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Accenture Banking Technology Solutions GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

BerlinBerlin, DEU ·HRB 280892 Charlottenburg (Berlin)
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
GmbH
Address
Hallesches Ufer 40
10963 Berlin
Commercial register
HRB 280892, Charlottenburg (Berlin)
Registration date
May 21, 2001
Purpose
Die IT-nahe Beratung von Kreditinstituten und anderen Unternehmen sowie die Softwarebetreuung und -weiterentwicklung, insbesondere der IT- Systeme SAP, ABAKUS und A.D.A.S., die Entwicklung von Software- und Hardwarelösungen, der Handel mit Software und Hardware und die Beratung sowie die Erbringung von Dienstleistungen in Verbindung mit Software und Hardware.

Financials

Employees 2022
102
Total assets 2022
18,29 Mio. €
Net income 2022
955.506 €
15 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2022
Assets 18,29 Mio
  • Current Assets 93,5 % 17,10 Mio
  • Fixed Assets 5,1 % 940,0 k
  • Deferred Tax Assets 0,8 % 150,7 k
  • Prepaid Expenses 0,5 % 97,3 k
Liabilities and Equity 18,29 Mio
  • Liabilities 65,6 % 12,00 Mio
  • Provisions 23,5 % 4,30 Mio
  • Equity 10,8 % 1,98 Mio
  • Accrued Expenses 0,1 % 12,6 k
Full balance sheet line items with an API key Get API key →

Balance sheet data available for 15 earlier fiscal years.

Profit & loss

2022
Income 25,50 Mio
  • Gross profit 48,0 % 12,25 Mio
  • Personnel expenses 35,0 % 8,92 Mio
  • Other operating expenses 6,8 % 1,75 Mio
  • Result after taxes 3,7 % 956,0 k
  • Annual net profit/loss 3,7 % 955,5 k
  • Income and profit taxes 2,0 % 515,1 k
  • Depreciation 0,4 % 106,9 k
  • Interest and similar expenses 0,1 % 31,2 k
  • Other interest and similar income 0,1 % 20,5 k
  • Other taxes 0,0 % 458
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P&L data available for 9 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Gunnar Freiherr Bock von Wülfingen since 2025 Procura

Ownership & holdings

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2026
  2. 05.05.
    Register sheet closed
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  3. 05.05.
    Merger
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  4. 05.05.
    Firm extinguished
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  5. 30.04.
    Register sheet closed
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  6. 13.04.
    Merger
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  7. 2025
  8. 13.11.
    Change of address
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  9. 13.11.
    Correction of entity data
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
  10. 06.11.
    Change of address
    Accenture Banking Technology Solutions GmbH
41 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
  • 2018 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2021

Published July 21, 2022 · Source: Bundesanzeiger

SKS Solutions GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Muster Lagebericht 2016

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

SKS Solutions GmbH ist seit fast 20 Jahren ein etablierter IT-Dienstleister im Schwerpunkt SAP-basierte IT-Dienstleistungen für Banken und Finanzdienstleister. Dabei gehört SKS Solutions zu einem der wenigen Beratungshäusern mit ausgeprägten Kenntnissen und Erfahrungen für Prozesse und IT-Dienstleistungen bei Förderbanken.

Das 2002 als ib-bank-systems GmbH gegründete IT-Beratungshaus gehört seit 2008 zu 100% der auf Fach- und IT-Beratung für Banken spezialisierten SKS-Unternehmensgruppe (SKS Group). Die Leistungen der SKS Group werden aus den zwei Segmenten SKS Solutions (IT-Beratung und Services) und SKS Advisory (Fachberatung) erbracht.

Nachdem wir bereits seit 2013 am Markt unter dem Label SKS Solutions agieren, haben wir 2020 konsequenterweise auf den Firmennamen SKS Solutions GmbH umfirmiert.

Im Segment SKS Solutions verantworten wir das gesamte Spektrum IT-bezogener Dienstleistungen der SKS Group für Banken und Finanzdienstleister. Mehr als 100 IT-Experten der Gruppe (davon ca. 90 Berater und Entwickler der SKS Solutions GmbH) unterstützen unsere Kunden in strategischen Fragestellungen, konkreten Projekten sowie in der Wartung und Weiterentwicklung der Anwendungslandschaften.

