Buro Happold GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis 30.04.2023Bilanz zum 30. April 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen Buro Happold GmbH, Berlin, und ist beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRB 55275 eingetragen. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 30. April 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 1.2 Bewertungsmethoden Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Zuwendungen Dritter wurden als Minderung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr planmäßig abgeschrieben. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Wahlrechte gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB wurden ausgeübt. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Zur verlustfreien Bewertung sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Erhaltene Anzahlung auf Bestellungen werden gemäß dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 HGB offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen erfasst. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger waren dabei die §§ 253 Abs. 1 Satz 1, 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. In Fremdwährung geführte Bankkonten wurden ebenfalls gemäß § 256a HGB umgerechnet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind zum Nennwert bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages, der sich ausgehend vom steuerlichen Gewinn ergibt, dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten "immaterielle Vermögensgegenstände" und "Sachanlagen" im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 17.733 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 31 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Im Vorjahr waren alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Im Geschäftsjahr wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 153) vorgenommen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 4.344 (Vorjahr TEUR 1.880) aus Liefer- und Leistungsbeziehungen sowie in Höhe von TEUR 7.979 (Vorjahr TEUR 2.601) aus Darlehensgewährungen. Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen gegenüber dem Gesellschafter. 3. Eigenkapital Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 30. April 2023 und 30. April 2022 haben insgesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 15.051 (Vorjahr TEUR 5.441) aus Liefer- und Leistungsbeziehungen sowie in Höhe von TEUR 2.008 (Vorjahr TEUR 0) aus Darlehen. Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Erläuterungen zur Vergleichbarkeit mit Vorjahreswerten Abweichend zum Vorjahr werden alle Aufwendungen für extern bezogene Ingenieursleistungen im Geschäftsjahr unter der Position "Aufwendungen für bezogene Leistungen" ausgewiesen. Im Vorjahr waren sie in der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 17.274 (Vorjahr TEUR 15.724). Um eine Vergleichbarkeit im Sinne des § 265 Abs. 2 HGB herzustellen, wurde der Vorjahreswert um die im Vorjahr abweichend zugeordneten Aufwendungen erhöht. Die im Geschäftsjahr abweichend zugeordneten Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 1.070 (Vorjahr TEUR 795). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres betragen TEUR 3.782 (entsprechend zur Vergleichbarkeit verminderter Wert des Vorjahres TEUR 3.139). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 30. April 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 2.576 (Vorjahr TEUR 2.101). 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
4. Gesellschaftsorgane 4.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Paul Rogers, Berlin, Ingenieur (bis 29. April 2023) Roderick Leggat Birch Manson, Berlin, Ingenieur (bis 04. August 2023) Christan Ulrich, Odenthal, Kaufmann (vom 29. April 2024 bis 26. August 2024) Martin Tilo Strewinski, Berlin, Ingenieur (seit 26. April 2021) Stephen Derek Jolly, München, Ingenieur (seit 04. August 2023) 5. Konzernzugehörigkeit Die Buro Happold GmbH, Berlin, wird in den Konzernabschluss der Happold LLP, Bath, Großbritannien, einbezogen, der im Registered Office Bath veröffentlicht wird. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 648.776,45 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 1.690.774,26 auf neue Rechnung vorzutragen. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Buro Happold GmbH, Berlin Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023
