active Legal form GmbH

HCL Technologies Germany GmbH

Eschborn ·HRB 97976 Frankfurt am Main ·hcltech.com

Overview

Legal form
GmbH
Address
Frankfurter Straße 63-69
65760 Eschborn
Commercial register
HRB 97976, Frankfurt am Main
Registration date
September 24, 2013
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Registered capital
125,700.00 EUR
Representation rules

Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Purpose
Kauf und Verkauf, Vertrieb, Lizenzierung, Vermietung, Instandhaltung, Beratung und sonstige Diesnstleistungen in und außerhalb von Deutschland hinsichtlich Informationstechnologie, Software und IT-Hardware, IT und Remote Infrastructure Management, Business Process Outsourcing, Datenkommunikationssystemen, Research und Entwicklung, Helpdesk, Datenanalysen, Cloud Computing, Mobilitätsprodukten und damit verbundene Dienstleistungen.

Financials

Revenue 2025
563,74 Mio. €
Employees 2025
1.579
Total assets 2025
476,80 Mio. €
Net income 2025
29,60 Mio. €
11 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2025
Assets 476,80 Mio
  • Current Assets 95,1 % 453,46 Mio
  • Fixed Assets 2,7 % 12,97 Mio
  • Prepaid Expenses 1,9 % 9,09 Mio
  • Deferred Tax Assets 0,3 % 1,29 Mio
Liabilities and Equity 476,80 Mio
  • Liabilities 63,0 % 300,26 Mio
  • Equity 20,0 % 95,55 Mio
  • Provisions 17,0 % 80,99 Mio
Full balance sheet line items with an API key Get API key →

Balance sheet data available for 11 earlier fiscal years.

Profit & loss

2025
Income 1,47 Mrd
  • Revenue 38,4 % 563,74 Mio
  • Material expenses 25,3 % 371,61 Mio
  • Gross profit 15,4 % 225,57 Mio
  • Personnel expenses 8,3 % 121,90 Mio
  • Other operating expenses 4,7 % 68,44 Mio
  • Result after taxes 2,0 % 29,60 Mio
  • Annual net profit/loss 2,0 % 29,60 Mio
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 1,6 % 23,80 Mio
  • Other operating income 0,7 % 9,64 Mio
  • Income and profit taxes 0,6 % 9,45 Mio
  • Income from investments 0,4 % 5,75 Mio
  • Depreciation 0,3 % 4,29 Mio
  • Other interest and similar income 0,2 % 3,10 Mio
  • Interest and similar expenses 0,1 % 743,9 k
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P&L data available for 8 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Goutam Rungta since 2022 Managing Director
  • Shiv Kumar Walia since 2016 Managing Director
  • Shobhit Agarwal since 2026 Managing Director
4 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

  • HCL Technologies UK Limited GBR Companies House, Nr. 08658132 100.0 % 126k €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.

Holds shares in

History

  1. 2026
  2. 09.08.
    Change of address
    HCL Technologies Germany GmbH
  3. 09.08.
    Exit of position
    Bejoy Joseph George · Managing Director
  4. 09.08.
    Member entry
    Shobhit Agarwal · Managing Director
  5. 2025
  6. 23.12.
    Change of bylaws
    HCL Technologies Germany GmbH
  7. 2022
  8. 15.02.
    Exit of position
    S****** G****** · Managing Director
  9. 15.02.
    Member entry
    Goutam Rungta · Managing Director
  10. 2021
  11. 06.04.
    Change of share capital
    HCL Technologies Germany GmbH
  12. 06.04.
    Change of bylaws
    HCL Technologies Germany GmbH
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2025 Jahresabschluss Published Via the API
2025 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Published Read full text
2023 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Full text

HCL Technologies Germany GmbH

Eschborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

INHALTSVERZEICHNIS

HAUPTTEIL

A. Prüfungsauftrag

B. Grundsätzliche Feststellungen

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung

II. Unregelmässigkeiten

1. Sonstige Verstösse

C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

D. Prüfungsdurchführung

I. Gegenstand der Prüfung

II. Art und Umfang der Prüfung

E. Feststellungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Vorjahresabschluss

2. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

3. Jahresabschluss

4. Lagebericht

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen

2. Zusammenfassende Beurteilung

F. Schlussbemerkung

ANLAGENVERZEICHNIS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 / 2024

Bilanz zum 31. März 2024

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024

Anhang für das Geschäftsjahr 2023 / 2024

Bestätigungsvermerk

Rechtliche Verhältnisse

Analyse und Erläuterung des Jahresabschlusses zum 31. März 2024

Allgemeine Auftragsbedingungen

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

AktG Aktiengesetz
DRS Deutscher Rechnungslegungsstandard
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
EStG Einkommensteuergesetz
GmbHG Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung
GuV Gewinn- und Verlustrechnung
HFA Hauptfachausschuss des IDW
HGB Handelsgesetzbuch
HR Handelsregister
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
IDW PS 400 n.F. IDW Prüfungsstandard: "Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen" vom 30.11.2017
IDW PS 450 n.F. IDW Prüfungsstandard: "Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen" vom 15.9.2017
IKS Internes Kontrollsystem
PH Prüfungshinweis des IDW
PS Prüfungsstandard des IDW
TEUR Tausend EURO
UR-Nr. Urkundenrollen-Nummer

HAUPTTEIL

A. Prüfungsauftrag

Die Geschäftsführung der

HCL Technologies Germany GmbH, Eschborn,

beauftragte uns auf Grund der Wahl durch die Gesellschafterversammlung mit der Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. März 2024 unter Einbeziehung der zu Grunde liegenden Buchführung und des Lageberichts.