Wir verstehen uns als Dienstleister, der mit seinem Leistungsspektrum die wichtigsten Geschäftsfelder im Bankenbereich beherrscht und mit großem Engagement und hohen Qualitätsstandards eine umfassende Betreuung garantiert. Dazu zählt insbesondere, dass wir unsere Kunden fachlich beraten, gemeinsam mit ihnen für ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittene Lösungen finden, diese vor Ort auf den IT-Systemen unserer Kunden implementieren und dann bei Bedarf betreiben, warten und weiterentwickeln.

Traditionell aus dem SAP-Banking-Geschäft kommend, bietet die SKS Solutions GmbH ihren Kunden verstärkt auch Leistungen im Umfeld von non-SAP-Technologien. Hierzu gehören Implementierungen und Erweiterungen von Meldewesensystemen (Abacus/daVinci,A360,BAIS), Prozessautomatisierungen (z.B. Fintus Suite) und non-SAP-DWH-Lösungen.

In ausgewählten Themenkomplexen übernimmt die SKS Solutions GmbH auch komplette fachliche Geschäftsprozesse der Kunden (Business Process Outsourcing), so zum Beispiel unter dem Label SKS Meldewesenfabrik die kompletten Meldewesenprozesse der Finanzinstitute.

Die ca. 90 (IT-)Experten der ib-bank-systems GmbH sind organisatorisch 3 Bereichen zugeordnet: CoreBanking, Analytical Banking und Operations & Services.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Investitionen zu fachlichen und technischen Weiterentwicklungen vorhandener Beratungs- und Softwareprodukte (Themenentwicklung).

Als Beratungsunternehmen sind wir stets gefordert, aktuelle Trends zu sichten und hinsichtlich ihrer Relevanz für unsere Kunden zu bewerten und so unser Dienstleistungsportfolio stetig weiterzuentwickeln.

Auch in 2021 hat die SKS Solutions GmbH in Lösungen investiert, die die Megatrends der Bankenbranche bedienen:

stetiger regulatorischer Änderungsdruck durch eine Vielzahl von neuen und geänderten Normen

Digitalisierung der Gesellschaft, der Bankenprozesse und damit einhergehende Veränderungen in der Wertschöpfung

Im Bereich Digitalisierung von Geschäftsprozessen hat SKS Solutions in besonderem Maße in den Aufbau eines neuen nachhaltigen Geschäftszweigs investiert und sich einerseits Lizenz- und Exklusivitätsrechte gesichert als auch ein Team von Mitarbeitern rekrutiert und ausgebildet.

3. Kundengewinnung

Zusätzlich war das Jahr 2021 von erheblichen Investitionen in zwei europaweite Ausschreibungen für Großprojekte geprägt, welche für SKS Solutions gewonnen werden konnten. Damit konnte zum einen ein Bestandskunde weiterhin langfristig an SKS Solutions gebunden werden. Zum anderen wurde ein Neukunde mit einem Großprojekt zur Einführung einer SAP-Bankinglösung und anschließenden, langfristigen IT-Services für SKS gewonnen werden.

II. Wirtschaftsbericht

2. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 gegenüber dem vorangegangenen Krisenjahr wieder erholt und ist laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent im Bruttoinlandsprodukt gewachsen.

Im Wirtschaftsbereich Informationstechnik stieg die Wachstumsrate auf 6,3% (Vorjahr 1,3%) bei einem Marktvolumen von 102,5 Mrd.Euro (Vorjahr 96,4 Mrd.Euro) (Quelle bitkom).

3. Geschäftsverlauf und Lage

Auch 2021 war von einer hohen Nachfrage der Kunden und einer soliden Auftragslage der SKS Solutions GmbH geprägt. Die erbrachten Leistungen umfassten dabei sowohl die angestammten Themen im Umfeld SAP Banking, als auch regulatorische Umsetzungen und Unterstützungsleistungen im Umfeld Meldewesen.

