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dotSource SE SEEuropäische Aktiengesellschaft (SE)

JenaJena, DEU ·HRB 520983 Jena
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
SE
Address
Goethestraße 1
07743 Jena
Commercial register
HRB 520983, Jena
Registration date
July 15, 2020
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Purpose
die Erbringung von Beratungs- und Entwicklungsleistungen, der Verkauf von Standardsoftware sowie der Handel mit Hard- und Software

Financials

Employees 2024
421
Total assets 2024
18,58 Mio. €
Net income 2024
2,38 Mio. €
3 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 18,58 Mio
  • Current Assets 80,4 % 14,93 Mio
  • Fixed Assets 10,8 % 2,01 Mio
  • Prepaid Expenses 8,8 % 1,64 Mio
Liabilities and Equity 18,58 Mio
  • Equity 57,4 % 10,66 Mio
  • Liabilities 35,3 % 6,56 Mio
  • Provisions 7,2 % 1,35 Mio
  • Deferred Tax Liabilities 0,0 % 9,0 k
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Balance sheet data available for 3 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 77,41 Mio
  • Gross profit 46,7 % 36,18 Mio
  • Personnel expenses 33,6 % 26,03 Mio
  • Other operating expenses 8,1 % 6,30 Mio
  • Balance sheet profit/loss 3,2 % 2,48 Mio
  • Result after taxes 3,1 % 2,38 Mio
  • Annual net profit/loss 3,1 % 2,38 Mio
  • Income and profit taxes 1,4 % 1,11 Mio
  • Depreciation 0,4 % 319,7 k
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,1 % 97,9 k
  • Interest and similar expenses 0,1 % 53,0 k
  • Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 30,6 k
  • Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % 28,8 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 13,5 k
  • Other taxes 0,0 % 1,3 k
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P&L data available for 2 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Christian Malik since 2025 Managing Director
  • Frank Ertel since 2023 Managing Director
  • Janine Bohnenberg since 2023 Managing Director

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2025
  2. 13.01.
    Member entry
    Christian Malik · Managing Director
  3. 2024
  4. 20.11.
    Exit of position
    Christian Malik · Managing Director
  5. 2023
  6. 19.07.
    Change of court
    dotSource SE
  7. 19.07.
    Register sheet closed
    dotSource SE
  8. 19.07.
    Change of seat
    dotSource SE
  9. 14.07.
    Change of bylaws
    dotSource SE
  10. 14.07.
    Change of share capital
    dotSource SE
  11. 14.07.
    Change of address
    dotSource SE
28 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2024

Published April 13, 2026 · Source: Bundesanzeiger

dotSource SE

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

dotSource SE, Jena

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Seit 2006 entwickelt und realisiert dotSource skalierbare Digitalprodukte für Marketing, Vertrieb und Services. Dabei setzen spezialisierte Consulting- und Entwicklungsteams hochintegriert auf die Verbindung von Strategieberatung und Technologieauswahl - von Branding, Konzeption und UX-Design über Conversion-Optimierung bis zum Betrieb in der Cloud. Ob E-Commerce- und Content-Plattformen, Kundenbeziehungs- und Produktdatenmanagement oder Digital-Marketing und Business-Intelligence: dotSource-Lösungen sind nutzerorientiert, gezielt und datenzentriert.

In der Zusammenarbeit setzt dotSource auf New Work, integrale Planung und agile Methoden wie Scrum oder Design-Thinking. Dabei verstehen sich mehr als 500 Digital Natives als Partner ihrer Kunden, deren individuelle Anforderungen ab der ersten Idee einfließen. Dieser Kompetenz vertrauen Unternehmen wie Ernstings Family, hessnatur, Ottobock, TEAG, KWS, BayWa, Axel Springer, C.H.Beck, Würth und Netto Digital.

