Prüstel Spedition GmbHCallenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Prüstel Spedition GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit Sitz in Callenberg, Sachsen. Des Weiteren hält die Prüstel Spedition GmbH eine Beteiligung an einer Tochtergesellschaft. Das Transport- und Logistikunternehmen PRÜSTEL wurde im Jahre 1990 von Herrn Ingo Prüstel als Getränkefachgroßhandel gegründet. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen vor allem in den Branchen: - Getränkelogistik - Papierlogistik - Automobillogistik - Baustoff- und Fertigteillogistik - Stahllogistik - Recycling- und Entsorgungslogistik - Lager und Warehouse Wir verstehen uns als Partner und Dienstleister der produzierenden Wirtschaft und des Handels. 2. Zweigniederlassungsbericht Seit dem Geschäftsjahr 2014 besteht eine Niederlassung in Hartheim am Rhein und seit dem 01.10.2020 eine Niederlassung in Illingen. Die Zweigniederlassung im Dreiländereck Schweiz/Frankreich/Deutschland dient als logistische Plattform dazu, unseren langjährigen Kunden noch mehr Liefertreue und Qualität im Komplettladungs- und Teilladungsgeschäft anzubieten. Durch den Ausbau der logistischen Dienstleistungen im Bereich Warehouse konnten zusätzliche Kunden gewonnen werden. Der Standort Hartheim am Rhein hat sich weiterhin in unseren Geschäftsablauf integriert und stellt somit die Qualität und einen kontinuierlichen Zuwachs von Kunden sicher. Neuem und auch alteingesessenen Personal bieten wir weiterhin die Möglichkeit, an Weiterbildungen, Qualifizierungen uns Fahrerschulungen teilzunehmen. Wir sind auch weiterhin bemüht unsere Unternehmensphilosophie zu vermitteln und damit sicherzustellen, dass unsere Standorte stabil und gesund weiterwachsen können. Unsere Niederlassung in Illingen konzentriert sich auf Anforderungen in der Getränkelogistik mit Spezial-Equipment. Der Standort wurde am 01.10.2020 eröffnet und im laufenden Geschäftsjahr zum 30.08.2023 beendet, da der Vermieter die Immobilie verkauft hat und wir keine passende Neue gefunden haben. Die Kunden werden ab September mit dem gleichen Equipment von der Niederlassung in Hartheim am Rhein betreut. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Wir sind ein national und international tätiger Logistikdienstleister und ein leistungsfähiger Partner für die Bewältigung logistischer Fragen. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt durch rückläufige Aufträge, Handelskonflikte, neue klimapolitische Ziele, Währungsschwankungen sowie globale Sanktionen. Es ist weiterhin zu erkennen, dass osteuropäische Transporteure auf den nationalen und den internationalen Märkten Akquisen betreiben und damit Kabotage sowie Mindestlohn Regelungen missachten, was zu deren Wettbewerbsvorteil führt. 2. Geschäftsverlauf Wir können trotzdem auf ein durchwachsenes aber auch zufriedenes Geschäftsjahr zurückblicken. Der anhaltend harte Wettbewerb im internationalen Ladungsverkehr aufgrund der osteuropäischen Transportunternehmen ist weiterhin gegeben. Des Weiteren hat sich der Wettbewerb durch Ausschreibungen auf elektronischen Plattformen verschärft. Die Einführung des Mindestlohngesetzes zum 01. Januar 2015 und die erneute Anpassung sowie der Mangel an Fachkräften wirkte sich auch auf die Personalneueinstellungen 2023 aus. Ein Zuwachs an neuen Mitarbeiten war im Geschäftsjahr nicht möglich. Durch die komplette Vermietung der Logistikhalle an Kunden konnten wir Vor- und Nachläufe zur besseren und effizienteren Auslastung der Fahrzeugflotte realisieren. Kontraktlogistik ermöglicht außerdem eine bessere Auslastung der Fahrzeugflotte. Wir haben strategische Entscheidungen getroffen, um in den Bereichen Transport von Getränken und Papier sowie Kontraktlogistik und Warehouse zu wachsen. Wir sind weiterhin den hohen Anforderungen unserer Kunden bezüglich Qualität und zusätzlichen Serviceleistungen, zum Beispiel Zeitfenstersteuerungen, separate Auftragsübermittlungen, individuelle Rechnungsstellungen und Lieferservice Level nach Bonus/ Malus Systemen, gerecht geworden. Der LKW-Fuhrpark wurde