A/V/E GmbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die Gesellschaft wird unter der Firma A/V/E GmbH mit Sitz in Halle (Saale) beim Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 207670 geführt. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss ist gemäß § 12 Nr. 1 des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB), den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetztes (EnWG) aufgestellt worden. Bilanzvermerke zur Restlaufzeit von Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB sowie die Angaben nach § 277 Abs. 5 HGB zu den Aufwendungen und Erträgen aus Auf- und Abzinsungen von Rückstellungen wurden in den Anhang aufgenommen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. (1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Wertaufhellende Erkenntnisse nach dem Bilanzstichtag wurden berücksichtigt. Aktiva Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren, bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert bilanziert. Die Bewertung der abnutzbaren Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Die Sachanlagen wurden planmäßig entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 13 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände im Wert bis jeweils 800,00 €, analog Vorjahr, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Abschreibung von Zugängen zum Anlagevermögen erfolgt zeitanteilig. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für bezogene Leistungen ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Auf die Aktivierung der aktiven latenten Steuern (Aktivüberhang) wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Die Differenzen resultieren insbesondere aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Rückstellungen. Der Bewertung der latenten Steuern liegt, wie im Vorjahr, ein Steuersatz von 31,58 % zu Grunde. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in der notwendigen Höhe (Erfüllungsbetrag), nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck - die eine generationsabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Soweit in den Leistungsplänen vereinbart, wurden jährliche Gehaltssteigerungen zwischen 0 % und 1 % (analog Vorjahr sowie Rentensteigerungen zwischen 0 % und 1 % (analog Vorjahr) berücksichtigt. In Ausübung des Bilanzierungswahlrechtes nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurden unterdeckte mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe der Unterdeckung passiviert. Dazu wurde das Kassenvermögen der Unterstützungskasse vom Verpflichtungswert abgesetzt. Die mittel- und langfristigen sonstigen Rückstellungen werden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Zur Anwendung kamen Zins-sätze zwischen 0,91 % und 1,22 %. Geschätzte künftige Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu erbringende Leistungen ausgewiesen, die Umsätze für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. (2) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 4.738 T€ resultieren mit 1.173 T€ aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2022: 1.287 T€) und mit 3.565 T€ aus Finanzforderungen aus dem laufenden Cash-Management-Vertrag (31. Dezember 2022: 3.927 T€). In dem o.g. Bilanzposten sind Forderungen gegen Gesellschafter von 4.085 T€ (31. Dezember 2022: 4.552 T€) enthalten. Zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt, indem entsprechende Einzelwertberichtigungen in Höhe von 316 T€ (31. Dezember 2022: 316 T€) berücksichtigt wurden. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Wertberichtigung von 1% bzw. 2% auf den um die Umsatzsteuer gekürzten, zum Bilanzstichtag offenen Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14 T€ (31. Dezember 2022: 14 T€) berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils - wie zum Vorjahresbilanzstichtag - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (4) Eigenkapital Das Stammkapital von 550 T€ ist voll eingezahlt. Es wird zum Bilanzstichtag gehalten von:
Der Jahresüberschuss aus 2022 in Höhe von 323 T€ wurde mit Beschluss 06/2023 der Gesellschafterversammlung ausgeschüttet. (5) Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten mit 939 T€ (Vorjahr 1.273 T€) mittelbare Pensionsverpflichtungen. Diese ergeben sich aus dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung zum Bilanzstichtag (3.595 T€) abzüglich des Zeitwertes, der den Anschaffungskosten entspricht, des Kassenvermögens (2.656 T€). Der Zinsertrag von 83 T€ aus dem Kassenvermögen wurde mit dem Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen von 3 T€ verrechnet. Aus der Bewertung der bilanzierten Altersversorgungsverpflichtungen mit dem 10-Jahresduchschnittszinssatz im Vergleich zum 7-Jahresdurchschnittszinssatz ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag von T€ 19 (31.12.2022 T€ 126), der ausschüttungsgesperrt ist. Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Prämien und Sonderzahlungen (433 T€), Aufwendungen für Urlaubsansprüche und Gleitzeitguthaben (325 T€), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (40 T€) und Jahresabschlusskosten (55 T€). (6) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 15 T€ (31. Dezember 2022: 11 T€) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten haben - wie zum Vorjahresbilanzstichtag - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von 1.622 T€, davon entfallen auf Mietverträge mit unbefristeten Laufzeiten für zwei Geschäftsjahre 1.576 T€. Auf Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit Laufzeiten bis maximal Januar 2026 entfallen für die kommenden zwei Geschäftsjahre 45 T€. Verpflichtungen aus Mietverträgen von 1.572 T€ bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Miet- und Leasingverträge betreffen das Verwaltungsgebäude in Halle (Saale), Fahrzeuge und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. (7) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. (8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge ergeben sich u.a. aus der Auflösung von Rückstellungen (190 T€) und Erträge aus der Förderung von Personal (27 T€). (9) Materialaufwand Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Dienstleistungen der GISA, enviaM sowie Aufwendungen für Ablesedienstleistungen sowie Fremdpersonal. (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierbei handelt es sich überwiegend um Mietaufwand, Leasingaufwand und Fortbildungsaufwendungen für Mitarbeiter, Telekommunikationsaufwendungen sowie um Aufwendungen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. (11) Zinsergebnis
Der Zinsertrag resultiert insbesondere aus der Diskontierung von Rückstellungen (70 T€) und aus der Verzinsung der Cash-Pool-Guthaben. Im Vorjahr wurde für die Aufzinsung von Rückstellungen ein Betrag in Höhe von 37 T€ als Zinsaufwand erfasst. (12) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 141 T€ (Vorjahr 104 T€). Davon sind 141 T€ periodenfremd und betreffen Vorjahre. (13) Personal Durchschnittlich waren im Berichtszeitraum 191 weibliche Angestellte und 60 männliche Angestellte sowie 7 Auszubildende beschäftigt. (14) Berichterstattung gemäß § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG betreffen:
(15) Konzernzugehörigkeit A/V/E wird mehrheitlich durch die enviaM und MITGAS gehalten, welche in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, einbezogen werden. Der Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der E.ON SE werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht (www.unternehmensregister.de). Von der Einbeziehung der A/V/E in den E.ON-Konzernabschluss wird gem. § 294 iVm. § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB abgesehen. Das Gesamthonorars des Abschlussprüfers beträgt 38 T€. Davon entfallen 30 T€ auf Prüfungsleistungen und 8 T€ auf andere Bestätigungsleistungen. (16) Geschäftsführung Die Geschäftsführung bestand im Geschäftsjahr 2023 aus Herrn Florian Preuß, Wirtschaftsingenieur (Elektrotechnik) M. Sc., Altenburg, als alleinigen Geschäftsführer. Über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nicht berichtet. (17) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der A/V/E GmbH wird den Gesellschaftern die vollständige Ausschüttung des Jahresüberschusses 2023 (603 T€) vorschlagen. (18) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.
