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Arvato Systems Digital GmbH GmbH

Leipzig ·HRB 15784 Leipzig
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
GmbH
Address
Riebeckstraße 62
04317 Leipzig
Commercial register
HRB 15784, Leipzig
Registration date
April 16, 1999
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Purpose
Die Erbringung von Beratungs- und Serviceleistungen auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationsverarbeitung sowie der Aufbau von Zukunftstechnologien und die Entwicklung innovativer Dienstleistungen.

Financials

Revenue 2012
3,60 Mio. €
Employees 2012
180
Total assets 2012
15,24 Mio. €
Net income 2012
0 €
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Balance sheet

2012
Assets 15,24 Mio
  • Current Assets 63,6 % 9,69 Mio
  • Fixed Assets 32,9 % 5,02 Mio
  • Prepaid Expenses 3,5 % 534,3 k
Liabilities and Equity 15,24 Mio
  • Liabilities 43,0 % 6,55 Mio
  • Equity 28,8 % 4,39 Mio
  • Provisions 28,1 % 4,28 Mio
  • Accrued Expenses 0,1 % 21,6 k
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Balance sheet data available for 6 earlier fiscal years.

Profit & loss

2012
Income 11,62 Mio
  • Revenue 30,9 % 3,60 Mio
  • Other operating expenses 18,1 % 2,10 Mio
  • Personnel expenses 15,4 % 1,79 Mio
  • Material expenses 13,0 % 1,52 Mio
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 6,8 % 791,8 k
  • Other operating income 6,7 % 780,5 k
  • Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5,5 % −635,9 k
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 3,5 % 402,2 k
  • Other interest and similar income 0,1 % 8,8 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % 1,8 k
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
Expenses 635,9 k
  • aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags übernommene Verluste (Vorjahr abgeführte Gewinne) 100,0 % 635,9 k
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P&L data available for 6 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Klaus Fetzer since 2021 Managing Director
  • Olaf Steinbrink since 2021 Managing Director
  • Ralf Westhoff since 2022 Managing Director
  • Anke Schröder since 2014 Procura
  • Frank Brinkmann since 2022 Procura
  • Jörn Schipper since 2022 Procura
  • Knut Grabenkamp since 2020 Procura
  • Lars Schäfer since 2021 Procura
  • Stefan Stein since 2022 Procura
  • Timo Alexander Laue since 2025 Procura
19 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2025
  2. 01.04.
    Exit of position
    Franz-Josef Kathmann · Procura
  3. 01.04.
    Member entry
    Timo Alexander Laue · Procura
  4. 2023
  5. 19.10.
    Exit of position
    T***** H***** · Procura
  6. 08.08.
    Change of address
    Arvato Systems Digital GmbH
  7. 2022
  8. 10.05.
    Merger
    Arvato Systems Digital GmbH
  9. 10.05.
    Merger
    Arvato Systems Digital GmbH
  10. 16.02.
    Member entry
    Stefan Stein · Procura
  11. 02.02.
    Exit of position
    F****** K****** · Managing Director
76 more entries Get API key →
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Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2011 Jahresabschluss
  • 2012 Jahresabschluss
  • 2010 Jahresabschluss
  • 2009 Jahresabschluss
  • 2008 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2012

Published March 1, 2013 · Source: Bundesanzeiger

perdata
Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH

Leipzig

Jahresabschluss zum 29. Februar 2012

Lagebericht 2012

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs

Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 29. Februar 2012 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet, da die arvato systems GmbH, Gütersloh, zum 1. März 2012 sämtliche Anteile an der perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung, Leipzig, (im folgenden kurz "perdata" genannt) erworben hat.

perdata positioniert sich am Markt mit hochwertigen IT-Leistungen für Unternehmen der Versorgungswirtschaft sowie im öffentlichen Sektor. Schwerpunkte des Leistungsportfolios bilden die prozessorientierte Beratung, Implementierung und Integration von IT-Lösungen sowie der sichere und serviceorientierte Betrieb von kundeneigenen oder outgesourcten IT-Landschaften. Die Nähe zum Kunden, die unabhängige Beratung sowie die Fokussierung auf starke IT-Produkte sichern marktgerechte Lösungen, Skalierbarkeit und Investitionssicherheit für die perdata-Kunden.

Der Anteil der einzelnen Leistungsfelder am Gesamtumsatz des Unternehmens verteilt sich wie folgt:

SAP-Anwendungen 55 %
Infrastruktur (Netz-, Client- und Serverbetrieb) 24 %
Branchenspezifische Fachanwendungen 21 %

Das leistungsfähige perdata-Rechenzentrum bildet die Grundlage für die Erbringung hochwertiger Betriebsleistungen. Durch Investitionen in die Infrastruktur sowie Standardisierung von Prozessen und einheitliche IT-Ressourcen kann sehr kurzfristig auch auf anspruchsvolle Kundenwünsche reagiert werden.

Die Ausprägung als georedundantes Rechenzentrum ermöglicht durch die Datenhaltung an verschiedenen Orten beständige Sicherheit und höchste Verfügbarkeiten. Je nach Kundenbedürfnissen sind jedoch auch andere Szenarien mit individuellen Vereinbarungen zu Service-Leveln und Kosten möglich. Durch die zu Grunde liegenden Virtualisierungstechnologien kann der Kunde bei Bedarf in ein anderes Betriebsmodell wechseln. perdata ermöglicht damit ihren Kunden, die genutzte Qualität und Quantität der IT-Leistungen flexibel auf ihre aktuellen Bedürfnisse anzupassen.

