern) beläuft sich auf 12 % (Vorjahr: - 9 %).

Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr wieder ein positives EBIT in Höhe von TEUR 9.424 (Vorjahr TEUR -5.457), was auf die positive Umsatzentwicklung und deutliche Einsparungen in den operativen Kosten zurückzuführen ist.

2.3. Vermögenslage

2.3.1. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich die Neuinvestitionen in das Anlagevermögen auf TEUR 1.527 (gegenüber TEUR 1.850 für das Vorjahr). Die folgende Tabelle erläutert wesentliche Investitionen.

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Art der Investition Beschreibung In 2024 aktivierter Betrag in
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände Im Wesentlichen Software und Lizenzen 7
Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. Mietereinbauten und geleisteter Anzahlungen) Expansionsbedingt wurden neue Büromöbel, PCs, Notebooks und Peripherie-Geräte angeschafft sowie Umbauten an den angemieteten Büroräumen vorgenommen 212
Finanzanlagen Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen 1.308
Summe Investitionen 1.527

2.3.2. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist gegenüber 2023 um TEUR 7.403 auf TEUR 46.801 gestiegen. Während sich auf der Aktivseite die flüssigen Mittel um TEUR 7.596 und die Vorräte zur Vorbereitung des Hardware Releases im Herbst 2024 um TEUR 541 erhöhten, reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 710.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 9.414 insbesondere aufgrund des Jahresüberschusses erhöht. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um TEUR 2.526, was im Wesentlichen auf die anteilige Tilgung eines Bankdarlehens in Höhe von TEUR 2.000 zurückzuführen ist. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 516 erhöht, was im Wesentlichen die Steuerrückstellung und Rückstellung für ausstehende Rechnungen betrifft.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum 31.12.2024 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 13.696 (Vorjahr TEUR 6.099) und war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Zum Ende des Berichtsjahres hat die Gesellschaft einen Betrag in Höhe von TEUR 4.000 aus einer bestehenden Kreditlinie für die Absicherung des operativen Geschäftes / zweckgebundenen Kreditlinie nicht beansprucht. Bei Nichteinhaltung der Kreditvereinbarungsklauseln besteht ein Recht seitens des Kreditgebers, Nachbesserung einzufordern und - sollte dies nicht geschehen - die Kreditlinien vorzeitig fällig zu stellen. Auch hat der Kreditgeber in diesem Falle einen Anspruch auf die hinterlegten Sicherheiten.

Für das Geschäftsjahr 2025 ist die Liquidität unter Annahme der geplanten Umsätze gesichert. Die Geschäftsführung sieht keine Gefahr, die Kreditvereinbarungsklauseln zu brechen.

Die Fälligkeit einer Kreditlinie in Höhe von TEUR 10.000 (davon zum Stichtag genutzt: TEUR 6.000) war zum Abschlussstichtag der 31. Januar 2025. Im Januar 2025 wurde die Verlängerung der Kreditlinie bis zum 30.01.2026 vereinbart.

Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt TEUR 8.163 und resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Periodenergebnis (TEUR 9.414), korrigiert um nicht zahlungswirksame Veränderungen in den Rückstellungen (TEUR -1.114) und Abschreibungen (TEUR 750).

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR 2.041 und ergibt sich im Wesentlichen aus einer Einzahlung aus Darlehenstilgung (TEUR 960) und einer erhaltenen Dividendenzahlung eines verbundenen Unternehmens (TEUR 1.430).

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -2.823 und ist vorrangig auf die Rückführung eines Bankdarlehens (TEUR -2.000) zurückzuführen.

2.4. Zusammenfassende Betrachtung

Insgesamt kann die Vermögens- und Finanzlage trotz der Marktschwierigkeiten als solide bezeichnet werden. Die Liquiditätslage ist ausreichend, um wichtige Geschäftsaktivitäten aufrechtzuerhalten.

3. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2024 wurden im Bereich Forschung und Entwicklung die bereits am Markt befindlichen Produkte Push, Live, Note und Max weiterentwickelt. Insbesondere wurde im Frühjahr die neue Softwareversion Live 12 veröffentlicht. Darüber hinaus wurde im Herbst das neue Hardwareprodukt Move veröffentlicht.

Für die Nutzung von Live notwendige Lizenzen sind zum 31.12.2024 Kosten in Höhe von TEUR 196 (Vorjahr: TEUR 233) aktiviert. Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr belaufen sich auf TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 182).