Dem Auftrag liegen, auch im Verhältnis zu Dritten, unsere als Anlage 8 beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017 zugrunde. Dabei bestimmt sich die Höchstsumme unserer Haftung nach Nummer 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4 a HGB, dass wir bei unserer Jahresabschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Über Gegenstand sowie Art und Umfang der von uns gemäß § 316 ff. HGB durchgeführten Abschlussprüfung berichten wir unter Abschnitt D.

Unsere Berichterstattung erfolgt nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 400 n.F. und PS 450 n.F.).

B. Grundsätzliche Feststellungen

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung

Die Lage der Gesellschaft und deren zukünftige Entwicklung wurden von der Geschäftsführung im Jahresabschluss und im Lagebericht hinreichend dargestellt.

Bezüglich der Lagebeurteilung der Geschäftsführung und deren Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft sind die folgenden Punkte im Lagebericht hervorzuheben:

1.

Im Geschäftsjahr betrug das operative Jahresergebnis 24.320 TEUR gegenüber 21.891 TEUR im Vorjahr. Die Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen und der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, stieg von 463.003 TEUR auf 494.718 T EUR. Die Rohertragsmarge nach Material- und Personalaufwand sank dagegen von 89.399 T EUR auf 87.168 TEUR, so dass sich eine Rohertragsmarge von 17% (im Vorjahr: 21%) ergibt. Dies ist auf unseren Produktmix zurückzuführen.

2.

Im Geschäftsjahr 2023-24 konnte das Geschäft mit bestehenden Kunden in Deutschland weiter ausgebaut werden und der Umsatz stieg von 434.878 T EUR auf 494.129 T EUR im Geschäftsjahr an. Die Geschäftsentwicklung ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend gleichgeblieben.

3.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 gehen wir in unserer Prognose von Umsatzerlösen in Höhe von 518.835 TEUR und einem Jahresüberschuss in Höhe von 17.203 T EUR aus. Die Unsicherheit in Bezug auf die Weiterentwicklung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und dessen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft birgt sowohl Aufwärts- als auch Abwärtsrisiken bei dieser Prognose.

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen halten wir die Beurteilung der Lage der Gesellschaft einschließlich der dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung durch die Geschäftsführung im Jahresabschluss und im Lagebericht für plausibel und folgerichtig abgeleitet. Die Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung ist dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend.

II. Unregelmässigkeiten

1. Sonstige Verstösse

Die oberste Holdinggesellschaft, HCL Technologies Limited, erstellt den Konzernabschluss einschließlich HCL Technologies Germany GmbH für das Berichtsjahr und ist daher gemäß § 292 HGB berechtigt, von der Erstellung eines separaten Konzernabschlusses auf Ebene von HCL Technologies Germany GmbH befreit zu werden. Für die Geschäftsjahre 2019 / 2020, 2020 / 2021, 2021 / 2022 und 2022 / 2023 wurden diese konsolidierten Abschlüsse der obersten Muttergesellschaft von der Gesellschaft jedoch nicht in Deutschland offengelegt und die veröffentlichten Einzelabschlüsse enthalten nicht die in § 291 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 genannten zusätzlichen Informationen, die für die Befreiung erforderlich sind. Die Gesellschaft ist dabei, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um dies zu korrigieren.

C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HCL Technologies Germany GmbH, Eschborn:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HCL Technologies Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HCL Technologies Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

D. Prüfungsdurchführung

I. Gegenstand der Prüfung

Im Rahmen des uns erteilten Auftrags prüften wir gemäß § 317 HGB die Buchführung und den Jahresabschluss auf die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und der sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Ein Lagebericht wurde uns vorgelegt und dementsprechend in die Prüfung einbezogen.

Beurteilungskriterien für unsere Prüfung des Jahresabschlusses waren die deutschen Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 bis 256a HGB und der §§ 264 bis 288 HGB sowie die Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes und die ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Prüfungskriterien für den Lagebericht waren die Vorschriften des § 289 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts, die Auskunftserteilung und die Vorlage der Unterlagen erfolgte unter der Verantwortung der Geschäftsführung. Unsere Aufgabe ist es, diese Unterlagen und Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.

II. Art und Umfang der Prüfung

Die Prüfung haben wir mit Unterbrechungen von April 2024 bis Juni 2024 in unserem Büro in Pforzheim durchgeführt. Einzelheiten über die Prüfungsdurchführung dokumentierten wir nach Art, Umfang und Ergebnis in unseren Arbeitspapieren.

Unsere Prüfung nahmen wir unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen vor.

Danach ist die Prüfung grundsätzlich so zu planen und durchzuführen, dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht frei von wesentlichen Unrichtigkeiten und Verstößen sind.

Die Prüfung des Jahresabschlusses legten wir unter Beachtung der Grundsätze gewissenhafter Berufsausübung mit der Zielsetzung an, Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung und die sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags zu erkennen, die sich auf die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage i.S.d. § 264 Abs. 2 HGB wesentlich auswirken.

Prüfungsschwerpunkte waren:

Analyse des Internen Kontrollsystems auf Basis von Journal Entry Tests

Ansatz und Bewertung der Unfertigen Leistungen

Werthaltigkeit und Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Vollständigkeit der Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Vollständigkeit und Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich

Richtigkeit der Umsatzabgrenzung

Ausgehend von einer vorläufigen Beurteilung des Internen Kontrollsystems ("IKS") und von unserer Analyse des Buchungsstoffs ("Journal Entry Tests") haben wir bei der Festlegung der weiteren Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit beachtet. Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Organisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben wurden so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.

An der Inventur haben wir nicht beobachtend teilgenommen, da unseres Erachtens die Existenz und Bewertung der Warenbestände durch alternative Prüfungshandlungen nachvollzogen werden konnte. Zur Validierung der Offenen Posten haben wir Saldenbestätigungen eingeholt. Außerdem liegen uns Bankbestätigungen der Geschäftsbanken in Deutschland vor und wir holten Rechtsanwaltsbestätigungen ein.

