ilume Informatik AGMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Lagebericht1. Geschäftstätigkeit des Unternehmens (Geschäftsmodell) Das Unternehmen ist ein IT-Beratungshaus, dessen Geschäftstätigkeit Leistungen rund um die Kerngeschäftsbereiche Systemintegration (Konzeption von IT-Projekten, Integration von Standardsoftware in bestehende Anwendungslandschaften sowie die Entwicklung individueller, interaktiver Softwarelösungen) und IT-Expertenvermittlung umfasst. Der heterogene Kundenstamm umfasst Konzerne und mittelständische Betriebe, u.a. aus den Bereichen Bank, Logistik, Dienstleistung und Pharma. Die Mitarbeiter waren im Geschäftsjahr 2023/2024 in der Niederlassung Mainz, direkt beim Kunden und an mobilen Arbeitsplätzen tätig. 2. Geschäftsverlauf a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Nach 2023 ist auch das Kalenderjahr 2024 durch ein gesunkenes Bruttoinlandsprodukt (BIP) geprägt: im Vergleich zum Vorjahr zeigte das preis- und kalenderbereinigte BIP eine Abnahme um 0,2%. Damit ist die deutsche Wirtschaft im Kalenderjahr 2024 entgegen den ursprünglichen Erwartungen erneut geschrumpft. Nachdem im Januar für 2025 zunächst ein Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,3% erwartet wurde, wurde diese Prognose schon im März auf 0,2% Wirtschaftswachstum korrigiert. Somit ist abermals nicht mit einer stabilen Regeneration der deutschen Wirtschaft zu rechnen. Seit 2022 tritt die erhoffte Verbesserung der Lage nicht ein; zwischenzeitlich kam es definitionsmäßig sogar zu einer Rezession und wie im vergangenen Jahr werden bereits zu Beginn des laufenden Jahres die Prognosen nach unten korrigiert. Die Neuwahlen in Deutschland und der Regierungswechsel in den USA und daraus eventuell resultierende Importzölle oder Zollerhöhungen führen zu einer Unsicherheit und zu entsprechend gedämpften Erwartungen. Die Ökonomen rechnen allerdings für 2026 mit der Zunahme des BIP um 1,5% im Vergleich zu 2025. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025) Im Gegensatz zum nationalen Trend bleibt die digitale Wirtschaft allerdings auf Wachstumskurs. Für den deutschen Markt für IT und Telekommunikation (ITK) wird nach einem Wachstum von 3,3% im Jahr 2024 für das Jahr 2025 mit einer erneuten Steigerung um 4,6% auf 222,6 Milliarden Euro gerechnet. Somit ist die Marktentwicklung seit 2020 positiv. Selbst in Zeiten großer Krisen und Unwägbarkeiten ist der Markt stets gewachsen, wenn auch moderat. Innerhalb des ITK-Sektors ist die Umsatzprognose für 2025 im Bereich Software am optimistischsten (+9,8%), gefolgt vom Bereich IT-Services (+5,0%). Allerdings lag im Bereich IT-Services die Ist-Wachstumsrate im vergangen Jahr 1% unter dem erwarteten Wert für 2024. Auch die Anzahl der Erwerbstätigen im ITK-Sektor steigt weiterhin an: Ende 2025 sollen rund 1,37 Mio. Menschen in diesem Bereich beschäftigt sein (+1,5% bzw. +20.000 neue Stellen), wobei auch in diesem Bereich die Prognose für 2024 von 1,371 Mio. nicht erreicht werden konnte und nun erst für Ende 2025 erreichbar erscheint. (https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Lichtblick-Rezession-Digitalbranche-waechst; https://www.bitkom.org/Themen/Marktdaten/ITK-Konjunktur/Anzahl-ITK-Unternehmen) Das Geschäftsklima im deutschen IT-Mittelstand ist von der angespannten konjunkturellen Lage in der Gesamtwirtschaft dennoch betroffen: während das Geschäftsklima im August 2023 noch bei +6,7 Punkten lag, lag es im August 2024 noch bei 6,1 Punkten und damit unter dem Wert von Juli 2024. Die Geschäftserwartungen für das zweite Halbjahr 2024 fielen gar unter den Nullpunkt (-6,3 Punkte). Während der Fachkräftemangel in Deutschland durch die schwache Konjunktur in der Gesamtheit etwas schwächer empfunden wird (28,3% der Firmen bekommen zu wenige qualifizierte Fachkräfte), bleibt er im ITK-Markt ein präsentes Thema: Insgesamt 77% der Unternehmen erwarten, dass sich die Situation um den Fachkräftemangel weiterhin zuspitzt und dass bis 2040 bis zu 600.000 Stellen für IT-Fachkräfte unbesetzt sein könnten, sofern keine Maßnahmen ins Leben gerufen werden. Hierbei spielt auch der demografische Wandel eine große Rolle, der langfristig auch den branchenübergreifenden Fachkräftemangel befeuern wird. (https://www.bitkom.org/sites/main/files/2024-10/studie-bitkom-it-mittelstandsbericht-2024.pdf; https://www.ifo.de/fakten/2025-02-17/ konjunkturflaute-entschaerft-fachkraeftemangel) b) Wesentliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 Die ilume Informatik AG generierte im Geschäftsjahr 2023/2024 einem Umsatz von T€ 17.167 (Vorjahr T€ 18.272) und lag damit rund 6% unter dem Vorjahreswert. Die tendenziell schwächere Nachfrage in einigen Teilmärkten im Bereich