weiterhin mit Motoren der schadstoffreduzierteren und verbrauchsoptimierten Euro VI ausgestattet bzw. umgewandelt. Das ist ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit für unser Image und für die steigenden Belange der Kunden. Es wurden im Speziellen LKW der Marke MAN angeschafft bzw. ersetzt, da diese LKW einen geringen Kraftstoffverbrauch haben, sowie relativ günstige Leasing- und Full-Service-Raten. Hierdurch konnten wir unsere monatlichen Fahrzeugkosten halten sowie weiterhin einen positiven Beitrag zum CO 2 -Ausstoß beitragen, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Speziell im Stammhaus Callenberg war im Jahr 2023 die Auftragslage angespannt (fallende Frachtpreise am Spotmarkt). Die Auftragslage ist relativ konstant. Die Preise haben wir stabil halten können durch bestehende Verträge. Forderungen vom Kunden bezüglich Preissenkung konnten wir gegenhalten, aber mit zum Teil Verlust von Umsatz. Zum Einsatz kam unsere interne Charterabteilung, die dies wieder kompensierte. Ziel und Zweck dieser Charterabteilung ist der Kauf bzw. Weiterverkauf von Komplettladungen über den Spotmarkt mit maximalen Margen. Wir haben den eigenen Fuhrpark stabil gehalten, um das qualifizierte Fahrpersonal zu halten. Ziel für 2023 war es, die DIN ISO 9001 und 14001 umzusetzen, welches wir auch mit Erfolg erreicht haben. QM-Kennzahlen wurden weiter ausgebaut und durch UM-Kennzahlen erweitert, sodass wir unseren Umweltzielen und dem Klimaschutz nachkommen können. Um unsere internen Prozesse weiter zu optimieren, haben wir am 01.01.2023 das neue Transportmanagementsystem (TMS) Translogica eingeführt. In Kombination mit dem ebenfalls neu eingeführten Dokumentenmanagementsystem (DMS) Dotiga gehen wir einen großen Schritt Richtung Digitalisierung. Im Lager haben wir zum 01.08.2023 im Standort Callenberg mit Hilfe des Warenmanagementsystems (WMS) Wahouga auf Scannung umgestellt. Den Standort Hartheim am Rhein haben wir zum 01.12.2023 implementiert. In der Niederlassung Freiburg in Hartheim konnte das Lager in 2023 erneut komplett vermietet werden um mit Logistik-Service hohe Umsätze zu erzielen. Ab dem zweiten Quartal 2023 wurde kein Sammelgut mehr transportiert, sodass wir uns auf Komplettladungen und das Lagergeschäft konzentrieren konnten. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut und stabil. Ertragslage Unsere Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 32.142 erwirtschaften. Das ist ein Umsatzrückgang von TEUR 573. Die Materialaufwendungen sind im Geschäftsjahr von TEUR 19.549 auf TEUR 18.199 entsprechend gesunken. Wir mussten mehr finanzielle Mittel aufbringen, um bestehende Mitarbeiter zu binden und zu motivieren. Zusätzlich konnten wir weitere Mitarbeiter gewinnen. Gutes Fahrpersonal wurde gehalten und weiterqualifiziert. In 2023 ist es uns gelungen, das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 711 auf TEUR 14.537 zu steigern. Das Jahresergebnis liegt bei TEUR 1.608 und ist von TEUR 1.071 im Vorjahr gestiegen. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Alle Kredite wurden planmäßig bedient und fällige Zinsen entrichtet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 33 % der Bilanzsumme und konnten damit deutlich abgebaut werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsfristen beglichen werden. Unsere kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Summe der liquiden Mittel und somit die statische Liquidität zum Bilanzstichtag ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 383 auf TEUR 4.249 gestiegen. Vermögenslage Es war weiterhin notwendig, den Kunden Möglichkeiten zu schaffen, ihre Waren und Güter auf dem Beförderungsweg zu verfolgen. Wir mussten somit den IT-Anforderungen der Logistikbranche gerecht werden. Die notwendigen Investitionen wurden entsprechend getätigt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Die Bilanzsumme ist mit TEUR 25.056 gegenüber TEUR 26.969 im Vorjahr um TEUR 1.913 gesunken. Auf der Aktivseite entfällt die Bilanzsumme zu 61 % auf das Anlagevermögen und zu 39 % auf das Umlaufvermögen, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die aktiven latenten Steuern. Die Eigenkapitalquote liegt bei 56 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um 10 %-Punkte gestiegen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir u. a. die Kennzahl Umsatzrendite heran. Diese Kennzahl ist mit 5 % im Vergleich zum Vorjahr (3 %) gestiegen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Es ist uns gelungen, Kunden zu halten und das Volumen zu stabilisieren. 5. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf blieb hinter den Erwartungen zurück, jedoch zufriedenstellend was die Ertragslage bei den explodierenden Energie-, Beschaffungs- und Personalkosten betrifft. Wir haben ein Umsatzwachstum von 8 bis 10 % geplant. Strategisch werden wir die Vertriebsaktivitäten auf die Getränke-, Papier- und Warehouse-Logistikdienstleistungen verstärken. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 werden wir Umsatz und Aufträge halten bzw. bis maximal 10 % ausbauen. Die Rezession ist aktuell angekommen und bleibt gefühlt bis Mitte 2024 bestehen. Bau und Handel werden rückläufig durch hohe Zinsen und Inflation. Wesentliche Änderungen unserer Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 sind eher bescheiden und vorsichtig. Die Gründe sind die aktuelle Situation rund um das Thema Politik, Haushaltsdefizit, Kaufzurückhaltung, Energie- und Beschaffungskosten sowie Fachkräftemangel. Die Zahlungsmoral ist noch gut, aber kann für die kommenden Monate nicht eingeschätzt werden. Man muss mit Insolvenzen rechnen. Herausfordernd ist die Gewährleistung des operativen Geschäfts. Für das Jahr 2024 werden wir weiter die administrativen Bereiche digitalisieren, um effizienter zu arbeiten, speziell auch im Bereich der Werkstatt. Parallel werden wir weiterhin die Qualitätsnorm DIN ISO 9001 sowie die Umweltnorm DIN ISO 14001 umsetzen und ausbauen. Geplant ist die weitere Umsetzung von Qualitätsmaßnahmen für Umwelt, Nachhaltigkeit und Hygiene (IFS / Green Carrier / Lean & Green / Hinweisgeberschutzgesetz / Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz / CSRD). Sollten wir erfolgreich sein - wovon ich ausgehe - werden wir für 2024 die daraus festgelegten Ziele mit allen Mitarbeitern umsetzen. Trotz aller Unwägbarkeiten versuchen wir im kommenden Jahr den Umsatz und die Zahl der Aufträge zu halten. Im Geschäftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse von ca. TEUR 35.000 sowie ein Jahresergebnis von ca. TEUR 1.500 erwartet. Unsere größte Herausforderung wird es sein, immer qualitativ gutes und zuverlässiges Personal zu akquirieren und zu halten, um den Kunden weiter kreative, hochwertige und zuverlässige logistische Dienstleistungen zu fairen Konditionen bieten zu können sowie unsere Lieferanten zu binden und vertraglich abzusichern. Die aktuelle Bundesregierung wird den Druck auf die europäischen Klimaziele beschleunigen. Umso wichtiger ist für uns, diese Vorgaben wirtschaftlich vertretbar umzusetzen. Dies bedingt, mehr Aktivitäten und Investitionen in Nachhaltigkeit, Effizienz und alternative Energien zu setzen. Für die nächsten beiden Jahre planen wir je eine 500 kWp Photovoltaikanlage an jedem Standort, mit der wir jeweils mindestens 200 Tonnen CO 2 im Jahr einsparen wollen. In Planung ist auch eine eigene Ladeinfrastruktur für die bereits bestellten E-LKW. Neue gesetzliche Bestimmungen und geänderte Kundenanforderungen lassen uns weiter danach streben, neue und innovative Lösungen zu finden. Zukünftiges Ziel muss insbesondere auch die Schadensreduzierung sein. Zudem werden Budgetanpassungen gemäß der wirtschaftlichen Situation notwendig werden, da ein wirtschaftlicher Abschwung bzw. Regulierung im Automotive-Sektor erwartet wird. Für die Papier- und Getränkebranche rechnen wir mit einem stabilen Verlauf in den Folgejahren. Insgesamt beurteilen wir die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens weiterhin als positiv. Die Position des Unternehmens im Bereich des Transport- und Logistikgeschäfts soll im Geschäftsjahr 2024 weiterhin stabil und nach