active Legal form GmbH & Co. KG

Spedition Pohl GmbH & Co. KG

Forchheim ·HRA 4723 Bamberg ·spedition-pohl.de
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Overview

Legal form
GmbH & Co. KG
Address
91301 Forchheim
Commercial register
HRA 4723, Bamberg
Registration date
December 29, 1998
Industry
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Representation rules

Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Financials

Employees 2024
120
Total assets 2024
10,14 Mio. €
Net income 2024
343.542 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 10,14 Mio
  • Fixed Assets 70,2 % 7,11 Mio
  • Current Assets 28,4 % 2,88 Mio
  • Prepaid Expenses 0,7 % 66,2 k
  • Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen der Kommanditisten 0,5 % 50,0 k
  • Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten [Aktivseite] 0,3 % 29,1 k
Liabilities and Equity 10,14 Mio
  • Liabilities 80,0 % 8,11 Mio
  • Equity 10,8 % 1,10 Mio
  • Provisions 6,0 % 606,3 k
  • Deferred Tax Liabilities 3,0 % 300,6 k
  • Accrued Expenses 0,2 % 23,9 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 24,35 Mio
  • Gross profit 48,9 % 11,92 Mio
  • Other operating expenses 23,8 % 5,80 Mio
  • Personnel expenses 19,2 % 4,67 Mio
  • Depreciation 2,6 % 630,3 k
  • Result after taxes 1,7 % 414,6 k
  • Annual net profit/loss 1,4 % 343,5 k
  • Interest and similar expenses 1,3 % 305,7 k
  • Income and profit taxes 0,6 % 145,8 k
  • Other taxes 0,3 % 71,1 k
  • Other interest and similar income 0,2 % 47,1 k
  • Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 1,3 k
  • Income from investments 0,0 % 0
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P&L data available for 14 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • E**** T***** since 2025 Procura
  • M****** S****** since 2020 Procura
  • R*** H****** since 2025 Procura
4 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

History

  1. 2025
  2. 29.12.
    Member entry
    E**** T***** · Procura
  3. 29.12.
    Member entry
    R*** H****** · Procura
  4. 2023
  5. 07.09.
    Member entry
    Spedition Pohl GmbH & Co. KG · Limited Partner
  6. 2020
  7. 27.05.
    Exit of position
    N****** G****** · Procura
  8. 27.05.
    Change of authority
    M****** S****** · Procura
  9. 27.05.
    Member entry
    M****** S****** · Procura
  10. 27.05.
    Exit of position
    M****** S****** · Procura
  11. 2017
  12. 21.07.
    Member entry
    Spedition Pohl GmbH & Co. KG · Fully Liable Partner
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2024 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Published Read full text
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2020 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Full text

Spedition Pohl GmbH & Co. KG

Forchheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Spedition Pohl ist ein mittelständisches Traditionsunternehmen, das für die besonderen Transport- und Logistikanforderungen seines mittelständischen Kundenkreises maßgeschneiderte Lösungen entwickelt und umsetzt. Dabei steht der Name Pohl seit zwei Jahrhunderten für die effiziente Organisation und Abwicklung von Warenströmen.

Die zentrale Unternehmensverwaltung mit dazugehörigen 7.100 m 2 Kühl- und Lagerflächen ist in Forchheim-Kersbach angesiedelt. Daneben unterhält die Spedition Pohl in Hemhofen-Zeckern ein Logistikzentrum mit 26.000 m 2 Lagerfläche.

Unsere Kunden profitieren von unserem jahrzehntelangen Know-how im Umgang mit Gütern verschiedenster Branchen. Der Be- und Entladevorgang, das Handling, die Kommissionierung und die Lagerung von Gütern werden mit neuesten technischen Mitteln durchgeführt, so dass sich unsere Kunden nicht an unser Lagerkonzept anpassen müssen, sondern wir unseren Kunden innovative und individuelle Lösungen anbieten. Flexibilität in der Fläche lautet unser Motto, das unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen liefert.

Neben Transport- und Logistikdienstleistungen erbringt die Spedition Pohl GmbH & Co. KG Dienstleistungen im Zusammenhang mit privaten und gewerblichen Umzügen, Lagerung von Möbeln und Büroinventar sowie den Transport von Mobiliar für Zahnarztpraxen. Seit 2016 steht hier auch ein Möbellogistikzentrum zur Verfügung.