Die Ableton AG muss auf das wechselnde Marktumfeld reagieren. Deswegen wurden im Berichtsjahr weiterhin bestehende Innovationsprojekte für eine kontinuierliche Modernisierung des Produktportfolios sowie zur Effizienzsteigerung der Ablauf- und Aufbauorganisation in den Produkt- und Entwicklungsbereichen des Konzerns planmäßig weitergeführt.

4. Risiko- und Chancenbericht

4.1. Risiken der künftigen Entwicklung

4.1.1. Qualitäts- und Innovationsrisiken

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass Entwicklungsziele und Releasepläne nicht erreicht werden können - mit entsprechenden negativen Implikationen auf Umsatz und Unternehmensergebnis. Außerdem könnten Produkte vom Markt nicht angenommen werden oder die Ableton AG mit den Produktinnovationen unwissentlich das Eigentum Dritter verletzen.

Im Jahr 2024 haben sich die Methoden der Gesellschaft zur Minimierung der oben genannten Risiken erneut bewährt. Die im Frühjahr 2024 veröffentlichte neue Software Version Live 12 sowie das kostenfreie Live 12.1 Update erhielten eine gute Resonanz vom Markt. Ebenso lief der Verkauf des neuen Hardware Produktes Move im Herbst gut an. Folglich wird die Ableton AG auch künftig auf kontinuierlich verbessertes Projektmanagement, Nutzerpanels, Tests sowie Experteninterviews und Umfragen setzen, um bestehende Qualitäts- und Innovationsrisiken zu managen. Die Geschäftsführung ist weiterhin zuversichtlich, den Herausforderungen wirksam und vollständig mit den gegenwärtigen Innovationsprojekten, die sich auf wohl selektierte, die Differenzierung vom Wettbewerb unterstützende Produktinnovationen fokussieren, zu begegnen.

Negative Effekte des auf die Pandemie folgenden Russland-Ukraine-Krieges können in Kombination mit den Herausforderungen des verteilten Arbeitens teils zu höheren Fluktuationsrisiken in der Belegschaft führen. Die Ableton AG unterstützt ihre Mitarbeitenden weiterhin mit diversen Zusatzangeboten, um diese Herausforderungen meistern zu können.

4.1.2. Wettbewerbs- und Preisdruck

In Abschnitt 1.1 wurden die Entwicklungen im Wettbewerbsumfeld bereits erläutert. Die Wettbewerbssituation blieb im Berichtsjahr weitgehend unverändert. Im Hardwaregeschäft werden kontinuierlich Standalone Geräte, nun mit teilweise niedrigerem Einstiegspreis, veröffentlicht. Generell setzt sich der Trend zur Diversifikation der Produktportfolios der Wettbewerber an verschiedensten Preispunkten fort.

Der Preisdruck ist folglich nach wie vor spürbar und verstärkte sich aus Sicht der Geschäftsleitung vor allem im bedeutenden nordamerikanischen Markt. Ableton führte im Berichtsjahr Preisexperimente zur Evaluierung der Marktbedingungen durch. Darüber hinaus bietet Ableton mit Move seit diesem Jahr ein preisgünstiges Hardware Produkt an, das seit dem Release im Herbst gute Resonanz vom Markt erhalten hat. Dadurch konnte Ableton sein Produktportfolio weiter differenzieren und eröffnete einen neuen Zugang zu seinen Produkten.

Für die Ableton AG steigt die Herausforderung, zukünftig die richtigen Produktakzente zu setzen, die der langfristigen Vision zur Entwicklung des eigenen Portfolios förderlich und dabei auch im Marktumfeld solide positioniert sind.

Im Softwaregeschäft steigt die Bedeutung von webbasierten Angeboten weiterhin und die Zahl der für Tablets und Mobiltelefone verfügbaren Softwareanwendungen zum mobilen Musizieren nehmen zu. Des Weiteren gewinnen der Onlinevertrieb und KI gestützte Angebote weiterhin an Bedeutung.