Berlin, 22. Januar 2025 gez. Martin Tilo Strewinski, Geschäftsführer gez. Stephen Derek Jolly, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis 30. April 20231 Tätigkeitsfeld des UnternehmensBuro Happold, ein internationales Ingenieur- und Beratungsbüro, steht seit über 40 Jahren für kreative, wertorientierte Lösungen für Gebäude und Städte in einer sich ständig verändernden Welt. Die deutsche Niederlassung, Buro Happold GmbH, wurde 1995 als Happold Ingenieurbüro GmbH gegründet und ist heute von Berlin, München, Hamburg und Düsseldorf aus national und international tätig. Buro Happold in Deutschland ist eng verknüpft mit den anderen internationalen Büros und arbeitet an vielen Projekten in Gemeinschaft mit den internationalen Büros. Buro Happold GmbH bietet Beratungs- und Ingenieurdienstleistungen im Bereich Planung der technischen Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung, Stadtplanung, Nachhaltigkeitskonzepte, Fassadenplanung, Lichtplanung und damit zusammenhängender weiterer Leistungen an. Unser ganzheitlicher Ansatz und unsere detaillierten Kenntnisse der lokalen Märkte, örtlicher Besonderheiten, Gesetze und Verordnungen - kombiniert mit den Ressourcen eines großen internationalen Unternehmens - ermöglicht es uns, auf unsere Kunden zugeschnittene und kosteneffiziente Lösungen zu entwickeln. Die Buro Happold GmbH ist eine Tochtergesellschaft der in Bath ansässigen Buro Happold Engineers Ltd. Die Gruppe unterhält weltweit 37 Büros. 2 Wirtschaftsbericht2.1. Branchenbezogene RahmenbedingungenDie Rahmenbedingungen des Marktes sind aus Sicht des Unternehmens positiv zu beurteilen, da sich das Auftragsvolumen für Ingenieursleistungen nicht reduziert hat und die Gesllschaft auch zukünftig keine Reduzierung erwartet . Aufgrund der diversen Auftraggeberstruktur, den guten Beziehungen zu den bestehenden Auftraggebern und dem erweiterten Leistungsspektrums hat das Unternehmen eine solide Marktposition inne. Nachfolgend wurden Information zu den branchenbezogenen Rahmenbedingungen der Bundesingenieurkammer und im Vergleich hierzu von der Bundesarchitektenkammer und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe aufgeführt. Während die Bundesingenieurkammer und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe die Lage eher positiv betrachten, wird die Lage aus Sicht der Bundesarchitektenkammer eher kritisch betrachtet. Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten 2022 der Bundesingenieurkammer Eine im Jahr 2022 zwischen Mai und August von AHO, Bundesingenieurkammer und VBI beauftragte Umfrage, an der sich insgesamt 692 Architektur- bzw. Ingenieurbüros beteiligt hatten, zeigte ein überwiegend positives Bild. Allgemein gingen die befragten Ingenieurbüros in Bezug auf den Personalbedarf für das Jahr 2023 von einem eher gleichbleibenden Bedarf aus. Am stärksten erwarteten sie mit 49,8 Prozent einen Mehrbedarf an Ingenieuren. Mit 36,7 Prozent wurde die gleiche Aussage ebenfalls für technische Mitarbeiter getroffen, auch wenn dieser Anteil im Vergleich zu den Ingenieuren geringer ausfällt. Insgesamt wurde für alle Tätigkeiten kaum ein geringerer Bedarf erwartet, am ehesten noch mit etwa 10 Prozent bei den festangestellten Architekten und den freien Mitarbeitern. Ähnliches galt auch für Architekturbüros. Hier gaben 43,6 Prozent einen erhöhten Bedarf an angestellten Architekten und 37,5 Prozent ebendiesen für Freie Mitarbeiter an. Generell erwartete man auch hier einen eher gleichbleibenden Bedarf, einen eher geringeren Bedarf sahen die teilnehmenden Architekturbüros am ehesten bei sonstigen festangestellten Mitarbeitern, festangestellten Architekten und Auszubildenden. Somit setzte sich, wenn auch etwas abgeschwächt, ein Trend fort, der den Fachkräfte- und Personalmangel der Ingenieur- und Architektenbüros widerspiegelt.