Im agentureigenen Weblog Handelskraft.de, dem jährlich erscheinenden Trendbuch sowie auf der Handelskraft Konferenz vernetzt dotSource Branchen-Know-how und informiert über die aktuellen Chancen und Entwicklungen digitaler Markenführung.

dotSource als größte deutsche inhabergeführte Agentur hat sich als eine der führenden Digitalagenturen im deutschen Sprachraum etabliert und gehört inzwischen zu den Top 15 der erfolgreichsten Unternehmen der Branche (Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., Internetagentur-Ranking 2024).

1.2 Struktur

Die dotSource SE hat Ihren Hauptsitz in Jena. Es gibt Zweigniederlassungen in Leipzig, Dresden, Berlin sowie einen Vertriebsstandort in Stuttgart. Seit März 2023 gibt es mit der dotSource d.o.o. in Rijeka (Kroatien), dass erste Schwesterunternehmen in der Unternehmensgruppe mit Sitz im europäischen Ausland.

1.3 Markt

Die dotSource SE agiert überwiegend im deutschen Sprachraum (DACH Region).

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 zeigte auf globaler Ebene eine weiterhin stabile, aber moderate wirtschaftliche Entwicklung, geprägt von regionalen Unterschieden und anhaltenden Herausforderungen. Laut des Internationalen Währungsfonds (IWF) im World Economic Outlook, Update Januar 2025, blieb das globale Wirtschaftswachstum mit 3,2 % im Jahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres.

Für 2025 wird ein leichtes Wachstum von 3,3 % prognostiziert, was jedoch weiterhin unter dem historischen Durchschnitt von 3,7 % liegt (Internationaler Währungsfonds (IWF) im World Economic Outlook, Update Januar 2025). Die globale Wirtschaft hat sich als widerstandsfähig erwiesen, trotz restriktiver Geldpolitik zur Inflationsbekämpfung und geopolitischer Unsicherheiten. Die Inflation ging weltweit zurück, wobei die Gesamtinflation von 6,8 % im Jahr 2023 auf 5,9 % im Jahr 2024 sank und für 2025 auf 4,2 % prognostiziert wird (Internationaler Währungsfonds (IWF) im World Economic Outlook, Update April 2024).

Dennoch bleiben strukturelle Herausforderungen bestehen, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo die Inflationsraten langsamer sinken als in fortgeschrittenen Volkswirtschaften.

Regionale Unterschiede prägten das Bild: Während fortgeschrittene Volkswirtschaften wie die USA ein leicht beschleunigtes Wachstum verzeichneten (von 1,6 % im Jahr 2023 auf 1,7 % im Jahr 2024), verlangsamte sich das Wachstum in Schwellenländern leicht. In Europa blieb das Wirtschaftswachstum mit etwa 0,8 % im Jahr 2024 schwach, während Asien - insbesondere Indien und China - ein solides Wachstum zeigte. Langfristige Risiken wie Handelskonflikte und strukturelle Hemmnisse belasten jedoch weiterhin die globale Wachstumsdynamik (World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF), Update April 2024).

Die Bundesregierung rechnet laut ihrer Herbstprojektion 2024 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 ?Prozent. Der endgültige Wert steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, würde sich die deutsche Volkswirtschaft im Jahr 2024 erneut in einer rezessiven Phase befinden und damit das insgesamt schwache wirtschaftliche Umfeld weiter bestätigen. Diese Einschätzung ist pessimistischer als die Frühjahrsprognose, die noch ein Wachstum von 0,3 Prozent vorsah. Für 2025 erwartet die Regierung jedoch eine wirtschaftliche Erholung mit einem Wachstum von 1,1 Prozent.

Auch führende Wirtschaftsinstitute rechnen in ihrer Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2024 mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,1 Prozent, was auf eine anhaltende wirtschaftliche Schwächephase hindeutet. Für die Jahre 2025 und 2026 wird eine moderate Erholung mit Wachstumsraten von 0,8 Prozent bzw. 1,3 Prozent erwartet. Endgültige Werte für das Jahr 2024 liegen derzeit noch nicht vor.