Die Transport- und Logistikbranche ist entsprechend der regional geprägten Produktions- und Verbraucherstruktur mittelständisch geprägt, obwohl zu den Logistikdienstleistern auch weltweit agierende Großkonzerne zählen.

Die Nachfrage nach Speditions- und Logistikdienstleistungen ist von der Güterverkehrsnachfrage abhängig. Für mittelständische Unternehmen kommt dabei der Binnennachfrage eine starke Bedeutung zu, während grenzüberschreitende Transporte eher große Konzerne oder spezialisierte Dienstleister begünstigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Private und staatliche Konsumausgaben sanken, Ausrüstungsinvestitionen sendeten positive Signale.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

© Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024

Im Güterverkehr haben sich die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Leitdaten im Verlauf des Jahres 2023 allesamt deutlich verschlechtert und waren auch wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Das BIP nahm leicht ab. Der Außenhandel schrumpfte sogar noch wesentlich stärker, was vor allem den grenzüberschreitenden Güterverkehr tangierte. Von den, vor allem für die Eisenbahnen und die Binnenschifffahrt noch wichtigeren, branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren sind die Bau- und die Industrieproduktion etwas, die Stahlerzeugung spürbar sowie der Steinkohleabsatz massiv geschrumpft. Vor diesem Hintergrund verbuchte der gesamtmodale Güterverkehr im Jahr 2023 ein kräftiges Minus um 6,3 % (Aufkommen) bzw. 5,0 % (Leistung).

Die Veränderungsraten des Straßengüterverkehrs (-6,2 % (Aufkommen) bzw. -4,7 % (Leistung)) sind wie meistens fast identisch mit denen des gesamtmodalen Güterverkehrs. Hier bremsen neben der konjunkturellen Abschwächung auch die Baustofftransporte.

Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr

2. Geschäftsverlauf

Wir blicken auf ein Geschäftsjahr zurück, dass unsere Erwartungen, ein positives Betriebsergebnis zu erzielen, erfüllt hat, so dass wir unser prognostiziertes Betriebsergebnis für 2023 erreicht haben.

3. Lage

a) Corona-Krise

Nach Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen hat sich die auslaufende Corona-Krise nur noch wenig auf unseren Geschäftsbetrieb ausgewirkt.

b) Ertragslage

Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben, es wurden lediglich TEUR 10 weniger Umsätze als im Vorjahr erzielt. Dazu trug insbesondere die gleichbleibend erfreuliche Entwicklung in den Bereichen Umzugsgeschäft, Handling und im Vermietungsbereich bei. Im Transportbereich sind die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren, insbesondere Diesel, gegenüber dem Vorjahr um 11,34 % (TEUR 263) gesunkenen.

Das Rohergebnis hat sich von TEUR 8.900 auf TEUR 9.506 um TEUR 606 (6,81 %) erhöht.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 4.573 bedingt durch Anpassungen der Lohn- und Gehaltsstruktur und den gestiegenen Sozialversicherungsabgaben über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 4.498.

Bedingt durch den Geschäftsbereich der Projekt- und Privatumzüge sowie der Abwicklung von Mobiliar für Zahnarztpraxen, liegt unsere Personalaufwandsquote -bezogen auf das Rohergebnis mit 48,11 % (i. Vj. 50,5 %) deutlich über dem Branchendurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Quote damit leicht reduziert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.475 sind um TEUR 410 gestiegen, wobei dies auch auf gestiegene EDV-Kosten und Ausgaben für Social Media durch die digitale und technische Entwicklung zurückzuführen ist.

Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 523 um TEUR 58 auf TEUR 581 erhöht.

Insgesamt hat sich das EBIT, im Vergleich zum Vorjahr, von TEUR 743 auf TEUR 806 erhöht.

Das Finanzergebnis hat sich von TEUR -350 auf TEUR -260 um TEUR 90 leicht verbessert.

c) Finanzlage

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 75,6 % (i. Vj. 79,4 %) der Bilanzsumme die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von TEUR 7.681 auf TEUR 7.823 (TEUR 142) erhöht. Zur Laufzeit unserer Verbindlichkeiten verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang.

