E.ON Digital Technology GmbHHannoverJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die E.ON Digital Technology GmbH (EDT) ist eine Tochtergesellschaft der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen, die 100 Prozent der Geschäftsanteile an der EDT hält. Die E.ON Beteiligungen GmbH ist wiederum eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der E.ON SE, Essen. Die EDT hat ihren Hauptsitz in Hannover. EDT ist als digitaler Dienstleister E.ON's Tech Core für den gesamten Konzern. Die EDT hat den Auftrag, das Kerngeschäft des E.ON Konzerns mit modernen IT und Digital Technologien zu unterstützen. Die EDT erbringt auch energiespezifische Dienstleistungen innerhalb einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen und fällt damit unter § 6b EnWG. Es werden die folgenden Tätigkeiten im Sinne des §6b Absatz 3 EnWG ausgeübt: Dienstleistungen für Elektrizitäts- und Gasverteilung und dem grundzuständigen Messstellenbetrieb für moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme, sonstige Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors und Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors. Hinsichtlich der Definition der Tätigkeiten sowie der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung wird auf die Tätigkeitsabschlüsse verwiesen. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die EU-Kommission geht in ihrer Herbstprognose (15. November 24) davon aus, dass die deutsche Wirtschaft das zweite Mal in Folge schrumpfen soll - nach 0,3 Prozent im Jahr 2023 nun 0,1 Prozent im Jahr 2024. Gemäß OECD stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024. Gründe hierfür sind die schwächelnde Industrie, hohe Unsicherheiten bei den Investitionen und restriktive Finanzierungsbedingungen sowie ein Rückgang des Exportgeschäfts mit China (Quelle: OECD, September 2024). Die Inflationsrate lag Ende des Jahres bei 2,4 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte über dem im September prognostizierten Wert von 1,8 Prozent. Der Anstieg ist auf Preissteigerungen unter anderem bei Nahrungsmitteln und bei Dienstleistungen zurückzuführen. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der EDT war, wie auch in den vergangenen Jahren, von vielen Digitalisierungsmaßnahmen geprägt. Die Betriebsleistung konnte auch im Jahr 2024 kontinuierlich gesteigert werden. Dies bestätigt die Prognose vom Vorjahr, die großes Potenzial in der Cloud-Transformation sah. Die höhere Nachfrage nach Cloud-IT und zugehörigen Services trug zur Leistungssteigerung bei. Ebenso konnte sich das Unternehmen am Arbeitsmarkt einen sehr guten Ruf als attraktiver, moderner Arbeitgeber erarbeiten. Die durchgeführten Maßnahmen, wie beispielsweise die Schaffung einer attraktiven Arbeitsumgebung und ein flexibles Arbeitszeitmodell, haben dazu beigetragen, dass die EDT, trotz großer Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, kontinuierlich Einstellungsbedarfe decken konnte. Da E.ON als systemrelevantes Unternehmen jederzeit dem Anspruch an die Gewährleistung einer hohen Versorgungssicherheit gerecht werden muss, hat die EDT auch im Geschäftsjahr 2024 die Maßnahmen zur Abwehr von Cyberangriffen weiter vorangetrieben. Damit ist sichergestellt, dass mögliche Angriffe auf die IT-Infrastruktur des E.ON-Konzerns erschwert werden und schnell auf mögliche Cyber-Attacken reagiert werden kann. Die EDT hat die Modernisierung der digitalen Infrastruktur für zukünftige Anforderungen weiter vorangetrieben. Diese im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Maßnahmen, gepaart mit weiteren Standardisierungen der IT-Systeme, haben zu einer weiteren Stabilisierung beigetragen, was sich in verringerten Ausfallzeiten bei den Anwendungen widerspiegelt. Zwischenzeitig wurden alle Rechenzentren stillgelegt und die dort betriebenen Anwendungen in eine moderne Cloud-Umgebung überführt, soweit diese Systeme in die Cloud transferierbar waren. Wenn dies bei veralteten Anwendungen nicht möglich war, wurden sie durch moderne Anwendungen ersetzt. Dies hat zu einer weiteren Stabilisierung und höheren Verfügbarkeit beigetragen. Neben den genannten Maßnahmen im technischen Bereich hat die EDT einen hohen Aufwand bei der Gewinnung von Talenten am Arbeitsmarkt betrieben. Dies hat zur Folge, dass die Attraktivität der Gesellschaft als guter Arbeitgeber weiter gesteigert werden konnte. Wie in den Vorjahren wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr umfangreiche Verträge mit den großen Hardware- und Software-Anbietern abgeschlossen, verlängert bzw. neue Vertragsvolumina verhandelt. Insbesondere sind hierbei folgende Verträge zu nennen: • SaaS Vertrag Cloud Services Oracle HCM Cloud. • Public Cloud Tender. • SAP RISE Enterprise Agreement (EA). • Salesforce Enterprise License Agreement (SELA). Ertragslage Die EDT erzielte im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 1.167,7 Mio. € (Vorjahr 1.052,8 Mio. €). Die Umsatzerlöse sind um 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und bestehen größtenteils aus Erlösen, die im Rahmen der IT-Service Agreements erzielt wurden. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen durch die höhere Nachfrage nach IT-Dienstleistungen der E.ON Business Units begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 10,6 Prozent auf 46,3 Mio. € (Vorjahr 51,8 Mio. €) gesunken. Die Position beinhaltet vor allem Weiterberechnungen an die E.ON SE und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.Der Rückgang ist hauptsächlich auf einen einmaligen Effekt im Vorjahr zurückzuführen, der aus E.ON internen Verrechnungen resultierte. Der Materialaufwand beläuft sich auf 873,6 Mio. € (Vorjahr 806,5 Mio. €) und ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent gestiegen. Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen. Der Anstieg resultiert aus einer höheren Einkaufsvolumen der IT-Dienstleistungen. Der Personalaufwand in Höhe von 211,1 Mio. € (Vorjahr 202,8 Mio. €) ist gegenüber dem letzten Geschäftsjahr um 4,1 Prozent gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine höhere Mitarbeitenden-Anzahl bei gleichzeitig reduzierten Aufwendungen für die Altersversorgung zurückzuführen. Insbesondere sind die Zuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausgefallen. Die Abschreibungen haben sich um 8,5 Prozent auf 32,5 Mio. € (Vorjahr 35,5 Mio. €) verringert. Die Reduzierung ergibt sich aus einem niedrigeren Abschreibungsaufwand bei den immaterielle Vermögensgegenständen. Die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert betrugen unverändert 17,5 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 60,8 Mio. € (Vorjahr 67,5 Mio. €). Sie sind im Vorjahresvergleich um 9,9 Prozent gesunken. Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich im Wesentlichen durch einen Rückgang der Aufwendungen für Mieten und Pachten und geringeren Schulungskosten. Das Finanzergebnis ist mit einem Gesamtbetrag von 17,5 Mio. € positiv ausgefallen (Vorjahr 22,6 Mio. €). Als wesentliche Treiber sind hier die Erträge aus der Verzinsung des Cashpoolings sowie das positive Ergebnis des Deckungsvermögens nach Saldierung zu nennen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 53,6 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €) und wird vollständig an die E.ON Beteiligungen GmbH abgeführt. Der Anstieg resultiert aus einer höheren Rohmarge (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) trotz gestiegener Materialaufwendungen und Personalaufwendungen, während Abschreibungen und die sonstigen betriebliche Aufwendungen gesunken sind. Die wirtschaftliche Situation der EDT im Überblick:
Die Umsatzerlöse lagen rund 86,7 Mio. € (8%) über dem geplanten Budget des Geschäftsjahres. Dies ist auf ein höheres Geschäftsvolumen als ursprünglich erwartet zurückzuführen. Zum einen aufgrund einer insgesamt höheren Nachfrage nach IT- und digitalen Leistungen, zum anderen bedingt durch IT-Projektleistungen für digitale Transformationsprojekte wie den Ausbau der Nutzung digitaler Vertriebsplattformen sowie Prozessdigitalisierungs- und Harmonisierungsprojekte, insbesondere im Netzsegment. Finanzlage Die Flüssigen Mittel betragen 21,1 T€ (Vorjahr 18,1 T€). Die EDT ist in den Cash-Pool der E.ON SE, Essen, einbezogen. Die Cash-Pool Salden werden mit einem marktüblichen, kurzfristigen Zinssatz verzinst. Der Cash-Pool Bestand weist zum Jahresende eine Forderung von 422,3 Mio. € (Vorjahr 170,6 Mio. €) aus. Die Veränderung des Cash-Pool Bestandes erklärt sich aus den folgenden übrigen Zahlungsströmen: Der operative Cashflow beträgt 278,8 Mio. €. Die Finanzierungs-Cashflows betragen - 15,0 Mio. € und beinhalten die Abführung des Jahresüberschusses aus 2023 an die Gesellschafterin. Die Investitions-Cashflows betragen - 12,1 Mio. € und sind im Wesentlichen bedingt durch Investitionen in das Anlagevermögen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist um 81,9 Mio. € auf 1.058,1 Mio. € gestiegen. Das Vermögen setzt sich mit 24,3 Mio. € (Vorjahr 66,0 Mio. €) aus Anlagevermögen, 943,3 Mio. € (Vorjahr 831,4 Mio. €) aus Umlaufvermögen und 90,5 Mio. € (Vorjahr 78,8 Mio. €) aus sonstigen Aktiva zusammen. Die Investitionen in das Anlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus erworbenen Lizenzen und Betriebs - und Geschäftsausstattung. Gegenläufig wirken sich die planmäßigen Abschreibungen und die Ausbuchung des in den sonstigen Ausleihungen enthaltenen MEON Freistellungsanspruchs (21,9 Mio. €) gegen der E.ON SE aus, was in Summe zu einem Rückgang des Anlagevermögens führte. Die Erhöhung des Umlaufvermögens ist überwiegend auf den deutlich gestiegenen Cash-Pool Bestand innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen Aktiva ergibt sich aus höheren Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten und einem höheren aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Das Eigenkapital beträgt insgesamt 557,2 Mio. € und bleibt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Das Fremdkapital beläuft sich auf 500,9 Mio. € (Vorjahr 419,1 Mio. €). Davon entfallen auf Rückstellungen 204,9 Mio. € (Vorjahr 228,4 Mio. €) und auf Verbindlichkeiten 295,9 Mio. € (Vorjahr 190,4 Mio. €). Die Reduktion der Rückstellungen ergibt sich hauptsächlich aus der Ausbuchung des MEON Freistellungsanspruchs und der korrespondierenden Versorgungsverpflichtung bei den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung zu erwarten ist. Zudem tragen geringere Rückstellungen bei sonstigen Verpflichtungen, insbesondere im Bereich der Personalaufwendungen und ausstehenden Rechnungen, zur Reduktion bei. Die Zunahme der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, einschließlich der Bilanzierung der Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung an die Gesellschafterin. Finanzielle Leistungsindikatoren Die EDT wird in den Konzernverbund der E.ON SE einbezogen, welche ihre Gesellschaften auf Segmentebene nach IFRS-Kennzahlen steuert. Zur internen Steuerung und als Indikator für die nachhaltige Ertragskraft verwendet der E.ON-Konzern ein um außergewöhnliche Effekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), welches auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt wird. Diese Ergebnisgröße ist unabhängig von Investitions- und Abschreibungszyklen und gleichzeitig eine Indikation des zahlungswirksamen Ergebnisbeitrags. Das EBITDA nach IFRS ist der zentrale Leistungsindikator für die EDT. Das um außergewöhnliche Effekte bereinigte IFRS EBITDA beträgt für 202463 Mio. € (Vorjahr 33 Mio. €). Das bereinigte IFRS EBITDA für die EDT lag im Jahr 2024 24,3 Mio. € über dem ursprünglich geplanten Wert (38,7 Mio. €). Der Anstieg des EBITDA ist sowohl auf eine gesteigerte Geschäftstätigkeit als auch auf die erfolgreiche Implementierung der digitalen Lösungen zur Optimierung der Geschäftsprozesse zurückzuführen. Dadurch wurde die angestrebte Kosteneffizienz früher als geplant erreicht. Abweichungen gegenüber dem EBITDA nach HGB (68,6 Mio. €) in Höhe von 5,6 Mio. € ergeben sich im Wesentlichen aufgrund unterschiedlicher Ansatz- und Bewertungsmethoden der Rechnungslegungswerke. Letztere sind insbesondere zurückzuführen auf die Ermittlung von Pensionsrückstellungen. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die EDT 1.795 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende und Praktikanten). Im Vergleich zum Vorjahr (1.530) ist die Zahl der Beschäftigten um 265 Mitarbeiter gestiegen. Das entspricht einer Zunahme von 17,3 Prozent. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Situation Die anhaltenden geopolitischen Krisen und die damit verbundenen Unsicherheiten wirken sich auch auf die Entwicklung der Wirtschaft aus. Somit sind sie in den Prognosen für das Wirtschaftswachstum berücksichtigt. Die OECD geht von einem globalen Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 und 2026 von 3,3 Prozent aus. In diesen Prognosen ist berücksichtig, dass die Inflation weiter nachlässt und der Welthandel sich erholt. Falls jedoch die Spannungen im Handel sowie protektionistische Bestrebungen zunehmen, könnten diese Auswirkungen auf die Lieferketten und die Verbraucherpreise haben und somit das Wirtschaftswachstum beeinträchtigen. (Quelle: OECD Dezember 24) Für den Euroraum prognostiziert die OECD ein Wirtschaftswachstum für das Jahr 2025 von 1,3 Prozent und für das Jahr 2026 mit 1,5 Prozent. Die europäische Wirtschaft soll sich langsam erholen, jedoch ist es für die einzelnen Staaten eine Gratwanderung einerseits die Schulden zu senken und anderseits das Wachstum anzuschieben (Quelle: EU-Kommission, November 2024). Mit Blick auf Deutschland erwartet die OECD für die Jahre 2025 und 2026 ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent und von 1,2 Prozent. Mitte des Jahres sind die Experten noch von leicht höheren Wachstumsraten ausgegangen. Als Begründung für die schlechteren Erwartungen werden unter anderem der Fachkräftemangel und ein schwacher Binnenkonsum genannt. In den Prognosen sind niedrige Inflationsraten (2025: 2,0 Prozent und 2026: 1,9 Prozent) und steigende Löhne berücksichtigt, die die Realeinkommen und den privaten Verbrauch stützen sollen. Die privaten Investitionen sollen sich dank der hohen Ersparnis der Unternehmen und der langsam sinkenden Zinssätze nach und nach beleben. Politische Unsicherheiten werden das Investitionsklima voraussichtlich weiter belasten. Weiter wird davon ausgegangen, dass sich die Exporte unter dem Einfluss der steigenden Nachfrage bei wichtigen Handelspartnern allmählich erholen (Quelle: OECD, Dezember 2024). Ausblick E.ON Digital Technology GmbH Der nach wie vor stattfindende Konflikt zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation erfordert weiterhin einen intensiven Schutz der IT-Systeme, um im Falle zunehmender Cyberangriffe entgegenwirken zu können. Auch im neuen Geschäftsjahr wird darauf ein hohes Augenmerk gerichtet werden, um die Cybersicherheit des Konzerns gegen Angriffe stetig zu erhöhen, um ihn resilienter zu machen. Die geplanten Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie einer gesteigerten Stabilität der IT-Landschaft werden auch für das kommende Geschäftsjahr einen wesentlichen Faktor darstellen. In diesem Zusammenhang hat das Programm Nautilus einen besonders hohen Stellenwert. Mit Nautilus definiert sich die EDT als Technologiekonzern, der zeigt, wie er für E.ON die IT der Zukunft betreiben wird. Ein wichtiger Schritt hierbei ist der Übergang zu einem DevOps-Betriebsmodell und die damit einhergehende Transformation der Digital Technology Funktion in eine noch modernere, wertschöpfendere und zweckmäßigere Funktion. Um diese Vision zum Leben zu erwecken, hat die EDT begonnen, das IT-Betriebsmodell mit dem Programm Nautilus zu transformieren. Mit all diesen Aktivitäten wird die Digitalisierung des E.ON-Konzerns durch die EDT unter Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen weiter vorangetrieben, damit sich der Konzern als ein digitaler Player der Branche auch weiterhin seine führende Position sichern