Als ganzheitlicher IT-Dienstleister benötigt perdata themenbezogen verlässliche Partnerschaften. Durch bewährte Leistungs- und Technologiepartnerschaften kann perdata auch bei komplexen IT-Anforderungen sehr flexibel handeln und neben einer hohen Qualität ein sehr breites Leistungsportfolio anbieten. In das Partnernetzwerk sind namhafte Unternehmen wie SAP, Hewlett Packard, und Microsoft ebenso integriert wie mittelständische IT-Dienstleister aus der Energieversorgungsbranche. Insbesondere im SAP Projekt- und Beratungsgeschäft setzt perdata ergänzend auf die Kooperation mit verlässlichen Partnerunternehmen, um schnell und umfassend Kundenwünsche zu bedienen.

perdata verfügt über ein zertifiziertes IT-Sicherheits-Managementsystem nach ISO/IEC 27001:2005 und Qualitäts-Managementsystem nach ISO 9001:2008.

In Ergänzung zu den bereits erfolgten Zertifizierungen als "SAP Partner Hosting" und als "Customer Center of Expertise (CCoE)" setzte perdata ein Programm zur umfassenden Zertifizierung ihrer SAP-Berater durch SAP um. perdata ist zertifiziert als "Microsoft Gold Kompetenz Partner Desktop" und "Microsoft Silver Midmarket Solution Provider". Diese externen Qualitätssiegel sind Ausdruck der hervorragenden Kompetenzen und Erfahrungen von perdata und werden weiter ausgebaut.

Hauptumsatzträger im Rumpfgeschäftsjahr waren der Betrieb von Anwendungen und Infrastrukturen der Informationstechnologie sowie das Projektgeschäft. Die Umsätze im Betriebsbereich betrugen im Januar und Februar 2012 T€ 2.532, die Umsätze im Projektgeschäft lagen bei T€ 1.063.

  Rumpfgeschäftsjahr 2012
T€
Geschäftsjahr 2011
T€
Umsatz gesamt 3.595 27.475
davon verbundene Unternehmen 2.408 19.872
davon außerhalb des Konzernkreises 1.187 7.603

Im Rumpfgeschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Auftragseingänge in Höhe von € 4 Mio sowie zusätzliche Auftragseingänge aus dem europaweiten Ausschreibungsprozesses zur Veräußerung von Geschäftsanteilen der perdata in Form von Betriebsleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen der LVV-Gruppe in Höhe von € 50 Mio. Zum 29. Februar 2012 verfügte perdata über einen festen Auftragsbestand in Höhe von € 60 Mio.

Bei den Kunden der Versorgerbranche lagen die vertrieblichen Schwerpunkte im Rumpfgeschäftsjahr in der Verbreiterung der Kundenbasis vor allem im Westen und Süden Deutschlands sowie in der Intensivierung der Leistungen für Bestandskunden. perdata profitierte dabei von aktuellen Marktbedürfnissen hinsichtlich der Anforderungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) in Bezug auf die Umsetzung der Vorgaben zur Gasabrechnung (G685), zu den Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS), zu den Wechselprozessen im Messwesen (WiM) und aus der neuen EnWG-Novelle.

Zu den Kernpunkten branchenbezogener Beratungsleistungen gehörten wie bereits in den Vorjahren Projekte zur Systemoptimierung, zur Umsetzung der EnWG-Prozesse, zum Wechselprozessmanagement und zum Energiedatenmanagement. Daneben konnten verstärkt Unternehmen angesprochen werden, die aufgrund der Entwicklungen im Energiemarkt einen hohen Bedarf an qualifizierter IT-Unterstützung haben. Ein bereits Ende 2010 begonnenes Großprojekt zur Optimierung der IT-Landschaft im Zuge der Neuausrichtung des Vertriebsprozesses bei einem großen Stadtwerk wurde mit hohem Einsatz eigener Fachberater unter Einbindung weiterer spezialisierter Dienstleister vorangetrieben. Das Projekt wird im Jahr 2012 abgeschlossen und löst die bisherige IT-Landschaft produktiv ab.

Die Kundengruppe "Öffentliche Auftraggeber" konnte auf Basis des aktuellen Produktportfolios weiter ausgebaut werden. perdata steigerte das Projektvolumen vorrangig mit SAP-Lösungen, wobei die Kunden insbesondere Unterstützung in kaufmännischen Lösungen, getrieben durch gestiegene technologische und gesetzliche Anforderungen, nachfragten.

perdata beteiligte sich im Rumpfgeschäftsjahr deutschlandweit an Veranstaltungen. Mit dieser Präsenz zielte perdata darauf ab, ihr Leistungsportfolio vorzustellen, aktuelle Trends frühzeitig zu erkennen, das Know-how ihrer Berater und Entwickler beständig zu erweitern, aber auch, die eigene Expertise unter Beweis zu stellen. Der Schwerpunkt lag im Februar 2012 auf der E-world in Essen. Bei der größten Fachmesse für die deutsche Versorgungsbranche präsentierte perdata als Aussteller ihre Lösungen und Angebote.