Unsere Lieferantenverbindlichkeiten haben sich von TEUR 377 auf TEUR 352 weiter verringert und liegen bei 3,4 % der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital hat sich stabilisiert und ist von TEUR 288 um TEUR 384 auf TEUR 672 gestiegen.

d) Vermögenslage

Das längerfristig gebundene Vermögen besteht im Wesentlichen aus Grundstücken und Gebäuden, dem Fuhrpark sowie Ausstattungen für den Lagerumschlag und die Logistik. Finanziert ist dieses Vermögen überwiegend durch Eigenkapital sowie mittel- und langfristiges Fremdkapital. Bezüglich der Entwicklung unseres Anlagevermögens verweisen wir auf den im Anhang dargestellten Anlagespiegel.

e) Gesamtaussage

Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt positiv verlaufen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind positiv, was sich insbesondere an den Indikatoren (KPI) Eigenkapitalquote und Umsatzrendite ablesen lässt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Für unser Unternehmen stellen das EBIT und das Jahresergebnis wichtige Kennzahlen dar. Im Rahmen unseres regelmäßigen Controllings werden monatlich die Umsätze und Kosten gegenübergestellt und es wird außerdem ein vereinfachter Cashflow ermittelt.

Die Spedition beschäftigt qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Da die Qualifikation der Mitarbeiter, insbesondere im Dienstleistungsbereich, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt, werden unsere Mitarbeiter in allen betrieblichen Bereichen fortwährend geschult. Die Weiterbildungsmaßnahmen umfassen hierbei insbesondere die Bereiche Führungskräftetraining, Disposition, Hygieneschulungen und Schulungen für Kraftfahrer, sowie Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit. Die Maßnahmen im Bereich Kraftfahrer dienen vor allem der Verbesserung der Schadensquote, der Reduzierung der Dieselkosten und der Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz.

Das jährliche Qualitätsaudit nach DIN ISO Norm 9001:2015 durch die QL KG bestand die Spedition Pohl wieder mit einem sehr guten Ergebnis. Die QL KG stellte die Urkunden für die Sparten Straßengütertransport, Spedition und Logistik, sowie für Büroumzüge, Umzüge, Lagerung von Möbeln und Büroinventar, gültig bis Dezember 2024 aus.

Auch im Bereich Umwelt entwickelt sich die Spedition Pohl stetig weiter. Ihr Qualitätsmanagementsystem wurde um Umweltmaßnahmen in Konformität mit ISO 14001 erweitert. Durch jährliche Audits wird der Erfolg der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem zertifizierten Qualitätsmanagement nach ISO 9001 im Verbund der QL Qualitäts-Logistik KG kontrolliert. Die Bescheinigung (Green Logistics) ist gültig bis Dezember 2024.

Seit Ende 2008 ist die Spedition Pohl auch nach IFS-Logistik für ihr Logistikzentrum Forchheim in den Bereichen Warenannahme, Lager und Transportlogistik von gekühlten Lebensmitteln (verpackt/temperaturgeführt) in der Stufe Logistik (Lagerung und Umschlag) zertifiziert. Dieses Zertifikat wird seit 2015 in der neuen Version ISO 9001:2015 geprüft. Damit sind die Anforderungen, insbesondere in der Dokumentation der Prozesse nochmals gestiegen. Die jährliche Überprüfung fand diesmal am 15.11.2023 unangemeldet statt. Auch diesmal wurde - wie in den Vorjahren - die Stufe "höheres Niveau" erreicht. Das Zertifikat ist bis 08.02.2025 gültig.

Seit August 2020 ist auch der Bereich Transporte von gekühlten und verpackten Lebensmitteln (temperaturgeführt) sowie non-food-Artikeln nach IFS zertifiziert. Das jährliche Audit fand am 02.08.2023 ebenfalls unangemeldet statt. Hier wurde auch wieder die Stufe "höheres Niveau" erreicht. Dieses Zertifikat ist bis zum 14.12.2024 gültig.

III. Prognosebericht

Wir gehen davon aus, dass durch die hohe Wettbewerbsintensität und weiter steigende Transport- und Personalkosten, der Preis- und Kostendruck in der Transport- und Logistikbranche auch in Zukunft unverändert hoch bleiben wird. Zusätzlich machen uns neben dem Ukrainekrieg vor allem die nochmalige Ausweitung und Erhöhung der Maut, die stark gestiegenen Kosten bei den Reparaturen und Instandsetzungen und die Unsicherheiten bei der Entwicklung der Dieselpreise eine Planung schwierig.