Möglichkeit ausgebaut werden. IV. Risiko- und Chancenbericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollte die Konjunktur sich aufgrund von rückläufigem Kaufverhalten, politischen Unruhen, Fachkräftemangel bzw. steigenden Zinsen und Energiekosten sowie durch Inflation weiter verschlechtern, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Leistungen negativ beeinflussen. Daraus können sich für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken ergeben. Ertragsorientierte Risiken Den verantwortungsvollen Umgang mit Risiken sehen wir als eine Grundvoraussetzung für den nachhaltigen geschäftlichen Erfolg. Risiken durch Forderungsausfälle, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Ein Beschaffungsrisiko besteht durch die höheren Anschaffungskosten für Neufahrzeuge sowie bei den Einkaufskonditionen für Kraftstoffe, da diese vom Rohölpreis in Rotterdam sowie den Margen der Mineralölkonzerne abhängig sind und großen Schwankungen unterliegen. Dieses Risiko wird durch Dieselpreisgleitklauseln (Dieselfloater), welche wir mit unseren A- und B-Kunden vereinbaren konnten, entgegengewirkt. Diese Vereinbarungen greifen zeitversetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Personelle Risiken Hauptaufgabe zum weiteren und sicheren Geschäftsablauf ist das Akquirieren von qualifizierten Mitarbeitern. Die Qualität und Motivation einiger Mitarbeiter lässt nach und die Vergütung steigt. Größte Herausforderung im Mittelstand, auch für die nächsten Jahre, ist geeignetes bezahlbares Personal zu finden. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Unser Fuhrpark muss zukünftig noch besser durch Minimierung der Leer-Kilometer, Reduzierung der LKW-Standzeiten sowie maximale Ausnutzung der möglichen Arbeitszeit des Fahrpersonals ausgelastet werden. Die Dispositionen der Fahrzeuge und des Lagers werden neu organisiert. Neue Telematik (Nachrichten per Tablet an den Fahrer) ist eingeführt. Der Dieselverbrauch muss durch Erneuerung der LKWs, insbesondere die des Nutzfahrzeugherstellers MAN, gesenkt werden. In unserer Niederlassung Freiburg streben wir weiterhin eine 100%ige Auslastung des Lagers an. Eine Charterabteilung wird aufgebaut. Eine neue Speditionssoftware wurde im Januar 2023 implementiert, um interne Prozesse zu optimieren bzw. zu digitalisieren. Wir werden in eine Photovoltaikanlage auf unseren bestehenden Hallendächern investieren. Gemeinsam mit unseren Kunden suchen wir nach Lösungen, verschiedene LKW-Transporte für Kombiverkehr (Straße/Schiene) zu finden. Dafür wurden bahnverladbare Auflieger angeschafft. Namhafte Kunden im Bereich Getränke- und Papierlogistik fordern künftig den Einsatz von E-LKW. Im Bereich der E-Mobilität versprechen wir uns künftig einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Billigkonkurrenz aus Osteuropa, da wir eine eigene Ladeinfrastruktur künftig an unseren Standorten anbieten können. Im Bereich Getränke (Lebensmittel) und Papier (Recycling) wird es weiterhin eine gezielte Akquise geben. In der Niederlassung Freiburg wird der Fuhrpark für Lieferungen nach Frankreich bzw. in die Schweiz gefestigt und für die Getränkelogistik weiter ausgebaut. Unterstützend dazu wirkt die Einführung der digitalen Dokumentation (Beauftragung, Durchführung, Frachtpapiere, Archivierung). Durch aktiven Umgang mit sozialen Medien, inklusive Marketing, muss es uns gelingen, Führungs- sowie Fachkräfte für unser Unternehmen zu gewinnen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Kosten und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Durch die weitere Integration von Florian Prüstel in die Aufgaben kann die Unternehmensnachfolge sichergestellt werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Anlagen bei der Commerzbank. Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen überwiegend durch Eigenmittel und Lieferantenkredite. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates und effizientes Mahnwesen und Debitorenmanagement. Mögliche Schadensfälle sind durch entsprechende Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt.