und ausbauen kann. Die Maßnahmen zur Beschaffung und der Weiterentwicklung von motiviertem Personal wurden auch im abgelaufenen Geschäftsjahr durch vielfältige Initiativen begleitet. Die Schaffung einer attraktiven Arbeitsumgebung, ein flexibles Arbeitszeitmodell, die Möglichkeit an unterschiedlichen Orten tätig zu sein, hat die Positionierung der EDT als modernen Arbeitgeber am Markt im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv weiterentwickelt. Dies spiegelt sich in der hohen Anzahl an Bewerbenden wider. Diese Maßnahmen werden nach unserer Einschätzung auch zukünftig dazu beitragen, hervorragend ausgebildetes Personal für die anstehenden Digitalisierungsprojekte gewinnen zu können. Das bereinigte IFRS EBITDA wird mit einem Wert von rund 52 Mio. € geplant. Die positive Prognose basiert auf einer voraussichtlich stabilen Auftragslage verbunden mit einem stetigen Ausbau der Belegschaft unter Berücksichtigung der Digitalstrategieziele des E.ON-Konzerns. Das Verhältnis zwischen dem bereinigten IFRS EBITDA und den Umsatzerlösen wird verglichen mit dem Geschäftsjahr 2024 auf einem stabilen Niveau erwartet. Risiko- und Chancenbericht Die EDT ist vollständig in die konzernweite Risiko-Berichterstattung eingebunden. Das bestehende Risikomanagementsystem dient dazu, potenzielle Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Es gewährleistet eine strukturierte Erfassung und Analyse von Risiken sowie die regelmäßige Berichterstattung im Einklang mit den konzernweiten Vorgaben zum Risikomanagement. Diese erfolgt mindestens quartalsweise im Rahmen der Risiko-Berichterstattung sowie gegebenenfalls durch Ad-hoc-Meldungen. Das interne Risikomanagementsystem folgt konsequent den konzernweiten Richtlinien. Risiken, die festgelegte Schwellenwerte überschreiten, werden über ein Reporting-Tool an die Gruppe gemeldet. Zur Einhaltung von Compliance-Vorgaben ist mindestens ein Mitglied des Enterprise Risk Managements (ERM) dauerhaft im internen Risiko-Komitee vertreten. Die Bewertung der Risiken erfolgt auf Basis aktueller Informationen und Expertenwissen, wobei sowohl quantitative als auch qualitative Methoden genutzt werden. Sofern eine präzise Quantifizierung nicht möglich ist, erfolgt eine qualitative Bewertung anhand vordefinierter Intervalle hinsichtlich finanzieller Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten. Ziel ist es, eine umfassende Transparenz über die Risikolandschaft zu schaffen und darauf aufbauend effektive Maßnahmen abzuleiten. Die aus den laufenden Geschäftsaktivitäten resultierenden Risiken - insbesondere IT-Risiken, Projektrisiken, Beschaffungsrisiken und Währungsrisiken - werden kontinuierlich identifiziert, analysiert, dokumentiert und der Geschäftsführung berichtet. IT-Risiken betreffen vor allem die ungeplante Nichtverfügbarkeit von IT-Infrastruktur, Cyber-Security-Bedrohungen sowie potenzielle Zusatzkosten durch verzögerte Systemmigrationen. Beschaffungsrisiken beziehen sich primär auf die Verfügbarkeit notwendiger Software und Lizenzen, während Projektrisiken insbesondere durch unvorhergesehene Mehrkosten aufgrund steigender Anforderungen und wachsender Komplexität entstehen können. Zur Sicherung von Währungsrisiken aus Bezugsverträgen werden derivative Finanzinstrumente mit verbundenen Unternehmen abgeschlossen. Diese werden nicht als Bewertungseinheiten bilanziert, sind jedoch ökonomisch einem sich kompensierenden Risikoprofil ausgesetzt. Die Mehrheit dieser Risiken wird als nicht wesentlich eingestuft. Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind die bestehenden Risiken der Gesellschaft durch den Ergebnisabführungsvertrag sowie die solide Eigenkapitalausstattung vollständig abgedeckt. Die Personalverfügbarkeit stellt für die EDT kein Risiko dar, da der gute Ruf des Unternehmens sowie moderne und flexible Arbeitsbedingungen die Mitarbeitergewinnung begünstigen. Dies zeigt sich auch in der gestiegenen Mitarbeiteranzahl um 17,3 %. Die Geschäftsführung der EDT sieht zum aktuellen Stand keine bestandsgefährdenden Risiken für die Geschäftsentwicklung. Die Chancen der EDT als Cost Center innerhalb des E.ON-Konzerns liegen in der kontinuierlichen Effizienzsteigerung und Optimierung der Beschaffungsvorgänge und Kontrakten, sowie in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Prozessabläufe, u.a. durch die Cloudifizierung. Diese Maßnahmen können zu weiteren Kostenvorteilen und Einsparpotentialen führen. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB Die EDT hat sich gemäß § 36 GmbHG Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung gesetzt, mit einer Umsetzungsfrist bis zum 31.Dezember 2027. Zum 31. Dezember 2024 liegt der Frauenanteil auf der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung bei 26,1 Prozent (Zielquote 25 Prozent). Auf der zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung ist der Frauenanteil bei 22,4 Prozent (Zielquote 20 Prozent). Ebenso sind im Jahr 2022 gemäß § 52 Absatz 2 GmbHG Zielgrößen für den Frauenanteil der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats mit einer Umsetzungsfrist bis zum 30. Juni 2027 festgelegt worden. Zum 31. Dezember 2024 beträgt der Frauenanteil in der Geschäftsführung 33 Prozent (Zielquote 20 Prozent). Zum gleichen Stichtag liegt der Frauenanteil im Aufsichtsrat bei 17 Prozent (Zielquote 33 Prozent).