Um die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise verstärken, insbesondere in den Bereichen Projektumzüge, Handling und Vermietung. Wir setzen auf eine starke Kundenakquisition und verfolgen Kostensenkungsmaßnahmen, sowie die Weitergabe gestiegener Kosten, stetig weiter. Außerdem werden wir die Bereiche Vermietung, Handling und Lebensmittelumschlag weiter ausbauen.

Mit dem Geschäftsverlauf 2024 sind wir aktuell zufrieden, allerdings wirken sich die massiven Kostensteigerungen und die lahmende Konjunktur auf breiter Front aus. Zusätzlich führen die weiterhin gestörten Lieferketten zu Verzögerungen bei Reparaturen durch nicht verfügbare Ersatzteile und damit zum Ausfall von Fahrzeugen und Equipment. Durch entsprechende Disposition können wir die Auswirkungen abfedern.

Durch die Vollauslastung der Lagerflächen und der guten Auslastung im Handling, sowie weiterer Optimierungen im Kundenportfolio, werden wir das Jahr 2024 voraussichtlich wie geplant mit einem positiven EBIT in Höhe des Vorjahres abschließen können.

Unsere Prognose ist aufgrund der aktuellen Situation mit Unsicherheiten behaftet, so dass sich deutliche Abweichungen je nach Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung ergeben können.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Spedition Pohl ist im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns stets Risiken ausgesetzt, welche das Unternehmen negativ beeinflussen können und ggf. zu einer Abweichung von den geplanten Zielen führen. Diese Gefahren zu erkennen, zu bewerten und zu steuern definiert das Risikomanagementsystem.

1. Risikomanagementsystem

Eine fortwährende Aufgabe einer kompetenten und verantwortungsbewussten Unternehmensführung stellt das Risikomanagement dar. Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten, werden in einem Risikomanagementsystem dargestellt. Ziel ist es, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und Informationen darüber zu erhalten, um die finanziellen Auswirkungen zu bemessen und Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten.

Die Verantwortlichkeiten, der Prozessablauf und die Überwachung sind festgehalten und wie folgt definiert:

Die Geschäftsführung und der Vertriebsleiter beobachten den Markt, um wirtschaftliche Veränderungen zeitnah zu erkennen.

Regelmäßige Jour Fixes mit detaillierten Finanzberichten dienen dazu, Abweichungen in der Ertrags- und Liquiditätslage von den Planwerten zu identifizieren und zu analysieren.

Ebenso werden in diesen regelmäßigen Jour Fixes risikorelevante Sachverhalte diskutiert und notwendige Maßnahmen zur Abwendung des Risikos festgelegt.

Im Folgenden werden Einzelrisiken der Spedition Pohl genauer betrachtet, die durch interne und externe Einflüsse Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf haben können und der Erreichung unserer Ziele entgegenstehen können. Im Anschluss wird auf die sich bietenden Chancen eingegangen.

2. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die mittelständisch geprägte Transportbranche ist von intensivem Wettbewerb gekennzeichnet. Dies kommt daher, dass die reinen Transportleistungen sehr homogen sind und Anbieter überwiegend über den Preis konkurrieren. Folglich ist der Preisdruck hier sehr hoch und die Margen niedrig. Ein steigender Preisdruck, gegeben durch Faktoren wie steigende Energie-, Maut- oder Personalkosten, erhöht für viele Unternehmen, die reine Transportleistungen anbieten, die Kostenspirale.

Die Spedition Pohl ist breit aufgestellt und folglich ist das Dienstleistungsangebot vielseitig und umfasst sehr viel mehr als den reinen Warentransport. Mehrwertdienste wie Lagerung, Umschlag, Kommissionierung und Sonderservices sowie der Bereich Büroumzüge, Umzüge, Lagerung von Möbeln und Büroinventar und Lagerung und Transport von Mobiliar für Zahnarztpraxen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Durch diese teils standardisierten, aber dennoch individuellen Mehrwertdienste erhöht sich die Alleinstellungsposition gegenüber Wettbewerbern am Markt.

Der reine Transportmarkt ist einem preisaggressiven Wettbewerb ausgesetzt und das Produkt "Transport" ist leichter austauschbar. In den Bereichen der Systemlogistik, des Lagerumschlags und der Lagerflächenvermietung, sowie der Projektumzüge entscheidet das individuelle Dienstleistungsprodukt über den Preis, so dass der Markt die Preise nicht so leicht vorgeben kann und höhere Margen erzielt werden können.