Den Anspruch, ihren Kunden und SAP-Anwendern als Partner kompetent zur Seite zu stehen, erfüllt perdata mit verschiedenen eigenen Angeboten. Um ausgewählte Fragestellungen und aktuelle Themen rund um SAP vorzustellen und Lösungen aufzuzeigen, wurde beispielsweise eine Webcast-Reihe ins Leben gerufen. Über diesen neuen Kommunikationskanal stellen die Berater von perdata ihr Fachwissen via Online-Meeting zur Verfügung und gehen im Anschluss an jede Live-Präsentation zudem auf Fragen der Teilnehmer ein.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der perdata betrug zum Bilanzstichtag T€ 15.243. Der Bestand an immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen stieg auf Grund verstärkter Investitionen an. Der Bestand an unfertigen Leistungen enthält angearbeitete Projekte, insbesondere ein Großprojekt, das voraussichtlich im Jahr 2012 abgeschlossen wird. Im Forderungsbestand zum Bilanzstichtag sind auftragsbezogene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie das Cash Pool-Guthaben gegenüber dem Gesellschafter enthalten. Der Rückgang resultiert aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2011 an den Gesellschafter. Die Gesellschaft verfügt über eine solide Finanzbasis und sehr gute Voraussetzungen zur Umsetzung der auf Wachstum ausgerichteten Unternehmensstrategie.

Das Investitionsvolumen der perdata im Rumpfgeschäftsjahr betrug T€ 920. Auf Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände entfielen T€ 722, das sind 78 % der gesamten Investitionen. Hierbei stand der Erwerb von Anwendungssoftware im Mittelpunkt. Die Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T€ 198 (22 %) beinhalten Server und Arbeitsplatztechnik für Kundenverträge, den weiteren Ausbau des perdata-Rechenzentrums sowie in die Ausstattung von Geschäftsräumen und Arbeitsplätzen der Mitarbeiter.

Die Gesellschaft tätigt zum Ausbau und zur Fortentwicklung ihrer Produkte einen branchenüblichen Aufwand für Forschung und Entwicklung.

Das Eigenkapital der perdata erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf T€ 4.387. Im Rahmen des Gesellschafterwechsels wurden die Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 1.875 in Kapitalrücklagen umgewandelt. Die Eigenkapitalquote stieg dadurch zum 29. Februar 2012 auf 29 % an.

Unter den personalbezogenen Rückstellungen werden Urlaubs- und Zeitguthaben sowie variable Gehaltsbestandteile der Mitarbeiter ausgewiesen. Weitere Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen, auftragsbezogene Vorsorgemaßnahmen für risikobehaftete Einzelprojekte und ungewisse Verpflichtungen.

Aus der Bilanz ergibt sich nach Zusammenfassung einzelner Posten folgende Übersicht. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind als langfristig behandelt.

  Rumpfgeschäftsjahr 2012
T€
Geschäftsjahr 2011
T€
Aktiva    
Anlagevermögen 5.018 4.480
Umlaufvermögen 9.691 8.620
Rechnungsabgrenzungsposten 534 336
  15.243 13.436
  Rumpfgeschäftsjahr 2012
T€
Geschäftsjahr 2011
T€
Passiva    
Eigenkapital 4.387 2.512
Langfristiges Fremdkapital 150 2.039
Kurzfristiges Fremdkapital 10.706 8.885
  15.243 13.436

Finanzlage

Im Zuge der Integration der Finanzbeziehungen im ehemaligen Konzernverbund wurde perdata im Geschäftsjahr 2007 in die Konzernfinanzierungsregelung des ehemaligen Gesellschafters aufgenommen. Bereits seit 1999 besteht zwischen perdata und dem Gesellschafter ein Cash-Pooling-Vertrag zum Zweck der Finanzoptimierung im kurzfristigen Bereich. Auf Grund des Gesellschafterwechsels zum 1. März 2012 wurden die Ergebnisabführungs- und Cash Pool-Vereinbarungen mit den Stadtwerken Leipzig aufgehoben und mit dem Neugesellschafter fortgeführt.

Die Finanzierung der Investitionen im Januar und Februar 2012 erfolgte durch eigene Mittel der perdata.

Der operative Cash Flow (indirekte Ermittlung) betrug im Rumpfgeschäftsjahr T€ 211.

Ertragslage

Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 29. Februar 2012 erzielte das Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von € 3,6 Mio. Der Auftragsbestand des Unternehmens umfasst Projektaufträge sowie mehrjährige Leistungsverträge und bildet ein solides Fundament für die Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren. Im Rahmen des europaweiten Ausschreibungsprozesses zur Veräußerung von Geschäftsanteilen der perdata wurden 20 Betriebsleistungsverträge mit einem Auftragswert von € 50 Mio mit verbundenen Unternehmen der LVV-Gruppe verhandelt. Diese wurden nach Abschluss des Ausschreibungsprozesses, rückwirkend zum 1. Januar 2012 wirksam. Die Leistungserbringung und somit die Umsatzwirksamkeit dieser Verträge reicht bis 2015, teilweise bis zum Jahre 2019.