Die ausgewiesenen Posten des Jahresabschlusses sind durch Inventare, Saldenlisten und sonstige Aufstellungen belegt.

Dem Vorsichtsprinzip wurde durch umfassende Niederstwerttests entsprochen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Grundsätzlich sind die Wertansätze nach Fortführungsgesichtspunkten (Going-concern) zu bemessen.

Den Lagebericht haben wir in engem zeitlichem Zusammenhang mit dem Jahresabschluss geprüft. Dazu haben wir sowohl die Einzelaussagen als auch die Gesamtaussage des Lageberichts gegen die Aussagen des Jahresabschlusses und gegen die tatsächliche Lage der Gesellschaft verprobt. In diesem Zusammenhang haben wir auch die zukunftsorientierten Einschätzungen der Geschäftsführung geprüft sowie ob die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind.

Die Geschäftsführung hat alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht. Eine berufsübliche Vollständigkeitserklärung (Bestätigung der Vollständigkeit der Buchführung, des Jahresabschlusses und des Lageberichts) wurde uns ausgehändigt.

E. Feststellungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Vorjahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung gebilligt und gilt daher als festgestellt. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Geschäftsführung wurde entlastet.

2. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Die Organisation der Buchführung, der Datenfluss und das Belegwesen ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle.

Die aus weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen führen in allen wesentlichen Belangen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung und Jahresabschluss.

Die Buchführung (Sachkonten, Debitoren - und Kreditorenbuchhaltung, Lagerbuchführung, die Inventare für das Anlagevermögen und Kostenrechnung) der Gesellschaft wird über SAP R/3 abgewickelt.

3. Jahresabschluss

Die Gesellschaft erfüllt die handelsrechtlichen Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde unter der Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a, der §§ 264 bis 288 HGB, den Sondervorschriften des GmbHG und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Aufbauend auf dem von uns geprüften Vorjahresabschluss wurde der vorliegende Jahresabschluss aus den Zahlen der Buchführung und aus den weiteren geprüften Unterlagen richtig entwickelt.

Das (Bewertungs-)Stetigkeitsprinzip wurde eingehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Für die Aktiv- und Passivposten liegen ausreichende Nachweise vor.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Einzelheiten zur Bewertung sind in Abschnitt E.II.1 dargestellt.

4. Lagebericht

Der Lagebericht in der uns übergebenen Fassung (Anlage 1) entspricht den Vorschriften des § 289 HGB. Er entspricht den gesetzlichen Vorschriften und gibt den Geschäftsverlauf und die Lage der Kapitalgesellschaft zutreffend wieder. Auf die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung wird ausreichend eingegangen.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Wesentliche Bewertungsgrundlagen

Wir verweisen auf die Angaben im Anhang.

2. Zusammenfassende Beurteilung

Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung sind wir der Auffassung, dass der Jahresabschluss insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

F. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024 der HCL Technologies Germany GmbH, Eschborn, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F.).

Der Prüfungsbericht wird gem. § 321 Abs. 5 HGB unter Berücksichtigung von § 32 WPO wie folgt unterzeichnet.

 

Pforzheim, den 2. Juli 2024

gkm. glück. kock. mäschke
partgmbb. wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrich Glück, Wirtschaftsprüfer

Martin Mäschke, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Kerngeschäft und Rückblick

Das Unternehmen ist in den Bereichen softwaregestützte IT-Lösungen, extern gesteuertes Infrastruktur-Management und Outsourcing von Geschäftsprozessen tätig.

Als Teil der wachsenden IT-Industrie wollen wir unter ständiger Verbesserung unserer Dienstleistungsqualität schneller als der Branchentrend mit einer stetigen Geschwindigkeit wachsen.

Wir erbringen unsere Dienstleistungen im Kontext unserer "Modus 1-2-3-Strategie":

Modus 1: Kerndienstleistungen

Unter Modus 1 erbringt HCL Kerndienstleistungen in den Bereichen Anwendungsentwicklung, Infrastruktur, Geschäftsprozessoptimierung und Ingenieurdienstleistungen / F&E, wobei wir unsere DRYiCE - autonomen Technologien skalieren und orchestrieren um das Geschäft und die IT- Landschaft unserer Kunden zu transformieren und schlanker und effizienter zu machen.

Modus 2: Dienstleistungen der nächsten Generation

Unter Modus 2 entwickelt HCL erfahrungszentrierte und ergebnisorientierte integrierte Angebote in den Bereichen Digital & Analytics, IoT WoRKSTM, Cloud Native Services und Cyber-Security & GRC (Governance risk and compliance) Dienstleistungen.

Modus 3: Produkte & Plattformen

HCL setzt die Forschung und den Beitritt zu innovativen IP-basierten Partnerschaften fort, mit der Blickrichtung auf spezifische Chancen der nächsten Generation. Modus 3 beinhaltet die externe IP- Partnerschaft mit IBM, die sich inzwischen auf ein halbes Dutzend Produkte erstreckt. Daneben investiert HCL weiter in die eigene IP-Entwicklungsstrategie und in die Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten und Märkte für DRYiCE, der Next-Generation- Autonomie- und Orchestrierungs- Produkte und -Plattform.

Wie auch in der Vergangenheit erwarten wir für die kommenden Jahre ein stark überdurchschnittliches Wachstum in unseren Modus 2 und Modus 3 Dienstleistungen.

Wir bieten Kerninfrastrukturen, intelligente Betriebsabläufe und digitale Dienstleistungen an, um Unternehmen bei der Einführung von Kl- und GenAI-Technologien zu unterstützen, darunter KI-gestützte Suche, Abruf kritischer Daten, Wissenszusammenfassung, Inhaltsübersetzung und Low- Code-Plattformen, die es Unternehmen ermöglichen, GenAI-Anwendungen ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Unsere Philosophie umfasst die Beratung, Entwicklung, Einbettung und Integration von Kl in Silizium für Infrastruktur, Anwendungen, Daten und Geschäftsprozesse.