Für diese individuellen Dienstleistungsprodukte und -angebote sind viele Faktoren ausschlaggebend wie zum Beispiel branchenspezifisches Know-how, erstklassiges technisches Equipment, motivierte und ausgebildete Mitarbeiter, Mut zur Innovation und umfangreiche Investitionen. Hier ist immer zu berücksichtigen, dass Investitionen, die nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden können, zu einer finanziellen Abhängigkeit gegenüber den kreditgebenden Instituten führen.

Der hohe Wettbewerbsdruck und der damit preisintensive Wettbewerb stellen trotz beschriebener Vorteile unseres breiten Dienstleistungsspektrums Umsatz- und Ergebnisrisiken dar, die zu einer entsprechenden Abweichung von unseren geplanten Zielen führen können. Auch die laufenden Mauterhöhungen und die CO 2 Bepreisung durch den Gesetzgeber, sowie die Entwicklung der Diesel- und Energiepreise bergen Risiken, die wir nicht beeinflussen können.

Rechtliche Risiken

Im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit sehen wir uns rechtlichen und steuerlichen Risiken gegenüber. Wir können nicht ausschließen, dass diese Risiken im Falle eines Eintritts in der Zukunft wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Personalrisiken

Wie die gesamte Speditionsbranche sehen wir uns einem Mangel an qualifizierten Kraftfahrern und Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt gegenüber. Wir sind davon abhängig, hoch qualifizierte Kraftfahrer*innen und andere Mitarbeiter*innen einzustellen, sie an uns zu binden und weiterzuentwickeln. Hier konnten wir zur Verstärkung unserer langjährigen Stammbelegschaft auch 2023 entsprechende Mitarbeiter*innen für uns gewinnen und alle Stellen besetzen. Jedoch besteht keine Garantie, dass uns dies auch in Zukunft gelingen wird.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Potentielle Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestehen nicht, da der überwiegende Teil unserer Geschäfte in Euro abgewickelt wird.

Zur Reduzierung von Liquiditätsrisiken wird unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Fälligkeiten der Finanzverbindlichkeiten sowie des zu erwartenden Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit zu Beginn des Geschäftsjahres ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend mit dem tatsächlichen Verlauf verglichen wird (Soll-Ist-Vergleich). Der Liquiditätsplan ist die Basis für unsere Geldmitteldisposition.

Um einem immer bestehenden Insolvenzrisiko auf Kundenseite zu begegnen, haben wir auf die Kreditprüfung und das Forderungsmanagement ein verstärktes Gewicht gelegt. Dadurch können wir rechtzeitig gegensteuern, um größeren Zahlungsausfällen entgegenzuwirken. Zudem werden wesentliche Forderungsbestände an einen Factor verkauft. Durch unser internes Risikomanagement und den engen Kontakten zu unseren finanzierenden Banken, sehen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Finanzierungslücke derzeit als nicht wahrscheinlich an.

3. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette an Geschäftspartnern zurückgreifen. Dem zunehmenden Wettbewerb im Transport- und Logistikbereich begegnen wir durch die Weiterentwicklung unserer Mehrwertdienste, insbesondere im Bereich Möbellogistik, Projektumzüge und High-Tech-Services, bei der Vermietung und Bewirtschaftung von Lagerflächen sowie dem Umschlag von Gütern.

Sollten sich die Bereiche Mehrwertdienste, Möbellogistik und Lagerbewirtschaftung besser als geplant entwickeln, könnte dies dazu führen, dass die prognostizierten Ergebnis- und Umsatzziele übertroffen werden.

4. Gesamtaussage

Die Gesamtsituation des Unternehmens setzt sich aus einer Vielzahl von Chancen und Risiken zusammen, die kurzfristig einen positiven oder ggf. negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Durch die ergriffenen Maßnahmen gehen wir davon aus, dass die Ertrags- und Finanzkraft unseres Unternehmens nachhaltig gesteigert wird. Angesichts unserer breiten Angebotspalette und unserer qualifizierten und engagierten Mitarbeiter*innen sind wir zuversichtlich, den Herausforderungen, die sich aus den genannten Risiken ergeben, erfolgreich begegnen zu können.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Ergebnisbelastungen künftiger Jahre können allerdings nicht vollumfänglich ausgeschlossen werden.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, Kreditlinien und Factoring.