Abweichend von dieser Einschätzung gehen das HWWI und das RWI für 2024 von einem leichten Wachstum aus. Das Handelsblatt Research Institute (HRI) äußert sich hingegen in seiner Herbst-Konjunkturprognose 2024 besonders pessimistisch und prognostiziert für 2024 und 2025 jeweils einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, wäre es das erste Mal seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland, dass das BIP drei Jahre in Folge rückläufig ist.“

Die Herausforderungen durch hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten blieben bestehen, wurden jedoch durch politische Maßnahmen und eine fortschreitende Energiewende teilweise abgemildert. Die Inflationsrate begann sich nach ihrem Höchststand im Vorjahr allmählich zu stabilisieren, was auf erfolgreiche Zentralbankpolitiken und eine Abschwächung der Lieferkettenproblematik zurückzuführen ist.

Ein entscheidender Wachstumstreiber blieb die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft. Unternehmen investierten weiterhin in digitale Transformation, um Effizienz zu steigern, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und der veränderten Nachfrage gerecht zu werden. Besonders im B2B-Sektor zeigte sich eine anhaltend hohe Investitionsbereitschaft in Technologien wie KI, automatisierte Prozesse und E-Commerce-Lösungen.

B2C-Onlinehandel

• Umsatzentwicklung: Der B2C-Onlinehandel erholte sich 2024 weiter und erzielte ein Umsatzwachstum von bis zu 4,1 %, was einem Marktvolumen von rund 104,7 Milliarden Euro entspricht. Damit wurde das bisherige Rekordhoch von 2021 leicht übertroffen (IFH Köln, Branchenreport Onlinehandel 2024). Marktplätze blieben die stärksten Wachstumstreiber, während Pure Player und Multichannel-Händler leichte Rückgänge verzeichneten.

• Herausforderungen: Der Wettbewerb mit asiatischen Plattformen wie Temu und SHEIN verstärkte sich. Gleichzeitig verlangsamte sich das Wachstum im Vergleich zu den Boomjahren der Pandemie, da der Markt zunehmend gesättigt ist und die Konsumlaune durch wirtschaftliche Unsicherheiten gedämpft bleibt.

• Trends: Omnichannel-Strategien gewannen weiter an Bedeutung, insbesondere durch die Integration von Online- und Offline-Kanälen. Nachhaltigkeit spielte eine größere Rolle, etwa durch umweltfreundliche Verpackungen und optimierte Logistikprozesse.

B2B-E-Commerce

• Umsatzentwicklung: Der B2B-E-Commerce-Markt setzte sein Wachstum fort und erreichte 2024 ein Volumen von etwa 1,9 Billionen Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 6,6 % gegenüber dem Vorjahr. Onlineshops und Marktplätze trugen mit einem Plus von 11,7 % besonders stark zum Wachstum bei (IFH Köln, B2B-Marktmonitor 2024).

• Wachstumstreiber: Die Digitalisierung blieb ein zentraler Faktor, unterstützt durch Investitionen in KI, Prozessautomatisierung und nachhaltige Technologien. Unternehmen fokussierten sich verstärkt auf digitale Kundenportale und Abonnementmodelle zur Steigerung der Kundenzufriedenheit.

• Herausforderungen: Trotz des Wachstums verlangsamte sich die Dynamik im Vergleich zu den starken Schüben während der Pandemie. Zudem blieb die Akzeptanz digitaler Plattformen bei einigen Unternehmen eine Herausforderung.

Ausblick

Für den B2C-Bereich wird erwartet, dass der Anteil des Onlinehandels am Einzelhandelsumsatz bis 2025 auf etwa 21 % steigt (IFH Köln, Branchenreport Onlinehandel 2024). Im B2B-Segment bleibt die Digitalisierung ein langfristiger Wachstumsmotor, insbesondere durch den Fokus auf Effizienzsteigerungen und Nachhaltigkeit. Beide Märkte profitieren zunehmend von technologischen Innovationen wie KI und datengetriebenen Geschäftsmodellen.