IT-Dienstleistungen bedingte diesen Rückgang, der nicht im Bereich anderer Teilmärkte kompensiert werden konnte: Während die Betreuung von Bestandsprojekten und der Projektsupport aus dem laufenden Geschäft (insbesondere mit Direktkunden) fast unverändert weiterlieft, wurden kostenintensivere Neuentwicklungsprojekte verschoben oder vom Umfang her reduziert. Es war deutlich spürbar, dass viele Kunden in abwartender Haltung sind und Projektstarts, beispielsweise im Bereich der Automobilzulieferer, verschoben wurden. Während das Projektgeschäft bei Direktkunden stabil war, ist das Partner- und Einzelvermittlungsgeschäft stark zurückgegangen, was dazu führte, dass insbesondere im Bereich Custom Development die Auslastung niedrig war. Verstärkt wurde der Effekt durch die Notwendigkeit, selbst vermehrt auf externe Spezialisten (Fremdleister) zurückgreifen zu müssen, um Projekte bei Bestandskunden ausreichend besetzen zu können, was zu einer Kostensteigerung führte. Insgesamt war die mittlere Auslastung der Berater über das Geschäftsjahr zu gering, um das Umsatzniveau des Vorjahres zu halten. Bei der Analyse wurde deutlich, dass die themenbasierten, spezialisierten Entwicklungsbereiche weniger von dieser Entwicklung getroffen wurden als die „Allrounder“, was zum Umdenken im Bereich Vertrieb/Marketing geführt hat. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB veränderte sich nicht (126; Vorjahr 126). Mittlerweile agiert das Unternehmen im fünften Geschäftsjahr unter der aktuellen Aufbauorganisation und hat sich im abgelaufenen Jahr auf die zukunftsorientierte Anpassung der internen Strukturen und des Außenbilds an die Marktbedingungen konzentriert. Neben der Neuaufstellung des vertrieblichen Bereichs lag der Fokus auf der Entwicklung einer Markenstrategie und der Optimierung der internen Verwaltung. Im Zusammenspiel mit Marketing und Vertrieb sind dies die Pfeiler der neuen zukunftsorientierten, marken-, technologie- und kompetenzbasierten Struktur und bieten den Raum für Unternehmenswachstum. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs treffen die Gesellschaft indirekt: durch steigende Kosten und die Auswirkungen der Krise auf die eigenen Kunden. Die aktuell unstete weltpolitische Lage und die noch immer spürbaren Auswirkungen der Pandemie (weniger Kunden werden vor Ort angetroffen, persönlicher Kontakt der Projektteams zum Kunden nimmt langsam wieder zu) lassen die Bedeutung des externen Marketings weiter steigen. Weiterhin wurde stark in den Ausbau der Marke „ilume“ und in das externe Marketing investiert. Um die Umsetzung optimal zu gestalten, wurde Anfang 2024 ein Marketingmanager eingestellt und Anfang 2025 der Bereich Marketing/zentrale Kampagnen unter neuer Leitung organisiert. Die strategische Wichtigkeit des Bereichs zeigt sich durch die organisatorische Eingliederung der Abteilung als Stabsstelle des Vorstands. Darüber hinaus wurden im vergangenen Geschäftsjahr viele (neue) Fach- und Branchenmessen besucht, um zu evaluieren, welche Messeauftritte in Zukunft für das Unternehmen vertrieblich sinnvoll sein können und wie sie marken- und marketingseitig optimal besetzt werden können. Der Jahresüberschuss (in Höhe von T€ 193) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr (in Höhe von T€ 1.365) deutlich um T€ 1.172. Die Mitarbeiterzahl konnte über das Geschäftsjahr nicht gesteigert werden, was sich u.a. in den leicht gesunkenen Personalkosten (-T€ 65) widerspiegelt. Die Bilanzsumme verringerte sich auf T€ 5.189 (Vorjahr T€ 6.172). Der bereits im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte Umsatzrückgang ist eingetreten, was nicht zuletzt auf die zu Beginn des Geschäftsjahres verhaltene Weiterbeauftragung einiger Kunden zurückzuführen ist. Insgesamt war die Auslastung im vergangenen Geschäftsjahr in Teilbereichen nicht auf dem Niveau des Vorjahres. 3. Lage des Unternehmens a) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 2.458 (Vorjahr T€ 3.265). Die Eigenkapitalquote beträgt 47,4% (Vj.: 52,9%). Die Liquidität 3. Grades (Current Ratio) beträgt 1,84 (Vorjahr 2,04), das Working Capital T€ 2.270 (Vorjahr T€ 3.038). Beide Kennzahlen sind im Vergleich zum letzten Jahr leicht gefallen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.945 (Vorjahr T€ 3.060) leicht reduziert und beläuft sich auf durchschnittlich ca. 2,1 Monatsumsätze (Vorjahr ca. 2,0 Monatsumsätze). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist stichtagsbezogen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 527 auf T€ 709 erhöht. Wesentliche Ursache hierfür sind Ertragssteuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 520. Die Liquidität hat sich deutlich auf T€ 1.368 verringert (Vorjahr T€ 2.752). Grund hierfür ist, dass in diesem Geschäftsjahr einmalige Kosten für die Markenentwicklung anfielen, die Strategieberatung weitergeführt wurde und eine Gewinnausschüttung für die sehr guten Ergebnisse der Vorjahre vorgenommen wurde. Die Passivseite ist geprägt durch: die Reduktion des Eigenkapitals (-T€ 807), begründet durch im Geschäftsjahr vorgenommene Gewinnausschüttung, eine Reduzierung der kurzfristigen Rückstellungen (-T€ 248), eine Erhöhung der Lieferantenverbindlichkeiten (+T€ 115), eine Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten (+T€ 47). b) Ertragslage Die Bruttoumsatzrendite (EBIT-Marge) beträgt 1,3% (Vorjahr 10,2%) und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Umsatzerlöse sanken um T€ 1.105 bzw. 6% auf T€ 17.167. Die Ursachen hierfür liegen, wie unter Punkt 2b erläutert, in der Zurückhaltung der Kunden einerseits und der schwachen Auslastung einiger Bereiche. Der Materialaufwand (bezogene Leistungen) erhöhte sich um T€ 424 bzw. 9,3%. Der Umstand, dass eigene Mitarbeiter nicht im angestrebten Umfang gewonnen werden konnten und externe Spezialisten beauftragt werden mussten, führte zu der Erhöhung. Der Personalaufwand reduzierte sich aufgrund dessen um T€ 65 bzw. 0,6%. Der Rohertrag II (Umsatz abzüglich Material- und Personalaufwand) reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.462 bzw. um 44% auf T€ 1.945. Diese Rohertragsverschlechterung, verursacht im Wesentlichen durch den bereits angesprochenen Umsatzrückgang, führt dann zusammen mit dem geringfügig erhöhten Abschreibungsaufwand (+T€ 8), den gestiegenen sonstigen Aufwendungen (+T€ 312, hervorgerufen insbesondere durch Werbekosten, Reise- und Bewirtungskosten), dem gestiegenen Zinsaufwand (+T€ 12) und dem deutlich verringerten Steueraufwand (-T€ 445) zu dem Jahresüberschuss von T€ 193 und damit zu einer erheblichen Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.172. c) Finanzlage Die Gesellschaft verfügte zum Bilanzstichtag 30.9.2024 über flüssige Mittel in Höhe von T€ 1.368 (Vorjahr T€ 2.752). Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Finanzlage ist sehr gut und die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet. d) Zusammenfassung Zusammenfassend stellt der Vorstand fest, dass die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Jahren des Wachstums und der letztjährigen Konsolidierung aufgrund der neuen fachlichen Ausrichtung und getätigter Investitionen zwar nicht wachsen konnte, aber die Grundlagen für ein zukünftig nachhaltiges Wachstum erfolgreich gelegt wurden. 4. Sonstige Angaben a) Risikomanagement Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde das unternehmensinterne Risikomanagement um die Möglichkeit einer internen Plankostenrechnung erweitert: durch die Analyse der Zusammenhänge einzelner variabler Kosten und deren Abhängigkeiten von anderen Kennzahlen wurde ein Kalkulationsschema entwickelt, das es ermöglicht, schon deutlich vor Monatsabschluss eine belastbare fiktive Plankennzahlenauswertung zu erstellen. Im Zusammenspiel mit der Optimierung der Umsatzprognosen der Bereiche kann somit aussagekräftiges Zahlenmaterial (Kostenstellenauswertung) deutlich früher als bisher zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus wurde die Auswertungsstruktur weiter an die interne Organisation angepasst (u.a. Zusammenführung der Abteilungen Personal und Recruiting, Organisation des Bereichs Verwaltung). Die Geschäftschancen werden weiterhin im internen System erfasst und bewertet, so dass die Geschäftsprognosen der einzelnen Bereiche direkt abrufbar sind. Die fortlaufende Aktualisierung der daraus resultierenden Umsatzprognosen wurde konsequent durchgeführt. Die Prognosen der einzelnen Bereiche werden weiterhin intensiv und lückenlos auf Qualität, Genauigkeit und Zeitnähe überprüft und automatisiert aus dem internen System generiert (Bericht „Forecast der Bereiche“) und verschickt. Die Verlässlichkeit der Umsatzprognosen hat sich bestätigt. Neben dem wöchentlichen Vertriebsmeeting aller Bereiche wurde das vertriebliche Monitoring erweitert und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit sowie die Risikoanalyse intensiviert. Das Risikomanagement über die bewährten Frühwarnindikatoren (internes ilume Ampelsystem) ist weiterhin im Einsatz. Seit Mitte 2024 werden in einem Projekt potenzielle neue Kennzahlen generiert und auf ihre Eignung und langfristige Aussagekraft geprüft. Ab Frühjahr 2025 wird ein neuer, gewichteter Kennzahlenreport generiert werden, der auch den Bereichsleitern zur Verfügung gestellt werden soll. Auch Frühwarnindikatoren aus dem operativen Bereich (Geschäftsmöglichkeitenbetrachtung, Vertriebsquoten, Mitarbeiterauslastung, Fluktuation