VI. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft betätigt sich nicht im Bereich Forschung und Entwicklung. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Forchheim, 04.11.2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.503.968,12 7.126.621,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.935,05 31.000,05
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.935,05 31.000,05
II. Sachanlagen 7.479.883,07 7.090.471,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.590.827,59 5.832.304,59
2. technische Anlagen und Maschinen 5.702,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.883.353,48 1.239.447,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 18.719,00
III. Finanzanlagen 5.150,00 5.150,00
1. Genossenschaftsanteile 5.150,00 5.150,00
B. Umlaufvermögen 2.775.212,80 2.476.588,46
I. Vorräte 30.936,93 46.141,73
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 30.936,93 46.141,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.707.517,50 2.362.882,27
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 617.362,65 594.601,59
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.034.323,38 1.735.185,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.034.323,38 1.735.185,04
3. sonstige Vermögensgegenstände 55.831,47 33.095,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 36.758,37 67.564,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.579,56 88.597,25
Summe Aktiva 10.343.760,48 9.691.807,34

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 672.460,63 287.977,07
davon Kommandit-Kapital 3.500.000,00 3.500.000,00
davon variables Kapitalkonto -2.777.539,37 -3.212.022,93
I. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen der Kommanditisten -50.000,00 0,00
B. Rückstellungen 733.025,00 663.092,19
1. Steuerrückstellungen 197.390,00 128.845,00
2. sonstige Rückstellungen 535.635,00 534.247,19
C. Verbindlichkeiten 8.593.024,51 8.377.366,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.822.798,41 7.681.499,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 436.333,13 12.582,29
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351.756,08 377.124,21
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 351.756,08 377.124,21
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 69.944,92 68.733,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 69.944,92 68.733,65
4. sonstige Verbindlichkeiten 348.525,10 250.008,56
davon aus Steuern 110.722,89 136.033,88
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 805,23 845,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 348.525,10 250.008,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 27.317,09 30.731,72
E. Passive latente Steuern 317.933,25 332.640,21
Summe Passiva 10.343.760,48 9.691.807,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 11.037.620,18 11.047.617,44
2. sonstige betriebliche Erträge 526.180,53 173.332,41
3. Materialaufwand -2.508,43 -2.706,00
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.508,43 -2.706,00
4. Personalaufwand 4.993.208,57 4.902.140,71
a) Löhne und Gehälter 4.227.611,04 4.176.378,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 765.597,53 725.762,36
5. Abschreibungen 580.627,63 522.530,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 580.627,63 522.530,04
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.114.990,46 4.984.165,78
7. Erträge aus Beteiligungen 212,50 0,00
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.324,42 1.036,42
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 261.974,18 351.339,07
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 160.379,04 131.912,72
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 14.706,96 17.438,28
11. Ergebnis nach Steuern 456.666,18 332.603,95
12. sonstige Steuern 72.182,62 75.417,89
Jahresüberschuss 384.483,56 257.186,06

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 384.483,56 257.186,06
2. Gutschrift auf Kapitalkonten -384.483,56 -257.186,06
3. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

der Spedition Pohl GmbH & Co. KG

Sitz: Forchheim
Registergericht: Amtsgericht Bamberg
Handelsregisternummer: HRA 4723

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Neben den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der § 264 ff. Des Weiteren wurden die ergänzenden Bestimmungen des § 264a HGB für Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften beachtet.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Vom Wahlrecht, bestimmte Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu machen, wurde Gebrauch gemacht.

Das Wahlrecht gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde ausgeübt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurden nicht angegeben.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Personengesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde Gebrauch gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Auf eventuelle Abweichungen wird bei Erläuterung der Posten hingewiesen.

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet und bei einer bestimmbare Nutzungsdauer über den Zeitraum ihrer Nutzung linear abgeschrieben.

Abnutzbare Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer errechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00 werden analog der steuerrechtlichen Regelung im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Des Weiteren verweisen wir hier auf den Anlagespiegel hier im Anhang.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten aktiviert.

Der Wertansatz der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Handelswaren werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Bei erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit werden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nennwerten angesetzt, vermindert um eine pauschale Wertberichtigung der Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zu Nennwerten angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nennbetrag angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag betreffen.

Passiva

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung. Rückstellungen für ausstehende Kosten und für übrige geschäftsbezogene Verpflichtungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag betreffen.

Passive latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Rückstellungen ermittelt, wobei aktive und passive latente Steuern saldiert, ausgewiesen werden. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des unternehmensindividuellen Steuersatzes von derzeit 12,8 %.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Abschreibungen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Abschnitt D).