Hannover, den 13. Februar 2025 Die Geschäftsführung Christopher d'Arcy Verena Nicolaus-Kronenberg Sebastian Weber InhaltsverzeichnisBilanz der E.ON Digital Technology GmbH Gewinn- und Verlustrechnung der E.ON Digital Technology GmbH Anhang der E.ON Digital Technology GmbH Allgemeine Grundlagen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Passiva Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Sonstige finanzielle Verpflichtungen Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Finanzergebnis Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Durchschnittliche Beschäftigungszahl Nachtragsbericht Organe der Gesellschaft Organbezüge Bezüge der Geschäftsführung Honorar des Abschlussprüfers Entwicklung des Anlagevermögens Bilanzder E.ON Digital Technology GmbH
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Grundlagen Die E.ON Digital Technology GmbH mit Sitz in Hannover wird beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRB 57814 im Handelsregister geführt. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt. Die E.ON Digital Technology GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Abgerundete Beträge kleiner 1 T€ werden dabei mit 0 T€ und Nullwerte mit - T€ angegeben. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen Steuern werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die E.ON Digital Technology GmbH erbringt energiespezifische Dienstleistungen innerhalb einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen und fällt damit unter § 6b EnWG. Gemäß § 291 HGB ist die E.ON Digital Technology GmbH von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die E.ON Digital Technology GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196), einbezogen. Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Zwischen der E.ON Digital Technology GmbH und der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen (HRB 30582), als herrschende Gesellschafterin besteht, wie im Vorjahr, ein Ergebnisabführungsvertrag. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über seine voraussichtliche Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer berücksichtigt die Erwartung in Bezug auf seine Bestandsdauer, die Laufzeit langfristiger Verträge und das eingebrachte Know-how des Personals. Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung aufgrund technischer bzw. wirtschaftlicher Gründe. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungskosten erfasst und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden ohne Beachtung der Restriktion des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus Langzeitarbeitskonten der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, und die Festgelder bezüglich Langzeitarbeitskonten von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die E.ON Digital Technology GmbH verwaltet. Ferner bestehen Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegen die Allianz Lebensversicherungs-AG, Berlin. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 61 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 39 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, werden von der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft, respektive die dort beauftragten Gutachter, ermittelt. Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums- und Sterbegeldverpflichtungen sowie der Verpflichtungen aus dem Übergangsgeld wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Zur Abzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sowie aus Vorruhestandsvereinbarungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RVAltersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wurde unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Ergebniseffekte ergaben sich nicht. Zur Abzinsung der sonstigen Rückstellungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Sonstige Sachverhalte Derivative Finanzinstrumente werden zur Abdeckung von Devisenrisiken aus gebuchten, schwebenden und geplanten Geschäften eingesetzt. Die Devisentermingeschäfte werden einzeln zum Bilanzstichtag mit dem Terminkurs bewertet. Aus dem Saldo der Marktwerte und Nominalwerte ergibt sich das Bewertungsergebnis des Portfolios. Nach handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen führt ein negatives Bewertungsergebnis des jeweiligen Devisentermingeschäftes zur Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, während ein positives Bewertungsergebnis unberücksichtigt bleibt. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen erworbene Lizenzen in Höhe von 6.281 T€. Die Zugänge zu den Sachanlagen betreffen erworbene Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Wesentlichen Smartphones in Höhe von 3.101 T€ und Notebooks in Höhe von 1.418 T€. Der Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 und 11a HGB stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
1) Umrechnungskurs zum 29.12.2023 Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern besteht ein Freistellungsanspruch gegen die E.ON SE, Essen, als Gesamtrechtsnachfolgerin der MEON Pensions GmbH & Co. KG. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung in Höhe von 20.964 T€ (Vorjahr 21.468 T€) ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Umlaufvermögen Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 422.251 T€ (Vorjahr 170.585 T€) das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten auch noch nicht abziehbare Vorsteueransprüche in Höhe von Betrag 7.229 T€ (Vorjahr: 10.955 T€). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Erbringung von IT-Dienstleistungen. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 76.181 T€ betrifft im Wesentlichen Vorab-Zahlungen für Lizenzen und andere vorausbezahlte Servicegebühren. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen sowie aus dem Erfüllungsrückstand aus Langzeitarbeitskonten ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 52.688 T€ (Vorjahr 53.452 T€). Der beizulegende Zeitwert der Festgeldanlagen stimmt mit den Anschaffungskosten überein. Eigenkapital
Das Stammkapital ist voll eingezahlt und wird zu 100% vollständig von der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen, gehalten. Ein abführungsgesperrter Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB resultiert zum Bilanzstichtag aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert und beläuft sich auf 42.691 T€. Zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen auf Basis eines zehn- und siebenjährigen Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein negativer Unterschiedsbetrag von 5.405 T€, der keiner Abführungssperre unterliegt. Die ausschüttungsgesperrten Beträge sind durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt. Somit kommt die Ausschüttungssperre nicht zur Anwendung. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 248.172 T€ (Vorjahr 252.334 T€). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen und dem Personalbereich (Boni, Überstunden, Urlaub) sowie Rückstellungen für Integrationsmaßnahmen (Vorruhestand, Altersteilzeit und sonstige Personalmaßnahmen). Bei den Rückstellungen von Langzeitarbeitskonten wurde der auf den Erfüllungsrückstand entfallende Teil mit den Festgeldanlagen beim Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert der Festgeldanlagen stimmt mit den Anschaffungskosten überein. Verbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente Für die derivativen Finanzinstrumente ergaben sich zum Stichtag die nachfolgenden Werte:
Der Ausweis der Drohverlustrückstellung gemäß § 249 HGB in Höhe von 642 T€ erfolgt unter den sonstigen Rückstellungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 971.367 T€. Hiervon entfallen 70.046 T€ auf verbundene Unternehmen. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Outsourcing-Verträgen (108.389 T€), aus sonstigen Dienstleistungsverträgen (7.866 T€), aus Verpflichtungen aus sonstigen IT-Verträgen (829.162 T€) sowie aus Miet- und Leasingverpflichtungen (25.950 T€). Die Gesellschaft verpflichtete sich im Rahmen des Treuhandvertrags Past Service gegenüber dem E.ON Pension Trust e.V. fortlaufend genügend Treuhandvermögen zur Sicherung der Versorgungsverpflichtungen zu übertragen. Sofern keine ausreichende Sicherung vorliegt, hat der E.ON Pension Trust e.V. einen Anspruch auf Übertragung von Treuhandvermögen gegenüber der Gesellschaft. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Die übrigen Erträge enthalten 3.920 T€ periodenfremde Erträge. Diese betreffen im Wesentlichen erhaltene Gutschriften aus Vorjahren für bezogene Leistungen. Materialaufwand
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen gliedern sich wie folgt:
Personalaufwand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von 3.763 T€, Repräsentations- und Bürokosten in Höhe von 2.190 T€ sowie Kosten für Mittagsverpflegung und Neueinstellungen in Höhe von 1.220T €. Finanzergebnis
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ist auch der Nettoertrag in Höhe von 9.259 T€ (Vorjahr: 17.440 T€) aus der Verrechnung der Aufwendungen für die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen mit den Aufwendungen und Erträgen aus dem entsprechenden Deckungsvermögen enthalten. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
In den Zinsen und ähnlichen Erträgen ist für Langzeitarbeitszeitkonten auch ein Nettoertrag in Höhe von 6 T€ aus der Verrechnung der Zinsaufwendungen in Höhe von 82 T€ und dem Ertrag aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 88 T€ enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 10.723 T€ und in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen 2.936 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Cash-Pooling mit der E.ON SE enthalten. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrag ist der erzielte Gewinn in Höhe von 53.602 T€ an die E.ON Beteiligungen GmbH, Essen, abzuführen (Vorjahr: 14.949 T€). Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG: • Die E.ON Digital Technology GmbH ist in das konzerninterne Cash-Pooling mit der E.ON SE eingegliedert. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Forderung aus dem Cash-Pooling auf 422.251 T€. Die Zinserträge hieraus betragen 10.723 T€, die Zinsaufwendungen 2.936 T€. Die entsprechende Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. • Aufgrund des zwischen der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen, und der E.ON Digital Technology GmbH bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 27. Februar 2009 sind für das Berichtsjahr Gewinne in Höhe von insgesamt Betrag 53.602 T€ an die Gesellschafterin abzuführen. • Kosten aus der Weiterbeauftragung von Leistungen für IT Projekte und -Services von der
• Kostenweiterbelastung für Software und Nutzungsrechte (SaaS) von der
• Aufwendungen für Accounting Dienstleistungen und HR Services von der
• Kosten für Real Estate Dienstleistungen, Objektbewirtschaftung und Miete gegenüber der
• Erträge aus der Weiterverrechnung von Kosten im Zuge diverser Konzernprojekte gegenüber der
• Die Umsatzerlöse für die Erbringung von IT Projekten und IT Services gegenüber der
Die Entgelte für die verschiedenen Dienstleistungen richten sich nach vertraglich vereinbarten Preisen. Durchschnittliche Beschäftigungszahl
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2024 liegen nicht vor. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der E.ON Digital Technology GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Victoria Ossadnik Torsten Flosbach München Engelskirchen Mitglied des Vorstandes der Senior Vice President Group Risk, Accounting & E. ON SE, Essen Controlling Vorsitzende E.ON SE, Essen Stellv. Vorsitzender Christian Gleimann Harald Heß Benthe Essen Senior Vice President HR / Executive HR Senior Vice President EN Technology & Innovation E. ON SE, Essen E.ON SE, Essen Malte Schütz Andreas Weber Essen Landshut Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Stellv. Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der E. ON Digital Technology GmbH, Hannover E.ON Digital Technology GmbH, Hannover Geschäftsführung Die Geschäftsführung der E.ON Digital Technology GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Christopher d'Arcy Verena Nicolaus-Kronenberg Kelkheim Hilden Expert Services CFO Sebastian Weber Mario Pieper Herrsching Wachtberg Technology Group Digital Empowerment (bis 18.03.2024) Organbezüge Bezüge der Geschäftsführung Die Gesamtvergütung der Geschäftsführung der E.ON Digital Technology GmbH beläuft sich im Jahr 2024 auf insgesamt 2.664 T€. In den Bezügen sind 422 T€ aktienbasierte Vergütungen (beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung) enthalten. Diese beinhalten 35.400 Stück eingeräumte virtuelle Aktien aus dem E.ON Performance Plan. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Jahr 708 T€. Ebenfalls sind für diesen Personenkreis für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen 14.635 T€ Rückstellungen gebildet. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im Konzernabschluss der E.ON SE enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens
Hannover, den 13. Februar 2025 Die Geschäftsführung Christopher d'Arcy Verena Nicolaus-Kronenberg Sebastian Weber Tätigkeitsabschluss 2024 der E.ON Digital Technology GmbH nach § 6b Abs. 3 EnWGErläuterungen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der E.ON Digital Technology GmbH für 2024 1. Grundlage Nach § 6b Abs. 3 EnWG in Verbindung mit der Beschlussfassung der 8. und 9. Beschlusskammer der Bundesnetzagentur vom November 2019 haben konzerninterne Dienstleister getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden. E. ON Digital Technology GmbH erbringt als konzerninterner Dienstleister an andere E.ON-Gesellschaften, die unter das EnWG fallen, energiespezifische und sonstige nicht energiespezifische IT-Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Elektrizitätsverteilung und der Gasverteilung. Die Gesellschaft hat für die oben beschriebenen IT-Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Elektrizitätsverteilung und der Gasverteilung Tätigkeitsabschlüsse bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen erstellt. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse ist im Folgenden erläutert. Im Anschluss an die Erläuterungen finden sich jeweils eine Bilanz, sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgeteilt nach Tätigkeitsbereichen. Die Tätigkeitsabschlüsse werden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs 3 EnWG sowie für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der handelsrechtliche Jahresabschluss der E.ON Digital Technology GmbH. 2. Erläuterungen zur Bilanz Ausgehend von der handelsrechtlichen Bilanz wurde die Kontentrennung der energiespezifischen Dienstleistungen und der sonstigen nicht energiespezifischen Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung und die Gasverteilung durchgeführt. Soweit eine direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist, wurde anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen. AKTIVA Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Die Restbuchwerte der Posten des Anlagevermögens werden nach dem Umsatzschlüssel auf die verschiedenen Tätigkeiten verteilt. Finanzanlagen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen werden nach dem Umsatzerlösschlüssel verteilt. Umlaufvermögen Vorrätewerden zu Anschaffungskosten erfasst und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Vorräte werden anhand des Umsatzerlösschlüssels verteilt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden ohne Beachtung der Restriktion des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Aufteilung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen erfolgt analog der Verrechnung der Leistungen gemäß der IT Service Level-Agreements mit den Auftraggebern. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden direkt zugeordnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden auf die verschiedenen Tätigkeiten nach dem Umsatzerlösschlüssel verteilt. Kapitalausgleichsposten Über die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhaltete Position Intercompany Cashpooling ist der Ausgleich von Aktiva und Passiva enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden direkt zugeordnet. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird anhand des Umsatzerlösschlüssels verteilt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus Langzeitarbeitskonten der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, und die Festgelder bezüglich Langzeitarbeitskonten von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die E.ON Digital Technology GmbH verwaltet. Ferner bestehen Ansprüche aus rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegen die Allianz Lebensversicherungs-AG, Berlin. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 61 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 39 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, werden von der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft, respektive die dort beauftragten Gutachter, ermittelt. Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wird anhand des Umsatzerlösschlüssels verteilt. PASSIVAEigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Eigenkapital wird nach dem Umsatzerlösschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt. Rückstellungen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums- und Sterbegeldverpflichtungen sowie der Verpflichtungen aus dem Übergangsgeld wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Zur Abzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen sowie aus Vorruhestandsvereinbarungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Den Rückstellungen liegen folgenden Annahmen zugrunde:
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wurde unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2024 hat die Gesellschaft den Freistellungsanspruch und die korrespondierende Versorgungsverpflichtung ausgebucht, da keine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung droht. Ergebniseffekte ergaben sich nicht. Zur Abzinsung der sonstigen Rückstellungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Die Rückstellungssachverhalte werden überwiegend auf die verschiedenen Tätigkeiten nach dem Umsatzerlösschlüssel verteilt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 9 Jahren. Die Verbindlichkeiten werden nach dem Umsatzerlösschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden direkt zugeordnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft verpflichtete sich im Rahmen des Treuhandvertrags Past Service gegenüber dem E.ON Pension Trust e.V. fortlaufend genügend Treuhandvermögen zur Sicherung der Versorgungsverpflichtungen zu übertragen. Sofern keine ausreichende Sicherung vorliegt, hat der E.ON Pension Trust e.V. einen Anspruch auf Übertragung von Treuhandvermögen gegenüber der Gesellschaft. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 971.367 T€. Hiervon entfallen 70.046 T€ auf verbundene Unternehmen. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Outsourcing-Verträgen (108.389 T€), aus sonstigen Dienstleistungsverträgen (7.866 T€), aus Verpflichtungen aus sonstigen IT-Verträgen (829.162 T€) sowie aus Miet- und Leasingverpflichtungen (25.950 T€). Von den finanziellen Verpflichtungen betreffen folgende Verpflichtungen die Katalogtätigkeiten gemäß §6b Abs 3 Satz 1 und 2 EnWG. Die Beträge wurde nach dem Umsatzerlösschlüssel zugeordnet:
Erläuterung der Gewinn- und VerlustrechnungZuordnung der Umsatzerlöse sowie weiterer betrieblicher Erlöse Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt analog der Verrechnung der Leistungen gemäß der IT Service Level-Agreements mit den Auftragsgebern. Die Umsatzerlöse werden je Servicekategorie und Auftraggeber den jeweiligen Tätigkeiten zugeordnet. Neben den Umsatzerlösen für energiespezifische Dienstleistungen wurden zudem die weiteren nicht energiespezifischen Erlöse, die für die Auftraggeber nach EnWG erbracht wurden, soweit sachlich zuordenbar, den jeweiligen Tätigkeiten zugeordnet. Zuordnung betrieblicher Aufwendungen Die Basis für die Verteilung der einzelnen Aufwandsarten der Gewinn- und Verlustrechnung auf die jeweiligen Tätigkeiten ist grundsätzlich der Umsatzerlösschlüssel. Die direkt zuordenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten werden auf den einzelnen IT-Servicekategorien und IT Services ausgewiesen. Die Schlüsselung der Gemeinkosten (z.B. Personalabteilung, Controlling oder Geschäftsführung) erfolgt über einen Gesamtkostenschlüssel. Die ermittelten Schlüssel wurden auf die jeweiligen Positionen der GuV angewendet. Zuordnung des Finanzergebnisses Bei den Erträgen und Aufwendungen innerhalb des Finanzergebnisses erfolgt die Aufteilung mittels des Umsatzerlösschlüssels. Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der TätigkeitenElektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Absatz 3 Satz 1 und 2 EnWG zum 31. Dezember 2024 der E.ON Digital Technology GmbHBilanz zum 31. Dezember 2024E.ON Digital Technology GmbHTätigkeit Elektrizitätsverteilung
Bilanz zum 31. Dezember 2024E.ON Digital Technology GmbHTätigkeit Gasverteilung
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024E.ON Digital Technology GmbHTätigkeit Elektrizitätsverteilung
