AnCo GmbH & Co. KGGeesteKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20221 Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen, der AnCo GmbH & Co. KG sowie der Coppenrath Management Holding GmbH, der Coppenrath Feingebäck GmbH, der Naschwelt GmbH, der Confiserie Mellinia GmbH, der AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH sowie der fooody4u GmbH. Die Coppenrath Feingebäck GmbH produziert und vertreibt Dauerbackwaren auf nationalen und internationalen Märkten mit den Schwerpunkten Deutschland und Europa. Zu dem Produktsortiment gehören Gebäcke in handelsüblichen Haushaltsverpackungen und Spezialprodukte für die weiterverarbeitende Industrie. Zu den Kunden der Gesellschaft zählen insbesondere die bedeutenden Handelsketten sowie namenhafte Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Die Naschwelt GmbH ist im Weser-Ems Gebiet als Zustellgroßhandel für die Sortimente im klassischen Convenience Markt bekannt. Hauptwarengruppen sind Getränke, Spirituosen, Süßwaren und Tabakwaren. Die Confiserie Mellinia GmbH produziert und vertreibt in ihrer Manufaktur, nahe Dresden, hochfeine Confiserie-Gebäcke. Gegenstand der fooody4u GmbH ist der E-Commerce im Bereich Backwaren, Süßwaren, Getränke und ähnlichen Produkten. Neben den selbst produzierten Gebäcken aus dem Hause Coppenrath Feingebäck und der Marke Lembcke wird noch ein Großteil des Sortiments der Naschwelt GmbH angeboten. Die Coppenrath Management Holding GmbH beheimatet zentrale Leitungsfunktionen des Konzerns mit einem zentralen Finanz- und Liquiditätsmanagement. Daneben stellt sie insbesondere Serviceleistungen im Rahmen von Dienstleistungsverträgen zur Verfügung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft war im Jahr 2022 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der russische Einmarsch in die Ukraine, die stark gestiegenen Energiepreise, die hohe Inflation sowie die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirken sich belastend auf das globale Wachstum aus. Die chinesische Null-COVID-Strategie hat die globalen Lieferketten 2022 zudem stark unter Druck gesetzt. Insgesamt hat sich das globale Wachstum deutlich abgekühlt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert für 2022 deswegen das Wachstum auf nur 3,4 % (2021: 6,0 %). Mit Unterstützungsmaßnahmen konnte die Wirtschaft zwar vor großen Strukturbrüchen bewahrt und Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Doch ist offensichtlich, dass wirtschaftliche Folgen länger als die unmittelbare Gesundheitskrise zu spüren sein werden. Die durch die Pandemie erschwerte Ausgangslage ändert nichts daran, dass langfristige Herausforderungen wie die notwendige Transformation zu einer klimaneutralen und insgesamt nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft, die Digitalisierung oder die perspektivisch zunehmenden Engpässe bei Fachkräften beschleunigt angegangen werden müssen. Hinzu kommt ein sich stark veränderndes geopolitisches Umfeld, das nicht nur den bewährten Multilateralismus, sondern auch Deutschland und Europa technologisch und industriell verstärkt herausfordert. Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen preisbereinigt um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022. Dies wird besonders deutlich bei den Ausgaben für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % gewachsen. Das Wachstum war weiterhin geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Liefer- und Materialengpässe, massiv steigende Preise beispielweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,6 % ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 dagegen preisbereinigt 2,5 % mehr investiert als im Vorjahr. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt 6,7 % zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs. Branchenseitig ist vor allem die Entwicklung im Bereich der Feinen Backwaren sowie der Einzelhandel von Bedeutung. Der Einzelhandel in Deutschland blickt auf ein schwaches Jahr 2022 zurück. Die Einzelhandelsunternehmen haben im Jahr 2022 nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 0,6 % weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 7,8 % mehr umgesetzt als im Vorjahr. Ursächlich für den realen Umsatzeinbruch im Jahr 2022 dürften in erster Linie die deutlich gestiegenen Verbraucherpreise unter anderem für Lebensmittel und Energie sein. Zudem hatte der deutsche Einzelhandel im Jahr 2021 noch einen Rekordumsatz erwirtschaftet. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank der Umsatz im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr real um 4,6 %. Dies war der höchste Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Dazu könnte neben den hohen Preissteigerungen für Lebensmittel und der damit einhergehenden Zurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher auch der Wegfall der Corona-Beschränkungen in der Gastronomie geführt haben. Gegenüber 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, verzeichnete die Branche einen realen Umsatzrückgang von 1,1 %. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI) blickt für die Branche mit ihren genussbringenden Produkten im Jahr 2022 auf ein schwieriges Jahr zurück. Die Produktionsmenge lag zwar über Vorjahresniveau (+2,8 %), der Umsatz stieg um +6,5 %, deckt die in den Unternehmen in der Folge des Krieges in der Ukraine entstandenen Mehrkosten aber nur teilweise ab. Die statistische Datenlage verstellt allerdings den Blick auf die wirtschaftlich deutlich angespannte Situation in der Branche. Im Jahr 2022 erlebten die mehr als 200 Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie eine seit dem zweiten Weltkrieg noch nie dagewesene Spirale an Kostensteigerungen und teilweise massiven Problemen und Ausfällen der internationalen Lieferketten. Diese Belastungen sind in dieser Form bislang einmalig. Die enorme Kostenbelastung wird für die Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie immer mehr zu einer Standortentscheidung oder gar einer Existenzfrage. Dabei wirken sich insbesondere, aber nicht nur die in 2022 stark gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten aus, sondern auch standortbedingte Belastungen, die in Deutschland schon langfristig überdurchschnittlich hoch sind. Hierzu zählen etwa die Arbeitskosten, Steuern, die Dauer von Genehmigungsverfahren, der schleppende Breitbandausbau und Bürokratiebelastungen. Trotz der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Entlastungsmaßnahmen müssen die Unternehmen deutliche Mehrkosten für eingekauften Strom und Erdgas verkraften. Hinzu kommen die Unsicherheiten bei der Rohstoffbeschaffung, verbunden mit weiteren massiven Kostensteigerungen im Jahr 2022 auf den Rohstoffmärkten, etwa für Zucker (bis zu +100 %), Kakao (+23 %), Mais (+19 %) oder Weizen (+9 %). Das Inlandsangebot (= Produktion + Einfuhr - Ausfuhr) lag im Jahr 2022 mengenmäßig bei knapp 2,7 Mio. t (-1,8 %), der Inlandsumsatz stagnierte bei schätzungsweise 9,0 Mrd. € (+0,2 %). Das für die deutsche Süßwarenindustrie so wichtige Exportgeschäft mit Süßwaren und Knabberartikeln konnte sich im Jahresverlauf 2022 trotz globaler Lieferkettenprobleme und Unwägbarkeiten im Welthandel, wie die Folgen des Krieges in der Ukraine, weiter erholen. Insgesamt wurden schätzungsweise 2,5 Mio. t Süßwaren und Knabberartikel exportiert. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von +4,0 %. Der Exportumsatz stieg im Jahr 2022 um +11,5 % auf rund 10,3 Mrd. €. Angesichts des rückläufigen Inlandsmarktes und der hohen Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel kommt gerade dem Export von Süßwaren eine wachsende Bedeutung für das wirtschaftliche Überleben der Unternehmen und den Erhalt der einzigartigen mittelständischen Struktur zu. Mit einem Exportanteil in der Menge von über 60 % geht mehr als jede zweite Tonne deutscher Süßwaren in den Export. Rund 70 % aller Süßwarenausfuhren werden in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union geliefert, doch steigt der Export in Drittstaaten seit Jahren kontinuierlich an, insbesondere in die USA, nach Großbritannien, Australien, Kanada, Israel und die Türkei. 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Der Konzern zieht für seine interne Unternehmenssteuerung mehrere finanzwirtschaftliche und produktionsspezifische Kennzahlen heran, die eine ausgeglichene Steuerung des Unternehmens gewährleistet und die langfristigen Unternehmensziele in den Vordergrund stellt. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis (EBIT). Weiterhin wird der Geschäftsjahresverlauf im Voraus detailliert geplant und die Entwicklung monatlich analysiert. 2.3 Geschäftsverlauf Der Konzern blickt auf ein schwieriges Jahr 2022 zurück. Die indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine hat den Konzern 2022 weiter stark beeinflusst. Massive Kostensteigerungen und Lieferengpässe entlang der Wertschöpfungskette haben die Situation weiter verschärft. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Der Konzern konnte im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 164.834 verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Umsatzsteigerung von 1,3 %. Damit wurden die geplanten deutlichen Umsatzzuwächse nicht erreicht. Das Rohergebnis ist um T€ 512 gesunken und beträgt T€ 38.334. Aufgrund des veränderten Produkt- und Kundenmixes sowie der Kostensteigerungen hat sich die Rohergebnismarge entgegen den Erwartungen entwickelt. Die Materialaufwandsquote beträgt zum Abschlussstichtag 76,9 %. Der Anteil der Materialaufwendungen in Prozent zur Gesamtleistung stieg daher um 0,4 %-Punkte. Die Personalkosten haben sich durch Investitionen in zusätzliches Personal aufgrund hoher Krankenstände und fehlende Leiharbeiter um T€ 1.758 erhöht. Der Personalaufwand beträgt T€ 18.737 bei einer Personalaufwandsquote in Höhe von 11,4 %. Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2022 auf Planniveau. Die Entwicklung erfolgte proportional zur Gesamtleistung. Das EBIT beträgt T€ -111 und entspricht damit nicht der Planung. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Minderung um T€ 1.636. Die indirekten Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die Nachwirkungen der Corona-Pandemie haben den Konzern in nahezu allen Bereichen stark beeinflusst. 2.4.2 Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Cash Earnings nach DVFA/SG betragen T€ 2.212 und haben sind damit um T€ -1.431 gegenüber dem Vorjahr verringert. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen geprägt durch die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T€ 5.601 sowie durch den Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 499. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ 2.366 und setzt sich im Wesentlichen aus der Aufnahme von Eurokrediten in Höhe von T€ 8.500 sowie der Auszahlungen für die Tilgung von Eurokrediten in Höhe von T€ 6.750 zusammen. Die Liquidität ist durch ausreichend hohe und unbefristete Kreditlinien bei den Kreditinstituten gesichert. Die Liquiditätslage ist im Geschäftsjahr 2022 als zufriedenstellend zu bewerten. 2.4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 2022 T€ 51.186. Die Vermögens- und Liquiditätsverhältnisse des Konzerns sind geordnet. Das Anlagevermögen beträgt T€ 30.234 und ist im Wesentlichen durch Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 29.628 geprägt. Das Vorratsvermögen setzt sich im Wesentlichen aus den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie den fertigen Erzeugnissen und Waren zusammen. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hält der Konzern aufgrund ihrer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil und ausgeglichen. Der Konzern hat eine gesunde Eigenkapitalbasis mit einer Quote von 35,9 %. Diese ist im Wesentlichen durch Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 11.557 geprägt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 23.027. Es handelt sich um kurz- und langfristige Darlehensverbindlichkeiten, die marktüblich verzinst sind. Auf die Angabe der Restlaufzeiten wird auf den Anhang verwiesen. Insgesamt weist der Konzern solide Vermögens- und Finanzstrukturen auf. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 3.051 (Vorjahr: T€ 3.100). In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind endfällige Darlehen, die jeweils risikoadäquat verzinst wurden. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht In seiner Konjunkturprognose von April 2023 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) davon aus, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 2,8 % wachsen wird. Das globale Wachstum werde sich demnach im Vergleich zu 2022 verlangsamen angesichts des andauernden Kriegs in der Ukraine und der hohen Inflation. Der IWF wertete als positiv, dass sich die Wirtschaft langsam von dem russischen Einmarsch in die Ukraine erhole und auch die Folgen der Pandemie überwinde. Zentral dafür seien der Rückgang der "kriegsbedingten Verwerfungen" auf dem Energie- und Lebensmittelmarkt und das Ende der Corona-Abschottung in China. Der Kampf gegen die Inflation sei außerdem deutlich zäher als noch vor einigen Monaten erwartet. Der Bericht sieht erhebliche Risiken, die eine wirtschaftliche Erholung gefährdeten. Die Inflation, die wegen der Lieferschwierigkeiten und hoher Energiepreise in vielen Branchen zuletzt sprunghaft gestiegen ist, dürfte zumindest 2023 noch hoch bleiben. Für 2023 rechnet der IWF weltweit mit einer Teuerungsrate von im Schnitt 7 % - das sind 0,4 Prozentpunkte mehr als noch im Januar prognostiziert. Im kommenden Jahr soll sie dann bei 4,9 % liegen. Für die Industrienationen rechnet der IWF in diesem Jahr mit einer Inflationsrate von 4,7 %. Diese Werte sind von der Zielmarke von 2 % noch deutlich entfernt. Das Jahr 2023 wird demnach von einer wirtschaftlichen Dynamik und kräftigen Impulsen infolge umfangreicher Konjunkturprogramme geprägt und aller Voraussicht nach den Konzernumsatz positiv beeinflussen. In unserer Planung für 2023 gehen wir aufgrund stark gestiegener Rohstoffkosten von einem deutlichen Umsatzwachstum aus. Bei einer optimierten Kostenstruktur und keinen außerordentlichen Effekten (Einzelwertberichtigungen) wird sich das Betriebsergebnis (EBIT) in 2023 deutlich über dem Niveau von 2022 bewegen. Der aktuelle Forecast für das Geschäftsjahr 2023 spiegelt bisher unsere Umsatz- und Ergebniserwartungen wider. Um die Entwicklung des Konzerns weiter zu stärken, wird weiterhin in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, insbesondere der Fachkräfte, investiert. Des Weiteren wird der Konzern weitere Absatzmärkte im Inland und Ausland erschließen. Wir erwarten speziell in den nächsten Jahren im Bereich E-Commerce einen Umsatztreiber bei der fooody4u GmbH. Der Konzern beurteilt die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Wir werden auch künftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen problemlos nachzukommen. 