[1] ifo Geschäftsklima der Bundesarchitektenkammer drittes Quartal 2022 Das von der Bundesarchitektenkammer (BAK) beauftragte, unter deutschen Architekturbüros ermittelte ifo Geschäftsklima trübte sich im 3. Quartal 2022 weiter ein. Nach einem relativen Hoch im Februar 2022 hat sich das Geschäftsklima in den Folgemonaten unter Schwankungen erheblich verschlechtert und liegt im September im Saldo knapp noch im positiven Bereich. Insbesondere der Saldo der Geschäftserwartungen liegt seit März 2022 im negativen Bereich und hat sich im September nochmals verschlechtert. D.h. die Geschäftserwartungen sind im Herbst 2022 zunehmend von Pessimismus geprägt. Der Indikator zur aktuellen Geschäftslage schwankte ebenfalls, blieb aber durchgehend auf einem im Langzeitvergleich guten Niveau. Dabei fiel im August und September die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage etwas schlechter als im Vormonat aus. Die Architekten beurteilten während der letzten Berichtsmonate ihre Auftragsbestände als verhältnismäßig groß. Im September gaben die Befragten wieder seltener eine positive Umsatzentwicklung an, dies sowohl im Verlauf der vergangenen drei Monate als auch im Vergleich zum Vorjahr. Die Zuversicht hinsichtlich der Umsatzerwartungen ging während der letzten Monate im Trend stark zurück, schlug in den Sommermonaten in Pessimismus um und kehrte im September in den neutralen Bereich zurück. Der Saldo der Beschäftigungserwartungen schwankte ebenfalls in den letzten drei Monaten; die Erwartungen der Beschäftigtenzahl blieb aber im Saldo durchgehend positiv. Im Jahresverlauf gingen die Meldungen zu einem Beschäftigungsaufbau im Trend zurück; Personalauf- und -abbau hielten sich im September die Waage.[2] Konjunkturprognose 2022 des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes Das deutsche Baugewerbe rechnet für den Umsatz im Bauhauptgewerbe • mit 143,5 Milliarden Euro in 2021 nach 143 Milliarden Euro in 2020 (nominal +0,5 Prozent) • Die hohen Auftragsbestände lassen Raum für eine Umsatzsteigerung auf 151 Milliarden Euro im Jahr 2022, was einer Steigerung um nominal 5,5 % entspricht • Bei einer veranschlagten Preisentwicklung für Bauleistungen von jahresdurchschnittlich 4 % bedeutet das einen realen Zuwachs von 1,5 % • Bei den Beschäftigten erwartet die Branche einen weiteren Aufbau um 10.000 auf 915.000 Beschäftigte[3] 2.2. GeschäftsverlaufBuro Happold erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Gesamtleistung[4] von 36,0 Millionen Euro gegenüber 31,0 Millionen Euro im Vorjahr. Er liegt damit um 5 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau, was vor allem auf den gestiegenen Bestand an unfertigen Projekten (+40% ggü. Vorjahr) und höhere sonstige betriebliche Erträge zurückzuführen ist. Der in der Gesamtleistung enthaltende Umsatz ging leicht zurück um 3% auf 10,7 Millionen Euro. Die positive betriebswirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens resultiert aus dem hohen Auftragsbestand, der steigenden Auslastung und höherer Anzahl an technischen Mitarbeitern. Im Geschäftsjahr 2022/2023 hatte das Unternehmen erhebliche zusätzliche Herausforderungen zu meistern. Neben der nicht überwundenen COVID-19-Pandemie und Belastungen infolge des Kriegs in der Ukraine kamen gestiegene Preise hinzu. Trotz dieser Herausforderungen weist das Unternehmen für 2022/2023 ein positives Ergebnis nach Steuern (Gewinn nach Steuern) von 0,6 Millionen Euro aus. 2.3. Lage2.3.1. ErtragslageDie Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2022/2023 lag bei 36,0 Millionen Euro nach 31,0 Millionen Euro im Vorjahr, was die Erwartungen der Geschäftsführung übertroffen hat. Der Anstieg der Gesamtleistung des Unternehmens ist dabei vor allem auf die Erholung von der COVID-19-Pandemie, dem höheren Auftragsbestand, der steigenden Auslastung und der höheren Anzahl an technischen Mitarbeitern zurückzuführen. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 wird mit 22,8 Millionen Euro als positiv eingeschätzt. Bei einer durchschnittlichen Projektdauer von zwei Jahren ist bereits 80% der aktuellen Gesamtleistung des Unternehmens für das nächste Jahr beauftragt. Der Personalaufwand ist um 3,9 Millionen EUR oder um 37,3% auf 14,3 Millionen gestiegen, hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der Mitarbeiterzahl um 25,8% sowie der Neu-Einstellungen im Management Bereich (Managing Director Europe & Legal Director). Wie erwartet und im Einklang mit dem Anstieg der Gesamtleistung stiegen Aufwendungen für bezogene Leistungen um 1,6 Millionen Euro aufgrund einer höheren Anzahl von Projekten und die Beauftragung und Zuarbeit von anderen Buro Happold Büros. Ein weiterer Effekt kommt aus Umgliederung der Aufwendungen für extern bezogene Ingenieursleistungen. Diese sind im Geschäftsjahr unter der Position "Aufwendungen für bezogene Leistungen" ausgewiesen. Im Vorjahr waren sie in der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten, wurden aber für die bessere Vergleichbarkeit umgegliedert. Die im Geschäftsjahr umgegliederten Aufwendungen belaufen sich auf 1,1 Million Euro (Vorjahr 0,8 Millionen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres betragen 3,8 Millionen Euro (entsprechend zur Vergleichbarkeit verminderter Wert des Vorjahres 3,1 Millionen Euro). Die Erhöhung um 0,7 Millionen Euro ist vor allem auf organisches Wachstum sowie Ausbau und Neu-Gewinnung von Kunden zurückzuführen. Dies spiegelt sich in gestiegenen Ausgaben im Bereich Recruiting, Reisekosten, IT und Gebäudekosten sowie in höheren Beratungskosten wider. Der strategisch wichtige Aufbau von Personal sowie eine höhere Weiterbrechnung des Shared Service Centers führen trotz der gestiegenen Gesamtleistung zu einem niedrigeren Gewinnausweis. Der Unternehmensgewinn (Ergebnis nach Steuern) ist auf 0,6 Millionen Euro gesunken nach einem Jahresüberschuss von 1,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die Vorjahresprognose wurde nicht erreicht. 2.3.2. FinanzlageDie Finanzlage des Unternehmens ist gekennzeichnet durch eine durchgängig angemessene, stabile und passend dimensionierte Liquidität. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die liquiden Mittel (Bankguthaben und Kassenbestand) sind um 0,7 Millionen Euro gesunken. Zum Bilanzstichtag beträgt die bilanzierte Liquidität dennoch 595 Tausend Euro. Die Vorjahresprognose wurde nicht erreicht. Das Unternehmen finanziert sich ausschließlich durch Einzahlungen aus der operativen Tätigkeit. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistungsstand der Projekte, einschließlich der benötigten Fremdleistungen, und den erhaltenen Anzahlungen wird weitgehend erhalten. Fremdkapital wurde nicht benötigt. 2.3.3. VermögenslageDurch die positive Finanz- und Ertragslage des Unternehmens ist die Bilanzsumme von 12,5 Millionen Euro auf 21,5 Millionen Euro gestiegen. Für die interne Unternehmenssteuerung werden zur Bewertung der Projekte die Auswertungen im Rahmen des monatlichen Projektcontrollings herangezogen. Dies weist darauf hin, dass die Zahl der unvollständigen Projekte am Ende des Jahres im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Erhaltene Anzahlungen werden in der Bilanz offen von den Vorräten abgesetzt. In Summe sind die erhaltenen Anzahlungen in gleicher Höhe wie die unfertigen Leistungen gestiegen. Wie erwartet sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,7 Millionen Euro gestiegen. Dies ist vor allem auf die hohe Gesamtleistung des Unternehmens zurückzuführen. Bislang gab es kaum Risiken im Zusammenhang mit Zahlungsausfällen, und wir gehen davon aus, dass dies auch weiterhin so bleiben wird. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von 12,3 Millionen Euro (Vj.: 4,5 Millionen Euro) aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Der Anstieg der Forderungen resultiert aus der Erhöhung der Lieferungen und Leistungen gegenüber verbunden Unternehmen in Europa und dem Nahen Osten. Das Eigenkapital wird mit 2,4 Millionen Euro ausgewiesen (1,7 Millionen Euro im Vorjahr). Die Eigenkapitalquote liegt mit 11 % leicht unter dem Vorjahresniveau (14 %). Gesamtlage Buro Happold blickt nach Einschätzung der Geschäftsführung insgesamt auf eine erfolgreiches Geschäftsjahr 2022/2023 zurück. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen mit der noch nicht überwundenen COVID-19-Pandemie, des Krieges in der Ukraine und gestiegenen Personal- und Materialkosten arbeitet Buro Happold an Konzepten, um die Stabilität und den Wachstum des Unternehmens zu sichern. Mit dem neuen Management on Board wurden Investitionen in Personal und Geschäftsausbau mit dem Ziel des Wachstums und der Steigerung der Profitabilität getätigt. Infolgedessen wurde im Geschäftsjahr ein geringerer Gewinn nach Steuern in Höhe von 0,6 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 1,3 Millionen). 3. Finanzielle LeistungsindikatorenDie wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Auftragsbestand sowie die liquiden Mittel des Unternehmens. 3.1. AuftragsbestandIn einem gesamtwirtschaftlich und baukonjunkturell durchaus heterogenen und herausfordernden Umfeld hat sich Buro Happold im Geschäftsjahr 2022/2023 erfolgreich weiterentwickelt. Der Auftragsbestand beläuft sich auf 22,8 Millionen Euro und entspricht damit dem Vorjahresniveau. 3.2. LiquiditätDie Liquidität zum Bilanzstichtag beträgt 595 Tausend Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr um 667 Tausend Euro gesunken. Die bilanzielle Liquidität umfasst neben dem Guthaben bei Kreditinstituten auch den Kassenbestand. Die Sicherung einer ausreichenden Liquidität und jederzeitiger Zahlungsfähigkeit ist eines der wichtigsten Ziele und eine zentrale Steuerungskennzahl von Buro Happold. Die Vorjahresprognose wurde nicht erreicht. 4. Prognose, Chancen und Risiken4.1. UnternehmenssteuerungUm die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens zu sichern, werden auf monatlicher Basis die Ergebnisse in den Bereichen Finanzen, Personal und Marketing analysiert, zusammengestellt und an die Muttergesellschaft berichtet. Auf dieser Grundlage werden die Leistungen des Unternehmens mit den Leistungen der Muttergesellschaft und den übrigen Standorten koordiniert. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Controlling eingebunden. Das Finanzmanagement umfasst auch das Projektcontrolling. Das Unternehmen erzielt seine Umsätze ausschließlich durch Projektaufträge. Dabei wird monatlich der Fertigstellungsgrad der Projekte bestimmt und mit den angefallenen Kosten, den in Rechnung gestellten Leistungen bzw. Abschlagsrechnungen und den tatsächlich erhaltenen Anzahlungen abgeglichen. Noch erwartete Kosten zur Fertigstellung der Projekte werden berechnet. Dadurch ist eine enge Kontrolle der einzelnen Projekte und bei Anzeichen eines negativen Projektverlaufs ein frühzeitiges Gegensteuern möglich. Sich eventuell abzeichnende Verluste aus einem Projekt werden erkannt und entsprechend bilanziell berücksichtigt. 4.2. Risikena) Projektauswahlrisiko Wie auch im vergangenen Geschäftsjahr streben wir nach einer diversifizierten Auftraggeber- und Projektstruktur. Durch einen etablierten Auftraggeberstamm aus dem privaten und öffentlichen Sektor und aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen im In- und Ausland ist unser Unternehmen auf konjunkturelle Schwankungen einzelner Wirtschaftsbereiche oder Störungen in der Geschäftsbeziehung zu einzelnen Auftraggebern gut aufgestellt. Auftragsrückgänge könnten sich durch verhaltener staatliche Ausgaben sowie rückläufige private Investitionen, aufgrund von geänderten wirtschaftspolitischen Entscheidungen, grundsätzlich ergeben. b) Projektdurchführungsrisiko Den allgemeinen Risiken bei der Durchführung unserer Projekte begegnen wir mit einer konsequenten Anwendung unserer erprobten und in ständiger Weiterentwicklung befindlichen Maßnahmen der Qualitätssicherung für Projektkalkulation, -überwachung und -steuerung. c) Einstellungsrisiko qualifizierter Nachwuchskräfte Derzeit haben wir einen annähernd ausreichend großen Mitarbeiterstamm. Wir benötigen für die Durchführung unseres Geschäftsmodells jedoch auch weiterhin qualifizierte Hochschulabsolventen als Nachwuchskräfte und müssen für diese als Arbeitgeber auch zukünftig attraktiv sein. Aufgrund der rückläufigen Anzahl von Absolventen von Ingenieursstudiengängen wird der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter zunehmen. Wir begegnen diesem Risiko mit Investitionen in das Arbeitsumfeld unserer Mitarbeiter. d) Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditätslage unseres Unternehmens und der Finanzierung aus dem laufenden Cashflow sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Daneben besteht das Risiko, dass weiterhin fertige Projekte verspätet seitens der Kunden abgenommen werden. Dies könnte dazu führen, dass wir die Umsatzerlöse sowie die Gewinne erst verspätet realisieren können. Dieses Risiko ist eine Folge des beschriebenen Projektdurchführungsrisikos. e) Währungsrisiko Aufträge werden in der Regel in Euro-Valuta erteilt. Währungsrisiken bestehen u.a. bei US-Dollar-Verträgen sowie bei dem Bezug von Fremdleistungen in anderen Fremdwährungen. Von einer Absicherung wird derzeit aufgrund geringer bzw. absehbarer Kursschwanken und geringer Abhängigkeit von anderen Währungsmärkten abgesehen. Negative Auswirkungen von Kursverlusten auf die Ertragslage können jedoch im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entstehen. g) Rezession / Inflation / Finanzierungskosten Die anhaltend hohe Inflation und hohe Zinsen in vielen Regionen könnten sich mittelfristig negativ auf die staatlichen und privaten Investitionen auswirken und daduruch die Wirtschaftsleistung in Europa verlangsamen. 4.3. Chancena) Qualitätskontrollen Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. b) Entwicklung in Europa Buro Happold ist in vier europäischen Ländern tätig, so dass wir gut aufgestellt sein sollten, um unsere internationalen Kunden zu unterstützen und unsere Präsenz in Europa weiter auszubauen. c) Investitionen in das Unternehmen Wir investieren weiterhin in unsere Mitarbeiter und suchen nach Möglichkeiten, unser Portfolio zu erweitern, insbesondere im Rahmen der Nachhaltigkeit und der Umwelt. Flexibles Arbeiten ist etwas, das wir definitiv dauerhaft einführen werden, um unsere Mitarbeiter weiter zu unterstützen. d) Digitalisierung Buro Happold hat einen hohen Fokus auf die Optimierung der digitalen Planungsabläufe. Durch die kontinuierliche Entwicklung von digitalen Arbeitsabläufen sehen wir Chancen einer Erhöhung der Effizienz und Qualität unserer Leistungen. 4.4. PrognoseBuro Happold ist in das laufende Geschäftsjahr 2023/24 mit einem nochmals höheren Auftragsbestand von 22,8 Millionen Euro sowie einem weiterhin erfreulichen Auftragseingang gestartet. Der Fachkräfgtemangel und daraus resultierend deutlich gestiegene Personalkosten sowie die zeitweise hohe Inflation bilden im laufenden Geschäftsjahr besondere Herausforderungen. Die langfristig stabile Vermögens- und Finanzlage vom Unternehmen sowie die Anpassungsfähigkeit im Produktportfolio tragen zur Absicherung der Zukunft bei und ermöglichen es Buro Happold, auch in dieser besonderen gesamtwirtschaftlichen Situation erfolgreich zu sein. Das Jahr 2024/2025 wird als herausfordernd eingestuft. Wir beobachten eine dynamische Marktsituation und korrigieren unsere Umsatz Prognose für das Jahr 2024/2025 nach unten. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Restrukturierung und Kostensenkung ergriffen, um den für das Jahr 2024/2025 prognostizierten Gewinn zu halten. Auch im Jahr 2025/2026 gehen von einer konstanten Entwicklung und dem Gewinn auf dem Niveau des Vorjahres aus. Es wird allerdings kein Wachstum erwartet. Zusätzlich soll die Liquidität auf dem gleichen Stand zwischen 1,0 Millionen Euro und 1,3 Millionen Euro in den Jahren 2023 und 2024 gehalten werden. 4.5. GesamtaussageBuro Happold blickt nach Einschätzung der Geschäftsführung insgesamt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022/2023 zurück. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen (noch nicht überwundene COVID-19-Pandemie, Krieg in der Ukraine und gestiegene Personal- und Materialkosten) arbeitet Buro Happold an Konzepten, um die Stabilität und das Wachstum des Unternehmens zu sichern. Es wurden weiterhin neue Mitarbeiter eingestellt, denn der Auftragsbestand blieb stark. Zudem besteht durch die Kontrolle und Zusammenarbeit mit den verbundenen Unternehmen eine stabile Basis für Leistungsangebote in neuen Geschäftsbereichen. Unabhängig von wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bleiben wir optimistisch. Wir setzten unsere Strategie fort, auf dem Europäischen Markt zu wachsen und den Gewinn auf dem stabilen Niveau wie in den Vorjahren zu halten.