2. Forderungen

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 2.034 (Vorjahr: TEUR 1.735) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr ausgewiesen.

Auch die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Gesellschaft führt Verrechnungskonten mit den Gesellschaftern. Die Forderungen gegenüber den Gesellschaftern betragen TEUR 3.054 (Vorjahr: TEUR 2.755). Auf diese Forderungen bestehen seit dem Geschäftsjahr 2020 Wertberichtigungen von TEUR 1.020, die Verbindlichkeiten TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 69).

3. Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zum 31.12.2023 wie folgt zusammen:

Kommanditkapital EUR 3.500.000,00
davon Pohl Beteiligungen GmbH EUR 3.450.000,00
davon Pohl Holding GmbH & Co. KG EUR 50.000,00
Variables Kapitalkonto EUR - 2.777.539,37
davon Pohl Beteiligungen GmbH EUR - 2.677.808,45
davon Pohl Holding GmbH & Co. KG EUR - 99.730,92
Ausstehende Einlagen Kommanditkapital (nicht eingefordert) Pohl Holding GmbH & Co. KG EUR - 50.000,00

Die im Handelsregister eingetragene Kommanditeinlage der Pohl Holding GmbH & Co. KG in Höhe von € 50.000,00 wurde noch nicht eingefordert.

4. Steuerrückstellungen

Diesebestehen aus Rückstellungen für Gewerbesteuerzahlungen in Höhe von TEUR 197 (Vorjahr: TEUR 129).

5. Sonstige Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern von TEUR 316 und Rückstellungen zur Erfüllung von Umweltauflagen von TEUR 123 ausgewiesen.

6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 3,8 Mio (Vorjahr: € 4,3 Mio) sind durch Grundschulden gesichert. Die für diese Verbindlichkeiten insgesamt bestellten Grundschulden belaufen sich auf € 12,0 Mio (Vorjahr: € 12,0 Mio). In Höhe von € 1,3 Mio (Vorjahr: TEUR 930) sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen gesichert.

Es bestehen folgende Davon-Vermerke:

davon aus Steuern: TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 136)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1)

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeit. bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr und bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.823 1.757 4.099 1.967
(Vorjahr) 7.681 1.310 4.491 1.880
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 352 352 0 0
(Vorjahr) 377 377 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten einschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 427 427 0 0
(Vorjahr) 298 298 0 0
davon gegenüber Gesellschaftern 70 70 0 0
(Vorjahr) 69 69 0 0
davon aus Steuern 119 119 0 0
(Vorjahr) 136 136 0 0
Summe der Verbindlichkeiten 8.601 2.536 4.099 1.967
(Vorjahr) 8.356 1.985 4.491 1.880

7. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen des Sachanlagevermögens und der Rückstellungen für Dienstjubiläen im Handels- und Steuerrecht. Aktive latente Steuern aus Unterschieden in der Rückstellungsbewertung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 7) wurden mit den passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 340) saldiert.

8. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear in der steuerlich zulässigen Höhe unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Die Bewertungsfreiheit von geringwertigen Wirtschaftsgütern im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wurde in Anspruch genommen.

Die Forderung gegenüber der Combes GmbH wurde zu 100% wertberichtigt, da sie aufgrund der bilanziellen Überschuldung der Combes GmbH nicht werthaltig ist.

D. Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens der Spedition Pohl GmbH & Co.KG