Besonders erfreulich ist, dass das neue Angebot SKS Meldewesenfabrik, die komplette Auslagerung der Meldewesenprozesse und technischen Systembetreuung, auf großes Interesse des Marktes trifft und in 2021 weitere Kunden hierfür gewonnen werden konnten.

a. Ertragslage

01.01. bis 31.12.2021 01.01. bis 31.12.2020 Änderung ggü. d. Vorjahr in
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 12.341,9 97,0 13.941,3 99,7 -1.599,4 -11,5
Bestandsveränderungen 379,3 3,0 38,7 0,3 340,6 880,1
Gesamtleistung 12.721,2 100,0 13.980,0 100,0 -1.258,8 -9,0
Sonstige betriebliche Erträge 61,8 0,5 26,0 0,2 35,8 137,7
Finanzerträge 5,6 0,0 13,2 0,1 -7,6 -57,6
Erträge gesamt 12.788,6 100,5 14.019,2 100,3 -1.230,6 -8,8
Materialaufwand 2.994,2 23,5 2.579,5 18,5 414,7 16,1
Personalaufwand 8.299,5 65,2 7.993,9 57,2 305,6 3,8
Abschreibungen 65,5 0,5 63,5 0,5 2,0 3,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.393,3 11,0 2.145,9 15,3 -752,6 -35,1
Finanzaufwand 43,5 0,3 39,7 0,3 3,8 9,6
EE-Steuern -47,7 -0,4 358,1 2,6 -405,8 -113,3
sonstige Steuern 2,5 0,0 0,5 0,0 2,0 400,0
Aufwendungen gesamt 12.750,8 100,2 13.181,1 94,3 -430,3 -3,3
Jahresergebnis 37,8 0,3 838,1 6,0 -800,3 -95,5

Im Berichtsjahr 2021 wurden Umsätze in Höhe von 12,3 Mio.€ erzielt, was im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 11,5% bedeutet. Die Gesamterträge lagen 8,8% unter dem Vorjahreswert.

Die Aufwendungen sanken insgesamt um 3,3%, was vor allem in den um 35,1 % gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch aufgrund weiterer gesunkener Reisekosten (57,8 %) begründet liegt.

b. Finanzlage

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 16,4 % (2019: 8,3%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen von Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere den Austausch von Beraterequipment.

Wesentliche Investitionen sind darüber hinaus in Recruiting und Ausbildung neuer Mitarbeiter geflossen. Diese Investitionen sind notwendig, um langfristig die Leistungs- und Lieferfähigkeit der SKS Solutions GmbH zu erhalten und auszubauen. Sie werden aufgrund der notwendigen zwei- bis dreijährigen Ausbildungszeit zum Senior IT-Berater auch das Geschäftsjahr 2022 belasten.

Für das neue Geschäftsfeld "Digitalisierung von Geschäftsprozessen hat die SKS Solutions GmbH in Lizenz- und Exklusivitätsrechte investiert.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist im abgelaufenen Jahr als gut zu bezeichnen.

c. Vermögenslage

31.12.2021 31.12.2020 Veränderung d. Vorjahr in
wesentliche Bilanzpositionen T€ T€ T€ %
AKTIVA        
Sachanlagen 183,9 142,5 41,4 29,1
Vorräte 446,8 67,2 379,6 564,9
Forderungen 1.851,3 2.696,8 -845,5 -31,4
Flüssige Mittel/Wertpapiere 2.013,7 2.444,4 -430,7 -17,6
Nicht gedeckter EK-Fehlbetrag 0,0 0,0 0,0 -
PASSIVA        
Rückstellungen 3.080,5 3.136,0 -55,5 -1,8
Lieferverbindlichkeiten 892,1 478,4 413,7 86,5
Verbundverbindlichkeiten 323,2 244,3 78,9 32,3
Bilanzsumme 5.433,3 5.786,7 -353,4 -6,1

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 41,4 gestiegen.

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen

Durchschnittlicher externer Stundensatz

Durchschnittliche Auslastung

heran.

Die durchschnittliche Auslastung sank um 3%. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass erhebliche interne Aufwände in die Entwicklung der Digitalisierungsthemen investiert wurden. Die anhaltend hohe Auslastung für die Umsetzung der Corona-Maßnahmen bei unseren Kunden im Förderbankenumfeld konnte die erhöhten Entwicklungsaufwände sehr gut kompensieren.