Berlin 22.01.2025 Buro Happold GmbH gez. Martin Tilo Strewinski, Geschäftsführer gez. Stephen Derek Jolly, Geschäftsführer [1] Quelle: https://bingk.de/aktivitaeten/umfrage-wirtschaftliche-lage-der-ingenieure-und-architekten/ [2] Quelle: https://bak.de/politik-und-praxis/wirtschaft-und-mittelstand/umfragen-kammermitglieder/ifo-umfrage/ [3] (Quelle: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2021) [4] Gesamtleistung ist die Summe aller betrieblichen Erlöse. Dazu gehören Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, aktivierte Eigenleistungen als auch sonstige betriebliche Erträge. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Buro Happold GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buro Happold GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buro Happold GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2022 bis zum 30. April 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, den 6. Februar 2025 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Dr. Dominic Sommerhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Marc Jothann, Wirtschaftsprüfer |
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Buro Happold GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Pfalzburger Str. 43-44
10717 Berlin - Commercial register
- HRB 55275, Charlottenburg (Berlin)
- Registration date
- January 31, 1995
- Industry
-
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen - Registered capital
- 50,000.00 DEM
- Representation rules
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Die Erbringung von Ingenieurleistungen.
Financials
Balance sheet
- Current Assets 97,4 % 22,42 Mio
- Fixed Assets 2,0 % 455,6 k
- Prepaid Expenses 0,6 % 132,9 k
- Liabilities 85,8 % 19,75 Mio
- Equity 10,1 % 2,33 Mio
- Provisions 4,0 % 928,7 k
Balance sheet data available for 16 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Other interest and similar income 70,0 % 671,8 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 30,0 % −287,9 k
- Personnel expenses 77,0 % −19,18 Mio
- Other operating expenses 21,9 % −5,44 Mio
- Interest and similar expenses 0,7 % −181,5 k
- Income and profit taxes 0,4 % −98,5 k
- Other taxes 0,0 % 0
- Gross profit 24,48 Mio
- Result after taxes −36,2 k
- Annual net profit/loss −36,2 k
P&L data available for 9 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Martin Tilo Strewinski
since 2021 Managing Director
-
Stephen Derek Jolly
since 2023 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- BURO HAPPOLD ENGINEERS LIMITED GBR 100.0 % 50k DEM
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
History
- 2024
-
26.08.
Exit of positionC****** U***** · Managing Director
-
29.04.
Exit of positionP*** R***** · Managing Director
-
29.04.
Member entryC****** U***** · Managing Director
- 2023
-
04.08.
Exit of positionR****** M***** · Managing Director
-
04.08.
Member entryStephen Derek Jolly · Managing Director
- 2021
-
10.05.
Change of company nameBuro Happold GmbH
-
10.05.
Change of bylawsBuro Happold GmbH
-
10.05.
Change of representation schemeIst ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss Audited by Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated July 24, 2025 | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss Audited by Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated February 6, 2025 | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss Audited by BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated November 27, 2023 | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss Audited by BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated February 4, 2022 | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss Audited by BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · auditor’s report dated December 18, 2020 | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Structured content (SI, XML) XML
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Connect your assistant
- Open the handelsregister.ai app in ChatGPT and add it.
- Sign in with your handelsregister.ai account when ChatGPT asks.
- Ask your question in the chat – the answers come straight from the commercial register.
Prefer to connect it yourself? Create a custom app in ChatGPT’s developer mode with this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Who runs Buro Happold GmbH, who owns it and how have its financials developed? Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: ad8dbffd044abbebeb827e9c744c74c3",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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Once connected, ask your assistant this question:
Who runs Buro Happold GmbH, who owns it and how have its financials developed? Include fiscal years and sources.
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