3.2 Risikobericht Im Folgenden werden die wesentlichen Risikofaktoren, die maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, aufgeführt. Allgemeine Geschäftsrisiken Die wirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2023 bleiben bestehen. Der russische Angriffskrieg bringt große wirtschaftliche Risiken mit sich. Denkbar sind in diesem Zusammenhang weiterhin Risiken durch die Unterbrechung von Lieferketten - insbesondere im Bereich der Energieversorgung, im Zusammenhang mit der Kreditversorgung oder durch Cyberangriffe. Operative Risiken Die hohe Konzentration auf der Kundenseite und der daraus resultierenden Einkaufsmacht, sowie die hohe Preissensibilität der Verbraucher in einem übersättigten deutschen Lebensmittelmarkt bedingen auch weiterhin einen starken Preis- und Margendruck in Deutschland. Des Weiteren haben die produzierenden Unternehmen immer mehr mit den stark volatilen Rohstoffmärkten zu kämpfen, die durch Krisen (Kriege, schlechte Ernten, Finanzkrise, Währungsschwankungen) und vermehrte Spekulationen angetrieben werden. Den mittelständischen Unternehmen steht auf der Einkaufsseite ebenfalls eine Konzentration der Anbieter entgegen. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Da wir durch unsere Spezialprodukte (zuckerfrei, glutenfrei, eifrei, kosher, etc.) jedoch echte Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, unsere Marktanteile insbesondere in Deutschland zu festigen und Umsätze in internationalen Märkten auszubauen. Finanzrisiken Liquiditätsrisiken sind derzeit aufgrund der guten Finanzierungsstruktur nicht erkennbar. Potenzielle Währungskursrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir weitestgehend durch die Fakturierung auf Euro-Basis, eine ausreichende Berücksichtigung bei der Kalkulation von Kunden-Produktpreisen und durch eine tägliche Beobachtung von relevanten Währungskursen. Gesamtrisikobetrachtung Die wesentlichen Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, liegen in den allgemeinen Geschäftsrisiken und den operativen Risiken. Dem wird unter anderem durch eine genaue Analyse des Debitorenmanagements Rechnung getragen, um Zahlungsausfälle möglichst frühzeitig zu erkennen. Zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten. Durch die Folgen der Corona-Krise und dem russischen Angriffskrieg hat sich die Risikolage auch in 2023 insbesondere im Hinblick auf die allgemeinen Geschäftsrisiken weiter verschärft. 3.3 Chancenbericht Durch den weiteren Ausbau der strategischen Geschäftsfelder, eine klare Markenstrategie mit Mehrwerten für den Verbraucher (umweltfreundliche Verpackung, Wiederverschluss) und einen hohen Service, sowie hervorragender Produktqualitäten wird sich der Konzern auch künftig von seinen direkten Wettbewerbern erfolgreich unterscheiden und abgrenzen, sowie Chancen in Marktnischen nutzen. Diesen Vorsprung werden wir auch in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Dabei werden wir uns zunehmend intensiver um ausländische Märkte bemühen und die Umsatzpotenziale in den bestehenden Märkten in Deutschland weiter nutzen, sowie neue Geschäftsfelder erschließen. 3.4 Gesamtaussage Für das Jahr 2023 rechnen wir aufgrund der wirtschaftlichen Erholung sowohl mit Umsatz- als auch Ergebniszuwächsen. Risiken der künftigen Entwicklung sieht der Konzern weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und in den volatilen Rohstoffmärkten. Diesen Risiken stehen große Chancen durch die Qualität und Ausstattung unserer Produkte und die zusätzliche Ausrichtung in spezielle Nischenmärkte entgegen. Vor dem Hintergrund einer gut aufgestellten finanziellen Situation sieht sich der Konzern für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 4 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Kundenforderungen, Verbindlichkeiten ggü. Lieferanten und Guthaben bzw. ausreichende Kreditlinien bei den Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Die Zusammenarbeit mit dem Großteil der Kunden besteht seit Jahren. Forderungsausfälle sind seltene Ausnahmen. Die Risiken hierzu werden über Pauschalwertberichtigungen und im Einzelfall durch Einzelwertberichtigungen ausreichend abgedeckt. Bei Neukunden erfolgen Geschäfte zunächst gegen Vorkasse oder Zahlungsabsicherung. Die Bonität der Kunden wird u. a. durch Kreditauskünfte bei der Creditreform in Leer geprüft. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern mittels Lieferantenkrediten und Kreditlinien verschiedener Banken. Saisonal werden auch Euro-Kredite kurzfristig aus den laufenden Kreditlinien in Anspruch genommen. Im langfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenkapital und fristenkongruenten Sachanlagenfinanzierungen der Hausbanken, sowie Maschinen-Leasing. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt hierzu eine konservative Risikopolitik. Operativ wird diese Politik durch einen Liquiditätsplan und ein gut funktionierendes Debitorenmanagement sichergestellt.