Zur weiteren Steuerung wird eine detaillierte Deckungsbeitragsrechnung verwendet. Die Deckungsbeiträge werden auf den Ebenen Firma, Bereich, Team, Mitarbeiter, Projekt und Kunde ausgewiesen und getrackt.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Die notwendigen Investitionen können aus dem laufenden Geschäft heraus finanziert werden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel abgesichert.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen unterhält eine unselbständige Betriebsstätte am Standort Frankfurt.

IV. Prognosebericht

Die Branche ist geprägt durch die Megatrends Regulatorik und Digitalisierung und daraus resultierende Projektvorhaben unserer Kunden. Zeitgleich stattfindende großvolumige SAP-Einführungsprojekte in der Branche der Finanzdienstleister bescheren uns eine exzellente Auftragslage und eine hohe Nachfrage nach Spezialisten.

Aufgrund der bekannten zukünftigen Anforderungen aus MaRisk und Compliance wird es für kleinere Dienstleister und so genannte Freelancer schwieriger werden, die entsprechenden Anforderungen zu erfüllen. Es ist daher von einer Konzentration auf wenige Dienstleister auszugehen. Die SKS Solutions GmbH erfüllt alle diesbezüglichen gesetzlichen Anforderungen und kann dies durch PS951-Zertififizierung und Zertifizierung nach ISO27001 nachweisen.

Durch den wachsenden Kostendruck und die erhöhten Anforderungen im Umfeld Compliance und IT-Governance werden zwar einerseits die Steuerungsvorgaben der Institute im Bereich Auslagerung verschärft, gleichzeitig sind Kunden jedoch von der Fülle der Anforderungen zum Teil überfordert und setzen daher verstärkt auf externe Partner.

Unser Konzept des Full-Service-Dienstleisters wird daher verstärkt am Markt nachgefragt und durch Themen des Plattformbetriebs und Cloud Computing gefördert.

Im Rahmen einer Überarbeitung der Strategie der SKS Solutions GmbH werden wir verstärkt in solche Full-Service-Angebote investieren und diese am Markt positionieren. Wir bieten damit unseren Kunden fachliche Lösungen inklusive der Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur an und übernehmen gerne ganze Fachprozesse in den Themenkomplexen IT, Regulatorik, Risk und Finance.

Unser Hauptgeschäft ist durch langfristige Rahmenverträge mit unseren Kunden abgesichert.

Die aktuelle Planung geht von 15% Umsatzanstieg in 2022 aus. Die bereits laufenden und für 2022 geplanten Investitionen in den nachhaltigen Ausbau des Mitarbeiterbestands und Investitionen in neue Themen werden das geplante Ergebnis belasten. Wir gehen gemäß Planung für 2022 von einem Betriebsergebnis von 1.616 T€ aus. Die Zielerreichung hängt maßgeblich von der Entwicklung des neuen Geschäftsfeldes "Digitalisierung von Geschäftsprozessen" ab. Da es sich auch für die Kunden um neue Technologien handelt, könnten sich die Akquise-Erfolge verzögern.

Wir unternehmen hohe Anstrengungen im Bereich Recruiting und Ausbildung und planen in 2022 ca. 15 Mitarbeiter für die SKS Solutions GmbH zu gewinnen.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

VI. Chancen- und Risikobericht

Die Megatrends Regulatorik und Digitalisierung erfordern zunehmend die kombinierte Expertise aus Bankfachlichkeit, IT und Beherrschung der Compliance- und IT-Governance-Anforderungen. In diesem Segment ist die SKS Solutions GmbH innerhalb der SKS-Gruppe exzellent aufgestellt. Durch die 100%ige Fokussierung des Geschäftes auf Banken und Finanzdienstleister ist die notwendige Spezialexpertise vorhanden und nachweisbar.

Zusätzliche Anforderungen im Umfeld MaRisk und Compliance erschweren die Geschäftstätigkeit für Kleinstunternehmen und Selbständige. Die SKS Solutions GmbH ist bereits nach PS951 zertifiziert. Anfang 2021 konnte zusätzlich die Zertifizierung nach ISO27001 abgeschlossen werden

Die Nachfrage nach IT-Know How im regulatorischen Umfeld sowie die generelle Ressourcenknappheit im Umfeld SAP für Banken ermöglicht uns eine leichte Verbesserung der Tagessätze bei unseren Kunden.