usw.) werden in diesen Report eingehen. Die zwingend notwendige Auswertung im Hinblick auf bereichs- und themenspezifische Besonderheiten (Produktportfolio, Kundenstruktur, Projektkennzahlen, Auslastung usw.) kann anhand der aktuellen Unterteilung des Gesamtgeschäfts auf die einzelnen Bereiche realisiert werden. Dies ist notwendig, da so das Kennzahlensystem ursachengerechte und differenzierte Auswertungsansätze liefert. Der thematische und organisatorische Austausch zwischen den einzelnen Bereichen und die gemeinsame Entscheidungsfindung konnte erneut deutlich verbessert werden. Da die Cyber-Sicherheitslage aufgrund des Ukraine-Kriegs und dessen nicht-absehbarer Entwicklung bzw. Folgen sehr angespannt ist, begegnet die ilume Informatik AG diesem Risiko mit der konsequenten Umsetzung einer neuen Informationssicherheits- und Datenschutzstrategie, die eng aufeinander abgestimmt optimiert und ausgeweitet wird. Im Rahmen dieser Thematik werden im neuen Geschäftsjahr international anerkannte Zertifizierungen angestrebt, um das Vorgehen auch extern sichtbar zu machen. b) Investition und Finanzierung Die im Wirtschaftsjahr 2023/2024 getätigten Investitionen können nicht als wesentlich bezeichnet werden und konnten aus eigenen Mitteln finanziert werden. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. c) Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter blieb trotz intensiver Recruiting-Maßnahmen bei 126 Mitarbeitern (entsprechend § 267 Abs. 5 HGB). d) Lieferanten- und Kundenbeziehungen Abhängigkeiten von Lieferanten oder Kunden sind aufgrund langjähriger, partnerschaftlicher Beziehungen einerseits und einer großen Anzahl von (neuen) Geschäftsbeziehungen andererseits nicht vorhanden. 5. Soll-Ist Abweichungsanalyse für das Geschäftsjahr 2023/2024 Bei der Planung 2023/2024 wurde für das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von T€ 16.000 und einem deutlichen Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Während der Umsatz nicht so stark rückläufig war wie erwartet, wurde das prognostizierte Ergebnis deutlich verfehlt. Wie im Rahmen der Analyse der wesentlichen Entwicklungen (Punkt 2b) bereits herausgearbeitet, hat die instabile Nachfrage und somit schwächere Auslastung gemeinsam mit den gestiegenen Ausgaben und internen Faktoren zu diesem deutlichen Ergebnisrückgang geführt. Im Nachgang (Soll-Ist-Vergleich) ist festzustellen, dass das Umsatzniveau des Vorjahres trotz gleicher Anzahl an angestellten Beratern um 6% unterschritten wurde. Das Geschäftsjahr startete weniger gut als erhofft und war zunächst geprägt durch die im ersten Quartal turnusmäßig schlechte Auslastung (auslaufende Kundenbudgets zum Jahresende und Urlaubszeit) sowie den Weggang mehrerer erfahrener Berater. Deren Positionen wurden zwar neu besetzt, allerdings waren diese neuen Mitarbeiter schwieriger in Projekte zu vermitteln als erhofft, was zu einer schlechten Vermittlungsquote in Kundenprojekte führte. Auch das Vermittlungsgeschäft von freiberuflichen Beratern in Kundenprojekte war im Geschäftsjahr 2023/2024 deutlich rückläufig (Umsatzabnahme um 15%), wohingegen im Bereich der Softwareentwicklung deutlich mehr Fachkompetenz zugekauft werden musste. Zeitgleich wurde in die Verbesserung der Market Reputation, des Bekanntheitsgrads und der internen Struktur investiert, was zur Folge hatte, dass der Effekt des gesunkenen Umsatzes durch die Kostensteigerung (im Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen) intensiviert wurde. Diese Investitionen waren dennoch für die Wachstums- und Vertriebsfähigkeit des Unternehmens unumgänglich und wurden von der allgemeinen Kostensteigerung über alle Bereiche begleitet. 6. Prognosebericht, Chancen- und Risikobericht a) Prognose Dank des ausgewogenen Kundenportfolios und den gefestigten Beziehungen kann die Gesellschaft auch für das Jahr 2024/2025 stabil planen. Der Digitalisierungsbedarf ist im Banken- und Finanzsektor weiterhin gegeben, Automatisierungsprozesse und intelligente Steuerungen nehmen an Bedeutung zu. Auch im kommenden Jahr verleiht das Geschäft mit dem Mittelstand zusätzliche Planungssicherheit in einzelnen Bereichen. Im Feld der individuellen Softwareentwicklung wird dem Nachfragerückgang mit dem Aufbau von Expertise für neue Technologien entgegengewirkt, um zusätzliche Themenbereiche zu erschließen. Der Aufbau der Marke und der Marketingabteilung hat noch bis in das laufende Geschäftsjahr angedauert, ist nun aber abgeschlossen und die strategisch gemeinschaftliche Ausrichtung von Marketing und Bereichsvertrieben wird unter Leitung des Vertriebsvorstands höchste Priorität haben. Die Reisetätigkeit und die damit verbundenen Reisekosten sowie die Kosten der Bewirtung nehmen