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LRQA Deutschland GmbH GmbH

Leverkusen ·HRB 34587 Köln
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
GmbH
Address
Ludwig-Erhard-Platz 1
51379 Leverkusen
Commercial register
HRB 34587, Köln
Registration date
February 22, 1993
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Purpose
die Durchführung von technischen Dienstleistungen und Industrieberatungen, insbesondere Qualitäts-, Sicherheits- und Umwelt- Managementzertifizierungen und Erstellung von Umweltgutachten sowie EU- Konformitätsbewertungen und - zertifizierungen, Baumuster und Produktprüfungen, Qualitäts- und Quantitätskontrollen, Fertigungsüberwachungen und In-Service- Inspektionen sowie aller vergleichbaren Arbeiten;

Financials

Revenue 2022
18,36 Mio. €
Employees 2022
95
Total assets 2022
22,09 Mio. €
Net income 2022
558.684 €
15 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2022
Assets 22,09 Mio
  • Current Assets 73,0 % 16,12 Mio
  • Fixed Assets 18,7 % 4,12 Mio
  • Deferred Tax Assets 8,1 % 1,80 Mio
  • Prepaid Expenses 0,2 % 51,6 k
Liabilities and Equity 22,09 Mio
  • Provisions 68,8 % 15,21 Mio
  • Liabilities 23,3 % 5,14 Mio
  • Equity 6,1 % 1,34 Mio
  • Accrued Expenses 1,8 % 399,2 k
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Balance sheet data available for 15 earlier fiscal years.

Profit & loss

2022
Income 40,22 Mio
  • Revenue 45,7 % 18,36 Mio
  • Personnel expenses 23,6 % −9,47 Mio
  • Material expenses 13,6 % −5,48 Mio
  • Other operating expenses 6,8 % −2,75 Mio
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 2,4 % 970,0 k
  • Interest and similar expenses 2,2 % −900,9 k
  • Result after taxes 1,4 % 558,7 k
  • Annual net profit/loss 1,4 % 558,7 k
  • Other operating income 1,2 % 479,1 k
  • Depreciation 1,0 % −395,3 k
  • Income and profit taxes 0,7 % −268,4 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 19,6 k
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P&L data available for 7 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Andreas Dr.-Ing. Bracke since 2026 Managing Director
  • Emre Büyükkalfa since 2025 Managing Director
  • Peter Fontijn since 2025 Managing Director
  • Heino Axnick since 2020 Procura
21 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

  • LRQA Limited GBR Companies House von England und Wales unter Nr. 01879370 100.0 % 52k €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.

History

  1. 2026
  2. 20.05.
    Change of address
    LRQA Deutschland GmbH
  3. 26.02.
    Member entry
    Andreas Dr.-Ing. Bracke · Managing Director
  4. 26.02.
    Exit of position
    Mathias Vincent Matschke · Managing Director
  5. 2025
  6. 20.10.
    Member entry
    Emre Büyükkalfa · Managing Director
  7. 20.10.
    Exit of position
    Fotios Kampouris · Managing Director
  8. 20.10.
    Member entry
    Peter Fontijn · Managing Director
  9. 15.05.
    Change of address
    LRQA Deutschland GmbH
  10. 2024
  11. 27.09.
    Change of branch data
    LRQA Deutschland GmbH
80 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
  • 2018 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2021

Published March 13, 2023 · Source: Bundesanzeiger

LRQA Deutschland GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Konzernstruktur

LRQA Deutschland GmbH (vormals: Lloyd's Register Deutschland GmbH) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der LRQA Limited (vormals: Lloyd's Register Quality Assurance Ltd.), Birmingham/Großbritannien. Oberstes Mutterunternehmen ist die LRQA Group Limited, Birmingham, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird.

2. Geschäftsmodell des Unternehmens

LRQA Deutschland GmbH (LRQA) ist im Zertifizierungs-, Prüf- und Trainingsgeschäft für Managementsysteme im engeren Sinne (mehrheitlich ISO-basiert) als auch im weiteren Sinne (selbstentwickelt oder angepasst durch Kundenunternehmen) tätig.

LRQA führt aufgrund von entsprechenden Akkreditierungen auch Inspektionen/Zertifizierungen bei Herstellern und Betreibern von Druckgeräten sowie von Kennzeichnungskonzepten für Offshore-Bauwerke in der deutschen AWZ durch.