Wir sehen Profitabilität als Möglichkeit in die Technologien zu investieren, die unsere Kunden benötigen.

Wir treffen die bewusste Entscheidung, uns auf Managed Services anstatt Time & Material oder Personalbereitstellung zu konzentrieren, um näher an die Wertschöpfungskette unserer Kunden zu gelangen und damit die Grundlage für deren Wachstum und Gedeihen zu schaffen.

Wir verleihen diesem Anspruch Glaubwürdigkeit, indem wir unsere Preisstruktur an die KPIs (Key Performance Indicators) unserer Kunden anlehnen

Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die COVID-Pandemie liegt hinter uns. Wir haben einen kurzen Nachpandemie-Boom erlebt und erwarten nunmehr eine konjunkturelle Abschwächung, da Deutschland nicht mehr die Vorteile der niedrigen Lohnkosten wie Anfang des 21. Jahrhunderts und auch nicht mehr über ein niedriges Zinsniveau, welches ein starkes Investitionsverhalten ausgelöst hatte, verfügt. Dennoch schreitet der demografische Wandel voran, was die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen erhöht. Die in den letzten Jahren zu beobachtende Zunahme der Handelsbeschränkungen konzentrierte sich im Wesentlichen auf einen von den USA dominierten Länderblock und einen von China dominierten Länderblock. Als indischer Konzern hoffen wir, dass wir aufgrund der neutralen Position unseres Landes zwischen diesen beiden Handelsblöcken nicht unter dieser Entwicklung leiden.

Geschäftsentwicklung

Unsere deutsche Tochtergesellschaft, die HCL Technologies Germany GmbH, betreut Kunden vor Ort, während sie technologisch anspruchsvolle Aufgaben an unsere Technologielabore in Indien und auf der ganzen Welt weiterleitet. Sie ist daher ein integraler Bestandteil von HCL Technologies weltweit und muss in einem globalen Kontext analysiert werden.

Da unsere Kerntechnologiedienstleistungen vor Allem aus Indien heraus geleistet werden, wo wir über eine sehr kosteneffiziente und wissensintensive Infrastruktur verfügen, liegt der Fokus unserer deutschen Niederlassung im Umsatzwachstum.

Im Geschäftsjahr 2023-24 konnte das Geschäft mit bestehenden Kunden in Deutschland weiter ausgebaut werden und der Umsatz stieg von 434.878 T EUR auf 494.129 T EUR im Geschäftsjahr an. Die Geschäftsentwicklung ist im Vergleich zum Vorjahr weitgehend gleichgeblieben. Wir sind mit dem Wachstum des Geschäfts insgesamt zufrieden.

II. Lage des Unternehmens

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Geschäftsjahr betrug das operative Jahresergebnis 24.320 TEUR gegenüber 21.891 TEUR im Vorjahr. Die Gesamtleistung, bestehend aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen und der Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, stieg von 463.003 TEUR auf 494.718 T EUR. Die Rohertragsmarge nach Material- und Personalaufwand sank dagegen von 89.399 T EUR auf 87.168 TEUR, so dass sich eine Rohertragsmarge von 17% (im Vorjahr: 21%) ergibt. Dies ist auf unseren Produktmix zurückzuführen.

Der Rückgang der unfertigen Leistungen ist abhängig von unseren Kunden zum Stichtag noch nicht abgenommene Leistungen. Diese reduzierten sich von 69.439 TEUR auf 68.215 TEUR.

Die Veränderungen in den Forderungen und Verbindlichkeiten sind hauptsächlich auf eine Zunahme der operativen Tätigkeit zurückzuführen.

Die Erhöhung des Eigenkapitals durch den Jahresüberschuss in Höhe von 16.931 TEUR führt zu einer Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 16,93% (im Vorjahr: 11,86%).

Investitionen

Wir investieren hauptsächlich in Personal und deren Weiterentwicklung, sodass der Jahresabschluss in dieser Hinsicht nur ein unvollständiges Bild vermittelt.

Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung wird zentral von der Muttergesellschaft, HCL Technologies Ltd durchgeführt.

Entwicklung des Eigenkapitals

Das Stammkapital und die Kapitalrücklage betragen zum 31. März 2024 insgesamt 6.752 TEUR (im Vorjahr: 6.752 TEUR). Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 16.931 TEUR (im Vorjahr: 15.688 TEUR). Anhand des Wachstums von Umsatz und Gewinn ist ersichtlich, dass der Geschäftsbetrieb reibungslos fortgesetzt wird.

Personal

Personalbestand und Mitarbeiterstruktur

Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren durchschnittlich 1.612 Mitarbeiter (im Vorjahr: 1.521) für die Gesellschaft tätig.

Personalrichtlinien

Der Konzern verpflichtet sich zur Gleichbehandlung aller Mitarbeiter, ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Rasse, ihrer Hautfarbe, ihrer Behinderung oder ihres Familienstandes. Für Menschen mit Behinderung bietet das Unternehmen Schulungsmöglichkeiten. Falls die Behinderung nach Eintritt des Mitarbeiters in das Unternehmen eintritt, ist das Unternehmen verpflichtet, die betreffende Person weiterhin in geeigneter Weise zu beschäftigen und zu qualifizieren. Das Unternehmen ist ferner verpflichtet, relevante interne Neuigkeiten oder Entscheidungen regelmäßig zu kommunizieren. Bei Entscheidungen, die Mitarbeiter betreffen oder Auswirkungen auf diese haben, sind deren Meinungen im Entscheidungsprozess zu berücksichtigen.