Im aktuellen Marktumfeld ist es besonders schwierig, qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und zu halten und neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Die Gehaltsgefüge innerhalb der Beratung geraten unter Druck. Die SKS Solutions GmbH setzt mit großem Erfolg auf eine Kombination von Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterattraktivität sowie gezielte Rekrutierung und Ausbildung von Berufseinsteigern.

Risiken aus der aktuellen Corona-Pandemie sind für die SKS Solutions GmbH inzwischen besser einschätzbar. Unser Geschäft hat traditionell einen hohen Remote-Anteil, so dass uns die Ausgangsbeschränkungen und Quarantänemaßnahmen nur in den traditionellen Projekten treffen. Unser angestammtes Kundenklientel, die regionalen Förderinstitute, müssen innerhalb kürzester Zeit entsprechende Fördermaßnahmen an den Markt bringen, was uns als Dienstleister zusätzliche Aufträge beschert. Aktuell gehen wir daher davon aus, dass wir die Planung 2022 erfüllen können und relativ unbeschadet durch die Corona-Krise kommen.

Es bestehen keine Zins- und Währungsrisiken.

 

Potsdam, den 16. Mai 2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 521.318,00 149.042,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 337.384,00 6.508,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 416,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 337.383,00 6.092,00
II. Sachanlagen 183.934,00 142.534,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.934,00 142.534,00
B. Umlaufvermögen 4.573.431,52 5.308.544,48
I. Vorräte 446.843,29 67.180,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.112.925,48 2.796.943,18
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 711.743,17 1.589.194,35
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.401.182,31 1.207.748,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.200,00 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.013.662,75 2.444.421,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.564,81 98.719,08
D. Aktive latente Steuern 277.952,00 230.439,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.433.266,33 5.786.744,56

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.020.565,43 1.732.822,90
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 482.822,90 394.822,48
III. Jahresüberschuss 37.742,53 838.000,42
B. Rückstellungen 3.080.505,00 3.136.016,01
C. Verbindlichkeiten 1.317.545,91 907.905,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 323.167,07 244.284,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 323.167,07 244.284,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 994.378,84 663.620,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 994.378,84 663.620,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.649,99 10.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.433.266,33 5.786.744,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 9.788.757,97 11.426.443,15
2. Personalaufwand 8.299.540,63 7.993.941,87
a) Löhne und Gehälter 6.850.327,66 6.673.596,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.449.212,97 1.320.345,62
davon für Altersversorgung 173.493,95 142.381,06
3. Abschreibungen 65.498,13 63.471,54
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 65.498,13 63.471,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.393.345,23 2.145.878,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.619,60 13.152,48
davon aus verbundenen Unternehmen 5.065,51 12.224,30
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.501,27 39.739,33
davon aus Abzinsung 0,00 -207,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -47.741,22 358.109,30
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 47.513,00 38.834,00
8. Ergebnis nach Steuern 40.233,53 838.454,64
9. sonstige Steuern 2.491,00 454,22
10. Jahresüberschuss 37.742,53 838.000,42

Anhang

I. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2021 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände (Nutzungsrechte, Software) werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der vertraglichen oder voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Zuschüsse und planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden planmäßig, und zwar nach Maßgabe der jeweils steuerlich zulässigen Höchstsätze, vorgenommen. Dabei wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert unter € 800,00 werden gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Steuerrechtliche Sonderabschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Dabei wurden für erkennbare Risiken Wertberichtigungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftjahre abgezinst (§253 II 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanz wurde nach der umfassenden Gliederungsvorschrift des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Zum 31.12.2021 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 455.777,00 wovon € 177.825,00 auf die Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB entfallen.

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist aus den Anlagen zum Jahresabschluss ersichtlich. Der Bruttoanlagespiegel wird an dieser Stelle wiedergegeben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nominalwert aktiviert. Einzelrisiken sind durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt, darüber hinausgehende Forderungen sind um eine pauschale Wertberichtigung korrigiert.

Die Forderungen gegen Unternehmen, die die gleiche Gesellschafterstruktur aufweisen, wurden als Forderungen gegen nahestehende Unternehmen abgegrenzt. Die Forderungen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 711,7.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr = T€ 0,0.

3. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind jeweils zum Nennwert ausgewiesen.

4. Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem jeweiligen Nennwert ausgewiesen.

5. Abgrenzung für latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt (§ 274 I 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,575 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 455%.

Wertansatz
in €
handelsrechtlich steuerrechtlich Differenz
Aktivische Steuerlatenzen Aktivposten (-) (+)
Passivposten (+) (-)
Rückstellung für Pensionen 1.553.715,00 685.664,00 868.051,00
Rückstellung für drohende Verluste 0,00 0,00 0,00
Rückstellung für Gewährleistungen 97.430,00 94.410,00 3.020,00
Rückstellung für Schadensersatzansprüche 0,00 0,00 0,00
Rückstellung für Aufbewahrung 19.170,00 14.940,0 4.230,00
Summe 1.670.315,00 795.014,00 875.301,00

Die aktiven latenten Steuern nach Anwendung des Ertragssteuersatzes € 277.952,00.

6. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 500.000,00. Davon ausstehende Einlagen € 0,00.

7. Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 1,87 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der

Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,00 % nach den Erfahrungswerten aus den Vergangenheits - sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für ausstehende Tantiemen (T€ 863,0), Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 97,4), sowie für Resturlaubs- und Überstundenansprüche der Arbeitnehmer (T€ 470,5).

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr = T€ 1.317,5.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren = T€ 0,0.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, die die gleiche Gesellschafterstruktur aufweisen, wurden als Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen abgegrenzt. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter betragen T€ 323,2.

9. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine nicht bilanzierten Haftungsverpflichtungen.

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Miet- und Leasingverträge

Die Grundstücke der gewerblichen Nutzung befinden sich im Fremdeigentum. Über die Nutzung der Grundstücke sind Miet- und Pachtverträge abgeschlossen worden. Der Jahreswert beträgt T € 253,5.

Des Weiteren werden bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens durch langfristige Miet- und Leasingverträge genutzt. Die jährlichen Aufwendungen für die Überlassung betragen T€ 21,0.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021 ist nach der umfassenden Gliederungsvorschrift des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von T€0,0 angefallen.

1. Umsatzerlöse

Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr i. H. v. T€ 12.341,9 erzielt.

2. Abschreibungen

Die Jahresabschreibungen sind aus dem beigefügtem Bruttoanlagenspiegel ersichtlich.

3. Ertragsteuern

Im Geschäftsjahr 2021 fielen Ertragsteuern i. H. v. T€ -47,7 an.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter

Zum Stichtag haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden:

2021 2020
Angestellte 102,0 97,00
davon kaufmännisch 99,0 97,0
davon gewerblich 3,0 1,0
durchschnittliche Beschäftigte 102,0 99,0

Bei den gewerblichen Arbeitnehmern handelt es sich um Pensionäre.

2. Organe der Gesellschaft

Die Geschäftsführung und Vertretung erfolgte bis zum 20.Februar 2022 durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer André Lippold. Ab dem 21. Februar 2022 erfolgt die Geschäftsführung durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Thomas Herz und bis zum Austritt von Herrn André Lippold am 26. April 2022 erfolgte die Geschäftsführung gemeinsam.

3. Gesamtbezüge der Organmitglieder

Die Angabe der Vergütungen unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

 

Potsdam, den 16. Mai 2022

Thomas Herz, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Buchwert 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibung
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.092,00 336.072,00 0,00 4.781,00 337.383,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 416,00 0,00 0,00 415,00 1,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.508,00 336.072,00 0,00 5.196,00 337.384,00
II. Sachanlagen          
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundstücksgleiche Rechte 142.534,00 102.424,13 722,00 60.302,13 183.934,00
Sachanlagen 142.534,00 102.424,13 722,00 60.302,13 183.934,00
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00   0,00 0,00
  149.042,00 438.496,13 722,00 65.498,13 521.318,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Thomas Herz, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.06.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

2. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem als Anlage 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und dem Lagebericht 2021 der SKS Solutions GmbH unter dem Datum vom 16. Mai 2022 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Prüfungsurteile:

Wir haben den Jahresabschluss der SKS Solutions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKS Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeiten der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter- falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsbericht setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungsnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Mönchengladbach, den 16. Mai 2022

msp audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer

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