Für die dotSource SE bedeuteten diese Entwicklungen eine Fortsetzung des Wachstumskurses. Die Nachfrage nach unseren digitalen Lösungen und Dienstleistungen stieg weiter an, getrieben durch die anhaltende Transformation der Wirtschaft und die Notwendigkeit, KI, digitale Kanäle und Plattformen effektiv zu nutzen. Unsere Fokussierung auf nachhaltige, innovative Technologien und die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden ermöglichten es uns, auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu agieren und unsere Marktposition weiter zu festigen.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

dotSource hat sich seit seiner Gründung im Januar 2006 zu einer der erfolgreichsten Digitalagenturen im deutschen Sprachraum etabliert. Im Internetagentur-Ranking 2024 des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft, www.bvdw.org. Ranking-Datenbasis 2023) konnten wir uns von Platz 18 auf Platz 15 verbessern. Gleichzeitig wurden wir in einem weiteren Internetagenturranking speziell für inhabergeführte Agenturen des BVDW bzw. des HighText Verlags (ibusiness) erneut auf Position 1 geranked. Grundlage hierfür ist unsere weiterhin positive Gesamtentwicklung. Durch unseren ganzheitlichen Ansatz in der Realisierung von Digitalprojekten sind wir am Markt weiterhin sehr gut aufgestellt und konnten dadurch auch in 2024 unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Das Geschäftsjahr war zudem weiterhin geprägt vom weiteren Ausbau unserer Geschäftsbereiche Customer Relationship Management (CRM) & Marketing Automation, Content Management, dem weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs Produkt Information Management (PIM) sowie KI und Prozessautomatisierung.

Während die deutsche Wirtschaft voraussichtlich das dritte Jahr in Folge negativ abschließt (-0,3 ?%, HRI), verzeichnete dotSource einen überschaubaren Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Trotz des Umsatzrückgangs konnte dotSource ihren positiven Gesamttrend halten, da das Unternehmen sich in einem strukturell belasteten Marktumfeld bewegt und dennoch marktüberdurchschnittlich resilient agiert.

Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft zeigt sich dotSource als stark positioniert, insbesondere angesichts der Herausforderungen im digitalen B2B- und B2C-Marktumfeld.

Steigende Quartalsumsätze in 2024, in Quartal 1 und Quartal 2 bestätigten dotSource darin, dass die Entscheidung, auch während der Ukraine Krise weiter auf Wachstumskurs zu bleiben, die richtige Entscheidung war. Das durch die Pandemie im allgemeinen begünstigte Wachstum des Digitalmarktes, wirkte sich positiv auf die Geschäftszahlen für 2024 aus. Während etablierte Unternehmen im B2B als auch im B2C ihren Onlinevertrieb weiter ausbauen, sind Konkurrenten gezwungen ihre Digitalstrategien neu zu denken und diese im Besonderen schneller als geplant umzusetzen.

Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2024 bei 2,38 Mio. EUR. Das Eigenkapital reduzierte sich von 11,28 Mio. EUR in 2023 um 0,61 Mio. EUR auf 10,67 Mio. EUR in 2024.

Die Bilanzsumme der dotSource betrug zum 31.12.2024 18,58 Mio. EUR. Das entspricht einer Steigerung zum Vorjahresstichtag (31.12.2023) um ca. 10 Prozent.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich zum Stichtag 2024 auf 57 Prozent (Vorjahr: 67 Prozent).

Die liquiden Mittel sind in 2024 von 5,43 Mio. EUR im Vorjahr auf 4,07 Mio. EUR gesunken. Grund hierfür sind im Besonderen Ausschüttungen in Höhe von 3 Mio. EUR sowie höhere Investitionen in den Kauf von Wertpapieren. Des Weiteren sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr von 5,26 Mio. EUR zum 31.12.2024 auf 5,31 Mio. EUR gestiegen.