Halle (Saale), den 16. Februar 2024 Preuß, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmen Die A/V/E GmbH bietet individuelle Prozess-, Service- und Supportdienstleistungen entlang der Customer Journey. Bis zu 300 Mitarbeitende stehen seit fast 30 Jahren für kompetenten und freundlichen Service von Mensch zu Mensch, wo automatisierte Prozesse und komplexe Produkte und Dienstleistungen Unterstützung brauchen. Zunehmend digitale Angebote eröffnen neue Möglichkeiten, aber auch eine Flut an Informationen, von denen es gilt, sie zielgerichtet zu nutzen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an einfache und reibungslose Abläufe. In der Umsetzung kommt es daher vor allem auf das richtige Zusammenspiel zwischen Digitalisierungsstrategie und darauf abgestimmte Prozess- und Support-Dienstleistungen an. A/V/E setzt auf ganzheitliche Servicelösungen, die die Akzeptanz und damit die Zufriedenheit bei Kunden und Nutzern erhöht. Dabei reicht die Wertschöpfungstiefe von der Beratung, der kundenindividuellen Anpassung von Lösungen bis hin zum Betrieb und Support. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 stand genau wie das Vorjahr im Zeichen des Krieges in der Ukraine, begleitet von einer hohen Inflation und weiterhin hohen Beschaffungskosten im Energiesektor sowie hoher Endkundenpreise im gesamten Energiesektor. Die gestiegene Investitionsunsicherheit sowie Belastungen durch erhöhte Produktions- und Nebenkosten waren weiterhin über viele Wirtschaftssektoren hinweg deutlich spürbar. Zudem war gerade das energiewirtschaftliche Umfeld von vielen kurzfristigen regulatorischen Änderungen und Anpassungen betroffen. Für A/V/E ergab sich hieraus ein weiterhin stark erhöhtes Kontaktvolumen über alle Kunden sowie Kontaktkanäle hinweg. Dieses hohe Niveau an Anfragen hielt über das gesamte Jahr stand. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass sich neben dem originären Volumen auch die Gesprächsdauern weiterhin auf einem erhöhten Niveau bewegen. Gerade bei Kundenverträgen mit Vorgangsbepreisungen führte dies trotz gestiegener Nachfrage zu einem teils deutlichen Rückgang der Marge in einigen Verträgen und zu der Notwendigkeit Bezugsgrößen, wenn möglich, anzupassen. Trotz dieser Einflüsse konnte A/V/E auch das Jahr 2023 wirtschaftlich positiv gestalten und verzeichnet weiterhin eine Vielzahl von Anfragen, auch von ehemaligen Kunden, welche ihre Dienstleistungen wieder durch A/V/E erbringen lassen möchten. Hierbei profitiert A/V/E nicht nur vom bisherigen Kerngeschäft, auch im neuen Geschäftsfeld der digitalen Kontaktlösungen konnten viele Interessensbekundungen verzeichnet werden. Geschäftsentwicklung Im Jahr 2023 gab es für die Weiterentwicklung der Gesellschaft mehrere strategische Felder. Neben weiteren Maßnahmen zur Sicherstellung der mentalen Gesundheit der Mitarbeitenden sowie Anpassungen bei der Personalbeschaffung, wurden auch die neuen digitalen Produkte weiterentwickelt. Weiterhin erfolgte eine Aktualisierung der Unternehmensstrategie sowie deren Kommunikation zu den Mitarbeitenden. Nicht zuletzt wurde eine Initiative vorangetrieben, die sich mit der Verbesserung der Datenqualität und -erhebungsgeschwindigkeit für die Vertragsabrechnung beschäftigt. Ziel hierbei ist es, eventuelle Informationsverluste beim Zusammentragen der Daten aus unterschiedlichen Systemen zu reduzieren sowie den Rechnungslegungsprozess zu beschleunigen. Die Maßnahmen zur Bewältigung der hohen Eingangsvolumen aus dem Jahr 2022 sowie der teils noch immer angespannten Stimmung im Kundenservice, wurden in einer Arbeitsgruppe weitergeführt. Im Ergebnis werden sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende extern sowie intern weiterhin kontinuierlich geschult und Prozesse auf die aktuelle Situation angepasst. Anzumerken ist hierbei, dass die Änderungsgeschwindigkeit in den Vorgaben durch