Geeste-Groß Hesepe, den 2. August 2023 Geschäftsführung KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20221 Allgemeine Angaben Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Geeste-Groß Hesepe und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung A, unter der Nr. 120075 mit der Firma AnCo GmbH & Co. KG eingetragen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ist aus dem Jahresabschluss der AnCo GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe, (Mutterunternehmen) und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt worden. In der Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Angaben zum Konsolidierungskreis 2.1 Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der AnCo GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) die Gesellschaften einbezogen, bei denen die AnCo GmbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss ausüben kann. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Folgende Gesellschaften sind neben der AnCo GmbH & Co. KG (Mutterunternehmen) in den Konzernabschluss einbezogen worden:
Bei den unter Buchstabe c bis f genannten Unternehmen handelt es sich um eine mittelbare Beteiligung. * : unbeschränkt haftender Gesellschafter der AnCo GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe 2.2 Befreiender Konzernabschluss Die Coppenrath Feingebäck GmbH, die Naschwelt GmbH, die Confiserie Mellinia GmbH, die Coppenrath Management Holding GmbH, die AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH und die Fooody4U GmbH sind gemäß § 264 Abs. 4 HGB i. V. m. § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. Die AnCo GmbH & Co. KG ist gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für bestimmte Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. Diese Befreiungsvorschriften werden von den Gesellschaften hinsichtlich der Offenlegung und - soweit anwendbar - der Erstellung eines Lageberichtes in Anspruch genommen. 3 Konsolidierungsgrundsätze und -methoden 3.1 Kapitalkonsolidierung Mit Vertrag vom 22. Dezember 2020 hat Herr Andreas Coppenrath sämtliche Geschäftsanteile an der AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH und an der Coppenrath Management Holding GmbH jeweils gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in die AnCo GmbH & Co. KG eingebracht. Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Transaktion (Einbringung der Geschäftsanteile in die AnCo GmbH & Co. KG) wurden die zuvor von Herrn Andreas Coppenrath privat gehaltenen Geschäftsanteile in einer Holding (AnCo GmbH & Co. KG) gebündelt. Daher wurde im Wege der teleologischen Reduktion diese bloße gruppeninterne Reorganisation, namentlich Umstrukturierung unter gemeinsamer Beherrschung ("transaction under common control") vom zwingenden Anwendungsbereich der Norm (Neubewertungsmethode, § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) ausgenommen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte folglich für die Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2021 abweichend vom DRS 23 als Vollkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB i.d.F. vor BilMoG). Die Verrechnung der Beteiligungsansätze mit dem (anteiligen) Eigenkapital wird vorwiegend auf der Grundlage der Wertansätze (Buchwerte) zum Zeitpunkt der Einbringung der Anteile in die AnCo GmbH & Co. KG vorgenommen (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB). Zuvor wurde der Konzern auf Ebene der Coppenrath Management Holding GmbH aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgte dort nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) und wurde im Konzernabschluss der AnCo GmbH & Co. KG entsprechend fortgeführt. Die sich bei der Erstkonsolidierung der Confiserie Mellinia GmbH ergebenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Dieser Nutzungsdauer liegen die Erwartungen an die Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen zu Grunde. 3.2 Schuldenkonsolidierung Die Bilanzposten der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind, soweit sie Forderungen bzw. Verpflichtungen gegenüber dem Mutter- oder anderen Tochterunternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet worden. 