Das anhaltend niedrige Niveau der in Arbeit befindlichen Leistungen konnte auch zum 31.12.2024 mit ca. 34,6 TEUR bestätigt werden (Vorjahr: 0,00 TEUR).

Insgesamt zeigt dotSource weiterhin eine sehr gute Vermögens- und Finanzlage.

Im Personalbereich ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern in der ITK Branche weiterhin unverändert hoch. Besonders wichtig ist daher, die Kooperation mit Universitäten und Hochschulen an allen unseren Standorten weiter zu intensivieren. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit unseren Remote-Angeboten, bspw. dem dotSource CodeCamp, gerichtet an Schüler und Studierende unsere Zusammenarbeit ganzjährig weiter ausbauen konnten. Durch diese sowie durch etablierte Recruitingmaßnahmen konnten wir unsere gesteckten Ziele im Personalwachstum auch in 2024 erreichen.

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer in 2024 beträgt 425; hier 421 Angestellte und 4 leitende Angestellte. Zum Stichtag 31.12.2024 zählt die dotSource 446 Arbeitnehmer (gesamte Unternehmensgruppe 453); hiervon sind 115 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im kaufmännischen und 331 im technischen Bereich tätig.

Erfreulicherweise konnten auch im Jahr 2024 alle Lehrstellen, Bacheloranden- und Masterandenstellen besetzt werden.

3. Prognosebericht

Der weltweite, europäische und deutsche Markt für Agenturdienstleistungen im Digitalbereich zeigt auch 2025 ein anhaltendes Wachstum, getrieben durch die fortschreitende digitale Transformation und technologische Innovationen.

E-Commerce-Markt 2025

• Globales Wachstum: Der globale E-Commerce-Markt wird 2025 voraussichtlich ein Volumen von 6,86 bis 7,4 Billionen USD erreichen, was einem Anstieg von etwa 8 - 9 % gegenüber 2024 entspricht. Bis 2027 wird ein weiterer Anstieg auf fast 8 Billionen USD erwartet (Statista, Retail e-commerce sales worldwide from 2014 to 2027).

• Marktanteil am Einzelhandel: Der Anteil des E-Commerce an den globalen Einzelhandelsumsätzen wird 2025 auf etwa 21 % steigen, mit einer weiteren Steigerung auf 22,6 % bis 2027 (Statista, Revenue share of the e-commerce market worldwide from 2019 to 2029, by sales channel).

• Mobile Commerce: Mobile Einkäufe werden immer wichtiger. In den USA beispielsweise machen sie bereits 44 % der E-Commerce-Umsätze aus (backlinko.com, Mobile E-Commerce-Statistiken).

Entwicklung in Deutschland

• Wirtschaftliche Lage: Die deutsche Wirtschaft bleibt herausfordernd. Für 2025 wird ein geringes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von etwa 0,4 - 0,5 % prognostiziert, was auf hohe Kosten und eine schwache internationale Wettbewerbsfähigkeit zurückzuführen ist (sachverstaendigenrat-wirtschaft.de, Gutachten JG202425).

• B2B-Markt: Investitionen im B2B-Bereich stagnieren weiterhin aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten. Dennoch gewinnen digitale Kanäle und Automatisierung an Bedeutung.

• B2C-Markt: Investitionen im B2C-Bereich werden steigen, digitale Kanäle und Automatisierung gewinnen weiter an Bedeutung.

• E-Invoicing: Ab Januar 2025 wird die elektronische Rechnungsstellung (e-Invoicing) für B2B-Transaktionen in Deutschland verpflichtend, was die Digitalisierung weiter vorantreiben soll.

Trends und Innovationen

• Künstliche Intelligenz (KI): KI treibt sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich Innovationen voran. Von personalisiertem Marketing bis hin zu automatisierten Prozessen wird KI als Schlüsseltechnologie angesehen.