Callenberg, den 28.06.2024 gez. Ingo Prüstel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 264 i. V. m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gliederungsgrundsätze des Vorjahresabschlusses wurden grundsätzlich beibehalten. In Abweichung zum Vorjahr wurden die Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit dem Einzelunternehmen des Alleingesellschafters (238,8 TEUR) als "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Diese waren bisher unter den "Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" bilanziert. Der Vorjahresausweis (850,6 TEUR) wurde entsprechend angepasst. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres und gehen vom Going-Concern-Prinzip aus. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Gleichzeitig wurde ein Abgang im Geschäftsjahr unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewert. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mit ihren Anschaffungskosten mittels durchschnittlicher Einkaufspreise bzw. Einzelpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigerer Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bilanziert. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen. Voraussichtlich uneinbringliche Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert ausgewiesen. Aktive latente Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB, unter Verwendung eines Ertragsteuersatzes von 29 %. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert unter Anwendung des festgelegten Rechnungszuinsfußes bei einer pauschalierten Restlaufzeit von 15 Jahren und den Richttafeln 2018G von Prof. Klaus Heubeck angesetzt. Der Barwert wurde mit dem Planvermögen saldiert. Das Planvermögen dient ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und ist zum Bilanzstichtag dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Der Ausweis des Differenzbetrages erfolgte als Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 399 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre geschätzt. Diese Nutzungsdauerschätzung ist durch die Laufzeit wichtiger Absatzverträge des erworbenen Unternehmens begründet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 15.018,62 EUR (Vorjahr: 72.410,55 EUR) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 287.871,00 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthält die Verpflichtungen aus Pensionszusagen. Es wurde für die Berechnung mit einem durchschnittlichen Marktzins von 1,82 % der vergangenen 10 Jahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde, sowie mit einem Fluktuations- und Anwartschaftstrend sowie einer Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,0 % nach der Projected Unit Credit Methode gerechnet. Der ermittelte Barwert wurde mit dem entsprechenden Planvermögen verrechnet. Es liegen folgende Werte zugrunde:
Nach Verrechnung der Pensionsverpflichtung mit dem Planvermögen ergibt sich eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von 25.090,00 EUR. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter enthalten. Die Besicherung des Gesamtbetrages der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.317.248,31 EUR erfolgt durch Sicherungsübereignungen, Buchgrundschuld, Bürgschaft, Abtretung von Versicherungsansprüchen, Abtretung von Miet- und Pachtforderungen sowie Globalzession. 4. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.872.052,68 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen und in Höhe von 15.600,00 EUR aus einem Mietvertrag sowie in Höhe von jährlich 33.000,00 EUR aus einem unbefristeten Mietvertrag. Mit dem Erwerb eines Grundstückes hat sich die Gesellschaft im Kaufvertrag zum Bau einer Logistikhalle verpflichtet. Zudem liegen Bestellobligo in Höhe von 2.080.000,00 EUR vor. 5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe zu den Bezügen des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. Unterschrift der Geschäftsführung
Callenberg, den 28. Juni 2024 gez. Ingo Prüstel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung und Ergebnisverwendung: Die Gesellschafterversammlung vom 25.11.2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.608.329,00 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Anwendung des § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat Herr Andreas Schell, Wirtschaftsprüfer, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Prüstel Spedition GmbH, CallenbergPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Prüstel Spedition GmbH, Callenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Prüstel Spedition GmbH, Callenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 12. Juli 2024 Schell
& Block GmbH
Andreas Schell, Wirtschaftsprüfer |
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Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Lichtensteiner Straße 18a
09337 Callenberg - Commercial register
- HRB 18439, Chemnitz
- Registration date
- December 11, 2000
- Industry
-
Speditionen
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Erbringung von Logistikdienstleistungen - Purpose
- Betrieb einer Spedition.
Financials
Balance sheet
2024- Fixed Assets 64,3 % 17,38 Mio
- Current Assets 34,0 % 9,20 Mio
- Deferred Tax Assets 1,3 % 355,9 k
- Prepaid Expenses 0,4 % 117,0 k
- Equity 55,9 % 15,13 Mio
- Liabilities 42,1 % 11,39 Mio
- Provisions 2,0 % 532,5 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Gross profit 47,7 % 14,18 Mio
- Personnel expenses 30,9 % 9,18 Mio
- Depreciation 5,5 % 1,63 Mio
- Other operating expenses 5,1 % 1,52 Mio
- Result after taxes 4,2 % 1,24 Mio
- Annual net profit/loss 4,1 % 1,22 Mio
- Income and profit taxes 1,6 % 482,3 k
- Interest and similar expenses 0,7 % 196,8 k
- Other interest and similar income 0,2 % 48,5 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,1 % 23,6 k
- Other taxes 0,1 % 17,7 k
P&L data available for 13 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Florian Prüstel
since 2026 Managing Director
-
Ingo Prüstel
since 2003 Managing Director
-
Christin Seibt
since 2016 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
-
Ingo Prüstel
100.0 %
100k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
History
- 2026
-
12.01.
Member entryFlorian Prüstel · Managing Director
-
12.01.
Exit of positionFlorian Prüstel · Procura
- 2018
-
23.04.
Correction of personal dataChristin Seibt · Procura
- 2016
-
08.08.
Member entryChristin Seibt · Procura
-
08.08.
Member entryFlorian Prüstel · Procura
- 2013
-
20.12.
Branch registeredPrüstel Spedition GmbH
-
20.12.
Change of authorityIngo Prüstel · Managing Director
- 2011
-
24.05.
Change of share capitalPrüstel Spedition GmbH
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- pruestel.de AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
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