4.1.3. Währungsrisiken

Zur Diversifizierung und zur besseren Kontrolle fakturiert die Ableton AG in insgesamt zwölf Fremdwährungen (inkl. dem US-Dollar), was als langfristiges natürliches Mittel zur Absicherung gegen Währungsschwankungen dient. Schwankungen des US-Dollar gegenüber dem Euro werden auch durch weitere natürliche Absicherungselemente zur Reduzierung des Fremdwährungsüberhangs aufgefangen, wie die Beschaffung von Hardware Komponenten in US-Dollar. Langfristig sollten die gewählten Risikominderungsinstrumente geeignet sein, die Währungsrisiken effektiv zu begrenzen.

4.1.4. Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Ausfallrisiken bestehen gegenüber Geschäftskunden und Einzelkunden. Die Forderungsverluste (Geschäfts- und Einzelkunden) sind in 2024 unverändert auf einem sehr niedrigen Niveau und belaufen sich auf TEUR 230 (Vorjahr TEUR 74). Der Anteil der Forderungsverluste an den Umsatzerlösen beträgt 0,28 % (Vorjahr 0,11 %).

Liquiditätsrisiken bestehen auf kurze und mittlere Sicht in moderatem Maße, da die Versorgung der Gesellschaft mit Zahlungsmitteln zum Bilanzstichtag in solidem Ausmaß sichergestellt ist, sich die Einzahlungen auf eine große Anzahl von Kunden verteilen und alle großen Auszahlungen (Personal, Steuern, Wareneinkauf, Aktienrückkauf) gut planbar sind.

4.1.5. Abhängigkeit von Vertriebspartnern

Der Großteil der Umsätze wurde in den letzten Jahren aus Direktverkäufen an Endkunden über die eigene Webseite generiert. Im letzten Jahr ist der Anteil weiter gestiegen, da Ableton nun in vielen der Hauptmärkte in Nordamerika und Europa die neuen Hardware Produkte ausschließlich über den Direktvertrieb anbietet. Es wurde weiterhin an der Steigerung der Attraktivität der Webseite und des Online Shops gearbeitet, indem Zahlungsmöglichkeiten und die Sprachauswahl erweitert wurden. Darüber hinaus investiert die Ableton AG weiterhin in Pre- und Postsales Angebote für seine Kunden.

Die Abhängigkeit von Vertriebspartnern hält die Ableton AG weiterhin gering. Dabei wählt die Ableton AG seine Handelspartner strategisch aus, was im Berichtsjahr zur Beendigung einiger und zur Wiederbelebung anderer Partnerschaften geführt hat. Über die Tochtergesellschaft in Tokyo ist die Ableton AG zunehmend auch in der Asien-Pazifik Region präsent und kann vor Ort direkten Kontakt zu Einzelhändlern herstellen, wo bisher Produkte über Distributoren vertrieben wurden.

Unverändert besteht das strategische Risiko der wachsenden Bedeutung von Apples App Store für die Distribution von Software für die Mac-Plattform. Es gibt jedoch keine neuen Anhaltspunkte, die darauf hinweisen, dass Apples Strategie dahingehend könnte, diesen proprietären Vertriebskanal zum alleinigen Vertriebskanal für Mac Software auszubauen.

4.1.6. Konjunkturelle Risiken aufgrund geopolitischer Ereignisse

Die politischen Spannungen und damit verbunden die Gefahr geopolitischer Konflikte sind weiterhin hoch und mit Risiken für die Geschäftsentwicklung des Ableton Konzerns verbunden.

Anhaltende Spannungen zwischen den USA und China sowie eine mögliche Verschlechterung der Beziehungen zwischen der EU und den USA sowie protektionistische Maßnahmen der USA, wie die von der Trump Regierung angedachten Importzölle, könnten die Wachstumsaussichten für Ableton belasten. Darüber hinaus könnte eine mögliche Zuspitzung des Russland-Ukraine-Kriegs und der militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten erneut Druck auf die Inflationsraten auslösen und die Konsumfreude in den wichtigen Märkten Abletons verschlechtern oder auch zu Unterbrechungen von globalen Lieferketten führen.

Weiterhin besteht im Falle starker Preissteigerungen das Risiko, dass diese nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können und hierdurch die Ergebnisziele des Konzerns nicht erreicht werden.

4.1.7. Akquisition und Förderung von Talenten

Nach notwendigen Kosteneinsparungen zur Sicherung der Profitabilität hat das Unternehmen sich konsolidiert und die Personalakquisitions-Strategie neu ausgerichtet. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten setzt die Geschäftsleitung verstärkt auf die interne Talententwicklung, um bestehende Potenziale optimal zu nutzen.