• Hyper-Personalisierung: Unternehmen setzen verstärkt auf maßgeschneiderte Kundenerlebnisse, um Engagement und Loyalität zu fördern.

• Nachhaltigkeit und Diversität: Diese Themen gewinnen zunehmend an Bedeutung, insbesondere im B2B-Marketing.

Agenturperspektive

Die deutschen Digitalagenturen wie dotSource sehen sich gut positioniert, um von diesen Entwicklungen zu profitieren:

• Wachstum: dotSource plant für 2025 eine weitere Expansion und setzt auf technologische Expertise sowie die Erschließung neuer Leistungsbereiche wie z.B. Customer Data Plattformen.

• Personalentwicklung: Der Fokus liegt auf der Einstellung technischer Fachkräfte, um die steigende Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen zu bedienen bzw. der breiten Ausbildung von Beraterfähigkeiten um gesteigerter Entwickler Produktivität durch KI frühzeitig Rechnung zu tragen.

Zusammenfassend bleibt der digitale Markt dynamisch und wachstumsstark. Unternehmen müssen jedoch flexibel bleiben und in Technologien wie KI sowie in nachhaltige Strategien investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

4. Chancen- und Risikobericht

Die dotSource SE hat sich auch im Jahr 2025 als eine der führenden Digitalagenturen im deutschsprachigen Raum behauptet. Der dynamische Markt bleibt geprägt von technologischen Innovationen wie KI, Prozessautomatisierung und neuen Wettbewerbern. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, beobachtet dotSource kontinuierlich die Marktentwicklung und passt ihr Leistungsspektrum entsprechend an. Durch den E-Commerce-Blog handelskraft.de, das Trendbuch »High Five« sowie zahlreiche Whitepaper bleibt dotSource ein aktiver Gestalter der digitalen Transformation. Diese Initiativen haben dazu beigetragen, Risiken durch technologische Disruption oder neue Wettbewerber zu minimieren.

Es besteht das Risiko, dass neue Wettbewerber am Markt auftreten und Bestands- oder potenzielle Neukunden abwerben. dotSource setzt hier auf eine individuelle und erfolgsorientierte Bestandskundenbetreuung durch das etablierte Customer Success Management der dotSource. Unseren Wettbewerbern stellen wir uns mit unserer langjährigen Erfahrung, unserem ganzheitlichen und innovativen Ansatz im Projektgeschäft sowie mit unserer Transparenz, unserer sehr guten Qualität und unseren Referenzen entgegen.

Das individuelle Know-how eines jeden Mitarbeiters und dessen Leistung ist entscheidend für den Erfolg von dotSource. Insbesondere bei Mitarbeitern in Schlüsselpositionen besteht das Risiko, dass spezifisches Wissen dieser Mitarbeiter bei einem Wechsel zu einem Wettbewerbsunternehmen dort eingesetzt wird. Des Weiteren ist es grundsätzlich schwieriger, diese Mitarbeiter zu ersetzen. Ein Verlust von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen könnte die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen. Durch ein individuelles Personalmanagement, persönliche Weiterentwicklungspfade, flache Hierarchien und eine familiäre Unternehmenskultur wirkt dotSource hier weiterhin entgegen, daher stuft das Unternehmen das Risiko als gering ein.

Darüber hinaus bestehen Risiken aus Vertragsgestaltungen. Generell orientieren sich alle Verträge an den AGB der dotSource GmbH. Individuelle Abweichungen werden durch die Rechtabteilung der dotSource GmbH geprüft und bei Notwendigkeit etwaige zusätzliche Versicherungen zur Haftungsbeschränkung geschlossen.

Die Auswirkungen der Inflation und die Auswirkungen auf das Preis- und Lohngefüge der dotSource bewerten wir zum aktuellen Zeitpunkt mit einem sehr geringen Risiko. Wir haben bereits frühzeitig dazu in unseren Verträgen mit entsprechenden Indexvereinbarungen Vorsorge getroffen.