Der hohe Projektanteil führte im Rumpfgeschäftsjahr im Verhältnis zur erbrachten Unternehmensleistung zu einem leichten Anstieg des Material- und Personalaufwandes. Im Materialaufwand wurden Kosten für Fremdleistungen abgebildet, die sowohl aus dem Fachkräftemangel als auch dem Zukauf von Leistungsbestandteilen im Zuge der Generalunternehmerschaft der perdata für Kundenaufträge resultieren. Der Anteil der Abschreibungen blieb nahezu konstant. Der erhöhte sonstige betriebliche Aufwand ist auf Vorsorgemaßnahmen für mögliche Risiken aus Lizenzverträgen zurückzuführen. Aus der operativen Geschäftstätigkeit erzielte die perdata im Rumpfgeschäftsjahr wieder einen stabilen Gewinn und eine operative Umsatzrendite von 9,5 %. Auf Grund einmaliger Vorsorgemaßnahmen wird jedoch ein negatives Ergebnis von T€ -636 ausgewiesen.

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich nach Zusammenfassung einzelner Posten folgende Ertragsübersicht:

  Rumpfgeschäftsjahr 2012
T€
Geschäftsjahr 2011
T€
Umsatz 3.595 27.475
Bestandsänderung, sonstige Erträge 1.572 675
Aufwendungen 5.810 25.439
Ergebnis vor Zinsen und Steuern -643 2.711
Finanzergebnis 7 -1
Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme/ Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung -636 2.710

Organisation und Personalentwicklung

Der Hauptsitz des Unternehmens in Leipzig bildet den Mittelpunkt bei der Leistungserbringung und der optimalen Nutzung von Skaleneffekten. Zur Sicherstellung zeitlich begrenzter Vor-Ort-Präsenz, zum Beispiel im Rahmen von Kundenprojekten, richtet perdata bei Bedarf Projektbüros in direkter Kundennähe ein.

Hohe Qualitätsstandards und breite fachliche Kompetenzen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wesentliche Erfolgsfaktoren für perdata. Daher ist es eines der wichtigsten Ziele des Personalmanagements die Fähigkeiten der Mitarbeiter konsequent weiterzuentwickeln. Dazu gehören gezielte individuelle Weiterbildungen, ein Mentorenprogramm, die optimale Potenzialerkennung und -förderung wie auch teambildende Aktivitäten zur Stärkung der Zusammenarbeit.

Um den Bedarf an Fach- und Führungskräften im Kontext des demografischen Wandels auch zukünftig decken zu können, bietet perdata differenzierte Beschäftigungs- und Vergütungsmodelle an, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewerber berücksichtigen. Gleichzeitig wird der Mitarbeiterbindung eine hohe Bedeutung beigemessen, die zum Beispiel durch individualisierte Personalmaßnahmen, eine langfristige Laufbahnplanung und ein attraktives Arbeitsumfeld gestärkt wird. Darüber hinaus fördert perdata durch flexible Arbeitszeitmodelle und attraktive Sozialleistungen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und unterstützt das soziale und sportliche Engagement der Mitarbeiter. Die steigende Nachfrage nach IT-Fachspezialisten deckt das Unternehmen unter anderem durch verstärkte Hochschulaktivitäten und -kooperationen, durch erweiterte eigene Ausbildungskonzepte sowie durch die bewusste Positionierung von perdata als attraktiven IT-Arbeitgeber in der Region Mitteldeutschland.

Die Mitarbeiterzahl stieg vor dem Hintergrund des stetigen Geschäftswachstums abermals an, wobei hauptsächlich SAP-Berater neu eingestellt wurden. Zum Stichtag waren 175 Mitarbeiter (Vorjahr 172) bei perdata beschäftigt.

Risikomanagement

Auf der Basis des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) betreibt die Gesellschaft seit mehreren Jahren ein systematisches Risikomanagement. Mit dem Risikomanagementsystem verbindet perdata folgende Ziele und Aufgaben:

Identifikation wesentlicher Risiken

Beobachtung, Bewertung und Dokumentation der Risiken

Informations- und Warnsystem zur Entscheidungsunterstützung

Einleitung zielgerichteter Steuerungsmaßnahmen

Unterstützung des Risikobewusstseins bei den Mitarbeitern

Das Risikomanagementsystem stellt ein wichtiges Steuerungsinstrument im Unternehmen dar und ist mit dem Risikomanagementsystem des Gesellschafters vernetzt.

Im perdata-Risikohandbuch sind die Ziele und Prozesse des Risikomanagements sowie das aktuelle Risikoportfolio im Unternehmen dokumentiert. Gleichzeitig werden Vollständigkeit, Aktualität und Wirtschaftlichkeit als grundlegende Prämissen des Risikomanagementsystems im Risikohandbuch festgeschrieben.

Im Rumpfgeschäftsjahr waren keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Nachtragsbericht

Auf Grund des zum 1. März 2012 vollzogenen Gesellschafterwechsels wurden nach dem Bilanzstichtag ein Ergebnisabführungsvertrag und eine Cash Pooling-Vereinbarung mit dem neuen Gesellschafter abgeschlossen. Zudem wird für den Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Dezember 2012 ein weiteres Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Weitere Ereignisse nach dem Stichtag des Rumpfgeschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Ausblick sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Bei den Zielkunden in der Versorgungswirtschaft und im öffentlichen Bereich legt perdata einen Schwerpunkt auf das Betriebs- und Betreuungsgeschäft und wird die Marktposition und das Auftragsvolumen schrittweise weiter ausbauen.