Da wir keine explizite Frauenquote im Management anstreben, haben wir die Zielgröße für die Frauenquote im Sinne des § 36 GmbHG auf Null festgelegt. Wir begründen dies damit, dass wir es für schädlich für die Unternehmenskultur halten, wenn Beförderungsentscheidungen anhand anderer Kriterien als der Leistung getroffen werden. Wir gehen jedoch davon aus, dass aufgrund unserer grundsätzlich gleichstellungsorientierten Unternehmenskultur langfristig eine Frauenquote von 50 % erreicht werden kann.

Risikomanagement

Die Softwarebranche ist durch ein dynamisches und wettbewerbsintensives Umfeld mit raschen technologischen Veränderungen und Innovationen. Bestehende und konventionelle Geschäftsmodelle werden ständig in Frage gestellt. Das Unternehmen ist somit verschiedenen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Die wichtigsten Risiken sowie die getroffenen Gegenmaßnahmen werden im Folgenden erläutert:

Abhängigkeiten/Konzentrationen

Der von der Muttergesellschaft HCL Technologies Ltd. in Indien geführte Konzern, zu dem die HCL Technologies Germany GmbH gehört, unterhält eine breite Kundenbasis, um die Unabhängigkeit von einzelnen Kunden, speziellen Dienstleistungen oder geografischen Faktoren zu wahren.

Wettbewerb

Um weiterhin eine starke Position auf dem Markt einzunehmen und wettbewerbsfähig zu bleiben, hat die Gruppe erhebliche Investitionen in Softwaretechnologie und andere Offshore-Technologien getätigt.

Mitarbeiter

In Übereinstimmung mit der Muttergesellschaft hat das Unternehmen eine Initiative mit dem Namen "Employee first" verabschiedet. In Kombination mit anderen Maßnahmen zielt diese Initiative darauf ab, das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen.

Finanzen

Das Unternehmen ist einigen finanziellen Risiken ausgesetzt, z. B. dem Wechselkursrisiko, dem Kreditrisiko und dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit. Das Unternehmen hat einen internen Kontrollmechanismus eingerichtet, um diese Risiken zu reduzieren.

III. Prognose für die künftige Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023-24 konnte das Geschäft mit bestehenden Kunden weiter ausgebaut und einige große Neukunden gewonnen werden. Außerdem haben wir unser Geschäft durch neue Produkte und Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten, ausgebaut. Wir gehen davon aus, dass sich diese Trends 2024-25 fortsetzen werden.

Andererseits hat der Einmarsch Russlands in der Ukraine einige unserer Kunden in ihrem Investitionsverhalten vorsichtiger werden lassen.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 gehen wir in unserer Prognose von Umsatzerlösen in Höhe von 518.835 TEUR und einem Jahresüberschuss in Höhe von 17.203 T EUR aus. Die Unsicherheit in Bezug auf die Weiterentwicklung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und dessen Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft birgt sowohl Aufwärts- als auch Abwärtsrisiken bei dieser Prognose.

 

1. Juli 2024

Bejoy Joseph George

Shiv Kumar Walia

Goutam Rungta

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31.3.2024

AKTIVA

EUR EUR Vj (EUR)
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105 0
2. Firmenwert 495.002 595.462
495.107 595.462
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.089.010 4.733.884
2. Anlagen im Bau 451 6.186
3.089.461 4.740.070
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.679.748 863.748
5.264.315 6.199.281
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 1.700
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 68.215.211 69.439.145
3. Fertige Erzeugnisse 2.400.114 3.270.964
4. Geleistete Anzahlungen 528.221 51.710
71.143.545 72.763.519
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 78.520.382 89.324.994
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ( 3.327.476) ( 7.366.319 )
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.164.319 20.199.574
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.222.160 3.657.344
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (2.479.469 ) ( 1.521.283 )
109.906.861 113.181.912
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 57.317.673 18.620.114
238.368.080 204.565.546
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 3.505.722 3.325.400
D. Aktive latente Steuern 5.017.611 3.762.947
252.155.727 217.853.173

PASSIVA

EUR EUR Vj (EUR)
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.700 125.700
II. Kapitalrücklage 6.626.474 6.626.474
III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag (-) 19.093.516 3.405.048
IV. Jahresüberschuss / -fehlbetrag (-) 16.931.183 15.688.468
42.776.872 25.845.690
B. Rückstellungen
1. Pensionsrückstellungen 13.282.235 13.028.911
2. Steuerrückstellungen 12.438.240 4.532.650
3. Sonstige Rückstellungen 49.482.963 47.597.013
75.203.438 65.158.574
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 20.656.214
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr (0) ( 20.656.214 )
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 40.846.970 37.242.504
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.123.050 6.984.555
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 73.534.967 50.653.231
5. Sonstige Verbindlichkeiten 10.670.430 11.301.598
- davon aus Steuern ( 7.747.609 ) (7.747.609 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (67.139)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 11.067.122 ) ( 11.067.122 )
134.175.417 126.838.102
D. Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0 10.808
252.155.727 217.853.173

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024

Vorjahr
1. Umsatzerlöse 494.128.633 434.877.513
2. Verminderung(-)/ Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.094.784 24.631.376
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.684.193 3.494.731
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.928.149 19.791.464
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 255.763.317 228.454.635
267.691.465 248.246.099
5. Rohergebnis 227.026.576 214.757.521
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 118.881.602 107.817.372
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 20.977.185 17.540.849
- davon für Altersversorgung (6.354.227 ) ( 6.354.227 )
139.858.787 125.358.221
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.398.410 2.490.926
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 60.713.627 65.267.078
24.055.752 21.641.296
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.055.168 421.727
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 791.232 172.099
263.936 249.628
24.319.689 21.890.924
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.388.506 6.186.423
12. Ergebnis nach Steuern 16.931.183 15.704.501
13. sonstige Steuern 0 16.032
14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag (-) 16.931.183 15.688.468

ANHANG zum 31.03.2024

HCL Technologies Germany GmbH

Die HCL Technologies Germany GmbH mit Sitz in Eschborn ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen unter der Nummer HRB 97976.