weiterhin kontinuierlich zu, sind aber noch vom Niveau vor der Pandemie entfernt. Der Anstieg der Energiekosten trifft die Gesellschaft weniger, wohingegen die steigenden Preise für das Fuhrparkmanagement schrittweise im Unternehmen ankommen. Allerdings hat die gesamtwirtschaftliche Lage weiterhin Auswirkungen: Noch immer verzögern sich Starttermine von Kundenprojekten und einige Kunden zeigen deutlich kostenbewussteres Verhalten zu Beginn des neuen Kalenderjahrs, was dazu geführt hat, dass einige Bereiche ihre Geschäftschancen sehr defensiv bewerten. Die politische Situation (Neuwahlen) in Deutschland und auf der Welt als auch die wirtschaftliche Instabilität verunsichern die Akteure am Markt zudem und tragen zu dieser Verhaltenheit bei. Es ist nicht absehbar, ob und wann der Ukraine-Konflikt gelöst werden kann und schwer berechenbar, was die US-Regierung unter Trump forcieren wird und mit welchen weiteren wirtschaftlichen Konsequenzen zu rechnen ist. Dies führt zu einer negativen Stimmung, u.a. in der Automobilbranche. Aus diesem Kontext heraus wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 von einem Umsatz in Höhe von T€ 14.900 und einem Ergebnis von T€ 0 ausgegangen. Diese Prognose wird auch durch die betriebswirtschaftlichen Auswertungen des ersten Quartals (Oktober-Dezember 2024) bestätigt. Danach sinkt der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um T€ 231. Entsprechend ist das vorläufige Ergebnis negativ, da die Kosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil geblieben sind. Die kommenden Quartale des Geschäftsjahres hingegen zeigen eine aufstrebende Tendenz, da insbesondere die Fachbereiche Smart Automation und Customer Relationship Management ihre Auslastung konsequent steigern können und sich die Neuausrichtung des Bereichs Custom Development in Form sinkender Kosten bemerkbar machen wird. b) Chancen Die bereits im Vorjahr geschaffenen Vertriebsstrukturen werden mittlerweile durch den neuen Markenauftritt und die Marketing-Abteilung in ihren Tätigkeiten unterstützt. Zielgerichtete Kampagnen sollen zukünftig die vertrieblichen Aktivitäten unterstützen und weitere Vertriebswege eröffnen. Im Jahr 2025 kann die ilume Informatik AG auf die Treue ihrer Bestandskunden bauen und die gute Reputation durch gezielte Aktionen am Markt nutzen. Erfreulich ist auch, dass für das Geschäftsjahr schon einige Neukunden gewonnen werden konnten und auch ehemalige Kunden erneut die ilume Informatik AG als Partner für neue Projekte gewählt haben. Insgesamt kann für das neue Geschäftsjahr auf solides Geschäftspotenzial gebaut werden: Anfang März 2025 lagen die gesicherten Beauftragungen mit Laufzeiten bis zum Jahresende bei rund T€ 9.023. Der Geschäftsbereich CRM (Customer Relationship Management) konnte seine Kundenstruktur weiter ausbauen, war zu Beginn des vergangenen Geschäftsjahres allerdings mit der Problematik auslaufender Kalenderjahresbudgets bei mehreren Kunden gepaart mit einer hohen Urlaubs- und Krankheitsquote konfrontiert. Dieser Effekt konnte zwar kompensiert werden, aber das Ergebnis des Vorjahres war nicht mehr erreichbar. Der Bereich SMA (Smart Automation), konnte sein Ergebnis im Grunde bestätigen und arbeitet weiter erfolgreich an der Diversifizierung seines Geschäftskundenportfolios. Der Geschäftsbereich DEV (Custom Development) war durch Abwanderung einiger seniorer Berater mit Umsatzverlusten konfrontiert und arbeitet momentan systematisch an der personellen und thematischen Umstrukturierung des Geschäftsbereichs, die zum Ende des kommenden Geschäftsjahrs abgeschlossen sein wird. Die Etablierung des Marketing-Teams konnte durch die Besetzung einer Marketing-Stelle durch einen neuen Mitarbeiter mit Agentur-Erfahrung wie geplant vorangetrieben werden. Da das externe Marketing für das Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit der Marketing-Agentur im neuen Jahr fertig umgesetzt und das interne Marketing die Markenarbeit verstärken. Um der Bedeutung dieses Themas gerecht zu werden, wird 2025 eine vertriebs- und marketingerfahrene Mitarbeiterin die Teamleitung des neuen Teams „Channel Sales und Marketing“ übernehmen und in enger Zusammenarbeit mit dem Vertriebsvorstand und den Bereichsleitern die neue Markenpersönlichkeit der Gesellschaft nach außen tragen und gemeinsame Marketing-Aktionen planen und koordinieren. Die marketingseitige Unterstützung der Vertriebsmitarbeiter soll die Geschäftschancengenerierung antreiben. Auch 2024 partizipierte die ilume Informatik AG an diversen Karriere- und Fachmessen und konnte mit Gastvorträgen, Teilnahmen an Netzwerk-Veranstaltungen und fachlichen Messen das Leistungsportfolio vorstellen. Zudem haben die Vertriebsmitarbeiter deutlich