3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind die Erträge und Aufwendungen, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet worden. 3.4 Zwischenergebniseliminierung Auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse ist im Geschäftsjahr gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet worden, da die Maßnahme lediglich von untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. 4 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Konzernabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Der Nutzungsdauer liegen Schätzungen hinsichtlich der Verwertbarkeit der Geschäftswert bildenden Faktoren zu Grunde. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2018G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,78 %, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 1,5 % p. a. zugrunde. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert (Aktivwert) mit den Rückstellungen verrechnet. Sofern der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens die Rückstellungen übersteigt, wird ein Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Ebenso werden die Erträge aus dem Deckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen verrechnet. Mit der Erstanwendung des IDW RH FAB 1.021 zum 31. Dezember 2022 erfolgt bei nicht versicherungsgebundenen, rückgedeckten Pensionszusagen erstmalig eine kongruente Bewertung des Rückdeckungsversicherungsanspruchs nach dem Passivprimat. Damit bemisst sich die Bewertung des Rückdeckungsversicherungsanspruchs nach der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags der leistungskongruent rückgedeckten Pensionsrückstellung. Zur Ermittlung des leistungskongruent rückgedeckten Teils der Pensionsrückstellung wird das Deckungskapitalverfahren angewendet. Aus der Erstanwendung des IDW RH FAB 1.021 resultierte eine ertragswirksame Anpassung des Rückdeckungsversicherungsanspruchs in Höhe von 1.965,17 €. Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Finanzergebnis gezeigt. Mit der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 wird die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verbessert. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Des Weiteren wurden Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 5 Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2022
6 Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2022
* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 21.627 (Vorjahr: T€ 18.932). 7 Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 7.1 Konzernbilanz 7.1.1 Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 301 Abs. 3 HGB In dem Bilanzposten Geschäfts- oder Firmenwert ist ein Betrag von T€ 165 (Vorjahr: T€ 196) enthalten, der bei der Verrechnung nach § 301 Abs. 1 Satz 3 HGB (Kapitalkonsolidierung) entstanden ist. Dieser wird gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
7.1.2 Passivischer Unterschiedsbetrag Aus der Erstkonsolidierung (1. Januar 2021) der AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH, Geeste-Groß Hesepe, und der Coppenrath Management Holding GmbH, Geeste-Groß Hesepe, resultiert ein technischer passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1.070. Dieser wird daher i. S. d. § 301 Abs. 3 HGB den Gewinnrücklagen zugerechnet. 7.1.3 Angaben zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 314 Nr. 17 HGB Folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet worden:
Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen beträgt € 901.311,67. Als Schulden sind ausschließlich Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet worden. 7.1.4 Ausschüttungsgesperrte Beträge Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB ergibt sich wie folgt:
7.2 Konzerngewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB Umsatzspiegel nach Regionen
Umsatzspiegel nach Produktgruppen
8 Sonstige Angaben 8.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich zehn (Vorjahr: acht) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 8.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Persönlich haftende Gesellschafterin der AnCo GmbH & Co. KG ist die AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH, Geeste-Groß Hesepe, mit einem gezeichneten Kapital von € 30.000,00. Der Geschäftsführung der Komplementärin der Muttergesellschaft hat im Geschäftsjahr angehört: Herr Andreas Coppenrath, Kaufmann. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 314 Abs. 3 HGB. 8.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Nr. 2a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die Verträge haben Restlaufzeiten von bis zu acht Jahren. 8.4 Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar setzt sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Die Angabe des Abschlussprüferhonorars ist mit dem Nettowert, d. h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.