die Versorger bzw. Stadtwerke sowie die Regulatorik in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Hierdurch müssen neben den Softskills auch die fachlichen Komponenten immer öfter geschult werden. Weiterhin erfolgte eine angepasste Dienstplanung zur Reduzierung der persönlichen Belastung im telefonischen Kundenservice. Die durchgeführten Maßnahmen wurden gut angenommen und haben geholfen, die eigene Belegschaft zu schützen. Einige der Inhalte sind ins Standardrepertoire der Schulungsinhalte überführt worden. Gerade bei weiterhin sehr hohen Eingangsvolumen ist eine sinnvoll umgesetzte Digitalisierung von Prozessen unerlässlich. Im Jahr 2022 wurden mehrere Sprachbots produktiv eingesetzt, um Arbeiten gänzlich automatisiert zu erledigen oder aber Volumen vom Front- ins Backoffice zu transferieren. Dies wurde im Jahr 2023 fortgeführt. Die Erstellung, Einführung und der Betrieb von digitalen Sprachbots wurde als neuer Geschäftsbereich identifiziert und weiter ausgebaut, sodass die digitalen Lösungen der A/V/E bereits in vielen Interessentengesprächen einen festen Platz eingenommen haben. In diesem Zuge wurde neben der Inhouseentwicklung auch eine belastbare Kooperation mit dem IT-Haus Cursor Software AG begründet. Hier besteht inzwischen eine Standardintegration der A/V/E-Lösungen in den CRM-Produkten. Angesichts der weiterhin hohen Belastungen für die Mitarbeitenden sowie des notwendigen Generationswechsels in den nächsten Jahren, wurden die Aktivitäten aus dem Jahr 2022 in der Personalbeschaffung weitergeführt und weiter spezifiziert. Im Fokus steht hierbei weiterhin ein schneller und digitaler Ausschreibungsprozess mit geringen Wartezeiten und zielgruppengerechter Ansprache über verschiedenste digitale Plattformen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die A/V/E blickt im Jahr 2023 auf eine stets stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zurück. Die Bilanzsumme der A/V/E verringerte sich zum 31. Dezember 2023 stichtagsbezogen gegenüber dem 31. Dezember 2022 um 10 % auf 5.613 T€. Die Gesamtinvestitionen in das Anlagevermögen betrugen 2023 242 T€ (im Vorjahr: 89 T€). Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Investitionen in IT sowie Ersatzinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Umlaufvermögen verringerte sich stichtagsbezogen um 488 T€ auf 5.252 T€ (31. Dezember 2022: 5.740 T€). Wesentliche Ursache hierfür ist ein geringerer Cash-Pool-Bestand von 3.565 T€ (31. Dezember 2022: 3.927 T€) und stichtagsbedingt geringere Forderungen gegenüber Gesellschaftern aus Lieferungen und Leistungen von 521 T€ (31. Dezember 2022: 625 T€). Das Eigenkapital erhöhte sich um 280 T€ auf 2.356 T€ (31. Dezember 2022: 2.077 T€). Die Eigenkapitalquote stieg in der Folge auf 42 % (31. Dezember 2022: 33 %); auch wegen der gesunkenen Bilanzsumme. Die Rückstellungen gingen auf 2.682 T€ (31. Dezember 2022: 3.660 T€) zurück. Wesentliche Ursachen dafür sind die vollständigen Inanspruchnahmen der Rückstellung für den Verkauf des Zählermanagements, der stichtagsbedingte Rückgang der Steuerrückstellungen und die Verringerung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Rahmen der Stichtagsbewertung durch versicherungsmathematische Gutachten. Zum 31. Dezember 2023 lagen die Verbindlichkeiten mit 572 T€ um 55 T€ über dem Vorjahreswert von 517 T€. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den stichtagsbedingt gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft finanzierte sich im Jahr 2023 vollständig aus der laufenden Geschäftstätigkeit und dem Cashpool-Guthaben. Die A/V/E verfügt weiterhin über einen Cash-Managementvertrag mit der envia Mitteldeutsche Energie AG. Die Zahlungsfähigkeit der A/V/E war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres 2023 und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 gewährleistet. Der operative Cashflow betrug 74 T€, im Wesentlichen resultierte dies aus dem Jahresüberschuss und der Abschreibung, sowie der Abnahme von Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber verbundenen Unternehmen und dem Rückgang von Rückstellungen. Investitionen in das Anlagevermögen, erhaltene Zinsen sowie die Veränderung der Cashpool-Forderung sorgten für einen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 249 T€. Die Ausschüttung des Jahresüberschusses 2022 zeichnet sich allein ursächlich für einen negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von -323 T€. Des Weiteren bestanden zum Stichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.622 T€. Im Jahr 2023 erhöhten sich die Umsatzerlöse um 808 T€ (5 %) gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Mengensteigerungen sowie Neuakquise im Bereich der sonstigen verbundenen Unternehmen sowie bei Dritten. Dem gegenüber steht ein Umsatzrückgang im Bereich des Gesellschafterkreises. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 entfallen zu 57 % auf die Marktrolle Lieferant und zu 43 % auf die übrigen Marktrollen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Vergleich zum Vorjahr (588 T€) um 314 T€ auf 274 T€. Ursächlich für den Rückgang sind insbesondere erhöhte Auflösungen von Rückstellungen im Jahr 2022, im Jahr 2023 liegen damit die sonstigen betrieblichen Erträge wieder auf einem normalen Niveau im Vergleich der letzten Jahre. Der Materialaufwand erhöhte sich im Jahr 2023 um 343 T€ auf 3.846 T€ (Vorjahr: 3.503 T€). Ursächlich dafür zeichnen sich erhöhte Aufwendungen für Fremdablesungen, Leiharbeit und sonstige bezogene Leistungen. Dem gegenüber steht ein geringerer Aufwand für IT-Kosten. Ein geringerer Aufwand für Altersvorsorge als im Vorjahr ist der wesentliche Treiber, der um 328 T€ auf 10.977 T€ (Vorjahr: 11.305 T€) gesunkenen Personalaufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Jahr 2023 um 241 T€ auf 1.676 T€ (Vorjahr: 1.435 T€). Die Ursachen sind im Wesentlichen gestiegene Aufwendungen für Werbungskosten bzw. Öffentlichkeitsarbeit, so wurde nach Beendigung der Corona-Pandemie die Teilnahme an Messen wieder aufgenommen, als auch der Anstieg der Mietnebenkosten auf Grund der Energiekrise im Jahr 2023. Mit einem Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von 545 T€ (im Vorjahr: 464 T€) wurde das Ziel des Wirtschaftsplanes leicht unterschritten. Das Finanzergebnis erhöhte sich um 236 T€ auf 198 T€. Maßgeblich hierfür sind Zinserträge auf Grund von versicherungsmathematischen Gutachten für die betriebliche Altersvorsorge sowie eine maßgebliche Guthabenverzinsung des Cash-Pool-Guthabens. Der Steueraufwand für das Jahr 2023 beläuft sich auf 141 T€ und ist vollständig periodenfremd. Dies stellt eine Erhöhung um 37 T€ gegenüber dem Vorjahr dar (104 T€). Ursache des Anstiegs sind ausschließlich Steuern für Vorjahre. Die A/V/E schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 603 T€ (im Vorjahr: 323 T€) ab. Leistungsindikatoren Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die A/V/E sind das Betriebsergebnis (im Geschäftsjahr 2023: 545 T€) und der Effizienzgrad. Das Betriebsergebnis entspricht dem Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen. Die Zielsetzung, im Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis von 590 T€ zu erreichen, wurde nicht erfüllt. Mit 545 T€ lag das Betriebsergebnis leicht unter dem Ziel. Der Effizienzgrad ist eine wesentliche Kennzahl, mit der eine Aussage zum Personaleinsatz und zur Prozesseffizienz getroffen wird. Sie gibt das Verhältnis verschiedener gemessener und kalkulatorischer Zeiten an. Diese Kennzahl konnte 2023 um 1,5 Prozentpunkte auf 108,5 % erneut gesteigert werden. Demzufolge wurde das Ziel, den Effizienzgrad auf mindestens 100 % zu halten, übertroffen. Rechnungsmäßiges Unbundling Für A/V/E gelten die Bestimmungen des rechnungsmäßigen