Die dynamischen Anforderungen des Marktes und die Vorgaben der Bundesnetzagentur an die Versorgungsunternehmen bieten weiterhin gute Chancen für die Platzierung der auf effizienten IT-Betrieb fokussierten Kernleistungen des Unternehmens bei den Kunden. Aufbauend auf den im Jahr 2011 entwickelten und im Markt eingeführten Produktlinien ASPertise und yourCLOUD wird eine Verbreiterung der Kundenbasis in den Zielmärkten erfolgen. Dabei stehen Unternehmen aus dem Netzbereich, dem Energievertrieb sowie im Shared Service-Umfeld im Mittelpunkt. perdata verfügt mit ASPertise.SALES und ASPertise.NET über passgenaue Lösungen für die aktuellen Marktanforderungen der Versorgerbranche. Insbesondere die Kombination einer effizienten Unterstützung der energiewirtschaftlichen Prozesse mit hoch verfügbarer IT-Infrastruktur gilt als Erfolgsfaktor für die weitere Entwicklung. Innerhalb des LVV-Konzerns unterstützt perdata aktiv bei der Gestaltung leistungsfähiger und kostengünstiger IT-Lösungen. Einen Schwerpunkt der Projektarbeit in 2012 bildet der erfolgreiche Abschluss des mehrjährigen Projektes zur Optimierung der komplexen IT-Landschaft. Hohe Aufmerksamkeit liegt zusätzlich auf der Erzielung von Synergieeffekten mit der LVV. In Kooperation mit der LAS GmbH, Leipzig, ist beabsichtigt, die ASPertise-Lösung von perdata, ergänzt um Dienstleistungen für Energieversorger, zu vermarkten. Ein Risiko für den Ausbau des ASP-Geschäftes besteht darin, dass dieser Vermarktungsweg mit der LAS GmbH noch nicht langfristig vertraglich gesichert ist.

Weitere Chancen ergeben sich aus der Integration von perdata in die arvato-Gruppe im Zuge des Gesellschafterwechsels. Dies betrifft die Ergänzung des Dienstleistungs- und Kundenportfolios sowie die Ausweitung der regionalen Fokussierung auf Österreich und die Schweiz. Die im Rahmen des Ausschreibungsprozesses zur Veräußerung von Geschäftsanteilen der perdata erteilten langfristigen Betriebsverträge mit Unternehmen der LVV-Gruppe bilden ein wirtschaftlich solides Fundament für den weiteren Ausbau der IT-Betriebsleistungen.

Auch für den Bereich der öffentlichen Unternehmen steht mit der Lösung ASPertise.CORE eine effiziente Lösung für die kaufmännischen Prozesse zur Verfügung. Auf der Grundlage der umfassenden perdata-Kompetenzen im SAP-Betrieb werden sowohl die SAP-Beratung und Einführung von SAP-Lösungen im kaufmännischen und logistischen Umfeld als auch der weitere Ausbau der Kundenbasis für SAP-Betriebsleistungen vorangetrieben.

Das Wettbewerbsumfeld der perdata besteht aus überregionalen IT-Konzernen, konzerngebundenen IT-Dienstleistern sowie aus spezialisierten IT-Beratungs- und Systemhäusern. Es wird keine wesentliche Veränderung der Wettbewerbssituation erwartet.

Mit hochmotivierten Mitarbeitern und durch die Nutzung modernster Technologien wird das perdata-Rechenzentrum auch zukünftig einen hohen Standardisierungsgrad und die erforderliche Flexibilität gewährleisten. Dabei können Kunden im Server-, Netz- und Storageumfeld zwischen verschiedenen Anforderungs- und Leistungsklassen wechseln und auf geänderte Bedürfnisse sehr kurzfristig reagieren. Die Nutzung von "shared"- oder "private"-Ressourcen eröffnet den Kunden weitere Alternativen zur Beeinflussung ihrer Betriebskosten.

Im Beratungsgeschäft gelten fundierte Kenntnisse versorgerspezifischer Geschäftsprozesse, herstellerübergreifende Produktkompetenzen und die Erfahrungen aus zahlreichen realisierten Kundenprojekten als wesentliche Erfolgsfaktoren. Angesichts großer Projektaufträge im Jahr 2012 besteht ein Risiko bei der Sicherstellung einer ausreichenden Ressourcenverfügbarkeit für das Beratungsgeschäft. Das Unternehmen wird eigene Beratungskapazitäten in den Kernkompetenzen nachhaltig erweitern und die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnerunternehmen verstärken. In Ergänzung des Projektgeschäftes werden auch die Beratung und Betreuung im Rahmen des Applikationsmanagements weiter entwickelt und ausgebaut.

perdata engagiert sich seit Jahren für die Ausbildung künftiger Fachkräfte sowohl im eigenen Haus als auch bei den Bildungsträgern der Region. Daher wird das Unternehmen auch künftig

in verschiedenen Ausbildungsrichtungen berufliche Perspektiven für Jugendliche schaffen. Um

diesen Einsatz in den kommenden Jahren noch weiter zu intensivieren, verstärkt perdata die Kooperationen mit verschiedenen sächsischen Hochschulen. Daneben werden wie bisher gemeinnützige Vereine sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen vor allem in Form von Hardware-Patenschaften sowie durch den persönlichen Einsatz der perdata-Mitarbeiter unterstützt.