Wir stellen (soweit anwendbar) akkreditierte Zertifikate aus, die dem Kunden

a)

zur Vorlage bei deren Kunden dienen (Zwang durch Lieferantenvertrag)

b)

zum externen wie auch internen Marketing bestimmter Leistungsfähigkeiten des Kunden dienen und

c)

in speziellen Fällen zur Erlangung von Steuervorteilen durch Vorlage bei den entsprechenden Behörden dienen (hier meist: ISO 50001).

Unsere Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen und haben die verschiedensten Größenordnungen - vom Kleinunternehmer bis hin zum globalen Industrieunternehmen. Unsere Branchenschwerpunkte liegen im Anlagen- und Maschinenbau, Automobil, Stahlherstellung/-verarbeitung und Lebensmittel. Akkreditierungen bestehen unter anderem bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) sowie über die Muttergesellschaft bei weiteren nationalen Akkreditierungsstellen.

3. Steuerungssystem (Leistungsindikatoren)

Die Lloyd's Register Group - und somit auch die LRQA - erfasst und analysiert die Umsatz- und Ergebnisentwicklung u. a. nach Geschäftsbereichen und Regionen bzw. Ländern. Hierbei basieren die finanziellen Leistungsindikatoren auf den betrieblichen Ergebnissen der einzelnen Tochtergesellschaften, Betriebsstätten und sonstigen organisatorischen Einheiten. Die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten angepassten finanziellen Steuerungsgrößen umfassen neben anderen die Gesamtleistung, Jahresergebnis und Umsatzwachstum. Als nicht-finanzielle Steuerungsgröße wird das Verhältnis operativer Mitarbeiter zu nicht-operativen Mitarbeitern herangezogen, das im Jahr 2020/21 2,35 betrug (2019/20: 2,30). In 2021/22 war das Verhältnis stabil, für das Jahr 2022/23 erwarten wir einen leichten Anstieg auf 2,40, weil wir weiterhin die Prozesse vereinfachen werden und weniger nicht-operative Mitarbeiter beschäftigen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr 2020 um 2,9 Prozent, trotz der Corona-Krise und des damit einhergehenden Shutdowns der Wirtschaft (Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2020 | Statista).

Die Corona-Krise hat den Zertifizierungsbedarf nicht negativ beeinflusst. Wir waren in der glücklichen Lage, aufgrund von IT-Investitionen in den Vorjahren viele Audits re- mote durchführen zu können, insbesondere im Bereich Business Assurance.

Ferner trugen große Projekte, getrieben aus der Energiewende, zum Wachstum des Bereiches Inspection Services im sogenannten "2nd Party"-Bereich der LRQA, und somit zur stabilen geschäftlichen Lage bei.

Als Anbieter von Leistungen als notifizierte Stelle nach Druckgeräterichtlinie und zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) gemäß Betriebssicherheitsverordnung erweitern wir unseren Marktanteil kontinuierlich. Auch hier erfahren wir einen auf Preisbasis geführten Wettbewerb und positionieren uns daher breiter, um ganzheitliche Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen erbringen zu können.

2. Geschäftsverlauf

Getrieben durch die allgemeinen Unsicherheiten und Einschränkungen durch Covid 19, schauen wir auf ein nicht einfaches Geschäftsjahr zurück, die prognostizierte Erhöhung der Umsatzerlöse konnte mit 12,7 Mio. EUR (Vorjahr 12,0 Mio. EUR) jedoch erreicht werden. Im Bereich Business Assurance wurden im Jahr 2019/20 viele Audits in das Jahr 2020/21 verschoben. Dieser "Bugwelleneffekt" wurde teilweise durch nicht stattfindende Präsenzschulungen absorbiert. Auch im Bereich Inspection Service konnten weiterhin Umsatzerhöhungen durch erhöhte Abnahmen im Anlagen- und Maschinenbau erreicht werden.

Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor nicht nur geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle im Jahr 2020/21 ist das Auditieren von Managementsystemen gegen internationale Standards. Dies machte einen Umsatzanteil (inclusive Training) von 85% aus, die restlichen Umsätze aus Inspektionen/Zertifizierungen im Anlagen- und Maschinenbau sowie bei Herstellern und Betreibern von Druckgeräten.