mehr Messen besucht, um mit Ausstellern ins Gespräch zu kommen und Geschäftschancen zu identifizieren. Community- und Partner-Veranstaltungen (auch in den eigenen Räumlichkeiten) wurden wieder erfolgreich veranstaltet, um den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Der erfolgreiche Kunden-Summit wurde ein zweites Mal durchgeführt und wird aufgrund seines Erfolgs auch 2025 stattfinden. Durch die Zusammenführung des Recruiting- und Mitarbeiterbetreuungsteams zum Team „Personal“ konnten viele Prozesse vereinfacht und Synergien geschaffen werden. Der Informationsverlust an Schnittstellen konnte eliminiert werden und der Onboarding-Prozess neuer Mitarbeiter optimiert werden. Die Zusammenarbeit mit den Bereichen wurde durch ein bereichsübergreifendes Meeting zu Personalthemen, zu dem die Leiterin Personal monatlich einlädt, intensiviert. Darüber hinaus konnten erneut viele Hochschulmessen besucht und neue Messeformate erfolgreich erprobt werden. Das Trainee-Programm wird im kommenden Jahr durch ein Studierenden-Programm abgelöst, das darauf abzielt, potenzielle Absolventen bereits vor ihrem Studienabschluss an das Unternehmen zu binden. Die Umstrukturierung des Verwaltungsbereichs und die Stärkung des Personalteams wurde abgeschlossen, so dass die Betreuung der Mitarbeiter deutlich verbessert werden konnte und im kommenden Jahr die Umsetzung vieler Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit ermöglicht. Zusammenfassend ist das Verwaltungsteam so aufgestellt, dass die Basis für ein Geschäftswachstum gelegt ist. c) Risiken Obwohl es gelungen ist, im vergangenen Geschäftsjahr viele Berater einzustellen, ist es nicht gelungen, den Personalbestand zu erhöhen. Neben dem Weggang einiger erfahrener Berater wurde auch konsequent überprüft, wie Berater zum Unternehmen und dessen Neuausrichtung passen. Somit bleiben der allgemeine Fachkräftemangel sowie der Mangel an qualifizierten Bewerbern zwei der großen Herausforderungen für das Unternehmen. Die Umsetzung der neuen internen Kommunikationsstrategie und das Konzept zur Mitarbeiter(ein)bindung unter zentraler Leitung des Personalteams sollen diesem Trend entgegenwirken. Der Abschluss der fachlichen Neuausrichtung und themenbasierte Fokussierung einzelner Fachbereiche wird eine der Kernaufgaben im Jahr 2025 sein. Vertriebsmitarbeiter und die neue Marketingabteilung sollen den neuen Fokus zielgerichtet in den Markt zu tragen und bereichsübergreifende Synergien zu schaffen. Deutschland ist als stark exportorientierte Volkswirtschaft sehr eng in die globale Wirtschaft eingebunden. Somit beeinflussen globale gesamtwirtschaftliche Risiken die nationale Wirtschaftsentwicklung direkt oder indirekt. Das deutsche Wirtschaftsmodell basiert auf Export, Sicherheit in der Energieversorgung und offenen Märkten. Die aktuelle Lage in der Ukraine (u.a. Lieferkettenprobleme, Rüstungsinvestitionen, Inflationstreiber) und die Auswirkungen der US-Politik (u.a. Erhöhung von Importzöllen, „America First“-Politik, Schwächung multilateraler Organisationen) belasten die deutsche Industrie und erhöhen das Risiko globaler Handelskriege. Insbesondere ein durch die US-Zölle bedingter Handelskrieg würde zu einem Absatzrückgang deutscher Unternehmen im Ausland führen, es kann zu Vertragsunsicherheiten führen und viele Unternehmen können in beide Richtungen betroffen sein (Einkauf und Absatz). Bleibt die politische und wirtschaftliche Lage auf der Welt weiterhin unsicher, muss aufgrund der Planungsunsicherheit mit einem Investitionsrückgang gerechnet werden, der sich auch auf das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigungssituation auswirken wird. Dies könnte einen Einfluss auf das Unternehmen haben, da zumindest dessen Kunden von den Auswirkungen betroffen sein werden und das Risiko besteht, dass sich die Zurückhaltung auf dem Markt nicht zeitnah löst und die Investitionsbereitschaft in neue Projekte weiter verhalten bleibt. Die große wirtschaftliche Unsicherheit bzw. Unplanbarkeit der Umstände führt dazu, dass die Prognose für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 sehr verhalten ausfällt. Es ist nicht abzusehen, dass sich die Situation nachhaltig stabilisieren wird, auch wenn das Bestandskundengeschäft bereits eine gewisse Planungssicherheit bietet (siehe Punkt 6a und 6b). Unter ergänzender Berücksichtigung der aktuellen Personalentwicklung wird dementsprechend mit einem erneuten Umsatz- und Gewinnrückgang gerechnet. d) Fortbestands-Einschätzung Risiken, die unter Berücksichtigung der dargestellten Fakten den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, lagen bis heute nicht vor und sind derzeit auch für die überschaubare Zukunft nicht erkennbar.