Für die Jahre 2012 und 2013 erwartet perdata leicht steigende Umsatzerlöse und eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung mit guter Ertragslage. Das Unternehmen strebt in den nächsten Jahren auf wirtschaftlich solider Grundlage ein kontinuierliches Geschäftswachstum bei marktorientierter Rentabilität und einer auskömmlichen Ergebnissituation an.

 

Leipzig, den 28. September 2012

Dr. Percy Dahm, Geschäftsführer

Matthias Moeller, Geschäftsführer, Vorsitzender

Thomas Nautsch, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  29.02.2012
31.12.2011
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 1.875.972,78 1.264.949,00
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.141.700,00 3.215.074,00
  5.017.672,78 4.480.023,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
unfertige Leistungen 4.905.444,56 720.306,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 763.850,33 870.058,58
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.993.966,13 6.963.953,73
(davon gegen Gesellschafter € 3.338.478,73; Vorjahr € 5.865.777,00)    
3. sonstige Vermögensgegenstände 24.532,82 62.704,25
  4.782.349,28 7.896.716,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.852,77 2.516,98
  9.690.646,61 8.619.540,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 534.297,45 336.253,24
  15.242.616,84 13.435.816,30

Passiva

   
  29.02.2012
31.12.2011
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.877.173,41 2.173,39
III. Gewinnvortrag 9.529,71 9.529,71
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
  4.386.703,12 2.511.703,10
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.243,00 6.159,00
2. sonstige Rückstellungen 4.278.517,25 4.614.744,20
  4.284.760,25 4.620.903,20
C. Verbindlichkeiten    
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.732.909,92 30.874,75
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.301.505,61 948.337,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111.235,65 4.799.537,50
(davon gegenüber Gesellschaftern € 52.395,71; Vorjahr € 4.593.198,41)    
4. sonstige Verbindlichkeiten 403.878,91 511.732,38
(davon aus Steuern € 0,00; Vorjahr € 109.328,12)    
  6.549.530,09 6.290.481,99
D. Rechnungsabgrenzungsposten 21.623,38 12.728,01
  15.242.616,84 13.435.816,30

Gewinn- und Verlustrechnung

  01.01.-29.02.2012
01.01.-31.12.2011
1. Umsatzerlöse 3.595.131,67 27.474.700,69
2. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 791.804,22 -289.207,05
3. sonstige betriebliche Erträge 780.488,09 963.953,25
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 98.379,24 366.484,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.416.641,20 8.760.609,25
  1.515.020,44 9.127.093,67
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.499.901,26 8.256.148,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 289.559,42 1.514.755,67
(davon für Altersversorgung € 15.543,80; Vorjahr € 74.920,40)    
  1.789.460,68 9.770.904,14
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 402.185,18 2.365.647,41
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.103.567,64 4.174.805,16
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.752,88 48.160,20
(davon aus verbundenen Unternehmen € 8.332,88; Vorjahr € 44.414,24)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.824,29 49.005,53
(davon an verbundene Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 41.940,33)    
(davon aus Aufzinsung langfristiger Rückstellungen € 1.159,92; Vorjahr € 2.145,20)    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -635.881,37 2.710.151,18
11. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags übernommene Verluste (Vorjahr abgeführte Gewinne) 635.881,37 -2.710.151,18
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH, Leipzig, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 29. Februar 2012 ist gemäß § 12 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrags nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Aufgrund der Bildung eines Rumpfgeschäftsjahres vom 1. Januar bis 29. Februar 2012 gilt für alle Erläuterungen zu Veränderungen einzelner Posten aus Bilanz und GuV eine eingeschränkte Vergleichbarkeit zum Vorjahr, da als Referenzzeitraum das gesamte Geschäftsjahr 2011 zugrunde liegt.

Ab dem Geschäftsjahr 2002 gilt der Ergebnisabführungsvertrag mit der Stadtwerke Leipzig GmbH (SW Leipzig) vom 15. November 2002.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Das Gliederungsschema für die Bilanz gemäß § 266 HGB wurde um folgende Position erweitert:

Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen werden in einem gesonderten Posten unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Alle Beträge sind in T€ (TEURO) angegeben. Aufgrund des Einsatzes elektronischer Rechenhilfen können sich bei den Angaben in T€ leichte Rundungsdifferenzen ergeben.

Die dem Abschluss des Rumpfgeschäftsjahres zum Stichtag 29. Februar 2012 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr wie folgt geändert:

Drohverlustrückstellungen wurden bisher auf Grundlage der bisher aktivierten Kosten zuzüglich der erwarteten Kosten gebildet. Übersteigt diese Summe den erwarteten Umsatz erfolgt eine Abwertung der aktivierten Kosten. Ist keine weitere Abwertung der aktivierten Kosten möglich, so wird eine Drohverlustrückstellung gebildet. Maßgebend für die Bildung der Drohverlustrückstellungen sind die Herstellkosten.