Dennoch bleibt die externe Rekrutierung für spezifische Fachfunktionen unerlässlich. Trotz konjunktureller Schwäche besteht weiterhin ein spürbarer Fachkräftemangel, der zu längeren Besetzungsprozessen führt. Zudem zeigt sich bei internationalen Bewerbern und Bewerberinnen eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen in Deutschland, was die generelle Attraktivität des Standorts beeinträchtigen könnte. Berlin hebt sich jedoch weiterhin positiv als wettbewerbsfähiger Arbeitsmarkt hervor.

Transformationsprozesse in Folge der Restrukturierung des Konzerns könnten sich darüber hinaus negativ auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden auswirken und eine höhere Fluktuation verursachen.

Chancen der künftigen Entwicklung

4.1.8. Markenwert und Image

Wichtigster Wettbewerbsvorteil der Ableton AG ist nach wie vor die Begeisterung für das Produkt und die hohe Sympathie, die der Marke von Seiten der Zielgruppe, der Presse und von Künstler:innen entgegen gebracht wird. Dieses Image basiert vor allem auf dem Produktansatz, der sich nach Überzeugung des Vorstands von dem der meisten Wettbewerber fundamental unterscheidet.

4.1.9. Produkt- und Marktentwicklung

Weiterhin von substanzieller Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sind der weitere Ausbau des Software- und Hardwaregeschäftes und die technische Integration der Produkte der jeweiligen Geschäftsfelder. Daneben liegen große Chancen in der Kooperation mit verschiedensten anderen Anbietern von relevanter Software, Hardware, Inhalten oder Services. Diese könnten im Schaffen von einem Mehrwert für bestehende Nutzer liegen sowie in der Erreichung neuer Kundengruppen.

Die Ableton AG wird darüber hinaus auch weiterhin die Geschäftspraxis fortführen, fremde Technologien zu lizensieren und strategische Partnerschaften mit den Herstellern komplementärer Produkte einzugehen. Im Zuge dieser Bemühungen sind auch Beteiligungen und Übernahmen nicht auszuschließen.

Darüber hinaus sieht die Geschäftsführung Potenzial für gezielte Ansprache von Test- und Intro Usern sowie Usern aus dem Bildungsbereich, um die zahlende Kundschaft zu erweitern.

4.2. Zusammenfassende Betrachtung

Die Risikolage ist im Gesamtbild moderat. Die wichtigste Rolle spielen die konjunkturelle Lage und die daraus resultierende schwindende Kaufkraft sowie Qualitäts- und Innovationsrisiken, welche in Kombination mit dem zunehmenden Wettbewerbs- und Preisdruck langfristig größere Herausforderungen mit sich bringen können.

5. Prognosebericht

5.1. Prognose der Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Für 2025 prognostiziert die Geschäftsführung einen Rückgang der Umsätze um circa 18 %, was auf den naturgemäßen Rückgang der Umsätze im auf ein Release folgendem Jahr zurückzuführen ist.

Im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erwartet die Geschäftsleitung aufgrund des Live Releases eine deutliche Verbesserung der Upgrade Rate der Softwarelizenzen, während für die Anzahl der Neukunden ein Rückgang prognostiziert wird.

Die Geschäftsführung geht aufgrund der realisierten Kosteneinsparungen infolge der Restrukturierung für 2025 erneut von einem positiven EBIT aus und prognostiziert solide Nettoumsatzrendite von knapp 6 %.

5.2. Ausblick

Die Ableton AG strebt für 2025 die teilweise Rückführung des Bankdarlehens an.

Die o. g. Prognoseberichterstattung beruht auf Planzahlen. Die Geschäftsleitung kann die Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen im Russland-Ukraine-Krieg, den militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und den geopolitischen Spannungen auf die Absatzmärkte und die Lieferketten zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch nicht abschließend abschätzen.

Die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der Ableton AG hängen hauptsächlich davon ab, wie sehr sich die entstandenen Spannungen in der Weltwirtschaft, die zu geringerer Kaufkraft und Konsumfreude bei den Verbrauchern sowie steigenden Preisen führten, verstärken.

 

Berlin, 23. Mai 2025

Gerhard Behles

Jan Bohl

Vorstand Ableton AG

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