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Es ergaben sich keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten, Fertigungslöhne und Sondereinzelkosten auch anteilige Gemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Fertige Erzeugnisse sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Zahlungen, die vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag betreffen. Diese werden pro rata temporis als Aufwand verbucht.

Aktive latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB auf der Grundlage eines durchschnittlichen Steuersatzes von 27,38 % für Unterschiede zwischen den nach HGB und den nach steuerlichen Vorschriften anzusetzenden Werten angesetzt.

Pensionsrückstellungen werden nach Maßgabe des § 253 Abs. 2 HGB mit Hilfe der Projected Unit Credit Methode bewertet unter Ansatz der Richttafeln 2018G, eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Jahre in Höhe von 1,83 %, einer Einkommensdynamik von 2,5 %, einer Rentendynamik von 1,0 - 2,0 % und einer durchschnittlichen erwarteten Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze von 2,5 %.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Umsatzrealisierung erfolgt nach erbrachter und durch den Kunden abgenommener Leistung.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Der Firmenwert (übernommene Mitarbeiterstämme), wird über 5 Jahre abgeschrieben, da dies der Zeitraum ist, über den das Unternehmen aus den Übernahmen profitiert.

Der Firmenwert welcher von verschmolzenen Unternehmen übernommen wurde, wird über 15 Jahre abgeschrieben, da dies der Zeitraum ist, über den das Unternehmen aus den Übernahmen profitiert.

Die Angaben zu verbundenen Unternehmen ergeben sich aus der folgenden Aufstellung:

Sitz Anteil 31.12.2023 Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 31.12.2023
% In T€ In T€
HCL TECHNOLOGIES CZECH REPUBLIC s.r.o. Prag 2/Tschechien 61,0 15.371 (CZK 388.965T) 3.708 (CZK 93.801T)
HCL Technologies gbs GmbH Ratingen 51,0 1.575 -213

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 922).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 21.097 (Vorjahr: TEUR 19.800).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit TEUR 2.479 (Vorjahr: TEUR 1.521) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen TEUR 57.318 (Vorjahr TEUR 18.620).

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren aus einer steuerlich abweichenden Bewertung der Pensionsrückstellungen, aus Drohverlustrückstellungen (11.364 TEUR) und aus Anteilsoptionen für Mitarbeiter (1.641 TEUR). Die aktiven latenten Steuern haben sich damit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.763 um TEUR 1.255 auf TEUR 5.018 erhöht.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 125 (Vorjahr TEUR 125). Die Kapitalrücklage (TEUR 6.626) stammt aus der Verschmelzung der HCL GmbH auf die Gesellschaft.

Pensionsrückstellungen

Unter Ansatz eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre von 1,80 % hätten sich Pensionsrückstellungen TEUR 13.328 ergeben. Der Unterschied zu den ausgewiesenen Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 46 und ist positiv. Damit liegt keine Ausschüttungssperre vor.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Einkaufsbereich TEUR 21.169 (Vorjahr: TEUR 26.046), für den Vertriebsbereich TEUR 16.273 (Vorjahr TEUR 12.342) und für den Personalbereich TEUR 12.041 (Vorjahr TEUR 9.209).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 28.640 (Vorjahr: TEUR 2.151).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 71.932 (Vorjahr: TEUR 50.129).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen innerhalb der Europäischen Union erbracht. Diese wurden in Höhe von TEUR 58.874 (Vorjahr: TEUR 56.807) mit verbundenen Unternehmen generiert. Aus Softwarelösungen resultieren Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 447.632 (Vorjahr: TEUR 392.792). Aus Dienstleistungen im Zusammenhang mit Produktverkäufen wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 46.496 (Vorjahr: TEUR 42.086) erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.157 (Vorjahr: TEUR 2.848).

Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres beinhalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.650 (Vorjahr: TEUR 2.786).

Zinserträge

Zinserträge waren im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.055 TEUR (Vorjahr: TEUR 422) zu verzeichnen. Davon waren TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 0) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Zinsaufwendungen

Zinsaufwendungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 101) resultierten aus Zahlungen an verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen betragen TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 71).

Steuern von Einkommen und Ertrag

Im Steueraufwand sind TEUR 1.255 (Vorjahr: TEUR - 2.254 T€ (Ertrag)) aus der Veränderung der latenten Steuer enthalten.

Sonstige Angaben

Eventualverbindlichkeiten

Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 23.497 (Vorjahr: TEUR 7.818)

Diese beinhalten im Einzelnen:

Verpflichtungen aus der Anmietung von Gewerberäumen

Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fuhrpark und technischem Equipment

Verpflichtungen aus Immobilienleasing

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren während des Berichtsjahres:

Herr Bejoy Joseph George, geb. 10.06.1967, Geschäftsführer, wohnhaft Frankfurt am Main.

Herr Shiv Kumar Walia, geb. 10.01.1969, Geschäftsführer, wohnhaft Berkshire/Vereinigtes Königreich.

Herr Rungta, Goutam, geb. 05.10.1973, Geschäftsführer, wohnhaft Ghaziabad, Uttar Pradesh/Indien

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Sie können die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt vertreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023-2024 2022-2023
Angestellte 1.612 1.521

Gesellschafter

Das Unternehmen wird in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt.

Gesellschafterin ist: HCL Technologies UK Limited EUR 125.700
Axon Centre, Church Road
Egham, Surrey, TW 20 9 QB/UK

Prüfungshonorar

Das Prüfungshonorar, das sich ausschließlich auf Prüfungstätigkeiten bezieht, betrug rund TEUR 31.