Die Rückstellung für fehlende Kosten wurde bei abgeschlossen Projekten hinsichtlich fehlender Eingangsrechnungen und fehlender Manntage gebildet. Teilfakturierte Projekte wurden auf Grundlage der Differenz aus Umsatz und Selbstkosten abgebildet. Diese Betrachtung der Rückstellung für teilfakturierte Projekte wird nicht mehr durchgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und unter Berücksichtigung steuerrechtlich zulässiger Höchstsätze.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 410,00 werden in das Anlagevermögen übernommen und im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich um unfertige Leistungen in Form noch nicht fertig gestellter Software. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet (strenges Niederstwertprinzip). Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt entsprechend der bereits angefallenen Aufwendungen (Material- und Fertigungskosten einschließlich anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Erkennbaren insolvenz- oder bonitätsbedingten Risiken wird durch Einzel- bzw. pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Vorauszahlungen für künftige Zeiträume sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Passiva

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Anwendung des pauschalen von der Deutschen Bundesbank gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Bundesbank (RückAbzinsV) ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatzes des letzten sieben Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (5,13 %), passiviert worden.

Den Berechnungen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde. Bei den Pensionsrückstellungen wurde entsprechend den der Rückstellung zugrundeliegenden Regelungen des Tarifvertrages kein Gehalts- bzw. Rententrend berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurden entsprechend den der Rückstellung zugrunde liegenden vertraglichen Verpflichtungen keine Kostensteigerung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 02/2012 entsprechend der Restlaufzeit 4,19 %.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen erfolgt eine Saldierung der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält überwiegend vereinnahmte Vorauszahlungen für künftige Zeiträume.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

    davon mit einer Restlaufzeit
  Gesamtbetrag 29.02.2012
T€
bis zu einem Jahr
T€
von über einem Jahr
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 764 764 0
(Vorjahr) (870) (870) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.994 3.994 0
(Vorjahr) (6.964) (6.964) (0)
(davon Forderungen gegen Gesellschafter) 3.338 3.338 0
(Vorjahr) (5.866) (5.866) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 25 25 0
(Vorjahr) (63) (40) (23)
  4.783 5.172 0
(Vorjahr) (7.897) (7.874) (23)

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus dem Cash-Pooling (T€ 1.394; Vorjahr T€ 4.494), aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.066, Vorjahr T€ 1.194), aus Ergebnisabführung entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 636; Vorjahr T€ 0) sowie aus Steuern (T€ 242; Vorjahr T€ 178).

Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Eigenkapital

Kapitalrücklage

Im Rahmen des Gesellschafterwechsels wurden Darlehensforderungen der Stadtwerke Leipzig GmbH, Leipzig, in Höhe von T€ 1.875 gegenüber der perdata erlassen und in die Kapitalrücklage eingestellt.

Rückstellungen

  29.02.2012
T€
31.12.2011
T€
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6 6
sonstige Rückstellungen 4.279 4.615
  4.285 4.621

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 2.186; Vorjahr T€ 1.870), für ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 466; Vorjahr T€ 744), für Lizenzprüfungen (T€ 978; Vorjahr T€ 0), für übrige Rückstellungen (T€ 218; Vorjahr T€ 270), drohende Verluste und fehlende Kosten (T€ 178; Vorjahr T€ 1.533), für mietvertragliche Verpflichtungen (T€ 144, Vorjahr T€ 140), für Schadenersatz und Rechtsstreitigkeiten (T€ 58; Vorjahr T€ 58) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (T€ 51; Vorjahr T€ 48).

Verbindlichkeiten

    davon mit einer Restlaufzeit
  Gesamtbetrag 29.02.2012
T€
bis zu einem Jahr
T€
von einem bis zu fünf Jahren
T€
von über fünf Jahren
T€
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.733 4.733 0 0
(Vorjahr) (31) (31) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.302 1.302 0 0
(Vorjahr) (948) (948) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111 111 0 0
(Vorjahr) (4.800) (1) (3.757) (1) (1.042) (1) 0
(davon gegenüber Gesellschafter) 52 52 0 0
(Vorjahr) (4.593) (1) (3.551) (1) (1.042) (1) 0
4. sonstige Verbindlichkeiten 404 404 0 0
(Vorjahr) (512) (512) (0) (0)
  6.550 6.550 0 0
(Vorjahr) (6.290) (5.248) (1.042) (0)

1) In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarlehen (T€ 1.875) enthalten, von denen T€ 833 entsprechend den Darlehensverträgen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 1.042 eine Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren aufweisen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. Februar 2012 hat die Gesellschafterin eine andere Zuzahlung in die Kapitalrücklage mit Wirkung zum 29. Februar 2012 beschlossen, die durch Verrechnung mit den Gesellschafterdarlehen erbracht werden wird.

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter SW Leipzig GmbH, Leipzig, sind Verbindlichkeiten für ein Darlehen (T€ 0; Vorjahr T€ 1.875), die Ergebnisabführung entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 0; Vorjahr T€ 2.710) sowie Lieferungen und Leistungen (T€ 52; Vorjahr T€ 8) erfasst.

Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 59; Vorjahr T€ 206).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für alle nachfolgenden Erläuterungen zu Veränderungen einzelner Posten der Gewinn- und Verlustrechnung gilt, dass die Vergleichbarkeit der Beträge nur eingeschränkt möglich ist, da dem Rumpfgeschäftsjahr (1. Januar bis 29. Februar 2012) als Referenzzeitraum das gesamte Geschäftsjahr 2011 zugrunde liegt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in vollem Umfang in Deutschland erzielt.