Weitere Risiken bspw. Schadenersatzansprüche, Liquiditätsrisiken aufgrund der Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten, Risiken aus Urheberrechtsverletzungen oder Datenverlustrisiko schätzt die dotSource als eher gering ein. In allen Bereichen sind zur Vermeidung der Entstehung der Risiken entsprechende Qualitätsstandards installiert und werden im Tagesgeschäft gelebt und überwacht und es wurden entsprechende vertragliche Grundlagen geschaffen.

Generell sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

Digitaler Wandel und Digitalisierung bleibt eine Notwendigkeit für unsere Kunden, 2024 hatte dotSource nach Internetagenturranking als größte inhabergeführte deutsche Digitalagentur einen Marktanteil von 1 %. Die vier größten, dann nicht mehr inhabergeführten Agenturen, unserer Branche haben je etwa 5 % Marktanteil.

Der Markt für Agenturdienstleistungen wächst weiterhin zweistellig. Wir wachsen schneller als der Gesamtmarkt, steigern also dadurch unseren Marktanteil fast in jedem Jahr.

Wir gehen davon aus das es die Digitalagenturen sind, die zukünftig das Produktivitätssteigerungspotential von KI und Prozessautomatisierung in den deutschen Betrieben heben und sich hier entsprechend ein neuer positiver Konjunkturimpuls für Agenturen und unsere Wirtschaft allgemein aufschließt.

Die dotSource SE ist in diesem Markt bereits exzellent positioniert.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Jena, 10. April 2025

Christian Malik

Frank Ertel

Janine Bohnenberg

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.006.694,00 2.108.240,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.682,00 12.837,00
II. Sachanlagen 2.001.012,00 2.095.403,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.051.333,00 1.035.084,00
2. technische Anlagen und Maschinen 255.268,00 295.058,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 694.411,00 735.053,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.208,39
B. Umlaufvermögen 14.934.619,88 13.681.706,80
I. Vorräte 42.746,55 4.056,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.867.774,61 5.414.623,58
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 53.087,08 53.087,08
III. Wertpapiere 4.954.576,16 2.832.941,99
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.069.522,56 5.430.084,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.642.187,91 1.093.419,63
Aktiva 18.583.501,79 16.883.366,82

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 10.664.137,21 11.282.601,51
I. Gezeichnetes Kapital 120.000,00 120.000,00
II. Kapitalrücklage 8.064.673,04 8.064.673,04
III. Gewinnvortrag 97.928,47 9.882,56
IV. Jahresüberschuss 2.381.535,70 3.088.045,91
B. Rückstellungen 1.346.398,70 1.785.562,76
C. Verbindlichkeiten 6.563.959,88 3.774.957,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.234.686,73 944.141,11
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 300.000,00 600.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 26.503,50 344.141,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 255.887,67 519.569,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 255.887,67 519.569,40
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.073.385,48 2.311.247,04
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.073.385,48 2.311.247,04
D. Passive latente Steuern 9.006,00 40.245,00
Passiva 18.583.501,79 16.883.366,82

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 36.178.446,52 38.446.266,49
2. Personalaufwand 26.025.029,02 26.439.261,02
a) Löhne und Gehälter 21.815.272,69 22.170.303,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.209.756,33 4.268.958,01
davon für Altersversorgung 18.105,69 17.040,36
3. Abschreibungen 319.667,34 507.455,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 316.771,99 507.455,36
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 2.895,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.303.437,69 6.924.844,32
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 166,34 620,62
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30.646,53 27.954,68
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.517,02 3.850,39
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 28.805,30 35.284,83
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.971,36 12.403,26
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.109.856,66 1.486.749,14
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 31.239,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 40.245,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.382.842,70 3.072.073,63
11. sonstige Steuern 1.307,00 -15.972,28
12. Jahresüberschuss 2.381.535,70 3.088.045,91

ANHANG zum 31.12.2018

dotSource GmbH , 07743 Jena

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie dem GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: dotSource SE
Firmensitz laut Registergericht: Jena
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: HRB 520983

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert, vermindert um gegebenenfalls erforderliche Wertberichtigungen.