Geeste-Groß Hesepe, den 2. August 2023 Geschäftsführung Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022Zu dem am 2. August 2023 festgestellten vollständigen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 4. August 2023 erteilt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Anco GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der AnCo GmbH & Co. KG, Geeste-Groß Hesepe, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der AnCo GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 4. August 2023 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Thomas Twelkemeier, Wirtschaftsprüfer Marco Schrameyer, Wirtschaftsprüfer |
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AnCo GmbH & Co. KG
Overview
- Legal form
- GmbH & Co. KG
- Address
- 49744 Geeste
- Commercial register
- HRA 120075, Osnabrück
- Registration date
- July 1, 1968
- Industry
- Industry · viewable with an API key Get API key →
- Representation rules
Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln.
Financials
Balance sheet
2023- Fixed Assets 56,4 % 29,83 Mio
- Current Assets 41,6 % 22,00 Mio
- Deferred Tax Assets 1,5 % 804,3 k
- Prepaid Expenses 0,5 % 269,1 k
- Liabilities 59,4 % 31,43 Mio
- Equity 35,7 % 18,87 Mio
- Provisions 4,9 % 2,61 Mio
Balance sheet data available for 2 earlier fiscal years.
Profit & loss
2023- Revenue 44,3 % 182,19 Mio
- Material expenses 34,3 % −140,99 Mio
- Gross profit 10,2 % 41,85 Mio
- Personnel expenses 4,8 % −19,84 Mio
- Other operating expenses 4,3 % −17,55 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,8 % −3,31 Mio
- Operating result 0,3 % 1,15 Mio
- Interest and similar expenses 0,2 % −989,8 k
- Result after taxes 0,1 % 594,1 k
- Annual net profit/loss 0,1 % 483,1 k
- Income and profit taxes 0,1 % 428,0 k
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,1 % 387,8 k
- Konzerngewinnvortrag 0,1 % −308,4 k
- Group balance sheet profit/loss 0,1 % 292,1 k
- Other operating income 0,1 % 267,9 k
- Belastung der Rücklagen/Kapitalanteile 0,0 % 117,3 k
- Other taxes 0,0 % −111,0 k
- Other interest and similar income 0,0 % 1,9 k
- Income from investments 0,0 % 2
- Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonten der Gesellschafter 0,0 % 0
- Gesamtleistung 182,58 Mio
- Finanzergebnis −987,8 k
P&L data available for 2 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
A****** C*********
since 2016 Limited Partner
-
H**** C*********
since 2026 Limited Partner
-
A******** G***
since 2024 Procura
-
K**** H****** T*****
since 2024 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
-
A****** C****** Limited Partner
3.3M €
-
H**** C****** Limited Partner
- AnCo Verwaltungsgesellschaft mbH DEU Fully Liable Partner
History
- 2026
-
19.08.
Other person eventA****** C********* · Limited Partner
-
19.08.
Member entryH**** C********* · Limited Partner
- 2024
-
13.11.
Member entryK**** H****** T***** · Procura
-
13.11.
Exit of positionB******* J***** · Procura
-
08.08.
Exit of positionK****** E****** · Procura
-
08.08.
Member entryA******** G*** · Procura
- 2021
-
04.01.
Other person eventA****** C********* · Limited Partner
-
04.01.
Other person eventA****** C********* · Limited Partner
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2023 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Konzernabschluss | Published | Read full text |
| 2021 | Konzernabschluss | Published | Via the API |
2022 Konzernabschluss Full text
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for AnCo GmbH & Co. KG. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: b78da170d5c7f535413f1c2dc3f7bd5c",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for AnCo GmbH & Co. KG. Include fiscal years and sources.
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