Die Umsatzerlöse sind um 703 TEUR auf 12.739 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen, insbesondere durch die verbesserte Auftragslage bei den Industrie Inspektionsdienstleistungen und als notifizierte Stelle.

Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 397 TEUR auf 5.717 T€ gestiegen, hauptsächlich bedingt durch den höheren Umsatz und damit verbundene höhere Kosten im Intragroup-Bereich und stärkere Auslastung der Auditoren.

Der Personalaufwand ist um 44 TEUR auf 4.839 TEUR reduziert, insbesondere durch den Umstand, dass wir weniger festangestellte Auditoren haben, die durch freie Mitarbeiter ersetzt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wirtschaftsjahr 2020/21 weiterhin um 249 TEUR zurückgegangen, insbesondere aufgrund geringerer Reisekosten und niedrigerer Kosten für IT und Service Centre.

Aufgrund der in der Vergangenheit erwirtschafteten Jahresfehlbeträge und der wirtschaftlichen Situation hat die Servicegesellschaft in London für die Wirtschaftsjahre seit 2018/19 auf die Management Charges und Lizenzgebühren verzichtet.

Insgesamt hat sich das Ergebnis um 470 TEUR verbessert. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss 2020/21 beträgt 582 TEUR, gegenüber dem Jahresüberschuss 2019/20 in Höhe von 112 TEUR.

b) Finanz- und Vermögenslage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist weiterhin hoch und durch das Cash-Pooling mit der obersten Gruppengesellschaft ist eine ständige Liquidität gesichert.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2020/21 um 1.893 TEUR auf 10.928 TEUR gegenüber 2019/20 (9.035 TEUR).

Diese Erhöhung resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (1.189 TEUR) im Rahmen des gruppenweiten Cashmanagements. Darüber hinaus sind ein stichtagsbedingter Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (369 TEUR) sowie erhöhte Vorräte (296 TEUR) und latente Steuern (228 TEUR) zu verzeichnen.

Bei den Passiva sind insbesondere die Pensionsrückstellungen infolge der Zinsentwicklung angestiegen (+741 TEUR). Zusätzlich sind die Steuerrückstellungen um 336 TEUR gestiegen.

Die Gesellschaft hat weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Das Eigenkapital veränderte sich um den Jahresüberschuss des Jahres 2020/21 in Höhe von + 582 TEUR.

III. Prognosebericht

Der Bereich Inspection Services der Schwesterfirma LR EMEA Niederlassung Deutschland wurde mit der LRQA Deutschland GmbH zusammengelegt, so dass der Umsatz in diesem Bereich wesentlich verstärkt wurde und die Mitarbeiteranzahl nunmehr bei ca. 100 Kolleginnen und Kollegen liegt.

Der gesamte Bereich BAIS wurde an Goldman Sachs Asset Management verkauft, hier wird insbesondere von dem Bereich Inspection Services (IS) eine deutliche Wachstumssteigerung erwartet.

Im Bereich Business Assurance (BA) ist geplant, auch weiterhin Umsatz und Gewinn zu erhöhen, hauptsächlich durch eine verbesserte Auslastung und den Einsatz von Freiberuflern.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens mittelfristig als positiv. Für das Geschäftsjahr 2021/22 zeichnet sich ein positives Jahresergebnis vor Steuern ab. Der Umsatz hat sich gegenüber 2020/21 um 6 Mill. Euro auf über 18 Mio. Euro erhöht, dies resultiert hauptsächlich aus dem Zusammenschluss der beiden Geschäftsbereiche.

Für das Geschäftsjahr 2022/23 rechnen wir insgesamt mit einer positiven Entwicklung des Umsatzes und Geschäftsergebnisses und werden umsatzseitig die 20 Mio. Euro Marke überschreiten.

IV. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Dem Risiko von COVID 19 sind wir mit einem Übergang in das Home-Office und remote durchgeführten Audits gegenübergetreten. Diese Maßnahmen haben sich - dank gutem IT-Equipment und stabilen Kommunikationsmedien - so gut bewährt, dass wir unser Kölner Büro geschlossen haben und einige wenige Räume in einem Business Centre angemietet haben.