Konzernverhältnisse

Zum 31. März 2024 stellt die HCL Technologies India Ltd., Neu Delhi / Indien für den größten Kreis derverbundenen Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den unsere Gesellschaft eingebunden ist. Der Abschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Die Gesellschaft nimmt deshalb die Befreiungsvorschrift des § 292 Abs. 1 Nr. 1 d HGB in Anspruch. Konzernmutter ist die HCL Technologies Limited, 806, Siddarth, 96. Nehru Place, New Delhi, Indien. Deren Konzernabschluss wurde aufgestellt nach den vom Indian Accounting Standards Board herausgegebenen Indian Accounting Standards (Ind AS), und Division II von Schedule III des Companies Act, 2013, welche den IFRS entsprechen. Abweichende Bewertungsmethoden betreffen die Behandlung von Leasingverträgen nach IFRS 16, die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 und die Gewinnrealisierung bei unfertigen Leistungen.

 

Egham (UK), 1. Juli 2024

Bejoy Joseph George

Shiv Kumar Walia

Rungta, Goutam

Entwicklung des Anlagevermögens der HCL Technologies Germany GmbH, Eschborn

Geschäftsjahr 2023/2024

Stand am 1.4.2023
Anschaffungskosten Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte Zugänge Zuschreibung (A)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 0 0 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sonstige Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.660.213 1.660.213 0 4.467
3. Firmenwert 1.365.751 770.289 595.462 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.025.964 2.430.501 595.462 4.467
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.463.495 15.729.611 4.733.884 1.282.727
17.946.939 A
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.186 0 6.186 0
Summe Sachanlagen 20.469.681 15.729.611 4.740.070 1.282.727
17.946.939 A
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 863.74 0 863.748 816.000
Summe Finanzanlagen 863.748 0 863.748 816.000
24.359.393 18.160.112 6.199.281 2.103.194
17.946.939
Abschreibungen
Abgänge Neugliederung Umbuchungen Zugänge *) Zuschreibungen (A)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 0 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sonstige Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 4.362
3. Firmenwert 0 0 0 100.460
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 104.822
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.005.789 0 0 2.293.588
17.946.939 A
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.736 0 0
Summe Sachanlagen 6.011.525 0 0 2.293.588
17.946.939 A
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Summe Finanzanlagen 0 0 0 0
6.011.525 0 0 2.398.410
17.946.939 A
Abschreibungen
Neugliederung Abgänge Anlagenabgänge zum Restbuchwert Anschaffungskosten
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 0 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sonstige Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 0 0 1.664.680
3. Firmenwert 0 0 0 1.365.751
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0 3.030.430
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 5.371.776 0 33.687.372
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 5.736 451
Summe Sachanlagen 0 5.371.776 639.749 33.687.822
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 1.679.748
Summe Finanzanlagen 0 0 0 1.679.748
0 5.371.776 639.749 38.398.001
Stand am 31.3.2024
kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Werte 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und sonstige Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.664.575 105
3. Firmenwert 870.749 495.002
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.535.323 495.107
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.598.362 3.089.010
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 451
Summe Sachanlagen 30.598.362 3.089.460
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 1.679.748
Summe Finanzanlagen 0 1.679.748
33.133.685 5.264.316

*) Abschreibungen des Berichtsjahres

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HCL Technologies Germany GmbH, Eschborn:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HCL Technologies Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HCL Technologies Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, den 2. Juli 2024

gkm . glück. kock. mäschke
partgmbb . wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrich Glück, Wirtschaftsprüfer

Martin Mäschke, Wirtschaftsprüfer

Rechtliche Verhältnisse der HCL Technologies Germany GmbH, Eschborn

Die Firma lautet:

HCL Technologies Germany GmbH

Die Gesellschaft hat die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Gesellschaftsvertrag gilt in der Fassung vom 25. Februar 2021.

Sitz der Gesellschaft ist Eschborn.

Gegenstand des Unternehmens ist der Kauf und Verkauf, Vertrieb, Lizenzierung, Instandhaltung, Vermietung, Beratung und sonstige Dienstleistungen in und außerhalb von Deutschland hinsichtlich Informationstechnologie, Software und IT-Hardware, IT und Remote Infrastructure Management, Business Process Outsourcing, Datenkommunikationssystemen, Research und Entwicklung, Helpdesk, Datenanalysen, Cloud Computing, Mobilitätsprodukten und damit verbundene Dienstleistungen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Gesellschaften zu beteiligen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Das Stammkapital der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2021/2022 von EUR 100.000 auf EUR 125.700 erhöht und ist voll einbezahlt.

Die Kapitalanteile der Gesellschaft werden zum 31. März 2024 gehalten von der HCL Technologies UK Limited, Surrey, UK.

Es besteht ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. April bis 31. März.

Geschäftsführer laut Handelsregister waren im Berichtsjahr:

 

Bejoy Joseph George, Frankfurt am Main

 

Shiv Kumar Walia, Maidenhead, Berkshire / UK

 

Goutam Rungta, wohnhaft Ghaziabad, Uttar Pradesh / Indien

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen unter der Nummer HRB 97976.

Unsere Angaben beruhen auf einem Handelsregisterauszug vom 22. Mai 2024 sowie auf Auskünften des Unternehmens. Änderungen haben sich bis zum Prüfungszeitpunkt auskunftsgemäß nicht ergeben.

Im Berichtsjahr wurden unter Anderem die folgenden Gesellschafterbeschlüsse gefasst:

Der Vorjahresabschluss wurde festgestellt und die Geschäftsführung wurde entlastet.