Mainz, den 2. Mai 2025 gez. Stefan Stomporowski, Vorstandsvorsitzender BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Ergänzend waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Erweiterung der Gliederung, entsprechend § 158 Abs. 1 AktG, wurde beachtet. 1.3 Währungsumrechnung Fremdwährungsposten wurden - soweit im Jahresabschluss vorhanden - mit dem Devisenkassamittelkurs (§ 256a Satz 1 HGB) verbucht. 1.4 Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB) sowie der Sondervorschriften des Aktiengesetzes vorgenommen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 1.5 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von evtl. anfallenden Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: Sachanlagen (andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 € werden ohne Aufnahme in das Anlagegitter sofort als Aufwand gebucht. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht veranlasst. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 27.130,00 € vorgenommen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen - bis auf die Gewährleistungs- und Aufbewahrungsrückstellung - nicht vor. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 1.6 Einzelangaben zur Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Beilage zu diesem Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Sämtliche Forderungen sind - bis auf Mietkautionen in Höhe von insgesamt 49.332,63 € (Vorjahr: 49.332,63 €) - vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. Das gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 € und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Grundkapital. Die Einlagen in das Grundkapital sind vollständig erbracht. Die Kapitalrücklage in Höhe von 22.750,00 € setzt sich aus zwei Beträgen zusammen. 4.000,00 € entstanden aus dem bei Ausgabe der Aktien durch die Erwerber zu zahlenden Aufgeld. 18.750,00 € entstanden aus dem Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Veräußerungspreis eigener Anteile. Vom Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022/2023 wurde durch den Beschluss der Hauptversammlung ein Betrag in Höhe von 1.142.361,96 € vorgetragen. Eine Gesetzliche Rücklage nach § 150 Abs. 1 AktG besteht in Höhe von 10.000,00 €. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Die Verbindlichkeiten i.H.v. 1.401.890,17 € Euro insgesamt gliedern sich wie folgt:
Die von Kreditinstituten eingeräumten Kreditlinien sind durch Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. 1.7 Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt 71.564,90 € vorgenommen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge enthalten. Gleiches gilt für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung i.S.v. § 285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor. 1.8 Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.H.v. 1.140.586,91 € umfassen Büromieten und Leasingverträge ab dem 1. Oktober 2023 bis zum jeweiligen Vertragsauslauf. Risiken hieraus sind nicht erkennbar, dies auch deshalb, da die Leasingverträge sowie die Mietverträge für einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen wurden. 1.9 Beschäftigte Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ergibt sich wie folgt:
2. Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. 3. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Angabewahlrecht gem. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. 5. Angaben zu den Aktien Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien Zum 30. September 2024 waren keine eigenen Aktien im Bestand. Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital ist eingeteilt in:
Es handelt sich um Inhaberaktien. 6. Organe der Gesellschaft Dem Vorstand gehörten zum 30. September 2024 folgende Personen an: Herr Stefan Stomporowski (Vorsitzender), Diplom Informatiker, Mainz, Herr Patrick Stahmann, Diplom Informatiker, Zornheim, Herr Dirk Hoffmeier, Diplom Informatiker, Nierstein. Die berufliche Tätigkeit der Vorstandsmitglieder betrifft alle Bereiche der Gesellschaft und kann somit nicht auf bestimmte Zuständigkeiten eingegrenzt werden. Die Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt 703.053,00 €. Den Aufsichtsrat bildeten die folgenden Personen: Herr Gerd Bartkowiak (Vorsitzender), Steuerberater, Mainz, Frau Judith Schnell, Bereichsleiterin Verwaltung, Hahnheim und Herr Horst Grode, Geschäftsführer, Köngernheim. Aufsichtsratsvergütungen betrugen in 2023/2024 insgesamt 28.000,00 €. 7. GewinnverwendungsvorschlagVorstand und Aufsichtsrat haben noch keinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns gefasst. 8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag. Unterschrift der Geschäftsführung
Mainz, den 26. Februar 2025 gez. Stefan Stomporwski, Vorstandsvorsitzender Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023/2024 und Feststellung des Jahresabschlusses auf den 30. September 2024 Der Aufsichtsrat kam im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zu sieben Sitzungen zusammen, in denen er vom Vorstand der Gesellschaft über die jeweils aktuelle Entwicklung der Gesellschaft unterrichtet wurde. Der Vorstand der Gesellschaft hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss am 5. März 2025 vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss mit Anhang auf seine Plausibilität beurteilt. Dabei sind ihm keine Sachverhalte bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses sprechen. Der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Jahresabschluss gebilligt und am 5. März 2025 festgestellt. Der Lagebericht des Vorstands gibt nach Einschätzung des Aufsichtsrats die Lage der Gesellschaft zutreffend wieder.