Die Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Anteil der Ausgaben/Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwendungen/Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätze ermittelt. Diese Differenzen ergeben sich insbesondere aus Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden, Abschreibungen sowie der Bewertung sonstiger Wertpapiere.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von derzeit 31,58 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive Steuer angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die kumulierten Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres und die kumulierten Abschreibungen im Zusammenhang mit den Abgängen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel ersichtlich.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.628,50 64.946,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 70.628,50 64.946,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.694.363,22 102.386,23 20.500,00 765.916,45
2. technische Anlagen und Maschinen 435.805,66 1.575,62 182.113,28
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.557.569,15 116.537,30 9.251,84 2.961.753,32
-27.193,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.208,39 2.981,55 -29.751,84 0,00
-3.438,10
Summe Sachanlagen 5.717.946,42 223.480,70 0,00 3.909.783,05
-30.632,07
Summe Anlagevermögen 5.788.574,92 223.480,70 0,00 3.974.729,55
-30.632,07
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Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2024 bis 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.155,00 5.682,00 12.837,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.155,00 5.682,00 12.837,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 106.637,23 1.051.333,00 1.035.084,00
2. technische Anlagen und Maschinen 41.365,62 255.268,00 295.058,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.614,14 694.411,00 735.053,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.208,39
Summe Sachanlagen 309.616,99 2.001.012,00 2.095.403,39
Summe Anlagevermögen 316.771,99 2.006.694,00 2.108.240,39

Erläuterungen zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 53.639,08 (Vorjahr: EUR 53.639,08).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 255.887,67 (Vorjahr: EUR 519.569,40).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

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in TEUR 2024
Personal 694,0
Gewährleistungen 40,4
Abschluss- und Prüfungskosten 30,0
Aufbewahrungsverpflichtungen 18,8
übrige ungewisse Verbindlichkeiten 15,2
798,3

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die bilanzierten Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.647.790,83 (Vorjahr: EUR 3.474.957,55) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 3.916.169,05 (Vorjahr: EUR 300.000,00) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Bei den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft passive latente Steuern in Höhe von EUR 9.006,00 aus. Diese ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, insbesondere in Bezug auf Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden sowie Abschreibungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

In den Personalkosten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 18,1 enthalten.

Es bestehen Erträge in Höhe von TEUR 112,6 und Aufwendungen in Höhe von TEUR 57,2 die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind (§ 277 Abs. 4 S. 3 HGB).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:

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in TEUR 2025 2026
aus Leasingverträgen 399,4 411,4
aus Mietverträgen 1.199,5 1.223,5

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 421

Bei den Arbeitnehmern handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, der Verwaltungsrat und die geschäftsführenden Direktoren.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

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Christian Malik ausgeübter Beruf: Managing Director
Schwerpunkte: Digital Strategy, Sales, Project Delivery, Application Management und Technology
Frank Ertel ausgeübter Beruf: Managing Director
Schwerpunkte: Project Delivery, Application Management und Technology
Janine Bohnenberg ausgeübter Beruf: Managing Director
Schwerpunkte: Finance, Human Resources, Facility Constructions, Legal Department, Internal IT, Administation

Vergütung der Geschäftsführer

Auf die Pflichtangabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchst. a) HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.372.021,70 EUR. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Jena, 10. April 2025

Christian Malik

Frank Ertel

Janine Bohnenberg

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.12.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die dotSource SE

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der dotSource SE - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dotSource SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter http:/www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Jena, 17. April 2025

UWS Jena GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pietsch, Wirtschaftsprüfer

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