Analyse und Erläuterung des Jahresabschlusses zum 31. März 2024

I. Wirtschaftliche Grundlagen

Gegenstand des Unternehmens ist das Marketing, der Vertrieb sowie der Kundenservice von bzw. für Produkte der HCL Technologies Corporation Ltd., New Delhi, Indien.

Die Gesellschaft darf alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte tätigen. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Die Entwicklung der Gesellschaft in den vergangenen Jahren ist aus den folgenden Zahlen zu erkennen:

Geschäftsjahr Beschäftigte Umsatz Investitionen 1 Anlagenabschreibungen Jahresergebnis
T€ T€ T€ T€
2014/2015 n.v. 599 n.v. 8 21
2015/2016 2 103 9.557 1.367 237 -428
2016/2017 180 41.906 3.354 910 1.521
2017/2018 280 93.714 2.031 1.461 4.006
2018/2019 339 140.422 2.507 1.876 5.899
2019/2020 3 808 185.884 4.274 2.233 -14.044 4
2020/2021 5 1.413 257.041 2.734 4.043 5.423
2021/2022 1.527 338.321 2.563 3.277 1.019
2022/2023 1.521 434.878 1.761 2.491 15.688
2023/2024 1.612 494.128 2.103 2.398 16.931

II. Steuerliche Verhältnisse

Die Steuererklärungen wurden bis einschließlich 2021 abgegeben. Das Ergebnis der Betriebsprüfung der Jahre 2015 bis 2018 wurde im vorliegenden Jahresabschluss eingearbeitet.

III. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Für die Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verweisen wir auf den Lagebericht (Anlage 1).

Weitere Informationen sind im Anhang (Anlage 4) ersichtlich.

1 In das Sachanlagevermögen und in immaterielle Vermögensgegenstände
2 Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2015 bis 31. März 2016
3 Nach Verschmelzung der Hönigsberg & Düvel GmbH auf die Gesellschaft zum 1. Januar 2020
4 Inklusive eines Verschmelzungsverlusts von TEUR 19.929
5 Nach Verschmelzung der HCL GmbH zum 1. April 2020

IV. Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 23.497 (Vorjahr: TEUR 7.818).

Diese beinhalten im Einzelnen:

Verpflichtungen aus der Anmietung von Gewerberäumen

Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Fuhrpark und technischem Equipment

Verpflichtungen aus Immobilienleasing

Gesellschafterbeschluss der HCL Technologies Germany GmbH Shareholder's Resolution of HCL Technologies Germany GmbH
HCL Technologies UK Limited, mit Sitz in London Vereinigtes Königreich, geschäftsansässig 70, 6th Floor, Gracechurch Street, London EC3V 0XL, England, eingetragen im Registrar of Companies für England und Wales unter 8658132 ist die einzige Gesellschafterin der HCL Technologies UK Limited, with seat (Sitz) in London United Kingdom, with business address at 70, 6th Floor, Gracechurch Street, London EC3V 0XL, England, registered with the Registrar of Companies for England and Wales under 8658132, is the sole shareholder of
HCL Technologies Germany GmbH, HCL Technologies Germany GmbH,
Frankfurter Str. 63-69, 65760 Eschborn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 97976 ("Gesellschaft"). Frankfurter Str. 63-69, 65760 Eschborn, registered in the commercial register of the Local Court of Frankfurt am Main under HRB 97976 (the "Company").
Unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Fristen und Formalitäten beschließen wir, die sämtlichen Gesellschafter, hiermit Folgendes: Waiving all requirements as to time and form prescribed by statute or the Articles of Association, we, being all the shareholders, herewith resolve the following:
1. Der von gkm. glück. kock. maschke partgmbb wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte ind mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde von den Geschäftsführern aufgestellt. Der SO aufgestellte Jahresabschluss mi einem Jahresüberschuss von EUR 16,931,183 wird festgestellt. 1. The annual accounts as of 31 March 2024 audited by gkm. glück. kock. mäschke partgmbb. wirtschaftsprüfungsgesellschaft and furnished with an unqualified audit certificate were prepared by the managing directors. The annual accounts prepared in this manner showing a net income for the year of EUR 16,931,183 are approved.
2. Der Jahresüberschuss von EUR 16,931,183 wird auf der Gewinnvortrag vorgetragen. 2. The net income for the year of EUR 16,931,183 is carried forward to the accumulated profits (Gewinnvortrag).
3. Den Geschäftsführern Herrn Goutam Rungta, Herrn Bejoy Joseph George und Herrn Shiv Kumar Walia wird für das Geschäftsjahr 2023/2024 die volle Entlastung erteilt 3. The managing directors Mr. Goutam Rungta, Mr. Bejoy Joseph George and Mr. Shiv Kumar Walia are granted full discharge for the financial year 2023/2024.
4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird gkm glück. Mäschke Partnerschaft Wirtschaftsprüfergesellschaft bestellt. 4. gkm glück. Mäschke Partnerschaft Wirtschaftsprüfergesellschaft is appointed as auditor for the financial year 2024/2025.
Der für diese Gesellschafterbeschlüsse maßgebliche Text ist derjenige in deutscher Sprache. Im Falle von Widersprüchen zwischen der deutschen und der englischen Fassung hat daher die deutsche Fassung Vorrang. The German version of these shareholders' resolutions shall be decisive. In case of any inconsistencies between the German and the English wording, the German version shall therefore prevail.

 

Berkshire, United Kingdom, August 6, 2024

For/Für: HCL Technologies UK Limited

Shiv Kumar Walia, Director

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View the document API
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  • Chronological extract (CD) PDF
  • Structured content (SI, XML) XML
  • Shareholders list PDF
  • Articles of association PDF

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  2. Enter this server URL and add the connector:
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  1. In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

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Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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Python
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client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for HCL Technologies Germany GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 448b4edd27e5195207b456dee46b98be",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
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  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
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