Unbundling gemäß § 6b EnWG, da sie zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- oder Gasunternehmen gehört und energiespezifische Dienstleistungen erbringt. Im Lagebericht zum 31. Dezember 2023 der A/V/E und in den Tätigkeitsberichten "Elektrizitätsverteilung" sowie "Gasverteilung" werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, welche mit energiespezifischen Dienstleistungen im Zusammenhang stehen. Den Tätigkeitsabschlüssen liegt der Jahresabschluss der A/V/E zum 31. Dezember 2023 unmittelbar zu Grunde. Die auf Ebene des Gesamtunternehmens angewandten und im Anhang der A/V/E erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden kommen deshalb durchgängig auch für die Tätigkeitsabschlüsse zur Anwendung. Auf Basis der Kostenrechnung der A/V/E wurden wesentliche Aufwendungen und Erträge direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich war oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel. In der Bilanz erfolgte ebenfalls vorrangig eine direkte Zuordnung wesentlicher Aktiv- und Passivposten. In den Fällen, in denen dies nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist, erfolgte auch hier die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel. Im Tätigkeitsbereich "Elektrizitätsverteilung" wurden Umsätze aus energiespezifischen Dienstleistungen von 3.871 T€, sowie die korrespondierenden Aufwendungen erfasst, welche beim Empfänger der energiespezifischen Dienstleistungen dem Tätigkeitsbereich "Elektrizitätsverteilung" zugeordnet werden, wodurch sich ein Jahresergebnis in Höhe von 399 T€ ergibt. Im Tätigkeitsbereich "Gasverteilung" wurden Umsätze von 301 T€ aus energiespezifischen Dienstleistungen, sowie die korrespondierenden Aufwendungen erfasst, welche beim Empfänger der energiespezifischen Dienstleistungen dem Tätigkeitsbereich "Gasverteilung" zugeordnet werden, wodurch sich ein Jahresergebnis in Höhe von -43 T€ ergibt. Prognose-, Chancen und Risikobericht Chancen und Risiken Die Energiekrise in Folge des Ukraine-Konflikts scheint aktuell überwunden zu sein, nichtsdestotrotz bleiben der Energiemarkt und die Preissituation volatil. Ein erhöhtes Risiko von Zahlungs- bzw. Forderungsausfällen sowohl bei Endkunden und somit mittelbar auch bei unseren Kunden bleibt bestehen. Chancen und Risiken ergeben sich, wie auch in den vergangenen Jahren, in der Neukundengewinnung und der Bestandskundenentwicklung. Diese werden bei A/V/E über ein gesondertes Chancen- und Risikomanagementsystem quartalsweise erfasst und verfolgt. Bereits in der Angebotskalkulation wird jedes Angebot hinsichtlich Chancen und Risiken analysiert und bewertet. Besonderes Augenmerk liegt hier auf den zu vereinbarenden anspruchsvollen Service Level Agreements und dem Datenschutz. Eine angespannte Lage am Arbeitsmarkt sorgt weiterhin für erschwerte Personalbeschaffung und damit zu Restriktionen bei der Auftragsannahme. Qualifiziertes Personal einzustellen, gestaltet sich aktuell weiterhin schwer. Allein durch Intensivierung von Rekrutierungsmaßnahmen ist das Problem nicht zu lösen. Die A/V/E begegnet der Situation auch zukünftig mit dem Ausbau von Digitalisierungsmaßnahmen und der Verwendung von erweiterten technischen Lösungen zur Reduzierung von manuellen Arbeitsschritten in unseren Prozessen und Dienstleistungen. Dies bietet zudem Chancen, neue Produkte zu entwickeln und weitere Kundengruppen zu erschließen. Insbesondere die Entwicklung von Chat- und Telefonbots für unserer Kunden war im Jahr 2023 Schwerpunkt der Digitalisierung. Mögliche Risiken fließen bereits in den Planungsprozess ein, so dass diese keinen wesentlichen Einfluss auf den Wirtschaftsplan und die Mittelfristplanung haben. Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken für die Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar. Allgemeinen Risiken wie Preisanstiegen für Energie, Material und Personal begegnet die A/V/E mit Preisanpassungen für ihre Produkte, sei es durch Anpassungsklauseln oder über Vertragsgespräche. Lieferengpässe lassen sich derzeit noch durch Alternativlieferanten oder -produkte lösen. Somit lassen sich diese Risiken aus Sicht der A/V/E kontrollieren. Strategie Die A/V/E wird auch im Jahr 2024 gemeinsam mit dem Kooperationspartner Cursor Software AG auf der e-world präsent sein, um die neuen digitalen Produkte vorzustellen. Darüber hinaus ist für das Jahr 2024 eine Vielzahl an gemeinsamen Aktivitäten geplant, in denen die von A/V/E bereitgestellten digitalen Kontaktlösungen gemeinsam vermarktet werden sollen. Durch den Partner Cursor Software AG soll die Projektdauer für die Integration dieser Lösungen auf ein Minimum reduziert werden. Dies wurde bereits im Jahr 2023 an mehreren Kunden mit einem positiven Ausgang verprobt. Ziel ist es, diesen Geschäftszweig weiter wachsen zu lassen um einen digitalen, wirtschaftlichen Gegenpol zum klassischen Manpower-Geschäft zu bilden. Dies wird insbesondere mit Hinblick auf die angespannte Lage am Bewerbermarkt zunehmend wichtiger. Durch die in den letzten Jahren konstant hohe Nachfrage an hochwertigen Dienstleistungen im originären Bestandsgeschäft sowohl für Netz als auch Lieferant, stellt dieser Geschäftszweig weiterhin ein Wachstumsfeld dar. Es ist geplant, hier in beiden Rollen zu wachsen und entsprechend Personal zu gewinnen. Unterstützt wird dies durch die konsequente weitere Digitalisierung von Standardprozessen, um weitere Mitarbeiterkapazität für höherwertige Tätigkeiten nutzen zu können. Die Auswirkungen aus den hinter uns liegenden Krisen haben den Bedarf hierbei nochmals deutlich erhöht. Dadurch erwarten wir insbesondere auch im Bereich Wärmedienstleistungen einen Anstieg an Anfragen. Aussichten Für das Geschäftsjahr 2024 weist die Mittelfristplanung ein Betriebsergebnis von 447 T€ aus. Der Effizienzgrad soll mindestens auf dem Niveau von 100 % gehalten werden.
Halle (Saale), den 16. Februar 2024 Preuß, Geschäftsführer Protokoll der 62. Gesellschafterversammlung der A/V/E GmbH vom 19.03.2024
Die Gesellschafter traten um 16:00 Uhr zu einer Gesellschafterversammlung zusammen. Entsprechend den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages übernahm für die envia Mitteldeutsche Energie AG Herr Dr. Stephan Lowis den Vorsitz der Gesellschafterversammlung. Für alle Teilnehmer lagen zum Zeitpunkt der Gesellschafterversammlung entsprechende Generalvollmachten bzw. im Fall der Stadtwerke Halle GmbH eine Einzelvollmacht vor (Anlage 3). Mit der Teilnahme der Gäste Herrn Dr. Becker (per Videokonferenz), Herrn Ebenrett und des Protokollführers Herrn Worms erklärten sich die Teilnehmer einverstanden. Herr Dr. Lowis stellte fest, dass die Gesellschafter ordnungsgemäß eingeladen wurden, vertreten sind und die Beschlussfähigkeit gegeben ist. Es folgte eine kurze Vorstellung Frau Andrea Müller, die an der heutigen Gesellschafterversammlung als Vertreterin für Herrn Matthias Lux als Gesellschaftervertreter der Stadtwerke Halle GmbH teilnahm. Abschließend stellte sich Herr Dr. Becker von KPMG als Abschlussprüfer vor und erläuterte, dass er im Zuge der Gesellschafterversammlung zum Prüfvorgang des Jahresabschlusses berichten wird. Sodann gab sich die Gesellschafterversammlung folgende Tagesordnung: TOP 1: Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 TOP 2: Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2023 TOP 3: Entlastung der Geschäftsführung TOP 4: Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 TOP 5: Investition in den Umbau und die Neuausstattung von Büroflächen TOP 6: Sonstiges Weitere Anmerkungen zur Tagesordnung wurden nicht vorgebracht. TOP 1 Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 Abschließend zum TOP 1 stellte Herr Dr. Lowis folgenden Beschluss zur Abstimmung: Beschluss 02/2024: "Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von 5.612.941,75 € und einem Jahresüberschuss von 602.532,60 € wird festgestellt. Dem Lagebericht wird zugestimmt." Die Gesellschafter stimmten dem Beschluss einstimmig zu. TOP 2 Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2023Abschließend zum TOP 2 stellte Herr Dr. Lowis folgenden Beschluss zur Abstimmung: Beschluss 03/2024: "Der Jahresüberschuss von 602.532,60 € für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 wird zum 30.04.2024 ausgeschüttet." Die Gesellschafter stimmten dem Beschluss einstimmig zu. TOP 3 Entlastung der Geschäftsführung Abschließend zum TOP 3 stellte Herr Dr. Lowis folgenden Beschluss zur Abstimmung: Beschluss 04/2024: "Dem Geschäftsführer Herrn Florian Preuß wird Entlastung für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 erteilt." Die Gesellschafter stimmten dem Beschluss einstimmig zu. TOP 4 Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 TOP 5 Investition in den Umbau und die Neuausstattung von Büroflächen TOP 6 Sonstiges Um 16:55 Uhr dankte Herr Dr. Lowis allen Teilnehmern und schloss die Gesellschafterversammlung.
Gesellschafterversammlung A/V/E GmbH Der Vorsitzende Protokollführer Anlage 1: Präsentation der A/V/E GmbH Anlage 2: Präsentation der KPMG AG Anlage 3: Vollmacht Frau Andrea Müller |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
A/V/E GmbH GmbH
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Magdeburger Straße 51
06112 Halle (Saale) - Commercial register
- HRB 207670, Stendal
- Registration date
- June 28, 1993
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen - Purpose
- Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Kundenservice, Supportdienstleistungen, Verbrauchs- und Mengenabrechnung, Verbrauchsdaten-, System- sowie Zähler- und Servicemanagement einschließlich der damit im Zusammenhang stehenden Beratung sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 84,9 % 4,07 Mio
- Fixed Assets 14,3 % 688,0 k
- Prepaid Expenses 0,8 % 36,8 k
- Provisions 45,5 % 2,18 Mio
- Equity 44,3 % 2,12 Mio
- Liabilities 9,0 % 431,6 k
- Accrued Expenses 1,3 % 61,5 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Revenue 47,2 % 15,49 Mio
- Personnel expenses 33,0 % 10,83 Mio
- Material expenses 9,8 % 3,21 Mio
- Other operating expenses 5,0 % 1,64 Mio
- Other operating income 1,9 % 616,1 k
- Result after taxes 1,1 % 370,0 k
- Annual net profit/loss 1,1 % 370,0 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,4 % 142,7 k
- Other interest and similar income 0,3 % 110,3 k
- Income and profit taxes 0,1 % 21,4 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 6,3 k
P&L data available for 18 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Walter Nico Friedmann
since 2025 Managing Director
-
Mandy Lasch
since 2025 Procura
-
Thomas Ebenrett
since 2022 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- envia Mitteldeutsche Energie AG DEU 51.0 % 281k €
- MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH DEU 25.1 % 138k €
- Stadtwerke Halle GmbH DEU 23.9 % 131k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
No beneficial owners conclusively identified — 12 possible matches from the transparency register.
History
- 2025
-
11.08.
Member entryMandy Lasch · Procura
-
11.08.
Exit of positionMathias Worms · Procura
-
11.06.
Exit of positionFlorian Preuß · Managing Director
-
17.03.
Member entryWalter Nico Friedmann · Managing Director
- 2022
-
19.04.
Member entryM****** W**** · Procura
-
19.04.
Exit of positionM****** W**** · Procura
-
19.04.
Change of authorityM****** W**** · Procura
-
19.04.
Member entryThomas Ebenrett · Procura
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
Unlock with API key Get API key →Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
- Copy active snippet
- C
- Copy entity_id
- I
- Switch tab
- 1–6
- Toggle this help
- ?