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024E.ON Digital Technology GmbHTätigkeit Gasverteilung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die E.ON Digital Technology GmbH, Hannover Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der E.ON Digital Technology GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.ON Digital Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Lagebericht enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Stuttgart, den 14. Februar 2025 KPMG
AG
Weinmann, Wirtschaftsprüfer Volk, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der E.ON Digital Technology GmbH (EDT) hat im Berichtszeitraum die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er ist von der Geschäftsführung regelmäßig schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte, die beabsichtigte Geschäftspolitik und die relevanten Geschäftsvorfälle informiert worden. Der Aufsichtsrat hat sich hierüber mit der Geschäftsführung ausgetauscht und die Gesellschaft kontrolliert. Der Aufsichtsrat hat dabei eng mit der Geschäftsführung zusammengearbeitet, sie bei der Führung der Gesellschaft regelmäßig beraten und ihre Maßnahmen anhand der Berichterstattung der Geschäftsführung überwacht. Im Geschäftsjahr 2024 fanden zwei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst, über die im Vorfeld der Beschlussfassungen im Rahmen von Telefonaten die wesentlichen Details besprochen worden sind. In seinen Beratungen befasste sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der Gesellschaft. Besondere Schwerpunkte bildeten neben dem Jahresabschluss 2024 und der Planung für die Folgejahre die Rolle der E.ON Digital Technology GmbH als zentraler IT-Dienstleister und wesentlicher Treiber der Digitalisierung für den gesamten E.ON-Konzern. Die E.ON Digital Technology GmbH hat ihren Auftrag, das Kerngeschäft des E.ON-Konzerns mit modernen digitalen Technologien zu unterstützen, in vollem Umfang er- füllt. Darüber hinaus spielte das Themenfeld Corporate Governance mit den Aspekten Risikoeinschätzung, Audit und Compliance eine wesentliche Rolle. Die Geschäftsführung und die Vorsitzende haben zwischen den Gremiensitzungen bedeutsame Einzelvorgänge erörtert. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Gesellschafterversammlung am 09. April 2024 gewählten und aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 18. März 2024 beauftragten Abschlussprüfers, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Abschlussprüfer hat bestätigt, dass die interne Rechnungslegung im Sinne der energiewirtschaftsrechtlichen Vorschriften ordnungsgemäß erfolgt. Der Bericht des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss und Lagebericht ist den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Auftrag der Aufsichtsratsvorsitzenden durch die Geschäftsführung der Gesellschaft rechtzeitig vor der Frühjahrssitzung ausgehändigt worden; er wurde in die Aussprache und Prüfung des Jahresabschlusses einbezogen. Der Abschlussprüfer hat an der Beratung des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teilgenommen, über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und zu weiteren Auskünften zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat vom Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen. Er hat seinerseits den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 gebilligt. Herr Mario Pieper wurde mit Wirkung zum Ablauf des 18. März 2024 durch Gesellschafterbeschluss als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank und seine Anerkennung für ihre im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus.
Hannover, 01. April 2025 Dr. Victoria Ossadnik, Vorsitzende des Aufsichtsrats |
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E.ON Digital Technology GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
- 30459 Hannover
- Commercial register
- HRB 57814, Hannover
- Registration date
- May 4, 1999
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen - Registered capital
- 5,055,550.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich selbst als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.
- Purpose
- Die Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnik und der Unternehmensberatung für die Energiewirtschaft, insbesondere der Betrieb von Rechenzentren und Netzwerken, die Herstellung und der Einsatz von Software- und Organisationssystemen sowie die Geschäftsstrategie- und Geschäftsprozess-, Markt-, Aufbauorganisations- und Technologieberatung. Weiterhin die Erbringung von Dienstleistungen einschließlich dazugehöriger Unterstützungsfunktionen auf den Tätigkeitsfeldern Personalwirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen sowie Einkauf. Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art.
Financials
Balance sheet
2025- Current Assets 88,0 % 872,40 Mio
- Prepaid Expenses 8,4 % 83,00 Mio
- Fixed Assets 2,2 % 21,39 Mio
- Active Balancing Item from Asset Offset 1,4 % 14,28 Mio
- Equity 56,2 % 557,19 Mio
- Provisions 23,1 % 229,22 Mio
- Liabilities 20,6 % 204,59 Mio
- Accrued Expenses 0,0 % 80,0 k
Balance sheet data available for 16 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Material expenses 55,9 % −66,09 Mio
- Revenue 38,0 % 44,90 Mio
- Other operating expenses 2,2 % −2,59 Mio
- Personnel expenses 1,6 % −1,88 Mio
- Other operating income 1,0 % 1,12 Mio
- Depreciation 0,5 % −593,1 k
- Other interest and similar income 0,3 % 345,8 k
- Interest and similar expenses 0,3 % −343,2 k
- Result after taxes 0,2 % 275,2 k
- Gesamtleistung 44,90 Mio
- Finanzergebnis 2,6 k
P&L data available for 16 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
C********** d*****
since 2021 Managing Director
-
G**** G***** B*********
since 2026 Managing Director
-
S******** W****
since 2021 Managing Director
-
V***** N******************
since 2022 Managing Director
-
A***** Z*****
since 2025 Procura
-
C******** H***
since 2025 Procura
-
D***** H***
since 2025 Procura
-
J*** K*******
since 2025 Procura
-
M**** K******
since 2026 Procura
-
M****** D** D******** S*****
since 2025 Procura
-
R*** R*********
since 2025 Procura
-
S**** S****
since 2025 Procura
-
T****** A******** D***
since 2026 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- E.ON Beteiligungen GmbH DEU 100.0 % 5.1M €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
History
- 2026
-
24.07.
Exit of positionS***** P***** · Procura
-
10.07.
Correction of personal dataS******** W**** · Managing Director
-
09.07.
Exit of positionD*** S****** · Procura
-
09.07.
Member entryG**** G***** B********* · Managing Director
-
09.07.
Exit of positionT***** H*** · Procura
-
09.07.
Exit of positionG**** G***** B********* · Procura
-
13.01.
Member entryT****** A******** D*** · Procura
-
13.01.
Exit of positionN*** T******* · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
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- Structured content (SI, XML) XML
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-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for E.ON Digital Technology GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 894c55e580fffdb31e73ae3df8f9e08a",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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