Eines der größten Risiken, bedingt auch durch den Ukraine-Krieg, besteht im Moment in einem weltweiten wirtschaftlichen Abschwung und den entsprechenden Auswirkungen auf unsere Märkte.

Liquiditätsrisiken sind nicht erkennbar.

Währungsrisiken bestehen in begrenztem Maße lediglich beim Cash-Pooling, da die Forderungen und Verbindlichkeiten in GBP bewertet werden.

2. Chancenbericht

Die Lloyd's Register Group gibt durch den weltweiten Verkauf von BAIS diesen Bereichen die Möglichkeit, sich unabhängig vom Marine-Sektor zu fokussieren und zu verstärken. Besonders die Zusage des neuen Eigentümer Goldman Sachs Asset Management zur Investition in neue Systeme zur kosteneffizienten Erbringung unseres Service Portfolios und Ausrichtung und Fokussierung auf die voranschreitende Digitalisierung der Wertschöpfung und Dienstleistungserbringung unserer Kunden, lassen uns die bevorstehenden Veränderungen als positiv und chancenreich bewerten.

3. Gesamtaussage

Existenzbedrohende Risiken für die Gesellschaft sehen wir nicht.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

In Hamburg und Rostock wird eine Zweigniederlassung unterhalten, in Rostock sind 51 Mitarbeiter, in Hamburg keine Mitarbeiter, tätig.

 

Köln, den 3. März 2023

LRQA Deutschland GmbH

Paulus Timotheus Graaf

Mathias Matschke

Bilanz zum 30. Juni 2021

Aktiva

30.06.2021 30.06.2020
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.482,00 94
35.482,00 94
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 910.625,51 615
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.561.938,28 2.193
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.018.700,51 4.830
3. Sonstige Vermögensgegenstände 59.380,57 235
8.640.019,36 7.258
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 107.066,73 90
9.657.711,60 7.963
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.830,57 14
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.192.300,00 964
10.928.324,17 9.035

Passiva

30.06.2021 30.06.2020
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51
II. Kapitalrücklage 1.500.000,00 1.500
III. Verlustvortrag - 1.349.433,38 -1.461
IV. Jahresüberschuss 581.656,91 112
783.352,72 202
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.078.047,00 6.337
2. Steuerrückstellungen 366.932,42 31
3. Sonstige Rückstellungen 830.031,14 682
8.275.010,56 7.050
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.700,00 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.166.898,95 1.064
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 399.770,22 383
4. Sonstige Verbindlichkeiten 301.591,72 336
1.869.960,89 1.783
10.928.324,17 9.035

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021

2020/21 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 12.739.058,46 12.036
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 295.597,46 286
3. Sonstige betriebliche Erträge 595.922,53 423
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.717.150,59 5.320
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.132.401,44 4.058
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 706.370,56 825
4.838.772,00 4.883
6. Abschreibungen 30.520,00 33
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.643.529,47 1.893
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.647,85 32
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 694.248,33 682
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 150.349,00 -146
11. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 581.656,91 112

Anhang für das Geschäftsjahr 2020/21

der LRQA Deutschland GmbH (vormals: Lloyd's Register Deutschland GmbH), Köln

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die LRQA Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Reg.Nr. HRB 34587).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).

Der Abschluss umfasst die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt am 1. Juli und endet am 30. Juni des Folgejahres.

Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 und § 288 HGB wurde bei den Angaben im Anhang Gebrauch gemacht.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen wird die lineare Methode angewandt.

Die den Abschreibungen zugrundeliegende durchschnittliche Nutzungsdauer beträgt, entsprechend den steuerlichen Vorschriften, bei den immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 10 Jahre, bei den Sachanlagen 3 bis 13 Jahre.

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen TEUR 250,00 und TEUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Wirtschaftsjahr der Anschaffung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren gemäß § 6 Abs. 2a EStG mit je 20% aufgelöst.

2. Vorräte

Die unfertigen Leistungen sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten unter Einbeziehung der Einzel- und Gemeinkosten sowie angemessener Teile der Verwaltungsgemeinkosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalwert aktiviert. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen sowie zu erwartende Skonti werden durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Darüber hinaus werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet.

4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen.

6. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf temporäre Unterschiede in den Bilanzansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aus den Unterschieden in den Bilanzansätzen resultieren ausschließlich aktive latente Steuern.

7. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Methode berechnet. Dabei sind die jährlichen Rentenanpassungen mit 1,50 % (Vorjahr 1,50 %) und voraussichtlichen Gehaltssteigerungen mit 1,75 % (Vorjahr 1,75 %) berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt 2,09% (Vorjahr 2,51%). Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 911 (Vorjahr TEUR 917). Bezüglich dieses Unterschiedsbetrages ist die Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB zu beachten.

Es wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt.

Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Jubiläumsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Sterbetafeln nach Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt worden. Dabei wurde ein Diskontierungssatz von 1,45 % angesetzt sowie erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 1,75 %.

Die Altersteilzeitrückstellungen sind unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 0,36 % auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

9. Währungsumrechnung

Die Währungsumrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zu den jeweiligen Kursen am Entstehungstag. Zum Bilanzstichtag erfolgt für kurzfristige Positionen die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzposten haben wir in dem Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 21).

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3) auf Lieferungen und Leistungen und TEUR 6.019 (Vorjahr: TEUR 4.827) auf sonstige Forderungen.

3. Latente Steuern

Für temporäre Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz (insbesondere bei den Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen) wurden aktive latente Steuern berücksichtigt. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,45 % zu Grunde gelegt.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 100.000,00 (EUR 51.129,19) und entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung. Das Stammkapital ist in voller Höhe erbracht.

5. Rückstellungen

Für die Pensionsrückstellungen wurde das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, ausgeübt. Die zum Bilanzstichtag somit nicht ausgewiesene und bis spätestens zum 31.12.2024 anzusammelnde Pensionsrückstellung beträgt € 158.250,00.

Für die Rückstellung aus Altersteilzeitverträgen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind. Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital. Zum 30.06.2021 betrug der Aktivwert TEUR 29. Da zum Bilanzstichtag noch keine Verpfändungserklärung vorlag, erfolgt der Ausweis unsaldiert als sonstiger Vermögensgegenstand.

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 203 (Vorjahr: TEUR 284) enthalten.

7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 370 (im Vorjahr TEUR 38), davon unrealisiert TEUR 341 (Vorjahr: TEUR 0).

8. Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ist ein Aufwand in Höhe von TEUR 152 (Vorjahr: Ertrag TEUR 92) für Altersversorgung enthalten.

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwand aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 59 (im Vorjahr TEUR 72), davon unrealisiert TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 44). Darüber hinaus sind wie im Vorjahr TEUR 79 Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB aus der Rückstellungsanpassung im Rahmen der Umstellung auf das HGB i.d.F. BilMoG enthalten.

10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 22) verbundene Unternehmen.

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Zinsaufwand entfällt wie im Vorjahr in voller Höhe auf die Abzinsung von Rückstellungen.

12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten den Ertrag aus der Aktivierung latenter Steuern von TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 200).

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus einem Mietverhältnis mit einer festen Mietzeit bis zum 31. März 2023. Hierfür beträgt die Verpflichtung TEUR 102. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen von TEUR 324, insbesondere aus KFZ-Leasingverträgen, die zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von etwa bis zu 4 Jahren haben.

2. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 55 (Vorjahr 63) Mitarbeiter.

3. Gesamtbezüge

Die Geschäftsführer haben im Berichtsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 564.

Organmitgliedern werden keine Vorschüsse und Kredite gewährt.

4. Abschlussprüferhonorar

Für den Abschlussprüfer wurden für das Geschäftsjahr TEUR 47 für Abschlussprüfungen im Aufwand erfasst.

5. Nachtragsbericht

Die Auswirkungen der weltweiten Krisen, inklusive des Ukraine-Kriegs, auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und auch weltweit können zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 30. Juni 2021 haben sich hieraus nicht ergeben.

Mit Wirkung zum 30. November 2021 wurde die Konzernobergesellschaft LRQA Group Limited, Birmingham, (vormals: Lloyd's Register Inspection Ltd., Birminhgam) an die Dione BidCo Ltd., London, verkauft.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 2. August 2022 wurde das Stammkapital der Gesellschaft im Nennbetrag von DEM 100.000,00 auf EUR umgestellt und zur Glättung des Nennbetrags im Wege der Barkapitalerhöhung auf EUR 52.000,00 erhöht. Darüber hinaus wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft für die Zeit ab dem 1. Januar 2023 geändert und lautet ab diesem Zeitpunkt auf das Kalenderjahr. Der Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2022 ist ein Rumpfgeschäftsjahr.

6. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2020/21 schießt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 582 ab. Nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag des Vorjahres (TEUR 1.349) verbleibt ein Bilanzverlust in Höhe von TEUR 768. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 768 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Geschäftsführung

Herr Heino Axnick, Ingenieur Crivitz
Service Delivery Manager Central Europe
bis 23. Juli 2020 (Einzelvertretungsberechtigt)
Herr Koenraad Harrie A. Lenssen Hamburg
North Europe Financial Controller, Lloyd's Register
bis 23. Juli 2020 (Einzelvertretungsberechtigt)
Herr Paulus Timotheus Graaf KE Bilthoven / Niederlande
Area Operations Manager North Europe, Lloyd's Register
ab 1. Januar 2020 (Einzelvertretungsberechtigt)
Herr Anthonie Paulus Jan Verburg Hoeven / Niederlande
Area Operations Manager North Europe, Lloyd's Register
ab 1. August 2020 bis 4. August 2021 (Einzelvertretungsberechtigt)
Herr Robert Christiaan Sluijter Hamburg / Deutschland
Head of Global Statutory Compliance
ab 17. Januar 2022 bis 23. Februar 2023 (Einzelvertretungsberechtigt)
Herr Vincent André Louis Boutineau Montanay / Frankreich
Area Operations Manager South & West Europe, Inspection Services
ab 17. Januar 2022 bis 23. Februar 2023 (Einzelvertretungsberechtigt)
Herr Mathias Matschke Hamburg/Deutschland
Country Operations Manager Inspections Germany/Austria/Hungary
ab 23. Februar 2023 (Einzelvertretungsberechtigt)

8. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist LRQA Limited, Birmingham (vormals: Lloyd's Register Quality Assurance Ltd., Birmingham), die ihrerseits Tochtergesellschaft der LRQA Group Limited, Birmingham (vormals: Lloyd's Register Inspection Ltd., Birmingham), ist.

LRQA Group Limited stellt als Konzernobergesellschaft einen Konzernabschluss auf, in den der vorliegende Jahresabschluss auf den 30.06.2021 der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei: The Secretary, Lloyd's Register, 71 Fenchurch Street, London EC3M 4BS, Großbritannien.

 

Köln, 3. März 2023

LRQA Deutschland GmbH

Paulus Timotheus Graaf

Mathias Matschke

Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. Juni 2021

Anschaffungskosten
01.Jul 20 Abgänge 30. Jun 21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen 14.939,95 14.939,95 0,00
2. Entgeltlich erworbener Kundenstamm 153.387,56 153.387,56 0,00
3. Entgeltlich erworbene Software 28.857,52 25.467,32 3.390,20
197.185,03 193.794,83 3.390,20
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.962,56 93.706,25 125.256,31
416.147,59 287.501,08 128.646,51
Aufgelaufene Abschreibungen
01. Jul 20 Zugänge Abgänge 30. Jun 21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen 14.939,95 0,00 14.939,95 0,00
2. Entgeltlich erworbener Kundenstamm 153.387,56 0,00 153.387,56 0,00
3. Entgeltlich erworbene Software 28.856,52 0,00 25.466,32 3.390,20
197.184,03 0,00 193.793,83 3.390,20
0,00
II. Sachanlagen 0,00
0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.023,56 30.520,00 65.769,25 89.774,31
0,00
322.207,59 30.520,00 259.563,08 93.164,51
Buchwerte
30. Jun 21 30. Jun 20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbener Kundenstamm 0,00 0,00
3. Entgeltlich erworbene Software 0,00 1,00
0,00 1,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.482,00 93.939,00
35.482,00 93.940,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LRQA Deutschland GmbH (vormals Lloyd's Register Deutschland GmbH), Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LRQA Deutschland GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juni 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LRQA Deutschland GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 3. März 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kritze, Wirtschaftsprüfer

Isabelle Kühne, Wirtschaftsprüferin

Sonstiger Berichtsbestandteil

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.03.2023 festgestellt.

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  • Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
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  • Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
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