Mainz, den 21. Mai 2025 gez. Gerd Bartkowiak, Aufsichtsratsvorsitzender Einladung / TO HauptversammlungNiederschrift über die ordentliche Hauptversammlung der Ilume Informatik AG mit Sitz in Mainz vom 21.05.2025 Am Mittwoch den 21.05.2025 fand um 13:30 in den Räumlichkeiten der Ilume Informatik AG mit Sitz in Mainz die ordentliche Hauptversammlung zum Wirtschaftsjahr 2023/2024 statt. Zur Hauptversammlung waren erschienen: 1. Vom Aufsichtsrat der Gesellschaft: a. Herr Gerd Bartkowiak: Aufsichtsratsvorsitzender b. Frau Judith Schell: Aufsichtsratsmitglied 2. Der Vorstand der Gesellschaft: a. Herr Stefan Stomporowski: Vorstandsvorsitzender b. Herr Patrick Stahmann: Vorstand c. Herr Dirk Hoffmeier: Vorstand 3. Aktionäre: a. Siehe Anlage (Aktionärsliste) 100.000 von 100.000 Aktien = 100% sind anwesend 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Aufsichtsratsvorsitzende begrüßt die Aktionäre und stellt fest, dass die Hauptversammlung fristgerecht einberufen und die Aktionäre zum angesetzten Sitzungstermin schriftlich unter Einhaltung der gesetzlichen Frist eingeladen wurden. Alle Vorstands- sowie Aufsichtsratsmitglieder haben diese Einladung ebenso erhalten. Alle Aktionäre, die sieben Tage vor der Hauptversammlung bereits Aktionäre waren, sind anwesend. Die Gesellschaft ist nicht stimmberechtigt, soweit sie selbst Anteile hält. 100.000 Stimmen sind stimmberechtigt und anwesend. Die Hauptversammlung ist somit beschlussfähig. 2. Genehmigung der Tagesordnung Die Tagesordnung ist allen Teilnehmern mit der Einladung zugegangen. Es gab keinerlei Einwände hinsichtlich der Tagesordnung. Beschlussfassung:
Die Tagesordnung wurde einstimmig genehmigt. 3. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Berichts des Aufsichtsrats sowie des Berichts über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023/2024 Der Vorstand legte den vom Aufsichtsrat am 05.03.2025 festgestellten Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023/2024 vom 26.02.2025, sowie den Lagebericht vom 02.05.2025, den Bericht des Aufsichtsrats vom 21.05.2025 vor sowie den Bericht über die Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht vor. Der Jahresabschluss war im Vorfeld an die Aktionäre per E-Mail verteilt worden. Der Jahresabschluss wurde den Aktionären erläutert. Die Fragen der Aktionäre konnten umfassend beantwortet werden. 4. Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Bilanzgewinn der ilume Informatik AG des Geschäftsjahres 2023/2024 wie folgt zu verwenden: Eine Dividende wird nicht ausgeschüttet. Daraus ergibt sich folgende Gesamtverwendung des Bilanzgewinns:
Beschlussfassung:
Der Vorschlag wurde somit angenommen. 5. Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2023/2024 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen. Ein Antrag auf Einzelentlastung wurde nicht gestellt. Beschlussfassung:
Der Vorschlag wurde somit angenommen. 6. Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2023/2024 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen. Ein Antrag auf Einzelentlastung wurde nicht gestellt. Beschlussfassung:
Der Vorschlag wurde somit angenommen. 7. Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftjahr 2024/2025 Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Wagner-Gruber, Dr. Hacker & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2024/2025 zum Abschlussprüfer für die Gesellschaft zu bestellen. Beschlussfassung:
Der Vorschlag wurde somit angenommen. 8. Wortmeldungen Es gab keine Wortmeldungen aus Reihen der Hauptversammlung, des Vorstands oder des Aufsichtsrats.
Mainz, den 21.05.2025 gez. Gerd Bartkowiak, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ilume Informatik AG, Mainz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ilume Informatik AG, Mainz - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ilume Informatik AG, Mainz für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 377 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Gesamtdarstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte, Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 6. Mai 2025 Wagner-Gruber, Dr. Hacker & Partner mbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Dr. Mark Hacker, Wirtschaftsprüfer |
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ilume Informatik AG
Overview
- Legal form
- AG
- Address
-
Rheinstraße 4G
55116 Mainz - Commercial register
- HRB 43056, Mainz
- Registration date
- May 15, 2010
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen - Registered capital
- 100,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Die Beratung, Realisierung und Entwicklung von Softwarelösungen im Bereich interaktiver Informationssysteme wie Intranet und Internet, Schulung von Kunden in diesen Geschäftsfeldern, der Handel mit Hard- und Softwareprodukten sowie alle sonstigen Tätigkeiten, die dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen geeignet sind.
Financials
Balance sheet
2025- Current Assets 97,3 % 5,66 Mio
- Fixed Assets 2,2 % 130,7 k
- Prepaid Expenses 0,5 % 27,7 k
- Equity 46,1 % 2,69 Mio
- Liabilities 26,1 % 1,52 Mio
- Provisions 23,8 % 1,39 Mio
- Accrued Expenses 3,9 % 227,6 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Gross profit 44,5 % 12,82 Mio
- Personnel expenses 36,8 % 10,59 Mio
- Other operating expenses 6,3 % 1,82 Mio
- Balance sheet profit/loss 5,4 % 1,56 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4,6 % 1,34 Mio
- Result after taxes 0,8 % 234,9 k
- Annual net profit/loss 0,8 % 229,0 k
- Income and profit taxes 0,4 % 123,7 k
- Depreciation 0,2 % 55,0 k
- Other taxes 0,0 % 5,9 k
- Other interest and similar income 0,0 % 1,8 k
- Interest and similar expenses 0,0 % 8
P&L data available for 11 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Patrick Daniel Stahmann
since 2010 Board Chair
-
Stefan Stomporowski
since 2010 Board Chair
-
Dirk Hoffmeier
since 2010 Board Member
-
Christoph Teichmann
since 2023 Procura
Ownership & holdings
Ultimate beneficial owners (UBOs)
History
- 2026
-
27.01.
Exit of positionVasily Gibin · Procura
- 2023
-
21.09.
Exit of positionS****** G****** · Procura
-
21.09.
Member entryChristoph Teichmann · Procura
- 2022
-
07.02.
Change of addressilume Informatik AG
-
07.02.
Correction of personal dataDirk Hoffmeier · Board Member
- 2020
-
03.09.
Member entryV***** G**** · Procura
-
03.09.
Exit of positionD*** H** · Board Member
-
03.09.
Member entryS****** G****** · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2025 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2024 Jahresabschluss Full text
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-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for ilume Informatik AG. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 30b96e7d972a7a156faa8480a2769bb2",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
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{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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