01.01.2023
EUR
AH/HK Zugänge/Umbuchungen (U)
EUR
AH/HK Abgänge/Umbuchungen (U)
EUR
31.12.2023
EUR
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 244.883,14 2.850,00 384,88 247.348,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.812.884,20 0,00 247.676.37 15.565.207,83
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 256.563,39(U) 0,00 256.563,39
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.669.529,56 971.474.84 448.350,79 5.936.090,57
256.563,39(U)
4. geleistete Anzahlungen im Bau 12.128,00 0,00 12.128,00 0,00
21.494.541.76 971.474.84 708.155.16 21.757.861,44
256.563,39 (U) 256.563,39 (U)
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 7.149,00 0,00 0,00 7.149,00
21.746.573,90 974.324,84 708.540,04 22.012.358,70
256.563,39 (U) 2565.563,39 (U)
01.01.2023
EUR
kum. Abschr. Zugänge/Umbuchungen (U)
EUR
kum. Abschr. Abgänge/Umbuchungen (U)
EUR
31.12.2023
EUR
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 213.883,09 14.913,00 382,88 228.413,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.980.579,61 241.477,00 247.676,37 9.974.380,24
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 889,00 0,00 250.861,39
249.97,39 (U)
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.423.490,57 323.348,63 444.130,07 4.052.736,74
249.972,39(U)
4. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.404.070,19 565.714,63 691.806,44 14.277.978,37
249.972,39 (U) 249.972,39 (U)
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.999,00 0,00 0,00 1.999,00
14.619.952,27 580.627,63 692.189,32 14.508.390,58
249.972,39 (U) 249.972,39 (U)
Buchwerte 31.12.2023
EUR
Buchwerte 31.12.2022
EUR
I. immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.935,05 31.000,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.590.827,59 5.832.304,59
2. technische Anlagen und Maschinen 5.702,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.883.353,48 1.246.0383,99
4. geleistete Anzahlungen im Bau 0,00 12.128,00
7.479.883,07 7.090.471,58
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 5.150,00 5.150,00
7.503.968,12 7.126.621,63

E. Sonstige Anqaben

1. Arbeitgeber

Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 120 Personen beschäftigt:

Gehaltsempfänger 14
Lohnempfänger 82
Azubis 10
Aushilfen/TZ Minijobber 14
Gesamt 120

2. Angaben zur Komplementärgesellschaft

Die Komplementärin der Spedition Pohl GmbH & Co. KG ist die Forchheimer Speditionsgesellschaft mbH mit Sitz in 91301 Forchheim und einem gezeichneten Kapital von € 25.000.

3. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist allein die persönlich haftende Gesellschaft, die Forchheimer Speditionsgesellschaft mbH mit Sitz in Forchheim, berechtigt und verpflichtet. Sie handelt durch ihre Geschäftsführerin Frau Natascha Pohl. Der Forchheimer Speditionsgesellschaft mbH werden alle Aufwendungen für die Geschäftsführung erstattet. Die Erstattung betrug im Geschäftsjahr TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 104).

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Operate-Leasing-Verträge haben im Geschäftsjahr zu Aufwendungen in Höhe von TEUR 157 geführt. Die Leasingkonstruktionen tragen zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber.

Aus Immobilienmietverträgen belaufen sich die vertraglich vereinbarten Zahlungen auf TEUR 195 pro Jahr.

Zur Verbesserung der Liquidität werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen fremden Dritten übertragen. Da mit der Übertragung auch das Forderungsausfallrisiko an den Käufer übertragen wird (echtes Factoring), bestehen für die Spedition Pohl GmbH & Co. KG aus dieser Übertragung keine zu bilanzierenden Verpflichtungen.

5. Aufwendungen für den Wirtschaftsprüfer

Für Abschlussprüfungsleistungen wurden im Berichtsjahr TEUR 30 aufgewendet. Andere Leistungen wurden durch den Wirtschaftsprüfer nicht erbracht.

6. Gewinnverwendung

Der Gewinn wird auf die Gesellschafterkonten gemäß der Anteile verteilt.

7. Nachtragsbericht

Durch den Kriegsausbruch in der Ukraine am 24. Februar 2022 wurde die globale Wirtschaft schwer erschüttert. Die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind in den gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten zu spüren. Die Gesellschaft konnte die Auswirkungen bisher durch interne Maßnahmen kompensieren und dazu beitragen, dass sich die Gesellschaft weiterhin stabil entwickelt.

 

Forchheim, den 24.01.2025

Forchheimer Speditionsgesellschaft mbH

Natascha Pohl, Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift des Kaufmanns gemäß § 245 HGB:

 

Forchheim, den 24.01.2025

gez. Natascha Pohl, Geschäftsführerin der Forchheimer Speditionsgesellschaft mbH.

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 24.01.2025 festgestellt.

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Spedition Pohl GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Pohl GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Pohl GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30. Januar 2025

BSWP bayerische Treuhandgesellschaft GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stark, Wirtschaftsprüfer

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  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
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    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Spedition Pohl GmbH & Co. KG. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 3fedf781ce1dcb77a2e5e1c9e72230ef",
    tools=[{
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        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this configuration to your MCP client:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
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Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

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Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Spedition Pohl GmbH & Co. KG. Include fiscal years and sources.

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