Die Umsätze gliedern sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen:

  RGJ 2012
T€
31.12.2011
T€
SAP 1.958 17.859
Infrastruktur 879 5.220
Branchenlösungen 758 4.396
  3.595 27.475

Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 677; Vorjahr T€ 842), Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 1; Vorjahr T€ 28) und sonstige Erträge (T€ 1; Vorjahr T€ 5).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten im Vorjahr einen Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 0; Vorjahr T€ 19).

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Rumpfgeschäftsjahr 2012:

Angestellte 172
  (Vorjahr 164)
Auszubildende 8
  (Vorjahr 7)

Haftungsverhältnisse

Aus Bürgschaften bestehen Verpflichtungen von T€ 201 (Vorjahr T€ 218). Davon entfallen T€ 0 (Vorjahr T€ 0) auf verbundene Unternehmen. Die T€ 201 teilen sich auf eine Bürgschaft zur Sicherung von Langzeitkonten (T€ 150), eine Gewährleistungsbürgschaft (T€ 33) und eine Vertragserfüllungsbürgschaft (T€ 18) auf.

Aufgrund langjähriger Erfahrungswerte aus begebenen Garantien, eingegangenen Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen sowie aus gesetzlichen Nachhaftungen sind diese Verpflichtungen nicht zu passivieren, da nach dem Gesamtbild der Verhältnisse nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus laufenden Verträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 3.539 (Vorjahr T€ 3.677), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.349 (Vorjahr T€ 2.429). Der Anteil kurzfristiger Verpflichtungen beträgt T€ 1.061 (Vorjahr T€ 1.056). Das Bestellobligo beträgt T€ 7.549 (Vorjahr T€ 3.126), davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 517 (Vorjahr T€ 200).

Mit einem verbundenen Unternehmen sind Leasingverträge abgeschlossen, die von ihrem wirtschaftlichen Inhalt her als Operating-Lease-Verträge zu qualifizieren sind, sodass der Leasinggegenstand dem Leasinggeber zuzurechnen ist. Diese betreffen den Fuhrpark der perdata mit Leasing von Kraftfahrzeugen. Die Leasingzahlungen aus Operating- Lease- Verträgen betrugen im Geschäftsjahr 2012 T€ 27. Die Operating-Lease-Verträge für Kraftfahrzeuge haben Laufzeiten zwischen 3 und 4,5 Jahren. Die Verträge enden in der Regel automatisch nach Ablauf der Vertragslaufzeit. Zum Teil bestehen Mietverlängerungsoptionen für diese Kraftfahrzeuge. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus diesen Verträgen bis zum Laufzeitende belaufen sich auf insgesamt T€ 328.

Konzernbeziehungen

Die perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH, Leipzig, ist zum Bilanzstichtag des Rumpfgeschäftsjahres ein verbundenes Unternehmen der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Leipzig, und wird in den Konzernabschluss einbezogen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Stadtwerke Leipzig GmbH, Leipzig, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und wird von diesem veröffentlicht. Die LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 13860 geführt.

Infolge des Gesellschafterwechsels zum 1. März 2012 und der Tatsache, dass weder die Stadtwerke Leipzig GmbH, noch die LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH zum 29. Februar 2012 einen Konzernabschluss aufstellen, wird die Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Bertelsmann AG, Gütersloh, einbezogen. Die Bertelsmann AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Bertelsmann AG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und wird von diesem veröffentlicht. Die Bertelsmann AG wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter HRB 3100 geführt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Rumpfgeschäftsjahr 2012 teilt sich wie folgt auf:

  29.02.2012
T€
Abschlussprüfungsleistungen 20
Andere Bestätigungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 0
Sonstige Leistungen 0
  20

Von den T€ 20 entfallen T€ 3 auf die Prüfung des Vorjahresabschlusses.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Rumpfgeschäftsjahr 2012 an:

Dr. rer. nat. Dipl. Physiker Percy Dahm (technischer Geschäftsführer)
Die ausgeübte hauptberufliche Tätigkeit besteht in der Geschäftsführung der perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH.

Dipl. Volkswirt Thomas Nautsch (kaufmännischer Geschäftsführer)
Die ausgeübte hauptberufliche Tätigkeit besteht in der Geschäftsführung der perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH.

Zum 1. März 2012 wurde Herr Matthias Moeller als weiterer Geschäftsführer (Vorsitzender) bestellt.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Leipzig, den 28. September 2012

Dr. Percy Dahm, Geschäftsführer

Matthias Moeller, Geschäftsführer, Vorsitzender

Thomas Nautsch, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  01.01.2012
Zugänge
Abgänge
29.02.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 10.091.972,38 722.270,81 0,00 10.814.243,19
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.943.078,48 197.546,71 0,00 11.140.625,19
  21.035.050,86 919.817,52 0,00 21.954.868,38
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2012
Zugänge
Abgänge
29.02.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 8.827.023,38 111.247,03 0,00 8.938.270,41
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.728.004,48 290.938,15 20.017,44 7.998.925,19
  16.555.027,86 402.185,18 20.017,44 16.937.195,60
  Buchwerte
  29.02.2012
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 1.875.972,78 1.264.949,00
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.141.700,00 3.215.074,00
  5.017.672,78 4.480.023,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH, Leipzig, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 29. Februar 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 15. Oktober 2012

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Gregor Solfrian, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ulf Kellerhoff, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2012 festgestellt.

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  • Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
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  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
  • News Recent mentions of the company from external news sources.
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